Ihre Meinung zu: Kartenzahlung überholt Barzahlung im Einzelhandel

7. Mai 2019 - 12:49 Uhr

Einkäufe im Wert von 209 Milliarden Euro haben Deutschlands Verbraucher 2018 im Einzelhandel per Karte bezahlt. Einer Studie zufolge verloren Zahlungen in bar damit erstmals die Spitzenposition beim Gesamtumsatz.

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Kommentare

Nchtigall, ick hör dir trapsen!

... und darum brauchen wir also bald kein Bargeld mehr, wenn eh` schon alles per Karte bezahlt wird.
Netter Versuch.

man kann nur alle

alle Leute ermutigen, bar zu bezahlen. Das sollte jeder tun der einer völligen Überwachung und Regulierung nicht ausgesetzt sein möchte. Wenn das Bargeld abgeschafft wird - vielleicht unter dem Deckmantel der Kriminalität und Schwarzarbeit, dann gibt es für alle Menschen erhebliche Einschnitte und - wenn man unter Verdacht gerät wegen was auch immer, ist es einfach das Konto zu sperren! Soweit muss es nicht kommen - bitte bar bezahlen was geht!

nur Bares ist Wahres

spass beiseite
das Bezahlen mit der Karte vereinfacht vieles
ich z.B. schleppe nicht gern viel Geld mit mir rum
andererseits, wenn das Geld im Geldbeutel aufgebraucht ist, oder das in der Schublade
welches ich dafür zum Auffüllen verwende leer ist aber noch so viel Monat vorhanden ....
eine Unterschrift leistet man schnell und der Überblick bei mir zumindest
kann leicht verloren gehen

Ein Bankguthaben ist

Ein Bankguthaben ist juristisch kein Geld, sondern eine Forderung gegenüber der Bank.

Die Generation meiner Großeltern hat noch miterlebt was das bedeutet, wenn es hart auf hart kommt.

Kleine Beträge

„Gerade bei kleinen Summen ist Bargeld laut EHI nach wie vor als Zahlungsmittel erste Wahl.“ - Das ist leider keine Frage der Wahl: Bäcker, Kioske, Essensstände etc. bieten meist überhaupt keine Kartenzahlung an!

Ja, das sind dann die Honks,

Ja, das sind dann die Honks, die vor mir an Kasse stehen und noch nicht mal EINEN EURO in der Tasche haben, um ihr Päckchen Kaugummi zu bezahlen..........
Und im Restaurant kein Trinkgeld geben, weil sie haben ja nur ihre Karte dabei.....
Und ein ganz dummes Gesicht machen und den Verkehr aufhalten, wenn man nur in bar bezahlen kann!

Das stimmt mich traurig

Karte benutze ich nur im "Notfall".

Denn, Bargeld lacht und ich gebe gleichzeitig keinen digitalen Fußabdruck ab. Dann noch in Verbindung meines Mobiltelefons ist es ein leichtes ein Bewegungs und Vorlieben Profil vom einzelnen Individuen zu erstellen.

Aber das scheint ja mittlerweile vielen egal zu sein sonst wären sie eben nicht so leichtsinnig und würden zu allem Überfluss noch einen Peilsender in Form eines Smartphones mit sich herumtragen.

Schöne neue Welt, Stichwort Orwell

interessante Zahlen

Vielen Dank für den Bericht und die Statistik.
Diese werde ich für mich persönlich zum Anlass nehmen, wieder vermehrt bar zu zahlen.

Seid klug - zahlt bar

Das Bargeld soll abgeschafft werden. Und die Bevölkerung macht mit. Konsequenz: keinerlei Zahlungen sind noch ohne Kontrolle möglich. Wohin das führen kann - und früher oder später unweigerlich wird, kann man sich vorstellen. Ich will das nicht. Deswegen bezahle ich nur sehr sehr ausnahmsweise mit der Karte. Jeder Mensch mit etwas Verstand sollte es genauso tun.

"Gerade bei kleinen Summen ..."

Ja aber das liegt daran, dass man noch zu oft vom Personal zu hören bekommt "Kartenzahlung erst ab X €".

Ich kann nur jedem raten....

eine genügend große Menge Bargeld griffbereit zu haben. Man sollte zumindest 4 Wochen ohne Geldautomat überstehen.
Wenn es wieder eine Krise gibt, sind die Geldautomaten ganz schnell ohne Funktion. Das hat man bereits in Griechenland gesehen. Da haben die Banken auch ganz schnell den Saft abgedreht und die Leute standen da vor ohne auch nur einen Euro rauszukriegen.

Und natürlich sollte, wer kann, auch mit etwas Gold als "Not-Zahlmittel" vorsorgen.

Die atuelle Gesellschaft trägt überhaupt keine Vorsorge mehr für Notfälle oder Katastrophen. Ich möchte mal sehen wenn der erste Blackout im Stromnetz kommt und nichts geht mehr. Weder Heizung, Wasser, Geldautomat, Telefon usw. Wer dann vorgesorgt hat und z.B. in der Garage ein Notstromagregat stehen hat um wenigsten die Umwälzpumpe, Heizung und etwas Beleuchtung betreiben zu können, der zählt dann zu den Glücklichen.

Ich würde mir so etwas mal wünschen um unserer wohlstandsverwahrlosten Jugend die Folgen des "FFF" vorzuführen.

13:08 von Shuusui

Ein Bankguthaben ist juristisch kein Geld, sondern eine Forderung gegenüber der Bank.
.
und Geld ?
wie war das in Indien vor einigen Jahren ?
da wurden große Geldscheine einfach aus dem Bezahlhandel gezogen - nicht mehr gültig

@Am 07. Mai 2019 um 13:23 von stupid - first

So ein Quatsch. Wenn Sie kontaktlos bezahlen, geht das erheblich schneller als in bar. Selbst wenn Sie über 25,- € eine PIN eingeben müssen. Machen Sie sich mal die Mühe und stoppen sie die Zeit.

Der EHI hat hierzu bereits Untersuchungen die belegen das Kartenzahlungen schneller sind. Erst recht, wenn ein älteres Mütterchen das Klingelgeld zusammensucht weil sie es "passend" hat.

Schöne neue Welt: Fußabdrücke überall

07. Mai 2019 um 13:33 von SydB

Ihr "Peilsender" ist in jedem Mobiltelefon zu finden, da ein Standort auch ohne GPS-App eines Smart-Phones ständig neu eingemessen wird, automatisch.

Und wenn Sie sich jetzt einen Neuwagen leisten, auch dieser hat mehrere Trackingfunktionen integriert, und das nicht nur im Navigationsgerät, was praktisch oft schon Standardausrüstung ist.

Ach ja, noch eine persönliche Frage: Sie nutzen keine Giro-Card oder Kreditkarte. Aber was ist mit Rabattkarten? Auch die erzeugen einen digitalen "Fußabdruck". Und: Sie engagieren sich in sozialen Medien, Sie senden E-Mails über einen kostenlosen Provider, Sie nutzen Skype, WhatsUp, Twitter, LinkeIn? Nur so von wegen "Fußabdruck"...

unzureichender Service und aus dem letzten Jahrhundert

Solang viele Bankinstitute für Abbuchungen UND Gutschreibungen Gebühren nehmen, kommt für mich Kartenzahlung nicht in Frage.
Ein Dienstleister, der Freitag 12 Uhr schließt und erst Montag 8 Uhr wieder öffnet und in der Zeit dazwischen nicht mal Online-Buchungen geschweige denn Kartenzahlungen registriert, ist von vorgestern und nicht akzeptabel.

und ich gebe gleichzeitig keinen digitalen Fußabdruck ab.

auch das stimmt !
was wäre wenn in nicht all zu ferner Zukunft das Finanzamt mal nachrechnet,
1.000 Euro Einnahmen aber 5.000 Euro Ausgaben und das seit Jahrzehnten
da könnten Nachfragen kommen :-)

@Am 07. Mai 2019 um 13:27 von NeutraleWelt

** Ja, das sind dann die Honks, die vor mir an Kasse stehen und noch nicht mal EINEN EURO in der Tasche haben, um ihr Päckchen Kaugummi zu bezahlen..........
Und im Restaurant kein Trinkgeld geben, weil sie haben ja nur ihre Karte dabei.....
Und ein ganz dummes Gesicht machen und den Verkehr aufhalten, wenn man nur in bar bezahlen kann! **

Auf welchen Stern leben Sie denn noch?
1. Bei jedem Kartenterminal ist es eine Trinkgeldfunktion einstellbar. Auch bei abgebildeten H5000 von Verifone
2. Mit zunehmender Verbreitung der kontaktlosen Girocard (aktuell ca. 50% bereits umgetauscht) werden auch Kleinzahlungen schnell und kontaktlos ohne PIN bezahlt.
3. Die Stellen an denen man nur bar bezahlen kann werden in Kürze ziemlich rar sein.
4. Immer mehr Kunden werden einfach kein Geld mehr nutzen wollen. Denn mit zunehmender Verbreitung der Onlinebanken wird Geld immer mehr zurückgedrängt werden.
5. Auch die Abhebungen an den Geldautomaten werden zunehmend kostenpflichtig.

14:09 von dummschwaetzer

alles relativ
ob das alte Mütterchen jetzt die Pfennigstücke rauszählt
und dann feststellt es reicht doch nicht
oder die EC Karte 3 mal falsch reinschiebt und dann den PIN nicht weiß

@Shuusui, 13:08

Ein Bankguthaben ist juristisch kein Geld, sondern eine Forderung gegenüber der Bank.
Die Generation meiner Großeltern hat noch miterlebt was das bedeutet, wenn es hart auf hart kommt

Die haben aber auch erfahren, dass Bargeld auch nicht mehr viel hilft, wenn ein Brot plötzlich 50 Millionen Reichsmark kostet. Die Abschaffung des Bargelds ist eine höchst gefährliche Angelegenheit, aber mit einem Währungsverfall hat sie nix zu tun.

In Skandinavien ist man mit

In Skandinavien ist man mit Bargeld in der Tasche ein richtiger Hinterwäldler. Da werden Beträge von umgerechnet 1€ mit Kreditkarte beim Bäcker bezahlt. Teilweise wird Bargeld dort nicht mehr angenommen.
Bargeldlos hat für den Handel den riesen Vorteil, die Mitarbeiter können nicht in die Kasse greifen und man ist fast automatisch vor Überfällen im Laden oder nach Ladenschluss auf dem Weg zur Bank geschützt.
Ein befreundeter Handwerker sagte mir mal im Spaß, Deutschland wird immer Bargeld brauchen, denn wie sollen sonst die Handwerker bezahlt werden, die sich nach der Arbeit / am Wochenende noch etwas dazu verdienen wollen...

14:14 von Clarce19

vielleicht wäre das ein geeigneter Zeitpunkt das Kreditinstitut zu wechseln

@ stupid First

„Ja, danke
an der Kasse wartet man auf Kartenzahler wesentlich länger, als bei Barzahlern“

Wo kaufen Sie ein? Das ist ein echter Geheimtipp. Meine Erfahrung ist komplett anders.
Teilweise wird das ganze Münzgeld der Geldbörse auf das Fließband ausgeschüttet, dann wird festgestellt, dass man nur 7,50€ in Münzgeld hat, man aber 8€ zahlen muss. Das Münzgeld wird wieder schön aufgesammelt und es wird mit einem 10€-Schein bezahlt. So und so ähnlich sieht es an meinen Supermarktkassen aus.

Und...

...die Kartenfirmen lachen sich ins Fäustchen über unsere Daten und die Einnahmen, die sie an Gebühren von den Händlern verlangen... Schöne neue Welt.

Ich bezahle selten...

... mit der Karte, wenn, dann vor allem im Ausland. Ich schätze mein Bargeld, man verliert auch nicht so leicht den Überblick über die Ausgaben. Es geht keinen etwas an, ob ich mit meinem Geld Katzenfutter, Alkohol oder Klamotten kaufe. Payback-Karten besitze ich auch nicht, die paar Cent, die man zurückbekommt, fallen doch gar nicht ins Gewicht. Mein Lebensgefährte zahlt dagegen am liebsten alles mit Karte, weil es angeblich "so schön bequem" ist.

@ Die Abschaffung des Bargelds 14:25 von frosthorn

"ist eine höchst gefährliche Angelegenheit"

In der Tat. Und das sage ich, obwohl ich gelegentlich auch 'kontaktlos' bezahle.
Alleine schon um die Schwachstellen auszukitzeln.
Das NFC-Protokoll ist nämlich mindestens so angreifbar, wie das PIN-TAN Verfahren.

Ich rate jedem, der noch mehr als 20 Jahre 'Perspektive' hat,
sich a) eine ausländische, nicht EU-Karte zu besorgen
b) genügend Bargeld im persönlichen Umfeld zu haben (~5000€)
c) diverse leichte Wertsachen ebenso

Dann ist man im Fall der Fälle noch handlungsfähig,
und kann sogar manche noch 'schmieren' ;)

Anteil der Barzahlungen über 75%

Der Anteil an Barzahlungen betrug laut EHI in 2018 in DE über 75%. Damit liegt der Anteil an Kartenzahlungen unter 25%.

Also zahlen von 4 Kunden an der Kasse im Schnitt weniger als einer mit Karte. Da größere Bezahlungen häufiger mit Karte gezahlt werden, schaffen es die Kartenzahlungen auf Umsatzsicht mit den Barzahlungen "mitzuhalten".

Wenn nur noch ein kleiner Anteil von weniger als 5% der Zahlungen in Bar abgewickelt werden würde, kann man denke ich anfangen über eine Abschaffung zu diskutieren. Oder bei weniger als 1%.
75% ist aber die überwiegende Mehrheit. Somit ist die Lebenswirklichkeit in Deutschland mehr die Barzahlung als die Kartenzahlung.

Wenn jeder Amerikaner bis auf einen pro Jahr 1 Dollar in Bar umsetzt und nur ein Superreicher eine Kartenzahlung in Höhe von einer Mrd. Dollar vornimmt und man darüber diskutieren würde das Bargeld abzuschaffen, weil der eine Kartenumsatz des Reichen die Barzahlungen der Gesamtbevölkerung übersteigt, wäre das absurd :-)

@um 14:09 von dummschwaetzer

"Der EHI hat hierzu bereits Untersuchungen die belegen das Kartenzahlungen schneller sind."

Hier ein Zitat über die von ihnen erwähnten Untersuchungsergebnisse des EHI.

"Eine durchschnittliche Barzahlung an der Ladenkasse dauert gut 22 Sekunden und kostet rund 24 Cent je Transaktion, wie aus der Untersuchung der Deutschen Bundesbank und des Handelsinstitutes EHI hervorgeht. Zahlungen mit Schein und Münze sind damit rund sieben Sekunden schneller als mit Karte und Eingabe der PIN-Nummer, beim Einsatz des Plastikgeldes mit Unterschrift sind es sogar 16 Sekunden."

Nur das PIN-freie Bezahlen, was aber derzeit kaum bis gar nicht verbreitet ist, geht schneller, da haben Sie recht. Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht - Kartenkunden führen zu längeren Kassenschlangen.

@Sisyphos3

was wäre wenn in nicht all zu ferner Zukunft das Finanzamt mal nachrechnet,
1.000 Euro Einnahmen aber 5.000 Euro Ausgaben und das seit Jahrzehnten
da könnten Nachfragen kommen :-)

Und die kämen dann zu recht! Ich habe schon immer gesagt, dass Datenschutz nicht zu Lasten der Kriminalitätsbekämpfung gehen darf. Und selbstverständlich ist auch Steuerhinterziehung kriminell und alles andere als ein Kavaliersdelikt.

Geld

Ich persönlich bevorzuge bei Alltagseinkäufen Bargeld. Ich erlebe auch immer wieder, dass Kartenzahlung an der Supermarktkasse den Betrieb aufhält. Allerdings hätte ich auch kein Problem damit, wenn es kein Bargeld mehr gäbe. Letztendlich ist es doch egal, wie das Geld heißt oder aussieht, oder ob es nur als Ziffern auf dem Kontoausdruck existiert - hauptsache ich habe immer genug. Und das ist ein ganz anderes Thema.

@ dummschwaetzer

"Die atuelle Gesellschaft trägt überhaupt keine Vorsorge mehr für Notfälle oder Katastrophen. Ich möchte mal sehen wenn der erste Blackout im Stromnetz kommt und nichts geht mehr."

Könnte daran liegen, dass es eher wenige Notfälle und Katastrophen gibt. Das schlimmste, das ich in meinen 60 LJ bisher erlebt habe, war ein mehrstündiger Stromausfall, weil beim Straßenbau eine Leitung gefetzt wurde. Natürlich hat es auch schon ernsthafteres gegeben (Hochwasser, zusammengebrochene Strommasten durch Blitzeis), aber ich glaube, das große Unsicherheits-Empfinden, das Sie da herauf beschwören, gibt es einfach nicht.

Öfter mit Karte oder

einen größeren Betrag mit allen Kartenzahlung?

das ist die Frage?

zwei Dinge müssen jedem klar sein

und die wurden ja auch hier schon angesprochen. Erstens bedeutet eine Umstellung auf bargeldloses Zahlen eine perfekte Möglichkeit zum hundertprozentigen Tracking jedes einzelnen. Ich hinterlasse in der Stadt eine Schleimspur, auf der nicht nur nachverfolgt werden kann, wo, sondern auch, was ich gekauft habe. Das Dauerargument "aber bei Facebook hat man nix dagegen" nervt nur noch und das kann man gerne endlich mal stecken lassen. Trifft auf mich und unzählige andere nun mal nicht zu.
Zweitens können "interessierte Stellen" mich jederzeit vom Wirtschaftskreislauf abhängen, so dass ich mich im Zweifel nicht einmal mehr mit Lebensmitteln versorgen kann. Und da sollte man immer dran denken, dass der Staat, auch wenn er jetzt noch harmlos erscheint, sein Angesicht auch mal verändern könnte. Und wer dann an den entscheidenden Schalthebeln sitzt und was der für Interessen verfolgt, weiß man nicht. Ist das gleiche wie mit dem Datenschutz.

@Wolfes74

"Nur das PIN-freie Bezahlen, was aber derzeit kaum bis gar nicht verbreitet ist, geht schneller, da haben Sie recht."

Das PIN-freie Bezahlen bis 25 €, teilweise auch darüber, bieten inzwischen so ziemlich alle Supermärkte und die meisten Tankstellen an.

@ Sisyphos3

was wäre wenn in nicht all zu ferner Zukunft das Finanzamt mal nachrechnet,
1.000 Euro Einnahmen aber 5.000 Euro Ausgaben und das seit Jahrzehnten
da könnten Nachfragen kommen :-)

Da kommt keine einzige Frage auf. Und genau darum geht es ja den Beführwortern des Bergeldlosen Zahlungsverkehrs. Wo sollen denn die 4000€ herkommen? Rufnummerunterdrückung bei Handy zu Handy (Schwarzgeld) Zahlung dürft da auch nichts bringen. Da ist die Gefahr für Dumme Fragen jetzt größer, wenn sie für 5000€ Paybackpunkte auf Barzahlung sammeln ;-)

Ohne Bargeld..

..würden viele Leute untergehen..etliche in meinem Umfeld nutzen die Karte nur zum Bargeldabheben oder für große Überweisungen..

und unsere kleinen Handwerksbäcker,-metzger oder Wochenmarktverkäufer werden zugunsten der großen Player untergehen..

Schleichend das Bargeld abschaffen

Der Bargeld Zahlungsverkehr wird immer mehr erschwaert. Vor allem die Hoechstgrenzen, wie sie bald auch in Deutschland eingefuehrt werden, fuer Barzahlungen sind ein Problem. Als Besitzer groesserer Bargeldmengen wird man kriminalisiert. Und die Maer Bargeld ist nur was fuer Steuerhinterzieher und Drogenkrimminelle ist totaler Bloedsinn. Die Biefkastenfirmen in Panama und sonstwo wurden nicht mit Bargeld gegruedet. Ich selbst zahle auch gerne bargeldlos, aber mehr die Dinge des taeglichen Bedarfs. Loehne und groessere Summen nur in bar, noch groessere Summen viel auch auch in STandartgoldbarren mit Zertifikat. So sind einige meiner Geschaeftspartner inzwischen auch gezwungen sich mit Goldbarren einzudecken um Geschaefte zu machen. Das wird dann die Alternative wenn der Staat versucht das Bargeld zu verdraengen und man nicht gewillt ist sich den Banken auszuliefern.

Gruss aus Brasilien

Von der Tagesschau falsch wieder gegeben

Nur vom Umsatz her stimmt das Geschriebene.
Oft werden nur die teuren Dinge mit Karte bezahlt.
Wenn einer eine Stereoanlage für 5000 Euro kauft und 249 Leute 20 Euro bar bezahlt, hat laut Tagesschau die Mehrheit mit Karte bezahlt.

Auf das wir noch gläserner werden

wie wir schon sind. Nein danke, mit Bargeld hat man immer noch die Möglichkeit ohne Kontrolle und wo ich eingekauft habe zu agieren. Am liebsten würden die ja das ganze Bargeld abschaffen.

@ Frosthorn "zwei Dinge müssen jedem klar sein"

Richtig.
Und drittens: Im Falle eines Unruhezustandes, sei es jetzt starke Inflation, Börsen-Crash (Schwarzer Freitag), Banken-Pleite ... Dann ist einfach Ende. Wer dann mit seiner Karte zahlen möchte: Pech gehabt. Insolvenz.

Ich weiß auch, dass das Vermögen z. Zt. noch bis zu einem Betrag von 100 000 Eu versichert ist - trotzdem: Auch das kann sich ändern. Und was nutzt es mir, wenn ich den Anspruch habe und irgendwann durchsetzen kann - bis dahin habe ich erstmal kein Geld und eine ungültige Karte.

Will ich das? Nein!

@Frosthorn - 16:20

"Und da sollte man immer dran denken, dass der Staat, auch wenn er jetzt noch harmlos erscheint, sein Angesicht auch mal verändern könnte. Und wer dann an den entscheidenden Schalthebeln sitzt und was der für Interessen verfolgt, weiß man nicht."
Ja, wir nähern uns der Dystopie, wie sie seinerzeit in der Serie "Max Headroom"* dargestellt wurde. Da wurde jeder, dem die "Credits" gesperrt wurden, zur "Nichtexistenz".
*) Eine der wenigen Kultserien, die weder wiederholt, noch auf einem in Europa abspielbaren Kaufmedium angeboten wird.

Vor Jahren noch als

Verschwörungstheorie abgetan und nun schleicht man die "Bargeldabschaffung" doch seit geraumer Zeit in die Bevölkerung ein.

Ich habe es an anderer Stelle schon mal geschrieben, die sogenannten und quasi diffamierten "Verschwörungstheoretiker" haben eben am Ende doch meisst Recht.

Dann bei Umfragen kritisieren oder "alarmiert sein", wenn doch so viele "glauben", dass Politiker "zusammen" mit Medien nur Marionetten seien und nur eine bestimmte Agenda verkaufen wollten.

Man könnte fast ein Schleudertrauma bekommen, wie man doch fast dauerhaft mit dem Kopf schütteln muss.

@kritiker666 - 16:58

"Ich habe es an anderer Stelle schon mal geschrieben, die sogenannten und quasi diffamierten "Verschwörungstheoretiker" haben eben am Ende doch meisst Recht."

Diejenigen, für die man den Begriff "Verschwörungstheoretiker" erfand, waren diejenigen, die beim Kennedy-Attentat die offizielle Version der "Magic Bullet" anzweifelten. Bis nach "nur" mehreren Jahrzehnten nachgewiesen wurde, dass die beiden von der Kugel getroffenen Personen eine Sitzposition zueinander und eine jeweilige Körperhaltung eingenommen hatten, bei der alle Ein- und Austrittswunden auf einer geraden Linie liegen.

@frosthorn, 16:20

"Und da sollte man immer dran denken, dass der Staat, auch wenn er jetzt noch harmlos erscheint, sein Angesicht auch mal verändern könnte. Und wer dann an den entscheidenden Schalthebeln sitzt und was der für Interessen verfolgt, weiß man nicht"

In China z.B. weiß man's schon. Viel dagegen machen können die Bürger dort aber leider nicht.

@ kritiker666

"Vor Jahren noch als
Verschwörungstheorie abgetan und nun schleicht man die "Bargeldabschaffung" doch seit geraumer Zeit in die Bevölkerung ein."

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird hier nichts "eingeschlichen", sondern Leute benutzen von sich aus (!) bargeldlose Bezahlung, weil sie es praktischer finden.

Bargeldlos bezahlen ist (wird) teuer

Wenn man nur noch mit Karte bezahlen kann, wie oft in Schweden heute schon, wird folgendes geschehen: auf jede Kartenzahung (Sofortabbuchung) wird eine Gebuehr von 2% bei Keditkartenabbuchung (30Tage) 4bis5% erhoben. Das wird automatisch dem Empfaenger abgebucht. Wirds nicht geben? gibts schon z.B. bei uns in Brasilien. Bargeldlos ist nicht nur unsicher in Krisen sondern auch noch "sauteuer". Der einzige Gewinner wiedereinmal die "Finanzmafia" auch unter dem Namen "Banken" bekannt.

Gruss aus Brasilien

Notwehr gegen zu hohe Steuerlast

Zitat, 15:50 Uhr von BotschafterSarek : ..."Und selbstverständlich ist auch Steuerhinterziehung kriminell und alles andere als ein Kavaliersdelikt."...

Kriminell ist die hohe Steuerlast, sich dagegen zu wehren reine Notwehr. Der "Staat" zwingt jeden dazu, der sich nicht zum reinen Steuerzahler degradieren lassen will.

Oder wie soll man sich sonst vor zu hohen Abgaben schützen?

Früher galten Abgaben über 10% als Wucher und heute?

Beste Grüße

@Nettie

"In China z.B. weiß man's schon. Viel dagegen machen können die Bürger dort aber leider nicht."

Können den wir etwas dagegen machen? Oder ist man dann sofort "Abschaum"?
Wie durchlässig ist denn die Politik? Ist unsere Politik genauso durchlässig wie unsere Gesellschaft?
Es ist eine Frage die man sich stets stellen sollte, egal welche politische Richtung man besser findet.

Ich bin kein Freund von Online-Banking, nicht wegen der Sicherheit, sondern weil auch Bankangestellte Arbeiter sind. Jeder Bankangestellter der meint Online-Banking wäre super, findet auch Arbeitslosigkeit toll.
Auch das bargeldlose Bezahlen mag eventuell bequem sein, aber es beinhaltet sehr viele Gefahren. Zum einem wird man überwachbarer. Zum anderen ist das bargeldlose Bezahlen nicht krisenfest und es verleitet zu Gelegenheitseinkäufen, was am Ende zu einer Schuldenfalle führen könnte.

@U179, 17:47

Kriminell ist die hohe Steuerlast, sich dagegen zu wehren reine Notwehr.

Super, Mister Robin Hood! Auch wenn der Name nicht ganz passt, denn der Rebell nahm es den Reichen und gab es den Armen. Steuerhinterzieher hingegen nehmen es allen (vor allem den Armen) und geben es: sich selbst. Tolle Notwehr.

Kartenzahlung = lange Schlangen

Ich bedauere sehr, dass im Supermarkt immer mehr Leute mit der Karte bezahlen. Denn in der Regel dauert das länger und die Schlange an der Kasse wird länger.

Bargeldlose Zahlungen und Abbuchungen sind super für Zeitungsabbos, wo die Beträge immer gleich sind.

Idem die Regierung den Bargeldlosen Zahlungsverkehr fördert gibt sie ihr letztes Pfund aus der Hand, noch Einfluss auf das Geldmonopol zu haben. Wenn erst mal alles Geld bei den Banken liegt, liegt es nicht mehr bei der Regierung...

Art 73 Grundgesetz
(1) Der Bund hat die ausschließliche Gesetzgebung über:
(...)
4. das Währungs-, Geld- und Münzwesen, Maße und Gewichte sowie die Zeitbestimmung;

re cari

"Idem die Regierung den Bargeldlosen Zahlungsverkehr fördert gibt sie ihr letztes Pfund aus der Hand, noch Einfluss auf das Geldmonopol zu haben. Wenn erst mal alles Geld bei den Banken liegt, liegt es nicht mehr bei der Regierung..."

Was genau wollen Sie uns damit sagen?

Auch wer bar bezahlt kriegt das Geld über eine Bank, und seine Zahlung landet wieder bei einer Bank.

Wie soll es bei der Regierung liegen???

Mut zum Wandel

Neulich baute die Deutsche Telekom die letzte Telefonzelle ab. Der technologische Wandel und das Nutzerverhalten machten dieses Angebot obsolet. Noch vor 25 Jahren konnte sich nur eine kleine Minderheit vorstellen, dass einst Mobiltelefone das Festnetz ersetzen würden. Aktuell läuft die Umstellung zum mobilen Mehrzweckgerät, irgendetwas zwischen Tablet und Smart Phone, auf jeden Fall aber mit schnellem und ubiquitär verfügbaren mobilen Internetzugang, wird sich durchsetzen.

Genauso wird dies beim Zahlungsverkehr sein. Die Angebote für bargeldlosen Zahlungsverkehr schnellen in die Höhe, die "Apps" gewinnen. Kontaktloses Bezahlen, online-Banking, Fahrkarten in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bestellen von Produkten und Dienstleistungen, Mediennutzung, Mails, all das und vieles mehr wird demnächst in einem Gerät integriert sein.

Datenschutz und Persönlichkeitsschutz sind wichtig, doch das ist in den Gremien und Initiativen zu beschließen und nicht mittels obskurer Verschwörungstheorien.

@U179

"Kriminell ist die hohe Steuerlast, sich dagegen zu wehren reine Notwehr."

Ich staune, ehrlich gesagt, dass die Moderation eine derart ungetarnte Aufforderung zum Begehen einer Straftat veröffentlicht.

Jedenfalls ist die hohe Steuerlast selbstverständlich in keiner Weise kriminell. Kriminell ist lediglich Ihre Aufforderung, sich dagegen mittels Steuerhinterziehung zu wehren.

17:55 von frosthorn

Richtig lesen! Es geht nicht darum keine Steuern zu zahlen, sondern um eine angemesse Höhe!

Überdies, wie vereint sich Ihre "Kühnert-Mentalität", mit z.B. Steuergeldverschwendung? Siehe dazu im einschlägigen Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes.

Beste Grüße

@Melanda

"Bargeldlos ist nicht nur unsicher in Krisen sondern auch noch "sauteuer"."

Das stimmt nicht, wie die heute vormittag bereits angesprochene Studie ebenfalls herausgefunden hat.
Wenn ich mich richtig erinnere, ist in den meisten Fällen das Bargeld die teuerste Variante.
Hängt damit zusammen, dass der Aufwand für den Transport des Bargelds sehr personalintensiv und damit teuer ist.

17:17 von Nettie

@frosthorn, 16:20

"Und da sollte man immer dran denken, dass der Staat, auch wenn er jetzt noch harmlos erscheint, sein Angesicht auch mal verändern könnte. Und wer dann an den entscheidenden Schalthebeln sitzt und was der für Interessen verfolgt, weiß man nicht"

In China z.B. weiß man's schon. Viel dagegen machen können die Bürger dort aber leider nicht.
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Schön das wir im Augenblick noch könnten.
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Aber wenn keine kapitalisten Gelder mehr verteilt werden können, wird das auch hier wieder seinen traditionellen Lauf nehmen?

@U179, 18:29

Überdies, wie vereint sich Ihre "Kühnert-Mentalität" …

Was verstehen Sie unter "meiner" Kühnert-Mentalität? Dass ich Steuerhinterziehung für Diebstahl an der Allgemeinheit halte? Das hat Kevin Kühnert m.W. gar nicht gesagt.

Lächerlich und reine Ansichtssache

18:29 von DrBeyer: Zitat "Kriminell ist lediglich Ihre Aufforderung, sich dagegen mittels Steuerhinterziehung zu wehren."

Wenn Ihnen die hohen Steuern nichts ausmachen, dann freut mich das natürlich für Sie. Bei meinem Gehalt hingegen ist da leider kein Spielraum. Meine Familie würde sich über mehr Netto vom Brutto sicher sehr freuen und sich so den einen oder anderen Wunsch erfüllen.

Beste Grüße

17:38 von Melanda

Bargeldlos bezahlen ist (wird) teuer

Wenn man nur noch mit Karte bezahlen kann, wie oft in Schweden heute schon, wird folgendes geschehen: auf jede Kartenzahung (Sofortabbuchung) wird eine Gebuehr von 2% bei Keditkartenabbuchung (30Tage) 4bis5% erhoben. Das wird automatisch dem Empfaenger abgebucht. Wirds nicht geben? gibts schon z.B. bei uns in Brasilien. Bargeldlos ist nicht nur unsicher in Krisen sondern auch noch "sauteuer". Der einzige Gewinner wiedereinmal die "Finanzmafia" auch unter dem Namen "Banken" bekannt.

Gruss aus Brasilien
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Das Bargeldloszahlen nichts kostet können nur unsere Forumwirrschaftler träumen.
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(Abiturfrage: weshalb und ab wieviel Prozent lohnt sich für den Verkäufer ein angebotener Rabatt bei Barzahlung?)

Dann kann man Bargeld ja auch abschaffen

...weil eh "kaum" noch benutzt?
Am 07. Mai 2019 um 17:34 von vox moderandi "Wenn ich das richtig verstanden habe, wird hier nichts "eingeschlichen", sondern Leute benutzen von sich aus (!) bargeldlose Bezahlung, weil sie es praktischer finden."
Man schleicht einen nachvollziehbaren Grund ein, dass man dannn Bargeld auch abschaffen kann. Vorteile von Karte oder sonstig bargeldlosen Bezahlmethoden hebt man gerne hervor, die Nachteile weniger. Bei Bargeld sieht es dann umgekehrt aus.

DAS meine ich mit einschleichen. Das die Tage des Bargeldes gezählt wären o.ä., wird in anderen Schlagzeilen dann als Hebel benutzt.

18:42 von frosthorn

Wie gesagt, richtig lesen. Und wenn möglich, gestellte Fragen zunächst beantworten. Ablenken gilt nicht! :-)

Und nochmals zur Klarstellung für die "Forenstaatsanwälte": Es geht mir um angemessene Steuern!

Wenn der "Staat" nicht an der "Steuerschraube" drehen könnte, müßte jener die vorhandenen Mittel effektiver einsetzen, wie jeder normale Haushalt auch ...

Ich bleibe dabei, gerecht geht anders und es wird ja wohl noch erlaubt sein, sich gegen Unrecht zu wehren!

Beste Grüße

Wer Datenschutz ernst nimmt und will

dem bleibt nur Barzahlung.

14:12 von wie-

Nein, ich besitze
1. überhaupt kein Smartphone, und
2. natürlich habe ich auch Karten. Aber diese benutze ich hauptsächlich um Geld am Automaten abzuheben.
3. Rabattkarten? Fehlanzeige
4. Sie engagieren sich in sozialen Medien, Sie senden E-Mails über einen kostenlosen Provider, Sie nutzen Skype, WhatsUp, Twitter, LinkeIn? Nein, genau das tue ich eben nicht.
5. Navi, ich benutze, wenn ich es den brauche, ein Gerät eines niederländischen Herstellers aus dem sogenannten Aftersale Markt.
6. Tracking? What's that :-), habe ich nicht und brauche ich auch nicht.
Und, auch ich erzeugen einen digitalen "Fußabdruck", aber ich bin bemüht nicht zu fest aufzutreten. Bei Netto und Aldi muss ich nicht mit Karte zahlen. Es geht z.B. niemand etwas an ob und wieviel Wiskey, Wotka, Milch und Zigaretten ich so wöchentlich konsumiere. Alles klar soweit verstanden.

Barzahlung ist gelebte Freiheit

... nämlich ohne daß Fremde jeden Aspekt des eigenen Lebens ausforschen können.

Sehr bedenklich, wenn viele Menschen ihre Freiheit derart aufgeben, und sogar noch bedenklicher, wenn das von staatlicher Seite noch massiv gefördert wird. (Bargeldobergrenzen, Meldepflichten, Generalverdacht, gläserner Bürger, gläserner Bankkunde, etc.).

Meiner Meinung nach ein vorsätzliches Versagen des Staates, um den Bürgern die Freiheit weiter zu nehmen.

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