Ihre Meinung zu: Studie warnt vor "Verlust demokratischer Orientierung"

25. April 2019 - 8:03 Uhr

Laut einer Studie glaubt fast die Hälfte der Deutschen an Verschwörungen. Eine Mehrheit wertet Asylsuchende ab. Forscher warnen vor dem Verlust demokratischer Orientierung. Von Konstantin Kumpfmüller.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.09524
Durchschnitt: 2.1 (21 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Warum

Warum ist das so(leider).
Ich der normale Bürger daran schuld oder ist es so,daß auch politische Entscheidungsträger einen Anteil haben?
(den größten mit gebrochenen Versprechen und Verfehlungen-die Liste ist lang)
Wenn man den Leuten keine Vorbilder gibt,dann suchen sie sich selbt welche.
Ich begrüße das nicht-aber so ist es nun einmal

"Verlust demokratischer Orientierung"???

"Laut einer Studie glaubt fast die Hälfte der Deutschen, geheime Organisationen würden die Politik beeinflussen. Eine Mehrheit wertet Asylsuchende ab. Forscher warnen vor dem Verlust demokratischer Orientierung."

Wohl eher Realitätsverlust der Forscher.

Bei Asylsuchenden ist das so, dass sie ohne Geld kommen und Geld hier beziehen. Würden sie Geld ins Land bringen, wäre alles kein Problem, Geld stinkt nicht.
Unsere demokratischen Parteien handhaben das genauso, mit einer netten Spende wird man schon eher angehört, als ohne. Ist praktisch wie bei der Beichte im Mittelalter.
Geld regiert die Welt.

Was die "geheimen Organisationen" angeht, so wird heute vieles hinter verschlossenen Türen verhandelt, was verständlicherweise zum Misstrauen führt. Mag sein, dass das für die einen keine "geheimen Organisationen" sind, für andere sind es aber welche. Das ist wie bei "Krieg" versus "bewaffneter Konflikt" oder "getötete Zivilisten" versus "Kollateralschaden". Am Ende ist es dasselbe in Grün.

Nicht überall ist auch Demokratie

drin wo Demokratie drauf steht, oder die Vorstellung darüber weichen stark ab. Grieschich 'Demos kratein' bedeutet 'das Volk führt'. Nicht jeder Volksvertreter würde das so übersetzen.

08:21 von Tada

"Was die "geheimen Organisationen" angeht, so wird heute vieles hinter verschlossenen Türen verhandelt, was verständlicherweise zum Misstrauen führt. Mag sein, dass das für die einen keine "geheimen Organisationen" sind, für andere sind es aber welche[...]. Am Ende ist es dasselbe in Grün."

Wenn demokratisch gewählte Volksvertreter hinter verschlossenen Türen irgendwas verhandeln ist das zwar keineswegs vertrauenserweckend, aber das ist doch nicht mit angeblichen Geheimregierungen (Illuminaten, NWO, Deep State oder was auch immer bei Verschwörungstheorien gerade "in" ist) gleichzusetzen.

linksautoritäres Forschungsinstitut

Ich brauche keine Verschwörungstheorien um mir das was passiert zu erklären, kann aber gut verstehen warum viele Menschen dazu neigen. Weil die Kluft zwischen dem was sie im Alltag erleben und dem was Staat und Massenmedien berichten so groß ist.

Hier wird angedeutet, dass gegen illegale Migration zu sein, menschenfeindlich sei. Ist es nicht. Es gibt Länder, die sehr konsequent gegen illegale Migration vorgehen, und zudem freiheitlicher sind als die Bundesrepublik.

Wie das Wort Demokratie verwendet wird, erinnert immer mehr an die DDR.
Demokratie braucht offene Debatten. Die Studie spricht stattdessen von "Demokratiebildung", also mehr Belehrung von oben herab.

Es brauche mehr Demokratiebildung, Arbeit gegen Vorurteile und weniger Verharmlosung von menschenfeindlichen und demokratiemissachtenden Meinungen.

Ja Herr Zick, bitte machen Sie bei sich den Anfang.

Alle linksgrünen Klischees verarbeitet

Also Herr Kumpfmüller, eine Ablehnung der so genannten Willkommenkultur verknüpfen zu wollen mit undemokratischem Verhalten ist - gelinde gesagt - abwegig.

Ständig ist die Rede von "Asylsuchenden". 90 % und mehr die da kommen suchen gar nicht Asyl, sondern wirtschaftliche Versorgung. Die wissen, dass sie vor der Michel-Behörde das Zauberwort mit vier Buchstaben sagen müssen und schwups haben sie die Rundum-Versorgung. Das ist ein vorwährender Missbrauch unserer Asylgesetze. Uns nicht so auszunutzen lassen zu wollen, hat doch nichts mit "undemokratischem" Verhalten zu tun.

Geht's bei Ihnen noch?

Link zur Studie?

Wieso verlinkt man nicht die Studie, damit jeder Leser sich einmal die "Forschungs"-methode anschauen kann, d.h. Fragestellung, Datenerhebung, Datenauswertung etc.

Von diesem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und Hrn. Zick sind mir bisher keine wissenschaftlich profunden "Studien" bekannt.

Vielleicht ist dies dieses Mal ja anders.

Menschenfeindlichkeit geht gar nicht, ...

... aber Demokratiefeindlichkeit ist kein Grund zur Beunruhigung! Demokratie wird ohnehin nirgends lupenrein verwirklicht – und glücklich werden kann man auch in einer Vielzahl anderer Systeme, in manchen sogar glücklicher als in Demokratien jemals möglich... Und auf das Glück jedes einzelnen kommt es auch an, abstrakte Werte sind dagegen nebensächlich.......

%

Persönlich bin ich gespannt, wie hoch die Wählerbeteiligung bei der EU-Parlamentswahl sein wird! Das vielen Mitbürgern nicht sonderlich wichtig ist, wie es um unsere Demokratie bestellt ist, verwundert mich auch mit fast 60 Lebensjahren nicht. Leider!

Wutbürger

Meinem Eindruck nach steigt die Zahl der Wutbürger, die nach einer starken Führung rufen. Das ist zumindest öffentlich sichtbar, auch bei Wahlen (vor allem in meiner ehemaligen Heimat in Ostdeutschland).
Die Zahl der vernünftig und besonnen denkenden Menschen scheint abzunehmen.
Dabei glaube ich, dass die Politik dazu gelernt hat und eher besser geworden ist in den letzten 30 Jahren.

Realität

Der Realitätsverlust bei den Politikern ist so groß, das sich die Bürger eigene Realitäten suchen.

@ Tada

Bei Asylsuchenden ist das so, dass sie ohne Geld kommen und Geld hier beziehen. Würden sie Geld ins Land bringen, wäre alles kein Problem, Geld stinkt nicht.

Eine ausländerfeindliche Haltung stinkt mir aber. Und alles aufs Geld zu fokussieren auch.

Keinen Meter den Demokratiefeinden

Die Versuche Rechter, ihre Demokratie-, Rechtsstaats-, Fremdenfeindlichkeit als Zwangsläufigkeiten vernünftigen Denkens auszugeben, sind ebenso abstoßend wie verlogen.

Warum auch nicht.

Mit Aussagen wie: "sowas diskutieren wir nicht in der Öffentlichkeit" schafft man als Politiker nicht gerade Vertrauen gegenüber der Öffentlichkeit. Wer ist den nun wem Rechenschaft schuldig? Da werden Handelssperren mit Waffen heimlich umgangen, da werden Kriegstreiber unterstützt. Wir haben auf der einen Seite Bündnisse mit Staaten, deren Verhalten wir bei anderen Staaten sanktionieren. Wen wundert da eine Verdossenheit bei soviel unehrlicher Energie.

Wirklich großflächiger Verlust an Demokratie???

„Besonders weit verbreitet ist der Studie zufolge der Glaube an Verschwörungen. ... Über die Hälfte der Befragten ist der Ansicht, es gebe ein Meinungsdiktat in Deutschland) ...“ Die arme gescholtene nebulöse böse „Mitte“.

Kleine Anmerkung, bevor man starr vor Entsetzen wird: Es empfiehlt sich unbedingt, in die Studie hineinzuschauen (wie wird Menschenfeindlichkeit gemessen?) und die konkreten Fragestellungen anzusehen. Dann dürfte sich das ein oder andere stark relativieren. Zudem wäre doch zu unterscheiden, was erlaubte Meinung über die Realität, was tatsächlich verzerrte Wahrnehmung ist.

46 Prozent aller Befragten meinen, dass geheime Organisationen politische Entscheidungen beeinflussen würden – ernsthaft? Hier wird die Hälfte der Bevölkerung (!) zu irrationalen Phobikern erklärt. Vielleicht denken die Betroffenen aber nur an Lobbygruppen und -organisationen, die Abgeordnete beeinflussen möchten. Was natürlich undenkbar scheint.

@Tada um 08:21

Ihr Kommentar ist leider ein gutes Beispiel für die Beobachtungen aus der Studie.
Sie behaupten, dass Asylsuchende ohne Geld hier her kommen und dann hier Geld beziehen. Abgesehen mal davon, dass bei vielen Asylsuchenden dieser Aspekt sicher nicht im Vordergrund steht, haben bisher alle Erhebungen gezeigt, dass diese Menschen einen positiven Einfluss auf das Bruttosozialprodukt haben. Es macht auch Sinn, sich zu vergegenwärtigen, was mit dem Geld passiert: Normalerweise werden davon Lebenshaltungskosten vor Ort gedeckt (und sicherlich keine Sparkonten angelegt). Das Geld gelangt also sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf und ist nicht etwa verloren.
Ähnlich ist es bei Ihrer Feststellung zu "geheimen Organisationen". In den meisten Fällen, in denen später kritisiert wird, dass alles hinter verschlossenen Türen verhandelt wurde, gibt es schon eine Öffentlichkeitsbeteiligung. Nur beteiligt sich die Öffentlichkeit oft gar nicht.

Man kann es auch herbeireden...

Nachdem ständig über die hetzerische AFD berichtet wird, nachdem wir einen Innenminister haben, der auch mal rassistische Blickwinkel einnimmt und einen Staatsapparat, der nicht konsequent gegen Rechtsextremismus vorgeht ist diese Untersuchung nicht ganz so verwunderlich. So macht man Stimmungen - aber mit der Realität hat das nix zu tun. Die Mehrheit steht zu diesem demokratischen Staat, den wir in den vergangenen 60 Jahren aufgebaut haben und will aucvh gar nicht ständig mit diesem Thema belegt werden. Flächendeckend die Kommentarfunktionen abschalten und die sozielen Netzwerke kontrollieren - schon kann weniger Stimmung erzeugt werden. Aber natürlich ist das nicht alles.

Rechtsdrift

Die Forschungsergebnisse kann man an diesem Diskussionsforum auch gut verfolgen. Es ist seit 2015 dermaßen nach rechts gedriftet, dass man sich als Deutscher mit Migrationshintergrund ja längst schämen muss.

Demokratie zum totlachen

Wie soll man den die Glyphosatentscheidungen, die Nordsteam 2 Posse von Weber oder die sabotierte Energiewende sonst erklären? Der Weg war klar und hat sie dann demokratisch anderst entwickelt... dass ich nicht lache... und es gibt noch mehr solcher Anomalien. Der Realitätsverlust ist oben eingetreten und langsam kommen selbst bei Otto normalverbraucher Bedenken

Stimmt doch...?!

"Laut einer Studie glaubt fast die Hälfte der Deutschen, geheime Organisationen würden die Politik beeinflussen."
> Dann hat es die andere Hälfte wohl noch nicht verstanden, dass unsere Politik massiv von eigennützigen "Berater" beeinflusst wird, deren Wirken der Öffentlichkeit vorenthalten bleibt. (Stichwort: Lobbyismus)

"Über die Hälfte der Befragten ist der Ansicht, es gebe ein Meinungsdiktat in Deutschland (55 Prozent) und jeder Vierte glaubt, dass Medien und Politik unter einer Decke stecken."
> Diese Aussage würde ich nicht pauschalisieren, aber sie ist bei einigen Themen nicht zu verleugnen (z.B. Arbeitslosenzahlen, Außenpolitik, Berichten über die politische Opposition). Ich möchte auch die Frage nach einer "geheimen Organisation" statt nach Lobbyisten dazu zählen, damit sich die Umfrageergebnisse als Verschwörung abtun lassen.

Leidet wirklich die Hälfte in D unter Orientierungsverlust?

Oder eher die kleine Gruppe an Bedeutung und Leserschaft verlierender Mainstream Journalisten?
Ja, es gibt eine Verflechtung von Politik und Medien. Wer das nicht wahrhaben will ist nur eines: furchtbar naiv!
Einfluss heist dabei nicht zwangsläufig ich diktiere was du schreibst aber du machst Karriere und du nicht. Deinen Artikel kaufen wir, deinen nicht. Du bekommst Sonderzugang, du nicht. So einfach, so effektiv.

Die Leute sind orientierungslos und undemorkatisch weil sie an Absprachen, Korruption und Lobbyismus grosser Machtzirkel glauben? Gehts noch?

Warum zahlen die Grossunternehmen in Europa kaum Steuern? Warum geht kein Bankmanager ins Gefängnis wenn die Bank Milliarden betrogen hat? Wieso gibt es eine Drehtür zwischen Politik und Konzernen? Wieso akzeptieren wir jede Erpressung, Spionage und Einmischung aus den USA und verteufeln Russland?
Alles so demokratisch gewollt? Ernsthaft?

@ 3006

Der Realitätsverlust bei den Politikern ist so groß, das sich die Bürger eigene Realitäten suchen.

... und diese Realitäten nennt man manchmal Filterblasen. Seien Sie bitte mal ein wenig selbstkritisch.

Überraschend?

Vom Inhalt nein, von der Ausprägung schon. Seit ich dieses Forum besuche, hat zwar die Anzahl derer, die erst gar keinen Hehl mehr aus ihren menschenfeindlichen Einstellungen machen, beständig zugenommen. Kein Wunder, wenn wir Parteien haben, die solches Gedankengut als normal und gar als Ausdruck eines gesunden Selbstwerts proklamieren.
Aber das hier:

Ein Drittel der Befragten hat der Studie zufolge außerdem nicht-liberale Einstellungen zur Demokratie und stellt gleiche Rechte für alle in Frage.

kann einem eigentlich nur Angst machen. Dieses Drittel wird ja wohl kaum der Meinung sein, dass ihm selbst nicht alle Rechte zustünden.
Meine Güte, zweihundert Jahre Aufklärung und dann immer noch oder wieder so viele Dummköpfe, in denen sie niemals Fuß gefasst hat. Unter was für Menschen lebe ich?

Anstatt hier irgendwelche ...

politischen Ausrichtungen erkennen zu wollen, sollte man sich mit den Gründen beschäftigen und die Gründe sind simpel. Ich weiß aber auch das gerade simple Gründe häufig als Verschwörung gesehen werden, genauso wie komplexe Gründe, daher sollte man schlicht den Kopf mal von dem Wort befreien und selber nachdenken.

Demokratie ist eine tolle politische Führungsform, denn sie gibt allen die Möglichkeit sich zu beteiligen. Unterstützt sollte eine Demokratie durch eine kritische Presse, denn diese sorgt für Debatte und zeichnet Fehler auf.
Was passiert aber nun? Unsere Demokratie sorgt schleichend dafür dass die Möglichkeit der Beteiligung untergraben wird, durch Dämonisierung, oder schlichter Missachtung. Die Presse die hier nun eingreifen sollte, schweigt und verlässt kaum das Meinungsbild der Politiker. Kritische Fragen gibt es keine mehr, man will ja nicht den Kontakt zum Politiker verlieren.

Demokratie muss auch dort gelebt werden, was Demokratie ausmacht, nicht nur wo es entsteht.

Ein Meinungsdiktat?

Wenn es ein "Meinungsdiktat" gäbe, dann würden auch hier, im Kommentarbereich der "Tagesschau", kritische Kommentare, die der Redaktion politisch unerwünscht sind, einer willkürlichen Prüfung zum Opfer fallen und gar nicht erst erscheinen. Das kann ja jeder Kommentator mit Sicherheit selbst feststellen, ob das geschieht oder nicht geschieht.

Mehr miteinander reden hilft

Ich bin der Meinung, dass eine Gesellschaft linke wie rechte Kräfte braucht, genauso wie eine starke Mitte. Wichtig ist, dass die Menschen respektvoll aber hart in der Sache miteinander reden und streiten - und hinterher miteinander ein Bierchen trinken. So bleibt das Land wach und wird auf keinem Auge Blind. Was meint ihr? Viele Grüße und einen schönen Tag an alle.

