Ihre Meinung zu: Was über das Busunglück von Madeira bekannt ist

19. April 2019 - 11:57 Uhr

29 Menschen starben bei einem Busunglück auf Madeira - die meisten von ihnen waren Deutsche. Was ist über die Unfallursache bekannt? Und was passiert mit den verletzten Überlebenden? Ein Überblick.

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Kommentare

Es wäre chön,.......

wenn alle Foristen ihre "Verschwörungstheorien" etc. noch so lange für sich behalten würden, bis, soweit es überhaupt möglich ist, von Experten die Ursache geklärt ist. Es wäre auch zu wünschen, daß dieses Unglück nicht von manchen Politikern sofort zur Selbstdarstellung genutzt wird. Besonders dann, wenn zumindest ich, diesem Politiker seine "Betroffenheit" nicht glaube!

Busunglück

Menschliche Anteilnahme am Leid und Unglück anderer Menschen ist eine gute Eigenschaft. Aber jeder wird sich schon mal mit der Frage nach der Glaubwürdigkeit konfrontiert gesehen haben. Politiker sehen sich immer in der Gefahr dieser Frage - und sollten sehr zurückhaltend sein.
Es ist vielleicht etwas verkürzt , aber :
"ab wieviel Toten reagiert ein Regierungsmitglied öffentlich?" Machmal sehe ich da soetwas wie Zwangsreaktionen im Lichte der Öffentlichkeit.

Pflichten eines Deutschen Aussenministers

Bei Herrn Maas handelt es sich nicht um irgendeinen Politiker sondern den vom Deutschen Volk in freier Wahl via Parlament gewählten Deutschen Aussenminister.
Es mag im Forum viele Deutschlandhasser geben, die über eine "imaginäre Politikerkaste herziehen". Gemeint und getroffen werden sollen unser Deutsches, demokratisches Staatswesen, dass uns 70 Jahren Frieden, Wohlstand und Freiheit beschert hat. Zu diesem unseren friedlichen, sozialen und erfolgreichen Deutschland gehört es ganz normal dazu, dass unser Deutscher Aussenminister bei einem Unglück mit vielen Deutschen Opfern vor Ort eilt. Es gehört auch dazu, dass unhser Deutsche Staat schnell und unbürokratische Hilfe leistet und dies vom Aussenministerium koordiniert wird.
Als Deutscher sollte man meines Erachtens zu seinem Land und seiner aus freien Wahlen hervorgegangenen Regierung in Zeiten eines Notstands stehen. Ansonsten ist man eben ganz einfach ein Feind Deutschlands wie z.B das Putin Regime mit seinem Propagandatruppen.

@ 12:23 karlheinzf...

Weil Sie unserem Außenminister Maas seine Betroffenheit nicht glauben, soll er nicht nach Madeira reisen? Welche Hybris ist denn da im Gange? Im übrigen sei mal darauf hingewiesen, dass unser Außenminister uns vertritt - das taten Scheel, Genscher, Kinkel, Westerwelle, Steinmeier u.a., und jetzt Maas. Und er tut es auch bei tragischen Unglücken und Unfällen, das ist gute menschliche wie politische Gepflogenheit jenseits aller Parteigrenzen. Da fehlt manchen Kommentierenden wohl einfach was an Einfühlung.

RE:karlheinzfaltermeier

"Es wäre auch zu wünschen, daß dieses Unglück nicht von manchen Politikern sofort zur Selbstdarstellung genutzt wird. Besonders dann, wenn zumindest ich, diesem Politiker seine "Betroffenheit" nicht glaube!"

Als erstes gibt ihr Kommentar ein Beispiel dafür ab, dass Teile unserer Bevölkerung Spitzenpolitikern keinerlei menschliche Regungen mehr zutraut.
Als zweites denke ich, dass Herr Maas genau da zur Stelle ist, wo er auch steht: An der Seite der Opfer und Angehörigen !!! - ihnen seine Unterstützung zu versichern, und das Notwendige für die Rückkehr der Betroffenen einzuleiten.
Und genau das würde ich bei einem Unglück diesen Ausmaßes in Deutschland, auch von unserem Innenminister erwarten.

