Kommentare

Das ist aber sehr großzügig von Bayer.

In USA ist der Kunde ein König. Bei 13.000x1.000.000.000$ würde ich gerne das Geschäftsmodell verstehen und damit auch die Übernahme.

Dass es Bayer Milliarden kosten wird...

... das habe ich schon meinen Freunden in Deutschland gesagt, bevor es zur Fusion kam. Das war für mich eine logische Schlussfolgerung, aus den vorangegangenen Klagen der USA, gegen deutsche Konzerne.
Man hat nur gewartet, bis der Laden den Deutschen gehört und nun holt man die Milliarden ab.
Hochbezahlte Manager können so Dinge wohl nicht vorhersehen, bei mir hat dafür die Volksschule gereicht.

Wie ist das möglich?

1. Wer hat Bayer nur dazu gebracht, zu einem überhöhten Preis Monsanto aufzukaufen? Da waren doch schon Gewitterwolken am Himmel. Die Monsanto-Haie lachen sich einen Ast!
2. Wieso hat die EU die Verwendung von Glyphosat verlängert?
3. Über Glyphosat gibt es - wie übrigens 40 Jahre lang bezüglich dem Rauchen - widersprüchliche Gutachten. Gilt nicht der Satz, dass man im Zweifel auf Nummer Sicher geht? Was würde man davon halten, wenn ein Pilot mit einem Flugzeug startet, wo auf den Instrumenten widersprüchliche Anzeigen zu sehen sind?

Ganz schön clever was die

Ganz schön clever was die Amerikaner mit dem Monsanto Deal gemacht haben. Bayer sollte niemanden leid tun, man wird nicht so groß wenn man nach den Regeln spielt. Es ist köstlich zu sehen wie einer solcher Giganten zerfleischt wird. Ich hoffe nur, dass erst wenn die Insolvenz unwiderruflich kommt, die Anklagen aufhören. Verkaufen wird man Monsanto wohl kaum mehr. Es sei denn, die Amerikaner kaufen es zurück für einen Bruchteil des Preises.

Roundup

Bayer wusste, welche "Tretminen" bei der Übernahme von Monsanto im Weg liegen und worauf man sich einlässt. Um so unverständlicher, dass man sich wider besseren Wissens darauf eingelassen hat.

Wie lange will Bayer noch leugnen, dass

Glyphosat gesundheitsschädlich ist? Ferner sollte das Unternehmen Monsanto komplett schließen und alle Mitarbeiter in den USA entlassen, als Dank an die USA! America last! Auch in der EU sollte Glyphosat schnellstens vom Markt genommen werden, hier sollte die Bundesregierung ihre Blockadehaltung aufgeben! Ich vermute, dass das ganze Unternehmen kaputt gemanagt wird und das darf nicht gefördert werden! Gegen alle Monsanto Ex-Eigner, sollte Bayer, mit Unterstützung der Regierung wegen Betrug klagen.

Amerika ist wunderbar?

Finde ich schon, allerdings wunderbar im Sinne von merkwürdig: "Alberta braucht jeden Monat Medikamente im Wert von 21.000 Dollar oder sie stirbt."

Da werden immer nur Geldsummen genannt, das durchzieht diese ganze Nachricht.

Wie schön, dass in Europa als Erbin der Aufklärung durchaus auch andere Argumente und Werte anstatt monetäre eine erhebliche Rolle spielen.

Offenbar ist im Kasino-Kapitalismus der USA Gerechtigkeit eben schlicht vor allem eine Geldfrage, wenn nicht sogar gleich der Wert eines Lebens. Auch über das Präsidentenamt entscheidet offenbar das Privatvermögen und selbst ein güldenes Interior der Privatgemächer des Präsidenten ist der Mehrheit gar nicht peinlich.

Amerika ist eben ...
... wunderbar.

So wenig ich ein Befürworter

So wenig ich ein Befürworter von Glyphosat bin (s.u.), so grotesk ist so ein Prozess. Die Kausalität des Glyphosateinsatzes zur Entstehung einer konkreten Krebserkrankung in einem solchen Fall ist nicht zu zeigen. Das unterschreibt kein seröser Toxikologe. Richtig wäre ein sofortiger Verkaufsstop von Glyphosat und die Neuanordnung einer toxikologischen Stoffprüfung.

Was mich mit am meisten wundert, ist wie Bayer so blöd sein konnte, Monsanto zu übernehmen. Monsanto war (zurecht!) eine sichere Bank im Wettlauf der Unternhmen mit dem zweifelhaftesten Ruf. Aber Bayer wusste es ja besser... Nun, wer nicht hören will, muss fühlen, das hat Bayer jetzt davon.

Aber es freut mich immerhin in so weit, als dass damit evtl. ein Ende von Glyphosat kommt - dessen Hauptproblem aber nicht eine mögliche Kanzerogenität ist, sondern die grundsätzliche die Funktionsweise eins Totalherbizides -> ökologische "Atombombe".

Was mich bei diesem Vorgang

wirklich interessiert ist, wieso der Vorstandsvorsitzende weiterhin bei Bayer in Amt und Würden ist. Der Kauf war ein nicht kalkulierbares Risiko. Besteht ein solches mit möglichen existenzgefährdenden finanzielles Risiko, bedeutet das IMMER in einem Projekt bzw. bei einem Akquisitionsvorhaben das NO! Es ist für mich völlig unverständlich und der Verantwortliche darf weiter entscheiden.
Dann kann ich sagen, was die nahe Zukunft bringt.
Aufspaltung des Konzerns und Verkauf der finanziell "gesunden" Teile, der Rest wird in Konkurs geschickt.
Das ist so üblich. Dazu wird eine angesehene Berstungsfirma engagiert, die alles untersuchen wird und das dann vorschlägt.
Bayer hat so wie bisher keine Überlebenschance
Die Amerikaner schaffen sich damit gleichzeitig einen Konkurrenten vom Markt. That's the way it is! .

Da fragt man sich doch was?

Weil da jetzt in deutscher Hand die USA als bekannt klagewütige Nation wird jetzt einen anderen Staat melken?Mal abgesehen von den Managern mit Millionengehalt die die unbeliebteste,skrupelloseste;rücksichtsloseste;agressivste Firma der Welt mit Geschäftsmodell Erpressung;Monopolisierung auf Leben unbedingt für astronomische 63Mrd.€ $ kaufen mußten. Ist die Dummheit u. Ignoranz für die Egos solcher geballter Manager-inkompetenz nur mit $-bzw. €-Zeichen in den Augen zu erklären?Oder hätte man das nicht doch ahnen wissen müssen um dafür so gute Gehälter zu beziehen. Am Ende müssen wohl wie immer die vom Fußvolk alles ausbaden bis zu Vernichtung der eigenen Existenzgrundlage von Lohn u. Brot. Sind wir wieder im alten Rom mit Brot u. Spielen gelandet wo das Folk die Krümel abbekommt aber bei den großen Spielen nur zusehen darf wo die Sklaven u. eigenen in Ungnade gefallenen von den Löwen zerrissen werden?

existenzbedrohend

So langsam ist dieser Totalausfall der Geschäftsführung kriminell.
War doch klar, daß in USA oft abartig überhöhte Strafgelder kassiert werden.
Insbesondere wenn es um vermeintlichen Verbraucherschutz und wenn es in den Augen der Amerikaner reichen dt. Firma geht.
Da werden bei Bayer Milliarden verbrannt, die Aktionäre verlieren riesige Summen...
Wann reagiert die Börsenaufsicht, wann ermittelt die Staatsanwaltschaft, wann äußert sich die Bundesregierung?

Allerdings habe ich auch einen gesunden Verstand, bin nicht raffgierig und spiele nicht mit fremden Geld.....

Hintergründe der Fusion

Jahrlang gab es in den USA keine relevanten Gerichtsurteile zu Glyphosat. Jetzt wo Monsanto Bayer gehört werden alle paar Wochen Milliarden Strafen verhängt.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Vielleicht wäre es ja mal sinnvoll sich die Hintergründe der Fusion näher anzusehen.
Nebenbei Blackrock war sowohl ein Monsanto als auch bei Bayer einer der größten Anteilseigner ...

erst VW dann Bayer und dann?

Es ist mit Schaudern anzusehen, wie ein Großer der dt. Industriegeschichte bei lebendigen Leib zerfleischt, in Stücke gerissen und Trumps Amerika first zum Opfer fällt.
Als Aktionär würde ich mich schleunigst vom Acker machen, die Verluste werden gigantisch sein. Die Verursacher dieses Wahnsinns sind nicht haftbar? Man sollte ihren Geisteszustand untersuchen.

09:06 von Australitis

Genau so sehe ich das aus!

Seinerzeit hat sich Daimler mit einer amerikanischen Autofirma die Hände verbrannt - heute ist es Bayer.

Vielleicht kann es den Konzern zu Fall bringen - dank der Manager, die Monsanto übernehmen wollten.

PS. Keine Sorge, too big to fail, der Staat, sprich wir alle, die Steuerzahler werden einspringen. Wird dann wohl Firmenkrise genannt....

09:07 von Tara Mara

"Bayer sollte niemanden leid tun, man wird nicht so groß wenn man nach den Regeln spielt. Es ist köstlich zu sehen wie einer solcher Giganten zerfleischt wird."
.
Es ist schon erstaunlich, dass Sie sich amüsieren, wenn ein weiterer deutscher Konzern von US-amerikanischen Gerichten "zerfleischt" wird, wie Sie schreiben.
.
Allein, Ihre Freude kann ich nicht teilen. Der Kauf von Monsanto war ganz offensichtlich relativ dumm, aber was die US-Justiz mit europäischen Konzernen macht, ist alles andere als ein Grund zum Jubeln.
.
Ihren Unkrautvernichter werden Sie dann in Zukunft von einem globalen Spieler aus den USA erwerben müssen, wenn die Konkurrenz aus Europa mit Hilfe der Justiz erst einmal endgültig "zerfleischt" wurde. Ist das wirklich erstrebenswert?

Was steckt wirklich dahinter ?

Dumme Entscheidungen machen Unternehmen, aber derart riskante klare Fehlentscheidungen mit dem Kauf von Monsanto ist, gelinde gesagt, sehr ungewöhnlich.
Bayer riskiert damit seine Existenz und stellt alles in Frage was bisher vielleicht Gutes geleistet wurde.
Das kann also nicht wirklich sein.
Also stellt sich für mich die Frage, was steckt wirklich dahinter und wie sieht die, sicherlich langfristige, Strategie aus. Und - wer hat sie sich ausgedacht.
Sehr spannend.
Ich denke wir werden es noch erleben.
Qui bono ?

Legende zum Bild ist falsch

Der Einschub in Klammer (von rechts) ist falsch. Ich glaube kaum, daß die zweite Person von rechts ein Mann ist. Sollte wohl eher "von links" heißen ;-)

Jeder Hausfrau war klar,

welch üble Machenschaften Monsanto seit Jahren machte.
Jetzt wird Bayer von den amerikanischen Gerichten bis zum Anschlag ausgenommen.

Die andauernden Prozesse mit

Die andauernden Prozesse mit astronomischen Geldzuweisungen der US-Gerichte waren wohl von Anfang an als wichtiges Hilfsmittel zur Zerstörung des Bayer-Konzerns geplant. Auch hier haben viele Foristen lange vor Beginn dieser 'Prozesse' gegen Bayer solches befürchtet, was aber ob seiner Unglaublichkeit von vielen nur als antiamerikanische Hetzerei abgetan wurde. Doch mit jedem Prozess zeigt sich, wie sich der US amerikanische Staat mit allen seiner Organe aktiv einschaltet und seinen eigenen Wirtschaftsbetrieben hilft, die EU-Konkurenten vom Hals zu schaffen. Überraschend, wie hilflos und schweigend die gesamte EU diesem Spiel bisher nur zuschaut. Das liegt wohl daran, dass es bisher nur die Deutschen getroffen hat. Aber in seiner Machtgier und Zerstörungswut wird unser großer 'Partner' USA immer mehr zur Kleptokratie und deshalb bestimmt auch andere EU-Staaten, aber nicht alle, um seinen Einfluss nicht zu verlieren, in ähnlicher Weise bald abkassieren. Richter genug haben sie ja.

Die Natur schlägt zurück

wer sie versucht, mit Chemie zu vergiften
- Wildkräuter, Insekten, Vögel -,
statt mit Harke und Rechen zu arbeiten,
den straft sie mit Krankheit.
Weg mit Roundup!

Seit 1982 gesprüht? Wie oft? 3x Täglich?

" "1982 haben sich beiden ein Haus gekauft und wollten vor der Garageneinfahrt das Unkraut fernhalten. Sie haben Roundup versprüht." Niemand hätte dem Paar gesagt, dass Roundup gefährlich sei, sagte Miller. "Sie haben die TV-Werbung gesehen und gedacht, sie könnten der Firma vertrauen.""

Heftig, dass man als rechtlicher Nachfolger für Sachen verklagt werden kann, die vor fast 40 Jahren angefangen haben.

Ich frage mich auch wie Bayer da reinschlittern könnte. Wie kann man von sowas nichts gewust haben?

Ps. Ich kann nur an Leute appelieren, dass sie sich überlegen, was sie an Chemie im Hausalt wirklich brauchen und was nicht.
Das Unkraut lief vor dem Zeug nicht weg, weil es unangenem roch!
Das Gift bleibt im Boden auch noch über Jahre oder Jarzehnte lang. Das gilt auch für den Abflussreiniger und Co.
Vieles kann man per Hand erledigen, in einer Garageneinfahrt kann man Unkraut rupfen.
Da fängt der Umwelt-/ Klimaschutz an.

Mein Mittleid mit dem Paar ist daher begrenzt.

mal sehen wie lange Bayer das stand hält...

Bei der Klageflut bleibt die Frage wann Bayer die Insolvenz einreichen muss...

Durch die Berufung wird es nur verschleppt...

mal sehen wie lange Bayer das stand hält...

Global Player

Na, dann werden wohl die Manager, bevor der Laden untergeht, mit Millionen Abfindungen in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Bayer ist ein Unternehmen das sich nich nie um Moral oder Ethik gekümmert hat. Die Dollarzeichen waren in den Augen der Machern immer zu sehen. nach der Krähe kommt die nächste.
Einige Firmen zeigen uns tagtäglich was die soziale Marktwirtschaft bedeutet. Nichts.
VW, Nestle, Bayer und weiße alle heißen, machen sich die Taschen voll ohne auch nur über soziale Aspekte nachzudenken.

Warum gehen Deutsche leer aus?

Wer aufgrund von vorsätzlichen Falschangaben Schäden erleidet, hat Anspruch auf eine Entschädigung. Soweit ist die Sache klar.

Was jedoch sehr verwundert, ist die Tatsache, daß es schweigend hingenommen wird, daß möglicherweise Bayer/Monsanto in absehbarer Zeit pleite ist, ohne daß auch nur ein deutscher Geschädigter eine Entschädigung enthält.

Umgekehrt wäre es besser. Wenn schon von dem Konzern am Ende nichts übrig bleibt, dann sollten die Gelder zumindest vorrangig an Deutsche gehen. Die Amerikaner sollen sehen, wo sie bleiben, denn diese waren es schließlich, die alles hingenommen haben, solange Bayer nicht (freiwillig????) in diese Falle gerannt ist.

USA-Gerichte schädigen Deutschland...

So schaut es jedenfalls aus...
Beim Autodieselskandal ist es doch auch nicht anders...

Die USA-Gerichte sind da scheinbar gnadenlos...

Fragt sich nur wer wem schädigt...

Bei uns schauen dagegen die Geschädigten eher in die Röhre und es wir der unterschied in der Gerechtigkeit deutlich...

Gerecht

mal ehrlich: wer hat Mitleid mit Bayer?

Gut, in Deutschland war Monsanto bis zur Übernahme recht unbekannt. In Asien und Afrika liefen die Leute aber schon lange Sturm gegen die Produkte und die Firma.

Das Zeug wurde in den USA verkauft.
Das Thema Gesundheitsschäden war immer wieder präsent.

In den klagefreudigen USA sind Prozesse dann nicht überraschend.

Die US Regierung unterstützte die Firma, sie übte zum Beispiel auf Indien massiven Druck aus, Monsanto Produkte abzunehmen.

Die US Regierung war auch offenbar so nett, die Klagen zu verzögern, bis der Verkauf unter Dach und Fach war.

Die US Seite - versteh ich. Ist nicht anständig - aber das ist das Big Business nie.

Aber was dachte sich Bayer?
Dass sich der Schutz der US Regierung auf das Unternehmen erstreckt, egal zu welchem Land es gehört?
Dass die Klagen sich auflösen?
Dass alle Gyphosat plötzlich lieben, weil es von einem deutschen Unternehmen kommt?

Wenn die Klagen durch sind, wird das Zeug verboten. Und dann?

09:38 von DoS

Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
.
American first
noch Fragen ?
.. VW Diesel Skandal vielleicht

@ von Emil 66

Bayer ist selbst schuldig an der ganzen Misere. Mir war Monsanto bereits vor über 30 Jahren ein Begriff und zwar absolut in NEGATIVER Hinsicht und das hätte der Vorstand ebenfalls wissen müssen. Nicht umsonst hat der vorherige Vorstandsvorsitzende sich nie für eine Fusion ausgesprochen und als der NEUE kam, meinte ER, einen großen DEAL damit zu starten. Anscheinend setzt manchmal bei RAFFKES der Verstand aus. So kann man auch einen Konzern kaputt machen und Arbeitsplätze im großen Stil vernichten.

Stupid German Money

War so sicher wie das Amen in der Kirche. In den Archiven einschlägiger Wirtschafts- und Börsenforen ist nach zu lesen, was auf Bayer zukommt wird und nun eingetreten ist!

Bayer wird dies nicht überleben, und die grösste Aktiva Bayers, die Patente, wird am Ende im Rahmen der Exekution auch in den USA landen...

Ursache unbekannt

Über das Urteil kann ich nur den Kopf schütteln! Mich würde die Entscheidungsfindung zu dem Urteil interessieren. Wahrscheinlich hat man bei der Jury auf die Tränendrüse gedrückt.
1.) Bei den NHL ist die Ursache weitestgehend unbekannt.
2.) Gibt es einen Hinweis auf eine (mögliche) krebserzeugende Wirkung von Glyphosat auf dem Behälter von Roundup? Nein! Da steht lediglich „Avoid contact with eyes; wash hands after use“.
3.) Haben die Kläger auch wirklich alle das Produkt benutzt?
Sollte die Revision Bayer‘s abgelehnt werden, sehe ich für das Unternehmen dunkelschwarz!

schon interessant

was Manager bewegt so nen Deal einzugehen
und dass es ein Risiko beinhaltet, in den USA ohnehin,
dazu brauchts kein Studium

Gutes Geschäftsmodell

Ich hätte da ein neues, sehr wirksames Geschäftsmodell: Man lässt eine Firma im eigenen Land von einem ausländischen Bewerber aufkaufen. Im zweiten Schritt verklagt man dann den Käufer wegen gefährlichen Produkten welche der aufgekaufte herstellt, dessen Gefährlichkeit, solange dieser Eigenständig war kein Problem gewesen ist. Den Käufer verurteilt man sodann, obwohl nur Vermutungen über die Gefährlichkeit der Produkte des aufgekauften vorliege, zu Milliardenstrafen. Man treibt den Aufkäufer durch natürlich rechtsstaatliche Verfahren im schlimmsten Fall in die Insolvenz zumindest schwächt man diesen in finanzieller Hinsicht so sehr, daß es richtig weh tut. Ein phantastisches Geschäftsmodell. In China sollte man Trump nachgeben, die Märkte öffnen und dann....... siehe die vorgenannten Ausführungen.

@09:24 von asimo Klar, das

@09:24 von asimo
Klar, das Argument ist wissenschaftlich gesehen greifbar. Niemand kann beweisen, wodurch eine Krebserkrankung ausgelöst ist. Aber mein Menschen-Verstand sagt, nach Sichtung der Fakten (nicht der Lügen-Studien des Konzerns) es ist der Auslöser. Man kann sich ja mal Dokus über Landwirtschaft in Südamerika anschauen. Das ist einfach überdeutlich!

Opfer ; Investoren oder so ähnlich ? Nein ,es waren in Insiderkreisen die "stupid Germans"so weit ich mich erinnere. Aber das hätte selbst der gierigste u. dämlichste Investor ahnen können.