Überbordender Lobbyismus

Wenn Verträge unter Verschluss bleiben, wenn Handelsabkommen Parallel-Gerichte einführen, wenn Umweltgutachten z.B. zu Glyphosat auf einmal irgendwelchen Schutzvorschriften unterliegen und nicht veröffentlicht werden dürfen, wenn Steuerbetrug cum ex erst ermöglicht und dann nicht schnell genug verfolgt wird, wenn Mediation wie für S21 und die Frankfurter Nordwestbahn die Menschen nur ruhig halten sollen, wenn die Käufer von Autos im Vergleich zu den USA einfach über den Tisch gezogen werden dürfen, wenn die neue EU Gesetzgebung indirekt Upload Filter erzwingt und die Politik dafür keine Antworten hat, sondern genau das weiter macht, dann bricht diese vollkommen unverständliche und dauernd gegen die Menschen gerichtete Handlungsweise den Glauben an Demokratie. Wenn das nicht sofort aufhört, dann ist 1933 nicht mehr weit.

Wertlos

Ein wertloser Bericht! Was ist denn in der Studie "abwertend", "was ist "demokratiefeindlich"? Kein Beispiel, keine Aussage, die abgefragt wurde (das ist das Minimum, was ich von so einem Bericht erwarte). Eindeutig ein Kommentar, geschrieben unter der Flagge eines Berichtes. Und auch der Auftraggeber läßt nichts Neutrales erwarten - ob das "Institut" linksautoritär ist, weiß ich nicht, aber sie wissen sehr gut, was man fragen muss, um bestimmte Ergebnisse zu erzwingen.
Auch so kann man Verdrossenheit mit der (allgemeinen) Berichterstattung erzwingen.

Parteien, hört die Signale

Die Studie stellt einen Verlust demokratischer Orientierung fest - dafür braucht es keine Studie, sondern nur das Studium der Wahlbeteiligung und die Stimmanteile der Parteien, bei denen die demokratische Orientierung zumindest nicht überzeugend ist.

Die Frage nach den Gründen ist sicher nicht einfach zu beantworten. Sicher ist, dass die "Volksparteien" den Kontakt zum Volk verloren haben. Es versteht sich von selbst, dass im Sinne einer Gesamtverantwortung nicht immer umgesetzt werden kann, was "das Volk" (meist nur ein lautstarker Ausschnitt) will - aber das muss man aktiv erklären und dabei auch immer selbstkritisch bleiben, ob bestimmte Dinge wirklich so unabänderlich sind, wie "oben" gerne getan wird. Nur: Das ist mühsam und aufwändig und selbst wo es geschieht, passiert es oft nur im Wahlkampf und wenig überzeugend - und dies wiederum schafft "Luft" für allerlei, angefangen von Verschwörungstheorien bis hin zu Populismus mit den vermeintlich einfachen Lösungen.

Wer hat wen verloren ?

Ist es nicht so, wie auch durch einige Studien bereits beweisen, dass die "Politik den Menschen verlassen bzw. verloren hat" ?

Wer, wie im Land und Bund, in der Asylpolitik das geltende Recht nicht konsequent anwendet, hier ständig laviert und sich aus der Verantwortung stiehlt, den sollte die steigende Verbrämung der Bürger nicht wundern.
Wer, wie z.B. die SPD, bereits ankündigt, "den Bürger demnächst steuerlich mehr zu belasten", aber gleichzeitig (in Deutschland und Europa) Umgehungstatbestände und (asoziale) Steuergestaltung (Steuerdumping) bewusst kreiert, der wundert sich nicht bitte ernsthaft. Wer wie Union und SPD jahrelang Cum-Ex, Cum-Cum und Immo-Sharedeals politisch begleitet, ohne einzugreifen, der rede bitte nicht heuchlerisch und verlogen von Steuergerechtigkeit.

Auch das sich GROKO und Bundesbank (G20-Gipfel) via "better than casch alliance" zur Zurückdrängung des Bargeldes VERPFLICHTET haben, dem Bürger aber das Gegenteil versichert, zementiert das Misstrauen.

Erwartungen zu hoch?

alle 4 (5) Jahre gehe ich zur Wahl und mir ist bewusst, ich bin 1/50.000 000 der Wahlberechtigten, jedenfalls ungefähr. Damit habe ich dann meine Stimme abgegeben und den Rest der Zeit beobachte ich was so in der Politik geschieht. Leider ist mir aufgefallen, dass tolle Vorschläge von mir, selbst im Bekanntenkreis nicht als so toll aufgenommen werden wie ich sie sehe. So ist eben das Leben. Solange der Lebensstandard so hoch bleibt wie zur Zeit, ist die Demokratie nicht in Gefahr. Mit Problemen und unangenehmen Entscheidungen, wird die Demokratie nicht fertig. Ich denke da an die Klimapolitik.

Die Demokratie ist auch von anderen Seiten her

in Gefahr als nur von Rechten.

Insbesondere die fast vollstaendige Unterordnung heutiger Regierungen - auf nationaler wie auch EU - Ebene unter das Primat der Wirtschaft und damit einher gehend schamlos gelebter Lobbyismus und Korruption sind weitaus gefaehrlicher - und befoerden auch die Rechten auf ihrem Weg nach Oben.

Wenn man nur

Parteien wählen darf, die dann die Abgeordneten, die das Volk vertreten sollen, auswählen, die den Wählern nicht einmal Rechenschaft schuldig sind, sondern nur ihrem "Gewissen" verpflichtet, obwohl doch alle Staatsgewalt vom Volke ausgehen soll,

wenn immer wieder und immer mehr Gesetze erlassen werden, die vom Verfassungsgericht wieder einkassiert werden,

wenn Mahner und Warner als "Pack" bezeichnet werden, obwohl deren Mahnungen und Warnungen später von genau den Leuten wiederholt werden, die sie vorher beschimpft haben, und als Tatsache erkannt werden (aber ohne jeden Versuch der Entschuldigung),

dann darf man sich nicht wundern, daß ein solches System nicht als "demokratisch" wahrgenommen wird.

Mühelos zu klassifizieren

sind die "rechten Demokratiefeinde" gegen Ausländer ("sofort in Abschiebehaft!") etwa ergangene strafrechtliche Urteile sind "Versagen des Rechtsstaats" Freisprüche für Prügelpolizisten sind rechtstaatlich bestens begründet. Die "Demokratiefeinde" sind Feinde des Rechtsstaats die besonders bei Beamten als Wähler auf Stimmenfang sind

Diese Umfragen zeigen doch nur

wie der Deutsche denken soll. 1980 werden dabei angerufen. Wo wurden sie den angerufen ( Bundesland ) was wurde gefragt usw. Warum erhält man darüber keine Infos ?
Die Medien haben sich schon längst aus der Neutralität verabschiedet, und der Bürger wird darauf reagieren. Wir werden sehen, wie die EU Wahlen so wie die Wahlen im Osten ausgehen. Dann können uns die Medien wieder erzählen das es Rechtsradikale Parteien im EU Parlament gibt, und Rechtsradikale Wähler im Osten gibt.
Ändert aber an den Tatsachen nichts.

Bewertungen

Auch diese Forscher bewerten die Fakten im Sinne ihres Auftraggebers.

Statt neutral die Sachlage zu berichten und die Ansichten der Bürger anzuerkennen, stellen sie nach parteipolitischen Richtlinien aufgestellte "Defizite" fest.

Wissenschaft sieht anders aus.

Linksautoritär?

Mein älterer Sohn war mit der Friedrich-Ebert-Stiftung 3 Monate in Johannesburg. Bei den Bewerbungsgesprächen hatte ich den Eindruck einer linksautoritären Einstellung überhaupt nicht. - Können Sie bitte diesen Vorwurf erklären?

Interessant wäre zu wissen, wo und wen die Studie befragt hat.

Demokratiebildung läuft u.a. in Schulen/Universitäten ab, da wird 'gelehrt', auch um Diversifizierung in der politischen Meinungsbildung zu fördern (was im Elternhaus vielleicht nicht immer der Fall ist?).

@ KowaIski

"Die Forschungsergebnisse kann man an diesem Diskussionsforum auch gut verfolgen. Es ist seit 2015 dermaßen nach rechts gedriftet, dass man sich als Deutscher mit Migrationshintergrund ja längst schämen muss." Am 25. April 2019 um 08:53 von KowaIski

Ich selbst komme aus Polen und bin absolut nicht Ihrer Meinung. Und die meisten Personen mit Migrationshintergrund, die ich kenne (meist Eltern) sind auch nicht der Meinung, dass Deutschland nach Rechts driftet.

