Ihre Meinung zu: Spahn will Pseudotherapien für Homosexuelle verbieten

11. Juni 2019 - 13:06 Uhr

Gesundheitsminister Spahn will bis Jahresende ein Gesetz auf den Weg bringen, um sogenannte "Konversionstherapien" für Homosexuelle zu verbieten. Zwei neue wissenschaftliche Gutachten stützen die Pläne.

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Kommentare

Prima

So jetzt haben wir unsere LGBT community vor Papst, Kirche und Gesetz gerettet. Jetzt fehlen noch die Afrikanische LGBT community die im ganzen Kontinent verfolgt wird und kaum Möglichkeit hat nach Europa zu kommen.

Diagnosestellung

Werden diese Behandlungen tatsächlich mit der Diagnosestellung
"Konversionstherapie"
verschrieben? Dann sollte Herr Spahn tatsächlich dafür sorgen, dass die Kosten
dafür nicht mehr über-
nommen werden. Natürlich darf diese Regelung nicht für
Psychotherapien aus anderen Gründen gelten!

Klingt aus meiner sicht jetzt

Klingt aus meiner sicht jetzt nicht falsch.
Wieso muss jemand, der sich für homosexuellität entschieden hat, niemanden damit schadet, sich therapieren lassen, wenn Homophone Menschen das Problem bei sich haben.
Ich mein, jeder der kommt und mir erklären möchte, wie ich zuleben, lieben oder sonst etwas zu tun habe, den würde ich darauf aufmerksam machen, sich mal lieber um sein eigen Kram zu kümmern.

Peace

Hilfreich

Hat es jemand geholfen? Wenn ja sollten diese Leute mal zu Wort kommen.
Wenn jemand aber zufrieden mit seiner Homosexualität ist warum sollte er sich mit Therapien quälen.

Richtig so, Homo- und Bi

Richtig so, Homo- und
Bi Sexualität gab es schon in der Antike.
Endlich mal eine richtige Entscheidung von Herrn Spahn. Eine psychische oder psychologische Behandlung wäre fatal für diese Menschen.

So schnell kann's gehen ...

wenn der Herr Minister ein persönliches Interesse an der Materie hat. Bei der Umsetzung höchstrichterlicher Urteile zur Abgabe von Betäubungsmitteln für den Freitod, hat der Herr keine Skrupel, die Gewaltenteilung und damit ein essentielles Verfassungsprinzip kalt lächelnd auszuhebeln, indem er das Bundesgesundheitsamt zur Sabotage der erstrittenen Urteile anhält.

Spahn will Pseudotherapien für Homosexuelle verbieten

.
zumindest kann er bei dem Thema, in Gegensatz zu vielen anderen, mal mitreden
ohnehin brauchts da Gutachten ?
klar sind Schwule etwas anders als Andere
die sind halt so
mir erschließt sich nur nicht wo das Problem jetzt liegt ?

Na ja, es erschreckt schon,

mit welchen mittelalterlichen Themen wir uns im 21. Jahrhundert politisch wie gesellschaftlich herumschlagen. Zeigt es jedoch auf der anderen Seite sehr gut, daß wir - also der Mensch - emotional einmal betrachtet, noch gar nicht so lange von den Bäumen gestiegen sind.
Schaue ich mir die Welt aus der Perspektive der Nachrichten an, müssten weniger Therapien eigentlich verboten werden als zwangsangeordnet werden. Zu reduzieren würden vor allem folgende Krnkheitsbilder sein, primär in den gesellschaftlichen Wirtschafts- und Politikkreisen ->
Narzissmus
Psychopathie sowie
Soziopathie.
Im Vergleich zu deren Verbreitung und aktueller Zunahme ist Homosexualität leider nur eine endlich zu akzeptierende und integriende gesellschaftliche Randerscheinung.
Die Erscheinung der Homophobie ist nichts und gar nichts anderes, als der nach aussen (in die Gesellschaft) projizierte innerlich tobende Kampf gegen die eigenen homoerotischen Gefühle, Wünsche und Vorstellungen. Das sollte jeder wissen!

Kann doch jeder machen was er

Kann doch jeder machen was er will?
In einer freien Gesellschaft?
Wenn jemand etwas nicht will, muss man ihm nicht erklären, dass es gut ist.
Was in beiden Richtungen zutrifft.......

Quellen

Könnte bitte die Primärquelle angegeben werden? Ich finde seitens der FeG zum Artikel nur gegenteilige aussagen. Siehe: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2019/03/11/feg-prae...

alle Pseudotherapien

Nicht nur für Homosexuelle sondern gleich alle Pseudotherapien sollten gesetzlich verboten und unter Strafe gestellt werden. Allen voran jene die z.B.eine Krebserkrankung mit irgendwelchem Hokus Pokus heilen wollen. In Deutschland gibt es hunderte "Wunderheiler" denen es letztlich nicht um das Patientenwohl sondern nur um deren Geldbeutel geht.

...

@Okabe

"Prima

So jetzt haben wir unsere LGBT community vor Papst, Kirche und Gesetz gerettet. Jetzt fehlen noch die Afrikanische LGBT community die im ganzen Kontinent verfolgt wird und kaum Möglichkeit hat nach Europa zu kommen."

ich habe ein problem mit dem LGBT (Q) labile. Es handelt sich um Homosexuelle das dürfen sie auch schreiben...

Konversationstherapie für religiöse Fanatiker

"Vor allem radikale Christen fallen immer wieder damit auf, dass sie die Pseudotherapien anbieten oder empfehlen."

Das klingt nach einem deutlichen Anzeichen von religiösem Wahnsinn, der sich mit einer Konversationstherapie heilen lassen sollte...

@BadBase - Zielgruppe

13:27 von BadBase:
"Ich mein, jeder der kommt und mir erklären möchte, wie ich zuleben, lieben oder sonst etwas zu tun habe, den würde ich darauf aufmerksam machen, sich mal lieber um sein eigen Kram zu kümmern."

Ich vermute mal, dass sich diese zweifelhaften "Therapien" an schlecht informierte bzw. religiös verblendete Eltern richtet. Oder an Homosexuelle, die Probleme damit haben, sich selbst zu akzeptieren.

13:17, Okabe

>>Prima
So jetzt haben wir unsere LGBT community vor Papst, Kirche und Gesetz gerettet. Jetzt fehlen noch die Afrikanische LGBT community die im ganzen Kontinent verfolgt wird und kaum Möglichkeit hat nach Europa zu kommen.<<

Genau deswegen ist der Spruch von der "Einmischung in innere Angelegenheiten" so entsetzlich.

Schwule in Ländern, wo sie unterdrückt und sogar ermordet werden, brauchen internationale Solidarität.

Hilfe zur Selbsthilfe.

Denn auch wir hier in Deutschland wurden nicht, wie Sie behaupten, gerettet, sondern haben unsere Befreiung, auch mit Unterstützung, also Einmischung, von "außen", über mehr als 150 Jahre erkämpft, mit vielen Rückschlägen.

Natürlich ist Ihr Kommentar nicht ernst gemeint, wie jeder weiß, der Ihre Kommentare hier kennt, aber ich habe trotzdem mal so getan, als wäre er es, und ernsthaft geantwortet.

@13:27 von BadBase

"Wieso muss jemand, der sich für homosexuellität entschieden hat, niemanden damit schadet, sich therapieren lassen, wenn Homophone Menschen das Problem bei sich haben."

Das ist keine Entscheidung. Ich habe mich auch nie dazu entschieden heterosexuell zu sein. Das bin ich und das lässt sich auch nicht ändern.

"Ich mein, jeder der kommt und mir erklären möchte, wie ich zuleben, lieben oder sonst etwas zu tun habe, den würde ich darauf aufmerksam machen, sich mal lieber um sein eigen Kram zu kümmern."

Ich gehe davon aus, dass es meistens Familien sind, die hier die Entscheidung für ihre Kinder treffen wie sie zu leben haben. Die sind den Eltern hierbei bisher schutzlos ausgeliefert gewesen.

Wozu?

"Im Kampf gegen Homophobie will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Pseudotherapien für Schwule und Lesben verbieten lassen."
Wo genau ist der Sinn dahinter? Wie genau kann ein Verbot einer Therapie die Homophobie in der Gesellschaft mindern? In meinen Augen gar nicht.
Und da eine solche Therapie vermutlich niemandem aufgezwungen werden kann, warum will Spahn sie denen wegnehmen die das gerne mit sich machen lassen würden?
In meinen Augen mal wieder ein Gesetz ohne Not, das nichts bringt, potentiell schadet und wertvolles Papier verschwendet.

13:36 von Meinung zu unse...

also wenn ich mir das Theater um den Christopher Street Day so anschaue
ein wenig narzisstisch schein mir das Völkchen schon veranlagt zu sein
braucht es sonst so was zur Selbstdarstellung
Zitat:
" innerlich tobende Kampf gegen die eigenen homoerotischen Gefühle,"
also ich weiß nicht so recht
mir sind Schwule eigentlich ziemlich gleichgültig oder wie sie´s treiben
antörnen tut es mich definitiv nicht, im Gegenteil
ich muß aber nicht noch deutlicher werden

13:37, NeutraleWelt

>>Kann doch jeder machen was er will?
In einer freien Gesellschaft?
Wenn jemand etwas nicht will, muss man ihm nicht erklären, dass es gut ist.
Was in beiden Richtungen zutrifft.......<<

Was meinen Sie im vorliegenden Zusammenhang mit "beide Richtungen"?

Zitat: "Wieso muss jemand,

Zitat:
"Wieso muss jemand, der sich für homosexuellität entschieden hat"

Ähm - ja...

..also als erstes -> damit wird man GEBOREN - schon im Mutterleib werden diesbezüglich die "Weichen gestellt"
und
als zweites -> nur BISEXUELLE Menschen können für sich entscheiden welchen Teil ihrer Sexualität (hetero oder homo) sie aktuell ausleben wollen.

Ansonsten...
..leider müssen wir uns damit beschäftigen - neben den radikalen evangelischen Christen kommen jetzt wieder die Katholiken dann oberster Verordnung "des Stellvertreter Gottes auf Erden" dazu:
https://www.tagesschau.de/ausland/vatikan-gendertheorie-101.html

@13:35 von Diabolo2704

"So schnell kann's gehen ...

wenn der Herr Minister ein persönliches Interesse an der Materie hat."

Ich denke nicht, dass Herr Spahn aktuell zu einer Konversionstherapie gezwungen wird.

"Bei der Umsetzung höchstrichterlicher Urteile zur Abgabe von Betäubungsmitteln für den Freitod, hat der Herr keine Skrupel, die Gewaltenteilung und damit ein essentielles Verfassungsprinzip kalt lächelnd auszuhebeln, indem er das Bundesgesundheitsamt zur Sabotage der erstrittenen Urteile anhält."

Man kann von der Union ja auch nicht erwarten, dass sie alle traditionellen Positionen auf einmal aufgeben. Steter Tropfen höhlt den Stein. Der gesellschaftliche Wandel wird kommen.

#Meinung zu unse.......

"Die Erscheinung der Homophobie ist nichts und gar nichts anderes, als der nach aussen (in die Gesellschaft) projizierte innerlich tobende Kampf gegen die eigenen homoerotischen Gefühle, Wünsche und Vorstellungen. Das sollte jeder wissen."

Das sind ihre Gefühle, sie sollten da nicht auf andere schließen.
Jens Spahn hat recht, wissenschaftlich ist das eine genetische Fehldisposition, aber niemals eine Krankheit.

Ich darf vermutlich Herrn

Ich darf vermutlich Herrn Spahn bei seinem Engagement keinen Eigennutz unterstellen (CDU?).
Aber das steht in ganz konträrem Gegensatz zu den Aussagen jeder Religionsgemeinschaft, egal welche er sich aussuchen möchte.
Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus, etc.
Wenn ein Angehöriger welcher Religion auch immer meint, dass seine Sexualität nicht kopatibel mit seiner Religion ist, sollte er machen was immer er will, wenn er will auch aus seiner Sekte/Partei austreten.
Da bedarf es kein staatliches Verbot.
Zumal die Religionsfreiheit ja bei uns im GG verankert ist?
Und jeder Verein hat seine Regeln.
Wenn die einem nicht passen und einem der Verein auf die Nerven geht, kann man jederzeit die Mitgiedschaft kündigen.
Statt dessen zu versuchen dem Verein eine staatliche, neue Satzung aufzudrücken ist der falsche Weg.

