Kommentare

Amazon

Wenn man schon die Löhne nicht halbieren darf, dann verdoppelt man die Arbeit. Die Mitarbeiter werden auch alle was dagegen zu sagen haben (wenn die können, siehe Foto).

Wer immer Prime-kunde sein

Wer immer Prime-kunde sein mag bei dieser Knebeltruppe, sollte erkennen, dass es Amazon um Marketing und Schlagzeile geht (worauf - kritisch angemerkt - die TS reinzufallen scheint...) und nicht um Kundenzufriedenheit; denn wer Mitarbeiter*innen eher wie den sprichwörtlichen letzten Dreck behandelt, braucht sich nicht mit falschen Lorbeeren bei Kund*innen zu schmücken.

Amazon will Prime-Lieferzeit halbieren....

Die Aktie verdoppelt.Die Profite um 17 Prozent erhöht.Die Lieferzeit,mit Sicherheit auf den Knochen der Beschäftigten,verkürzen.
Und sich weiter standhaft dem Abschluss eines Tarifvertrages verweigern.

Die Situation bei Amazon widerlegt Behauptungen,daß wenn es dem Unternehmen gut geht,es auch "den Beschäftigten gut gehen muß".

re andererseits

"Wer immer Prime-kunde sein mag bei dieser Knebeltruppe, sollte erkennen, dass es Amazon um Marketing und Schlagzeile geht (worauf - kritisch angemerkt - die TS reinzufallen scheint...) und nicht um Kundenzufriedenheit"

Sie werden es keinem Kunden verbieten können, wenn er mit der Lieferung am gleichen Tag zufrieden ist, und Amazon gibt das Geld dafür nicht aus, um Schlagzeilen zu machen, sondern um den Zeitvorteil des stationären Handels zu minimieren.

Nur weil's Ihnen nicht passt sollten Sie es trotzdem dem Kunden überlassen.

Nein danke

Amazon - nein danke. Ich war vor etlichen Jahren 3 Monate Kundin, aber mein schlechtes Gewissen hat mich glücklicherweise so geplagt, dass ich mein Konto gekündigt habe. Wann hört man mal was Positives von denen? Etwas Nachhaltiges und Mitarbeiterfreundliches? Wer seine Kundenwelt in Prime und drunter einteilt, gehört links liegen gelassen.

Die Mitarbeiter überleben in den USA mit Lebensmittelmarken

Während der Amazon-Boss wohl der reichste Mann der Welt ist. -

Wie hat nicht einmal die EU festgestellt: Amazon habe zwischen 2006 und 2014 eine "durch nichts zu begründende Methode" benutzt, um ihr Gewinne zu verrechnen, so Vestager. Das habe dazu geführt, dass Dreiviertel ihrer gesamten Verkäufe in Europa nicht versteuert worden seien.

Und da diskutieren wir über Lieferzeiten. Wirtschaftlich und ökologisch gesehen ist es ohnehin unsinnig, wenn am gleichen Tag (!) verschiedene Lieferdienste an der gleichen Adresse ihre Besuche machen.

Amazon will .... was ach immer Amazon will...

sollte uns erst kümmern, soweit es keine Probleme bei der gewerkschaftlichen Organisation, bei der Einrichtung von Betriebsräten, bei der Zahlung von Gehältern, die problemlos subsistenzheischende Renten nach sich ziehen etc., etc....
Ansonsten sollen wir uns um den Erhalt kleinerer und mittlerer Gewerbe und Händler kümmern, die eine wohnraumnahe Versorgung sicher stellen, denn die braucht es in einer alternden Gesellschaft.

@ um 17:11 von Bernd Kevesligeti

Das war aber schon vor 100 Jahren widerlegt.

John Maynard Keynes, 1883 - 1946britischer Ökonom, Mitbegründer der Weltbank und des internationalen Währungsfonds:
Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.

Eugster 17.45

Ich war vor etlichen Jahren 3 Monate Kundin, aber mein schlechtes Gewissen hat mich glücklicherweise so geplagt, dass ich mein Konto gekündigt habe."

Das ehrt Sie! und ist die einzig richtige Konsequenz. Leider ignorieren Leute gern die ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse. Meine Schwester, sonst grasgrün und immer für Nachhaltigkeit usw. ist sehr intensive Amazon-Kundin. Sie ist ja selbst von den Arbeitsbedingungen nicht betroffen

@ andererseits

"Wer immer Prime-kunde sein mag bei dieser Knebeltruppe, sollte erkennen, dass es Amazon um Marketing und Schlagzeile geht (worauf - kritisch angemerkt - die TS reinzufallen scheint...) und nicht um Kundenzufriedenheit"

Sie brauchen bei Amazon ja nicht bestellen - das wird Amazon auch ziemlich egal sein, ob sie da Kunde sind oder nicht -, aber Millionen von Kunden sind mit dem vielfältigen Angebot und den sehr guten Preisen zufrieden. Wenn die Lieferung dann noch schnell und zuverlässig erfolgt, wehrt sich dagegen auch keiner!!

Amazon ist normal.

Die Marktmacht von Amazon kann so wenig gebrochen werdern, wie man aus einem lebenden Menschen die Knochen herausziehen kann. Wir haben es im weitesten Sinne mit der menschlichen Natur zu tun. Kritik an Amazon ist so, als wenn man den eigenen Kopf gegen die Wand haut. (Nicht unverdient, nebenbei gesagt.) Ausnahmen im Denken aendern da nichts, die gehoeren zu jedem System als Chaosfaktor dazu, stellen die Stabilitaet und die Richtung aber, jetzt im 21 Jahrtausend, nach hunderten von Jahren der Perfektionierung, nicht mehr in Frage. Wir molochisieren immer mehr.

Niemand ist gezwungen

dort einzukaufen, und im Artikel steht ja auch das das Hauptgeschäft ja zu Hause ist in NA.
Und warum hat sich in der EU niemand gefunden der so einen Handel für die EU aufzieht ?.
Sich dann aufregen das andere das Geschäft machen ist immer einfach, und zu den Beschäftigenden, es wird niemand gezwungen in der Firma zu arbeiten zu diesen Bedingungen.
Auch in Deutschland nicht, es muss also einen Grund geben dort einen Job anzunehmen.
Die Politik brauch nur den Grund beseitigen und schon ändert sich das Ganze, will sie das ?.

17:45 von krittkritt

und diese eu funktionäre fordern uns auf, sie nochmal zu wählen

re von nie wieder SPD

"Das war aber schon vor 100 Jahren widerlegt"
Richtig !
Das wird aber immer wieder aufgewärmt und ist in manchen Köpfen auch heute noch vorhanden(leider auch mancher Arbeiter und Gewerkschafter).
Lesen Sie mal den Kölner Stadt-Anzeiger.

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