Wer also Dinge hinterfragen kann

und eine eigene Meinung hat, leidet unter dem Verlust der demokratischen Orientierung.
Wie quer ist das denn?
Eine gesunde Skepsis ist immer angebracht.

Bärendienst

Der Bericht macht mich platt.
Ich weiß gar nicht, wo man da anfangen darf und aufhören sollte. Eigentlich ist jede Antwort schon zu viel.
Wenn Einzelmeinungen zu stark in den Fokus der Medien geraten, denke ich immer, "die Demokratie ist stark, sie hält das aus!" Aber dieser Bericht teleportiert mich geradezu in die Reihen der Verschwörungstheoretiker.
Forscher die Statistiken erheben, die Meinungen der Befragten zählen und aufgrund differenzierter Fragen analysieren, sind mir immer willkommen. Aber "Forscher", die undifferenziert verschiedene Aspekte und Ansichten gruppieren und willkürlich Schnittmengen schaffen, um die erschreckende Zahl "Falschorientierter" zu vergrößern, arbeiten nicht wissenschaftlich. Schon gar nicht, wenn sie die Diskussion über die Datenlage überspringen und eigene (politische) Meinungen präsentieren.
Schade, dass man nicht bereit scheint, die gesellschaftliche Verantwortung zu tragen. Solche populistischen, weil plakativen Auftritte haben Auswirkungen!

Wo fängt Demokratie an?

Beispiel Wahlversprechungen. Da keine Partei mehr allein regieren kann, kann jede Partei vor Wahlen versprechen was sie will. Nach der Wahl heißt es dann: "War mit unserem Koalitionspartner nicht zu machen". Da fängt doch das ganze Lügen an.
Oder nehmen wir die ganze Wertedebatte: Da sprechen unsere Politiker von Humanität, Menschenrechte, Demokratie usw. Aber es werden Waffen an kriegsführende Länder verkauft, Sanktionen verhängt, die die Ärmsten der Armen treffen, Atombomben auf deutschen Boden gelagert, Drohnen von deutschen Stützpunkten gelenkt usw. Welch eine Heuchelei!

Verlust der demokratischen Orientierung?

Wenn ich lese, dass bei der Tagesschau unter der Rubrik "Nachrichten" immer weniger faktische Information, sondern "Erklärungen der Welt" zu finden sind, also dem Leser eine weltanschauliche Interpretation aufgezwängt wird, statt sachlich und unvoreingenommen zu informieren, wundert es mich nicht, wenn die Glaubwürdigkeit des Mediums verloren geht.

Wenn diese Interpretation weitgehend links-grün orientiert ist, ist es nur logisch, dass andere, abweichende Meinungen "rechts" sein müssen.
Daraus aber den "Verlust der demokratischen Orientierung" zu konstruieren, ist gewagt.

Der Verlust der demokratischen Orientierung entsteht vielmehr dadurch, dass abweichende Meinungen als "Hetze", "Fremdenhass" und "Nazipropaganda" verunglimpft bzw. von Anfang (auch hier) unterdrückt werden.

Aber ich bin ja nur ein Alter Weisser Mann und die sind ja sowieso undemokratisch und rechts.

Klare Sache

Wenn die etablierten Parteien keine Mitte mehr haben, wendet sich der geneigte Wähler ab. Die Politik setzt uns seit Jahren eine Suppe vor, die wir auslöffeln sollen, ohne uns zu fragen, ob wir diese Suppe mögen. Dann ist es kein Wunder, wenn man sich neu orientiert. Aber man könnte aus Fehlern lernen.

Was mir immer wieder auffaellt ist,

das jeder mit Rechts oder Links- Extremer Gesinnung spielend einfach "Mitstreiter" im Internet findet und gezielte Propaganda, bzw. Beitraege, Artikel oder sonstiges auf sehr ominoesen Webseiten finden kann.
Dazuz reicht es bereits ein Schlagwort einzugeben - Kann jeder mal fuer sich versuchen...

Noch nie wurde es den Menschen so einfach genacht eine Bestaetigung und Mitstreiter fuer sein demokratiefeindliches- bis Verfassungsfeindliches Verhalten zu finden...(Nein, ich will nicht das Internet verbieten...aber es ist wirklich so einfach- dafuer eine Loesung zu finden ist nicht einfach...)

Das ganze noch gemischt mit politischem Versagen - bzw. der Abbau unserer Mittelschicht sorgt letztendlich dafuer, das es so ist, wie es ist...

Menschen verbringen jeden Tag Stunden in ihrer "Filterblase" anstelle mal selber vor die Tuer zu gehen und "face to face" Kommunikation und Konfliktbewaeltgung zu betreiben...- da fasse ich mir auch manchmal an die eigene Nase...

nicht mein Land

Ich hatte Deutschland verlassen da war Rechtsextremismus nicht normalisiert und Leute hatten da noch mitgefuehl fuer was in Syrien passiert. Heute ist es allen egal ob jemand woanders stirbt. Mein Land existiert nicht mehr.

@Jan_HGW (25.04.19 08:52): Klarer Blick

Zustimmung zu Ihrer morgendlichen Analyse.

Regierungsform

Bei der derzeitigen Regierungsform müssen wir uns nicht wundern, wenn Menschen jede demokratische Orientierung verlieren. Mitsprache ist das, was eine Demokratie ausmacht. Wenn aber Stillstand herrscht und Wege zur Mitsprache nur noch über Parteien möglich sind, so sprechen wir von einem Zerfall demokratischer Prinzipien, verursacht durch die Politik. Hier muss klar geredet werden. Man könnte auch sagen, durch die Regierung Merkel haben sich Parteisysteme in etwas verwandelt, das so niemals gedacht war. Mitsprache ist nur noch möglich, wenn ein Mensch innerhalb einer Partei Karriere macht und hier ist das Wort Demokratie nicht mehr angebracht.

Verschwörung

naja, alles was der herrschenden Klasse nicht passt als Verschwörung zu deklarieren ist natürlich auch einfach. Werden Gesetze in der EU also nicht unter grossem Druck der Lobbyisten gemacht? Haben sich Megareiche und Konzerne in der EU nicht unter dem Schlagwort "Privatisierung " hunderte von Firmen angeeignet die mit Steuergeldern bezahlt wurden? Ist ein Hauptgrund der EU Osterweiterung und eine offene Migrationspolitik nicht, dass mehr billige Arbeitskräfte und mehr Konsumenten in die EU kommen? Arbeitet die EU nicht langsam aber sicher auf Zensur (artikel 13) hin? Wird nicht jetzt schon jede anti-EU stimme gegen EU finanzierte und mit Waffen geförderte Kriege auf der Welt als antidemikratisch und rechts dargestellt?

@ Jan HGW

Nein

Ist Ihnen nicht bekannt, wieviel Geld von Asylbewerbern in ihre Heimatländer geschickt wird?

Ja, Geld sparen ist Asylbewerbern möglich, weil sie Lebensmittel von den Tafeln beziehen und Kleidung sowie sonstige Ausstattung von sozialen Organisationen gespendet bekommen.

Mir ist auch nicht bekannt, dass Sie sich für die öffentliche Finanzierung von Schwimmbädern und Büchereien oder der Anhebung von Hartz4 Sätzen einsetzen würden. Dies würde ja auch dem BIP zugute kommen.

Ex Präsident des Bundesverfassungsgerichts Papier

warnt vor der "Erosion der Rechtsstaatlichkeit". Illegale ausreisepflichtige Ausländer werden noch vom Steuerzahler zu Tausenden versorgt. Eine Abschiebung findet entgegen Merkels Ankündigung der "Nationalen Kraftanstrengung" faktisch nicht statt.

Der falsche Begriff vom Autor ist "Asylsuchender". Er sollte zunächst in die Verfassung sehen, dort in GG Art. 16 A. Es sind keine "Asylsuchenden", die überwiegend kommen, sondern Versorgungssuchende.

Der UN-Flüchtlingskommissar sagt
„Europa ist auch heute nicht auf eine Flüchtlingskrise vorbereitet“ und fordert die rasche Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern.

Glashaus

Der Verlust demokratischer Orientierung und demokratischer Sitten und Gepflogenheiten wird in unserem Land leider ganz unverhohlen von denen vorgelebt, die eine demokratische Auseinandersetzung mit dem rechtskonservativen Lager ablehnen, und stattdessen zu Ausgrenzung und Parolen greifen.
.
Das Glashaus ist rappelvoll, da sollte man nicht selbst mit Steinen werfen.

Hallo Robert1221,

Sie haben das Problem sehr geschickt formuliert - wird nur nicht jeder verstehen.

"Laut einer Studie glaubt

"Laut einer Studie glaubt fast die Hälfte der Deutschen, geheime Organisationen würden die Politik beeinflussen. Eine Mehrheit wertet Asylsuchende ab. Forscher warnen vor dem Verlust demokratischer Orientierung."
"Die Studie wurde von Forschern des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt."
Man kann das Ergebnis der Studie zur Kenntnis nehmen und fest an die „Statistik“ glauben. Denn der Glaube soll ja bekanntlich, gibt es da auch eine Statistik, Berge versetzen.

@ 08:52 von Jan_HGW

"Sie behaupten, dass Asylsuchende ohne Geld hier her kommen und dann hier Geld beziehen. Abgesehen mal davon, dass bei vielen Asylsuchenden dieser Aspekt sicher nicht im Vordergrund steht, ....[]"
.
Bei der Statistik des BAMF über abgelehnte Asylverfahren trifft das bei rund 65% aller Fälle leider zu.....
.
" ..........haben bisher alle Erhebungen gezeigt, dass diese Menschen einen positiven Einfluss auf das Bruttosozialprodukt haben. Es macht auch Sinn, sich zu vergegenwärtigen, was mit dem Geld passiert: Normalerweise werden davon Lebenshaltungskosten vor Ort gedeckt (und sicherlich keine Sparkonten angelegt). Das Geld gelangt also sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf und ist nicht etwa verloren."
.
Nur mal eine Frage: Wo kommt denn das Geld her? Generiert sich das selbst?

@08:52 von Jan_HGW

Das Geld gelangt also sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf und ist nicht etwa verloren.

Für öffentliche Ausgaben, zB für Schulen, Straßen, Hallenbäder, ist es verloren. Die Steuerzahler bezahlen, die Städte können ihren eigentlichen Aufgaben mangels verfügbaren Geldes trotz hoher Steuereinnahmen nicht nachkommen, und irgendjemand verdient sich damit eine goldene Nase.

Ungenügend

"Abwertung von Eingewanderten, Muslimen, Asylsuchenden sowie Sinti und Roma"

Warum fragt die Mitte-Studie nicht die Bürger, was sie von einflussreichen und sehr wohlhabenden Mitmenschen hält - die Konzernvorstände, Banker, Aktionäre und Lobbyisten sind wohl viel beliebter als Eingewanderte, Muslime, Asylsuchende, Sinti und Roma? Das will ich stark bezweifeln!
Denn genau diese inhuman und egoistisch veranlagte Oberschicht untergräbt mehr und mehr unsere Demokratie.

@ Kowalski

Der Ratschlag stünde Ihnen gut zu Gesicht.

Kommen Sie mal aus Ihrer migrationshintergründigen Filterblase raus.

Und seien Sie mal selbstkritisch.

Zielführend?

In den allermeisten Fällen leben die Alteingesessenen mit den Neubürgern friedlich zusammen, arbeiten mit ihnen oder unterstützen sie finanziell. Warum wird man von den Medien ständig mit der Holzhammer-Erziehungsmethode in dieser Richtung ermahnt? Durch Studien von Organisationen, die sich, wäre die Ergebnisse anders, überflüssig machen würden. Das ist äußerst ärgerlich und der Sache nicht dienlich.

@08:58 von Robert1221

Wenn es ein "Meinungsdiktat" gäbe, dann würden auch hier, im Kommentarbereich der "Tagesschau", kritische Kommentare, die der Redaktion politisch unerwünscht sind, einer willkürlichen Prüfung zum Opfer fallen und gar nicht erst erscheinen. Das kann ja jeder Kommentator mit Sicherheit selbst feststellen, ob das geschieht oder nicht geschieht.

Es geschieht. Im Moment wieder weniger, aber zwischen ca. 2015 und 2018 ganz extrem, man mußte seine Worte sprichwörtlich auf die Goldwaage legen.

@ um 08:56 von KowaIski

"... und diese Realitäten nennt man manchmal Filterblasen. Seien Sie bitte mal ein wenig selbstkritisch."

Sehr gut! Und diese Filterblasen existieren eben wie der Vorredner schon behauptete, auf beiden Seiten dieser am Diskussionstisch gezogenen Front.
Früher reichte es aus, wenn man von Subjektivität und Objektivität sprach. Heute benennt man ganz gängige Prinzipien um, um die Diskussion in einem Zweizeiler zu diskreditieren und abzublocken. (Ja, genau wie der Vorredner.)
Ich bin für Meinungsfreiheit. Jetzt kenne ich Ihre Meinung über Filterblasen. Das hilft in der geschilderten Sache inhaltlich nicht weiter.

Nach der Studie

Sind wir alle nun Dunkeldeutschland. Wohl bekomms.

@KowaIski

Eine ausländerfeindliche Haltung stinkt mir aber.

Ich würde Ihnen mal empfehlen runter zu kommen mit ihren Kommentaren.

Wenn Sie der Meinung sind, Geld spielt keine Rolle dann können Sie das gerne für sich Entscheiden.
Es ist immer einfach Geld von anderen aus zu geben, es sei den man zahlt selber nichts.
Das kennen wie schon von unseren C Promis

um 08:43 von Dr.Hans

Vielen Dank für Ihren Kommentar der die Sache auf den Punkt trifft.

@08:58 von Robert1221

...Das kann ja jeder Kommentator mit Sicherheit selbst feststellen, ob das geschieht oder nicht geschieht.

Ja, ich habe mit Sicherheit selbst festgestellt, dass "es " geschieht".

Ja, ich habe festgestellt, dass das Erscheinen oder Nichterscheinen eines Kommentars von Tageszeit und/oder Moderator abhängig ist.
(Gleiche Kommentare, die an einem Tag gesperrt wurden, wurden wenige Tage später veröffentlicht)

Ja, ich habe festgestellt, dass pauschalisierende Verunglimpfungen "rechter" Meinungen gang und gäbe sind, "Retourkutschen" aber gesperrt werden.

Trotzdem schreibe ich immer wieder meine Meinung im Glauben an die Demokratie und in der Hoffnung, dass der eine oder andere Kommentar doch veröffentlicht wird.

Studie ab heute zu erhalten

Für Interessierte: Die Mitte-Studie 2018/19 wird heute in der FES in Berlin vorgestellt. Nach 11.00 Uhr kann man sie z. B. über die Seite der Friedrich Ebert Stiftung bestellen, ich nehme an, sie wird auch online gestellt.

Hausgemachtes Problem

Die normalen Bürger sind nicht so einfach gestrickt, wie man das aus dem Bericht herauslesen kann. Überbordender Lobbyismus ( Bsp Dieselgate), für die Bürger schädliche Energiepolitik (einseitige Belastung der Bürger) , Ignoranz gegenüber dem Problem der Verarmung, Nichtanwendung des Rechts in der Asylpolitik, Gefährdung der Sicherheit der Bürger durch Herunterwirtschaften von BW,Polizei,Gerichten,Strafvollzug usw usw . Die Liste des Versagens ist lang und der Ärger nimmt daher zu.Das muss man differenzierter sehen. Nicht jeder unzufriedener Bürger ist gleich ein Rechtsextremist.

Demokratische Ordnung geht

Demokratische Ordnung geht eben verloren, wenn nur wenige meinen zukunftsentscheidende Maßnahmen über alle Köpfe hinweg treffen zu können und glauben, wenn sie dem Volk ein paar Ablenkungsknochen vorwerfen, das selbe sich darum balgen und so gut abgelenkt sein wird, damit diese Entscheidungsmacherihre Spiele immer weiter treiben könnten. Wenn man dann noch immer mehr Gruppen ihre eigenen Kampagniensüppchen kochen läßt und gleichzeitig aber dem kritisch eingestellten Teil der Bürger offen mit den schlimmsten Verbrechern unserer Geschichte vergleichen läßt, um diesen mundtot machen zu lassen, kann man wohl kaum erwarten, dass solche Spielchen folgenlos bleiben werden. Wie hier Staat und Volk von gemäßigt bis obskursten Seiten, nur zu deren eigenen Interessen verspielt wird, ist so unverantwortlich, dass es einem oft nur kopfschüttelnd und verzweifelnd zurückläßt. Vielleicht sind die derzeitigen Entscheider, wie auch all die Süppchenbrauer einfach zu blöde, zu erkennen, was sie tun.

