Ihre Meinung zu: Außenminister Maas reist zu Verletzten und Angehörigen

18. April 2019 - 14:04 Uhr

Außenminister Maas ist auf dem Weg nach Madeira. Unter den 29 Getöteten und mehr als 20 Verletzten des dortigen Busunfalls sollen viele Deutsche sein. Inzwischen gibt es neue Erkenntnisse zum Unglück.

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Kommentare

Respekt

..für Herrn Maas, dass er sich auf den Weg macht. Das finde ich gut, auch wenn ich ihn sonst nicht mag. Hoffentlich fällt sein Flugzeug nicht wieder aus.

Ich denke außerdem, dass ein Flugzeug der Luftwaffe die Verstorbenen nach Deutschland holen sollte.

Was für eine Tragödie, es schmerzt, auch wenn uch niemanden kannte. Mögen sie in Friden ruhen und die Angehörigen Trost finden.

Busunfall

Maaß wär der Letzte den ich als Betroffner sehen wollen würde

Offen gesagt ...

... bei tragischen Unglücksfällen halte ich persönlich-politischen Aktionismus von Spitzenpolitikern vor Ort für so überflüssig wie einen Kropf... In solchen Fällen werden vorzugsweise echte Fachleute gebraucht - sowohl zur technischen Aufklärung (versicherungsrechtliche Aspekte) und zur seelischen und mentalen Betreuung von Überlebenden direkt oder mittelbar Betroffenen (Hinterbliebene von Todesopfern). Für nichts dergleichen ist nach meinem Wissen der deutsche, amtierende Außenminister fachlich qualifiziert. Und die Verlautbarung, deutsche Opfer evtl. mit dem Regierungsflieger (aus dem rückständigen Portugal?) in Kliniken nach DE zu fliegen, ist doch wohl ein Witz! Denn wenn je nötig, gäbe es dafür professionellere. internationale Hilfsdienste.
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Um nicht gänzlich falsch verstanden zu werden: Regierungsseitige Hilfe von DE ist voll okay - aber bitte ohne Politikerschaulaufen..!

Trauer um Opfer

Wenn auch zur Zeit die genaue Opferzahl und deren nationale Herkunft noch nicht feststehen, ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Opfer Deutsche sind, ein Busunglück also von erheblicher Dimension. Es stellt sich dann schon die Frage, ab welcher Opferzahl eine Form nationaler Trauer angezeigt ist. Trauerbeflaggung gab es schon bei anderen weniger tragischen Anlässen. Zumindest wäre dies ein Ausdruck menschlichen Mitempfindens den Hinterbliebenen gegenüber. Andere Länder zeigen da mehr Empathie.

Unglück

Herr Maas versucht sich mal wieder durch seine Anwesenheit zu profilieren! ..... Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen, möge Gott Ihnen die Kraft geben die sie jetzt brauchen ...

15:26 von Andrzejbk

dem schliesse ich mich an, wenn ich denn darf!

Merkwürdig: Niemand redet

Merkwürdig: Niemand redet über Sicherheitsstandards für Busse oder Straßen, auf denen sie verkehren. Dabei ist doch auch Portugal in der EU. Hat die EU sich noch keine Gedanken dazu gemacht? Der Unfall sieht doch ein bisschen nach abenteuerlichen Verhältnissen aus. Heißt es nicht öfter mal wieder, in Südeuropa wären auch Busse unterwegs, die nach unseren Maßstäben schrottreif sind?

@3006

Heucheln was das Zeug hält, wieso unterstellen Sie Maas diese Einstellung. Gleiches könnte ich über Ihre "Meine Gedanken sind bei den Opfern" sagen, mache ich aber nicht, wenn Ihre Aussage ehrlich ist, und nicht nur ein Vehikel ist, um Maas zu verunglimpfen.

15:26 von Andrzejbk

sehe ich auch so.

An alle, die sich hier gerade

An alle, die sich hier gerade in Häme über Außenminister Maas äußern: Er hat möglicherweise mehr Charakter und Einfühlungsvermögen als die, die meinen über ihn herziehen zu müssen: Wenn Sie sich wirklich mal mit so einer tragischen schrecklichen Situation befasst haben oder Menschen kennen, die sich von einer Sekunde auf die nächste in solch tieftraurigen und schockierenden Situationen wiederfanden, denken Sie vielleicht anders als Ihr politisches Scheuklappendenken heute zulässt.