Die Gedanken sind frei, oder?

Ich frage mich nämlich, seit wann es "roundup" etc. gibt und ob es ohne die Monsanto-Übernahme durch Bayer auch die diversen Schadenersatzklagen gegeben hätte, die zwangsläufig zum Konkurs der Fa. Monsanto geführt hatten? Die US-Justiz ist eben oft seltsam, da eine mißbräuchliche Verwendung eines Mittels keine Rolle spielt, aber der fehlende Hinweis darauf schon.Mir fällt da auf die Schnelle ein passendes Urteil ein:
eine Kfz-Firma hatte übersehen darauf hinzuweisen, daß auch ein Fahrzeug mit einem Tempomat (engl.: cruise control) nicht fahrerlos fahren kann. In dem bewußten Fall verlies der Fahrer seinen Platz am Steuer seines Wohnmobils, um sich Kaffee zu machen und logischerweise fuhr das Wohmobil auf einen anderen Wagen auf. Der Hersteller des Fahrzeugs wurde verurteilt, weil er vergessen hatte darauf hinzuweisen, daß auch bei einem "cruise control" der Fahrer seinen Platz nicht verlassen darf. Vermutlich sind jetzt schon tausende von roundup-Nutzern bei einem Arzt!

@ 09:07 von Tara Mara

Dann müssen Gerichte oder Handelsregeln gestärkt werden. Dann bin ich bei Ihnen.
Wenn es aber ziemlich einseitig gegen deutsche Konzerne geht - Dieselgate stinkt ja auch zum Himmel - und andere Verbrecher weiter machen.
Von Managerloosern mal abgesehen, sowas zu entscheiden.

It's not clean

"Monsanto leugnet weiter, dass das Mittel Krebs verursacht"
[..]"1982 haben sich beiden ein Haus gekauft und wollten vor der Garageneinfahrt das Unkraut fernhalten. Sie haben Roundup versprüht."

Alles was recht ist, aber selbst wenn man Glyphosat verteufelt sollte man erkennen, dass die amerikanischen Richter nicht sauber urteilen. Spielt es wirklich keine Rolle, dass jetzt ein deutscher Konzern betroffen ist?

Man leugnet nicht, man bestreitet, das ist ein Unterschied! Die Krebserkrankung des Rentnerehepaars ist bedauernswert. Es gibt aber Menschen in den USA die an diesen Krebsarten erkrankt sind, die noch nie etwas mit Roundup zu tun hatten.

Wer ist nach Bayer dran. Kein Verständnis habe ich für diese US-Klageindustrie. Welche Interessen werden verfolgt, wer kassiert?

Die dumme Übernahme rächt sich jetzt. Bayer hat sich bereits halbiert. Mehr als sieben Mrd.€ sind schon vernichtet. Deutsche Unternehmen sollten unter diesen Bedingungen Investitionen in den USA meiden

Selbst wenn nur 10% der

Selbst wenn nur 10% der anhängigen Klagen Erfolg hätten und sich der bisherige Durchschnitt der Entschädigungszahlungen halbierte, überstiege die Gesamtsumme den Börsenwert von Bayer um ein Vielfaches. Well done Vorstandsetage. Im Geld verbrennen und Konzern an die Wand fahren seid Ihr einsame Spitze. Aber persönlich habt Ihr als leitende Angestellte im Gegensatz zu einem richtigen Unternehmer ja nichts zu verlieren.

Mein Mitleid hält sich in

Grenzen!..... Offensichtlich befanden sich die Manager in ihrer shareholder value Blase um solch ein Geschäft mit solch einem umstrittenen "Produkt" zu tätigen. Gesellschaftliche Strömung, Moral, Sitte und Anstand spielten für die Nieten in Nadelstreifen wohl keine Rolle.

Die USA haben ihr eigenes

Die USA haben ihr eigenes Rechtssystem, das diese Summen erklärt. Mich beunruhigt einerseits und interessiert andererseits, wie hier in Deutschland und Europa in "beeindruckender" Einigkeit manche Firmenvertreter Hand in Hand mit manchen Politikern weiter die Mär von der Glyhosat-Unbedenklichkeit verbreiten können.

Bayer wusste natürlich um das Glyphosat-Krebs-Risiko.

– Plagiatsprüfung:
Der Bewertungsbericht des BfR und damit die wissenschaftliche Grundlage für die von der EU-Kommission vorgeschlagene Zulassungsverlängerung von Glyphosat für weitere zehn Jahre erfülle in wesentlichen Teilen die „Kriterien eines Textplagiats“.
– Monsanto kniff bei der Befragung durch EU-Parlamentarier.
– Spenden an Organisationen, auch der WHO. Sowohl der Vorsitzende als auch der stellvertretende Vorsitzende von JMPR sollen führende Positionen für das International Life Science Institute (ILSI) bekleiden. Monsanto-Spende 2012 ca. 500.000 Dollar.
– Monsanto Rattenversuch: Von Prof. Seralini wiederholt, nur etwas länger: Die mit Glyphosatnahrung behandelten Ratten starben an Krebs. Studie wurde peer-reviewed (anonyme Kontrolle von Fachkollegen) und veröffentlicht.
Dann offensichtlich Strategie "Mietmäuler": Monsanto-Wissenschaftler versuchen Prof. Seralini anzugreifen.
– Monsanto-interne Dokumente während des Prozesses zeigten, dass Monsanto von der Krebsgefahr wusste

@ 09:48 von Komplex einfach

Vielen Dank für den Hinweis - wir haben es korrigiert.

Mir freundlichen Grüßen
Die Moderation

Gibt es....

eigentlich schon Klagen gegen Boeing, oder traut sich da doch kein Richter irgendeines Countys? Oder werden die Opfer in Indonesien oder Äthopien mit ein paar tausend Dollar abgespeist? Sind ja keine Amerikaner, oder? Was "roundup" betrifft, habe ich in US-Zeitungen nicht gelesen, daß die Anwendung immer den Hinweisen gemäß erfolgte.

Komisch das ...

Diese Urteile erst gefallen sind nachdem Bayer Monsato gekauft hat. Hätte das auch passiert wenn Monsanto Amerikanisch geblieben wäre ?

Falls Profis diese Urteile bestätigen...

...haben wir alle ein ganz anderes Problem: In diesem Fall hat kein Unternehmen mehr Rechtssicherheit, dass von Behörden geprüfte und freigegebene Produkte auch tatsächlich verkauft werden dürfen. Die Folgen sind nicht absehbar. Dass in USA derzeit versucht wird, ein neues Standbein der Altersversorgung auf Kosten von Bayer zu etablieren, verwundert nicht...

VW, Deutsche Bank, BASF...

... und in Deutschland darf Amazon den Einzelhandel kaputt machen und zahlt die Steuern noch im Ausland. Aber von einer US-hörigen Bundesregierung kann man wohl keine Gegenmaßnahmen erwarten, im Gegenteil.

Glyphosat ist natürlich Krebserregend und BASF gehört zerschlagen und vergesellschaftet.

Roundup und andere

Chemikalien braucht man nicht und sollten verboten werden.

Warum aber Bayer fuer ein Unkrautvernichtungsmittel verantwortlich sein soll, das die Anwender 1982 erstmals angewendet haben erschliesst sich mit nicht.

Wenn alle an Non-Hodgkin-Lymphom Erkrankten Bayer verklagen , welchen Sinn soll das haben. Warum wurde Monsanto nicht verklagt. Roundup und Non-Hodgkin gab es bereits vor der Bayer Uebernahme von Monsanto.

Die Amis haben das Mittel grossflaechig in Vietnam eingesetzt. Wer entschaedigt die Leute dort.

Multikonzerne genauso schädlich, wie Glyphosat

@Tara Mara- Was ist mit den Arbeitsplätzen? ? unschuldige Menschen können nichts dafür,
wenn unverantwortliche Manager einen solchen Konzern, wie Monsanto kaufen. Diese
Manager sitzen genauso im Glashaus, wie unsere Politiker.

Es geht jetzt um alles - nicht nur für Bayer

"Bayer-Tochter Monsanto muss zwei Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen"

Ta, ta, ta. Warum nicht gleich zwei Billionen?

Bei Bayer hätte man eigentlich wissen müssen, worauf man sich einlässt, wenn man ausgerechnet diesen US-Konzern übernimmt ("Die Summe ist gewaltig, in den USA aber durchaus üblich" / "Hinzukommen nochmals 55 Millionen Dollar als Schadenersatz...").

Aber statt "enttäuscht" zu sein und sich auf juristische Spitzfindigkeiten einzulassen ("Monsanto leugnet weiter, dass das Mittel Krebs verursacht"/ "Der Konzern will in Berufung gehen") wäre es, bevor nicht nur Bayer/Monsanto, sondern die halbe Weltwirtschaft gleich mit "den Bach runtergeht" vielleicht sinnvoller, sich dafür einzusetzen, dass in der Wirtschaftswelt endlich echte Werte die falschen (v.a. Geld in seiner heutigen Funktion) ersetzen.

Denn dass es so wie jetzt nicht weitergehen kann, müsste eigentlich langsam jedem Unternehmer, der sich seiner gesamt(!)gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist, dämmern.

Monsanto, mit Gift und Genen

Dies ist der Titel eines Films von 2008. Hier werden Hintergründe und Praktiken dieser Firma (u.a. Vertuschungsaktionen) aufgezeigt. Sie sind Spitzenreiter im Entwickeln von gentechnisch verändertem Saatgut, und sie machen auch vor Tieren nicht halt. Das ist alles gut recherchierbar.
Mit RoundUp habe ich vor Jahren schon einmal Bekanntschaft gemacht. Besser gesagt mit dem darin enthaltenen Glyphosat. Es ging mir seinerzeit nur darum, gezielt gegen unerwünschte Wildkräuter mit Pfahlwurzeln vorzugehen. Wurde mir wärmstens empfohlen. Aber ich lese ja die Anleitungen und nehme die Inhaltsstoffe zur Kenntnis. Es gab auf der Packung Warnhinweise:
1. Bienengefährlich.
2. Nicht in der Nähe von Gewässern anwenden.
3. Nicht einatmen, da Schädigung der Atemwege möglich.
Das war die erste und letzte Packung RoundUp meines Lebens vor ca. 10 Jahren.
Vor ca. 2 Jahren wurden Krebsvorfälle aus Argentinien in diesem Zusammenhang bekannt.
Als Bayer übernahm, konnte ich das absolut nicht verstehen.

