Kommentare

Bewusster Spaziergang

Bin neulich mal ganz bewusst Spazieren gegangen und habe dabei ganz bewusst auf Blüher in der Umgebung geachtet. Das Fazit ist erschreckend: Unsere Gärten verkommen zu modischen Designergartner mit Pflanzen aus aller Welt, die zwar nett anzusehen, aber für unsere heimische Insektenwelt völlig wertlos sind, oder allerorten grauer Zierkies, der vielleicht pflegeleicht, aber ansonsten, siehe oben, ist. Auf den kommunalen „Grünflächen“, die gleiche Tristesse: Grün? Ja. Blühende Pflanzen? Fehlanzeige.
Da kann man sich das Wundern über ausbleibenden Schmetterlings-, oder ganz allgemein Insektenflug, sparen. Was bei uns noch massenhaft fliegt sind alle möglichen Arten von Fliegen oder Mücken. Für Bienen, Hummeln und Co., ist in unserer pflegeleichten, urbanen Natur, kein Platz Raum mehr.
Noch Fragen?

Blödsinn

Aus Sicht der Landwirtschaft mag das vielleicht bequem sein.
Aber auch in unserer Gegend wo weit im Umkreis von zwanzig Kilometern kein Windrad steht werden es immer weniger Insekten.
Dafür blüht auf kilometerlangen Feldern bis zum Horizont nicht eine Blume.

Grüner Unweltwahnsinn

Warum wurde für die Windenergiegewinnung keine Technikfolgenabschätzung durchgeführt?
Die umweltbesorgten Grünen dringen doch bei jeder Neuheit darauf. Interessant erscheint auch die Relativierung des NABU, dass die Vögel im Vergleich 1000-tonnenweise Insekten fressen und das Ganze doch nicht so schlimm wäre. Das Insektensterben ist erst in den letzten 5-10 Jahren ein Thema und in diesem Zeiteaum wurden erheblich weniger Insektizide in der Landwirtschaft eingesetzt, aber massiert Windmühlen installiert. Der Bürger darf eine umfassende Bewertung der Auswirkungen der Windenergie auf Insekten und Vögel erwarten.

Mäh-Roboter...

gehören aus ökologischer Sicht ebenfalls verboten.
Wer seine Wiese nicht alle paar Wochen selbst mähen kann, bei mir sind es mindestens fünf, ist seinem Grundstück nicht gewachsen.

Wir sollten die AKWS wieder anwerfen.

Ob Diesel, Benziner oder Stromer, der Fahrer muss feststellen, dass auch die Insekten an der Windschutzscheibe weniger werden.

Ein Verbot von Windschutz- und Heckscheiben muss durgesetzt werden!

Denn somit könnten die Insekten ungehindert fliegen.

Wir sollten die AKWS wieder anwerfen. Damit alle Stromfahrzeuge unterirdische Vergleichswerte schaffen und die Insekten nicht an den Rotoren gehindert werden.

Ausflüchte

Das Ganze riecht nach Auftragsarbeit - mit vorgegebenem Ergebnis.
1. Wieviele und seit wann gibt es Windräder?
2. Wieviele Insekten endeten an wieviel Millionen Windschutzscheiben von PKW/LKW?
Es ist doch einfach lachhaft, diese erst seit vergleichsweise kurzer Zeit in Betrieb befindlichen Windräder für den seit 45 Jahren dramatisch fortschreitenden Insektenschwund verantwortlich zu zeichnen.
Für wie blöd halten einen solche „Experten“ eigentlich?
Die Hauptursache für den Arten/ und Insektenschwund ist die sogenannte „konventionelle“, in Wirklichkeit industrialisierte Landwirtschaft mit ihrer Vernichtungswirtschaft
biologischer Ressourcen. Und der sogenannte Bauernverband, ist auch nichts anderes als ein Lobbyverein der Raubbau-Industrie.

Sterile Landschaft

schade, daß man den Ursachen nicht auf den Grund gehen will. Ich bin sicher ein "Grüner", aber Windräder sehe ich nicht als Lösung, sondern Problem. Und es gibt sicher viele andere Probleme noch. Nicht nur die Gärten sind steril, auch die Landschaft. Ich halte Pferde und habe oft Matsch auf der Koppel. Ein Paradies für Schwalben und andere Vögel, die in der Pfützen baden und Baumaterial holen. Die dürfen alle bei mir brüten auch wenn sie runterscheißen. Wo gibt es noch Pfützen in der Landschaft? So könnte man endlos weitermachen, die Landschaft wird zum Fun-Park, Acker oder Holzlieferant umgebaut, für die echte Natur bleibt keinen Platz. Traurig.

Ein Zusammenhang am besten Testen !

Wenn zeitliche Ereignisse wie die Windräder mit dem Massenaussterben der Insekten und Bienen zusammen fällt, dann wäre das ja ein Grund.

Grade in den Massen was die Wndräder an Insekten da zerstören. Also normal ist das nicht.

Sollte man mal testen bei Aussetzen in Gebieten wo Windräder betrieben werden, ob sich da in Studien die Insekten Populationen wieder erholen würden.

Wenn das der Grund ist dann stellt die Windräder woanders auf wo nicht soviel Insekten rum fliegen kann man ja messen.

Und der Straßenverkehr?

Hat schonmal jemand hochgerechnet wieviele Insekten auf den Millionen Autos und LKW verenden....? Alles nur Scheinargumente und Schattenboxen.

STOPP, 21:32

||Wir sollten die AKWS wieder anwerfen.||

Endlager dann bitte bei Ihnen unter dem Garten.

Aha- also doch Indizien!

Das zeichnet sich nicht ab. Im Gegenteil. Umweltministerin Svenja Schulze sieht keine Notwendigkeit für weitere Forschungen - das Angebot der Wildtierstiftung, die Kosten zur Hälfte zu übernehmen, hat sie abgelehnt."
Ja, es geht halt nichts über eine gefestigte Ideologie, Svenja Schulze! Sonst müsste man ja nachdenken und abwägen und das ist zu anstrengend! Es kann halt einfach nicht sein, was nicht sein darf. Wird sonst zu kompliziert miz den populistischen Phrasen?

Diese „wunderschönen“ Stein-

Diese „wunderschönen“ Stein- und Kieselgärten. Gepaart mit der großen Flächenverdichtung und der eintönigen Landwirtschaft...

Ich habe 8 grosse Obstbäume in meinem Garten stehen und das Treiben zur Obstblüte vor einigen Wochen war ganz herrlich...

Meine....

Meinung kommt eins zum anderen. Es gab vor zehn bis 15 Jahren nicht so viele Windkraftanlagen. Die Landwirtschaft wurde nicht so intensiv betrieben Man meint es gut mit den Windkraftanlagen schön saubere Energie aber diese Anlagen haben auch eine andere Seite. Diese Anlagen sind so groß wie der Kölner Dom und größer. Der Dom bewegt sich nicht. Die Flügel der Anlage bewegen sich im Durchmesser von 100 Meter und mehr.Ich kann mir vorstellen das die diese Anlagen die Flugbahn der Vögel und Insekten sich kreuzen.

Gute Idee

Wieso nicht, das ist eine Idee!
Aber nur wenn ich dafür ordentlich Kohle bekomme.

Es gab Zeiten, da war

unser Land übersäht von Windmühlen. Von Insektenmangel zu diesen Zeiten habe ich bislang nichts gehört. Ich glaube nicht, daß Windräder einen so großen Schaden anrichten. Relativ laut, das sind sie. Stellenweise wertvollen Ackerboden nutzlos machen, das tun sie. Das ist dann aber auch schon alles.

Ein schöner Garten

Ich musste auch umlernen, ein schöner Garten ist erst schön wenn in ihm auch Mal ein Paar Disteln, (für manche Insekten ein reiner Leckerbissen) Brennnessel Löwenzahn u.s.w. wächst. Unser Frühstücksbalkon ist mittlerweile eine offene Voliere in der wir unter anderem 25Kg Vogelfutter in der Woche füttern.

Das "Insektensterben" hat

Das "Insektensterben" hat sicherlich viele Ursachen, wovon einige bereits hier benannt wurden. Entsprechend schwierig wird auch die Ursachenermittlung sein, - ganz besonders, wenn wirtschaftliche oder ideologische Interessen berührt werden. Wer gibt denn schon gern zu, daß seine "grüne Idee" zwar gut gemeint - aber nicht durchdacht war ?

@old-mcDonald 21.36

Hat schonmal jemand hochgerechnet wieviele Insekten auf den Millionen Autos und LKW verenden....? "
Passt irgendwie nicht. Sonst wird hier ständig beklagt, dass früher sehr viel mehr Insekten auf der Windschutzscheibe klebten. Und ich fuhr berufsbedingt viel Auto und hab das auch so wahrgenommen.
Aber es geht halt nichts über ein festes Feindbild. Und im Zweifel sind die Autofahrer ja an Allem schuld, nicht wahr?

Insekten

Sollte man nicht auch das Autofahren verbieten? Täglich werden Millionen Insekten durch den Straßenverkehr getötet.

wie bitte????

Die Antwort ist 42 ...und falls das nicht plausibel ist,war die Frage falsch! Die meisten Windräder stehen doch offshore oder? Und sagte man nicht, dass man eigentlich keine "wissenschaftlichen" Studien braucht um zu sehen, dass es immer weniger Insekten gibt, ....weil weniger von den Windschutzscheiben und Scheinwerfern zu kratzen wären? Mhhhh, gehen also einige von den Viechern auch beim Überqueren der paar Kilometer Autobahn die wir in D-land haben drauf. Ach ja, eswar ja nicht die Aufgabe der Studie zu klären, wie viele Tonnen Insekten im Jahr von Autos gekratzt werden, ...oder überhaupt erst garnicht zur Welt kommen, weil Pestizide es nicht zulassen, oder sie in den schönen Landschaften des Braunkohle Tagebaus keine guten Fortpflanzungsbedingungen vorfinden. Wer die Studie gemacht hat wissen wir ja, aber wer hat sie bezahlt?
Meine Fresse, das ist wirklich toller Journalismus der hier gemacht wird .... Glückauf, ...Glückwunsch meine ich!- und das Foto mit der Biene ist auch toll-

noch so einer ...

... der sinnvolle Technik zu diskreditieren versucht. Diesen meiner Meinung nach manipulativen Beitrag hätte man sich schenken können.
old_mcdonald hat schon recht ...

Aber mal ernsthaft: gibt es riesige Insektenhaufen unter den Windrädern ??
Warum sollen 5 Prozent der Insekten sterben und nicht etwa nur 0,1 Promille ? Gibt es eine Abhängigkeit von z.B. der Rotationsgeschwindigkeit oder der Blattform ? Wurde angenommen, dass an der Achse genau so viele Fliegen sterben wie durch die schnelleren Rotorspitzen ? Hat man die Insektenzahl empirisch ermittelt oder lediglich herumtheoretisiert ? Sind Seewindparks besser als Parks auf dem Land ? Wieviele Fliegen sterben auf Solarpanels, wieviele Fische bzw. Fischlaich durch Wasserkraftturbinen oder übermäßig warmes AKW Kühlwasser ? Es sterben auch Insekten über dem Lagerfeuer oder dem Grill.
Zweifel überall...

Wir brauchen mehr Windkraftanlagen gegen das Insektensterben!

Da man doch weiß, dass die bösen, bösen Windkraftanlagen vor allem "Vögel schreddern", die ja Insekten fressen, muss man, um das Insektensterben aufzuhalten, ganz dringend mehr WKAs bauen...

Im Ernst: Diese Argumentationen sind doch sowas von durchsichtig, vor allem wenn man "Fritz Vahrenholt" in die Suchmaschine eintippt. Dabei ist die Ausgangsstudie doch völlig in Ordnung, wenn man die 1200 t in Relation stellt zu den 400.000 t. Letztere scheinen dann ausschließlich männliche Tiere zu sein...

dieses starke Insektensterben

dieses starke Insektensterben gibt es Jahrzehnte vor den Windkraftanlagen.

Und Insekten halten sich nicht in hoher Höhe auf. Die halten sich vorwiegend da auf, wo sie Nahrung finden ... also in Bodennähe.

Windkrafträfträder stehen insbesondere da, wo wenig Reibung erzeugt wird ... Weg vom Boden und möglichst frei angeströmt.

Die Insekten die von unseren

Die Insekten die von unseren Millionen Autos getötet werden, werden aber nicht erwähnt?

Das ist echtes Töten.

Die klatschen nämlich auf die Windschutzscheibe und platzen.

Die Insekten, die in die Nähe einer Windkraftanlage kommen, werden höchstens mal durchgewirbelt und weitergeschoben.

Die Mehrzahl wird sicher nicht von den Rotoren erfasst.

Ich finde es schon dreist,

Ich finde es schon dreist, jetzt einen Zusammenhang zwischen Windkraft und Insektensterben herstellen zu wollen.

Wie gesagt:

Insektensterben war weit vor dem ersten Windrad.

Schuster ...

... bleib bei Deinen Leisten. Schaut man in einschlägigen Publikationsdatenbank nach, in welchem Feld Kollege Franz Trieb unterwegs ist, findet man vornehmlich Arbeiten zu technischen Apekten erneuerbarer, i.W. solarer Energien. Damit ist Herr Trieb für mich nicht hinreichend qualifiziert, sich zum Thema Insekten zu äußern. Hier sollte man doch den Experten des jeweiligen Feldes den Vortritt lassen. Das ganze macht doch eher den Eindruck einer Milchmädchenrechnung, die ich hier auch anstellen kann:

In D gibt es knapp 30000 Windkraftanlagen on-shore. Bei 1 Billion Insekten, die gemäß Herrn Trieb pa. an Windanlagen sterben, macht das im Mittel ca. 91000 Insekten pro Anlage am Tag. Das sind, rechnet man das Gewicht von Bienen, ca. 7.5 kg am Tag bzw. 2,7 Tonnen im Jahr!! Wer räumt den ganzen Müll eigentlich weg?

Soll ich noch "ausrechnen" wieviele Gigatonnen Insekten bei der Rechnung über unseren Köpfen schweben? ... sorry Schuster äh Kollege Trieb, bleiben Sie bei Ihren Leisten.

Welche Ziele auch immer verfolgt werden, eine Vernichtung oder auch nur solch ein Wunsch wird immer in einer vollständigen Katastrophe enden.

Die moderne Technologie muss für Hilfe eingesetzt werden.

@Oldtimer

und da die 1,2 Tonnen Vogelfutter pro Jahr (!) auch ortsnah verdaut und ausgeschieden werden, freut sich Ihr Garten über enorme Mengen an Guano, die wiederum Brennessel und Löwenzahn (Stickstoffanzeiger) hervorragend gedeien lassen. Perfekt :-)

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