Mein Mitgefühl für die Angehörigen!!

Was Herr Maaß dort leisten kann ist mir schleierhaft zumal er wohl uninformiert ist wenn er von vielen deutschen Toten spricht.
Da wissen die Regierung Portugals und die Ärzte schon mehr.

@zyklop

" Heißt es nicht öfter mal wieder, in Südeuropa..."

Hieß es nicht auch, der Bus ist 6 Jahre alt?
Was soll das also? Passieren bei uns nicht auch Busunglücke?

Alle Opfer sind zu betrauern - Beileid

Ich möchte allen Hinterbliebenen mein Beileid und allen Überlebenden meine Genesungswünsche aussprechen.

Ich würde annehmen, dass es für diese eine wichtig Geste ist, dass der Außenminister anreist.

Ich hoffe außerdem sehr, dass stasik sich an dieser Stelle verschrieben hat: es sei "davon auszugehen, dass ein Großteil der Opfer Deutsche sind, ein Busunglück also von erheblicher Dimension". Wenn alle Opfer Einheimische gewesen wären, wäre es natürlich auch ein Unglück von "erheblicher Dimension" gewesen. Ich denke, dass Sie das nicht in Frage stellen wollten, aber es wäre gut, wenn Sie diese unglückliche Formulierung korrigieren könnten.

@17:08 von zyklop

>> Heißt es nicht öfter mal wieder, in Südeuropa wären auch Busse unterwegs, die nach unseren Maßstäben schrottreif sind? <<
_
"Schrottreif" ist wohl eher Ihre absolut populistische Einlassung... zumal es noch keinerlei technischen oder sonstigen Unfall-Ermittlungsergebnisse gibt. Im Übrigen scheinen Ihre Ansichten über die technischen Standards in Südeuropa noch auf einen Stand zu sein, als man auch in DE noch mit Nachkriegsbussen unterwegs war...

ähem, wenn es denn sicher wäre, ..

der dortige Flughafen soll ja etwas Fingerspitzengefühl nötig machen, würde ich mich gern anschließen - nicht der Krankenbesuche wegen, aber um des Wetters und der Aussichten willen.
Den Betroffenen hilft die öffentliche Anteilname ja vielleicht und sie können sich ja aussuchen, ob sie den Herren und seinen Konfirmationsanzug (warum konnte Fischer eigentlich so glänzen?)selbst treffen möchten oder lieber nicht.

Ein schrecklicher Unfall

Traurig wenn ein Osterurlaub so endet. Statt Erholung unter Palmen, Naturerlebnis, schöne Gärten und Parks, jetzt Schmerzen, Sorgen und ein Krankenhausaufenthalt.

Ein Einschnitt im Leben der Opfer. Viele kehren im Sarg zurück.

Man kann nur hoffen und wünschen, dass die bestmögliche Hilfe und Betreuung den Opfern und den Angehörigen zuteil wird. Darum sollten sich die Bundesregierung und der Außenminister an erster Stelle kümmern. Politiker können, müssen dafür nicht vor Ort sein.

Wenn sich Außenminister Maas aber auf den Weg nach Funchal macht ist das völlig in Ordnung. Das ist keine leichte Reise. Ich beneide ihn nicht darum.

Bedenklich

Mein Beileid gilt auch den Angehörigen und Verletzten. Aber was soll dieser Politiker-Katastrophen-Tourismus? Es ist von Übel, dass so etwas anscheinend von großen Teilen der Öffentlichkeit mittlerweile erwartet wird. Wieviele Tote müssen es eigentlich sein, damit die Politik irgendwo Präsenz zeigt? Wenn sich mal wieder ein PKW in Brandenburg um den Baum wickelt, sind die Insassen genauso tot oder verletzt. Aber es kräht kein Hahn danach. Ich finde es eher peinlich. Aber auch wieder verständlich. Denn andernfalls gibt es Mediengeheule. Und wofür? Was bringt es denn, wenn Herr Maas vor Ort ist? Allenfalls werden örtliche Kräfte durch den Besuch gebunden, die sonst was anderes oder besseres zu tun hätten.

Wir haben oft...

.... in Canico de Baixo, unterhalb von Canico gelegen, unseren Urlaub verbracht und kennen die Links-rechts-Kurve. Zumal auch an dieser Stelle die Straße ziemlich schmal ist. Allerdings gibt es noch erheblich schwierigere zu befahrende Straßenabschnitte.
Unser Mitgefühl gehört den Toten, Verletzten und den Angehörigen.

