Ihre Meinung zu: Klimaaktivistin Greta will ein Jahr nicht in die Schule

1. Juni 2019 - 20:49 Uhr

Erst opferte Klimaaktivistin Greta Thunberg nur ihre Freitage. Nun streicht sie die Schule für ein Jahr komplett. Die 16-Jährige will sich voll auf den Kampf gegen die Klimakrise konzentrieren.

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Kommentare

Opfern?

Opfern nennt die TS das? Ich nenne es Schule schwänzen.
Naja, soll sie doch ihre 15 Minuten Ruhmm geniessen. ändern wird sie eh nichts.

Super!

Eine extrem beeindruckende junge Frau!

Ihr Engagement ist absolut unterstützenswert!

Thunbergs Entscheidung

Die wird schon wissen, was sie tut.

Ich wünsche ihr auf jeden Fall viel Erfolg.

Inkonsequent...

"Im Gespräch ist, den Atlantik per Schiff zu überqueren."

Und das soll besser sein als fliegen? Womit fährt die Dame, mit einem Einbaum?

Es gibt auch Videokonferenzen, Greta!

Auf der anderen Seite ist es sicherlich legitim, für die Klimarettung einmal über den Atlantik und zurück zu fliegen.

Etwas lächerlich, dieser Eiertanz.

Das wäre mal eine Maßnahme!

Jetzt wäre es ja schön, wenn auch alle ihre Mitstreiter so konsequent wären und 1 Jahr Schulpause einlegten, um sich für gute Klimapolitik einzusetzen.
Überall auf der Welt!
Denn das Klima ist wichtiger als die Schule.
Aber das wissen die Jugendlichen ja schon.

re a.stan

"Opfern nennt die TS das? Ich nenne es Schule schwänzen.
Naja, soll sie doch ihre 15 Minuten Ruhmm geniessen. ändern wird sie eh nichts."

Sie hat schon tausendmal mehr geändert als alle Couchpotatoes mit dem Spruch "ändern wird sie eh nichts".

mit

dem Schiff nach USA...gute Idee. Schiffe sind wesentlich umweltfreundlicher als Flugzeuge, sie verbrennen lediglich Schweröl in maßvollen Mengen, und nur ab und zu werden von manchen die Tanks mit Meerwasser gereinigt. Warum muss Greta überhaupt irgend wohin reisen ? Geht doch auch alles übers Internet heutzutage, Meinungsäußerung, Feedback darauf, Verabredung zu Demonstrationen etc.

Dann soll sie sich ganz

auf die Klima Aktionen konzentrieren.
#
Um ihre Schulzeit mache sie sich keine Sorgen, sagte Thunberg. Sie werde einfach ein Jahr später aufs Gymnasium wechseln. Normalerweise stünde für die Schwedin im August der Wechsel auf eine weiterführende Schule an. In den ersten neun Jahren gilt in Schweden Schulpflicht.
#
Es geht um die Zukunft der jungen Menschen und das kann ich nur unterstützen. Habe selber 4 Enkel und seid kurzen noch einen Ur Enkel die sollen auch noch in einer gesunden Klima Welt ihr Leben verbringen.

"Schuleschwänzen" und Sucht nach Ruhm?

Das war abzusehen. Prompt erscheinen hier Kommentare, die nichts Besseres zu bieten haben, als Thunberg wieder "Schuleschwänzen" und gar Sucht nach Ruhm vorzuwerfen. Wie wäre es mal mit einer ernsthaften Beschäftigung inhaltlicher Art!? Aber leider scheint allzu vielen Zeitgenossen der Ernst der Lage immer noch nicht zu daemmern. Den Kopf in den Sand zu stecken und zu polemisieren wird aber leider nichts helfen. Im Übrigen kann man Thunbergs Entschluss durchaus als Zeichen eines hohen persönlichen Einsatzes würdigen. Davon könnten sich so manche Kommentarschreiber zumindest mal eine kleine Scheibe abschneiden.

22:05 von A.Stan

>>Opfern?
Opfern nennt die TS das? Ich nenne es Schule schwänzen.
Naja, soll sie doch ihre 15 Minuten Ruhmm geniessen. ändern wird sie eh nichts.<<

Ändern tun vor allem Sie nichts, wenn Sie - wie hier im Forum - nur rum-meckern und beckmessern.
Aber macht ja nix. solange andere für Sie die Kohle aus dem Feuer holen ...
Aber Ruhm werden Sie damit nicht genießen können - nicht mal 15 Minuten.

Mit dem Schiff?!

Okay, Respekt Greta.
Du fährst also mit einem Schweröl-Frachter durch die Weltgeschichte um das Klima zu retten.
Warum fährst du nicht mit einem Lithium-Batterie-Auto oder fliegst mit einem ebenso desaströs umweltschädlichen Elektro-Flieger?
Im Grunde müsstest du dein Smartphone abgeben und zu den Events mit dem Paddelboot fahren. Unrealistisch? Echt jetzt?!

Ihre Schulpflicht ist vorbei

Sie schwänz also nicht die Schule, sondern bricht sie ab. Sie gehört zu jenen glücklichen Menschen in einem der reichsten Länder der Welt (wobei der Reichtum letztlich auf der Ausbeutung von Umwelt und Menschen im allergrößten Teil der Welt beruht), die einfach ihre Ausbildung (für die viele Menschen, falls sie überhaupt die Chance haben, so eine Ausbildung zu machen, jede freie Minute opfern müssen) mal ein Jahr lang ruhen lassen können. Sie fährt mit dem Schiff in die USA? Hoffentlich findet sie ein Schiff, das nicht mit Schweröl läuft und womöglich damit die Umwelt noch mehr verschmutzt, als ein Flugzeug ... Umweltschutz ist kompliziert - aber man könnte es auf einen Nenner bringen: Erst wenn wir alle in den superreichen Ländern wie Schweden ganz massiv und ganz schnell auf unsere Vorteile und unseren Wohlstand verzichten, hat die Umwelt eine Chance. Schade, dass sie das nicht sagt. Kohle abschaffen, denn der Strom kommt ja aus der Steckdose ...

22:05 von A.Stan

Naja - Sie hat sicherlich bereits viel mehr bewegt als Sie oder ich und ohne Schuleschwänzen wohl (leider) wesentlich weniger erreicht. Ich wünsche ihr jedenfalls viel Erfolg - es ist höchste Zeit, dass etwas passiert.

Re: A.Stan um 22:05

Sie können es Schule schwänzen nennen, davon wird es das aber noch lange nicht.
Wenn Sie den Artikel gelesen und verstanden hätten, dann wüssten Sie, dass in Schweden neun Jahre Schulpflicht besteht und sie daher lediglich ihren Wechsel auf die weiterführende Schule verschiebt. Insofern opfert sie ein Jahr das ihre Ausbildung verlängert ohne die Schulpflicht zu verletzen.
Ich verstehe Ihren das-ist-ja-Schulschwänzen-Reflex wirklich überhaupt nicht. Wenn Sie schon nicht daran glauben, dass der Planet noch gerettet werden kann - bitte. Aber wo ist das Problem daran es wenigstens zu versuchen? Und wenn der Planet tatsächlich verloren ist: was ist dann bitte noch am Schulschwänzen problematisch?
Sollte Ihnen das Schicksal der nachkomenden Generation egal sein, dann kann Ihnen doch ebenfalls das Schwänzen egal sein.

Nun Ihr Leben

wird wohl gesichert sein, die Medien haben sicher dafür gesorgt. Komisch ist nur das die Grünen in Schweden wohl sehr schlecht abgeschnitten haben, wenn ich das richtig gelesen haben.
Mal sehen wie viele Deutsche Kinder dem folgen wollen, 1 Jahr keine Schule ist doch was. Würde sogar einen positiven Effekt haben auf überfüllte Klassenzimmer und Lehrernot.

Muss uns das interessierieren

wenn sich eine Oeffentlichkeitsgeile fachlich belanglose Person entschliesst statt zu lernen Ihre emotionale Show abzuziehen.

Sie benötigt keine Schule.

Die Schulen benötigen sie.

Thunbergismus - Die Zweite

Apropos Ökobilanz, Frau Thunberg:

Ich weiß nun wirklich nicht, wo hier die Vorbildfunktion sein soll. Klar, ein Flugzeug verbrennt Kerosin uns stößt die Abgase in großer Höhe aus. Folglich ist das laut Thunbergschem Denken also ein Klimakiller ....

Nun denken wir mal an so ein Schiff:
Hier wird entweder Schweröl bzw. eine Mischung aus Schweröl und Schiffsdiessel eingesetz und die Abgase dann ungefiltert über den Schornstein "abgeblasen". Man denke hier an die immer wieder gern gesehenen rußig-schwarzen Abgasanlagen großer Schiffe.
Wahrlich: "A Star is born!"

Frau Thunberg, wie wäre es hier zur Abwechsung mal mit etwas Sinnvollerem. In einem solch hochtechnisierten und digitalisierten Land, wir Ihrem, sollte da schon mehr zu holen sein. Vielleicht wäre hier eine Telefon- / Videokonferenz eine Lösung, die mittels Internet und mit Unterstützug eines lokalen schwedischen Öko-Strom-Anbieters zu bewerkstelligen wäre.

Das hätte dann durchaus das gewisse Etwas!

Hier zeigt sich,

wie früh man mit der Manipulation der Kinder/Jugendlichen beginnen kann. Ein derart großer Bekanntheitsgrad mit 16 Jahren kann dem Mädel noch mal ganz gewaltig auf die Füsse fallen. Wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, finden wir zwar das Echo dieser Aktion großartig und freuen uns darüber, daß dem Klimaproblem endlich die Aufmerksamkeit gewidmet wird die unbedingt nötig ist, aber erinnern wir uns doch mal daran wie manipulierbar wir, oder sogar unsere Kinder im Alter von 16 Jahren waren.

Per Schiff über den Atlantik?

Da hoffe ich doch, dass es ein Segelschiff ist. Ein Kreuzfahrtschiff das mit Schweröl über den Atlantik schippert dürfte mindesten genau so umweltschädlich sein wie ein Flugzeug. Und darf eigentlich jeder Hinz und Kunz einfach an einem Gipfel der UN oder an einer Klimakonferenz teilnehmen und seinen "Senf" dazu tun? Will ich auch mal und mit meiner Lebenserfahrung und meinen Ausbildungen dürften meine Beiträge zu klimapolitischen (und allen anderen) Themen weitaus fundierter sein als die einer 16 Jahre alten, ungelernten Klimaaktivistin, Greta aus Schweden.

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