Minister als Moralapostel

Schade, dass Herr Spahn nun, offensichtlich befangen, nicht bereit ist den Betroffenen die Möglichkeit zu geben sich aus welchen Gründen auch immer für einen anderen Weg zu entscheiden. Ärzte und Psychologen sind sich übrigens gar nicht allgemein einige darüber wie dies zu bewerten ist. Hier scheint einfach eine starke Lobbybewegung in Deutschland/EU sich mal wieder durchgesetzt zu haben.

13:54, Kessl

>>Und da eine solche Therapie vermutlich niemandem aufgezwungen werden kann, warum will Spahn sie denen wegnehmen die das gerne mit sich machen lassen würden?<<

Sie meinen, beispielsweise einem fünfzehnjährigen Jungen aus konservativ-christlichem Elternhaus, der schwere Schuldgefühle wegen seiner "schmutzigen" Fantasien hat, könne eine solche Therapie nicht faktisch aufgezwungen werden?

@13:49 von steamtrain

"Nicht nur für Homosexuelle sondern gleich alle Pseudotherapien sollten gesetzlich verboten und unter Strafe gestellt werden."

Die Frage ist, wo man da den Schnitt ansetzt. Wie definieren Sie eine Pseudotherapie? Muss wissenschaftlich erwiesen sein, dass eine Therapie wirkt? Muss wissenschaftlich erwiesen sein, dass eine Therapie nicht wirkt?

Kein Mensch wird mehrere Millionen investieren wollen nur um ein Naturheilkundeverfahren klinisch zu testen, dass hinterher nicht patentiert werden kann.

@Am 11. Juni 2019 um 13:33 von Didib57

"Richtig so, Homo- und Bi Sexualität gab es schon in der Antike."
Dieses Argument ist falsch.
Krebs und die Pest gab es auch in der Antike, dennoch sind beides Krankheiten. Das Argument dass es etwas bereits lange gibt ist kein Argument dafür dass es keine Krankheit ist.

radikale Evangelikale

diese Gruppierungen firmieren auch häufig unter dem Namen „Freie ev. Gemeinde“. Ich darf aus langjähriger Erfahrung sprechen als Ex-Mitglied einer solchen in Tübingen... diese Gruppierungen benötigen ein Feindbild und das sind u.A. die Homosexuellen. Begründet wird das mit der Bibel etc. Wichtig: diese Gruppen werden in der Öffentlichkeit natürlich nicht zugeben, wie radikal das „nach innen“ hinein in die Gruppierung gelebt/gepredigt/kommuniziert wird. Da wird auch mal gelogen...Meine Erfahrungen decken sich mit denen der Weltanschauungsbeauftragten...leider.

Es gibt deutsche Ärzte die

Es gibt deutsche Ärzte die bieten in Deutschland Bienentherapien an. Dort heißt es auch zur Bekämpfung von Krebs, sanfter als Chemotherapie.

Aber Herr Spahn konzentriert sich lieber auf das Thema Therapien für Homosexuelle, die müssen verboten werden.

@ 13:53 von fathaland slim

"Natürlich ist Ihr Kommentar nicht ernst gemeint, wie jeder weiß, der Ihre Kommentare hier kennt, aber ich habe trotzdem mal so getan, als wäre er es, und ernsthaft geantwortet."
.
Entweder kennen Sie nicht die Kommentare zu anderen Themen oder Ihrer war jetzt ein ironische Unterstellung.

Oder wir bieten zusätzlich Religionstherapie an…

Religion erfüllt die Symptome einer Virus-Erkrankung, gibts da was von ratiopharm?

Ist Nekrophilie ein Krankheit?

Es gibt in Menschheit die unterschiedlichsten sexuellen Orientierungen, die meisten sind extrem selten.
Der Konsens in unserem Land ist heute, dass jeder mit seiner sexuellen Orientierung glücklich werden soll, solange er nicht auf andere Menschen gegen ihren Willen übergreift (Ausnahme der Kannibale von Rothenburg).

Bei nicht gesellschaftskonformen sexuellen Orientierungen gibt es durchaus medizinische Therapien.

"Pseudotherapien für Homosexuelle verbieten"

Also wenn Homosexualität keine „Anomalie“ ist, also im Sinne der geistigen Gesinnung….
Ist dann Pädophilie auch keine Anomalie?
Muss / soll ich das jetzt so verstehen wie Alkohol ist erlaubt aber Cannabis ist Strafbar?

@Whisper 13:49

Ja das fehlende Q in LGBT kann problematisch sein. Anscheinend gibt es auch LGBTTQQIAAP (lesbian, gay, bisexual, transgender, transsexual, queer, questioning, intersex, asexual, ally, pansexual)
source wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/LGBT
Da ist das Wort Homosexuell einfacher als die ganzen Buchstaben und Bedeutungen zu lernen.

Wer ist hier wirklich krank?

Danke all den bisherigen Mitteilungen, den diese zeigen deutlich wohin der Weg geht. Wenn also Homophobie nicht als KRANK bezeichnet werden darf bzw. soll, dann aber bitte gemäß AGG auch die Necrophobie, die Pedophilie und die Sodomie. All diese passiert auch schon seit Jahrunderten und sollte gemäß Ihren Argumenten deshalb als "normal und auch im Tierreich vertreten - nicht als "Krank" bezeichnet werden?

Und wer therapiert die "Therapeuten"?

Es ist ja nicht so, dass diese Therapeuten anderen Menschen etwas Gutes tun wollen. Nein - gerade in den Fällen, wo die "Konversion" von der Kirche ausgeht ist klar, dass diese die gleichen Ziele verfolgt wie seit 2000 Jahren - Machtausübung, Manipulation und Bevormundung von Menschen.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang sogar die Frage, ob ein Therapieangebot eine Beleidigung darstellt.... Ich finde ja.

@fathaland slim 13:53

Das habe ich nicht sarkastisch gemeint. Ich Kommentier oft fuer offene Grenzen und gegen Diskriminierung, nur oft sind die Kommentare zu sensibel und werden rot markiert.

@Kessl, 13:54

Wo genau ist der Sinn dahinter? Wie genau kann ein Verbot einer Therapie die Homophobie in der Gesellschaft mindern? In meinen Augen gar nicht.

Aber wohl. Solange nämlich "Therapien" gegen Homosexualität angeboten werden, brennt auch weiter das Flämmchen derer, die sie als Krankheit ansehen. Und das ist eine der zentralen Säulen für die Diskriminierung von Homosexuellen.

re neutralewelt

"Wenn ein Angehöriger welcher Religion auch immer meint, dass seine Sexualität nicht kopatibel mit seiner Religion ist, sollte er machen was immer er will, wenn er will auch aus seiner Sekte/Partei austreten."

Sie haben ja wirklich keine Ahnung, wie der soziale Druck in gewissen Kreisen aussieht und funktioniert.

@13:54 von Kessl

Ich zweifle manchmal an der Kreativität einiger Menschen.

In einem christlich fundamentalistischem Elternhaus (oder in einem stockkonservativem) kann ich mir durchaus vorstellen, dass der homosexuelle Nachwuchs dazu gezwungen wird sich entsprechend anzupassen - und das sicherlich nicht im Einvernehmen.

Das man überhaupt in Erwägung zieht, dass solche Schwachsinnstherapien über unser Krankenkassensystem finanziert werden könnten finde ich verstörend. Das ist aus meiner Sicht so, als würde man Teufelsaustreibungen über die Krankenkasse abrechnen.

Selbst wenn jemand so eine 'Therapie' für sich selbst in Anspruch nehmen und sie eigenständig finanzieren würde, sollte man sich ernsthaft die Frage stellen, was diese Person dazu bewogen hat. Denn das würde bedeuten, dass einige Homosexuelle in unserer Gesellschaft so nicht leben wollen. Das sollte uns zu denken geben.

13:55, Sisyphos3

>>also wenn ich mir das Theater um den Christopher Street Day so anschaue
ein wenig narzisstisch schein mir das Völkchen schon veranlagt zu sein
braucht es sonst so was zur Selbstdarstellung<<

So etwas braucht man zur Selbstdarstellung, wenn man sich dagegen wehren muss, verächtlich gemacht zu werden.

>>Zitat:
" innerlich tobende Kampf gegen die eigenen homoerotischen Gefühle,"<<

So etwas kennt jeder Schwule. Denn niemand will schwul sein, weswegen wohl jeder von uns durch eine Phase des Selbsthasses
gegangen ist.

>>also ich weiß nicht so recht
mir sind Schwule eigentlich ziemlich gleichgültig oder wie sie´s treiben<<

Wirklich? Sind Sie da ganz sicher?

>>antörnen tut es mich definitiv nicht, im Gegenteil
ich muß aber nicht noch deutlicher werden<<

Nach Gleichgültigkeit klingt das, was Sie schreiben, jedenfalls nicht. Und auch nicht die Tatsache, daß Sie sich in wirklich jedem Thread zum Thema Homosexualität eindeutig positionieren.

Freiheit?

Wozu soll dieses Gesetz gut sein? Was genau soll verboten werden? Wer entscheidet, wann für wen welche Therapie gut ist und wann nicht? Bisher leben wir in einem ziemlich freien Land. Ziemlich. Werden wir dadurch freier? Wenn ich für mich entscheide, ich will schwul sein, dann darf mir das keiner verbieten. Zum Glück! Wenn ich aber das Gefühl habe, irgend etwas stimmt nicht, ich fühle mich unglücklich, dann suche ich mir Hilfe. Bei wem sollen denn Schwule und Leseben künftig Hilfe suchen, die unglücklich sind? Dann sagt die Gesellschaft: Einmal homo, immer homo oder wie?
So ein Gesetz darf einfach nicht kommen. Aus meiner Sicht wäre es ein Eingriff in die Freiheit des Menschen. Wenn es darum geht, alles zu verbieten, was wissenschaftlich falsch ist, müssen wir auch Alkohol, Okkultismus, Wahrsagerei etc. verbieten. Niemand dürfte dann sagen, die Erde sei eine Scheibe, ohne ins Gefängsnis zu müssen.

Warum das?

Warum will man eine Therapie verbieten zu der doch niemand gezwungen wird oder werden kann?
Auf Grundlage von 2 Gutachten?
Dann müsste man auch ganz andere "Beratungsleistungen" wie z.B. Horoskope, Vermögensberatung oder Hauskaufberatungen verbieten bei denen nachgewiesener Maßen Leute geschädigt werden können und werden.

Vielleicht kümmert sich der Minister besser um unsere Handy-, Computer- und cannabissüchtige und vernachlässigte junge Generation: Dort entstehen in großem Masstab Probleme, die unsere Gesellschaft zu überrollen drohen.
Nicht wenn sich Einzelpersonen mit ihrer Sexualität auseinander setzen wollen.

14:06, Kessl

>>@Am 11. Juni 2019 um 13:33 von Didib57
"Richtig so, Homo- und Bi Sexualität gab es schon in der Antike."
Dieses Argument ist falsch.
Krebs und die Pest gab es auch in der Antike, dennoch sind beides Krankheiten. Das Argument dass es etwas bereits lange gibt ist kein Argument dafür dass es keine Krankheit ist.<<

Sie freuen sich offensichtlich, eine etwas unglückliche, mißverständliche Aussage in Ihrem Sinne verdrehen zu können.

Homosexualität ist schon deshalb keine Krankheit, weil diejenigen, die sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen, nicht unter dieser Tatsache leiden, sondern höchstens darunter, deswegen von anderen Menschen abgelehnt zu werden.

Es gibt Regelungen von denen

man überrascht ist, das es sie gibt.

Längst fälliger Schritt...

Seine Sexualität sucht sich der Mensch nicht aus. Er hat sie, ob nun hetero- oder homosexuell.

Freiheit sie auszuleben? Ja, solange der Partner in den Akt einwilligt (Stichwort Freiheit, Gleichberechtigung usw.), bzw. eine solche Entscheidung überhaupt treffen, weil absehen kann.

