Ihre Meinung zu: Gipfel in Peking: China verteidigt "Neue Seidenstraße"

26. April 2019 - 16:06 Uhr

Mehr Offenheit, mehr Transparenz: Mit diesen Versprechen trat Chinas Staatschef Xi Kritikern der "Neuen Seidenstraße" entgegen. Wirtschaftsminister Altmaier forderte in Peking, internationale Standards einzuhalten. Von Axel Dorloff.

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Kommentare

unser altmeier fordert

der gute mann bläst doch sonst nur warme luft in den talkrunden raus. und seine ahnung von irgendwas ist eher begrenzt

Dann schauen wir mal

ganz entspannt und gespannt.

Hintergrundinformationen?

„Kritiker warnen gerade ärmere Länder vor einer Schuldenfalle und vor politischen Abhängigkeiten von China.“
Es werden doch Verträge gemacht.
Wieso sollte es zu Schuldenfallen oder politischen Abhängigkeiten kommen?
Das einzige Problem bei Verträgen, die von Politikern geschlossen werden, ist doch, dass diese Politiker sich in Abhängigkeiten begeben, weil sie mit lukrativen Anschlussverwendungen gelockt werden, ungünstige Verträge für ihr Land abzuschließen.
Und dann noch nicht einmal die Anstandsfrist einhalten, wenn sie nach ihrer politischen Karriere in die Privatwirtschaft wechseln, die ihre Korruptheit aber auch nicht kaschieren kann.
Das ist mit China und anderen Ländern sicher nicht anders als mit inländischen Firmen.

Planwirtschaft

Das zeigt mal wieder, daß Planwirtschaft dem Try -and - Error - Kapitalismus
haushoch überlegen ist.
Irgendwie scheint das dem Altmaier auch langsam zu dämmern.
Gegen die dumpfbackigen liberalen Marktideologen wird er nicht ankommen.

An Chinas stelle, würde ich

An Chinas stelle, würde ich die westlichen Bedenken stumpf ignorieren. Wer so ein WELT Projekt mit 100 Staaten transparent und zukunftsorientiert versucht zu bewerkstelligen, den interessiert es nicht, was jemand sagt, der Baustellen ohne ende hat (BW, BRE,, Niedriglöhne, Rente, Gesundheitspflege, Altenpflege, internationale Machenschaften die mittlerweile gegen UN Recht verstoßen und und ...).

Peace

@Bigbirl, 16.58h

Planwirtschaft lässt sich systembedingt rücksichtsloser durchsetzen.

Den Erfolg dieser Wirtschaftsform, so wie ihn in meinem langen Leben gesehen habe, wünsche ich mir nicht.

Schuldenfallen

26. April 2019 um 16:33 von nie wieder spd

Schuldenfallen: Kennen Sie das Buch "Economic Hitman"? (Oder auch die Dokumentation dazu?) Die Bonzen der KPC bestimmt.

Verträge: Kennen Sie das Beispiel Hafen Hambantota auf Sri Lanka? Ein Entwicklungsprojekt der Regierung Sri Lankas mit der VR China im Rahmen des "Seidenstraßenprogramms". Der Hafen wurde mit chinesischem Kapital durch chinesische Arbeiter einer chinesischen Firma gebaut. Da Sri Lanka prompt die Schulden nicht abzahlen konnte, gehört der größte Hafen Sri Lankas nun für 99 Jahre ausschließlich der VR China. Nur ein Beispiel.

Seidenstraßenprojekt: Die VR China sucht sich ihre Kooperationspartner geschickt und mit strategischer Weitsicht. Ziele sind das Schaffen von Abhängigkeiten (auch in der UN-Vollversammlung), langfristige Sicherung von Rohstoffressourcen, Sicherung blockade- und sanktionsfreier Zugänge zu Absatzmärkten. Nicht Partnerschaft auf Augenhöhe, sondern es gilt allein das Interesse des neuen "Reichs der Mitte".

Gipfel in Peking:China verteidigt "Neue Seidenstraße"...

Da stellt sich doch aber auch die Frage,warum die "Kritiker" des Projekts nicht mit Alternativen herüberkommen ?
Und jetzt,ausgerechnet beim Belt und Road-Programm mit dem Argument der Verschuldung und Abhängigkeit zu kommen.Was war und ist denn jahrzehntelange Praxis der Mächte,der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds ? Kreditvergabe gegen harte Auflagen.

Wer zahlt...

.. bestimmt die Musik.
Das läuft doch bei uns nicht anders.

Und mal ganz ehrlich, haben Jahrzehnte Entwicklungshilfe in den betroffenen Ländern tatsächlich was anderes gebracht als das diese von "uns" abhängig sind?

Marktwirtschaft scheint wie

Planwirtschaft nur ohne Plan. China hat einen Plan.

"Eins wird in Peking deutlich: Die "Neue Seidenstraße" ist mehr, als Zugstrecken zu bauen und neue Häfen zu finanzieren. Vertreter von über 100 Ländern nehmen an der Konferenz teil"

Unter ökonomischen wie ökologischen Aspekten dürfte es weitaus sinnvoller sein, Zugstrecken zu bauen, statt die Güter über die Weltmeere zu schippern. Das hier ist allerdings ein ( d a s ) Problem: "Die Initiative Pekings zielt auch darauf ab, die globale Ordnung stärker auf China zuzuschneiden. Chinas globaler Einfluss wächst".

"Mehr Offenheit, mehr Transparenz: Mit diesen Versprechen trat Chinas Staatschef Xi Kritikern der "Neuen Seidenstraße" entgegen"

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube...

"Wirtschaftsminister Altmaier forderte in Peking, internationale Standards einzuhalten"

Da denkt die Regierung in China (und die in Russland, den USA, und noch einer ganzen Reihe weiterer Staaten) aber leider überhaupt nicht dran. Das sollte Herr Altmaier eigentlich inzwischen gemerkt haben.

In...

meinen Augen sind wir in einer Wachablösung von der alten Supermacht der USA in zu neuen Supermacht der Volksrepublik China befindet. Die VR China macht jetzt eine eigene Wirtschaftspolitik vorangetrieben. China ist nicht die Werkbank der Welt mehr. Ich schätze das die VR China in fünf bis zehn Jahren die Supermacht Nummer eins sein.

Mehr Zensur

sobald wir Wirtschaftlich mit China gebunden sind ist mehr Wirtschaftlicher druck von China moeglich. Dadurch kommt mehr von China's Zensur zu Europa rueber. Heikle Themen wie Uighuren, Falun Gong, Demokratie Hong Kong, Tienmensquare 1989, Organtransplantationen. Sogar Hollywood ist bereits von China Zensur geplagt Z.B. wie ihr bemekt habt "World War Z" nicht durch China Organhandel entstanden ist wie im Buch. Wirtschaftlichen Druck kann ausgeuebt werden zum Beispiel: Palau hatte 2017 von China weniger Tourismus abgekriegt als sie Gruppentourismus nach Palau verboten hatten weil Palau zu eng mit Taiwan befreundet war.

Immerhin scheint das Projekt

Immerhin scheint das Projekt nachhaltiger zu sein als unsere Entwicklungshilfe. Wenn Deutschland entwickelt müssen die Staaten auch oft 50% der Kosten selber tragen und nicht selten kommen da deutsche Firmen zum Zug bei der Ausführung oder als Zulieferer.

wer bietet was

China versucht anzubieten; laut Aussage Xi "grün und sustainable" ein Projekt, das das Wachstum weltweit fördern soll (hoffentlich nicht nur für ein paar wenige, sondern Verbesserung des Lebensstandards für viele).
Die USA dagegen fordern; Strafen, Zölle, Ausschlüsse von Firmen, mehr Geld für Waffen und bitte jeder für sich selbst und sie natürlich zuerst.
Sind wir mal nicht blauäugig und glauben China alles.
Insgesamt würde ich mich dann doch eher für das Seidenstrassenprojekt entscheiden, als für den US Sackgassenweg.
Übrigens, wenn ich irgendwo mitmachen soll, dann möchte ich auch ein wenig mit entscheiden dürfen. Jetzt, liebe Politiker, ist die Zeit, China etwas abzuringen, jetzt kann man verhandeln. Ich sagte übrigens verhandeln, nicht fordern!
Tun wir das nicht, gehts weiter wie bisher: wir haben nix zu sagen und müssen uns dem Druck der Oligarchie USA beugen - ohne Mitspracherecht und mit immer engeren Bandagen.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

China wird sich durch Altmaier nicht beeinflussen lassen.

Die neue Seidenstraße wird ein Erfolg.
Italien und Ungarn haben das erkannt.

Gegengewicht

Ich sehe das gelassen und optimistisch. Hier werden viele Staaten ins Boot geholt, die sonst nicht die Möglichkeit hätten an einer solchen wirtschaftlichen Entwicklung teilzuhaben. Natürlich sieht China Vorteile für sich darin, aber wo ist denn der Staat der soetwas gleichartiges anschieben könnte? Wenn die Europäer mit ihren Forderungen und ihrer Zurückhaltung mal in die andere Weltrichtung schauen würden, dann müssten sie deutlicher Sanktionen gegen viele Staaten der Welt, einseitige wirtschaftliche Ausrichtungen, Druck und Erpressungen vor dem Hintergrund der amerikanischen militärischen Macht verurteilen. Die Störungen die von dieser Seite kommen bedürfen eines Gegengewichts, welches die Europäer zu leisten, nicht in der Lage sind.

Und was machen wir,....

bauen wir an einer neuen Salzstraße oder an einem zukunftsfähigen Bernsteingeflecht - nein, wir genügen uns um Misstrauen gegenüber China … wo es richtig wäre, zu unser aller Schutz Mechanismen vor zu halten.

@ um 17:16 von wie-

Wie ich schon schrieb: Es werden Verträge abgeschlossen. In solchen Verträgen steht auch immer, wie zu verfahren ist, wenn einer der Vertragspartner die Vertragsbestimmungen nicht einhält.
Wenn dann in Sri-Lanker laut Vertrag diese Regelung bei Zahlungsunfähigkeit vorgesehen war, dann ist das auch gut und richtig, wenn sie eingehalten und umgesetzt wird.
Das hat doch überhaupt nichts mit China zu tun.
Alle geschäftlichen Verträge haben Regeln.
Wenn Politiker aus Sri-Lanker das so mit China verhandelt haben, wo ist das Problem?
Außer das es ein Problem ist, wenn ein Land seinen eigenen Politikern nicht trauen kann.
Aber das kann ich bezüglich des sri-lankischen Hafens nicht beurteilen.
Oder man muss eben keine Verträge abschließen.

17:20 von Bernd Kevesligeti

"Da stellt sich doch aber auch die Frage,warum die "Kritiker" des Projekts nicht mit Alternativen herüberkommen ?"
Wenn ich die Frage allgemein verstehe...
Weil es ein komplexes "Machtvakuum" gibt. Welches China ausnutzt. Es muss sich nur reinsaugen lassen. Das "Machtvakuum" wird durch den Verlust von Ethik, Moral, Ehrlichkeit, Anstand, Weisheit, Geradlinigkeit weltweit, insbesondere aber durch entwickelte Laender des Westens, die es, im 21.Jahrtausend, besser wissen muesste, gespeist. Der Zusammenbruch ist spuerbar. Eine neue Ordnung wird kommen. Allerdings nicht lange, dann kommt das allumfassende Chaos des Klimawandels, der Seuchen, der Armut, der Aus(Ein)wanderungen, der ... ach ich geb's auf, das aufzuzaehlen. Es ist aus. China wird den "planetaren Kollaps"(s.Heise.de) auch nicht verhindern.

@ 17:16 von wie-

"Seidenstraßenprojekt: Die VR China sucht sich ihre Kooperationspartner geschickt und mit strategischer Weitsicht. Ziele sind das Schaffen von Abhängigkeiten (auch in der UN-Vollversammlung), langfristige Sicherung von Rohstoffressourcen, Sicherung blockade- und sanktionsfreier Zugänge zu Absatzmärkten. Nicht Partnerschaft auf Augenhöhe, sondern es gilt allein das Interesse des neuen "Reichs der Mitte"."

Das tut China auch zurecht um nicht isoliert werden zu können. Die Außenpolitik der USA ist wie eh und je nur versteht sich Trump nicht so gut darin diese zu verschleiern oder es ist ihm egal.

Schiff oder Eisenbahn?

26. April 2019 um 17:28 von Nettie

Unter ökonomischen wie ökologischen Aspekten ist das Groß-Containerschiff der Eisenbahn überlegen, auch wenn das Schiff für die Fernverbindungen in Richtung Europa ein wenig länger braucht. Zudem ist das Schiff naturgemäß besser massenguttauglich als die Eisenbahn. Daher "fährt" die VR China auch zweigleisig: der Indik (und in Fortsetzung das Mittelmeer) wird primär per Schiff erschlossen (Ausbau von Container-Häfen). Die Kernländer Asiens werden per Eisenbahn angebunden, eben weil die Option "Seefracht" hier nicht zur Verfügung steht, inklusive Fernverbindung bis nach Duisburg. Die Entscheidung, was wo wie ausgebaut wird, liegt allein bei der KPC. Die jeweiligen "Partnerländer" dürfen allenfalls abnicken und ihren Anteil an der Finanzierung bezahlen. Willfährige Ansprechpartner und Entscheidungsträger, die immer Interesse an einem Geschäft haben, finden sich immer irgendwo auf der Welt.

Drittens verlange ich die Abschaffung der Todesstrafe in China

Drittens verlange ich - damit dieses Projekt umgesetzt werden kann - die endgueltige Abschaffung der Todesstrafe und die Einhaltung der Menschenrechte in China. Damit meine ich explizit auch diese Drohungen gegen Tiawan, die aufzuhören haben. Taiwan ist nicht China, wertes China.

Aus dem Grund schließe ich mich auch dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/treffen-seidenstrasse-peking-105.html

"Wir wollen einen freien, offenen Welthandel. Wir wollen einen Austausch auf der Basis von Gleichberechtigung, von gleichen Bedingungen für Unternehmen und Bürger in den beteiligten Staaten, ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, zum Klimaschutz, zu sozialer Sicherheit und Menschenrechtsstandards weltweit."

absolut an. Denn wenn so ein Projekt, dann geht das NUR in Verbindung mit der Umsetzung der von mir genannten Forderungen. Denn die Menschenrechte sind und bleiben unteilbar, unverhandelbar und unveräußerlich. Beides gehört zusammen wertes China.

@ Bernd Kevesligeti

Ich finde es merkwürdig, dass Sie die deutsche Exportpolitik kritisieren, aber die expansive Praxis der Chinesen unter dem schönfärberischen Titel "neue Seidenstraße" in den Himmel heben.

Diktatur bleibt Diktatur

Das, was die chinesischen Machthaber uns hier propagandistisch schmackhaft machen wollen, würde ich eher als neue Seitenstraße bezeichnen.

Freier offener Welthandel ...

..klingt zunächst ganz nett, ABER..

..kaum ein anderer Markt weltweit ist dermaßen für Importe aus Drittstaaten abgeschottet wie der europäische Binnenmarkt der EU!

Sie können ja als armer Drittweltstaat einmal versuchen, solch exotische Früchte wie z.B. Bananen in die EU einzuführen, da ..

..ist NIX mit freien und fairen Welthandel, da gibt es Mengenbeschränkungen und Zölle!

Fazit:
Bigotterie in Sachen freier und fairer Welthandel, liebe EU, ist zwar eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!

re das Ding

Die Situation scheint doch die zu sein,daß viele Länder an dem Seidenstraßenprojekt interessiert sind.Und das es darüber ein Unbehagen bei den bisherigen Akteuren gibt.Die dann auch genau vor Verhältnissen warnen,die sie selbst immer betrieben haben(Verschuldung dritte Welt,Nichtentwicklung,einseitige Handelsverträge wie die EPA´s).

@Karl Napf

Was daran ist verkehrt, wenn Herr Altmaier China mahnt internationale Standards zu achten?
@Collie4711
Beteiligt sich Deutschland etwa nicht? Ich habe bei dem gängigstem Streamanbieter (ohne Schleichwerbung), aber heute noch Werbung bzw. eine Messe in Deutschland gesehen, meine in Hamburg und da schien es so als würde auch Deutschland sich das nicht entgehen lassen wollen, was ja auch gut und richtig ist, mal abwarten wann der entsprechende Tweet kommt von unserem big Oberboss.

Weitsicht bitte

Hört doch mal auf immer auf irgend etwas zu meckern. Es ist doch schön, daß ein Land gibt der um die Welt investiert und nicht wie jetzt einfach in anderen Länder destabilisieren um ein zu marschieren, Rohstoffe zu sich zu reißen. Wie wir Jahrhunderte lang mit Afrika gemacht haben ist misst. Was haben wir bezweckt? Wollen wir irgend etwas bezwecken? Aber die Chinesen die bauen Züge, straßen, schaffen Arbeitsplätze, wir haben lediglich die Afrikaner Rohstoffe ausgeraubt, machen wir uns nichts vor ausser Unruhe und Leid haben wir den afrikanischen Volk nichts gegeben.
Montenegro kann die schnell straße nicht zurück zahlen, was sollen die Chinesen noch machen? Infrastruktur ist jetzt gegeben, wie sieht es aus, das sie jetzt was aufbauen soll? Wenn ich ein Restaurant Mietvertrag unterschreibe, verlange ich doch auch nicht von Vermieter, der soll noch den Betrieb für mich führen, damit ich mich zurück lehnen kann?

re von Ex-Linker

Nun,fragen Sie doch die Länder.Viele Staaten interessieren sich für das Seidenstraßenprojekt.Wohl auch aus Mangel an Alternativen.Mit expansiv hat das nur so viel zu tun,als daß es eine expansive Chance zur Entwicklung der Volkswirtschaften ist.

Die deutsche Exportpolitik steht damit in keinem Zusammenhang.Allerdings drückt sie südeuropäische Länder in Verschuldung und verursacht soziale Probleme dort.

Zitat Herr Dorloff: "Kritiker

Zitat Herr Dorloff: "Kritiker monieren, dass verbindliche Regeln, faire Ausschreibungen und Transparenz auf der Strecke bleiben."
_______________

Wer sind denn diese Kritiker?
Warum werden keine Namen genannt?

Woher weiß denn irgendwer zu diesem
Zeitpunkt ob überhaupt etwas und wenn ja, was auf der Strecke bleiben wird?

Herr Dorloff, was sollen uns diese Ihre Worte denn sagen?

18:16 von nie wieder spd

«Es werden Verträge abgeschlossen. In solchen Verträgen steht auch immer, wie zu verfahren ist, wenn einer der Vertragspartner die Vertragsbestimmungen nicht einhält … Das hat doch überhaupt nichts mit China zu tun. Alle geschäftlichen Verträge haben Regeln.»

Im Fall des Hafens in Sri Lanka ist CHN der finanziell wesentlich stärkere Partner. CHN baut immer mit eigenen Arbeitern. Trift Aussagen, wie einträglich der Hafen auch für SL sei, so das es keine Probleme gäbe, gewährte CHN Kredite langrfistig zu bedienen.

Sehr oft nicht so, da Annahmen zu Einnahmen von Seiten CHNs bewusst zu hoch angesetzt sind. Analog ist es mit einer Brücke im Karakorum zw. CHN / PAK. PAK kann nicht zahlen, CHN gehört für 99 Jahre die Brücke + alle Einnahmen.

Ausnutzen der Lage wirtschaftl. schwacher Länder.
Die auf Entwicklung hoffen + eigene Hoheit verlieren.

Mit NIC gibt es einen analogen Vertrag zum Bau des "Nicaragua-Kanals".
Aber in PAN war es US-Kolonialismus, als die USA 99 J. Hoheit hatten …

@ Bernd Kevesligeti

Zitat um 17:20 Uhr: "Da stellt sich doch aber auch die Frage, warum die "Kritiker" des Projekts nicht mit Alternativen herüberkommen ?
___________________

Volle Zustimmung!

Indem man pauschal irgendwelche anonymen "Kritiker" mit ebensolchen pauschalen Stichworten anführt, braucht man sich offensichtlich um solcherart Details nicht zu kümmern.

Unsere Bedenkenträger

China greift in die globale Ordnung ein. Welche denn? Seit Trump gibt es die nicht mehr und Deutschland und Europa haben keine Antwort darauf. Die Chinesen aber denken groß, haben sehr langfristige Strategien und entscheiden schnell. Unsere Bedenkenträger, dazu gehört auch Herr Altmaier, können da nicht mithalten.
Dies ist eine Herausforderung der wir uns stellen müssen. Aber wo sind die Strategien und Konzepte um dagegen zu halten? Vielleicht könnten wir auf die Idee kommen zu kooperieren, aber selbst dafür scheint es zu spät.
Russland wird kooperieren und dann kommen zwei mit riesigen Rohstoffreserven zusammen. Was will dann die USA dagegen machen, von Europa ganz zu schweigen. Die EU könnte auseinanderfliegen, aber unsere Bedenkenträger sehen das nicht!!

18:23 von guerillero

«Das tut China auch zurecht um nicht isoliert werden zu können.»

Wie sollte man denn CHN als Land mit der größten Bevölkerungszahl, und der 4. größten Landesfläche der Erde "isolieren"?

Ein Land, in dem u.a. Smartphones für Apple, Windkraft- und Solartechnik für viele Staaten gebaut werden, und die Akku-Technk für E-Mobilität weiter entwickelt ist, als in jedem anderen Land der Welt?

Ein Land das (x) Tausende von Kilometern an Grenzen zu (y) Ländern hat? Wie isoloerte man denn die weltweit stärkste Wirtschaftsmacht?

Mit sehr gutem Recht kritisiert man den Kolonialismismus europäischer Staaten + der USA, den es einst in unverhohlener Art in Afrika & Co. gab.
Und der auch heute in Nachwirkungen der Abhängigkeit weiter existiert.

Bei CHN werden aber komplett andere Maßstäbe angelegt. CHN betreibt keinen Kolonialismus mit Kanonenbooten, und Truppen, die marschieren.

"Kolonialismus der anderen Art" ist es doch, den CHN im Namen der Seidenstraße treibt. "Augen zu & Co. ist nicht".

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