Gruß Hador

13:00 Esche999

Es ist eher so: Bei tragischen Unglücken, Unfällen oder anderen Ereignissen, die eine öffentliche Betroffenheit und Trauer mit sich bringen, ist es notwendig - ja, notwendig - dass sich Politiker*innen auch im Namen der Öffentlichkeit zu Wort melden, Anteilnahme bekunden und zeigen. Das gehört im guten Sinne zu ihren Aufgaben und ihrer Rolle. Dagegen verdreht Ihre Frage "ab wieviel Toten...?" diese tiefe humane Geste in meinen Augen unnötig ins Sakrastische.

Mein Beileid an die

Angehörigen.
Was ich nicht verstehe warum Busse nicht so stabil gebaut werden das bei einem Überschlag die Kabine intakt bleibt. Des weiteren frage ich mich warum es immer noch keine Anschnallpflicht gibt. Das zusammen hätte wahrscheinlich den tragischen Unfall etwas abgemildert.

Wie sicher sind Reisebusse? Falsche Frage.

Warum sind so viele, fast alle, Strassen in Europa überhaupt für den (Fern-)Verkehr mit Bussen bzw. überhaupt größeren Fahrzeugen zugelassen? (In anderen Erdteilen ja auch, aber das Sicherheitsbedürfnis ausserhalb Europas scheint sowieso eher gering zu sein.)
Die Regel (im Mittelmeerraum, in den Alpen, auf Inseln an Steilküsten, auf der iberischen Halbinsel...) sind Serpentinen, scharfe Kurven, enge Straßen, nicht genügend stabile (ausreichend fester Untergrund), nicht rutschfeste (genug Reibung) und nicht ebene (keine Schlaglöcher) asphaltierte Straßen, an deren Rand keine Sicherheitsbegrenzungen (Planken, Mauern, anderes...), und Kombinationen aus diesen Unsicherheitsfaktoren...
Tourismus ist halt eine der größten/wichtigsten Einnahmequellen, da wird bei Umsetzung und Angebot schon mal geschlampt.

Der Busfahrer

Ich selber erhoffe eine gewisse Aufklärung, wenn der Busfahrer sich äußern wird.
Er ist nicht schwer verletzt, wenn ich mich richtig erinnere.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass er psychisch so verzweifelt ist, dass man ihm darum Zeit mit der Aussage lässt:

auch wenn er alles getan hat, um den Bus davor zu bewahren, dass er die Straße runtersaust - er hat den Bus ja wohl gegen die Wand gefahren, um ihn zu stoppen.

Der Fahrer wird wissen, was genau nicht funktioniert hat. Möglich ist aber auch, dass er noch unter Schock steht und sich erst mal nicht wirklich erinnern kann.

Im Übrigen scheinen viele im Bus nicht angeschnallt gewesen zu sein.
Diese flogen dann wohl durch den ganzen Bus.
Einem Ehepaar, das angeschnallt war, ist nichts Schlimmes passiert: sie haben gestern darüber Interview-Aussagen gemacht.

13:34 von vweh

Was ich nicht verstehe warum Busse nicht so stabil gebaut werden das bei einem Überschlag die Kabine intakt bleibt
.
einfach kurz überlegen
sich so nen Bus vorstellen, vor dem geistigen Auge,
die schmalen Stege zwischen den Fenstern .....
dann erklärt sich die Frage von selbst
was täte der wohl wiegen wären das U Stahlträger
übrigens dasselbe Probleme mit Wohnwagen

@12:23 von karlheinzfaltermeier

Hier sieht man ihre Doppelmoral, erst zur Zurückhaltung auffordern aber selbst das Unglück für ihre politische Propaganda mißbrauchen.

Wäre der Außenminister ein Politiker der rechtsextremen AfD, hätten sie kein Problem mit der Glaubwürdigkeit des Politikers?

Das ist so plump wie beschämend was sie hier versuchen, pfui!

Ursache und Wirkung

Natürlich muß man vorsichtig sein, ein solches Unglück zu beurteilt. Viele Sachverhalte sind noch nicht bekannt.
Trotzdem kann man bei aller Vorsicht die Berichterstattung beurteilen. Wie so oft konzentrieren sich die Mutmaßungen auf den Auslöser des Unglücks. Nicht auf die Frage, warum es so viele Tote gab bei einem Unfall mit eher geringer Geschwindigkeit. Man sieht auf den Bildern weiße Tücher am Hang. Dort liegen Tote. Sie wurden aus dem Bus geschleudert, wie man in mehreren Medien lesen konnte. Was bedeutet, sie waren nicht angeschnallt. Warum haben die Medien bei ihren Interviews nicht gefragt, ob die Leichtverletzten angeschnallt waren? Statt dessen die Geschichte, des sich Einrollens. Ein zusätzliches Plus war, aber wirkungslos ohne Gurt. Die meisten würden noch leben. Aber das wird weder jetzt noch später von den Medien thematisiert werden. Weshalb sie eine gewisse Mitschuld tragen.

13:34 von vweh

warum es immer noch keine Anschnallpflicht gibt.
.
an jedem Sitz befindet sich ein Sicherheitsgurt
wenn die Leute "zu doof" sind oder zu bequem in zu benutzen
ein klein wenig Mitverantwortung sollte doch erwartet werden

Anschnallpflicht und Überroll-Bügel

Ja, eine Anschnall-PFLICHT hätte wahrscheinlich Etlichen geholfen. Im Auto ist es für jeden selbstverständlich - im Bus schnallen sich die Leute einfach ab. Selbst im Flugzeug würden viele angeschnalle bleiben - nur im Bus ... warum? Nur, weil's nicht Pflicht ist gehen sie dieses Risiko ein?
---
Wenn ich mir das Bild des demolierten Busses ansehe, dann fällt immer auf, wie die Dach-Holmen wie die Streichhölzer weggknicken. Da hat sich zwar einiges verbessert im Hinblick auf Aussteifung der Fenster-Holme - aber eben immer noch zu wenig. Wenn man dagegen die starken Säulen am Auto betrachtet, dann kann man da von einer Sicherheits-Zelle sprechen - beim Bus ist der Überlebensraum häufig extrem eingeschränkt.Ja, dickere Holme schränken die Sicht ein und sieht halt nicht so "filigran" aus - aber sie erhöhen die Sicherheit. Also wozu jetzt lamentieren?Stellt Busse her,die die Sicherheit verbaut haben und die Unternehmen werden damit werben. Und die Leute hoffentlich dieses Angebot annehmen.

13:53 von Sisyphos3

"übrigens dasselbe Probleme mit Wohnwagen"

Deshalb ist der Aufenthalt in Wohnwagen während der Fahrt ja auch verboten.
Aber richtig, Wohnmobile haben das gleiche Problem.

"was täte der wohl wiegen wären das U Stahlträger"

Es wäre möglich Überrollbügel aus Carbon oder speziellem Kunststoff einzubauen aber dafür bräuchte es Vorschriften seitens der EU. Und raten Sie mal welche Staaten da blockieren werden. Sie und ich leben in einem.

Zur Gurtpflicht, die ein anderer Forist ins Gespräch brachte: Solange es sogar erlaubt ist stehende Passagiere in Bussen zu befördern, wie im kommunalen Nahverkehr oder bei Schulbussen üblich bringt eine Gurtpflicht rein gar nichts.

Anschnallpflicht

Ich verreise gerne mit dem Bus. Mein bevorzugter Reiseveranstalter legt sehr viel Wert darauf, daß die Fahrgäste angeschnallt sind.

