Ihre Meinung zu: Wie Datenhändler die BA-Jobbörse missbrauchen

2. Mai 2019 - 6:00 Uhr

Datenhändler schalten auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit täglich Tausende Stellenanzeigen, die Daten der Bewerber verkaufen sie weiter. SWR-Reportern gelang es, die Masche nachzuweisen.

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Kommentare

...

Auf der anderen Seite zwingt das Jobcenter die Menschen, sich auf Stellen zu bewerben. Noch dazu nach Masse, nicht nach Sinnhaftigkeit.

Drakonische Strafen nötig!

Das Ganze findet auf der Plattform einer staatlichen Institution statt.
Hier erwarte ich, dass mit aller Härte des Gesetzes vorgegangen wird und alles Erdenkliche getan wird, um die Hintermänner dingfest zu machen!
Ich war letztens mit einem Firmenwagen (Poolauto) zu schnell auf der Autobahn unterwegs. Nach wenigen Tagen war ich ermittelt und die Strafe hat sich gewaschen! Komisch, da funktioniert unser RECHTSSTAAT!
Hier wird mit der Not der Arbeitssuchenden Geschäft gemacht. Das macht die Geschichte noch trauriger!
Mir ist unerklärlich, dass externe Recherchen der Medien nötig sind, um solche Dinge auffliegen zu lassen.

Die Jobbörsen

spielen solchen Verbrechern ja auch noch in die Hände, indem sie von den Arbeitslosen X Bewerbungen in der Wo/Mo verlangen, da sie sonst sanktioniert werden.

Fachkräftemangel

Daher kommt er also, der ominöse Fachkräftemangel, der ständig von der Wirtschaft bejammert wird. Täglich 3000 freie Stellen, die nur betrügerischen Machenschaften geschuldet sind.

Natürlich hat die BA kein Interesse daran, das zu verfolgen. Wie soll ich denn Hartz-IV-Empfänger drangsalieren wenn ich nicht immer wieder auf "die vielen freien Stellen" verweisen kann? Datenschutz? Fehlanzeige. Wichtiger ist es, kleine Sportvereine mit der neuen DGVO zu schikanieren.

Dank an die unabhängigen Journalisten, die solche Sachen aufdecken.

es wird Zeit...

das man für seine Daten Geld bekommt...man sieht doch das überall die Verbrecher sind...

Und die Arbeitslosen müssen sich weiterhin bewerben...

Toll. Man wird als Arbeitsloser gerne mal gezwungen (!), sich bei der Jobbörse anzumelden. Bei mir war das jedenfalls der Fall. "Ich sehe das, wenn Sie das nicht tun." - sagte die Angestellte zu mir. Bewerben muss man sich ebenfalls.

Es wäre m.E. das gute Recht der Arbeitslosen, die Anmeldung zu verweigern mit der Begründung, dass die Sicherheit auf dem Portal nicht gewährleistet ist.

40k bis 60k Datensätze...

Pro Jahr von irgendwelchen Menschen, in denen Kontaktadresse und Lebenslauf stehen... Wieviel kostet die Flatrate?! Mit genügend krimineller Energie ließe sich da viel Geld scheffeln. Identitätsdiebstahl, Einbruch, Erpressung, Werbung uvm leicht gemacht!

Das war wohl zu erwarten.

Der neoliberale Staat ist an anderen Stellen willens, die Daten seiner Bürger für bare Münze zu veräußern.

Allerdings frage ich mich, wie man seine Daten an jemanden geben kann, bei dem man vorher nicht prüft wer oder was er ist.

Minimal sollte man doch checken, ob eine Firma eine Internetpräsenz hat.
Und auch das produziert, was in der Stellenanzeige verlangt wird.

Seit 2009 bekannt, es hat sich nichts getan...

... und es wird sich auch dieses Mal nichts tun. Denn diese Datenhändler handeln letztlich zum Vorteil der Jobcenter und damit des Staates - dass die Rechte der Arbeitsuchenden dadurch mit Füßen getreten werden wird da natürlich gerne übersehen...

Die BA hat schlicht kein Interesse, dagegen vorzugehen, dass Datenhändler mit der (für die BA kostenlose) "Vermittlung" von Arbeitslosen Geld verdienen.

Die BA wird diese Datenhändler eher als "Kooperationspartner" an Bord holen, bevor es gegen sie vorgehen wird. Denn die Dienstleistung dieser Datenhändler, daher das Herstellen von Kontakt zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitgebern, ist ja eigentlich durchaus von allen Seiten gewollt - nur eben bitte unter Einhaltung des Datenschutzes.

Würden diese Datenhändler die Arbeitslosen aufklären, dass sie als "Headhunter" auftreten, statt die Daten durch Vorspielen falscher Tatsachen zu erhalten, wäre rechtlich alles unproblematisch...

manipuliert das nicht auch die Statistik?

Es wird immer überschwänglich berichtet, wie viele offene Stellen es doch gibt, aber wenn da täglich (Arbeitstag) 3000 neue dieser Sorte dazu kommen - und man muß ja davon ausgehen, daß dies jedesmal wieder neue sind, sonst macht es ja keinen Sinn - dann summiert sich das auf über 600000 Stellen im Jahr, die gar nicht existieren.

behörden schauen mal wieder nur zu...

Da muss erst ein Reporterbericht für aufsehen sorgen...
Mittlerweile wird doch fast in jedem Bereich mit sensiblen Daten gehandelt...

Hauptsache es wird Geld verdient...

Datenschutz Gesetze

Toll, auf jeder dummen Webseite muss ich jetzt mein Einverständnis für Cookies anklicken und bei jedem Arztbesuch mehrere Formulare unterschreiben. Aber die Behörden - hier die Agentur für Arbeit - scheren sich offenbar einen Dreck um die Sicherheit der Daten. Und alles mit der profanen Ausrede “aufgrund der Vielzahl könne man ja nicht.”

Problem der Sensibilisierung und Ausbildung

"Vergangenes Jahr stellte die Linken-Abgeordnete (gemeint: Frau Jessica Tatti) eine kleine Anfrage zu diesem Thema an die Bundesregierung. "Die Bundesregierung gab sich arglos, sah keinen Handlungsbedarf und legte die Hände in den Schoß", sagt Tatti."

Das ist eine bittere Textstelle. Als Bürger begegnet einem allzu oft solch ein abwimmelndes Verhaltensmuster bei Stellen des öffentlichen Dienstes. Man sucht das konstruktive Gespräch über ein Sachproblem - und läuft ins Leere. Zehn Jahre und kräftigen Recherchenaufwand hat es im vorliegenden Fall erfordert, um wenigstens das Aufreißen der Augen zu erreichen. Das ist schlimm, weil nicht gesehen wird, welche innenpolitischen Gefahren für unseren Staat daraus drohen.

Ich meine, es besteht ein sehr gewichtiges Problem bezüglich Sensibilisierung und Ausbildung.

Aua

Aarbeitlosen Zahlen ,Statistiken, Fähigkeiten alles nicht wirklich gut und jetzt auch noch ... Reformen und trennen von der Politik .

Ein rießenproblem

Ursprünglich war das Portal der BA eine super Sache, mit eins der ersten seiner Art.

Da aber in der BA so viel herumreformiert wurde (eher gestümpert), wissen viele Sachbearbeiter mittlerweile die Berufe nicht mehr zu unterscheiden. Dies kann man ihnen kaum zum Vorwurf machen, gibt es bei IHK und HWK alleine über 20 verschiedene Formen des Elektronikers.
Nur der Zwang ist das Problem, zwing ein Sachbearbeiter einen Industriemechatroniker sich auf eine Stelle als KFZ Mechatroniker zu bewerben wird das nichts.

Der Betrieb hat dann aber vielleicht 40 Bewerbungen auf dem Tisch von der er aber höchsten 2 überhaupt gebrauchen kann.

passiert das mehrfach stellt er seine Stellen dort nicht mehr ein.

Das hat dazu geführt, dass dort fast nur noch Zeitarbeitsfirmen und schwarze Schafe zu finden sind... wegen schlechter Vorgaben von Entscheidungsträgern, die keine Ahnung haben und nicht auf Leute hören die welche haben.

Ja ja, der Datenschutz

Solche "Komplettdatensätze" sind bestimmt nicht nur bei dubiosen Zeitarbeitsfirmen beliebt....mal schauen, ob recherchen ergeben, ob und an wen, die Daten sonst noch so weitergegeben wurden....
Man wird von Seiten der ARGE ja auch gepuscht, sich bei einer Mindestzahl an Stellen monatlich zu bewerben... Der oder die Arbeitslose ist da beim "Versenden" wohl nicht sehr selektiv... Deswegen liegt die Kontrolle der erscheinenden Angebote wohl allein bei der BA....

Die Sache ist klar

Ist doch klar: diese Wirtschaftsliberalen werden sich achselzuckend wundern, dass jemand etwas dabei findet. Jeder, der Arbeit sucht, werde sich freuen, wenn sein Stellengesuch von so vielen Arbeitgebern wie möglich gelesen wird, werden sie argumentieren.

Wie ich immer sage: es kommt darauf an, in welche Welt man hineingeboren wurde. Später, als Erwachsener, ändert man seine Grundeinstellungen nur noch unter Druck. Genauso, wie ich jetzt nicht "...als Erwachsene und Erwachsener" geschrieben habe sondern das Gewohnte fortführe.

Menschenhandel

Ein anderes Wort dafür fällt mir nicht ein. Da bieten welche tatsächlich Personen zum Kauf an, an deren Daten sie mit kriminellen Machenschaften gekommen sind.
Nicht weniger kriminell sind natürlich die "Kunden" dieser Anbieter. Die suchen und finden hier optimales "Ausbeutungsmaterial".
Und das unter den Augen der Arbeitsagentur. Dieses schnöde "wissen wir nix von, können es aber auch nicht ausschließen" ist entweder ein Armutszeugnis oder das Eingeständnis, dass man hier beide Augen zudrückt.

Danke an das Reporterteam des SWR. Solche Recherchen kann es nicht genug geben.
Und bezeichnenderweise ist es wieder mal einzig die Fraktion der Linken, die sich für diese Machenschaften interessiert. Was für Aufgaben hat eigentlich ein Arbeitsminister?

Datenhändler

Das betrifft leider nicht nur Anzeigen auf der Jobbörse der Bundesagentur.

Es ist ausserdem nicht nur extern

Meine Frau wurde von einer Personalvermittlung angeschrieben, mit der sie nie Kontakt hatte.
Da ist sie hellhörig geworden und hat gebohrt, nachdem die der Vermittlung mit Anzeige und klage gedroht hat, haben diese damit rausgerückt, dass sie die Datensätze einem BA-Mittarbeiter abgekauft haben.
Dies brachte sie zur Anzeige, es stellte sich heraus, das der Mann sich darauf spezialisiert hatte, Firmen die Datensätze von Hochqualifiziertem Personal zu verkaufen.
Dies Tat er obwohl viele der Betreffenden gar nicht Arbeitslos waren, sondern sich wie meine Frau nur kurz währende der der Zeit zwischen Studienabschluss und Berufsaufnahme dort angemeldet hatten.

Angeblich wurde er entlassen, aber auf eine Entschuldigung oder gar einen Schadensersatz warten wir bis heute Vergeblich, da das Verwaltungsgericht die Sache erst 5 Jahre verschleppt hat und dann zusammen mit den rechtlichen Fällen für verjährt erklärt hat.

Datenhändler

Tja dann sollte den lieben Datenhändlern mal saftige Strafen auferlegt werden. Ich schlage vor, das die die Kosten dann ein Jahr Arbeitslosengeld zahlen an die Person, wessen Daten die verkauft haben. Mal sehen, ob die das weiter machen werden.

Seit 2009?

Und bisher hat niemand aus der Bundesregierung darauf reagiert? Was hat der oberste Datenschützer in diesen 10 Jahren dagegen unternommen?

d.h. tausende Jobangebote ....

.... sind nur fiktive Stellen die von Datenhändlern erfunden wurden? Also wäre es auch mal notwendig die angeblichen Jobangebote der Bundesagentur für Arbeit zu durchforsten und diese fiktiven Stellen zu entfernen. Mal schauen wieviel freie Stellen dann übrig bleiben, ob es dann immer noch einen Fachkräftemangel gibt oder der nur erfunden wurde im billige Arbeitskräfte aus dem Ausland zwecks Gewinnmaximierung ins Land holen zu können.
Bin ja mal gespannt ob dieser Datenhändler (und weitere) wirklich verknackt werden. Ich hoffe die Tagesschau bleibt dran und berichtet weiter darüber

Datenhändler

Dann braucht man ja nicht das Übel in der Ferne suchen bei Huawai, Apple oder Russland, das die irgendwelche Daten klauen, können die ja ganz bequem kaufen.

Kein Anschluss unter dieser Lachnummer

Als Arbeitssuchender gemeldet und entsprechende Bezuege erhaltend ist man i.d.R. verpflichtet, eine gewisse Menge an Bewerbungen pro eines definierten Zeitraum vorzuweisen. Wenn man das nicht tut, wird man ausgepeitscht, pardon, seit der Agenda der SPD und der Gruenen an den Pranger gestellt, ach ne, auch falsch, man kriegt sukzessive weniger Bezuege.
Da ist der Missbrauch dieses Portals mehr als bloss ein weiterer "Witz" in dieser Lachnummer, inklusive der vielsagenden Nichtkenntnissnahme der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesregierung, wie im Bericht beschrieben. Was soll man auch anderes erwarten, nachdem die Devise klar gestellt wurde: Augen zu und durch! Danke SWR, so geht investigativer Journalismus in diesem Land, in der es angeblich von Luegenpresse wimmelt. Ein herrlicher Bericht, reicht fuer einen runden Rundumschlag.

das ist alles nicht wirklich

das ist alles nicht wirklich neu, und es läuft nicht nur über die öffentliche und interne stellenbörse sondern auch über die jobcenter selbst.

so schicken die jobcenter leistungsberechtigte zu angeblichen bewerbungstrainungs bei schmierigen GmbH ketten, die in dutzenden landkreisen kleine filialen haben, wo sie dann erklärungen unterschreiben sollen, dass sie auf ihren datenschutz verzichten und ihre unterlagen an nicht näher spezifizierte dritte weitergegeben werden.

der erste grrößere fall, der in den meiden bekant wurde, ist fast 10 jahre her, damals hatte ein sogenanntes institut mit angeblichen freien stellen praktisch alle lehrer in deutzschland mit mehrseitigen fragenbögen über ihre persönlichen verhältnisse ausgefragt.

Der Mensch als Datenvieh.

Der Mensch als Datenvieh. Warum tut die ARGE nichts dagegen? Warum tut der Bund nichts dagegen? Immerhin sind das betrügerische Angebote hinter denen kein zu erwartender Job steht.

BA-Jobbörse missbrauchen

Das ist alles nichts neues. Als ich mal arbeitslos war, sagte ich meinem Sachbearbeiter direkt im voraus, nichts über Internet. Trotz dem bekam ich Mails von Firmen, womit ich nichts zu tuen hatte. Die AfA geht teilweise schlampig mit Daten um. Bewerbungen würde ich nie über das Portal des Arbeitsamtes schreiben.
Aber mich wundert hier in diesem Land bald nichts mehr. Wenn dir Politiker sich noch nicht mal mit einen PC auskennen, wie wollen die dann Gesetze erlassen?
Jeder Politiker müßte mal eine Schulung für Grundkenntnisse im IT-Bereich bekommen. Da lernen sie auch mal was von Daten. Bei der AfA natürlich auch. Eins haben unsere Politiker aber gut gelernt und studiert, Abkassieren. Ja, Gründe um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, da sind sie sehr erfinderisch.

Angeblicher Fachkräftemangel.

"Die Bundesagentur sieht natürlich überhaupt nicht genau hin, wer von den Arbeitgebern oder sogenannten Arbeitgebern dort Stellenangebote einstellt. Da zählt das Gesetz der großen Zahlen. Die Bundesagentur hat erstmal ein Interesse daran, dass möglichst viele Stellenangebote dort eingestellt werden."

Das erklärt zu einem Teil, wie so angeblich so viele Fachkräfte gesucht werden.
Und dann z.B. ein junger Maschinenbauingenieur (Bekannter) an die 60 Bewerbungen verschicken muss, bis er ein einigermaßen "normales" Angebot erhielt.

Naja...

Datenrechtlich natürlich ein Skandal, aber im Prinzip wird doch das gemacht was der Jobsuchende wünscht.

Firmen "kaufen" diese Unterlagen doch zum Zweck der Stellenbestzung.

Wenn genau dieses System mit vom Arbeitsamt anonymisierten Kopfdaten laufen würde, dann wäre das sogar sehr zu begrüßen.

das ist schon so seit ...

das ist schon so, seit die SPD mit Schröder, Gabriel und Nahles das Harz4 eingeführt hat.

Beschwerden wurden offiziell damit beantwortet, Jobsuchende müssen sich dem Markt öffnen und der Bewerber darf sich nicht gegen die Digitalisierung wehren.

Wenn man sich weigerte, in die Jobbörse eingetragen zu werden, wurde das zwar widerwillig angenommen -
allerdings mit der Drohung, wenn man nicht so und so viele Bewerbungen nachweise bekomme man die AL gestrichen.
Zuschüsse für Porto, Papier unsw. gibt es nicht, man weigere sich ja die Jobbörse zu nutzen und ist dann selber schuld.

Das war und ist die Realität der Gesetze eine SPD-Regierung für Arbeit und Soziales.

Datenmissbrauch freie Hand gewährt

Das ist so skandalös, dass einem schlichtweg die Worte fehlen! Dass die Bundesagentur so naiv verbrecherischen Organisationen Tür und Tor öffnet – sozusagen als Lieferant Teil eines solchen „Datenklausystems“ für solche Datenhändler werden, kann man gar nicht glauben.
Ich hätte erwartet, dass zumindest regelmäßige Stichproben bei den Stellenanbietern stattfinden. So müssten irgendwann auch schwarze Schafe auffallen (zumindest die großen) und ein solches Dilemma wäre verhindert worden. Umso erschreckender ist, dass bis heute keine Konsequenzen gezogen wurden, wenn bereits ein Jahrzehnt (!!) eine solche Missbrauchsmöglichkeit im System bekannt ist!
Gute Arbeit bei der Recherche (!) und gut zu wissen, wer von den Politikern (in diesem Fall Jessica Tatti) solche Themen ernst nimmt…

Ich bin persönlich betroffen. Mehrere Firmen haben meine Daten ohne meine Zustimmung an so genannte Kooperationspartner weitergegeben, ohne meine Zustimmung! Ich habe mich bei der Arbeitsagentur, beim Datenschutzbeauftragten etc. darüber beschwert. Zumal der eine dubiose Vermittler mir auf telefonische Nachfrage sagte, dass er das immer so macht. Er will ja schließlich Geld verdienen.
Die Arbeitsagentur hat abgewiegelt und auf den Datenschutzbeauftragten verwiesen. Der Datebschutz hat ebenfalls nur mit einem Blabla-Schreiben geantwortet. Die Firmen agieren immer noch auf der Jobbörse. Außerdem lässt die Arbeitsagentur zu, dass man unseriöse Jobangebote, z.B. als Handelsvertreter erhält oder für völlig unzureichend bezahlte Jobs.
Diese Jobbörse ist eine Spielwiese für unseriöse Arbeitsvermittler, auch weil jeder ohne Eignungsnachweis Arbeitsvermittler werden kann. Hauptsache er kann die Verwaltungsgebühren für die Gewerbeanmeldung bezahlen!

"Über die Jobbörse der

"Über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) schaltet er täglich bis zu 3000 Stellenangebote."
#
#
Das sind dann die fehlenden Fachkräfte. Gut für die Statistik.

Interessant, dass Jobcenter nicht prüft.

Es ist interessant, dass das Jobcenter bzw. d. Agentur für Arbeit seine -de facto- Vertragspartner nicht überprüft.

Während die sogenannten Arbeitslosen buchstäblich regelmäßig "Hemd und Hose" zeigen müssen, - also regelmäßig geprüft - und im Falle von "Unregelmäßigkeiten" sanktioniert ( also, praktisch bestraft ) werden, bietet die "Jobbörse" den Datenverbrechern noch ein offenes Tor und Tür.

Die Frage ist nun, wie die Agentur für Arbeit auf diesen moralischen Skandal nun reagiert? - Und natürlich auch, ob die "Agentur für Arbeit" rechtswirksam zur Verantwortung gezogen werden kann?

Denn, als Menschen- und Datenhändlerbörse sollte die "Agentur für Arbeit" eher nicht da sein.

- Dies ist ein subjektiver Kommentar.

Wen wundert's?

Das ist nur die Weiterführung der Internetnutzer-Datenabzocke im realen Leben.

Danke

Wieder einmal zeigt sich, wie arglos mit Datensätzen vieler Arbeitssuchenden umgegangen wird - richtig, dass hier gehandelt wird.
Sowohl die Politik, als auch die Arbeitsagentur müssen sich das als grobe Fehlleistung ankreiden lassen. Da gibt es kein Vertun.
Die Statistik aufzubessern und sehr sensible Daten (--> Lebenslauf, Anschreiben), die sehr persönliche Details enthalten, keiner Kontrolle im eigenen Netzwerk zu unterziehen ist ein Skandal.
Auch dafür müssen die Verantwortlichen "geradestehen". Ich bin gewarnt, was die Preisgabe meiner Bewerberdaten in Online-Portalen sogenannter Jobbörsen anbelangt...

und...

...nu?
Frau Tatti reagiert wie vorherzusehen, nach immerhin 10 Jahren "Nichtstun" "fassungslos und stinksauer" und will Arbeitsminister Heil kontaktieren.
Der wird wohl, wie auch die Bundesagentur weiterhin keinen Handlungsbedarf sehen und nichts tun. Bananenrepublik eben.
Den Journalisten ein Lob bis hierher für Ihre gute Arbeit. Nun wäre es wünschenswert, wenn es auch weiter ginge.

Zum einen ist die Trägheit der Politik furchteinflößend,

zum anderen sind Sanktionen in Deutschland ein Witz, die zahlen Kriminelle aus der Portokasse, wenn sie überhaupt verfolgt werden, denn die Strafverfolgung in Deutschland ist der nächste Witz.
Aktuelles Beispiel, Mann tötet Ehefrau, packt sie mit Katzenstreu in eine Tonne, schreibt auf die Tonne noch drauf, Achtung Tonne enthält Leiche. Mord kann ihm nicht nachgewiesen werden und Totschlag ist verjährt.
Ist es da ein Wunder, dass man sich nach einem starken Rechtsstaat sehnt?
Allerdings ein Rechtsstaat der die Kriminellen jagt und nicht die Lücken schafft, durch die diese entwischen.

was zu erwarten war

Das zeigt doch wieder einmal, dass das Thema anscheinend lange Zeit einfach nicht verstanden wurde. Vielen Dank nochmals an Fr. Tatti für diese Anfrage, leider ist es immer wieder zu hören und zu lesen: Wer brauch eine DSGVO? Wie diskutabel die Umsetzung der DSGVO sein mag, der vorliegende Fall zeigt doch wie wichtig eine generelle Datenschutzregelung ist. Was mir dabei sauer aufstößt ist der Fakt, dass dies leider nur ein Fall von vielen sein wird, indem meiner Meinung nach mit kriminellen Machenschaften Daten verkauft und damit aus dem nichts Geld verdient wird. Die eigenen Daten - das ist im übertragenden Sinne auch Privateigentum. Die wenigsten verstehen das.

So viel

zu den Statistikzahlen der Agentur. Da werden also offene Stellenangebote gezählt, die gefakt sind und hinter denen kriminelle Machenschaften stehen. Und die Bundesregierung reagiert geschockt !!! Dabei hätte doch von vorn herein klar sein müssen, dass sich Datenhändler auf diese Weise bedienen werden. Die Schwachpunkte des Systems sind doch offensichtlich. Ich nehme nämlich an, dass die Agentur - wenn überhaupt - nur selten kontrolliert, ob sich hinter Onlinestellenangeboten auch tatsächliche freie Stellen verbergen. Wenn es den Datenhändlern so leicht gemacht wird, braucht sich niemand zu wundern, wenn dann auch erheblicher Missbrauch erfolgt.
Es reicht nicht aus, auf der Website darauf hinzuweisen, was verboten ist. Wie überall nützen Verbote nichts, wenn nicht entsprechend kontrolliert wird. Aber auch jedem Nutzer muss klar sein, dass jeder, der seine Daten ins Netz stellt, das Risiko eingeht, dass diese von Dritten missbraucht werden.

DSGVO

Das zeigt doch wieder einmal, dass das Thema anscheinend lange Zeit einfach nicht verstanden wurde. Vielen Dank nochmals an Fr. Tatti für diese Anfrage, leider ist es immer wieder zu hören und zu lesen: Wer brauch eine DSGVO? Wie diskutabel die Umsetzung der DSGVO sein mag, der vorliegende Fall zeigt doch wie wichtig eine generelle Datenschutzregelung ist. Was mir dabei sauer aufstößt ist der Fakt, dass dies leider nur ein Fall von vielen sein wird, indem meiner Meinung nach mit kriminellen Machenschaften Daten verkauft und damit aus dem nichts Geld verdient wird. Die eigenen Daten - das ist im übertragenden Sinne auch Privateigentum. Die wenigsten verstehen das.

Das zeigt doch wieder einmal,

Das zeigt doch wieder einmal, dass das Thema anscheinend lange Zeit einfach nicht verstanden wurde. Vielen Dank nochmals an Fr. Tatti für diese Anfrage, leider ist es immer wieder zu hören und zu lesen: Wer brauch eine DSGVO? Wie diskutabel die Umsetzung der DSGVO sein mag, der vorliegende Fall zeigt doch wie wichtig eine generelle Datenschutzregelung ist. Was mir dabei sauer aufstößt ist der Fakt, dass dies leider nur ein Fall von vielen sein wird, indem meiner Meinung nach mit kriminellen Machenschaften Daten verkauft und damit aus dem nichts Geld verdient wird. Die eigenen Daten - das ist im übertragenden Sinne auch Privateigentum. Die wenigsten verstehen das.

Deutschland- da wo die Politik vorsätzlich versagt

die Wahrheit wird wie gewöhlich unter den Teppich gekehrt und die Verantwortlichen werden befördert. Wann wacht der deutsche Michel endlich auf und begreift, daß er systematisch belogen und betrogen wird. Fahrenheit 11/9 darf spiegelbildlich auch für die BRD verwendet werden.

Zertifizierte Vermittler nutzen!

Niemand ist nirgendwo vor so einem Datenklau gefeit. Das kann außer bei der BA bei jeder Jobbörse passieren, so auch bei Stepsone, meinestadt & Co - selbst bei Zeitungsannoncen.

Der Datendieb kann sich auch als normaler Arbeitgeber tarnen. Es muss also nicht unbedingt ein Vermittler sein. Dabei liegt es noch nicht einmal am Medium Internet. Auch die Daten aus schriftlichen Bewerbungen können mißbraucht werden.

Das Risiko besteht also immer. Man kann es aber minimieren:

Bei Vermittlern sollte auf die AZAV-Zertifizierung geachtet werden (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung). Der kleinste Fehler, und der Vermittler bekommt Ärger mit seinem Zertifizierer wie TÜV usw.). Damit verliert er seine Existenz.

Meine Tipps:
- Keine Bewerbung ohne Webseite des Stellenanbieters! Bei zertifizierten Vermittlern sehen Sie dort auch das AZAV-Siegel.

- Bei Zweifeln kontaktieren Sie den Anbieter der Stellenbörse!

- Nutzen Sie stets eine extra Mailadresse für Bewerbungen.

So, dann schaltet der Typ

So, dann schaltet der Typ tausende Anzeigen. Ohne Bedarf an Arbeitskräften. So erklärt sich dann wohl die Zahl der vielen offenen ,unbesetzten Stellen in Deutschland.

Vor allem von der Arbeitsagentur. Die fördern ausschließlich Arbeitgeber. Niemals Arbeitnehmer.

Wer, was?

"Vergangenes Jahr stellte die Linken-Abgeordnete eine kleine Anfrage zu diesem Thema an die Bundesregierung. "Die Bundesregierung gab sich arglos, sah keinen Handlungsbedarf und legte die Hände in den Schoß", sagt Tatti."
.
Ich habe den Eindruck, dass dieser Bericht hier nur die Hälfte einer journalistischen Sorgfalt erfüllt. Wenn so gravierende Vorwürfe im Raum stehen, dann erwarte ich von einem solchen Bericht, dass auch ausgeführt wird, wer die Antwort verfasst hat, wer geantwortet hat und kurz zusammengefasst, was damals geantwortet wurde.
Im Moment lässt der Bericht diesbezüglich nur schwere Vorwürfe im Raum hängen.

War mir von Anfang an klar

Es wird Zeit, dass auch die Job-Center-Angestellten davon Wind bekommen und ihr mit Datenvampiren verseuchtes Portal nur noch formal laufen lassen, um die Datenvampire an der kurzen Leine halten zu können. Ich habe mich da in den Zeiten meiner Arbeitslosigkeit nie angemeldet, obwohl ich immer wieder mal darauf hingewiesen worden bin, das Portal doch zu nutzen. Ein Ja heucheln und gut ist. Mit Kritik können die doch nicht umgehen, auch wenn sie eigentlich selbstverständlich ist. Es gibt ja das Anonymisierte Verfahren. Allerdings lässt sich fast aus jedem Datenfragment, wenn man genügend Referenzen hat, auch wieder der vollständige Datensatz herstellen. Daher würde ich mittlerweile auch dem Anonymisierten Verfahren widersprechen.

Die Politiker sprechen immer wieder von Sicherheit und wie wichtig die doch sei. Doch dabei können die noch nicht einmal ihre eigene Sicherheit bewerkstelligen; man siehe den Handy-Hack der Kanzlerin und des Bundestages.
Lieber erstmal niederschwellig anfangen!

Fachkräftemangel: Berechnungsgrundlage falsch

Ein weiterer Aspekt, der im Artikel gar nicht angesprochen wird: Man kann davon ausgehen, dass der Fachkräftemangel in der bisher berechneten Form gar nicht exisitent ist, da die Berechnungsgrundlage (Zahl der ausgeschriebenen Stellen) nachweislich falsch ist. Auf dieser Grundlage werden Arbeitslose aber schikaniert (wer arbeiten will findet auch Arbeit). Das finde ich viel dramatischer als den Datenhandel.

Ist das wirklich neu?

Es war doch nur eine Frage der Zeit, bis wieder eine alte Masche aktiviert wird! Geschäfte und Gewinn machen auf Kosten derjenigen, die sowieso in einer Notlage sind, ist ja nicht neu. Wie heißt es so schön: peculia non olet!

Denkt man in diesem Thema weiter,

dann muss man auch in Frage stellen, ob die AA einen Arbeitssuchenden überhaupt sanktionieren darf, wenn dieser sich auf Stellenausschreibungen die ihm ggf. "komisch" vorkommen, nicht bewerben will.
Ich könnte mir vorstellen, solange die AA nicht eindeutig garantieren kann, dass hinter jeder Stellenausschreibung auch ein seriöses Unternehmen mit einer wirklich offenen Stelle steht, ist die Praxis der Sanktionierung bei einer "nicht abgegebenen Bewerbung" nicht statthaft. Der Arbeitssuchende der aus Mangel an Möglichkeiten nicht beweisen kann ob seriös oder nicht, ist so gezwungen, seine Daten feil zu bieten um eben keine Sanktionen zu riskieren.
Ein Sumpf, der ganz dringend ausgetrocknet werden muss, ein Tatbestand, der wieder einmal zeigt, dass die AA zu groß und falsch aufgestellt ist, Sanktionen mehr als fraglich sind und die AA mittlerweile ein Kostenlosch ist, welches das bedingungslose Grundeinkommen massiv rechtfertigen würde.

ohne verständnis

Das zeigt doch wieder einmal, dass das Thema anscheinend lange Zeit einfach nicht verstanden wurde. Vielen Dank nochmals an Fr. Tatti für diese Anfrage, leider ist es immer wieder zu hören und zu lesen: Wer brauch eine DSGVO? Wie diskutabel die Umsetzung der DSGVO sein mag, der vorliegende Fall zeigt doch wie wichtig eine generelle Datenschutzregelung ist. Was mir dabei sauer aufstößt ist der Fakt, dass dies leider nur ein Fall von vielen sein wird, indem meiner Meinung nach mit kriminellen Machenschaften Daten verkauft und damit aus dem nichts Geld verdient wird. Die eigenen Daten - das ist im übertragenden Sinne auch Privateigentum. Die wenigsten verstehen das.

@JuergenBgm von 6:13

Ihren Kommentar teile ich zu 100% - nur, stellen Sie sich mal die Frage "Wem nützt es?"
Die AA rechtfertigt sich zum einen über die vermittelten Stellen - das sieht in der Statistik eher "mau" aus. Weiterhin rechtfertigt sich die AA über erfolgreich vermittelte Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitssuchende, die in sich mehr als fragwürdig sind, wie z.B. das schrittekontrollierte Wandern in der freien Natur zur Stärkung des …. was für ein Blödsinn... ,hier wird das BSG fehlinterpretiert, Subventionen abgegriffen, aber wer in einer Bildungsmaßnahme steckt fällt aus der Statistik. Auch rechtfertigt sich die AA über das Verhältnis von Stellenausschreibungen zu Arbeitssuchenden. Da erwartet man dann ein energisches Verhalten, zu prüfen, ob die Stellenausschreibungen auch stimmig sind? Sinkt die eine Zahl, sieht die Statistik doch ungünstiger aus - oder ?!

Das ist nicht weiter

Das ist nicht weiter verwunderlich.
Die Hauptaufgabe der Arbeitslosenagentur ist die Verwaltung, nicht die Vermittlung.
Aber ein (1!) Arbeitgeber schaltet täglich bis zu 3000 Stellenangebote? Das schaffen noch nicht mal unsere DAX-Konzerne. Und niemandem fällt es auf? Und derartige Vorfälle gibt es schon seit 2009? Und nichts ist passiert?
Alle schreien beim Datenschutz, und hier? Bei einer Behörde ist der Datenschutz egal?
Fingierte Stellenanzeigen werden aber auch von unseren Großkonzernen mal gerne geschaltet. Sei es um den eingenen Marktwert zu prüfen, oder um eine Stelle zu einem Niedrigstlohn zu besetzen (Stichwort "Facharbeitermangel"). Mir kann keiner erzählen, dass es nicht gelingt eine Fachstelle in 10(!) Monaten zu besetzen, wenn das Gehalt stimmt.
.
Ich hoffe, dass niemand unter Repressalien zu leiden hatte und dass der Täter hart bestraft wird.
Bei der Arbeitslosenverwaltungsagentur ist eh Hopfen und Malz verloren.

@6:48 von Erich Kästner

„…Es wäre m.E. das gute Recht der Arbeitslosen, die Anmeldung zu verweigern mit der Begründung, dass die Sicherheit auf dem Portal nicht gewährleistet ist.“

Tolle Ausrede, wenn man keine Lust zum Arbeiten hat und sich statt dessen lieber von der arbeitenden Bevölkerung alimentieren lässt.

Dieses Masche ist klar und

Dieses Masche ist klar und deutlich gewerbsmäßiger Betrug.
Das heißt, die Leiter der entsprechenden Firmen sollten Besuch von der Polizei bekommen und in U-Haft logieren.

Man fragt sich langsam...

... ob es zur Zeit noch irgendwas gibt was in öffentlicher Hand ist, was eigentlich funktioniert?

Ich muss zur Zeit jetzt erst mal richtig überlegen...

Ein Armutszeugnis.

das ist ihr eigentliches Ziel...

denn Antwort auf Stellenanzeigen, geschweige denn Arbeit bekommt man darüber nicht. Die BA soll sich darauf konzentrieren Alg1 und 2 pünktlich auszuzahlen und alles andere dem freien Markt überlassen

aktuell werden auf der

aktuell werden auf der BA-Jobbörse 1.669.199 (9:51) freie Stellen angegeben. Da fragt mensch sich doch wieviele davon Fake-Stellen sind. Ist das nicht eine Form von phishing? Die BA freuts, wird so doch die Arbeitsmarktstatistik geschönt ...

Jobwunder als Fiktion

Und so ganz nebenbei schönt solche Kriminalität die Statistiken. Da gibt es dann zig-tausende freie Stellen, die real nicht existieren, was dann wieder eine willkommene Begründung ist, um Langzeitarbeitslose weiterhin mit aller Härte zu sanktionieren, ggf. nur deshalb, weil sie ihre Bewerbungen nicht an solchen Datenkraken senden wollen.

Da muss auch die

Da muss auch die Bundesagentur zur Rechenschaft gezogen werden (aber wie?); sie hat schließlich die Verantwortung für ihre Jobbörsen.

Und vermutlich sollte sich auch jeder, der sich auf privaten Internet-Stellenbörsen jeder Art umschaut, vom "Laden Sie einfach Ihre Dokumente hoch" fernhalten, ganz sicher sogar, wenn keine komplette Ortsadresse und kein Ansprechpartner der Firma angegeben ist.

Arbeitsagentur hat sein Sinn verfehlt.

Ich habe nie verstanden, warum fast über 95% der angebotenen Stellenangebote bei der Arbeitsagentur von "Leih-Firmen" stammen. Das Arbeitsamt hat, sofern es die Vermittlung von Stellen betrifft, seinen Sinn verfehlt. Zur Leih-Firma kann jeder Arbeitssuchende direkt gehen und nicht zuerst über die Arbeitsagentur. Konsequenterweise sollte man der Arbeitsagentur das Arbeitsvermittlungsgeschäft entziehen und ihr nur noch die Verwaltung des Arbeitslosengeldes überlassen.

06:49 von Herr Stein

Immer schick Vollgas. Sie schaffen das.

Ist doch eh alles nur ein Nebenkriegsschauplatz. Wir können uns ein bissl ausheulen und gegenseitig behacken ,aber Konsequenzen wird es nicht haben. Wahrscheinlich haben die Nutzer eh eine 100- seitige Datenschutzerklärung unterschrieben bzw. abgeklickt, wo es irgendwo drin steht. Und dann wird wieder geschrien : die sind doch selber schuld; der arme Datenhändler; die böse Journalie vom SWR; wofür zahlen wir eigentlich GEZ; GEZ gibt´s nicht mehr die heißt jetzt anders... Am Ende: Thema tot gequatscht und keinen interessiert es mehr oder die rechten nehmen sich dessen an und dann is auch gut , weil da isses rechts da darf man nix zu sagen/keine Meinung zu haben.

Auf der anderen Seite 6:08 von Phonomatic

ist das aber auch nur ein Symptom.
Genau wie der Datenmissbrauch.

Überall wird gefaked und gezockt, nicht nur im Netz.
Weil es inzwischen mehr bringt als Ehrlichkeit.

Ein Symptom für was?
Wie ich schon öfter schrieb: Marktwirtschaft im Endstadium.

seit langem bekannt

In der Bewerbungsbranche weiß man das seit.... Achtung festhalten: schlappen 15 Jahren!

Als diese Datenbank damals für unglaublich viel verschwendetes Steuergeld kompliziert erstellt wurde, waren die ersten Datenhaie sofort mit drin.

Jetzt hat es seit 2004 niemanden interessiert, dass da minütlich krimineller Datenklau passiert, der durch die Jobcenter noch gepusht wird, weil den Arbeitssuchenden monatliche Quoten für nachgewiesene Bewerbungen vorgegeben werden....

Business first!

Was ist das aber auch für ne Riesenüberraschung: Ortsämter dürfen Bürgerdaten zu Werbezwecken verkaufen. Da muss doch die Arge auch ein Business-Ventil haben, was aber natürlich kein Politiker nie nich wissen konnte. Na, die habe doch genug damit zu tun, Sponsoring, Parteispenden, Promiessen, Nebeneinkünfte, Jobs in der Wirtschaft etc. zu verwalten. Wer würde da nicht den Überblick verlieren? Man erinnere sich nur an unsere Schwarze Null Schäuble, die doch glatt einen Koffer mit 100.000 Euro vergessen hatte, und trotzdem der erfolgreichste Cum-Ex-Minister aller Zeiten wurde.

Am 02. Mai 2019 um 06:34 von Basil Disco

Bis auf den Teil mit dem Drangsalieren, vollste Unterstützung. Niemand wird drangsaliert wenn er für die Unterstützung, die er erhält auch mal den kleinen Finger krummmachen soll.

Die DGVO ist grundsätzlich ein Fall von total verschobenen Prioritäten, eines der "Meisterstücke" unserer Regierung.
Während im Zweifelsfall an der einen Stelle munter Geschäfte mit meinen Daten gemacht werden können, darf ich mich monatlich mit Unterschreiben von zig Erklärungen zur DGVO rumärgern, um nachher unsäglich teilgeschwärzte oder unvollständige Gruppenbilder aus Kita, Sportverein o.Ä. zu bekommen. Herzlichen Dank auch!

06:40 von Superdemokrat

Zum Thema freier Datenhandel empfehle ich in einen Roman, der nach einer intensiven Recherche zur Technik von Marc Elsberg geschrieben wurde, "Zero". In unserer Gesellschaft ist es leider so, wie dort beschrieben und wenn wir den kleinen Teil Fiction noch erreichen, nicht auszudenken.

um 07:26 von Deeskalator "Verwaltungsgericht die Sache erst 5 Ja

>>Angeblich wurde er entlassen, aber auf eine Entschuldigung oder gar einen Schadensersatz warten wir bis heute Vergeblich, da das Verwaltungsgericht die Sache erst 5 Jahre verschleppt hat und dann zusammen mit den rechtlichen Fällen für verjährt erklärt hat.<<

//

Das s ist doch mittlerweile bezeichnend für unseren Rechtsstaat...

Staatliche Ungereimtheiten lässt man einfach verjähren, daher lohnt es sich nicht drüber nachzudenken...

Aber anscheinend ist das so gewollt, damit sich eine Gleichgültigkeit einstellt...

Hauptsache man kann Arbeitslose sanktionieren und drangsalieren...

Eine Neuausrichtung der Arge ist längst überfällig...

Datenhändler?

Auf eine reale Stelle kommen x-fache Leiharbeitsangebote so das die zu besetzende Stelle gar nicht mehr auftaucht da nur über die Zeitarbeit besetzt wird. Und wenn das Projekt zu Ende ist bekommt wenn du Glück hast du ein neues Möhrchen nach dem du wohl sehr lange schappen darfst. Wen du jung u. extrem gut bist u. die Auftragslage +++++++ stimmt könntest du fest angestellt werden. Wobei wenn es ein paar Jahre schlechter geht der letzt gekommene u. mit den wenigsten soz. Verpflichtungen wieder zuerst geht.
Nicht alle Fälle sind so aber ich habe zuviele davon gesehen. Und auf dem Amt sagte man mir unter vorgehaltener Hand das die Verleiher sich die Klinke oder den Hörer sich in die Hand geben.
Seit den Hartz Reformen ist spätestens der Arbeitnehmer zur Waare verkommen u. da macht es als Datensatz der sozial immer schwächer wird auch keinen Sinn mehr da soz. schwach in der regel auch wenig Kaufkraft bedeutet? Oder?Man kann sich aber über den Preis u. Steuerabzetzung bezahlen lassen.

600000 Stellen im Jahr, die gar nicht existieren.

Die Bewerbungen sind dann für die Katz und kosten nur Zeit und Geld...

Job-Börse ist seit Jahrzehnten Fake

Die Jobs in der Datenbank sind nach meiner persönlichen Erfahrung sowieso entweder weg oder Fake. Als mein Gewerbe nachließ, habe ich mich als Arbeitssuchender (also nie Hartz IV oder Arbeitslosengeld beantragt) bei der ARGE in der nächsten Stadt gemeldet. Erst ließen sie mich ein Papier unterschrieben, ich sei verpflichtet, mich auf Anforderung so oft persönlich zu melden, wie sie verlangen, eine Quote an Bewerbungsschreiben einzuhalten und derlei Unsinn mehr (ich lebte ja noch von meinem Gewerbe). Dann wollten sie mir als EDV-Spezialisten beibringen, wie man in der Job-Börse recherchiert. (Meine Generation hat die Datenbanken *erfunden* und ich habe beruflich selber welche aufgebaut!). Und als ich wirklich mal neugierig in die Job-Börse reinguckte, standen etliche schicke Angebote drin, Wochen und Monate alt - keines war aktuell, zweie waren von Firmen, die mir auf Initiativbewerbungen schon vor Monaten geantwortet haben, die Stelle sei längst besetzt.

Arbeitsagentur hat seinen Sinn verfehlt.

Ich habe nie verstanden, warum fast über 95% der angebotenen Stellenangebote bei der Arbeitsagentur von "Leih-Firmen" stammen. Das Arbeitsamt hat, sofern es die Vermittlung von Stellen betrifft, seinen Sinn verfehlt. Zur Leih-Firma kann jeder Arbeitssuchende direkt gehen und nicht zuerst über die Arbeitsagentur. Konsequenterweise sollte man der Arbeitsagentur das Arbeitsvermittlungsgeschäft entziehen und ihr nur noch die Verwaltung des Arbeitslosengeldes überlassen.

"Mitarbeiterbogen"

Ich hab mich einmal bei einer Zeitarbeitsfirma auf Anordnung meiner Fallmanagerin vorgestellt. Nach einem Guten Tag, kam als erstes füllen sie einmal den "Mitarbeiterbogen" aus. Nach durchlesen dieses Fragebogens und dem Hinweis, das mit der Unterschrift das Einverständnis zur Weitergabe der Daten gegeben wird, habe ich die nette Dame erst einmal gefragt ob das ihr Ernst sei, und ich erst einmal etwas über den angebotenen Job erfahren möchte. Nicht nur, das die Fragen im Bogen mehr als unverschämt waren, nein sie frug auch noch ob ich ein Problem damit hätte? Ich bin dann mit dem Hinweis, dass ich mich bestimmt nicht hier nackig ausziehe und meine Daten dann sonstwo wieder auftauchen, gegangen. Ich habe meiner Fallmanagerin dann den Fragebogen mit dem Hinweis, dass das wohl ein schlechter Witz sei auf den den Tisch geknallt. Der Fall hatte sich dann erledigt.

Damit

haben wir nun ja den Beleg dafür, warum wir Fachkräftemangel haben und das wir deshalb die ungezügelte Zuwanderung brauchen, um die virtuellen Plätze zu besetzen.

Fachkräftemangel

nur bei Beamten? Und immer noch der Euphemismus "Behördenversagen" Behördenversagen ist Beamtenversagen!

Der Bericht und Kommentare zeigt die Sinnlosigkeit von Bewerbung

Da ist doch was gewaltig ins Arge geraten...

Masche bereits lange üblich

Dies ist Geschäftsgrundlage sogenannter Headhunter, die nebenbei oft noch Zeitarbeitsfirmen betreiben. Schön, das ein Journalist sich das nun mal anschaut. Leider arbeiten die Herrschaften in einer rechtlichen Grauzone. Und da es viele illustre Kunden dieser Firmen gibt die von diesen Teile ihres Personals rekrutieren, sieht die Politik auch wenig Änderungsbedarf. Auch über den Datenschutz in Deutschland mache ich mir keine Illusionen. Denn geschützt werden oft nicht die Bürger deren Daten missbraucht werden, sondern Firmen und Behörden die die Daten besitzen und/oder weitergeben (wollen). Alles ganz „legal“ und politisch gewollt.

"Über die Jobbörse der

"Über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) schaltet er täglich bis zu 3000 Stellenangebote."...
"Die Bundesagentur für Arbeit teilt schriftlich mit, ihr lägen keine Hinweise vor, dass ihre Jobbörse von Datenhändlern missbraucht werde."

Eine Person stellt also bis zu 3000 Anzeigen täglich rein und man hält das für legitim? Ernsthaft? So etwas fällt keinem auf?

Tja - ein Hoch auf Zwangsbewerbungen

Bekommt ein Arbeitsloser ein Stellenangebot, dann MUSS er sich auf die Stelle bewerben.

Selbst wenn er bei der Recherche (üblicherweise macht man das als Bewerber, denn man will die Bewerbung ja speziell auf den Arbeitgeber zuschneiden) feststellt, dass das Unternehmen keine Website, keine Einträge im Telefonbuch, nur eine E-Mail Adresse bei einem Handelsüblichen Anbieter und nur ein Mobilfunknummer hat.

Das Gesamtpaket wird dann alles andere als seriös - und trotzdem ist der Bezieher von ALG gezwungen sich darauf zu bewerben.

Problem wäre einfach beizukommen, wenn denn die Behörden das wollen würden:

Bevor eine Stelle auf dem Portal des Jobcenters freigeschaltet wird (und damit eben auch im Postversand für die Kunden und im Schaufenster für Interessierte), muss eine Plausibilitätsprüfung statt finden.

Die o.g. Punkte würden reichen. Hat er kein Geld für diese Dinge, hat er auch keines für Mitarbeiter.
Und: ein Unternehmer muss Präsenz zeigen. Lässt er es, sagt das alles.

War gestern nicht der 1. Mai?

Schade, das die Meldung nicht ein paar Tage früher kam....

Da wäre ich stattdessen woanders als im Zoo gewesen.... :-(
Aber wo hört der eigentlich auf?!

um 10:27 von DeHahn "Nett zusammen gefasst"..

>>Was ist das aber auch für ne Riesenüberraschung: Ortsämter dürfen Bürgerdaten zu Werbezwecken verkaufen. Da muss doch die Arge auch ein Business-Ventil haben, was aber natürlich kein Politiker nie nich wissen konnte. Na, die habe doch genug damit zu tun, Sponsoring, Parteispenden, Promiessen, Nebeneinkünfte, Jobs in der Wirtschaft etc. zu verwalten. Wer würde da nicht den Überblick verlieren? Man erinnere sich nur an unsere Schwarze Null Schäuble, die doch glatt einen Koffer mit 100.000 Euro vergessen hatte, und trotzdem der erfolgreichste Cum-Ex-Minister aller Zeiten wurde.<<

//

Politiker und Arge haben anscheinend Narrenfreiheit, was Ihr Beitrag geradezu verdeutlicht...

@ 09:16 von Analytical results

"Ein weiterer Aspekt, der im Artikel gar nicht angesprochen wird: Man kann davon ausgehen, dass der Fachkräftemangel in der bisher berechneten Form gar nicht exisitent ist, da die Berechnungsgrundlage (Zahl der ausgeschriebenen Stellen) nachweislich falsch ist."
.
Nicht nur die ausgeschriebenen Stellen, sondern wer jammert am lautesten?
Die Industrie! Das liegt aber nicht am Mangel, sondern am Gehalt. Und an Anstellungen für ein Projekt, keine Festanstellung.
.
Ein Personalverantwortlicher eines führenden deutschen Chemiekonzerns (der jetzt mal öfters in den Schlagzeilen ist) sagte mir, man brauche pro ausgeschriebene Stelle mindestens 300 Bewerber, um den/die Richtige(n) zu finden.
Alles andere deute auf einen "Engpass".

re basil disco

"Daher kommt er also, der ominöse Fachkräftemangel, der ständig von der Wirtschaft bejammert wird. Täglich 3000 freie Stellen, die nur betrügerischen Machenschaften geschuldet sind."

Der "ominöse Fachkräftemangel" wird nicht aus Stellenanzeigen ermittelt, sondern aus konkreten Rückmeldungen der Wirtschaft.

@marciaroni

Die Statistik der "offenen Stellen" wird auch ganz massiv durch Zeitarbeitsunternehmen beeinflusst. Die schreiben nämlich immer zusätzliche Stellen aus, obwohl es die akut nicht gibt, so füllen sie ihren Bewerberpool auf, um den passenden Kandidaten zur Hand zu haben, wenn ein Unternehmen anfragt - und nicht erst bei der Anfrage auf Suche zu gehen.

Dies betrifft sowohl Stellen für Leute, die die Dienstleistung "Vermittler" des Zeitarbeitsunternehmens in Anspruch nehmen, als auch die Leute, die auch Zeitarbeit machen wollen/müssen.

@ 09:55 von boskopp

"aktuell werden auf der BA-Jobbörse 1.669.199 (9:51) freie Stellen angegeben. Da fragt mensch sich doch wieviele davon Fake-Stellen sind. Ist das nicht eine Form von phishing? Die BA freuts, wird so doch die Arbeitsmarktstatistik geschönt ..."
.
Nicht nur das.
Wir haben einen Mangel an Arbeitskräften!
Also brauchen wir mehr Menschen.......
.
Ist doch eine schöne Legitimation, oder?

Am 02. Mai 2019 um 08:21 von Axtos

"Firmen "kaufen" diese Unterlagen doch zum Zweck der Stellenbestzung."
#
#
Warum sollte eine Firma die ein paar Stellen zu besetzen hat tausende Datensätze kaufen? Die persönlichen Daten können für verschiedene Handelsfirmen Gold wert sein.

Transparenz

Diesen Titel auf französisch "Transparence" trägt das Buch von Romancier Marc Dugain und passt dann irgendwie auch zu diesem Artikel.
Unter dem Titel "L'Homme Nu" der nackte oder durchsichtige Mensch, hatte Dugain schon 2016 ein Buch veröffentlicht in dem er uns die Machenschaften und damit die Macht und den Einfluss auf unser Leben von NSA und CIA im Verbund mit Google oder Facebook oder anderen Riesen des Internet versuchte verständlich zu machen und uns aufzuwecken und in unserem Umgang und unserem Nutzen von Internet und der Nachteile die daraus resultieren für die Gemeinschaft der Menschheit, für das Zusammenleben allgemein und die mittlerweile sichtlichen Spaltungen die weltweit immer deutlicher ans Tageslicht rücken.
Es ist eine riesengrosse Katastrophe auf die die Menscheit und die Welt da seit Jahren fast ungebremst hineinsteuert, nein schlimmer noch das Ganze nimmt an Fahrt, an Geschwindigkeit zu, es ist eine Verkettung unsäglicher Fehlentscheidungen und Politikversäumnissen.

um 06:13 von JuergenBgm

Drakonische Strafen nötig!

Für ALG II Empfänger gibt es diese Strafen doch schon. Ihre Bezüge werden um 30 Prozent gekürzt, wenn sie ihre persönlichen Daten nicht auf Aufforderung des Jobcenters bei solchen Datenhändler schicken. Nur Bezieher von ALG I haben noch die Wahl.
Oder meinten Sie vielleicht Srtrafen für die Datenhändler? Das doch nicht, diese sind schließlich Standbeine der deutschen Wirtschaft und ein Job-Motor, wie man an der hohen Zahl an Stellenangeboten sieht - zumindest nach Lesart der entsprechenden Behörden.

Man redet immer über Sanktionen bei ALG II

Doch bei ALG I ist es nicht anders. Rechtsanspruch auf Arbeitslosengeld, weil man jahrzehntelang eingezahlt hat? Im „Prinzip“ ja. Doch muss man sich 3 Monate vorher anmelden damit der „Fallbetreuer“ eine Liste von Firmen erstellen kann bei denen man sich zu bewerben hat, egal wie weit das vom Wohnort weg ist oder wie unpassend der Job ist. Tut man es nicht, wird sanktioniert. Aussetzen bis zur kompletten Streichung des ALG I sind nicht selten. Die Fallbetreuer nehmen auf private Belange (Kinder) keinerlei Rücksicht und setzen Termine um zB 07:00 Uhr morgens mit der Konsequenz das man trotzdem eine Nummer ziehen muss und den ganzen Vormittag mit Warten verbringen muss. Ist das also „Soziale Marktwirtschaft“?

Ist schon ein Ding,

dass das von privater Seite aufgedeckt wurde. Datenschutz und Missbrauch, wie hier geschehen, wird von den Behörden also nicht überwacht.
Otto-normalverbraucher allerdings wird dafür lückenlos auf Schritt und Tritt überwacht, koste es was es wolle.
Toller Rechtsstaat

@ erster Realist

Die Bewerbungen sind dann für die Katz und kosten nur Zeit und Geld...
Da es das Geld (5€ pro Bewerbung) nur dann wiedergab, wenn eine Absage der betreffenden Firmen auf eine Bewerbung eingegangen sind und viele Angebote des Jobcenters nicht mehr vakant wahren, habe ich immer erst einmal dort angerufen, bevor ich eine Bewerbungsmappe verschickt habe. Hat eine Menge Geld und Arbeit gespart zumal eine ordentliche Bewerbungsmappe mehr als die besagten 5€ gekostet hätte. Weiß nicht wie die Konditionen der Jobcentern jetzt sind, die Aktion ist mittlerweile seit 8J abgeschlossen ;-) Aber auch eine Onlinebewerbung, würd ich nie ohne Nachfrage bei der entsprechenden Firma machen.

@karwandler, sie schrieben:

@karwandler, sie schrieben: Der "ominöse Fachkräftemangel" wird nicht aus Stellenanzeigen ermittelt, sondern aus konkreten Rückmeldungen der Wirtschaft.

Und wo meldet sich die "Wirtschaft"?

re boskopp

"aktuell werden auf der

aktuell werden auf der BA-Jobbörse 1.669.199 (9:51) freie Stellen angegeben. Da fragt mensch sich doch wieviele davon Fake-Stellen sind. Ist das nicht eine Form von phishing? Die BA freuts, wird so doch die Arbeitsmarktstatistik geschönt ..."

Da wird gar nichts geschönt. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen, die die BA veröffentlicht, wird nicht aus der Jobbörse abgeleitet.

Einfach mal vergleichen hilft ungemein.

Danke an den SWR - dem gehört das Handwerk gelegt!!

Danke an den SWR dass die diesen Betrug an den Bewerbern und diese hochkriminelle Datenschutzverstöße aufgedeckt haben. Und dem hier:

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/ba-fakejobs-101.html

Zum Festpreis oder als Flatrate
S. bietet auf den Internetseiten seiner Firmen, zu denen in den Stellenanzeigen verlinkt wird, Unternehmen die Vermittlung von Personal an - zum Festpreis oder als "Flatrate". SWR-Reporter kontaktieren ihn, wollen für ein fingiertes Unternehmen Bewerberdaten kaufen.

S. bietet den verdeckten Reportern am Telefon vollständige Bewerbungsmappen zum Kauf an - für rund drei Euro je Datensatz, alternativ sei auch eine "Flatrate" möglich. "Wir generieren jeden Monat zwischen 3000 und 5000 Datensätze von Bewerbern, auf die Sie dann zugreifen können", so S. in dem Verkaufsgespräch.

muss das Handwerk gelegt werden. Ich finde es hochunseriös, Bewerbungsmappen OHNE Zustimmung der Bewerber zu verkaufen!

um 07:23 von frosthorn

"Danke an das Reporterteam des SWR. Solche Recherchen kann es nicht genug geben.
Und bezeichnenderweise ist es wieder mal einzig die Fraktion der Linken, die sich für diese Machenschaften interessiert. Was für Aufgaben hat eigentlich ein Arbeitsminister?"

"frosthorn" - deinen Ausführungen habe ich nichts weiteres zu zufügen! Voll zutreffend.

Es gibt noch weitere Tricks die bekannt sind!

Nach internen Recherchen im Jobcenter Leipzig existierten im Dez. 2018 von rund 9600 Jobangeboten tatsächlich nur rund 4500 versicherungspflichtige Angebote. Das sind 47,37% Fakes!
Ein ähnliches Prinzip wenden die Zeitarbeitsfirmen an! Sie stellen unter dem Aspekt - Personalkosten zu sparen, diverse unterschiedliche Angebote in verschiedene Rubriken für ein und denselben Arbeitsplatz ein. Damit wird das Stellenangebot nicht nur in ihrem eigenen Interesse (abfangen von Personalflucht) sondern auch im Interesse der BA hochgehalten: Gleichzeitig können sie sich aus dem überlaufenden Bewerberpool die "billigsten" aussuchen.

Danke

an die Journalisten die so einer Sache mühsam hinterher recherchieren.
Den Kommentaren nach scheinen sich hier sogar Linke wie Rechte einig zu sein.
Dafür zahle ich meine GEZ-Gebühren gerne.
(in der Hoffnung, dass sie bei denjenigen, die das erarbreitet haben auch ordentlich ankommen).

Die schwarzen und die grauen Schafe

Hinter der behördlichen Arbeitsvermittlung entwickelt sich ein "Darknet" für Datenklau was als Methode schon seit 2009 bekannt ist.

Mit der berühmten Nummer "Kein Handlungsbedarf" darauf zu reagieren, konnte solch illegale Entwicklungsprozesse natürlich nur befeuern.
Man darf mit Spannung abwarten, ob die Politik hier nun genau so vehement und sensibel eingreift wie bei der Urheberrechtsreform. Da war ja ganz wichtig, sich schützend für die Rechte der Urheber gegen die schwarzen Schafe einzubringen.

Handelt es sich bei diesen Datenräubern nur um "graue Schafe", weil es hier ja bloß Arbeitssuchende betrifft...?

Am 02. Mai 2019 um 10:58 von karwandler

"Der "ominöse Fachkräftemangel" wird nicht aus Stellenanzeigen ermittelt, sondern aus konkreten Rückmeldungen der Wirtschaft."
#
#
Und die verweisen auf die unbesetzten Stellen, die auch auf der Seite des Arbeitsamt zu finden sind.

Es ist schon interessant,

wie so offene Stellen suggeriert werden. Das System funktioniert und wir haben nicht genug eigene Fachkräfte. So wird der Import dann auch "schön geredet". Der Wahnsinn ist schon grenzenlos. So etwas gehört eigentlich gerichtlich verfolgt.

Warum schaut die Arbeitsagentur da nicht hin??

Und auch zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/ba-fakejobs-101.html

Die Bundesagentur für Arbeit teilt schriftlich mit, ihr lägen keine Hinweise vor, dass ihre Jobbörse von Datenhändlern missbraucht werde. Aufgrund der Vielzahl an Stellenangeboten könne jedoch "nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass einzelne Stellenangebote gefälscht oder fingiert" seien.

Arbeitsmarktexperte Sell wirft der Arbeitsagentur mangelnde Kontrolle vor: "Die Bundesagentur sieht natürlich überhaupt nicht genau hin, wer von den Arbeitgebern oder sogenannten Arbeitgebern dort Stellenangebote einstellt.

exakt genauso ist es. Dem kann ich nur zustimmen. Mir ist sogar schonmal ein Fall von Vermittlung ins Rotlicht-Milieu vor Augen gekommen im Netz. Warum schaut die Arbeitsagentur da nicht genauer hin?? Warum wird da nicht schärfer kontrolliert??

Es gibt noch andere Tricks - seit Jahren bekannt!

Nach internen Recherchen im Jobcenter Leipzig existierten im Dez. 2018 von rund 9600 Jobangeboten tatsächlich nur rund 4500 versicherungspflichtige Angebote. Das sind 47,37% Fakes!
Ein ähnliches Prinzip wenden die Zeitarbeitsfirmen an! Sie stellen unter dem Aspekt - Personalkosten zu sparen, diverse unterschiedliche Angebote in verschiedene Rubriken für ein und denselben Arbeitsplatz ein. Damit wird das Stellenangebot nicht nur in ihrem eigenen Interesse (abfangen von Personalflucht) sondern auch im Interesse der BA hochgehalten: Gleichzeitig können sie sich aus dem überlaufenden Bewerberpool die "billigsten" aussuchen.

Anfrage an Amt für Familie und Soziales

Vor Jahren fielen mir Zeitarbeitsfirmen auf, die Stellen anbieten, die sie nicht haben. Bei der Arge hieß es: Wissen wir.
Ich schrieb das Bundesamt für Familie und Soziales an. Antwort: Wir arbeiten daran.
Wie soll das gehen? Ich glaube nicht, dass die Arge alles überwachen kann, da auch dort Personalmangel herrscht, es teilweise nur befristete Verträge gibt, aber auch Vorgaben, die schwer zu erfüllen sind, weswegen u.a. Langzeitarbeitslose unter den Tisch fallen oder Bewerber irgendetwas angeboten bekommen wegen der Quote.

3.000 Stellen am Tag sollten aber schon auffallen.
Da ich aktuell auf der Suche bin, sehe ich, dass bei der Arge eingestellte Jobangebote in alle möglichen Portale kopiert oder von Dienstleistern angeboten werden. Es ist sehr schwierig, durchzublicken. Bei DL kommt gerne recht fix eine vorgefertigte Einverständniserklärung oder es wird bei einem "Vorstellungsgespräch" im Mitarbeiterbogen bereits die Sozialversicherungsnummer verlangt.
Schwierig!

Was in diesem

Land alles möglich ist. Unglaublich. Blickt nach Österreich - eine klasse Regierung mit einem dynamischen Kanzler. Wunderbar

Danke an auch Linke fuer das hier

Außerdem bedanke ich mich bei den Linken fuer dass hier:

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/ba-fakejobs-101.html

Vergangenes Jahr stellte die Linken-Abgeordnete eine kleine Anfrage zu diesem Thema an die Bundesregierung. "Die Bundesregierung gab sich arglos, sah keinen Handlungsbedarf und legte die Hände in den Schoß", sagt Tatti.

Auf die Erkenntnisse der SWR-Recherchen nun reagiert sie "fassungslos und stinksauer". Tatti kündigt an, sowohl die Bundesagentur für Arbeit als auch Arbeitsminister Hubertus Heil zu kontaktieren. "Beide dürfen den Schutz von Arbeitssuchenden nicht länger auf die leichte Schulter nehmen."

Hier muessen auch die Bundesdatenschutzbeauftrage und die Datenschutzbeauftragten der Länder eingeschaltet werden. Diese ganze Jobbörse muss sauber gemacht werden von solchen Datenhändlern!! Und ich kann auch verstehen, dass die Linken stinksauer sind und die ganzen Bewerber sind mit Sicherheit genauso stinksauer. Ich wäre es auch.

@Graf von Gülle von 09:48

stimmt, aber Vorsicht bei diesem Zweifel, was wäre für Neo-Liberale jetzt die logische Konsequenz … privatisieren …. und das will ich mir gar nicht vorstellen!
Da fallen mir dann Großprojekte wie BER, Stuttgart 21 …. ein.
Es müssen bestimmte Disziplinen wie Verkehr, Sicherheit, Gesundheit und auch die Arbeits- bzw. Sozialsysteme in öffentlicher Hand bleiben, aber bitte richtig und nicht solch ein Chaos

@ Kokolores2017 (09:57): Diese Jobbörse nicht mehr nutzen!!

hi Kokolores2017

Vollumfänglichste Zustimmung zu dem hier:

Da muss auch die Bundesagentur zur Rechenschaft gezogen werden (aber wie?); sie hat schließlich die Verantwortung für ihre Jobbörsen.

dito!! Exakt genauso ist es.

Und vermutlich sollte sich auch jeder, der sich auf privaten Internet-Stellenbörsen jeder Art umschaut, vom "Laden Sie einfach Ihre Dokumente hoch" fernhalten, ganz sicher sogar, wenn keine komplette Ortsadresse und kein Ansprechpartner der Firma angegeben ist.

Noch besser wäre es, diese Jobbörse gar nicht mehr zu nutzen und alle Daten die man dort hinterlegt hat sowie das gesamte Nutzerkonto zu löschen und alle Verbindungen zur Arbeitsagentur erst mal zu kappen und einen eigenen Weg zu gehen.

Denn ich gebe offen zu, dass auch ich schon schlechte Erfahrungen mit denen gemacht habe.

Agenda 2010

Mit der Einführung von Hartz 4 und dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ist das einzige was wir als Arbeitnehmer haben, handelbar geworden.

Und die lieben Gewerkschaften haben alles abgenickt, ja noch profitiert. Denn es hat für reichlich Arbeit gesorgt, die Gesetze ein bisschen anzupassen.

Zeitarbeit gehört verboten. Es ist Ausbeutung. Nichts anderes.

Dieser Handel mit Bewerberdaten ist mehr als skandalös.

Unfähige Politiker

Wie so oft sind einmal mehr komplett überforderte Beamten und unfähige Politiker, die unsere Steuergelder verschwenden wie kaum sonst auf der Welt, die Verantwortlichen. Diesmal müssen in großem Umfang Köpfe rollen, Entfernung aus dem Staatsdienst, unehrenhafte Entlassung, Streichung aller Bezüge, ggf Gefängnisstrafen.
Was bilden sich die Damen und Herren eigentlich ein, was sie sich ihrem Arbeitgeber gegenüber, nämlich dem Steurzahler, heruasnehmen dürfen?
Seit 10 Jahren ist das Problem bekannt und exakt nichts wird unternommen? Anbsolute Bananenrepublik der untersten Schublade.
Beim nächstgen Besuch des Unfähigkeitsamtes, ich berichtige, des Jobcenters dürfen sich die Mitarbeiter auf einiges gefasst machen! Ohne unterzeichnete Unterlassungserklärung bekommt dieses Land keinerlei Daten mehr von mir.

@ johnl (11:12): wo sich die Wirtschaft meldet

@ johnl

Und wo meldet sich die "Wirtschaft"?

Zum Einen bei der Arbeitsagentur, zum Anderen bei Zeitarbeitsfirmen, dann bei anderen Jobbörsen wie Stepstone, bei der Jobbörse von mainpost.de und anderen.

Aber mich wuerde auch mal interessieren, wie sicher solche anderen Jobbörsen vor solchen Datenhändlern sind. Auch da sollte mal recherchiert werden.

Wie Datenhändler die BA-Jobbörse missbrauchen....

Also wie ist das zu verstehen ? Da bewerben sich Arbeitslose auf der Jobbörse.Sie müssen sich ja bewerben,sonst drohen Sanktionen,Kürzungen.
Händler greifen die Daten ab und verwerten,verkaufen sie weiter.Und dann dürfen sich die Leute über mehr Reklame im Briefkasten und mehr Telefonanrufe von Callcentern freuen ? Von der Abschöpfung persönlicher Daten mal abgesehen.

Investigativer Journalismus

Ein großer Dank an die SWR-Reporter!

@ 11:35 von Demokratieschue...

"Noch besser wäre es, diese Jobbörse gar nicht mehr zu nutzen und alle Daten die man dort hinterlegt hat sowie das gesamte Nutzerkonto zu löschen und alle Verbindungen zur Arbeitsagentur erst mal zu kappen und einen eigenen Weg zu gehen."
.
Wieder ein toller Vorschlag von Ihnen!
Machen Sie das!
Ich hoffe Sie haben genug von Ihrem "Mindeslohn" auf die Seite gelegt, um bis zu einer neuen Anstellung überleben zu können........
Es ist nicht jeder von Beruf "Tochter" oder "Sohn"......

Re: Am 02. Mai 2019 um 08:53 von Duisburg

Sehr guter Kommentar, dem nichts hinzuzufügen ist.

BA nutzt selber fremde Daten

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Arbeitsagentur selber die Dienste von fremden Datendienstleistern nutzt, die der BA Daten zu Stellenanzeigen liefern und dazu die Stellenangebote im Internet durchforsten. Ich habe nämlich für einen solchen Dienstleister gearbeitet. Die Echtheit der Daten und Stellen wird dabei übrigens nicht geprüft.

@ Zeitungs-Ente (11:47): warum wurde nicht abgemahnt??

hi Zeitungs-Ente

Ein großer Dank an die SWR-Reporter!

dito!! Exakt genauso ist es! Auch von mir!!

Und was mich auch interessieren wuerde:
warum haben die Verbraucherschutzzentralen diese Bundesagentur fuer Arbeit nicht schon längstens wegen Datenschutzverstoß abgemahnt?? Wo ist hier das Verbraucherschutzministerium??

Was hier läuft, ist Betrug an den Bewerbern und verbotener Datenhandel!!

Ein eklatanter Beweis für Investigativen Journalismus

Wo hochbezahlte Beamte und Politiker jahrelangen Dauerschlaf (oder gar Beischlaf ?) halten - beweist sich der Wert von Pressefreiheit.
In der Türkei werden freie Journalisten verfolgt doch zum Glück haben wir eine Pressefreiheit die solche Misstände verfolgen.
Wer übernimmt aber die Anzeige an den Staatsanwalt und verfolgt das Ergebnis ?

@karwandler

Die Anzahl zu besetzender Stellen duerfte doch wohl ueber die Anzahl von Einträgen in den Datenbanken der BA berechnet werden.

Eine davon - vielleicht sogar die wesentliche - ist die Jobbörse der BA.

Fuer meinen Heimatkreis sind 9000 angegeben.
Ich gehe daher davon aus, das die Jobboerse das ganze Angebot der BA zeigt.

Es waere nur fair, wenn man Arbeitssuchende nicht mehr noetigt, dieses Angebot zu Nutzen und sich bei zweifelhaften Adressen zu melden.

Solange nicht, bis die BA diesen Saustall aufgeräumt hat.

Das sollte nicht allzu schwer sein.

Man muss ein System einrichten, mit dem Anbieter, die nicht klar nachweisen können, das sie tatsächlich Arbeitskraefte suchen, draußen bleiben..
Gekoppelt an empfindlichen Geldstrafen, wenn ein Anbieter Falschangaben macht und Datenklau begeht.

Der rechtliche Rahmen fuer derartige Strafen besteht bereits jetzt.

Staatsversagen

Ihr roten Barone, wirklich Rot? Ich kanns nicht fassen.

oder besser ausgedrückt Politikversagen auf mehreren Ebenen sind eben doch keine Hirngespinste von der Rechten Flanke wie hier im Forum von den üblichen Verdächtigen @ andererseits und anderen linksdrehenden Foristen immer gerne unterstellt wird.

Hochmut kommt vor dem Fall.

Daten sind das eine

Schankkelner und Abräumer in Münchens Biergärten über Leiharbeit..

Staplerfahrer bei BMW über Leiharbeit...

Gastronomie und Hotels Leiharbeit

usw usw

Ich rege mich weniger über Daten auf... Ich denke die die sich über Daten aufregen sind in Arbeit. Wer Arbeit sucht sorgt sich darum zu überleben...
Ich finde es gehört in bestimmten Bereichen die Leiharbeit wieder verboten und abgeschafft!

Sagen wir es mal ganz vorsichtig:

Ein ganz alter Knochen, den man der gierigen medialen Meute heutzutage nur aus dem Grunde zuwirft, um von den WAHREN Probleme dieses Landes abzulenken!

Zwingt???

Also das kann ja wohl nicht wahr sein!
Wer kein Interesse hat eine Arbeit zu finden braucht sich ja nicht beim Arbeitsamt anzumelden! Wer allerdings Geld vom Staat haben will (Also nicht Arbeitslosengeld 1), muss sich halt an die aufgestellten Regeln halten!

Nichts desto trotz wäre es schon toll, wenn das Arbeitsamt solche Stellenanzeigen prüft und sperrt wenn solche Machenschaften gemeldet werden.
Vielleicht kann das Amt das ja machen wie einige Discounter, wer abgelaufene Ware findet bekommt dafür ein kleines Taschengeld. Dann wird der Dienst stärker genutzt, und die Mistkerle fliegen raus.

@Ferkelchen, 12:31

Ihr roten Barone, wirklich Rot? Ich kanns nicht fassen.
oder besser ausgedrückt Politikversagen auf mehreren Ebenen sind eben doch keine Hirngespinste von der Rechten Flanke wie hier im Forum von den üblichen Verdächtigen @ andererseits und anderen linksdrehenden Foristen immer gerne unterstellt wird.
Hochmut kommt vor dem Fall.

Was soll denn das jetzt? Ist @andererseits Arbeitsminister? Was hat denn das Versagen der AfA mit ROT oder linksdrehend zu tun?
Völlig sinnfreier Kommentar.

Gut

Nun, da die Tagesschau darüber berichtet ist es keine Verschwörungstheorie mehr. Nicht so wie vor vier Jahren als ich den Verdacht selber äußerte, nachdem ich selbst mal das Vergnügen mit dem Portal hatte.
Besten Dank dafür

Wenn man die vielen Fehler

und Fehlentscheidungen der Staatsverwaltung sieht und auch fehlende Kontrolle aber Sanktionen gegen die in Not geratenen, dann sollte sich grundsaetzlich etwas aendern. In einer Demokratie sollte ein Volks-Rat eine Entscheidung vor in Kraft treten kontrollieren. Auserwaehlte Weise koennten so viele Schaeden verhindern. Deutschland der Techniker, Dichter und Erfinder hat eine Menge Weise aufzubieten. Packt es an und kontrolliert fleissig.

Das ist das Ergebnis

Wenn ein absolut übertriebener Arbeitsethos auf einen völlig aufgeblähten Verwaltungsmoloch und jemanden mit genug krimineller Energie treffen.
Interessant welche Geschäftszweige sich so um diese Zwangsvermittlung aufzeigen, unter anderem auch der Artikel um die Weiterbildungsindustrie, wo absolut sinnlose Weiterbildungsmaßnahmen und Kurse verordnet werden.

Wieder ein Beweis..

..., dass in der Politik und in den Behörden hinsichtlich Datenschutz, Datenverarbeitung und Kontrolle die komplette Ahnungslosigkeit herrscht. Gleichzeitig werden tausende Webseitenbetreiber mit einer DSGVO überzogen, die viele Betreiber zur Aufgabe der Webseite veranlasst hat.
Hauptsache, man verkleidet sich als Avatar, geht auf It-Events und prahlt mit seinem Nicht-Wissen (s. Frau Bär und Herr Scheuer).
Nebenbei an alle Nörgler: Das wurde vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen aufgedeckt.

Schon lange vermutet ...

Bei Indeed hatte ich mich für einen Nebenjob im 450-€-Sektor angemeldet.
Dort gibt es eine Zeitarbeitsfirma, die seit über einem Jahr immer wieder dieselbe Stelle ausgeschrieben hatte (auf die ich mich zu Anfang ebenfalls beworben hatte). Es wurde eine einzige Person gesucht und innerhalb eines Jahres offenbar nicht gefunden?????? Da ich damals umfassende Zeugnisunterlagen und meinen kompletten Lebenslauf zusenden musste, meldete sich bei mir im Laufe der Zeit ein schlechtes Gefühl.
Unser Datenschutz wird auf diese Art und Weise komplett ausgehebelt und keinen kümmert es. Jetzt bin ich komplett verunsichert und werde das Suchen zunächst einstellen. Zu hoffen ist, dass diese Machenschaften in Zukunft verfolgt und sanktioniert werden.

@Seperatistic - 11:35

"Mit der Einführung von Hartz 4 und dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ist das einzige was wir als Arbeitnehmer haben, handelbar geworden.
Und die lieben Gewerkschaften haben alles abgenickt, ja noch profitiert. Denn es hat für reichlich Arbeit gesorgt, die Gesetze ein bisschen anzupassen."

Gesetze werden nicht von Gewerkschaften "abgenickt", weil sie am Gesetzgebungsverfahren überhaupt nicht beteiligt sind.
Sie kommentieren und kritisieren Gesetze - so, wie sie es bei Hartz VI, AfG und dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz getan haben. Und zwar so deutlich, dass seit Schröders "Basta!" auf dem DGB Kongress ein Bruch in der langen politischen Ausrichtung zwischen SPD und den Gewerkschaften stattfand, der bis heute noch nicht geheilt ist.

Und weshalb Gewerkschaften von Arbeitslosen und Geringverdienern profitieren, erschließt sich mir auch nicht.

Wie Datenhändler die Jobbörse missbrauchen

Wann werden endlich Sanktionen für Politiker, Minister, Staatssekretäre etc. eingeführt, die ihre Aufgaben nicht erfüllen????
Sätze wie diesen: "Die Bundesagentur für Arbeit teilt schriftlich mit, ihr lägen keine Hinweise vor, dass ihre Jobbörse von Datenhändlern missbraucht werde.", sind einfach unfassbar. Der Schreiber des Satzes müsste für seine Ignorantz sanktioniert werden.
Den verantwortlichen roten Minister Heil sollte man endlich in die Wüste schicken.

Man, Leute!

Was regt Ihr Euch hier eigentlich auf? Wie kann man nur so naiv sein? Fakt ist: ALLES was ins Internet gelangt, wird anderswo abgegriffen, abgerufen oder abgenommen. Immer! Es gibt nicht die geringste.. ich wiederhole... nicht die geringste Vorkehrung, die einem Datenmissbrauch, wie er jetzt bei der BA aufgetaucht ist, vorbeugen könnte. Da können sich "Sicherheitsexperten" noch und nöcher vor die Kameras stellen und das Gegenteil behaupten: es ist schlicht unmöglich! Dank des Internets sind wir nunmal zu Sklaven unserer Daten geworden, die de facto von jedem Interessierten mit Internetanschluss und einer gewissen Raffinesse jederzeit abgegriffen werden können. Wir haben es uns nunmal so ausgesucht. Hinterher Jammern gilt nicht!

Die Sauerei ist klar vorgeführt

aber es wird nix passieren. Da müssen sich Geschädigte zusammenfinden, Geld ausgeben und mit anwaltlicher Beweishilfe Strafanzeige stellen, sonst wird sich niemand darum kümmern.
Einen Skandal aufzudecken bedeutet noch lange nicht, dass der Betreiber was zu befürchten hat. Und weil der das weiß, wird ihm die vorübergehende Aufregung am A... vorbei gehen.

@Autochon 06:53

"Der neoliberale Staat ist an anderen Stellen willens, die Daten seiner Bürger für bare Münze zu veräußern."

Ich nehme mal an, Sie sprechen von der BRD.
Können Sie sagen, wo das geschiet, welche Daten angeblich verkauft werden? Oder sind dies nur Mutmaßungen Ihrerseits?

Diese Erfahrung

kann ich 100% teilen. Ich hatte Glück, dass sie mir keinen Computer-Grundkurs ans Bein binden wollten.
Die Plattform ist in weiten Teilen unbrauchbar, so kamen z.B. beim Suchbegriff "Kunsterzieher" Angebote von Kunststoffspritzereien.

Bundesagentur für Arbeit

Eine reine Verwaltung, ohne erkennbare Bemühung, wirklich Arbeit zu vermittel.
Entweder sind die Angebote in der Jobbörse gar nicht mehr aktuell, noch wird darauf hin gearbeitet, wirklich eine passende Arbeit zu finden.
Selbst Fachkräfte, bei nacheislich bestehenden Mangel, werden weder vermittelt, noch bekommen sie überhaupt passende Angebote.
Nur artfremde Arbeiten und Umschulungen, die gar nicht gebraucht werden und am Arbeitsmarkt vorbeizielen.

Was bringt die Empörung wen alle betroffenen Stellen wechguken..

Ja, was bringt es, wen sich keiner drum kümmert und das seit 2009 , wohl möglich noch früher...

Leben wir mittlerweile in einer Bananenrepublik...

@Ferkelchen

Tja, da hätten sich die Rechten Parteien mal selber auf die Schulter klopfen können, wenn diese die Anfrage gestellt hätten (!)

Haben diese aber nicht...

Eine Demokratie - kann - muss mit einem "Rechten Rand" durchaus leben...
Das Problem mit den Daten ist ja erst jetzt aktuell geworden, obwohl es anscheinend "die Spatzen schon länger von den Dächern gezwitschert haben".
Da haben ziemlich alle Parteien also noch alle Chancen sich zu profilieren, z.B. mit prakmatischen, aber praxis-relevanten Lösungsansätzen. Das ist für viele "Baustellen" notwendig.
Ich bin offen für konstruktive Vorschläge von allen Seiten.
Hauptsache es wird mit-und untereinander diskutiert, hoffentlich auch gestritten - aber ich glaube es sind sich viele Bürger einig, das inhaltslose Parolen nichts ändern werden.
"Einfach mal schnell abgeschoben" ist definitiv keine Menschen und Resourcen-schonende Lösung. Gemeinsam, die weltweiten Fluchtursachen endlich mal beginnen international, menschenfreundlich, aufzuraümen.

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