Kommentare

Abgewirtschaftet

Ein zweites Referendum wäre die einzige und letzte Chance gewesen, das Chaos doch noch abzuwenden. May hat durch ihren ständigen Zick-Zack-Kurs ihre Glaubwürdigkeit verloren.
Sie steht im politischen Abseits und dürfte in der Politik keine Rolle mehr spielen.

Des Volkes Wille ist geblieben!

Zeitung "Die Welt" zur Umfrage zur Wahl des europäischen Parlaments vom 18.5.2019 im Bezug zu Nigel Farages neuer Brexit-Partei:
"Nach der in der Zeitung „Observer“ veröffentlichten Erhebung kommt die Brexit-Partei auf 34 Prozent und ist damit mit Abstand stärkster Bewerber. Labour kommt auf 20 Prozent und die Tories landen abgeschlagen auf zwölf Prozent.
Damit sind sie schwächer als die Liberaldemokraten und entschiedenen EU-Befürworter, für die 15 Prozent der Befragten stimmten."
Eine neue Abstimmung kann man sich sparen, auch wenn man hofft so das Ergebnis noch "richtig zu stellen".

Die gibt es noch immer?

Ist die nicht schon zurückgetreten? Oder ihr Land? Oder beide?

Wie oft will die noch das immer selbe abstimmen lassen, bis ihr einmal das Ergebnis passt? Und wieso spielt sie "Und täglich grüßt das Murmeltier" nicht irgendwo in einer Sandkiste? Oder einer Klinik unter ärztlicher Aufsicht?

So viele Fragen bei so wenig Führungsqualität.

Der Bericht beschreibt die Lage

im HoC recht gut. Es wird wohl für keinen Plan, von wem auch immer, irgendeine Mehrheit geben.

Die Parteien sind zerstritten, die Fraktionen sind zerstritten, keiner gönnt irgendjemand irgendetwas.

In der Lage kann man sich als Beobachter nur im Sessel bequem zurücklehnen und beobachten, wie sich die Parlamentarier im HoC gegenseitig "zerfetzen" ohne zu einer Entscheidung zu kommen.

Und die 27 anderen EU-Staaten stehen da und warten auf ein Wunder in London.

Auf dem Weg zur Vernunft

Allmählich scheint sich Theresa May auf dem Weg zur Vernunft zu befinden. immerhin hat sie jetzt endlich ein zweites Referendum in den Ring geworfen. Damit hat sie den möglichen Weg geebnet und dem Parlament hoffentlich die Entscheidung in die Hand gegeben. Fragt sich nur, über was das Volk genau abstimmen soll. Nach meiner Meinung sollte zwischen den drei Optionen ungeordneter Brexit, Brexit mit dem ausgehandelten Deal und Verbleib in der EU abgestimmt werden. Sollte es im ersten Anauf für keine der beiden Optionen eine Mehrheit geben, dann muss es eine Stichwahl geben. Vorher sollte man aber noch die Ungereimtheiten beim ersten Brexit-Referendum aufklären und auch versuchen, die Vorurteile über die EU abzubauen. Allerdings wird man die Hardcore-Brexiteers damit nicht erreichen. Wer glaubt, daß man die Probleme der Welt mit Kleinstaaterei lösen kann, dem ist aber ohnehin nicht mehr zu helfen!

Man sieht, dass man Wähler

Man sieht, dass man Wähler nicht über hochkomplexe Fragen mit einfacher ja/nein Entscheidung abstimmen lassen sollte. Nicht umsonst hat sich parlamentarische Demokratie als beste Regierungsform herausgestellt. GB sollte “ hart “ ausscheiden. Sie können ja jederzeit einen Wiederaufnahmeantrag stellen.

Äh, ja...... Also Frau May

Äh, ja......
Also Frau May fordert die Zustimmung zu ihrem Austrittsabkommen, damit dann das Unterhaus überhaupt über ein neues Referendum entscheiden darf?
Und hat bereits ihren Rücktritt angekündigt und wenn man den Umfragen in GB glauben darf wird Boris Johnson (beliebtester Politiker in GB!) ihr Nachfolger?
Will sie dem "zum Dank" noch ein Ei ins Nest legen?
Oder die Tories komlett demontieren?
.
Hier in den Medien ist ja mal die Frage aufgetaucht, ob ein junger deutscher Politiker einer "Volkspartei" aufgrund seiner absurden Ideen "was rauchen" würde.
Ich glaube das britische Unterhaus nimmt was härteres!
.
Tut mir leid, ich kann die britische Regierung nicht mehr für voll nehmen.
Von Vorschlag zu Vorschlag immer weniger....

re Zeitungsjunge

"Zeitung "Die Welt" zur Umfrage zur Wahl des europäischen Parlaments vom 18.5.2019 im Bezug zu Nigel Farages neuer Brexit-Partei:
"Nach der in der Zeitung „Observer“ veröffentlichten Erhebung kommt die Brexit-Partei auf 34 Prozent und ist damit mit Abstand stärkster Bewerber. Labour kommt auf 20 Prozent und die Tories landen abgeschlagen auf zwölf Prozent.
Damit sind sie schwächer als die Liberaldemokraten und entschiedenen EU-Befürworter, für die 15 Prozent der Befragten stimmten."

Das ist eine Prognose zur Europawahl. Eine Prognose zu einem 2. Referendum ist es nicht.

Nur wenn man willkürlich die Zahlen verteilt.

Ich...

finde das Frau Premierministerin May eine tragische Figur ist. Sie hat den Scherbenhaufen von ihren Vorgänger Cameron übernommen er hat das Referendum zu verantworten. Frau May war gegen den Austritt aus der EU. Die eigene Partei die Konservative Partei (Torries)folgt ihr nicht. Was soll Frau May machen? Meine Meinung Sie soll zurütreten und den Scherbenhaufen an Boris Johnson weiterleiten.

@Werner40

"Nicht umsonst hat sich parlamentarische Demokratie als beste Regierungsform herausgestellt."

Tatsächlich? Ich habe in sämtlichen Kulturen und Epochen bisher immer nur einzelne Lenker in Erinnerung und kann mich nicht erinnern, dass irgendein Pharao, König, Kaiser oder ähnliches jemals ein Parlament gefragt hätte. Die würden bestimmt noch heute diskutieren und wären auf ihrem Niveau stehen geblieben... ;)

Alle Parteinen haben nur eine Verhandlungsbasis: Den EU-Deal, den keiner will bzw. der keine Mehrheit hat. Wann gesteht May endlich ein, daß dieser Deal ein Reinfall ist, den sie mitverursacht hat, und der eben geändert werden muß, und zwar von Seiten der starrsinnigen EU, die GB vorführt und am ausgestreckten Arm verhungern lassen will.
Da hilft nur eins, nämlich das, was das Volk will: Raus aus der EU, mit einem harten Brexit. Von Verhandlungen über alternative Arten (= halbherzige Formen von Brexit) war beim Referendum nie die Rede!

Werner40 21:53

"Man sieht, dass man Wähler nicht über hochkomplexe Fragen mit einfacher ja/nein Entscheidung abstimmen lassen sollte. Nicht umsonst hat sich parlamentarische Demokratie als beste Regierungsform herausgestellt. GB sollte “ hart “ ausscheiden. Sie können ja jederzeit einen Wiederaufnahmeantrag stellen."

Absolut richtig

Zeitungsjunge 22:02

"Tatsächlich? Ich habe in sämtlichen Kulturen und Epochen bisher immer nur einzelne Lenker in Erinnerung und kann mich nicht erinnern, dass irgendein Pharao, König, Kaiser oder ähnliches jemals ein Parlament gefragt hätte. "

Ich finde, wer so denkt, hat starke Defizite in Sozialwissenschaften, Politik und Ethik

ein 2. Referendum

weil das Parlament die Umsetzung des 1. Referendum nicht gebacken kriegt
was machen die wenn das 2. auch so ausgeht
auf ein weiteres warten, bis es dann passt ?

mit einem harten Brexit. Denn bei einem harten Brexit hätten sich beide Seiten, GB wie EU, nämlich SCHNELL auf ein auskömmliches Verhältnis einigen MÜSSEN.
So langsam wird mir klar, daß May, die, wie Cameron, den Brexit ja gar nicht gewollt hat, diesem Brexit deshalb Steine in den Weg gelegt hat. Und genau deshalb ist das Spiel der EU mit GB genau in diesem Sinne abgesprochen und im Einklang!

2. Referendum?

Es wurde doch geschsagt, dass die Mehrheit jetzt gegen einen Austritt aus der EU stimmen würden.
Haben sich die Verhältnisse geändert?

21:53 von Werner40

Man sieht, dass man Wähler nicht über hochkomplexe Fragen mit einfacher ja/nein Entscheidung abstimmen lassen sollte. Nicht umsonst hat sich parlamentarische Demokratie als beste Regierungsform herausgestellt.
.
interessant, wie lange gibt es denn in unseren Breiten eine parlamentarische Demokratie
also das heilig Römische Reich Deutscher Nation bestand fast 900 Jahre lang ....
von daher

Artikel 50 widerrufen und zurück treten

Das wäre das beste für alle.

Die Briten können dann in aller Ruhe und ohne Europa in Geiselhaft zu nehmen darüber Klarheit herstellen, welches Brexit Schweinder‘l sie denn gerne hätten.

Ob mit oder ohne Referendum und ob überhaupt wäre dann nicht mehr unser Problem.

Die EU wäre jedenfalls handlungsfähiger, trotz ein paar Briten im EU Parlament.

Wählen bis es passt, das ist

Wählen bis es passt, das ist echte Demokratie.

Paule 2 23:30

Im EU-Vertrag steht, dass die Austrittszeit 2 Jahre betragen -muss-. Raten Sie mal, warum... Genau, um einen geordneten Übergang abzusprechen.
Haben Sie sich wirklich kein bisschen mit der Materie vertraut gemacht, die Sie seit 24 Monaten mitkommentieren?!

re sisyphos3

"ein 2. Referendum

weil das Parlament die Umsetzung des 1. Referendum nicht gebacken kriegt
was machen die wenn das 2. auch so ausgeht
auf ein weiteres warten, bis es dann passt ?"

Warum wiederholen Sie diesen Schwachsinn?

Gerade weil das Parlament die unspezifische (!) Entscheidung des Referendums nicht auflösen kann soll eine spezifische Entscheidung herbeigeführt werden.

Na endlich

Monatelang kam ein Fehlgriff nach dem anderen von May. Erst jetzt tut sie das richtige und klärt die verfahrene Lage mit einem zweiten Referendum, das den Brexit mit Sicherheit zu den Akten legt. Der Mann auf der Straße will keinen Brexit, wenn eine vernünftige und faire Diskussion voran geht.

@23.30- abgekartetes Spiel?

Wäre das So, dann hätte es keine Verlangerung gegeben. May hätte Artikel 50 widerrufen müssen. Denn es gibt ein Gesetz, dass den harten Brexit verbietet.

Das hat man aber nicht gemacht seitens
Der EU.

Daher halte ich Ihre These für wenig glaubwürdig.

Sieht nach Bewegung aus

wird aber nix bringen, weil alle immer nur DAGEGEN sind. Konstruktives Arbeiten und Kompromiss kennen diese Politiker nicht. Aber den Sessel freigeben will auch keiner. Also wird sich das zäh dahinziehen - und die Quittung folgt bei der mä Wahl. Tja, ein gutes System in Grund und Boden abgewirtschaftet. Hoffentlich gibt es baldigst Neuwahlen, dieses Patt ist ja bereits ein Spottlied.

@ Brexiteers

Liebe Brexiteers,
warum habt ihr Angst vor dem neuen Referendum? Wenn die Bevölkerung den Brexit wirklich mehrheitlich wollte, könntet ihr euch doch entspannen.

@21.28 - Volkes Wille? Oder der Ihre?

Ich lese in den zahlen, dass 2/3 der Briten keinen Brexit wollen oder zumindest eine sehr enge Bindung an die EU.

1/3 will den harten Brexit.

Ich sehe zwei Lösungen aus dem Dilemma.

1. May widerruft Artikel 50 und tritt zurück. Das Referendum ist weiterhin gültig und die Briten haben dann alle Zeit der Welt den Brexit zu ermitteln, der eine Mehrheit findet.

2. die machen tatsächlich ein zweites Referendum aber mit mehreren Fragen: Mays Deal, harter Brexit oder gar kein Brexit.

Im 1. Wahlgang wird möglicher Weise schon für kein Brexit gestimmt. Oder es kommt zur Stichwahl kein Brexit oder harter Brexit.
Das Ergebnis wäre dann eindeutig, nämlich

kein Brexit.

Ca 60-65% dafür.

@ Zeitungsjunge

Ich habe in sämtlichen Kulturen und Epochen bisher immer nur einzelne Lenker in Erinnerung und kann mich nicht erinnern, dass irgendein Pharao, König, Kaiser oder ähnliches jemals ein Parlament gefragt hätte. Die würden bestimmt noch heute diskutieren und wären auf ihrem Niveau stehen geblieben... ;)

Ihre Erinnerung ist mir völlig egal und überzeugt mich in keinster Weise vom Sinn der Diktatur oder Monarchie.

re paule2

"Da hilft nur eins, nämlich das, was das Volk will: Raus aus der EU, mit einem harten Brexit."

Wie schön, dass wenigstens einer weiß, was das Volk will.

Oder zumindest es stramm behauptet ...

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