Ihre Meinung zu: "Position der Abschreckung": Pompeo warnt Iran

8. Mai 2019 - 13:40 Uhr

Ein Besuch als Abschreckung: Seinen Stopp in Bagdad habe er genutzt, um den Iran vor Angriffen auf US-Ziele zu warnen, sagte US-Außenminister Pompeo. Der Konflikt mit dem Iran spitzt sich weiter zu.

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Kommentare

Wieso ...

"Der Iran hatte - ein Jahr nach Aufkündigung des internationalen Atomabkommens durch die USA - mit der Wiederaufnahme seiner Urananreicherung gedroht.

... ist es eine Drohung, wenn man einen Vertrag nur dann einhalten will, wenn es der Vertragspartner auch tut?

Eigentlich doch nur konsequent.

Wag the dog?

Geht es um den Iran oder fühlt Herr Trump den juristischen Druck der Demokraten größer werden?

Herr Pompeo sondiert wohl die Lage

Ich vermute, er bereitet seine Verbündeten (Irak, Saudi-Arabien, GB, D, F und wem er sonst noch trauen kann) auf eine Lösung des Iran-Problems vor.

Diese (saubere) Lösung könnte die Pulverisierung der iranischen Anlagen sein - orientiert an den seinerzeit erfolgreichen "chirurgischen Eingriffen" der Israelis bezüglich der A-Anlagen in Irak und Syrien.

Die USA sind auf den besten

Die USA sind auf den besten Weg die Welt abzuschrecken. Fragt sich nur, wie lange die Verbündeten Staaten das mitmachen.

Wieder mal

Wieder mal Krieg spielen, Weltpolizei und schließlich ein Trümmerfeld und verletzte, getötete Zivilisten hinterlassen? Hass säen und Hass ernten?

Wer warnt mal Pompeo?

Heute ist der 8.Mai - in einigen EU Ländern
ist heute Feiertag und gedenkt dem WW2 Kriegsende - bzw. dem Ende des Nazi Faschismus.

Ironie des ganzen ist schon die Kündigung des Atomvertrages der USA vor genau einem Jahr...

Die Arroganz und Kriegstreiberei der USA macht mich einfach nur wütend und traurig...
Hätten die USA - ausser ihrem anscheinend schon zu lange zurückliegenden Bürgerkrieg, mal in den beiden Weltkriegen die volle Breitseite von Zerstörung, Plünderei, Vergewaltigung und sonstige menschenverachtende Taten eines Krieges im eigenen Land mitbekommen, wäre vielleicht etwas mehr Verstand in dieser dauerhaft gewissenslosen, kriegstreibenden, in Ansätzen neofaschistischen Regierung - und dem zur Weltherrschaft bestimmten Volke der USA...

Ein Trauerspiel - viel mehr ein Alptraum, von dem anscheinend keiner aufwachen möchte...?!

"..um den Iran vor Angriffen auf US-Ziele zu warnen..."

Ne, ist klar. Angreifen tun immer nur die anderen. Tun sie zwar gar nicht, weil Gnaeo Pompeo mit seinem Imperium selber immer der Angreifer ist, aber wie man Tatsachen ins genaue gegenteil verdreht, ist seit Anbeginn der Menschheit bekannt.

Und was hat die Tagesschau dazu zu sagen? Ach Kinder, natürlich gar nichts. Sie zitiert den Vertreter des Imperiums nur brav und untermalt seine Ausführungen mit einem typischen "Medienberichten zufolge sollen US-Geheimdienste zuvor vor iranischen Angriffen gewarnt haben". Geheimdienste... sollen.... Kritik gibt's nur zu Onkel Donalds Tweets, Haarpracht oder Vermögen, abgesehen von den Verschwörungstheorien über seine angeblichen Verstrickungen in alles Mögliche. Die Kriegsvorbereitungen werden aber selbstverständlich bestenfalls distanziert, in der Regel sogar wohlwollend begleitet, niemals jedoch wirklich scharf kritisiert. "Unsere" Tagesschau eben. Wir bekommen täglich genau das, was wir erwarten.

Wertfreie Berichterstattung zum Krieg..

Beeindruckend zu sehen wie wertfrei die Tagesschau berichten kann, wenn es darum geht wie unsere Verbündeten ganz offenbar Proxykriege anzetteln. Da kann Putin nur von Träumen.

Amerikanische Interessen im Irak? Meinen sie etwa ihre ihren frisch eroberten Vasallenstaat und dortige Ölreserven?

Ganz toll auch der Satz "Medienberichten zufolge sollen US-Geheimdienste zuvor vor iranischen Angriffen gewarnt haben."

Es könnte jemand was behauptet haben, aber wer und was lässt sich nicht nachvollziehen. Ist ja auch klar, so eine begleitende Propagandameldung will man nicht rückverfolgbar machen. Sie soll hier nur eine Stimmung erzeugen.

Fruchtzwerge, so wichtig wie ein kleines Steak!

Öl und Gas

Was dem Iran das Öl heilig ist, ist es Russland das Gas.
Im Fall der USA ist es beides.
Gerade deshalb und nicht wegen Menschenrechtsverletzungen oder drohender Gefahren für Nachbarstaaten, Nachbarregionen oder für die gesamte Welt, erheben die USA immer wieder Sanktionen gegen solche Staaten und Schaden deren gesunder Entwicklung bis hin dass diese dann irgendwann demokratischer werden können und dass deren Familien, so wie wir im Westen, vom Aufschwung in der Welt etwas abbekommen und sichern sich damit dass westliche Staaten auschliesslich bei ihnen oder über ihre Partner, wie etwa Saudi Arabien, ihr Öl oder auch Gas beziehen.
Im Sinne der USA nennt man so etwas dann sicher freie Marktwirtschaft und dass dann auch noch Manfred Weber, Nordstream 2 in Frage stellt zeigt schon alleine in welche Richtung einige Parteien denken ihre Politik weiterhin zu lenken.
Vielleicht sollten man von freier und deregulierter Marktwirtschaft zu einer gerechten und regulierten Marktwirtschaft übergehn.

„Ein Besuch als Abschreckung:

„Ein Besuch als Abschreckung: Seinen Stopp in Bagdad habe er genutzt, um den Iran vor Angriffen auf US-Ziele zu warnen, sagte US-Außenminister Pompeo. Der Konflikt mit dem Iran spitzt sich weiter zu. „
Und der Wahnsinn des Hegemon USA nimmt, obwohl Greta und ihre Fridays for Future Fans alles fürs bessere Klima machen, unerbittlich zu.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren

dass in diesem Teil der Welt der Agressor die USA sind.

Sehr interessant.

Zitat "amerikanische Interessen anzugreifen". Es geht also nicht darum das der Iran Krieg führen könnte. Sondern nur um die amerikanischen Interessen in diesem Gebiet. Da wird also wie in früheren Zeiten die gute alte Kannonenbot Politik gemacht.

US-Imperium

Seid bestehen der USA ,ca.240 Jahre, hat es nur 16 Jahre ohne Krieg gehabt (hat vor einigen Wochen ein ehemaliger US-Präsident erklärt)
1. Man sucht sich ein militärisch unterlegenes Land
2. Man erklärt diesem Land was es zu tun hat
3. Wenn dieses Land nicht folgt werden Sanktionen, Embargos und wirtschaftliche Sanktionen erwirkt, mit dem Rest der Welt.
Man würgt dieses Land bis es keine Luft mehr bekommt.
Wenn es dann Zuckt , tja dann wendet es ja Gewalt an, wir mussten uns ja wehren. Weil wir ja die Guten sind. Wir sind Demokraten.

Immer das gleiche Schema.
Und was sagt und tut unsere Regierung und die EU?
Nichts!!

Klassischer Fall

Das Schrauben an der Eskalationsspirale durch die rechtsnationale US-Administration entspricht fast dem klassischen US-Repertoire aus längst vergangenen geglaubten Kalte-Kriegstagen.

Wird demnächst die Straße von Hormuz der Golf von Tonking in dem die USA seinerzeit den Einsatz in Vietnam inszenierte (der im Nachhinein als Vorwand entlarvt wurde)?

Das Iran-Abkommen war ein Meisterstück internationaler Politik in schwierigen Zeiten. Übrigens unter Teilnahme auch von Russland und Deutschlands.

Die Trump-Administration hatte von Anfang an nicht das geringste Interesse es zu einem Erfolg für die Region werden zu lassen. Trump selber in seiner außenpolitischen Unbedarftheit war aufgesprungen, weil er in seiner bornierten Kleingeistigkeit alles wegräumen will, was an Obama erinnert.

Seine Hardliner, die zunehmend alle Positionen um ihn eingenommen haben, dagegen betreiben klassische US-Drohpolitik um strategische US-Interessen durchzusetzen.

Rechtsnationale Politik bedeutet Krieg.

Wann

Erklären die USA gegenüber dem Iran, daß
sie ihre Atomwaffen vernichten und auf Urananreicherung verzichten?
Wann erklären sich die USA dazu bereit, iranische Kontrolleure dies auf US - amerikanischem Gebiet überprüfen zu lassen?!
Wann erklären die USA, ihr einseitig aggressives Verhalten einzustellen?

Pompeo als Handlanger für Bolton.

Die Aufkündigung des Iran-Atomabkommens seitens der USA war der erste Schritt um den Iran zu provozieren - damit dieser dann so reagiert, dass für die USA ein Anlass gegeben wird um den Iran militärisch anzugreifen.
Die Kriegstreiber sitzen im Weisen Haus und allen voran John Bolton, der kein Hehl draus macht, dass er im Iran einen Regierungswechsel herbei führen will.
Allerdings hat Bolton seinen abgrundtiefen Hass auf den Iran nie plausibel begründet. Trump, der angeblich keinen Krieg anzetteln will, lässt Bolton aber genau in diese Richtung agieren. Die Zeichen für eine USA Angriff auf den Iran mehren sich. Für Trump Wiederwahl wäre es das Ende, wenn er diesen Bolton-Wahnsinn zulässt.

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In der TS um 12.00 Uhr wird

In der TS um 12.00 Uhr wird angeführt, dass der Iran nun drohe, die Strasse von Hormus zu schließen. Das stimmt so nicht! Der Iran will nur dann die Strasse schließen, wenn die US-Sanktionen künftig verhindern, dass der Iran sein Öl bzw. Länder Öl aus dem Iran ausführen.
Die ARD sollte solche Hintergründe unbedingt in ihre Berichte anführen, da sie das kriegerische Verhalten der USA in der Realität dokumentiert.
Die USA kündigten genau vor einem Jahr das internationale Atom-Abkommen mit dem Iran ohne Anlass. Der o.a. Bericht wies auch ausdrücklich darauf hin.

Brisant

Genau so ist es!

14:03 von DerGolem

"Ich vermute, er bereitet seine Verbündeten (Irak, Saudi-Arabien, GB, D, F und wem er sonst noch trauen kann) auf eine Lösung des Iran-Problems vor.
Diese (saubere) Lösung könnte die Pulverisierung der iranischen Anlagen sein - orientiert an den seinerzeit erfolgreichen "chirurgischen Eingriffen" der Israelis bezüglich der A-Anlagen in Irak und Syrien."

Mit D bereitet er ja offenbar keine Lösung des Iran-Problems vor, hier ist er nur vorbeigerauscht. In dem Fall, gut so.

Allerdings hätte man sich jeglichen "chirurgischen Eingriff" sparen können, wenn alle Seiten den Vertrag eingehalten hätten. Bisher haben ausschließlich die USA diesen Vertrag gebrochen. Sie bieten aber stattdessen eine "saubere Pulverisierung".

Da haben Sie eindeutig dargelegt, wer hier der Agressor ist.

Was wollen wir?

Die eine Seite spricht von einer CO2 Steuer für die Umwelt und die andere Seite spricht von einer realen Bedrohung die in einem Konflikt ausgehen könnte.
Hier ist der Wiedersprüch in unserer Weltordnung.
Nur eins können wir erfüllen.

@ DKAQI

Der Iran will nur dann die Strasse schließen, wenn die US-Sanktionen künftig verhindern, dass der Iran sein Öl bzw. Länder Öl aus dem Iran ausführen.

Politiker machen zuweilen völlig irrationale Vorschläge. Mit einer Sperrung eines internationalen Seegebietes könnte der Iran sein Öl ja erst recht nicht exportieren.

@ deldenk

Seid bestehen der USA ,ca.240 Jahre, hat es nur 16 Jahre ohne Krieg gehabt (hat vor einigen Wochen ein ehemaliger US-Präsident erklärt)

Hat der Gute auch einen Namen?

Wenn die Mullahs....

...nicht dumm sind, werden sie keinen Konflikt riskieren. Sie wissen, das wäre das Ende all ihrer schönen Paläste (Khamenei ist einer der reichsten Menschen im Mittleren Osten), all der schönen Privilegien und der ewigen Melkkuh, sprich iranisches Volk. Das Regime bläst heiße Luft und wird an den Verhandlungstisch kommen, wenn sich die internationale Gemeinschaft endlich einig ist, dass die Zeit des Regimes, seiner Provokationen, Menschenrechtsverletzungen, seiner Barbarei, seinem Frauenhass, seinen elendigen Einmischungen in der Region ein Ende finden muss. Dann liegt es am iranischen Volk, den Übergang zu einer besseren Zukunft ohne islamistischen Fundamentalismus hin zu bekommen. Terroristen verstehen nur eine klare Sprache, sie zu beschwichtigen ist sinnlos und der Iran ist ein Paradebeispiel dafür, siehe seine militärische Internventionen nach dem Atomdeal in der gesamten Region mit Hunderttausenden Toten. Die Erpressungen von Teheran müssen ein für alle Mal negiert werden.

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Die USA sind auf den besten

Die USA sind auf den besten Weg ihre Verbündeten auf der ganzen Welt abzuschrecken. Fragt sich nur, wie lange die Verbündeten Staaten das mitmachen. Es wird nicht immer so weitergehen.

14:05, Brisant

>>Wieder mal
Wieder mal Krieg spielen, Weltpolizei und schließlich ein Trümmerfeld und verletzte, getötete Zivilisten hinterlassen? Hass säen und Hass ernten?<<

Ich bitte Sie!

Es handelt sich doch um Trumps historisch erfolgreiche Politik, wie Mick Huckabees Töchterlein Sarah Sanders heute in die Welt hinauskrähte.

Donald Trump, der Friedensfürst und unerschrockene Kämpfer gegen Deep State und Establishment.

Am 08. Mai 2019 um 17:27 von Forengeschwätz

Zitat:
"...Hat der Gute auch einen Namen?..."

Ja, Foren-troll.

Betrachtet man allein die Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, so hat die Welt in diesem Zeitraum ganze 248 bewaffnete Konflikte erlebt. Ganze 201 davon (81 Prozent) liefen im aktiver US-Beteiligung ab. Zudem wurden in diesen Konflikten und Kriegen über 30 Millionen Menschen – davon rund 90 Prozent unschuldiger Zivilisten – von US-Militärs getötet. Soldaten und bewaffnete Kräfte kamen nur zu geringen Teilen zu Schaden.

20:03, MCC1968

>>Betrachtet man allein die Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, so hat die Welt in diesem Zeitraum ganze 248 bewaffnete Konflikte erlebt. Ganze 201 davon (81 Prozent) liefen im aktiver US-Beteiligung ab.<<

Man sollte aber vielleicht auch darauf hinweisen, daß an den Kriegen, die vor 1990 geführt wurden, auch die UdSSR beteiligt war.

Man nannte sie "Stellvertreterkriege".

Die Großmächte nahmen den Rest der Welt zur Geisel. Kalt war dieser kalte Krieg nur in Europa.

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