Ihre Meinung zu: Gipfeltreffen von Putin und Kim: "Inhaltsvolles" unter vier Augen

25. April 2019 - 8:41 Uhr

Nordkoreas Machthaber Kim und der russische Präsident Putin haben gut eine Stunde miteinander gesprochen. Das Gespräch sei "inhaltsvoll" gewesen, hieß es - doch über Details schwiegen die Staatschefs.

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Kommentare

Zu einem weitgehend informationsfreien...

...Bericht - was keineswegs am Verfasser liegt - kann man sich nicht groß äußern. Wohl aber spekulieren. Aber wozu?

Schwer auszuhalten

Da treffen sich zwei Regierungschefs, in deren Ländern Verfolgung, Mord und Unterdrückung tägliche Wirklichkeit sind. Inhalte der Gespräche sind da ja nicht schwer zu erraten. Beide reden nicht über Frieden, Freiheit, Umweltschutz. Da geht es um Waffen, vorantreiben von Destabilisierung des Westen und um ganz persönliche Wünsche. Beide geht es um Macht. Für sich und ihre Clique.
Sie sind ein Moloch für die Welt.

Lupenreine Demokraten !?

Dem gemeinsamen Auftritt dieser beiden "ehrenwerten" Herren ist kaum etwas hinzuzufügen. Durchschaubare Manöver von zweifelhaften Gestalten. Bin gespannt, wann hier im Forum die ersten Trolle aufschlagen und Leichtgläubigen Putin als gesprächsbereiten Macher verkaufen wollen. In diesem Punkt unterscheidet sich meine Meinung nicht oder kaum zum Treffen Trumps mit Kim.
Autoritäre Machthaber halte ich für politisch bekämpfenswert.

Europa hat versagt!

Ein Treffen, das Zorn und ein verständnisloses Kopfschütteln bei mir hinterläßt. Die deutsche und europäische Diplomatie hat kläglich versagt. Putin hat, nicht zuletzt bei seiner Rede im Deutschen Bundestag, fast um Gespräche gebettelt und signalisiert, sich politisch gen Westen ausrichten zu wollen. Dass er nun im asiatischen Raum neue Partner sucht ist nicht zuletzt der Überheblichkeit einer Frau Merkel geschuldet. Schade - eine große Chance für ein friedlicheres Europa vertan.

ausgehende Hass und Ausgrenzung, begleitet mit erpresserischen Sanktionen. Da die dadurch hervorgerufene Abwehrreaktion medial nicht als solche anerkannt, sondern die Ausgrenzung als "Höhepunkt" des Wertewestens dargestellt wird, liegt obigen Ländern nichts näher als eine geheime, vor der schäumenden westlichen Medienwut verborgene Allianz.
Wie Ausgrenzung funktioniert, sieht man ja daran, wie im "Wertewesten" die Opposition voller Hass ausgegrenzt wird. Die im Hintergrund treibenden globalistisch kapitalistischen Kräfte treten nicht in der Öffentlichkeit auf, bilden aber den erzwingenden roten Faden, der sein Zentrum in den USA hat und mit "Establishment" und "Sendungsbewußtsein" sogar einen Namen hat.

Es ist ein mehr als ein

Es ist ein mehr als ein positives Zeichen, dass Putin respektive Russland sich um das "Atomproblem" auf der Koreanischen Halbinsel kümmert.
Warum immer nur die USA dies tun sollten....???
Auch z.B. Holland oder Belgien könnten sich mal darum kümmern.

Viel Erfolg Putin

Es tut mir wirklich leid ...

... das sagen zu müssen, aber da hat die russische Staatsführung der US-amerikanischen ziemlich deutlich gezeigt, wie man es macht, wenn man etwas erreichen will.

Wie zu erwarten war ...

wird bei dem Treffen nicht viel rumkommen. Man möchte im Gespräch bleiben, aber mehr wird es nicht.
Nordkorea präsentiert sich als gesprächsbereit und Russland präsentiert sich als Vermittler in internationalen Angelegenheiten.
Nun bleibt die Frage wie weit dies etwas bringt. Nordkorea wird wohl auf Gesprächsangebote aus dem Ausland warten müssen.
Russland baut ein wenig seine eigene Prestige auf, aber um mehr zu erreichen müssen ernsthafte Verhandlungen mit Nordkorea geführt werden. Die zum einem zu einem Friedensvertrag führen und zum anderen zur Lockerung der Sanktionen und damit zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel führen.
Dies muss zum einem von den beiden koreanischen Staaten verlangt werden, aber auch von China und Japan ggf. den USA.

Stört sich Russland wirklich an den Atomwaffen Nordkoreas?

"Russland ist als Nachbarland Nordkoreas an einer atomaren Abrüstung dort interessiert."
> Ist es das wirklich? Ich glaube eher, dass Russland an einem stabilen Nachbarland interessiert ist. Kims Atomwaffen sind wahrscheinlich harmloser als die sonst drohende "Demokratisierung".

"Kim war bereits am Vortag mit seinem gepanzerten Sonderzug in der Stadt im äußersten Osten Russlands angekommen."
> Wenn Putin auch mit dem Zug angereist wäre, hätte man das Treffen als weltweit ersten konstruktiven Klimagipfel verkaufen können.

Die "Schnittmenge"

Kim und Putin mögen vielleicht übertrieben "dämonisiert" werden es bleibt jedoch die Frage was die Schnittmenge der Interessen beider sein kann. Zwar gibt es in der Verfassung Nordkoreas keinen Bezug zum Kommunismus doch sind die Systeme des Oligarchenreichs Russland und der "Volksrepublik" Nordkorea erheblich unterschiedlich insoweit ist Russland nahe an den USA und Nordkorea nahe an China. Ist das Treffen doch nur ein weiterer "Werbegag" ? Ausser Spesen nichts gewesen?

Effektivität x Propaganda = Nutzlosigkeit

.....Nach russischen Angaben ist aber nicht geplant, dass Vereinbarungen unterzeichnet werden. Auch eine gemeinsame Gipfelerklärung ist demnach nicht vorgesehen.........

Das ist so üblich, wenn 2 machtgierige Diktatoren "Politik" in Form von Aktionismus demonstrieren und nichts Nützliches dabei rauskommen kann.

Putin u. Kim sind ja schon mehrfach zusammengetroffen. Ich kann mich an kein noch so geringes nützliches Ergebnis erinnern.

Wieso die Anführungszeichen?

Das war das erste Treffen der beiden. Es war angenehm, dass die große Show ausblieb, die Trump veranstaltete.

Inhaltsvoll waren die Gespräche sicherlich. Schliesslich ging es um den Friedensprozess in Korea. Kim erläuterte seine Bereitschaft unter bestimmten Bedingungen auf das Nuklear-Arsenal zu verzichten, Putin vermittelte Verständnis, dass man dieses nicht einfach so aufgeben kann.

Weiter bat Kim Putin um Unterstützung beim Vermitteln des Standpunktes Nord-Koreas.
Putin wiederum zeigte sich da nicht allzu optimistisch ob der Gesamtlage in der Weltpolitik.

Dieses Treffen war ein Anfang - die Ebenen tiefer sind nun dran. So wird Politik gemacht. Ein offenes Zeichen setzen und dann beginnt die Arbeit. Und nicht Zeichen - Fordern.

Wegen der Anführungszeichen:
Man erinnere sich an all die konstruktiven, fruchtbaren etc Gespräche Merkels zum Thema Verteilung der Flüchtlinge in der EU, alles ohne Anführungszeichen. Ist halt immer die Frage, wer da Gespräche führt, gelle?

Wünsche und Realitäten.

Inhaltsvolle Gespräche seien es gewesen, aber nichts dringt nach draußen. Nicht mal ein höfliches Abschlusskommuniqué. Das lässt doch wohl annehmen das es erhebliche Meinungsunterschiede gegeben hat. Russland möchte in Fernost Ruhe an der Front nicht zuletzt auf Grund der Gas und Ölvorkommen und Exporte über die Nordroute, Kim möchte seine internationale Profilierung auf Kosten der USA. Nordkorea wird lernen müssen das es letztlich nur ein kleiner Staat ist.

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