Homosexualität ist keine Krankheit. Das hat sogar der Vatikan im August letzten Jahres anerkannt und damit seine Ablehnung sog. Konversionstherapien verbunden.

Ansonsten konkreten Gesetzentwurf abwarten. Durchaus Konfliktpotential vorhanden, z.B. bei der Abrechnung von "Psychotherapien" mit Krankenkassen (inhaltliche Verschwiegenheit?).
Sind weitere Initiativen geplant? Was ist z.B. mit dem generellen Ausschluss heterosexueller Männer bei der Erfassung als Stammzellenspender?

Übrigens: Konversionstherapie ist nicht nur nettes "drüber reden", seelsorgerliches Begleiten usw. Ich selbst kenne Elektroschockbehandlungen, Aversionstherapien usw., mit denen jeder Mensch sich "umpolen" = "Gehirn waschen" läßt.

@13:54 von Kessl: niemandem aufgezwungen

"Und da eine solche Therapie vermutlich niemandem aufgezwungen werden kann, warum will Spahn sie denen wegnehmen die das gerne mit sich machen lassen würden?"

Genau da liegt das Problem. Es läßt niemand gerne mit sich machen. Diese Behandlungen sind vergleichbar mit schwerer psychischer Folter.

Kürzlich habe ich dazu eine Reportage im Radio gehört, in der Betroffene berichteten, was mit ihnen gemacht wurde.

Es waren alles Männer die als Jugendliche mit Beginn er Pubertät als sie bemerkten, dass sie homosexuell waren, von fundamentalistisch religiösen Eltern (Zeugen Jehovas, evangelikale Christen) dazu gezwungen wurden, diese Therapien zu durchleiden.

Sicherlich bringt dieses Gesetz etwas. Es verbietet die Psychofolter der Betroffenen und ermöglicht es gegen die Betreiber dieser Folter gerichtlich vorzugehen.

@ Kessl

>> "Richtig so, Homo- und Bi Sexualität gab es schon in der Antike."
Dieses Argument ist falsch.
Krebs und die Pest gab es auch in der Antike, dennoch sind beides Krankheiten. Das Argument dass es etwas bereits lange gibt ist kein Argument dafür dass es keine Krankheit ist.<<

Also, ich hoffe jetzt mal ganz schwer, dass Sie nicht gerade Homosexualität mit Krebs und Pest auf eine Stufe gestellt haben.

Bei geistigen Krankheiten

Bei geistigen Krankheiten wird allein auf die gesellschaftliche Akzeptanz der betreffenden Handlung abgestellt. Als die WHO Homosexualität von der Liste strich, ging sie davon aus, dass homosexuelle Handlungen zwischenzeitlich soweit gesellschaftlich akzeptiert sind, dass sie nicht mehr als Krankheit angesehen werden können. Nicht mehr und nicht weniger. Soll sich jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen.

Schwerwiegende Einschränkung

Kein Homosexueller wird in Deutschland gezwungen, sich durch therapeutische Intervention in einen Heterosexuellen "umwandeln" zu lassen, und es sollte auch nicht der gegenteilige Eindruck erweckt werden, als ob es hier eine "Gefahr" gäbe.
Allerdings gibt es eine (relativ kleine) Gruppe Homosexueller, die ihre gleichgeschlechtliche Anziehung bzw. Orientierung als unangenehm und konflikthaft erfahren und von ihr wegkommen wollen, um wie "gewöhnliche" Heterosexuelle zu leben.
Daher sollte m. E. eine therapeutische Begleitung Wünsche und Ziele dieser Klienten respektieren und ergebnisoffen statt bevormundend einseitig gay-affirmativ sein.
Jens Spahns Gesetzesvorhaben stellt einen durchaus problematischen Eingriff in die Therapiefreiheit und eine grobe Einschränkung der Persönlichkeitsrechte des Klienten dar.

@Und das ist eine der zentralen Säulen 14:20 von frosthorn

"für die Diskriminierung von Homosexuellen."

Das ist richtig. Wir sollten aber nicht vergessen, dass dies eine 'Ablenkungsthema' ist.
Ebenso wie das in den Staaten mit der aufgewärmten 'Abtreibungsdebatte'

In unseren gespaltenen Demokratien traut man sich nicht an die 'Mächtigen' ran,
dafür sucht man sich halt die scheinbar Schwächeren:
Randgruppen mit pseudowissenschaftlicher Gegenaufklärung überziehen
ist einfacher.

@ fathaland slim

"14:17 von Okabe
@fathaland slim 13:53

Das habe ich nicht sarkastisch gemeint. Ich Kommentier oft fuer offene Grenzen und gegen Diskriminierung, nur oft sind die Kommentare zu sensibel und werden rot markiert."
.
Meinen Kommentar jetzt verstanden?

14:08, Emil66

>>Also wenn Homosexualität keine „Anomalie“ ist, also im Sinne der geistigen Gesinnung….<<

Was hat sexuelle Orientierung mit "geistiger Gesinnung" zu tun?

>>Ist dann Pädophilie auch keine Anomalie?<<

Pädophile Wünsche dürfen nicht ausgelebt werden, da sie dem Objekt der Begierde Schaden zufügen. Heilbar ist dieses Verlangen nicht, man muss aber lernen, es nicht auszuleben.

Die Liebe zum gleichen Geschlecht kann hingegen für beide Partner sehr schön und erfüllend sein.

>>Muss / soll ich das jetzt so verstehen wie Alkohol ist erlaubt aber Cannabis ist Strafbar?<<

Nein, so müssen Sie es nicht verstehen. Ich begreife auch nicht, wie Sie zu so einem Vergleich kommen.

13:32 von Runge

"Wenn jemand aber zufrieden mit seiner Homosexualität ist warum sollte er sich mit Therapien quälen."

Weil irgendeine fanatische religiöse Gruppe ihm eingeredet hat, dass Homosexualität "Sünde" ist und von Gott nach dem Tod mit ewigem Verbrennen bestraft wird.

Gibt

es in unserem Gesundheitssystem keine weitaus dringendere Probleme als dieses, die dringend einer Lösung bedürfen.
Ich denke dass die meisten Schwulen und Lesben zufrieden sind wie es sich ergeben hat.
Ein verschwindend kleiner Anteil empfindet sich als krank.

Auch sich häßlich zu fühlen ist keine Krankheit...

... und dennoch sind Schönheitsoperationen nicht verboten. Dabei bergen sie im Grunde die gleichen Risiken, wie sie hier für Konversationstherapien angeführt werden.

Ich bin der Meinung, daß jeder selbst entscheiden soll, ob und wie man sich behandeln läßt. Ob die KV jede Therapie bezahlt, ist dann eine andere Frage. Doch kann es nicht sein, wenn seitens der Politik in solch intimen Fragen durch Verbote eingegriffen wird!

14:18, Emil66

>>@13:58 von Sisyphos3
"und Schwule mögen etwas außergewöhnlich sein, aber doch gewiss nicht krank
rübergekommen !"

Kann man das nicht auch über Pädophile so sagen?<<

Nein.

Ein Pädophiler schadet dem Partner seiner Wünsche, wenn er diese Wünsche auslebt.

Bei einem Homosexuellen kann Sex, so wie auch bei Heterosexuellen, einvernehmlich sein, bei einem Pädophilen nie.

@14:44 nostradamus 2015

Keiner wird in Deutschland zu solchen Therapien gezwungen? Einfach mal informieren, gerade Jugendliche in einer der heikelsten Entwicklungsphasen stehen üblicherweise unter elterlichem Kommando und haben keine wirkliche Wahl. Wobei auch bei Erwachsenen der Druck aus Familie und/oder Gemeinde zum Zwang ausarten kann.

Ja, es gibt Homosexuelle, die mit ihrer Homosexualität nicht klarkommen, meist befeuert durch äußere Einflüsse. Aber auch denen kann man die Homosexualität nicht austreiben, wirkliche Hilfe besteht darin, sie mit sich selbst ins Reine zu bringen.

Konversionstherapie funktioniert nicht. Man schaue auf die vielen früheren Galionsfiguren von Organisationen wie Exodus. Einige meldeten Jahre später, dass sie doch "wieder" homosexuell leben, es mit der "Heilung" nicht funktioniert hat. Andere haben sich in Darkrooms beim Homosex erwischen lassen, während sie öffentlich immer noch die Homoheilung propagierten.

Das ist schädlich, gefährlich und gehört verboten.

14:17, Okabe

>>@fathaland slim 13:53
Das habe ich nicht sarkastisch gemeint. Ich Kommentier oft fuer offene Grenzen und gegen Diskriminierung, nur oft sind die Kommentare zu sensibel und werden rot markiert.<<

Dann bitte ich vielmals um Entschuldigung, daß ich Ihren Kommentar falsch gelesen und Sie möglicherweise verwechselt habe.

15:37, DannyM

>>Konversionstherapie funktioniert nicht. Man schaue auf die vielen früheren Galionsfiguren von Organisationen wie Exodus. Einige meldeten Jahre später, dass sie doch "wieder" homosexuell leben, es mit der "Heilung" nicht funktioniert hat. Andere haben sich in Darkrooms beim Homosex erwischen lassen, während sie öffentlich immer noch die Homoheilung propagierten.<<

Ja, das stimmt.

Außerdem ist auch die Selbstmordrate unter denen, die sich solcher "Therapien" unterziehen, signifikant erhöht.

Nein, Homosexualität ist auch

Nein, Homosexualität ist auch keine Krankheit, Herr Spahn.

Ihre Widerspruchslösung ist krank.

@ Emil66

Verstehe ich das richtig? Sie stellen (wollen stellen) Homosexualität und Pädophilie auf eine Stufe stellen? Oder etwa, dass Homosexuelle automatisch auch pädophil sind?
Mir graut.

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Aus dem Text: "Noch im vergangenen Dezember empfahl der Bund Freier evangelischer Gemeinden..."

Frage: sind das tatsächlich evangelische Gemeinden? Oder eher evangelikale Gemeinden? Meines Wissens nach, gibt es da nämlich schon einen Unterschied.

Elitedemokrat

Spahn ist genauso zweifelhaft wie die Kirche.

Die Kirche tut auch immer so menschenfreundlich u. ist hinter der Fassade menschen - u. verfassungsfeindlich.

Spahn ist genauso.

Das ändert zwar nichts an der Richtigkeit DIESER Aussage.

Aber auf die ganze Person kann man da wahrhaftig bei dem Mann nicht schließen.

@ 14:21 von karwandler

"Sie haben ja wirklich keine Ahnung, wie der soziale Druck in gewissen Kreisen aussieht und funktioniert."
.
Hab ich.
Ich darf mich auch nicht offen über manche Dinge auslassen.......

Vorschlag: Die röm. kath.

Vorschlag:

Die röm. kath. Kirche wird verboten.

Die verbreitet diese Schei.... nämlich seit Jahrhunderten.

Die Religionsfreiheit bleibt selbstverständlich gewahrt.

Und alle kirchlichen Institutionen, die keine verfassungsfeindliche Ideologie verbreiten geschweige denn Vergewaltiger schützen, dürfen selbstverständlich weiter predigen.

Stehen Homosexuelle unter Druck?

Ja, das tun sie. Und zwar, weil sie unter Druck gesetzt werden. Die ganzen Einwände hier, es gäbe Homosexuelle, die unter ihrer Sexualität leiden und denen man deshalb die Möglichkeit geben sollte, sie zu verändern, dienen nur dazu, den Druck, den unsere Gesellschaft diesen Menschen perverserweise macht, zu legitimieren. Leiden tun Homosexuelle nicht unter ihrer Sexualität, sondern unter ihrer Diskriminierung und unter den Schuldgefühlen, die die "Normalen" ihnen geben. Nicht der Homosexuelle muss etwas verändern, sondern sein Umfeld.

Im Jahr 2019 sollten die

Im Jahr 2019 sollten die grundlegenden Erkenntnisse über Sexualität, sexuelle Orientierung/sexuelle Identität zum Allgemeinwissen gehören. Manche Kommentare hier belehren uns eines "schlechteren". Die sexuelle Orientierung sucht sich der Mensch i.d.R. nicht aus; aber natürlich gibt es da oft keine eindeutige Festlegung, weshalb verschiedene Menschen mit verschiedenen Menschen Sex haben können. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn sie mind. 18 Jahre alt sind, der Sex einvernehmlich geschieht und ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt vorhanden ist. Homosexualität ist kein "Gendefekt" sondern eine Spielart der Natur, der Schöpfung, des Menschseins - welcher Begriff da am geeignetsten erscheinen mag. Homosexualität hat nichts mit Pädophilie zu tun. Auch pädophile Neigungen sucht sich ein Mensch nicht aus; für pädophile Menschen besteht die Verantwortung darin, diese Neigung nicht auszuleben. Konversionstherapie ist menschenverachtend, denn Homosexualität ist keine umpolbare Krankheit.

die Wurzel allen Übels muss

die Wurzel allen Übels muss gezogen werden!

Und das ist die Ideologieverbreitung der Kirche.

ALLERMINDESTENS gehört der Kirche verboten weiter ihre verfassungsfeindliche Propaganda zu IHRER Mann-Frau-Ideologie zu verbreiten.

Damit betreibt die Kirche nämlich offensichtlich Diskriminierung.

Das darf nicht mehr ungestraft bleiben, und darf so nicht mehr geduldet werden.

Auch hier vermisse ich die juristische und politische Konsequenz gegenüber diesem Verein.

fathaland slim

Ich fordere Sie nochmals auf Ihre beleidigenden, polemischen, verletzenden und höhnische Kommentare und Postings meiner Person gegenüber zu unterlassen.
Ich lasse Sie in Ruhe und Frieden, beleidige Sie nicht und stelle Sie auch nicht als Trottel und Dödel hin, genau das erwarte ich auch von Ihnen!

14:46 von fathaland slim

«Die Liebe zum gleichen Geschlecht kann hingegen für beide Partner sehr schön und erfüllend sein.»

Als ich in JAP lebte, hatte ich "einen persönl. Betreuer der Fa." zur Seite. Namens "Naito", 25 J. alt. Sehr klug, sehr feinfühlig, gutes ENG sprach er.

Der Feierabend der arbeitenden Männer in JAP ist:

Bier trinken, dann Sake trinken, dann irgendwas Alkohlisches beim Karaoke trinken, dann albern sein + zotige Witzchen machen.

Mir blieb das immer suspekt, für Naito war das auch nix.
Aus seinem Verhalten + dem der Kollegen gewann ich den Eindruck, er sei schwul. Da wir uns gut verstanden, fasste ich Mut, und sprach ihn darauf an.

Er war nicht "pikiert", sondern eher "froh", darüber sprechen zu können.
Es ist Sprachlosigkeit, unter der Schwule (weniger Lesben) in JAP leiden.

2679 Jahre JAP sah "Homos" nie Anfeindugen ausgesetzt (Ausnahme: ca. 1920/45). Unter Samurai "war es die höchste Form der Liebe".

"Konversionstherapie" ist dort exklusiver Lacher für Satire, Kabaret & Co. …

Es gibt Homosexuelle, denen nützt

die Therapie und es gibt welche, denen schadet sie. Diese Therapie nun grundsätzlich zu verbieten, ist inakzeptabel. Jede betroffene Person soll selbst entscheiden.

16:00, SydB

>>fathaland slim
Ich fordere Sie nochmals auf Ihre beleidigenden, polemischen, verletzenden und höhnische Kommentare und Postings meiner Person gegenüber zu unterlassen.
Ich lasse Sie in Ruhe und Frieden, beleidige Sie nicht und stelle Sie auch nicht als Trottel und Dödel hin, genau das erwarte ich auch von Ihnen!<<

Auf welchen Kommentar von mir hier im Thread beziehen Sie sich?

Dies ist meines Wissens Ihr erster Kommentar hier, zumindest unter diesem Nick.

@ 15:59 StöRschall

Da Sie Ihre Meinung nun wiederholt so heftig ausdrücken, sei eine Entgegnung gestattet von jemandem, der durchaus Einblick hat in die Ambivalenzen der Kirche zu diesem Thema. Die mittelalterlichen Zeiten - die bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts andauerten - sind in der Kirche vorbei: Homosexuellen Menschen wird mit Respekt, Achtung und auch vielen Initiativen zur Anerkennung Ihrer Sexualität und Lebensweise begegnet, sowohl in den Gemeinden wie in vielen Organisationen (Caritas, Misereor) u. Initiativen. Das hat noch nicht den letzten Durchbruch bis ins Lehramt gefunden, das ist beschämend, ärgerlich und für manch eine*n auch schmerzlich, aber so zu tun, als stände die Kirche hinter jeder Schwulen- und Lesbendiskriminierung, ist überzogen. Die entwürdigende Behandlung von schwulen und lesbischen Zeitgenossen ist auch bei Christen längst "untersagt". Und die überwältigende Mehrheit der Christ*innen in den verschiedenen Kirchen hat mit schwul/lesbisch sein kein Problem. Hand drauf

Wandlungen...

Eine allgemeine, staatliche Verbotsverfügung ist immerhin eine gravierende Maßnahme. Und verstehe ich die Notwendigkeit von Spahns Aktionismus nicht. Meines Wissens basieren alle Therapien in DE auf Freiwilligkeit... weil ohne die aktive Mitwirkung der Probanden ein Therapieerfolg unmöglich ist. Und evtl. Minderjährige betreffend kollidiert ein spezielles und rein weltanschliches Verbot mit einschlägigen Gesetzen zur elterlichen Fürsorgepflicht.
_
Darüberhinaus kann ich von einem praktischen Fall berichten: Vor vielen Jahren zeigte der minderjährige Sohn von Bekannten eindeutig homophile Interessen. Die Eltern bemühten sich um eine Therapie, während der sich herausstellte, daß der Junge im Sportverein von einer Gruppe homosexueller Aktivisten (denen er auch sportlich nacheifern wollte) beeinflusst war. Die Therapie half, die Beeinflussung zu überwinden.
_
Heute ist der Junge ein gereifter Familienvater mit glücklicher Gattin und drei ebensolchen Kindern...

@SydB, 16:00

fathaland slim
Ich fordere Sie nochmals auf Ihre beleidigenden, polemischen, verletzenden und höhnische Kommentare und Postings meiner Person gegenüber zu unterlassen.
Ich lasse Sie in Ruhe und Frieden, beleidige Sie nicht und stelle Sie auch nicht als Trottel und Dödel hin, genau das erwarte ich auch von Ihnen!

Ich lese niemals Postings von @fathaland Slim, in denen er sich Personen gegenüber beleidigend, polemisch, verletzend und / oder höhnisch äußert oder jemanden als Trottel oder Dödel hinstellt.

Alarmiert durch diesen Ihren Kommentar habe ich den Thread nach einem solchen Kommentar abgesucht, aber keinen gefunden. Könnten Sie bitte einen konkreten Hinweis geben?

15:55, frosthorn

>>Nicht der Homosexuelle muss etwas verändern, sondern sein Umfeld.<<

So ist es.

Ich möchte Rosa von Praunheim zitieren:

"Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt."

@ 15:55 von StöRschall

"Vorschlag:

Die röm. kath. Kirche wird verboten.

Die verbreitet diese Schei.... nämlich seit Jahrhunderten.

Die Religionsfreiheit bleibt selbstverständlich gewahrt."
.
Wie wollen Sie Religionsfreiheit gewähren, wenn Sie Religionen verbieten?
.
So "back to the roots" wie damals im römischen Reich? "Going underground"?
Oder fangen wir erst mal mit Bibel-Verbrennung an?
.
Und was machen wir mit den anderen Religionen, die das ähnlich sehen?

15:36 von fathaland

15:36 von fathaland slim
14:18, Emil66
>>@13:58 von Sisyphos3
"und Schwule mögen etwas außergewöhnlich sein, aber doch gewiss nicht krank
rübergekommen !"

Kann man das nicht auch über Pädophile so sagen?<<
Nein.

Ein Pädophiler schadet dem Partner seiner Wünsche, wenn er diese Wünsche auslebt.

Bei einem Homosexuellen kann Sex, so wie auch bei Heterosexuellen, einvernehmlich sein, bei einem Pädophilen nie.

---

Ich möchte das unterstreichen:

Ein Pädophiler, der seine Wünsche auslebt begeht sexuelle Gewaltverbrechen an Kindern!

Das sind VERBRECHEN an KINDERN;
das ist KEINE Sexualität.

Homosexualtät findet ausschließlich im Einvernehmen und auf Augenhöhe statt!

Hierbei handelt es sich um Sexualität!

PS:

Auch diesen fundamental gravierenden Unterschied scheint die Kirche partout nicht kapieren zu wollen.

Homosexuelle werden angeprangert, während
Kindervergewaltiger geschütz werden.
Das ist Satanismus.

BITTE liebe Regierung, weist diesesn Verein endlich in seine Schranken.

Gut

Vor allem der Teil mit dem medizinischen Gutachten überzeugt mich. Wenn psychische Probleme bei solchen Therapien entstehen, bin ich für ein solches verbot

Traurig

Wenn man hier die Kommentare liest, merkt man schon wie tief der "Schwulenhass" verankert ist. Eine Zwangstherapie, also ein Mittel um Jugendliche und junge Erwachgsene in eine Bibelkonforme richtung zu pressen wird hier mit Pedophilie und Sodomie verglichen, also einer Sexuellen Orientierung die andere Schädigt (Siehe Einverständniss und Kindeswohl).

Diese Kommentare zeigen nur eins, das es doch richtig ist, meine Homosexuelle beziehung geheim zu halten. Leider wieder ein Armutszeugniss für dieses freie Land

Die Kirche ist für diese

Die Kirche ist für diese Rechts-Verdrehung verantwortlich.

Kindervergewaltigung wird geduldet und sogar protegiert,
während Homosexuelle als Verbrecher hingestellt werden.

Dafür muss die Kirche endlich zur Verantwortung gezogen werden.

Sie verbreitet diesen Schundt.

Und solange das geduldet wird, solange wird in den Hirnen Menschenrecht mit Füßen getreten werden.

Das Verbot...

...führt zu nichts. Das Pendel wird - mal wieder - von der einen extremen Seite auf die andere verschoben. Man kann darüber streiten, ob solche Konversionstherapien sinnvoll sind. Aber sie strickt zu verbieten, nimmt denjenigen, die sie aus persönlichen Beweggründen wahrnehmen MÖCHTEN, jede Möglichkeit. Grundlage der sexuellen "Orientierung" ist die FREIE WAHL, Herr Minister!!!
Niemand wird zu den Konversionstherapien gezwungen. Und den Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist absurd.

danke...

... dem ist nur zuzustimmen.

@16:09 ladycat

Anscheinend haben Sie sich mit der Materie nicht befasst: Wenn homosexuelle Menschen Therapie brauchen, dann um mit den Demütigungen, Verletzungen oder Ablehnungen durch ihre Umwelt klar zu kommen, vielleicht auch mit den vielen Fragen eines langwierigen comingout oder mit den verinnerlichten Problemen eines beschädigten Selbstwertgefühls. Konversionstherapie hat das widersinnige Ziel, einen Menschen in seiner sexuellen Orientierung "umzupolen", das ist würdelos und menschenverachtend. Das wäre so unsinnig, als wolle man einen Heterosexuellen durch Konversionstherapie schwul bzw. lesbisch machen.

In Ernst jetzt?

Am 11. Juni 2019 um 14:18 von Emil66
@13:58 von Sisyphos3
"und Schwule mögen etwas außergewöhnlich sein, aber doch gewiss nicht krank
rübergekommen !"

Kann man das nicht auch über Pädophile so sagen

Ernsthaft jetzt? Homosexualität schadet niemandem. Pädophilie schon. Traurig das Sie selbst den Unterschied nicht erkennen. Nicht nur, dass eine Konversionstherapie unnötig ist, führt sie zu relevanten psychischen Folgeerkrankungen.

16:09, ladycat

>>Es gibt Homosexuelle, denen nützt
die Therapie und es gibt welche, denen schadet sie. Diese Therapie nun grundsätzlich zu verbieten, ist inakzeptabel. Jede betroffene Person soll selbst entscheiden.<<

Ihre Ahnungslosigkeit ist immer wieder frappierend.

16:10 von andererseits Das

16:10 von andererseits

Das seh ich anders.

Sie sprechen vielleicht von der Oberfläche, ich nicht.

Denn was der Papst nun gerade aktuell wieder abgelassen hat, zeigt, dass Sie leider nicht recht haben.

Er diskriditiert und diffamiert aktuell alles Sein und Lebensformen, die nicht in die Mann-Frau-Ideologie passen als erfundene Gender-Ideologie.

Sorry, deshalb reg ich mich darüber so heftig auf.

Ich finde das aus aktuellem Anlass mehr als angemessen.

@ Kessi, um 14:06

re @Didi57, um 13:33

DAS ist ja mal ein hinkender Vergleich, tut richtig weh.

16:14 von frosthorn @SydB,

16:14 von frosthorn
@SydB, 16:00
fathaland slim
Ich fordere Sie nochmals auf Ihre beleidigenden, polemischen, verletzenden und höhnische Kommentare und Postings meiner Person gegenüber zu unterlassen.
Ich lasse Sie in Ruhe und Frieden, beleidige Sie nicht und stelle Sie auch nicht als Trottel und Dödel hin, genau das erwarte ich auch von Ihnen!

Ich lese niemals Postings von @fathaland Slim, in denen er sich Personen gegenüber beleidigend, polemisch, verletzend und / oder höhnisch äußert oder jemanden als Trottel oder Dödel hinstellt.

Alarmiert durch diesen Ihren Kommentar habe ich den Thread nach einem solchen Kommentar abgesucht, aber keinen gefunden. Könnten Sie bitte einen konkreten Hinweis geben?

----

Dem schließe ich mich an.

@Kessl, 13.54h

Ich kann dem Artikel nicht entnehmen, ob solche Therapien bisher von den Krankenkassen bezahlt werden mussten.
Wenn das der Fall war, macht das Verbot schon Sinn.
Wenn nicht, dann kann ich mit dem Verbot auch nichts anfangen.
Es ist mir schlicht nicht möglich, mich gedanklich in einen Homosexuellen hineinzuversetzen.

Homosexualität ist keine Krankheit

ich lese hier Abgrenzungen zu „Normalen“ oder gar „Gesunden“, das ist doch völlig falsch ! Ausschliesslich unter dem Druck , der Intoleranz und der immer noch existierenden Homophobie in unserer Gesellschaft leiden Schwule und Lesben. Und solange auch nur ein einziger Mensch unter dem Druck seiner Umwelt in eine Therapie gegen seine Natur (und seine sexuelle Selbstbestimmung) gezwungen werden könnte , muss diese schnellstens verboten werden .
Was nicht krank ist, braucht keine Therapie.
Nicht die Schwulen müssen sich „ändern“,sondern das Bewusstsein in der Gesellschaft !

@16:09 ladycat

Nein, Konversionstherapie nützt niemandem - außer demjenigen, der damit Geld verdient.

Gute Psychotherapie kann Homosexuellen dabei helfen, sich selbst zu akzeptieren und positiv mit ihrer sexuellen Orientierung umzugehen. Umpolen geht schlicht und ergreifend nicht. Punkt.

@Zwicke: Der Junge war schlicht nicht homosexuell. Im übrigen ist es eher der umgekehrte Fall: homosexuelle Jugendliche möchten alles andere sein, nur nicht homosexuell. Sie möchten so sein wie alle ihre heterosexuellen Freunde und Vorbilder. Dies führt viel zu oft zu einem Leidensdruck, der leider auch viel zu oft in selbstverletzendem Verhalten bis hin zum Selbstmord führt. Diese Jugendlichen leiden aber eben nicht unter ihrer Homosexualität, sondern unter der feindlichen Haltung der Umgebung. DIESE kann und MUSS man daher ändern.

13:55 von Sisyphos3

«mir sind Schwule eigentlich ziemlich gleichgültig oder wie sie´s treiben
antörnen tut es mich definitiv nicht, im Gegenteil
ich muß aber nicht noch deutlicher werden»

Nein - noch deutlicher werden müssen Sie nicht.

Stünden Sie nämlich "mit einem entspannten Selbstverständnis" über oder neben "den Dingen der Schwulen". Dann würden Sie gar nicht erst erwähnen müssen, dass Schwule Sie "nicht antörnen".

Eben so wenig wie Sie erwähnen müssen, dass es "ein bestimmter Typ von Frau ist", der bei Ihnen "nicht törnt". Solange Schwule, oder Ihnen unattraktive Frauen ,"sich nicht an Sie heran pirschen", könnten Sie diese beiden Personengruppen nämlich ganz ausgeglichen aus der Ferne betrachten. Ohne deren Verhalten ganz prinzipiell (ohne Bezug zu einem konkreten Einzelfall) kommentieren zu müssen.

So Sie Ihnen denn tatsächlich so gleichgültig sind.
Wie Sie vorgeben, dass Sie Ihnen wären …

@ fathaland slim & frosthorn

Auch ich habe weder einen Beitrag von SydB hier gefunden, geschweige denn beleidigende oder abwertende Posts des geschätzten fathaland slim. Meine Vermutung wird dadurch genährt, dass aus aus einer bestimmten Richtung hier mit doppelten bzw. mehrfachen Usernamen von der gleichen Person gearbeitet wird, um den Verdacht "Bot..." zu vermeiden.

Wirkungslose Therapien sind gefährlich

Wer gegen Homosexualität gerne Woodoo machen möchte, kann das natürlich weiterhin tun aber etwas als Therapie zu verkaufen, was nicht wirken kann, ist zu Recht verboten.

Freiwillig

Weder ist Homosexualität eine Entscheidung, noch sind diese Therapien freiwillig. In der Regel werden Kinder oder Jugendliche von ihren Eltern zu solchen Therapien geschickt, die dann Psyche und Selbstbewusstsein zerstören und viele bis in den Selbstmord treiben können.
Es geht bei dem Thema ja nicht um Sex, sondern in wen man sich verliebt. In wen man sich verliebt kann man sich nicht aussuchen, das ist nicht steuerbar.
Wer wirklich Probleme mit der eigenen Homosexualität hat sollte eine Therapie machen, die ihn oder sie im Umgang mit der eigenen Persönlichkeit stärkt und nicht versucht, "umzupolen" was nicht umpolbar ist.

@ ladycat, um 16:09

Sind Sie sicher, dass Sie für den Nutzen/Schaden der Therapie belastbare Belege beibringen können?
Mich würden diese sehr interessieren.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Spahn!

Das hätte ich Ihnen als CDU-Mann gar nicht zugetraut. Chapeau!

Zum Thema "sich für Homosexualität entscheiden": Das ist keine Entscheidung so wie für schwarze Schuhe oder für braune.

Ich für mich weiß, dass ich mich als Hetero nie dafür entschieden habe, sondern es war so von Anfang an. Ich könnte mir nie vorstellen mit Gefühl einen Mann zu küssen. Jede einzelne Zelle meines Körpers würde sich dagegen sträuben. Bei Homosexuellen muss also etwas grundverschieden sein. Von Anfang an. Mag sein, dass sich der eine oder andere zunächst oder dauerhaft in seine klassische Rolle hat drängen lassen. Aber wenn es im Inneren anders ist, dann ist das nicht das Resultat von Überlegungen, Abwägungen und Entscheidungen.

@16:27 StöRschall

Das ist nun wirklich Unsinn, was Sie da schreiben. Ich weiß nicht, was Sie da reitet.
Homosexuelle werden in keiner Kirche "als Verbrecher hingestellt"; Kindervergewaltigung wird weder geduldet noch gar protegiert. Das sind wirklich absurde und verdrehende Äußerungen von Ihnen, bei aller berichtigten Kritik an der Geschichte der Kirche und dem inakzeptablen Hinterherhinken mancher im kirchlichen Lehramt. Sie erweisen mit Ihren überzogenen Formulierungen der berechtigten Kritik einen Bärendienst.

re texdan

"Grundlage der sexuellen "Orientierung" ist die FREIE WAHL, Herr Minister!!!"

Krasser Blödsinn.

Die sexuelle Orientierung ist ebenso körperlich voreingestellt wie die Haarfarbe oder Sommersprossen.

Nix mit freier Wahl.

@ Sunnyside, um 16:23

Sie tun einer großen Anzahl der Kommentatoren Unrecht, die genau die gegenteilige Meinung vertreten, die Sie hier beklagen.

16:10 von andererseits

«… Ambivalenzen der Kirche zu diesem Thema. Die mittelalterlichen Zeiten - die bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts andauerten - sind in der Kirche vorbei: Homosexuellen Menschen wird mit Respekt, Achtung und auch vielen Initiativen zur Anerkennung Ihrer Sexualität und Lebensweise begegnet …»

Die Führung der katholischen Kirche, der Vatikan, hat weiterhin ein "bigottes" Verhältnis zum Umgang mit Homosexualität. Wäre es ein entspanntes, das auf unter geordnete Ebenen der Hierarchien ausstrahlen könnte. Dann müssten sich homosexuell veranlagte "Menschen der Kirche" nicht weiterhin verleugnen, und in ihrem eigenen Sexualempfinden mit tradiert unsinnigen Moralvorschriften schwer plagen.

Für die evangelischen Kirchen gilt das weniger.
Für evangelikale Eiferer um so mehr.

Es sind in DEU nicht all zu viele Menschen (ich kenne keinen), die länger in JAP lebten. "Und als Kontrast erspüren konnten", welch immensen Einfluss Moralvorstellungen großer Religionen "in der Breite" haben.

@ der Vaihinger

Natürlich wurde diese "Therapie" nicht von der Krankenkasse bezahlt. Weil es medizinisch oder psychotherapeutisch dafür auch keinen Grund gibt. Homosexuelle leiden nicht unter ihrer Neigung, sondern ausschließlich unter Stigmatisierung und Feindlichkeiten in der Gesellschaft.

@ texdan, um 16:33

WEM??

16:09 von ladycat

Sie schreiben von einer Therapie, als würde man eine Krankheit austreiben! Ihre Nähe zur AfD haben Sie hier ja schon oft genug unter Beweis gestellt. Ihre Nähe zu medizinischen, psychologischen Kenntnissen vermisse ich nun dann aber doch.

Mal ganz abgesehen davon, dass es schon ein Witz ist, den Versuch zu unternehmen, die Lust und Liebe eines Menschen durch Tricks von Medizinern oder Psychologen in gewissen Bahnen zu lenken, ist es auch wirklich einfach nur beschämend. Auf die Idee muss man erstmal kommen, eine Einrichtung zu schaffen, deren Zulauf durch betroffene Menschen doch äusserst zweifelhaft zu sein scheint. Im Übrigen! Würde das ganz funktionieren, dann könnte man das auch umdrehen. Lässt sich aus Ihnen, werte Ladycat, eine bekennende Lesbe formen? Hoffentich kippt Ihnen dann nie jemand heimlich die dafür notwendige "Medizin" ins Glas!

In dem Sinne: jeder möge nach seiner Fasson selig werden!

Keine freie Wahl

"Grundlage der sexuellen "Orientierung" ist die FREIE WAHL, Herr Minister!!!"

Kein Homosexueller hat sich ausgesucht, sich nur noch in Menschen des gleichen Geschlechts zu verlieben. Es ist genauso wenig "FREIE WAHL" wie die Anzahl Chromosomen die in einem Stecken, oder der eigene Geburtstag.

Es werden viele Jugendliche von ihren Eltern zu solchen Therapien gezwungen.

16:11 von Zwicke

Heute ist der Junge ein gereifter Familienvater mit glücklicher Gattin und drei ebensolchen Kindern...
---------------------------
Tja, in Zukunft werden dann die ersten "Gefühlswallungen" als "Final" und "Endgültig" definiert und dann haben wir den nächsten Schwachsinn platziert.

Gibt es eigentlich eine verlässliche Studie/Erhebung über Menschen die sich hier irren???

Habe mal eine interessante Studie zu falschen Willensentscheidungen gelesen...

Demnach soll diese Quote bei "Modernen" Menschen deutlich höher angesiedelt sein und in Brasilien lassen sich Transgender wieder "rückbauen"!!!

Verbote auf Verbote..., wir haben wohl doch nicht allzu viel gelernt..., aber ich denke die Aufregung lenkt ab von einem Herr Spahn der einfach "Modern" wirken möchte...;-)

@16:36 StöRschall

Nein, ich spreche nicht von der Oberfläche, ich spreche aus differenzierter Kenntnis und kann Ihnen nur empfehlen, sich zum Beispiel über die engagierten Initiativen kirchlicher Organisationen und Gemeinden zu informieren: so hat z.B. die Aidsberatung der Caritas München eine eigene Ausstellung und App ("only human. Leben. Lieben. Mensch sein") erstellt, und auch Misereor ist klar und eindeutig auf Seiten schwuler und lesbischer und transsexueller Menschen und macht das u.a. mit einer eigenen Ausstellung deutlich (https://tinyurl.com/y3lvfayo). Die Äußerung von Franziskus in jüngster Zeit ist empörend, aber sie steht nicht für die Kirche. Franziskus stellt sich damit innerkirchlich klar ins abseits.

@bzw. mehrfachen Usernamen 16:42 von andererseits

Da dürften Sie richtig liegen.
Nur diesen User hatte ich bisher nicht auf dieser Kandidatenliste.
Man lernt nie aus.

Aufklärung: es geht nicht um Psychotherapien

Sollte jemand aus welchen Gründen auch immer, ob in einer homosexuellen Beziehung oder einer heterosexuellen Ehe, unglücklich, belastet und damit seelisch krank werden, dann kann diese Person eine Psychotherapie machen. Die hier zum Thema gemachten "Konversionstherapien" haben damit rein gar nichts zu tun und sind von meist Glaubensgemeinschaften angebotene "Behandlungen".

@ 16:27 von StöRschall

"Die Kirche ist für diese Rechts-Verdrehung verantwortlich."
.
Die gibt es nicht. Es gibt keine "Rechts-verdrehung" (wieder die Populisten?), sondern ein "Statut", wie in jedem Verein.

"Kindervergewaltigung wird geduldet und sogar protegiert,
während Homosexuelle als Verbrecher hingestellt werden."
.
Beides in den Statuten nicht vorgesehen, aber beides geduldet in "der Kirche".
Das ist übrigens nicht das Alleinstellungsmerkmal "der Kirche", sondern findet sich in allen Religionen.
.
Oder wie stehen Sie zum Islam oder der orthodoxen Kirche?
Auch verbieten?

@ steamtrain

"Nicht nur für Homosexuelle sondern gleich alle Pseudotherapien sollten gesetzlich verboten und unter Strafe gestellt werden. Allen voran jene die z.B.eine Krebserkrankung mit irgendwelchem Hokus Pokus heilen wollen."

Bitte nicht alles durcheinander werfen. Konversionstherapie soll etwas "heilen", das gar keine Krankheit ist. Was nicht leitliniengerechte Therapien bei Tumorerkrankungen anrichten können, ist mir als Fachkrankenpfleger sehr wohl bewusst. Trotzdem bin ich aus grundsätzlichen Erwägungen gegen Verbote. Erstens müssten Sie dazu genau definieren, was Hokuspokus ist, zweitens treiben Sie damit verzeeifelte Betroffene in dunkle Kanäle, drittens würgen Sie Forschungen zu evtl. vorhandenen therapeutischen Potenzialen ab.

körperverletzung

wird ja langsam zeit...diese therapien sind eine reine körperverletzung und ein desaster für die menschen, die sich diese therapien antun.
diese therapien sollten als körperverletzung eingang ins strafgesetzbuch finden.
in verantwortung zu nehmen sind auch die kirchen (ev/kath, muslim etc), wenn sie derartige therapien fordern und/oder sogar anwenden.

14:08 von Emil66 Also wenn

14:08 von Emil66
Also wenn Homosexualität keine „Anomalie“ ist, also im Sinne der geistigen Gesinnung….
Ist dann Pädophilie auch keine Anomalie?
Muss / soll ich das jetzt so verstehen wie Alkohol ist erlaubt aber Cannabis ist Strafbar?

antwort:
was hat pädophilie mit homosexualität zu tun??? gar nichts!!

BadBase 13.37

So ein Unsinn niemand der Homosexuell ist kann sich für oder dagegen entscheiden.. Wer sich wirklich dafür interessiert empfehl ich das Buch: " Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken." von Allan& Barbara Pease, Kapitel 8 etc.und sehr amüsant aber stichhalig erklärt !

Herr Spahn ....

...und zwei neue Gutachten ! Wenn jemand diese Veranlagung hat , und es ändern möchte, weshalb sollen sie das nicht tun dürfen?
Jeder der etwas an sich ändern will , seien es nun Plastikteile für eine Brustvergrößerung oder ähnliche Sachen da gibt es keine Verbote. Nur weil Herrn Spahn die Argumente ausgehen wird das gemacht ?

@Zwicke, 16:11

"Heute ist der Junge ein gereifter Familienvater mit glücklicher Gattin und drei ebensolchen Kindern..." -
Und es würde mich nicht wundern, wenn dieser Familienvater in einigen Jahren seine Gattin und Kinder verlässt und zu seinem Freund zieht. Vielleicht war die Therapie damals ja die größere Beeinflussung.

©Peter Kock 17:23

Noch mal langsam und zu mitmeißeln: Konversionstherapie wird abgelehnt und hoffentlich nun auch verboten weil sie a) erwiesermaßen NICHT FUNKTIONIERT und b) viel zu oft Schaden anrichtet.

Ein vernünftiger Psychotherapeut sagt einem Menschen, der mit seiner sexuellen Orientierung nicht klarkommt und diese ändern möchte, dass das unmöglich ist. Und hilft ihm dann, mit sich selbst ins Reine zu kommen.

17:23, Peter Kock

>>Herr Spahn ....
...und zwei neue Gutachten ! Wenn jemand diese Veranlagung hat , und es ändern möchte, weshalb sollen sie das nicht tun dürfen?
Jeder der etwas an sich ändern will , seien es nun Plastikteile für eine Brustvergrößerung oder ähnliche Sachen da gibt es keine Verbote. Nur weil Herrn Spahn die Argumente ausgehen wird das gemacht ?<<

Der Versuch der Änderung der sexuellen Orientierung ist mit einer Brustvergrößerung nicht ansatzweise vergleichbar.

Man kann weder einen Schwulen zum Hetero machen, noch umgekehrt.

noch einmal

Homosexuelle leiden nicht unter ihrer Sexualität. Wenn sie leiden, dann unter der Diskriminierung durch ihr Umfeld und unter dem Druck, der - offen oder subtil - auf sie ausgeübt wird. Durchaus möglich, dass deshalb so mancher mit dem Gedanken spielt, seine eigene Sexualität abzulegen und durch eine allgemein akzeptierte zu ersetzen. Völlig nachvollziehbar, denn genau das versteht man unter Leidensdruck.
Der Druck wird allerdings durch die intolerante Gesellschaft ausgeübt, folglich muss auch diese sich verändern und nicht der Betroffene.

Ach ja, weil auch jemand hier diesen absurden Vergleich angestellt hat: das gleiche gilt für Menschen, die sich eine Brustvergrößerung oder eine Penisverlängerung wünschen. Auch hier ist es das Entrinnen aus dem Erwartungsdruck des Umfelds - gefühlt oder real - , das jemand zu einer entsprechenden Veränderung treibt. Hier von einer "freien Entscheidung" zu sprechen, die geschützt werden müsse, ist gradezu zynisch.

Spahn

Jeder hat das Recht, auch die absonderlichsten Therapien zu machen. Hier soll in die Therapiefreiheit plötzlich eingegriffen werden? Wenn ein Hetero homosexuelle Neigungen bei sich entdeckt, findet er Unterstützung. Entdeckt ein homosexueller Mensch heterosexuelle Neigungen, darf er sich keine Begleitung suchen – denn das wäre strafbar. Jens Spahn: Bitte schnell wieder auf den Teppich!

Neugier statt Therapie

Schopenhauer soll ja der Ansicht gewesen sein, dass die Natur Männer in hohem Alter schwul werden lässt, damit sie nicht weitere Kinder zeugten. ("Altersschwulität")

Wie dem auch sei, Männern die hier so klar ihre sexuelle Präferenz für das weibliche Geschlecht als unumstößlich darstellen, könnte das schon zu denken geben.

Da ist - wie überhaupt - keine Pseudotherapie gefragt. Vorfreude liegt hier für neugierige Männer wohl näher.

17:21, Elitedemokrat

>>Für diejenigen, die sich das nicht vorstellen können: Ja, man wird vielleicht als Mann auch mal von einem anderen Mann begehrt - das fühlt sich anfangs komisch an - vor allem, wenn man definitiv nicht darauf steht ...

... aber das ist genau DAS, was Milliarden Frauen täglich durchmachen, die von Heten-Männern begehrt werden, von denen sie auch nix wollen ...<<

Ja, sehr gut auf den Punkt gebracht.

>>... man kann es als Kompliment auffassen - oder als Belästigung - das liegt auch (!) an einem selbst!<<

Auch, aber nicht ausschließlich.

Denn doofe Anmache ist nichts als doofe Anmache und lässt sich nur mit sehr viel Gleichmut als Kompliment auffassen.

Bei intelligentem, respektvollem Angraben ist das schon anders.

Es gilt im homo- wie im heterosexuellen Bereich: wer dem Objekt der Begierde auf den Senkel geht oder ihm gar Angst einjagt, mindert seine Chancen ganz erheblich und läuft durchaus Gefahr, auf die Schnauze zu kriegen.

Was man vermeiden sollte.

17:23 von Peter Kock

«Jeder der etwas an sich ändern will , seien es nun Plastikteile für eine Brustvergrößerung oder ähnliche Sachen da gibt es keine Verbote.»

"Zumindest gut", dass Sie nicht noch Extensions in den Haaren an eben diesen als Vergleich der misslungenen Art herbei zu zerren versuchen …

«Nur weil Herrn Spahn die Argumente ausgehen wird das gemacht ?»

Nun tja - so schnell kann das mitunter mit den Argumenten sein …

17:08, DemokraSte

>>Aufklärung: es geht nicht um Psychotherapien
Sollte jemand aus welchen Gründen auch immer, ob in einer homosexuellen Beziehung oder einer heterosexuellen Ehe, unglücklich, belastet und damit seelisch krank werden, dann kann diese Person eine Psychotherapie machen. Die hier zum Thema gemachten "Konversionstherapien" haben damit rein gar nichts zu tun und sind von meist Glaubensgemeinschaften angebotene "Behandlungen".<<

So ist es.

Denn die so genannten Konversionstherapien haben mit seriöser Psychotherapie nicht das Geringste zu tun. Es handelt sich um durchaus gefährliche Scharlatanerie.

Wenn es einen Schalter gäbe

Die sogenannten "Konversionstherapien" zielen darauf ab, Schwule und Lesben heterosexuell zu machen.

Wenn es einen Schalter gäbe,
mit dem das jeder für sich ändern könnte,
ich denke er würde

nicht gedrückt werden.

@ Paco um 13:57 - genetische Fehldisposition?

"Jens Spahn hat recht, wissenschaftlich ist das eine genetische Fehldisposition, aber niemals eine Krankheit."

Zum einen kann eine genetische Fehldisposition sehr wohl eine Krankheit sein (siehe zB Mukoviszidose oder Trisomie 21).

Zum anderen gibt es für diese oft geäußerte Behauptung nicht den geringsten Beweis. Wir kennen die Ursachen schlicht noch nicht.

Deshalb ist die zweite Hauptthese, die sexuelle Orientierung sei (zumindest teilweise) psychosozial erworben, nicht pauschal von der Hand zu weisen.

Ich empfehle die Wikipedia-Artikel zum Thema als Einstieg für alle Interessierten.

17:06, andererseits

>>Die Äußerung von Franziskus in jüngster Zeit ist empörend, aber sie steht nicht für die Kirche. Franziskus stellt sich damit innerkirchlich klar ins abseits.<<

Ich hege leider die Befürchtung, daß er damit den innerkirchlich sehr mächtigen konservativen Teil des Klerus zufriedenstellen möchte. Der ist nämlich seit geraumer Zeit in latenter Rebellion gegen Franziskus.

Eigentlich halte ich diesen Papst für einen Glücksfall, aber was er hier gesagt hat, finde ich moralisch und verantwortungsethisch höchst zweifelhaft. Fast schon macchiavellistisch.

@andererseit @neutrale

@andererseit
@neutrale Welt

Als Verbrecher werden Homosexuelle nicht explizit tituliert.

Das ist auch gar nicht nötig.

Es reicht, sie wie Aussätzige zu behandeln.

Taten sagen mehr als Worte. Und reichten tun sie auch.

Und das bezeichne ich als Verbrechen.

Denn es sind permanente Verfassungsbrücke, die in dem Verein ständig passieren:

gegen Kinder

gegen Homosexuelle

und gegen Frauen sowieso

@ zwicke

"Die Eltern bemühten sich um eine Therapie, während der sich herausstellte, daß der Junge im Sportverein von einer Gruppe homosexueller Aktivisten (denen er auch sportlich nacheifern wollte) beeinflusst war. Die Therapie half, die Beeinflussung zu überwinden.
_
Heute ist der Junge ein gereifter Familienvater mit glücklicher Gattin und drei ebensolchen Kindern..."

Immerhin mal ein ehrlicher Beitrag: altmodische Spießer wollen möglichst viele Leute zu den gleichen altmodischen Spießern machen. Allein der abschließende Satz! Ich bin zwar vollkommen straight, aber wenn ich so etwas lese, wünsche ich mir mehr Schwule.

Therapiefreiheit, Klientelpolitik & Landtagswahlen

Niemand wird gezwungen, an solchen Therapien teilzunehmen. Also weshalb das Angebot verbieten, außer mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen? Gibt es einen logischen oder fachlichen Grund?

Anstelle sich um wirklich wichtige Dinge zu kümmern wie zB die Neubesetzung der Stelle des Drogenbeauftragten der Bundesregierung (Fr. Mortler wechselt ja nach Brüssel) oder des Verbotes der Kostenerstattung für homöopathische und antroposophische "Medikamente" (deren Wirksamkeit bislang trotz x Studien nicht belegt ist!), bedient Hr. Spahn eine kleine Gruppe mit einem völlig überflüssigen Gesetz.

Von dem Eingriff in die Therapiefreiheit möchte ich mal gar nicht sprechen.

Schade, ich hatte gedacht, mit Hrn. Spahn einen fähigen Kopf in der Regierung zu haben.

19:42 von frosthorn

«Ach ja, weil auch jemand hier diesen absurden Vergleich angestellt hat: das gleiche gilt für Menschen, die sich eine Brustvergrößerung oder eine Penisverlängerung wünschen.»

Zum Wunsch nach Penisverlängerung vermag ich wenig zu sagen. Darüber las, hörte oder sah ich bisher wenig, das mir Erklärungen potentieller Hintergründe hätte liefern können. Ich vermute aber, dass es in den meisten Fällen sehr persönlicher Leidensdruck der Betroffenen ist, die zu solch einer Entscheidung führt. Ein wohl deutlich komplizierterer Eingriff (mit mehr Risiken) als eine Brustvergrößerung. "Und viel mehr Tabu" …

Sicher lassen auch Frauen Brustvergrößerungen vornehmen, "die ihnen ein diffuses So-Muss-Es-Sein-Ideal aufgeschwatzt hat". Kürzlich sah ich einen Bericht, in dem es über Möglichkeiten der Kriminalforensik bei der Klärung unklarer Todesursachen ging. Darin der Tod des "Porno-Starlets Sexy Cora" bei einer 4. Brustvergrößerung, von der ihr sehr viele abrieten.

Alles untaugliche Vergleiche …

Mein lieber User Kock,

‚Jeder der etwas an sich ändern will , seien es nun Plastikteile für eine Brustvergrößerung oder ähnliche Sachen da gibt es keine Verbote.‘
Homosexualität mit etwas so Belanglosem wie einer Brustvergrößerung zu vergleichen, ist schon ein starkes Stück! Lesen Sie mal einige Kommentare von Menschen, die ein wenig von Empathie verstehen, es gibt einige. Ansonsten rate ich Ihnen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, bevor Sie hier Thesen absondern, die das Thema nicht mal am Rande streifen, sondern eine Beleidigung für schwule Menschen darstellen.

Brauchen wir wirklich noch

Brauchen wir wirklich noch mehr Verbote?
Es wird doch niemand gezwungen, so eine Therapie zu machen. Der mündige Bürger kann es doch einfach bleiben lassen und dafür zusätzlich Unterstützung in der Homosexuellen-Community finden. Wenn niemand so eine Therapie macht, dann gibt es sie auch nicht.
Es gibt ja auch keine Therapie gegen Fastenbrecherei. Und niemand verbietet so eine Therapie.

15:55 von StöRschall

"Vorschlag:

Die röm. kath. Kirche wird verboten.

Die verbreitet diese Schei.... nämlich seit Jahrhunderten."

Der Punkt wird hier nicht getroffen!
Aus der Evangelischen Kirche sind vor 10/20 Jahren scharenweise Mitglieder ausgetreten, weil diese Kirche zu wenig bibeltreu sei.

Man gründete stattdessen neue religiöse Gemeinschaften, in denen u.a. die Homosexualität als "bibelfeindlich" angesehen sei.
Es war eine starke Renaissance des christlichen Fundamentalismus.

Woher kam dieser neue Fundamentallismus?
Eben NICHT aus den Kirchen, sondern aus den Einzelmenschen selber, die - in meinen Augen - ein "Fundament" brauchten, dass unsere moderne Gesellschaft nicht mehr bot:
klare und einfache Gesetze. Man nahm die Bibel dazu, sie teilweise sogar missverstehend.

Wir müssten also entweder alle Bibeln verbrennen oder aber die Sehnsucht vieler Menschen nach "fundamentalen" Wahrheiten irgendwie ausräuchern.

Ein Feindbild der Kirchen aufzubauen, ist mindestens genauso primitiv.

@19:42 von frosthorn

"Der Druck wird allerdings durch die intolerante Gesellschaft ausgeübt, folglich muss auch diese sich verändern und nicht der Betroffene."

Das wird lange dauern. Ich komme aus einer frommen Familie. Sex war ein Tabuthema, auch in der Schule. Erst rückblickend hatte ich verstanden, was meiner Eltern meinten, wenn sie sagten:"Tante X und Onkel Y es wirklich schwer haben mit ihrem Sohn X." Mein Lieblingscousin war schwul. Was schwul ist, hat mir meine ältere Schwester erklärt, als ich auf ein männliches Pärchen zeigte, das Händchen hielt und ich sagte: "Guck mal die da." Ich habe selbst etwas länger gerbraucht, um das normal zu finden. Heute kann ich sagen, dass die schwulen Kollegen auch die umgänglichsten waren. Allerdings habe ich mich auch intensiv mit diesem Thema befasst. Ich muss aber einräumen, dass ich das, was beim Christopher-Street-Day zelebriert wird, ausgesprochen abstoßend finde. Da sitzt die Erziehung wohl doch zu tief.

@ Elitedemokrat

"Homosexualität ist im Tierreich das Normalste von der Welt.

Erst wenn der Mensch anfängt, sich über die Natur zu erheben, dann wird's ulkig bis anstrengend."
.
Ich hatte immer die Hoffnung, das uns etwas von Tieren unterscheidet und nicht wieder diese "anstrengenden" Vergleiche kommen.
Aber gut.....
Wenn Sie schon mit Tierverhalten argumentieren wollen, dann aber auch richtig......
Wenn andere Gruppen in ein Territorium eindringen werden die vertrieben oder erschlagen. Teilweise machen unsere nächsten Verwandten auch jagt auf andere Verwandte, um sie zu fressen.
Sexualität ist oft ein Zeichen der Unterwürfigkeit.
.
Ist das Ihr Weltbild?

"Therapien" für Homosexuelle

"Therapien" für Homosexuelle implizieren, dass bei diesen eine Krankheit vorliegt. Allein dieser Umstand wirkt diskriminierend. Die Haltung von Spahn ist absolut nachvollziehbar.

Wusste gar nicht, dass es sowas gibt!

Ein Verbot ist in Ordnung.
Wenn irgendwelche selbsternannte Therapeuten die Kundschaft schröpfen, dann muss zumindest offiziell verkündet werden, dass das Mist ist.

Da aber auch hier vor wenigen Monaten berichtet wurde, dass solche Therapien hauptsächlich aufgrund religiöser Überzeugungen stattfinden und auch Erwachsene freiwillig daran teilnehmen, wird sich das gänzlich nicht unterbinden lassen.

Manche quälen sich halt gerne, sei es durch "Konversionstherapien" oder sonstige Therapien, oder durch geradezu religiösen Eifer bei der Auswahl bestimmter Nahrungsmittel.

*
Es gibt tatsächlich Therapien für Pädophile, aber da soll der Trieb unter Kontrolle gehalten werden, notfalls auch durch Medikamente, damit keine Kinder zu Schaden kommen.

Das hat mit diesem "umkrempeln" von Homosexuellen aus religiöser Überzeugung nichts zu tun.

19:42, frosthorn

>>Ach ja, weil auch jemand hier diesen absurden Vergleich angestellt hat: das gleiche gilt für Menschen, die sich eine Brustvergrößerung oder eine Penisverlängerung wünschen. Auch hier ist es das Entrinnen aus dem Erwartungsdruck des Umfelds - gefühlt oder real - , das jemand zu einer entsprechenden Veränderung treibt. Hier von einer "freien Entscheidung" zu sprechen, die geschützt werden müsse, ist gradezu zynisch.<<

Sehr gut auf den Punkt gebracht.

Danke.

19:40 von fathaland slim

«Man kann weder einen Schwulen zum Hetero machen, noch umgekehrt.»

Allein der Gedanke, man solle dies machen, ist doch ein tatsächlich absurder. Warum denn um alles in der Welt sollte man nur …?

Versucht man, aus Luchsen Wölfe zu machen? Aus Tigern Löwen?
Oder welche der Vergleiche noch wären …

Und es gibt ja auch Menschen, die mit einer Art der Sexualität gut umzugehen, und zu leben verstehen, die sich eben nicht eindeutig "zwischen Hetero und Homo" trennen lässt. Vermutlich hat es derer (viel) mehr, als man es so öffentlich bewusst gewahr wird …

Spahn wieder komisch.

Auch mir ist es ein Rätsel, warum Spahn diese Therapien verbieten will. Ein Minister sollte den weiten Blick haben und nicht aus persönlicher Betroffenheit heraus handeln.

Es gibt viele Dinge, die Menschen schlecht tun (können), aber deshalb nicht verboten sind (Alkohol etwa).

Inhaltlich werden die Therapien echten Homosexuellen nicht "helfen" (warum auch, die meisten sind zufrieden mit ihrer Veranlagung).

Bei Menschen, bei denen homosexuelles Verhalten eine "Verirrung" darstellt, also nicht veranlagt ist, sondern aus Erfahrungen resultiert, können Therapien sehr wohl gutes bewirken.

Und zu guter Letzt: Selbstverständlich ist Homosexualität nicht "normal"! Homosexuelle sind eine Randgruppe, die den Schutz der Mehrheitsgesellschaft verdient.

Beitrag Spahn

Kann man so in die Wege leiten ... nur wenn es schon um"Hokospokus-Therapien" geht, dann aber bitte alle vorhandenen per Gesetz verbieten. Da gibt es noch eine Schumannresonanzfrequenz, verwirbeltes Wasser und vieles mehr, wo Menschen betrogen und noch schlimmer, auch gesundheitlich gefährdet werden!!! Da scheint aber Herr Spahn im Tunnelblick nur seine persönlich gearteten Interessen im Blick zu haben. Schade, Herr Spahn, der Frust gegenüber der derzeitigen Politik wird in der Gesellschaft immer größer. Es gibt in der Gesundheitspolitik mindestens ein Dutzend wichtigerer Themen, für die Sie Ihre Ministerzeit verwenden sollten.

Gefährliche Evangelikale

Noch wichtiger als diese Konversionstherapien zu verbieten wäre, die religiösen Organisationen zu verbieten, die solch einen Unsinn verbreiten.
Diese erzkonservativen evangelikalen Gottesanbeter sind mindestens so gefährlich wie Rechtsradikale oder Islamisten und vertreten im Prinzip ähnliche Ideologien.

@16:23 von Sunnyside

"Diese Kommentare zeigen nur eins, das es doch richtig ist, meine Homosexuelle beziehung geheim zu halten."

Das glaube ich nicht. An meinem Arbeistplatz haben zwei Ärzte geheiratet und auch in der Klinik eine kleine Feier für die Kollegen ausgerichtet. Ebenso ein Pfleger, der einen Verwaltungsangestellten geheiratet hat. Ich bin überzeugt, dass, je offener die jeweiligen Neigungen gelebt werden, umso höher die Wahrscheinlichkeit ist, dass es auch in unserer weitgehend noch prüden Gesellschaft als Normalität (an)erkannt wird.
Ich war diesbezüglich ja auch lernfähig.

Spahn will Pseudotherapien für Homosexuelle verbieten

Ich gehe konform mit allen Usern, die eine "verordnete" Therapie verurteilen.
Im Besonderen, wenn Erziehungber. ihren Kindern, glauben die Entwicklung läuft in eine, in ihren Augen falsche Richtung, Zwang ausüben zu müssen.

Und später, wenn aus Jugendlichen Erwachsene werden, diese sich auch in soweit von ihrem Vormund nichts mehr diktieren lassen müssen, sollten die Möglichkeit haben sich frei zu entscheiden, ob sie sich zumindest therapeutisch auf eigene Kosten beraten zu lassen.

Hier gilt es, das eigene Für und Wider gründlich mit den Zielen abzugleichen.

Zum Thema Umgang mit gleichgeschlechtlicher Liebe: hier MUSS unsere Gesellschaft noch viel mehr Toleranz lernen!

Für mich kann ich sagen, daß die Schwulen und Lesben, die ich in meinem bisherigen Leben kennen lernen durfte, mehr Empathie für Ihre Mitmenschen aufbringen als so manch andere/r homophobe.
und ja, auch in meiner Familie ist das Fakt und wir haben alle davon partizipiert.
Btw:
Mehrfach-user... Treffer, versenkt

@fathalandslim, 19:40

"Man kann weder einen Schwulen zum Hetero machen, noch umgekehrt."

Das ist richtig, aber auch Sie werden (womöglich) nicht bestreiten, dass es Menschen gibt, die aufgrund tiefgreifender (womöglich traumatischer) Erfahrungen ein Sexualverhalten an den Tag legen, das nicht ihrer Veranlagung entspricht.

Diese Menschen brauchen Therapie (auch wenn der Name "Konversionstherapie" mehr als unglücklich und irreführend ist).

Die politische Definition von Krankheit

Wann ist eine Krankheit eine Krankheit, ein Trauma ein Trauma? Es ist so, daß mittlerweile sich die Politik dazu erhebt, wissenschaftliche Urteile zu fällen. Ich kenne ausschließlich Schwule, die selbst als Jungen und heranwachsende schwer mißbraucht worden sind und diesen Mißbrauch als Teil der sexuellen Identität empfinden. Wieviele Vergewaltigungsopfer im männlichen Bereich gibt es? Zahllose, die Scham sich zu offenbaren, Hilfe zu suchen ist ja bekannt (Katholische Kirche) und es soll "draußen in der Welt" anders sein? Wer den männlichen Homosexuellen keine Hilfe anbietet, macht sich somit schuldig am weiteren sexuellen Mißbrauch. Das sollten auch die Moderatoren berücksichtigen. Die natur rächt sich auch in diesem Fall durch die psychosexuelle Traumatisierung und die Sukzession der Opfer. Den Klimawandel darf man nicht leugnen, diesen Zusammenhang aber muß man leugnen, weil es sonst politisch inkorrekt wäre!

@17:06 von andererseits

Danke für die Klarstellung.

17:11 von NeutraleWelt @

17:11 von NeutraleWelt
@ 16:27 von StöRschall
"Die Kirche ist für diese Rechts-Verdrehung verantwortlich."
.
Die gibt es nicht. Es gibt keine "Rechts-verdrehung" (wieder die Populisten?), sondern ein "Statut", wie in jedem Verein.

----

Die gibt es! Und wie es die gibt!

Wenn sich eine Institution vor der justiziablen ERmittlung und Verfolgung von Vergewaltigern verschließt, ist das sogar nicht nur Rechtsverdrehung sondern Rechtsbruch!
Das ist Vertuschung von Straftaten.

Wenn Menschen anderen Geschlechts, anderer Lebensart diskriminiert werden, dann ist das Rechtsbruch.

Wenn eine Institution für Vergewaltigung eine Meldepflicht, wie für Windpocken einführt,
Homosexuelle wie Aussätzige behandelt, dann ist das Rechtsverdrehung zur Erhaltung von Straftaten.

Und genau das vermute ich hinter dem ganzen Gebaren.

Es soll letztlich dazu dienen, dieses Verhalten so weiter praktizieren zu können.

Und das ist absolut NICHT tolerierbar.

17:03 von Fuzius Kon...de...

«Gibt es eigentlich eine verlässliche Studie/Erhebung über Menschen die sich hier irren???

Habe mal eine interessante Studie zu falschen Willensentscheidungen gelesen...

Demnach soll diese Quote bei "Modernen" Menschen deutlich höher angesiedelt sein und in Brasilien lassen sich Transgender wieder "rückbauen"!!!»

Auch wenn Sie 5 Ausrufezeichen setzen, wird der Vergleich einer "Transgender-Identity" mit Homosexualität nicht einen Deut plausibler.

Nicht alles, was in irgendeiner Art mit "Sexualität" zu tun hat, gehört in einem einzigen Brei zusammen verkocht. Schon mehr als erstaunlich, was man dort nicht selten zu verkochen gedenkt …

Was sind "moderne" Menschen? Wobei irren sie sich in Willensentscheidungen häufiger als … unmoderne (?) … altbackene (?) …

Wie viele % der Transgender in BRA lassen sich denn "rückbauen"?

Und da Homosexualität gar keine Wilensentscheidung ist. Kamen diese Menschen in der Studie, die Sie lasen, auch per Definition gar nicht drin vor …

Na da ist aber jemand sehr zuversichtlich.

Ich kann Ihnen versichern, dass Geschlechtshormone in winzigen Dosen bereits erhebliche Wirkungen entfalten. Manchmal muss etwas auch nur einigermaßen ähnlich zu so einem Hormon sein - etwa Phytöstrogene aus Hülsenfrüchten wie Soja und Bohnen. Dann ändert sich schon mal der Körper und manchmal auch die Orientierung. Männerbrüste, Hüftpolster: Gibt es nicht nur bei Ochsen und mit Mastbeschleunigern gefütterten Schlachttieren. Ich weiß auch nicht, was im Hundefutter drin ist, aber Hunde sind heute im Vergleich zu früher öfter schwul. Seien Sie froh, dass Sie noch klare Orientierung haben, aber vergessen Sie, dass dies eine reine Haltungsfrage ist. Man muss auch der Kontamination mit Östrogen hinreichend ausweichen können. Sonst passieren seltsame Sachen und es gibt einen Schaden und einen Täter. Aber wenn alles gesund ist, auch wenn es nicht so aussieht, kann man den Täter auch mal weiter machen lassen. Ist dann ja nicht so schlimm.

@19:48 Ingeburg

Hast du eigentlich gelesen, was hier bereits mehrfach geschrieben wurde? Es geht nicht darum, dass Menschen, die mit ihrer Sexualität nicht klarkommen, psychologische Hilfe und Unterstützung verweigert wird. Diese können sie bekommen, ist auch sehr wichtig. Es geht einzig darum, die Quacksalberei der "Homoheilung" vom Tisch zu nehmen. Diese GIBT ES NICHT, ist das so schwer zu verstehen? Die entsprechenden Versuche (die mehr mit Exorzismus zu tun haben als mit Psychotherapie) sind zum Scheitern verurteilt und fügen dem Patienten, der eigentlich Hilfe sucht, Schaden zu - was wiederum besonders schlimm ist, da es sich oft um junge Menschen handelt, die alles andere als freiwillig zu solchen "Therapien" geschickt werden.

14:45 von artist22 @Und das

14:45 von artist22
@Und das ist eine der zentralen Säulen 14:20 von frosthorn
"für die Diskriminierung von Homosexuellen."

Das ist richtig. Wir sollten aber nicht vergessen, dass dies eine 'Ablenkungsthema' ist.
Ebenso wie das in den Staaten mit der aufgewärmten 'Abtreibungsdebatte'

In unseren gespaltenen Demokratien traut man sich nicht an die 'Mächtigen' ran,
dafür sucht man sich halt die scheinbar Schwächeren:
Randgruppen mit pseudowissenschaftlicher Gegenaufklärung überziehen
ist einfacher.

---

Deswegen ist es aber um so wichtiger, dass eine Regierung da GANZ KLAR Stellung bezieht (gut, das geht jetzt in den Staaten nicht mehr aber bei uns schon)

und die Justiz gegen Diskriminierung von Seiten der Mächtigen konsequent durchgreift und klar macht, was HIER erlaubt ist und was nicht mehr im Rahmen des gesetzlichen ist.

19:48, Ingeburg

>>Jeder hat das Recht, auch die absonderlichsten Therapien zu machen. Hier soll in die Therapiefreiheit plötzlich eingegriffen werden? Wenn ein Hetero homosexuelle Neigungen bei sich entdeckt, findet er Unterstützung. Entdeckt ein homosexueller Mensch heterosexuelle Neigungen, darf er sich keine Begleitung suchen – denn das wäre strafbar. Jens Spahn: Bitte schnell wieder auf den Teppich!<<

Nein, es geht nicht um "Begleitung suchen". Bitte lesen Sie die Kommentare hier im Thread. Dann verstehen Sie das Problem vielleicht ein wenig besser.

Zu der Pseudotherapie: Der

Zu der Pseudotherapie:

Der Begriff "Pseudo" sagt doch eigentlich schon alles ...

19:48 von Ingeburg

« Wenn ein Hetero homosexuelle Neigungen bei sich entdeckt, findet er Unterstützung. Entdeckt ein homosexueller Mensch heterosexuelle Neigungen, darf er sich keine Begleitung suchen – denn das wäre strafbar.»

Jederzeit darf sich ein Homosexueller, der in sich heterosexuelle Neigungen entdeckt, Begleitung suchen. Beispielsweise eine Freundin (so es ein Schwuler ist). Oder auch eine (oder mehrere) Prostituierte, "wenn er ausprobieren mag, ob Heterosexualität denn was für ihn wäre".

Aus juristischen Erwägungen wird es nicht eben einfach sein, "Konversions-Therapien" zu untersagen. Ist auch nicht zwangsweise notwendig. Wenn es gelingt, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das keinen Homosexuellen mehr nötigt, "potentielles sexuelles Seelenheil" bei Kurpfuschern, Scharlatanen, Quacksalbern, und religiös Verblendeten zu suchen …

20:16, rechenkraft

>>Es wird doch niemand gezwungen, so eine Therapie zu machen.<<

Doch.

Teenager von ihren Eltern beispielsweise.

Mal andersrum gefragt (ich

Mal andersrum gefragt (ich weiß es nicht):

Kann man so eine "Therapie" auch als Hetero machen, wenn man sich als Hetero nicht wohl fühlt und homosexuell werden möchte?

Eine echte Therapie wäre so flexibel das zu tun. Denn echte Therapie ist keine Einbahnstraße.

Tut das diese auch?

Ich denke nicht.

Hier wird versucht, jemand in ein fremdbestimmtes SelbstBild zu pressen, das dem eigenen nicht entspricht, und das mit aller Gewalt.
Es wird versucht, Homosexuelle konform zu machen.
Das ist das Gegenteil von Individuell.

Im Ernst, mich würde brennend interessieren, wie so ein "Therapeut" darauf reagiert, wenn ein Heterosexueller homosexuell werden will.

Wäre das nicht ein Fall für Investigativjournalismus?

Darstellung: