Ihre Meinung zu: Demokraten kritisieren Trump: Planlos in einen Krieg mit Iran?

16. Mai 2019 - 9:00 Uhr

Trumps Konfrontationskurs zum Iran sorgt auch im US-Kongress für Unruhe. Nicht nur die Demokraten beklagen fehlende Informationen. Undurchsichtig ist auch die Rolle von Hardliner Bolton. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Mal wieder einseitige Sichtweisen...wie immer

Der amerikanische Außenminister erklärte eindeutig, dass man keinen Krieg mit dem Iran wolle, aber die Angriffe auf Saudi Arabien und auch die Zuspitzungen im Jemen, sowie die Angriffe auf Israel durch die Hamas aus dem Gaza, die alle vom Iran finanziert und ausgebildet werden, spricht ja wohl Bände.
Wenn der Iran nicht einlenkt, ist das nicht sinnvoll, wenn die USA einfach wegschaut.

Deutschland sollte seine Rolle in der Nato überdenken und endlich klar Position beziehen und nicht stets zwischen den Stühlen hoppen.
Deutschland ist unehrlich und nicht verlässlich.
Das ist peinlich und ehrlos, wie ich finde.

Fehleinschätzung

Diese eventuelle „ Fehleinschätzung „ des amerikanischen Präsidenten wird vielen unschuldigen Menschen das Leben kosten. Mister Busch hat es vorgemacht.

Plan

Der Plan ist doch der gleiche wie damals: von innenpolitischen Problemen abzulenken und sich die Wiederwahl zu sichern, koste es, was es wolle.

Die Parallelen

zum Irankrieg sind unübersehbar. Schon wird krampfhaft nach Kriegsgründen gesucht. Angeblich eskaliert der Iran, aber es ist genau umgekehrt. Trump braucht eine Ablenkung von seiner desaströsen Innenpolitik und wird den Iran wie damals Irak überfallen. Europa darf dann wieder die Folgen, sprich Flüchtlingswellen ausbaden.

"Gehe nicht in einen Krieg,

"Gehe nicht in einen Krieg, der das Leben von Amerikanern......"

aber in erster Linie das von Iranern bzw. das der Menschen in allen anderen angegriffenen Ländern.

(und jetzt hat die USA keinen Saddam Hussein mehr, den sie zum Angriff auf den Iran motivieren kann.)

Planlos in einen Krieg mit Iran?

Der Plan ist die Planlosigkeit.
Ist das so schwer zu durchschauen?
D.T. fällt seine Entcheidungen mit dem Bauch. Seine Strategie ist daher für strukturiert denkende und handelnde Menschen schwerer nachvollziehbar.
Strategen wie z.B. Putin oder Kim haben damit allerdings ihre helle Freude. Nichts lässt sich leichter manipulieren als ein "Bauchmensch".

meinungen

werden ausgetauscht und am ende entscheidet Trump doch, was Bolton sagt/will? und das versuchen sie uns immer noch als demokratie zu verkaufen...

Bolton, dieser alte mann, der nur noch eine begrenzte zukunft hat, ist eine echte gefahr für den frieden. davon ab: so eine "grußbotschaft" zum jahrestag kann er als privatmann absondern, als regierungsmitglied gehört sich sowas nicht!

Wer solche Präsidenten wählt, und unterstützt,

sollte auch bereit sein, selber als Soldat zu sterben, oder seine Kinder als Soldaten zu opfern.

Planlos in einen Krieg?

Nun das wäre ja nicht der erste planlose Krieg den die USA anzetteln. Bin mal gespannt wie viele "Willige" diesmal mit in den Krieg ziehen. Spontan fällt mir da das "neue Europa" ein.

Ehrenwerter Mann

Welch ein Glück, dass nicht die Kriegstreiberin Hillary Clinton ins Weiße Haus kam. Denn Donald Trump ist ein ehrenwerter Mann.

Immerhin beruhigend...

...dass es noch Amerikanische Politiker gibt, denen der Irak-Krieg als mahnendes Beispiel dient. Vielleicht kann ja der Widerstand im Inland das Schlimmste verhindern.

Und im Moment sieht es auch nicht so aus, als ob die USA wieder eine "Koalition der Willigen" zusammenbekämen, so wie damals gegen den Irak, als sich u.a. die Briten am Krieg beteiligten.

Aber vielleicht bin ich da ja zu optimistisch. Brandgefährlich ist die Situation allemal.

Vielleicht.....

sollte man mal aufzählen, um was es vermutlich wirklich in den Spannungen zwischen dem Iran und den USA geht? Da ist Israel als Erstes zu nennen und deren berechtigter Wunsch nach Sicherheit! Es will nur niemand so ehrlich sein, daß es auch um das israelische Atom-Monopol geht, das um jeden Preis erhalten werden soll. Es geht auch darum, daß die Mullahs in Teheran mit dem Werkzeug der angeblichen Religion ihren unheilvollen Einfluß im ganzen nahen Osten ausüben wollen. Die USA möchten sich auch weiter als Weltsheriff benehmen können, die für Kollateralschäden nur ein Schulterzucken übrig haben. Ich würde wirklich zu gerne wissen, unter welchen Bedingungen weder Israel noch die USA den Iran als "Bedrohung" sehen! Auf dem Steinzeitniveau und als Bettler, der für jeden Brosamen der USA und Israels einen Kotau macht?

Die US-Faschos und ihre gespielte Uneinigkeit in Kriegsfragen.
Egal wie man den Text von Herrn Ganselmeier ließt, es scheinen darin alle genannten Akteure Krieg zu wollen.

Die einen mit Plan, die anderen ohne.
Die einen nur durch ein Einverständnis durch den Kongress, die anderen ohne.
Bei den einen nur durch Beweise, den anderen sind Beweise unnötig.

Für die einen gibt es politische "Hardliner" und "moderate" Kräfte es in den USA. Für mich gibt es mehrheitlich US-Faschisten!

"Bestenfalls" werden die USA

und Israel die Anlage "Arak" zerstören welche ohne nennenswerte Umbauten waffenfähiges Plutonium aus Natururan fabrizieren kann oder könnte. Und als Gegenreaktion rechnet man mit massiven Anschlägen des Iran im Irak und/oder an den Seewegen. Das abgezogene diplomatische Personal dient als Manövriermasse um dem Iran zu zeigen daß Arak vor der Zerstörung steht sollte es von dort Hinweise auf eine Umstellung auf Plutonium geben. Die Diskussion um die Urananreicherung ist nur zum Schein und zur Täuschung angefacht worden. Der Iran käme viel schneller an Plutonium als an hochangereichertes Uran. Und willfährige Hansel das technisch umzusetzen gibt es überall auf der Welt.

Es ist sehr klar, dass diese

Es ist sehr klar, dass diese Regierung keinen Plan hat.

Der Iran war und ist seit Dekaden..

für den Westen die letzte Bastion des Öls und Gases. Und dies seit W. Churchill!!! Das hat reichlich wenig mit Trump und seinen Hardlinern zu tun. Auch unter Obama wurde militärisch maximaler Druck aufgebaut. Der Westen hat den Orient in den letzten Jahrzehnten zerlegt und destabilisiert. Natürlich möchten die USA nicht das der Iran die A. Bombe hat. Dann kann auch weniger Druck aufgebaut werden. Unter Bush und Obama lagen diverse Pläne vor den Iran platt zu machen. Alles bewiesene Fakten, die jedermann im www finden kann. Laßt die Leute da unten in Ruhe leben. Dann haben wir auch weniger Terroristen! Die USA befinden sich faktisch nach Ende des 2.ten Weltkrieges stetig in einem fortlaufenden militärischen Konflikt. Und bei jedem dieser ging es nur um eines. Erweiterung des Wirtschafts- und damit Profitraumes um das eigene Imperium zu stärken. Da reiht sich Trump nahtlos in eine lange Reihe an westl. Staatsoberhäuptern ein und bildet eben keine Ausnahme.

@ kokolores2017 9.31

Nein - die USA haben keinen Saddam mehr.

Aber dafür die Saudis. Die ganz heiß darauf sind, den Iran zu erledigen. Deshalb haben die ja auch die ganzen Shopping-Touren durch die gesamte Waffenindustrie unternommen.

Und im Jemen stellen die Saudis unter Beweis: sie sind willig Zivilisten zu töten, ein Land dem Erdboden gleich zu machen und jede Infrastruktur zu vernichten, die für die Lebenserhaltung nötig ist (Farmen, Molkereien etc).

Also ehrlich gesagt: es ist total egal, ob der willige Vollstrecker Saddam oder MbS heißt.

Und Israel hat auch seine Bereitschaft demonstriert (in Syrien) ohne Mandat, ohne Legitimation fremdes Territorium zu beschießen. Und Israel wird dabei sein. Nicht so offen wie Saudi Arabien. Aber dafür um so effizienter.

Also Saddam hin oder her.

Das Ergebnis ist das gleiche: Unschuldige Menschen sterben in Massen, weil die USA das so wollen.

um 09:05 von yolo

"aber die Angriffe auf Saudi Arabien und auch die Zuspitzungen im Jemen, sowie die Angriffe auf Israel durch die Hamas aus dem Gaza, die alle vom Iran finanziert und ausgebildet werden, spricht ja wohl Bände."

Wo der Iran Saudi-Arabien angreift bleibt wohl Ihr Geheimnis. Es gibt keine Zuspitzung im Jemen in letzter Zeit und auch noch immer keine Belege für mehr als moralische Unterstützung der Houthies durch den Iran. Und Israel könnte endlich mal versuchen ernsthafte Friedensgespräche zu führen. Da ist seit Rabins Tod nichts mehr passiert.

"Deutschland sollte seine Rolle in der Nato überdenken und endlich klar Position beziehen und nicht stets zwischen den Stühlen hoppen."

Dem schließe ich mich an. Deutschland sollte wie weiland Kanzler Schröder 2002 seinen Standpunkt klipp und klar vertreten. Auch gegen die USA.

Das muss gestoppt werden!!!

Da sich die Schlinge um Donalds Hals immer enger zieht versucht man nun mal wieder mit außenpolitischen Erfolgen davon abzulenken.
Das Spiel mit dem Feuer wird wieder zum Desaster!

Was heißt hier planlos?

Der Plan, den Iran plattzumachen, liegt doch schon seit Jahren in den Schubladen des Pentagons.

War es nicht die Präsidentschaftskandidatin

der Demokraten Clinton, die so vehement einen Krieg gegen den Iran wollte, die die Zerstörung dieses Staats forderte? Scheinbar sind die Demokraten in den USA nicht besser als Trump .. und sehr vergesslich.

seit wann

haben die USA einen Plan? Die letzten Kriege (die sind ja immer noch im Krieg gegen "den Terror"), sind alle selbst verschuldet / verursacht um woanders auf der Welt für Chaos zu sorgen und die amerikanische Hegemonie mit samt ihrer Billionen Euro /Dollar Schulden weiter zu finanzieren. Das sind leider alles Tatsachen und kann auch an anderer Quelle (u.a. Wikipedia) nachgeschaut bzw. verifiziert werden.

@ Yolo
Eine einseitige Sichtweise haben Sie leider auch.

Trump gegen Chamene’i

Wer wirklich glaubt, dass Trump sich dauerhaft auf eine Einigung mit Chamene’i verständigen kann, muss die letzten Monate geschlafen haben. Die Erfahrung hat doch wohl gezeigt, dass Einigungen mit Trump nur solange halten, bis er wieder einmal mit dem falschen Fuss morgens aus dem Bett aufgestanden ist.

Wen man das nun Diplomatie nennen will, dass man regelrecht russisch Roulett spielt, bis eine Seite endlich nachgibt, dann können wir zukünftig bei jeder Krise am besten schon die Waffe in die Hand nehmen und mit den Säbeln rasseln. Mässigung ist nicht in Trumps Natur zu finden. Immer feste drauf. Wie kann man da noch Nordkoreas Atomwaffen fürchten, wenn der Wahnsinn doch in Wahrheit im Weissen Haus sitzt?

@ Thai-fun

Sie irren sich. Für einen Strategen ist nichts schlimmer, als ein Bauchmensch.

Einen Strategen können Sie berechnen. Sie analysieren (seine Interessen, seine Möglichkeiten etc). Dann können Sie verschiedene Szenarien prognostizieren.

Ein Bauchmensch ist unberechenbar. Heute dies - morgen jenes.
Die Möglichkeiten sind unendlich.

Der pure Alptraum.

Und wenn dann noch dazu kommt, dass der Preis für (in diesem Fall) den Krieg andere Nationen bezahlen (die US Soldaten werden doch nicht leichtfertig riskiert). Dann ist so ein Bauchmensch nicht nur nicht-zu-manipulieren - er ist der schlimmste Feind. Denn wegen geringer Risiken für sich selbst (oder in diesem Fall für sein eigenes Land), kann er völlig losgelöst von Zwängen agieren.

Denn selbst wenn das "Abenteuer" Iran schief geht, man schadet dem "Gegner" - allein das betrachten US Administrationen schon immer als Gewinn.

Kannst du nicht gewinnen - dann sorg dafür, dass der andere so viel wie möglich verliert.

09:26, tisiphone

>>Aber könnte bitte mal jemand die Herrschaften an die letzten beiden glorreichen Interventionen unter Führung der Demokraten erinnern? Mann, was haben die in Libyen für einen Frieden geschaffen!<<

Berlusconi und Sarkozy sind Demokraten?

>>Und Obama selbst hatte zugegeben, dass er keinen wirklichen voll-durchdachten Plan für Syrien hatte.<<

Weswegen er dort ja auch nicht eingriff. In das Vakuum stießen dann Saudi-Arabien und die Emirate vor, die die Islamisten stark machten. Womit ich nicht den IS meine, denn der ist noch ne ganz andere Nummer.

>>Dass eine terroristische Vereinigung nicht durch Bombardements zu besiegen ist - geschenkt.
Dass nur Assads Truppen systematisch am Boden gegen den IS kämpften - geschenkt. (die FSA war ja auch ein Fehlschlag, so als US Projekt).<<

Die SDF sind Assads Truppen? Die FSA war ein syrisches, kein US-Projekt. Es gibt sie nicht mehr.

Seien wir Ehrlich

damit ist doch zu rechnen, was sonst soll denn bitte passieren?

Mr. Trump ist ein Narzisst, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und die Mentalität eines verhaltensauffälligen Kleinkindes besitzt.

Nur ist sein Äquivalent zum sich strampelnd auf dem Boden wälzen eben einen Krieg mit einer Atommacht zu riskieren.

Ich hoffe nur, dass Frau Merkel endlich aus der Starre erwacht in der sie sich seit der letzten Wahl befindet und zur Abwechslung mal nicht allem zustimmt, was die USA gerade so möchte.

Ich persönlich habe nämlich keine Lust, dass Deutschland in einen Atomkrieg hineingezogen wird, nur weil Mr. Trump schlecht geschlafen hat und Frau Merkel sich nicht traut zu widersprechen.

09:31, Kokolores2017

>>(und jetzt hat die USA keinen Saddam Hussein mehr, den sie zum Angriff auf den Iran motivieren kann.)<<

Sie wissen, daß im iranisch-irakischen Krieg beide Seiten von beiden Großmächten unterstützt wurden, in der Hoffnung, sie würden sich gegenseitig derart schwächen, daß sie beide keinen ernstzunehmenden Machtfaktor in der Region mehr darstellen würden?

Schlagen Sie man "Iran-Contra Affäre" nach. Sehr erhellend.

09:45, jukep

>>Bin mal gespannt wie viele "Willige" diesmal mit in den Krieg ziehen. Spontan fällt mir da das "neue Europa" ein.<<

Welches europäische Land würde denn Ihrer Ansicht nach einen Krieg gegen den Iran unterstützen und sich daran beteiligen?

Wo ist das Problem

Ausser den USA zeigt doch keiner dem Verbrecher Regime in Teheran die Stirn. Irgendwann ist der Punkt da, wo es mit diplomatischen Mittel nicht mehr geht. Soll man warten bis es zu spät ist, wie bei den Nazis.

Ein Eingreifen der USA im Iran

Welchen Sinn würde es noch für einen Staat machen, mit EU Staaten wichtige Verträge abzuschließen, wenn diese Verträge Null Wert besitzen, solange die USA das letzte Wort haben, dass auch noch je nach Präsident wandelbar ist.

Merkel hat es einfach nicht begriffen, dass Obama nur eine kurzzeitige Erscheinung war und ebenso sein Wunsch, dass Merkel sich emanzipiert und auf der Weltbühne etwas zu bestimmen hat z. B. Iran-Deal.

Das Dumme an der Sache ist, dass die EU Führung zwar die "Elite" hinter sich hat aber nicht die Bürger. Somit hat die EU nur die Kapitalisten im Rücken und entsprechendes Rückgrad.

Staaten wie USA, RF oder VRC haben aber die Bürger hinter sich, die bereit sind den Standpunkt ihres Staates zu verteidigen.

Somit ist die EU selbst schuld, dass die EU bei internationalen Verträgen und Konflikten nur eine "kläffende" Rolle einnimmt.

re 09:26 tisiphone: Was soll das?

„Oh bitte
Die Demokraten haben aber echt Gedächtnisprobleme.
Kein neuer Irak Krieg. Gut, der Irak Krieg war ne republikanische (oder Vater/Sohn) Nummer.
Aber könnte bitte mal jemand die Herrschaften an die letzten beiden glorreichen Interventionen unter Führung der Demokraten erinnern?“

Was soll das jetzt hier? Haben die Demokraten gerade behauptet, immer alles richtig gemacht zu haben? Haben die Demokraten jemals geleugnet, für den Irakkrieg auch mitverantwortlich zu sein? Und wie Sie auch noch selbst bemerken, hat Obama auch nur einmal selbstherrlich behauptet, die Weisheit für sich gepachtet zu haben und keine Fehler gemacht zu haben?

Das ist aber der Punkt: Nicht keine Fehler gemacht zu haben, ist Größe. Sondern aus Fehlern gelernt zu haben.

Und diese Messlatte legen Sie jetzt bitte an Bolton, Trump, Pence usw. an. Da ist nicht einmal die Möglichkeit von Fehlern vorgesehen.

Deshalb müssen jetzt alle Selbstkritik üben, die diesen Trump gewählt, gefördert und unterstützt hatten.

im Gegensatz...

zur USA hat der Iran noch nie jemanden überfallen und im Gegensatz zur USA sind die Perser ein sehr altes Kulturvolk...

@09:24 von Delle

..., koste es, was es wolle.

... und wenn es tausende von Toten fordert.

Ausweglosigkeit führt automatisch in den Krieg

durch das Aufkündigen des Atomabkommens, hat die Iranische Führung innenpolitisch an Stärke gewonnen. Denn die wirtschaftliche Schwäche kann Sie damit erklären, das Sanktionen die Wirtschaft behindern bzw. abwürgen.
Das Atomabkommen wäre eine Möglichkeit einen schleichenden Umwälzungsprozess im nahen Osten zu ermöglichen. Mentalitäten zu ändern benötigt Generationen. Schnelle Lösungen schaffen immer Probleme die man vorher nicht gesehen bzw. vernachlässigt hat.
M.M. sind direkte kriegerische Auseinandersetzungen mit dem Iran in naher Zukunft unausweichlich, weil die iranische Führung nur noch das Gesicht zu verlieren hat.
Europa sollte den Prozess einer europäischen Armee mehr vorantreiben, und sich auf die zu erwartenden Auswirkungen vorbereiten.
Der globale Wertemachtkampf befindet sich auf einem Höhepunkt. Und da ist sich jeder (Land und Region) selbst der nächste.

09:05 von yolo

Sie sind auf der Linie wie Busch beim Irak Krieg.Da war doch auch alles klar.-was die Geheimdienste sagten.Das die Behörde damals wie heute aber sagt,der Iran hält sich an den Vertrag zählt nicht?
Sie liegen um Welten neben den Tatsachen.Der Iran wurde stets angegriffen.Selber hat der Iran -ich glaube seit 600 Jahren,keinen Anfangskrieg geführt.

@09:05 von yolo

Wenn der Iran nicht einlenkt, ist das nicht sinnvoll, wenn die USA einfach wegschaut.

Wenn die USA wegschaut, dann hat er ein zweites Nordkorea auf dem Hals. Bei der atomaren Aufrüstung Nordkoreas hat die USA auch viel zu lange zugeschaut und jetzt ist es zu spät; aber bei Nordkorea ist die Stiuation anders, weil China der Schutzengel von Nordkorea ist und sich hier mit Nordkorea militärisch auseinander zu setzen, wäre für die USA zu riskant gewesen.

09:55, spax-plywood

Eine Analyse, der ich mich anschließe.

09:05 von yolo

"Deutschland sollte seine Rolle in der Nato überdenken und endlich klar Position beziehen und nicht stets zwischen den Stühlen hoppen. Deutschland ist unehrlich und nicht verlässlich.Das ist peinlich und ehrlos..." 09:05 von yolo

Hehre Worte. Gehen wir dem mal auf den Grund. In Wikipedia sind die Kriege der USA aufgelistet. Viele davon gegen jedes Völkerrecht und damit, wie Merkel Putins Annektion der Krim in seinem Beisein nannte, Verbrechen. Oder wollen wir etwa mit zweierlei Maß messen? Nah-Ost kann man nur dann Frieden erreichen, wenn alle "Täter" also auch die Saudis, die Emirate, und sogar Netanjahu, denn Israel hat viele fremde Gebiete annektiert, besetzt oder aber einfach besiedelt, reden. Auch das ist mit ein Grund der Nah-Ost-Auseinandersetzungen. Erst wenn jeder der Akteure bereit ist einzulenken, kann über Frieden gesprochen werden. Ja wir müssen Stellung beziehen: nach Völkerrecht und nicht nach Anweisungen unserer "Verbündeten und alles gehört dann dazu auf den Tisch

bin ich hier etwa auf einer

kommunistischen Agitprop veranstaltung gelandet?

@10:02 von Jonnyrico74

Das sind leider alles Tatsachen und kann auch an anderer Quelle (u.a. Wikipedia) nachgeschaut bzw. verifiziert werden.

Wer sagt, dass das Tatsachen sind; nur weil es in Wikipedia steht?!

@ Yolo
Eine einseitige Sichtweise haben Sie leider auch.

Die haben Sie auch. Im übrigen stimme ich User Yolo in seiner Meinung zu.

Wo genau auf der Welt hat

Wo genau auf der Welt hat denn jemals ein von den USA angezettelter Krieg dazu geführt, dass sich in dem betroffenen Land etwas verbessert hat?
Egal ob da ein Plan vorlag oder nicht.
Es sei denn, der Plan bestand darin, Chaos zu verursachen und daraus wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.
Die arabischen Frühlinge haben den Menschen nichts genützt!
Bisher haben die US - Demokraten nicht dadurch geglänzt, dass sie eine militärische Handlung des angeblich dümmsten Präsidenten, den die USA je hatten, in Frage gestellt hätten.
Nicht bei der Bombardierung Syriens, nicht bei der direkten Unterstützung von Rechtsradikalen in der Ukraine oder im Venezuela.
Auch nicht beim Abwurf der „Mutter aller Bomben“ in Afghanistan.
Und nun wollen die Demokraten wieder mitmischen beim anzünden der Welt?
Diese US - Verbrecher, egal ob Demokraten oder Republikaner, opfern eiskalt ihre eigenen Soldaten um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.
Schäbiger gehts nur noch in der Massentierhaltung und in Schlachthö

09:26 von tisiphone

"Die Demokraten haben aber echt Gedächtnisprobleme."

"Geschenkt" sind Ihre aufgeregten Verkürzungen und Vereinfachungen. Denn hier geht es gar nicht um Syrien, sondern um den Iran.

Wollen Sie ernsthaft den Demokraten das Recht streitig machen, Trumps Kriegsvorbereitungen zu kritisieren, weil sie vor einigen Jahren Entscheidungen mitgetragen haben, die Ihrer Ansicht nach falsch waren?

Ernsthaft - ich kann Ihnen nicht ganz folgen.

Krude Behauptungen, an den Fakten vorbei

Zu: 09:54 von Pilepale

Wenn Sie den Artikel, den Sie kommentiert haben, tatsächlich gelesen haben, dann wird Ihnen sicherlich aufgefallen sein, dass in keinem der angeführten Zitate zum Ausdruck kommt, dass "Krieg (mit dem Iran) gewollt wird." Ihre Interpretation der Aussagen ist äußerst großzügig, tendenziös und vor allem sachlich nicht begründet.

Es sei denn, dass es Ihnen allein darum geht, Ihre krude These, dass die US-Politik "mehrheitlich von kriegslüsternden Faschisten" bestimmt werde - quer durch das gesamte Parteienspektrum, wohlgemerkt - manisch begründen wollen. Statt Propaganda zu betreiben sehe ich in dieser sensiblen Lage besser die Orientierung an den Fakten.

10:01, ex_Bayerndödel

>>War es nicht die Präsidentschaftskandidatin
der Demokraten Clinton, die so vehement einen Krieg gegen den Iran wollte, die die Zerstörung dieses Staats forderte? Scheinbar sind die Demokraten in den USA nicht besser als Trump .. und sehr vergesslich.<<

Frau Clinton hat im Wahlkampf Krieg gegen den Iran gefordert?

Oder wann tat sie das?

Ich kann mich an nichts dergleichen erinnern, aber vielleicht spielt mir ja mein Gedächtnis einen Streich. Ich erinnere mich lediglich, was den Iran betrifft, an kriegerische Wahlkampfrhetorik eines gewissen Donald Trump.

re pilepale: Immer alles gleich!?

„Für mich gibt es mehrheitlich US-Faschisten!“

Wieder das Muster: Auch wenn alle etwas Anderes machen, so ist doch alles gleich. Diesmal: In den USA sind alle „Faschisten“, alle. Immerhin legen Sie noch ein „mehrheitlich“ nach, da scheinen Ihnen doch selbst leise Zweifel gekommen zu sein. Zu Recht!

„Egal wie man den Text von Herrn Ganselmeier ließt, es scheinen darin alle genannten Akteure Krieg zu wollen.
Die einen mit Plan, die anderen ohne.“

Da haben Sie etwas falsch verstanden: Wenn man vor einer Entscheidung für einen Krieg einen „Plan“ fordert, so bedeutet das eben nicht, dass man „für einen Krieg“ wäre. Dann bräuchte man ja keinen Plan. Und man müsste auch keinen fordern.

Bevor ich mich also für oder gegen etwas entscheide, brauche ich einen Plan. Und von dem hängt es dann ab, ob ich mich für oder dagegen entscheide.

Nur wenn ich nur einfach einen Krieg will wie Bolton, dann brauche ich keinen Plan. Und deshalb gibt es auch keinen.

9:41 stupid-first

"Wer solche Präsidenten wählt, und unterstützt....."

Anmerkung: bis jetzt hat jeder ich betone jeder Präsident (außer Jimmy Carter) seinen Krieg bekommen und geführt und sie haben für jeden Krieg genug Dumme gefunden die sie untertützten das wird auch diesmal nicht anders sein. Diese wachsweichen Formulierungen und die Suche nach Begründungen um dem Iran den schwarzen Peter zuzuschieben zeigt, zur Not sind wir bereit zu einem Regime-Change, natürlich nur wegen Demokratie und Menschenrechte und Pressefreiheit usw., usw.

09:58, buckgodot

>>Was heißt hier planlos?
Der Plan, den Iran plattzumachen, liegt doch schon seit Jahren in den Schubladen des Pentagons.<<

Sie kennen den Unterschied zwischen einer Absicht und einem Plan?

@ stupid First

„Wer solche Präsidenten wählt, und unterstützt,
sollte auch bereit sein, selber als Soldat zu sterben, oder seine Kinder als Soldaten zu opfern.“

Meinen Sie Obama? Das war zumindest der letzte US-Präsident, der in einen Krieg eingegriffen hat.

10:08, Deeskalator

>>Mr. Trump ist ein Narzisst, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und die Mentalität eines verhaltensauffälligen Kleinkindes besitzt.

Nur ist sein Äquivalent zum sich strampelnd auf dem Boden wälzen eben einen Krieg mit einer Atommacht zu riskieren.<<

Von welcher Atommacht reden Sie?

@ um 09:28 von Interzoni

"... Trump braucht eine Ablenkung von seiner desaströsen Innenpolitik und wird den Iran wie damals Irak überfallen..."

Auch wenn ich Ihrem Beitrag in mehreren Punkten recht gebe, so denke ich, dass Sie sich bei "desaströsen Innenpolitik" irren. Es ist so, wenn man nur die ÖR konsumiert, dass dieser Eindruck entsteht aber Trump hat bereits jetzt eine der geringsten Arbeislosenquote erreicht die USA in den letzten Jahrzehnten erlebten.

Seine Innenpolitik führte bereits jetzt dazu, dass größere Produzenten ihre ausländischen Produktionsstätten wieder zurück in die USA verlegt haben. Viele andere Produzenten sind dabei diesen Weg zu folgen. Neue Produzenten suchen gleich nach Wegen vor Ort zu produzieren und rechnen sich nicht aus, was sie in China sparen würden. Die neuen Verträge mit Kanada und Mexiko stellen USA besser auf. ...

Nur weil hier die ÖR nicht die Erfolge benennen, bedeutet es nicht, dass es diese nicht gibt.

Ich rechne fest damit, dass Trump haushoch wiedergewählt wird.

Hat er gesagt sagt er ....

"Der amerikanische Außenminister erklärte eindeutig, dass man keinen Krieg mit dem Iran wolle" @yolo
.
"Kein Mensch will eine Mauer bauen!"
.
Wer´s glaubt, wird selig. - Immer wieder geschieht es, dass das State Department etwas erklärt, die Geheimdienste aber anders handeln. - Das schöne an diesem Laber-Karussell ist, das man jeweils dem anderen die Schuld für seine eigenen Handlungen gibt.

Wer ist gut und wer ist böse?

Die Vorgehensweise von Trump war abzusehen. Er will unter allen Umständen irgendwo auf der Welt ein Krieg anzetteln. Ohne den geht er nicht von der Bühne. Also provoziert er solange mögliche Ziele, bis ein zur Not "gepimpter" Grund besteht, die Kriegsmaschine in Gang zu setzen. Schließlich ist er der große Freund der Waffenlobby. Das ist so, als würde man jeden Tag seinen Hund treten u. wenn der dann irgendwann beißt, ihn einschläfern lassen, weil er ja bissig ist. Natürlich ist der Iran an zahlreichen islamistischen Verbrechen beteiligt. Aber wer ist in dieser Welt denn noch wirklich unschuldig? Die Amerikaner sicher nicht, die Chinesen und Russen auch nicht. In allen Unruheregionen haben sie die Finger im Spiel, liefern Waffen und fördern die Destabilisierung. Viele werden sich auch an die Iran-Contra-Affäre erinnern. Da war der Iran für die Amerikaner ein Partner als Gegengewicht zum Irak. Jetzt ist der Iran gefährlich. Wir dürfen den Amerikanern auf keinen Fall blind folgen.

10:01 von ex_Bayerndödel

"War es nicht die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Clinton"...

Na ja. Ich sehe mal davon ab, dass üblicherweise Argumente, die mit "Wer hat denn damals", "War es nicht" etc. anfangen, zu nichts führen.

Es genügt, sich klarzumachen, dass es "die Demokraten" ebensowenig gibt wie "die Republikaner" und "die Amerikaner", ferner, dass es erlaubt und vielfach auch notwendig ist, die eigenen Positionen zu überdenken und zu ändern.

Wer das nicht kann, hat in der Politik eigentlich nichts verloren, oder?

@yolo - amerikanische Außenminister erklärte eindeutig

Das glauben Sie , wenn Worte der Silbe und Verträge nicht mehr die Tinte wert sind.

Die Welt hofft, das wenigstens die Generäle
die Nerven bei "Amerika First" behalten,
solange die USA nicht direkt angegriffen wird.

Hardliner Bolton und die Vernichtung Irans.

Seit Jahrzehnten versucht Bolton Iran von der Landkarte zu wischen, immer wieder mit allen Mitteln. Dazu wird versucht die entscheidende Politiker entsprechend zu beeinflussen. Die Folgen dieser Politik scheinen ihm nicht zu interessieren. Der Nahe- und Mittleren Osten in einem totalen Glaubenskrieg, Millionen von Flüchtlingen, eine totale Umwandlung der Machtverhältnisse im Nahen - und Mittleren Osten, Vernichtung ganzer Landstriche, Massenarmut..... Das kann doch nicht nur das Streben nach Öl und Gas sein, nach Macht und Geld. Was treibt so einem Menschen an, was ist in ihm gefahren. Und es stellt sich die Frage, warum stoppt man so einem Menschen nicht.

Hilary Clinton: keine Kronzeugin

Zu: 10:01 von ex_Bayerndödel

Die Aussage von Frau Clinton, auf die Sie sich berufen, stammt aus dem Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2008. Sie bezog sich auf die Gefahr, die der Iran für Israel darstellt, insbesondere mit Blick auf das damals noch laufende Atomwaffen- und Raketenprogramm des Iran.

Man erinnere sich, Präsident des Iran war seiner Zeit der schwer einzuschätzende und auch im Iram umstrittene Herr Ahmadineschad. Frau Clinton stellte lediglich ein Prinzip der US-Außenpolitik fest: die feste Treue als Schutzmacht Israels. Sollte der Iran Israel angreifen, so ihre Aussage, "und wäre ich US-Präsidentin", so wären die USA bereit zum Krieg und zur Vernichtung des Iran.

Also: bitte nicht übertreiben, bitte keinen Whataboutism.

re: yolo

So sehe ich es auch. Der Iran ist an mehreren Krisenfällen massiv beteiligt un trotzdem schauen Deutschland und die EU weg, um mit dem Iran Geschäfte machen zu können. Das halte ich für unverantwortlich.

@ um 09:57 von dermulla

Es tut mir leid, dass Sie sich nur so einseitig zu informieren scheinen, denn ansonsten wären Ihnen die jüngsten Nachrichten nicht entgangen.
So titelte die Süddeutsche Zeitung erst gestern: Persischer Golf
Saudi-Arabien meldet Drohnenangriffe auf Ölpipeline
oder die Zeit online titelte: Huthi-Rebellen greifen saudische Ölanlagen mit Drohnen an

Ich rate Ihnen, sich weitumfassender zu informieren, als nur sich Ihrer Lieblingszeitungen zu widmen.

Und Israel alleinig Schuld zu geben ist wirklich mehr als einseitig. Es ist historisch verblendet und auch bei Weitem nicht ausgewogen, nicht fair und ggf sogar ein antisemitischer Hintergrund zu erwarten?
Oder wie kommt man ansonsten auf so eine unausgewogene Einstellung?

Es macht keinen Sinn gegen die USA, gegen Russland oder gegen China zu wettern.
Man sollte die Gesamtlage einschätzen und dazu gehört auch, das hatte ich vergessen zu erwähnen, dass Nordkorea seine Muskeln mit Hilfe des Iran trainiert.
Niemand hat allein Schuld!

@ fathaland slim

>>Und Obama selbst hatte zugegeben, dass er keinen wirklichen voll-durchdachten Plan für Syrien hatte.<<

„Weswegen er dort ja auch nicht eingriff“

Das sind Fake-News. Die USA war Teil einer Militärkoalition und hat in Syrien massiv Luftangriffe geflogen. Das ist im Netz mehr als tausendfach dokumentiert

"Planlos in einen Krieg"

Das ist ja nur konsequent:
The same procedure as in the last war.

die Werte anderer Völker für sich räuberisch zu kriegen. Es fing mit den Ureinwohnern Amerikas an, denen man die Natur, das Land und die Büffel geraubt hat.

Dann erinnern wir uns an den Irak, der mit ein paar konstruierten Lügen überfallen und beraubt wurde.

Abzusehen war, dass der Iran das nächste Opfer sein wird. Irgendwann entsteht jedoch weltweit eine Gegenformation gegen die US Herren über Land und Leute. Flugzeuge, die auf amerikanische Hochhäuser eingeschlagen haben, hatte die Welt ja schon erlebt.

Es wäre für alle zivilisierten, geistig normalen Nationen wichtig, sich aus der Fremdbestimmung von Räuber-Nationen zu befreien. Aber wer genau so tickt, der kooperiert … unnatürlich normal = abnormal. Jugendfrei ….. ?

re: Morris1977

"Laßt die Leute da unten in Ruhe leben. Dann haben wir auch weniger Terroristen!"
Diesen Satz möchte ich stark anzweifeln. Unruhe und Terror gehen vom Iran aus und sind nicht Folge eines Verhaltens von außen. Ein Staat, der die Vernichtung Israels als Ziel hat, will nicht Ruhe haben.

re 10:01 ex_Bayerndödel: Rasenmäher

„War es nicht die Präsidentschaftskandidatin
der Demokraten Clinton, die so vehement einen Krieg gegen den Iran wollte, die die Zerstörung dieses Staats forderte?“

Nein, das war sie nicht. Aber selbst wenn: Offensichtlich gibt es doch eine breite Allianz hier gegen ein militärisches Eingreifen im Iran. Und das ist gut so, denn dann können wir gemeinsam überlegen, wie man die Spannungen vermindern könnte.
Das ist zwar schwierig, aber ganz sicher ist das Bedürfnis bisheriger Trump-Unterstützer nicht zielführend, jetzt wieder die Platte „Die Anderen sind auch nicht besser“ aufzulegen.

Meine Einschätzung: Trump wird keinen Krieg beginnen. Dafür ist er schlicht zu feige und zu faul. Denn dann müsste er Verantwortung übernehmen und das hasst er wie die Pest. Bolton hat seinen Kopf viel zu weit nach oben gestreckt als dass er seiner „lawn-mower-strategy“ (Rasenmäher) entgehen könnte. Und Trump hat dann wieder „seinen“ Frieden und kann wieder Golf spielen gehen.

Wetten?

@um 10:02 von Jonnyrico74

Eine einseitige Sichtweise haben Sie leider auch.
----
Subjektivität kann niemals Objektivität hervorbringen. Da haben Sie Recht.
Aber ich wettere niemals allein gegen die USA, gegen Russland, oder gegen China, etc.
Einzig und allein gegen Terroristen. Die Hamas ist solch eine Gruppe, ebenso wie die Taliban, der IS und Co.
Dort, wo man Menschen verfolgt, weil sie andere Denkweisen oder einen anderen Glauben haben, kann man sicher sein, dass ich gegen diese Menschen bin.
Tatsächlich scheinen mich mich einige in die rechte Ecke stellen zu wollen, andere nannten mich schon einen Neoliberalen, andere dagegen Russlandspion, dann wieder USA-Sympathisant, Ökohasser und andere verorteten mich zur finanziellen Elite, andere vermuten einen armen HartzIV-Bezieher.
Irgendwie war ich schon fast alles.
Für Einseitigkeit halte ich das nicht.
Ich habe nur etwas gegen Leute, die andere für ungläubig halten, oder anderen per se den Tod wünschen.

@ um 10:08 von Deeskalator

"...Ich hoffe nur, dass Frau Merkel endlich aus der Starre erwacht in der sie sich seit der letzten Wahl befindet und zur Abwechslung mal nicht allem zustimmt, was die USA gerade so möchte...."

???

Meinen Sie unsere Kanzlerin Frau Merkel? Meines Wissens nach, hat unsere Kanzlerin bisher jede Intervention der USA in fremden Staaten unterstützt. Sei es Finanzierung von genehmen Personen gewesen bis hin zum Krieg. Warum sollte Sie also ausgerechnet hier ihrem Wesen entgegen handeln?

Verbündeter USA?

Ich schäme mich zutiefst, dass wir noch in der NATO sind und hier keinen Druck aufbauen. Die führende Nation in diesem Verein, eine Nation die vor Kriegstreibern nur so strotzt. Man wird einen Grund finden um Iran anzugreifen. Wir hatten dieses Muster schon einmal, Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Und alle schauen zu. Auch so, ich vergaß, die „bösen und Kriegslüsternen“ sitzen ja im Osten. Dabei könnte eine einige Weltgemeinschaft diese USA wirtschaftlich in die Knie zwingen. Es gibt kein Produkt, in Amerika hergestellt, was die Welt benötigt. Zeigt klare Kante gegenüber dieser Nation und benennt Kriegstreiber als das was Sie sind.

10:14, heimatplanetmars

>>Merkel hat es einfach nicht begriffen, dass Obama nur eine kurzzeitige Erscheinung war und ebenso sein Wunsch, dass Merkel sich emanzipiert und auf der Weltbühne etwas zu bestimmen hat z. B. Iran-Deal.<<

Sie halten Frau Merkel für naiv und Obama für ihren Mentor?

Sie erinnern sich daran, daß Frau Merkel Obama den Wahlkampfauftritt am Brandenburger Tor verwehrt hat?

>>Das Dumme an der Sache ist, dass die EU Führung zwar die "Elite" hinter sich hat aber nicht die Bürger. Somit hat die EU nur die Kapitalisten im Rücken und entsprechendes Rückgrad.

Staaten wie USA, RF oder VRC haben aber die Bürger hinter sich, die bereit sind den Standpunkt ihres Staates zu verteidigen.<<

Rechte Administrationen, Autokratien und Diktaturen haben im Gegensatz zur EU also ihre Bürger hinter sich, die bereit sind, hurrarufend in den Krieg zu ziehen?

Na ja, ihr Heimatplanet ist ja der Planet des Kriegsgottes...

Trump geht es nur um Trump

09:51 von karlheinzfaltermeier

Wer glaubt das Trump Israel, Nord-Korea oder der Iran, bzw der Rest der Welt interessiert hat ihn wahrscheinlich nicht wirklich verstanden.
Ihm geht es nur um Trump. Er ist ein Egomane.
Alles andere ist nur Mittel zum Zweck. Und er ist konsequent darin abweichende Meinungen zu ignorieren. Und ihn interessiert dabei auch nicht die Weltmeinung oder die Meinung derjenigen, die nicht zu seiner Klientel gehört.

Und genau das ist sein Plan.

Es ist alles Ablenkung (da hat er aus der Geschichte gelernt) - wenn ich innenpolitisch Probleme habe mach ich außenpolitisch Radau.

Nicht ohne Grund legt sich Trump ja fast mit der ganzen restlichen Welt an, und er war bisher recht erfolgreich damit, weil es anscheinend genug US-Amerikaner gibt, die tief in sich genau dasselbe denken.

Aber noch gibt es Hoffnung.

@ 09:05 von yolo

Deutschland sollte seine Rolle in der Nato überdenken und endlich klar Position beziehen und nicht stets zwischen den Stühlen hoppen.

Sehe ich auch so. Der amerikanischen Kriegstreiberei muss endlich etwas entgegengesetzt werden. Was geht das die USA oder die NATO an, wenn Schiiten und Sunniten ihre Stellvertreter-Kriege im Nahen Osten betreiben?
Und dass Israel wegen seines verbal und militärisch aggressiven Verhaltens im Fokus der islamischen Staaten steht, das ist ja wohl logisch und liegt in israelischer Verantwortung.

Ergo: Klare Position gegen einen neuen Krieg im Nahen Osten, Stop sämtlicher Waffenlieferungen in die Region - auch und besonders an die Saudis!

re: Superdemokrat

Die Perser sind zwar ein altes Kulturvolk, werden aber von einem religiös motivierten Terrorregime regiert. Der Iran hat seine Hand im Spiel im Jemen, in Syrien, im Irak und sorgt auch in Palästina/Israel dafür, dass kein Friede einkehren kann.

Pläne sind das eine, Realisierung das andere

Zu: 09:58 von buckgodot

Sie erinnern: "Der Plan, den Iran plattzumachen, liegt doch schon seit Jahren in den Schubladen des Pentagons."

Ihre Feststellung ist sicherlich korrekt. Militärs aller Länder machen viele Pläne. Die Kernfrage ist jedoch: was ist mit der Umsetzung?

Für die Detailplanung der Irak-Invasion von 2003, der dafür notwendigen diplomatischen, politischen und propagandistischen Vorbereitung, für die Bereitstellung und Dislozierung der Truppen, die Aufklärung des Schlachtfelds, benötigten die USA etwa eineinhalb Jahre.

Der Iran dürfte eine ganz andere "Hausnummer" sein als Gegner als der Irak von 2003: keine Schwächung durch Flugverbotszonen oder Embargos, deutlich schwierigeres Terrain, unsichere logistische Basis im Irak, lange ungeschützte Seeflanke im Persischen Meer etc.

Außerdem: was könnten die USA durch einen langwierigen militärischen Konflikt gewinnen? Die nächsten US-Präsidentschaftswahlen sind bereits in eineinhalb Jahren. Die Kassen sind weitgehend leer.

@Karl Napf

lieber "kommunistischer agitprop" als verbrannte erde!

@Izmir_übel

Trump ein "ehrenwerter mann"? you made my day! ich kuller immer noch vor lachen über den boden...

Flynn wollte die Regimechangepolitik beenden.

Den Geheimdienstdirektor Flynn, den Obama nicht hören wollte, hat Trump geholt, um bei den Diensten aufzuräumen.

Flynn hatte mehrfach die US-Politik des Eingreifens ohne ein konkretes Ziel kritisiert.
Aber er wurde erfolgreich - aufgrund zurückliegender geschäftlicher Machenschaften - verhindert, nicht zuletzt durch die Mueller-Untersuchungen.

Damit hatte sich aber die alte Garde durchgesetzt, jetzt verkörpert durch Bolton.
Den Iran nahmen im Wahlkampf sowohl Trump als auch H. Clinton ins Visier.
Clinton zusätzlich noch Syrien.
Und sie war/ist stolz auf das, was sie in Libyen angerichtet hat.

10:33, heimatplanetmars

>>Ich rechne fest damit, dass Trump haushoch wiedergewählt wird.<<

Wo er schon die erste Wahl nur wegen der Absonderlichkeiten des US-Wahlsystems gewonnen hatte...

Phantasie

Es gehört keine große Phantasie dazu, sich die amerikanische Wirtschaft ohne Militär- und Rüstungsausgaben, sowie deren weltweite Exporte, vorzustellen - denn ohne diese läuft die US-Wirtschaft nicht! Deshalb werden immer neue Krisen inszeniert, um die Rüstungsindustrie anzukurbeln. Die Bündnispartner werden genötig mehr für ihr Miltär auszugeben, um die amerikanische Rüstungsindustrie zu schmieren. Wenn dann die Europäer eine eigene Rüstungsindustrie aufbauen wollen, kommen oberlehrerhafte Briefe aus dem US-Verteidigungsministerium, die das garnicht gut finden.

Hat sich eigentlich die Bundesregierung

schon einmal mit klaren Worten zu diesem Thema geäußert?
Ja oder Nein Frau Merkel?
Bitte sprechen sie klare Worte zu diesem Präsidenten damit ein bevorstehender Krieg dort vermieden wird.
Aber vermutlich werden sie wieder schweigen und keine klare Position beziehen.

Iran Konflikt ....

Warum muss der Iran denn umbedingt Atomwaffen Atomreaktoren haben.

Soweit ich weiss, war da unten im Nahen Osten immer Krieg,
und Terrorismus und Menschenrechte werden da mit Füssen getreten.

Da will ich auch keine Atomwaffen noch Nuklear Anlagen in der Iran Region haben.

Wenn die Demokraten in den USA die mangelnde Informationslage sehen, dann doch nur weil es Militäroperationen sind die nicht jedem offen gelegt werden und schon gar nicht dem Feind die jede Meldung als für sich auch aus den Medien nutzen können.

Und wenn die Iran Region befriedet werden könnte, dann würde auch die ganze Welt mal ruhiger schlafen. Statt sich von Terrorregime permanent bedroht zu fühlen grade mit Atomwaffen und Anlagen.

@ stupid first

Weder Schröder noch Fischer waren in der Bundeswehr und hatten trotzdem keine Scheu, Soldaten in den Kosovo Krieg zu schicken.

Auch Merkel schickt unsere Soldaten in Auslandseinsätze.

@Poliós

"Es genügt, sich klarzumachen, dass es "die Demokraten" ebensowenig gibt wie "die Republikaner" und "die Amerikaner", ferner, dass es erlaubt und vielfach auch notwendig ist, die eigenen Positionen zu überdenken und zu ändern.

Wer das nicht kann, hat in der Politik eigentlich nichts verloren, oder?"

ergo haben weder Trump noch Bolton noch Pompeo etwas in der politik verloren.

10:34, Rapanzel

>>Die Vorgehensweise von Trump war abzusehen. Er will unter allen Umständen irgendwo auf der Welt ein Krieg anzetteln.<<

Nicht irgendwo.

Der Krieg gegen den Iran war ein wichtiges Thema in seinem Wahlkampf. Was aber seine hiesigen Unterstützer, die ihn zum Friedensfürsten und seine Gegnerin zur "Killary" stilisierten, aus mir unerfindlichen Gründen überhaupt nicht störte.

10:23 nie wieder spd

"Schäbiger gehts nur noch...."

Kann ihrem Kommentar nur zustimmen.

@Bergschneider

"Der Iran ist an mehreren Krisenfällen massiv beteiligt un trotzdem schauen Deutschland und die EU weg,"

ersetzen sie ruhig den Iran durch die USA. und dann fragen sie sich nochmal, warum die EU und Deutschland im besonderen wegschauen. der eine (USA) darf und soll unterstützt werden, während der andere (Iran) durch einen krieg gestoppt werden soll?

seltsame logik.

Trump ist nicht wirklich anders...

....als seine Vorgaenger.

Die Amerikaner sind nun mal von Natur aus gewaltaffin.

Was in der eigenen Gesellschaft gelebt wird, wird auch nach aussen gelebt.

In der Regel in der Form von Kriegen gegen weit unterlegene Partner.

Also nicht nur Gewaltaffin....
...sondern auch noch feige.

Die Kanzlerin wird schweigen

Sie und die Wirtschaft haben nur vor eins Angst -> höhere Zölle auf unsere Waren und Sanktionen gegen unseren Export.
Das weiß die USA und Trump genau. So wird jetzt das Szenario um 6 Monate verschoben um den Druck auf Deutschland und die EU aufrecht zu erhalten. Das man TTIP (richtiger Weise) nicht durch bekommen hat nehmen uns die Amerikaner mal so richtig übel.
So können sie nun fast alles tun und wohl lang gehegte Pläne fast widerspruchslos umsetzen. Das hat weder was mit der Konkurrenzlos zwischen Republikanern und Demokraten und/oder mit der Person Trump zu tun. Kauft mehr Waffen, lasst Nordstream 2 sterben und ansonsten schweigt - dann sind wir wieder Freunde.

@yolo

"Man sollte die Gesamtlage einschätzen ..."

und warum machen sie das dann nicht?

Aussenminister Powell hat

damals vor dem Irak Krieg Luftaufnahmen von angeblichen Massenvernichtungswaffen-Anlagen vorgelegt, die vom Geheimdienst der USA als solche ausgewiesen wurden.
Auch diesmal geht der Geheimdienst offenbar von einer "Bedrohung" durch den Iran aus ohne diese genau zu spezifizieren.
Die Aussagen des Geheimdienstes sind also
mehr als nur fragwürdig.
Auch G.W. Bush hat sich auf die "Beweise" des Geheimdienstes gestützt, resp. hat diese zum Vorwand für den Irak Krieg missbraucht.
Vor allem Bolton und mit ihm Trump und Pompeo folgen also dem selben Muster; sie wollen den Krieg und da ist ihnen jeder noch so fadenscheinige Vorwand recht.

Unbewiesene Behauptungen

"Dem widersprach das US-Zentralkommando unter Verweis auf ernstzunehmende Hinweise der US-Geheimdienste."

Mit anderen Worten: Auf unbewiesene und v.a. unüberprüfbare Behauptungen. Wir sollen also glauben. Kann es sein, daß wir uns hier auf dem faszinierenden Gebiet der Staatstheologie befinden? Amen!

In der Politik fehlen

verantwortungsbewusste Diplomaten.
Hitzköpfe, Schreibtischstrategen, aber auch lediglich in sich verliebte Politiker schaukeln sich hoch – lassen sich hochschaukeln.
Europa, das in der Balance des Kräftespiels hätte beschwichtigen können, ist im Schlepptau der US verfangen… Dieses Europa hatte US-Politik darüber hinaus in den letzten beiden Jahrzehnten zu schwächen gesucht, ohne die Chance zu erkennen, welche Rolle Europa im globalen Kräftevieleck auch für die Interessen der US hätte spielen können.
In den letzten vier US-Administrationen scheint sich der Geist solcher Hitzköpfe und Schreibtischstrategen durchgesetzt zu haben: „Yes – we can… (be No. 1 worldwide) –
ein „United“ kennt keine No 1, sondern nur ein Miteinander. Darüber müssen sich manche Hitzköpfe und Schreibtischstrategen im Klaren sein – alles andere wäre diktatorischer Missbrauch eines „United“, ob als „States“ oder „Nationes“.

10:40, berelsbutze

>>@ fathaland slim
>>Und Obama selbst hatte zugegeben, dass er keinen wirklichen voll-durchdachten Plan für Syrien hatte.<<

„Weswegen er dort ja auch nicht eingriff“

Das sind Fake-News. Die USA war Teil einer Militärkoalition und hat in Syrien massiv Luftangriffe geflogen. Das ist im Netz mehr als tausendfach dokumentiert<<

Bitte werfen Sie nicht den Kampf gegen Assad und den Kampf gegen den IS in einen Topf.

Die von Ihnen erwähnte Militärkoalition kämpft nicht gegen Assad.

Ich kann mir kaum vorstellen, daß Sie dies nicht wissen.

Sachliche Faktenanalyse: realistisch bleiben

Zu: 10:34 von Rapanzel

An welchem Indikator, an welcher belegten Aussage von Herrn Trump machen Sie fest, dass Herr Trump "unter allen Umständen irgendwo auf der Welt einen Krieg anzetteln will?"

Meine Gegenfrage: warum fängt er nicht endlich, sich auf einen Gegner zu konzentrieren und Kräfte für ein militärisches Abenteuer aufzubauen?

Ist es nicht so, dass Herr Trump tatsächlich nach dem Friedensnobelpreis strebt, um mit seinem von ihm verachteten Vorgänger Herrn Obama gleich zu ziehen?

Seine Sehnsucht nach dem Friedensnobelpreis wurde doch klar dargestellt anhand der Treffen von Herrn Trump mit Herrn Kim. Auch im Fall Nordkorea blieb Herr Trump bei Kraftmeierei.

Fazit ist doch: Herr Trump ist kein Kriegspräsident. Er sieht sich als Wirtschaftsführer. Seine Instrumente sind Drohungen, Sanktionen, "Deals". Zudem muss er sich für ein längeres militärisches Engagement sicher sein, dass er sich voll auf die bedingungslose Loyalität seines Teams verlassen kann, was er aber nicht tut.

@um 10:18 von Glucke1952

Während der Schahzeit waren der Iran und die USA befreundete Staaten.
Die islamische Revolution war für die Geiselnahme in den USA verantwortlich. Die Kontakte wurden abgebrochen.
Ich empfehle Ihnen, dies noch einmal nachzulesen:
de.wikipedia.org/wiki/Beziehungen_zwischen_dem_Iran_und_den_Vereinigten_Staaten

Ich möchte gar nicht behaupten, dass die USA nicht auch gravierende Fehler gemacht hätten, aber es ist einfach falsch, den Iran als Unschuldslamm darzustellen.
Die Taktik der Mullahs ist immer die Opferrolle auszukleiden. Das machen sie im Gaza, im Iran, im Jemen ( obwohl sich dort die linken abspalten wollten und deshalb den Krieg begannen), etc.

Die permanenten Drohungen gegen Israel, die ja nun jüngst mit hunderten von Raketen aus dem Gaza nach Israel wahr gemacht wurden, sind solche Angriffe. Diese kann man nicht frei vom Iran werten.
Das wäre historisch falsch und propagandistisch.
Wer so gegen USA und Israel hetzt, dem kann man sicher keine friedvolle Einstellung
zuordnen.

10:23 von nie wieder spd

"Nicht bei der Bombardierung Syriens, nicht bei der direkten Unterstützung von Rechtsradikalen in der Ukraine oder im Venezuela."

Die amerikanischen Truppen haben nicht "Syrien" bombardiert. Die Maidan-Proteste waren ebensowenig eine politische Bekundung von "Rechtsradikalen" wie es jetzt die Opposition gegen Maduro ist. Im Übrigen war Trump zur Maidan-Zeit noch gar nicht Präsident.

Wirklich - ich kann diese Geschichtsverdrehungen nicht mehr hören. Erst recht nicht Kopfab-Formulierungen wie "Diese US-Verbrecher, egal ob Demokraten oder Republikaner".

@ fathaland slim

Viele Grüne und Linke sind ja dafür, Menschen in anderen Ländern durch militärische Einsätze von Diktatoren zu befreien.

Der "böse" Assad und der "verrückte" Ghaddafi oder Hussein waren solche Ziele.

Nur - alle drei waren keine Islamisten. In islamischen Ländern werden die Menschen jedoch nach westlichen Wertvorstellungen ebenfalls unterdrückt: mangelnde Frauenrechte, Homophobie und Scharia entsprechen nicht unseren Vorstellungen einer Demokratie.

Nun sind Linke und Grüne jedoch dezidiert pro-islamisch eingestellt.

Liegt es daran, dass in den Medien ein Unterschied gemacht wird, wenn es um das schiitische Regime im Iran und das wahabitische Königshaus in Saudi Arabien geht?

@heimtpaletmars

darum sprach ich ja von Hoffnung...

Es gab einmal eine Zeit, da hatte Frau Merkel tatsächlich Biss, aber das ist lange her.

An ihr sieht man, dass eine Amtszeitbegrenzung auf 8 Jahre Absolut sinnvoll ist.
Egal ob es Erschöpfung oder Desinteresse ist, Momentan ist sie als Regierungschefin nicht existent.

Das sieht man daran, das Spezialisten wie Herr Seehofer, Herr Scheuer oder Frau Kaliczek entweder gar nicht arbeiten oder ausschließlich das tun was ihre Lobbyvertreter gerne hätten.

Früher war sie im CDU-Tradition änderungsunwillig, jetzt steht sie nur noch für Stillstand und den durch Nichtstun verursachten Abstieg.

10:50, wie-

>>Für die Detailplanung der Irak-Invasion von 2003, der dafür notwendigen diplomatischen, politischen und propagandistischen Vorbereitung, für die Bereitstellung und Dislozierung der Truppen, die Aufklärung des Schlachtfelds, benötigten die USA etwa eineinhalb Jahre.

Der Iran dürfte eine ganz andere "Hausnummer" sein als Gegner als der Irak von 2003: keine Schwächung durch Flugverbotszonen oder Embargos, deutlich schwierigeres Terrain, unsichere logistische Basis im Irak, lange ungeschützte Seeflanke im Persischen Meer etc.<<

Das ist alles richtig, aber Sie vergessen noch einen wichtigen Punkt, nämlich die Tatsache, daß der Iran ein, wenn auch schwieriger, Verbündeter Russlands ist.

Es geht doch nur darum,

Es geht doch nur darum, Israel die unbedingte Narrenfreiheit zu erhalten. Sobald irgendein Nachbarstaat in der Lage wäre, israel wegen seiner faschistischen Besatzungspolitik zu massregeln, bricht der ganze status quo in Kleinasien zusammen. Dann müssten die sich auf einmal benehmen. Und ohne den dauerhaften Kriegszustand wäre israel lebensunfähig. Jedenfalls mit ihrer jetzigen ultrarechten Regierung.

Kriege der USA

Aber, aber, machen Sie sich einmal die Mühe zu recherchieren wieviele Kriege Amerika nach dem zweiten Weltkrieg angezettelt hat. Und das schlimmste daran, genau betrachtet hat die USA letztmalig im zweiten Weltkrieg unterlegenen Ländern das eigene System aufzwingen können. Da hat das letztmalig geklappt. Ansonsten hat danach Amerika jeden geführten Krieg verloren. Zumindest unglaubliches Chaos hinterlassen, das meist Europa ausbaden durfte. Bei einem Krieg gegen den Iran wird das nicht anders sein. Wohin werden die Flüchtlingsströme wohl gehen. Nach Amerika? Nach Russland? Gar nach China? Die Antwort darauf erübrigt sich. USA ein Land was scheinbar nur dazu existiert um ander Völker auf Trab zu halten und den eigenen Interessen dienend in Kriege zu verwickeln. Und sollte es den Kriegstreibern erforderlich erscheinen wird man sogar die eigenen Verbündeten mit Kriegen überziehen. Darauf Wette ich.

10:37 von Bergschneider

Beispiele sind dabei gefragt zu yolo habe ich mich schon geäußert.
Der Iran wurde oft mit Krieg überzogen.Der Iran hat seit 600 Jahren keinen einzigen Angriffskrieg geführt.

10:51, naiver Positivdenker

>>Hat sich eigentlich die Bundesregierung
schon einmal mit klaren Worten zu diesem Thema geäußert?
Ja oder Nein Frau Merkel?
Bitte sprechen sie klare Worte zu diesem Präsidenten damit ein bevorstehender Krieg dort vermieden wird.
Aber vermutlich werden sie wieder schweigen und keine klare Position beziehen.<<

Sie haben den Besuch Pompeos in Brüssel nicht mitbekommen? Und wie die Staaten der EU, also nicht nur die Bundesregierung, sich ihm gegenüber, was den Iran betrifft, positioniert haben?

Kriege der USA

Aber, aber, machen Sie sich einmal die Mühe zu recherchieren wieviele Kriege Amerika nach dem zweiten Weltkrieg angezettelt hat. Und das schlimmste daran, genau betrachtet hat die USA letztmalig im zweiten Weltkrieg unterlegenen Ländern das eigene System aufzwingen können. Da hat das letztmalig geklappt. Ansonsten hat danach Amerika jeden geführten Krieg verloren. Zumindest unglaubliches Chaos hinterlassen, das meist Europa ausbaden durfte. Bei einem Krieg gegen den Iran wird das nicht anders sein. Wohin werden die Flüchtlingsströme wohl gehen. Nach Amerika? Nach Russland? Gar nach China? Die Antwort darauf erübrigt sich. USA, ein Land was scheinbar nur dazu existiert um ander Völker auf Trab zu halten und den eigenen Interessen dienend, in Kriege zu verwickeln. Und sollte es den Kriegstreibern erforderlich erscheinen wird man sogar die eigenen Verbündeten mit Kriegen überziehen. Darauf Wette ich.

Klare Frage - einfache Antwort

Zu: 10:51 von naiver Positivdenker

Ihre Frage: "Hat sich eigentlich die Bundesregierung schon einmal mit klaren Worten zu diesem Thema geäußert?" kann leicht beantwortet werden:

Gestrige Plenarsitzung im Bundestag, Zusatzpunkt "Aktuelle Stunde zum Iran-Atomabkommen", und auch heute Nacht, Plenarsitzung TOP Zusatzpunkt 7 "Militärische Eskalation im Nahen Osten".

Ach ja, die Vertreter der Regierungskoalition und auch die Bundesregierung, vertreten durch Herrn Außenminister Maas, haben klar Stellung bezogen. Für den Frieden, für Verhandlungen und Dialog.

Pest oder Cholera?

Schaut man sich nüchtern die beiden Kontrahenten an, so kann man mit keiner Seite sympathisieren.

Da sind auf der einen Seite die Dauer-Agressoren jenseits des Atlantiks, die ihr Imperium stärken wollen, die die Welt ausschließlich zu ihrem eigenen Nutzen ausschlachten wollen und die sich keiner multilateralen Institution beugen wollen. Der Schlachtruf "America first" ist die Kampfansage an den Rest der Welt. Diese Seite kann man nicht unterstützen!

Da ist auf der anderen Seite das Mullah-Regime, fest in der Zeit des Frühmittelalters verankert und ebenso mit Testosteron angereichert, wie die Trumps, Boltons, Bannons & Co. Sie wollen die Atombombe bauen und die Vormachtstellung in der islamischen Welt erlangen. Warum fegt die doch als so modern gepriesene iranische Gesellschaft diese Relikte aus grauer Vorzeit nicht einfach weg?

Wenngleich keine der Seiten Sympathie verdient hat, so wäre ein Krieg doch die allerschlechteste Lösung.

Was heisst da planlos?

Der Selbsterklärte Rassist und Rechtsradikale Bolton kann es seit Jahren kaum erwarten Iran zu "nuken". Eigene Aussage!

@ wie- also known as tagtest um 10:26

>>Wenn Sie den Artikel, den Sie kommentiert haben, tatsächlich gelesen haben, dann wird Ihnen sicherlich aufgefallen sein, dass in keinem der angeführten Zitate zum Ausdruck kommt, dass "Krieg (mit dem Iran) gewollt wird.<<

Textpassagen des Herrn Ganselmaier:
"...Nancy Pelosi, warnte US-Präsident Donald Trump davor, einen Krieg gegen Iran zu beginnen, ohne vorher das Einverständnis des Kongresses einzuholen."

"Viele Politiker in Washington erinnert die wachsende Kriegsgefahr mit Iran an die Zeit vor dem Irak-Krieg 2003."

"... Grußbotschaft per Video: "Ajatollah Chamenei, ich glaube nicht, dass Sie noch viele Jahrestage genießen werden.""

"Senator Menendez - Ohne begleitende Diplomatie berge Trumps "Strategie des maximalen Drucks" die Gefahr einer plötzlichen Eskalation."

""Geh' nicht in einen Krieg, der das Leben von Amerikanern riskiert, ohne einen klaren Plan und eine Strategie. Fang keinen Krieg an, ohne einen Plan, ihn zu beenden."

Further questions for tagtest?

@um 10:22 von DKAQI

Netanjahu, denn Israel hat viele fremde Gebiete annektiert, besetzt oder aber einfach besiedelt, ...
..............
Ja, nachdem man es mit mehreren Ländern angegriffen hat, um die Juden aus dem Land zu jagen, obwohl es ihnen da schon nicht mehr gehörte.
Verloren ist verloren....das ist nun unter Putin mit der Krim wohl ähnlich. Das ist nun mal seit Geschichtsbeginn immer wieder die Realtität: Gebiete werden erobert, verloren oder durch Siedlung eingeheimst.
Deshalb muss man ja aus meiner Sicht so vorsichtig sein bei der Bestimmung, wen man ins Land lässt, und wen lieber nicht.
Naivität halte ich jedenfalls immer für Schwäche und Blauäugigkeit.
Es gibt keinen alleinig Schuldigen...richtig.
Aber ich verwehre mich gegen Einseitigkeiten wie reinstem USA-Bashing oder Trump-Bashing, Iraelhass ( oft auch als Vorschub eines Antisemitismus) und gegen die irrige Vorstellung, nur eine Lebensform sei die auserwählt beste.
Leben und Leben lassen. Sorry.

10:51, krittkritt

>>Flynn wollte die Regimechangepolitik beenden.
Den Geheimdienstdirektor Flynn, den Obama nicht hören wollte, hat Trump geholt, um bei den Diensten aufzuräumen.

Flynn hatte mehrfach die US-Politik des Eingreifens ohne ein konkretes Ziel kritisiert.
Aber er wurde erfolgreich - aufgrund zurückliegender geschäftlicher Mahenschaften - verhindert, nicht zuletzt durch die Mueller-Untersuchungen.

Damit hatte sich aber die alte Garde durchgesetzt, jetzt verkörpert durch Bolton.
Den Iran nahmen im Wahlkampf sowohl Trump als auch H. Clinton ins Visier.
Clinton zusätzlich noch Syrien.
Und sie war/ist stolz auf das, was sie in Libyen angerichtet hat.<<

Ihre Bemühungen, den armen, heldenhaften Friedensfürsten Donald Trump als Opfer von Establishment und Deep State darzustellen in allen Ehren, aber bitte nehmen Sie doch wenigstens zur Kenntnis, daß sein Wahlkampf von kriegerischer Rhetorik dem Iran gegenüber geprägt war.

10:56, Autochon

>>Die Amerikaner sind nun mal von Natur aus gewaltaffin.

Was in der eigenen Gesellschaft gelebt wird, wird auch nach aussen gelebt.

In der Regel in der Form von Kriegen gegen weit unterlegene Partner.

Also nicht nur Gewaltaffin....
...sondern auch noch feige.<<

Aha.

Von Natur aus also.

Ist das genetisch bedingt?

Auslandseinsätze: nur mit Bundestagsmandat

Zu: 10:52 von Einfach Unglaublich

Bitte bleiben Sie bei den Fakten. Polemik hilft hier nicht.

Denn: nicht Bundeskanzler und Außenminister oder Verteidigungsminister schicken Bundeswehrsoldaten in Auslandseinsätze, sondern allein die Mehrheit der Abgeordneten des Bundestags. Erst mit einem klar definierten Mandat des Bundestags, nach mehreren Lesungen und Ausschussdebatten, darf die deutsche Regierung Bundeswehrsoldaten außerhalb des Staatsgebietes bzw. des NATO-Bündnisgebietes einsetzen.

Merke: die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, nicht das Privatspielzeug der Bundesregierung.

@um 10:33 von DeHahn

Natürlich ist Politik eine dreckiges Geschäft und es wird oft gelogen...aber eben auf beiden Seiten.
Wie war das noch?
Ich zitiere aus Wikipedia:
Zitat:
"Der Schah, der an Krebs im Endstadium litt, bat darum, sich in den Vereinigten Staaten behandeln zu lassen. Entgegen den Warnungen der US-Botschaftsmitarbeiter vor Ort, die das neue Regime unter der Führung von Ayatollah Chomeini nicht provozieren wollten, entschied der damalige US-Präsident Jimmy Carter, dem Schah die Einreise in die USA zu gestatten.[5]

Etwa zwei Wochen später stürmte eine Gruppe radikaler Anhänger Chomeinis das Botschaftsgebäude und nahm die amerikanischen Diplomaten und Botschaftsangehörigen als Geiseln. "
Zitatende
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Beziehungen_zwischen_dem_Iran_und_den_Vereinigten_Staaten

Es gibt so viele Unehrlichkeiten...aber sie kommen nicht nur von einer Seite!
Es hat damals gereicht, die friedlichen Verhältnisse zu beenden.
Wo ist die friedliche Absicht des Iran?
Mir fehlen da Anhaltspunkte.

Rechtsnationales Säbelrasseln & Chaos

Wie in der Innenpolitik bedeutet die rechtsnationale "America First"-Politik Trumps, Pompeos & Boltons nichts anderes als eiskaltes Großmachtgehabe, Verprellen der westlichen Verbündeten ... und damit Kriegsgefahr.

Vor der Wahl 2016 hatte die "Querfront"-Gemeinde hierzulande aus alten "Anti-Imperialisten" (die glauben irgenwie "links" zu sein) und harten Neurechten aus dem AfD-Umfeld die Sprüche von Trumps doch tatsächlich geglaubt als der von der "obsoleten NATO" und "Raushalten außen internationalen Konflikten" daherschwadronierte.

Am Beispiel des gezielt von Pompeo & Bolton eskalierten Iran-Konflikts lässt sich die aggressive Politik des Ultranationalismus Trumpscher Prägung aufzeigen.

Nationalismus mit Profitinteressen gepaart ... ein Paradebeispiel was neurechte, rechtspopulistische "Außenpolitik" bedeutet. In Iran (USA) oder in der Ukraine (Putins Invasion im Osten des Landes).

re: suomalainen

Eine seltsame Behauptung. Deutschland und die EU schauen schon lange nicht mehr weg, wenn es um die Politik der USA geht. Es vergeht kein Tag, an dem Trump von Deutschland/USA nicht kritisiert wird. Es ist sicher nicht die Absicht der USA, den Iran durch Krieg zu stoppen, sondern zu verhindern, dass der Iran einen Krieg anfängt.

ich würde mich nicht so sehr

auf inneramerikanische Kräfte verlassen, wenn es darum geht, einen Krieg zu verhindern. Denn erstens ist der Widerstand gegen bewaffnete Konflikte in den USA recht überschaubar, zweitens bezweifle ich, dass er sehr wirksam ist. Da genügt ein Blick auf die letzten Jahrzehnte / Jahrhunderte.
Widerstandsbewegung sowohl in den USA als auch weltweit haben das Land / die Generalität / die Regierungen nicht bewegen können, sich aus Vietnam zurück zu ziehen - das geschah erst, als die militärische Niederlage nicht mehr abzuwenden war. Und die Begeisterung innerhalb der Bevölkerung andererseits für jedweden kriegerischen Akt, wenn "the boys" erst mal vor Ort sind, ist sprichwörtlich.
Ebensowenig wird ausbleibende ausländische Unterstützung - falls es überhaupt so ist - die USA von einem Waffengang abhalten. Letzten Endes brauchen sie dazu nämlich niemanden.

@09:50 von Izmir_übel

"Denn Donald Trump ist ein ehrenwerter Mann". meinen Sie.

Wie sagte einst Marc Antonius bei der Leichenrede nach der Ermordung Cäsars:

"....denn Brutus ist ein ehrenwerter Mann"

(Anm. Brutus war derjenige, der Cäsar den entscheidenden Dolchstoß versetzte.)

William Shakespeare, "Julius Cäsar"

Wollten Sie darauf hinaus? Nein? dann haben Sie gerade in Puncto Literatur etwas dazugelernt.

10:23 nie wieder

10:23 nie wieder spd
"Schäbiger gehts nur noch...."

Ich kann ihrem Kommentar nur zu 100% zustimmen.
Über die Einstellung der usa kann ich nur entsetzt sein.

> Es ist sehr klar, dass

> Es ist sehr klar, dass diese Regierung keinen Plan hat.

Das geht ja auch nicht. Ein Plan wäre unnötiger Ballast. Regierungsmitglieder mit Plan fliegen bei Trumps Schlingerkurs aus der nächsten Kurve und werden ersetzt. Anschnallen und festhalten ist angesagt und sich mit beiden Händen die Taschen vollstopfen, bis der nächste Postenanwärter einen Pasch würfelt.

Nicht planlos, sondern geplant...

...sollten die Zustimmungswerte in der amerikanische Bevölkerung eine Wiederwahl von Trump gefährden, hilft ein angezettelter Krieg, um die Wähler wieder hinter sich zu scharen. Hier wird einfach schon ein Plan B für die kommenden Wahlen ausgearbeitet.

Wie man angesichts der Blutspur...

...die die US-Amerikaner ohne Not
im Nahen Osten hinterlassen haben
solch krude Einschätzungen äußern
kann, ist mir gelinde gesagt sehr
schleierhaft!
Alles was sich da unten abspielt, ist
das Ergebnis der völlig planlosen
Zerstörung vorhandener Strukturen
ohne jedes Völkerrecht und ohne
jede Alternativlösung!
Das muß endlich aufhören!
Die US-Amerikaner sind eben nicht
die Weltpolizei, die sich über alles
und jeden hinwegsetzen kann und
hierbei sogar den internationalen
Strafgerichtshof bedroht um nach
eigenem Gusto straflos zu morden!!

@ teachers voice um 10:27

Und wieder Ihr unreifes Muster eines Konters.
"Wieder das Muster: Auch wenn alle etwas Anderes machen, so ist doch alles gleich. Diesmal: In den USA sind alle „Faschisten“, alle. Immerhin legen Sie noch ein „mehrheitlich“ nach, da scheinen Ihnen doch selbst leise Zweifel gekommen zu sein. Zu Recht!"

Nein keine Zweifel. Denn wenn Sie meinen Kommentar und zitierte Textpassage aufmerksam gelesen hätten, den Sie selbst noch mal zitierten schrieb ich:
"Egal wie man den Text von Herrn Ganselmeier ließt, es scheinen darin alle genannten Akteure Krieg zu wollen."

"Bevor ich mich also für oder gegen etwas entscheide, brauche ich einen Plan. Und von dem hängt es dann ab, ob ich mich für oder dagegen entscheide."

Ja genau. Und in allen Optionen oder meinetwegen Plänen, die in diesem TS-Text genannt wurden kommt in allen Varianten Krieg vor. Ob Abwenden, Zurückschlagen oder als erster draufschlagen.

@um 10:34 von Karl Klammer

So ist das mit den Bündnispartnern, wenn sie versuchen, ihrem Bündnis Leben einzuhauchen und sich die Treue nicht nur auf dem Papier zugestehen.

Nordkorea droht immerzu Südkorea, bevor Trump zu radikalen Methoden griff.
Iran droht ständig und unüberhör- und -sehbar Israel.
Aus dem Gaza gibt es immer wieder Beschuss und Märsche mit Angriffen und Aggressionen.
Saudi-Arabien wird über den Jemen angegriffen und wurde schon bis Riad hinein beschossen, kürzlich Ölpipelines durch Drohnen zerstört, etc.

Wer soll nun die Nerven behalten?
Die Täter oder die Bedrohten?

Sie sehen, so einfach ist das nicht.
Es gibt auch radikale unter Saudis....mehr als genug. Aber auch diese würde ich nicht vertreten wollen.
Der Extremismus durch den Islam ist eine Bürde für die Welt.
Da wünsche ich mir wirklich rein säkulare Staaten, weil religiöse es nicht schaffen, eine Glaubensfreiheit der anderen zu gewähren, obwohl ich Mehrheiten von Muslimen einen muslimischen Staat gönnen würde; ohne Verfolgen anderer.

Verhältnismäßigkeiten

Zu: 10:48 von juergen6465

Wer hätte einen Gewinn, wenn es NATO-intern zum Richtungsstreit käme, wenn die NATO-Mitgliedsstaaten der USA eine "klare Kante" zeigen würden? Zudem die NATO beim aktuellen Muskelspiel gegenüber dem Iran gar nicht beteiligt ist. Wer hätte einen Gewinn, wenn die größte Volkswirtschaft der globalisierten Welt "in die Knie gezwungen" würde?

Und: bitte berücksichtigen Sie, welche Nation den Löwenanteil der Rüstungsausgaben in der NATO trägt, genau die USA, mit 70 % aller Ausgaben aller 27 Nationen. Wer so viel zahlt, wo andere sparen können, der darf auch ruhig lauter und bestimmender sein.

Übrigens: wären die USA tatsächlich traditionell "kriegslüstern", wie Sie unterstellen, dann hätte es keine NATO gegeben.

@nudi1958 - 10:13

"Ausser den USA zeigt doch keiner dem Verbrecher Regime in Teheran die Stirn. Irgendwann ist der Punkt da, wo es mit diplomatischen Mittel nicht mehr geht."

Das setzt aber die Anwendung von diplomatischer Intelligenz voraus um diesen Punkt festzustellen.
Wo haben Sie solche Anzeichen von Seiten der USA in den ganzen Nahost-Konflikten wahrgenommen?

"Soll man warten bis es zu spät ist, wie bei den Nazis."

Mit Verlaub, der Vergleich passt nicht.
Das Nazi Regime wurde 1945 durch einen alliierten Befreiungskrieg zu Fall gebracht.

Die angerichtete Suppe im Nahen Osten ist keinesfalls durch Abwarten geschweige durch diplomatisches Engagement in diesen Zustand geraten.

Traditionell

Es scheint wohl leider in den USA fast schon zur Tradition zu gehören, dass hinter den schwächsten und unfähigsten Präsidenten immer irgendwelche verblendeten Hardliner stehen, die als einziges Mittel der Politik den Krieg kennen.

Bei G.W. Bush war es Dick Cheney, für mich nach wie vor einer der größten Kriegsverbrecher der Welt, bei Trump sind es Bolton und Pompeo (der ebenso wie Trump leider nicht die geringste Ahnung hat, was eigentlich sein Job ist).

So lange es nach wie vor solche völlig inkompetenten und hirnlosen Hardliner gibt, die einen so großen Einfluss auf Entscheider haben, so lange wird die Diplomatie leider immer den Kürzeren ziehen ... zu unser aller Unglück lernen diese Leute ja auch nicht aus der Vergangenheit, sonst wüßten sie, dass es in kriegerischen Auseinandersetzungen ausschließlich Verlierer gibt und zwar auf Seiten aller Beteiligten.

11:01, yolo

>Während der Schahzeit waren der Iran und die USA befreundete Staaten.
Die islamische Revolution war für die Geiselnahme in den USA verantwortlich. Die Kontakte wurden abgebrochen.<<

Der Schah war eine vom CIA installierte Marionette. Er wurde inthronisiert, nachdem der demokratisch gewählte Präsident Mossadegh mittels eines Putsches gestürzt wurde. Das steht sogar in dem Wikipediaartikel, auf den Sie hinweisen.

Die Geiselnahme fand in der US-Botschaft in Teheran statt, nicht in den USA.

@um 09:31 von Thai-fun

"D.T. fällt seine Entcheidungen mit dem Bauch. Seine Strategie ist daher für strukturiert denkende und handelnde Menschen schwerer nachvollziehbar.
Strategen wie z.B. Putin oder Kim haben damit allerdings ihre helle Freude. Nichts lässt sich leichter manipulieren als ein 'Bauchmensch'."

JEIN. Trumps "Strategie" ist es, die USA wie ein Wirtschaftsunternehmen zu führen. Putin und Kim haben kein Interesse an einem Krieg mit dem Iran, Netanjahu dagegen schon. Insofern stellt sich die Frage, wer mehr Interesse daran hatte, Trump in das Präsidentenamt zu wahlmanipulieren.

Trump wie Bush

ex_Bayerndödel: "War es nicht die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten Clinton, die so vehement einen Krieg gegen den Iran wollte, die die Zerstörung dieses Staats forderte?"

Nein. Das war sie nicht. Im Geflecht der Lügen von Trumps Wahlkampf kommt man natürlich schnell mal durcheinander. Was ist wahr und was nicht? Ihre Behauptung jedenfalls gehörte ebenso zu den im Wahlkampf verbreiteten Lügen wie "Pizzagate" und andere völlig absurde Behauptungen.

Trump wollte damals schon davon ablenken, das er ein ganz normaler Ultrakonservativer ist. In der Welt der US-Konservativen ist Krieg nichts schlimmes, sondern Mittel zum Zweck.

Seine Rhetorik ist Schauspiel und Ablenkung, seine Politik ist so radikal konservativ wie die Politik von George Bush Junior es war. Und der hat den Irak-Krieg angefangen.

@um 10:37 von Bergschneider

Ich stimme Ihnen hier zu.
Ich ärgere mich stets aber darüber, dass wir ausschließlich nur die Wirtschaftslage oder aber die Glaubenslastigkeit eines Landes beurteilen wollen.
Ich erkenne die Probleme der Welt immer letztendlich darin, dass es einen Links-Rechts-Hass gibt, der auch unter homogenen Gläubigen ausgetragen wird ( Irland, Iran-Irak,
China-Taiwan, etc.)
Nicht der Glauben allein übt hier die Macht zum Krieg aus, sondern letztlich immer diese Links-Rechts-Konflikte.

Daher empfinde ich eine Demokratie als einzige ausgeglichene Regierung, sofern man ihr Raum für Andersdenkende gibt und nicht Kämpfe gegen rechts oder links allein führt. Man muss erkennen, dass eine Mischung aus beidem wohl eine Art goldener Mittelweg wäre.
Aber leider wollen einige Machtakteure immer das volle Zepter und die Krone, weil sie andere nicht ertragen.
Warum wird man sonst für eine Meinung über einen Kommentar immer gleich so angefeindet und kann diesen nicht als solchen stehen lassen?

Krieg ja, aber nur mit Zustimmung

Den deutschen und amerikanischen Medien kann ich entnehmen, dass die Demokraten grundsätzlich - unabhängig von ein paar persönlichen Stimmen - einen Krieg nicht Trump verbieten, führen darf er einen schon. ABER nur mit Zustimmung der Demokraten.

Wir dürfen uns auf einen historischen Krieg gefasst machen, es wird spannend.

Zu meinem Leidwesen gebe ich

Zu meinem Leidwesen gebe ich zu daś ich Trump gewählt hätte, wäre ich denn Amerikaner. Ich hätte ihn gewählt weil Clinton im Verdacht stand einen Krieg zu provozieren und ich auf dauerhaften Frieden hoffte.
So kann man sich täuschen!!!
Donald Trump kann man mit viel Überwindung sein America First vielleicht nachsehen.
Seine Kriegstreiberei und die seiner führenden Leute aber niemals!
Für lange Zeit werde ich mich von den usa abwenden, hassen kann ich sie nicht, da ich dort viel zu freundliche Leute kennengelernt habe.
Und ich kann nur hoffen daß mir in der Einstellung viele folgen werden.

seit wann kümmert sich der us-kongress

um ob es richtig oder faslch ist für einen eventuellem krieg, der sowieso kommen wird, um zustimmung.
alle kriege die seit dem zweiten weltkrieg von den usa geführt wurden, waren pure interessen seitens amerikaner und die kriege waren illegal ohne grund. angreifen, sein altes arsenal loswerden, übungen, zerstörung und dann weg und immer hatten die europäer dann die wiederaufbau hilfen zu leisten.
vietnam, korea, irak, lybien,ex- jugoslavien, vorbereitung für einen einmarsch in venezuela, usw usw.
alle diese kriege waren unter falschen auflagen geführt worden.
also ein kaspertheater von den demokraten und den amerikanern die niehmand in der welt glaubt.

@ 10:46 von yolo

"Die Hamas ist solch eine Gruppe, ebenso wie die Taliban, der IS und Co."

Das mag sein, dass die Hamas durch den iran finanziert wird, allerdings wurden die Taliban käftig durch die CIA unterstützt und dann ggf. über Al Keida aus Saudi Arabien. Der IS ist die Folge des letzten planlosen Irakkrieges der USA und wie nachgewiesen haben die Waffen über die Türkei bekommen.
Al Keida als Terrorgruppe bekommt oder bekamm ihr Geld von den Saudis...

Nun ihrer Logik folgend müssten wir also gegen den Iran die Saudis die Türkei und zum Schluss gegen die USA in den Krieg ziehen?

Schauen sie mal wie viele Menschen nach 1945 durch Kampfhandlungen der USA zu Tode kamen....

