Kommentare

2308 im vergangenen Jahr

"Nach Polizei-Statistiken haben die gemeldeten homophoben Angriffe in der britischen Hauptstadt deutlich zugenommen: Die Zahl der Fälle stieg demnach von 1488 im Jahr 2014 auf 2308 im vergangenen Jahr."

Verstehe ich das richtig?
Alleine in London 6 Taten pro Tag? Alleine gegen Homosexuelle?

Mir fehlen die Worte...

Schrecklich

Immer häufiger schäme ich mich dafür der menschlichen Rasse anzugehören. Werdet doch endlich mal konsequenter in der Bestrafung. An die beiden Frauen: lasst es von euch abperlen, ihr seid wertvoller als diese Widerlinge.

Bürgermeister Sadiq Khan,

Bürgermeister Sadiq Khan, meint sowas kann schon mal in einer Grosstadt wie London passieren, man müsse sich daran gewöhnen.

This is not a hate crime, Mr. Khan!

Zitat: "This was a disgusting, misogynistic attack. Hate crimes against the LGBT+ community will not be tolerated in London."

Das ist kein "Hassverbrechen" (was auch immer das ist!), sondern ein verabscheuungswürdiges GEWALT-Verbrechen!

Vielleicht sollte Hr. Khan sich mehr um tatsächliche GEWALT-Verbrechen kümmern, als um angebliche "Hassverbrechen"!

Dem Rassismus keine Chance!

Gibt den Rassisten keine Chance! Verhaften und wegsperren! Mr. Khan hat vorbildlich reagiert.

19:01 von Goldenmichel

"Bürgermeister Sadiq Khan, meint sowas kann schon mal in einer Grosstadt wie London passieren, man müsse sich daran gewöhnen."

Sie lügen ja ziemlich unverschämt.
Das hier hat er auf face-book geschrieben:

"This was a disgusting, misogynistic attack. Hate crimes against the LOBT+ community will not be tolerated in London."

@ 19:01 Bot...

Dass Sie als bekennender Anhänger der afd es nicht so gerne haben, auch von Hassverbrechen zu sprechen, ist zwar nachvollziehbar, aber verkennt natürlich, dass der Hasspegel in Gesellschaften steigt, in denen Rechtspopulisten ihr Spaltungsgeschäft betreiben. Dieses Gewaltverbrechen ist auch ein Hassverbrechen.

@19:01 von Bote_der_Wahrheit: Hassverbrechen

Es ist vermutlich wieder einmal vergliche Mühe auf Ihren Kommentar zu antworten, aber ich versuche es trotzdem.

Zunächst die Definition von Hassverbrechen bzw. Hasskriminalität. Lesen Sie dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hasskriminalit%C3%A4t

Mit einer beliebigen Suchmschiene hätte Sie den Link auch gefunden und sich die Frage "Was immer das auch ist?" sparen können.

Auch Hassverbrechen sind tatsächliche Gewalt. Sie haben das Foto, das die beiden Frauen von sich auf facebook veröffentlich haben, vermutlich nicht gesehen, sonst würden Sie Hasskriminalität nicht verharmlosen.

re sausewind

"19:01 von Goldenmichel

"Bürgermeister Sadiq Khan, meint sowas kann schon mal in einer Grosstadt wie London passieren, man müsse sich daran gewöhnen."

Sie lügen ja ziemlich unverschämt."

Richtig ist: Sie lügen ja ganz normal als AfD-Lautsprecher.

19:11 von andererseits

Das ist das, was mich an ihnen und ihresgleichen so wahnsinnig ärgert. Bei unangenehmen Themen immer gleich die AFD ins Spiel bringen. Homosexualität war bis unlängst noch ein Vergehen. So, und wie bringen sie jetzt die AFD ins Spiel? Mir als AFD- Wähler ist Homosexualität so egal wie der Sack Reis in Japan.

19:07 von pxslo

"Dem Rassismus keine Chance!"

Wieso nennen Sie die, die Verbrechen an lesbischen Frauen begehen, "Rassisten"?

19:07 von pxslo

Gibt den Rassisten keine Chance!
.
bringen sie da nicht was durcheinander ?
würden sie Angriffe gegen Menschen mit anderer sexueller Orientierung
als Rassismus bezeichnen
dachte das wäre Homophob ?
wobei es waren ja Frauen aus USA und Uruguay
vielleicht war das der Anlass des Übergriffes

@ 19:11 von Sausevind - Ich

@ 19:11 von Sausevind
-
Ich lüge nicht, Sie sind halt nur nicht auf dem Laufenden was dieser Mann so alles von sich gegeben hat.