Gaspedal

"entweder ein Bremsausfall oder ein eingeklemmtes Gaspedal"
Seit der Problematik, die Toyota vor einigen Jahren in den USA hatte, und einigen älteren entsprechenden Horrorfilmen aus diesem Land ist das eingeklemmte Gaspedal mittlerweile als Angstphänomen auch zunehmend in deutschen Köpfen verankert.
Selbst wenn ein Gaspedal tatsächlich einmal klemmen sollte, ein halbwegs routinierter Fahrer hat damit kein Problem. Die Bremse ist etwa zehnmal stärker als der Motor, ein ordentlicher Tritt auf die Bremse hält somit jedes Fahrzeug an (klemmendes Gaspedal und gleichzeitiger Ausfall der Bremse liegen außerhalb einer statistischen Wahrscheinlichkeit). Auch bei Vollgas lässt sich der Gang herausnehmen (Automatik auf N). Bei einem 5 Jahre alten Bus ist das Gaspedal nur noch ein Potentiometer, über das eine elektronische Regelung der Spritzufuhr gesteuert wird. Sämtliche Fahrzeuge mit elektronischem Gaspedal schalten die Spritzufuhr ab, wenn die Bremse betätigt wird.
Ein Bremsausfall liegt nahe.

um 12:23 von karlheinzfaltermeier

"Es wäre auch zu wünschen, daß dieses Unglück nicht von manchen Politikern sofort zur Selbstdarstellung genutzt wird. Besonders dann, wenn zumindest ich, diesem Politiker seine "Betroffenheit" nicht glaube!"
Herr Maas ist der deutsche Außenminister. Und seine Pflicht und Aufgabe ist es, auf solche ungewöhnliche Unglücke sofort zu regieren. Auch wenn Sie eine andere politische Meinung haben und einem Regierungsmitglied sehr kritisch gegenüber stehen, so müssen Sie wohl oder übel eingestehen, dass die Regierung für alle da ist, auch für Regierungsgegner.

Was sollten wir tun...

Drei Punkte empfinde ich für wichtig:
1.
Besonnenheit bzgl. mögl. Ursachen des Unglückes und der Hinterbliebenen.
2.
Abwarten bis man 100% weiß was passiert ist und somit aufhören zu spekulieren oder gar evtl. Verschwörungstheorien in die Welt setzen.
3.
Bitte keine falsche Trauer hier kund tun.
Denn so schlimm ein solcher Unfall ist so kann ich nicht glauben, daß wildfremde Menschen (wie auch ich einer bin) Trauer etc. mit den
Verstorbenen empfinden.
Das gilt insbesondere für unsre Politiker.

15:18 von dermulla

Gurtpflicht - eine Frage des Willens
in Chile gibt es eine Anschnallpflicht (bei Fernbussen)
und sie werden es nicht glauben
da gibt es welche die halten sich sogar dran
ob aus Einsicht oder der Strafen wegen ?

übrigens da ist auch ein großer Display für alle einsehbar, wie schnell der Bus fährt
und welcher Fahrer (Lenkzeiten) gerade am Steuer sitzt
man sollte glauben, wenn es am Ende der Welt klappt, sollte es hier auch klappen
zumal wir ja jedem auf der Welt Vorschriften machen wollen, wie er sich zu verhalten hat

Anschnallpflicht existiert

Seit 2006 gilt EU weit, damit auch in Portugal, die Anschnallpflicht.

Eine von vielen Quellen:
https://www.zeit.de/reisen/2012-03/bus-sicherheit-interview/seite-2

Unnötige Berichterstattung

Was bringt es eigentlich, ständig über dieses Unglück zu berichten. Das macht die Verstorbenen auch nicht mehr lebendig, ungeachtet dessen, was nun genau die Unglücksursache war. Es ist gut, dass Herr Maas nach Madeira geflogen ist und die Bundesregierung hier unterstützend tätig ist. Das ist das, was die Angehörigen jetzt brauchen.

um 15:18 von dermulla

Anschnallpflicht in Bussen - dann aber für alle.
Sie haben das richtig dargestellt: "Solange es sogar erlaubt ist stehende Passagiere in Bussen zu befördern, wie im kommunalen Nahverkehr oder bei Schulbussen üblich bringt eine Gurtpflicht rein gar nichts."
Und die muss besonders für Schüler und Arbeitnehmer gewährleistet werden, die oft über eine Stunde im Bus unterwegs sind.

um 15:40 von Sisyphos3

Ich bestreitet ja gar nicht, daß eine Gurtpflicht sinnvoll ist. Aber eben generell. Das heißt dann auch keine Stehplätze mehr im Stadtverkehr und bei Schulbussen.
Gerade bei letzterem gab es ja vor nicht allzu langer Zeit hierzulande einen Vorfall, der wesentlich weniger Opfer gefordert hätte.
Alternativ eine stark herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit mit Stehplätzen (bis 20 km/h).

Anschnallpflicht

So sehr ich ja selber sehe, dass in diesem Fall viele der Businsassen wahrscheinlich noch leben würden, wenn sie angeschnallt gewesen wären:

die Freiheit, sich nicht anzuschnallen, muss bestehen bleiben. Ich selber schnalle mich, wenn irgend möglich, nicht an:
weil ich mehr Panik davor habe, dass ein Feuer ausbricht und ich mich in der Aufregung nicht aus dem Gurt befreien und mich so nicht retten kann.

Pflichten eines Deutschen Aussenministers

Ich stimme dem Kommentar von "Herd" bis auf den letzten Satz voll und ganz zu!
Ich möchte das Gezeter nicht lesen, wenn kein deutscher Politiker zu einem Unglück wie diesem sich zu Wort melden würde. Und es fällt nun einmal in den Zuständigkeitsbereich des Aussenminister, sich um im Ausland sich zugetragene Ereignisse zusammen mit seinem Beamtenapparat zu kümmern, insbesondere dann, wenn deutsche Staatsbürger dabei zu Schaden kamen.
Leute, die diese Pflichten kritisieren, sollten sich erst einmal über die Aufgaben des AM schlau machen, bevor sie sich "entrüsten". Für mich sind diese "Kritiker " zwar keine Feinde Deutschlands, sehr wohl stellen sie sich mit ihrer nicht Ernst zu nehmenden Meinung ins soziale Abseits.

@karlheinzfaltermeier 12:23

Sie kommen und kritisieren, dass angeblich Politiker das Unglück als Selbstdarstellung benutzen und hauen dann selber einen politischen kram raus indem Sie sagen Sie würden dem Politiker XYZ dies nicht glauben. Bevor Sie anderen Instrumentalisierung vorwerfen, sollten Sie mal vor der eigenen Türe kehren!

Unglücksursache

Wie immer bei technischen Unglücken merkt man, dass die meisten Menschen beim Physikunterricht, sofern sie diesen noch hatten, nicht immer aufgepasst haben.
In dem Moment, wo bestimmte physikalische Grenzen überschritten werden, hilft auch kein "Angeschnalltsein" mehr, es nützen auch keine verstärkten Fensterrahmen, Leitplanken etc. mehr.
Ich selbst habe einen Doppeldeckerbus gefahren und weiß daher, welche Kräfte schon beim normalen Fahren und Bremsen auftreten, so dass es u.a. zu Recht eine Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW und Busse sowie Anschnallpflicht für Bussinsassen gibt.

Unnötige Berichterstattung?

"Was bringt es eigentlich, ständig über dieses Unglück zu berichten."

a. Menschliche Anteilnahme ist Teil unseres Erbguts.

b. Wir Menschen lernen aus einem Unglück.

"Das macht die Verstorbenen auch nicht mehr lebendig, ungeachtet dessen, was nun genau die Unglücksursache war."
Huch?
Es geht doch niemandem hier darum, die Verstorbenen wieder lebendig zu machen. Sondern: zukünftige Sterbemöglichkeiten so gut wie es geht auszuschließen, nachdem man verstanden hat, was die Ursache war.

@ karlheinzfaltermeier

Herr Maas hat mit dem portugiesischen Außenminister einen Kranz nieder gelegt. Gesagt hat er gar nicht viel. Ich finde es nicht fair, ihm unglaubwürdige Betroffenheit zu attestieren. Er macht seinen Job und er macht ihn ehrlich und gut.

