Ihre Meinung zu: Analyse: Rechte kapern politische Debatten im Netz

8. Mai 2019 - 5:00 Uhr

Eine Minderheit rechter Nutzer dominiert politische Diskussionen in Sozialen Netzwerken. Eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit NDR und WDR zeigt, wie sie vorgeht und offenbart die Ohnmacht vieler Parteien.

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Kommentare

Das Problem: Einzelne Mainstream-Medien:

"nur wenig später veröffentlichen Medien wie die FAZ, der BR und sogar CNN Artikel dazu und verweisen auf Meuthen".

Die AfD polarisiert eben

Aus dem Text:
>>> Dabei fanden die Analysten heraus, dass gut 47 Prozent der politischen Diskussionen eine thematische Verbindung zur AfD und zu rechten Themen hatten ... <<<
.
Was hat das jetzt mit "kapern" von Rechts zu tun?
Wenn die AfD das Thema ist, sind doch ebenso die Linken involviert, die über die Partei vom Leder ziehen. Sieht man doch sogar hier an diesem Artikel. Es wird das abwertende Wort "kapern" benutzt um Stimmung gegen die AfD zu schüren.
Nur weil die Altparteien sich noch im "Neuland" befinden, sollen sich die AfDler ebenfalls zurückziehen?
Hatten vor der AfD die Linken ebenfalls die Netzwerke "gekapert", oder nannte man es damals noch "einbringen" und "informieren"?

Wundert mich nicht,....

wenn 47 % der Artikel-AfD-Bezug haben, denn über die AfD wird ja auch alles und jedes berichtet. Vor allem, aber nicht nur im ÖR. NDR und WDR stellen die AfD natürlich immer so negativ wie es nur eben geht dar. Die Lieblingswörter "rechtspopulistisch" und "Hass" müssen immer vorkommen. Bei den anderen Parteien sind die Journalisten da schon großzügiger. Ich kann mich nicht erinnern, dass negativ berichtet wurde, als z.B. ein SPD-Abgeordneter die AfD-Abgeordneten im TV "Arschlöcher" nannte. Das war natürlich kein Hass. Auch dieser Artikel ist zeigt wieder die typische Wortwahl. Recht "kapern". Negativ besetztes Wort. Die AfD "kapert", die anderen "übernehmen". Die Afd "marschiert" die anderen "gehen auf die Straße", die AfD-Leute "johlen", die anderen "jubeln" wenn sie bei einer Wahl gut abschneiden. Meiner Meinung nach sind die vielen Berichte von denen die Autoren dieses Artikels die schreiben, zum Großteil selbst erzeugt.

Rechte Nutzer....

„Rechte Nutzer dominieren den Diskurs“

Danke für die Blumen.

Eine bemerkenswerte Analyse

Allerdings anders, als sich die Analysten das vorstellen. Man muss nämlich die Zahlen und Fakten richtig lesen. Wenn 47% sich mit der AfD und rechten Themen befassen, aber nur 10% der Nutzer aus diesem Spektrum kommen, sagt das doch aus, dass 37% der Leute, simpel gesagt, mit der AfD befassen, die gar nichts mit denen zu tun haben. Man nehme eine x-beliebige Talkshow mit einem AfD-MdB in der Runde. Egal, wie das Thema lautet, die erste Hälfte ist "AfD". Oder hier "Meuthen". Was kann der Mann dafür, von aller Welt erwähnt zu werden.
Und schließlich. Wenn ich lese, daß an dieser Analyse eine Foundation eines Herrn Soros beteiligt ist, sollten alle Alarmglocken läuten. Oder bestimmen jetzt die Republikaner den Inhalt der deutschen Medien, weil ein Trump gefühlte 30% des Inhalts umfasst? Einmal darüber nachdenken, wem solche Art Berichterstattung EIGENTLICH nutzt. Zu den USA behaupte ich mal, nur Trump. Hier muß sich das noch zeigen. Ich tippe auch hier, der AfD!

Abwenden von den klassischen

Abwenden von den klassischen Medien? Woran liegt es wohl?

"Den demokratischen Parteien droht vor der Europawahl der Diskurs im Netz zu entgleiten."

Man braucht nicht weit zu suchen, schon im ersten Satz bestimmt der Mainstream, wer Demokrat ist und wer nicht.

Die "Bösen" sind also keine Demokraten?

Wo bleibt der gute Journalismus???

"und nur wenig später

"und nur wenig später veröffentlichen Medien wie die FAZ, der BR und sogar CNN Artikel dazu "

Das ist in der Tat traurig. Ich habe noch nie davon gehoert, dass CNN z.B. den "Faktenfinder" Gensing zitiert.

Das ist bei den Kommentaren

Das ist bei den Kommentaren hier ähnlich. In den sozialen Netzwerken wird der Eindruck vermittelt, die Welt sei schlecht und nur durch schlecht sein, kann man ihr angemessen begegnen. Es wird der Eindruck vermittelt, die Welt sei gefährlich und alle Menschen sein Opfer, von irgendetwas. Wenn man aber in Deutschland auf die Straße geht merkt man, dass das Land sicher, schön und freundlich ist. Dann merkt man auch, dass Solidarität zeigen zu guten Ergebnissen und guter Stimmung führt. Das netzt ist eine Ausnahme verzerrter Realitäten. Wir sollten vorsichtiger mit sozialen Netzwerken sein und der Realität eine Chance geben.

10 %

Obwohl die Rechten einen hohen Aufwand betreiben in den sozialen Medien,ist die Ernte ablesbar bei AFD nur zwischen 10 und 15 % in den Umfragen. Die Meldungen sind dumpf, einfach enthalten und eine gespielte Empörung. Hier werden sicherlich Menschen angesprochen, die entweder nicht hinterfragen oder das genau wollen: Aufregen, Emotionen bedienen und ihre Botschaft unbedingt Weitertransportieren wollen. Diese Menschen erreichen keine Fakten.
Andere Parteien, die über 80 % der Wählerstimmen beeinflussen sind kaum sichtbar. Vielleicht muss die Digitalisierung in den Köpfen der Politiker von den gemäßigten Parteien erst ankommen. Die AFD mit ihren einprogramm Thema hat bei Ihren Klientel leichtes Spiel. Vergessen wir aber nicht andere Seiten im Internet, die z.B. über Umweltschutz berichten etc.
Diese informieren auch und werden gut besucht.

Was sind denn demokratische Parteien?

Soso, den "demokratischen Parteien" entgleitet also der Diskurs im Netz. Der AfD allerdings offenbar nicht, wenn ich dem Artikel weiter folge. Ist es jetzt der offizielle Sprachgebrauch der ach so neutral berichtenden öffentlich-rechtlichen Medien, die AfD zumindest indirekt als undemokratisch zu bezeichnen? Sudelede lässt grüßen....

"Es ist für Populisten immer

"Es ist für Populisten immer einfacher, sich im Netz zu bewegen, wir haben dort sehr viel Schwarz-Weiß-Diskussion, ein reines dafür oder dagegen,"

Da sollten SPD, CDU und Gruene mit ihren Enteignungs- und Steuererhoehungs-Diskussionen doch gegenhalten koennen?

Die

Die „like/disslike-Mentalität“ der sozialen Netzwerke bietet keine Möglichkeit für komplexe Denkweisen. Die Reduktion auf eine Zeichenanzahl verhindert echte Auseinandersetzung mit Sachverhalten. Alles wird trivial und gut oder böse: da dominieren natürlich Rechte. Trivialisieren und Be- oder Abwerten. Das rechtsextreme Denkmodell!

Die Medien sind gefordert

Ich war gestern in der Wahlarena und war von Timmermans fasziniert. Der Kandidat des eher sozialistischen linken Lagers brennt für Europa und will tatsächlich etwas ändern, während Weber(CSU) für den Stillstand steht. Ja keine Veränderungen. Wir müssen uns aber ändern, wir können nicht so weiterleben. Wir zerstören unseren Lebensraum. Die Medien haben die Aufgabe, die Bevölkerung wachzurütteln. Immer und immer wieder. Wir müssen aus unserer Komfortzone herauskommen

aufloesung !!

auch ich oute moch hier als vielposter !!!
das meiste wird von mir nicht veroeffentlicht sondern wegzensiert. die sozialen medien sind der einzige ort wo ich noch meine „ganz normale menschenverstand“ -meinung (m.e.) halbwegs kund tun kann. gegen die veroeffentlichte meinung in fernsehen & zeitungen.
ich verorte mich eher mitte-als rechts und bin seit 2015 ueberhaupt erst politisiert

Populisten haben es immer einfacher

Populisten müssen keine realistischen Lösungen anbieten, sondern nur mit scheinbar einfachen Maßnahmen Ängste bedienen. Da haben viele dann das Gefühl, dass etwas gegen ihre Ängste getan wird und fühlen sich wieder sicherer. Wie real oder wie bedeutend die betreffenden Themen wirklich sind, muss dabei keine Rolle spielen.

Alles ist am Ende subjektiv: Emotionen werden zu Fakten.

Dagegen hilft nur Bildung und Nachdenken. Aber das ist anstrengend und wird deshalb gerne vermieden.

was heißt Ohnmacht

jeder der eine andere Meinung als die der
sogenannten etablierten Parteien hat, ist automatisch ein AfD Anhänger. Kann es auch
sein, dass er nur seine Heimat liebt?

Koordinierter Hass nimmt zu...

Das stimmt leider mit Botschaften wie: Ganz "Musterhausen (StadtXY)" hasst die AFD.. und ähnlichen Aufrufen/Statements bei Facebook und Twitter wird von einigen selbsterklärten "Gutmenschen" auf eine für Demokraten völlig untolerierbare Art und Weise zu Hass gegen Menschen aufgerufen die eine andere Meinung vertreten. Menschen werden im Netz pauschal als Nazis bezeichnet wenn sie einer bestimmten Partei angehören. Der nächste Schritt, nämlich der Übergang zur Gewalt ,die motiviert von Hass gegen vermeintliche Nazis, ist dann nur noch ein kleiner Schritt. Die abgefackelten Fahrzeuge der AFD in NRW, Übergriffe auf Wahlkampfhelfer, die in manchen Stadtvierteln flächendeckende Beseitigung von Wahlplakaten der AFD, all das zeigt leider wieviel demokratischer Ungeist im Netz und außerhalb davon in unserer Republik in diesen Tagen wieder eingezogen ist.

"Abnormale Aktivitäten"

"Abnormale Aktivitäten" ?
Werden gleichermaßen auch "abnormale Aktivitäten" von Nutzern erfasst, die linke Standpunkte vertreten?
Erschreckend....

Neutralität

Neutralität gibt es nun mal nicht.

Wenn ich "seriöse" Berichterstattungen lese wird mir immer überdeutlich vor Augen gehalten dass diese nicht mal im Ansatz neutral ist. Besonders bei Reizthemen wie Flüchtlinge, AfD, Trump.

Dass sich Andersdenkende da andere Plattformen suchen müssen um überhaupt ihre Meinungen veröffentlichen zu können ist daher eine logische Folge.

Eine ehrliche Debatte mit Reizthemen wäre mal was Gutes, aber auch vor allem was Neues in Deutschland.

Enorm viel Frust

Wenn man mal der gesamten Entwicklung auf den Grund geht, stellt man fest, dass die bis 1989 in der Bundesrepublik etablierten Parteien selber die Schuld daran haben, dass sich so viele law-and order-Gemüter in Sozialen Netzwerken, aber auch in den Gästebüchern der Talkshows austoben. Es wurde beim Anschluss der DDR viel zu wenig respektiert, dass der Mensch seine Grundhaltung bis ins junge Erwachsenenalter aufbaut und später alles Erlebte darin einordnet.

Vielen Ex-DDRlern muss die gesamte Struktur, in die sie sich jetzt einzuordnen hatten, irre und verrückt vorgekommen sein, weil im Westen alles auf Kompromiss zwischen den Kulturen ausgebaut war. Im Osten gab es Recht und Gesetz, wonach man sich richtete, und wenn auch das politische System des Sozialismus abgelehnt wurde, so wurde die Ordnung nicht angezweifelt.

Wenn man sich bspw. die AfD-Parteitage ansieht, merkt man am Auftreten der AfD-Abgeordneten, dass sie auch beruflich damit zu tun haben und heute vieles vermissen.

Was ich da vermisse ...

... ist die Tatsache, dass besonders an Unis aktive Beeinflussung durch vornehmlich links orientierte Lehrer stattfindet.

Während Lehrer entlassen werden, nur weil sie der AfD beigetreten sind, dürfen Unterstützer der linken Parteien, vornehmlich der Grünen, weiterhin unterrichten.

Old school vs future

Wenn die Aktivitäten auf den Plattformen ein Indiz sind, wohin die Reise geht ist "Deutschland nicht verloren" - in Abwandlung der polnischen Nationalhymne.

Eigentor des ÖR!

Wenn die Linken ( wenn man dieses Links/Rechtsspaltertum schon herreden will), viele Informationen, die ihren Ansichten nach nicht in ihr Lebensbild passen, einfach ignorieren, nicht berichten und sogar davon abzulenken bereit sind, dann ist es kein Wunder, dass die Rechten diese Themen aufgreifen und ins Frontbild zerren.
Man möchte dann von den Dingen berichten, die die Hofberichterstattung nicht aufgreifen.
Damit erhält der Bürger automatisch das Gefühl, dass ihm hier die Wahrheiten erzählt werden, die andere vorenthalten. Genau das muss sich aber das ÖR anlasten lassen.
Würde man bereitwilliger auch über die Probleme der Zuwanderunspolitik, über eine ausgewogene Stellungnahme zum Klimawandel, etc berichten, dann würden die Bürger keine alternativen Medien lesen müssen.
Da man aber anscheinend gezielt Informationen zurückhält, nur einseitig berichtet, immer wieder nur gegen rechts ( statt gegen rechtsextrem) argumentiert, verliert man das breite demokratisch wichtige Sichtspektrum.

Was für ein ausgemachter Unsinn

Ich bin weit davon entfernt irgend welche Sympathien für rechte, nationalistische Strömungen zu hegen oder etwa die Ziele der AFD als eine Alternative zu betrachten. Dieser Artikel ist aber eine Aufreihung von sich gegenseitig widersprechenden Statistiken und gedeuteten Vermutungen. Mit Wissenschaft hat das überhaupt nichts zu tun.

Nutzer, die mit linken Themen sympathisieren oder Nutzer die mit rechten Themen sympathisieren?
Wie haben die das heraus gefunden?

Anhand von Eigeninterpretation oder durch die Nachtbefragung aller Teilnehmer?
Auch wenn es nicht in das übliche Schema passt - selbst die unterschiedlichsten Positionen besitzen Überscheidungspunkte. Es ist sehr unprofessionell es als eine schwarz/weiß bzw. rechts/links Einordnung medial zu Schematisieren.
Wie trennen eigentlich die Studienersteller die Sympathisanten von den "nur" Unzufriedenen. Es ist EU-Wahlkampf und genau als das sollte man solche Meldungen verstehen.

Nun ja...

Die Rechten haben das Netz, der Rest die GEZ- Medien. Wenn Dinge die diskutiert gehören nicht, oder größtenteils ideologisch vorgeprägt diskutiert, werden, dann weicht man halt aus. Dazu sind diejenigen, die niemals den vorgeschriebenen Meinungskorridor verlassen, nicht gezwungen. Sie sind ja mit ARD und ZDF gut bedient.

Unfug

Nein, die Rechten haben den Einfluss und Zulauf nur, weil die s.g. etablierten Parteien eine Politik gegen die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Bürger betreiben. Stattdessen werden die Interessen der oberen Zehntausend manifestiert durch Lobbying bedient.
Und das mir einer Huzpe und Arroganz, die eben nicht mehr unbemerkt bleiben kann. Aktuelles trauriges Beispiel ist das neue Urheberrechtsgesetz und wie es in der EU durchgeboxt wurde, oder die ganzen verfassungswidrigen Überwachungsorgien, oder dass eine Wohnung zu einem unerreichbaren Luxus wird.
Es ist nur erschreckend, dass weder die Politiker, noch die Wähler aus der Tragödie der Weimarer Zeit und der 30-er Jahre gelernt haben. Die Politiker treiben die Menschen in die Frustration und die Wähler wenden sich wieder den Nazis zu.

Wer in sozialen Medien...

Wer erwartet irgendwelche ernsthaften Debatten in sozialen Medien führen zu können, dem ist nicht mehr zu helfen. Im Grunde interessiert sich auch gar keiner dafür was dort überhaupt steht. Es gab schon genug Studien zum Einfluss sozialer Medien, er ist fast bedeutungslos.
Die Standpunkte stehen schon vor jeder Debatte fest, es bewegt sich schlicht gar keiner. keiner sucht dort Informationen, die Nutzer suchen nur noch mehr Bestätigung um sich besser zu fühlen. Aber einen Einfluss oder gar Meinungsbildung gibt es dort nicht.

Bemerkenswert

"Dreiviertel dieser "abnormalen" Nutzerkonten werden der rechten Gruppe zugeordnet. Die Auswertung gibt keine Hinweise darauf, dass die AfD diese Konten selbst steuert oder Kontrolle darüber hat."
Warum gibt es keine Hinweise? Wenn nicht, sind sie also auch nicht von der AfD gesteuert. Da kann man ja von Glück sagen, das die Analyse nicht Russland oder Frankreich umfaßt.
1. Bei Russland wäre eine Kremlsteuerung sofort "erwiesen". Da ist einfach nicht vorstellbar, daß sich russische User genau so (dämlich) verhalten, wie junge Leute in Deutschland oder Frankreich. Dazu:
2. In Frankreich fand vor wenigen Tagen eine ähnliche Analyse statt. Ausgerechnet der Partei des Präsidenten (Macron/Marche) werden ca 60.000 Bots zugeordnet. Und das wiederum ist hier keine einzige Zeile wert. Von meiner Seite deshalb einen schönen Gruß in die Runde. ICH bin bei FB, Twitter, WhatsApp, Telegram, Instagram, K E I N Mitglied, und lebe trotzdem noch. Und wie man sieht, auch noch politisch interessiert.

Schade

Es stellt sich die Frage, mit welchen Strategien sich das rechte Raunen, von dem leider auch tagesschau.de betroffen ist, verhindern lässt. Ich denke, hier sind die großen Parteien und ihre AnhängerInnen noch mehr gefragt und sollten hier und da etwas mehr Flagge zeigen.

Das sind ja Zustände wie in

Das sind ja Zustände wie in der Wikipedia.

Aha

...eine thematische Verbindung.....

Du liebe Güte. Geht es noch etwas ungenauer?

Keine Ahnung, wer Alto

Keine Ahnung, wer Alto Analytics ist, aber Mozilla, Open Society(Soros) und Luminate stehen für
mich für Heuschrecken - und Raubtierkapitalismus und sind nicht weniger gefährlich als AfD oder NPD oder irgendwelche US - Rechtsradikale, weil sie im Endeffekt das gleiche wollen. Nämlich die sogenannte Freiheit, mit jedem Verbrecher Geschäfte zu machen und hemmungslosen Kapitalismus.
Trauen würde ich niemandem von denen.
Gibt es keine unabhängigen Institutionen, die solche Umfragen machen könnten?
Warum richten die Ö/R kein nachweislich unabhängiges Institut dazu ein?
Ohne die Ausgaben für den Kommerzfussball hätten die Ö/R doch genug Geld für sowas.

Den Artikel zu lesen, habe ich gespart

Aber es gibt einen einfachen Grund, warum "rechte" Diskussionen dominieren.

Es liegt ganz einfach daran, dass die etablierten Parteien keine nennenswerten Fortschritte für die Gesellschaft liefern. Natürlich muss man hier einige herausnehmen. Wie z. B. Teilhaber bzw. Eigentümer von Großkonzernen, die ihr Vermögen seit drei Jahrzehnten in noch nie dagewesener Weise vermehrt haben. Aber auch verständlich, dass nur für diese die "Politik" gemacht wird, damit während und nach der Karriere als "Volksvertreter" ein guter Posten im Aufsichtsrat zur Verfügung steht.

Vor 30 Jahren glaubten nur Vereinzelte, dass es Bürgerkrieg in Europa geben wird. Jetzt haben wir Ukraine. Heute glauben nur Vereinzelte, dass es Krieg in einem EU-Staat geben wird.

Wenn nur 10 bis 20 % der Bürger profitieren, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis verbale Gewalt in physische Gewalt umschlägt.

Mir steht es frei ob ich Kommentare

von irgend jemanden lese oder nicht.
Kommentare aus dem rechten Lager
sind meistens gar nicht der Beachtung wert, ich ignoriere sie. Es ist langweilig, immer die gleichen Phrasen zu lesen, dazu ist mir meine Zeit zu schade.
Ich denke mal, dass die meisten Foristen und Internetuser das sowieso auch wissen und dementsprechend handeln.

das kann jeder hier bestätigen

Bei einschlägigen Themen kommen in diesem Forum oft mehr als die Hälfte aller Diskussionsbeiträge von einer Handvoll Foristen, und selbst da hege ich manchmal Zweifel, ob die Anzahl der Usernamen auch tatsächlich gleich viele verschiedene Nutzer repräsentiert.
Zudem sind deren Beiträge erkennbar "aus der Schublade". Nahezu wortgleiche, häufig auch völlig identische Posts erscheinen über mehrere Wochen zu den unterschiedlichsten Themen. Also ist hier entweder ein Bot am Werk, oder der User hält seine einmal formulierten Erkenntnisse für so genial und so wichtig, dass sie zu jeder beliebigen Diskussion passen.
Ich habe ein einziges Mal einen Beitrag in zwei aufeinander folgenden Threads eingestellt und mich postwendend dafür geschämt. Vielen ehrenwerten Foristen hier passiert das gar nicht, Respekt. Die üblichen Verdächtigen haben da allerdings keine Hemmungen.

Vermutlich handelt es sich

Vermutlich handelt es sich bei den "abnormalen Aktivitäten" um wiederholt abgesendete Kommentare um die Zensur zu durchbrechen. Kommentatoren die wegen ihrer Meinung nicht anecken, haben diesbezüglich weniger zu befürchten....
Wir leben in Zeiten, in denen diejenigen auffallen, die die Erosion des Rechtsstaates kritisieren, nicht aber jene, die das Aussetzen von geltenden Gesetzen gutheißen!

Schaun wir mal ...

... ob sich diese 'Powerposter', die auch in hier im Forum auffällig sind, zu diesem Thema aus der Deckung trauen.
Hier auf tagesschau.de gibt es wenigstens noch eine seriöse Zensur, die zu heftige und strafrechtlich relevante Beiträge abfängt. In den sozialen Medien ist das leider nicht so.

Nicht hier

Also, zumindest in den öffentlich-rechtlichen Medien dominieren bei der Redaktion ganz klar die Linken. Und hier in den
Kommentaren sowieso.
Mal davon abgesehen, dass "Rechts" nicht gleich "Nazi", und Nationalsozialisten nicht gleich "Faschist" ist (Links, Sozialist und Maoist sind ebenfalls völlig unterschiedliche Dinge), wird alles was nicht-links oder konservativ ist, schnell als rechts, kapitalistisch oder reaktionär verschrien.

Kaum verwunderlich

Bin ab und zu bei einer eher linken Online-Zeitschrift im Forum. Seit ungefähr 3-4 Jahren gibt es da einen krassen Umbruch, bei dem die Forenmitglieder fast diametral entgegengesetzt zur Ausrichtung der Zeitschrift argumentieren. Dazu gibt es diverse User, die in kürzester Zeit mehr als 1000 Beiträge haben. Was das soll, erschließt sich einem nicht.

Ich vermute fast, dass AfD und Co da eigene Bot-Armeen oder sowas einsetzen, die nur rumspammen.

Was sind "rechte Themen"?

In einer Demokratie sollte jedes Thema für jeden interessant und zugänglich sein.
Von "rechten Themen" zu sprechen heißt, dass Themenfelder wie Islam- oder Migrationskritik offenbar automatisch als "rechts" gewertet werden. Was völliger Unsinn ist und nur ideologische Gründe haben kann, die es eigentlich beim ÖR nicht geben dürfte.

Werbung

Die AfD geht wohl nach dem Motto: Werbung ist Werbung, egal ob gut oder schlecht. Bei den Sachen was die bringen, ist das normal das es diskutiert wird. Wir geben dem Baby zu viel Aufmerksamkeit.

genau hinsehen

Wenn die Wähler die Themen Zuwanderung und Integration interessanter finden wie EU, Umweltschutz, Abgasaffaire, u.s.w.,
dann wundert mich diese Analyse nicht.
Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass die "Rechten" die sozialen Medien kontrolliert oder manipuliert.
Auf Tagesschau wurde letzte Woche darüber berichtet wie viele "Internetkrieger" die demokratischen Parteien in Deutschland beschäftigen.

Somit ist eine Meinungsmanipulation von beiden Richtungen möglich.

Der Wähler bildet sich nicht nur seine Meinung nach den Medien,
sondern auch nach dem was er in seinem Umfeld wahrnimmt.
Ich sehe eine nichtintegrierte und auch nicht integrierungswillige Familie in meinem Umfeld.
Ich sehe aber auch, dass andere Zuwanderer in meinem Umfeld arbeiten oder sich selbststänig gemacht haben.
Und wegen einer Familie wähle ich nicht gleich "Rechts", da diese nicht für alle Zuwanderer steht.

problem

Vielleicht sollte man einfach mal die Sorgen der Leute angehen anstatt Leute zu beschimpfen und Dinge zu beschönigen. Wenn wir etwas aus der Trump-Wahl gelernt haben, dann doch wohl, dass man Leute nicht überzeugt indem man sie beleidigt oder immer alles regierungstreu darstellt.

Rechte kapern?

Es wundert mich, dass Sie schreiben: „Rechte kapern...“. Für mich liest es sich eher so, dass die etablierten Parteien noch MEHR Angestellte für Soziale Medien EINGESTELLT haben, während die s.g. „rechten“ Nutzer eigenständig auf die Themen reagieren! Meiner Meinung nach erleben wir zur Zeit einen weltweiten Trend hin zur liberal- bis national-konservativen Politik. Die etablierten Parteien interessieren einfach viele Leute nicht mehr, während die vorgenannten sehr eifrig die neuen Strömungen bearbeiten. Das deckt sich doch auch mit dem Sturz der SPD Wahlergebnisse ins bodenlose und den Verlusten der CDU. Die Grünen sind mit guten Wahlergebnissen und Medienpräsenz meiner Meinung nach genauso vertreten, wie „die Rechten“. Insofern kann ich kein „Kapern“ erkennen sondern eine momentane Verschiebung des politischen Klimas in der Bevölkerung.

Die Einleitung passt nicht wirklich...

zu dem Artikel. Es wird geschrieben wie sie, also die rechte Minderheit, vorgeht um ihre Themen zum Hauptthema zu machen. Im Artikel steht dann aber das eigentliche "Problem" nämlich dass die Medien nur all zu gerne jede noch so kleine Äußerung aufgreifen und weit verbreiten.

Vielleicht sollte man einfach damit aufhören jeden Tweet eines noch so kleinen AFD Funktionärs zu einer Schlagzeile zu machen oder zumindest der Gleichberechtigung halber das bei anderen Parteien auch so zu machen.

Rechte Meinung

So sieht halt Meinungsfreiheit aus. Jeder kann seine Sichtweise zum Ausdruck bringen, selbst wenn das manchen nicht gefällt...

Das ist doch klar

Es melden sich eben die zu Wort, die der Meinung sind, dass der Kurs der gegenwärtigen Bundesregierung Wahnsinn ist. So auch ich. Wenn ich dieser Meinung nicht wäre, also alles als gut empfinden würde, hätte ich ja auch nicht das Bedürfnis über eine Wortmeldung etwas verändern zu wollen. Insofern ist das Beobachtete kein Aufreger, sondern völlig normal. Chill, babies.

In diesem Fall solltet ihr ihn wenigstens an eure Vorgesetzten weiter leiten.
Diese Analyse zeigt eigentlich nur die Verhältnisse in der Bevölkerung. Bedauerlicher Weise sind viele Themen einfach als rechts abgekanzelt um eine Diskussion darüber zu verhindern. Das ist aber in einer Demokratie gerade der falsche Weg. Besonders das linke Spektrum tendiert dazu, zu radikalisieren. Insbesondere in der Diskussion über die Wikipedia (das letzte verbliebene Lexikon) gibt auch ARD und ZDF ein sehr schlechtes Bild ab (sie findet einfach nicht statt). Die Kritiker werden als rechts abgekanzelt ohne das man das Thema anspricht. Dort hat man auch das Problem hyperaktiver Accounts, nur von links.
Meiner Meinung nach am schlimmsten finde ich aber, das in Diskussionen wichtige Seiteninformationen unterschlagen werden. Gehört halt nicht zum Thema (geht niemand was an?!?). So radikalisieren die Diskutanten immer mehr und die, die dazu nicht bereit sind, ziehen sich aus der Debatte zurück.

Rechte Meinung

So sieht halt Meinungsfreiheit aus. Jeder kann seine Sichtweise zum Ausdruck bringen, selbst wenn das manchen nicht gefällt...

wundert mich nicht

Mit offensichtlich tendenziöser Berichterstattung haben die ö-r Medien viel Porzellan zerschlagen. Traditionell war die Presse überwiegend ein „linker“ Arbeits(bereich). Drucker waren schon immer Vorkämpfer für Arbeiterrechte, Journalisten haben soziale Missstände und politische Ungereimtheiten öffentlich gemacht. Inzwischen hat sich das gedreht: Nach Silvester 2015/16 wurde offensichtlich: Gerade die ö-r Medien berichten regierungs-konform, sie helfen zu verschweigen und zu vertuschen. Die Gremien der ö-r Medien werden politisch und nach parteiproporz besetzt.Früher habe ich nie die Zeitung mit den 4 Buchstaben gelesen – mittlerweile gehört deren Website zu meiner täglichen Lektüre, weil ich dort viele Informationen finde, die andernorts unter den Teppich gekehrt werden. Unsere kommunalen Zeitungen haben zwar unterschiedliche Namen, kommen aber alle aus demselben Verlagshaus und verbreiten wortgleiche Inhalte: Größtenteils sind es Lobhudeleien auf die EU- und unsere Kommunalregierung

@heimatplanetmars

Wenn nur 10 bis 20 % der Bürger profitieren, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis verbale Gewalt in physische Gewalt umschlägt.
Aber warum denn immer wieder nur gegen ethnische und religiöse Minderheiten? Sind wir wirklich so ein elendiges Radfahrer-Volk, welches in guten Zeiten brav nach oben buckelt und in schlechten nur nach unten treten kann? Diese Gesellschaft macht mich echt krank!

Tja, das Netz gehört nun mal nicht ARD und ZDF

Wenn man die ARD- und ZDF-Meldungen und -Sendungen allein zu den Europa-Wahlen ansieht, dann wird man derart einseitig informiert (andere als Weber, Timmermans und deren Fraktionen kommen gar nicht mehr vor), dass man dankbar für jede -unvoreingenommene- Diskussion im Netz ist, egal, ob von "links" oder "rechts" angestoßen. Und alles andere, was die Staatsmedien im Internet verkünden, läuft doch auch derart plump in nur eine Richtung, man muss eigentlich nur die Verfasser der Artikel lesen, dann weiß man, was drin steht. Liebe Staatsmedien, wenn Ihr auch nur ansatzweise Eure Aufgabe wahrnehmen würdet, undifferenziert und nicht meinungsbildend zu berichten und allein schon durch mittlerweile langweilende Bilder und Formulierungen die politische Meinung Eurer Anstalten denjenigen aufzuoktroyieren, die Euch bezahlen, dann bliebe uns zur Meinungsbildung nicht nur das Netz, aber so müsst Ihr Euch schon an die eigene Nase fassen.

Rechts, AfD und Demokratie

In Umfragen und Statistiken wird heute ja schon jeder als rechts eingestuft, der z.B. gegen aufgezwungene Gendersprache oder für Gleichberechtigung der Geschlechter ist (also gegen geschlechterspezifische Bevorzugung).
Und es wird auch nicht mehr zwischen rechts, rechtsextrem und rechtsradikal unterschieden, so dass jeder der nicht linksideologisch denkt schnell ein Nazi ist.
Unveschämt finde ich auch, dass die AfD von den sogenannten 'demoratischen Parteien' abgegrenzt wird.
Ich würde die AfD nie wählen, da ich sehr für Europa, Migration und starke Sozialsysteme bin. Aber wieso soll die AfD undemokratischer als die Anderen sein???
Es sind doch SPD, Linke und Grüne, die die Meinung des Volkes nur noch dann akzeptieren wollen, wenn diese ihrer eigenen Ideologie entspricht (z.B. durch paritätisches Parlament, aber auch in vielen anderen Belangen).

Soso

Soso......tendenziös und/oder ohne Relevanz.
Das ist ja sonst bei anderen Meldungen nicht zu finden........oder?
Danke das wir nun endlich wissen, mit welchen Informationen wir uns eine "richtige" Meinung bilden können.

@ frosthorn 08:17

Wer im Glashaus sitzt....

nur weil...

die interessierte Mehrheit so denkt,kann man doch nicht von kapern reden...sondern von demokratischem Wandel...

komisch,,,

wenn man liest...die AFD nur 10-15 Prozent,,,3.stärkste Partei wäre ehrlicher,,,aber natürlich zu positiv...ohne den öffentlichen Dienst hätte die CDU auch nicht mehr...

Gründe...

...hierfür sind sicherlich auch, dass inhaltsleeres Gerede, das man bereits 100 mal gehört hat keine Aufmerksamkeit erregt. Sowas erzeugt neunmal wenig Interesse. Wenn SPD und CDU nichts anderes zu sagen haben, sind sie natürlich nicht Gegenstand von Diskussionen oder Kontroversen. Also wenig Beiträge dazu.
Und natürlich verwendet man dafür mitunter andere Plattformen als üblich. Wie bereits letztens sogar hier berichtet wurde, werden Nutzerkonten „rechter User“ von den Klassischen Seiten wie z.B. Facebook gelöscht, was schonmal auf (ausländische Einflussnahme hindeutet).
Und wenn 10% die Diskussionen dominieren können, dann kann es auch an den Argumenten liegen.

um 06:54 von Diakon64

Ich kann ihnen auf ihrer Linie leider nicht folgen, wo haben sie die Zahlen her, wie kommen sie zu ihrer Medienanalyse.
In meinem Umkreis zum Beispiel wurde die AfD nur als Watschenpartei für die anderen benutzt. Nachdem sie versuchen ihre Demagogen los zu werden und sich für andere Parteien zu putzen (nicht anderes sind die Rauswürfe derzeit), bleibt nur noch eine marktradikale liberale Partei übrig, die unwählbar ist, aber die FDP bekommt ja auch über 5 %.

Wenn die AfD so starken

Wenn die AfD so starken Zulauf bekommt, haben die etablierten Parteien vorher Fehler gemacht.
Und wenn der ÖR beim Thema "Innere Sicherheit, Islamismus, Ausländerkriminalität usw." auf Verharmlosen und Relativieren setzt, darf man sich nicht wundern, wenn sich die Leute ihre Infos anderswo besorgen.

das kann gut sein.

Dann sollte die ARD immer schön links bleiben um ein Gegengewicht herzustellen.

@ Veto

>>> ... seriöse Zensur, ... <<<
.
Sehr gut. Musste lachen.
Strafrechtlich relevante Beiträge dürfen nicht veröffentlicht werden, das ist klar.
Aber hier (oder überhaupt) von "seriöser Zensur" zu sprechen ist schon hanebüchen.
Auf manchen Seiten erinnert mein Beitragsarchiv an die Lieblings-Koalition der TS. Rot-Rot-Grün ;-)
Und bestimmt nicht wegen strafrechtlich relevanter Aussagen.

06:54 von Diakon64

"Obwohl die Rechten einen hohen Aufwand betreiben in den sozialen Medien,ist die Ernte ablesbar bei AFD nur zwischen 10 und 15 % in den Umfragen. Die Meldungen sind dumpf, einfach enthalten und eine gespielte Empörung."

Das ist der Punkt.
Man erkennt die AfD-affinen Beiträge sofort am schlechten Stil und den argumentfreien Parolen, auch am dumpfen Deutschland-Hass.

Ich vermute, dass die meisten keine Lust haben, sich auf dieses Niveau überhaupt einzulassen, man lässt sie halt reden und denkt sich seinen Teil.

Rechte Nutzer dominieren Diskurs

Täglich hier im Forum auf tagesschau.de zu sehen!

@ ustdigital 7.45h - Wie hätten Sie es denn gemacht?

....... Was für ein ausgemachter Unsinn.......

Ihrem Kommentar entnehme ich 2 Dinge:

1. Sie lehnen die Analyse ab, weil sie AfD-unfreundlich ist.

2. Sie haben keinerlei Gegenvorschläge. Sowas ist ein Armutszeugnis - nicht die Analyse.

um 08:03 von Donidon

Leider befinden sie sich da auf dem Holzweg. Ich diskutiere gerne in sozialen Medien, weil ich da meine Meinung auch mit Fakten und Wissen unterfüttern kann, weil man mich nicht nieder schreit und eine Diskussion bis zum Ende führen kann auch ohne Mediatoren und über teils mehrere Wochen.
DAS hätte tagesschau.de hier einrichten müssen, ein Forum in dem jeder seine Meinung sagen kann, seine Informationen hinterfragen lassen kann, wer beleidigt fliegt raus, alles andere open end. aber das wäre wohl undemokratisch.

Vor 2015 hatte ich kaum Grund

Vor 2015 hatte ich kaum Grund mich öffentlich zu beschweren.
Seit 2015 habe ich täglich Grund dazu.

Vielleicht liegt es daran, dass es anderen auch so geht?

Ich bin einer davon

Hallo,

Ich bin einer von diesen Personen. Nur "kapere" ich keine Themen und bin auch nicht "rechts".

Damit sind wir bei einem der wichtigsten Kritikpunkte angekommen, nämlich dass man kritische Stimmen in die rechte Ecke schiebt. Die Öffentlich-Rechtlichen sind fleißig dabei. Zum Beispiel mit dem "Faktenfinder". Die "Mitte Studie" der Friedrich-Ebert Stiftung unterstellt Fremdenfeindlichkeit wenn man nicht für eine "großzügige" Asylpolitik ist.

Im Netz weisen viele auf diesen Mißstand hin. Also muss der "Faktenfinder" her und tritt nach.
https://faktenfinder.tagesschau.de/inland/mitte-studien-105.html
Was lesen wir dort: "Die Kritik geht an der Methode vorbei", "der laienhafte Blick...".

Hauptsächlich geht es um die Widerlegeung von Falschinformationen oder um Themen über welche die Massenmedien nicht berichten.

Die AfD ist hier weniger relevant, in diesem Beispiel ist sie die einzige Partei welche diese "Studie" kritisiert hat.

Was aus dem Bericht nicht wirklich hervorgeht.......

...... ist die Antwort auf die Frage, wie sich dieser enorme Aufwand der Rechten praktisch auswirkt.

Ich stelle mir vor, dass etwa 1-2% der Wähler sich von dem populistisch-nationalen Gedöns "überzeugen" lässt. Mehr nicht. Hier eine Gegenbewegung mit dem gleichen Aufwand zu betreiben lohnt sich m.E. nicht.

Die negativen Meinungen von 85% der Bürger gegenüber der AfD lassen sich durch Propaganda und Fake-News im Netz nicht erschüttern. Das war vor 80 Jahren noch anders. Da haben ein paar Aufmärsche und fremdenfeindliche Hassreden wesentlich mehr bewirkt.

07:12 von Krebs

"jeder der eine andere Meinung als die der
sogenannten etablierten Parteien hat, ist automatisch ein AfD Anhänger. Kann es auch
sein, dass er nur seine Heimat liebt?"

Wenn letzteres der Fall wäre, würde man das merken.
Aber was man merkt, ist: Hass auf alles und jedes, vor allem auf alles Deutsche.
Das ist der Widerspruch, der mir immer wieder auffällt. In Deutschland sei alles mies, alles grauenvoll, alles verhöhnenswert. Und gleichzeitig will man "national" sein.

Wenn man konstruktive Vorschläge erkennen könnte statt Parolengebrüll, könnte man sich argumentativ damit auseinandersetzen.
Aber im Chor stundenlang zu schreien "Merkel muss weg" ist dermaßen hirnlos, dass man sich für Deutschland in Grund und Boden schämt.

Das ist keine "Meinung", lieber Krebs, sondern eine Verblödung unseres Landes.

Freie Wahl der Medien

ich kann keine allgemein Rechtsgerichtete Social-Media erkennen. Das liegt wohl daran das ich mich in Netzwerken bewege, die von Menschen gefüllt sind, die unterschiedliche Meinungen haben. Und das das sage ich als eher links-liberaler.
Absolutistische Aussagen von Rechts oder Links oder sonst einer Ecke sind, sowieso schnell durchschaubar für Menschen, die Denken wollen.
Das populistische Parteien von rechts einen Aufwind erfahren, liegt wohl eher an der Mitte die zunehmend ignorant für die Ränder der Gesellschaft geworden ist. Das zerlegt dann zunehmend die Mitte der Gesellschaft, weil nicht jeder im Mittelpunkt stehen kann, aber es viele gibt die das wollen.

Tendenziös

wie hier berichtet wird
wer verhalf den z.B. den GRÜNEN damals zu ihrer Popularität
Journalisten die nicht berichteten ?
Wie wurde in meiner Jugendzeit z.B. die "Bild Zeitung" eingeschätzt,
von der sogenannten "seriösen" Presse
es ist menschlich wenn der Leser oder Hörer die Infos bekommt,
die er gerne hört
ebenso aber auch dass Journalisten gelegentlich auch Information
und Kommentar verwechseln ...
es wäre gut wenn man sich über beides bewußt ist
dann kann man gegensteuern

um 08:14 von nie wieder spd

Bei Mozilla haben sie sich wohl etwas vergriffen. Das ist ein Open- Sorce- Projekt, das unter der GPL- Lizenz steht, mehrere Browser benutzen Mozilla (z.B. Firefox und Chrome)

"Hier auf tagesschau.de gibt

"Hier auf tagesschau.de gibt es wenigstens noch eine seriöse Zensur,"

Das stimmt, man merkt das professionelle Zensoren bei tagesschau.de am Werke sind. Die Professionalisierung der Zensur ist auch bei anderen Medien dringend erforderlich!

07:25 von FreidenkenderGeist

"Während Lehrer entlassen werden, nur weil sie der AfD beigetreten sind, dürfen Unterstützer der linken Parteien, vornehmlich der Grünen, weiterhin unterrichten."

Boah ehe, wirklich?
Das ist ja wirklich ein starkes Stück, Moment mal ich muss die Tür öffnen, da klingelt gerade Old Shatterhand mit Winnetou...

Ich lass mich nicht kapern.

Ich bin in keinem Gesichtsbuch;Gezwitscher oder sonst einem Portal unterwegs. Was soll das denn sein. Smaltalk für Hirn u. Kritiklose sowie Sperhirne mit der alleinigen Wahrheit?Ich kann mein Hirn auch sinnvoller füttern u. selbst bei solidernen Angeboten wie die öffentl. rechtl. schale ich nicht mein Hirn ab. Auf dem Schoß des Informanten sitze ich eh nicht u. auch viele die nur einfach schreiben ob berufl oder auch nicht auch nicht.
Logik u. gesunder Menschenverstand u. etwas mehr Geduld sowie etwas weniger überschnelle Sensatioslust -Zwang-s-vorstellung das das so sein muß könnte helfen.
Ansonsten da wo man sich trifft sachlich u. beharrlich auf die Füße treten u. nicht den Stimmungsmachern die Tour überlassen.Auch mal gegen den Strom schwimmen u. sich fragen ob die Extremen doch ein Indikator für Probleme sein könnten. Man muß nicht alles davon übernehmen aber trotzdem bemüht sein durch mitreden das Problem zu benennen bzw. herauszukristallisieren!

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