Ihre Meinung zu: AfD-Mitarbeiter planen Betriebsrat in der Bundestagsfraktion

3. Mai 2019 - 11:31 Uhr

Um das Betriebsklima in der AfD-Bundestagsfraktion steht es nicht zum Besten. Zuletzt gab es Kündigungen. Nun wollen Mitarbeiter einen Betriebsrat gründen, wie aus einer E-Mail hervorgeht, die NDR, WDR und SZ vorliegt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.454545
Durchschnitt: 3.5 (22 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Das war alles?

Die Mitarbeiter der AfD gründen einen Betriebsrat?
Äh ja, danke für die Info.........

Arbeitnehmer*innenrechte

Arbeitnehmer*innenrechte halten Einzug in die Bundestagsfraktion der Rechtspopulisten. Da schau her. Das muss manchen aus den Reihen von Gauland, Weidel und Co wie eine Neuauflage des trojanischen Pferdes vorkommen.

Wo bitte ist da die Alternativee

Ich frage mich: Wo bietet diese Partei eine echte Alternative. Außer der rechtspopulistischen Gesinnung haben diese Damen und Herren doch wirklich keine Alternative zu bieten!

Gut so

Gut so

Vor dem Arbeitsgericht werden Vergleiche geschlossen...wow!

Vor dem Arbeitsgericht werden Vergleiche geschlossen...also das war schon immer so und wird auch so bleiben.
Und ein Betriebsrat ist heutzutage nichts besonderes mehr.
Den Arbeitgebern per se Skepsis gegen Betriebsräte zu unterstellen ist schon skurril.

Betriebsrat ?

Das ist doch kein Betrieb sondern eine Partei.
Ich dachte immer Parteien werden vom Volk gewählt und sind kein Betrieb.

Einen Betriebsrat ....?
Ist denn die AFD im Arbeitgeberverband ?

Und weiter

Bei den anderen Parteien ist das Betriebsklima natürlich super-oder?

Daumen Hoch

Da können sich andere Parteien was abschauen .Was ist falsch wenn es Ungereimtheiten im Bereich Gelder gibt als sie zu entlassen. Alles richtig gemacht Betriebswirtschaftlich und nicht vertuscht wie wo anders .Selbst hier finden es manche noch gut zu hetzen obwohl sie es richtig machen .

Au Backe

Ein Betríebsrat wird gegründet. Soll in diesem Land öfters geschehen. Was daran negativ sein soll - wie hier suggeriert wird - erschließt sich mir nicht. Na ja, es stehen Wahlen an. Da "hilft" man wo man kann.

Bleibt dann nur noch die Frage, wann gibts den ersten lohnsteik.

Interessante Vorstellung...

AFD hat Probleme mit dem Arbeitnehmerrecht ?

Man muß sich fragen, wer da freiwillig noch arbeiten will,
wenn selbst diese Arbeitnehmerrecht
noch nicht einmal gültig sein soll.

Ich kann mich noch erinnern, dass AfD-Politiker

gegen die Unsitte von Betriebsräten in Firmen gewettert haben. Schauen wir mal was draus wird.

Das wird lustig...

wenn die sich auf den 1. Mai- Demos an die Spitze der Bewegung stellen - oder nehmen sie gar am revolutionären 1. Mai auf der Schanze teil? Wer da noch alles mitläuft...

Was soll der Unsinn ?

Die Gründung eines Betriebsrates ist ja wohl sogar bei den Bundestagsfraktionen ein völlig normaler Vorgang. Der Sinn eines derart aufgemachten Berichtes erschließt sich mir nun wirklich nicht. Hat die Redaktion momentan Langeweile ? Oder soll hier unterschwellig das Gefühl erzeugt werden, dass bei der AfD mal wieder etwas Ungeheuerliches geschieht ? ("Die Mail liegt vor .....")

@ 11:56 von transarena

"Betriebsrat ?

Das ist doch kein Betrieb sondern eine Partei.
Ich dachte immer Parteien werden vom Volk gewählt und sind kein Betrieb."
.
Da gibt es aber auch Menschen, die für ein Gehalt arbeiten.
Gärtner, Putzfrau (Entschuldigung, Raumpfleger*Innen), vielleich Angestellte in einer Kantine, Fahrer, was auch immer....
.
Und die haben ein Recht, ab einer bestimmten Angestelltenzahl einen Betriebsrat zu gründen.
Nur nicht bei der FDP.
.
So, und jetzt?
Ich weiß irgendwie nicht, was mir diese Schlagzeile sagen soll......
Oder was da so Tolles dran ist?

Das ist doch eine gute Idee

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis.
Oder einen Betriebsrat, den es in der Wirtschaft ab 50 Mitarbeiter geben darf.
Sowas ist legitim.

12:05 von skydiver-sr

>>Und weiter
Bei den anderen Parteien ist das Betriebsklima natürlich super-oder?<<

Wieso fragen Sie nach den anderen Parteien?
Die AfD wollte es doch alles anders, besser machen als die Anderen - oder habe ich da was falsch verstanden?

So what?

„AfD-Mitarbeiter planen Betriebsrat in der Bundestagsfraktion“.

Ja, und? Was ist daran eine Meldung?

Hallo Tagesschau, was ist denn

daran so interessant für Euch, dass ihr das sogar auf die Startseite holt. Gibt es keine wichtigen Themen mehr, vielleicht ist es zu ruhig geworden, dass ihr dieses veröffentlichen müsst. Denkt ihr vielleicht, dass würde nicht gehen bei der AFD, oder sie würden sich fetzen deswegen.

um 11:49 von Werner Geier

>>"Ich frage mich: Wo bietet diese Partei eine echte Alternative. Außer der rechtspopulistischen Gesinnung haben diese Damen und Herren doch wirklich keine Alternative zu bieten!"<<

Lesen Sie das gute Parteiprogramm der AfD guter Mann, denn Lesen bildet.

Betriebsrat????

Für ne Partei oder dessen Fraktion im Bundestag? Hahahahaaaaa... ich krieg mich nicht mehr ein, die glauben wahrscheinlich durch die Bank weg Mitarbeiter der brd gmbh zu sein.... anders kann ich mir nicht vorstellen warum „Arbeiter“ der AfD sich nun für ihre rechte einsetzen wollen... aber jetzt mal ganz ehrlich, wie sind solche Menschen in den Bundestag gekommen? So manch Wähler wird dann wahrscheinlich Verständnis zeigen, vorallem die wähler der AfD. Das sind meist auch Verschwörungstheoretiker und quarken Dinge wie „BRD GmbH“.... ROFL LOL

Die Frage ist eigentlich ...

... ob das ein eher ungewöhnlicher Vorgang bei Angestellten in diesem Bereich ist.
Wie ist das denn bei anderen Parteien?
So steht eine Information im Raum, die man erst einmal nicht einordnen oder bewerten kann.
Mal abgesehen davon, dass natürlich die Gründung eines Betriebsrats ein Arbeitnehmerrecht ist, dass nicht zur Diskussion steht.

Ja, dann ist ja alles in Ordnung.

Weiter so, AfD!

Da ist sie umgefallen,

die Schippe in Moskau. Was ist denn für die Öffentlichkeit so interessant, wenn die Beschäftigten eines Arbeitgebers - und als ein solcher ist auch eine Fraktion zu sehen - einen Betriebsrat gründen ? Oder ist es der Erste in einer BT-Fraktion? Dann müsste man die AFD als echten Vorreiter positiv hervorheben.
Im Übrigen ist es fast natürlich, wenn Arbeitnehmer mit Entscheidungen ihrer Bosse nicht immer einverstanden sind und auch eine miese Stimmung im Betrieb herrscht.
Das liegt in der Natur der Sache. Wenn mal wieder Kosten auf dem Rücken der beschäftigten eingespart werden sollen, sorgt das nicht unbedingt für lauten Jubel. Also schlechte Stimmung in deutschen Betrieben... auch nichts Berichtenswertes...Oh...jetzt ist der Sack Reis in China auch noch umgefallen. Bitte Sondermeldung.

Endlich fällt die Partei mal

Endlich fällt die Partei mal nicht mit einer unangenehmen Meldung auf

Ich frage mich, welche

Ich frage mich, welche Gewerkschaft diese "Betriebsratsmitglieder" schult, damit sie auch betriebsverfassungsgesetzgemäß handeln.

Etwas mager!

"Im Bundestag gibt es inzwischen bei den Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen eine Mitarbeitervertretung. Nur die FDP und die AfD haben bisher kein solches Gremium. Die FDP hat lediglich einen Parlamentarischen Geschäftsführer als kommissarische Ombudsperson benannt." Wenn die TS den ganzen Artikel schon mit dem gewohnt kritischen Unterton aufmacht, hätte ich mir zur richtigen Einordnung gewünscht:
1. Daß die FDP die letzte im BT vertretene Parte ohne MA-Vertreteung ist, gehört dann auch im Artikel an exponierte Stelle. Und nicht, daß die AfD die vorletzte ist, als Leitthema. Und
2. In zwei Zeilen hätte hier auch hergehört, wann die anderen Parteien, mit Betriebsrat, wann dieser gebildet wurde. Gehören doch 3 Parteien davon seit der Gründung der BRD dem BT an.
DAS, werte Redaktion, gehörte ausgerechnet am Tag der Pressefreiheit für mich zu einer ausgewogenen Berichterstattung. Oder bekommen Journalisten schon nicht mehr die Selektivität mit.

Nicht zu überbieten

Die AFD ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Das sollten sich ihre Anhänger oder Wähler durch den Kopf gehen lassen, sie befinden sich auf der gleichen Stufe.

Sorry, das musste ich los werden. Schönes Wochenende und schöne Gedanken (Grins).

Populisten gegen Journalisten...

... heißt es im Parallelbeitrag. Und hier? Journalisten gegen Populisten?

1. Die Gründung eines Betriebsrates ist ein alltäglicher Vorgang. Dieser läßt viel Spielraum zu Spekulationen, welcher hier geradezu genüßlich ausgenutzt wird.

2. Aus "zur Verbesserung des Betriebssklimas" wird im Antext "mit dem Betriebsklima steht es nicht am besten". Das ist in meinen Augen aus politischen Gründen unzulässig hereininterpretiert.

3. Arbeitsgerichtsverfahren sind auch bei Bundestagsfraktionen an der Tagesordnung. Jeder Arbeitsrechtsanwalt klärt seine Mandanten über die finanziellen Risiken auf, falls der Gütetermin platzen sollte. Es muss also kein Schreckensszenario gezeichnet werden, mit der die AFD wegen finanzieller Risiken unwählbaar sein soll.

Die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner sollte von der Gesellschaft geführt werden. Die Tagesschau hat zu informieren.

Das sage ich als Demokrat der Mitte.

Zu Lasten der AfD

Schon wieder eine Nachricht, die zu Lasten der AfD geht. Schon wieder eine Nachricht, die offenbart, dass es menschlich in dieser Partei nicht stimmt. Das ist nicht fair, immer richten sich alle nur gegen die AfD.

Jetzt werden Zusammenhänge klar

Vermutlich ist es wegen solcher Unstimmigkeiten in der Fraktion auch so schwierig, einen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten aufzustellen, der mehrheitsfähig ist.

@ 13:11 von Erny

"Betriebsrat????
Für ne Partei oder dessen Fraktion im Bundestag?"
.
Mal Hand auf´s Herz.....
Sie verstehen den Artikel nicht, oder?

@ ladycat

Ja, dann ist ja alles in Ordnung. Weiter so, AfD!

So denken vermutlich alle Partei-Strategen. Weiter so. Wir schaffen das.

@ Bernd39

Wenn die TS den ganzen Artikel schon mit dem gewohnt kritischen Unterton aufmacht, hätte ich ...

Mir ist eine kritische Berichterstattung über Parteien dennoch lieber als eine Hofberichterstattung.

@GeMe 12;41

Ich kann mich noch erinnern, daß AfD-Politiker gegen die Unsitte von Betriebsräten in Firmen gewettert haben.
……..
Sind Sie die letzten Jahre in China gewesen?
Die Großkapitalisten Lucke und Henkel haben schon lange die Partei verlassen und sind zu Recht in der Versenkung verschwunden.

@Erny 13:11

"...jetzt mal ganz ehrlich, wie sind solche Menschen in den Bundestag gekommen? ..."
.
Aus dem Artikel:
"Im Bundestag gibt es inzwischen bei den Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen eine Mitarbeitervertretung. Nur die FDP und die AfD haben bisher kein solches Gremium."
.
Vielleicht erstmal zu Ende lesen, oder Bert fragen.

@ tomasius

Aus "zur Verbesserung des Betriebssklimas" wird im Antext "mit dem Betriebsklima steht es nicht am besten". Das ist in meinen Augen aus politischen Gründen unzulässig hereininterpretiert.

Ich vermute, dass es für diese Aussage einen Informanten gibt. Dann darf die freie Presse das auch sagen. Tatsachen sind keine Interpretationen.

@ 13:23 von nepal82

"Ich frage mich, welche Gewerkschaft diese "Betriebsratsmitglieder" schult,......"
.
Keine?
In dem Betrieb in dem ich arbeite, ist kein Betriebsratsmitglied in einer Gewerkschaft oder Partei.
Sondern ist Bindeglied und Vermittler zwischen Angestellten und Geschäftsführung.
Und ist für diese Arbeiten auch innerhalb seiner Dienstzeit freigestellt (kann sich dann selber schulen).
.
Nur mal nebenbei, wie positiv haben sich denn die DGB- und Partei-Mitglieder in den Betriebsräten unserer Großkonzerne hervorgetan, wenn es um Entlassungen ging?

13:23 von nepal82

Ich frage mich, welche Gewerkschaft diese "Betriebsratsmitglieder" schult,
.
es würde genügen, wenn die Gewerkschaften in ihren Betrieben und Organisationen die eigenen Arbeitnehmervertreter schulen täten ....

Etwas Licht im Dunkeln

In der Süddeutschen findet sich ein ausführlicher Bericht zur Gründung des Betriebsrates. Der Initiator ist der Abgeordnete Hansjörg Müller. Er hatte nach dem es Unstimmigkeiten bei den Finanzen der AfD-Fraktion gab die Verantwortung für diesen Bereich abgegeben.
Er gilt in der Fraktion als umstritten und wird vermutlich nicht wieder in den Vorstand gewählt.

Auch bei anderen Personalentscheidungen gab es Probleme, bei denen ein Betriebsrat ggf. hilfreich gewesen wäre.

Aufgrund austehender Verfahren vor dem Arbeitsgericht drohen der AfD-Fraktion Zahlungen von 20000 Euro monatlich.

"https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-betriebsrat-bundestag-1.4431104"

Zwischen den Zeilen?

Einige Leser drücken Ihr Unverständnis über die Nachrichten-Wertigkeit der Nachricht aus. Vielleicht ist ja irgendwo ein Bonbon versteckt, zwischen den Zeilen, vielleicht?
Interessant fand ich, daß dieser Satz es in den Artikel schaffte: "Daher rege ich an, eine vernünftige vergleichsweise Regelung zu finden, zumal in unseren Fällen auch die denkbare mediale Begleitung negativ sein dürfte."
Neutral berichtet, oder?

@lauter._karsten 13:50

"Schon wieder eine Nachricht, die zu Lasten der AfD geht. Schon wieder eine Nachricht, die offenbart, dass es menschlich in dieser Partei nicht stimmt. Das ist nicht fair, immer richten sich alle nur gegen die AfD."
.
Wie kommen Sie auf die Idee es handele sich hier um einen Artikel der sich gegen die AfD richtet?
.
Es wird lediglich berichtet, dass die AfD den Weg anderer demokratischer Parteien geht, die bereits Mitarbeitervertretungen für ihr Personal haben. Das ist doch gut, eigentlich? Die AfD ist eine Partei wie alle anderen auch (bis auf die FDP natürlich, dort haben Fraktionsmitarbeiter offensichtlich keine Vertretung gegenüber ihrem Arbeitgeber.)

Teilfreizeit für alle

Das ist doch eine tolle Meldung und dann noch positiv über die AfD von der TS.
Den Tag muß ich mir rot ankreuzen.
Natürlich mit ein paar Stichelleien und Mutmaßungen, wie man sie bei den Grüninnen auf keinen Fall machen würde.
Aber was solls...

@13:50 von lauter._kasten: zu Lasten der AfD

"Schon wieder eine Nachricht, die offenbart, dass es menschlich in dieser Partei nicht stimmt. Das ist nicht fair, immer richten sich alle nur gegen die AfD."

Diese Nachricht ist doch eher positiv zu werten. Der Hintergrund für die Gründung des Betriebsrates ist aber wieder AfD-typisch und passt ins Bild, das man von dieser Partei kennt.
Der Umgang mit (unliebsamen) Mitarbeitern entspricht dem sonstigen Umgang, den diese Partei mit Menschen pflegt, die nicht ins Weltbild der AfD passen.

@ 13:41 von JueFie

"Nicht zu überbieten
Die AFD ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Das sollten sich ihre Anhänger oder Wähler durch den Kopf gehen lassen, sie befinden sich auf der gleichen Stufe."
.
Das könnte man schon fast in eine Abi-Klasur reinpacken....
Thema "Betriebsräte".
Liebe Schülerinnen und Schüler,
was will uns der Autor damit sagen.......

@lauter._kasten

""" Das ist nicht fair, immer richten sich alle nur gegen die AfD."""

Das stimmt doch garnicht.
Die SPD richtet sich zb. gegen sich selbst. ;-)

https://www.tagesschau.de/inland/kuehnert-juso-105.html

@tias

"Da können sich andere Parteien was abschauen..."

Zitat ARD
"Im Bundestag gibt es inzwischen bei den Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen eine Mitarbeitervertretung. Nur die FDP und die AfD haben bisher kein solches Gremium."

Und? fällt Ihnen etwas auf?

Darstellung: