Ihre Meinung zu: Güterwagenlärm: Bahn testet kleinere Lärmschutzwände

23. April 2019 - 8:26 Uhr

Vorbeirauschender Güterverkehr stört Anwohner in vielen Regionen Deutschlands. Riesige Schutzwände sollen Geräusche blocken. Nun testet die Deutsche Bahn kleinere Wände, die aber genauso effektiv sein sollen.

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Kommentare

Erbärmlich, dass erst eine

Erbärmlich, dass erst eine neue gesetzliche Verordnung etwas bewirkte.
Es muss mehr getan werden, wenn die Strecken nicht im Tal liegen, rauschen die Wagen wie ein Flughafen durch das Gebiet, und Schallwellen breiten sich aus wie nur was, das ist ultra.

Für die gelten keine LärmschutzGrenzen

wie im öffentlichen Verkehr. Die Bahn darf alles, von Sachbeschädigung bis Schaden an Leib und Leben, ohne Konsequenzen. Eine göttlich Institution mit höherer Gewalt?

Wo bleibt der Erschütterungsschutz?

Es ist ja schon bemerkenswert das Lärmschutz "bereits erkannt" wurde ... die logische Steigerung könnte sich in dem Begriff Lokalisierung finden. Eine weitere Steigerung wäre Intensität ... Sie können nicht mehr folgen?. Hatte ich befürchtet ...

Flughäfen rauschen nicht

Flughäfen rauschen nicht durch Gebiete.
Das Material der Bahn ist einfach völlig veraltet. Ob Personen oder Güterwagen, 90% davon hat vorkriegsstandart.
Mit neuen,leisen Wagen könnte man dich die Wände sparen.

@ 08:30 von OrwellAG

"Erbärmlich, dass erst eine neue gesetzliche Verordnung etwas bewirkte."
.
Ich sag´s mal anders rum: Erbärmlich wenn man sich ein Haus/Grundstück neben einem Bahngleis/Autobahn/Flughafen kauft (weil es ja besonders günstig ist) und sich nachher über den Lärm beschwert. Weil ich hab hier jetzt mein Häuschen und jetzt hat hier Ruhe zu sein!
Und am Besten zusätzlich noch Klimaretter, der den Warenverkehr komplett auf die Schiene verlagern möchte. Aber bloß keine hohe Mauer!
Niedrigschallwände sind bereits Stand der Technik und werden schon seit Jahren eingesetzt. Gummi-Puffer für das Gleis, neue Drehgestelltechnik.
Ein Zug schwebt nicht!
Und selbst wenn bleibt immer noch das Geräusch des Luftwiderstandes und Antriebs.

Das älteste rollende Material

Die DB hat völig veraltete Güterwagen. Sie entsprechen dem Stand von nach dem Krieg. KEINE Investitionen kennzeichnen die Entwicklung der Bahn. Diese Lärmkanonen müsste man eher einhausen, jedenfalls kürzere Lärmschutzwände bringen nichts, weil sich der Schall kugelförmig ausbreitet. Der Lärm muss an der Quelle weg. In der Schweiz wurden die Wagen wesentlich verbessert - an der Bahnstrecke zu wohnen ist zwar auch dort kein Zuckerschlecken, aber die Sorgen derBürger werden gehört. Die Autofahrer werden drangsaliert, die Bahb darf agieren wie VOR der BImSchV - schon damals bekam die Bahn Sonderregelungen. Stattet die Bahn gescheit aus - übel, wie sich der Staat aus Infrastruktur-Maßnahmen herauszieht: s. 5G-Versteigerung.

Wird auch Zeit

Es wird auch Zeit das da endlich was voran kommt. Es ist immer wieder schön wenn die Güterzüge Nachts unweit meines Schlafzimmers vorbei fahren.

Bremssohlen aus Komposit

bringen minus 8 bis 10 dB(A), regelmäßiges Schienenabschleifen (personalintensiv) minus 20 dB(A). Man weiss schon wie es geht und braucht das Rad nicht nochmal neu erfinden.

@OrwellAG, 8:30 Der stärkste Treiber...

... für Entwicklungen sind tatsächlich neue Gesetze/Verordnungen.

Insofern ist das nicht erbärmlich, sondern ziemlich normal.

Falsche Priorität?

Ja, Lärm macht krank.
Ja, das Leben in der Nähe einer Bahnstrecke kann sehr unangenehm werden.

Aber: Die Bahn rollt nicht zum Vergnügen und sinnlos durch die Gegend.

Manipulierte Abgasanlagen an Autos und sound-optimierte Motorräder die kilometerweit zu hören sind - da wäre für mich der erste Ansatzpunkt zur Lärmbekämpfung. Wenn da endlich Ruhe ist, dann reden wir über die Bahn ...

Immer schneller

und wenig Lärm sind halt gegenläufige Forderungen. Die umweltfreundlichen Verkehrs- und Transportmittel sollten wir fördern auch wenn es hier und da Einschränkungen gibt. Eine Lösung für wenig Lärm und sehr schnell wäre die Hyperloop-Bahn von Herrn Musk. Und für ganz sensible Menschen gibt es auch noch die Ohrstöpsel.

Wenn ich den Unterschied

Wenn ich den Unterschied betrachte Personenwagons und Güterwagons dann kann mir schon übel werden. Es ist unverfroren von der Bahn nur die Personenzüge leiser zu machen. Daß es geht kann man ja hören.
Gut, wenn es nicht anders geht, gehören eben schärfere Gesetze her, aber ein Ruhmesblatt haben die Bahnchefs sich nicht verdient. Zugegeben es gibt unheimlich viele Güterwagons aber das Ruhebedürfnis der Anwohner bisher einfach zu ignorieren geht halt auch nicht.
Die angesprochenen Lärmschutzwände können die sich sparen, leisere Drehgestelle gehören her. Lärmschutzwände eliminieren ja schließlich nicht den Lärm sondern schützen nur in einer Richtung.

@Gassi - Das älteste rollende Material

So So , in der Schweiz sind die Züge leiser *rofl

Es gibt über 1000 Eisenbahnunternehmen
in Europa welche sich auf den Gleisen tummeln und nur in Deutschland machen diese krach.
Selbst bei neuen Zügen reicht eine Notbremsung und schon haben die blockierenden Achsen lärmmachende Flachstellen !

Bescheuert und verkehrt

Seit Jahrzehnten wird die Bahn kaputt gespart. Dadurch ist die Technik nicht so modern wie sie sein könnte und die Güterzüge sind brutal laut. Da wird sich auch so schnell nichts ändern - mit einem Minister der wie ein Lobbyist der Autoindustrie rüberkommt.

Schon seltsam, dass die größten Klagen...

...von Leuten zu kommen scheinen, die selbst nicht unmittelbar von Bahnlärm betroffen zu sein scheinen; jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass die alle neben einer vielbefahrenen Strecke wohnen - dass aber der einzige sehr sachliche Beitrag mit Verständnis ausgerechnet von einem Kommentator stammt, der eben dort wohnt und offensichtlich eine andere Einstellung dazu gefunden hat.
Natürlich kann man nicht von jedem Lärmgeschädigten erwarten, dass er das genauso sieht, daher muss übermäßiger Lärm in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.
Man will zum Mars fliegen und kriegt die Züge nicht leise...

Wie schon...

..im Artikel zu lesen ist,sind von den 180000 Güterwagen nur 60000 in Bahn Besitz.Der "kleine" Rest gehört privaten Anbietern. Ein großer Teil des Güterverkehrs auf der Schiene wird doch überhaupt nicht mehr von der Bahn abgewickelt.

@th711 - unverfroren von der Bahn (Staat)

Nur mal zum Verständnis :-)

Was sie hier schreiben ist mit der Bundesautobahn gleich gesetzt.
Dann auch unverfroren wenn nur Omnibusse
nur leiser als Lastkraftwagen,Motorrädern,Autos gemacht werden sollen.

Wundern sie sich dann nicht wenn der Bundes(auto)bahnchef , dann ihren PKW
aus dem Verkehr zieht , wenn dieser gemäß einem neuen Gesetz zu laut ist.

Wetten , Sie werden dann gleich gemäß
enteignung aufschreien :-)
Tun Sie was für ihre Ruhe und der andenen. Kaufen Sie sich ein E-Auto

alles wird schlimmer

der Russ aus Diesel Autos ging seit 1990 um 97 % zurück
aber es wird gejammert als ob er gestiegen wäre ...
beim Lärm dasselbe Spiel, die Gleise wurden verbessert, die Waggons leiser gemacht ...
aber man tut so als ob es schlimmer geworden wäre
aber wer jammert dem kann man helfen - so ein schwäbisches Sprichwort

Lärmschutz

Ja die Bahn macht Lärm. LKW aber auch.
Man kann nicht alles haben. Unbestritten ist die Bahn das umweltfreundlichste Transportmittel. Habe viele Jahre direkt an der Bahn gewohnt. Wenn man will kann man sich daran so gewöhnen das man den Bahnverkehr nicht mehr wahr nimmt. Anders ist es an einer Autobahn an die unterschiedlichen Geräusche konnte ich mich nie gewöhnen. Liebe Mitkommentatorinnen und Mitkommentatoren was wollt ihr eigentlich. Mit jeder online Bestellung wird auch ein Transport benötigt ebenso bei jeder Rücksendung. Dies geht zu Lasten der Umwelt. Sicher muss noch viel verbessert werden bei der Bahn aber immer und an allem Meckern ist keine Lösung unserer Umweltprobleme.

@Elitedemokrat

vielen Dank für Ihren sachlichen Beitrag
Schade, dass einige andere Kommentare immer von ausgeprägter Unkenntnis geprägt sind.

Lärmwände bringen nur hinter

Lärmwände bringen nur hinter der Wand etwas. Die auf der zugseite dürfen sich aber über mehr Lärm freuen. Ab der wandkrone breitet sich der Schall wieder kugelförmig aus. Ab ca 100m hinter der Wand ist es dann fast wie vorher. Das Material muss einfach besser gewartet werden. Leider hat warten bei der Bahn einen völlig anderen Sinn. Dort heißt warten "blöd rumstehen" und nicht "reparieren".

"alles wird schlimmer - der

"alles wird schlimmer - der Russ aus Diesel Autos ging seit 1990 um 97 % zurück
aber es wird gejammert als ob er gestiegen wäre ..."

Dafür wurden die Partikel immer kleiner und sind viel lungengängiger geworden .. !

"Daran gewöhnen..."

ist ein gängiges Argument.
Schlafforscher haben da auch ganz andere Erkenntnisse gesammelt. Vor allem was Stress, Belastbarkeit, Herz-Kreislaufprobleme, etc. betrifft.

Thema kaputtsparen:
Nichts grundsätzliches gegen Privatisierung!
Aber auch das muss gekonnt sein, und nicht ohne klaren Vorgaben und Restrektionen bei Nichterfüllung! (siehe auch unsere BW).
Warum nochmal geben unserer Regierungen jedes Jahr zig Mio. für "Berater" aus?

Ich habe das Glück, nicht an einem Bahngleis oder Autobahn leben zu müssen.
Dafür habe ich Nachbarn ;-)

Das Lärmproblem und seine

Das Lärmproblem und seine Auswirkungen auf unsere Gesundheit, wird ein wesentlicher Faktor zu allen Fragen moderner Verkehrsplanung werden. Sieht man die neuesten Forschungsergebnisse, wird der Gesetzgeber schon bald aus Gründen der zu garantierenden köperlichen Unversehrtheit, große Umstrukturierungen entgegen sehen müssen. Bei nicht Angehen dieses gesellschaftsrelevanten Systems, bin ich schon sehr gespannt, ob es dann auch noch Freitagsdemos und Gerichtanstrengungen der Deutschen Umwelthilfe und die anderen typischen Demonstrationsdemokraten für unsere Gesundheit kommen wird. Oder ob da dann die Gesundheit der Bevölkerung hier plötzlich doch nicht so demonstationswert sein werden.

@Bernardo87, @th711, @Gassi

Sie hätten besser mal den Artikel gelesen. Da stehen ein paar Aussagen drin, die Ihren Kommentaren entgegenstehen.

Und ich kann aus eigener Erfahrung (Wohnung ca. 100 m von einer Güterstrecke entfernt) bestätigen, dass sich in den letzten Jahren bereits viel getan hat.

@ th711 10:36 Uhr

"Die angesprochenen Lärmschutzwände können die sich sparen, leisere Drehgestelle gehören her."
Jein!
Vereinfacht formuliert; ist der Blick auf die Räder nicht mehr möglich (Blickwinkel) ist der Lärm verringert (beim Thema zu Straßenverkehrslärm wird das immer wieder belegt).
Drehgestelle und Co sind weitere Mittel zum Zweck der Lärmreduzierung.

@ Superschlau: VORkriegsstandard Ja nee

Ich ärger mich auch immer über die zahllosen Dampfloks mit den Viehwagons und frage mich WANN die Bahn endlich auf umweltfreundliche Diesel- und E-Loks umstellt und die alten Mitropawagen gegen moderne Nah- und Fernverkehrszüge austauscht. 90% Vorkriegsstandard ja Nee, wirklich Super.....

@ OrwellAG

Tut mir echt leid, dass sie an einer erst "kürzlich" geplanten und entstandenen Neubaustrecke wohnen. Oder waren die Gleise DOCH schon etwas länger und eher da? Unser Zoo besteht auch seit über 130 Jahren und trotzdem beschweren sich Anwohner über den Lärm der Tiere, also das können keine alteingesessene sein.

@ Nutzer

Dafür wurden die Partikel immer kleiner und sind viel lungengängiger geworden .. !
DAS glauben Sie doch wohl selber nicht, oder? Die kleinen Partikel waren auch schon vorher in den Dieselabgasen und werden lediglich aus der Gesamtmasse an Partikel nicht herausgefiltert, nur die Messmethoden haben sich verfeinert. Früher haben sie die kleinen Partikel genau so in der Menge eingeatmet wie heute, NUR kamen dazu auch noch die Großen, die jetzt herausgefiltert werden.

@DeBeyer 13:19 Es hat sich

@DeBeyer 13:19
Es hat sich viel getan???
Na dann gehen Sie mal ins Rheintal zwischen Bingen und Koblenz.
Ein Höllenlärm ist das!
Wenn sich Ihrer Meinung nach viel getan hat war es vorher nur noch viel schlimmer!
Klar, früher waren die Gleise nicht geschweißt da hörte man nur buppbupp buppbupp. Heute mit 30 bis 40 Wagons, Güterwagons versteht sich, hört der Lärm gar nicht mehr auf. Die Anzahl der Züge hat sich erhöht und in Gegensatz zu den Fliegern gibt es keine Nachruhepause.
Nein, so geht es nicht weiter!
Ich erwarte Flüsterzüge im Güterbereich oder Stilllegung. Es gibt keine anderen Optionen.

Um es mal ganz einfach zu

Um es mal ganz einfach zu sagen: es mutet mich schon seltsam an wie die Bevölkerung leiden muss damit Konzerne und damit deren Manager bequem zu ihren Boni kommen.
Der Personenverkehr gibt anscheinend genug Geld her um lärmreduzierte Wagons bezahlen zu können. Das wünsche ich mir auch im Güterverkehr. Mehr will ich ja gar nicht. Dafür dieses aber um so mehr.

Klabauter

Wunderst du dich nicht, warum ein völlig normaler Zug immer mehr Verspätung zusammengerollt? Weil die Aufteilung vorkriegsttandart ist. Kleine Gänge, Mini Türen. Dazu brutal laut im inneren. Was soll so ein Mist? Würde eine Airline so technikfeindlich wie die Bahn sein, sie würde verboten werden. Als Bahnfahrer sehe ich den Zustand doch zweimal die Woche. Da passt nichts.

Verkehrslärm

ist schädlich, keine Frage.
Aber der meiste Lärm geht definitiv, vom Strassenlärm aus.
Also welche Lösungen schlagen sie vor.
Alle Strassen einhausen, Autos abschaffen.
Mit der Frage will sich keiner befassen.
Am besten neben dem Grundstück, eine Autobahnauffahrt.

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