Wie bei "Max und Moritz"

Die Hühner von Witwe Bolte haben den Köder gefressen, heftig gezappelt, aber letztlich doch verloren. "Jedes legt nochvschnell ein Ei und dann kan der Tod herbei" . Genauso tierisch klug reagierte Bayer - vielleicht war noch Gier und Macht mit dabei. Alles schlechte Ratgeber - die Untiefen dieses "Geschäfts" (besser wäre Fiasko) waren deutlich zu erkennen. Was der 2. Weltkrieg nicht geschafft hat, diesmal werden die USA die Konkurrenz niederringen - astronomischen Fantasie-Strafen sei Dank. Hoffentlich kommt kein Steinbrück und erklärt diese Bude für systemrelevant! Verkauft eure Aktien, solange ihr noch was dafür kriegt.

@ andererseits um 10.51

Das ist ein sehr treffender Punkt. Zumal sich der deutsche Landwirtschaftsminister Schmidt
2017 über die Umweltministerin und auch die Kanzlerin hinwegsetzte und für die weitere
Verwendung von Glyphosat in Europa zustimmte. -- Hand in Hand mit Bayer ! Und unsere Felder und unser Trinkwasser werden mit dem Dreck weiter verseucht.
Zu den horrenden Strafen durch US-Gerichte,
ist nur zu sagen: ist eben Amerika, und Amerika first. Ich bin mal gespannt zu welchen
lächerlichen Summen dazu im Gegensatz
Boing für die hunderten Toten bei den
Flugzeugabstürzen verurteilt wird. Warten wir das dann auch mal ab.

ich erinner ... es gab einen Landwirtschaftsminister,

der dem Bestreben, dieses Gift hier bei uns nicht mehr einzusetzen, ein Ende bereitete, in dem er sich einfach über alle Koalitionsebenen und Absprachen hinweg setzte.
Auch der Vorstand und der Aufsichtsrat von Beyer wussten, dass das Produkt von Monsanto gefährlich ist, dass es Prozesse gibt und dennoch setzten sich diese Funktionsträger darüber hinweg und kaufen dieses Unternehmen mit allen Verpflichtungen. Egal was das vorgeschobene Gutachten besagt, diese Klageflut war existent und weitere abzusehen. Was bewegt diese Funktionsträger zu solchen Entscheidungen?
Entrücktheit von der Realität, Arroganz mit dem Blick auf das dumme Volk, Hochmut, wir sind die einzigen die die Welt erklären können? Ausbaden müssen es die aussterbenden Insekten, die Mitarbeiter von Beyer und vor allem die erkrankten Menschen! Diese ach so hochgelobten Eliten, Politiker, Wirtschaftsmagnaten sind kräftig dabei, den Ast auf dem sie sitzen selbst abzusägen.

9:38 DoS

"Jahrelang gab es keine relevanten Gerichtsurteile......"

Bingo haarscharf getroffen.
Genau das ist mir auch sofort aufgefallen.

H. Bayer

Kann Ihnen nur zustimmen.Monsanto war auch mir auch nur in negativer Weise bekannt, aber die Gier vernebelt wohl menschliche Gehirne!

Diese Niederlage hatte ich kommen sehen und erwartet

Um ehrlich zu sein:

diese Niederlage hatte ich schon erwartet und kommen sehen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-103.html

Der Pharmakonzern Bayer hat in den USA den dritten Prozess um den Unkrautvernichter Roundup verloren. Bayer-Tochter Monsanto muss zwei Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen. Der Konzern will in Berufung gehen.

Und die Kosten werden noch weiter steigen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-103.html

Die Summe ist gewaltig, in den USA aber durchaus üblich. Mehr als zwei Milliarden US-Dollar soll die Bayer-Tochter Monsanto an Strafschadenersatz zahlen. Damit soll im US-Recht ein Täter bestraft und davon abgehalten werden, eine Tat zu wiederholen.

weil dazu noch die Kosten fuer diese Krebspatienten (Arztkosten, Krankenhauskosten, Behandlungskosten, usw.) kommen werden. Deswegen wird es allerhöchste Zeit fuer eine Aufspaltung des Konzerns!!

09:07 von DeHahn

>>2. Wieso hat die EU die Verwendung von Glyphosat verlängert?<<

Unter anderem weil der deutsche Landwirtschaftsbeauftragte entgegen dem Willen der Bundesregierung dafür gestimmt hat.

Die umweltbehörde gibt das

Die umweltbehörde gibt das zeug frei? Ich würde jegliche strafe ablehnen.
Wie kann eine jury glauben, dass sie schlauer ist, als die behörde?
Monsanto in den usa abwickeln, geschäft nach mexiko verlagern. Menschen in die arbeitslosigkeit schicken .
Die usa haben es überhaupt nicht verdient, dass man mit ihnen geschäfte macht. Die müssen erstmal eine verlässliche justiz und demokratie bekommen.

Gier frisst Hirn

kann man da nur sagen!
Glyphosat-Schmidt und die Vorstände von Bayer sollten sich schämen.
Da kann man kein Mitleid haben, wenn man vor Gier so verdummt.
Recht habens die Amis!
Wir dt. Bürger müssen das Gift noch weiter "zu uns nehmen"!

Zu dem hier: die Agrar-Sparte in einen eigenen Konzern auslagern

Dann zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-bayer-urteil-103.html

Hinzukommen nochmals 55 Millionen Dollar als Schadenersatz für das betroffene Ehepaar. "Monsanto leugnet weiter, dass das Mittel Krebs verursacht", sagte deren Rechtsanwalt Brent Wisner. "Diese zwei rechtschaffenen Menschen sind Opfer dieser Annahme geworden." Monsanto, beziehungsweise Konzernmutter Bayer, müsse endlich Verantwortung für ihr Produkt übernehmen.

Die Beweislast gegen Monsanto war erdrueckend. Auch im Netz gab es dazu mehr als genug Material!! Genau deswegen wird es allerhöchste Zeit, diese ganze Agrar-Sparte von Bayer in einen eigenen Konzern auszulagern. Und dann muessen alle Vebrindungen von diesem neuen Konzern zu Bayer gekappt werden und Bayer muss sich auf seine Pharma-Sparte besinnen. Monsanto war von Anfang an ein Fehlkauf!!

Monsanto

der Fehlkauf des Jahres. Die Manager meinen dennoch das alles gut passt.
Wenn es nicht um einen Handelskrieg gehen wuerde - ich glaube die Gerichte in den USA sind unabhaegig, koennte man echt an Verschwoerung glauben.
Kaum gekauft wird das deutsche Vorzeigeunternehmen vor amerikanesche Gerichte gezerrt. Ueber die Summen kann man nur den Kopf schuetteln aber man kennt das nicht anders.
Wenn man die Zahl der Klaeger in den US weiss solle sich Bayer auf Konkurs einstellen.

Zu 10:51 von andererseits "Hand in Hand"

Die USA haben ihr eigenes Rechtssystem, das diese Summen erklärt. Mich beunruhigt [..], wie [..] manche Firmenvertreter Hand in Hand mit manchen Politikern weiter die Mär von der Glyhosat-Unbedenklichkeit verbreiten können.

Ja, die USA haben ihr eigenes Rechtssystem. Kein Muster für die EU!
Es gibt aber keine "Hand in Hand". Haben Sie Beweise dafür?

Es geht bei diesem Urteil nicht um die Unbedenklichkeit, sondern um einen Nachweis, dass Roundup für die Krebserkrankung verantwortlich ist. Dieser liegt nicht vor.
Warum gibt es diesen Krebs bei Menschen, die nicht mit Roundup in Verbindung gekommen sind?
Warum gibt es diesen Krebs bei Millionen von Menschen nicht, die Roundup verwendet haben?

Ist das falsch: Seit mehr als 40 Jahren stufen Behörden und Wissenschaftler in vielen Ländern Glyphosat als nicht krebserregend ein. Dazu gehört die US-Behörde EPA!

Jetzt erst, nachdem ein deutscher Konzern getroffen werden kann, gibt es solche Klagen und Urteile. Es riecht gewaltig!

Schwarzer Peter

Dem Laien ist es eher unverständlich, daß jemand die meistgehaßte Firma – Monsanto – kaufen würde. Daß die Bayer-Leute nun Milliarde auf Milliarde packen müssen, um Strafen zu bezahlen, scheint doch klar wie Kloßbrühe. – Wer ist nur auf diese Idee gekommen, Monster-Monsanto ins Bett zu nehmen?

09:13 von Defender411

>>Gegen alle Monsanto Ex-Eigner, sollte Bayer, mit Unterstützung der Regierung wegen Betrug klagen.<<

Warum das denn? Es war dem Bayer-Management bewußt das über tausend Klagen gegen Monsanto bzw. Glyphosat anhängig waren. Nur die Gier nach einer beherrschenden Position in Sachen Saatgut hat den Ausschlag gegeben. Da soll sich die "Regierung" und damit der deutsche Steuerzahler raushalten.

Die strafen können ja nicht

Die strafen können ja nicht höher werden, als monsanto wert ist. Also ca 10mrd $.

Auch die französische Justiz ermittelt schon gegen Monsanto!

Zusätzlich weiss ich, dass auch die französische Justiz bereits gegen Monsanto ermittelt:

https://tinyurl.com/yye6dunz
MDR: Französische Justiz ermittelt gegen Monsanto (11. Mai 2019, 11:31 Uhr)

Wegen des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat steht der Saatguthersteller Monsanto schon länger in der Kritik. In Frankreich droht dem Konzern nun neuer juristischer Ärger. Der Vorwurf: illegale Erfassung privater Daten.

Dem Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer droht wegen seiner US-Tochter Monsanto juristischer Ärger in Frankreich. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen illegaler Erfassung privater Daten ein. Medienberichten zufolge soll der Saatgut- und Pestizidhersteller eine Liste mit rund 200 Namen in Frankreich angelegt haben, darunter Journalisten, Wissenschaftler und Abgeordnete.

Laut welt.de musste Monsanto sich dafuer sogar offiziell entschuldigen!! Da kommen nochmal Anwaltskosten, Gerichtskosten, Verfahrenskosten, usw.

Dieses Elend wird Bayer nicht so schnell los

Das schlimme ist.....

Es war absehbar, das, sobald die Firma nicht mehr amerikanisch ist, der neuer Eigentuemer nicht mit Nachsicht rechnen kann.

Und trotzdem tat man es....
Wobei kein Preis zu hoch war.

Habgier und Geltungsssucht machen eben oftmals DUMM.

Andere Firmen moegen Lehren aus der Trotteligkeit der Protagonisten ziehen :
Kein Erwerb amerikanischer Firmen, die in dieser Art umstritten sind.

11:43, gman

>>Jetzt erst, nachdem ein deutscher Konzern getroffen werden kann, gibt es solche Klagen und Urteile. Es riecht gewaltig!<<

Die Klagen waren bereits anhängig, bevor die Übernahme beschlossen wurde. Bayer schien der Ansicht zu sein, das Risiko wäre kalkulierbar. Es handelt sich hier ohnehin nur um erstinstanzliche Urteile, und die sind in den USA oft spektakulär, haben aber selten Bestand. Die Prozesse werden sich noch viele Jahre hinziehen.

Unsere Firma hat in der

Unsere Firma hat in der jüngsten Vergangenheit und wird in Zukunft keine Verträge mit Amerikanern abschließen. Diese Handelspartner sind für mich in Zukunft einfach nicht mehr vorhanden.

@ gman (11:43): doch der Beweis liegt vor!!

@ gman

Es geht bei diesem Urteil nicht um die Unbedenklichkeit, sondern um einen Nachweis, dass Roundup für die Krebserkrankung verantwortlich ist. Dieser liegt nicht vor.

Doch der Beweis liegt vor! Denn diese Behörden wurden laut internern Unterlagen von Monsanto geschmiert!! Es geht dabei um interne Mails, Memos und sonstige Unterlagen.

https://tinyurl.com/yyfapncj
Spiegel: Hat Monsanto Behörden manipuliert? ( Donnerstag, 09.11.2017 08:00 Uhr)

Die sorgfältig geplante Verteidigungsstrategie von Monsanto kommt nun langsam ans Licht, Papier für Papier, E-Mail für E-Mail, Memo für Memo. Der Grund sind die Sammelklagen in den USA, die Monsanto dazu zwingen, mehr als hundert interne Dokumente zu veröffentlichen. Diese "Monsanto Papers" zeichnen das Bild eines Konzerns, der weniger Wert auf Fakten und Vorsorge legt, sondern sich darum bemüht, Wissenschaftler für seine Zwecke einzuspannen - für die Sicherung des wichtigsten Produkts.

@Leynad um 11.14 Uhr

Es geht hier nicht um BASF, sondern um Bayer !! Nicht verwechseln!

.. reicht nicht für ein Urteil, das auf Fakten basiert.

Dass die Rentner "rechtschaffende Menschen" sind spielt keine Rolle etc..pp..
Material aus dem Netz ist ungeeignet und trägt nichts zur "Beweislast" bei. "Erdrückend" ist da nichts. Das gehört zu den anwaltlichen Methoden, insbesondere von US-Anwälten. Das Gericht wird so mit allen Mitteln und über die Medien beeinflusst.

Die Zulassung der US-Behörden spricht da eine andere Sprache.

Dass Monsanto ein Fehlkauf war, ist heute Fakt. Dazu braucht es keine Feststellung mehr.
Als verantwortlicher Vorstand oder Aufsichtsrat würde ich mir jede Investition in den USA nach Möglichkeit verkneifen.
Die Bedingungen und Chancen stehen in keinem Verhältnis mehr zu den unkalkulierbaren Risiken.
Jeder Aktionär sollte keinen Aufsichtsrat wählen, der Vorstände solche Risiken erlaubt. Entlastung ausgeschlossen!

Hat Monsanto Behörden manipuliert?

@ gman (11:43): doch der Beweis liegt vor!!

Sorry, aber ein Spiegelartikel als Beweis, das meinen Sie wirklich ernst?!

Selbst der Spiegel setzt noch ein Fragezeichen!

Klare Sache

Mal schauen, ob Bayer sich da nicht verzockt hat. Diese Klagen sind erst der Anfang. Bin mir nicht sicher, ob die von Bayer wussten, welchen Dreck zu da kaufen, um es aufs Feld zu geben?

@ gman (11:57) Aufsichtsratssitzung ist eh anberaumt

@ gman

In Sachen Aufsichtsrat:

Jeder Aktionär sollte keinen Aufsichtsrat wählen, der Vorstände solche Risiken erlaubt. Entlastung ausgeschlossen!

ich weiss, dass es eh demnächst eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung geben wird und dann fliegt hoffentlich der Vorstand samt Aufsichtsrat raus und dann wird der Konzern hoffentlich aufgespaltet um den Rest von Bayer zu retten (die Pharma-Sparte).

https://tinyurl.com/y49pln8f
Handelsblatt: Bayer plant außerordentliche Aufsichtsratssitzung „in zwei bis drei Wochen“ (01.05.2019 - 10:47 Uhr)

Düsseldorf Nach der desaströsen Hauptversammlung und der Nichtentlastung des Vorstands am Freitag vergangener Woche plant Bayer eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung „in zwei bis drei Wochen“. Dies erfuhr die „Wirtschaftswoche“ aus dem Aufsichtsrat.

Wann wird Glyhosat im Regenwasser nachweisbar?..

Erst wenn Glyhosat im Regenwasser nachgewiesen wird, wird es vermutlich verboten, ähnlich wie bei Atrazien ende der neunziger Jahre...

Die Schäden müssen anscheinend erst unwiderruflich sein, bevor reagiert wird?...

@ gman (12:02): hier das EUGH-Urteil zu den Studien

@ gman

Hier das Urteil zur Öffentlichmachung der Studien von Monsanto:

https://tinyurl.com/yyo32eja
MDR: Glyphosat-Urteil: EU-Behörde muss geheime Studien veröffentlichen (07. März 2019, 14:08 Uhr )

Die EU-Behörde Efsa muss bislang geheim gehaltene Studien herausgeben, die das Krebsrisiko von Glyphosat untersuchen. Die Efsa befürchtete, die Veröffentlichung könne die Geschäftsinteressen der Hersteller Monsanto und Cheminova gefährden.

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa muss Krebs-Studien über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden.

[...]

Die Richter urteilten nun aber, die Informationen für die Öffentlichkeit seien wichtiger als die Geschäftsinteressen der Hersteller.

Tja.. gman.. so schnell kann's gehen. Aus und Vorbei fuer Monsanto!! Das ist eine schallende Ohrfeige fuer Monsanto.

11:43, gman
>>Jetzt erst, nachdem ein deutscher Konzern getroffen werden kann, gibt es solche Klagen und Urteile. Es riecht gewaltig!<<
--
Die Klagen waren bereits anhängig, bevor die Übernahme beschlossen wurde. Bayer schien der Ansicht zu sein, das Risiko wäre kalkulierbar. Es handelt sich hier ohnehin nur um erstinstanzliche Urteile, und die sind in den USA oft spektakulär, haben aber selten Bestand. Die Prozesse werden sich noch viele Jahre hinziehen.

Ok, aber sind Sie sicher, dass das agieren der Klägeranwälte und das Urteil auch so ausgefallen wäre, wenn Montsanto heute nicht zum deutschen Konzern Bayer gehören würde.

Bayer wird keine Steuern mehr zahlen, Arbeitsplätze werden abgebaut. Damit keine Zweifel aufkommen, Deutschland ist insgesamt betroffen, nicht nur die Aktionäre, deren Aktie gerade zum Zocker-Spekulationsobjekt verkommt.

Ja was mag denn nur dahinter stecken?

Für jedes Geschäft gibt es eine Vermittlungsprovision. Diese ist im Verkauf in der Regel 10% der Verkaufssumme. Monsanto wurde für 63 Milliarden gekauft. Also sind davon 6,3 Milliarden für die Monsanto-Manager, 6,3 Milliarden für Bayer-Manager. Denen können die Folgen völlig egal sein, denn sie müssen ja nicht mit ihrem "Privat"-Vermögen haften, zumal es außerordentlich schwierig ist, schuldhaftes Verdagen nachzuweisen, denn natürlich halten die alle zusammen wie Pech und Schwefel.
.
Motto: Nach mir die Sintflut!

und ist nicht zu ende

die amis sind sehr klever, sie wussten das sie diese firma monsato loswerden müssen denn wenn nicht würde eine weltklage auf amerika fallen da schon viel bauern mit dieser genmanipilierung ihre felder und umwelt zerstört haben. klever und bravo nur bayer hats nicth kapiert und niemand wollte diese vernichtungsanlagen kaufen.

ich habe kein mitleid und sogar aussenseiter wussten von den bevorstehenden klagen die nur unter verschluss gehalten wurde da es eine amerikansiche firma war.

wenn du kaufst übernimmst du auch die risiken, den holen kann man vom verkäufer nichts mehr denn er existiert nicht mehr.

schädlich ist es alle male glysophat, denn wenn natur stirbt und wir sind ein teil davon, sterben und erkranken wir auch davon.

@11:05 Horchmal4

Sie wollen nicht wirklich bei all den Untersuchungen zur Krebs-verursachenden Wirkung von Glyphosat den Bayer-Konzern zum Opfer erklären, oder?

11:17 von IBELIN

>>Warum aber Bayer fuer ein Unkrautvernichtungsmittel verantwortlich sein soll, das die Anwender 1982 erstmals angewendet haben erschliesst sich mit nicht. <<

Weil Bayer so gierig war eine komplette Übernahme (mit allen Rechten und Pflichten) zu starten anstatt eines Asset-Deals. Man hätte die Sparte "Unkrautvernichtungsmittel" nicht mit übernehmen sollen Klagen waren ja bereits anhängig.

Medizin gegen Empörungswellen

Bevor hier im Forum die Empörungswellen neue Höchststände erreichen, einmal zum Runterkühlen ein paar Fakten.

Die Bayer-Aktie hat zum Handelsbeginn mit Vorliegen der Nachrichten aus den USA einen Kurseinbruch gehabt, -2,80 Euro bzw. fast 5 %. Diese Verluste hat die Aktie innerhalb kurzer Frist weitgehend wieder ausgeglichen. Aktuell, Stand 12 Uhr, steht die Aktie stabil mit "nur noch" -1,27 Euro gegenüber dem gestrigen Handelsschluss. Sprich: Aktienhandel, Banken und Analysten sind sich weitgehend einig, dass die angeordnete Strafzahlung dank der angestrebten Revision nur ein Strohfeuer ist.

Andererseits hat die Bayer-Aktie seit Übernahme des Monsanto-Unternehmens (08.06.2018) etwa 43,20 Euro an Wert verloren. Damit hat sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens Bayer AG um etwa 45 % oder aber 20 Mrd. Euro kontinuierlich innerhalb von 11 Monaten verringert.

Allerdings war im April Beschluss der Hauptversammlung, dass die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 bei 2,80 Euro bleibt.

ZU 12:14 von erster Realist "Spekulanten überall"

Erst wenn Glyhosat im Regenwasser nachgewiesen wird, wird es vermutlich verboten, ähnlich wie bei Atrazien ende der neunziger Jahre...
Die Schäden müssen anscheinend erst unwiderruflich sein, bevor reagiert wird?...

@Realist, was ist davon jetzt real?
Unter ihrer Prämisse müsste alles verboten werden. Es könnte ja sein, dass ....

Sorry, zu was brauchen wird dann noch staatliche Behörden für die Zulassung.
Dort gibt es keine Verantwortung, keine Haftung?

Bayer ist seit 1945 kein

Bayer ist seit 1945 kein deutsches Unternehmen mehr. Die Vorstellung man hätte in Amerika gewartet, bis Monsanto "den Deutschen" gehört um dann zu klagen, ist nicht zutreffend.

Bitte zudem um Erklärung, wie der Heroin-Konzern Bayer, der auch massiv Chemikalien für die Landwirtschaft verkauft, durch die Übernahme von Monsanto einen Imageverlust erleiden könnte.

Am 14. Mai 2019 um 11:50 von fathaland slim

"Die Klagen waren bereits anhängig, bevor die Übernahme beschlossen wurde. Bayer schien der Ansicht zu sein, das Risiko wäre kalkulierbar. Es handelt sich hier ohnehin nur um erstinstanzliche Urteile, und die sind in den USA oft spektakulär, haben aber selten Bestand. Die Prozesse werden sich noch viele Jahre hinziehen."

Sicher waren die Klagen bereits anhängig vor der Übernahme, aber erst jetzt fallen die Urteile zugunsten der Kläger. Ich frage mich, wie man das übersehen kann. Es war klar, dass man eine ausländische, bevorzugt deutsche Firma suchte, die dann verurteilt werden kann. Was den Bestand der Urteile angeht, so geht es nicht mehr gegen eine US-Firma, und somit ist es im Interesse der Vereinigten Staaten, dass diese Bestand haben. Es entlastet nämlich auch den eigenen Haushalt.

Also ich frage mich allen

Also ich frage mich allen Ernstes was da passiert ist: der Kauf von Monsanto ist ja vorher nicht verheimlicht worden, es wurde darüber berichtet und auch hier im Forum auf die möglichen Gefahren durch eventuelle Klagen hingewiesen.
All dies wurde augenscheinlich von den verantwortlichen bei Bayer ignoriert, es kam zum Kauf.
Kann diese offensichtliche Fehlentscheidung eigentlich zur Entlastung des Vorstandes dieser Firma führen? Und kann man den Vorstand von Bayer verantwortlich im Sinne von Gewährleistungsansprüchen machen?
Da würde mich die Rechtslage interessieren.

12:04, Icke 1

>>Bin mir nicht sicher, ob die von Bayer wussten, welchen Dreck zu da kaufen, um es aufs Feld zu geben?<<

Wussten sie. Glyphosat wird ja immerhin seit fast einem halben Jahrhundert weltweit in ungeheuren Mengen ausgebracht.

Das Patent ist übrigens abgelaufen, mittlerweile wird das Mittel von mehr als vierzig Unternehmen hergestellt und ist für Monsanto, was die Umsätze angeht, gar nicht mehr wichtig.

@ Orwell AG Glyphosat mag ein

@ Orwell AG

Glyphosat mag ein cancerogenes Potenzial haben, aber es ist nach Prüfungen zugelassen und gilt bisher nicht als cancerogen. Da muss es auch Sicherheit für Firmen geben.
Wie gesagt, wenn man die Zulassung anzweifelt: Neuüberprüfung veranlassen. Wenn man Fälschung in den vorherigen toxikologischne Studien annimmt, diese Fälle untersuchen, ggf. strafrechtlich/zivilrechtlich aufarbeiten. Aber so lang nach Standards der GLP gearbeiet wurde ist Monsanto/Bayer da eigentlich raus (und das heißt nicht, dass ich Glyphosat toll finde, ganz im Gegenteil!).
Aus ökonomisch systemischer Sicht ist das Wahnsinn Bayer nun zu verknacken.
Aus ökologischer Sicht jubele ich, da Glyphosat eventuell vom Markt verschwindet (endlich!).

Zu 12:18 von Demokratieschue... "Geheime Studien"

Die EU-Behörde Efsa muss bislang geheim gehaltene Studien herausgeben, die das Krebsrisiko von Glyphosat untersuchen
..
Tja.. gman.. so schnell kann's gehen. Aus und Vorbei fuer Monsanto!! Das ist eine schallende Ohrfeige fuer Monsanto.

Tja.. Demokratieschue.., was steht denn drin in den "geheim gehaltenen Studien"??

Auch wieder so eine tolle Behörde:

EU-Lebensmittelbehörde Efsa

Was tut u.a. diese EU-Behörde in welchem Interesse?! Verantwortung, Haftung?!!

12:28, ex_Bayerndödel

>>Sicher waren die Klagen bereits anhängig vor der Übernahme, aber erst jetzt fallen die Urteile zugunsten der Kläger. Ich frage mich, wie man das übersehen kann.<<

Was hat man übersehen?

>>Es war klar, dass man eine ausländische, bevorzugt deutsche Firma suchte, die dann verurteilt werden kann.<<

Deswegen hat man bereits vor der Übernahme durch Bayer geklagt, wissend daß Monsanto bald in deutscher Hand sein dürfte? Und mit dem Urteil absichtlich bis nach der Übernahme gewartet?

>>Was den Bestand der Urteile angeht, so geht es nicht mehr gegen eine US-Firma, und somit ist es im Interesse der Vereinigten Staaten, dass diese Bestand haben.<<

Sie meinen, die US-Regierung wird die nächste Instanz anweisen, das erstinstanzliche Urteil bestehen zu lassen?

>>Es entlastet nämlich auch den eigenen Haushalt.<<

Inwiefern?

11:43 von gman

>>Es gibt aber keine "Hand in Hand". Haben Sie Beweise dafür?<<

Der Ex-Landwirtschaftsminister der BRD hat einer (EU) Verlängerung von Glyphosat zugestimmt obwohl er von der Bundesregierung zum Gegenteil angewiesen war. Er entschied nach seinem "Gewissen". Auch unsere heutige Landwirtschaftsministerin sieht kein Problem in Glyphosat. Das Gutachten von Monsanto hat ja die "Ungefährlichkeit" bestätigt.
Wenn ein Konzern einen Politiker so beeinflussen kann, ist das dann "Hand in Hand"?

"Bauern"verband machts moeglich

Glyphosat stört die Aminosäure-Synthese nicht nur in
Pflanzen sondern auch in Bakterien. Damit wird zum einen das Bodenmikrobiom verändert, zum anderen zeigen Forschungsergebnisse, dass Glyphosat u.a. die Darmflora von Bienen zerstört, was zum Bienensterben beiträgt. Siehe
*PNAS*, 115 (41) 10305-10310 (2018). Auch hierzulande Versucht der Deutsche Bauernverband (dem Monsanto angehoert), kitische Stimmen mundtot zu machen. Einfach schade.

Wie ist das eigentlich mit

Wie ist das eigentlich mit den diversen Behörden die eine Zulassung von Glyphosat erwirkt haben. Es gibt für mich eine gewisse Diskrepanz zwischen den Positionen, einerseits Zulassung ja andererseits Urteil in Amerika.
Einer muss sich ja nun irren und auf dem Holzweg sein. Übernimmt derjenige dann auch die Strafzahlung? Und wenn nein, warum nicht?
Und warum ist für uns in Deutschland ein amerikanisches Gericht mit seinem Urteil bindend und wäre das umgekehrt eigentlich auch so?

@ Demokratieschue...

"...Doch der Beweis liegt vor! Denn diese Behörden wurden laut internern Unterlagen von Monsanto geschmiert!! Es geht dabei um interne Mails, Memos und sonstige Unterlagen...."

Sie meinen, Monsanto hat Bayer betrogen und sich "schöner" gerechnet? Das wäre ein wichtiger Aspekt und könnte Bayer vielleicht sogar bei der Rückabwicklung helfen...?

12:14 von erster Realist

Wann wird Glyhosat im Regenwasser nachweisbar?..

Erst wenn Glyhosat im Regenwasser nachgewiesen wird, wird es vermutlich verboten, ähnlich wie bei Atrazien ende der neunziger Jahre...

Die Schäden müssen anscheinend erst unwiderruflich sein, bevor reagiert wird?...
///
*
*
Richtig, auch die Erfindung des Feuers ist nicht wieder rückgängig gemacht worden.
*
Eventuell weil nach Abhandenkommen der Schadstoffklassenabzocke (wegen Betrug und techn. Unmöglichkeit) auch das Feuer noch für CO2-Steuer gebraucht wird?
*
Unwideruflich?

@tisiphone

"Gut, in Deutschland war Monsanto bis zur Übernahme recht unbekannt." ---
Das stimmt so nicht, schon seit den späten 80ern war Monsanto der schwarze Teufel der Öko-Szene aufgrund seiner Gifte, die schon damals behauptet auch den Menschen schädigen konnten und so viele ökologische Nebenwirkungen hatten. Dazu ein globales asoziales, unseriöses Geschäftsgebaren, das schon seit Jahrzehnten angeprangert wird, Lügen, Bestechungen, usw. Ich sah in den 80ern eine Doku im Kino, die auf einen auffälligen Zusammenhang von unerklärlichen Häufungen von tödlichen Journalisten-Unfällen hinwies, die zu den unseriösen Geschäftspraktiken Monsantos recherchierten... Dazu wurde darin auch das Ziel der Chemieriesen benannt, den globalen Saatguthandel unter ihre Kontrolle zu bringen. Alle, denen ich es erzählte, glaubten nicht daran - heute ist es Realität. Wer natürlich Scheuklappen aufhat, kannte die Firma bis zur Bayerübernahme nicht.

Mit klarem Menschenverstand

Mit klarem Menschenverstand ist nicht zu erfassen, dass man die Natur, unsere Lebensgrundlage, zerstören darf. Geld und Gier kennt keine Ethik. Die Politiker, die das zugelassen haben, ebenfalls.
MfG

12:18, gman

>>Ok, aber sind Sie sicher, dass das agieren der Klägeranwälte und das Urteil auch so ausgefallen wäre, wenn Montsanto heute nicht zum deutschen Konzern Bayer gehören würde.<<

Sie überschreiten die Grenze zur Verschwörungstheorie.

>>Bayer wird keine Steuern mehr zahlen, Arbeitsplätze werden abgebaut.<<

Sind Sie sicher, daß ein Konzern Strafzahlungen, die sich aus einem Gerichtsurteil ergeben, steuermindernd wirksam machen kann, wo er doch gleichzeitig die Dividendenzahlung nicht vermindert? Und zahlt Bayer denn wirklich all seine Steuern in Deutschland? Und warum sollte Bayer deswegen Arbeitsplätze abbauen? Gibt es einen Produktions- und Absatzrückgang?

>>Damit keine Zweifel aufkommen, Deutschland ist insgesamt betroffen, nicht nur die Aktionäre, deren Aktie gerade zum Zocker-Spekulationsobjekt verkommt.<<

Hätte ich Geld übrig, würde ich genau jetzt Bayer-Aktien kaufen. Das Unternehmen ist nämlich gesund, und wer nicht auf schnellen Spekulstionsgewinn aus ist, damit gut beraten.

Alle nehmen an Bayer sei unschuldig?

Eine Auswahl der Bayer AG:

- Massenproduktion von Heroin als Hustensaft (DIE ZEIT, 13.03.2008)
- Beteiligung am Holocaust und Einsatz von Sklavenarbeit im 3. Reich (BBC News, 16.02.1999)
- der wissentliche Verkauf von HIV kontaminierten Blutkonserven (New York Times, 22.05.2003)
- Studienfälschung bei Metrifonaten (thepharmaletter, 17.02.1999)
- Bayers Einsatz für Fluorchinolonantibiotikum (z.B. Ciproxin) trotz tödlicher Nebenwirkungen (Arzneimittelkommission, 27.07.2016; BfArM, 02.05.2019)
- Produktion PCB und PCDD verseuchter Entlaubungsmittel im Rahmen des Vietnamkriegs (Bayer-Patente #1109680 und #3014943, sog, Schrader-Patente, s. G. Wallraff 21.06.1998, Amtsgericht Köln)
- Beteiligung am Kongokrieg (UN Press Release, 16.04.2001)
- Todesfälle durch Cerivastatin und Drospirenon, aufgrund von Fahrlässigkeit (Il Gazzettino, 17.01.2013; FDA, 10.04.2012)

Der Leumund spielt eine große Rolle bei Geschworenengerichten. Daher vertrete ich andere Ansichten.

12:39, tettigonia

>>Auch hierzulande Versucht der Deutsche Bauernverband (dem Monsanto angehoert), kitische Stimmen mundtot zu machen.<<

Monsanto ist Mitglied des Bauernverbandes?

Wirklich?

um 12:34 von gman "Was tut u.a. diese EU-Behörde in welchem Inte

>>Auch wieder so eine tolle Behörde:

EU-Lebensmittelbehörde Efsa

Was tut u.a. diese EU-Behörde in welchem Interesse?! Verantwortung, Haftung?!!<<

Die handeln natürlich im Interesse der Unternehmen...

Bei Atrazien verhielt es sich etwas anders und das Pestizid wurde letztendlich als Alibi"wegen einer anderen Verseuchung verboten...

Insider wissen da sicherlich mehr und die damalige Regierung / Presse hat nicht schlecht gemauert und den Maulkorb verpasst bekommen...

Nun nach über 30 Jahren wage auch ich zu berichten, obwohl ich schon ende der neunziger Jahre versucht habe für Aufklärung zu sorgen...

Auch diesmal wird es schwierig sein, Schäden nachzuweisen, von daher erfüllt mir diese Urteile mit einer gewissen Schadenfreude...

Auch das Manager-Magazin berichtet ueber die Interessenskonflikt

Auch das Manager-Magazin berichtet von diesen Interessenskonflikten bei er Efsa:

https://tinyurl.com/yyov3ft2
Manager-Magazin: US-Richter ebnet Weg für Klagewelle gegen Bayer-Tochter (11.07.2018)

3. Teil: Manipulationsvorwürfe auf allen Seiten

Glyphosat-Befürworter und -Gegner versuchen in der Debatte, ihre Interessen mit allen Mitteln durchzusetzen und die Gegenseite zu schwächen. Der Überblick:

Glyphosat-Hersteller Monsanto hat offenbar versucht, die Entscheidungsfindung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) zu beeinflussen. Inwiefern das erfolgreich war, ist unklar. Auch wird dem Unternehmen vorgeworfen, Forschern für positive Glyphosat-Berichte Geld gezahlt zu haben. Das Unternehmen bestreitet das.

An der glyphosatkritischen Bewertung der IARC ("wahrscheinlich krebserregend") war ein Sachverständiger mit Interessenskonflikten beteiligt.

09:52 von Hepheistos

Ah ja, die amerikanische Verschwörung zu Lasten der Europäer insbesondere der Deutschen.
Auf die Idee, daß in der Unternehmensführung von Bayer (und VW etc) einfach nur unverantwortliche Zocker ohne eigenes monetäres Risiko ihrer Casinomentalität gefrönt haben kommt man natürlich nicht.

@ Ray (12:45): ja Monsanto hat betrogen

@ Ray

Sie meinen, Monsanto hat Bayer betrogen und sich "schöner" gerechnet? Das wäre ein wichtiger Aspekt und könnte Bayer vielleicht sogar bei der Rückabwicklung helfen...?

Yep, Monsanto hat betrogen und dass mit Wissen der us-Administration und mit Wissen der EU-Komission!! Und auch Altmaier hängt da mit drin wegen den Internessen der Agrarlobby (Bauernverband). Aber ob das bei der Rueckabwicklung hilft, wage ich zu bezweifeln. Um die Strafen kommt Monsanto nicht herum und wenn diese Agrarsparte nicht schleunigst abgestoßen wird, bricht das auch Bayer das Genick!! Das wäre das Ende fuer Bayer!

Monsanto zu kaufen war Verrat an Bayer!

Diejenigen, die den Kauf von Monsanto beschlossen haben, sollten selbst wegen dem absehbaren, massiven Schaden an Bayer voll zur Verantwortung gezogen werden. Weiterhin sollte geprüft werden ob die ehemaligen Verkäufer nicht wegen Verheimlichung von Problemen im Zusammenhang mit Roundup auch noch zur Verantwortung gezogen werden könnten. Ob mit Verkauf des "schwarzen Peters" die Sache für die Verkäufer so einfach erledigt ist? Letztlich sollte die Möglichkeit einer Rückabwicklung überprüft werden.

12:33 von asimo

"Glyphosat mag ein cancerogenes Potenzial haben, aber es ist nach Prüfungen zugelassen und gilt bisher nicht als cancerogen. Da muss es auch Sicherheit für Firmen geben."

Spätestens seit den Prozessen gegen die Tabakindustrie ist dies hinfällig. Das hätte Bayer bekannt sein müssen.
Und ja, beides ist durchaus vergleichbar. Es gibt schließlich auch Raucher, die keinen Krebs bekommen und nicht jeder Krebspatient ist/war Raucher.

ZU 12:37 von Walter2929 "Hand in Hand"

Der Ex-Landwirtschaftsminister der BRD hat einer (EU) Verlängerung von Glyphosat zugestimmt obwohl er von der Bundesregierung zum Gegenteil angewiesen war. Er entschied nach seinem "Gewissen". Auch unsere heutige Landwirtschaftsministerin sieht kein Problem in Glyphosat. Das Gutachten von Monsanto hat ja die "Ungefährlichkeit" bestätigt.
Wenn ein Konzern einen Politiker so beeinflussen kann, ist das dann "Hand in Hand"?

@Walter2929, mit dem Urteil hat das jetzt nichts mehr zu tun, aber es ist nicht legitim, bei jeder Entscheidung von verantwortlichen Politikern, die Ihnen nicht passen, Beeinflussung zu unterstellen und sie in die Schmuddelecke zu stellen.

So einfach ist die Angelegenheit nicht. Unkraut- und Schädlingsbekämpfung sind für die Landwirtschaft und die Ernährung der Menschheit grundsätzlich und weltweit von Bedeutung. Es ist quasi so wie mit der Grundregel der StVO.
Bindende Bedingungen für den Verkehr aber verbieten geht nicht! Das wäre verantwortungslos!

um 09:30 von michel56 "Grund für die Übernahme..

>>Da fragt man sich doch was?

Weil da jetzt in deutscher Hand die USA als bekannt klagewütige Nation wird jetzt einen anderen Staat melken?Mal abgesehen von den Managern mit Millionengehalt die die unbeliebteste,skrupelloseste;rücksichtsloseste;agressivste Firma der Welt mit Geschäftsmodell Erpressung;Monopolisierung auf Leben unbedingt für astronomische 63Mrd.€ $ kaufen mußten. Ist die Dummheit u. Ignoranz für die Egos solcher geballter Manager-inkompetenz nur mit $-bzw. €-Zeichen in den Augen zu erklären?Oder hätte man das nicht doch ahnen wissen müssen um dafür so gute Gehälter zu beziehen. Am Ende müssen wohl wie immer die vom Fußvolk alles ausbaden bis zu Vernichtung der eigenen Existenzgrundlage von Lohn u. Brot. Sind wir wieder im alten Rom mit Brot u. Spielen gelandet wo das Folk die Krümel abbekommt aber bei den großen Spielen nur zusehen darf wo die Sklaven u. eigenen in Ungnade gefallenen von den Löwen zerrissen werden?<<

//

Anders lässt es sich nicht erklären?...

12:52, kba

>>schon seit den späten 80ern war Monsanto der schwarze Teufel der Öko-Szene aufgrund seiner Gifte, die schon damals behauptet auch den Menschen schädigen konnten und so viele ökologische Nebenwirkungen hatten.<<

Nein, nicht deswegen. Denn die Herstellung und der Vertrieb von Giftbrühen ist kein Alleinstellungsmerkmal Monsantos. Der Hauptkritikpunkt war Monsantos monopolartiges Engagement in der Gentechnologie und die Patentierung von Saatgut. Es wurden nämlich Nutzpflanzen gentechnisch so verändert, daß sie gegen Glyphosat unempfindlich wurden. Man konnte so die Erträge gewaltig steigern, weil alles andere umgebracht wurde, bis auf die Nutzpflanze, deren Patent Monsanto hielt. So konnte die Firma fast so etwas wie ein weltweites Saatgutmonopol aufbauen.

um 12:49 von Boris.1945 "Bitte nicht ins lächerliche ziehn...

>>12:14 von erster Realist

Wann wird Glyhosat im Regenwasser nachweisbar?..

Erst wenn Glyhosat im Regenwasser nachgewiesen wird, wird es vermutlich verboten, ähnlich wie bei Atrazien ende der neunziger Jahre...

Die Schäden müssen anscheinend erst unwiderruflich sein, bevor reagiert wird?...
///
*
*
Richtig, auch die Erfindung des Feuers ist nicht wieder rückgängig gemacht worden.<<

Es ist ernster als wir es uns alle Vorstellen können und Schäden sind mittlerweile nachweisbar, sonst gäbe es nicht solche Urteile...

Aus Gewinnmaximierung wird die Umwelt systematisch zerstört und solch große Unternehmen wie Byer haben anscheinend einen Freibrief, oder die Mittel da maßgeblich sich dran zu beteiligen...

@kba - Ja, Monsanto hat einen so schrecklichen

Ruf (auch aufgrund seiner Aktionen in Ländern der 3. Welt, die an räuberische Erpressung grenzen), dass man sich nur fragt, was Bayer geritten hat, so ein vollkommen unethisches Unternehmen einzukaufen.

Auf der anderen Seite ist auch die Frage berechtigt, wie es in den USA zu solchen Urteilen kommen kann, wenn die eigene Zulassungsbehörde des Landes weiterhin ihre Einschätzung bekräftigt, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Dann muss das Gerichtsurteil auch Konsequenzen für diese Behörde (EPA) haben - und für Zulassungsbehörden rund um die Welt, die das Zeug zugelassen haben. Gleichzeitig kann Bayer davon ausgehen, dass Klagen sich - auch international - häufen.

Sicher muss man auch der Frage nachgehen, wieso es erst zu solchen Urteilen gekommen ist, nachdem Monsanto kein US-Konzern mehr war. War Bayer so dämlich, bei laufenden Klagen im Milliardenbereich ein so übel beleumundetes Unternehmen zu kaufen und seinen eigenen Ruf böse zu schädigen?

Geld holen

Wenn es so weiter geht mit den Milliarden Strafen...dann wird Bayer natürlich schnell pleite gehen...die Frage stellt sich, was geschieht, wenn Bayer diese Strafen nicht zahlt...soviel kann das Unternehmen nie in den USA verdienen...was denken sich da diese Richter und Geschworenen dabei?

Ich bin FROH

Ich bin ja so froh, von diesem "SAFTLADEN" keinerlei Aktien mehr im Depot zu haben.

Wie lange wird es "BAYER" in dieser Form noch geben. Ich nehme noch Wetten an.

Glyphosat-Prozess:Bayer muß Milliarden zahlen....

Es wird enger für die beiden Werner´s.Baumann und Wenning.Selbst wenn ein Teil der übrigen Prozesse nicht zu ungunsten von Bayer ausgeht,kann daß das Ende von Bayer in der bisherigen Bedeutung und Stärke bedeuten.
Da nützt es auch nichts wenn sich der Aufsichtsrat und leider auch der Gesamtbetriebsrat sich hinter den Konzern stellen.

@dermulla

"Und ja, beides ist durchaus vergleichbar. Es gibt schließlich auch Raucher, die keinen Krebs bekommen und nicht jeder Krebspatient ist/war Raucher."

Das ist nur bedingt vergleichbar. Beim Rauchen ist die Cancerogenität bei üblicher Dosierung eindeutig im Tierversuch nachweisbar. Bei Glyphosat nicht.

Wie mehrfach gesagt, ich mag Glyphosat überhaupt nicht und bin mehr als froh, wenn es vom Markt verschwindet, aber Monsanto/Bayer sollten mit den vorliegenden toxikologischen Prüfungen eigentlich in einer rechtlich sicheren position sein. Denn genau dafür gibt es ja die toxikologischen Studien vor der Marktzulassung... ES würde nie mehr jemand einen neuen Wirkstoff auf den Markt bringen, wenn nach Zulassung man dennoch bei später bekannt werdenden Schäden belangt werden kann. Neue Erkenntnisse dürfen sich nicht auf Ereignisse in der Vergangenheit auswirken (außer bei Vorsatz).

@ 11:43 gman

Schon interessant, dass Sie Zusammenhänge leugnen mit der Begründung, es sind auch Menschen an diesem Krebs erkrankt, die NICHT mit Glyphosat in Berührung kamen. Das ist ein Totschlagargument gegen jede statistische und diagnostische Beweislage und natürlich jenseits aller wissenschaftlichen Forschung angesiedelt.
Zum Thema "Hand in Hand" haben dankenswerterweise schon andere das Notwendige gesagt.

Da hat sich der Kauf ja richtig gelohnt...

Bayer übernimmt Monsanto und übernimmt sich dabei. Der Aktienkurs fällt und fällt. Klug wäre es gewesen abzuwarten bis nach den Klagen und dann Monsanto deutlich billiger zu kaufen. Aber dann wäre evtl. Konkurrenz da gewesen.
Der Kauf lässt sich auch nur auf eine Weise deuten: Bayer will raus aus dem immer stärker regulierten und damit unattraktiver werdenden Pharma-Geschäft und sich voll auf Gebrauchschemikalien konzentrieren.

Richtig!

Und Glyphosat muss weg, umgehend! So gesehen ist die Strafe zu milde für massive Umweltzerstörung und Lebensgefährdung. Hoffentlich folgt dem noch viel mehr. Bayer muss Produktion und Vertrieb sofort einstellen oder anderenfalls pleite gehen.

Monsanto / Bayer soll einfach nur pleite gehen,

damit das endlich aufhört, Glyphosat in die Umwelt einzubringen.

Und Juraprofessor David Levine ist kein Biologe, Mediziner.

Zu 15:13 von andererseits -----> Ihre Meinung ...

... lasse ich Ihnen. Meine bilde ich mir selbst!

@ 11:43 gman
Schon interessant, dass Sie Zusammenhänge leugnen mit der Begründung, es sind auch Menschen an diesem Krebs erkrankt, die NICHT mit Glyphosat in Berührung kamen. Das ist ein Totschlagargument gegen jede statistische und diagnostische Beweislage und natürlich jenseits aller wissenschaftlichen Forschung angesiedelt.
Zum Thema "Hand in Hand" haben dankenswerterweise schon andere das Notwendige gesagt.

Ihre angeführte "Beweislage" ist keine, weder statistisch noch diagnostisch. Damit das klar ist, ich leugne nichts! Was auch? Der genannte Hinweis ist deshalb auch keine Begründung.

Lassen Sie doch "andere" aus dem Spiel. Es gibt solche und andere andere, die sich zum Thema äußern. Das ist ja gerade der Zweck eines Forums. Sonst ist es besser in ein Tagebuch zu schreiben, dort erfährt man keinen Widerspruch.

Was Sie machen ist das was Sie vorwerfen. So wird jede Diskussion totgeschlagen. Sie macht keinen Sinn mehr.

Multinationale Konzerne

Wer glaubt, die Bayer AG sei ein deutsches Unternehmen, hat den globalen Kapitalismus nicht begriffen. 27,5% der Mitarbeiter entfallen auf Standorte in Deutschland, ja. Aber 19,3% auf Nordamerika. 20,2% der Aktionäre sind deutsch. 30,2% entfallen jedoch auf USA und Kanada, 14,2% auf UK und Irland. Jedes Misstrauen gegen Unternehmen wie Monsanto oder Bayer ist berechtigt. Aber die nationale Perspektive bringt wahrhaftig keinen Erkenntnisgewinn. Warum Bayer sich sehenden Auges mit Monsanto belastet hat und wer im Hintergrund der große Nutznießer der Transaktion ist, ist ganz sicher nicht anhand der Staatsangehörigkeit der Akteure zu ermitteln.

@ Horchmal4

"Falls Profis diese Urteile bestätigen......haben wir alle ein ganz anderes Problem: In diesem Fall hat kein Unternehmen mehr Rechtssicherheit, dass von Behörden geprüfte und freigegebene Produkte auch tatsächlich verkauft werden dürfen" Am 14. Mai 2019 um 11:05 von Horchmal4

Das ist soweit ich weiß in den USA sowieso der Fall. Das funktioniert anders, als in Deutschland mit TüV usw.

Die Verkäufer von Monsanto

konnten ihr Glück nicht fassen. Aber bei uns ist es ja unbedenklich.

15.39Frau Hambach-Multinational Konzern-Person

Bei einer Vielzahl von grossen Multinationals die von Deutschland aus operieren ist es überraschend wie gering der deutsche Aktionärsanteil ist, beziehungsweise wie gering er geworden ist, dies nicht nur zahlenmäßig sondern vor allem wertmaßig. Im Falle Bayer AG waren die Probleme dem Management bekannt, zumehr Großaktionäre einen direkten Draht zum Management haben. Man muss davon ausgehen das bereits vor dem Kauf das Management informiert war. Im Falle Bayer ist wohl von einer Zerschlagung durch einige Aktionärsgruppen auszugehen, die künftige Geschäftstätigkeit dürfte wohl weniger von Deutschland ausgehen.

crazy

Kein Beweis dass Glyphosat krebserregend ist. Das seit Jahrzehnten am häufigsten verwendete Spritzmittel weltweit. EPA gibt erst vor wenigen Tagen wieder grünes Licht. Diese Urteile sind ein Hohn der Wissenschaft und des Rechtsstaats.

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