Frage !

was taten die übrigen Fahrgäste in diesem Bus

19:37 von Sisyphos3

<< 19:07 von pxslo

"wobei es waren ja Frauen aus USA und Uruguay
vielleicht war das der Anlass des Übergriffes" <<

Ach so. Ja, das könnte natürlich sein.

re barbarossa 2

" 19:11 von andererseits

Das ist das, was mich an ihnen und ihresgleichen so wahnsinnig ärgert. Bei unangenehmen Themen immer gleich die AFD ins Spiel bringen."

Wer hat denn hier die AfD ins Spiel gebracht? Doch nicht der user andererseits, sondern der bekennende AfD-Lautsprecher mit seinem Kommentar.

Erschreckend!

Es ist einfach erschreckend, in wie grossen Schritten sich die Gesellschaft zurückentwickelt....
Vor 15 Jahren waren wir noch weitaus toleranter....

die alltägliche Homophobie

Hier haben wir ja mal wieder ein paar hervorragende Beispiele für die alltägliche Homophobie.

So schreibt "Bote_der_Wahrheit" (übrigens ein sehr entlarvender Nutzername), dass sich der Londoner Bürgermeister "um tatsächliche Gewaltverbrechen kümmern" solle "als um angebliche Hassverbrechen" und sagt dadurch nichts anderes, als dass es sich hier um kein Gewaltverbrechen handeln würde. Die Relativierung geht weiter, indem dem Substantiv "Hassverbrechen" das Adjektiv "angeblich" vorangestellt wird - was natürlich nichts anderes bedeutet, als dass es sich hier um kein Hassverbrechen handeln würde.

"Barbarossa 2" bringt dann gleich Homosexualität mit Verbrechen in Zusammenhang und reiht sich damit lückenlos in die Argumentation der Nationalsozialisten ein. Von "unlängst" kann übrigens keine Rede sein denn Homosexualität ist "bereits" seit 1969 in Deutschland kein Straftatbestand mehr.

Angemessen wäre es gewesen, für die beiden verletzten Frauen Mitgefühl und Empathie auszudrücken.

@manche hier

Echauffiert Euch ruhig darüber, dass @pxslo Homophobie und Rassismus nicht sauber getrennt hat. Das erleichtert das sonst übliche Relativieren solcher Verbrechen.
Vermutlich ging es ihm ähnlich wie mir. Ich glaube nämlich auch, dass wir beide so leidenschaftlich gelebten Diskriminierungen auf der gleichen Seite des politischen Spektrums verorten dürfen. Nämlich da, wo jedwede Andersartigkeit, egal ob nun Ethnie, Religion, sexuelle Orientierung oder was auch immer, zum Victim-Blaiming genutzt wird.

19:38 von Goldenmichel

"Ich lüge nicht, Sie sind halt nur nicht auf dem Laufenden was dieser Mann so alles von sich gegeben hat."

Dann zitieren Sie bitte und/oder nennen die Quelle.
Das tut man doch automatisch, wenn man seriös ist.

@19:30 von Sausevind

"Wieso nennen Sie die, die Verbrechen an lesbischen Frauen begehen, "Rassisten"?.."

Das Wort "Rassist" steht hier nur stellvertretend für Nazi, Faschist, Rechtsextremist oder Rechtspopulist - alles die gleiche braune Sauce. Und bekanntlich landeten Homosexuelle bei den Nazis im KZ.

re goldenmichel

"@ 19:11 von Sausevind
-
Ich lüge nicht, Sie sind halt nur nicht auf dem Laufenden was dieser Mann so alles von sich gegeben hat.

Erstens ist das Thema des Artikels nicht, was der Londoner Bürgermeister irgendwann gesagt hat.

Und zweitens können Sie ja gern mit Beleg zitieren, was der gesagt hat. Im Vergleich mit dem, was Sie draus machen, wird es sich zeigen.

19:52 von Erdenbürger44

Vor 15 Jahren waren wir noch weitaus toleranter....
.
vielleicht vor 30 Jahren !
wobei vielleicht werden die Anforderungen an unsere Toleranz auch jeden Tag größer
wenn ich jeden Tag mit Dingen konfrontiert werde dazu noch aggressiver formuliert oder gezeigt als früher gewöhnt

19:58 von stpbln

"So schreibt "Bote_der_Wahrheit" (übrigens ein sehr entlarvender Nutzername), dass sich der Londoner Bürgermeister "um tatsächliche Gewaltverbrechen kümmern" solle "als um angebliche Hassverbrechen" und sagt dadurch nichts anderes, als dass es sich hier um kein Gewaltverbrechen handeln würde."

Nein! 'Bote der Wahrheit' sagt ausdrücklich das Gegenteil.
Er schreibt:
"Das ist kein "Hassverbrechen" (was auch immer das ist!), sondern ein verabscheuungswürdiges GEWALT-Verbrechen!"

Es ist schon erstaunlich, wie hier einige ihre Vorurteile nicht mehr überprüfen.

'Bote der Wahrheit' sagt also - in meinen Augen glasklar -, dass das Wort 'Hassverbrechen' des Bürgermeisters das wirklich Abscheuliche dieser Tat verharmlost.

@ Sisyphos 3

„Frage !
was taten die übrigen Fahrgäste in diesem Bus“

Antwort!
Es gab keine anderen Gäste, nur den Busfahrer und der saß am Steuer und das Verbrechen fand oben auf dem Oberdeck statt

@ pxslo

"Wieso nennen Sie die, die Verbrechen an lesbischen Frauen begehen, "Rassisten"?.."

Das Wort "Rassist" steht hier nur stellvertretend für Nazi, Faschist, Rechtsextremist oder Rechtspopulist - alles die gleiche braune Sauce. Und bekanntlich landeten Homosexuelle bei den Nazis im KZ.„

Und wenn die Täter jetzt ein völlig anderes Motiv hatten, zum Beispiel Macht oder sexuelle Triebe, was machen wir dann?

Beschämend

Es ist unglaublich, wie hier zwei Kommentatoren wieder versuchen eine abschäuliche Tat zu relativieren und ihre braune Sülze verbreiten. Natürlich ist es so, dass die Stimmung, die die „Me first“ Populisten nach 75 Jahren wieder verbreiten, solche Taten hervorbringen.
Eckhard

20:16 von Sausevind

Es ist schon erstaunlich, wie hier einige ihre Vorurteile nicht mehr überprüfen.
'Bote der Wahrheit' sagt also - in meinen Augen glasklar -, dass das Wort 'Hassverbrechen' des Bürgermeisters das wirklich Abscheuliche dieser Tat verharmlost.

Nein, hier sind Sie ausnahmsweise Mal auf dem Holzweg.
Dieses Verbrechen ist beides. Das haben ja auch schon andere herausgestellt. Wenn nun manche darauf bestehen, hier anstatt von Hassverbrechen schlicht von einem Gewaltverbrechen zu reden, dann hat das einen Grund.
Es geht darum, die Anschauung und Überzeugung der Täter als Motiv herauszunehmen. Im Grunde also ist es Verharmlosung, um eine Motivation, der man selbst nahesteht, zu negieren.
Ein homophober Angriff wird wegen der Homophobie der Täter geführt. Ein `simples´ Gewaltverbrechen hat diesen speziellen Grund nicht.

20:16 von Sausevind

Noch mal sei auf den Artikel in Wikipedia oder anderen Nachschlagewerken verwiesen.
Kurz gesagt ist ein Hassverbrechen eine politisch motivierte Straftat bei denen das Opfer ausgesucht wurde, weil es wirklich oder vermutet Teil einer gesellschaftlichen Gruppe ist. Also in diesem Fall Homosexuell ist. Die Straftat kann wie in diesem Fall ein Gewaltverbrechen oder auch ein anderes Delikt sein.
Ich persönlich finde den in den USA verwendeten Begriff der Vorurteilskriminalität treffender.

Grundsätzlich ist es immer besser sich erst zu informieren, frei nach Mark Twain
"Es ist besser, die Leute vermuten nur, daß man ein Narr ist, als wenn man den Mund aufmacht und alle Zweifel zerstört."

Erdenbürger 44 19.52 Uhr

Ich weiß nicht, ob die Toleranz wirklich größer war; ein kleines Fragezeichen ist angebracht.

Im Übrigen ist der Begriff der Toleranz ein nicht ganz unproblematischer: Toleranz übt jener, der sich in einer irgendwie überlegenen Position zu befinden meint. Ist zwar ein Fortschritt gegenüber einem Überlegenheits-empfinden, das sich in Unterdrückung, Ausgrenzung und sonstiger Form von Gewalt zeigt. Ist aber keine Gleichberechtigung. Hat nichts mir Respekt oder Akzeptanz zu tun.

Zurück zur Frage: Weniger Toleranz heute? Oder einfach mehr Leute, die sich berufen fühlen, diese auszuhebeln? Evtl. auch aufgestachelt von Demagogen, Populisten, Faktenverdreher usw., die die latent vorhandene Wut und Hass etc. für ganz eigene Interessen nutzen wollen?

In jedem Fall ein verabscheuungswürdiges Vergehen. Meine Gedanken an die beiden Frauen und allen Opfern homophober/ antisemitischer/ sexistischer/ rassistischer und ähnlicher Verbrechen geworden sind.

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@Goldenmichel: Tatsache oder alternatives Faktum?

Zitat: "Bürgermeister Sadiq Khan, meint sowas kann schon mal in einer Grosstadt wie London passieren, man müsse sich daran gewöhnen."

Könnten Sie mir vielleicht verraten, wann und in welchem Zusammenhang Sadiq Khan das gesagt haben soll? Der ist nämlich generell ein recht feiner Kerl und das klingt nun so gar nicht nach ihm.

Für die zuständigen Wissenschaften sind solche Vorfälle und auch deren momentane Zunahme kein unerklärlicher diabolus ex machina, vielmehr gibt es ein aus empirischen Daten statistisch abgeleitetes und an neuen Erhebungen immer wieder sich bestätigendes Modell mit einer zentralen sog. latenten Variable, die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit:

Es sind viele sog. Indikatoren bzw. Faktoren,die allesamt signifikant und hoch mit dieser latenten Variable korrelieren.

In der Alltagssprache könnte man es so formulieren:

"Ein Übel kommt selten allein-wo Rassismus, Islamophobie, Antisemitismus,Sexismus, Abwertung Obdachloser usw. herrscht, da kommt hochwahrscheinlich eben auch Homophobie vor.

Gerade in England sieht die Wissenschaft ein Ansteigen von Rassismus, der auch durch führende Politiker angeheizt wird.

Aus wissenschaftlicher Sicht muss nach o.g. Modell auch Homophobie ansteigen - und diese Fälle treten nun ganz real ein. Das war und ist vorherzusehen.

Ja, liebe Moderation, da haben Sie Recht.

Wenn man weiß, w a s da geschehen ist, und wenn man sich in die beiden Frauen hineinversetzt, muss es diesen angesichts dieser Theoretisiererei kalt über den Rücken laufen.

Dachte so etwas passiert nie

Dachte so etwas passiert nie in England und schon gar nicht in London, weil man dort schon lange viel weiter ist. Aber das ist ein Trugschluss. Wie kann man auch so etwas denken, wenn es da immer noch so viele Gestrige gibt, die dort es noch immer nötig hat, nach nun schon 75 Jahren immer noch jedes Jahr ihren Krieg, Sieg und Frieden zu feiern? Da kann's doch mit den liberaleren Dnkmustern doch nicht so weit her sein, wie man ja sieht.

Der Kommentar von Tada (ganz oben) gibt wirklich zu denken.

So eine ungeheuer große Zahl an homophoben Angriffen nur in einer Stadt!

Verliert euch doch nicht wieder im Kleinklein wegen Begrifflichkeiten oder einzelnen wahren/gelogenen Aussagen...

Was hier so zu lesen ist . . .

von Besserwissern und/oder Erbsenzählern ist schlicht widerlich. Fakt ist: Die Zahl homophober Übergriffe hat weltweit zugenommen, auch hier in Frankreich.
Eingentlich gibt es da nichts zu kommentieren, höchstens etwas zu analysieren.
Mein vollstes Mitgefühl den beiden Opfern.

@20:54 HappyTogether

Danke, dass Sie nochmal so klar darstellen, was klar und deutlich als Hassverbrechen definiert ist. Es ist unsäglich, wie einige auch bei dieser Meldung versuchen, nicht das lesbische Paar sondern die afd als Opfer dazustellen, weil man ihnen angeblich mal wieder unrecht tut.

@magsus, 21:25

"Sadiq Khan has said he believes the threat of terror attacks are “part and parcel of living in the big city” and encouraged Londoners to be vigilant to combat dangers."

Quelle: The Independent (2016)

Womit der Mann natürlich vollkommen recht hat!

@brbrbr, 22:17

„Eingentlich gibt es da nichts zu kommentieren, höchstens etwas zu analysieren.
Mein vollstes Mitgefühl den beiden Opfern“

Meins auch. Und zum ersten Satz: Stimmt. Man muss kein Analytiker sein, um zu dem Schluss zu kommen, dass dieser dramatische Anstieg an Hassverbrechen in direktem Zusammenhang mit der Brexit-induzierten politischen „Stimmungsmache“ und der darauf beruhenden zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung stehen muss.

Allein auf die Tat kommt es an

Mir geht es genauso wie den meisten hier, die sich fragen, was in den Köpfen von solchen Menschen vorgeht, die gewalttätig werden, nur weil sich zwei Frauen küssen. Allerdings bin ich schon immer der Auffassung gewesen, das Kriminalität aus Sicht der Opfer beurteilt werden sollte und nicht - wie es leider die Regel ist - aus Sicht der Täter. Mir als Opfer käme es nur darauf an, WAS mir widerfahren ist und nicht auf das WARUM (Motiv de Täter). Ob mir jemand ins Gesicht schlägt, weil er sich von einem Kuss provoziert fühlt oder weil ihm meine Hautfarbe nicht passt oder weil er mir mein Handy rauben möchte - das wäre mir einerlei.

Insofern lautet die Meldung: zwei Frauen wurde in einem Bus in London ins Gesicht geschlagen. Punkt. Und wenn morgen zwei Omas beim Handtaschenraub ähnliche Verletzungen zugefügt werden, dann muss die Meldung genauso lauten.

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