@Karl Napf um 17:02Uhr

Wenn ich darf, schließe ich mich Ihrem Kommentar auch an.

Verhältnismäßigkeiten und Besinnung...

Die Menschheit wächst beständig - damit auch der weltweite Tourismus in aller Welt - und insofern auch die potenziellen Gefahren für Massenunfälle mit entsprechenden Verkehrsmitteln - spektakulär natürlich Flugunfälle, aber öfter auch Busunfälle. Und Letztere sind dabei beileibe nicht nur auf vermeintlich straßenbaulich unzureichende Weltgegenden mit technisch desolaten Verkehrsmitteln beschränkt, sondern ereignen sich auch mitten im hochindustrialisierten Europa mit modernsten Reisebussen auf Autobahnen... Für daraus resultierende Tote und Verletzte gibt es zwar keine einheitliche Auflistung, aber die Opfer dürften zahlenmäßig durchaus relavant sein.
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Also rate ich allen zur Besinnung, die angesichts des tragischen Unfalls auf Madeira - und dort Hunderten monatlicher Bustouren - nun gleich ein "Südländer-Bashing" anstimmen möchten...

opferzahlen

wir alle wissen seit gestern das es 29 tote sind.wieso sagt unser aussenminister das die angehörigen noch nicht informiert werden können weil noch keine genaue opferzahlen vorliegen.scheinbbar zählen in diesen land nur die deutschen opfern zählen.

@17:24 von andererseits

"Der Orator der Häme erfreut sich am Schaden seines Gegenübers" - kann man nachlesen. Wo ist hier ein von Herrn Maaß erlittener Schaden und wer hat sich daran erfreut ?
Wenn jemand äußert "Maaß wär der Letzte den ich als Betroffner sehen wollen würde", dann stellte das eine ohne Umschweife formulierte Einstellung dar, die ein Politiker ertragen muß. Diese Ansicht wird von einigen Kommentatoren geteilt. Ich finde, das hat Gewicht.

@17:24 von andererseits

>> An alle, die sich hier gerade in Häme über Außenminister Maas äußern: Er hat möglicherweise mehr Charakter und Einfühlungsvermögen als die, die meinen über ihn herziehen zu müssen... <<
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Abgesehen von mitmenschlicher Betroffenheit, die ich Herrn Maas nicht absprechen will, hat er aber vor allem politische Power in Form der Flugbereitschaft und Geld aus irgendwelchen Etatmitteln zur Verfügung. Letzteres könnte sachlich helfen - aber da sollten man abwarten, ob die Bundesverwaltung nicht späterhin Rechnungen an Opfer oder Hinterbliebene schreibt. Wie anderweitig bekannt, gab es das schon.
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Hinsichtlich Ihrer Sympatien für Herrn Maas und dessen Charakter fällt mir die Mahnung eines früheren Uni-Prof ein... "Wer als Normalo allzu politiker- oder promigeil ist, wird zwar zunächst gerne gesehen, aber zuletzt immer mit Watschen abgefertigt..."
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Den Überlebenden des Unglücks auf Madeira wünsche ich eine friedliche Heimkehr.!

18:17 von karlheinzfaltermeier

sehr gerne. wir finden ja nicht oft gehör

Aktionismus

Man braucht da weder den Minister noch den Botschafter vor Ort. Ein paar Konsularbeamte reichen. Der Rest ist Sache der portugiesischen Stellen...

Überzogene Reaktion

Ja, so ein Unfall ist tragisch. Und die Angehörigen der Opfer haben mein Beileid.

Aber insgesamt ist mir doch ein bischen viel Aufsehens darum. Da war ein Unfall, davon gibt es täglich hunderte. Und da sterben, auch täglich, mehrere Menschen bei einem Unfall. Wieso wird denn dann hier ein Krisenstab eingerichtet? Was tut der eigentlich? Und kann das nicht das Reiseunternehmen übernehmen?

Flugbereitschaft? Mal abgesehen, dass evtl. Angehörige sicherer mit einem Linienflug unterwegs sind, kostet doch die Flugbereitschaft Millionen! Oder nicht? Und Herr Maas fliegt dahin?!? Hat der nichts wichtigeres zu tun? Offenbar ja nicht.

Und liebe ARD. Einen Brennpunkt? Ist schon Sommerloch?!?

Ich...

bin erst einmal in meinen Gedanken und Gebete bei den Hinterbliebenen der Opfer von Madeira.
Ich verstehe aber nicht das in Portugal die Flaggen auf Halbmast wehen. Wenn so viele Opfer aus Deutschland stammen verstehe ich nicht das die Flaggen auf dem Reichstagsgebäude in Berlin ebenfalls auf Halbmast gestellt wird.

@TrautSich

Was jetzt?
Bei der Notre-Dame regen sich alle über einen fehlenden Brennpunkt auf, wenn deutsche Urlauber um Leben kommen und einer gebracht wird auch. Schon irre irgendwie...

Purer Aktionismus

Die Reise des Herrn Maas betrachte ich als klassischen Aktionismus. Die Umfragewerte der SPD sind ja im Keller. Offenbar greift man mittlerweile nach jedem Strohalm. Wieder einmal wird ein Ereignis für politische Zwecke mißbraucht.

Bitte kein Politikerschaulaufen

Da stimme ich Ihnen zu. Aber genau das macht Herr Maas. Ich würde mich mit Sicherheit als Angehöriger eines Opfers nicht über diesen Besuch freuen. Ich finde seine Anwesenheit peinlich. Zumal kaum ein anderer Politiker so frei von Feingefühl und Empathie ist wie unser Außenminister.

Belastend

Für die verletzten Personen ist die Verletzung selbst doch schon schlimm genug. Dann kommt zu der Verletzung auch noch ein Maas vorbeigeheuchelt. Das ist echt belastend.

@MSCHM1972

"Ich verstehe aber nicht das in Portugal die Flaggen auf Halbmast wehen. Wenn so viele Opfer aus Deutschland stammen verstehe ich nicht das die Flaggen auf dem Reichstagsgebäude in Berlin ebenfalls auf Halbmast gestellt wird."

???

RE:Werte-Wärter

"Ich denke außerdem, dass ein Flugzeug der Luftwaffe die Verstorbenen nach Deutschland holen sollte."

Ich schließe mich ihrer Forderung an, da bei der großen Anzahl von betroffenen Menschen, einen Rahmenzur Tauer für die Angehörigen zu finden, der dieser Situation angemessen und würdig ist.
Zudem gehört der Außenminster Maas genau dorthin wo er steht: An der Seite der Angehörigen, in diesen schweren Stunden !!!

Gruß Hador

@andererseits

...immer wieder passend, Ihre Anmerkungen zu den anderen Kommentatoren! Daumen hoch!

Fishing for compliments

Es dreht sich mir den Magen um, wenn ich erfahre, dass ein Wichtigtuer ein Unglück für seine mediale Aufmerksamkeit instrumentalisiert. Ich denke, niemand der Angehörigen braucht Herrn Maas in diesen schweren Stunden. Aber reflexartiges überreagieren war schon immer in der DNA dieses Politikers verankert. Ich verstehe nicht, wie sich ein Politiker frei von jeder Emotion hier schon wieder aufdrängen muss. Nur die Gier sich in den Vordergrund zu stellen. Aber daran liegt es eben: Feingefühl gehört nicht zu seiner DNA.

Wenigstens bekommt er so wieder ein paar Bilder ...

... wenn es schon keine Deutsche Außenpolitik gibt, braucht der Minister wenigstens Bilder ... sei es als gestrandetes Opfer der Flugbereitschaft einsam auf dem Runway ... oder respektlos aufgedrängt den trauernden Angehörigen.
.
Peinlich dieser Minister.

RE:andererseits

Herzlichen Dank für ihren Kommentar !

Es ist schon widerlich, wie hier in dieser Situation zu diesem Thema den so manchem Foristen nichts anderes einfällt, als über die Anteilnahme von Herrn Maas für die Anghörigen zu hetzen.

Beste Grüße und nochmals "Danke"!

Hador

19:36 von Bumerang69

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, wenn mir das erlaubt wird!

Unglück im Urlaub

den Angehörigen mein Beileid! Aber wäre ich ein Verletzter, wäre Maas der Letzte, den ich sehen wollte. Haben die Angehörigen und Verletzten da kein Mitspracherecht und keine Möglichkeit, sich solcher Vereinnahmung zu wehren?

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