Ihre Meinung zu: Bundesparteitag der FDP: Es kommt etwas in Bewegung

28. April 2019 - 14:49 Uhr

Parteichef Lindner attackierte die Grünen, der FDP-Leitantrag forderte weniger Steuern und Bürokratie. Aber abseits vom Erwartbaren wurde klar: Es kommt etwas in Bewegung bei den Liberalen. Eine Analyse von Marcel Heberlein.

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Kommentare

Lindner attackiert die Grünen

Wo der Mann Recht hat, hat er Recht...

Die FDP fordert

Eigentlich kann man dem Kommentar von Marcel Heberlein nur zustimmen.

„ Zumindest in diesem Punkt war die FDP bei diesem Parteitag wieder ganz wohlig bei sich selbst angekommen".

Diese Erkenntnis trifft es auf dem Punkt. Ich erreiche in Bälde die 70 und kann mich nicht erinnern, womit die FDP jemals in Erscheinung getreten ist. Außer zur Mehrheitsbeschaffung. Versteht sich.

Wenn die Pünktchen-Partei weiterhin die Partei der neoliberlaen Kapitalisten und Arbeitskräfteausbeuter bleibt - und danach sieht's aus - wird's eher nix mit den avisierten Bewegungen...
also: jetzt wart' mer z'erscht...

Lindner

Lindner attackiert die Grünen, aber ist privat guter Freund mit Özdemir. Vielleicht planen die beiden ja Showangriffe, wie man den Wähler beeindruckt. Frauen sollten gleiche Chancen wie Männer bekommen und nicht bevor teilt werden, nachher geht das ganze Spiel von vorne los, dann für Männer? Gleichberechtigung oder Bevorteilung? Was wäre richtiger?

So ein Quatsch

Die FDP wird sich überhaupt nicht ändern und bleibt beim Sozialdarwinismus. Nur Reiche und Konzerne sollen alle Freiheiten haben.

Ferner ist nicht die Feigheit nach der letzten BTW zu vergessen, bloß keine Verantwortung übernehmen war das Ziel. Zumindest nicht dann wenn man weiß das Vieles schief laufen kann wenn man Verantwortung übernimmt.

Die FDP war früher Königsmacher oder Zünglein an der Wand, selbst dafür taugt sie nicht. Unnütz wie ein Kropf.

Das muss jetzt aber schnell gehen, wenn‘s was bringen soll

„Wenn es nach der FDP geht, soll CO2 in allen Bereichen der Gesellschaft einen Preis bekommen. Dann soll der Markt bestimmen, wo man am schnellsten und billigsten CO2 einsparen kann. Das Problem: komplex. Die Lösung: mehr Marktwirtschaft“

Da liegen sie mal richtig. Dann müssen aber die Subventionen auf fossile Energieträger konsequent weg. Sie sind nämlich unvereinbar mit Marktwirtschaft.

„Stundenlang, leidenschaftlich streiten die Mitglieder über Frauenförderung. Das Ergebnis: Eine starre Quote halten die meisten Liberalen für Teufelszeug. Aber für Nichtstun ist das Problem zu groß“

Allerdings.

„Nun soll jeder Landes- und Kreisverband eigene Ziele bekommen (...) Anreize? Sanktionen? Keine. Druck soll allein dadurch entstehen, dass die Verbände sich regelmäßig für die Ergebnisse rechtfertigen müssen“

Viel Zeit, zuzuschauen und abzuwarten, ob den wohlklingenden Worten jetzt auch Taten folgen (und ggf. welche - und vor allem, ob die etwas bewirken) haben die Wähler allerdings nicht.

Diese CO2-Abgabe ...

müsste aber schon sehr hoch sein und mindestens zu einer Verdoppelung des derzeitigen Benzin-, Öl- und Gaspreises führen, damit die noch ca. 60 % gut verdienenden Deutschen ihr Verhalten (z. B. zu starkes Heizen der Wohnräume, Wochenendausflüge in die Alpen, ...) ändern!
Außerdem müssten für die vielen Geringverdiener in Deutschland Transferzahlungen eingeführt werden, da sie diese starke Verteuerung aus ihren zu niedrigen Einkommen nicht finanzieren können!
Von beiden Punkten (sehr hohe CO2-Abgabe und Transferzahlungen) ist die FDP aber weiterhin meilenweit entfernt und somit bleibt das ganze nur eine Alibiforderung für das Wahlprogramm!

Ja, das CO2-Problem

Hat doch eine 16jährige Schülerin es geschafft
die Politiker zu wecken.
Die FDP schlägt vor, ein Preisschild an CO2 dranzuhängen. Das wird z.B. alles verteuern, was irgendwie mit Massentierhaltung zu tun hat - also doch ein Verbot - eben durch die Hintertür.
Noch weniger wird die Idee der Regierung funktionieren: "CO2-Steuer". Weil - wie es so Brauch ist in DE - jeder Groß-Verursacher eine Ausnahmeregelung durchdrücken wird - allen voran die Landwirtschaft als größter CO2-Sünder.
Dumm gelaufen: Erst jahrelang vollmundige Zusagen abgegeben und dann unter Zugzwang irgendwas machen müssen.

Natürlich...

hat der Mann das Recht, die Grünen zu attackieren.
Aber ist das eine Meldung wert?
Das liegt doch eher in seiner Rolle, egal ob er den Grünen zustimmt oder nicht. Es ist schliesslich Wahlkampf...

Zu 16:43 von JueFie "Sozialdarwinismus - So ein Quatsch"

Die FDP wird sich überhaupt nicht ändern und bleibt beim Sozialdarwinismus. Nur Reiche und Konzerne sollen alle Freiheiten haben.
Ferner ist nicht die Feigheit nach der letzten BTW zu vergessen, bloß keine Verantwortung übernehmen war das Ziel. Zumindest nicht dann wenn man weiß das Vieles schief laufen kann wenn man Verantwortung übernimmt.
...

@JueFie, was wollen Sie eigentlich.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, auf keinen Fall, dass die FDP gewählt wird und Verantwortung übernimmt. Also sollten Sie doch mit der Entscheidung von Lindner zufrieden sein.

Da gibt es die Geschichte von Karl und Willi, die sich Würste bestellt haben.
Eine Wurst war etwas größer. Karl schnappt sich diese schnell. Willi beschwert sich.
Karl fragt Willi, welche hättest Du genommen. Als dein Freund die kleinere Wurst selbstverständlich, antwortet Willi.
Was willst Du, die hast Du doch, sagt Karl lächelnd.

Also, wenn man bekommen hat was man "wollte", sollte man sich nicht beschweren. ;)

Neoliberal

Die Liberalen geben dem deutschen Liberalismus ein neues Gesicht, sie sind im besten Sinne neoliberal. Das ist nicht jedermanns Geschmack, es muss aber nicht jede Partei gleich sein (das wäre sonst ja Einheitsbrei).

spätrömische Dekadenz

hat es mal einer - wer war das noch? - genannt. Wenn man das Maul aufmacht und wartet, dass die gebratenen Tauben hineinfliegen.
Die so gescholtenen waren allerdings der falsche Adressat, die haben nämlich geschuftet, um von ihrer Arbeit gleich mehrere zu ernähren. Ein paar Krümel für sich und die eigene Familie und einen großen Kuchen für andere, deren Leistung es war, die Maschinen zu besitzen, an denen sie sich abrackerten.
Jetzt treffen die Liberalen die Kräfte des so geliebten Marktes an ganz ungewohnter Stelle: bei den Wählerstimmen. Die Nachfrage ist erbärmlich, weil der Kunde nicht mehr auf die Produktbeschreibung hereinfällt. Und das Angebot auf der anderen Seite hoch, denn auf billige Versprechen hat die FDP kein Monopol.
Nennt sich "Selbstheilungskräfte des Markts", heißt konkret "Verschwinden von nicht konkurrenzfähigen Anbietern", z.B. aus den deutschen Parlamenten.

weniger Fleisch

@ lubbert:
Das wird z.B. alles verteuern, was irgendwie mit Massentierhaltung zu tun hat - also doch ein Verbot - eben durch die Hintertür.

Verbot von Fleisch sicherlich nicht, aber weniger, das wäre gut für die Umwelt.

Für die Lösung

der Klimaprobleme brauchen wir Profis, und nicht die FDP, keine Lobbyisten, und schon gar nicht Herrn Lindner.

16:43 von JueFie

So ein Quatsch

Die FDP wird sich überhaupt nicht ändern und bleibt beim Sozialdarwinismus. Nur Reiche und Konzerne sollen alle Freiheiten haben.

Ferner ist nicht die Feigheit nach der letzten BTW zu vergessen, bloß keine Verantwortung übernehmen war das Ziel. Zumindest nicht dann wenn man weiß das Vieles schief laufen kann wenn man Verantwortung übernimmt.

Die FDP war früher Königsmacher oder Zünglein an der Wand, selbst dafür taugt sie nicht. Unnütz wie ein Kropf.
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Richtig, wichtig für Deutschland ist ja die direkte Nachfolgeorganisation eines noch nie funktionierenden Systems, das seine Bürger einmauerte.
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Die sind ja unverzichtbar?

Faire Gleichbehandlung

@ Hackonya:
Frauen sollten gleiche Chancen wie Männer bekommen und nicht bevor teilt werden

Deshalb wäre ich dafür, dass jede Wahlliste den gleichen Anteil von Frauen und Männern wie in der deutschen Bevölkerung aufweisen muss. Klare Sache und vollkommen fair.

Am 28. April 2019 um 17:08 von lubbert

"Noch weniger wird die Idee der Regierung funktionieren: "CO2-Steuer". Weil - wie es so Brauch ist in DE - jeder Groß-Verursacher eine Ausnahmeregelung durchdrücken wird - allen voran die Landwirtschaft als größter CO2-Sünder."

Na dann, mit gutem Beispiel vorangehen, und auf Nahrung verzichten, dann kommen wir auch ohne Landwirtschaft aus - übrigens auch auf pflanzliche Nahrung!

Das Problem an der FDP ist,

Das Problem an der FDP ist, dass sie auch weiterhin die Patei für Steuersenkung und die Rechte von Firmen und Vermögen über die der Bürger stellt.
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Wer immernoch auf "Freiwilligkeit" bei Themen Frauenanteil, Bezahlung von Frauen, Umweltstandards, Arbeitnehmerrechte, etc. setzt, ist nicht ignorant, sondern böswillig täuschend... und in der Tasche von eben jenen Firmen.
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Es ist auch eine Offenbarung, dass die Abwesenheit von Firmenspenden als Gefahr für die Demokratie dargestellt wird... Das Gegenteil ist der Fall. Amerika sollte ein mahnendes Beispiel sein.
Firmen und jeder juristischen Person (Vereine, Stiftungen... egal welcher Couleur) sollte es verboten sein für Parteien zu spenden.
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Letztlich muss man konstatieren, dass die FDP auch weiterhin nichts im Bundestag verloren hat...
Solange diese Partei nicht zu ihren Wuzeln, Bürgerrechte, zurückkehrt, gibt es keine thematische Existenzgrundlage.

Ein zweites Mal fällt keiner darauf herein.

"der FDP-Leitantrag forderte weniger Steuern und Bürokratie"

Ej, das kennen wir schon.

Aber die meisten haben seit damals nachgeguckt und wissen jetzt, dass sie kein Hotel besitzen.

es tut sich was?

Ja was denn? Der Typ aus der Rasierwasserwerbung, maskulin, erfolgreich, cool, durchsetzungsstark: der grinst mich jetzt schon seit Jahren von den FDP-Wahlplakaten an. Und immer neue, unverbrauchte Girlies, die ihm an die Seite gestellt werden, eine ein- bis zweijährige Karriere als Alibi-Frau vor Augen, von hochbezahlten Stylisten zur Sympathieträgerin aufgemotzt. Und beide erzählen mir, dass es mir umso besser geht, je reicher mein Chef ist? The same procedure like the last fifty years?
Was bitte tut sich denn da?

Zu 17:08 von lubbert " eine 16jährige Schülerin"

... hat was konkret geschafft? Das ist mir viel zuviel Narzissmus dabei!

Diese Überschätzung ist doch längst eine weltweit medieninszenierte Vermessenheitsverzerrung, die der Schüĺerin und der Sache auf Dauer kaum gut tun kann.

"Die Politiker" u.a.
Viele verhalten sich wie die Lemminge und rennen ohne nachzudenken dem Pulk hinterher.

Für Klima und Umwelt und die Menschen nichts gewonnen, im Gegenteil!

Wenn die FDP sich auch im Kern

erneuert und wieder sich für breite Schichten der Wähler öffnet ,dann kann sie den Grünen bald Wähler abnehmen. Wahlen werden in der Mitte gewonnen nicht Rechts oder Links das war schon eh und je so. Dann kann auch wieder ein 2stelliges % Wahl Ergebnis eintreten. M.M.

FDP bleibt FDP

Richtig. Die FDP bleibt beim Sozialdarwinismus.

Und was für ein Staatsverständnis die FDP hat, sieht man an der Forderung, dass die den Artikel 14 des GG entfernen wollen. Das GG hat einen Selbstschutz aus geschichtlicher Erfahrung. Die ersten 20 Artikel haben Ewigkeitscharakter und können nicht gestrichen werden.

Dagegen sagt die FDP nichts angesichts des vom "Wertegemeinschaftswesten" angestachelten neuen Kalten Krieg.

Zwei Parteien sind im Bundestag auf jeden Fall überflüssig: AfD und FDP.

ein Verbot - eben durch die Hintertür...

Und eine weitere Möglichkeit Kasse zu machen...
Wann hört dieses Abgaben -geschnorrte endlich auf, wir haben doch immer weniger in der Tasche...

Na ja, sprachlich mag es

Na ja, sprachlich mag es stimmen, dass etwas in Bewegung kommt, denn Schaumschläger produzieren auch Bewegung. Ich erkenne bei der FDP kenne wirkliche Bewegung, eher den Aufguss alter Sprüche mit einem neuen Gesicht garniert. Ob sich wirklich mehr als 8% davon blenden lassen?

worauf

sich die FDP konzentrieren sollte, sind ihre Kern-Werte und -Ziele. Das gilt auch für alle anderen Parteien. Die Verwässerung der Parteiprogramme und die Konzentration auf den beständigen Versuch, in der Klientel der jeweils anderen Parteien zu fischen, funktioniert schon bei den sog. Volksparteien nicht. Bei kleineren Parteien führt es garantiert in die Bedeutungslosigkeit.

16:37 von Hackonya2

er duzt sich auch mit dem hoffnungsträger habeck. und ich werde gar von linken hier angemacht, weil ich ihre sprache spreche

Ich verstehe nicht

wie man von Steuersenkungen reden kann, wenn gerade die CO2-Steuer eingeführt werden soll. Die schlägt sich auf alles nieder bis zum letzten Produkt.
Außer das Fliegen soll ausgenommen werden, was die größten Dreckschleudern sind.
Die Co2-Steuer ist eine Endloskette zum Geld verdienen.
Die FDP ist wohl nicht ganz auf dem neusten Stand, und ich wollte die zur Wahl eigentlich nehmen.
Tolle Sätze die man lesen kann.

@Hackonya2 16.37

"Gleichberechtigung oder Bevorteilung? Was wäre richtiger?"

Merhaba! Bevorteilung kann nicht richtig sein, Gleichberechtigung muss selbstverständlich sein. Es sei denn, man hält Frauen für schutzbedürftige schwache Wesen, die von der Wiege bis zur Bahre Schutz und Bevorzugung brauchen. Das wäre ein erbärmliches Frauenbild, das andern Parteien vorbehalten ist. Die Frauen in der FDP wollen das selbst nicht, weil sie es nicht nötig haben

@ 14:50 von karwandler (Vorgängerthread)

"Woraus dann folgt: Leistung und Können von Frauen kann mit Leistung und Können von Männern nicht mithalten."

Gewiss; auch wenn Sie es provokant meinen. Es ist in einigen Bereichen schlicht eine Definitionsfrage:

Im Sport z. B. differenziert man vom dörflichen Fußballverein bis hinauf zu den Olympischen Spielen sicher nicht aufgrund der Tatsache, dass Frauen leistungsmäßig gleich gestellt sind ...

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Sie wissen doch ebenso gut wie ich, dass eine Vergleichbarkeit der Geschlechter nicht auf Leistung und/oder Können reduzierbar ist.

Wäre dem so, dann bitte her mit der Quote bei Weltklassekomponisten und Spitzenkriminellen.

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Aber das führt vom Thema fort.
Die FDP macht das schon richtig; der Anteil an Frauen in Führungspositionen soll in etwa ihrem Anteil bei den Mitgliedern entsprechen.
Mithin sollte der Schwerpunkt im Wecken von weiblichem Interesse für Parteipolitik liegen.

Fänden Sie im Analogieschluss eine Männerquote bei den Kindergartenleiterinnen wünschenswert?

@JueFie, 16.43h

Ich habe noch nie FDP gewählt, trotzdem muss ich sie hier in Schutz nehmen.
Dass sie die Jamaika-Verhandlungen scheitern ließ, war keine Feigheit sondern das einzig Vernünftige, um die grünen Chaoten auszubremsen.
Eine Regierung mit Merkel und den Grünen mag ich mir nicht einmal vorstellen.

17:31 von ex_Bayerndödel

Am 28. April 2019 um 17:08 von lubbert

"Noch weniger wird die Idee der Regierung funktionieren: "CO2-Steuer". Weil - wie es so Brauch ist in DE - jeder Groß-Verursacher eine Ausnahmeregelung durchdrücken wird - allen voran die Landwirtschaft als größter CO2-Sünder."

Na dann, mit gutem Beispiel vorangehen, und auf Nahrung verzichten, dann kommen wir auch ohne Landwirtschaft aus - übrigens auch auf pflanzliche Nahrung!
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Bei solchem Erfolg müssen die sich aber neue Steuern einfallen lassen.
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Wie beim Wassersparen, anschließend wurde es teurer, diametral zur Einsparung.
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(Grünlich sollte das, wie beim Fliegen och nur für Normalbürger gelten?)

@vweh, 17.29h

Da stimme ich Ihnen zu.
Doch wo sollen diese Profis sein?
Bei den Grünen garantiert nicht.

@Forengeschwätz, 17.31h

Dann her mit den Kandidatinnen.

Ich kann niemand wählen, der nicht kandidiert und eine Verteilen der Posten nur nach Geschlecht dürfte kaum dem Wählerwillen entsprechen.
Ich sehe da ein hausgemachtes Problem der ach so benachteiligten Frauen.

um 17:59 von andererseits

>>“Na ja, sprachlich mag es stimmen, dass etwas in Bewegung kommt, denn Schaumschläger produzieren auch Bewegung. Ich erkenne bei der FDP kenne wirkliche Bewegung, eher den Aufguss alter Sprüche mit einem neuen Gesicht garniert. Ob sich wirklich mehr als 8% davon blenden lassen?“<<

Blenden lassen junger Mann? Ihren favorisierten Linksparteien (SPD/Grüne/Linke) wird alles andere als ein Höhenflug prognostiziert und deswegen wird sicherlich auch für die FDP was abfallen? Da braucht sich keiner „blenden“ zu lassen, reine Logik.

Auf Kommentar antworten

Am 28. April 2019 um 17:31 von ex_Bayerndödel
Sie wissen ja; Übertreibung verdeutlicht.
Auf Nahrung verzichten; bin schon dabei.
Gestern Weintrauben aus Indien gesehen -
kommen die CO2-neutral nach DE?
Wie gesagt die Landwirtschaft (Massentierhaltung) ist ein Haupt-CO2-Produzent; aber zur Kasse werden wohl wieder die Autofahrer gebeten.

Der Markt regelt Alles

Vielleicht sollte man den CO2 - Preis pro Molekülschwingsterm festlegen. Dann stellt der Markt das Molekül ruhig und die Klimakatastrophe ist gebannt.

an der FDP gibt es sicher Einiges

was man zu Recht kritisieren kann, aber sicher nicht, dass sie die Fahne der Freiheit und Eigenverantwortung hoch hält. Verbots- Bevormundungs- und Nannyparteien haben wir schon mehr als genug!

Schon der dritte Artikel über

Schon der dritte Artikel über diese nutzlose Kleinstpartei in den letzten Tagen.
Klar ist jedenfalls, dass die FDP nur eine Sache hat, die die anderen Parteien nicht haben: Komische bonbonfarbene Deko.

Alles andere findet man bei drei oder vier übrigen Parteien auch: Keine Frauenquote, Marktwirtschaft und Lobbyismus über alles, keine Ahnung von Klimapolitik, keine Ahnung vom Leben der `einfachen Leute´, bereitwillig geöffnete Taschen, um Geld reinzuscheffeln.

Wozu also braucht man eine FDP ?

@ karwandler (Vorgänger-Thread)

"Woraus dann folgt: Leistung und Können von Frauen kann mit Leistung und Können von Männern nicht mithalten. Denn sonst wären Männer und Frauen doch etwa gleich in Führungspositionen vertreten."

Auch das ist ein Fehlschluss. Darüber, wer in Führungspositionen kommt, entscheidet nicht nur das Können, sondern auch (und oft in viel stärkerem Maße) das Wollen.

Es gibt eine bestimmte Gruppe von Mensch, die extrem macht- und wettbewerbsgeil ist, in der Dominanzhierarchie ganz oben sitzen will und bereit ist, diesem Ziel alles andere im Leben (Freunde, Liebesbeziehungen, Familie, Hobbys) total unterzuordnen. Diese Gruppe von Menschen ist zu rund 90 % männlich.

Frauen streben tendenziell nach mehr Work-Life-Balance als Männer und nach einem Leben, das nicht nur in puncto Karriere erfüllt ist. Deshalb wollen viele gar nicht in Führungspositionen.

Meiner Frau wurde mehrmals eine Führungsposition bei ihrer Bank angeboten. Sie will aber nicht, wir verbringen lieber mehr Zeit mit den Kindern.

Zu 17:33 von frosthorn -Macho - Macho -

..Und immer neue, unverbrauchte Girlies, die ihm an die Seite gestellt werden, eine ein- bis zweijährige Karriere als Alibi-Frau vor Augen, von hochbezahlten Stylisten zur Sympathieträgerin aufgemotzt. ..

@frosthorn, was ist das jetzt für ein Machogehabe von Ihnen?! Wen meinen Sie da jetzt konkret?
Haben Sie das nötig oder fehlen Ihnen die Argumente gegen diese Frauen. Brauchen Sie selbst ein Alibi?

Ok, wenn Ihnen die Politik und die Richtung der FDP grundsätzlich nicht passt, aber was Sie da abliefern geht gar nicht.
Frauen werden oft unterschätzt. Egal wo man politisch steht, die Kanzlerin ist da ein treffliches Beispiel. Von Alibi keine Spur.

@deutlich, 19:31

… aber sicher nicht, dass sie die Fahne der Freiheit und Eigenverantwortung hoch hält

Ähemm. Die "Freiheit" z.B., sich ihre "Eigenverantwortung" durch großzügige Spenden zu sichern? Und wenn jemand auch nur wagt, am Lobbyismus zu rütteln, sofort "die Demokratie in Gefahr" zu sehen?

@17:31 von Forengeschwätz

"Deshalb wäre ich dafür, dass jede Wahlliste den gleichen Anteil von Frauen und Männern wie in der deutschen Bevölkerung aufweisen muss. Klare Sache und vollkommen fair."

Dann wissen Sie offensichtlich nicht, was Gleichberechtigung bedeutet. Es bedeutet "gleiche Chancen für alle". Das, was Sie gerne hätten, ist Gleichmacherei. Niemand verwehrt es Frauen in eine Partei einzutreten und Karriere zu machen. Wenn aber mehr Männer auf einer Wahlliste stehen wollen als Frauen oder es nicht genug Frauen gibt, dann ist das einfach so.

Zu 17:40 von Gerd_X3498 -Fake- -Falschspiel-

Und was für ein Staatsverständnis die FDP hat, sieht man an der Forderung, dass die den Artikel 14 des GG entfernen wollen.

Das ist falsch und unfair, die FDP will den Artikel 14 des GG (Schutz des Eigentums, des Erbrechts, Verpflichtung, Enteigung nur zum Wohle der Allgemeinheit gegen Entschädigung) nicht entfernen. Es geht um Artikel 15 GG und das ist ein gewaltiger Unterschied!

... und es geht dabei um die rechtliche bzw. gesetzliche Grundlage die es dafür nicht gibt.

19:41 von Silverfuxx

Schon der dritte Artikel über diese nutzlose Kleinstpartei in den letzten Tagen.
Klar ist jedenfalls, dass die FDP nur eine Sache hat, die die anderen Parteien nicht haben: Komische bonbonfarbene Deko.

Alles andere findet man bei drei oder vier übrigen Parteien auch: Keine Frauenquote, Marktwirtschaft und Lobbyismus über alles, keine Ahnung von Klimapolitik, keine Ahnung vom Leben der `einfachen Leute´, bereitwillig geöffnete Taschen, um Geld reinzuscheffeln.

Wozu also braucht man eine FDP ?
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*
Ich habe bereits um 17:30 die Frage gestellt wofür wir die Nachfolgepartei der SED/PDS brauchen.
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Die FDP hat zumindest mit Herrn Genscher einige Mitbürger über Ungarn vor den Rückenschuß bewahrt.

@Silverfuxx, 19.41h

Den größten Mangel an Sachverstand stelle ich nach wie vor bei den "Quotenparteien" fest.

Silverfuxx 19.41

, keine Ahnung von Klimapolitik, keine Ahnung vom Leben der `einfachen Leute´,"
na, da sind wir ja froh, dass es die GrünInnen so mit dem Leben der einfachen Leute haben und deren Sorgen kennen. Außerdem haben die eine Vorsitzende, die weiß, wie man Strom im Netz speichern kann;-) und Lobbyisten kommen an die gar nie nie ran

"Wenn es nach der FDP geht, soll CO2 in allen Bereichen der Gesellschaft einen Preis bekommen. Dann soll der Markt bestimmen, wo man am schnellsten und billigsten CO2 einsparen kann."

Guter Ansatz. Eine CO2-Steuer ist m. E. eine der wenigen potenziell wirkungsvollen Maßnahmen gegen den Klimawandel (sie erzeugt Innovationsdruck).

Natürlich kommt es auf die Umsetzung an. Stichwort Emissionshandel: Wenn wir in der BRD weniger CO2 ausstoßen, die Polen mit ihren Kohlekraftwerken aber umso mehr, dann betreiben wir in Europa nur ein Nullsummenspiel. Dann ist die einzige Auswirkung, dass der Strom in Deutschland teurer ist und in Polen billiger.

Zudem darf die Steuer nicht so hoch sein, dass unsere Wirtschaft international überhaupt nicht mehr wettbewerbsfähig ist, denn dann entstehen eben keine Innovationen, sondern nur Jobverluste.

Drittens (und das ist leider der utopische Teil) müsste weltweit eine CO2-Steuer erhoben werden, denn ohne China und die USA bleibt all dies wirkungslos.

Ich schätze an der FDP

den freiheitlichen Grund Gedanken der Jedem das Recht auf eigene Verantwortung läßt und nicht Bevormunden der Bürger wie es bei einigen anderen Parteien so gehandhabt wird.

um 19:41 von Silverfuxx

>>"Wozu also braucht man eine FDP ?"<<

Um beispielsweise ehemalige Grünlinge aufzufangen die etwas an Reife gewonnen haben.

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