Ihre Meinung zu: Geplatzte Bankenfusion: Neue Suche nach neuen Partnern?

25. April 2019 - 16:29 Uhr

Deutsche Bank und Commerzbank kommen nicht zusammen. Das freut viele Finanzexperten. Das Thema Fusion ist aber nicht vom Tisch - schon wird über andere Partner spekuliert. Von Konrad Busen.

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Kommentare

Das freut mich

muss ich mir also keine neue Bank suchen für mein Giro, hatte schon Angst bekommen.
Weil die C die einzige in der Gegend ist.
Also kann es wenigstens bleiben wie es ist.

Mit wem denn?

Bloß nicht mit Raiffeisen und Volksbanken . Dann werden auch die noch in den Abgrund gezogen.
Es sei denn Comba und DB werden von denen übernommen und die Vorstände fristlos ohne Golden Handshake entlassen und auf Schadenersatz verklagt.

Software/Mitarbeiter

Wer mal für die DB gearbeitet hat, weiß wie schlecht die Software ist! Das die Software Grund für die „nicht-Fusion“ ist, ein sehr guter Grund. Wer Software aus den 80er Jahren als Grundlage hat, kann kein globalplayer sein! Wann schreitet den mal die BaFin ein?

Aber den kleinen Aktionären wird eh nicht die Wahrheit erzählt.

Und die Mitarbeiter müssen in der Mitte stehen be einer Entscheidung!

Nach der Spekulation ist vor der Spekulation.

Nach der Spekulation ist vor der Spekulation. Entertainment a la Öffentlich-Rechtlich. Mit eindeutigem Schaden für die beiden verbliebenen deutschen Bank AGs.

Und wieder einmal zeigt sich

dass die Fachleute mehr Realitätsbezug und weit mehr Ahnung von der Materie haben als unsere Politiker. Ich hatte von Anfang an gesagt, dass eine Fusion keinen Sinn macht, schon gar nicht für die cobank

Die deutsche Bank sollte das

Die deutsche Bank sollte das Investmentbanking wieder in den Mittelpunkt stellen und eine international führende Rolle in den top twenty anstreben. Ob Sewing dafür der Richtige ist, ist eine andere Frage.

Neue Partner? Wie wär's mit

Neue Partner? Wie wär's mit der erneuten Anwerbung kenntnisfreier Bankunden möglichst alte Rentneromas und -Opas zu neuen risikoreichen Bankergeschäftchen so wie vor ein paar Jahren? War doch im Grunde ganz erfolgreich, nur nicht für die Rentner. Aber da sind unsere Banker ja schmerzfrei, denn das Geld ist ja nicht weg, das hat dann nur wieder ein anderer, in diesem Fall dann eben wieder die Deutsche Bank oder die Commerzbank und alle (deren) Probleme sind mal wieder gelöst.

Gut so

In einem anderen Bericht der TS wurde geschrieben , dass die Aktionäre der Commerzbank enttäuscht seien. Das wage ich zu bezweifeln.
Bin selber dort "engagiert" und noch von Verlust nach der Dresdner-Übernahme gebeutelt. Mit der DBK zusammen zu gehen, die nach den letzten Jahren nur durch kriminelle Aktionen aufgefallen ist, die dadurch mehr Strafgeld zahlen mußten als der gesamte Börsenwert wert war und dann den "Investmentbankern" trotz Verlust Boni in Milliardenhöhe auszahlt (obwohl das Wort Malus abgebracht wäre), würde das mittlerweile gute Geschäftsgebahren der Commerzbank massiv schädigen. Übrigens ist die Tochter comdirect profitträchtig und stärker als die erwähnte ING DiBa.
Nur Kukies und Scholz waren die Antreiber der Fusion.
Für die Beschäftigten der Commerzbank ist erstmal Freudentag.

Normalerweise orientiert man

Normalerweise orientiert man sich doch an einen starken Partner, das kommt eben heraus wenn eine Bank die sich für keine internationale Schweinerei zu schade ist und ein Bankhaus das seit Jahren besseren Zeiten hinterher läuft fusionieren wollen.

Was nicht zu retten ist

Keiner wagt es zu sagen.
Das Leitzins Systhem der EZB beim € ist im Minusbereich. Und trotzdem will das Geld nicht Zirkulieren.
Die Menschen brauchen das Geld um zu Wirtschaften. Doch nicht einmal 1% der Bevölkerrung hat sich 85% des Eigentums erwirtschaftet, vlt. besser angeeignet. Um es weiterhin Gewinnbringend zu vermehren. Die Banken scheuen das kapitalistische Risiko. Und der Rest darf der Zukunft entgegenhoffen, das das Geld dem Menschen nutzen soll ALLEN.

wahrscheinlich haben

Commerzbank-Kunden schon am Schalter bereits rebelliert "Wenn ihr mit denen zusammengeht, bin ich hier weg und mein Geld bunker ich unterm Kopfkissen oder Garten! Mit denen will ich nix zu tun haben!". Und Herr Herrhausen guckt sich das von oben an und schüttelt auch nur noch den Kopf, wo sein Laden mit den "Peanuts-Männern" hin gekommen ist. Ein Spiegelbild unserer verlogenen Gesellschaft. Nur noch im Vollrausch zu ertragen. Wirklich. #BauDirEinen

Nicht fusionieren: Zerschlagen!

Schon in der letzten Finanzkrise waren Commerzbank und Deutsche Bank "too big to fail" und mussten mit Steuergeldern gerettet werden. Mit dieser Erkenntnis sollte die Konsequenz sein, dass eine weitere Fusion kategorisch ausgeschlossen sein sollte, damit eben in Zukunft nicht wieder der Steuerzahler die Verluste tragen muss. Eher sollte man die Institute - auch im Sinne des Wettbewerbs - zerschlagen und die dabei entstehenden einzelnen Banken sollten jede für sich auch klein genug sein, um eben nicht mehr systemrelevant zu sein.

@ hhgoten

Da liegt wohl ein kleiner Fehler vor: Die ING ist ein weltweit tätiger Finanzkonzern, der es aktuell auf einen Börsenwert von ca. 44 Mrd. Euro bringt. Die "DiBa" ist lediglich eine in Deutschland tätige Tochter.

CoBa und Comdirect bringen es lediglich auf einen Gesamtwert von 11 Mrd.

19:08 von Bremer1981

Nicht fusionieren: Zerschlagen!

Schon in der letzten Finanzkrise waren Commerzbank und Deutsche Bank "too big to fail" und mussten mit Steuergeldern gerettet werden. Mit dieser Erkenntnis sollte die Konsequenz sein, dass eine weitere Fusion kategorisch ausgeschlossen sein sollte, damit eben in Zukunft nicht wieder der Steuerzahler die Verluste tragen muss. Eher sollte man die Institute - auch im Sinne des Wettbewerbs - zerschlagen und die dabei entstehenden einzelnen Banken sollten jede für sich auch klein genug sein, um eben nicht mehr systemrelevant zu sein.
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Richtig, die "Landesbanken" kontrolliert durch Verwaltung und Politiker (HLB-Simonis) haben sich ja alle schon selbst mit Steuerhilfe aufgelöst.
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Nicht vergessen, wenn man dann protestiert, das die kleinen Institute nicht nur Filialen, sondern selbst die Zahl der Automaten einschränken.

"Wer Software aus den 80er

"Wer Software aus den 80er Jahren als Grundlage hat, kann kein globalplayer sein!"

haha, nix gegen kobol und lotus notes 5.0!

das zeug hat schon im mittelalter prima funktioniert und es funktioniert immer noch.

zumal man bei gewissen banken ja sein geld eh durch bilanzbetrug, wertpapierbetrug, derivatebetrug, insolvenzbetrug, fördergelderbetrug, steuerbetrug, emissionszertifikatebetrug und sonstwasbetrug sein geld verdient, und nicht durch effektives arbeiten.

Am 25. April 2019 um 18:09

Am 25. April 2019 um 18:09 von Werner40:
„Die deutsche Bank sollte das Investmentbanking wieder in den Mittelpunkt stellen und eine international führende Rolle in den top twenty anstreben“ -
Das in Teilen betrügerische Investment-Banking der DB sorgte doch erst dafür,
dass die DB für eine kriminelle Vereinigung gehalten wird.
Wie ein anderer Forist schrieb: Betrug in vielen Bereichen des Investment-Bankings.
Und so etwas wollen Sie unterstützen?

Zwei Lahme

geben keinen Gesunden. Und die Zahl, dass bis zu 30Tsd Leute freigesetzt werden könnten zeigt, wie aufgebläht beide Apparate sind. Das hält die Unternehmen vom Profit ab. So hätte man problemlos die Filial-Räumlichkeiten gemeinsam nutzen können - so wie das in manchen Autohäusern bereits klappt.
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Warum braucht man eigentlich noch eine dt. Großbank? Warlm nicht europäisch denken und Handeln? Und was mischt sich da die Politik ein? Das ist genau so abwegig, wie der Ackermann immer der Merkel gesagt hat, was sie zu tun habe. Nur: DIE hat den Schrott tatsächlich auch umgesetzt.

Also sorry, aber der Rumpel, der würde schon ...

egal mit welcher deutschen Großbank - bei einer Übertragung von 30% der Geschäftsanteile und Hebung aller großartigen "Vorteile", so wie dem Überstreifen von Rumpels weißer Weste, würde vielleicht wenigstens einem geholfen, das wäre dann doch auch schon was.

@B-Wärter

Sorry, Sie verstehen mich miss.
Ging nur um das Deutschlandgeschäft.
Da ist die comdirect sehr gut aufgestellt.
Und ich habe natürlich im Kommentar auch nur die DiBa erwähnt, nicht die ING gesamt.
Die ING scheint schon sehr gesund zu sein.
Wäre also ein Partner - aber nicht im online Geschäft, da wären die üblichen Kosten einer Fusion (comdirect-ING DiBa) zu tragen. Synergie geht evtl. anders.

@18:09 von Werner40

>> Die deutsche Bank sollte das Investmentbanking wieder in den Mittelpunkt stellen und eine international führende Rolle in den top twenty anstreben. Ob Sewing dafür der Richtige ist, ist eine andere Frage. <<
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Totaler Unfug..! Wer erkanntermaßen kleinere Brötchen backen muß, sollte sich auf sein Kerngeschäft im Inland konzentrieren... auf klassisches Geschäfts- und Privatkundenbanking... Alle übermäßigen Ambitionen internationaler Art bergen nur die Gefahr, zum Spielball evtl. feindlicher Übernahmen zu werden. Das könnte zwar manche Bankmanager infolge exorbitanter Bonizusagen zwar locken, ist aber abwendbar. Zum Beispiel durch entsprechende nationale Strafandrohungen ... gerne auch mit zwangsläufiger Sicherungsinhaftierung wegen sonstiger Verschleierung...

Fehlentscheidung.

Die Entscheidung nicht zusammen zu gehen haben die Mitarbeiter beider Banken getroffen, nicht die Kunden und schon gar nicht der Markt. Deutschland braucht eine große, starke und korrekte Bank, die die Interessen der Kunden in Deutschland und der deutschen Witschaft weltweit vertreten kann und will. Die amerikanische Großbanken werden jetzt zum Halali aufrufen.

16:39 von wenigfahrer

Das freut mich

muss ich mir also keine neue Bank suchen für mein Giro, hatte schon Angst bekommen.
Weil die C die einzige in der Gegend ist.
Also kann es wenigstens bleiben wie es ist.
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Hatten Sie jetzt Angst, das die C auch Gebühren für Leistung verlangen würde, wie die meisten Kreditistitute ohne Staatsanteile?
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Aber dass geht sicher weiter so, wenn man auf Nullanleihen zürückgreifen kann?

Finanzminister Scholz

war der Spiritus Rector dieser Fusionsidee.
Das Ende sagt weniger über den Zustand der deutschen Banken als über den Zustand der SPD. Denn wir erleben hier ein erneutes Beispiel von Hybris: ein SPD-Minister, der mit den Großen spielen will, aber eigentlich nicht weiß, was er tut. Mit diesem Projekt gefährdet er deutsche Arbeitsplätze, anstatt sich um die Finanzierung der Kernanliegen der SPD zu kümmern: Arbeitnehmerweiterbildung, Umweltschutz, bezahlbare Wohnungen, Grundrente. Aber das langweilt ihn offenbar. Mit seinem Handeln liefert er vor allem der AfD Argumente. Gottseidank habe wenigstens die Banker das Rechnen nicht verlernt und dieses Unsinnsprojekt beerdigt. Und am Ende kann man nur feststellen: der SPD ist offensichtlich nicht zu helfen.

die

marode UniCredit soll also die marode CoBa kaufen...interessanter Vorschlag. Das hat ja auch so prima funktioniert, als die marode CoBa die marode Dresdner gekauft hat. So gut, dass die CoBa nun ihrerseits einen Käufer benötigt. Aber sicher steht schon ein Käufer für die fusionierte UniCredit-CoBa bereit.

um 19:17 von bubu

Genau richtig! Oder immer noch Software benutz die auf MS DOS Ebene funktioniert und nicht mal IBAN fähig ist!

19:16 von Boris.1945

Die Filiale meiner Bank habe ich seit Jahren nicht mehr besucht. Eigentlich kann ich fast alles per Online-Banking regeln. Bei Geldautomaten arbeiten die Banken ja auch heute schon zusammen und da bin ich auch sehr selten bei denen meiner Bank - CashGroup sei dank.

Wenn endlich - wie anderswo in Europa schon lange üblich - endlich auch mal Bäcker, Dönerbuden und Kioske auch mal flächendeckend Kartenzahlung akzeptieren würden, bräuchte ich kein Bargeld und damit auch keine Geldautomaten mehr.

Den Zustand, dass die Verluste in Krisen vom Steuerzahler übernommen werden, aber die Gewinne in besseren Zeiten an Aktionäre und in Boni für die Banker fließen, ist in meinen Augen untragbar.

Alternative zum Zerschlagen wäre ggf. staatliche Kontrolle über Unternehmen, die systemrelevant sind. Wenn der Staat am Ende eh retten muss, soll er auch mitentscheiden...

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