Ihre Meinung zu: Wie Mays Brexit-Strategie Populisten stärkt

23. Mai 2019 - 15:57 Uhr

Seit May ein zweites Referendum ins Spiel gebracht hat, spitzt sich die Lage in Großbritannien zu. Erneut tritt eine Ministerin zurück. All das könnte Populisten stärken, analysiert Annette Dittert.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.882355
Durchschnitt: 3.9 (17 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Die Verzweiflung und der Frust kennen kaum noch Grenzen

Egal, welcher politischen Richtung man angehört, diese Politik ist unerträglich, und sie findet kein Ende. UK muss bereits die Folgen des Brexit ertragen, die da sind: Firmenpleiten, Schließungen und heruntergefahrene Kapazitäten, und dabei ist eigentlich gar nichts sicher, nicht einmal, ob überhaupt ein Brexit stattfinden wird. Das polarisiert, und der Frust führt zu Protestverhalten. Wenn Jean-Claude Juncker nichts besseres dazu einfällt, als eine erneute Fristverlängerung in Aussicht zu stellen, kommt das wie Hohn und Spott an.

Oh Gott!

Und die Farages und Johnsons kriechen schon wieder aus den Löchern, in die sie sich schon mal "verantwortungsvoll" verkrochen haben? Schon wieder Gepolter, Fakes und Dicke Lippe? Wer glaubt diesen Spaltern und Brunnenvergiftern noch? Wie lange sehen die Engländer dieser Blamage noch zu? Weg mit May noch innerhalb May und Neuwahlen abhalten; verbunden mit einem 2. Referendum. Seit 2 Jahren ist das br. Parlament gelähmt - wofür werden die Leute im Parlament nochmal hoch bezahlt? Für so eine miese Leistung bestimmt nicht.

Offenbar...

... scheinen die etablierten Parteien auch keine wirkliche Lösung zu haben. Vielleicht sollte man dies auch mal in GB und andernorts erörtern bevor man wieder hilflos und planlos die Populistenkeule schwingt.

proeurop. Parteien werden leicht zulegen

Was können die Briten
konkret von N. Farage erwarten, wenn seine Partei tatsächlich einen
Stimmenzuwachs erreichen würde? Es erscheint mir eher wahrscheinlich, dass
proeuropäische Parteien dazugewinnen könnten. Offenbar besteht bspw. bei brit. jungen Neuwählern,
die um ihre Zukunft besorgt sind, eine entsprechende Tendenz.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Dass die Briten aber

Dass die Briten aber ausgerechnet die Brexit-Partei aus Frust (?) wählen und nicht eine der anderen Alternativen, die es ja durchaus gibt, spricht auch nicht unbedingt für die Wähler...

Dennoch schön zusammengefasst. Um das Land oder die Bürger ging es im Unterhaus schon lange nicht mehr wirklich. Das merkte man bei den Debatten. Und es ist nicht nur auf diese Partei beschränkt. Jedes mal, wenn von Labor was kam war es ähnlich und ging nur um die eigene Macht (deswegen die ständigen Vorstöße zu Neuwahlen). Wenn die Wähler frustriert sind, dann mit gutem Recht.

was wäre eigentlich

wenn die briten aus spass (sie gehen ja eh) komplett die rechten parteien wählen würden. würde dann die wahl annuliert wie das in der türkei usus ist?

Ich fühle mich durch die

Ich fühle mich durch die zurückliegende Berichterstattung veräppelt!
Unkritischen Lesern drängte sich möglicherweise der Verdacht auf, eine Mehrheit der Engländer würde den Brexit bereuen....

Über den Brexit wird in

Über den Brexit wird in London entschieden und nicht im EU Parlament. Also, warum wählt man die Brexit Partei bei dieser Wahl?

Nigel Farage ist im Unterhaus besser aufgehoben als in Brüssel.

Vom Schwarzseher zum Hellseher

"Unkritischen Lesern drängte sich möglicherweise der Verdacht auf, eine Mehrheit der Engländer würde den Brexit bereuen...." @Schwarzseher
.
Na, kritische wissen ja, dass die Engländer nix bereuen. Und dass ein Stahlwerk mit 8.000 Mitarbeitern schließen muss, ist natürlich die Schuld der EU, das sagt mir meine Kristallkugel.

re yvh

"Über den Brexit wird in London entschieden und nicht im EU Parlament. Also, warum wählt man die Brexit Partei bei dieser Wahl?"

Wer einmal auf Farage hereingefallen ist fällt auch nochmal herein.

selber schuld

Jetzt haben die Regierenden ja zur Genüge gezeigt, dass sie mit dem Brexit überfordert sind. Von daher ist es nicht erstaunlich, dass Mr. Farage und seine Partei zulegt.

Und das ist gut so, so etwas nennt man Demokratie.

Was mich stört ist die abwertende Berichterstattung über Mr. Farage, steht er doch für 30% der Wähler. Die können nicht alle doof sein.

16:12 von Kronberg ..... Wenn Jean-Claude Juncker ..

Es war nicht Jean-Claude Juncker, der den Brexit angeregt hat. Wenn jetzt jemand Bauchschmerzen damit hat, soll er sich an dessen Forderer und Förderer halten. Die EU kann wohl eher nicht mehr tun, als abzuwarten, wenn und soweit sie nicht selbst Fakten schaffen kann. Letzteres ist Sache der Engländer, sollen sie es halt tun. Eine ganz einfache Sache ist doch, den Brexit entweder mit einer ordentlichen (2/3) Mehrheit durch zu winken, oder sich als Parlament mehrheitlich für Unzulänglich zu erklären und Neuwahlen auszurufen. Inzwischen dürften die Populisten sich doch so stark fühlen, dass das kein Problem mehr sein dürfte.

19:34 von karwandler

re yvh

"Über den Brexit wird in London entschieden und nicht im EU Parlament. Also, warum wählt man die Brexit Partei bei dieser Wahl?"

Wer einmal auf Farage hereingefallen ist fällt auch nochmal herein.
///
*
*
Dafür ist aber auch eine gefestigte Meinung über die EU erforderlich.
*
Bei den ganzen angekündigten Verschlechterungen für die Engländer.

Nein Frau Dittert,

es war die EU - Juncker und unser eigener Donald T. (Tusk) - die uns alle in diese Situation manövriert haben.

Mit ihrem unsinnigen wie halsstarrischen Bestehen auf dem maledeiten Backdrop, machten sie eine Zustimmung des Unterhauses UNMÖGLICH.

Und @ fathaland slim/andererseits/etc.: es ist völlig egal wer den Backdrop in den Ausstiegsvertrag gebracht hat - Jean- Claude und Donald weigerten sich ihn wieder herauszunehmen - auch wenn dies einen harten Brexit mit harter EU Außengrenze mitten in Irland bedeutet.

Weitergehende Aspekte...

Also mal ehrlich... Angesichts eines designierten Austrittsvotums die Briten nun noch zur EU-Wahl mit wählen zu lassen, ist skurriler, als es Briten selbst je erfinden könnten..! Sowas kann nur Hardcore-Eurokraten einfallen, die wohl meinen, mit diesem Polit-Trick GB doch noch in der EU zu halten...
_
Das Schlimme daran ist - selbst bei einem (ohnehin wohl nur knappen) Pro-EU-Votum in GB bliebe die inzwischen tiefe, politische Spaltung in GB erhalten. Mit der Aussicht auf künftig ständige Querelen und einem alsbald nächsten Austrittsreferendum. Denn bisher lässt die Brüsseler EU keinerlei Zugeständnisse zu Reformen erkennen. Im Gegenteil - A.Merkel will einen Nobelpreis, und also geht DE weiter mit dem Kopf durch die Wand... ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten innerhalb der EU... Insofern hat der Brexit also auch nach weitergehende Aspekte...

@ karwandler

Nigel Farage vertritt die Mehrheitsmeinung der Britischen Wähler.

Bin gespannt wie Sie das Wahlergebnis uns diesmal wieder als pro EU Bekenntnis verkaufen wollen.

Realisieren Sie endlich, dass die Mehrheit im UK Ihre Meinung nicht teilt!

@ Rumpelstielz

Als Märchenfigur erzählen Sie uns etwas von einer angeblich nötigen 2/3 Mehrheit.

Vielleicht soll Frau May auch Stroh zu Gold spinnen?

Wenn das alles die Populisten stärken soll.

Mir soll es Recht sein. Ich empfinde das Wort "Populist" mittlerweile als nicht mehr ganz so schlimm, im Gegenteil. Mit der Zeit gewöhnt man sich an alles.

@ Giselbert 19:36

"Farage steht doch für 30% der Wähler. Die können nicht alle doof sein"
-
Nicht doof - aber illusionslos, fatalistisch, selbstverliebt und bockig. So zerstören sie die Zukunftschancen ihrer Kinder und Enkel.

Nochmal zur Sache wie man sowas regelt

Nochmal zu der Sache:

1. Brexit sofort zurueckziehen
2. May + Farage + Tories + DUP rausschmeißen
3. Parlament auflösen
4. Neuwahlen sofort!

So regelt man dass!!

Nicht nur may

auch merkel&co, macron un die eu mit ihrer politik gegen autonomie eines volkes sowie der euro stärkt die poppulisten und treibt die menschen in den amen der rechten und linken. bald wird es wie in der weimarer republick werden wo sich nur noch links und rechts kloppen!

alles zu spâht es es schon im ganage

wieso populistisch?

"Mays Brexit-Strategie stärkt Populisten"

Wer sich die Definition von populistisch anschaut, kommt schnell darauf, dass die allermeisten Parteien Populisten sind. Wieso aber nutzt man diesen Begriff fast ausschließlich bei rechts/konservativen Parteien?

Farages kann mit über 40% Zustimmung rechnen

Farage macht alles richtig. Die Briten wollen raus, werden aber immer wieder daran gehindert. Wem nutzt diese Verzögerung, muss immer wieder gefragt werden. Den Briten nicht.
Also auf auf Farages zu einem triumphalen Erfolg!

Lebensdauer der Briten im EU-Parlament

Die Farages und Co. sind nicht lange im EU Parlament. Auch uns könnte mal die Lust vergehen, das Trauerspiel immer wieder zu verlängern. Dann eben raus mit denen und Schluss mit lustig.

Zweites Referendum

Hmm. Dieses Monatelange Schmierentheater hat wohl abrupt ein Ende, falls es ein 'Remain' geben sollte. (wovon ich mal ausgehe, da Viele sich der Auswirkungen des Brexits nicht bewusst gewesen sind und die Wahlbeteiligung insbesondere sehr junger Wähler, welche nun Ihre Zukunft beschränkt sehen, recht gering gewesen ist.)
Frage nur:
Wie geht man dann mit den Briten um, die jetzt diese "Scherzwahl" abhalten? Wie geht man mit der offensichtlichen Handlungsfähigkeit der britischen Regierung im Allgemeinen um?
Das gibt eine Eiszeit in den Beziehungen, bis die May endlich einen Ihrer stilbrüchigen Hüte nimmt.
In wiefern ein zweites Referendum nationalistische Kräfte stärken sollte, sehe ich nicht. Eher das Gegenteil, nämlich, dass die breite Masse in der Bevölkerung nun wachgerüttelt und bereit zum Handeln ist, anders als zum Zeitpunkt des ersten Referendums eben, wo ja Viele noch von "Farrage'schen" Lügen geblendet waren.

Kann sein

" Briten verlieren Vertrauen in Demokratie "

Aber das nach meinem Gefühl nicht nur bei den Briten so, wer austreten will, und es nicht macht.
Was soll man von dem halten.
Einfach mal den Brexit jetzt vollziehen, damit das Theater ein Ende hat.

Mag's Brexit Strategie...

Auf Kommentar antworten
Am 23. Mai 2019 um 19:36 von Giselbert
selber schuld...
Und das ist gut so, so etwas nennt man Demokratie.
###
Absolut Richtig...das ist Demokratie. Und diese 30% die hinter Farage's Politik stehen haben das Brexit-Referendum gewonnen. Mit 51% zwar denkbar knapp, aber gewonnen. Pech für die, die nicht an Referendum teilgenommen haben. Das Fazit für die Zukunft kann nur heißen : Geht wählen ihr Engländer, sonst kommt so was herraus...

die Deutsche Sicht

.. jaja den Deutschen kann man es nie recht machen.. immer auf May rumhacken die ein Referendum des Volkes umsetzen will.. und wenn das nicht klappt wird das Unwort Populisten rausgeholt.. Frieden gibt es seit 1945 in Europa, aber nicht wegen der EU, sondern wegen der Nato.., und weil das Konstrukt EU die Reichen immer Reicher macht..

Farage

ein mann, der seit 20 jahren gutes geld dafür bekommt, im EU-parlament zu sitzen (wo er nicht gerade mit übermässigem arbeitseifer auffällt), der stimmung für die erste brexit-abstimmung gemacht hat, wie wir mittlerweile wissen, indem er die bevölkerung belogen hat. und der mann und seine aus dem boden gestampfte partei, wird nun stärkste kraft? ich kann ja verstehen, dass die briten genervt sind von May's eiertanz, aber so einem rattenfänger wieder auf den leim gehen? Asterix hatte doch recht: die spinnen, die briten!

Oh Gott!

Oh Gott! dann sollen diese selbstherrlichen Briten halt endlich gehen ohne Verhandlung und mit starren Grenzen verdammt noch mal. Irgend wie werden wir das auch überleben. P.P.

Knackiges Konzept. Verfassungskonform?

Zu: 20:04 von Demokratieschue...

Liebe Demokratieschützerin, ein knackiges Programm. Nur: was sagt dazu die britische Verfassung? Bestimmt können Sie rasch noch eben die entsprechenden Artikel nennen.

Vielleicht klappt's ja auch, wenn die Königin (oder ihr Sohn) wieder die volle Macht ursurpiert, oder aber Herr Johnson putscht, oder aber der alte Landadel im Oberhaus die Staatsführung übernimmt. Aber das ist nicht Teil Ihres Konzepts, oder?

re zwicke

"Also mal ehrlich... Angesichts eines designierten Austrittsvotums die Briten nun noch zur EU-Wahl mit wählen zu lassen, ist skurriler, als es Briten selbst je erfinden könnten..! Sowas kann nur Hardcore-Eurokraten einfallen, die wohl meinen, mit diesem Polit-Trick GB doch noch in der EU zu halten..."

Völlig abseitig was Sie da fabrizieren.

Erstens ist es schlichte Logik, dass Länder in der EU an der EU Wahl teilnehmen. Dass GB immer noch in der EU ist liegt an den britischen Politikern und an keinem " Hardcore-Eurokraten", wie sie abfällig zu formulieren belieben.

Zweitens kann ein Land aus der EU austreten völlig unabhängig davon, dass es bis zum Austritt Abgeordnete im EU Parlament sitzen hat.

@ einfach Unglaublich

was sie hier so uns weismachen wollen. die Britten wollen raus aus der Zollunion, das geht nur mit einer harten Grenze. Ganz einfach. Die Briten sind das Problem, da sie alle Vorteile behalten wollen, aber nichts mehr leisten wollen. Beides geht halt nicht zusammen. Ganz einfach und gar nicht unglaublich.

Außerdem hat eine hauchdünne Mehrheit damals den Brexit beschlossen, begleitet von Fake News, Panikmache und falschen Versprechungen.

Die Mehrheit der Briten ist inzwischen eindeutiug für den Verbleib in der EU. Ihre Meinung teilen nur die 30% von Herr Farange. Vielleicht begreifen sie das mal, um ihre Worte zu verwenden.

@Peterson

Eine Politik, die Wahrheit und Lüge nicht mehr zu unterscheiden weiß, die Hass- und Hetzbotschaften akzeptiert, die Verrohung der Sprache auf die Straße trägt und Gewaltbereitschaft duldet, eine Zersplitterung des Parteiensystems ohne klare inhaltliche Abgrenzung, die Ablösung des Patriotismus durch tumben Nationalismus, die Austauschbarkeit von Recht und Unrecht... - all dies sind Merkmale und Folgen des Populismus, wie wir ihn u.a. unter Donald Trump beobachten können. May hat sich, vielleicht ohne es zu wollen, vor den Karren nationalistischer Eiferer spannen lassen. Sie hat die stolze britische Nation gespaltet und damit deren wirtschaftlichen und sozialen Niedergang eingeläutet.

@ unglaublich

Was würden sie den denken, wenn 51 % der Deutschen die AFD verbieten würden. Das das eine ausreichende Mehrheit für so einen Eingriff ist. Grundgesetzänderungen sind auch nur mit 2-3-Mehrheiten möglich.

19:44, Einfach Unglaublich

>>Und @ fathaland slim/andererseits/etc.: es ist völlig egal wer den Backdrop in den Ausstiegsvertrag gebracht hat - Jean- Claude und Donald weigerten sich ihn wieder herauszunehmen - auch wenn dies einen harten Brexit mit harter EU Außengrenze mitten in Irland bedeutet.<<

Es dürfte auch Ihnen aufgefallen sein, daß es für einen "harten Brexit" im Unterhaus keine Mehrheit gibt.

19:54, Einfach Unglaublich

>>@ karwandler
Nigel Farage vertritt die Mehrheitsmeinung der Britischen Wähler.

Bin gespannt wie Sie das Wahlergebnis uns diesmal wieder als pro EU Bekenntnis verkaufen wollen.

Realisieren Sie endlich, dass die Mehrheit im UK Ihre Meinung nicht teilt!<<

30% ist in Großbritannien die Mehrheit?

Interessant.

@ Peterson

Was für ein Unsinn. Wenn die Engländer oder Trump für sich das beste rausholen, dann wird geklatscht. Macht das die EU, dann wird geschimpft. Der Rest Europas hat auch Wünsche und die sind genauso berechtigt wie die der Briten - mal abgesehen, dass hier sogar Orban und Merkel einer Meinung sind, dann solte man mal erkennen, dass es hier um etwas Wesentliches geht. Aber differenzierte Betrachtungen sind nicht die Stärke von Populisten.

Vielleicht kam das Video

mit Guy Verhofstadt und seiner Freude, dass die EU die Bedingungen bestimmte und "we kicked them out" nicht bei allen Briten gut an?

20:21, JohnMadison

>>Frieden gibt es seit 1945 in Europa, aber nicht wegen der EU, sondern wegen der Nato.., und weil das Konstrukt EU die Reichen immer Reicher macht..<<

Es gibt Frieden in Europa, weil die EU die Reichen immer reicher macht?

Und daß die Reichen immer reicher werden, das liegt an der EU?

Die werden aber weltweit immer reicher.

Ist die EU wirklich so mächtig?

Ich fände toll,

wenn Boris Johnson der nächste Ministerpräsident würde. Der richtige Mann am richtigen Platz.

Denn ich muss ja auch nicht in Großbritannien leben.

@ Schwarzseher

Zitat: Unkritischen Lesern drängte sich möglicherweise der Verdacht auf, eine Mehrheit der Engländer würde den Brexit bereuen....

Also, ich würde es Ihnen und den anderen unkritischen Lesern mal so erklären, dass mittlerweile nach Umfragen die Mehrheit der Briten den Brexit nicht mehr möchte. Die rechten Brexiteers wollen ihn aber auf Biegen und Brechen irgendwie ohne erneute Abstimmung durchsetzen, weil die die Niederlage fürchten.

@ Zwicke

Also mal ehrlich... Angesichts eines designierten Austrittsvotums die Briten nun noch zur EU-Wahl mit wählen zu lassen, ist skurriler, als...

Das hat mit skurril nichts zu tun. Noch sind sie Mitglied und müssen an der Wahl teilnehmen, so einfach und so klar ist das Gesetz.

@ Einfach Unglaublich

Mit ihrem unsinnigen wie halsstarrischen Bestehen auf dem maledeiten Backdrop, machten sie eine Zustimmung des Unterhauses UNMÖGLICH.

Dann sollen sie's bleiben lassen. Die europäische Solidarität und damit der Backstopp sind nicht verhandelbar. Da hat die Kommission alle 27 Mitglieder geschlossen hinter sich.

Unverständnis

So wollen es die großen Parteien, den Wähler nicht ernst nehmen und dann vor Populisten warnen. Sind sie es doch die die Menschen in dessen Arme treiben.
Sie zerstören Europa, nicht die anderen!

Null Interesse an Europa

Farage war an weniger als 25% der Sitzungs Tagen anwesend und will trotzdem wieder ins EU-Parlament gewählt werden?

Klarer Sieg für Pro-EU-Parteien?!

Wenn ich die tagesschau.de Nachrichten zum Brexit richtig in Erinnerung halte, dann bereut inzwischen eine Mehrheit der Briten das JA zum Brexit. Dann müssten ja Pro-EU-Parteien eine Mehrheit bekommen. Andernfalls darf die Frage gestellt werden, wie es zu so einer Berichterstattung kommen konnte.

P.S. Ich hoffe sehr auf ein zweites Referendum und auf ein Verbleib von UK!!!

20:32 von fathaland slim

19:54, Einfach Unglaublich

>>@ karwandler
Nigel Farage vertritt die Mehrheitsmeinung der Britischen Wähler.

Bin gespannt wie Sie das Wahlergebnis uns diesmal wieder als pro EU Bekenntnis verkaufen wollen.

Realisieren Sie endlich, dass die Mehrheit im UK Ihre Meinung nicht teilt!<<

30% ist in Großbritannien die Mehrheit?

Interessant.
///
*
*
Interessant das bei Ihnen nur die % einer Partei zählen.
*
Sind die von Labour alle EU-Fans?

Unter dem Schlagwort #DeniedMyVote - also etwa "Meine Stimme verweigert" - häufen sich in sozialen Medien die Klagen von EU-Bürgern, die keine Stimme abgeben durften."

Nicht mal das klappt noch in Großbritannien ...

re rassländ

"Farage war an weniger als 25% der Sitzungs Tagen anwesend und will trotzdem wieder ins EU-Parlament gewählt werden?"

Das Geld fließt ja auch bei Abwesenheit ...

Laut ZDF-Nachrichten duerfen EU-Buerger in England nicht wählen!

Bei den ZDF-Nachrichten lese ich gerade:

EU-Buerger werden in England vom Wählen behindert bei der EU-Wahl:

https://tinyurl.com/y3p8k9rd
ZDF-Nachrichten: Europawahl in Großbritannien - EU-Bürger vom Wählen abgehalten (23.05.2019 18:45 Uhr)

Großbritannien nimmt trotz der Austrittspläne an der Wahl zum Europaparlament teil. Doch offenbar dürfen nicht alle EU-Bürger abstimmen.

Unter dem Schlagwort #DeniedMyVote - also etwa "Meine Stimme verweigert" - haben sich in sozialen Medien die Klagen von EU-Bürgern gehäuft, die in Großbritannien nicht an der Europawahl teilnehmen durften.

Hintergrund ist, dass EU-Bürger ein Formular abgeben mussten, in dem sie versicherten, nicht in ihrem Heimatland abzustimmen. Informationen darüber, so der Vorwurf, seien aber bei vielen zu spät oder gar nicht angekommen. Großbritannien und die Niederlande gaben heute den Auftakt für die Wahl.

Damit wäre die EU-Wahl eigentlich ungueltig!

"Was mich stört ist die abwertende Berichterstattung über Mr. Farage,"

Mr Farage ist einer der faulsten Abgeordneten im EU-Parlament. Er steht auf der Liste der Produktivsten EU-Parlamentarier auf Platz 737 von 751.

"steht er doch für 30% der Wähler. Die können nicht alle doof sein."

Man muss ja nicht unbedingt doof sein, um Farage zu wählern, aber es erleichtert die Wahl doch ungemein.

Unverständnis hoch 2

Die Populisten lügen die Wähler voll, täuschen Interesse vor, in Wirklichkeit verkaufen sie ihr Land. Frage mich, bei der Möglichkeit zur Information durch Ts, Faz, Spiegel und und, wieso wird sie nicht genutzt?

@Unverständnis

Wie kommen Sie nur zu der tumben Behauptung, dass die großen Parteien die Wähler nicht ernst nehmen...? Im übrigen sind nicht nur die Migrantenzahlen, sondern auch die Zustimmungswerte für die AFD rückläufig. Dies dürfte auch bei den Briten der Fall sein. Der Brexit hat zu einem einzigartigen Chaos geführt. Der Briten dämmert so langsam, wohin der Populismus sie getrieben hat.

20:26 von karwandler

re zwicke

"Also mal ehrlich... Angesichts eines designierten Austrittsvotums die Briten nun noch zur EU-Wahl mit wählen zu lassen, ist skurriler, als es Briten selbst je erfinden könnten..! Sowas kann nur Hardcore-Eurokraten einfallen, die wohl meinen, mit diesem Polit-Trick GB doch noch in der EU zu halten..."

Völlig abseitig was Sie da fabrizieren.

Erstens ist es schlichte Logik, dass Länder in der EU an der EU Wahl teilnehmen. Dass GB immer noch in der EU ist liegt an den britischen Politikern und an keinem " Hardcore-Eurokraten", wie sie abfällig zu formulieren belieben.

Zweitens kann ein Land aus der EU austreten völlig unabhängig davon, dass es bis zum Austritt Abgeordnete im EU Parlament sitzen hat
///
*
*
Ob das wirklich geregelt ist, das für eine Periode gewählte Abgeordnete mit dem Austritt Ihres Landes ausziehen müssen?
*
Die Kündigung ist doch auch nur chaotisch vorgesehen?

@20:54 von Rassländ: weniger als 25%

"Farage war an weniger als 25% der Sitzungs Tagen anwesend und will trotzdem wieder ins EU-Parlament gewählt werden?"

Auf der Liste der produktivesten EU-Abgeordneten steht er auf Platz 737 von 751.

Mr. Farage bekommt seine EU-Diäten auch, wenn er im EU Parlament nicht anwesend ist und nichts Produktives leistet. Nach 20 Jahren steht ihm mit 63 eine Pension in Höhe von 70% seiner Diät (8757,70 EUR) zu.

Was meinen Sie eigentlich warum Herr Guido Reil ins EU Parlament will? Etwa wegen seiner Kompetenz, die er heute wieder in Essen zur Schau gestellt hat?

@Dimitri29

"Am 23. Mai 2019 um 21:06 von Dimitri29
Klarer Sieg für Pro-EU-Parteien?!
Wenn ich die tagesschau.de Nachrichten zum Brexit richtig in Erinnerung halte, dann bereut inzwischen eine Mehrheit der Briten das JA zum Brexit. Dann müssten ja Pro-EU-Parteien eine Mehrheit bekommen. Andernfalls darf die Frage gestellt werden, wie es zu so einer Berichterstattung kommen konnte.
P.S. Ich hoffe sehr auf ein zweites Referendum und auf ein Verbleib von UK"

.

Also wenn 30% der Wählerstimmen für die neue Brexit Partei aus dem Stand und unter 10% der Wählerstimmen für die Torrys ein "Referendum" für den Verbleib von Großbritannien in der EU ist in Ihren Augen, ich bitte um Entschuldigung, dann zweifle ich an Ihrem Demokratieverständnis.
http://tinyurl.com/y5g3cty7

Darstellung: