Ihre Meinung zu: Ernteausfälle in Nordkorea: Mehr als zehn Millionen hungern

3. Mai 2019 - 11:20 Uhr

Hitzewellen und Überschwemmungen im vergangenen Jahr verschärfen den Mangel in Nordkorea. Wegen der schlechtesten Ernte seit zehn Jahren hungern laut UN zehn Millionen Menschen. Die Situation könnte noch schlimmer werden.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.70588
Durchschnitt: 1.7 (17 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Kürzlich gab es eine Reportage über Nordkorea

Ein Reporterteam hatte eine Rundreise gemacht und aus verschiedenen Teilen von Nordkorea berichtet.

Unter anderem kam auch die Leiterin einer LPG (oder wie das in Nordkorea heißt) zu Wort.
Sie sagte, dass der oberste Führer vorgegeben hätte, dass 10 Tonnen Reis pro Hektar geerntet werden müssten.
Diese Vorgabe hätte man sogar leicht übererfüllt.

Man würde immer die Vorgaben der Partei erfüllen.

Da kann es doch jetzt keine Hungersnot geben.

Man bedenke, dass der weltweite Durchschnittsertrag für Reis nur bei ca. 4,6 Tonnen / ha liegt.

Es klingt zwar zynisch

aber wäre jetzt nicht die beste Zeit etwas zu erreichen?
Hilfe ja, gegen Zugeständnisse?
Öffnung des Landes, für Handel und Resisen, auch und gerade für die Bevölkerung?
Die Hälfte der Bevölkerung hungert, und das Regime ist nicht in der Lage daran was zu ändern.
Niemand sollte dem Land ein bestimmtes Model aufzwingen aber es muss Menschlich sein, das ist es bisher nicht. Nicht das Ausland hat die Pflicht die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Nur mal kurz eingeworfen...

das man es fast ueberliest. Gut Arbeit:-)
Die harten Sanktionen tragen nicht unerheblich Schuld an dieser Entwicklung. Aehnlich wie in Venezuela. 10 Mio. Hungernde? Wer genau sagt das und wer hat das wie ueberprueft? Warum nur fehlt mir mittlerweile der Glaube ? Seltsam das das komplett ausgehungerte Jemen keinen oeffentlichen Aufschrei erlebt.

Diese Versorgungskrise in Nordkorea muss beendet werden

Diese Versorgungskrise in Nordkorea muss beendet werden:

https://www.tagesschau.de/nordkorea-hunger-101.html

Hitzewellen und Überschwemmungen im vergangenen Jahr verschärfen den Mangel in Nordkorea. Wegen der schlechtesten Ernte seit zehn Jahren hungern laut UN zehn Millionen Menschen. Die Situation könnte noch schlimmer werden.

In Nordkorea leiden nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) mehr als zehn Millionen Menschen Hunger. Die andauernde Versorgungskrise in dem abgeschotteten ostasiatischen Land sei durch die schlechteste Ernte seit zehn Jahren verschärft worden, erklärte Herve Verhoosel, Sprecher des Welternährungsprogramms. Die Lebensmittelproduktion sei auf dem tiefsten Stand seit 2009, im vergangenen Jahr seien rund 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel zu wenig produziert worden.

Dass heißt:

eine Wiedervereinigung von Nord- und Suedkorea wäre gut
zweitens muss der Klimawandel auch auf der koreanischen Halbinsel bekämpft werden...

Ich finde auf der offiziellen UN site....

nur 10 Mio. KOENNTEN betroffen sein. Aber netter Versuch ein Koennte in Tatsachen umzumuenzen. Die brutalsten Sanktionen spielen da sicher kaum eine Rolle....oder?

Nordkoreaner hungern

Das Schlimme ist das die Menschen auch ohne Überschwemmungen und Hitzewellen in dieser Diktatur gehungert haben und hungern. Ich persönlich habe die Hoffnung nicht aufgegeben und hoffe weiter das es zu einer Annäherung an Südkorea kommt und damit der arme Norden vom reichen Süden profitieren kann? Wurde nicht jüngst eine alte Eisenbahnlinie von Nord nach Süd reaktiviert?

was tun ?

helfen ?
um diese Regime weiter an der Macht zu halten
Eskalieren lassen ?
vielleicht der Bevölkerung dann vor Augen zu führen, wo sie stehen
mit Spenden auf den Maissäcken " USA " die als Reparationszahlung bezeichnet werden, führt das in eine falsche Richtung

Nordkorea ist abhängig ...

von guten Ernten. Dies liegt nicht unbedingt an dem unwirtschaftlichen Wirtschaftssystem sondern zum größten Teil an der Topographie des Landes. Nur ein kleiner Teil des Land ist überhaupt landwirtschaftlich nutzbar.

Ich hoffe die internationale Gemeinschaft wird dem koreanischen Volk helfen diese Hungerskatastrophe zu überstehen. Auch wenn ich schon jetzt weiß das hier wieder Bedingungen gestellt werden.

Aber was soll man sagen außer Demokratie funktioniert nicht mit toten Menschen.

Und bei uns heißt es immer,

dass Sozialismus/Kommunismus das Paradies bedeuten.

Nur eine Ausrede

Die Ernte ist mal gut, mal schlecht. Unsere Vorfahren haben gelernt, damit zu leben. Die Misere in Nordkorea hat nicht wirklich etwas mit der Ernte zu tun, das ist höchstens eine Ausrede.

Das kommunistische Regime ist korrupt und betreibt Misswirtschaft. Wer gegen die Grundprinzipien des Wirtschaftens verstößt und den Bauern ihr Eigentum weg nimmt, muss sich nicht wundern, dass die Menschen hungern. Helfen können wir nicht. Jedenfalls nicht, indem wir den Diktator hofieren, so wie Trump oder Putin.

es darf...

ja auch nichts geliefert werden...Nordkorea ist kein Agrarstaat...

Ich möchte.....

da jetzt nicht entscheiden müssen! Vermutlich kann die Mehrheit der Bevölkerung nichts für die Lage und das Regime, bzw. kann das nicht mehr ändern. Tatsache ist aber auch, daß das Regime niemals zugeben wird, Hilfe vom verfeindeten Ausland zu erhalten, wenn es denn angenommen wird. Dem Regime traue ich es zu, daß es einige Hunderttausend verhungern läßt, denn der große Mao hat es ja vorgemacht! Aus der Sicht der Kim-Dynastie ist jede Hilfe eben auch Propaganda. Die Frage ist, ob man mit humanitärer Hilfe ein inhumanes Regime unterstützen soll?

Sanktionen sollen ja

Bekanntlich helfen bei solchen schlimmen Sachen, jedenfalls hab ich das Gefühl das die USA so denken...bestimmte Sanktionen sollten auch mal abgebaut werden.

Erstaunlich,

wie lange die Nordkoreaner durchhalten.

Die Situation ist derjenigen der beiden deutschen Staaten ja nicht unähnlich. Vor 30 Jahren waren die Unterschiede in Deutschland aber beileibe nicht so drastisch verschieden wie heute zwischen Nord- und Südkorea.

Weil die NATO und der Westen

Weil die NATO und der Westen die heiligen Befreier der unterdrückten und hungernden Bevölkerungen sind und Nordkorea seit über 50 Jahren von den Diktatoren der Kim Dynastie beherrscht wird, hat die NATO bzw. Mitgliedsstaaten gemäß ihrer humanitären Verpflichtungen in den letzten Jahren Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien angegriffen.

Also keine Sorge, liebe Nordkoreaner, der Werte-Westen kommt zur Hilfe.

Was war noch mal mit der UN

Was war noch mal mit der UN Resolution. Fatal sind die Sanktionen für dieses Land, seiner Bürger, Ernten sicher einzufahren, Infrastruktur zu schaffen sowie den Hochwasserschutz auszubauen . Das erfordert finanzielle Mittel, Maschinen und Treibstoffe. Jetzt schaut die UN hilflos zu. Sanktionen schaden nicht den Regierungen dieser Länder, sondern den einzelnen kleinen Bürger, also weg mit den Sanktionsgehabe , denn es ist Erpressung, eher menschenverachtend als ein konstruktives Machtmittel.

@ 12:39 von GeMe

Vor etwa 80 Jahren konnte man in England auch in der Wochenschau eine Reportage über ein schönes Lager in Mitteleuropa sehen, wo die Menschen friedlich lebten, zu den Klängen einer Kapelle arbeiteten und gut ernährt wurden. Ich glaube das Lager hieß Mauthausen. Allerdings durften die Reporter, wie auch jetzt in Nordkorea, sich in dem Lager nicht frei bewegen und schon gar nicht selbst bestimmen, welches Lager sie besuchten. Schon mal das Wort Potemkinsches Dorf gehört?

@ 12:59 von Agent apple

Sanktionen? Wie sollten Sanktionen einen fast reinen Agrarstaat bzgl. seiner bislang kaum technisierten Agrarproduktion treffen können? Das Problem ist, dass die Produktion zum einem viel zu großen Teil von der riesigen und vom Regime völlig umgarnten Armee aufgefressen wird, die völlig unproduktiv ist. Da bleibt für die einfachen Leute in Dürrejahren nicht mehr genug übrig. Achja, den Vergleich zu Venezuela haben Sie gezogen. Er stimmt übrigens. Auch Maduro stellt bei der Verteilung der Güter seine Armee, auf der er sich jetzt allein stützt, an erste Stelle, so dass nach dem von ihm verantworteten Wirtschaftszusammenbruch nicht mehr genug für die normale Bevölkerung übrig bleibt.

Ein Satz

aus dem Bericht reicht schon.
" Die Landwirtschaft sei durch Hitzewellen und Überschwemmungen stark beeinträchtigt worden, erklärte Verhoosel weiter. Zudem mangele es aufgrund der anhaltenden Sanktionen in der Landwirtschaft an Treibstoff, Dünger und Ersatzteilen für Maschinen. "

Etwas auslösen und dann bedauern, ist wohl eher etwas scheinheilig, wie wäre es wenn Sanktionen wegfallen, damit wieder gehandelt werden kann.

UN klingt immer nett, hat aber zwei Seiten einer Medaille.

So ist das

Sanktionen treffen immer das Volk und nicht die Verantwortlichen einer Regierung. Denen stehen ganz andere Möglichkeiten offen, um sich den Bauch vollzuschlagen. Die Armen sollen mit hungrigen Bäuchen auf die Barrikaden gehen und unliebsame Diktaturen stürzen. Das sagt weder Trump noch Merkel und in den Medien nicht offen publizieren.

Egal welche Dokumentation ich

Egal welche Dokumentation ich über Nordkorea gesehen habe... eins war immer deutlich zu erkennen:
Die Menschen lachen nicht. Du siehst nur traurige Gesichter.

Ich wünsche mir, dass dieses Regime genau so fällt, wie das Regime der alten DDR. Und das die Verantwortlichen dieses Terrors für alles bezahlen müssen. Jeder, der da mitgemacht hat, soll bezahlen.
Wie kann man sich nur anmaßen über andere Menschen zu herrschen? Was geht nur in solchen kranken Köpfen vor?

Ernteausfälle in Nordkorea

Nordkorea liegt auf der Breite von Italien und der Türkei.
Die Versorgungslage in Nordkorea ist seit Ende der Beziehung zur ex Sowjetunion immer wieder mal schlecht bis sehr schlecht. Die klima- und bodenbegründeten Voraussetzungen in Nordkorea sind mittel, die Flächenausstattung je Person ist weit genug, um die Bevölkerung zu ernähren. Die staatliche Misswirtschaft ist neben der schlechten Witterung der Hauptgrund für die jetzt auftretenden Defizite. Diese sind seit mind. 5 Monaten bekannt.
Die Welt hat ausreichend Getreidereserven um der gebeutelte Bevölkerung zu helfen. Diese Hilfe sollte ohne Restriktionen erfolgen. Ich bin sicher, die Bevölkerung wird sich dankbar erweisen und ggf. rüttelt 'westliche Hilfe' etwas am starren System. Jetzt können sich diejenigen Politiker beweisen, der die Entwicklung von Nordkorea ernst ist. Die weltweit nächstliegenden Reserven dürften in Australien zu kaufen sein.
Dr. Helmut Aniol, Landwirt

also

ich mich mich des Eindruckes nicht erwehren, das bei dieser Meldung eine gewisse Genugtuung seitens der MSM in Deutschland zwischen den Zeilen mitschwingt...
...
kein Bedauern...
...
aber absolut vergleichbar mit dem Unterton bei den Meldungen ueber Venezuela und Jemen und Syria und Russia und China und und und...
...
Gruss aus Bucharest

Helfen hilft nicht

Was passiert wenn geholfen wird-
mit Geld, es wird irgendwo versickern
mit Lebensmitteln- so können die armen Menschen dort kräftig für ihren großen Führer weiterarbeiten

Eine ähnlich verflucht unmögliche Situation wie in vielen anderen Ländern : Hilfe führt dazu, dass zwar den Menschen keine Arbeit dadurch angeboten werden kann, diese aber kräftiger werden, vermehrt Kinder zeugen und diversen Unsinn treiben. Und die Kinder haben keine Zukunft, die unsinnigen Handlungen führen zur Flucht in andere Länder.....
Wie es Europa besonders kräftig erleben konnte und immer noch erlebt.

In ein Land wie Nordkorea Hilfe zu leisten ist fast so dumm wie einen Löwen zu Hause zu halten. Irgendwann wird Dich dieser vermutlich beißen....

Der Sozialismus in Nordkorea.

Der Sozialismus in Nordkorea. Eine beispiellose Erfolgsgeschichte und Werbung für den Sozialismus in Reinkultur

14:25 von HainFk

In ein Land wie Nordkorea Hilfe zu leisten ist fast so dumm wie einen Löwen zu Hause zu halten. Irgendwann wird Dich dieser vermutlich beißen....

So etwas zu lesen treibt einem regelrecht die Zornesröte ins Gesicht. Frau Merkel verteit in Afrika auch gerade wieder Millionen, obwohl sie nicht sicher sein kann, daß diese Geldgeschenke ihren Zweck erfüllen.

*Exakt* das selbe wurde auch

*Exakt* das selbe wurde auch in China zu Maos Zeiten gesagt. Da wurde einfach erntereife Reishalme von wonanders herangekarrt und ins Feld nachgesteckt. So hatte man eine beliebige Menge nach Parteivorgabe geerntet.

Alles andere wäre auch konterrevolutionär gewesen mit allen Folgen für die Betroffenen und Verantwortlichen.

Kein Bedauern

@ Alberich:
also ich mich mich des Eindruckes nicht erwehren, das bei dieser Meldung eine gewisse Genugtuung seitens der MSM in Deutschland zwischen den Zeilen mitschwingt...

Das wäre doch verständlich.

Hilfe ist der falsche Weg

In Nordkorea sind die Nahrungsmittel nur ungerecht verteilt, so lange der Diktator sich den teuersten Kaviar und Champagner leisten kann. Unsere Hilfe würde nur im Regime versickern. Wir sollten uns raushalten.

vor allem die unerträglichen

USA tragen gewaltig dazu bei mit ihren überzogenen sanktionen - im schlepptau alle staaten, die US-hörig sind, also auch Deutschland.

da gilt es den hebel anzusetzen.

wie wenig die USA von einer "menschlichen" diplomatie verstehen, hat ja gerade erst wieder Pompeo eindrücklich bewiesen, als er Nordkorea oberarrogant zu benahndeln versuchte.

@ Alberich

aber absolut vergleichbar mit dem Unterton bei den Meldungen ueber Venezuela und Jemen und Syria und Russia und China und und und...

Alles keine freien Länder, aber nicht so unfrei wie Nordkorea.

Nicht besser als die Henker selbst!

Es ist schon erstaunlich mit welcher Selbstverständlichkeit hier jeglicher Humanismus verleugnet wird!
Selbstverständlich kann man die hungernde Bevölkerung nicht verrecken lassen, ganz egal was ihr dem feudalen Regime vorwerft.

Das haben sie einzig den us

Das haben sie einzig den us imperialistenn zu verdanken. Die sind für die zustände dort verantwortlich. Ohne permanente us provokationen bräuchte kim keine atombombe. Wenn er dann schön artig macht, was usa sagt, dann geht es ihm gut. Länder ohne abombe? Iran, irak afghanistan, vietnam, korea, etc. Alle die haben schon gemerkt, was einem ohne atombombe blüht.

@ Schalk01

Niemand sollte dem Land ein bestimmtes Model aufzwingen aber es muss Menschlich sein, das ist es bisher nicht.

Ist das nicht schon ein weitgehender Zwang?
Können wir Nordkorea zur Zulassung einer Opposition und zu freien Wahlen zwingen? Wie?

@ Agent apple

Die harten Sanktionen tragen nicht unerheblich Schuld an dieser Entwicklung.

Welche Güter fehlen dem Regime denn, um die Bevölkerung satt zu bekommen?
Wer mich mit Atomwaffen bedroht, dem muss ich keinen Traktor verkaufen. Mein Standpunkt.

@ Agent apple

Die brutalsten Sanktionen spielen da sicher kaum eine Rolle....oder?

Nein. Die Menschen hungern nicht, weil Kim keine Waffen, Hightec oder Elektronik importieren darf.

@ Shantuma

Aber was soll man sagen außer Demokratie funktioniert nicht mit toten Menschen.

Klingt fast, als würde Diktatur dann noch funktionieren.

Das sind nun mal die Folgen

Das sind nun mal die Folgen einer kommunistisch/sozialistischen Plan-Wirtschaft. Und einer Diktatur. Mao? Stalin? DDR?
Warum wendet sich Kim nicht an Russland oder China? Gibt´s da nur was für Geld bei seinen treuen Freunden?
Erteausfälle? In D letztes Jahr 26% bei Getreide. In einigen Regionen 50-70% Totalausfall.
Und verhungern wir?
.
Also wir reissen jetzt Nordkorea raus, das sein Geld lieber jahrzehntelang in Armee und nukleare Aufrüstung gesteckt hat?
.
Damit zum Schluß wieder ein Regime-Change gewittert wird und militärisches Säbelrasseln die Folge ist?
Wer hat bei irgendwelchen Beschlüssen immer sein Veto eingelegt?
Bitte, die mal in die vorderste Reihe!

Umgarnt

Putin hat den Diktator Kim neulich bei einem Treffen sehr höflich und devot umgarnt. Und jetzt die Nachricht von der Massen-Hungersnot in NK. Die große Politik ist leider oft verlogen.

12:59, Agent apple

>>Nur mal kurz eingeworfen...
das man es fast ueberliest. Gut Arbeit:-)
Die harten Sanktionen tragen nicht unerheblich Schuld an dieser Entwicklung. Aehnlich wie in Venezuela. 10 Mio. Hungernde? Wer genau sagt das und wer hat das wie ueberprueft? Warum nur fehlt mir mittlerweile der Glaube ?<<

Vielleicht, weil Sie glauben, Nordkorea oder Venezuela seien sozialistisch? Ein Irrglaube.

Und wenn die Hungersnot eine Folge der US-Sanktionen ist, warum hilft China dann nicht aus? Es handelt sich doch immerhin um die Garantiemacht des Landes. Nordkorea hat 25 Millionen Einwohner, China 1,4 Milliarden. Die können ihre Schwestern und Brüder in NK nicht mit durchziehen? Warum nicht?

>>Seltsam das das komplett ausgehungerte Jemen keinen oeffentlichen Aufschrei erlebt.<<

Halten Sie den Artikel, den Sie hier kommentieren, für einen öffentlichen Aufschrei?

Solcherart Aufschreie gab es, was den Jemen betrifft, hier allerdings schon reichlich.

14:20 von helmut Aniol

«Die Welt hat ausreichend Getreidereserven um der gebeutelte Bevölkerung zu helfen. Diese Hilfe sollte ohne Restriktionen erfolgen. Ich bin sicher, die Bevölkerung wird sich dankbar erweisen und ggf. rüttelt 'westliche Hilfe' etwas am starren System.»

2012 gab es in Nord-Korea eine vergleichbar kritische Situation hinsichtlich der Versorgungslage mit Lebensmitteln.

Damals erklärte die Führung der Bevölkerung die vielen Reis- / Getreidesäcke mit der Aufrift "USA" so (die plötzlich im Land waren, und anschließend von den Menschen weiter verwendet wurden):

«Durch unermüdliche Verhandlungen hat der Große Führer erreicht, dass die USA endich Reparationen wegen des Koreakrieges leisten. Nur wenn wir standhaft bleiben, können wir etwas erreichen.»

Sicher sollte man versuchen, den hungernden Menschen so weit als möglich zu helfen. Ob das aber ein Umdenken bei der Staatsführung auslösen mag …?

2012/13 geschah das nicht ansatzweise.
Am System vermochte es auch nicht zu rütteln …

14:25, HainFk

>>Helfen hilft nicht
Was passiert wenn geholfen wird-
mit Geld, es wird irgendwo versickern
mit Lebensmitteln- so können die armen Menschen dort kräftig für ihren großen Führer weiterarbeiten

Eine ähnlich verflucht unmögliche Situation wie in vielen anderen Ländern : Hilfe führt dazu, dass zwar den Menschen keine Arbeit dadurch angeboten werden kann, diese aber kräftiger werden, vermehrt Kinder zeugen und diversen Unsinn treiben. Und die Kinder haben keine Zukunft, die unsinnigen Handlungen führen zur Flucht in andere Länder.....
Wie es Europa besonders kräftig erleben konnte und immer noch erlebt.

In ein Land wie Nordkorea Hilfe zu leisten ist fast so dumm wie einen Löwen zu Hause zu halten. Irgendwann wird Dich dieser vermutlich beißen....<<

Ein Nachbar sagte einmal, vor fünfzig Jahren, da war ich dreizehn:

"Mit Entwicklungshilfe züchten wir uns die Feinde von morgen heran."

Ein Schlüsselerlebnis auf meinem Werdegang zum Grünlinken.

Wie ich sehe, hat diese Haltung überdauert.

die Lernfähigkeit stärken ....

an der Realität orientieren
aber wo funktioniert das ?
hierzulande kommt man auch ohne Arbeit / Leistung durch,
indem man sich alimentieren läßt
dort kommt man mit dem "falschen" System durch, weil die Weltgemeinschaft hilft
besonders sinnvoll scheint mir beides nicht

@HainFk, 14:25

"Helfen hilft nicht"

Doch, helfen hilft immer. Wenn es denn wirklich wirksame Hilfe ist.

"Was passiert wenn geholfen wird-
mit Geld, es wird irgendwo versickern"

Exakt. Das bedeutet: Finanzielle Unterstützung (also Geld) fällt n i c h t unter "wirklich wirksame Hilfen".

Welche Sanktionen ???

Sanktionen gibt es nur für Luxusgüter, teure Weine u. Spirituosen, Luxuslimousinen, Yachten, Schmuck, udgl. Meint man hier tatsächlich, dass diese Dinge den Hunger der Bevölkerung beseitigen? Und Reis, sowie auch Tee wird in großen Mengen nach Japan ausgeführt -- die Rechnungen müssen schließlich bezahlt werden.

Wenn in Nordkorea Menschen hungern

dann ist der Hunger so schmerzhaft wie im Jemen oder anderswo. Mich erschreckt, wie wenig Empathie hier offenbar vorhanden ist, im Gegensatz zu andern Betroffenen. Hier sollte die UN dringend helfen und zunächst die Sanktionen für die Güter beendet werden, die die Landwirtschaft beeinträchtigen. Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert nämlich in NK durchaus

@ 14:21 von Alberich

"also
ich mich mich des Eindruckes nicht erwehren, das bei dieser Meldung eine gewisse Genugtuung seitens der MSM in Deutschland zwischen den Zeilen mitschwingt...
kein Bedauern..."
.
Ich kann nur für mich reden, aber da könnten Sie recht haben.
Keine Genugtuung, aber jeder Staat sollte für seine Bevölkerung verantwortlich sein (Ja, ich kenne die Argumente, Sanktionen, Ausbeutung, blah, bläh ..., trifft bei Nordkorea nicht).
.
Dieser Mann hat mit Atomwaffen gedroht. Mal eine Rakete nach Japan, eine Atombombe ausprobiert, ein Diskussion wer hat den Größten (Roten Knopf).
Zufällig sind ein paar Familienmitglieder verstorben.
.
Wenn Sie da einen Sack Reis hin schicken, was glauben Sie wo der landet? Bei den Bedürftigen?
Warum haben wir keinen Reis zu Al-Quaida, IS oder Boku Haram gesendet?
Stimmt, die waren nicht mit Trump oder Putin im Fernsehen.
.
Zwischen Humanismus und Realismus gibt es manchmal verschiedene Meinungen.

@ NeNeNe

Sanktionen treffen immer das Volk und nicht die Verantwortlichen einer Regierung.

Wenn Auslandskonten gesperrt werden, trifft das mit Sicherheit nicht das einfache Volk, sondern nur die Reichen. Wenn westliche Staaten keine Waffen verkaufen, trifft das auch nicht das einfache Volk. Siehe auch Venezuela.

14:14 von Didib57

Sanktionen schaden nicht den Regierungen dieser Länder, sondern den einzelnen kleinen Bürger,
.
das mag sein
aber Hilfe nützt auch und vor allem den Mächtigen dort
vielleicht wachen ohne Hilfen die betreffende Bürger auf, begehren gar auf
und wo liegt der Sinn in permanenter Hilfe
sollte nicht jedes Land, jeder Bürger lernen, selber für seinen Lebensunterhalt zu sorgen

@Suushui

Zynismus oder Sarkasmus? Ich bin mir nicht sicher. Sicher ist, dass keines der erwaehnten Laender irgend welchen Fortschritt zu verzeichnen hat. Im Gegenteil.

@lauter._kasten

Oel? Ohne das geht fast nix. Vergessen?

@ 14:54 von suomalainen

"vor allem die unerträglichen
USA tragen gewaltig dazu bei mit ihren überzogenen sanktionen - im schlepptau alle staaten, die US-hörig sind, also auch Deutschland.
da gilt es den hebel anzusetzen."
.
Türlich, türlich, iss schon klar.....
.
Irgendeiner muss ja die Schuld an der Lage in Nordkorea haben.
Und wer? Natürlich die USA (wer sonst?).
Und deren "Vasallen".
.
Starten Sie doch mal ein Hilfsprojekt?
"Starving Children in North Korea".
Ich prophezeie Ihnen Erfolg.
Die armen, unschuldigen.
Und wer ist Schuld?
Wir natürlich!
Und Trump!
Natürlich......

@14:20 von helmut Aniol

Vielen Dank für den informativen, sowie wertvollen Beitrag.

Ihr Denkansatz ist definitiv überlegenswert.

In wie weit die UN, die nordkoreanische Landwirtschaft in Zukunft wieder technisch unterstützen möchte, ist wohl von den Einschätzungen zur aktuellen Lage des Atomprogrammes, aus den USA, Russland, sowie auch Südkorea abhängig...

Den Hunger-Leidenden ("einfachen") Menschen im Lande, sollte hoffentlich zügig Hilfe von ausserhalb Nord-Koreas zukommen-

Diese muss dann aber auch vom eigenen Regime "willig" gewährt werden...?!
Da müssen schon sehr fähige Diplomaten verhandeln...
Die Reaktion von Kim Jong Un, dürfte wohl sehr interessant zu Beobachten sein...

@Das sind nun mal die Folgen 15:08 von Neutrale Welt

einer was?
Bevor Sie wieder mal eindeutig durchsichtige Narrative verbreiten,
machen Sie sich kundig was NK ist, und seit 3 Generationen war.

Nordkorea war nie kommunistisch, noch ist es ein Sozialismus.
Genausowenig wie der 'reale Sozialismus' real war,
ist inzwischen unsere Marktwirtschaft sozial.

Etiketten kann sich jeder geben.
Und dann schmeisst die jeweilige Seite dem Anderen diese an den Kopf.

So befördert man gesellschaftliche Spaltung.
Als wenn wir nicht schon genug davon hätten.

in nordkorea würde es schon helfen

wenn auch die soldaten sich auf dem feld (acker) nützlich machen würden

15:32 von deutlich

wie kommst du darauf? die menschen dort sind in den letzten jahrzehnten derart abgestumpft und ausgebrannt, daß sie nur noch huldigen, wenn und wann und wem auch immer. auf cuba hilft wenigstens die sonne der fischreichtum und der ron

@berelsbutze - Erfolgsgeschichte für Sozialismus

Nicht der Sozialismus ist Schuld sondern
die I/am first Führer Diktatur über das Volk.
Dazu noch alle Grenzen dicht , damit keiner zuwandert b.z.w das Volk abhaut.

Ein absolutes Erfolgzezept, welche auch so eine möchtegern Alternative auch wieder in Deutschland haben möchte :-)

Offenbar leiden aber nicht alle Menschen in NK ...

... unter den Ernteausfällen.
Da gibt es doch einen wohlgenährten und vollschlanken Führer, der sich immer sehr gerne gutgelaunt für die internationale Presse in Pose bringt und dem offensichtlich an nichts fehlt.

@ 15:32 von deutlich

"Mich erschreckt, wie wenig Empathie hier offenbar vorhanden ist, im Gegensatz zu andern Betroffenen. Hier sollte die UN dringend helfen und zunächst die Sanktionen für die Güter beendet werden, die die Landwirtschaft beeinträchtigen."
.
Welche meinen Sie? Elektronik, Fahrzeuge, Waffen? Luxusgüter? Wodka und Schampus?
NK wickelt 90% seines Handels über China ab........
.
"Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert nämlich in NK durchaus"
.
Ja?
Wo?
Bohren wir da jetzt Brunnen und liefern Saatgut? Der imperialistische Feind?
Wer hilft denn da? Sie?
Haben Sie schon mal in Erwägung gezogen, dass Ihre "Hilfe" dort unerwünscht ist?
Probieren Sie es doch mal aus?
Nehmen Sie sich ein paar Grüne und Linke an die Hand und erläutern mal dem Parteivorstand vor Ort, dass Sie jetzt mal den ganzen Laden in "Schwung bringen".
Und erklären denen, wie Demokratie funktioniert. Und das alle Menschen Freunde sind.
Peace.....

15:29 von Sisyphos3

«hierzulande kommt man auch ohne Arbeit / Leistung durch,
indem man sich alimentieren läßt
dort kommt man mit dem "falschen" System durch, weil die Weltgemeinschaft hilft. besonders sinnvoll scheint mir beides nicht»

Versuchen Sie doch mal einen Vergleich zu finden.
Der wenigstens noch hinken könnte …

Also besser in Nord-Korea nun gar nicht erst zu helfen versuchen?
Verhungern dann eben einige 100.000 Menschen. Evtl. 1 Mio. …?
Es werden nicht diejenigen verhungern, die das System Kim stützen.

Da hat man es Kim dann aber so richtig gezeigt, wie mies sein System doch ist. Und er wird sich natürlich dadurch läutern, und bessern, und bald ganz ein anderer Kim sein …

Nordkorea

hat starke Verbündete.

Nämlich China und Russland.

Warum müssen dort Menschen hungern?

@ 16:03 von artist22

"Bevor Sie wieder mal eindeutig durchsichtige Narrative verbreiten,
machen Sie sich kundig was NK ist, und seit 3 Generationen war.

Nordkorea war nie kommunistisch, noch ist es ein Sozialismus."
.
Da kann man unterschiedlicher Meinung sein.
Ein Land welches eine "Oberste Volksversammlung" besitzt (unter Führung der "Partei der Arbeit"), kein Parlament besitzt und der Präsident gleichzeitig Vorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission ist, können einem schon mal Assoziationen einfallen.
Erinnert ein bisschen an Stalin......
So mit Wahlbeteiligungen von 99,97%.
.
Aber da kennen Sie sich ja aus, oder?

Die Hungersnot

liegt also am Wirken der Amis, wenn ich den einschlägigen Mitforisten Glauben schenken darf.

Aber warum?

Das Land hat kein Öl und möchte auch keine andere Weltleitwährung einführen.

Und das wird doch sonst immer als Gründe für die finsteren Amiregimechangeumtriebe angeführt...

@fathaland slim

"Warum müssen dort Menschen hungern?"

Verbündete ist ein starkes Wort, was aber nicht zu 100% zutrifft.
Vielleicht ist China ein Verbündeter, aber mehr ein Zweckverbündeter.
Russland ist definitiv kein Verbündeter, aber Russland hat schon vor ein paar Tagen Gelder für Nordkorea freigegeben.

Unertraeglich

wie dieser Diktator unter den Augen der Weltoeffentlichkeit ein Volk hinrichtet.

@Schalk01

Das waere wohl eine Art Erpressung, die sie da gerne haetten.

Tote Unschuldige billigend in Kauf nehmend.

Und bringen wuerde es doch nichts.
In aehnlichen Situationen in der Vergangenheit hat das Regime sich stets unnachsichtig gezeigt.
Und das geht ganz sicher auch dieses mal so.
Da das Regime keinen moeglichen Fluchtpunkt mehr hat, sollte es die Macht verlieren.

Kann sich jemand erinnern,

Kann sich jemand erinnern, wann ein sozialistisches System jemals sowas wie Agrarüberschüsse produziert hat? Tomatenberge, Butterberge, Milchseen und andere Überschüsse sind dagegen typisch für kapitalistische Landwirtschaft mit selbständigen Bauern. Schlechte Ernten gibt's überall mal, es geht auch um das System. Und warum kann das in Nordkorea nun nicht so ausgeglichen werden, dass man statt Atomtechnik und Raketen eben Lebensmittel importiert?

@ 16:31 von fathaland slim

"Nordkorea
hat starke Verbündete.

Nämlich China und Russland.

Warum müssen dort Menschen hungern?"
.
Das frage ich mich auch........
Da diese Staaten ja oftmals bei UN-Resolutionen ein Veto eingelegt haben.
.
Aber angelehnt an Peter Alexander (kennen Sie den noch?):
"Die UNO wird´s schon richten,
die UNO macht´s schon gut,
die UNO macht die Sachen, die sonst keiner gerne tut......."

Das ist dem Kim egal

Hauptsache, er hat seine Spielzeugchen: Raketen, Atomanlagen und ein riesiges Militär. Schickt diese Nichtstuer aufs Feld und zum Gießen, dann ist der Schmalhans vorbei.
---
Jetzt wird mir auch klar, warum Trump und Putin nichts außer nette Worte für ihn übrig hatten: der Laden ist so leer und pleite, dass er einen größeren Konflikt gar nicht führen könnte. Wo immer das Geld aus den Rohstoffen hin fließt, ganz bestimmt nicht in die hungrigen Mäuler. Diesen Laden zerreisst es demnächst, so wie die DDR auch am Ende pleite war. Schade dass sich die NK-er nicht erheben können, a er vielleicht reicht es dem Militär auch mal?

16:40, NeutraleWelt @ 16:03 von artist22

>>Da kann man unterschiedlicher Meinung sein.
Ein Land welches eine "Oberste Volksversammlung" besitzt (unter Führung der "Partei der Arbeit"), kein Parlament besitzt und der Präsident gleichzeitig Vorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission ist, können einem schon mal Assoziationen einfallen.
Erinnert ein bisschen an Stalin......
So mit Wahlbeteiligungen von 99,97%.
.
Aber da kennen Sie sich ja aus, oder?<<

Ja sicher.

Der Stalinismus ist ja nun auch die höchste Vollendung des Sozialismus, wie jeder weiß, der sich intensiv mit Marx und Engels beschäftigt hat.

Nicht wahr?

Strangulierung des Landes

Die Sanktionen strangulieren Nordkorea und trefen die Zivilbevölkerung. Das Land kann die Devisen nicht erwirtschaften, da die Sanktionen natürlich nicht nur den Import, sondern auch den Export betreffen (Mineralien, Kohle).
Ein widerliches Verhalten der Weltgemeinschaft, der es aber auch so halbwegs egal ist, dass im Jemenkrieg die Leute wie die Fliegen sterben.

16:31 von fathaland slim

«NK hat starke Verbündete.
Nämlich CHN + RUS. Warum müssen dort Menschen hungern?»

So wie ich es aus den Filmberichten verstehe, die ich sah.
Aus dem, was ich über NK las:

Schon seit Anbeginn an war es der Dynastie der Kim immer ein großes Anliegen, auch gegenüber CHN und RUS größt mögliche Eingenständigkeit zu demonstrieren, und zu wahren.

In gar keinem Fall sollte das System NK in irgendeiner Weise minderwertig erscheinen. "Bittstellertum" (selbst in gravierenden Notlagen) in irgendeiner Art ist diesem System wohl völlig fremd.

Den Menschen im Land wird seit den 1950-ern propagandistisch eingetrichtert, sie lebten im besten aller möglichen Länder. Besser noch als Der Große Bruder CHN.

Selbst wenn Hilfslieferungen aus dem Ausland kamen (z.B. 2012).
Immer war die Verteilung an die Menschen ein großes Problem.

Gar nicht mal wegen korrupter oder unfähiger Verwaltung.
Sondern wg. desolater Infrastuktur außerhalb des Großraums Pjöngjang.
Dort konzentriert sich alles im Land NK.

16:35, stupid - first

>>Und eines hat die Geschichte unbestreitbar gezeigt, daß was sich bisher als Sozialismus bezeichnet hat, ob Ostblock, China oder Nordkorea, waren Pleitesysteme.<<

China ja nun gewiss nicht.

zu @@16.03 daselbst
Zumindest kenne ich mich mit zielführendem Recherchieren aus,
bevor ich etwas kommentiere.
Ich empfehle zum Einstieg einfach mal Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Chuch%E2%80%99e-Ideologie

und wiederhole meine Hauptthese:
Etiketten kann sich jeder geben.
Auch sog. Alternative oder Neutrale *grins

16:50 von fathaland slim

16:40, NeutraleWelt @ 16:03 von artist22

>>Da kann man unterschiedlicher Meinung sein.
Ein Land welches eine "Oberste Volksversammlung" besitzt (unter Führung der "Partei der Arbeit"), kein Parlament besitzt und der Präsident gleichzeitig Vorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission ist, können einem schon mal Assoziationen einfallen.
Erinnert ein bisschen an Stalin......
So mit Wahlbeteiligungen von 99,97%.
.
Aber da kennen Sie sich ja aus, oder?<<

Ja sicher.

Der Stalinismus ist ja nun auch die höchste Vollendung des Sozialismus, wie jeder weiß, der sich intensiv mit Marx und Engels beschäftigt hat.

Nicht wahr?
///
*
*
Richtig, 1989 erkannten Alle das der Sozialismus vor dem Abgrund stand.
*
Nur Heute will keiner erkennen, das er nur einen riesigen Schritt weiter ist.
*
(letzte Referenz Maduro)

@ suomalainen

vor allem die unerträglichen USA tragen gewaltig dazu bei mit ihren überzogenen sanktionen - im schlepptau alle staaten, die US-hörig sind, also auch Deutschland.

Wie sanktioniert Deutschland denn konkret Ihrer Meinung nach? Auf welche Weise ist denn Deutschland konkret für den Hunger in NK verantwortlich? Bitte Argumente statt Schuldzuweisungen.

langsam leid

Was soll uns dieser Bericht sagen? Das wir Deutschen wieder helfen sollen? Das wir Deutschen für das gesamte Elend auf der Welt verantwortlich sind? Chinesen und Russen machen sich überall auf der Welt in Sachen Hilfe einen schlanken Fuß und sind mindestens genauso am Elend der Welt Schuld wie wir, Westeuropa und die USA. Langsam bin ich das Tränendrüsen gedrücke unserer Medien wirklich leid.

Den Sozialismus

...in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. Stimmt, die arbeiten auch heute noch mit Ochs und Esel.

Und in Deutschland kommen ernst gemeinte Vorschläge die Produktionsmittel zu kollektivieren.

@ Agent apple

Oel? Ohne das geht fast nix. Vergessen?

Wozu Oel? Damit die Panzer laufen?

Hilfe nur gegen Zugeständnisse

Hilfe ja, aber nur wenn Parteien und freie Wahlen zugelassen werden. Außerdem muss die Verteilung der Hilfe durch NGOs überwacht werden, damit sich das Regime nicht selbst bedient.

16:57 von fathaland slim

16:35, stupid - first

>>Und eines hat die Geschichte unbestreitbar gezeigt, daß was sich bisher als Sozialismus bezeichnet hat, ob Ostblock, China oder Nordkorea, waren Pleitesysteme.<<

////
*
*
Dann haben Sie doch sicher eine Theorie wie dieses gute chinesische System, in allen anderen Ländern mit sozialistischen (pardon gab es ja noch nicht) Pleiteversuchen und in der BRD, zur Verbesserung der Zustände für die Bürger installiert werden muss?
*
Auch zu Verbesserung der Demokratie im hiesigen scheußlichen Kapitalisnus.

16:42 von fathaland slim

«Die Hungersnot liegt also am Wirken der Amis, wenn ich den einschlägigen Mitforisten Glauben schenken darf.»

Liegt sie nicht. Aber das muss ich Ihnen nicht sagen.

NK hat eine ähnliche Topographie wie JAP. Ohne Vulkane und regelmäßige Erdbeben. Aber mit vielen hohen steilwandigen Bergen, an denen sich (vor allem in den Sommern) große Regenmengen abregnen, die Winde mit vielen Wolken vom Pazifik her bringen.

Wie in JAP ist die zum landwirtschaftlichen Anbau geeignete Landesfläche eher gering. Felder in vielen Fällen Erosionskräften der Natur stark ausgesetzt. Vor allem dem Verderb des Anbaus durch Starkregen.

2018 war in dieser Hinsicht aus den gleichen metereologischen Gründen auch für JAP "ein Katastrophenjahr". Aber dort gibt es ausgeklügelt-althergebrachte + technologisch-modernen Wasserbau "auf allerhöchstem Weltstandard", was viele grobe Schäden mildern hilft.

Wie es in Korea bis 1950 war …?
Heute ist NK mangels Geldes und Willens diesen Naturkräften "voll ausgesetzt" …

Von Stalin

ueber Tito, Mao, Fidel Castro, Honnecker, Milosewitsch und Kim. Welcher Sozialismus war jemals eine Demokratie? Venezuela macht da keine Ausnahme.
Hat der Jusovorsitzende das bedacht oder nicht? Starke Gewerkschaft ist Demokratie. Die gibts im Sozialismus auch nicht.
Unglaublich, dass die Nachwuchs SPD wieder ein bereits nachgewieses Unding einfuehren will.

17:07 von Hügel ....halten weder Ochs noch Esel ...

beide braucht es nicht - obwohl es sich auch dabei um schlichte ökonomische Gesetzmäßigkeiten handelt - Schranken eben die man sich selber baut udn die durchaus auch China noch treffen könnten, spätestens, wenn sich dort der Generationenkonflikt stärker auswirkt.
NK ist doch schon immer ein Problem und wie andere Länder, z. B. Mozambique derzeit, verdient es die Hilfe der Weltgemeinschaft. Wir alle sollten uns bemühen a) weniger zu werden und b) alles auf humanem Wege zu bewältigen. Wenn einer Hilfe braucht sollten wir helfen, aber im Gemeinfall sollten wir unsere Hilfe an die Forderung nach einer restriktiven Bevölkerungspolitik binden. Der "Earth Overshoot Day" gehört auf den 20 Januar des jeweiligen Folgejahres und nicht in das Jahr für das er gelten sollte.
Wir müssen lernen Schulden zu bezahlen - Finanziell, Ökologisch und Humanistisch - aber wir sollten auch klar den Anspruch formulieren, das Hilfen immer auch Hilfen zur Selbsthilfe sind.

17:26 von IBELIN

Von Stalin

ueber Tito, Mao, Fidel Castro, Honnecker, Milosewitsch und Kim. Welcher Sozialismus war jemals eine Demokratie? Venezuela macht da keine Ausnahme.
Hat der Jusovorsitzende das bedacht oder nicht? Starke Gewerkschaft ist Demokratie. Die gibts im Sozialismus auch nicht.
Unglaublich, dass die Nachwuchs SPD wieder ein bereits nachgewieses Unding einfuehren will.
////
*
*
Und wenn er das bedacht hat?
*
Seine Genossen sind ja vorsichtshalber nicht ins Detail gegeangen.
*
Noch kann man das ja mit der eventuellen Nutzung verbotener Substanzen erklären.
*
Aber wenn man deren Freigabe erreicht hat, dann wird es mit den Systemveränderungsausreden knapper
*
(GG kann man ja auch ändern, für den Erfolg des nächsten 10-Jahresplans?)

@fathaland slim

So ziemlich jeder Versuch, eine sozialistische Gesellschaft zu errichten, ist in Unfreiheit und treils auch in humanitaeren Katastrophen geendet.

Die Idee des Sozialismus/Kommunismus ist zu gut fuer den Menschen.

Oder der Mensch ist zu schlecht.
Von Natur aus...

Das System des Kapitalismus ist em ehesten an dem orientiert, was der Mensch wirkich ist :

Von niederen Instinkten geleitet wie Habgier und Geltungssucht.
Unsolidarisch, wenn es wirklich mal ernst wird.
Und von natur aus danach trachtend, schwaechere seiner Art zu dominieren.

17:26 von IBELIN

«Von Stalin ueber Tito, Mao, Fidel Castro, Honnecker, Milosewitsch und Kim. Welcher Sozialismus war jemals eine Demokratie?»

Die diktatorisch-absolutionistische Erbmonarchie der Dynastie der Kim hat mit Sozialismus so viel zu tun wie Synchronschwimmen mit Fußball …

@fathaland slim um 16:57Uhr

Respekt vor Ihrer Selbstsicherheit! Hoffentlich kennen Sie die Grenze zur Überheblichkeit? Woher haben Sie die geheimen Zahlen aus dem Wirtschaftsministerium oder verwenden Sie jetzt auch nur populistische Begriffe und vereinfachen alles? Gorbatschow war der erste Kommunist/Sozialist, der die Insolvenz seines Staates eingestanden hat. Auch das deutsche Reich war pleite und nur durch die Kartenspielertricks des Hjalmar Schacht konnte die Chimäre des Erfolgs begrenzte Zeit aufrecht erhalten werden. Ein wichtiger Indikator für den Wert eines Systems ist die Währung und bei China habe ich Zweifel, ob der Renminbi wirklich beeindruckt.

@Alberich

"ich mich (sic!) mich des Eindruckes nicht erwehren, das bei dieser Meldung eine gewisse Genugtuung seitens der MSM in Deutschland zwischen den Zeilen mitschwingt..."

Genugtuung? Das phantasieren sie aber gerade herbei, im Text findet sich nichts davon, auch nicht zwischen den Zeilen. Aber es passt ihnen wohl ins Weltbild.

"kein Bedauern..."

Es handelt sich um einen Nachrichtenartikel. Da geht es um Fakten, nicht um Emotionen, seien sie auch noch so berechtigt. Die haben hier schlicht nichts zu suchen, sie gehören in einen Kommentar.

Es würde micht wirklich interessieren, wie ein "korrekter" Bericht aus ihrer Sichtweise aussehen würde? Totschweigen einer Hungersnot? Schuldzuweisungen an den Westen?

300 g WOVON?

Von Butter, Brot oder Mohrüben?
Miserabler Artikel.

17:06, ablehnervonallem

>>Was soll uns dieser Bericht sagen? Das wir Deutschen wieder helfen sollen? Das wir Deutschen für das gesamte Elend auf der Welt verantwortlich sind?<<

Seien Sie doch mal ehrlich. Das soll Ihnen persönlich doch so ziemlich jeder Bericht der Tagesschau sagen, oder?

Andere Menschen kämen gar nicht auf die Idee, so etwas in diesen Bericht hineinzudeuten. Aber Sie denken ja immer nur an das eine...

17:39 von Autochon

@fathaland slim

So ziemlich jeder Versuch, eine sozialistische Gesellschaft zu errichten, ist in Unfreiheit und treils auch in humanitaeren Katastrophen geendet.

Die Idee des Sozialismus/Kommunismus ist zu gut fuer den Menschen.

Oder der Mensch ist zu schlecht.
Von Natur aus...

Das System des Kapitalismus ist em ehesten an dem orientiert, was der Mensch wirkich ist :

Von niederen Instinkten geleitet wie Habgier und Geltungssucht.
Unsolidarisch, wenn es wirklich mal ernst wird.
Und von natur aus danach trachtend, schwaechere seiner Art zu dominieren.
///
*
*
Die Gleicheren die leistungslos in den sozialistischen Versuchen links reden und rechts leben, das sind also die edlen Menschen?
*
(na, dann müssen wir ja den S.2 erdulden)

@ablehnervonallem

Wenn sie keine Nachrichten lesen wollen, warum treiben sie sich dann auf einer Nachrichtenseite herum? Gehen sie doch Rasenmähen.

Ich erfahre gerne, was auf unserem Planeten vor sich geht.

Und mehr ist dies nicht: Information über eine Hungersnot.

Weder "Tränendrüsengedrücke" wie sie meinen, noch "heimliche Genugtuung" wie ein anderer Forist meinte.

Vermischung

Hier in der Diskussion sind wiedermal viele Themen vermischt und missachten grundsätzlich viele Basisthemen.
Letztes Jahr wurde global weniger Getreide gefördert als verbraucht wurde. Ich betone global. Die Getreidereserven und die Hoffnung auf bessere Jahre sind noch vorhanden, werden jedoch auch irgendwann unrealistisch. Wir können das alles noch sehr gut kompensieren, weil wir globalen Handel betreiben können von dem Nordkorea ausgeschlossen ist.
Der Einfluß der USA und anderer großer Nationen auf die Entwicklungen wird auch gerne klein geredet, besonders bei denen, wo sie keinen Einfluß haben bzw nehmen dürfen. Was ist denn die Souveränität eines Landes wert, wenn sie ohnehin nicht für voll genommen wird und zur Not Sanktioniert?
Die USA hat ein Veto zu Jemen eingelegt, Russland zu Nordkorea. Ändert nichts daran, dass andere Diktaturen wie Saudi Arabien auf "unserer Seite" der Auseinandersetzung sind.
Viele Probleme können gelöst werden, aber Geopolitik steht immer in Weg.

17:07, Hügel

>>Den Sozialismus
...in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. Stimmt, die arbeiten auch heute noch mit Ochs und Esel.

Und in Deutschland kommen ernst gemeinte Vorschläge die Produktionsmittel zu kollektivieren.<<

Das nordkoreanische System hat viele tragische Aspekte. Einer ist der, der hier im Artikel behandelt wird. Ein anderer ist, daß sich das Land prima von Gegnern des Sozialismus als Kronzeugen gegen denselben verwenden lässt, schließlich nennt es sich ja so.

Das Land nennt sich übrigens auch demokratisch. Mit der gleichen Berechtigung, mit der es sich sozialistisch nennt.

Demokratische Volksrepublik Korea.

18:04 von fathaland slim

17:07, Hügel

>>Den Sozialismus
...in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. Stimmt, die arbeiten auch heute noch mit Ochs und Esel.

Und in Deutschland kommen ernst gemeinte Vorschläge die Produktionsmittel zu kollektivieren.<<

Das nordkoreanische System hat viele tragische Aspekte. Einer ist der, der hier im Artikel behandelt wird. Ein anderer ist, daß sich das Land prima von Gegnern des Sozialismus als Kronzeugen gegen denselben verwenden lässt, schließlich nennt es sich ja so.

Das Land nennt sich übrigens auch demokratisch. Mit der gleichen Berechtigung, mit der es sich sozialistisch nennt.

Demokratische Volksrepublik Korea.
///
*
*
Ess gab auch eine DDR.
*
Aber alle diese sozialistischen Pleiten und Gewalt , nur um den Gegnern ideologische Munition zu liefern.
*
Doch etwas zu edel diese Konstruktion.

17:39, Autochon

>>Idee des Sozialismus/Kommunismus ist zu gut fuer den Menschen.

Oder der Mensch ist zu schlecht.
Von Natur aus...<<

Diese platte "Sozialismuskritik" kenne ich jetzt schon seit fast fünfzig Jahren, also seit ich begann, mich für das Thema zu interessieren. Sie kommt immer von Leuten, die Marx und Engels nur vom Hörensagen kennen.

>>Das System des Kapitalismus ist em ehesten an dem orientiert, was der Mensch wirkich ist :

Von niederen Instinkten geleitet wie Habgier und Geltungssucht.
Unsolidarisch, wenn es wirklich mal ernst wird.
Und von natur aus danach trachtend, schwaechere seiner Art zu dominieren.<<

In Ihrem Menschenbild finde ich mich nicht wieder. Ebensowenig wie die meisten Menschen, die ich kenne.

Die meisten, nicht alle.

Die Menschen, die Ihrem Menschenbild entsprechen, kommen im Kapitalismus natürlich prima klar. So prima, daß mittlerweile einem Prozent der Weltbevölkerung mehr als achtzig Prozent des Weltvermögens gehören.

Ja, der Kapitalismus funktioniert prima...

Am 03. Mai 2019 um 17:50 von OliverNaue

tja, das erinnert mich ferner auch an das Schweigen der westlichen Laemmer, pardon Laender, als es um die Rechtfertigung der ueber 500.000 Toten, sprich KINDER, im Iraq ging, vor dem Krieg USA ./. Iraq 2 ...
...
als legitim und vertretbar gerechtfertigt seitens der vom Westen so hoch geschaetzten Aussen-Ministerin M.Albright dargestellt...
...
so viel zum Thema Stimmung seitens der MSM in Deutschland...
...
Bernd Fenske
Gruss aus Bucharest
...

17:33, Rumpelstielz

>>Wenn einer Hilfe braucht sollten wir helfen, aber im Gemeinfall sollten wir unsere Hilfe an die Forderung nach einer restriktiven Bevölkerungspolitik binden.<<

Ihr Lieblingsthema?

Die Geburtenrate Nordkoreas beträgt 1,91 Kinder pro Frau.

Die Bevölkerung schrumpft also.

Hunger auf der Erde

Vielleicht sollten wir mal völlig unpolitisch den Hunger auf unserer ansehen ?
Nicht nur in Nordkorea - es hungern weltweit etwa 700 Millionen Menschen - davon am Schlimmsten sind dann die Kinder betroffen.
Unpolitisch und uneigennützig zu Helfen - das wäre Thema unserer Politik.

18:14 von fathaland slim

17:39, Autochon

>>Idee des Sozialismus/Kommunismus ist zu gut fuer den Menschen.

Oder der Mensch ist zu schlecht.
Von Natur aus...<<

Diese platte "Sozialismuskritik" kenne ich jetzt schon seit fast fünfzig Jahren, a..begann, mich für das Thema zu interessieren. Sie kommt immer von Leuten, die Marx und Engels nur vom Hörensagen kennen.
..........
Von niederen Instinkten geleitet wie Habgier und Geltungssucht.
Unsolidarisch, wenn es wirklich mal ernst wird.
Und von natur aus danach trachtend, schwaechere seiner Art zu dominieren.<<

In Ihrem Menschenbild finde ich mich nicht wieder. Ebensowenig wie die meisten Menschen, die ich kenne.

Die meisten, nicht alle.

Die Menschen, die Ihrem Menschenbild entsprechen, kommen im Kapitalismus natürlich prima klar. So prima, daß mittlerweile einem Prozent der Weltbevölkerung mehr als achtzig Prozent des Weltvermögens gehören.

Ja, der Kapitalismus funktioniert prima...
///
*
*
Aber beim Thema Hungersnöte führt das edle System unbestreitbar.

17:43, karlheinzfaltermeier @fathaland slim um 16:57Uhr

>>Respekt vor Ihrer Selbstsicherheit! Hoffentlich kennen Sie die Grenze zur Überheblichkeit?<<

Nein, natürlich nicht. Aber das wissen Sie doch.

>>Woher haben Sie die geheimen Zahlen aus dem Wirtschaftsministerium oder verwenden Sie jetzt auch nur populistische Begriffe und vereinfachen alles?<<

Wenn ich auf das seit vielen Jahren exorbitante Wirtschaftswachstum Chinas hinweise, das niemand bezweifelt, verwende ich populistische Begriffe?

>>Gorbatschow war der erste Kommunist/Sozialist, der die Insolvenz seines Staates eingestanden hat.<<

Sie vergleichen China mit der UdSSR?

>>Auch das deutsche Reich war pleite und nur durch die Kartenspielertricks des Hjalmar Schacht konnte die Chimäre des Erfolgs begrenzte Zeit aufrecht erhalten werden.<<

Und auch mit Nazideutschland?

>>Ein wichtiger Indikator für den Wert eines Systems ist die Währung und bei China habe ich Zweifel, ob der Renminbi wirklich beeindruckt.<<

Als Währungsesotheriker sind Sie mir bisher noch nicht aufgefallen.

Am Hunger sind die Sanktionen schuld!

Ohne Sanktionen kein Hunger! Ein Grund mehr sofort diesen Unsinn zu beenden. Ich fordere ein sofortiges Ende des Embargos und der Sanktionen gegen Nordkorea.

Ob das Land Atomwaffen hat oder nicht weiß keiner. Aber Israel hat Atomwaffen! Gab es da mal irgendwelche Sanktionen? Warum diese Doppelstandards des Westens?

18:18 von fathaland slim

17:33, Rumpelstielz

>>Wenn einer Hilfe braucht sollten wir helfen, aber im Gemeinfall sollten wir unsere Hilfe an die Forderung nach einer restriktiven Bevölkerungspolitik binden.<<

Ihr Lieblingsthema?

Die Geburtenrate Nordkoreas beträgt 1,91 Kinder pro Frau.

Die Bevölkerung schrumpft also.
////
*
*
Aber bei Ihrer Recherche konnten Sie doch sicher in der gleichen Quelle feststellen können, das NK nicht so schnell schrumpft wie das kapiatlistische Südkorea, dessen Geburtenrate 1,17.
*
(Google: nordkorea fruchtbarkeitsrate)

@Superschlau 14:55 "Fake News" vom Feinsten

"Das haben sie einzig den us imperialistenn zu verdanken. Die sind für die zustände dort verantwortlich. Ohne permanente us provokationen bräuchte kim keine atombombe. "

Südkorea braucht keine Atombombe, niemand hungert, das Land ist wirtschaftlich überaus erfolgreich, der Bevölkerung geht es gut - trotz "us imperialisten". Scheint also nicht an der "imperialisten" zu liegen sondern - sehr naheliegend - am Wirtschafts- und politischen System.

"Wenn er dann schön artig macht, was usa sagt, dann geht es ihm gut. Länder ohne abombe? ... , korea, etc."

Es war Nordkorea, das 1950 Südkorea völlig unprovoziert angegriffen hat. Die USA hatten sich zuvor aus Südkorea weitgehend zurückgezogen und die Kommunisten im Norden glaubten deshalb mit ihrer Invasion des Südens erfolgreich sein zu können. Wären sie es gewesen, würde heute ganz Korea hungern. So ist Korea ein Musterbeispiel für die verheerenden Folgen der linken Ideen und den Erfolg des marktwirtschaftlichen Systems.

@ ladycat, um 13:19

Aha - und was hat das mit Dürre und dadurch bewirkte Missernten zu tun?

18:09 von Boris.1945

«Das Land nennt sich übrigens auch demokratisch. Mit der gleichen Berechtigung, mit der es sich sozialistisch nennt.
Demokratische Volksrepublik Korea.»

«Ess gab auch eine DDR.
Aber alle diese sozialistischen Pleiten und Gewalt , nur um den Gegnern ideologische Munition zu liefern.
Doch etwas zu edel diese Konstruktion.»

Die DDR hätte sich nennen können, NK könnte sich nennen:

«Völlig undemokratische Überwachungsrepublik einer Führungselite.» oder
"Republik, in der Bananen für das Volk sehr rar und sehr teuer sind.»

Die Staatsform der DDR hätte unverändert bleiben können.
Bzw. die von NK könnte es bis heute noch.

Sie schreiben in Ihren Beiträgen "immer wieder was" Negatives zum Sozialismus. Ist es denn Sozialismus, der zu den schlechen Ernten in NK in 2019 führt?

Was war besser am "Sozialimus" dort bspw. in den Jahren 2017/18, dass es zu keinen Missernten, Nahrungsmittelknappheit, Hungersnöten kam?

Warum ist es denn gerade in NK in 2019 der Fall …?

@ helmut Aniol, um 14:20

Die Frage ist, ob es der Stolz des Kim zulässt, dass man sein Volk, so wie Sie es vorschlagen, unterstützt.
Und manch ein “gehirngewaschener“ Nordkoreaner wird dem geachteten oder gefürchteten Führer zuliebe wohl eher verhungern.

Sozialismus funktioniert nicht

Das ist also der Sozialismus der in Deutschland immer angepriesen wird.
Jetzt können ja mal die Arbeiter der kollektivierten Betriebe entscheiden wie es weiter gehen soll.
Mann sollte diesem Land nicht helfen, wenn die immer so prahlen sie seien so toll, dann sollen sie mal zeigen was sie können. Aber Schuld haben natürlich wieder die USA.

18:15, Alberich

>>Am 03. Mai 2019 um 17:50 von OliverNaue
tja, das erinnert mich ferner auch an das Schweigen der westlichen Laemmer, pardon Laender, als es um die Rechtfertigung der ueber 500.000 Toten, sprich KINDER, im Iraq ging, vor dem Krieg USA ./. Iraq 2 ...
...
als legitim und vertretbar gerechtfertigt seitens der vom Westen so hoch geschaetzten Aussen-Ministerin M.Albright dargestellt...
...
so viel zum Thema Stimmung seitens der MSM in Deutschland...<<

Ich kann mich seltsamerweise an eine sehr lebhaft geführte Diskussion in den hiesigen "MSM" erinnern, als Bush Jr. und vor allem Rumsfeld für den Irakkrieg trommelten.

Und ebenfalls daran, daß Deutschland, im Unterschied zu etwa Polen oder Dänemark, sich an diesem Krieg nicht beteiligte. Woraufhin Herr Rumsfeld mit der Unterscheidung "Old Europe - New Europe" aufwartete.

Reden wir vom selben Irakkrieg?

18:33, Boris.1945

>>
18:18 von fathaland slim
17:33, Rumpelstielz

>>Wenn einer Hilfe braucht sollten wir helfen, aber im Gemeinfall sollten wir unsere Hilfe an die Forderung nach einer restriktiven Bevölkerungspolitik binden.<<

Ihr Lieblingsthema?

Die Geburtenrate Nordkoreas beträgt 1,91 Kinder pro Frau.

Die Bevölkerung schrumpft also.
////
*
*
Aber bei Ihrer Recherche konnten Sie doch sicher in der gleichen Quelle feststellen können, das NK nicht so schnell schrumpft wie das kapiatlistische Südkorea, dessen Geburtenrate 1,17.
*
(Google: nordkorea fruchtbarkeitsrate)<<

Ja und?

Nordkorea schrumpft trotzdem.

Ökonomisch entwickelte Länder schrumpfen natürlich schneller. Das liegt an einem Phänomen, welches sich demografisch-ökonomisches Paradoxon nennt.

Könnten Sie nachschlagen, wenn Sie wollten.

@18:44 von ekm64

Es war Nordkorea, das 1950 Südkorea völlig unprovoziert angegriffen hat. Die USA hatten sich zuvor aus Südkorea weitgehend zurückgezogen und die Kommunisten im Norden glaubten deshalb mit ihrer Invasion des Südens erfolgreich sein zu können. Wären sie es gewesen, würde heute ganz Korea hungern. So ist Korea ein Musterbeispiel für die verheerenden Folgen der linken Ideen und den Erfolg des marktwirtschaftlichen Systems.

Der erste Satz stimmt wohl so. Wenngleich auch man auch hier gucken könnte, was vorher gewesen ist (warum und vor allem auf wessen Betreibung hin überhaupt die Teilung erfolgt ist).
Hungern aber würde NK heute vielleicht nicht, wenn das frustrierte Amerika nicht all seinen Hass auf den Kommunismus in Form von Bomben und Napalm auf die Bevölkerung und die Infrastruktur losgelassen hätte. Millionen Tote. Das wirkt sicher auch bis heute nach.

Nicht die "Abschottung" ist

Nicht die "Abschottung" ist primär schuld an diesem Massenleiden, sondern die US-Sanktionen.

Die werden aber ihr eigentliches Ziel niemals erreichen.

I

19:35 von fathaland slim

18:33, Boris.1945

>>
18:18 von fathaland slim
17:33, Rumpelstielz

>>Wenn einer Hilfe braucht sollten wir helfen, aber im Gemeinfall sollten wir unsere Hilfe an die Forderung nach einer restriktiven Bevölkerungspolitik binden.<<

Ihr Lieblingsthema?
Die Geburtenrate Nordkoreas beträgt 1,91 Kinder pro Frau.
........
Aber bei Ihrer Recherche konnten Sie doch sicher in der gleichen Quelle feststellen können, das NK nicht so schnell schrumpft wie das kapiatlistische Südkorea, dessen Geburtenrate 1,17.
*
(Google: nordkorea fruchtbarkeitsrate)<<

Ja und?

Nordkorea schrumpft trotzdem.

Ökonomisch entwickelte Länder schrumpfen natürlich schneller. Das liegt an einem Phänomen, welches sich demografisch-ökonomisches Paradoxon nennt.
Könnten Sie nachschlagen, wenn Sie wollten.
////
*
*
Warum sollte ich nachschlagen, die Quelle ist doch angegeben, ich habe nie bestritten das NK schrumpft.
*
Aber so hat sich ja nach Zahlen für Sie noch die Chance zum "demografisch-ökonomisches Paradoxon" gegeben.

19:40, Demokratie-Jetzt

>>Nicht die "Abschottung" ist
Nicht die "Abschottung" ist primär schuld an diesem Massenleiden, sondern die US-Sanktionen.

Die werden aber ihr eigentliches Ziel niemals erreichen.<<

Sie haben offensichtlich die Diskussion hier nicht verfolgt. Deswegen schreibe ich es gern noch einmal:

Nordkorea ist eng mit China verbündet. China hat 1,4 Milliarden Einwohner, Nordkorea 25 Millionen. Diese 1,4 Milliarden können ihre nordkoreanischen Schwestern und Brüder nicht mit durchziehen?

Warum nicht?

Wegen der US-Sanktionen?

@Demokratie-Jetzt

Erst war die Abschottung des Landes durch seine Juche-Politik. Die UN-Sanktionen waren eine Folge davon.

Die Abschottung als Ursache zu bezeichnen ist also durchaus folgerichtig.

19:40 von Demokratie-Jetzt

Nicht die "Abschottung" ist

Nicht die "Abschottung" ist primär schuld an diesem Massenleiden, sondern die US-Sanktionen.

Die werden aber ihr eigentliches Ziel niemals erreichen.

I
///
*
*
Ihre Erkentnisse in Ehren.
*
Wenn Sie aber die anderen Hungernotsländer in der Geschichte ansehen, waren die von amerikanischen Sanktionen nie betroffen.
*
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hungersn%C3%B6ten

Am 03. Mai 2019 um 12:59 von Demokratieschue...

"eine Wiedervereinigung von Nord- und Suedkorea wäre gut
zweitens muss der Klimawandel auch auf der koreanischen Halbinsel bekämpft werden..."

Also das erste was ich bekämpfen würde, wären diese altklugen und völlig unwichtigen Kommentare, von Leuten die von nichts eine Ahnung haben.

19:52 von fathaland slim

frag ihn doch, welche sanktionen ihm vorschweben. ich kenne keine.

19:39 von Silverfuxx

@18:44 von ekm64

Es war Nordkorea, das 1950 Südkorea völlig unprovoziert angegriffen hat. Die USA hatten sich zuvor aus Südkorea weitgehend zurückgezogen und die Kommunisten im Norden glaubten deshalb mit ihrer Invasion des Südens erfolgreich sein zu können. Wären sie es gewesen, würde heute ganz Korea hungern. So ist Korea ein Musterbeispiel für die verheerenden Folgen der linken Ideen und den Erfolg des marktwirtschaftlichen Systems.

Der erste Satz stimmt wohl so. Wenngleich auch man auch hier gucken könnte, was vorher gewesen ist (warum und vor allem auf wessen Betreibung hin überhaupt die Teilung erfolgt ist).
Hungern aber würde NK heute vielleicht nicht, wenn das frustrierte Amerika nicht all seinen Hass auf den Kommunismus in Form von Bomben und Napalm auf die Bevölkerung und die Infrastruktur losgelassen hätte. Millionen Tote. Das wirkt sicher auch bis heute nach.
///
*
*
Hätte sich NK nach seinen vorherigen Hungersnöten 1989 dem Süden angeschlossen, würden keiner hungern.

Am 03. Mai 2019 um 19:52 von fathaland slim

" Nordkorea ist eng mit China verbündet. China hat 1,4 Milliarden Einwohner, Nordkorea 25 Millionen. Diese 1,4 Milliarden können ihre nordkoreanischen Schwestern und Brüder nicht mit durchziehen?

Warum nicht?

Wegen der US-Sanktionen? "

Ja deswegen geht nicht seinen richtigen Weg, heimlich was sicher gemacht wird, geht nicht in der Menge und Form wie es nötig wäre um dem Land ( besser gesagt den Menschen ) zu helfen. Die RF würde sicher auch mehr liefern und einkaufen wie jetzt unter der Hand passiert.
Kim ist sicher kein Engel, wie einige andere auch auf dieser Welt.

Aber Hunger in der Welt beklagen ( UN ) und nichts gegen Sanktionen tun, ist doch schon etwas scheinheilig.
Aber die Welt ist leider auf eine Gute und eine Böse Seite geteilt, und so lange das so ist, ist die Welt eben auch so.

Am 03. Mai 2019 um 18:58 von fathaland slim

Ich spreche genau die Zeit an, VOR diesem seitens USA gegen Iraq gefuehrten Krieg, die Zeit der massiven Sanktionen gegen den Iraq...
... 500.000 Tote Kinder im Iraq...
...
bitte versuchen Sie nicht vom eigentlichen Thema abzulenken, des seitens der westlichen MSM geduldeten Sanktionen saemtlicher Lieferungen von Medizin in den Iraq...
...
solche Vorgange werden auch als Voelkermord bzw. Genozid bezeichnet, siehe:
Sued-West-Afrika, 50 - 65.000 (Deutschland)
Kongo-Greuel, ca. 12 Millionen (Belgien)
Armenien, ca. 1,7 Millionen (Turkey)
Europa, 6,50 Millionen Juden (Deutschland),
N.-Korea, ca. 2,5 Millionen (USA Bombenkrieg)
Vietnam Laos Kambodscha, ca. 4 Millionen (USA Bombenkrieg)
usw
usw
...
Ihren speziellen Themenwechsel kenne ich mittlerweile...
...
Friede auf Erden
Bernd Fenske
Bucharest
...

20:04 von Karl Napf

«frag ihn doch, welche sanktionen ihm vorschweben. ich kenne keine.»

Gegen kaum ein anderes (kein ?) Land bestehen seit so langer Zeit so umfangreiche Santionen wie gegen NK.

Dennoch sind diese nicht in erster Linie ursächlich für die gegenwärtige Lebensmittelknappheit und Hungersnot …

20:04 von Karl Napf

19:52 von fathaland slim

frag ihn doch, welche sanktionen ihm vorschweben. ich kenne keine.
////
*
*
Ich kann Ihnen leider nur mit der Auskunft helfen, welche Sanktionen es nicht gibt.
*
Die schlechte Ernte in Nordkorea verschlimmert die Hungersnot in dem Land.
Obwohl deren Arbeit eigentlich von den bestehenden Sanktionen ausgenommen ist, können humanitäre Organisationen kaum helfen. *
*
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/humanitaere-hilfe-fuer-nordk...
*
Im vergangenen Jahr konnten die Vereinten Nationen nicht einmal ein Viertel der veranschlagten finanziellen Mittel von Geberländern einwerben. Bei kaum einem anderen Land der Welt zeigten die Geldgeber sich so zurückhaltend wie bei Nordkorea.

Darstellung: