Ihre Meinung zu: Debatte um CO2-Steuer: CDU-Politiker widersprechen Chefin

6. Mai 2019 - 12:52 Uhr

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer lehnt eine CO2-Steuer für Deutschland ab. Von zwei führenden CDU-Politikern kommt Gegenwind. Sie warnen vor "Denkverboten" in der Partei und fordern neue Ideen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.42857
Durchschnitt: 3.4 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wieso sollte ich wegen einer

Wieso sollte ich wegen einer co2 steuer weniger auto fahrem müssen? Glauben die, dass, bis auf die lkw, alle nur zum spass fahren? Oder wird es dann im winter wärmer und ich kann die heizung auslassen?
Diese steuer wäre reine abzocke. Aber das ist diese ganze co2, nox und staubhysterie ja sowieso.

Wir haben heute die höchsten Steuern unserer BRD-Geschichte.

und der Union wird nichts übrigbleiben, sie weiter zu erhöhen, oder die Kosten auf andere Weise dem Bürger aufzulasten.
– Woher wollen sie die neuen Milliarden für den Verteidigungshaushalt nehmen?
– Der Bürger wird, wenn CSU-Weber Erfolg hat, erheblich mehr für das US-Frackinggas bezahlen müssen, wenn Northstream2 scheitert.

Da ist die CO2-Abgabe der kleinere Posten.
Außerdem ist es natürlich die Aufgabe der Politik, das so zu organisieren, dass die Ärmeren nicht belastet werden z.B. durch Umschichtungen.
Bei der Maut wurde doch demonstriert, dass das geht!

Recht hat sie

Nachdem man einem wirkungsvollen Tempolimit eine klare Absage erteilt hatte, soll nun der Bürger mit steuerliche Mehraufwendungen belastet werden. Völliger Unsinn! Nur böse Menschen würden sich fragen, wer hier mit wieviel Geld vor welchen Türen steht. Und wenn Herr Brinkhaus und andere vor Denkverboten warnen, bedeutet es, man ist einer Steuer nicht abgeneigt.

keine Antworten

...findet die Fr. KK im besagten Interview beim Deutschlandfunk warum jetzt die Ausweitung des Zertifikatshandel eine bessere Alternative gegenüber der besagten und zu unrecht verteufelten CO2-Steuer ist. Nicht ein Wort wird darauf verschwendet, aber zum Glück scheint Sie ja selbst in den eigenen Reihen dbzgl. Gegenwind zu bekommen.

>>Landesparteichef Laschet:

>>Landesparteichef Laschet: "Ich halte das für falsch, einfach Nein zu sagen".
Nötig seien größere Anstrengungen zur Reduktion des Kohlendioxids. "Deshalb sage ich: Hinschauen! Gute Ideen entwickeln! <<

Genau, Herr Laschet!

Deshalb ist eine Co2 Steuer eine richtig gute Idee, damit weniger gefahren wird.

Aber bitte vergessen sie nicht eine weitere gute Idee: Sonderregelungen für Industrie und Wirtschaft!

Sie wissen ja: Arbeitsplätze sind sonst in Gefahr.

In Deutschland braucht es noch viel mehr Laschets.....

aber bald wird es eh besser

da fahren alle die tollen e-autos und gehen früh schlafen, weil aller strom für die autos benötigt wird. ladezeit ca 14 stunden, also ab 18 uhr in die heier

erst mal CO2 steuer auf Kohlestrom

Das dürften etwa 7-8 cent/kwh ausmachen. Flugbenzin wäre auch ein Kandidat. Und bei allen anderen Energieträgern die bisherigen Mineralöl- und Energiesteuern abschaffen bzw gegenrechnen.
Das geht aber nicht, da die Industrie nicht belastet werden darf ...
eine einzige Sackgasse ...

Emissionshandel ist (Selbst-)täuschung

Diese Debatte ist total verlogen. Brinkaus und Laschet haben völlig recht: Denk- und Diskussionsverbote darf es nicht geben.

Emissionshandel und Zertifikatsvergabe - das sind keine wirklich wirksamen Instrumente zur Reduktion von Schadstoffen, das ist reine Geldschneiderei. Wenn ich eine dicke Karre fahre und dafür meiner Oma, die kein Auto hat, deren "Verschmutzungsrecht" abkaufe, erwerbe ich das Recht, weiterhin als Umweltsünderin durch die Gegend zu knattern und zahle dafür. Das ist doch krank.

Aber genauso funktioniert es, im kleinen wie im großen. Die Norm für die KFZ-Industrie sollen laut EU in Zukunft 2,2l-KFZ sein. Wer größere Karren herstellt, muss zum Ausgleich "CO"-neutrale" E-Autos bauen.

Damit ist doch niemandem geholfen.

Mal davon abgesehen: Welcher EU-Abgeordnete fährt ein 2.2l- Auto?

Am Ende läuft doch alles immer nach demselben Schema ->

die Politik diskutiert, macht wenig bis nichts - wegen Wahlen, Arbeitsplätze, Steueraufkommen und so - wartet, bis das meiste ausgesessen ist, und wenn das alles nicht funktioniert muss der Bürger halt zahlen. Kennen wir schon und ist nicht wirklich innovativ. Aber wer erwartet von der Politik schon Innovation ?
Ich spiele nun einmal den Propheten ->
es wird für den (einfachen) Bürger am Ende um einiges teuerer (die anderen setzen das von der Steuer ab, sofern sie überhaupt welche bezahlen -> also die Spitzeneinkommen meine ich damit!).
Nennt mich den Propheten!

Mein Eindruck bei der Diskussion gestern Abend bei „Anne Will“:

Fast alle "denken laut nach" und tauschen dabei ihre - vorab weitestgehend selbst erarbeiteten - Argumente aus (die des „Gelbwestlers“ waren allerdings schon reichlich konfus...), einer trägt das auswendig gelernte "Parteiprogramm" vor.

Typisch Politik

Alles was denen einfällt, ist mal wieder dem Bürger in die Tasche zu greifen.

Hauptsache die Betrüger kommen mit einem blauen Auge davon.
Den Schaden trägt der Bürger, der viel Tausend EUR Wertverlust an seinem Fahrzeug hat.

Wie wäre es mal damit, die ungefilterte Binnenschifffahrt, Kreuzfahrer oder Handelsschiffe überhaupt mal irgend einen Beitrag leisten zu lassen?

Aber nein. Das ist natürlich wieder höchst unangenehm und man bekommt womöglich Gegenwind.
Da schröpfen wir lieber mal wieder den Bürger.
Wundern sich aber, wenn die etablierten Parteien keiner mehr wählen will.
Ich habe die so satt.

Wozu eine solche Steuer?

Noch dazu, eine, die zurückgezahlt werden soll. Für mein Empfinden dient das lediglich einer Umverteilung.

So etwas wird alles nicht helfen, denn es ist schon spät, sehr, sehr, wenn nicht zu spät.

Es ist notwendig, radikal und global umzudenken, will man noch irgendetwas retten, denn ansonsten werden alle höheren Lebensformen, auch der Mensch, in 150 bis 200 Jahren die Oberfläche dieses Planeten verlassen haben.

Es ist notwendig zu erkennen, dass unser ganzer Wohlstand, unsere ganze Bequemlichkeit und Mobilität mit den Ressourcen und der Umweltgesundheit bezahlt werden und daran ändert keine Steuer irgendetwas. Wir müssen verzichten

Da gab es einmal eine Partei, die hat gefordert, innerdeutsche Flüge zu verbieten, Kerosin ordentlich zu besteuern, Innenstädte autofrei zu machen - eine Partei, die ich damals aufgrund ihres Programmes gewählt habe. Heute ist diese Partei nur noch an Stimmen interessiert und will aus diesem Grunde niemanden mehr auf die Füsse treten.

@Superschlau um 15:28 Uhr

Ich kann Ihren Missmut und Ihre Vorurteile gegenüber dem Vorhaben, aufgrund vergangener Vorhaben der Bundesregierung verstehen, ich sehe nur nicht ein wieso dieser, meiner Meinung nach, richtige Schritt schon vor Bekanntwerden konkreter Umsetzungspläne verteufelt wird. Nur mal so – momentan zahlen Sie wie wir alle einen Zertifikatshandel. Nach den aktuellen Planungen und Vorschlägen soll ja jeder eine Rückzahlung bei ‚Nichtverbrauch‘ analog dem Schweizer Modell erhalten. Die SPD hat sogar eine Pauschalzahlung am Jahresanfang ins Rennen geschickt. Alles besser als die momentane Alternative. Nichts zu tun steht hierbei außer Frage!

Egal ob AKK oder andere sich

Egal ob AKK oder andere sich durchsetzen, gesagt werden muss, in Wirklichkeit handelt es sich doch nur um den Streit, wie man den Bürgern eine weitere Steuer aufbrummen kann, damit man, bei schwindenden Steuereinnahmen, seine jahrelang gegen alle Vernunft eingegangenen weltweiten Verpflichtungen weiter bezahlen kann. Mit CO2 hat das Ganze doch nur in soweit zu tun, dass man eine Umweltkampagnie nutzt um damit eben Steuern generieren, den Bürgern nochmehr Geld abnehmen kann. Bestimmt muss der Bürger, wie schon bisher, die Gebühren für die Industrie mit übernehmen, weil sich so die Industrie durch weitere auferlegte Kosten wieder im internationalen Wettbewerb dann als nicht wettbewerbsfähig sieht. Das kennt man ja mittlerweile.
Also im Grund, um die Sache beim Namen zu nennen, das Ganze ist nur ein heranschleichen um uns bald noch mehr Steuern abzuverlangen.

Ich bin für die CO2 Steuer

Ich wäre auf jeden Fall für eine CO2 Steuer wie es sie in der Schweiz schon seit Jahren gibt. Die Tagesschau hat ausführlich darüber berichtet. So hat man eine echte Lenkungsfunktion, die die Menschen zum Sparen bringt.

Einheitliches Europa: - Tempolimit? CO2-Steuer?

Warum funktioniert es dann seit 1991 in Schweden und auch in der Schweiz?
Warum haben alle unsere Nachbarn ein Tempolimit?
Sind wieder wir Deutschen die einzigen mit "Menschenverstand"?
Gestern bei Anne Will: lt. CDU/CSU: wir warten jetzt auf den Rest der Welt!?
Ich frage mich, warum unsere Regierung dann hoch dotierte Berater braucht, wenn sie sowieso deren Ratschläge und Gutachten nicht beachtet, geschweige denn umsetzt?!
Da verweist Lindner auf sachkundige Wissenschaftler und trotzdem scheinen die Gutachten der Wissenschaftler unsere Politiker einen feuchten Kehrricht zu interessieren!

Aber sie Superschlauer haben einiges vergessen:
die Klimahysterie, die Bienensterbenhysterie,
die Impfhysterie und nicht zuletzt
die Antischlauhysterie.

Wo wir doch alles ganz cool, ohne Nachdenken nur durch abwarten, wegdefinieren können.
Man kann eben eine starke Hysteresekurve zwar erkennen, aber schlecht aussitzen.

Bitte jetzt nicht googeln. Es führt zu nix ;)

CO2 Steuer? Dann müsse Flüssiggas noch teurer werden!

Ich kann nur hoffen, dass man dann die CO2 Steuer richtig auf Flüssiggas umlegt!
Dann würden einigen Kritikern der North Stream 2 Pipeline die Argumente gegen diese Pipeline genommen! Denn Flüssiggas verursacht bei der Herstellung und Transport mehr CO2.

Manche Dinge ...

passen halt einfach nicht zusammen - zumindest wenn man richtig darüber nachdenkt: ...

Einerseits werden die sich wegen des sich im Fluss befindlichen Klimawandels protestierenden Schüler und Schülerinnen als Schwänzer bezeichnet, andererseits verweigert die CDU sich der Diskussion über Lösungen!

Richtig betrachtet, zeichnet damit die CDU nicht nur zu großen Teilen mit dafür verantwortlich, daß >Freidays for Future< überhaupt erst das "Schulschwenzen" angefangen hat, Sie verzögert selbst die Rückkehr zu dem was sie lautstark als gebotene Pflicht der Schüler und Schülerinnen verkündet. ... Konservatives Dilemma, gewachsen aus konservativem Denken!

Debatte um CO2-Steuer

Braucht die Regierung wieder neue Steuereinnahmen weil die Kosten nicht mehr so einfach gedeckt werden können. Sie sollte lieber dafür sorgen, dass statt aus Öl und Gas (Fossile Brennstoffe) Ökologische Brennstoffe mehr erforscht und auf den Markt gebracht werden können. Gleichzeitig schlägt man den Ölmultis ein Schnäppchen. Die Forschung aus Algen Treibstoff zugewinnen.

solange es immer noch Superschlaue gibt

die alles als Hysterie abtun, wird sich auf freiwilliger Basis nichts ändern. Bestreitet irgendjemand, dass wir langfristig auf fossile Energie verzichten müssen? Anscheinend gibt es die immer noch. Und es geht dabei nicht um Auto fahren müssen, sondern es geht darum nicht unbedingt die Kinder mit dem SUV zur Schule zu bringen und die Brötchen vom Bäcker zu holen.
Ich denke es hilft nur Zwang.....leider

Deutscher Mangel an Phantasie

@ Superschlau:
Oder wird es dann im winter wärmer und ich kann die heizung auslassen?

Die Deutschen halten sich vielleicht für schlau, sind aber nicht sonderlich mit Phantasie begabt. Sie könnten Ihr Haus dämmen, auf eine andere Heizungsmethode umstellen, es mit einem Wärmetauscher versuchen, und und und. Es gibt viele gute Ansätze, die sich einfach wirtschaftlich viel mehr lohnen müssen, sonst kommen die Deutschen nicht in die Puschen.

Je länger ich den Blick auf

Je länger ich den Blick auf die deutsche Politik aus dem Ausland richte, desto befremdlicher ist mir die nicht Einbeziehung des Volks in wesentliche politische Weichenstellungen. Etwas sehr repräsentativ, wie ich finde.
MfG

AKK

mit ihrem autoritären Gehabe sollte erst mal darüber nachdenken, warum das CO2
Abgabe Modell in anderen Ländern funktioniert, bevor sie (mit fadenscheinigen
Argumenten) Nein schreit.
Wie wäre es denn mit einer Konsultation
der Schweizer um Frau AKK das Denken zu erleichtern.

..eine klares NEIN zu

..eine klares NEIN zu Laschet...

Wieviele Gramm CO2

werden weniger durch eine Steuer erzeugt? Vielleicht können die Herren Laschet und Brinkhaus das ja einmal beantworten. Wenn sie es nicht können, vielleicht fragen die Herren dann einmal die Grünen und alle anderen Befürworter einer Steuer.

Sollte die Frage von niemand beantwortet werden oder nicht beantwortet werden können, dann ist die Steuer für mich lediglich eine weitere Abzocke. Weil Steuern nicht zweckgebunden sind, kann der Staat mit den zusätzlichen Einnahmen überall um sich werfen - und da gibt es viele Projekte, auch welche, die, vorsichtig formuliert, nicht unbedingt erforderlich sind.

Was....

....sollen eigentlich diejenigen machen, die auf dem Land wohnen? Und mit "Land" meine ich jetzt nicht das Umland einer Stadt sondern wirkliches "Land". Also von wo aus bei einem E-Auto die Batterie schon halb leer ist, eh man überhaupt mal an der nächsten Autobahn oder in der nächsten Großstadt ist. Die dürfen dann die Zeche zahlen?
In meinen Augen wäre die CO2-Steuer sowieso nur eine Mogelpackung, um andere Finanzlöcher zu stopfen (ich sage nur z. B. "Herbst 2015"), genauso wie das Geld aus der Ökosteuer auch für andere Zwecke als für die Umwelt gebraucht wurde/wird.

@ krittkritt

... erheblich mehr für das US-Frackinggas bezahlen müssen, wenn Northstream2 scheitert.

NordStream wird scheitern, das Fracking-Gas sollte aber mit mehr Engagement und einem besseren Willen, was regenerative Energie anbelangt, in der Erde bleiben können. (Außerdem machen die Russen die Umwelt nicht weniger kaputt, man sieht es hier bei uns nur nicht.)

@Superschlau

Sie müssen überhaupt kein Auto fahren, das ist für viele ein gewisser Luxus der gerade in einer Form wie sie der SUV symbolisiert heutzutage nicht mehr leistbar ist. Und weil es den Deutschen an vielen Stellen gut genug geht um sich immerhin dicke Karren zu kaufen wird nun eben die Umweltbelastung darauf bepreist. Sie tun so als könnte niemand was an seinem Lebensstil ändern, dass es doch geht wenn die entsprechenden Gesetze und finanziellen Anreize da sind zeigt aber gerade das Auto sehr deutlich, immerhin ist man da von zweistelligen Verbräuchen, Zweitaktern und ungeregelten Kats auf heutige Technologien umgestiegen. Es ist halt alles eine Frage der Motivation, und eine solche Bepreisung ist im Grunde nur logisch wenn man die Umwelt als ein endliches, öffentliches Gut ansieht. Diese wurden schon immer durch Steuern bereitgestellt und geschützt, zumal hier wahrscheinlich die unteren Einkommen wie in der Schweiz eher noch dazuverdienen können.Also sprechen sie nicht von Abzocke.

@Superschlau / 12:58

"Diese steuer wäre reine abzocke. Aber das ist diese ganze co2, nox und staubhysterie ja sowieso."

Nun ja ... man kann es auch so verstehen, daß vor allem Diejenigen die überhaupt nicht darüber nachdenken wollen hyterisch an Ihrem Nein festhalten und nicht einmal einen Millimeter bereit sind überhaupt mal in irgendeine andere Richtung zu denken. ...

Diese Steuer wird nur zur Abzocke, wenn die Industrielobby wieder dadurch Auftrieb bekommt, daß Ottonormalmensch sich wie immer von gewissen Leuten so viel Angst vor Veränderungen einreden läßt, daß er darüber überhaupt nicht merkt, wie er hintenherum über den Tisch gezogen wird. ... Vernünftige Vorschläge, um nicht ausschließlich den kleinen Bürger für den Klimawandel bezahlen zu lassen, gibt es genug! Die Mehrheit müßte nur mal anfangen zuzuhören und fähig sein zu erkennen, wer in Wahrheit die Interessen deraller Bürger vertritt und wer eben nicht! ... Faulheit gibt es in diesem Land nicht im Denken, sondern vor allem im Handeln!

Es gibt schon genug CO2-Steuern in Deutschland!

Es wird immer so getan als gäbe es keine CO2- Steuern in Deutschland. Indes gibt es sie schon lange; sie heißen EEG-Umlage, Stromsteuer, Mineralölsteuer etc.
Die Annahme, dass wir mit einer neuen Steuer in Deutschland das Weltklima ändern ist einigermaßen absurd.
Noch absurder ist es, wenn diese Steuern wieder an den Bürger zurückerstattet werden sollen. Das ändert doch nichts daran, dass ich mit dem ÖPNV gar nicht angemessen meinen Arbeitsplatz erreichen kann. Und Steuern sind nicht zweckgebunden. Sie finanzieren den allgemeinen Finanzbedarf des Bundes, der Länder, der Gemeinden.
Jeder Bürger sollte Steuererhöhungen per se eine Absage erteilen.
Wie wäre es einmal mit Steuersenkungen?
PS: Wir haben in Deutschland schon heute die höchsten Strompreise. Und da sind Kohle- und Atomausstieg noch gar nicht eingepreist. Es wird also sowieso noch viel teurer.

@lh

Das hat mit Menschenverstand in die eine oder andere Richtung nichts zu tun. Ein generelles Tempolimit schadet nicht, es hilft aber auch nicht sehr viel. Das dumme an dieser Diskussion war, dass eine Menge Emotionen geschürt wurden für etwas was allein die Zunahme an SUV im Straßenverkehr CO2-technisch wieder auffrisst. Den politischen Aufwand kann man besser anderswo einsetzen, wie eben bei einer CO2-Steuer.

CO2-Steuer bei Brennstoffzelle = Null

Somit würde diese Steuer das umrüsten
der vielen Tankstellen als auch die Produktion/Lagerung von Wasserstoff
durch alternativen Energien beschleunigen

"Nötig seien größere Anstrengungen zur Reduktion des Kohlendioxids. "Deshalb sage ich: Hinschauen! Gute Ideen entwickeln! Und da sind wir genauso offen wie andere Parteien auch.""

Richtig. Und die wichtigste Zielvorgabe (bzw. der wichtigste "Denk-Ansatz") für die Entwicklung guter Ideen wurde gestern Abend bei "Anne Will" sehr schön herausgearbeitet:

Die Kosten für umweltschädliches Konsumverhalten müssen - für alle und jeden - grundsätzlich höher sein als die für umweltschonendes.

Oder anders ausgedrückt: Der Preis (in Geld) für eine vorhandene Alternative, die sich schädlich für unsere zukünftige Umwelt auswirkt muss immer höher sein als der für die Alternative, die hilft, sie nachhaltig zu sichern.

Dieser Öko-Wahn

treibt einen noch in den Wahnsinn.

Klar ist der Klimaschutz wichtig, aber Kretschmer gestern schon richtig sagte... wir steigen aus Atom aus und aus der Kohle nun müssen wir dies erst mal umsetzen.

Die Franzosen lachen sich über uns schlapp mit ihren CO2_Werten, weil da die Atomkraftwerke fröhlich weiterlaufen...

Die Grünen treiben eine Sau nach der anderen durchs Dorf und dabei trägt Deutschland grade mal mit rund 2 % zum CO2-Ausstoss weltweit bei. Eine Frage, reichte es diese 2% einzusparen um das Weltklima zu retten? Wahrscheinlich nicht. Deshlab wäre ein globaler Handlungsansatz wichtiger.

CO2 Steuer auf Heizöl und Gas... jammern wir nicht gerade darüber das die Mieten immer teuerer werden?

Ich bin ganz sicher für den Umweltschutz aber mit der Hysterie mit der wir das in D tun komme ich nicht mehr mit.

Von mir aus, macht eine Kerosinsteuer in Deutschland dann fliege ich ebend nicht mehr von Fra mit Lufthansa sonderen von Prag mit Emirates....

13:20 von Karl Napf

Sie haben ja sooo recht.
Die "tollen" E-Autos werden das Problem schon lösen. Nur werden wir noch mindestens 10 -15 Jahre warten müssen, bis die Benziner und Diesel ersetzt sind. Klimaziel verfehlt.
Offen bleibt auch die Frage ob die E-Autos tatsächlich die Lösung sind - wie soll denn
der Strombedarf für Millionen von Autos
gedeckt werden? Ausserdem gibt es auch
ernst zu nehmende Berichte, dass die E-Autos keineswegs umweltneutral sind.
Aber alle (Regierung und Autokonzerne) versteifen sich auf diese Technologie ohne
überhaupt andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen wie Z.B. dieWasserstoff-Technologie voranzutreiben. Das wäre wirklich umweltneutral.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass diese
E-Auto Euphorie der Regierung nur dazu dient, den Autokonzernen den Weg zu ebnen.

... angehalten weniger CO2 zu produzieren, damit sie die Produktionskosten niedriger halten und billiger produzieren und bei den Preisen konkurrenzfähig bleiben.

Meint wirklich irgendjemand, dass Unternehmen bislang absichtlich teuer produziert haben, um möglichst viel Energie zu verbrauchen (und mehr CO2 in Luft zu pusten)?

Wenn die Produktion hier zu teuer wird, dann wandern noch mehr Fabriken in Richtung Osten, wo man jedes Zertifikat kaufen kann (Korruption sei Dank).

Oder es werden bestenfalls billige Leiharbeiter hergebracht, die für ein Appel und ein Ei arbeiten (waren Paketboten nicht letztens im Gespräch hier? Viele "ausgeliehen" und ohne jegliche Deutschkenntnisse. Vorher hatten wir schon Fabrikarbeiter, Metzger usw.)

Natürlich landet die Rechnung für CO2 am Ende beim Verbraucher. Ob der sich darüber freut, nachdem er seinen Job an einen Leiharbeiter verloren hatte wage ich zu bezweifeln.

Meckert nur weiter über Wahlergebnisse. Der Wähler sei schuld und habe 0 Ahnung.

@Ian Summerfield

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Die EEG-Umlage ist wie der Name schon sagt keine Steuer, sie dient zur Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien, hängt aber nur indirekt mit CO2-Verbräuchen zusammen und kann ironischerweise von Unternehmen umgangen werden die besonders umweltschädlich weil stromhungrig auftreten. Auch Steuern auf Strom, Mineralöl etc. haben nicht die eigentliche Belastung der Umwelt als Bemessungsgrundlage. Das soll mit einer CO2-Steuer anders sein.

Und warum muss man mit einer Maßnahme in einem Land immer gleich die ganze Welt retten? Es gibt doch längst Abkommen damit dies auch international passiert, nur raten sie mal wer hier in den vergangenen Jahren mit dem Verfehlen seiner Ziele geglänzt hat. Dieses "Argument" wird nicht dadurch besser dass man es immer wiederholt. Bevor wir auf andere schimpfen können müssen wir erstmal unsere eigenen Zusagen einhalten, und damit wäre angesichts der wirtschaftlichen Größe Deutschlands auch schon was gewonnen.

Debatte co2 Steuer

Die co2 Steuer ist doch an den Haaren herbeigezogene Steuer sie wird die kleinen belasten. eine Rückzahlung?
Das ist Heuchelei hoch N.
FKK hat da völlig recht.

gestern bei will

haben die grünenchefin und der cdu politiker voller stolz erzählt, daß sie einen alten diesel fahren. dabei aber offenbar komplett aus den augen verloren, dasse ständig im dicken gepanzerten dienstwagen incl. fahrer unterwegs sind. nach dem unsinn hab ich abgeschaltet

@To_LE

"Deshlab wäre ein globaler Handlungsansatz wichtiger."

Also ehrlich, wie oft denn noch? Sind die ganzen Klimakonferenzen irgendwie spurlos an ihnen vorbeigezogen? Es wurden bereits im Rahmen des Möglichen internationale Verträge beschlossen, jetzt gehts halt auch mal darum die Ziele durch nationale Gesetzgebung auch einzuhalten, was Deutschland derzeit nicht tut. Oder wie stellen sie es sich vor, international zu handeln? Dass sich die beteiligten Staaten, möglichst alle, an einen Tisch setzen, dass sie Experten hinzuziehen um die notwendigen Einsparungen zu diskutieren und dann Ziele festzulegen die natürlich jedes Land mit Berücksichtigung der nationalen Unterschiede möglichst zu erfüllen hat? Gute Idee oder? Genau das gibts schon längst...

Zum Thema Emissionshandel

Dazu ist zu sagen, dass er für eine weitere Reduktion derzeit nicht geeignet ist, das hat den einfachen Grund dass die Menge der Zertifikate nicht ausreichend sukzessive verringert wird. Die Unternehmen kaufen die Zertifikate zu Marktpreisen und die Marktpreise sinken wenn mehr Unternehmen CO2 einsparen, wodurch dann für andere die Verschmutzung günstiger wird, der Effekt wird also durch den Marktmechanismus wieder kompensiert.

...bitte um Erklärung...

Wie kann eine Steuer ein Klima schützen?
Das ist doch wie im Tollhaus! Anstatt Gesetze zu erlassen will man die Menschen abzocken und nennt das Klimaschutz! Dann wundert man sich das dass nicht funktioniert!
Auf so etwas können nur realitätsferne Politiker kommen!
Aber vielleicht kann es mir jemand erklären.

august pichl

In der Schweiz läuft es genau so, dort wird zurückgezahlt. Warum glauben sie dass das hier anders wäre?

Am 06. Mai 2019 um 13:37 von Oberstudienrat

Wer am Ende des Geldes noch ne Menge Monat übrig hat, den interessiert Ihre Phantasie nicht die Bohne.

Wie immer ist aber davon auszugehen, daß genau diese Bevölkerungsgruppe am meisten von einer eventuellen Steuer betroffen sein wird. Damit meine ich einfache Arbeitnehmer, die möglichst flexibel sein sollen (auch örtlich) und gerne mal weite Strecken pendeln müssen und sich dazu nicht die neueste umweltfreundliche Kutsche leisten können, etc. pp.

Vielleicht wäre es stattdessen angebracht eine saftige Maut einzuführen, damit spanische Erdbeeren nicht mehr billiger sein können als einheimische oder Flüge so zu besteuern, daß eben keiner mehr für 50 € schnell mal nach Malle kann übers WE.
Sowas könnte ja auch noch überlastete Flughäfen entlasten oder hiesigen Landwirten helfen.

Das immergleiche Spiel eben, Gewinn jeder Art wird privatisiert, Verluste oder in diesem Fall Belastungen werden kollektiviert und immer zum Schaden der deutschen Bevölkerung. Same procedure as every year..

Wenn man etwas über den Preis

steuern möchte ist es egal wie man es nennt. Dazu gehört aber auch eine Alternative. Nur Treibstoff verbieten, verteuern oder täglich 150km mit dem Fahrrad pendeln wäre etwas für beschränkte Gemüter. Mit Denken käme man vielleicht zu möglichen Lösungen, z.b. Verkehr verringern, andere Verkehrsformen, weniger Energieverbrauch, effizientere Nutzung, andere Energiequellen. Eine schöne Aufgabe für eine neue Regierung.

Wenn man etwas über den Preis

steuern möchte ist es egal wie man es nennt. Dazu gehört aber auch eine Alternative. Nur Treibstoff verbieten, verteuern oder täglich 150km mit dem Fahrrad pendeln wäre etwas für beschränkte Gemüter. Mit Denken käme man vielleicht zu möglichen Lösungen, z.b. Verkehr verringern, andere Verkehrsformen, weniger Energieverbrauch, effizientere Nutzung, andere Energiequellen. Eine schöne Aufgabe für eine neue Regierung.

@august pichl um 14:08 Uhr

Bei der CO2-Steuer steht wenigstens eine Rückzahlung in Aussicht. Beim aktuellen und wohl auch zukünftigem Zertifikatshandel nicht. Hier wird nicht verursachergerecht kalkuliert - noch einmal: wir zahlen das als Verbraucher momentan indirekt alle. Und Deutschland ist jetzt nicht der Weltmeister im CO2-Sparen, wir kaufen Zertifikate und das nicht zu knapp. Wie kann man da ernsthaft argumentieren, dass diese Steuer eine Heuchelei darstellt wenn aktuell eh eine Negativbilanz aus Sicht Steuerzahler vorliegt?

Dieser Staat

scheint immensen Kapitalbedarf zu haben und deshalb muss nun eine neue Steuer her. Wird irrtümlicherweise co2 steuer genannt.

@Tada um 14:02 Uhr

"Natürlich landet die Rechnung für CO2 am Ende beim Verbraucher" - sorry aber anscheinend haben Sie den Ansatz nicht ganz verstanden. "Wenn die Produktion hier zu teuer wird, dann wandern noch mehr Fabriken in Richtung Osten, wo man jedes Zertifikat kaufen kann" - die haben ganz andere Kostenfaktoren als eine CO2-Steuer. Welches Unternehmen auch immer es als nötig ersieht den Produktionsstandort D wegen einer CO2-Steuer zu verlassen, kann gern verabschiedet werden. "Oder es werden bestenfalls billige Leiharbeiter hergebracht, die für ein Appel und ein Ei arbeiten" - wie hängt das jetzt mit der CO2-Steuer zusammen?

@13:25 von draufguckerin

"Brinkaus und Laschet haben völlig recht: Denk- und Diskussionsverbote darf es nicht geben" - an diesen Worten kann man erkennen, wie gut die Polemisierung des Themas durch diese beiden Herren funktioniert: Frau KKK hat nur gesagt, daß sie die CO²-Steuer ablehnt. Sie hat weder die Diskussion noch weitere Überlegungen untersagt.
Wie ich diese Manipulationsversuche liebe ;-(.

14:08 von august pichl

AKK hat nicht recht. Wenn die Einnahmen aus einer CO2 Steuer (teilweise) dazu eingesetzt werden um z.B. alte Ölheizungen gegen umweltfreundliche Heizungen auszutauschen, dann wären wir schon einen beachtlichen Schritt weiter. Und günstiger wäre dies auch. Der Ölpreis wird aufgrund der US Politik in den nächsten Jahren immer weiter steigen (Iran, Venezuela). Die Saudis werden vielleicht mehr fördern aber auch mehr für ihr Öl verlangen da sie in dieser Situation am längeren Hebel sitzen.
Jeder kleine Schritt weg vom Öl ist ein grosser
Gewinn und das könnte die CO2 Steuer (richtig eingesetzt) bewirken.

Steuer und Abgabe

Wenn in Deutschland Politiker über eine CO2-Steuer nachdenken, dann denken Sie über Geld für Lieblingsprojekte wie BER, S 21, überteuerter Segler und Ähnliches. Sprich, über Geldquellen zum Verschwenden. Wenn sie dabei noch auf die Schweiz verweisen, ist dies heuchlerisch.
Die Schweiz er hat keine CO2-Steuer, sondern eine CO2-Abgabe. Der Unterschied ist: die Abgabe ist zweckgebunden. In der Schweiz werden die CO2-Abgaben über Rückerstattungen der Ausgaben für die Krankenversicherung an die Bürger zurückgegeben. Ich bin mir ganz sicher, dass keiner der CDU Politiker, die hier die CO2-Steuer befürworten, an so eine Rückgabe denkt.

@KU um 13:40 Uhr

Wieviel CO2 reduziert denn aktuell der Zertifikatshandel? Die Idee der CO2-Steuer ist doch unter anderem weitgestreut verursachergerecht umzulegen. Wer verbraucht zahlt, wer spart bekommt etwas.

14:30 von Ferkelchen

die benötigten 50 mrd pro jahr, über die unsere regierung nicht so gerne redet, müssen ja irgendwo herkommen. die rote null kann das nicht so einfach bereitstellen

@Knorlo

Eine Steuer kann das Klima schützen weil durch die Steuer bestimmtes Verhalten belohnt bzw. benachteiligt wird. Grob gesagt können Menschen sparen und durch eine mögliche Rückzahlung sogar noch verdienen wenn sie auch CO2 einsparen, umgekehrt müssen sie umso mehr zahlen, je mehr CO2 sie verursachen.

Auch Gesetze wären eine Möglichkeit, hier ist allerdings oft noch mehr Blockade zu sehen weil hier die Menschen nicht im wirtschaftlichen Rahmen selbst entscheiden können sondern zu bestimmten Verhaltensweisen gezwungen werden. Zudem wären Gesetze für Klimaeinsparungen sehr schwierig zu verfassen weil man immer auf die individuelle Situation schauen muss um Einsparpotenziale einschätzen zu können. Daher nutzt man einen marktwirtschaftlichen Mechanismus, zumal die Umwelt ein öffentliches Gut darstellt, dessen Nutzung wird damit über eine Steuer kostenpflichtig, so wie auch etwa Steuern und Abgaben für Straßen bezahlt werden.

@13:30 von Oberstudienrat

"Ich wäre auf jeden Fall für eine CO2 Steuer wie es sie in der Schweiz schon seit Jahren gibt" - und, fahren die Schweizer nun weniger Auto ??
Die Schweiz ist ja ein ganz schönes Land, mir aber viel zu überreguliert.

14:23 von Komplex einfach

Für diesen Kommentar vielen Dank.

Frau..

Kramp Karrenbauer sagt zur CO2Steuer nein. Herr Laschet möchte diese Steuer. Ich frage mich ob Frau Kramp Karrenbauer die Partei im Griff hat?

Hysterie wegen CO²-Steuer: Stopp

Bevor man sich hysterisch gegen eine CO²-Steuer wendet, sollte man die Systematik dahinter begreifen: Alles was über die Verbrennung von fossilen Brennstoffen CO² ausstößt soll teurer werden, um mit den Einnahmen die Dinge zu subventionieren, die keinen CO²-Ausstoss haben. Also wird das Heizöl, das Fliegen, das Erdgas und das Benzin teurer. Der Konsument über den Preis gesteuert. Dafür sinkt der Strompreis, die Ticketkosten für Bahn und ÖPNV, für Wasserstoffautos, für Niedrigenergiehäuser, für Fernwärme, für Bioprodukte, umweltfreundliche Verpackungen usw. zusätzlich sollen Familien mit Kindern einen Zuschlag bekommen, damit es nicht vom Geldbeutel der Familie abhängt, ob sie sich Umweltschutz leisten kann. Eigentlich unglaublich simpel. Dann nennen wir das Ganze nicht Steuer sondern zweckgebundene Abgabe und schon ist auch der Drops gelutscht.

dass

Laschet für die CO2 Steuer ist, wundert mich nicht. Als strikter Merkel-Follower neigt er sich politisch eher nach links.

Das WallSreetJournal bezeichnete am 30.1.19

die deutsche Energiepolitik mit der Abschaltung der Kernkraftwerke UND dann der Kohlekraftwerke als "die dümmste der Welt". Und dann der E-Auto-Wahn! Man sieht, man kann Alles noch toppen! Selbst die Bundesnetzagentur warnt, dass die Grundlast nicht mehr sichergestellt ist. Und die CO2-Steuer ist lediglich ein neues Instrument für mehr Steuern in die Staatskassen

14:39 von cda12

Diese Frage stelle ich mir auch, zumal der
Zertifikatshandel bekanntlich zu üblem Missbrauch geführt hat. Darüber wurde
vor einiger Zeit berichtet.
Also weg mit dem Zertifikatshandel und
durch die CO2 Steuer ersetzten - wäre gerechter.

@Knorlo um 14:19 Uhr

"Wie kann eine Steuer ein Klima schützen?" - Wenn man sich einige Posts hier im Forum als Vorbild nimmt, dann ausschließlich NUR über Steuer bzw. Geldabgaben. Das ist der größte Schmerz - das ist der einzige Ansatzpunkt. Bei einigen sicherlich nachvollziehbar, bei anderen unverständlich.

14:38 von Ritchi

ich denke, schon. aber natürlich mit schrecken. deshalb eiern sie ja auch wiedermal rum, um die bürger mit blumigen worten zu vera....en

Höchste Stromkosten

Wie bekannt, haben wir in Deutschland die höchsten Stromkosten. Für mich, als an der Nordseeküste wohnende Bürgerin, ist das unverständlich. Wir haben hier an Land und auch in der Nordsee unzählige Windräder, die Strom produzieren. Wie ich vor einiger Zeit gehört habe, wird dort soooo viel Strom produziert, dass wir den selbst gar nicht verbrauchen können, und deshalb wird der Strom an andere europäische Staaten "verschenkt"! Die lachen sich einen Ast, und wir bezahlen hier weiterhin ein Drittel unseres Verbrauchs aus Kohle und Kernenergie. Vielleicht sollten sich die Bundesländer (unterhalb von Niedersachsen) mal einigen, wo sie die Stromtrassen hin haben wollen.

"Fraktionsvorsitzender Ralph

"Fraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Wir sind als Union bei neuen Abgaben und Belastungen immer sehr skeptisch."
.
Seit wann? Habe ich was verpaßt?
.
Vieleicht eher kopflos?
Ausstieg Kernkraft (Anteil Kernkraft etwa 10%), Ausstieg Kohle (Anteil etwa 40%).
Und jetzt?
Nord Stream wird´s richten?
Und eine CO2-Steuer!
(Außer für die Stahlindustrie, die brauchen wir ja für unsere Windkrafträder......)
.
Mein Vermieter dämmt gerade das Haus (Mietpreiserhöhung 10% wegen "Steigerung der Wohnqualität").
Und ich zahle dann eine Steuer, um mobil zu sein und zur Arbiet zu kommen (was unsere Bundesregierung in Ermangelung an alternativen Konzepten nicht geregelt bekommt), die dann später wieder an mich zurück fließt?
Also ich zahle Geld, was ich dann später wieder zurück bekomme?
Ist das CDU-Logik?
.
Da gab es doch mal vor ein paar Tagen die Diskussion, was Herr Kühnert so rauchen würde......

@14:02 von B. Pfluger

"Nur werden wir noch mindestens 10 -15 Jahre warten müssen, bis die Benziner und Diesel ersetzt sind" - ich meine daß diese Motoren dann am Ende sind, wenn es kein Erdöl mehr gibt.
Wie selbst ausführen stehen die derzeit favorisierten Alternativen auf wackligen Beinen. Deshalb arbeiten die Autokonzerne auch nicht am E-Antrieb, weil sie von dessen Zukunftsfähigkeit überzeugt sind, sondern weil sie sich dem Umwelt-Mainstream nicht widersetzen wollen, um nicht als alleinige Buhmämmer da zu stehen. Es fällt doch auf, daß die Stammwerke nur unwesentlich angetastet werden. Fü E-Antriebe werden "Zweigstellen" errichtet.

CO2-Steuer für Deutschland

Na klar eine weitere Steuer, das wird es bringen.
Das wird aber nicht vehindern, das weiter CO2 über die Landesgrenzen kommt.
Die Politik, versäumt schon seit Jahrzehnten, etwas für den Klimaschutz zu tun.
Z.B. Autolobby usw.

Am 06. Mai 2019 um 14:38 von B. Pfluger

" AKK hat nicht recht. Wenn die Einnahmen aus einer CO2 Steuer (teilweise) dazu eingesetzt werden um z.B. alte Ölheizungen gegen umweltfreundliche Heizungen auszutauschen, dann wären wir schon einen beachtlichen Schritt weiter. "

Wie kommt man denn auf die Idee, das Mieter die schon sehr viel zahlen, dann auch den Häuserbesitzern die Heizungen bezahlen über eine CO2 Abgabe.
Das Geld ist vorher schon in der Miete drin.

Die Steuer ist nur eine zusätzliche Einnahme für den Staat, für BW und die vielen anderen Dinge die wir nicht unbedingt brauchen.

Auf einen ganz kurzen Nenner gebracht, der Pendler bezahlt dem Millionär die Heizung, damit der noch reicher wird und mehr fliegen kann, oder wie darf man das verstehen.

Als erstes mal Kerosin so wie Benzin besteuern, Schweröl für Schiffe auch, da haben wir deutlich etwas gewonnen. EEG Umlage ohne Ausnahmen für Alle und nicht so wie jetzt.
Dann fällt das ganz schnell weg oder wird günstiger.

CO2 Steuer wäre fatal

Ein Grund warum Konsum generell in Deutschland viel teurer ist als in USA ist die Exportorientierung der deutschen Wirtschaft. Es gibt wenig Anreize die Binnenkonjunktur abzuschöpfen, deshalb wird die Kaufkraft durch Steuern maximal abgeschöpft. AKK hat doch völlig recht: die CO2 Steuer würde überproportional kleine und mittlere Einkommen belasten. Die Eigner an den evtl. sehr CO2 intensiven Produktionsmitteln kämen ungeschoren davon. Ihr Gewinn bliebe gleich. Kühnert beklagt doch zu recht eine jahrzehntelange Umverteilung von unten nach oben. Anfang der 1970er Jahre besaßen ein Drittel der Deutschen nahezu alle Güter, heute ist es ein Zehntel!

CO2-STeuer ist gut

für den Staat. Er nimmt wieder massig STeuern ein, die er den Reichen zurückgeben kann.
Die Rentner, Alleinerziehenden usw. bleiben wie üblich auf der Strecke. Die zahlen dann für die gut Betuchten mit. Business as usual.

Re: Am 06. Mai 2019 um 14:05 von Almalexian

Werte/ werter Almalexian,
ich vergleiche keine "Äpfel mit Birnen".
Die EEG-Umlage trägt der Verbraucher, der damit die sog. "Erneuerbaren" subventioniert, was erkennbar der CO2-Reduktion dient. Strom- und Mineralölsteuer sind Verbrauchssteuern. Weniger Strom und Mineralöl senkt CO2. Damit gibt es bereits CO2-Steuern, die aber das Weltklima auch nicht gerettet haben. Denn es ist verfehlt das Klima über nationale Steuern "retten" zu wollen. Das ist - wie ausgeführt - schlicht abwegig.
Der ewige Verweis auf die selbst gesteckten Klimaziele lässt immer außen vor, dass es einen nicht geplanten vorzeitigen Atomausstieg gibt, der die Folge von Fukushima war und die Geschäftsgrundlage erkennbar gestört hat. Insofern hat doch zum gegebenen Zeitpunkt nahezu jeder vorgetragen, dass der vorzeitige Atomausstieg im Hinblick auf die CO2-Ziele Konsequenzen hat. Vergessen? Das hat man damals in Kauf genommen, weil Gammastrahlung eben schneller tötet als d. Klimawandel.

Für eine ausführliche Erklärung

empfehle ich den Link co2abgabe.de hier gibt es neben der Erklärung der Funktionsweise einer CO2-Abgabe auch Rechenbeispiele. Nur Mut, es ist gar nicht so schlimm, sich auf neue Ansätze einzulassen. Immer nur Nein zu rufen, ist im Moment zwar wieder in Mode, hat aber noch nie geholfen. Lösungen müssen her und nicht Nein-Sager.

@NeutraleWelt

Sie bekommen sie in einem anderen Ausmaß zurückgezahlt, kurz gesagt, je mehr CO2 sie verursachen desto kleiner ist der Anteil den sie bekommen, relativ zu dem was sie zahlen.

Aber sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Im Verkehrsbereich fehlt nicht allein ein stärkerer Anreiz sondern man hat dort jahrzehntelang vonseiten der Politik und Unternehmen die Umstellung verpennt, bei der Bahn sogar in einem Maße, dass das jetzige Verkehrsaufkommen schon Schwierigkeiten bereitet. Natürlich muss man irgendwann mal anfangen, den Beteiligten Beine zu machen aber man sollte ein Augenmerk darauf behalten, wo die Leute möglicherweise Willens sind aber gar keine Angebote für umweltfreundliches Handeln bestehen. Das will ich aber nicht als pauschale Keule gegen die Steuer verstanden wissen.

Ich werde mir

Ich werde mir an den Auspuff meiner Karre
einen Zollstock und eine kleine Wagge binden
damit ich messen/wiegen kann wieviel CO2
ich produziere auf 100 Kilometer.

Ein Anfang

Ein guter Anfang für eine CO2-Steuer könnten E-Fahrzeuge sein. Diese haben mit der Produktion bereits so viel CO2 produziert, wie ein gleichwertiges Dieselfahrzeug nach 100.000 km. Bei 80 € je Tonne CO2 ist das eine Verteuerung von etwa 1000 €, fällt bei den Neupreisen doch kaum ins Gewicht.

"Während die CDU diskutiert,

"Während die CDU diskutiert, kommt von außen Druck. Von den Grünen, aber auch vom Koalitionspartner SPD. "Bis Ende des Jahres soll klar sein, was die Bundesregierung genau vorhat, um ihre selbstgesetzten Klimaschutzziele einzuhalten", sagte Umweltministerin Svenja Schulze."
.
Ach, Frau Schulze von der SPD ist nicht in der Bundesregierung?
Ich dachte immer, die wäre für Umwelt zuständig.......
Naja gut, viel sinnvolles kam ja von ihr nicht........
Zu beschäftigt.......

Ideen braucht das Land

Herr Laschet hat insofern Recht, als dass, wenn der deutschen Regierung bezüglich der drohenden Klimakatastrophe nur eine zusätzliche Steuer und ein Zertifikathandel einfällt, das sehr, sehr mager ist. Was aber wiederum nur beweist, dass diesen Politikern Kompetenz und Fähigkeit fehlt ein entsprechendes Maßnahmenpaket für Deutschland/Europa zu entwickeln. Statt dessen wird in gewohnter Manier mal weiterhin eine Unmenge heißer Luft erzeugt und in verantwortungsloser Weise nichts getan.

@sparer / 14:47

"Laschet für die CO2 Steuer ist, wundert mich nicht. Als strikter Merkel-Follower neigt er sich politisch eher nach links."

... damit bestätigen Sie lediglich daß je nach Schieflage der eigenen Perspektive aus RECHTS auch schon mal LINKS werden kann!

Das Problem liegt dann aber nicht bei der jeweils kritisierten Person, sondern in der Dialektik des Satzes: ... "Wir nähern uns der Lösung auf einer Kreisbahn!" ... Die unendliche Geschichte Teil 3 könnte damit eine neue Grundlage erhalten, sofern wir als menschliche Spezies zuvor nicht doch noch irgendwie das zeitliche segnen!

@Knorlo

Bitte lesen Sie den Artikel und dazu vielleicht noch den über die Schweizer CO² Steuer. Das wäre ein guter Einstieg.....

An alle,die mir versagen,

An alle,die mir versagen, bequemlichkeit oder hysterie vorhalten, solange es krine gescheiten alternativen zu öl gibt, ist eine solche steuer nur abzocke. Was nutzt es, das haus zu dämmen,wenn trotzdem mit öl geheizt wird oder die wärmepumpe noch mit kohlestrom läuft? Die richtigen Antworten liegen seit jahrzehnten in irgendwelchen schubladen. Davon war vor 30 jahren schon in technikmagazinen berichtet worden. Und mir wird empfohlen, sondermüll aus öl an die fassade zu bappen. Echt clever.

@Summerfield / 13:49

"Es wird immer so getan als gäbe es keine CO2- Steuern in Deutschland. Indes gibt es sie schon lange; sie heißen EEG-Umlage, Stromsteuer, Mineralölsteuer etc."

Eben nicht! EEG-Umlage, Strom und Mineralölsteuer entfalten eben nicht die Wirkung einer Umwelt-Steuer so wie sie jetzt mit der CO2-Steuer diskutiert werden, weil sie nähmlich vor allem vom Bürger und nicht den Großverbrauchern bezahlt werden. Sofern wir Bürger uns in der Diskussion nicht immer von eben genau den Verursachern dieser Zustände davon ablenken lassen würden, würden wir auch erkennen, daß eben genau die CO2 Steuer das Potential dazu hätte die bestehenden Ungleichbehandlungen zu mindern oder sogar zu beseitigen. Dazu müßte man dann aber eben auch mal erkennen, wen man in der Diskussion unterstützen sollte, und vermeiden immer wieder den gleichen Mustern auf den Leim zugehen!

@ 14:02 von B. Pfluger

"Die "tollen" E-Autos werden das Problem schon lösen. Nur werden wir noch mindestens 10 -15 Jahre warten müssen, bis die Benziner und Diesel ersetzt sind. Klimaziel verfehlt.
Offen bleibt auch die Frage ob die E-Autos tatsächlich die Lösung sind - wie soll denn
der Strombedarf für Millionen von Autos
gedeckt werden?"
.
Ja der kommt doch aus der Steckdose!
Einfach Stecker rein - Strom da!
.
Darauf haben sich unsere Automobilhersteller und die Bundesregierung geeinigt.
Also ist die Lösung beschlossen, wozu noch weitere Konzepte?

Als ich gestern durch den Schwarzwald gefahren bin,

fiel mir ein, dass hier eigentlich keine Bäume mehr stehen dürften (Baumsterben, Ozonloch), wenn man den Berufshysterikern Glauben geschenkt hat.
War aber nicht so - alles im grünen Bereich!
Wahrscheinlich haben sich die Bäume über meinen CO2-Ausstoß gefreut, konnten sie doch gleich aus 6 CO2-Molekülen per Photosynthese 6 Sauerstoff-Moleküle erzeugen, was wiederum der guten Schwarzwälder Luft zugute kam und die Touristen erfreut hat...!

Selbstverständlich lehne ich

Selbstverständlich lehne ich eine Steuer auf CO2 vollkommen ab!
Diese versuchten kostenpflichtigen Erziehungsmaßnahmen gehen einfach zu weit.
Ich vermute unserer Regierung ist der Bezug zur Realität völlig verloren gegangen. Wollen die nicht mehr gewählt werden?
Im Land der fast höchsten Energiekosten auch noch darauf weitere Steuern erheben wollen?
Nein, nein und nochmal nein.

Schweiz als Model?

Gehts noch?

Wenn der pro Kopf-Verdienst hier in Deutschland dem in der Schweiz entspricht (fast 60% mehr), dann können wir uns über Schweizer-CO2-Steuer für Deutschland unterhalten.

Karl Napf

Solange braucht mein E-BMW aber nicht! Haben sie ein E-Auto von VW?

Was die glorreiche Digitalisierung an zusätzlicher Energie braucht, da müsste Mal die Regierung deutlich werden!

Soli für Klima

Der Soli wird gestrichen.
Er nennt sich nun" Beitrag zur Rettung des Klimas".

Klimawandel

Leider ist mit den „Alten Köpfen“ in der Politik und Wirtschaft schon seid 20 Jahren kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Wir hatten damals beschlossen, auf umweltschädliche Aktivitäten, wie Flugreisen, Schiffsreisen, Spritfresser usw. zu verzichten. Speziell den deutschen Führungskräften, in Politik u. Wirtschaft, ist durch Ihre Gier nach Macht u. Reichtum, genau das Gegenteil gelungen. Dafür einen „Dank“ an diese sinnlosen Menschen.
M. u. H. Wagner

14:14 von Almalexian

also ehrlich...

Ist Ihnen vielleicht entgangen wieviel GW-Stromleistung China und Indien im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zugebilligt wurden? Die bauen die Kohlekraftwerke jetzt und die sind die nächsten 40 Jahre in Betrieb. Aber wahrscheinlich ist das CO2 was diese Karftwerke die nächsten 40 Jahre in die Luft pusten Klimaneutral und nur die 2 % der Deutschen bringen das Klima um. Mich würde ja mal interessieren wieviel CO2 in der Schweiz eingespart wurde? Das konnte man hier nicht nachlesen nur das jemand seine Heizung auf Holz umgestellt hat. Gut kann man machen, alle heizen nur noch mit Holz in D... ich vermute der nächste Grünenaufruf wid dann sein... "rettet die Wälder".

Und noch mal D kann eine CO2-Steuer einführen, aber ich kann auch ausweichen. Anstelle Fra nehme ich Prag.

CO2 muss weltweit eingespart werden. Lasst uns lieber technologie nach Indien bringen damit dort keine Kohlekraftwerke erst gebaut werden. Das macht viel mehr Sinn als dieser Hype in diesem Land.

@um 12:58 von Superschlau

Hoffentlich können sie das in 70 Jahren auch noch so ihren Ur..-Enkeln erzählen " abzocke. Aber das ist diese ganze co2, nox und staubhysterie ja sowieso".
Noch wissen wir alle nicht so genau wo es hinläuft. Bspw. NOX entsteht durch keinen natürlichen Vorgang, also hat es in der Natur auch nichts zu suchen. CO2 und Feinstaub entsteht durch zahlreiche natürlich Vorgänge und vielleicht kommt die Natur damit klar.
Vielleicht ist es aber auch der Weg der Natur, für uns Menschen das Leben auf diesem Planet weniger lebenswert zu machen, durch wechselhafteres Wetter mit Extremen in alle Richtungen.

@um 13:06 von krittkritt

"Bei der Maut wurde doch demonstriert, dass das geht"
Dazu habe ich mal eine Frage. Gibt es denn nun eine PKW-Maut in Deutschland oder nicht?
Ich habe da noch nichts von gehört, und frage mich wie die das wohl machen wollen. Ich zahle für meinen Sparsamen Wagen 37€ Steuern im Jahr, wie wollen die da eine Maut kompensieren?

Wenn die CO2 Abgabe wie vorgeschlagen so kommt das für CO2 Produzierende Energiearten eine Abgabe bezahlt wird und dafür jeder pro Kopf den gleichen Anteil zurückbekommt, und wirklich vom Gesamten Aufkommen, könnte ich mir tatsächlich ein Lenkwirkung zu weniger CO2 Emission vorstellen. Aber ist unsere Regierung wirklich in der Lage Geld das sie erst einmal hat wieder herzugeben???

@Almalexian, 14.19h

Wenn ich die Grüne Baerbock gestern Abend richtig verstanden habe, soll die CO2-Steuer durch Rückzahlung z.B. als Minderung der Stromsteuer wieder vergütet werden.
Bei einer anvisierten Steuer von 180p€/Tonne würde sich der Spritpreis um ca. 46 ct/Liter erhöhen.
Da freuen sich meine gehbehinderte Frau und ich mit meiner mehrfach operierten Wirbelsäule tierisch darauf, dass wir bei der Stromrechnung evtl. um 5€ /Monat entlastet werden, aber dafür ca. 100€ im Monat mehr für Sprit hinlegen dürfen.
ÖPNV bei uns auf dem Land ist zu vernachlässigen.

Idee - Frage

Warum ist der Joghurt aus Beiern in Schleswig-Holstein genauso teuer wie in Beiern? Gleiches gilt natürlich für alle anderen Produkte.
Wäre es nicht richtig die CO2 Kosten auf jeden einzelnen Becher draufzuschlagen, großer Aufwand, aber ein Weg gegen Globalen Kapitalismus hin zur Stärkung der Region.

@krittkritt, 13.06h

Ja, ja die Verteidigungskosten.
Da fallen mir aber andere Posten ein, die den gesamten Militäretat überschreiten und bei strikter Anwendung der Gesetzeslage eingespart werden könnten.

@um 13:28 von tunis

Fragen sie sich doch mal warum Dieselfahrer einen Diesel gekauft haben. Weil sie damit spekuliert haben damit Geld zu sparen! Jetzt haben sie sich also Verpokert geht an der Börse genauso und kann alle anderen auch treffen.

Re: so isses

... so isses

re klasube

"Als ich gestern durch den Schwarzwald gefahren bin,

fiel mir ein, dass hier eigentlich keine Bäume mehr stehen dürften (Baumsterben, Ozonloch), wenn man den Berufshysterikern Glauben geschenkt hat.
War aber nicht so - alles im grünen Bereich!"

Wer überhaupt keine Ahnung hat sollte sie nicht noch öffentlich zur Schau stellen.

Das Waldsterben wegen Luftschadstoffen wurde durch Filtertechnik gestoppt (wouzu hatten Sie wohl einen Katalysator unterm Auto?) und das Ozonloch hatte schon mal gar keinen Einfluss auf die Bäume im Schwarzwald.

@mechanische Meister, 13.36h

sind auch nicht schlauer.
Wird denn derjenige, der Auto fahren muss, von der Steuer ausgenommen?
Ihn wird es am härtesten treffen.

@Oberstudienrat,13.37h

Vielleicht liegt das Scheitern Ihrer Ideen daran, dass nicht jeder nach A14 besoldet wird?

Re: Am 06. Mai 2019 um 15:19 von Kopfmensch

Werte/werter Kopfmensch,
eine Steuer ist nicht zweckgebunden und sie trägt im Ergebnis immer der Verbraucher. Da EEG-Umlage, Stromsteuer, Mineralölsteuer und all die anderen nationalen Steuern das Weltklima nicht real beeinflusst haben wird das auch eine neue Steuer in Deutschland nicht bewerkstelligen.
Die Wirtschaft wird ohnehin (wie auch bei der EEG-Subvention) nicht weiter belastet werden, weil die deutsche Wirtschaft in einer globalisierten Welt andernfalls einen Wettbewerbsnachteil hätte, was nicht hinzunehmen ist. Sie hat schon heute die höchsten Energiekosten in der EU zu tragen.
Wer etwas für das Klima tun möchte, der kauft Brasilien für sehr, sehr, sehr viel Geld den Regenwald ab.
Es wäre auch schon gut, wenn man statt tolle E-Autos zu fördern einfach einmal die Busse in der Stadt an Oberleitungen anschließt.
Oder wie wäre es für verpflichtendes Home-Office für im Büro arbeitende Menschen. Dann muss ich auch nicht mehr fast jeden Tag Auto fahren.
Wo ist der 3l-TDI ?

@Ian Summerfield

Das indirekte Ziel der EEG-Umlage ist aber nicht gleichbedeutend mit ihrem Wirkmechanismus. Ein besonders abstruses Beispiel wo das auseinanderfällt ist, wenn Unternehmen ihren Stromverbrauch absichtlich erhöhen um eine Befreiung von der Umlage zu erreichen. Und die Steuern auf Mineralöl und Strom haben ebenfalls nicht direkt mit CO2 zu tun, zum einen weil sie nicht alle CO2-Quellen erfassen, zum anderen weil die Ermittlungsgrundlage nicht der Schadstoffausstoß ist. Das sind relevante Unterschiede, weswegen man diese Dinge nicht vermischen kann. Zumal die jetzige diskutierte Steuer wahrscheinlich, zur politischen Akzeptanz, auf eine Rückzahlung zielt, was dann wohlhabendere Haushalte stärker belasten würde.

Und die letzten Klimaziele wurden verabschiedet als der Atomausstieg längst beschlossen war. Das ist also keine Ausrede dafür, die Klimaziele nicht zu erreichen, und erst recht kann man dadurch nicht auf andere Länder zeigen wie es ihnen vorschwebte.

CDU-Politiker warnen vor Denkverbot??

Frau Kramp-Karrenbauer denkt einmal richtig und sagt Nein zu neuen Steuern. Sie denkt, nicht die anderen Politiker. Für die anderen Politiker gibt es immer nur die Lösungsansätze Steuern, Abgaben, Zuschläge, Soli und was es sonst noch für Bezeichnungen für den Griff in den Geldbeutel des Bürgers gibt. - Und wir sollen auf die Schweiz blicken? Ja, die Schweizer haben eine Art CO2-Steuer, sie haben aber auch Volksentscheide, die es in Deutschland nicht gibt. Sie sind nicht in der EU und können sich noch frei bestimmen. Und die Bahn ist auf die Minute pünktlich ;-)

Wo sind sie da eigentlich?

die Mahner, dass diese zusätzliche Steuer diejenigen besonders belastet, die eh schon zu wenig haben? Zu schwierig nachzuvollziehen für Kevin, Katja Kipping, Svenja Schulze &Co? Oder trauen sie sich nicht, weil sie sonst von den Klimajüngern an den Pranger kommen? Also soziales Denken nur, wenn es populär scheint?

e-Auto = CO2 - Schleuder besteuern

Tja - dann müsste aber das E-Auto (als CO2-Schleuder in der Herstellung) bereits bei der Anschaffung extrem besteuert werden.

@Superschlau

Natürlich, da liegen sie. Wahrscheinlich können sie uns dann auch gleich diese Wundermittelchen verraten, mit denen auf eine für sie bequeme Weise der Ausstoß verringert werden soll?

Und ihre Fragestellung lässt vermuten, dass sie nicht soviel Ahnung davon haben wie sie gerne glauben wollen. Was es nützt ein Haus zu dämmen? Die Wärme soll nicht so schnell an die Umgebung abgegeben werden, damit selbst wenn mit Öl geheizt wird man davon nicht mehr soviel benötigt. Und es gibt doch längst Alternativen. Sie können bei Stromanbietern regenerativ erzeugten Strom beziehen, sie können sich ein Elektroauto kaufen, sie können wie ich es tue ein Haus mit Solarkollektoren für die Verringerung des Gasverbrauchs betreiben. Dass das bisher noch nicht soweit ist wie es sein sollte hat vor allem wirtschaftliche Gründe, und genau da wird jetzt eben angesetzt. Warum denken sie denn eigentlich sie könnten kostenlos ein öffentliches Gut wie die Umwelt verschmutzen?

@Tada

How about No? Wenn Klimaschutz erst für jene verbindlich werden soll, die auf der Welt unter den Top-5 der Pro-Kopf-Verdiener liegen können wir auch direkt gute Nacht sagen. Im Übrigen funktioniert das Modell weitgehend unabhängig vom lokalen Einkommensniveau, weil der Anreiz relativ dazu gesetzt werden kann.

Zu faul zum Nachdenken/Keine Denkverbote

Was jetzt eigentlich?
- Kramp-Karrenbauer: CO2-Steuer = zu faul zum Nachdenken
- Laschet: Keine CO2-Steuer = Denkverbot

Und keiner in der CDU merkt den Widerspruch, wahrscheinlich weil keiner nachdenkt.

@ 15:03 von Ian Summerfield

"Weniger Strom und Mineralöl senkt CO2."
.
Nein, es kommt darauf an wie man Strom erzeugt.
.
"Der ewige Verweis auf die selbst gesteckten Klimaziele lässt immer außen vor, dass es einen nicht geplanten vorzeitigen Atomausstieg gibt, der die Folge von Fukushima war und die Geschäftsgrundlage erkennbar gestört hat. Insofern hat doch zum gegebenen Zeitpunkt nahezu jeder vorgetragen, dass der vorzeitige Atomausstieg im Hinblick auf die CO2-Ziele Konsequenzen hat. Vergessen? Das hat man damals in Kauf genommen, weil Gammastrahlung eben schneller tötet als d. Klimawandel."
.
Das wäre ein diskussionswürdiger Punkt.
Kein Endlager, keine Lösung, Nichts.
Wir hören erst mal auf.
Wieso dann Fukushima? Warum nicht seit Tschernobyl?
Die Radioaktivität wird nicht in 1.000 Jahren besser.
Wie ist die Lösung?
CO2-Steuer und E-Mobilität!
Nur weiss keiner, wo das "E" herkommen soll.
Daher am besten sanktionieren!
Und den Strom "in Tüten" nach Bayern!
So geht´s!

Debatte um CO2-Steuer:CDU-Politiker widersprechen....

Für sich genommen ist so eine Steuer nichts schlechtes.Aber Vorsicht,bei der regierenden Politik besteht immer die Gefahr,daß Lasten nach unten abgegeben werden.Das zum Beispiel Mieter im Namen des Umweltschutzes durch eine CO2-Abgabe direkt oder indirekt mehr belastet werden.

um 13:44 von Kopfmensch und andere

Leider haben die Ablehner des Klimawandels einen ganzen Haufen hochrangiger Wissenschaftler insbesonder Meteorologen auf ihrer Seite. Ich habe für privat selbst ein E- Bike, das ist ausreichend für mich, und beschäftige mich erst seit kurzem mit der Gegenseite. Der Vorwurf sie wären dumm oder unwissend sollte man sich da reiflich überlegen. Kaum jemand von der einen Seite beschäftigt sich mit den Argumenten der Gegenseite, was die Grundlage einer Diskussion sein sollte. Was wir aber betreiben kommt einem Glaubenskrieg sehr nahe.

Unbestritten sei, dass die

Unbestritten sei, dass die Politik den CO2-Ausstoß über die Bepreisung reduzieren muss
.
wird doch jetzt schon gemacht
wer viel Auto fährt oder einen Spritfresser hat, verbraucht mehr Treibstoff
und zahlt entsprechend mehr Steuern (ist ja jetzt schon 70 % vom Spritpreis)
wer heizt wie ein Verrückter 25° bei offenem Fenster
verbraucht mehr Gas oder Heizöl zahlt mehr Steuer
was wird mit diesen Steuern gemacht ?

Synthetischer Kraftstoff - eFuel als Königsweg

Mit der Gewissheit im Hinterkopf, Strafzahlungen an Brüssel leisten zu müssen, bietet sich ein Paradigmenwechsel an.
Entweder steigt man aus dem Pariser Klimaabkommen aus, oder man fördert CO2-neutralen Kraftstoff.
Ad hoc könnte man (erneut) die Steuern auf Bio-Diesel senken. Die Technik ist verfügbar.
Ebenfalls wartete eFuel auf Impulse der Politik.
Der finanzielle Spielraum entspricht den Strafzahlungen an Brüssel.
Zusätzlich empfehlen sich Ersatzabgaben für den Steuerverlust von eFuel. CO2-neutrales eFuel sollte über das EEG nicht doppelt gefördert werden. Soll heißen, eFuel aus Windkraft oder Geothermie wurde bereits gefördert. Daher wird die EEG-Abgabe der Stromrechnung als Steuerausgleich pro Liter eFuel an den Staat gezahlt.
Eigentlich alles ganz einfach, oder?

Wenn man mal ein bisschen

in Wikipedia rumblättert, findet man, dass global gesehen die Hauptverursacher für CO2 Ausstoß usw. etc. China, USA und Indien sind. Alle Anderen sind kleine Fische. Deswegen: Emotionen runterfahren und Weiterjammern auf niedrigem Niveau. In Deutschland ist der Output von egal was sehr niedrig. Und das Absenken von etwas niedrigem auf ein noch niedrigeres Niveau bringt global gesehen ausser Ehre nichts. Gefragt sind im Klimawandel China, USA und Indien. Dort muss man sich bewegen, aber allerdings schnell.

@lh / 15:37

"Was die glorreiche Digitalisierung an zusätzlicher Energie braucht, da müsste Mal die Regierung deutlich werden!"

... kann Sie nicht! ... Weil sie mit Ideen wie Emobilität oder CO2 -Steuer vor allem Greenwashing betreibt ohne wirklich was ändern zu wollen.

Um was zu ändern müßte die Gesellschaft insgesamt weiter sein und konsequent Veränderungen einfordern. So wie das neuerdings die Schüler und ein paar Wenige nicht erst seid Gestern tun! ... Nur das reicht halt nicht! ... Ich frage mich immer: ... Wenn 80% in diesem Land wirklich für Klimaschutz sind, warum dauern Diskussionen zu diesem Thema überhaupt noch so lange!

Solange sich mit klimaschädlichen

Gütern Geld verdienen lässt und wir als Konsumenten dabei mitmachen, wird kein Konzern der Welt klimafreundlichere Güter anbieten. Die CO2-Abgabe hat das Potential, genau dieses kapitalistische Prinzip zu durchbrechen. Weil sie aus klimaschädlichem Verhalten die Einnahmen erzielt, um klimafreundliches Verhalten zu subventionieren, OHNE die Bürgerschaft zusätzlich zu belasten. Damit ist die zweckgebundene Abgabe mit keiner schon existierenden Steuer zu vergleichen. Bitte aufhören mit dem Geschrei, es handele sich um eine normale Steuer, wie jede andere auch. Hier noch mal der Link, für alle die vielleicht noch ein paar Informationen zum Thema gebraucht hätten, bevor Sie hier im Forum schreiben. Aber für Bildung ist es bekanntlich nie zu spät: co2abgabe.de

um 15:51 von Schalk01

Beispiel NOX : entsteht auch in der Landwirtschaft bei der Düngung mit Fekalien.

15:03 von Kritikunerwünscht

mal unabhängig davon, dass angesprochene Zielgruppe nicht im Luxus schwelgt
aber wieviel Steuern zahlen denn Rentner oder Alleinerziehende

Darstellung: