Kommentare

Man soll also der Intoleranz

Man soll also der Intoleranz mit Toleranz begegnen?
Nö!

Basta ya!

Brunei und Toleranz ?

Wer Toleranz und Verständnis fordert, sollte erst einmal selber dieses entgegen bringen.
Gilt allerdings für Jeden auf dieser Welt !

Toleranz gegenüber Intoleranz?

Da wird ja Schwieriges verlangt, man soll tolerant sein gegenüber der mörderischen Intoleranz Bruneis? Kaum vorstellbar, wie das gehen soll, zumal es ja auch nicht wirklich um Taten geht, sondern um sexuelle Orientierung, an der die Betroffenen wenig ändern können. Brunei sollte sich überlegen, ob sich die geschilderten Ziele nicht ohne Todesopfer realisieren lassen.

man fordere dafür "Toleranz, Respekt und Verständnis"

Toleranz für Mord aus den niedrigsten Motiven, die vorstellbar sind? Respekt vor Mord aus den niedrigsten Motiven, die vorstellbar sind? Verständnis für Mord aus den niedrigsten Motiven, die vorstellbar sind?
Toleranz für Unmenschlichkeit, Respekt vor Unmenschlichkeit, Verständnis für Unmenschlichkeit.
Ich kann es formulieren, wie ich will, es klingt einfach nur übergeschnappt. Als sei die Ermordung anderer ein Menschenrecht, das man zu respektieren hat. Mit ihrem kruden Sitten- und Moralverständnis hat diese Clique wohl nur einen kleinen Teil ihrer Unzurechnungsfähigkeit offenbart, dieser Brief ist ein weiterer Felsblock im Mosaik der Abgehobenheit.

Zweierlei Maß

Es ist ja sehr löblich, dass sich nun so viele darüber empören, dass Brunei die Todesstrafe einführt.

Dem interessierten Beobachter der Weltpolitik aber fällt auf, dass sich die, die sich nun so sehr für Menschenrechte bei dem Minimini-Staat einsetzen, von dem viele bisher gar nicht wussten dass es ihn gibt, bei den großen Staaten mit Todesstrafe - genau den anderen Weg gehen.

Weg mit den Sanktionen tönt es beim Iran und kaum einer stört sich daran, dass dort & anderswo auch die Todesstrafe auf Homosexualität herrscht. Und wenn man sich die größe der Bevölkerung ansieht, dann kann man abschätzen, wie viel mehr Menschen so ein Gesetz trifft.

Wieso so leise dort, liebe Kritiker des Minimini-Staates?

Und Bangladesh, Pakistan und viele mehr mit lebenslänglich - sind auch nicht um so vieles erfreulicher

Warum also, immer nur bei den Klitzekleinen trauen und die großen, wichtigen Staaten, wo viel mehr Menschen unter eben diesen Gesetzen leiden, einfach mal unter den Tisch fallen lassen?

12:37 von Kronberg

"Toleranz gegenüber Intoleranz?
Da wird ja Schwieriges verlangt"

Wer verlangt das denn?

Selbstverständlich kann

Selbstverständlich kann Brunei von EU-Politikern die gleiche Toleranz erwarten, wie sie Saudi-Arabien genießt.

EU-Politiker sind ja keine Rassisten, die Völkern mehr Rechte zu billigen, wenn sie auf mehr Öl wohnen, nicht wahr?

Traurige Wahrheit

Glaube kann schon ganz schon intolerant machen. Oder ist das schon ein Krankheitsbild?

Das war und ist in meinen

Das war und ist in meinen Augen immer schon der Inbegriff von Pervertierung des Toleranzbegriffes: Toleranz für Intoleranz zu fordern.
Gibt's übrigens in manchen Themen bei bestimmten rechten Gruppierungen durchaus auch bei uns.
Die Konsequenz kann nur ein klares Nein sein und eine ungeteilte Solidarität mit den Betroffenen.

Steinigungsurteile oder Steinigungen

ohne Urteile sind in den vergangenen Jahren aus den Ländern Afghanistan, Nigeria, Iran, Irak, Jemen, Nigeria, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan und den Vereinigten Arabischen Emiraten bekannt geworden.
Ehrlicherweise sollten auch diese Staaten an den Pranger gestellt werden.
https://www.igfm.de/thema-steinigung-ueberblick/

Brunei

Ich weiß nicht, ob es irgendwelche Wirtschaftsbeziehungen zwischen Brunei und der EU gibt, Wenn aber ja, dann endlich auch mal SANKTIONEN. Schon längst fällig gegen dasselbe Regime der Saudis. Hier wird geheuchelt ohne Ende!

Zynismus pur

Mir fehlen die Worte bei diesem Zynismus...
George Clooney hat recht !
Boykottiert das Sultanat Brunei u seine Geschäftsmöglichkeiten , wie Hotels, Airlines usw .
Smash Homophobia !

www.welt.de/wirtschaft/article191479103/Brunei-Nach-George-Clooneys-Boyk...

Was ich nicht verstehe?

>>"In dem Sultanat auf der Insel Borneo leben mehr als 420.000 Einwohner. Zwei Drittel von ihnen sind muslimischen Glaubens. Schwule und Lesben werden in der ehemaligen britischen Kolonie seit langem unterdrückt. Bislang wurden homosexuelle Beziehungen mit bis zu zehn Jahre Haft bestraft."<<

Was ich nicht verstehe ist der Umstand das hier bekannte Foristen die der linken Szene angehören, homosexuell sind und Klavier spielen und jede Möglichkeit suchen dem Islam bei allen möglichen Kommentaren das Wort zu reden, diesem aber nicht angehören und diese Religion beziehungsweise die Ausbreitung dieser in unserem Land gutheißen und befürworten.

@Joes daily world, 12:43

Dem interessierten Beobachter der Weltpolitik aber fällt auf, dass sich die, die sich nun so sehr für Menschenrechte bei dem Minimini-Staat einsetzen, von dem viele bisher gar nicht wussten dass es ihn gibt, bei den großen Staaten mit Todesstrafe - genau den anderen Weg gehen.

Dann ist der interessierte Beobachter der Weltpolitik vielleicht ein ganz miserabler Beobachter? Ich jedenfalls kenne kaum jemanden, der sich gegen die Todesstrafe in Brunei ausspricht und gleichzeitig die Todesstrafen in anderen Ländern ok findet. Ich würde daher gerne mehr über die breite Masse wissen, die diese Haltung hat und Ihnen gegenüber auch formuliert.

12:49 von Sausevind

Haben Sie den Artikel nicht mal gelesen, bevor Sie zur Feder gegriffen haben? So lang war er doch gar nicht, und da steht auch alles drin.

Ander Länder, andere Sitten

Nicht jedes Land möchte eben bunt und divers sein. Und an unserem Wesen muss auch nicht die Welt genesen. Den Begriff "Toleranz" muss man dazu nicht mal bemühen, "Realität" reicht da völlig.

Andere Länder - andere Sitten

Der Mann hat vollkommen Recht!

Wir sollen tolerant sein und Verständnis haben.

Ich habe für die Menschen, die mit der Scharia leben wollen, Verständnis und bin sehr tolerant!

Wenn sie Homosexuelle steinigen oder bei Ehebruch, wie auch bei Diebstahl Gliedmaßen amputiert wird (wird im Koran vorgeschrieben), dann sollen sie das tun.

Das kann ich locker tolerieren.

Andere Länder - andere Sitten.

Ich muss ja nicht da hin gehen.....

Nur will ich die Scharia nicht in Deutschland.

Da bin ich weder tolerant, noch habe ich Verständnis.

PS.

Zur Information: Aiman Mazyek und Sawsan Chebli sagten, dass Grundgesetz und Scharia vereinbar seien!

Darf man das glauben?

Steinigungen

Ich finde Steinigungen bestialisch. Haben Sie sich mal damit befasst? Ich in Bezug auf Afghanistan wo dieser "Brauchtum" auch noch ausgeführt wird schon. Die Steine sollten eine bestimmte Größe haben damit der Tod nicht zu schnell eintritt (finde ich pervers). In Afghanistan werden die zu steinigenden Menschen bis zur Hüfte eingebuddelt damit die nicht weglaufen können und dann werden sie mit einem Tuch abgedeckt..... Sind das Menschen die sowas tun?

@12:43 Joes Daily World

Ja, Ihre Gedanken können einen sehr nachdenklich stimmen und lassen vermuten, dass - öfter als uns lieb ist - der Schutz von Minderheiten doch klammheimlich anderen Interessen geopfert wird, auch im Jahr 2019. Deshalb ist die Unterstützung von Organisationen, die sich für die Rechte von Minderheiten jedweder Art einsetzen, unverzichtbar. Und das kostet auch Geld, das nicht nur aus staatlichen Programmen kommen wird.

Toleranz

Man sollte öffentliche Bekenntnisse zu jedweder Religion weltweit unter Strafe stellen. Woran der Einzelne glaubt, sollte Privatsache sein und auch toleriert werden, solange der Friede unter den Menschen nicht gestört wird.

12:49 von Sausevind

<< 12:37 von Kronberg
"Toleranz gegenüber Intoleranz?
Da wird ja Schwieriges verlangt"

Wer verlangt das denn? <<

Sorry, hab es überlesen. Das Sultanat verlangt es.

Zweierlei Maß

Kennen Sie den Begriff Hypokrit?

Ihr Kommentar fällt darunter.

Menschenrechte sind nicht universal

Die Menschenrechte sind Ergebnis der europäischen Aufklärung - aussereuropäische Kulturkreise haben daran nicht mitgewirkt.
Warum sollen sie also für Chinesen, Araber, Eskimos ... gelten?
Weil es der postkoloniale Westen es so will - und dort besonders die Gutmenschen.

"Die weltweite Kritik an der

"Die weltweite Kritik an der Todesstrafe wies das Sultanat jetzt zurück. In einem Brief an EU-Politiker fordert das Land Toleranz und Verständnis."

:D!!!

Toleranz und Verständnis :D

Sorry, sowas kann man nicht ernst nehmen ...

Und das sollte dem Sultanat mal dringend jemand beibringen.

Bitte auch einmal....

....von der anderen Seite betrachten, auch wenn ich die Scharia nicht gutheiße:

Wir erwarten wenn jemand aus Brunei zu uns kommt, dass er unsere Gesetze, Normen und Werte respektiert , obwohl es da sicher manches gibt was ihm nicht gefallen könnte, z. B. die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Umgekehrt möchten die Bruneier (sagt man das so?) Toleranz ihren Gesetzen, Normen und Werten gegenüber, auch wenn sie nicht unserem westlichen Weltbild entsprechen.

Toleranz und Verständnis für

Toleranz und Verständnis für Todesstrafe bei Homosexualität ...

darüber sollte mal weltweit laut gelacht werden.

#aufgelacht

Verbot

Es sollte jedes öffentliche Bekenntnis -egal zu welcher Religion- unter strengste Strafe gestellt. Jeder Mensch sollte jedoch das Recht haben zu glauben, an was er will und anbeten dürfen, wen er will, solange der Frieden in der Welt nicht gestört wird.

So was kann man als adäquate

So was kann man als adäquate Reaktion eigentlich nur noch parodieren ...

Vielleicht fällt Böhmi dazu was Passendes ein...

zweierlei maß

natürlich sind auch die anderen staaten, wie pakistan, vae, arabien etc zu kritisieren !
brunei steht aber mal heute oben auf der liste, die sich mit zyismus besonders hervortun.
darum !
oder ist ihre botschaft, man solle doch lieber schweigen, denn es gibt ja noch andere ? #whataboutism

Todesstrafe für Homosexuelle

Es ist unmenschlich!
Ich würde mir wünschen, dass gerade muslimische Länder sich vom Sultan distanzieren und ihn unter Druck setzen. Das wird wohl leider nicht passieren, denn auch dort werden Homosexuelle hart verfolgt. Und selbst in einem "christlich" gefärbten Land wie Russland sind Homosexuelle ihres Lebens nicht sicher.

Aber Empörung alleine dürfte den Sultan (und seine religiöse Clique) kaum berühren. Ein Wirtschaftsboykott wäre gewiss hilfreicher. Insbesondere, wenn Japan, Südkorea, Taiwan und die USA kein Erdöl oder Gas mehr aus Brunei kaufen würde.
Wan darf gespannt sein, was Trump twittert

Absurde "Rechtfertigungsversuche"

"Homosexuelle müssen in Brunei mit der Steinigung rechnen. Die weltweite Kritik an der Todesstrafe wies das Sultanat jetzt zurück - Nach massiver internationaler Kritik hat das Sultanat Brunei die Einführung der Todesstrafe gegen Homosexuelle verteidigt"

Und das mit folgender "Begründung":

"In einem Brief an EU-Politiker fordert das Land Toleranz und Verständnis"

Da gibt's überhaupt nichts zu "verteidigen".

Die Todesstrafe und „Toleranz“ schließen sich aus.

Die Todesstrafe ist immer eine Anmaßung sondergleichen.

Wir dürfen (und müssen!) uns vor Menschen, die die öffentliche Sicherheit gefährden schützen. Töten – oder auch nur unmenschlich behandeln – dürfen wir sie nicht.

Und schon gar nicht dürfen wir uns anmaßen, unseren Mitmenschen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Toleranz

heißt doch die Eigenheiten andere zu akzeptieren
wie war unser Verhältnis zu - Schwule sind das Thema - vor 50 Jahren oder vor 100 Jahren
sah man das auch so locker
wie hätten wir reagiert wenn irgend eine Nation gefordert hätte das zu tolerieren,
gar dass die Heiraten dürfen
mit Verständnis oder Empörung, dass die sich anmaßen
"uns" das Leben vorschreiben zu dürfen ?

13:05, morgentau19

>>Andere Länder - andere Sitten
Der Mann hat vollkommen Recht!

Wir sollen tolerant sein und Verständnis haben.

Ich habe für die Menschen, die mit der Scharia leben wollen, Verständnis und bin sehr tolerant!

Wenn sie Homosexuelle steinigen oder bei Ehebruch, wie auch bei Diebstahl Gliedmaßen amputiert wird (wird im Koran vorgeschrieben), dann sollen sie das tun.

Das kann ich locker tolerieren.

Ich muss ja nicht da hin gehen.....<<

Kulturrelativismus auf die brutale Art.

Sie sind weder homosexuell noch müssen Sie in Brunei leben. Deswegen können Sie es tolerieren, wenn Schwule dort ermordet werden.

Deutlicher könnten Sie kaum zeigen, daß Ihnen andere Menschen ziemlich egal sind.

>>Nur will ich die Scharia nicht in Deutschland.

Da bin ich weder tolerant, noch habe ich Verständnis.<<

Wenn man Ihre Kommentare hier kennt, dann weiß man, daß Ihre Rechtsvorstellungen von der salafistischen Auslegung der Scharia nicht sehr weit entfernt sind.

Es darf aber natürlich nicht so heißen

@ Uhu62

"Und selbst in einem "christlich" gefärbten Land wie Russland sind Homosexuelle ihres Lebens nicht sicher." Am 23. April 2019 um 13:31 von Uhu62

Sie wissen aber schon, was eine offizielle vom Staat angeordnete Steinigung ist, oder?

@13:29 von Johanna06

Es sollte jedes öffentliche Bekenntnis -egal zu welcher Religion- unter strengste Strafe gestellt. Jeder Mensch sollte jedoch das Recht haben zu glauben, an was er will und anbeten dürfen, wen er will, solange der Frieden in der Welt nicht gestört wird.

Sie haben aber schon gemerkt, dass diese beiden Sätze sich diametral widersprechen?

Ersetzen Sie in Ihrem ersten Satz das Wort "Religion" durch "Sexualität", und Sie haben genau die Rechtsauffassung von Brunei.

Freie Religionsausübung, auch öffentliche, ist ein Grundrecht. Ihr Unterdrückung widerspricht den Menschenrechten. Und ganz widersinnig ist, wenn man dies im Namen der Toleranz tut.

13:03, eine_anmerkung

>>Was ich nicht verstehe ist der Umstand das hier bekannte Foristen die der linken Szene angehören, homosexuell sind und Klavier spielen und jede Möglichkeit suchen dem Islam bei allen möglichen Kommentaren das Wort zu reden, diesem aber nicht angehören und diese Religion beziehungsweise die Ausbreitung dieser in unserem Land gutheißen und befürworten.<<

Der Forist, den Sie meinen, nämlich ich, redet nicht dem Islam das Wort, er positioniert sich allerdings gegen die Islamhasser, weil er den Islamhass für eine der Spielarten der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit hält, der er als Homosexueller ebenfalls ausgesetzt ist. Aus demselben Grunde lässt sich ja auch kein jüdischer Verband antiislamisch instrumentalisieren.

Außerdem arbeitet dieser Forist viel mit Moslems zusammen und hat von denen in seinem Leben eher weniger Ablehnung erfahren als von anderen Menschen.

Ansonsten denkt der Forist, daß jeder glauben soll, was er will. Da steht er fest auf dem Boden des Grundgesetzes.

Brunei will Toleranz?

Brunei will Toleranz für staatlichen Auftragsmord? Brunei will Toleranz für staatlich beauftragte Verstümmelung? Und womit wird das Recht auf Toleranz von eklatanten Verstößen gegen internationale Menschenrechte gerechtfertigt?

@13:16 anders

Die Charta der Menschenrechte gilt weltweit seit dem 10. Dezember 1948, Vollversammlung der Vereinten Nationen. Nix postkolonial. Sie beginnen mit "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." Lesen Sie die mal ganz, da werden Ihnen die Augen aufgehen, was vor über 70 Jahren für eine globale Übereinstimmung bestand, die manche heute mit windigen schrägen Formulierungen wie "kulturelle Unterschiede" gern verdrängen würden und manchmal nicht zu merken scheinen, wie rassistisch das sein kann, anderen die Menschenrechte abzusprechen.

14:36, Elitedemokrat

Danke, daß Sie mit dem Mythos rechter Kulturrelativisten aufräumen, die Menschenrechte wären eine europäische Erfindung.

Diejenigen, die dies behaupten, haben meist mit denselben eher weniger am Hut, um es vorsichtig auszudrücken.

Es ist immer wieder klar zu erkennen, wie sehr sich Rechte und Islamisten in ihren Denkmustern gleichen.

@Shuusui (12:50)

Selbstverständlich kann Brunei von EU-Politikern die gleiche Toleranz erwarten, wie sie Saudi-Arabien genießt.
EU-Politiker sind ja keine Rassisten, die Völkern mehr Rechte zu billigen, wenn sie auf mehr Öl wohnen, nicht wahr?

____

Auch wenn Sie recht haben mit Saudi-Arabien, so ist die Schlussfolgerung Ihres Whataboutism die falsche: nicht Brunei muss mit mehr, sondern Saudi-Arabien muss mit weniger Toleranz für ihre Menschenrechtsverstöße begegnet werden. Das fängt. u.a. bei einem Embargo an, was die USA ja jetzt schon für den Iran fordern. Der Fall Khashoggi hat ja gezeigt, dass dieses Land nicht von Menschen regiert wird.

Unverschämt ...

Bruneis rückständiges Regime fordert also ernsthaft für seine rückwärtsgewandte Intoleranz auch noch Toleranz - geht´s noch dreister, dämlicher und unverschämter ? Vielleicht "Toleranz" f. gewalttätige Salafisten, Islamisten u. Terroristen, wie z.B. jüngst in Sri Lanka ... ?
Das wäre nicht Toleranz, sondern Dummheit !
Nicht mit mir und nicht mit aufgeklärten, vernünftigen, auch toleranten Menschen !
MfG. B.W.

Traurig

Mit diesem Gesetz trifft es leider Menschen die nichts für ihre sexuelle Orientierung können, diesen bleibt meißt nur Flucht oder Suizid. Es ist traurig, dass unter dem Deckmantel der Religion/Familienschutz immernoch Menschen unterdrückt werden. Auch wenn jetzt die Westlichen Staaten anfangen zu Rügen, sollte man auch bedenken, dass es mitlerweile auch hier immer mehr homophope gibt.

um 14:41 von Sisyphos3

Mit genau diesem Argument dürfte ich meine Frau schlagen.
Weil das vor 200 Jahren noch in Ordnung war.

Oder die Beschneidung von Frauen tolerieren.

Ja, früher war ziemlich vieles schlechter als heute.

Aber in der Zwischenzeit gab es den sog. Fortschritt. Ich zumindest sehen die UN-Menschenrechte, Demokratie etc als Fortschritt.

Was Brunei hier macht, nennt man "Rückschritt".

Toleranz

Toleranz bedeutet, dass man Menschen mit anderen Meinungen, Religionen oder eben auch sexueller Orientierung akzeptiert und sie nicht allein auf Grund dieser Eigenschaften kriminalisiert.
Die Forderung nach Toleranz für die eigene Homophobie, die Brunei erhebt ist absurd. Da hätten auch die Nazis Toleranz für ihren Antisemitismus fordern können.
Dass auch andere Länder gleich mal mit erwähnt werden könnten, ist klar. Das kleine, aber reiche Brunei steht eben jetzt am Pranger, weil es anstatt sich in Richtung 21. Jahrhundert zu entwickeln eher die umgekehrte Richtung genommen hat. Aber das in dieser Beziehung auch noch weitere Länder Entwicklungsbedarf haben ist klar.

Rechtsprechung in Brunei.

Wenn man dieses neue Strafrecht und deren Rechtfertigung so liest, dann meint man, Brunei habe aus dem Sachsenspiegel oder dem Hexenhammer abgeschrieben.
In der Konsequenz kann es für den zivilisierten Menschen aber nur heißen: großen Bogen um Brunei machen.

@eine_anmerkung 13:03

"Was ich nicht verstehe ist der Umstand das hier bekannte Foristen die der linken Szene angehören, homosexuell sind und Klavier spielen und jede Möglichkeit suchen dem Islam bei allen möglichen Kommentaren das Wort zu reden, diesem aber nicht angehören und diese Religion beziehungsweise die Ausbreitung dieser in unserem Land gutheißen und befürworten."
Unrecht ist Unrecht, egal in welchem Namen es begann wird. Homophobie und Islamophobie sind gleichermaßen falsch und es ist nur konsequent beides abzulehnen. Dass Religion instrumentalisiert und missbraucht wird, kann und darf kein Grund sein, zu polarisieren und so diejenigen zu stärken, die dazu beitragen. Richtiger wäre es Moslems, Christen Juden, ... mit Respekt zu begegnen, die sich um eine offenere, humanistische Haltung bemühen. Es gibt nicht die Sharia als eindeutige Vorgabe. Ein liberaler islamischer Theologe in der Türkei, hatte es mal mit "Rechtsstaat" übersetzt, durchaus im westlichen Sinne und nicht dogmatisch vorgegeben.

@eine_anmerkung (13:03)

Was ich nicht verstehe ist der Umstand das hier bekannte Foristen die der linken Szene angehören, homosexuell sind und Klavier spielen und jede Möglichkeit suchen dem Islam bei allen möglichen Kommentaren das Wort zu reden, diesem aber nicht angehören und diese Religion beziehungsweise die Ausbreitung dieser in unserem Land gutheißen und befürworten.
____

Wieviele islamische Staaten gibt es auf der Welt und in wievielen von diesen gilt die Scharia? Wieviele der "linken Szene" fordern eine Einführung der Scharia? Wissen Sie, was eine Strohmann-Argumentation ist?

@Sebastian15 (13:28)

Bitte auch einmal von der anderen Seite betrachten, auch wenn ich die Scharia nicht gutheiße:
Wir erwarten wenn jemand aus Brunei zu uns kommt, dass er unsere Gesetze, Normen und Werte respektiert , obwohl es da sicher manches gibt was ihm nicht gefallen könnte, z. B. die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Umgekehrt möchten die Bruneier (sagt man das so?) Toleranz ihren Gesetzen, Normen und Werten gegenüber, auch wenn sie nicht unserem westlichen Weltbild entsprechen.

____

Ich erwarte an dieser Stelle von einem UN-Vollmitglied einfach nur die Einhaltung von Resolution 217. Nicht mehr und nicht weniger.

Der für mich entscheidene Absatz im O-Ton,...

...Die Zeitung zitiert aus dem Schreiben, dass Steinigungen als Strafe für gleichgeschlechtlichen Sex selten sein würden, da zwei Männer "von hohem moralischem Rang und Frömmigkeit" als Zeugen erforderlich seien. Das Land betont in dem Brief demnach seine traditionellen Werte und seine "Familienlinie". Diese wolle man bewahren und fordere dafür "Toleranz, Respekt und Verständnis".

---

Mein Fazit:
Alleine das es eine langjährige Haftstrafe gibt, wenn man homosexuell ist,
ist schon bezeichnet.
Aber dann noch die Möglichkeit der Steinigung?!
Tiefstes dunkelstes Mittelalter.
Das hat mit dem Islam, der Moderne, nichts zu tun.

Menschenrechte? - Fehlanzeige!

14:41, Sisyphos3

>>Toleranz
heißt doch die Eigenheiten andere zu akzeptieren
wie war unser Verhältnis zu - Schwule sind das Thema - vor 50 Jahren oder vor 100 Jahren
sah man das auch so locker
wie hätten wir reagiert wenn irgend eine Nation gefordert hätte das zu tolerieren,
gar dass die Heiraten dürfen
mit Verständnis oder Empörung, dass die sich anmaßen
"uns" das Leben vorschreiben zu dürfen ?<<

Sie sollten es sich abgewöhnen, in Nationen, die irgendwie gleichgerichtet sind, zu denken und sollten sich eher auf Menschen fokussieren.

Der Kampf der Homosexuellen um Gleichberechtigung hat in Deutschland eine lange Tradition. Geschenkt wurde uns nichts.

In Brunei wird Homosexuellen nicht das Leben, sondern der Tod vorgeschrieben.

Ich bin zu 100% solidarisch mit den Homosexuellen Bruneis. Sie brauchen unsere Unterstützung, um das zu erreichen, was wir schon erreicht haben. Was nicht leicht war.

um 14:52 von fathaland slim

>>"Der Forist, den Sie meinen, nämlich ich, redet nicht dem Islam das Wort, er positioniert sich allerdings gegen die Islamhasser, weil er den Islamhass für eine der Spielarten der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit hält, der er als Homosexueller ebenfalls ausgesetzt ist. Aus demselben Grunde lässt sich ja auch kein jüdischer Verband antiislamisch instrumentalisieren."<<

Aber handelt dieser Forist dann nicht unlogisch um nicht das Wort schizophren zu verwenden wenn er sich für eine Gruppe (in diesem Fall Muslime) einsetzt die wiederum seine sexuelle Eigenart zum Teil auf schlimme Art verfolgen? Haben Sie beispielsweise mal gesehen was der IS mit Homosexuellen in seinem ehemaligen "Kalifat" gemacht hat? Von den höchsten Häusern auf Stühlen gefesselt in den Tod gestürzt.

15:10, nikioko

>>Wieviele islamische Staaten gibt es auf der Welt und in wievielen von diesen gilt die Scharia?<<

Die Scharia ist die Richtschnur des Lebens für jeden Moslem dieser Erde.

Sie hat allerdings sehr wenig damit zu tun, was hier im Forum unter ihr verstanden wird.

Was den Islam angeht, so paart sich hier gern Ignoranz mit Meinungsstärke.

@fathaland slim

Ich lehne jede Ideologie ab, die das Töten und Unterdrücken von Menschen legitimiert, entschuldigt oder fordert. Wenn Sie den Koran und Hadithensammlungen, sowie die Lebensgeschichte Mohammeds studieren, dann werden Sie feststellen, dass dies im Islam der Fall ist, ergo lehne ich den Islam ab. Als Humanist bleibt mir nichts Anderes übrig.

um 15:10 von nathanistanbul

>>"Dass Religion instrumentalisiert und missbraucht wird, kann und darf kein Grund sein, zu polarisieren und so diejenigen zu stärken, die dazu beitragen. Richtiger wäre es Moslems, Christen Juden, ... mit Respekt zu begegnen, die sich um eine offenere, humanistische Haltung bemühen. Es gibt nicht die Sharia als eindeutige Vorgabe. Ein liberaler islamischer Theologe in der Türkei, hatte es mal mit "Rechtsstaat" übersetzt, durchaus im westlichen Sinne und nicht dogmatisch vorgegeben."<<

Da ist viel Wahres dran. Aber Respekt vom Islam gegenüber anderen Religionen wo der Islam doch einen Absolutheitsanspruch hat? Der IS nimmt die Suren des Koran wörtlich während aufgeklärtere Imame die Suren eher in einem Zusammenhang sehen. Der erste Schritt in der von Ihnen aufgezeigten Richtung bedeutet für mich das nur in Deutschland ausgebildete Imame in Moscheen predigen dürften weil diese in moderneres, liberaleres Bild vom Islam haben.

@ 14:41 von Sisyphos3

Nun ja, also ich glaube nicht, dass es vor 50 Jahren noch die Todesstrafe in Deutschland auf Homoxesuallität gab. Da galt zum einen das GG und da gab es keine, wobei allerdings im West ja der § 175 bis 1994 Gültigkeit hatte, wärend in der DDR ab Ende der 1950ziger Homosexuallität staatl. nicht mehr verfolgt wurde.
Im Kaiserreich gab es auch keine Todesstarfe, wobei vor 100 Jahren war der ja schon weg. Lediglich zw. 1933 und 45 wurden Schwule in KZ's ermordet. Nun ich glaube ein Großteil der Welt hat sich gegen die Nazis eingemischt.

Ansonsten bin ich entsetzt darüber bei wievielen Kommentatoren ein Leben eine ehr untergeordnete Rolle spielt. Ein Menschenleben ist nicht ersetzbar und die Todesstafe gilt es weltweit zu ächten.
Es ist sicher schön die westl. Freiheiten zu genießen aber man sollte sich immer vorstellen, wie es wäre, wäre man in einem entsprechenden Land geboren.

@Wissen Sie, was eine ... 15:10 von nikioko

"Strohmann-Argumentation ist?"
zu @@eine_anmerkung 13:03

Ich weiss zumindest, wer die Strohmänner sind, die nicht nur mit einer Anmerkung
für die totale Germarnisierung sind ;)

Es ist doch überdeutlich, welcher Kommentator hier,
scheinbar unbemerkt, verunglimpft werden soll.
Am Rudolfschen Wesen wird Deutschland jedenfalls nicht genesen.

Im übrigen geht der Brief von Brunei an die EU schon allein am Kant'schen Imperativ zu Bruch.

In welcher Welt würden wir leben, wenn diese Vorstellung von Toleranz überall gelten würde.
Selbst im Urwald ginge es zivilisierter zu.

@13:03 eine_anmerkung

In meinen Augen spricht Ihr Versuch, einen geschätzten Mitforist hier durch Verdrehungen und Unterstellungen in ein übles Licht zu rücken, Bände. Es ist eher ein Armutszeugnis, dass Sie (übrigens in meiner Wahrnehmung nicht zum ersten mal) persönliche Angriffe fahren, die durch nichts gedeckt sind außer vielleicht Ihrer persönlichen Abneigung. Aber so kann sich jede*r hier ein Bild machen über die unterschiedliche Qualität und Zielrichtung von Kommentaren. Das ist in gewisser Weise auch aufschlussreich.

Die inhaltliche Quintessenz ist übrigens recht klar und deutlich: Schwule Partnerschaften haben genauso wenig mit der Ablehnung heterosexueller Familien zu tun wie gläubige Muslime mit islamistischem Terror. Deshalb können der Kampf gegen Schwulenfeindlichkeit und gegen Islamfeindlichkeit sehrwohl zusammen gehen.

@15:07 dr.bashir

Sie bringen es klar auf den Punkt. Und vielleicht wird der ein oder die andere auch ein wenig nachdenklich, für welche Formen von Intoleranz auch bei uns bestimmte Gruppen schon wieder Toleranz einfordern....

@13:16 von anders

Menschenrechte sind nicht universal

Doch.

Es gibt vieles, was "der Westen" oder "die Europäer" als eigene Weltanschauung dem Rest der Welt aufgedrückt haben. Oder wo wir nicht merken, wie sehr wir in unseren eigenen, überlieferten Denkstrukturen hängen.

Aber bei den Menschenrechten ist es anders. Es gibt Grundaussagen, die unabhängig von jeder Kultur immer und überall gelten. Und niemand kann sich damit herausreden, dass er einen anderen Background hat. Dieser Universalitätsanspruch wird in der Erklärung der Vereinten Nationen deutlich.

15:07 von witch of endor

Fortschritt
.
..... kann auch Rückschritt bedeuten

ich bin nicht dafür zuständig wie andere Kulturen die Welt sehen
in meinem Land gelten meine Vorstellungen in anderen - Brunei - deren Vorstellungen
dann gibt's auch keinen Ärger
zugegeben in einer globalisierten Welt etwas schwieriger
... aber der einzige Weg um Frieden zu halten, wenn einer den anderen akzeptiert
oder sollen wir mit Waffengewalt analog der Kolonialzeit oder der Christianisierung
denen unsere Sicht der Dinge nahebringen
und im Gegenzug machen die dann Dinge wie aktuell in Ceylon !
um uns dann ihre Meinung darzulegen

Unfassbar, diese

Unfassbar, diese mittelalterliche Moralvorstellung, einem Dieb als Bestrafung die Hände abzuhacken. Jetzt mal an die "Islamkritiker": Hört doch mal auf mit diesem einseitigen Feindbild. Es ist der Interpret, der zB aus dem guten Dschihad einen bösen gemacht hat; ursprünglich nämlich war der Kampf gegen das Böse in einem selbst gemeint. Man kann auch den Buddhismus zur feindseeligen Religion machen, das kommt auf den Interpret, Staat usw. an.

@anders: "Menschenrechte sind nicht universal"

Am 23. April 2019 um 13:16 von anders
Menschenrechte sind nicht universal
Die Menschenrechte sind Ergebnis der europäischen Aufklärung - aussereuropäische Kulturkreise haben daran nicht mitgewirkt.
Warum sollen sie also für Chinesen, Araber, Eskimos ... gelten?

Selbstverständlich sind die Menschenrechte universal. Sie sind nämlich keine Erfindung der (westlichen) Aufklärung, sondern der Erkenntnis geschuldet. Nur dass die Erkenntnis noch nicht überall durchgedrungen ist, entbindet niemanden vom Respekt vor den Menschenrechten.

@14:41 von Sisyphos3

>Toleranz heißt doch die Eigenheiten andere zu akzeptieren<
Nein! Toleranz ist synonym mit "dulden", akzeptieren bedeutet "wertschätzen". Das sind zwei völlig verschiedene Wertigkeiten.
Im Übrigen fehlt mir das Verständnis zu Ihrem Kommentar. Oder wollten sie tatsächlich mitteilen, dass aufgeklärte Gesellschaften keine Kritik außern dürften, nur weil vor wenigen Jahrhunderten noch ein ausgeprägtes Standesverhalten die Rechte der Menschen zum Nachteil der niederen Stände prägten? Würden sie nicht Kritik äußeren, wenn statt Schwule Christen zu willkommenen Hassobjekten erkoren wären? Wäre das etwa in Ihrer Vorstellung zu tolerieren, nur weil in Brunei eine -na ja - durchgeknallte "Klemmschwester" dem heimischen religiösen Eifer entsprechend gar nicht anders handeln kann? Ich weiß nicht, wass Sie sagen wollen...

@12:43 von Joes daily World

"Dem interessierten Beobachter der Weltpolitik aber fällt auf, dass sich die, die sich nun so sehr für Menschenrechte bei dem Minimini-Staat einsetzen, von dem viele bisher gar nicht wussten dass es ihn gibt, bei den großen Staaten mit Todesstrafe - genau den anderen Weg gehen."

Das kann man den Foristen, die sich hier zu recht empören, m.E. nicht vorwerfen. Wir alle hier im Forum können uns noch so sehr aufregen - ausrichten können wir wenig.

"Und Bangladesh, Pakistan und viele mehr mit lebenslänglich - sind auch nicht um so vieles erfreulicher"

Da gebe ich Ihnen Recht, aber um die geht es heute nicht. Andernfalls müsste ich auch noch mit den Frauenrechten in diesen Staaten anfangen, denn Frauen werden ja auch für minderwertig gehalten und entsprechend geknechtet.

Kein Verständnis für Intoleranz

Wer sich anmaßt Gott zu spielen und über Leben und Tod entscheiden will, weil jemand anders lebt, als es einem in den Kram passt, der hat in der Weltgemeinschaft nichts zu suchen und gehört gebrandmarkt und darf erst wieder dabei sein, wenn er erkannt hat, dass er auf dem Holzweg ist. Wir haben2019, Mann!

@13:09 von Johanna06

"Man sollte öffentliche Bekenntnisse zu jedweder Religion weltweit unter Strafe stellen."

Das hört sich jetzt aber auch nicht tolerant an.

14:41 von Sisyphos3

«Toleranz heißt doch die Eigenheiten andere zu akzeptieren. wie war unser Verhältnis zu - Schwule sind das Thema - vor 50 Jahren oder vor 100 Jahren.
sah man das auch so locker wie hätten wir reagiert wenn irgend eine Nation gefordert hätte das zu tolerieren, gar dass die Heiraten dürfen.»

Welches wäre denn vor 100 Jahren die Nation gewesen?
Die "von uns" derartiges gefordert hätte?

"Wir" waren damals noch gar nicht auf der Welt.
Die Entwicklung, die sich seither in vielen Ländern ergeben hat, nennt sich "Fortschritt". Hier nicht technischer, aber gesellschaftlicher Fortschritt.

Aber all zu viel zu vielen scheint es "ein Herzenswunsch" zu sein, die Uhren gesellschaftlichen Fortschritts um 50 bis 100 Jahre zurück zu drehen. Technischen Fortschritt aber mögen sie nicht missen.

"Nicht wieder Pferd" anstelle des Diesels.
Zu viel aber auch nicht. "Das böse E-Mobil" …

"Toleranz ist anderes", als Intoleranz zu billigen.
Verstehen viele nur nicht.
Oder weigern sich rückwärts gewandt.

um 13:16 von anders

"Menschenrechte sind nicht universal
Die Menschenrechte sind Ergebnis der europäischen Aufklärung - aussereuropäische Kulturkreise haben daran nicht mitgewirkt.
Warum sollen sie also für Chinesen, Araber, Eskimos ... gelten?
Weil es der postkoloniale Westen es so will - und dort besonders die Gutmenschen."

Sie kennen aber schon die UN Menschenrechtserklärung, die für jedes UN Mitgliedsland (also auch Brunei) bindend ist?
Von wegen nicht universal!

Grundrechte sind absolute und universelle Rechte

Die Universalität der Menschenrechte gehört zu ihrer Definition.
Darin besteht der Unterschied zu Bürgerechten, die von der Staatsangehörigkeit abhängen. Artikel 16 der Erklärung der Menschen- und Bürgerechte aus dem Jahr 1789 erklärt explizit, dass der Staat seine Legitimität erst durch die Achtung dieser Rechte erhält. Daraus wurde der Begriff der Grundrechte abgeleitet, deren Name schon besagt, dass sie die Grundlage des Staates sind, also vor dem Staat als absolute Werte und Rechte existieren und dass der Staat seine Legitimität aus ihnen bezieht und nicht umgekehrt. Im Grundgesetz kommen sie aus diesem Grund vor der Definition des Staates (diejenigen Bürgerrechte, die in den Artikeln 1-19 enthalten sind, werden dadurch zu Grundrechten aufgewertet).
Diesen universellen Charakter abzustreiten würde bedeuten in anderen Staaten die Sklaverei, die Folter, die Zensur, usw. zu akzeptieren

>>Sie sind weder homosexuell

>>Sie sind weder homosexuell noch müssen Sie in Brunei leben. Deswegen können Sie es tolerieren, wenn Schwule dort ermordet werden.

Deutlicher könnten Sie kaum zeigen, daß Ihnen andere Menschen ziemlich egal sind.<<

Sie mögen von Missachtung Menschenrechte sprechen, was richtig ist.

Aber Brunei orientiert sich an den Kairoer Menschenrechte, die auf der Scharia basiert.

Bunei ist nicht das einzige islamische Land das steinigt oder bei Diebstahl Gliedmaßen abhackt.

Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Iran, Irak, Jemen, Nigeria, Afghanistan, Nigeria usw.

Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.

Ich wiederhole: Andere Länder- andere Sitten!

Keiner muss dort hin gehen!

Was nicht bedeutet, dass mir die Menschen egal sind.

Das ist ihre Interpretation!

Keiner muss dort bleiben!

Können gerne in D. Asyl stellen - Mio. haben es getan.

Was sie mir unterstellen, ist schon fast bösartig!

PS. Mir ist bekannt, dass sie sowieso immer und alles besser wissen!

@15:07 von dr.bashir

"Aber das in dieser Beziehung auch noch weitere Länder Entwicklungsbedarf haben ist klar."

Ich fürchte, das gilt auch für nicht wenige Zeitgenossen hier in unserem schönen Deutschland - unabhängig von der Herkunft.

um 15:10 von nikioko

>>"Wieviele islamische Staaten gibt es auf der Welt und in wievielen von diesen gilt die Scharia? Wieviele der "linken Szene" fordern eine Einführung der Scharia? Wissen Sie, was eine Strohmann-Argumentation ist?"<<

Nix Strohmann-Argumentation? Als Homosexueller (real) den Islam befürworten (real) mit der Argumentation das Islamkritiker gleich Islamhasser sind die nur eine Gruppe (Muslime) angeblich ausgrenzen wollen. Oder meinten Sie mit der Strohmann-Argumentation die eher zutreffende Argumentation der linken Homosexuellen da die angebliche Ausgrenzung rein fiktiv ist?

Verstöße gegen die Menschenrechte

können nicht toleriert werden. Da lässt sich auch nichts "von der anderen Seite" betrachten, wie hier manche Forensteilnehmer verlangen. Es geht doch nicht darum zu ertragen, dass Drogenbesitz in anderen Ländern härter bestraft wird als bei uns oder dass man wissen muss, dass das Ausspucken von Kaugummi auf die Straße unter Umständen drakonische Strafen nach sich zieht.
Homosexualität ist keine Straftat. Und nur weil es die Todesstrafe für Homosexualität auch in anderen Staaten gibt, ist das kein Grund, im Hinblick auf Brunei den Mund zu halten und sich nicht für die Einhaltung der Menschenrechte starkzumachen.

@12:53 von Icke 1

"Glaube kann schon ganz schon intolerant machen. Oder ist das schon ein Krankheitsbild?"

Das ist mir (ungläubigen) zu pauschal. Spricht nicht auch aus Ihrem Kommentar Intoleranz?

13:02 von MissD

"Mir fehlen die Worte bei diesem Zynismus...
George Clooney hat recht !"

Irgendwie kann ich mich nicht erinnern, dass Herr Clooney sich jemals zu SaudiArabien und der Hinrichtung von Homosexuellen (oder generell zu Hinrichtungen) geäußert hat. Sie?
Ich sehe das so: bei manchen Geschrei, bei anderen 'das Schweigen im Walde'.

15:07 von witch of endor

Ja, früher war ziemlich vieles schlechter als heute.
.
war das so
empfanden die Menschen es auch so
warum haben die dann nichts daran geändert ?
Zitat :
"Ich zumindest sehen die UN-Menschenrechte, Demokratie etc als Fortschritt."
ich auch !
soll ich weltweit alle Menschen dazu zwingen das auch so zu sehen - im Zweifel zu erschlagen ?

16:16, Sisyphos3

>>15:07 von witch of endor
Ja, früher war ziemlich vieles schlechter als heute.
.
war das so
empfanden die Menschen es auch so
warum haben die dann nichts daran geändert ?<<

Haben Sie die Begriffe Absolutismus und Leibeigenschaft schon einmal gehört?

Glauben Sie, Leibeigene konnten irgend etwas an dem System, unter dem Sie lebten, ändern?

>>Zitat :
"Ich zumindest sehen die UN-Menschenrechte, Demokratie etc als Fortschritt."
ich auch !
soll ich weltweit alle Menschen dazu zwingen das auch so zu sehen - im Zweifel zu erschlagen ?<<

Sie werfen da was durcheinander.

Erschlagen werden Homosexuelle in Brunei.

Die Steinigung ist nämlich eine Sonderform des Erschlagens.

16:01, morgentau19 @fathaland slim

>>Sie mögen von Missachtung Menschenrechte sprechen, was richtig ist.

Aber Brunei orientiert sich an den Kairoer Menschenrechte, die auf der Scharia basiert.<<

Die Kairoer Erklärung wurde 1990 von einer Versammlung von Despoten verabschiedet, die um ihre Macht kämpften, wobei ihnen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die von der UN-Vollversammlung 1948 ohne Gegenstimme verabschiedet wurde, im Wege war.

"Die" Scharia gibt es nicht.

>>Ich wiederhole: Andere Länder- andere Sitten!

Keiner muss dort hin gehen!

Was nicht bedeutet, dass mir die Menschen egal sind.

Das ist ihre Interpretation!

Keiner muss dort bleiben!

Können gerne in D. Asyl stellen - Mio. haben es getan.

Was sie mir unterstellen, ist schon fast bösartig!

PS. Mir ist bekannt, dass sie sowieso immer und alles besser wissen!<<

Ich kenne ja nun Ihre Kommentare hier, wenn es um den Themenkomplex Asyl geht.

Im Lichte dieser Kommentare betrachtet sind Ihre obigen Zeilen doch ein klein wenig überraschend.

15:48, Sisyphos3

>>15:07 von witch of endor
Fortschritt
.
..... kann auch Rückschritt bedeuten<<

Und heiß kann auch kalt und trocken auch nass sein...

>>ich bin nicht dafür zuständig wie andere Kulturen die Welt sehen<<

Eine Kultur kann nicht sehen. Das können nur Menschen.

>>in meinem Land gelten meine Vorstellungen in anderen - Brunei - deren Vorstellungen<<

Nein, in Deutschland gelten nicht Ihre Vorstellungen. Die sind nämlich den meinigen, die ebensowenig gelten, diametral entgegengesetzt.

Warum sollen denn Ihre hier gelten und dadurch automatisch meine nicht?

faterlandlim

Das erste Mal. daß ich Ihnen zustimme: meine Antwort auf diesen Horrorkommentar wurde nicht veröffentlicht.

morgenta19

Ihre Ausführungen sind einfach nur unmöglich - abartig-
Ich glaube Sie haben die KAIROER Menschenrechte nicht ge lesen -unbedingt nachholen! Ihre Sitten - Phantasie mag in Ihrem Kopf vielleicht in Ordnung sein, aber TOLERIEREN? Niemals! Ihr Deckmäntelchen: "Keiner muß dort hingehen - keiner muß dort bleiben" - ist eine perverse Beschönigung der Realität!

für Homosexuelle: Brunei fordert ....

Eh Drübersteher, ausgerechnet wir sollten auf der anderen Seite nicht zu laut sein, es ist noch nicht so lange her, da mussten hierzulande "Schwule" noch rosa Winkel tragen - auch nicht gerade ein Symbol überbordender Toleranz.

16:01 von morgentau19

«Bunei ist nicht das einzige islamische Land das steinigt oder bei Diebstahl Gliedmaßen abhackt.

Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Iran, Irak, Jemen, Nigeria, Afghanistan, Nigeria usw. Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.»

Äußerst unerfreulich mehr als genug.
"Da kann man ja wenigstens dafür eintreten", dass es nicht noch weiter unerfreulich immer noch mehr Länder werden.

Zumindest argumentativ in Foren und im Privatleben.
Mehr kann man als Privatperson bzgl. Brunei wohl auch kaum tun.

«Ich wiederhole: Andere Länder- andere Sitten!»

Lässt sich in dieser allgemeinen Form gar nicht oft genug wiederholen, wenn man nichts und alles und jedes und anderes relativieren und bagatellisieren mag.

"Andere Sitten", die ohne Zweifel zu tolerieren sind.
Sind Meerschweinchen, die man in Südamerika grillt und isst.
Die verquaste Sprache des höflich-bescheidenen Respekts in Japan.

Dass Minderheiten verfolgt + wegen sexueller Orientierung drangsaliert werden. Nein

WAS kann man so einer maximal

WAS kann man so einer maximal katastrophalen Überzeugung von Toleranz entgegensetzen???

DAS ist die Frage.

15:24, eine_anmerkung

>>Aber handelt dieser Forist dann nicht unlogisch um nicht das Wort schizophren zu verwenden wenn er sich für eine Gruppe (in diesem Fall Muslime) einsetzt die wiederum seine sexuelle Eigenart zum Teil auf schlimme Art verfolgen? Haben Sie beispielsweise mal gesehen was der IS mit Homosexuellen in seinem ehemaligen "Kalifat" gemacht hat? Von den höchsten Häusern auf Stühlen gefesselt in den Tod gestürzt.<<

Sie setzen also den IS mit "den Muslimen" gleich.

Die Verfolgung und auch Ermordung von Homosexuellen ist aber nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal von Muslimen. Und wenn Sie sich mal ein wenig mit arabischer Lyrik aus der Blütezeit des Islam, in unserem Mittelalter, beschäftigen würden, dann wären Sie überrascht über die eindeutig homoerotischen Inhalte.

Die "islamische" Schwulenfeindlichkeit ist eindeutig ein europäischer Import. Im Koran finden Sie dazu überhaupt nichts.

Mich würde ja etwas ganz anderes interessieren...

Nämlich wie die eine zu Tode gesteinigte Person ins Leben zurückholen, wenn sich herausstellt, dass das Urteil nicht gerechtfertigt war.

Die Frage stelle ich mir übrigens bei allen Staaten und bisher war die einzige valide Antwort, dass Mord in Ordnung geht, wenn die richtigen (oder vielmehr gleicheren) Mörder den Mord begehen.

@ anders um 13:16

"Die Menschenrechte sind Ergebnis der europäischen Aufklärung - aussereuropäische Kulturkreise haben daran nicht mitgewirkt.Warum sollen sie also für Chinesen, Araber, Eskimos ... gelten?
Weil es der postkoloniale Westen es so will - und dort besonders die Gutmenschen."

Die Menschenrechte an und für sich sind für alle gültig. In diesen allgemeingültigen Menschenrechten hat jeder Mensch erst einmal per se das Recht auf Leben. Siehe www.menschenrechtserklaerung.de/die-allgemeine-erklaerung-der-menschenre...
Artikel 3.

Alleine darüber ließe sich jetzt streiten, wann dieses Recht verwirkt wäre. Strafrecht (s. Todesstrafen als Bspl. USA). Kriegsrecht (s. Angriffskriege der USA als Bspl.).

Die sexuelle Ausrichtung bzw. Identität ist nicht verbrieftes Menschenrecht. Jeder Staat, kann sein eigenes Recht diesbezüglich definieren und umsetzen (innere Angelegenheiten). Die Todesstrafe für Homosexualität als Strafe auszusprechen unterstütze ich persönlich auf keinen Fall.

Toleranz

Das sind ja starke Worte.

Aber da die "Werte" der Wertegemeinschaft flexibel sind, durchaus gerechtfertigt, um dieser den Spiegel vorzuhalten.

Denn Grundrechte, Menschenrechte etc werden nur dann zu einem Maßstab, wenn es nicht zu Lasten der Exportbilanz geht.

Was nun George Clooney betrifft: der passt perfekt zu diesem Szenario. Macht auf Moral, Menschenrechte und Fairness.

Ist sich aber nicht zu schade, für ein Produkt zu werden, das
A die Umwelt schädigt (Müllberg durch Kaffee-Kapseln)
B von einem Konzern stammt, der durch seine Wasser-Einkauf-Politik für unglaublich viel Elend sorgt.

Auch bei ihm enden die Menschenrechte bei den Moneten im eigenen Geldbeutel.

Brunei geht nur voran, wenn es Toleranz einfordert (wobei mir ganz erheblich schlecht wird).

Die Wertegemeinschaft hat keine Autorität, wenn es um echte Werte geht. Das merken immer mehr. Und immer weniger haben Lust, sich die verheuchelten Vorträge halten zu lassen.

Man hat es sich selbst zuzuschreiben!

@eine_anmerkung 15.36 /

"... viel Wahres dran. Aber Respekt vom Islam gegenüber anderen Religionen wo der Islam doch einen Absolutheitsanspruch hat?"

Den Absolutheitsanspruch finden sie fast überall: Z.B. katholische Kirche = allein selig machend. Umgekehrt genau so, auch im Islam, je nach Ausrichtung und Person: Z.B. viele Wege führen zu Gott / Gott im Herzen finden usw.

"Der IS nimmt die Suren des Koran wörtlich während aufgeklärtere Imame die Suren eher in einem Zusammenhang sehen. "
Dann sollten wir da schon mal differenzieren. IS ist sowieso eine Perversion. Selbst die konservativen klassischen Rechtsschulen betonen die Bedeutung des historischen Kontextes. Sehr viel aber passt gar nicht ins enge Schema.

"...bedeutet für mich das nur in Deutschland ausgebildete Imame in Moscheen predigen dürften weil diese in moderneres, liberaleres Bild vom Islam haben."

Dann sollten wir solche auch inklusive ihrer Identität als Moslems in Deutschland akzeptieren, statt den IS u.ä. zum Standard zu erklären.

Toleranz fordert Brunei ein?

Nein, keinen Fußbreit Toleranz der Intoleranz! Weder für Brunei, noch für Islamisten, Salafisten, Hassprediger, Schariabefürworter und auch nicht für deren Unterstützer

Brunei sollte man sanktionieren,

denen soll das Geld ausgehen, dann lenken sie vlt. ein und werden ein
angesehnes Mitglied der Staatengemeinschaft.
Allerdings: so in der heutigen Form nicht!

@eine_anmerkung (16:05)

Nix Strohmann-Argumentation? Als Homosexueller (real) den Islam befürworten (real) mit der Argumentation das Islamkritiker gleich Islamhasser sind die nur eine Gruppe (Muslime) angeblich ausgrenzen wollen. Oder meinten Sie mit der Strohmann-Argumentation die eher zutreffende Argumentation der linken Homosexuellen da die angebliche Ausgrenzung rein fiktiv ist?
____

Nein, ich meinte mit Strohmann-Argumentation die vereinfachende und damit verzerrende Gleichsetzung Islam=Scharia und den daraus resultiernden Fehlschluss, wenn mehr Moslems in unser Land kämen, würde hier irgendwann die Scharia eingeführt. Eine beliebte Panikmache vom rechten Rand.

@13:05 Der_Mahner

Da muss man sich die Augen reiben: Sie wollen tatsächlich, weil Ihnen "bunt und divers" nicht gefällt, die Todesstrafe für Schwule rechtfertigen? Und dann noch mit dem geschichtsbelasteten Zitat "an unserem Wesen muss auch nicht die Welt genesen "... Unfassbar.

15:31 von fathaland slim

Die Scharia ist die Richtschnur des Lebens für jeden Moslem dieser Erde.

Sie hat allerdings sehr wenig damit zu tun, was hier im Forum unter ihr verstanden wird.

Was den Islam angeht, so paart sich hier gern Ignoranz mit Meinungsstärke
---------------------------------------------------------
Ihre Argumentation kann ich nur als absurd bezeichnen.
Im Faschismus ist ja auch nicht alles schlecht oder wie?
Wenn eine Ideologie in ihren Grundzügen darauf ausgelegt ist andere Gruppen auszugrenzen und zu bestrafen, dann ist die "ganze" Ideologie falsch und schlecht.

Am 23. April 2019 um 16:01 von morgentau19

"Bunei ist nicht das einzige islamische Land das steinigt oder bei Diebstahl Gliedmaßen abhackt."

Dass das für Brunei aber Rückschritt ist, leuchtet Ihnen aber ein?

"Ich wiederhole: Andere Länder- andere Sitten! Keiner muss dort hin gehen!"

Nun, raus kann aber auch keiner.
Zwar hat man verkündet, dass "nur" muslimische Homosexuelle gesteinigt werden (wie "großzügig"!), aber leider steht für Abkehr vom Islam in Brunei bedauernswerterweise ebenfalls eine Steinigung auf dem Plan.
Übrigens keine schöne Art zu sterben. Nachdem die Haut von Steinschlägen blau und zerplatzt ist, werden weiter Steine geworfen.

Mit Kultur und Sitte hat das nun wirklich absolut nichts zu tun.

15:48 von Sisyphos3

«Fortschritt kann auch Rückschritt bedeuten.»

"Wie das sein, und was es bedeuten kann" erklären Sie ja allen hier im Forum Lesenden bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Anhand von neuen E-Mobilen aller Art, dies sich auf böse Fahnen geschrieben hätten, den guten alten Diesel endgültig zu vernichten.

"Ist schon so'ne Sache, das mit dem Fortschritt".
Aber auch Sie werden ihn nicht aufhalten.
Mag er auch mal 3 Schritte vor, dann 2 zurück gehen.
Oder den einen oder anderen Fuß mal auf nicht tragfähigen Boden setzen …

«in meinem Land gelten meine Vorstellungen in anderen - Brunei - deren Vorstellungen»

Hier in DEU gelten nicht Ihre Vorstellungen. Und auch nicht meine.
"Es ist nie zu spät", sich mit diesem fundamentalen Gedanken anzufreunden.

Das Leben wird gleich sooo viel entspannter, amüsanter, leichter, toleranter und angenehmer, wenn man es tut.

Auch Sie sollten es (zumindest) versuchen.
Zu alt ist prinzipiell niemand dazu …

Fassungslos

bin ich ob mancher Kommentare hier.
Wie kann man eine Religion verteidigen, die aus "religiösen Gründen" solche unmenschlichen Strafen verhängt.
Ja vor ein par hundert Jahren haben die Christen auch zehntausende Frauen und Männer zu Tode gefoltert oder verbrannt-aber wir haben uns weiterentwickelt-warum ist der Islam im Mittelalter steckengeblieben?
Und jeder weiß, das es auf der ganzen Welt keinen muslimischen Staat gibt, in dem anders oder nicht-Gläubige, sowie Homosexuelle ohne Repressionen leben können.
Da ist die Angst, dass der Islam hier an Einfluss gewinnt doch verständlich.

@ um 13:16 von anders

"Menschenrechte sind nicht universal
Die Menschenrechte sind Ergebnis der europäischen Aufklärung - aussereuropäische Kulturkreise haben daran nicht mitgewirkt.
Warum sollen sie also für Chinesen, Araber, Eskimos ... gelten?
Weil es der postkoloniale Westen es so will - und dort besonders die Gutmenschen."
.
Auch Japan hatte bis zum Bürgerkrieg (Mitte des 19. Jahrhunderts) eine Menschenrechtscharta. Für den postkolonialen Westen kamen die Menschenrechte verhältnismäßig spät.
Ich empfand den Begriff ,Gutmenschen' bisher abwertend, wenn er von Ihnen oder ihresgleichen benutzt wurde. Danke, dass Sie diesen Begriff mit ihrem letzten Satz im höchsten Maße aufwerten.

@18:38 Bagheria

Dann könnte es ja auch möglich sein, endlich mit dem infantilen Unsinn aufzuhören, Usernamen falsch zu schreiben und zu verballhornen: Der Username ist "fathaland slim". Danke für das Mindestmaß an Respekt.

Ein Boykott wäre heuchlerisch.

Wie ein Vorredner sagte:

Es gibt viele Staaten, in denen Homosexualität mit schweren Strafen belegt ist. In Afrika gerade auch viele christlich geprägte Staaten (Uganda, Kenia, Ghana, Kamerun).

Nun auf das kleine Brunei loszugehen, empfinde ich als grundsätzlich richtig, aber in der Verengung als heuchlerisch.

Abgesehen davon sind in fast allen diesen Staaten nur homosexuelle Handlungen von Männern strafbar.

Passt nicht so ganz zum feministischen Unterdrückungsnarrativ...

Letzten Endes ein klares

Letzten Endes ein klares Zeugnis von Ablehnung des so-seins-wie-man-ist.

Es ist pure Menschenverachtung.

Wer nicht so ist, wie es vorgeschrieben wird, der muss dem Tod zugeführt werden.

Das betrifft dann sicher nicht nur Homosexualität, sondern kann auch Haut- Haarfarbe, Behinderung .... sonstwas betreffen.

Alles, was nicht in die Willkürregeln passt, wird getötet.

Auch wenn ich durchaus auch

Auch wenn ich durchaus auch der Ansicht bin, dass unsere westlichen Wertvorstellungen und Maßstäbe nicht grundsätzlich überall angelegt werden sollten und können, ist das hier eine ganz eindeutige Sache.
Hier ist Toleranz sicher nicht angebracht und es ist schwer zu glauben, dass jemand die für die Tötung wegen Homosexualität überhaupt einfordern kann.
Denn das kann man keinesfalls zu `Sitten und Gebräuchen´ zählen.

19:03 von tisiphone

und clooney ist ja auch erst durch seine gattin (eine vorher völlig unbedeutende anwältin) zum guten menschen geworden, wenn ich das hier überhaupt so offen sagen darf

Das Sultanat verlangt,

Das Sultanat verlangt, Willkür zu tolerieren.

Das ist ein Zeichen überbordender Menschenverachtung.

Auslachen und mit dem nacken Finger auf das größenwahnsinnige Sultanat zeigen. Das sollte man tun.

Oder einfach den Vogel zeigen.

Da fordert der Sultan zu viel.

Es gibt Dinge, die kann und darf man m.E. nicht tolerieren. Dazu gehoert auch diese Strafe fuer eine Sache, die m.E. kein Verbrechen ist.

Waeren die westlichen Staaten so auf ihre Werte bedacht, wie sie immer behaupten, wuerde Brunei mit z.B. Wirtschaftssanktionen belegt.

Zwei Männer!

Aufgefallen? Die Hürden für ein solches Todesurteil seien sehr hoch. Es müssen "zwei Männer von hohem moralischem Rang und Frömmigkeit" als Zeugen aussagen.

Und was ist, wenn es drei ganz normale Männer bezeugen? Oder zwei Frauen von hoher Frömmigkeit?

Religion machen Hirn kaputt!

16:16 von Sisyphos3

Zitat: «Ja, früher war ziemlich vieles schlechter als heute.»

«war das so
empfanden die Menschen es auch so
warum haben die dann nichts daran geändert ?»

Sie haben doch was geändert. Einiges, vieles.

Frauen dürfen hierzulande ohne Zustimmung eines Mannes den Führerschein machen, ein Konto eröffnen, sich eine Arbeitsstelle suchen. Diese Änderungen sind nicht: "Lichtschalter AN, und dann wird es schlagartig hell".

Lesben und Schwule dürfen in DEU heiraten.
Ging auch nicht von heute auf morgen.
Heterosexuelle sind davon gar nicht betroffen.
In anderen Ländern dürfen Homosexuelle nicht einmal ihre Orientierung andeuten. Wie im zur Debatte stehenden Brunei.
Was wäre daran verständlich …?

Zitat: «Ich zumindest sehen die UN-Menschenrechte, Demokratie etc als Fortschritt.»

«ich auch ! soll ich weltweit alle Menschen dazu zwingen das auch so zu sehen - im Zweifel zu erschlagen ?»

Niemand erschlüge irgendwen im Namen der Menschenrechte.
Um ihn "zu überzeugen". Er wäre tot.

@fathaland slim

Ich bitte um Nachsicht, aber anscheinend fehlen mir einige Voraussetzungen (die ich nicht näher ansprechen möchte), um zu verstehen, was Sie sagen wollen. Mir fällt nur in all Ihren Kommentaren auf, daß Sie andere Foristen als Unwissende behandeln, wenn es um Sozialismus oder den Koran geht. Wann immer es um Gewalt im Islam geht, kommen die Stories vom Alten Testament bzw. das verbrecherische Versagen von Päpsten. Möglicherweise haben Sie mehr gelesen, als ich, aber zumindest Hamed Abdel Samad oder Mouhamad Korchide sind mir nicht unbekannt. Und als Koran-Experten werden Sie sicher sagen können, wo im Koran eine ähnliche Philosophie, wie in der Bergpredigt zu finden ist. oder? Wenn im Koran nicht die entsprechenden Stellen zu finden wären, könnten sie auch nicht "falsch" ausgelegt und mißbraucht werden, oder? Toleranz fordern und gewähren haben den gleichen Irrtum gemeinsam! Sie kennen sicher den Spruch: Der Klügere gibt nach.Aber wenn er zu oft nachgibt, ist er ganz schnell der Dumme

@ andererseits

Nein

Der kritisierende Forist hat schon recht, dass Sie und fathaland slim eine Lanze für den Islam brechen wollen.

Diesem Versuch steht unsere begründete Kritik am Islam entgegen.

Keine Scharia auf deutschem Boden, keine Beschneidung in den Ferien!

Das ist geltendes Recht in Deutschland. Wenn Sie und ihr geschätzter Mitforist das anders sehen, werden wir das kritisieren. Immer und immer wieder!

19:03 von

19:03 von tisiphone
Toleranz

Sie vergleichen die Verfehlungen eines EINZELNEN mit einem Unrechtstaat und bezeichnen diesen Einzelnen als "DIE Wertegemeinschaft (Westen)" ???

Um ihre Behauptung mit so einer krass heftigen Übergeneralisierung zu begründen???

@ Anna-Elisabeth

Aber es hat schon etwas für sich.

Für Religion sollten die gleichen Regeln wie für Sex gelten:

Nicht in der Öffentlichkeit
Nicht für Kinder

@ morgentau19

Nein

Wenn die Scharia ein Asylgrund wäre, müsste Deutschland Hunderten von Moslems Asyl gewähren. Das kann keiner ernsthaft vorschlagen.

@ Johanna06 um 13:09

"Man sollte öffentliche Bekenntnisse zu jedweder Religion weltweit unter Strafe stellen. Woran der Einzelne glaubt, sollte Privatsache sein und auch toleriert werden, solange der Friede unter den Menschen nicht gestört wird."

Und wer stellt dann die ethischen Regeln für unser aller Zusammenleben auf?

Sie?

Im Übrigen gälte das dann selbstverständlich auch für den Atheismus, auch dieser ist ein weltanschauliches (und damit letzlich auch ein religiöses) Bekenntnis.

Toleranz

Toleranz ist ein sehr schwieriger Begriff, der sich weder einfach definieren, noch in Abhängigkeiten schieben lässt.
Insofern ist die naheliegende Feststellung: 'Toleranz für Intoleranz?' eine unzulässige Vereinfachung. Mit dieser Vereinfachung lässt sich gegen jeden und alles argumentieren. Toleranz liegt im Auge des Betrachters und insofern kann auch Brunei Toleranz für seine Familienlinie einfordern, wobei Brunei geschickter Weise nicht Toleranz für Homophobie einfordert, sondern für das dortige Rechtssystem und die dortigen Werte.
Brunei sind somit die Schranken der Toleranz aufzuzeigen und nicht eine Toleranz zu versagen, weil in dem Land auch Intoleranz herrscht. Am einfachsten geht dies, indem man klar sagt, dass es niemals eine Toleranz für die Todesstrafe geben kann, denn der Staat macht sich durch diese selbst zum Mörder.

@ fathaland slim um 18:55

"Die "islamische" Schwulenfeindlichkeit ist eindeutig ein europäischer Import."

Harte Worte.
Gibt es dazu denn auch irgendeine belastbare Quelle, oder ist das lediglich eine Vermutung von Ihnen?

18:57 von Pilepale

«Die sexuelle Ausrichtung bzw. Identität ist nicht verbrieftes Menschenrecht. Jeder Staat, kann sein eigenes Recht diesbezüglich definieren und umsetzen (innere Angelegenheiten).»

Die Charta der UN, die Menschenrechte einst definierte, sah auch nicht vor, dass es eine Erklärung sein solle, die bis in alle Ewigkeit in unveränderter Form gültig sein müsse.

"Weiterentwicklung ganz ausdrücklich erwünscht".
So wie jedes Land "sein eigenes Recht definieren kann".
So kann es durchaus über das hinaus gehen, was auf Papier geschrieben steht.

Eher sieht man aber in nicht wenigen Staaten der Erde Rückschritte.
Oder "wenigstens" Versuche, zurück zu schreiten.
Nicht nur in muslimisch regierten oder dominierten Ländern.

"War ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders".
Als die Charta damals beschlossen wurde …

@19:25 von Hanno Kuhrt

Absurd ist eher das was sie hier von sich geben.

Wer den Islam mit Faschismus gleichsetzt hat offensichtlich beides nicht verstanden.

Stark vereinfacht ist Faschismus per se ein Verbrechen, da menschenverachtend.

Der Islam, wie eigentlich jede Religion, wird von Menschen mißbraucht, die menschenverachtend sind.

Capisce?

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