Man sollte also nie die Geschichte aus den Augen lassen. Und man vergesse nicht das die USA bereits Anfang der 1980ziger versucht hat Krieg gegen den Iran zu führen, damals war Sadam ja noch ein Freund und man hat ihn reichlich bei seinem Krieg unterstützt....

Wahnsinn

"Heute zu erfahren, welche Gefahren drohen, reiche jedoch nicht aus, meinte der demokratische Abgeordnete und Präsidentschaftsbewerber Seth Moulton"

Zumal niemand die drohenden Gefahren im Voraus wirklich kennen und vor allem richtig einschätzen kann.

"Der frühere Elitesoldat im Irak-Krieg hat aus diesen Erfahrungen eine wichtige Lehre gezogen: "Geh' nicht in einen Krieg, der das Leben von Amerikanern riskiert, ...":

Es geht nicht nur um das Leben von Amerikanern.

"... ohne einen klaren Plan und eine Strategie. Fang keinen Krieg an, ohne einen Plan, ihn zu beenden. Und es ist sehr klar, dass diese Regierung keinen Plan hat."

Es kann überhaupt keinen vernünftigen Plan für einen Krieg geben.

Opfer der Skrupellosigkeit nur um den eigenen Machterhalt besorgter "Regierungsverantwortlicher" sind grundsätzlich immer die Zivilbevölkerungen. Und die sind es auch, die hinterher allein zusehen müssen, wie sie mit den Folgen eines irregeleiteten Verständnisses von "Staatswohl" fertigwerden.

Amtszeitverlängerung: spannender Vorschlag

Zu: 11:07 von Deeskalator

Sie treten dafür ein, die Amtszeit eines deutschen Bundeskanzlers von aktuell 4 Jahren gemäß Grundgesetz (eine Legislaturperiode, danach Neuwahl durch den neuen Bundestag) auf 8 Jahre zu verlängern? Ein spannender Vorschlag. Nur: weshalb, wie zu begründen?

11:03, Einfach Unglaublich

>>Viele Grüne und Linke sind ja dafür, Menschen in anderen Ländern durch militärische Einsätze von Diktatoren zu befreien.

Der "böse" Assad und der "verrückte" Ghaddafi oder Hussein waren solche Ziele.<<

Grüne und Linke waren für den Irakkrieg? Oder für Militäreinsätze in Syrien oder Libyen?

Woher beziehen Sie Ihre Kenntnis?

>>Nur - alle drei waren keine Islamisten. In islamischen Ländern werden die Menschen jedoch nach westlichen Wertvorstellungen ebenfalls unterdrückt: mangelnde Frauenrechte, Homophobie und Scharia entsprechen nicht unseren Vorstellungen einer Demokratie.

Nun sind Linke und Grüne jedoch dezidiert pro-islamisch eingestellt.<<

Grüne und Linke sind ebenso pro-islamisch wie sie pro-katholisch, pro-buddhistisch und pro-jüdisch sind.

>>Liegt es daran, dass in den Medien ein Unterschied gemacht wird, wenn es um das schiitische Regime im Iran und das wahabitische Königshaus in Saudi Arabien geht?<<

Letzteres ist der weltweit größte Terrorunterstützer.

@ fathaland slim

>>@ fathaland slim
>>Und Obama selbst hatte zugegeben, dass er keinen wirklichen voll-durchdachten Plan für Syrien hatte.<<

„Weswegen er dort ja auch nicht eingriff“

Das sind Fake-News. Die USA war Teil einer Militärkoalition und hat in Syrien massiv Luftangriffe geflogen. Das ist im Netz mehr als tausendfach dokumentiert<<

Bitte werfen Sie nicht den Kampf gegen Assad und den Kampf gegen den IS in einen Topf.

Die von Ihnen erwähnte Militärkoalition kämpft nicht gegen Assad.

Ich kann mir kaum vorstellen, daß Sie dies nicht wissen„

Doch, doch, ich weiss ne Menge. Und sie hatten geschrieben, Obama griff in Syrien nicht ein. Und das ist faktisch falsch, denn die USA flog Luftangriffe gegen Ziele auf syrischem Boden. Somit griff Obama in Syrien ein. Egal wer dem Empfänger der Raketen war.

Perfider Weise könnte es gerade die...

...Lösung sein, wenn der Iran
ebenfalls die Atombombe besitzen
würde! Nur wenn auch hier das
Gleichgewicht des Schreckens
der gegenseitigen, vollständigen
Zerstörung bestehen würde, kann
zukünftig ein größerer Krieg
verhindert werden! Auch die
US-Amerikaner, ebenso wie
Israel, aber eben auch der Iran
würden es sich dann drei mal
überlegen, ohne jede Not
einen erneuten Krieg anzuzetteln!
Oder wie sonst ist zu rechtfertigen,
dass ausgerechnet Israel in der
Region das einzige Land mit
Atomwaffen sein soll?!?
Natürlich würde ich mir wünschen,
dass es weltweit überhaupt keine
Atombomben geben würde, aber
der Konflikt in Nordkorea hat für
mich gezeigt, dass ein Gleichgewicht
des Schreckens offenbar noch immer
am ehesten geeignet ist, das eben
Allerschlimmste zu verhindern!
Und komme mir jetzt bloß keiner
mit den Risiken, wir wissen doch
schließlich alle wer als einziges
Land der Welt Atombomben schon
einmal eingesetzt hat...!!

"Gehe nicht in einen Krieg, der das Leben von Amerikanern......"

Ich muss sagen, das Leben der Amerikaner ist mir shit egal.
Warum gibt es keinen weltweiten Aufschrei. Was ist mit dem Völkerrecht. Wieder schauen die Deutschen zu während die Ermordung von abertausenden vorbereitet wird. Nur Schweigen von der deutschen Regierung. Wann werden diese Kriegsverbrecher vor ein Tribunal gestellt. Wozu gibt es die Vereinten Nationen. Traurig, traurig, traurig.
Freiheit für Julian Assange.

Die USA als

Weltpolizei ist längst ein Auslaufmodell. Dieses Selbstbild hat auf unserem Planeten schon lange nichts mehr verloren. Sollten die Kriegswilligen der USA, selbigen eigenmächtig im Iran anzetteln, müssen sie sich unbedingt vor den Vereinten Nationen verantworten. Sanktionen gegen die USA sind in diesem Fall das mindeste. Und was die Kriegskosten angeht, die sind ohne ein Mandat allein zu tragen.

@um 10:44 von Bergschneider

Ein Staat, der die Vernichtung Israels als Ziel hat, will nicht Ruhe haben.
.....
Richtig. Die extremistische Einstellung der Regierung ist nicht hinnehmbar.
Ob nun Glaubenswahn oder Größenwahn, Minderwertigkeitskomplex oder Terrorlust...nichts von dem ist unterstützungswürdig.

Wo sind die Vorzeigebeispiele, dass der Iran wirklich Frieden statt Machtausbau will?
Es geht um Expansion und Macht durch Ölvorkommen...darüber hinaus um Islamisierungswillen und dem Streben nach alter persische Größe.
Das versucht man über die UN zu leisten.
Opfer werden gut vertreten und als solches muss man sich inszenieren, obwohl man auch Stärke zeigen möchte.
Das ist schizophren und hinterlistig.

Die UN will ihr kommunistisches Bild umsetzen und linke Akteure sollen helfen.
Andere sind per se schlecht und zu unterdrücken, wie mir scheint.
Wenn die sich wehren, ist das Aggression.
Wenn andere angreifen, dann ist das gerechtfertigt durch Moral und .....?

@09:05 von yolo: Mal wieder einseitige Sichtweisen...wie immer

Sorry, aber was hat das Kriegsgebahren mit Deutschland zu tun?
Ein Konflikt/Krieg dieser Tragweite ist vergleichsweise nicht mit dem bekannten Brettspiel "Risiko" durchzuführen. Eine solche Denkweise ist beunruhigend naiv.

@ um 11:01 von Poliós

Bombardieren in Syrien ist bombardieren von Syrien!
Und das haben die USA mit der gleichen Rücksichtslosigkeit gegenüber Zivilisten getan, wie sie Russland immer wieder vorgeworfen wird.
Ob Trump Präsident ist oder ob jemand anders Präsident war oder sein wird, ist für die USA völlig unerheblich.
Wenn es darum geht, irgendwo auf der Welt Kriege anzuzetteln, sind sich die US - Demokraten und die US - Republikaner immer einig.
Vielleicht auch, weil die Geheimdienste und die Berater in den USA mehr zu sagen haben, als deren Regierungen.
Denn „Amerika First“ ist die Parole für beide.
Seit mindestens 243 Jahren.

10:27 von teachers voice

"Bevor ich mich also für oder gegen etwas entscheide, brauche ich einen Plan. Und von dem hängt es dann ab, ob ich mich für oder dagegen entscheide."

Also ich bin gegen einen Angriffskrieg,mit oder ohne Plan,die Opfer sicherlich auch.

Planlos? Eine ganz schön

Planlos? Eine ganz schön antisemitische Unterstellung der Demokraten, der Krieg gegen den Iran wird vom israelischen Militär und Geheimdienst seit über zehn Jahren geplant.

Haben die etwa Stuxnet vergessen?

Keinen Plan zu haben

wird die Falken in Washington nicht abhalten, bei der sich bietenden Gelegenheit Krieg zu führen. Das hat es weder im Irak, noch in Afghanistan, noch in Libyen . Der Iran ist den USA schon lange ein Dorn im Auge, da haben die US-Falken noch eine Rechnung offen seit der Botschaftsbesetzung. Das ist wie mit Kuba oder Venezuela, die sind rachsüchtig und haben ein Gedächtnis wie ein Elefant. Zeit für Europa, auf Abstand zu gehen und eigenständiger zu werden

re krittkritt: fly, fly, Flynn

„Flynn hatte mehrfach die US-Politik des Eingreifens ohne ein konkretes Ziel kritisiert.
Aber er wurde erfolgreich - aufgrund zurückliegender geschäftlicher Machenschaften - verhindert, nicht zuletzt durch die Mueller-Untersuchungen.“

Ich war sehr neugierig, wie sich wohl der Kreml argumentativ aus dem nicht zuletzt von ihm angerichteten Trump-Schlamassel herauszuwinden versucht und Sie geben mir hier gute Hinweise.

„Damit hatte sich aber die alte Garde durchgesetzt, jetzt verkörpert durch Bolton.
Den Iran nahmen im Wahlkampf sowohl Trump als auch H. Clinton ins Visier.
Clinton zusätzlich noch Syrien.“

Da ist es wieder, das alte Kreml-Feindbild Clinton. Und weil Trump nun einmal das genaue Gegenteil einer Clinton darstellt, hatte man einseitig die Karte Trump gespielt.

Da passt jetzt aber die versuchte Gleichsetzung beider überhaupt nicht. Dumm gelaufen - aber vielleicht der Beginn eines diplomatischen Umschwenkens im Kreml?

Spannendes Detail: nur starke Männer am Werk

Zu: 11:12 von Wolfgang E S

Vielen Dank, denn Sie weisen auf ein spannendes Detail hin: in dieser Sache sind ausschließlich Männer beteiligt, die ihre testosterongeschwellten Muskeln spielen lassen, vor allem auf der Seite der US-Administration. Warum nur sorgen in der Regel Männer für Ärger auf diesem Planeten.

@um 10:48 von Veto

Und dass Israel wegen seines verbal und militärisch aggressiven Verhaltens im Fokus der islamischen Staaten steht, das ist ja wohl logisch und liegt in israelischer Verantwortung.

....
Autsch. Das der Gaza kürzlich hunderte von Raketen, finanziert durch den Iran, nach Israel geschossen haben ( mit Todesfolgen), wissen Sie schon, oder?
Das ist nun wirklich übel, dass Sie die ständigen Terrorakte und die Tunnel, die Angriffe auf Soldaten und die Verleumdung der Israelis in historischer Weise zum Gebieten des Tempelberges, etc. ausblenden.
Die ständigen Ausschreitungen am Freitag, die Brände auf israelischen Äckern, etc.

Das sind Angriffe, auf die Israel nach langem Zögern dann reagiert.
Was sollen sie sonst tun?
Die Räumung des Gazastreifens ist ihnen nicht gut bekommen. Das macht man nicht so schnell wieder...nicht bei den Bedrohungen, die man gegen Juden und Israelis ausspricht und in Taten zeigt.

Israel, alleiniger Aggressor?
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