Bei einem solchen Gewicht,

was auftritt, wenn der Bus auf dem Dach zum Ruhen kommt, kann sich jeder normaldenkende Mensch ausrechnen.
Da hilft keine zusätzliche Konstruktion, wie bei der Formel I, als Überrollbügel, gedacht. Und ein Formel I Auto ist nicht so schwer wie ein solcher Reisebus.
Da haben die Überlenden blitzschnell reagiert, als der Bus die Böschung heruntersollte und wahrscheinlich sich unter die Sitze begeben, was andere nicht mehr geschafft haben.

Gurtpflicht ... und was machen wir mit den Motorrädern.

Gurtpflicht, wer war angeschnallt, wer nicht?! Was für eine abseitige Diskussion angesichts der Opfer.

Fahren nur noch angeschnallt.
Bei den lärmenden PS-starken und schweren Motorrädern kräht kein Hahn danach:

Gefährlich nicht nur für den Fahrer und den Sozius. Schädigend für Gesundheit bereits ohne Unfall für die Mitmenschen.
Dazu Raserei, Lärm, Gestank, Unfälle, Tode, Schwerverletzte von März bis November von Nord bis Süd, West bis Ost. Alles zum eigenen Vergnügen, oft rücksichtslos gegenüber den Mitmenschen. § 1 STVO Papier ohne Wert.

Die Hamburger Morgenpost titelte diese Woche "Erster Raser enteignet".
Hamburger(22) fuhr wie ein Irrer: Geldstrafe, Führerschein weg - und sein Motorrad (160 PS) wird versteigert.
Besser verschrotten, damit nicht der nächste "Irre" damit fährt.

Was die Verkehrssicherheit betrifft, da besteht für die Kanzlerin mit Ministerriege und den MdB noch genug Handlungsbedarf.

Der Außenminister handelt richtig. Lehren kann man danach immer ziehen!

@vweh

Per EU-Gesetz gilt seit 2006 die Anschnallpflicht in Reisebussen und Kleinbussen.
Aber bei einem Fahrzeug (erst recht einem Bus), das sich seitwärts überschlägt, ist das auf keinen Fall eine Garantie gegen Unversehrtheit. Ähnlich wie im Flugzeug die Anschnallpflicht beim Starten und Landen ja auch kein Allheilmittel bei wirklich katastrophalen Zwischenfällen ist.

Wir müssen akzeptieren, dass es unvorhersehbare Ereignisse gibt.

Was nützt es denn in diesem Fall, sogar die Landschaft von Madeira mit ihren Serpentinenstraßen verantwortlich zu machen. Solche Straßen werden in allen Gebirgs- und Mittelgebirgsregionen Europas jeden Tag tausendfach befahren und natürlich nicht nur von Berufskraftfahrern.
Die Vorstellung, dass dort plötzlich ein Pedal klemmt oder sonst ein Defekt am Auto auftritt, ist sicher ein Albtraum; aber vorausschauende Gegenmaßen kann man dagegen nicht ergreifen (wenn das Fahrzeug ordnungsgemäß gewartet ist, und das war der Bus ja wohl).

Wie sicher sind Reisebusse? Falsche Frage. (2)

Anscheinend will es keiner wahr haben, weil auf meinen Kommentar keine Reaktion erfolgte.
Es geht hier im Forum offenbar nur ums Anschnallen und derartiges... die Technik der Busse sollte jedoch eine untergeordnete Rolle spielen, wenn man wirkliche Unfallursachenvermeidung betreiben will!

Manche Foristen sind wirklich beschämend

Unglaublich beschämend wie man in so einem Trauermoment politische Stimmung machen muss und es kritisiert, dass der Außenminister Anteilnahme zeigt. Ich bin der Allerletzte der Heiko Maas sonst als Politiker leiden kann, hier macht er aber nur das richtige und zeigt das Mitgefühl mit den Opfer als Repräsentant unseres Staates. Einige Foristen hier sollte mal ihre politische Abneigungen runterfahren bei so einem sensiblen Thema!

Zunächst mein ...

Zunächst mein herzliches Beileid an alle Angehörigen und den Verletzten eine gute Besserung!

Dann möchte ich mich an die Maas-Kritiker wenden:
Wäre er nicht zum Unglücksort gefahren, wie es sich für einen Außenminister gehört, dann wäre das Geschrei von den gleichen Personen groß, wieso er als AM denn nicht dort sei.
Manchen Foristen können Regierungspolitiker aber auch gar nichts recht machen, egal, was sie tun...

um 16:55 von Vollgas

"Bei einem solchen Gewicht,
was auftritt, wenn der Bus auf dem Dach zum Ruhen kommt, kann sich jeder normaldenkende Mensch ausrechnen.
Da hilft keine zusätzliche Konstruktion, wie bei der Formel I, als Überrollbügel, gedacht. Und ein Formel I Auto ist nicht so schwer wie ein solcher Reisebus."

Selbstredend wäre es technisch machbar auch bei einem Reisebus die Insassenkabine bis zu einem gewissen Grad "überschlagsicher" zu machen. Ist allerdings eine Kostenfrage. Zum zusätzlichen Herstellungspreis kämen noch höhere Betriebskosten durch mehr Gewicht, was mehr Verschleiß und mehr Spritverbrauch bedeutet.

Der Busfahrer offenbar doch schwer verletzt

Ich korrigiere hiermit meine Aussage von 13:47, wo ich geschrieben habe, dass er meiner Erinnerung nach nur leicht verletzt sei.

12:23 von karlheinzfaltermeier

«Es wäre auch zu wünschen, daß dieses Unglück nicht von manchen Politikern sofort zur Selbstdarstellung genutzt wird.»

Sagt der Politiker (die Kanzlerin) nix, oder kommt er (sie) nicht.
Sagen manche: "Warum nur hat er (sie) geschwiegen?
Warum nur ist er (sie) fern geblieben?"

Sagen sie was (kommen sie) sind es häufig die gleichen.
Die sagen: "Was reden sie da nur?
Was nur hat sie denn wieder dort hin getrieben?"

Sie können machen, was sie immer wollen.
Falsch und unpassend ist es für so manche immer.

Lösten sie sich in Luft, Schall und Rauch auf.
Man würde stöhnen: "Ja, ja, fein - sich aus der Verantwortung stehlen !" …

@Kowalski um 16:46Uhr

Es ist Ihr gutes Recht, der Meinung zu sein, daß Herr Maas seinen Job gut und ehrlich macht. Ich habe seine Äußerungen und sein Verhalten, soweit es über die Medien möglich war, beobachtet und bin eben anderer Meinung. Aber ich glaube, dazu habe ich das gleiche Recht, wie Sie, oder?

Magfrad um 16:19Uhr

Danke, daß Sie mir "politischen Kram" vorwerfen! Es sind eben nicht alle so wie Sie, mit der Fähigkeit gesegnet "hochintellektuellen" Kram von sich zu geben! Und wenn Sie jedem Politiker glauben, daß er tief bestürzt ist, bei Opfern, die er garnicht kennt und nicht den Hintergedanken hat, wie sein Verhalten von den Medien dargestellt wird, dann dürfen Sie gerne bei Ihrer Meinung bleiben - und ich bleibe bei der meinigen!

@pkeszler um 15:39Uhr

Ich bedauere dieses Unglück sehr und habe nur meine Meinung hinsichtlich Herrn Maas geäußert und ob ich ihm seine Bestürzung glaube oder nicht. Ich will niemanden von etwas überzeugen, denn jeder darf sich seine eigene Meinung bilden. Ich sehe und werte manches Verhalten eben so und andere eben anders! Auch Ihnen prophylaktisch der Hinweis, daß ich weder AfD-Mitglied, Sympathisant oder Wähler bin!

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