Das Hauptproblem

Das Hauptproblem ist doch, dass es nicht allen gleich gut geht.

Wenn man im Paradies lebt, es einem an nichts fehlt, dann wird man geneigt sein sich über jedes neue Gesicht zu freuen und mit Freuden zu teilen.

Wenn man aber nicht mehr weiß, wie man z.B. die Miete, oder das Essen bezahlen soll, dann wird man in jedem neuen Gesicht einen neuen Konkurrenten (Fressfeind) sehen.

Da die sozialen Unterschiede auch in Deutschland schon recht groß sind, braucht man sich nicht darüber zu wundern, dass die Meinungen auseinander gehen.

Studiendesign

Die Präsentation dieser "Studie" entspricht genau dem Kommunikationsmuster, das die Menschen zur Abkehr und dem Misstrauen gegenüber den öffentlich rechtlichen Medien veranlasst:

Verwaschene Fragestellungen, tendenzielle Berichterstattung ohne Erklärung und Details, wie diese Studie erstellt wurde. Allgemeinplätze.

Da entsteht halt kein Vertrauen, weil die Bemühung der Medienbeteiligten, dem Bürger "bei zu bringen" welche Haltung er zu den Dingen haben soll, jederzeit zu überdeutlich durchscheint. Als Lehrer kann ich bestätigen, das das nicht mal bei 16-jährigen Schülern klappt. Die verlangen Hintergrundinfos...

etablierte Parteien

An diesem Zustand der momentan in Deutschland herrscht, sind CDU SPD Grüne (Blockadepolitik im Bundesrat) und Linke alleine dran Schuld. Die Willkommenskultur mit Grenzöffnung war ein Riesenfehler. Das spürt man im ganzen Land. Und die 4 genannten Parteien tun so, als wenn sie alles richtig gemacht hätten. Und wer was dagegen sagt, ist ganz schnell in der rechten Ecke.

Das Koordinatensystem der

Das Koordinatensystem der Medien und der "Extremismusforscher" rutscht immer weiter nach links

@riewekoche, 9:01

wenn Mahner und Warner als "Pack" bezeichnet werden

Ach herrje, diesen Quatsch hatte ich ja fast schon vergessen. Zur Erinnerung: diese "Mahner und Warner" waren besoffen grölende, Flaschen und Brandsätze werfende Hooligans aus der rechtsextremen Szene. Die Behauptung, die Bevölkerung sei als Pack bezeichnet worden, von Pegida und co. frei erfunden, hat damals schon nicht gestimmt.
Mahner und Warner. Peinlich.

08:56 von frosthorn

"Aber das hier:

Ein Drittel der Befragten hat der Studie zufolge außerdem nicht-liberale Einstellungen zur Demokratie und stellt gleiche Rechte für alle in Frage.

kann einem eigentlich nur Angst machen. "
.
.
Da gebe ich Ihnen ausnahmsweise recht. Allerdings beobachtet man diese Geisteshaltung leider auch bei Politikern im Umgang mit der AfD; eine unliebsame Konkurrenz, die man mit fragwürdigen Mitteln ausgrenzen und schachmatt setzen möchte.
.
Allerdings funktioniert unsere Demokratie gut genug, dass dies trotz aller Anstrengungen nicht gelingt. Merke: sich in einer moralisch höherwertigen Position zu wähnen gibt einem noch nicht das Recht, gleiche Rechte für alle in Frage zu stellen. Und das ist gut so.
.
Eine gute Demokratie bietet immer das ganze Spektrum, von ganz links bis ganz rechts, denn nur das reflektiert und repräsentiert das Volk in seiner Gesamtheit.

Am Anfang steht der Glaube

Z. B. an einen Gott der alles lenkt oder an geheime Mächte, die die Welt beherrschen.
Beide Narrative bieten in der Tat eine Erklärung an, für alles, einfach alles an, was auf dieser Welt passiert. Außerdem entlastet es das eigene, unterentwickelte Denken: Der liebe Gott hat’s so gemacht und der wird sich schon was dabei gedacht haben.
Das ist sehr bequem.
Und Bequemlichkeit und Leichtverdaulichkeit siegen in einer Gesellschaft in der es überwiegend um nichts anderes mehr geht. Sehr traurig ist das.

Es ist wie ein

Knallbonbon, wo man nicht weiß, geht es auf oder bleibt es zu.
Auch wenn die Redaktion dieses Thema auf die Agenda gesetzt hat, bestehen doch Zweifel an dem Wort Demokratie. Demokratie ist Volksherrschaft. Das Volk sollte der Souverän sein, nicht die Politiker, welche auf den Listen zu den Land -oder Bundestagswahlen als erstes aufgelistet werden. Dadurch geht der Bezug zur Realität immer weiter zurück, was sich auch i Moment abspielt. Die Beispiele sind die Volksbegehren, ob über die Bienen etc. Warum gehen die Menschen auf die Strasse, weil die Politik und nicht nur diese "Versagen". Die "gewählten" Politiker schaffen sich selbst ab, wie BK a.D. Herr Schröder, Herr Wolf, BVerfG-Richterin Hohmann-Degenhardt etc. Ist das ist mit Demokratieverständnis zu verstehen? Die Justiz macht es konkret vor, indem in jeden Gericht Sicherheitskontrollen eingeführt worden sind !! Das zeigt, woran die Herausforderung für Demokratie auch bei der Justiz zu Ende geht.

Die Qualität der Studie zeigt...

... eindeutig auf, wo die Probleme liegen.

Alles was nicht dem Mainstream entspricht, wird entsprechend abgebügelt und mit entsprechenden Namen tituliert, ohne das man beide Seiten betrachtet.

Als Beispiel hierfür:
Ich bin für Europa aber gegen die Eurokraten.

Ich bin für Asyl aber gegen Asylmissbrauch und illegale unkontrollierte Masseninvasion ins Deutsche Sozialsystem.

Ich bin für eine saubere Umwelt aber dagegen, dass man Deutschland deindustralisiert.

Für alle drei Beispiele muss es andere bzw. Mittelwege geben. Nach dem "Erkenntnissen" der hier vorgestellten "Studie" bin ich nun also ein Anti-Demokrat und Schlimmeres?

Wieder so eine Studie, die uns "lenken" soll...

Aufs Wesentliche reduziert soll uns das wohl sagen: Wer nicht daran glaubt, daß unsere Form der "repräsentativen Demokratie" das Beste vom Besten ist, wer nicht vorbehaltlos alles und jeden umarmt, der in unser Land einwandert, wer meint, unsere Medien seien gleichgeschaltet und nur noch ein Propagandasprachrohr in mehreren Tonarten der Politik, die wiederum von "anderen fremdbestimmt sei", ist also ein Verschwörungstheoretiker, Rassist, Nazi, Antisemit, Dummkopf der die Vorteile unserer "liberaler Demokratie" nicht versteht oder auch alles zusammen?
Was ist denn z.B. mit den belegten Verbandelungen der Medien und der Politik, der Politik mit transatlantischen Think Tanks, z.B. "Atlantikbrücke", mit dem Dikatat der USA, z.B. Iran-Atom-Abkommen, 2% Ziel der NATO etc.?
Das sind belegte Fakten, die natürlich ungern gehört werden. Früher galt ja auch die "Bilderbergerkonferenz" als Verschwörungstheorie.
Sollen uns solche Studien lenken und vom eigenen Denken abhalten?

@ hpe

46 Prozent aller Befragten meinen, dass geheime Organisationen politische Entscheidungen beeinflussen würden – ernsthaft? Hier wird die Hälfte der Bevölkerung (!) zu irrationalen Phobikern erklärt.

Die Befragten haben sich selbst erklärt. Die Forscher fassen das nur zusammen.

Politiker haben ihre Glaubwürdigkeit verloren...

Ich habe das Gefühl schon sehr lange, dass viele Bürger- der Mittel- und der Unterschicht, schon vor der Einwanderungswelle sehr unzufrieden waren. Unsere Politiker bringen uns ein Gefühl der Ignoranz entgegen, des nicht Ernstnehmens. Es wird immer gesagt und versprochen und geredet aber nichts getan. Bei anderen Dingen wird teuer investiert (ob jetzt Griechenland od. andere Dinge) aber z.B. nicht in deutsche Kitas, Schulen, vielleicht mal wirklich eine Mietpreisbremese durchsetzen, Wohnungsnot bekämpfen, Rente- denn davon merkt man auch nichts. Vielleicht mal wirklich die Schere zwischen Arm und Reich etwas gerechter zu betrachten und soziale Berufe hier im Land mehr anzuerkennen.
Hier hat glaube ich der ganze Ärger/die Wut begonnen und nun kamen Millionen ins Land und man fühlt sich noch ängstlicher und es wird wieder viel investiert. Man denkt sich wieder "Wo bleibe ich?" Ich will keine Flaschen sammeln später." Politiker müssen ihre Versprechen halten und dem Volk die Angst nehmen

@riewkooche

Sie können noch heute eine Partei gründen (o. finden), die alles besser macht. Wenn sie die Mehrheit bekommt, kann sie all das umsetzen, wie jede Partei, die auf dem Boden des GGs steht. Ist doch prima, dass die Kontrollfunktion der Judikative greift, und keine Gesetze gültig werden können, die nicht verfassungsgemäß sind, oder wäre es Ihnen anders lieber? -
Die Menschen, die als "Pack" bezeichnet wurden, waren rechtsextreme Straftäter. Von "Mahnern und Warnern" ist das nie gesagt worden. Im Gegenteil, das gesellschaftliche Klima wird mehr durch falsche, verleumderische und hasserfüllte Äußerungen vergiftet, die der rechten Seite des polit. Spektrums zuzurechnen sind. -
Ihr nächstes Beispiel zeigt doch, dass die "Mahner und Warner" ihren Überzeugungen zur Durchsetzung verholfen haben. Mir ist nicht ganz klar, warum Sie nun etwas dagegen haben? -
Das Zauberwort lautet "repräsentative Demokratie". Wenn Ihre Meinung nicht mehrheitsfähig ist, müssen Sie damit nun einmal leben.

@ Hinter die fichte

Zitat: „im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung“ Da weiß man sofort, wo der Hase langläuft.

Warum?
Weil SPD-nah quasi synonym mit falsch ist?

Eine von der SPD beauftragte Studie

bringt, welche Überraschung, Ergebnisse zum Vorschein, die ganz auf der SPD-Linie liegen.
Ich halte beispielsweise die zumindest hier im Artikel vorgenommene Gleichsetzung von Islam-Kritik und "menschenfeindlichen" Haltungen für ziemlich skandalös, haltlos und in hohem Maße populistisch. Das disqualifiziert die Studie, sofern es wirklich so drinsteht, und es disqualifiziert diesen Artikel. Stimmungsmache, mehr nicht.

Medien hauptschuldige

Was man sehen kann, auch hier bei der Tagesschau, ist dass man sich nach wie vor keinerlei Gedanken über das Thema macht. In den Kommentaren werden allerlei Falschinformationen verbreitet, welche dann unreflektiert und unkommentiert einfach so stehen gelassen werden.

Auch sonst leisten die Medien keine gute Arbeit. Dass das ignorieren von Unstimmigkeiten und Verschwörungstheorien das Problem eher vergrößert scheint noch niemand bemerkt zu haben. Dazu kommt, dass auch die Tagesschau sehr viele Informationen ohne Quellenangabe verbreitet und ein durchschnittlicher Artikel mehr Fragen aufwirft als Antworten zu geben.

Die Medien stehen in der Pflicht, die Menschen aufzuklären.

Un 9.07 von Frank_furter: Aha

Ihr Kommentar strotzt gerade so von AFD Geschwafel, sonst nichts. Daher ist die Vermutung das sie der ganz rechten Seite angehören nicht weit her geholt. Das typische relativieren von rechten Gedankengut mit einer Portion Opferrolle. Das ist die wirkliche Gefahr bei uns, das Relativieren von rechten Populisten und die damit verbundene Verharmlosung!

Das die Tagesschau App nicht links-grün sein kann weiß ich aus Erfahrung. Kommentare gegen Konservative werden fast immer nicht veröffentlicht. Ich habe etliche rote Balken.

08:39 von Konsenssoße

"Wie das Wort Demokratie verwendet wird, erinnert immer mehr an die DDR.
Demokratie braucht offene Debatten. Die Studie spricht stattdessen von "Demokratiebildung", also mehr Belehrung von oben herab."

Zustimmung!
Was die meisten hierzulande unter "Demokratie" verstehen, ist oft nicht mehr als kuschen, wählen, abnicken und sich ja nicht beschweren oder gar mitbestimmen wollen! Ähnlich wie in der "guten alten Kaiserzeit..."
Mein Demokratieverständnis ist sicher nicht geringer als das der "Mitte" Befürworter. Dazu gehört vor allem:
Grundlegende Fragen gehören durch Volksabstimmungen geklärt!
Nicht durch einzelne Polit"profis", sie sich ihrer Karriere, der Partei und den nachfolgenden Geldgebern mehr verpflichtet fühlen, als Mio. von Bürgern.
Wer braucht schon Wahlen, wenn man gar keine Wahl hat?

Und eine grundlegende Frage nebenbei...
Warum hat D immer noch kein Antikorruptionsgesetz?
So was haben sogar Diktaturen und Monarchien...!

Rechtsruck?

Natürlich ist dieser sogenannte Rechtsruck nur in Deutschland.
Komisch nur, daß in unseren Nachbarländern, der Rechtsruck, um einiges deutlicher ausfällt.
Warum lese ich diesen Bericht bzw. Umfrage und habe das Gefühl, der böse Deutsche wieder?
Dieser Bericht zeigt ganz deutlich, daß unsere Politiker nicht mehr wissen, was Demokratie ist und dann wundern sie sich, wenn das Volk etwas anderes will.
Ich bin ein europäisch, sozial und freiheitlich denkender Mensch, aber leider wird im Augenblick, von der Politik, dieses denken von allen Seiten beschossen.
Außerdem bin ich stolz auf unser Sozialsystem.
Warum unser Sozialsystem eingeführt wurde sollten sich viele Politiker wieder zu herzen nehmen.

Bote_der_Wahrheit 08:43

"Wieso verlinkt man nicht die Studie, damit jeder Leser sich einmal die "Forschungs"-methode anschauen kann, d.h. Fragestellung, Datenerhebung, Datenauswertung etc."

Die 2018er Studie ist noch nicht veröffentlicht. Die Forschungsmethode - wieso setzen Sie die in Anführungszeichen? - ist die gleiche, wie in den Vorjahren: repräsentative Stichprobe, standardisierte Fragebogen.

"Von diesem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und Hrn. Zick sind mir bisher keine wissenschaftlich profunden "Studien" bekannt."

Wenn Sie die Wissenschaftlichkeit der Mitte-Studien, z.B. durch Gebrauch von Anführungszeichen, in Abrede stellen möchten, würde ich gerade von Ihnen konkrete SACHARGUMENTE erwarten.

Am 25. April 2019 um 08:52 von hpe

"46 Prozent aller Befragten meinen, dass geheime Organisationen politische Entscheidungen beeinflussen würden – ernsthaft? Hier wird die Hälfte der Bevölkerung (!) zu irrationalen Phobikern erklärt."
#
#
Es wurden 1890 deutsche Staatsbürger telefonisch zu ihrer Zustimmung zu bestimmten Aussagen befragt. Daran können Sie doch schon erkennen, das die Befragten ausgesucht wurden.
Wer glaubt, das etwa 2000 Befragte eine Repräsentatives Ergebnis bringt, glaubt wirklich alles. Da viele Mitbürger keine Auskunft mehr am Telefon geben, und auflegen, ist das Endergebnis verfälscht.
Das die SPD nahe Stiftung der Auftraggeber war, ist das Ergebnis nicht verwunderlich.
Es sollte jeder einmal die Umfragen zu LTW oder BTW genau anschauen, wer diese Umfrage in Auftrag gegeben hatte.

@ um 08:39 von Konsenssoße

"Hier wird angedeutet, dass gegen illegale Migration zu sein, menschenfeindlich sei. "

Nö wird überhaupt nicht angedeutet, aber als Rechtsautoritärer behauptet man gerne Dinge, die nicht stimmen.

Es wäre an der Zeit

mal überhaupt zu erklären, was "unsere "Demokratie ist, welche Geschichte Diese hat und die Unterschiede zu anderen Demokratien .
Nach dem Krieg haben sich die Staatsväter eine eigene Demokratie nach den Lehren der Aufklärung gestaltet. Das eigentlich idealere napoleonische, oder eben heute französische Recht wäre schwieriger gewesen, aufgrund der Kriege gegen Napoleon hier. Im krassen Gegensatz stand immer das amerikanische, alttestamentarische Recht. (Auge um Auge). In der DDR ( auch dies eine Demokratie, eine nationalistische zwar... mit eigenen Werten und Gesetzen) war aber immer "Amerika" der Inbegriff von Freiheit. Diese Mischung aus ddr-nationalen und amerikanisch erstrebenswerten Ideen wurde zu uns mit den Ostpolitikern wie Merkel transferiert, und anfangs als "Intergrationsschaukel" akzeptiert. Da aber das amerikanische Rechtssystem extrem die Wirtschaftsbonzen hofiert, ist eben heute ein machtloses Volk entstanden welches eine Volksdiktatur erstrebt.

Die Zahlen sind doch ganz ermutigend.

Die Schwarmintelligenz erkennt manches Problem, auch wenn von oben her verschleiert und schöngefärbt wird auf Teufel komm raus. Aber sicher wird man diese "Forschungsergebnisse" zm Anlass nehmen, die Volkserziehung noch etwas forcieren.

Das schöne

an der Demokratie ist , man kann, wenn man will,sich seine eigene Meinung bilden. Es überrascht nicht ,daß Bürger sich ein anderes Bild machen, als es die Politik gerne hätte. Wenn man schon etwas länger in diesem Staat lebt,kommt macher zu der Feststellung, daß in Teilen dieser Republik das Rechtssytem mehr auf der Seite der Täter steht und der Bürger der sich an die Gesetze hält, der Dumme ist.

@JohnMadison, 9.13

Sie haben die tatsächliche Sachlage perfekt zusammengefasst, Gratulation. Und damit auch die völlig unangemessene Bewertung durch die SPD-nahe "Studie" entlarvt. Das ist bestenfalls ein Papier für den Wahlkampf. Eigentlich verwunderlich, dass sich Leute, die an einer Uni installiert sind, für so was hergeben - immer vorausgesetzt, dass das alles so in der Studie drinsteht, TS verzichtet ja auch den link zum Selberlesen. On y soit qui mal y pense...

um 09:10 von Okabe

>>"Ich hatte Deutschland verlassen da war Rechtsextremismus nicht normalisiert und Leute hatten da noch mitgefuehl fuer was in Syrien passiert. Heute ist es allen egal ob jemand woanders stirbt. Mein Land existiert nicht mehr."<<

Aber diese absolute Aussage stimmt doch nicht! Ich wage zu behaupten dass es nicht "allen egal" ist ob woanders Menschen sterben. Wir bieten Menschen die in einem Krieg um Ihr leben fürchten müssen Asyl und das wir von KEINER Partei von rechts bis links in Frage gestellt. Die Diskussion und Kritik dreht sich alleine um den damit verbundenen Missbrauch und diese Diskussionen müssen geführt und da Thema nicht vertuscht und totgeschwiegen werden.

@Am 25. April 2019 um 08:39 von Konsenssoße

Zitat: "Hier wird angedeutet, dass gegen illegale Migration zu sein, menschenfeindlich sei. Ist es nicht. Es gibt Länder, die sehr konsequent gegen illegale Migration vorgehen, und zudem freiheitlicher sind als die Bundesrepublik."

Exakt!

Hier versucht man mal wieder mit einer "Studie" grundvernünftige Positionen, die selber lediglich die Forderung nach der Einhaltung bestehendes Rechtes beinhalten, in die Schublade "demokratiefeindliche", "rechtsextrem", "menschenfeindlich" etc. einzuordnen.

Typische linksgrüne "Meinungsbildung" in Form einer an den Haaren herbeigezogenen "Studie".

Verschwörungstheorien = moderner Aberglaube

"Besonders weit verbreitet ist der Studie zufolge der Glaube an Verschwörungen."

Das konnte man gestern wieder im Thread zum bevorstehenden Dürre-Sommer beobachten. Wie immer beim Thema Klima behaupteten einige Kommentatoren, der menschengemachte Klimawandel sei nur eine Erfinding der "Öko-Lobby". Immer wieder erstaunlich, wie viele Leute, die offensichtlich naturwissenschaftliche Analphabeten sind (und noch nicht mal die deutsche Rechtschreibung beherrschen), sich für schlauer halten als tausende von Wissenschaftlern, die weltweit den Klimawandel erforschen und belegen.

Als Technikhistoriker habe ich schon vor 20 Jahren mit Zeitgenossen diskutiert, die glaubten, die Apollo-Mondlandungen seien nicht echt gewesen - auch das eine Verschwörungstheorie, die nie ausstirbt.

Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass dies alles nicht grundsätzlich neu ist. Im Mittelalter haben viele Leute an Hexen und Dämonen geglaubt, heute glauben sie an die "Klimalüge" oder die "Bilderberg-Verschwörung".

Nicht repräsentativ

Ich bin mit meinen Lebensumständen ziemlich zufrieden, und natürlich ist das nicht losgelöst von der Politik zu sehen. Es gibt stets Aspekte, die man an den Politikern kritisieren kann, ja muss. Aber es allen recht zu machen, kann ja wohl auch kein realistischer Anspruch an die Politiker sein (im Gegenteil - viele beklagen ja, dass sich die Parteien immer ähnlicher werden...).
Umso mehr erstaunt mich immer wieder die anscheinend vorhandene Unzufriedenheit vieler Mitmenschen, ohne die diese in der Studie erwähnten Haltungen für mich nicht zu erklären sind.
Die hier zu lesenden Kommentare spiegeln ja teilweise genau die Phänomene wider, die die Studie beschreibt. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Häufigkeit bestimmter hier getätigter Aussagen nicht das Meinungsbild der Gesamtbevölkerung wiedergibt.

Die Leute, die

Die Leute, die Verschwörungstheorien bilden, tun es, weil sie innerlich eine Kluft zwischen Demokratie und Realität empfinden. Das ist für mich die wahre Ursache. Die Politik sollte tiefer schauen als nur symptomatisch zu erkennen: die bilden über Notre Dame skurille leicht zu widerlegende Verschwörungstheorien. Diese rechten Leute durchschauen vielleicht nicht alles, und vertun sich in ihrer einzelnen Sicht, fühlen sich aber innerlich zermürbt, (existentiell) unsicher und kommen sich vor in einer Welt, wo sie mit ihren Ängsten allein gelassen werden. Immer wieder erleben wir eine Interessens-Unterwanderung, und das fühlen nicht nur Rechte als Verrat.

Nicht die Mitte ist die Heilung, nicht noch mehr Überzeugung und "Aufklärung", sondern eine andere Politik, entflochten von Konzerninteressen und so weiter. Man kann Leuten Dummheit vorwerfen, mangelnde Anpassung, und gerät damit aber noch mehr in die Nähe einer Diktaktur.

@Tata / 8:21

"Bei Asylsuchenden ist das so, dass sie ohne Geld kommen und Geld hier beziehen. Würden sie Geld ins Land bringen, wäre alles kein Problem, Geld stinkt nicht."

Asylsuchende machen vor alles eines ... Sie geben ihr "geschenktes" Geld aus. Damit hat die Bundesregierung in den vergangenen 3 Jahren vor allem also viel Wirtschaftshilfe und weniger Integrationshilfe geleistet, von der auch genug Deutsche profitiert haben . ... Aber das nur mal am Rande!

Im übrigen, weil vielleicht nicht offensichtlich: ... Viele Deutsche - sie auch - schimpfen immer über Lobby und die Macht des Geldes. ... Wenn es aber darum geht die eigene Lobby zu stärken - Institutionen wie eben Attack, DUH, Campact etc. offenbart sich das eigentliche Problem. - Die eigene Unmündigkeit! - Denn man selber läßt sich all zu gerne kaufen und folgt der von Wirtschaftsliberalen - oder schlimmer noch, Populisten - aufgelegten Tonspur. ... Richtig!?

Ganz ehrlich

dass die Wirtschaftslobbyisten die Politk "beeinflussen"- nein ganz eiskalt auch MACHEN- ist mehrfach bewiesen. schon die Wechsel der Politikern von und in die Wirtschaft ist ein deutliches Zeichen. Das ganze wird so lange wie möglich verheimlicht, um möglichst lange zu profitieren. So what? DAS ist jetzt der Glauben an "geheime Strukturen"??? Wird das nennen dieser Tatsache jetzt bald zu einem "Fake New" Crime? Bereits der erste Absatz des Artikels zeigt, daß das Problem nicht erkannt werden will. Leider sind die "Lösungsansätze" des Völkchens leider die falschen....

Darstellung: