Ihre Meinung zu: Probleme bei N26 größer als bekannt

17. April 2019 - 14:07 Uhr

Die Masche: Kriminelle kapern unbemerkt Online-Bankkonten und nutzen diese für Geldwäsche. Nach Recherchen von NDR und "SZ" sind Hunderte Konten der Onlinebank N26 betroffen.

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Kommentare

Die Kommunikation ist in er

Die Kommunikation ist in er Tat verbesserungswürdig. Auch die angezeigten Informationen, etc.. Allerdings muss man hier sagen, dass andere Banken nicht besser sind. Gerade sowas wie Überweisungsbetrug ist eine lukrative Masche und so manche Institute decken das sogar, da sie sonst selbst wegen fehlender Prüfung haften müssten. Mir sind aus eigener Erfahrungen Fälle bei Sparkassen bekannt. Ermittelt wird auch nur halbherzig, immerhin sind es meist geringe Summen (unter 200 Euro). N26 scheint hier meinem Eindruck nach nicht besonders zu sein. Es war dort anfangs leichter als bei der Konkurrenz ein Konto zu eröffnen, aber inzwischen geht das vielen "etablierten" Banken genauso. Und auf Betrüger und Fake-Stellenangebote hereinzufallen (und dann gutgläubig oder aus Raffgier bei Geldwäsche mitzumachen) hat mit der Bank sogar gar nichts zu tun, sondern nur mit dem Nutzer.

Seriös ist das Geschäftsverhalten an vielen Stellen bei N26 nicht, aber in dem Fall scheint es kein spezielles Problem.

Kein Kavaliersdelikt.

Das ist ja unerhört das man bei der Onlinebank N26 Konten kapern und benutzen kann. Die kann jedoch nur so sein wenn es IN der Bank Mitwisser und Täter gibt. Dies sollte auch strafrechtliche Konsequenzen für die verantwortliche Mitarbeiter in der Führung der Bank haben. Bei einer amerikanischen Großbank wo n u r zusätzliche Konten ohne Wissen des Kontoinhabers angemeldet wurden ist der höchste Manager entlassen worden. Wirtschaftskriminalität ist in Europa immer noch ein Kavaliersdelikt.

Das Internet ist Neuland

Wie Frau Merkel schon einmal angemerkt hat, ist dies wohl ein sehr verbreitetes Problem innerhalb Deutschlands.

Natürlich ist Geldwäsche und Identitätddiebstahl kriminell, wenn man seine Daten aber verschenkt liegt der Fehler doch in keinster Weise bei dem Anbieter.
Ich verstehe nicht wie auch hier die Schuld bei n26 gesucht wird, wenn die "Opfer" des Betrugs auf solch einfache Tricks hereinfallen.
Wenn ich meine Identität einfach Preis gebe bin ich selbst Schuld.
Wenn ich ein Foto meiner Kreditkarte inklusive Kartennummer online stelle und jemand die Karte zur Zahlung nutzt, sucht auch keiner die Schuld beim Anbieter, sondern bei mir wegen der Fahrlässigkeit im Umgang mit meinen Daten.
Ich kann die Kritik am Anbieter nicht nachvollziehen, wer nicht dazu in der Lage ist das Internet zu nutzen sollte die Schuld bei sich suchen und nicht mit der limitierten Fähigkeit einen Shitstorm starten.

P. S. Ohne das man auf Phishing reinfällt können auch 80.000 € nicht geklaut werden.

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