Ihre Meinung zu: Jugendämter prüfen Sorgerechtsentzug bei IS-Eltern

26. April 2019 - 16:00 Uhr

Die Bundesregierung hat erste Kinder deutscher IS-Anhänger aus dem Irak zurückgeholt. Jetzt prüfen Jugendämter, ob den Eltern das Sorgerecht entzogen werden kann. Von Florian Flade und Georg Mascolo.

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Kommentare

Kann durchaus Sinn machen,

Kann durchaus Sinn machen, die Nachrichten Agentur AP hatte erst vor ein paar Wochen Frauen in den Lagern der Syrischen Demokratischen Kräfte interviewt:

"Viele sind noch immer eingefleischte Anhänger des IS. In den Lagern haben sie versucht, das Kalifat neu zu erschaffen. Einige Frauen haben Einheiten der gefürchteten Religionspolizei wiedergegründet, wachen über die Einhaltung von Regeln und bestrafen andere Bewohner, die sich nicht daran halten."

Vor dem Hintergrund kann eine solche Maßnahme sinnvoll sein...

Jugendämter prüfen Sorgerechtsentzug

Die Jugendämter, kommen mit ihren normalen Aufgaben schon nicht hinterher, weil überall Personal fehlt.

Ja, bitte!

Danke!

Ja, eine Einzelfalllösung ist wohl das Einzig Wahre.

Großeltern, Onkel und Tanten die mit dieser Ideologie nichts am Hut haben, da sind die Kinder sicher gut aufgehoben. Verwandte bei denen nur ein leiser Verdacht der Sympathie für Islamismus da ist, fallen m.E. aus, dann lieber eine Pflegefamilie.

Es darf nicht passieren, dass hier wissentlich die nächste Generation radikaler Islamisten herangezogen wird.

"Die Experten aus Jugendämtern, Sozial- und Sicherheitsbehörden überprüfen, ob die Dschihadisten ihre Kinder bewusst in Gefahr gebracht und damit ihre Fürsorgepflicht verletzt haben"

Eltern, die einer gegen alle verfassungsrechtlichen und humanitären Grundsätze verstoßenden Ideologie wie der des IS zum Opfer gefallen sind - diese sozusagen "verinnerlicht" haben - dürfte ohnehin jedes "Bewusstsein" für die Gefahr, in die sie ihre Kinder bringen abgehen; sie KÖNNEN als Erziehungsberechtigte wahrscheinlich meist gar nicht anders, als diese Ideologie an ihre Kinder weiterzugeben - und deren Trauma somit zu manifestieren:

"(...) an der "aufgezwungenen Lebensführung" der islamistischen Eltern teilgenommen, die vom "Hass auf vermeintlich Ungläubige, eine aggressive Ablehnung einer demokratischen und freien Gesellschaft und der Unterdrückung der Frau" geprägt gewesen sei (...)"

Gleichwohl:

"Jeder Fall muss (...) mit seinen jeweiligen Gegebenheiten einzeln betrachtet und entschieden werden.

Da gibts wenig Fragen

Eltern, die in Kriegsgebieten reisen, mit oder ohne ihre Kinder, denken sicher nicht an das Kindeswohl. Gerade dann, wenn sie die Kinder mitnehmen (offensichtlich) aber auch, wenn sie die Kinder zu Hause lassen (Vernachlässigung).

Der Kinderschutzbund hat schon Recht, der typische Fehler Deutscher Behörden ist die Zeit und Anstrengung sparende Pauschallösung, die bei dieser Sache aber auf jeden Fall gegen das Kindeswohl verstoßen würde. So würden ja auch Rückkehrer in befriedete Gebiete unter dieser zerstörerischen Auswirkung der Familientrennung leiden und Schaden nehmen.

Dabei ist aber auch eine Sache wichtig: soll das Kindeswohl auch mit seiner Deutschen Interpretation für Nicht-Bürger gelten? Das ist nämlich oftmals sogar kontra-produktiv, da die Deutschen Werte eben nur deutsche Werte sind. Mitgehangen = Mitgefangen ist selten eine gute Lösung für Familienprobleme, vor allem wenn die Lösung von außen "eingeführt" werden soll!

Da darf es keine zwei

Da darf es keine zwei Meinungen geben. Wer nachweislich die Vernichtungs-Ideologie vom IS in sich trägt, sollte in Deutschland keinen Kontakt zu seinen eigenen Kindern haben.
Diese verblendeten Spinner züchten mit ihren eigenen Kindern die nächsten Terroristen ran, die in Europa Anschläge verüben werden.
Diese Kinder müssen durch den deutschen Staat vor ihren Eltern geschützt werden

An die Redaktion: Bitte berichtigen

Gerade Kleinstkindern könne eine Trennung von den Kindern massiv schaden.

Völlig unverständlich

" Die Experten aus Jugendämtern, Sozial- und Sicherheitsbehörden überprüfen, ob die Dschihadisten ihre Kinder bewusst in Gefahr gebracht und damit ihre Fürsorgepflicht verletzt haben. "

Was gibt es da zu prüfen, das ist doch offensichtlich, wer Kinder aus dem ruhigen Deutschland in einen Krieg schleppt.

Der tut dem Kind etwas gutes ???.

Was gibt es da zu prüfen ?.

Nicht lang prüfen, handeln!

Ist ein Elternhaus bestehend aus radikalen Irren die sich und andere auf bestialische Art und Weise umbringen, die minimalen Grundrechte eines Menschen kategorisch ablehnen, sind die dem Kindeswohl zuträglich?
Wer hier überhaupt noch überlegen muss dem ist nicht mehr zu helfen.

Ja was denn sonst? Alle in

Ja was denn sonst?
Alle in den "Pierre-Vogel-Kindergarten"?
.
Es gibt Möglichkeiten, basierend auf unserem geltendem Recht.

Wieso prüfen??

Diese absolut mörderische Ideologie des IS, der in den letzten Jahren immerhin hunderttausende Menschen zum Opfer gefallen sind, ist nichts Minderes als die Pest unserer Zeit!

JEDER Person, die dieser mörderischen Ideologie anhängig ist, sollte IMMER und auch AUTOMATISCH das Sorgerecht für Kinder entzogen werden!

Denn wirklich ALLES ist besser, als diese mörderische Ideologie des IS!

Das man damit so lange gewartet hatte

Bei jeder anderen auffälligen Sekte wäre das Vorgehen absolut normal, nur bei IS wartet man ewig.

Aber besser spät, als nie.

@berelsbutze 17.59

ich stimme Ihnen zu ! Aber warten Sie es ab, wird nicht lange dauern mit der Gegenmeinung

@ kommentator_02

"Gerade Kleinstkindern könne eine Trennung von den Kindern massiv schaden" Am 26. April 2019 um 18:19 von kommentator_02

Nicht wenn die Eltern das Kindeswohl gefährden.

absolutes Verständnis für Menschen

die mit ihren Kindern aus Kriegsgebieten, aus Terrorstaaten und Unrechtsregimen ihr Heil in der Flucht zu uns suchen.....aber, fordert wirklich jemand von mir dass ich Verständnis für Menschen aufbringe die von hier aus ihr "Heil" in der Flucht in ebensolche Regime antreten? und dann auch noch zum Zweck den Menschen dort brutalste Gewalt bis hin zur Tötung auf bestialische Art anzutun?

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