Ihre Meinung zu: G20: Scholz rechnet mit Mindeststeuer für Unternehmen

8. Juni 2019 - 14:37 Uhr

Bundesfinanzminister Scholz geht davon aus, dass es eine weltweite Mindeststeuer für Unternehmen geben wird. Auf dem G20-Treffen in Japan seien alle dafür gewesen. Doch es dürfte noch Knackpunkte geben.

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Kommentare

Zunächst brauchen wir EU-weite gleiche Steuersätze

Es kann ja nicht sein, dass Deutschland
aufgrund seiner höheren Steuernsätze
auf ewig die Schulden der Niedrigsteuerländer zahlt.

Vergiss es!

1. Ist eine Mindeststeuer viel zu wenig. Unternehmen müssten mehr als bisher mit Steuern belastet werden. So nahm der deutsche Bund 2017 noch nicht mal 30 Milliarden an Körperschaftssteuern ein, das ist nicht mal 1 % zum BIP. Ein Skandal. Da wird nicht das gezahlt was auf dem Papier steht.

2. Selbst wenn sich eine Einigung auf G20-Basis ergeben sollte (wovon nicht auszugehen ist), da werden sich wie üblich einige schlicht nicht daran halten.

3. Die richtige Lösung wäre Unternehmensgewinne dort zu besteuern, wo sie anfallen. Dann könnte sich auch kein Unternehmen mehr entziehen. Aber das ist Utopie: Die deutschen Unternehmen mit ihren hohen Auslandsgewinnen stimmen dagegen.

3%

3% mickrige Prozent? Eine normale Unternehmenssteuer liegt bei 10-25%. Aber hier ist sehr genau auf den Wortlaut zu achten. 3% vom Umsatz und nicht wie im Westen üblich vom Gewinn. Warum also vom Umsatz? Warum wollen es sich die Staaten einfacher mit der Steuererhebung machen? Der Umsatz ist bedeutend einfacher zu erkennen als der Gewinn, auch wegen den vielen verschiedenen Absetzungsmöglichkeiten (Abschreibungen), die es gibt. Was sind denn die Abschreibungen eines Online-Händlers? Eigentlich gibt es kaum Betriebsausgaben. Eine Website, einen Versand und die Buchhaltung. Das sind nicht einmal 5% vom Umsatz! Sicher, die Rücksendungen fressen viel Umsatz auf (25%).Der Gewinn aber ist, je nach Ware, um ein vielfaches höher. Durchschnittlich um die 50-80% des Umsatzes im Onlinehandel! Würde ein Onlinehändler darauf die 25% Steuern zahlen wie jeder Unternehmer auch, dann läge die tatsächliche Umsatzbesteuerung für Unternehmen bei 13 - 20%,mindestens.

Die 3% sind Betrug an der Bevölkerung!

globaler Mindestlohn

Ein erster Schritt.
Wenn man jetzt noch einen globalen Mindestlohn einführen würde, dann wäre das noch besser.
Es würde auch genügen, wenn wir nur mit Firmen handeln würden, die mindestens unseren Mindestlohn bezahlen; das wäre echtes Fairtrade!!

Viel Spaß bei dem Versuch

dass es künftig eine weltweit geltende Mindeststeuer für Unternehmen geben wird. Beim Treffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) seien alle für die Idee gewesen, sagte der SPD-Politiker im japanischen Fukuoka.

Viel Spaß bei dem Versuch. Es gibt nämlich fast 200 Staaten auf der Welt, mit einer herrlichen Vielfalt an Steuergesetzen.
Es nennt sich institutioneller Wettbewerb, ist gut für die Konsumenten und schlecht für macht- und geldgierige Politiker.
Die G20 Regierungen sollten vielleicht erst lernen mit den schon eingenommen enormen Steuergeldsummen vernünftig zu wirtschaften, dann brauchte man nicht so naiv gierig nach immer neuen Geldquellen suchen.

US-Finanzminister Steven Mnuchin: "Ich mag das nicht"

Liebe Tagesschau,
an dieser Stelle hätte ich gerne erfahren ob Steven Mnuchin seine Aussage auch begründet hat, und wenn ja, dann wie. Auch wenn ich mir gut Vorstellen kann dass es keine, und wenn dann nur wenig überzeugende, Argumente von dieser Seite gibt, so würde ich doch trotzdem gerne darüber informiert werden.

wünschenswert wäre es

bei aller sympathie die ich für freien wettbewerb habe denke ich dennoch, dass eine mindeststeuer erstrebenswert wäre. auch um eine gesellschaftliche verantwortung von firmen zu erreichen. wer z.b. mit deutschen bürgern hohe gewinne erzielt sollte auch seinen teil zur finanzierung der solidargemeinschaft beitragen. und wenn dieses geld - und das ist jetzt wohl eher wunschdenken - in bildung und digitale infrastruktur gesteckt würde, dann hätten die firmen auch in zukunft gut verdienende kunden mit denen sie geschäfte machen können.

Uralte Marktregeln werden wiederentdeckt

Steuern müssen dort gezahlt werden, wo die Gewinne erzielt werden. Wenn das übers Internet geschieht, genauso. Und eine Mindeststeuer ist wie die Standgebühr auf dem Wochen- oder Flohmarkt. Das hat sich seit Hunderten Jahren bewährt. Dass man sich diese Einnahmen in den letzten Jahrzehnten hat entgehen lassen, ist teils hausgemacht, weil man nichts unternommen hat, teils der Entsolidarisierung von Ländern geschuldet, die nicht viel Eigenes produzieren (so wie Luxemburg oder Irland), sondern überwiegend von ausländischen Steuern leben.

Nur die halbe Miete

es ist erstrebenswert, dass Großkonzerne jeglicher Provinienz Steuern zu zahlen haben - nicht nur Internet-Giganten, auch Großkonzerne jeglicher Art. Das luxemb. Steuer-Dumping muss ein Ende haben. Und ganz klar muss dort besteuert werden, wo die Gewinne anfallen. Wenn also die Internet-Giganten mit Daten von dt. Bürgern Gewinne machen, dann sind die Steuern auch hier zu entrichten. So zumindest funktioniert es mit dem dt. Michel beim dt. Finanzamt. Nur die Großen genießen einen Sonder-Status und eine Sonder-Behandlung? Abgeschmackt und ungerecht ist das. Dass ein "sozial"demokatischer Finanzminister da nicht längst eingegrätscht hat? Dass Schäuble die Cum-X-Geschäften nicht anging, lässt sich über das Parteibuch nachvollziehen, aber warum jetzt immer noch zögern? Profil, liebe SPD, Profil !

Wenn neue Steuern eingeführt

Wenn neue Steuern eingeführt werden, dann müssen an anderer Stelle Steuern gesenkt werden.

Es muß endlich eine Gesetz geben, die es dem Staat verbietet, das Steueraufkommen zu erhöhen.

Die Staaten müssen gezwungen werden, mit weniger Steuern auszukommen.

Alle Staatsausgaben gehören gedeckelt. Und es darf auf keinen Fall Ausnahmen für Sozialleistungen geben. Die hohen Staatsverschuldungen sind doch nicht durch zu niedrige Steuern entstanden, sondern dadurch, daß die "Sozialen" unser Geld für Wahlgeschenke verschwenden.

Was will Scholz mit dem Geld machen? Noch mehr Sozialleistungen verschenken?

Wieso soll es überhaupt

Wieso soll es überhaupt Unternehmenssteuern geben. Die Unternehmen schütten die Gewinne an die Eigner aus. Warum sollen die Eigentümer ihren Verdienst doppelt versteuern? Einmal vor und einmal nach der Ausschüttung. Doppelbesteuerung ist unsozial.

@Am 08. Juni 2019 um 16:17 von Hippieholgy

Zitat: "Wenn man jetzt noch einen globalen Mindestlohn einführen würde"

Und wie wäre es mal mit globalen Mindestzinsen, die so hoch seien müssen, daß damit die leistungslosen Lohnsteigerungen ausgeglichen werden? Damit unser Geld nicht durch die ständigen Lohnsteigerungen immer weniger Wert wird?

Es ist unsozial für die gleiche Leistung ständig mehr Geld zu verlangen. Löhne müssen sich am Markt und nicht an der Gesinnung orientieren.

Chancenbewertung...

Von Scholz´ Intention einer weltweiten Mindeststeuer für Unternehmen halte ich nichts. Vielmehr sind derartige technokratische Aktionismen namhafter Politiker auch ein Grund für allgemein anhaltenden Vertrauensverlust der Bürgerschaft gegenüber "der Politik". Denn selbst wenn es irgendwann zu einem weltweiten Agreement nach Scholz´scher Art käme, wäre (nach aller Erfahrung) ein Nutzen für die allgemeine Bürgerschaft wohl nicht oder kaum spürbar. Denn wie immer, wenn "die Wirtschaft" - hier inklusive sogar mächtiger Welt-Konzerne - einem solchen Agreement zustimmen sollte, dann gewiß nicht ohne gravierende Eigenvorteile (TTIP lässt grüßen...).
_
Das Kernproblem sehe ich eher im fehlenden Mut von Nationalstaaten - und Staaten-Verbünden wie der EU - steuerunwilligen Konzernen die Zähne zu zeigen. Der erste Schritt müsste deshalb sein, den "Steueroasen-Wettbewerb" innerhalb der EU abzuschaffen... Erst wenn das gelänge, bestünden (auch für Scholz) Chancen zum Weiterdenken...

Scholz rechnet ...

Eigentlich müsste Scholz nicht nur "damit rechnen", dass die Steuervermeidung durch internationale Konzerne aufhört - er müsste in vorderster Linie dafür streiten. Vor allem, weil das auch eine Frage sozialer Gerechtigkeit ist : auch der Geringverdiener zahlt Steuern, wenn nicht vom Lohn, dann doch an der Kasse im Supermarkt. Und große Unternehmen verdienen Milliarden nahezu steuerfrei.
Als Sozialdemokrat ärgert es mich, dass der Genosse Scholz die Sache mit nicht mal halber Kraft voran treibt. Einer der Gründe, weshalb so viele ehemalige Stammwähler diesmal nicht zur Wahl gegangen sind.

Wahrscheinlich wird sie so

Wahrscheinlich wird sie so niedrig sein dass die grossen Unternehmen das aus der Portokasse zahlen.
Die müssten den gleichen Steuersatz zahlen wie alle kleinen und mittelständischen Unternehmen..
Aber man wird uns schon "erklären" warum das nicht geht..

@ b_m

"Warum sollen die Eigentümer ihren Verdienst doppelt versteuern?"

Das ist überhaupt kein Problem. Man erhöht die Körperschaftssteuern auf sagen wir mal 50 %, sorgt dafür, dass diese auch gezahlt werden und befreit dann die Dividendeneinkommen von der Kapitalertragsteuer.

Herr

Scholz sollte erst einmal seine Blockade aufheben und das Gesetz passieren lassen, dass für eine eine EU-Weite Steuertransparenz bei Multikonzernen sorgen soll. Die Verabschiedung wird nur von D verhindert und nennt sich NachPrüfungsverfügung oder ähnlich. Nachfrangen von Reportern werden lächelnd mit Schweigen beantwortet.

Warum sperrt sich unser FM gegen diese Transparenz?
Auch die Heute Show im ZDF konnte das nicht klären.
Hier scheint sich auch der investigative Journalismus, aus welchen Gründen auch immer, nicht für zu interessieren. Ist anscheinend eine Frage der Parteienzugehörigkeit.

@ b_m

Ich frage mich oft, welcher Gesellschaftsschicht der eine oder andere Kommentator angehört. ;-)

"Die Staaten müssen gezwungen werden, mit weniger Steuern auszukommen."

Für die "Staaten" ist das kein Problem, das würde nur am Bürger hängen bleiben. Sie fahren bestimmt kein Auto, sonst hätten Sie Angst vor Schlaglöchern. Hartz IV-Empfänger sind Sie auch nicht, sonst hätten Sie Angst, dass man Ihnen Leistungen im Krankheitsfall kürzt. Sie sind auch kein Rentner der gesetzlichen Rentenversicherung und werden es auch niemals werden, sonst hätten Sie Angst auf das sozio-kulturelle Existenzminimum gesetzt zu werden.

Ich glaube ich habs: Sie sind ein Scherzkeks. ;-)

@ Am 08. Juni 2019 um 16:18 von Konsenssoße

Yes

@ b_m

"Und wie wäre es mal mit globalen Mindestzinsen …"

Sparen bedeutet Nachfrage in die Zukunft zu verschieben, das dämpft die Konjunktur. Der Gipfel der Chuzpe ist dann, wenn die Sparer für diese "Leistung" auch noch Zinsen verlangen.

@b_m

löhne orientieren sich doch am markt, ich verstehe ihre aussage nicht. wenn ich für 20 euro stundenlohn keinen mitarbeiter finde dann muss ich mehr bieten, ist doch ganz einfach. und wenn mich arbeitnehmer bei 20 euro mit bewerbungen überhäufen dann kann ich vll auf 18 euro runtergehen. angebot und nachfrage, es gibt nix marktwirtschaftlicheres...

@ Am 08. Juni 2019 um 16:28 von Gassi

>> Das luxemb. Steuer-Dumping muss ein Ende haben. <<

Wenn das Dumpingmonopol wegbricht ist Luxemburg Pleite und muss Insolvenz anmelden.
Möchten Sie das unseren Freunden antun?

Gleichheit für klein und groß

Ich bin dafür, dass die Lohnsteuer auch bei max. 3% liegt. Warum sollen wir mehr zahlen als Google und Konsorten.

Kommt dann auch eine

Kommt dann auch eine Weltwährung und eine Weltregierung gleich mit ?

Mindeststeuer und Mindestlohn

Einen vernünftigen Mindestlohn, der neben einem auskömmlichen Leben in Zukunft auch eine (Grund-)Rente hergibt, von der man leben kann, scheinen die Genossen von der DP nicht hinzubekommen.

Aber immerhin geht Herr Scholz davon aus, das eine Mindeststeuer für Unternehmen demnächst eingeführt werden könnte. Warum erst jetzt?

Versteckte Mehrwertsteuer erhöhung um 3%.

Das ging ganz schön nach hinten los. Die USA drängen nämlich natürlich darauf das auch auf alle anderen Industriezweige auszuweiten. Damit ist das dann nichts weiter als eine weitere Mewertsteuer Erhöhung um 3 Prozent. Aber Weltweit und schadet damit zusätzlich noch dem Deutschen Export.
Nichts mit Mehreinahmen für Deutschland.
Zumal die USA das auch als anlass nehmen können generell auch eine Merwertsteuer einzuführen und im Gegenzug Unternehmenssteuern zu senken. Dann wird es eng für die deutsche Export-Wirtschaft.

Gerechtigkeit?

Ja, so sieht die Gerechtigkeit aus: Für die armen Arbeiter Mindestlohn, und für die Reichen Unternehmen Mindeststeuer. Zum Fremdschämen.

Dieser dümmliche Populismus mit „Mindeststeuer“!

Deutsche Finanzämter hatten nach unserem glorreich verlorenen letzten Krieg mindestens 70!! Jahre Zeit, ihre Hausaufgaben zu machen, d. h. der normale AN kann sich inzwischen praktisch nicht mehr von seinen Steuerpflichten befreien, dafür haben die Konzerne haben hier ganze Steuerberatungsabteilungen, die ihnen sagen, wo hier und da noch ein zwei Pfennige und Cents einzusparen oder gar zu vermeiden sind. Wie wäre es, wenn die Herren und Damen in den Finanzämtern mal bei den Firmen und den Großverdienern genauer hinsähen.
Wenn Arbeiter drei Monate die Steuer zu spät einreichen, wird die große Keule geschwungen, aber wenn ein Konzern mit der Entlassung von 1000 MA droht, weil die Steuern zu hoch sind, wird gekuscht! Würden die Ämter und deren Chefs da mal mehr Druck machen, kämen wohl einige Mrd. mehr an Steuern in den Staatshaushalt.
Ach – da habe wohl glatt vergessen, das will man ja gar nicht (Satire ein!!).
PS. Wer mit Entlassungen droht, bekommt Denkpausen als Zellenforscher!

An die Politik und an die Konzerne

Liebe Politiker sorgt doch mal dafür das Steuergeld nicht in Projekten versenkt wird, wo wohl Leute Positionen bekleiden die gar keine Ahnung von dem haben was sie da tun.
Beispiele BER, Stuttgart 21, Provinz Flughäfen die Prestige Objekte sind die keiner braucht, das vermutlich teuerste Segelschiff der Welt, beliebig fortzusetzen...
Liebe Konzerne ihr wollt und benötigt ebenfalls die Infrastruktur und die entsteht nicht von selbst, beteiligt euch dann auch an den Kosten und zahlt gefälligst Steuern.

G20:Scholz rechnet mit Mindeststeuer für Unternehmen...

Da hätte auch mal stehen können,in welcher prozentualen Höhe denn diese Mindeststeuer angedacht ist.Und welche Position Minister Scholz genau dazu hat.
Und was mit den Niedrigsteuergebieten in der Europäischen Union ist(Niederlande,Luxemburg). Oder mit den Niedrigsteuergebieten in Deutschland(Gemeinde Mohnheim).

G20 scholz

Welcj ein farbloser nichtssagender Mann - ohne Ausstrahlung, aber mit einer Last aus Hamburg!

@Säbelzahn, 16.11h

Die ausländischen Unternehmen mit ihren exorbitanten Gewinnen, die sie in Deutschland machen, sind keine Jota anders.

"Volksvertreter", was ist das denn?

Man müsste erwarten können, dass alle Volksvertreter sich einig wären:
- Miet- und Gewinnhöhen zu regulieren
- alle Umsätze zu besteuern zum Wohle des Volkes
- Steuerbetrug und Korruption herzhaft zu verfolgen
- die Verantwortlichen für BER, S21, A400M, A380 etc. zur Rechenschaft zu ziehen
- Klimaziele konsequent zu verfolgen
.
Allerdings ist da IMMER EIN HAKEN DABEI! Wenn also die Volksvertreter die Interessen des Volkes nicht konsequent verfolgen, was mag wohl der Haken sein? Grübel, grübel ....

Worum es bei der "Mikrosteuer" wirklich geht,...

...beschreiben z. B. Precht, Häring und Götz W. Werner sehr eindringlich in ihren Büchern.

Es geht hier um die zukünftige (Teil-) Finanzierung des weltweiten BDG, des "Bedingungslosen Grundeinkommens" und eben nicht, auch nur ansatzweise um eine politisch gewollte oder gar forcierte "größere (Steuer-) Gerechtigkeit".

Längst weiß man in Berlin, dass die direkten und indirekten Steuern zur Finanzierung des Sozialstaates... und nicht nur dieses, alsbald nicht mehr ausreichen werden...um "die Dinge am Laufen zu halten", vor allem weil in den nächsten 5-10 Jahren die Einnahmen aus direkten Steuern (ESt, KSt. etc.) rapide sinken werden. Digitalisierung und Automatisierung (Wegfall von Erwerbseinkommen, sinkende Gewinne), gepaart mit starkem weltwirtschaftlichen Abschwung...werden dafür sorgen.

Die kommende Mikrosteuer der Konzerne wird auf Transaktionen erhoben, nicht auf Gewinne !!!

Macht vieles einfacher und gerechter....

Amazon soll seine Straßen selbst bauen und bezahlen!

@16:35 von b_m
Ich glaube es war kürzlich in N.Y., wo sich die Stadt weigerte, für eine neues Logistikzentrum von Amazon einen Milliardenbetrag zuzuschießen.
Das Logistikzentrum lohnte sich dann nicht mehr.

Doppelbesteuerung:
Man sollte nicht vergessen, wie oft wir mehrfache Steuern bezahlen.
Gerade nicht steuerpflichtige Geringverdiener bezahlen einen wesentlich höheren Steuerbetrag durch ihre Einkäufe.

Zinsanteil: Der Anteil an leistungslosem Einkommen ist erheblich.
Einige Wirtschaftler rechnen von über 50%.
Selbst beim Hausbau schwanken Berechnungen von 40% bis zu 70%.

PS.: Für neue Erkenntnisse wäre ich sehr aufgeschlossen.

16:46 von Bernardo87 ...Scholz rechnet ...

Als Sozialdemokrat ärgert es mich.... würde mich auch ärgern, wenn ich mit so viel Kurzsichtigkeit an solch ein Thema herangehen würde. Unternehmen mit auswärtigem Firmensitz angemessen zu besteuern dürfte immer noch ein Problem sein und die Länder in der Firmen ansässig sind dürften womöglich andere Vorstellungen von angemessener Besteuerung haben. Wir wollen und sollten mal nicht so tun, als wäre irgend etwas in diesem Themenfeld hierzulande abschließend entscheidbar, von hier können auch nur Diskussionsbeiträge kommen, was daraus resultiert wird man sehen müssen, weshalb Scholzens zurückhaltende Formulierung absolut berechtigt ist und das übliche haudrauf Geplapper hier abwegig wie üblich.
Es braucht gemeinsame Entscheidungen, die das System der handelnden Staaten vorerst nicht übermäßig chaotisiert.

der gute olaf ist auch davon ausgegangen

daß sein g20 in hh klappt. ging auch schon daneben

Es sollten endlich alle

Es sollten endlich alle Steuerschlupflöcher geschlossen werden.
Es kann einfach nicht sein das internationale Konzerne durch geschicktes hin- und herschieben und das Kleinrechnen der Gewinne in Deutschland keine Steuern und in anderen Ländern der EU (Niederlande, Irland z.B.) nur ganz minimale Steuern bezahlen.

usa Kompromiss

Trau, schau wem. Der usa ist nicht zu trauen.
Wie Vergangenheit zeigt: Lug und Betrug sind die Markenzeichen.

@17:05 von Mathias Beyer

löhne orientieren sich doch am markt, ich verstehe ihre aussage nicht. wenn ich für 20 euro stundenlohn keinen mitarbeiter finde dann muss ich mehr bieten,

... oder die Politik weichklopfen, damit sie Arbeitskräfte aus dem Ausland zu günstigen Konditionen holt. Gerade erst geschehen. "IT-Mitarbeiter" müssen nicht einmal irgendeine Qualifikation nachweisen, um ein Arbeitsvisum zu bekommen.

Als Ü50-Softwareentwicklung mit Diplom und jahrzehntelanger Erfahrung fühle mich da erst ins Gesicht gespuckt und dann in den Hintern getreten, denn ich weiß wie schwer unsereins es hat, gegebenenfalls eine neue Stelle zu finden (zB weil der bisherige Arbeitgeber Stellen abbaut oder insolvent wird). Trotz angeblichem Fachkräftemangel.

Klingt irgendwie

eigenartig, G20 ist doch nicht die Ganze Welt.
Und 3 Prozent sind 500 Millionen, das sind doch eher Kleinigkeiten, ist man sicher das nicht irgendein Land so wie jetzt dann noch mehr Briefkastenfirmen hat.
Klingt alles etwas komisch, aber ich lasse mich gerne überraschen, alle Firmen reichen doch Ausgaben einfach an Kunden weiter.
Es passiert nichts weiter, es wird nur alles teurer.

Als ob...

Die USA da zustimmen würden... Am Ende kommt irgendein wischiwaschi dabei raus... Könnte mir vorstellen, dass die US Unternehmen nur Steuern auf freiwilliger Basis zahlen müssen lol

@Hille-SH, 19.29h

Wenn Berlin das weiß, warum wird dann der Sozialetat durch unkontrollierte Einwanderung ins Uferlose aufgebläht?
Auch die höheren Unternehmenssteuern werden nicht lange reichen.
Es wird dem sog. "kleinen Mann" unter dem Deckmantel des gerade gehypten Klimaschutzes immer tiefer in die Tasche gegriffen werden.

Verzweifelte Suche

Offensichtlich suchen gerade die EU-Staaten sehr verzweifelt nach neuen Einnahmequellen.
Sind euch die Kosten für die eigene Institution EU etwa über den Kopf gewachsen?
Wie wäre es die Umverteilungskampagne der EU endlich zu stoppen? Der Versuch die Lebens und Arbeitsverhältnisse in den EU-Staaten durch diese Umverteilung anzugleichen ist ja grandios gescheitert.
Aber Deutschland hat ja noch so viel, dass es die britischen Beiträge zu 75% übernehmen kann. 12 Mrd mehr-kein Problem nur 5Mrd für eine Mindestrente der eigenen Bürger-das geht natürlich gar nicht.

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