Kommentare

Mieten

Ich bin in der Immobilienbewertung tätig. Das Thema Finanzamt in der Erbschaftssteuer ist für uns leider nicht neu. Wir machen die gleichen Erfahrungen wie der betroffene Herr aus dem Beitrag. Das das Finanzamt/ der Staat leider kein Interesse daran hat die Erbschaftssteuer auf die Ist-Mieten abzustellen können wir uns nur so erklären, dass der Staat darin eine riesen Einnahmequelle sieht. Da sich die einzelnen Vermieter nicht derart wehren können wie Großunternehmer macht die Sache für den Staat noch einfacher. Unternehmen zahlen meist nichts (bei einem riesigen Immobiliewert) erbende Vermieter müssen meist für die horrenden Vorderungen des Finanzamtes einen Kredit und meist auch die Mieten erhöhen. Nachvollziehbar- nein. Zumal auch das Finanzamt prüfen kann, ob die Mieten im Objekt dauerhaft niedrig waren. Hier müsste es zwingend zu Gunsten der Vermieter eine Änderung geben.

Gieriger Staat

Lässt den Bürgern nicht mehr die Luft zum atmen. Herr Macron senkt massiv die Steuern in der BRD wird der Bürger weiter massivst geschröpft.
Deutschland ist bei Steuern und Abgaben Spitze: Von den Arbeitskosten (Bruttolohn plus Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung) bleibt nach Steuern und Sozialabgaben nur noch rund die Hälfte übrig. Mit einer Steuer- und Abgabenlast von durchschnittlich 49,5 Prozent ist Deutschlandin einem Vergleich von 36 Industrieländern gemeinsam mit Belgien das Land, das den Beschäftigten am meisten Geld abnimmt. Die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland ist im internationalen Vergleich damit weiterhin überdurchschnittlich hoch.

sozialer wohnungsbau

warum werden die steuern nicht einfach anhand der tatsächlichen wohnungsmieten berechnet? die neuen eigentümer könnten sich ja gegenüber der stadt münchen mit einer mietpreisbindung über einen gewissen zeitraum verpflichten. somit ist eine gewinnmaximierung ausgeschlossen und der sozialen wohnungsmarkt wäre etwas ausgebaut. damit wäre doch allen geholfen;)

Daß der "Mietspiegel"

Daß der "Mietspiegel" tatsächlich eben kein Mietspiegel ist, wurde ja bereits seit vielen Jahren moniert. Daß sich eine Partei, die für sich in Anspruch nimmt "für die kleinen Leute da zu sein" sich diesem Problem nicht annimmt zeigt, daß sozial, auch auf anderen Gebieten, eben nur inhaltleeres Geschwafel ist.
Einem Vermieter, der faire Mieten nimmt fiskalisch "Liebhaberei" zu unterstellen ist im Grunde der blanke Hohn.

das ist nichts Neues

vor 30 Jahren sagte man im Finanzamt Wiesbaden zu mir, "Sie können Ihre Mutter umsonst wohnen lassen, wir richten uns nach dem Mietspiegel, um die fiktive Miete zu berechnen".
Meinem Nachbarn erklärte der gleiche Beamte, er solle seine Mieter öfters wechseln, und nicht 30 Jahre billig wohnen lassen.

Das Ganze ist also kein Phänomen der heutigen Zeit.

Liebhaberei

Das nennt sich Nächstenliebe und ist christliche Religionsausübung.
Art. 3 GG
(3) Niemand darf wegen ..., seines Glaubens, seiner religiösen ... Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
Art. 4 GG
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Mit der Unterstellung von Liebhaberei, was an sich schon Unsinn ist, verstößt das Finanzamt hier gegen das GG.

Frage verstanden?

>>Johannes Fechner "Wir haben effektivere Mittel, um die Mieter zu schützen"<<

Hat Herr Fechner die Frage und das Thema verstanden?
Hier geht es um eine Benachteiligung der "sozialen" Vermieter.

Der Staat ist einer der größten Mietentreiber

Dieses Beispiel ist nur eines von vielen, wie der Staat selber die Mieten in die Höhe treibt.
Beispiel 1. Die Grunderwerbssteuer:
Im Jahr 1995 in NRW auf 1,5 %, jetzt auf 6,5%
Beispiel 2. Die Energieeinsparverordnung:
Alle Fachleute haben vorhergesagt, dass die letzte Novelle kaum Energieersparnis bringt, aber ca. 8% mehr Baukosten verursacht. Sie kam besserem Wissen zum Trotz.
Beispiel 3. Neue Landesbauordnung NRW:
Alle Wohngebäude müssen jetzt ab dem 4 Stock einen Aufzug haben. Mehr Fläche für Fahrräder und Kinderwagen im Haus. Mehr Behindertengerechte Wohnungen Pflicht. All das muss gebaut und finanziert werden, selbst wenn bei den Bewohnern gar kein Bedarf besteht.
Beispiel 4. Grundstücksverkäufe der öffentlichen Hand:
Diese werden i.d.R. an den Höchstbietenden verkauft. Was baut der dann wohl? Sozialwohnungen?
Es gibt weitere Beispiele.
Der Staat verteuert die Investition in Wohnungen und damit die Mieten. Danach beschimpft er die Vermieter um von seinem Versagen abzulenken.

Mieten und Steuerrecht:Soziale Mieter werden bestraft...

Das widerlegt alle Behauptungen,Politik und Staat würden etwas gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn haben,etwas dagegen tun wollen.Faktisch werden Vermieter über das Steuerrecht genötigt "alles herauszuholen".

Und die expansiven deutschen Bauvorschriften sorgen dafür,daß Neubauwohnungen nur teuer sein können.

Denn sie wissen was sie tun ?

"Wo zwei oder drei in seinem Namen stehen......" , kommt ein Zöllner und treibt sie auseinander.

Die 66%-Regelung.....

hinsichtlich der Werbungskosten bei V+V kenne ich auch noch. Natürlich kann man gegen diese Regelung sein! Wenn die Kritiker doch nur eine praktikable Alternative vorlegen könnten! Ganz schnell haben wir dann wieder die Schlagzeilen in den Medien, daß Verwandte eine Immobilie nutzen und der Eigentümer aus dieser Einkunftsart einen "Verlust" erwirtschaftet, der dann wieder das zu versteuernde Einkommen und schließlich die Einkommensteuer drückt, obwohl tatsächlich z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden oft genug wirklich nur Liebhaberei vorliegt.

"soziale Mieten"

Um zu zeigen, dass es ähnliche Umtriebe eines Staates, um an Geld auch von "Fairen" Vermietern zu kommen, gibt:
Beispiel: Spanien:
Wer dort seine Ferien-Wohnung preiswert vermietet, etwa weil er Freunde oder Verwandte dorthin einlädt- oder diese sogar kostenlos dort wohnen lässt, muss trotzdem die für die marktüblichen Mieten vorgesehenen Steuern zahlen. Nur wenn der Eigentümer selbst dort wohnt, gilt dies nicht.
D. h. wenn man seine Tante in der Hochsaison dort 1 Monat kostenlos wohnen lässt, die marktübliche Miete aber 3000€ beträgt, muss man 19% = 570€ Steuern bezahlen, obwohl man keine Einnahmen hat

Das ist typisch für die Politik...

...es wird nur gelabert, aber nicht gehandelt. Und dann wundert man sich, warum hierzulande die Verdrossenheit steigt und inzwischen sogar nach Enteignung gerufen wird? Die Regierung will 1,5 Mio. neue Wohnungen bauen, doch wie das Statistische Bundesamt gerade mitgeteilt hat, sind die Baugenehmigungen für Wohnungen in den ersten beiden Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um 0,1 % gesunken. Dabei müssten sie drastisch steigen. Und wenn man sich die Mietpreise ansieht, die verlangt werden, muss es in Deutschland bloß noch Besserverdienende geben. Doch jede Maßnahme, die die Auswirkungen des Immobilienwahnsinns zumindest abmildern könnte, wird zerredet. Unterdessen suchen viele händeringend nach bezahlbarem Wohnraum. Wie lange will sich die Politik eigentlich noch Zeit lassen, um den Betroffenen zu helfen? Weitere wohlklingende, aber letztlich nutzlose Regelungen beschließen (Mietpreisbremse), um den Menschen Sand in die Augen zu streuen?

Komisch.

Bislang hatte niemand was dagegen, dass Vermieter steuerlich geschöpft werden (außer den Vermietern selbst natürlich). Plötzlich wird auch die andere Seite der Medaille betrachtet. Das kann gelöst werden...Steuer für Mieteinnahmen und Erbschaftssteuer auf vermietete Objekte runter, ebenso bessere Absetzbarkeit von Renovierungmassnahmen. Mal sehen, wer wieder dagegen was hat.

Unglaublich

Das muss dringend geändert werden.

Die Kehrseite des Fürsorgestaats

...befördert durch immer neue Gaben aus dem Füllhorn, ist der immer rigiderer Zwang die nötigen Finanzmittel beim Bürger einzutreiben. So wird ein Hausbesitzer, der faire Mieten verlangt, zum verlängerten Inkasso-Betreiber des Finanzamtes. Die Freiheit des Vermieters - mit seinem Eigentum - endet mit der "Gier" des ewig klammen Staates. Die wachsende Anspruchsmentalität erfordert den Sozialstaat umfassender zu definieren. Um gute Rahmenbedingungen zu schaffen, soll der Staat jetzt auch individuelle Lebensentwürfe mitfinanzieren. Das kostet immer mehr Geld und dies holt er sich durch steigende und neue Steuern und Abgaben...nach Energie- und Klimasteuern nun auch im Vermietungs- und Ebschaftssteuersektor. Fazit: eine ganz und gar ungute Entwicklung im Steuerwesen.

Finanzamt als Miettreiber

Endlich wird dieses Thema aufgegriffen! Es ist unglaublich wie der Staat durch Verweis auf Mietspiegel und durch Steuern die Mieten in die Höhe treibt. Sinnvoller wäre genau das Gegenteil! Steuervergünstigungen für soziales Verhalten! Bonuspunkte beim Finanzamt für sozialverantwortliche Mieten, Parkpflege, umweltbewusstes Verhalten usw. Jemand, der z.B. in einem städtischen Drogenschwerpunkt ein Eiscafé aufmacht, der sollte für seine täglichen Sozialleistungen steuerlich belohnt werden. Geldgierige Vermieter, die den Mietspiegel in die Höhe treiben, könnten steuerliche Nachteile erfahren, sodass es sich nicht lohnt ein ... zu sein. So könnte sich der Staat manche Sozialwohnung bzw. Leistung sparen.

Am 27. April 2019 um 12:48 von Bella036

"Da sich die einzelnen Vermieter nicht derart wehren können wie Großunternehmer macht die Sache für den Staat noch einfacher. Unternehmen zahlen meist nichts (bei einem riesigen Immobiliewert)…"
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Da in DE & der EU die Konzerne nicht zur Kasse gebeten werden, muss der kleine Besitzer extrem belastet werden.
Das geht so aber nicht mehr lange gut.

Reiche Vermieter

Es gab Jahre, in denen es Wahlprogramm war, dem einfachen Bürger Zugang zu Sachvermögen zu ermöglichen, z.B. durch die Ausgabe von "Volksaktien". Unverändert bleibt jedoch die staatliche Vorstellung, ein privater Immobilienbesitzer sei vermögend, nicht zuletzt wegen seiner Mieteinnahmen. Deshalb trifft ihn die Härte des Steuergesetzes, unabhängig davon unter welchen oftmals entbehrungsreichen Bedingungen die Immobilie erworben wurde. Wie im Beispiel gezeigt, ist nicht einmal der Familienbesitz schutzwürdig, auch nicht beim Vererben. Deshalb ist der Anteil der privaten Immobilieneigentümer in Deutschland in den letzten 40 Jahren kaum gestiegen und liegt weiterhin bei unter 45 %. Im Gegensatz dazu finden Immobilienkonzerne allerbeste Entwicklungsbedingungen. In anderen EU-Ländern liegt der Anteil der Immobilieneigentümer bei 80%. Mietfrei wohnen wäre der wesentliche Ansatz zu einem Leben in Selbstbestimmung, Freiheit und Unabhängigkeit.

Christlich-soziale Politik?

All das hier geschieht unter der Aufsicht und Dominanz einer sich "christlich und sozial" nennenden Regierungspartei.
Solches Agieren führt mir eher die Bigotterie und Scheinheiligkeit dieser CSU-Partei deutlich vor Augen. Geld regiert und beherrscht letztlich alles. Humanität verkommt oft zur reinen Worthülse.
Die Finanzämter gebärden sich sowieso in der Regel als die gierigste Geld-Krake, die am schnellsten zuschlägt, wenn man nicht spurt.

Der böse Staat

Ich bin der Meinung das hier versucht wird ein Gefühl der Ungerechtigkeit zu erzeugen.
Wir sollten uns mal vor Augen halten das hier vermutlich ein Vermögen von ca. >= 6.Mio€ übergeben wurde. (§19 ErbStG, ohne Einbeziehung von etwaigen Freibeträgen)

Das es unzumutbar ist die fällige Steuer mit einem Darlehen zu decken bezweifle ich auch.
1.05Mio€*25Jahre*5%+1.05Mio€= 2.362.500€ Zahlbar innerhalb von 25 Jahren.
2.362.500€/25Jahre/12Monate=7.875€ zusätzlich benötigter Übeschuss pro Monat.
7.875€/0,15(notwendige Mieterhöhung)= 52.500€ aktuelle Einnahmen pro Monat.(Der Artikel suggeriert das die aktuellen Einnahmen alle Kosten decken und 2 Wohnungen unentgeltlich bewohnt werden können)

Ohne eine Angabe zu den Quadratmetern lässt sich natürlich wenig dazu sagen ob die Mieten völlig vom ortsüblichen Mietpreis abweichen, da würde ich mich auch über Rückmeldungen freuen.

Meine Erfahrung mit dem Finanzamt ...

... ist von vorne bis hinten schlecht. Wenn ein Staat so mit Bürgern umgeht, wie es durch das Finanzamt stattfindet, dann verdient dieser Staat keinen Respekt mehr. Er kann bestenfalls meine Angst um die nackte Existenz bekommen.

Steuern sind für den Staat und seine Funktion wichtig. Die Eintreibung von Steuern ist damit nicht nur erforderlich, sondern Pflicht. Es stellt sich hier jedoch die Frage, auf welche Weise dies zu geschehen hat.

Es werden willkürliche Vorauszahlungen in absurden Höhen verlangt, die man nur mit einem teueren Steuerberater vom Tisch bekommt. Wer - in Folge schlechter Zahlungsmoral - in Zahlungsschwierigkeiten gerät, der darf nicht auf die Möglichkeit zur Ratenzahlung hoffen, da dies im freien Ermessen des Sachbearbeiters liegt.

Eine Ausnahme gibt es nur für Großunternehmen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

Die Existenz eines Menschen - und damit künftige Steuereinnahmen - wird zuweilen wenig tausend Euro geopfert, weil Ratenzahlung abgelehnt wird.

Private Vermieter benachteiligt

Ist es nicht eher so, dass private Vermieter gegenüber großen gewerblichen Vermietern benachteiligt werden ? Wäre es nicht in der Tat besser, wenn hier bei Fortsetzung der Mietverhältnisse ein Abschlag bei der Wertermittlung vorgenommen würde ? Die Miethöhe bei niedrigen Mieten in solchen Fallgestaltungen zu begrenzen, würde in vielen Fällen zu einem Notverkauf führen, da die Erben nicht in der Lage wären, die horrenden Steuern und Gebühren zu zahlen. Wer kauft dann solche Gebäude? Vermutlich ein gewerblicher Vermieter ohne soziale Einstellung.

Typisch young generation !

Mitten in Berlin, Hamburg oder München leben wollen, aber billige Miete zahlen und möglichst einen großen Wohnraum mit Balkon haben? Hallo? Geht es noch? Wie wäre es zur Abwechslung mal auf dem Ländle wohnen und die Natur und das Vogelgezwitscher genießen und frische, reine Luft einatmen, anstatt immer nur bei Demos mitzulaufen und die Abgase zu riechen? Ach ja richtig, auf dem Land gibt es ja keine Clubs und Diskotheken !
Hier ist die Politik gefragt, Anreize und Lösungsvorschläge anzusetzen, damit die Menschen die Städte entlasten und auf dem Land ausweichen . Es können nun mal nicht 83 Mio Bürger in Großstädten leben!

democratisch

Die democratie ist in diesem Land nicht mehr, wir sind alle Sklaven vom Staat. Steuern zahlen sollten wir, immer mehr und immer absurder wie z.B. diese "Erbschaftsteuer". Vollkommen bescheuert. Über dieses Geld/Wohneigentum wurde schon Steuern bezahlt. Staatlicher Geldgier.
Ich lese auch: "Geldgierige Vermieter". Gibt es auch: Geldgierige Autoverkäufer ?. Ja, die Mieten sind hoch, so auch die Autopreise, aber darüber hört man nichts. Wohnen ist aber wichtiger als ein Auto, habe für ein Auto werden Kosten noch Mühe gespart. Mindestens 2x im Jahr in Urlaub gehen, immer das teuerste und neueste Handy haben uzw uzw.
Mietschuss/Wohngeld, wenn ich die Miete nicht bezahlen kann. Aber versichten auf rauchen, alkohol, neueste Handy, 1x statt 2x Urlaub auf Mallorca ?
Bekomme ich auch Autokaufzuschuss?
Immer schimpfen auf die "geldgierige" Vermieter. Selbst sparen für eine Eigentumswohnung oder selbst bauen, dafür hat man nichts übrig.

@13:54 von Bond-007

"Christlich-soziale Politik?"

Gibt es schon lange nicht mehr.

"All das hier geschieht unter der Aufsicht und Dominanz einer sich "christlich und sozial" nennenden Regierungspartei."

Wenn es nur diese Partei wäre.....

"Die Finanzämter gebärden sich sowieso in der Regel als die gierigste Geld-Krake"

Ja, aber nur bei Otto-Normalverbraucher.
Mir verschlägt diese Politik langsam den Atem

Und dann besitzen Politiker

Die Frechheit alles auf die privaten Vermieter zu schieben.

Schön zu sehen

an diesem Beispiel, das Worte der Politik nur Schall und Rauch sind.
Kein Interesse an preiswerten Wohnen vorhanden, sondern nur an Einnahmen für den Staat.
Sonst hätte die Regierung ja schon vor Jahren mit drastischen Maßnahmen eingreifen können.
Außendarstellung und das was in Deutschland wirklich los ist, klaffen immer weiter auseinander. Und das betrifft alle Felder und nicht nur Wohnen, immer wenn mal hinter die Kulissen gesehen wird, bekommt der Bürger einen Schreck, was in diesem Land so abgeht.

Nur sind Menschen eben sehr vergesslich, sieht man ja was Sie wählen.

290,- Euro für 90qm ? Wo gibt es denn so was..?

Richtig, auf dem Land ! Und einen großen Garten inklusive dazu und eine Garage! Was, ihr glaubt es nicht? Dann bleibt mal schön in Berlin und München, ihr Guten! Jetzt kann ich mir auch endlich 2 schicke Autos leisten, während ihr Stadtbewohner jeden Morgen im vollen, kalten Bus und in der überfüllten S-Bahn stehen müsst oder eben im Stau, wenn ihr euch ein Auto leisten könnt :-D

Wir sind alle empört. Was tun

Wir sind alle empört. Was tun wir? Was können wir tun?
Wählen??? Eine Wahl zwischen Träumern und gefräßigen Kraken, denen der Sozialstaat am A... vorbeigeht.

Wenn der Normalbürger zunehmend finanzielle Alltagsprobleme bekommt, hat der auch keinen Sinn mehr für Umwelt und Klima. Das ist wirklich praktisch.

Am 27. April 2019 um 14:04 von Tagesrückblick

An Zynismus und Anmaßung fehlt es in Ihrer Replik wahrhaftig nicht. Dafür fehlt es an grundlegendem Verständnis für Sachzusammenhängen und der Anerkennung unseres Grundgesetzes und der Menschenrechte, zu deren Achtung und Schutz sich auch Deutschland bekannt hat.

Angemessener Wohnraum ist ein Grundrecht und eine Notwendigkeit für menschenwürdiges Leben - und kein Luxusgut. Folglich muss generell die Frage gestellt werden, ob angemessener Wohnraum nicht zur Bringschuld des Staates gehört, den wir mit unseren Steuern eben auch zu diesen Zwecken finanzieren.

Spekulation mit Wohnraum ist ethisch nicht nur fragwürdig, sondern abzulehnen.

Kleine Fakt am Rande: Urbane Konzentration ist schon mit Blick auf die nötige Infrastruktur für eine kapitalistische, maximal beschleunigte und auf Effizient getrimmte Gesellschaft eine notwendige Konsequenz um wettbewerbsfähig zu bleiben. Änderungen setzen einen generellen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel voraus - und das braucht Jahrzehnte und mehr

Nun verstehe ich auch, warum so viel Fläche nicht vermietet wird

Die Witwe mit ihrem 150 qm Haus tut sich das einfach nicht (mehr) an, die Hälfte des Hauses (falls baulich machbar) zu fairen Konditionen zu vermieten - es rechnet sich einfach nicht.
Toll, dann steht diese Hälfte halt leer....
Als nächstes kommt noch so ein tolles Gesetz, dass diese privaten Leerstände prüft und eine Vermietung anordnet - sonst Enteignung.
Das ist so was zum "davon laufen".... und zwar wortwörtlich.
Es hat schon seinen Grund, warum jedes Jahr eine sechstellige Zahl von Akademikern und anderen hoch ausgebildeten Leuten einfach Deutschland den Rücken kehrt und auswandert, weil hier überhaupt keine Perspektiven in die Zukunft mehr gesehen werden.

Es gibt genug Experten, die

Es gibt genug Experten, die unabhängig sind, und mit Gegenrechnung (Prüfung) sicherlich feststellen könnten, was die beste Lösung ist. Wobei es sicher nötig ist, die Reichen mehr zur Kasse zu bitten als die Normalverdiener. Politisch ist es aber gewollt, genau umgekehrt zu handeln und man setzt entsprechende Experten ein, die es genau umgekehrt händeln.

Ich finde es bedauerlich, dass die Leute immer noch diese Parteien wählen, die diese Experten (für die Reichen) einsetzen. Die neuen Bodenrichtwerte, die ja kommen sollen, wären eine Möglichkeit umzusteuern, aber da will man ja eigentlich nichts verändern.

Ich finde es bedauerlich, dass die 15-30% Frustrierten die AFD wählen, die doch in der Substanz Unternehmer sind, die sicherlich das Alte wie bisher vielleicht noch schlimmer für die prekär verdienenden beibehalten würden.

Der böse Staat

Der böse Staat seid Ihr alle, die ihr euch beschwert.
Wählt diese Politiker ab, welche die Grundlagen dafür gelegt haben, dass es dem normalen Bürgen schlecht geht.
Geht auf die Straße und zieht euch eine gelbe Weste an, damit Ihr gehört werdet.
Es ist doch so, solange wir Politiker haben, welche von Ihrem Jura oder Politikstudium direkt in die Vollversorgung der Parlamente ziehen, wird sich nichts ändern!
Egal ob diese Grün, Sozial oder Liberal sind, selbst bei Rot wird es schwierig!

@13:32 von Sparer

"Komisch.
Bislang hatte niemand was dagegen, dass Vermieter steuerlich geschöpft werden (außer den Vermietern selbst natürlich). Plötzlich wird auch die andere Seite der Medaille betrachtet."

Gar nicht komisch. In allen Bevölkerungsgruppen gibt anständige und weniger anständige Menschen. Vermieter bilden da keine Ausnahme.

@ tagesrückblick

"Typisch young generation !
Mitten in Berlin, Hamburg oder München leben wollen, aber billige Miete zahlen und möglichst einen großen Wohnraum mit Balkon haben"

Na, das dürfte sich ja durch den demographischen Wandel bald von selbst erledigen. Das dumme ist nur, dass auch die älteren lieber in der Stadt wohnen. Eben wegen der Infrastruktur. Wenn seniorengerechte Infrastruktur fehlt, nützen auch keine "frische Luft und Vogelzwitschern" etwas.

Günstige Vermietung soll Liebhaberei sein?

Die Gesetzeslage für Vermieter aber auch für sonstige kleine Selbständige ist in den letzten 20 Jahren immer verrückter geworden. Einem Vermieter aber Liebhaberei zu unterstellen, weil er seine Vermieter nicht abzocken will, erinnert mehr an Schutzgelderpressung der Mafia, als an einen Rechtsstaat. Wie bei so vielen anderen Missständen, bin ich mir ziemlich sicher, wird dies von den Politikern noch jahrzehntelang ausgesessen. So spielt man Populisten immer weiter in die Hände.

Änderung dringend notwendig!

Mir ist vor einigen Jahren Ähnliches passiert: Als Kapitalanlage hatte ich eine ETW gekauft, teilweise kreditfinanziert und vermietet. Als ich die Kreditzinsen steuerlich absetzen wollte, monierte das FA die Höhe der von mir verlangten Miete als zu gering. Sie entspräche nicht dem ortsüblichen Satz. Um die Steuervorteile nicht zu verlieren, war ich also gezwungen, die Miete zu erhöhen, obwohl ich das gar nicht wollte. Das Ganze passierte in einer Stadt mit hohem Wohnungsbedarf. Dass durch solche vom FA festgelegte Mieten bestimmte Bevölkerungsgruppen gar keinen Wohnraum mehr finden, ist wohl gewollt...

"Mietpreisbremse" adé liebe SPD und Grüne?

Davon hört man seit dem Bundestagswahlkampf 2017 nix mehr!
Leere Versprechungen und reine Worthülsen und absolute Wählertäuschung !
Und so etwas nennt sich "Partei für die kleinen Leute"? Meine Stimme bekommt ihr ganz bestimmt nicht mehr! Adios Amigo!

14:04 von Tagesrückblick

"Mitten in Berlin, Hamburg oder München leben wollen, aber billige Miete zahlen und möglichst einen großen Wohnraum mit Balkon haben? Hallo? Geht es noch? "

Und was genau hat Ihr Kommentar nun mit diesem Beitrag zu tun?

@13:30 von Calabi-Yau

"...aber letztlich nutzlose Regelungen beschließen ..., um den Menschen Sand in die Augen zu streuen?"

Das scheint mir das Politikverständnis der Regierenden zu sein.

(Da wende ich mich auch lieber der Stringtheorie zu - mit freundlichen Grüßen aus der 6. Dimension.)

Aufwand - lächerlich

So, so, es ist zu aufwändig, die tatsächlich erzielten Mieten zu kontrollieren. Merkwürdig: Da Mieten zu den zu versteuernden Einkommensteuerbestandteilen zählen, müsste doch eigentlich ein Blick in die Steuererklärung genügen, dort sind die Mieteinnahmen angegeben. Was also spräche dagegen, beim Wert des Hauses für die Erbschaftsteuer den Mietwert (also die tatsächlich erzielten Mieten auf Jahresbasis) mit einem "üblichen" Wert (je nach Lage ein Faktor zwischen 10 und 20) zu multiplizieren? Die sozial eingestellten Vermieter würden weniger belastet, die maximal profitorientierten Eigentümer dagegen stärker - und das ohne großen Aufwand, kombiniert mit einem Verkaufsvorbehalt wie bei Betrieben. Bei Leerständen kann zur Vermeidung des beabsichtigten Leerstandes immer noch der erzielbare Mietwert angenommen werden. Aber natürlich könnten dem Staat da ein paar Euro Erbschaftsteuer durch die Lappen gehen ...

@ Anna-Elisabeth

Vergleichen Sie bitte mal unseren Sozialstaat, der ja ihrer Meinung nach, zumindest wenn ich ihre Post zu sämtlichen Themen angucke, so im Eimer ist, mit Sozialsystemen in anderen Ländern der Welt.
Und wenn ich mir angucke wie viele Menschen gerne nach Deutschland kommen würden, liegt das bestimmt daran das hier alles so schlecht ist.

@14:12 von Tagesrückblick: Uhh, das ist aber dann wirklich "off"

Das kann dann aber nur sehr abgelegen in der Pampa sein, mit 50 km zur nächsten Autobahn und ohne jedwede Infrastruktur. Keine Bank, keine Geschäfte, keine Post, erreichbar nur über zig km "Rumpelstraßen" mit Gullideckelgroßen Schlaglöchern. Kein Internet über 16 Mbit und kein LTE.
Die nächste nennenswerte Firma, die sogar IT-Stellen anbietet, 100 km weit weg. Nächster Arzt: Frag nicht......
Also perfekt für Leute, die dieser Gesellschaft schon längst "gekündigt" haben und einfach nur für sich sein wollen.
Davon gibts ja immer mehr aus verständlichen Gründen (Burn-Out Leute, etc.)
Hier im Kleinstädtchen mit direktem Autobahnanschluß, einigen größeren Firmen in direkter Nähe, vielen Ärzten, fünf Tankstellen, Geschäften und Supermärkten und sogar einer großen "Spiel-Hölle" (nicht dass ich die begrüßt hatte....), liegt die Miete nicht unter 8€ pro Qm und für was besseres, modernes eher um die 12€.
Und ein riesiger Wald mit Luftkur-Einstufung zum perfekten Erholen ist auch direkt dran.

Am 27. April 2019 um 13:55 von Nivek

"Artikel suggeriert das die aktuellen Einnahmen alle Kosten decken und 2 Wohnungen unentgeltlich bewohnt werden können)
Ohne eine Angabe zu den Quadratmetern lässt sich natürlich wenig dazu sagen ob die Mieten völlig vom ortsüblichen Mietpreis abweichen,
da würde ich mich auch über Rückmeldungen freuen.

Sie haben Recht.

Gehen Sie zur Bank und nehmen Sie eine Hypothek auf.
Dann kaufen Sie sich ein Haus oder eine Wohnung.

Danach wissen Sie wovon Sie schreiben.

Wer bei den heutigen Mietrechten privat eine Miet-Wohnung zu finanziert, muss sich auch einen Anwalt festanstellen.

Was ist noch sozial?

Die Stadt Mannheim vermietet ihre Wohnungen, die aber nicht unter den sozialen Wohnungsbau fallen, auch günstiger als gewerbliche Vermieter. Und nun ist in Mannheim ein Streit zwischen dem Vermieterverein HAUS + GRUND und der Stadt Mannheim entstanden, weil die Stadt Mannheim aus sozialen Gründen absichtlich günstiger vermietet und dies natürlich dann den MIETSPIEGEL senkt. Nun geht der Streit um den MIETSPIEGEL inzwischen bereits in die 2. Runde.
Da kann man nur hoffen, daß die Stadt Mannheim gewinnt und nicht der Vermieterverein HAUS + GRUND, weil im Rhein-Neckar-Gebiet mit viel Industrie auch die Wohnungen knapp sind.

@Tuba Libre 14.18

"An Zynismus und Anmaßung fehlt es in Ihrer Replik wahrhaftig nicht. Dafür fehlt es an grundlegendem Verständnis für Sachzusammenhängen und der Anerkennung unseres Grundgesetzes und der Menschenrechte, zu deren Achtung und Schutz sich auch Deutschland bekannt hat."

Nein, das braucht es nicht!
Wenn Sie auch nur das Marktgesetz kennen würden bezüglich Angebot und Nachfrage, dann ist schon viel erreicht, mehr als Ihre weiteren Ausführungen. Es ist doch klar, dass ein Mietspiegel im Saarland niemals so hoch sein kann, wie in Berlin oder München. Das hat absolut nichts mit "Menschenrechte" zu tun, wenn eine Hauptstadt teurer ist, als der Rest der Republik. Das ist übrigens nicht nur in Deutschland so, sondern fast überall auf der Welt.

14:24 von Gjallarhorn

"Egal ob diese Grün, Sozial oder Liberal sind, selbst bei Rot wird es schwierig!"

Sie haben ja soooo recht!
Ich habe eben an Sarah Wagenknecht gedacht, die wir mit der gelben Weste im Regen haben stehen lassen. Damit nicht genug, die Aktion wurde ins Lächerliche gezogen.

Das muss sofort geändert werden!

Das ist ja widerlich - da werden anständige Menschen dafür bestraft, dass sie gerechte Mieten und nicht, wie zurzeit modern, völlig überhöhte Mieten verlangen.
Und das lassen die von uns gewählten Politiker zu??? Wie scheinheilig von ihnen, dann vom Thema "Mietbremse" zu sprechen. Abgesehen davon, dass eine "Mietbremse" sowieso viel zu spät kommt, eine Mietsenkung ist dringend erforderlich.
Selbstständige beispielsweise haben kein garantiertes Mindesteinkommen, das jährlich steigt, sodass sie mit den steigenden Mietpreisen nicht mithalten können.
Ich fordere, dass anständige Vermieter vom Finanzamt in Zukunft belohnt und nicht bestraft werden!
Es wäre schön, wenn die verschiedenen Parteien vor den nächsten Wahlen ihre Ideen hierzu veröffentlichen könnten ...

14:37 von Heidemarie Bayer

Das Beispiel zeigt doch deutlich, dass soziale Aspekte bei der Vermietung eigentlich gar keine Rolle zu spielen haben, sondern nur die höchstmöglich erzielbare Rendite! ich wünsche der Stadt Mannheim jedenfalls viel Erfolg in diesem Rechtsstreit und hoffe auf Nachahmer anderswo!

@WirSindLegion 14.35

@14:12 von Tagesrückblick: Uhh, das ist aber dann wirklich "off"

"Das kann dann aber nur sehr abgelegen in der Pampa sein, mit 50 km zur nächsten Autobahn und ohne jedwede Infrastruktur. Keine Bank, keine Geschäfte, keine Post, erreichbar nur über zig km "Rumpelstraßen" mit Gullideckelgroßen Schlaglöchern. Kein Internet über 16 Mbit und kein LTE.
Die nächste nennenswerte Firma, die sogar IT-Stellen anbietet, 100 km weit weg. Nächster Arzt: Frag nicht......
Also perfekt für Leute, die dieser Gesellschaft schon längst "gekündigt" haben und einfach nur für sich sein wollen.
Davon gibts ja immer mehr aus verständlichen Gründen (Burn-Out Leute, etc.)"

So viele Fehlinterpretationen auf einmal? Wow! Also, die nächste Tankstelle 2 km, der nächste Supermarkt 6 km, die nächstgelegene Post 2 km, die nächste gut asphaltierte Bundesstraße fast vor der Haustür, der nächstgrößere Ort 9 km. Und an Burn Out leide ich auch nicht, vollzeitbeschäftigter, der auch sehr oft in Großstädten unterwegs ist!

@um 12:48 von Sternenkind

"Herr Macron senkt massiv die Steuern in der BRD wird der Bürger weiter massivst geschröpft."

Geschröpft, DAMIT Macron die Steuern in F senken kann? Wäre möglich.

@14:34 von Hustensaft

Sie machen wirklich brauchbare Vorschläge, aber den Haken aber Sie selbst genannt:
" Aber natürlich könnten dem Staat da ein paar Euro Erbschaftsteuer durch die Lappen gehen ..."

Schade, dass man Staaten nicht wegen Übergewichts zum Arzt schicken kann. Fastenkuren sollen ja sehr gesund sein.

Der Finanzminister heißt Olaf Scholz (SPD)

"Am 27. April 2019 um 13:54 von Bond-007
All das hier geschieht unter der Aufsicht und Dominanz einer sich "christlich und sozial" nennenden Regierungspartei.
Solches Agieren führt mir eher die Bigotterie und Scheinheiligkeit dieser CSU-Partei deutlich vor Augen. Geld regiert und beherrscht letztlich alles. Humanität verkommt oft zur reinen Worthülse."

Sie haben Recht.

Aber der Finanzminister heißt Olaf Scholz
SPD.

Er könnte das ändern, wenn er wollte.
Wenn nicht, dann nicht.

@hochtief..Staat als Mietentreiber..

Dazu kommt in unserem Fall ein überbordernder Denkmalschutz, der alles im Detail vorschreibt und Altbaubesitzer wie mich gängelt..

@Bella036, 12:48

„Unternehmen zahlen meist nichts (bei einem riesigen Immobiliewert) erbende Vermieter müssen meist für die horrenden Vorderungen des Finanzamtes einen Kredit und meist auch die Mieten erhöhen. Nachvollziehbar- nein“

Doch „nachvollziehbar“ - Sie schreiben’s ja selbst:

„Das das Finanzamt/ der Staat leider kein Interesse daran hat die Erbschaftssteuer auf die Ist-Mieten abzustellen können wir uns nur so erklären, dass der Staat darin eine riesen Einnahmequelle sieht“, so dass klar sein dürfte, warum das Finanzamt hier („Zumal auch das Finanzamt prüfen kann, ob die Mieten im Objekt dauerhaft niedrig waren“) nicht prüft (bzw. nicht prüfen w i l l ).

Dieses Gebaren des „Staates“ ist mehr als nur dreist und anmaßend, es ist komplett asozial.

„Von selbst“ wird sich da allerdings nichts dran ändern.

um 14:46 von Tagesrückblick

Das ist schön für Sie, gehört aber nicht zum Thema. Hier geht es um Vermieter, die keinen Reibach machen wollen und dafür vom Finanzamt bestraft werden. Unabhängig davon, wo die Immobilie steht. Ob in Berlin oder Hintertupfingen.

Weise die soziale Politik in unseren westlichen Nachbarländern. Nur zum Thema Mieten, z.B. unser Nachbarland Österreich mit ca. 8,7 Millionen Menschen hat nachweisbar ca. 900 000 Sozialwohnungen, wir mit ca. 83 Millionen Menschen nur ca. 1,2 Millionen Sozialwohnungen. Die Mieten sind in Österreich ca. 5 Euro pro qm Wohnfläche, teilweise sogar nur 3,7 Euro pro 1 qm, weil der Staat die Hand auf diese Sozialwohnungen nachweisbar hält und keine höheren Mieten zulässt. Im Gegensatz zu Deutschland wo die Masse der Wohnungen von privat vermietet wird. Oder die Niederlande, für ca. 17 Millionen Menschen stehen nachweisbar ca. 2,4 Millionen Sozialwohnungen zur Verfügung, also fast neunmal mehr Sozialwohnungen für das einfache Volk. Zumal die Menschen auch in den Niederlanden siehe Beispiel Quelle: "1 100 Grundrente in Holland seit 2011." Nach Abzug der Miete zum Leben, in D. erhalten die Rentner 424 Euro Grundrente nach Abzug der Miete. Die Menschen werden demnach sozial gerechter behandelt usw

Eine Meinungsäußerung

Ich bin Vermieter. Ich erhöhe einem Mieter niemals die Miete. Mir ist es wichtiger, ein gutes Verhältnis zu bewahren. Einer meiner Mieter wohnt seit 15 Jahren mit seiner Familie in einer 130 m2 großen Wohnung für konstant 4 Euro pro m2.

Die meisten Wohnungen werden von privat vermietet. Ich glaube, dass die Mehrheit der privaten Vermieter meine Einstellung hat.

Insofern finde ich die von linksgrüner Seite angezettelte Diskussion über überhöhte Mieten und Miethaie gelinde gesagt abwegig, um nicht zu sagen linkspopulistisch und mies.

@dermulla 14.32

@Tagesrückblick
"Mitten in Berlin, Hamburg oder München leben wollen, aber billige Miete zahlen und möglichst einen großen Wohnraum mit Balkon haben? Hallo? Geht es noch? "

Und was genau hat Ihr Kommentar nun mit diesem Beitrag zu tun?

Viel! Ich möchte zum Nachdenken anregen und auch dazu beitragen, dass ein Umdenken bei den Menschen statt findet, die es bisher immer befürwortet haben, in einer Großstadt zu leben.
Mann kann nicht für Naturschutz und Dieselfahrverbote sein, aber weiterhin in einer Großstadt leben wollen, in der die Stickoxid-Konzentration überproportional viel höher liegt als auf dem Land. Wenn mal also A sagt,so muss man auch B sagen.

@14:24 von OrwellAG

"Ich finde es bedauerlich, dass die 15-30% Frustrierten die AFD wählen, die doch in der Substanz Unternehmer sind, die sicherlich das Alte wie bisher vielleicht noch schlimmer für die prekär verdienenden beibehalten würden."

Vielleicht noch schlimmer? Ich würde eher sagen: Gnade Gott, der prekär beschäftigten Bevölkerungsgruppe. Aber die Anzahl von derzeit 23% lässt sich ohne Zweifel leicht erhöhen in unserem ach so reichen Deutschland.
Hatte ich UNSEREM Deutschland geschrieben? War vermutlich ein Irrtum.

@Fastenkuren sollen ja sehr gesund sein. 14:49 Anna-E..

Im Ernst?
Fastenkuren für den Staat, der schon bis zur 'Grenze der Handlungsfähigkeit'
zusammengeschrumpft wurde,
damit die 2% die jetzt schon 50% des BSP besitzen, noch dicker werden?

Wer hier eine Fastenkur zur Befriedung der Gesellschaft hinlegen sollte,
sind ja wohl mal ganz Andere.

Oder wir bekommen schnellstens Zustände wie in den USA,
wo jeder seinen persönlichen Frust mit dem Schnellfeuergewehr
in Ladenzentren ablassen kann.

@14:25 von Anna-Elisabeth

Fällt mir etwas schwer, den Bogen von meinem Kommentar zu Ihrer Antwort zu spannen...ich versuchs mal:
Sie meinen, ein "unanständiger" Vermieter (also einer, der unverschämterweise die ortsübliche Miete nach Mitspiegel verlangt) darf ruhig steuerlich geschröpft werden. Dagegen sollen "anständige" Vermieter (also solche, de Wohnraum quasi verschenken) keinen Beitrag zum Steueraufkommen des Staates leisten müssen.
In etwa so richtig ?

Wer im reichen Deutschland ca. 29,5 Millionen Menschen

in Armut leben lässt, trotz Reichtum, betreibt eine sozial ungerechte Politik, siehe Fakt Quelle: "Die reale Armut in Deutschland 2018." Bestätig von Herrn Habeck am 30.11.2018 in der Fernsehsendung Quelle: "Maybrit Illner zur Spaltung der Nation." Seine Aussage Zitat: "Nach Auskunft unserer Banken haben 40% unserer Menschen kein Geld angespart." Von 83 Millionen ca. 33 Millionen Mitbürger, die mit wenig Geld auskommen müssen. Die Folge s. Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Gezählt Ende 2016, heute sollen es bereits 1,2 Millionen deutsche Wohnungslose sein, es bewahrheitet sich s. Quelle: "Deutschland hat die meisten Obdachlosen." Natürlich ist die Politik der der CDU/CSU und der SPD sozial ungerecht, die Spaltung der deutschen Nation geht weiter. In keiner 2. westlichen Nachbarnation entziehen sich die Beamten und Politiker den gesetzlichen Versicherungen wie Rente und Krankenversicherung, nur in unserem Land. Zum Nachteil aller usw.

@14:34 von Francis Ricardo

//@ Anna-Elisabeth
Vergleichen Sie bitte mal unseren Sozialstaat, der ja ihrer Meinung nach, zumindest wenn ich ihre Post zu sämtlichen Themen angucke, so im Eimer ist, mit Sozialsystemen in anderen Ländern der Welt.
Und wenn ich mir angucke wie viele Menschen gerne nach Deutschland kommen würden, liegt das bestimmt daran das hier alles so schlecht ist.//

Nichts wird besser, indem man darauf hinweist, dass es anderswo zum Teil auch viel schlechter ist. Ich will weitestgehend soziale Gerechtigkeit. Dazu gehören anständige Löhne, von denen man leben und seine Miete zahlen kann. Wenn der Staat sich zunehmend häufig als "Aufstocker" betätigt und Mietzuschüsse zahlen muss, dann läuft etwas schief.
Nur weil es anderswo schlechter ist, können wir gerne auch noch weitere Verschlechterungen akzeptieren?
Tut mir leid, das verstehe ich nicht.

@ 14:33 von Anna-Elisabeth

Liebe Anna-Elisabeth,

die Stringtheorie in allen Ehren, aber da halte ich den Bau von bezahlbaren Wohnungen für das wesentlich dringendere Problem, das auf eine Lösung wartet. Leider profitieren vom Protest vor allem die Rechtspopulisten, die keine echte Alternative sind. Deren Konzept zur Wohnungspolitik? Fehlanzeige. Ich warte schon lange auf einen kräftigen Linksrutsch, damit die Regierenden mit dem falschen Politikverständnis endlich abgelöst werden. Leider ist die SPD auch nicht mehr das, was sie mal war. In fünf Jahren unter Willy Brandt wurden in Westdeutschland mehr Wohnungen gebaut als in zwölf Jahren unter Angela Merkel in ganz Deutschland. Es geht also, wenn man will. Offenbar wollen die Regierenden nicht. Jedenfalls die, die momentan dran sind.
Übrigens: Die komplexen Calabi-Yau-Räume sind derzeit noch nicht in einem Zustand, der ihre Vermietung zulässt. ;-)

soziale Vermietung ist Riskant

ich hatte es schon oft erlebt, dass soziale Vermietung sehr Riskant ist. Ausbleibende Mieten, teure und langwierige Räumungsklage für eine dann unbewohnbare Wohnung können einen Vermieter ruinieren. Dass dann die Wohnung lieber unvermietet bleibt ist nachvollziehbar.

14:45 von Peter Meffert 14:37 von Heidemarie Bayer

..."ich wünsche der Stadt Mannheim jedenfalls viel Erfolg in diesem Rechtsstreit und hoffe auf Nachahmer anderswo!"

Ich auch.

@Francis Ricardo

..nein...sie kommen weil sie nicht wissen was hier wirklich los ist...

@Werner Krauss

Aber der Finanzminister heißt Olaf Scholz
SPD.
Er könnte das ändern, wenn er wollte.

Ich glaube, Sie überschätzen die Möglichkeiten eines einzelnen Ministers in einer Koalitionsregierung bei weitem. Kurzfristig kann er sicher was ändern. Langfristig würde er bei dauerhaften Verstößen gegen Koalitionsabsprachen vermutlich aus dem Amt entfernt (was dann vermutlich zu einem Koalitionsbruch führt).

Der Artikel ist zu oberflächlich...

Zum Thema "Liebhaberei" fehlt eine wichtige Information: Ja, wenn die Mieten so niedrig angesetzt werden, dass die Vermietung als Liebhaberei eingestuft wird, darf der Aufwand nicht von der Steuer abgesetzt werden - weil für Liebhaberei gar keine Steuern anfallen! Daher: In diesem Fall ist die gesamte Vermietung steuerfrei!

Desweiteren sollte der Kontext, warum das Finanzamt von der "Normalmiete" ausgeht, beleuchtet werden. Denn ohne dieses Prinzip müsste in jedem Einzelfall, in dem weniger Miete als ortsüblich genommen wird, geprüft werden, ob es sich steuerrechtlich um eine Entnahme bzw. verdeckte Gewinnausschüttung handelt. Sonst wären wir ganz schnell wieder bei Steuerspar-Modellen, in denen Vermieter "günstig" vermieten, um ihre Steuerbelastung niedrig zu halten, dafür aber auf anderem Wege Vorteile erhalten.

Das Thema ist weit, weit komplizierter als es hier im Artikel dargestellt wird...

Kenne auch schon zwei Fälle.

Mein letzter Vermieter hat z.B. zwei alten Damen die Mieten nicht mehr erhöht, um denen nicht die komplette Rente zu erhöhen. Das FA hat ihm in dem Fall dann Liebhaberei unterstellt und ihm die Absetzbarkeit der Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten gestrichen.

Der Liebhabereivorwurf ist beim Betreiben einer bewohnbaren Immobilie wirklich an den Haaren herbei gezogen, denn der Vermieter hat nun wirklich nix davon dass Mieter drin wohnen und nicht er, außer dass der Kamin nicht versottet.

da haben wir ja auf einmal

80 Millionen Experten. Hier darf sich jeder zu Wort melden, der schon mal Steuern gezahlt hat, und selbst wenn nicht, es reicht auch schon, dass er mal davon gehört hat, dass es Steuern gibt. Denn dann kann er ja schon behauten, dass sie zu hoch sind, und der Applaus aller ist ihm sicher.

Heuschrecken und Finanzkonzerne saugen uns aus, bei der Arbeit und bei den Mieten. Aber das muss man nicht thematisieren, nö, es ist ja "der Staat" (weiß hier eigentlich jemand, dass der aus uns allen besteht?), der nach allem seine Krallen ausstreckt. Einer hier beschwert sich gar über die Höhe der Sozialabgaben - als ob das irgendwas mit dem Thema zu tun hätte.
Ich habe mich beim Lesen des Artikels auch geärgert, aber diese Diskussion hier ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Wendt Euch gefälligst an die wahren Abzocker, falls es nicht gar zu anstrengend ist, und kübelt Euren Ärger nicht so billig über DEM GEMEINWESEN aus.
Danke.

Der Klassiker.

Sozial handelnde Menschen werden von diesem Staat auch in anderen Zusammenhängen bestraft.

Das ist eigentlich der "Klassiker", da sich Politiker nicht vorstellen können, dass Menschen (aus moralischen Gründen) tatsächlich uneigennützig handeln (käme ihnen selbst nie in der Sinn).

Der ach so soziale Staat

ist nicht sozial? Diese Erkenntnis habe ich schon seit sehr langer Zeit. Hier gehts ganz einfach nur um Geld! Und das ist am leichtesten vom normalen Bürger zu bekommen. Der kann sich so gut wie nicht wehren. Immerhin sind bald Europawahlen. Da kann man seinen Frust über den Schrägstand in diesem Land auslassen.

Einfachste Lösung

Einfache nachvollziehbare Lösung:
Die Erbschaftsteuer nicht nach dem Bodenrichtwert, sondern
nach den Mieteinnahmen der letzten 10 Jahre erheben.
Aber die etablierten Parteien wollen Finanzgesetze nicht ändern sondern uns alle weiter schröpfen.

@Nebellicht

ich hatte es schon oft erlebt, dass soziale Vermietung sehr Riskant ist. Ausbleibende Mieten, teure und langwierige Räumungsklage für eine dann unbewohnbare Wohnung können einen Vermieter ruinieren.

Hier geht es aber darum, dass jemand sozial vermieten will - der Riskofaktor ist da eher der Staat als der Mieter, wenn Sie den Bericht richtig gelesen haben.

Krass...

...staatliche Gier? Oder wie soll man das nennen wenn alle steuerlich über einen Kamm geschoren werden? Unabhängig vom Umsatz? Ist das nichts für die Staatsanwaltschaft? Die müsste doch gerechterweise schnell eingreifen, vorallem wenn es jetzt durch die Medien bekannt wird, oder will man das nun einfach so weiterlaufen lassen. Dann ergibt das auch keinen Sinn irgendwelche Wohnungsgesellschaften zu enteignen und gleichzeitig billiger Wohnraum abgestraft wird. Ein Teufelskreis, oder?

Schon..

komisch wenn ein Vermieter wenig Miete verlangt das er vom Staat bestraft wird. Nach vorne vergießen Politiker Krokodilstränen wie die Mieten gedeckelt werden und nach hinten machen soziale Vermietern das Leben schwer. Komische Gesetzgebung.

Am 27. April 2019 um 14:56 von dermulla

"Hier geht es um Vermieter, die keinen Reibach machen wollen und dafür vom Finanzamt bestraft werden."

Wo hört denn Ihrer Meinung nach "keinen Reibach machen" auf und wo fängt das absichtliche Erwirtschaften von Verlusten an?

Der Artikel gibt meiner Meinung nach nicht genug Informationen, um fundiert entscheiden zu können ob das Finanzamt hier völlig über die Stränge schlägt.

@ Anna-Elisabeth

Ich sage nicht das alles perfekt läuft, im Vergleich jammern wir aber auf extrem hohem Niveau.

Heinzb aus nrw

Ein Land , wo es sich gut und gerne leben lässt , aber wohl nicht für das deutsche Volk , wohl eher in den regierenden Kasten der hier herrschenden Parteien und ihren Paladinen . Das arbeitende Volk , kennt nur den Weg für Steuern nach oben . Das ist die von den regierenden Parteien so gepriesene Parlamentarische Demokratie. In der Hoffnung bei den kommenden Wahlen , dass sich was ändert in Richtung Volkswille und Volkswohl. Wenn ich den Postvogel lese, er warnt vor Rattenfänger , Der danach selber Preise Porto Brief und Paket erhöhen will.

@Anna-elisabeth 15.00

"Ich finde es bedauerlich, dass die 15-30% Frustrierten die AFD wählen, die doch in der Substanz Unternehmer sind, die sicherlich das Alte wie bisher vielleicht noch schlimmer für die prekär verdienenden beibehalten würden."

Und ich finde es widerum sehr bedauerlich, dass etwa 17 - 20% hierzulande die GrünINNEN wählen!
Überlegen Sie bitte einmal,warum so viele Unternehmer die AfD wählen. Als Lösungsfindung hierfür empfehle ich die gründliche Beobachtung der Grünen Wirtschaftspolitik und ihre Konsequenz für diese "frustrierten" Unternehmer und Vermieter.

um 15:08 von Sparer @14:25 von Anna-Elisabeth

Mit "unanständigen" Vermietern meine ich die, die immer die höchstmögliche Miete kassieren, also regelmäßig die Miete " bis zum Anschlag" erhöhen, ohne auch nur einen Cent für den Erhalt der Immobilie zu investieren. Und natürlich ganz besonders die Immoboilienbesitzer, die mittels sogenannter kalter Entmietung ihre Mieter aus den Wohnungen ekeln, um Luxussanierungen möglich zu machen. Das gab es vor wenigen Jahren in meiner Nachbarschaft.

15:08 von Sparer

"Sie meinen, ein "unanständiger" Vermieter (also einer, der unverschämterweise die ortsübliche Miete nach Mitspiegel verlangt) darf ruhig steuerlich geschröpft werden. Dagegen sollen "anständige" Vermieter (also solche, de Wohnraum quasi verschenken) keinen Beitrag zum Steueraufkommen des Staates leisten müssen."

Sie bezeichnen es also als "verschenken", wenn ein Vermieter kostendeckend aber ohne Gewinnabsicht vermietet?

Es geht auch nicht darum diesen Vermietern einen fiskalischen Freibrief auszustellen. Allerdings werden sie momentan fiskalisch benachteiligt.
Es sollte zumindest unterschieden werden ob ein Vermieter eine Gewinnabsicht hegt (völlig in Ordnung), oder ob er ohne Gewinnabsicht kostendeckend vermietet (sozial, förderungswürdig).

@ricardo, 14:34

Dass das deutsche Sozialsystem (auch global) zu den besseren gehört, ist ein Mythos.

In vielen anderen Ländern ist die Armut deshalb größer, da es dort gar nicht soviel zu verteilen gibt. Das Maß der Umverteilung ist dort aber größer.

Oder anderes ausgedrückt: Dass die Armut (im globalen Vergleich) in Deutschland relativ gering ist, liegt nicht an der ausgeprägten Verteilungsbereitschaft des deutschen Sozialsystems, sondern daran, dass auch (anteilsmäßig) lächerlich kleine Brotkrumen, die hierzulande von riesigen Laibern der Geldaristokratie kommen, global gesehen relativ groß erscheinen.

Mit einer gesunden Moral hat das alles nichts zu tun...

na ja

Es ist schon bezeichnend für dieses Land und seine Finanzämter. Selbst verlangt der Staat den Einsatz der Bürger für Bürgerhilfe, hier geringere Mietkosten, und dieses sch... Finanzamt hält sich nicht daran.

@14:46 von Tagesrückblick: Das vergleich ich nun mal....

Mein Anwesen direkt am Wald.
- Krankenhaus und DRK-Station: 200 Meter
- Nächste KiTa: 600 Meter
- Nächste Grundschule: 500 Meter (vor der Kita)
- Nächster Bäcker, der auch Eier, Milch, etc. hat: 700 Meter
- Nächste Autowerkstatt mit Tanke: 850 Meter
- Übernächste Autowerkstatt: 900 Meter
- Nächstes Fachgeschäft für Technik & Computer: 800 Meter
- Nächste Einkaufsmeile (mit Edeka, DM, Rossmann, Apotheke, KIK, Getränkemarkt, Naturkostladen: 1000 Meter (mit dem Fahhrad / Lastenrad: Wunderbar.
- Arztzentrum mit fast allen Fachrichtungen: 1200 Meter
- Nächstes Gymnasium und Realschule+ : 600 Meter Fußweg.
- Toyota-Autohaus: 500 Meter
- Bank: Fußweg von 600 Meter
- Post: Fußweg von 700 Meter
- Altstadt mit Cafes und Restaurants: 800 Meter

Und nicht nur die Miethaie, das Finanzamt nein...

...auch das Jobcenter der
bestrafen Mieter ebenfalls.

Warum? siehe unten.
---
Der soziale Wohnungsbau ist seitens des Staates drastisch reduziert worden.
Auf der anderen Seite können sich kaum noch Menschen, egal ob Single, Pärchen oder Familien Wohnraum in Städten leisten, in denen sie auch ihre Arbeitsstellen haben.
Denn die Mietpreise steigen u. Wohnraum der bezahlbar ist ist quasi nicht vorhanden.

Nun kommt das Finanzamt und bestraft die mögl. Erben, da sie ja "liebäugeln".
Bis heute wußte ich garnicht, daß dies ein Begriff im Steuerrecht ist.
Man lernt nie aus.
Auch die Miethaie schröpfen ein bis zum letzten Hemd.

Und die Jobcenter fragen sich vielleicht hier einige?!
Ein Bspl.:
Ich erhalt seit '05 H4.
Seitdem (2000) ich in der Wohnung im Elternhaus lebe, wurde die KM noch nie erhöht.
Nun erhalte ich aber seit einem 1/2 Jahr weniger Geld vom JC, da die sagen die WG sei nun zu teuer.

Erhöht haben sich aber nur die Nebenkosten u. dafür gibt es Obergrenzen.

Tolle Welt.

@14:58 von Dr.Hans

"Ich bin Vermieter. Ich erhöhe einem Mieter niemals die Miete. Mir ist es wichtiger, ein gutes Verhältnis zu bewahren. Einer meiner Mieter wohnt seit 15 Jahren mit seiner Familie in einer 130 m2 großen Wohnung für konstant 4 Euro pro m2."

Das ist in der Tat anständig. Danke.
Ich zahle eine höhere Miete für 46 qm. Beim Einzug gab es in der Küche nur einen alten Herd. Die Einbauküche habe ich komplett selbst bezaht. Ebenso den Fliesenboden, den ich gegen einen kaputten Linoleumboden getauscht habe. Fast jede notwendige Reparatur habe ich selbst bezahlt.

"Ich glaube, dass die Mehrheit der privaten Vermieter meine Einstellung hat."

Das vermag ich nicht zu beurteilen. Ich zweifle aber doch an, dass es eine Mehrheit ist.

6 Millionen

Im Artikel geht es um eine Erbschaft von 6 Millionen Euro.

Ich bin wohlhabend, trotzdem finde ich dass Multi-Millionäre keine besondere Fürsorge benötigen.

@ Anna-Elisabeth1

"Nichts wird besser, indem man darauf hinweist, dass es anderswo zum Teil auch viel schlechter ist. Ich will weitestgehend soziale Gerechtigkeit. Dazu gehören anständige Löhne, von denen man leben und seine Miete zahlen kann."

Besser geht immer. Da stimmen viele von uns mit Ihnen überein. Können wir uns trotzdem darauf einigen, dass es bei uns nicht vollkommen daneben ist, und von da aus weiter machen? Sonst fetzen sich hier die, die eigentlich ähnlicher Meinung sind - und die im Zweifel falschen freuen sich.

Am 27. April 2019 um 14:40 von Tagesrückblick

Das Prinzip von "Angebot und Nachfrage" funktioniert seit Jahrzehnten nicht richtig. Es funktioniert deshalb nicht richtig, weil Konsumenten wenig Einfluss auf das Angebot haben - aus diesem Grund kann beispielsweise durch künstliche Verknappung das Preisgefüge nach oben getrieben werden.

So ist es auch beim Wohnraum und gerade dort ist das Ergebnis verheerend. Sie werden nicht verstehen (wollen) weshalb es notwendig ist, das Prinzip des Wohnungsmarktes grundsätzlich in Frage zu stellen. Deshalb spare ich die Diskussion.

Allerdings sollte jedem bewusst sein, dass fehlende Pflicht und fehlende Genehmigungen, in die Höhe zu bauen, bei konstantem Flächenangebot und fortgesetzter Urbanisierung immer stärker zu einem (gewollten) Unterangebot führen.

Statt - wie in München und in anderen Städten üblich - nur 4-5 Etagen zu bauen, wäre es notwendig, 10, 15 oder mehr Etagen zu bauen, um dem Bedarf zu entsprechen und die Preise zu drücken. Aber das will niemand. Es wird weiter gezockt.

Am 27. April 2019 um 15:52 von MrSlim

"Ich bin wohlhabend, trotzdem finde ich dass Multi-Millionäre keine besondere Fürsorge benötigen."

Sie haben Recht.

Nach der damaligen Immobilien- und Finanzkriese 2008, wurde Arnold Schwarzenegger einmal gefragt:

"Herr Schwarzenegger, vor der Finanzkrise hatten Sie 24 Millionen $, jetzt nur noch 18,
was sagen Sie dazu?"

Antwort:
"Es ist mir egal ob ich 18 oder 24 Millionen habe."

Wäre mir auch egal.

Danke für diesen Artikel !

Sehr aufschlussreich, obwohl mir schon bekannt war, dass das Finanzamt „zu“ günstige Mieten nicht zulässt. Der Lösungsansatz mit der Besteuerrung von Firmenerben klingt plausibel. Das die Berechnungsgrundlagen der staatlichen Institutionen oft systematisch falsch und zu Lasten vieler Bürger sind, ist aber nicht nur beim Mietspiegel so, sondern zB auch bei der Berechnung des Inflationsindex bzw. der Lebenshaltungskosten (zB ist der „Warenkorb“ großenteils unrealistisch selektiv) oder des Existenzminimums (Hartz IV Sätze). Aber auch die Berechnung des Bruttosozialprodukts enthält viele fragwürdige Anteile (zB Prostitution als „Dienstleistung“ oder Rüstungsgüter als „Investition“). Vom Haushaltsvermögen oder Haushaltsnettoeinkommen oder gar Wirtschaftsprognosen ganz zu schweigen. Statistiken haben aber immer auch politische Bedeutung.

@15:07 von artist22

"Wer hier eine Fastenkur zur Befriedung der Gesellschaft hinlegen sollte,
sind ja wohl mal ganz Andere."

Sie haben natürlich recht, ich habe das dusselig formuliert.
Ich meinte, dass der Staat sorgfältiger bei der Steuereintreibung arbeiten sollte und ebenso sorgfältig mit diesen Einnahmen umgehen sollte. Nicht den Kleinen das Geld aus Tasche kratzen, um es den Großen zuzuschieben.
Umgekehrt wäre sinnvoll und macht den Staat dann auch nicht ärmer. Er sollte keinen Firmen subventionieren, indem er unanständige Löhne aufstockt. Da sollte man eher den Mindestlohn erhöhen und bezahlbare Wohnungen bauen usw.

@Nackigschlaefer 15.26

"Einfache nachvollziehbare Lösung:
Die Erbschaftsteuer nicht nach dem Bodenrichtwert, sondern
nach den Mieteinnahmen der letzten 10 Jahre erheben.
Aber die etablierten Parteien wollen Finanzgesetze nicht ändern sondern uns alle weiter schröpfen."

Ich musste zunächst über Ihren Nickname laut lachen :-D
Eine sehr gute Idee, die mir aber nicht weit genug geht. Denn gerechter wäre es, den Anteil der Erbschaftsteuer nicht nur bloß für die letzten 10 Jahre zu berechnen, sondern für die gesamte Zeit der Mieteinnahmen, de facto seit Zustandekommen des Mietverhältnisses.

Und bald sind Europawahlen, und ich habe die Hoffnung, dass nach den Wahlen ein Umdenken bei den etablierten Parteien, auch im EU-Parlament, stattfinden wird.

Solange das Volk ruhig

Solange das Volk ruhig bleibt, machen unsere Politiker alles richtig.

@Kölner1 16.25

"Solange das Volk ruhig bleibt, machen unsere Politiker alles richtig."

Zum Teil richtig.
Solange das Volk ebendiese Politiker**innen wählt, machen diese alles richtig.

@15:22 von frosthorn

"Heuschrecken und Finanzkonzerne saugen uns aus, bei der Arbeit und bei den Mieten. Aber das muss man nicht thematisieren, nö, es ist ja "der Staat" (weiß hier eigentlich jemand, dass der aus uns allen besteht?), der nach allem seine Krallen ausstreckt."

Sehr geschätzter frosthorn,

braucht es nicht auch einen Staat, der Heuschrecken und Finanzkonzernen das Aussaugen erst ermöglicht?
Kann man das wirklich trennen?

Gruß

Am 27. April 2019 um 15:22 von frosthorn

"Heuschrecken und Finanzkonzerne saugen uns aus, bei der Arbeit und bei den Mieten. Aber das muss man nicht thematisieren, nö, es ist ja "der Staat" (weiß hier eigentlich jemand, dass der aus uns allen besteht?).."
#
#
Wer kann diesen den Einhalt gebieten, nur unsere Politiker.
Der Staat wird von der Lobby geführt und unsere Politiker handeln nach deren willen. Das Volk darf alle paar Jahre wählen, und wenn es den Politikern nicht gefällt, werden erst einmal die Wähler ermahnt. Das Volk ist und war schon immer nur zu Steuerzahlen da.

@ rossundreiter

"Oder anderes ausgedrückt: Dass die Armut (im globalen Vergleich) in Deutschland relativ gering ist, liegt nicht an der ausgeprägten Verteilungsbereitschaft des deutschen Sozialsystems, sondern daran, dass auch (anteilsmäßig) lächerlich kleine Brotkrumen, die hierzulande von riesigen Laibern der Geldaristokratie kommen, global gesehen relativ groß erscheinen."

Naja, trotzdem ein Grund, lieber hier bei uns zu leben. Immerhin habe ich zumindest die Chance, die vorhandenen Brotkrumen für mich größer zu machen. Größere Verteilungsbereitschaft, wenn es gar nichts zu verteilen gibt, nützt mir nichts.

günstiger Wohnraum in Berlin dank Aldi

Es gab vor einer weile die Ankündigung von Aldi über ihren Märkten günstigen wohnraum anzubieten und ich hab gelacht und gespottet, weil ich es besser wusste, dass dies nie geschehen kann, weil der Konzern sonst selber drauf zahlt.

genau aus diesem Grund was hier genannt wird.
Nun einige Monat danach empfindet der öffentlichrechtliche rundfunk es für nötig über diese schere, in der wir uns mit unserem hals befinden, wo auf der einen Seite die Mietkonzerne ihre Klinge haben und auf der anderen Seite das Finanzamt, darüber zu berichten das günstiges wohnen garnicht möglich ist. Voila, ich klatsche nun müde über diesen bericht mit ein wenig hass.

ich möchte ehrlich sein, es gibt tausend gedanken in meinem kopf.

existenzen zerstört, menschen ausgenutzt, menschen aus ihrem umfeld gerissen und familien in die armut getrieben.

Und daran ist vater staat nicht unschuldig.

auch die Grundsteuer ist in frage zustellen, zumindest für eigenheimnutzer.

15:35 von Tagesrückblick @Anna-elisabeth 15.00

"Und ich finde es widerum sehr bedauerlich, dass etwa 17 - 20% hierzulande die GrünINNEN wählen!
Überlegen Sie bitte einmal,warum so viele Unternehmer die AfD wählen. Als Lösungsfindung hierfür empfehle ich die gründliche Beobachtung der Grünen Wirtschaftspolitik und ihre Konsequenz für diese "frustrierten" Unternehmer und Vermieter."

Keine Bange, die GRÜNEN wähle ich auch ganz sicher nicht. Da ist mir die "grüne" Politik vor Ort schon ein Graus. Ich werde es wohl so machen, wie schon vor der letzten Wahl: Alle verfügbaren Programme der kleinen Parteien studieren und dann hoffen, dass es kein Griff ins Klo wird.

Am 27. April 2019 um 16:39 von Athrun

Sehr richtig erkannt, danke!
Bravo, auch ganz besonders für die letzte Zeile Ihrer Ausführungen!
Beste Grüße

Vorsicht

In einem solchen Klima sind die französische und russische Revolution entstanden. Die (Möchtegern-) Eliten sollten auf der Hut sein. Irgendwann haben die Menschen genug von Brotsamen und Ausbeutung und andererseits Bereicherung und Augenwischerei.

Manchmal kommen auch andere Katastrofen etwas länger (siehe Fukuschima, Tschernobyl, Nördlinger Ries, Yucatan) - aber sie kommen.

15:58 von vox moderandi @ Anna-Elisabeth1

"Können wir uns trotzdem darauf einigen, dass es bei uns nicht vollkommen daneben ist,..."

Kein Problem.

"...und von da aus weiter machen?"

Umsteuern wäre mir lieber.

(Sorry - Wortklauberei. Ich glaube zu wissen, wie Sie's gemeint haben.)

Unsoziale Form der Steuereintreibung

Das ist eine unsoziale Form der Steuereintreibung. Es ist so, als würde man ein Unternehmen, das 100.000 € pro Jahr verdient, genauso besteuern wie eins, das 200.000 € pro Jahr verdient, weil beide Unternehmen etwas Vergleichbares anbieten.
Wenn ich also ein Produkt, das mich im Einkauf 80 € kostet, für 100 € anbiete, werde ich schlechter behandelt wie ein Wucherunternehmer, der für dieses 200 € verlangt. Das ist dann wohl der "Sozialstaat 2.0".
Man darf m. E. nur tatsächliche Einnahmen besteuern, nicht theoretisch mögliche Einnahmen. Bei 99 % der Unternehmen wären theoretisch höhere Einnahmen möglich als tatsächlich erzielt werden.

@ Paulx

Im kleinen macht man das ja schon mit unterschiedlich hohen Gewerbesteuersätzen.

Die privaten Vermieter sind doch nicht das Problem

Die Erbengemeinschaften sind es. Ich hab das schon zwei mal selber erlebt: Zuerst kommt die Nachricht, dass der Vermieter gestorben ist. Dann müssen die Erben verkaufen, damit sie sich gegenseitig auszahlen können, meistens kommt dann irgend eine "Immobilienentwicklungs GmbH" zum Zug. Die "modernisiert" dann, verkauft weiter. 2 Monate später kommt dann die Eigenbedarfskündigung. 3 Wochen nach dem Auszug ist die Wohnung dann bei Air B'n'B.

@16:35 von vox moderandi @ rossundreiter

"Naja, trotzdem ein Grund, lieber hier bei uns zu leben.
Immerhin habe ich zumindest die Chance, die vorhandenen Brotkrumen für mich größer zu machen."

Ich kann's nicht ändern, mir fällt da spontan die 43jährige Obdachlose ein, die im vergangenen in einer sehr kalten Nacht in einem Nachbarstadtteil an der Kälte (nachgewiesen bei der Obduktion) gestorben ist. Wenige Tage bevor die offizielle Kältehilfe startete. Da hat die Brotkrumengröße wohl nicht gereicht.

Schöne Diskussion

Die rege Teilnahme zeigt, wie das Thema Wohnen die menschen umtreibt. das Thema hat aber auch sehr viele Aspekte die Einfluss auf die Entwicklung der Mietpreise haben.
Unabhängig davon, ob man die Ursachen der Mietpreisentwicklung beim Staat oder beim "bösen Vermieter" sieht gibt es einige Fakten die einfach existieren:
Die Baukosten haben sich seit Anfang der 2000èr stärker erhöht als in den Jahren zuvor. Ob man als Grund die Politik mit der Einführung der Energieeinsparverordnung oder die erhöhte Bauaktivität (höhere Nachfrage) sieht ist egal. Auch die höhere Bauaktivität ist Ergebnis der Politik (Nullzinspolitik der EZB).
Und nicht vergessen: Die bösen Wohnungsgesellschaften haben von der Politik die Liezens zur Mieterhöhung in Form der energetischen Sanierung bekommen.
Einer energetischen Sanierung kann der Mieter nicht widersprechen und die Kosten erhöhen die Miete. Alles damit Deutschland sein Klimaziel erreicht. Aber kein Tempolimit!

damit wäre doch allen geholfen?

Wer soll den als privat mensch diese falsche Entwicklung mit finazieren.
Etweder ist er sehr sehr Reich oder sehr sehr dumm.

Pilepale!

Wo ist eigentlich der Forist "Pilepale"?

Im Parallelthread zu Jared Kushner beschwerte er sich bitterlich, daß die Mietsituation in Deutschland von den, wie er sich ausdrückte, "zwangsfinanzierten Medien" nicht thematisiert würde.

Und jetzt finde ich ihn hier gar nicht.

Wie kommt das denn?

Hallo, Pilepale, wo sind Sie? Bitte diskutieren Sie mit, hier haben Sie die Gelegenheit!

Oder haben Sie vielleicht im Kushner-Thread das Thema "Mieten in Deutschland" aus unlauteren Motiven, nämlich zur Ablenkung, ins Spiel gebracht?

....[...]Man darf m. E. nur tatsächliche Einnahmen besteuern, nicht theoretisch mögliche Einnahmen. Bei 99 % der Unternehmen wären theoretisch höhere Einnahmen möglich als tatsächlich erzielt werden.

Kaum auszuhalten! 99 % der Unternehmen verzichten auf Einnahmen?

Einnahmen werden nie besteuert sondern Einkünfte, so wird das erwirtschaftete Ergebnis beim Fiskus genannt, und nur wenn die Einkünfte positiv sind!

Umsatz oder Mieteinnahmen, egal wie hoch, sind noch kein Gewinn. Es gibt neben den Einnahmen auch noch die Ausgaben, Aufwendungen, Abschreibungen, Wertminderungen, Wertberichtigungen ...... Erst unter dem Strich zeigen sich die Einkünfte, das Ergebnis - positiv, manchmal auch negativ.

... und jetzt nicht verwechseln mit der Umsatzsteuer, die ist für das Unternehmen nur ein Durchlaufposten, weder Aufwand noch Ertrag! Die MWSt., dort wo sie anfällt, zahlt immer der Endverbraucher.

Am 27. April 2019 um 16:55 von Paulx

"Man darf m. E. nur tatsächliche Einnahmen besteuern, nicht theoretisch mögliche Einnahmen."

Ob Sie es glauben oder nicht, das wird beinahe genauso gemacht.
Die einzigen Ausnahmen sind Liebhaberei und verdeckte Gewinnausschüttungen. Erstere, weil sie damit Verluste erzeugen und somit ihre Steuerlast reduzieren. Zweitere, weil sie damit Gewinne steuerfrei auszahlen und Zeitgleich die Steuer auf das restliche Vermögen reduzieren.

Um in ihrem Vergleich zu bleiben, wenn das "soziale" Unternehmen nicht dauerhaft Verluste erwirtschaftet, dann wird es genauso wie das "Wucherunternehmen" nach tatsächlichen Einnahmen besteuert.

14:57, m.g.

Danke für Ihren Hinweis auf Österreich.

Die SPÖ hat sich in den 80ern/90ern der Marktradikalisierung verweigert, im Gegensatz zu den anderen sozialdemokratischen Parteien Europas. Die momentane Rechtsregierung würde das wohl gerne nachholen. Da sie aber eine populistische Regierung ist, wird sie es aus Eigeninteresse wohl nicht wagen. Es würde nämlich zu ihrer krachenden Abwahl führen.

@Tagesrückblick 1615h

Ganz auf ihrer Seite, jedoch beträgt die Aufbewahrungsfrist 10 Jahre.
Dass das Finanzamt außerdem nicht nur für hohe Mieten sondern auch für Lohndumping verantwortlich ist, musste ich selbst erfahren. Es hat mich bis heute an den Glauben an die Gerechtigkeit hier in diesem unseren Staat erschüttert. Aber das ist hier nicht Thema.

17:21 von fathaland slim

Pilepale!

Wo ist eigentlich der Forist "Pilepale"?

Im Parallelthread zu Jared Kushner beschwerte er sich bitterlich, daß die Mietsituation in Deutschland von den, wie er sich ausdrückte, "zwangsfinanzierten Medien" nicht thematisiert würde.

Und jetzt finde ich ihn hier gar nicht.

Wie kommt das denn?

Hallo, Pilepale, wo sind Sie? Bitte diskutieren Sie mit, hier haben Sie die Gelegenheit!

Oder haben Sie vielleicht im Kushner-Thread das Thema "Mieten in Deutschland" aus unlauteren Motiven, nämlich zur Ablenkung, ins Spiel gebracht?
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Sie bleiben sich treu.
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Notfalls suchen Sie also auch noch Ihre Belehrungsopfer.
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(unvorstellbar das es auch andere Hobbys gibt?)

Und "Zwicke" ist auch nicht hier.

Obwohl er mich im Kushner-Thread gegen Schluss in höchst vorwurfsvollem Tonfall fragte, warum ich denn nicht hier wäre.

Alles sehr seltsam.

@Boris.1945, 17:40 re @fathaland slim

Sie bleiben sich treu.
Notfalls suchen Sie also auch noch Ihre Belehrungsopfer.

Sie bleiben sich auch treu. Sie finden Ihre Belehrungsopfer und dann wird sofort losgelegt, ob's nun zum Thema passt oder nicht.

15:34 von Francis Ricardo @ Anna-Elisabeth

"Ich sage nicht das alles perfekt läuft, im Vergleich jammern wir aber auf extrem hohem Niveau."

Im Prinzip ist das wohl richtig. Vor allem für die Teilnehmer hier im Forum - mich natürlich eingeschlossen. Aber ich fürchte, dass die Anzahl derer, denen es auch hier bei uns wirklich schlecht geht (z.B. Wohnungslose ) zunimmt. Nur diese Menschen jammern nicht. Man hört und sieht sie oft nicht einmal. Die brauchen aber auch eine laute Stimme.
Tut mir Leid, wenn ich damit nerve.

Am 27. April 2019 um 17:27 von gman

"... und jetzt nicht verwechseln mit der Umsatzsteuer, die ist für das Unternehmen nur ein Durchlaufposten, weder Aufwand noch Ertrag! Die MWSt., dort wo sie anfällt, zahlt immer der Endverbraucher."
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Träumen ist erlaubt. Der Staat hatte vor ein paar Jahren die Umsatzsteuer bei Sammelobjekten von 7 auf 19 % erhöht. Die verminderte MW war damals festgelegt worden, das auch normale Bürger sich kleine Wertgegenstände leisten sollen.
Diese Erhöhung konnte keiner an den Endkunden weitergeben.
Warum gibt es denn immer weniger Antiquariate in DE? Es rechnet sich nicht mehr, auch durch Privatverkäufer auf diversen Internet Seiten.

17:40, Boris.1945

Ich kann Sie beruhigen. Ich bin gerade aus dem Zug gestiegen und muss zum Soundcheck.

Sie müssen mich hier also erst mal nicht mehr ertragen.

Schönes Wochenende!

17:46 von frosthorn

@Boris.1945, 17:40 re @fathaland slim

Sie bleiben sich treu.
Notfalls suchen Sie also auch noch Ihre Belehrungsopfer.

Sie bleiben sich auch treu. Sie finden Ihre Belehrungsopfer und dann wird sofort losgelegt, ob's nun zum Thema passt oder nicht.
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Wo Sie in dem Text eine Belehrung sehen ist wohl Ihr linientreues Geheimnis?
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(Dafür müssen Sie natürlich den Ersttext weglassen)

Zu 16:31 von tagesschlau2012 ... und selbst?

Am 27. April 2019 um 15:22 von frosthorn
"Heuschrecken und Finanzkonzerne saugen uns aus, bei der Arbeit und bei den Mieten. .."
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Wer kann diesen den Einhalt gebieten, nur unsere Politiker...

Unsere Politiker haben mit Euro, Staatschuldenfinanzierung, EZB, Rettungsschirme etc. u.a. dafür gesorgt, dass es Geld quasi umsonst gibt. Sparer und die für sich vorsorgen sind die Dummen. Schuldenmacher die Helden. Keine Blasen bei Immobilien, Aktien & Co.? Nicht weiter täuschen lassen, nichts bleibt wirkungslos. Das hat keine Zukunft. Man kann es nicht mehr unter den Teppich kehren.

Eine Politik zum Wohle des Volkes? ... oder doch eher für Dritte? Mit Markt hat das wenig zu tun, mit sozial noch weniger. Eher eine verkappte Planwirtschaft. EZB-Geldschwemme!

Null Markt=Zinsen tendieren so gegen Null. Wo ist also das Problem? Geld, Kredit zu Null, bauen, bauen,... So ist das von den Machern gewollt.
Die Preise steigen ungebremst. Da sind wohl mehrere Löcher (Irrtümer) im Eimer.

Ich vermiete in Köln...

die Wohnungen in meinem 3 Familienhaus, Baujahr 1965, in dem ich auch selbst wohne, 15% unter dem Mietspiegel. Mir sind zufriedene Mieter lieber als der schnelle Gewinn. Wie das Finanzamt meine Einstellung sieht weiss ich noch nicht da ich das Haus erst Anfang 2018 gekauft habe. Wenn ich allerdings den Differenzbetrag zum Mietspiegel als Einnahme versteuern muss.... tja, dann weiss ich noch nicht wie ich handeln soll.

Zu 17:49 von tagesschlau2012 "Träumen ist erlaubt."

Ja, die Logik der Umsatzsteuer, seit der Einführung war und ist sie je nach der Perspektive der Betrachtung mehr oder weniger absurd.

@tagesschlau2012, aber richtig, Sie dürfen träumen.

Trüffel und Rennpferde 7, Babywindeln 19 Prozent.
Tiernahrung 7, Babynahrung 19 Prozent. Tee und Kaffee 7 , Mineralwasser 19 Prozent

usw....
....

18:01 von jetzttexteich

Wenn Sie etwas steuermindernd abschreiben wollen,wird das FA Ihnen schon sagen, wieviel Miete Sie verlangen müssen, um kein "Liebhaber" zu sein.

Zu 17:58 von Nivek -Steuerneid - Neidsteuer?

.. Wenn sie ein Gebäude im Wert von 6Mio erben, dann müssen sie 6Mio versteuern, egal ob es leer steht oder genutzt wird.

Wer als Erbe das Geld für die Steuer nicht hat, muss das Gebäude dann verkaufen. Alleine der Eigentumswechsel kostet einiges, der Käufer investiert nicht umsonst. Die Mieten werden steigen. So ist da halt.

Wen wir da nur die laufenden Einkünfte besteuern, dann würden sämtliche größeren Immobilien einfach 10 Jahre vor dem Generationswechsel leerstehen und es würde keine ErbSt anfallen, weil ja keine Einnahmen erzielt wurden.

Ist dann die vererbte Immobilie wertlos???
Meinen Sie vielleicht, wenn zwischen der Anschaffung einer Immobilie und deren Verkauf mehr als zehn Jahre liegen, dass dann der Gewinn steuerfrei ist?

Auch das ist nicht für jeden nachvollziehbar. Wenn z.B. ein Hochspekulant mit Bitcoins ein Million Gewinn macht, ist diese Million bereits nach einem Jahr steuerfrei.
Nicht neidisch werden, alles korrekt, so sind unsere Gesetze.

@ Anna-Elisabeth

"Aber ich fürchte, dass die Anzahl derer, denen es auch hier bei uns wirklich schlecht geht (z.B. Wohnungslose ) zunimmt. Nur diese Menschen jammern nicht. Man hört und sieht sie oft nicht einmal. Die brauchen aber auch eine laute Stimme.
Tut mir Leid, wenn ich damit nerve."

Alles gut. Ich höre lieber jemanden, die ihre Stimme denen gibt, die sie gebrauchen können. Andere sind ja oft nur für sich selbst laut. Trotzdem möchte ich festhalten, dass es auch Hilfe gibt. Niemand muss auf der Straße verhungern oder erfrieren. Wenn das trotzdem passiert, ist etwas falsch gelaufen, aber nicht gleich "das System" schuld.

@17:43 von fathaland slim

Hallo ... werter User @fathaland slim ... Sie schreiben: >>Und "Zwicke" ist auch nicht hier.
Obwohl er mich im Kushner-Thread gegen Schluss in höchst vorwurfsvollem Tonfall fragte, warum ich denn nicht hier wäre. Alles sehr seltsam. <<
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Nicht seltsam, sondern nur ein geografisch bedingtes Zeitproblem... denn hier bei mir (Wellington bzw. Richmond/Nelson auf NZL) ist es inzwischen erst morgens 06 Uhr... Als gewohnheitsmäßiger Wenigschläfer und Frühaufsteher bleibe ich aber gerne auch mit DE im Internetkontakt, zumal wir dort noch einen Firmensitz und Immobilienbesitz haben. Und aus persönlich gewachsener, politischer Verbundenheit...
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Aber - wie Sie sehen ... kaum beschworen, kommt mein Geist aus der Flasche und steht Ihnen diskutabel zu Diensten...
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Zur Themeninfo: Fast alle unserer (teils ererbten) Wohnimmobilien in DE haben wir einer eigens gegründeten eGmbH übertragen, weil uns nicht Abzocke, sondern vorrangig erstmal nur der Bestandserhalt (plus-minus-null) wichtig ist.

Unsoziales Finanzamt und unverschämte Politik

Wir werden mit Hilfe von Berufspolitikern regiert oder besser reglementiert, deren einziges Streben während ihrer Amtsperiode darin besteht, vorhandene oder neue Privilegien zu verteidigen und nach Möglichkeit noch auszubauen. Dazu kommen fehlende Vor -und Fachkenntnisse im jeweiligen Ressort. Beispiel Stadt Frankfurt am Main, die sich als Finanzmetropole sieht aber politisch ein Provinzdorf mit Hochhäusern geblieben ist. Insbesondere durch den Anteil von unqualifizierten Amtsträgern der Grünen als Verkehrsdezernenten, Stadtplaner uvm.
Leider kommen dann solch unmögliche Gesetzesauslegungen und FA-Bestimmungen heraus, die schlichtweg unsozial und in meinen Augen eine Art von krimineller vorsätzlicher Bereicherung durch den Staat mit seinen Steuereintreibungsorganen bedeuten. Hier hilft eigentlich nur noch intensiver gewaltfreier ziviler Ungehorsam. Uns Normalbürgern reicht's, weil diese unsinnigen Besteuerungsirrtümer den rechten gefährlichen Strömungen den Weg ganz nach oben ebnen.

Was soll´s

Mir will der Staat auch die Höhe der Miete vorschreiben. Zuerst verhängte er Denkmalschutz, dann beanstandete er die lange Dauer der durch diese diktatorische Maßnahme erfolgten Sanierungsarbeiten.
Und nun wird mir unterstellt, dieses als zusätzliche Rente geplante Vorhaben, würde ich als Hobby betreiben.

Meine Konsequenzen daraus:

Als erstes habe ich mir eine gelbe Weste gekauft.

Zweitens bin ich sehr froh, dass ich dieses Jahr bei Europa-, Landtagswahlen- und Kommunalwahlen meine Stimme abgeben kann.

Drittens werde ich in Zukunft dieses "Staatswesen" mit allen mir zur Verfügung stehend rechtlichen Mitteln bekämpfen.

Viertens werde ich dieses Verhalten des asozialen Staates und seiner Politiker an die Öffentlichkeit und in die Politik bringen.

Fünftens meine soziale Einstellung lasse ich mir nicht von, meiner Meinung nach, asozialen Politikern nehmen.

Um mal...

... und mit Verlaub - die meisten Kritiken hier zusammenzufassen ... egal ob ideologisch oder realpolitisch bzgl. Zugriff von Finanzämtern... geht es doch wesentlich darum, welche politisch motivierten Zugriffs- = Gestaltungsmöglichkeiten man dem Staat zubilligen muß, damit der seine Aufgabe zur Gestaltung eines sozial funktionierenden Rechtsstattes nachkommen kann. Neben Arbeit und Ernährung gehört dazu auch die Sicherung von bezahlbarem Wohnraum für alle Bürger. Letzterers ginge - überspitzt gesagt - auch mit dem massenhaften Bau von billigsten Containersiedlungen = "Favelas"... so hätte jeder zumindest ein "Dach überm Kopf"... Als billigste Sozialstruktur natürlich für hochentwickelte Industrieländer ein Unding und KEINE LÖSUNG..! Weil nur eine gesunde Sozialentwicklung auch eine gesunde Gesamtgesellschaft ermöglicht..!
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Eine "gesunde Gesellschaft" aber braucht eine gesunde Arbeitsentlohnung (und gesunde Renten) ... zur Selbst- und Weiterentwicklung.

Preistreiber Staat - hier Finanzamt

Ich tipp's nochmal hier rein: Wir hatten vor Jahren eine ältere Immobilie zur Vermietung gekauft. Vermietet wurde an eine einkommensschwache Mieterin. Der von uns angesetzte, recht günstige monatliche Mietpreis floss komplett in die Darlehnsrückzahlung mit ein, um die Schuldzinsen schnellstmöglich auf -0- zu bekommen, also Aufwendungen einzusparen.

Da die ersten 4 Jahre Verluste aus Vermietung+Verpachtung mit allerdings abnehmender Tendenz entstanden, sprach uns das zuständige Finanzamt die Anerkennung dieser Verluste KOMPLETT AB... wir hätten keine Gewinnerzielungsabsicht!!!!
Wer glaubt, dass man als Vermieter danach die Miete nicht erhöht lebt im Wolkenkuckucksheim!!!!!

Es wäre schön, wenn man auchmal gegen Finanzamt + Staat auf die Straße geht und nicht nur gegen Vermieter im Allgemeinen stänkert.

Mitleid mit Millionären ...

... muss man nun wirklich nicht haben.

Wer nach Abzug der Freibeträge noch 1 Million Euro Steuern zahlt, erbt ein Millionenvermögen.

Ich jedenfalls würde mich nicht über die verbleibenden Millionen beklagen. Und bei den derzeitigen Zinsen ist der Kredit um die Steuern zu zahlen eh kein Problem.

Und mal realistisch: wer vermietet für 66 % der ortsüblichen Vergleichsmiete? Und selbst wenn: das Finanzamt hat nichts dagegen, erkennt halt nur keinen steuerlichen Abzug von Werbungskosten an. Aber das dürfte solch einen Wohltäter doch auch nicht stören.

@14:12 von Tagesrückblick

>> 290,- Euro für 90qm ? Wo gibt es denn so was..? Richtig, auf dem Land ! Und einen großen Garten inklusive dazu und eine Garage! Was, ihr glaubt es nicht? Dann bleibt mal schön in Berlin und München, ihr Guten! Jetzt kann ich mir auch endlich 2 schicke Autos leisten, während ihr Stadtbewohner jeden Morgen im vollen, kalten Bus und in der überfüllten S-Bahn stehen müsst oder eben im Stau, wenn ihr euch ein Auto leisten könnt :-D <<
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Sorry - werter User @tagesrückblick... aber dies ist ein völlig überflüssiges Bashing von Realitäten genervter Mitbürger ... im Vergleich zu Ihrer eher infantilen Sandkastenmentalität. Nur mal eine Gegenfrage: Wo arbeiten Sie - und gutbezahlt (?) - da draußen - ... "auf dem Land"..? In einem nahen Schlachtbetrieb, oder mit sauberen Händen am Home-Office-PC..? Merke: Verdrängen ist keine Problemlösung..!

18:54, Kein Einstein

>>Was soll´s
Mir will der Staat auch die Höhe der Miete vorschreiben. Zuerst verhängte er Denkmalschutz, dann beanstandete er die lange Dauer der durch diese diktatorische Maßnahme erfolgten Sanierungsarbeiten.
Und nun wird mir unterstellt, dieses als zusätzliche Rente geplante Vorhaben, würde ich als Hobby betreiben.

Meine Konsequenzen daraus:

Als erstes habe ich mir eine gelbe Weste gekauft.

Zweitens bin ich sehr froh, dass ich dieses Jahr bei Europa-, Landtagswahlen- und Kommunalwahlen meine Stimme abgeben kann.

Drittens werde ich in Zukunft dieses "Staatswesen" mit allen mir zur Verfügung stehend rechtlichen Mitteln bekämpfen.

Viertens werde ich dieses Verhalten des asozialen Staates und seiner Politiker an die Öffentlichkeit und in die Politik bringen.

Fünftens meine soziale Einstellung lasse ich mir nicht von, meiner Meinung nach, asozialen Politikern nehmen.<<

Die gelbe Weste zieht man also an, wenn man, aus welchen Gründen auch immer, auf den Staat stinkig ist.
Beliebig.

@voxmoderandi, 18:31

Natürlich ist das System schuld, wenn Menschen erst arbeitslos, dann wohnungslos werden und schließlich auf der Straße verhungern oder erfrieren.

Das passiert ja alles nicht kurzschlussmäßig über Nacht. Dieser Prozess geht über Jahre.

Logik in Bayern ?

Wenn ein Vermieter zu billig vermietet, wird er bestraft. Wenn ein Mieter für die Miete vom Staat Unterstützung braucht, Beispiel bei zu geringer Rente, Hartz 4 oder Allein Erziehende, soll er sich eine kleinere und billigere Wohnung suchen - finden !
Das ist Bayern mit der seit jahrzehnten CSU Regierung. So viel wie möglich vom Bürger abkassieren, so viel wie wenig, ihn unterstützen. Und dabei die wenigsten Finanzamt Kontrollen bei Unternehmen in D machen. Aber sie wurden immer wieder gewählt.

verkaufen!

Warum verkaufen die sozialen Vermieter ihre übrigen Wohnungen nicht einfach zu günstigen Konditionen an die aktuellen Mieter? Steuer bezahlt, Mieter glücklich, Karma gestiegen.

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