Ihre Meinung zu: Was Kim beim Treffen mit Putin erreichen will

24. April 2019 - 13:09 Uhr

Der nordkoreanische Machthaber Kim bringt eine lange Wunschliste zu seinem ersten Treffen mit Präsident Putin mit. Nach dem Reinfall beim zweiten Gipfel mit US-Präsident Trump will Kim einen Erfolg.

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Kommentare

Mehr als 10.000 Nordkoreaner arbeiten noch in Russland

Doch die Arbeiter sorgen mit ihrem Einkommen für einen wichtigen Geldfluss nach Nordkorea. Experten gehen von Hunderten Millionen Dollar aus
.
alle Achtung - für Holzfäller
da zahlen die Russen aber verdammt gut

Verstaendlich....

Mit Trumps Holzhammerpolitik wird das nix. Zudem stimme ich der Darstellung hier nicht zu. RU und China sind derweil auch militaerisch Partner.

zu@Sisyphos 3 um14:20

Wer zahlt die Rechnung für das "geschlagene" Holz dann ?
Die Verbraucher im Westen !

Da...

sieht man wie isoliert die USA sind. Nordkorea hat gleich zwei Schutzmächte das sind die VR China und die Russische Föderation. Herr US Präsident Donald Trump hat sich zwar mit Kim zweimal getroffen aber Kim kann besser mit Xi aus China und Putin aus Russland. Da sieht man das alte kommunistische und sozialistische Bündnis steht noch.

@ 14:20 von Sisyphos3

"alle Achtung - für Holzfäller
da zahlen die Russen aber verdammt gut"
.
Ja, natürlich.
Sind ja auch Facharbeiter (die, die bei uns fehlen).
Nach dem "Bachelor of Holzfälling" noch den "Master of Extrem-Holzfälling" gemacht.
Deswegen zahlt denen Russland auch 10mal soviel wie einem Russen.
Ist doch logisch, oder?

@ Sisyphos3, um 14:20

...oder das Geld ist in Nordkorea sehr viel mehr wert...

Viele Spekulationen

und ob es wirklich etwas für die Öffentlichkeit zu berichten gibt, oder alles geheim bleibt weis auch keiner.
Politiker treffen sich ja häufiger auf der Welt, was wirklich dabei geredet wird bleibt fast immer im Dunklen.
Und Hilfe für NK geht ja wegen den Sanktionen nur verdeckt, es wird lange brauchen bis etwas sichtbar wird.
Entscheidend ist zur Zeit eher wie der Ölstreit ausgeht, und was einige Länder machen werden.
NK hat außer mit den USA mit niemanden Streit, zumindest ist mir jetzt nichts bekannt, also eher ein Randproblem auf dieser Welt.

@ Vollgas, um 15:49

Was daran bereitet Ihnen Kopfschmerzen? Zumal der Westen wegen hoher Zölle kaum Holz aus Russland importiert.

Wie es aussieht,...

...hat Nordkorea Putin nicht viel anzubieten; daher mag Putin interessiert zuhören, aber er wird sich kaum die Finger lecken. Nur wird er, um im Bilde zu bleiben, mit der Zunge schnalzen, wenn er Trump auf irgendeine Weise auf die Zehen treten kann. Aber auch wieder nicht zu fest, sonst droht der Sanktionator aus den USA.

wie ein Holzfäller in RU bezahlt wird

100.000.000 EUR geteilt durch 10.000 Nordkoreaner, ergibt genau 10.000 EUR pro in RUS beschäftigten Nordkoreaner.
Diese 10.000 EUR pro Kopf zahlen die russischen Unternehmen an Nordkorea. Lassen wir die Sammelunterkünfte, Sammelverpflegung und Taschengeld der Nordkoreaner mit weiteren 2000 EUR pro Jahr abgelten, ergibt sich eine Summe von 12.000 EUR pro Mann x Jahr. Für diesen Betrag finden Sie keinen Russen, der weit jeder Zivilisation tief in der Taiga mit Enthusiasmus die Bäume fällt. Die Zeiten sind in Russland längst vorbei, ob es einem gefällt oder nicht.

Hier geht es wohl eher darum ...

im Gespräch zubleiben, nicht zwischen einander, sondern in der Welt.
Ob Russland ein Interesse daran hat wirklich für eine Denuklearisierung auf der koreanischen Halbinsel zusorgen ist fraglich. Aber es klingt erstmal gut in der Presse.

Nordkorea als russischer Absatzmarkt wird wohl flachfallen, dazu fehlt Nordkorea die Divisen, Rohstoffe brauchen beide Länder nicht unbedingt, da beide Länder rohstoffreich sind.
Bleiben gemeinsame Projekte und hier kann man schlicht nur spekulieren.

Um ehrlich zusein, ich erhoffe mir nicht viel aus den Gesprächen. Man wird für Gesprächsstoff sorgen und eventuell kleinere Absichtserklärungen abgeben, mehr wird aber nicht passieren.

@14:20 von Sisyphos3 - "Verdammt gut" - naja...

"Mehr als 10.000 Nordkoreaner arbeiten noch in Russland
Doch die Arbeiter sorgen mit ihrem Einkommen für einen wichtigen Geldfluss nach Nordkorea. Experten gehen von Hunderten Millionen Dollar aus
.
alle Achtung - für Holzfäller
da zahlen die Russen aber verdammt gut"

Hunderte Millionen für mehr als 10.000 Arbeiter, bedeutet Zehntausende pro Arbeiter - ggf. also durchschnittlich 20.000 pro Arbeiter und Jahr.

Das ist gar nicht sooo viel für einen gefährlichen Knochenjob (wenn alle als Holzfäller arbeiten, was ich mir nicht vorstellen kann) und sicherlich mehr als 40 Stunden pro Woche und weniger als 30 Tage Urlaub - es erklärt aber die Bedeutung der Arbeitsplätze für Nordkorea.

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