Kommentare

Deshalb spende ich nichts.

Deshalb spende ich nichts. Mein Beitrag ans Finanzamt reicht völlig aus.

Sinnvoll?

Ich finde es toll, wie sich die Polizei einsetzt. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es mit der Justiz anders aussieht. Terroristen wie etwa der Leibwächter von Bin-Laden können sich in Deutschland extremistisch betätigen, leben von Steuergeldern und sind im Regelfall von der deutschen Justiz perfekt geschützt. Deutschland scheint mir ein Paradies für - speziell islamistische - Radikale geworden zu sein. Ähnlich scheint es mit kriminellen Clans zu sein. Auch diese breiten sich ja wie ein Krebsgeschwür aus. Immer wieder wird von Razzien berichtet. Von Urteilen wird wenig bis gar nicht berichtet. Schade.

"Im Bericht des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes für 2017 ist von intensiven Kontakten zwischen beiden Vereinen die Rede. Bei Ansaar wurden dem Bericht zufolge zudem "intensive Kooperationen mit anderen Personen der extremistisch-salafistischen Szene" beobachtet"

Das größte Problem ist meiner Ansicht nach, dass der Zusammenhalt und die "Vernetzung" innerhalb solcher ideologisch verblendeter und von machtgierigen Menschenverächtern angeführter Kreise (die um ihre perversen Ziele zu erreichen der Effektivität halber bevorzugt auf religiös verbrämte Gehirnwäsche setzen) weitaus größer ist als innerhalb der Zivilgesellschaft ("Dies deute darauf hin, dass Ansaar International in der extremistischen Szene ein Vakuum fülle, ...").

...als nächstes müsste...

Sicherlich ein richtiger und längst überfälliger Schritt denn ich denke das sich die entsprechenden Netzwerkstrukturen schon gefestigt haben? Als nächstes müssten die Moscheen überprüft werden wo im Ausland ausgebildete Imame teilweise Ihr Unwesen treiben? Mit Unwesen meine ich die Verbreitung salafistischer Hasspredigten wozu einige dieser "Herren" neigen denn diese sind zweifelsfrei staats- und demokratiegefährdend. Meiner Meinung nach dürften deshalb ausschließlich nur in Deutschland ausgebildete Imame öffentlich predigen.

um 12:46 von Superschlau

>>"Deshalb spende ich nichts. Mein Beitrag ans Finanzamt reicht völlig aus."<<

.... wenn ich daran denke das der deutsche Arbeitnehmer nach Belgien die zweithöchste Steuerlast in der EU zu stemmen hat, muss ich Ihnen recht geben (Finanzamt).

13:06, Whatever007

>>Terroristen wie etwa der Leibwächter von Bin-Laden können sich in Deutschland extremistisch betätigen, leben von Steuergeldern und sind im Regelfall von der deutschen Justiz perfekt geschützt.<<

Dem Mann war leider nichts von dem, was ihm nachgesagt wurde, nachzuweisen. Urteil auf Verdacht gibt es in einem Rechtsstaat nicht.

>>Deutschland scheint mir ein Paradies für - speziell islamistische - Radikale geworden zu sein.<<

Deutschland ist ein Paradies für jeden, dem nichts nachzuweisen ist.

>>Ähnlich scheint es mit kriminellen Clans zu sein. Auch diese breiten sich ja wie ein Krebsgeschwür aus.<<

Der Eindruck entsteht aufgrund der Berichterstattung. In Wirklichkeit haben wir aber kein größeres Problem mit organisierter Kriminalität als vor dreißig Jahren.

>>Immer wieder wird von Razzien berichtet. Von Urteilen wird wenig bis gar nicht berichtet. Schade.<<

Dann lesen Sie mal die Berliner Lokalpresse. Beispielsweise.

13:26, eine_anmerkung

>>Sicherlich ein richtiger und längst überfälliger Schritt denn ich denke das sich die entsprechenden Netzwerkstrukturen schon gefestigt haben? Als nächstes müssten die Moscheen überprüft werden wo im Ausland ausgebildete Imame teilweise Ihr Unwesen treiben? Mit Unwesen meine ich die Verbreitung salafistischer Hasspredigten wozu einige dieser "Herren" neigen denn diese sind zweifelsfrei staats- und demokratiegefährdend. Meiner Meinung nach dürften deshalb ausschließlich nur in Deutschland ausgebildete Imame öffentlich predigen.<<

Sie rühren alles durcheinander und stellen Moslems unter Generalverdacht.

Natürlich werden Moscheen, die dem salafistischen Spektrum zuzuordnen sind, überwacht.

Die DITIB-Moscheen gehören aber nicht dazu. Erdogan ist kein Salafist. Der steht den Moslembrüdern nahe, und die sind mit den Salafisten verfeindet.

Die Szene ist sehr zersplittert. Man wird deswegen der Sache nicht Herr, indem man einfach alles gleichsetzt.

Meine Normalo-Meinung...

Weil betroffene Akteure sich in DE allzuleicht auf andere, fragwürdige oder gar illegale Aktivitäten verlagern können, halte ich staatliche Maßnahmen wie Razzien in diesen Fällen für eher kontraproduktiv. Für einzig sinnvoll und wirksam halte ich die konsequente Austrocknung = Beseitigung der praktischen Ansatzpunkte für Islamisten innerhalb der deutschen Gesellschaft (von gewissen Moscheen bis hin zum Vereins-Zulassungsrecht muslimischer Kultur- u. Hilfsvereine).
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Mit dieser Meinung allerdings gerät man in DE sehr schnell auf "brennendes Eis"... zumeist entzündet sogar von "friendly Fire"...
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Um von manchen nicht mutwillig falsch verstanden zu werden: Als internationaler Kaufmann mit traditionell guten Beziehungen in den Orient habe ich gar nichts gegen Muslime, die auch in Europa ihren Glauben praktizieren. Aber ich bin strikt gegen eine Westausbreitung des Islam als Gesellschaftsideologie mit okkupativen Intentionen.!

12:46, Superschlau

>>Deshalb spende ich nichts. Mein Beitrag ans Finanzamt reicht völlig aus.<<

An islamistische Organisationen spende ich ganz gewiss nichts.

Aber was hat das jetzt genau mit dem Finanzamt zu tun?

Kleiner Tip: Spenden an gemeinnützige Organisationen können Sie von der Steuer absetzen.

Unsere tägliche Razzia gib uns heute

Täglich werden wir nun überschwemmt von
Nachrichten über irgendwelche Razzien.

Gerazzt - oder wie das so heißt - wird seit
dem Auffliegen der staatlichen Sicherheits-
fachbehörden und -fachkräfte z.B. in Sachen
NSU, Amri etc. gegen so ziemlich alles.

Ist das nun die Erfolgsstory gegen das
staatliche Totalversagen in Zeiten der
Clans, der Flüchtlinge usw. ?

@ 13:06 von Whatever007

>> Sinnvoll? [...] Deutschland scheint mir ein Paradies für - speziell islamistische - Radikale geworden zu sein. Ähnlich scheint es mit kriminellen Clans zu sein. Auch diese breiten sich ja wie ein Krebsgeschwür aus. Immer wieder wird von Razzien berichtet. Von Urteilen wird wenig bis gar nicht berichtet. Schade. <<
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... weil es solche Urteile schlichtweg nicht gibt... aus sehr unterschiedlichen Gründen und fast nie öffentlich kommuniziert... und weil Ottonormalbürger die Begründungen zumeist nicht nachvollziehen können - und kopfschüttelnd zurückbleiben... und insofern leichte AfD-Beute werden...

13:48, Zwicke

>>Aber ich bin strikt gegen eine Westausbreitung des Islam als Gesellschaftsideologie mit okkupativen Intentionen.!<<

Etwas verschwurbelt ausgedrückt. Wahrscheinlich reden Sie schlicht vom Islamismus. Der ist nämlich im Gegensatz zum Islam eine Ideologie.

Aber glauben Sie denn wirklich, diese Ideologie wäre über einen gewissen, eng begrenzten Kreis hinaus bei uns attraktiv?

Sollte das so sein, dann scheinen Sie an die Atrraktivität des freiheitlichen, säkularen Gesellschaftsmodells nicht so richtig zu glauben.

Das fände ich schade.

Denn dieses Gesellschaftsmodell lebt nicht von der Abgrenzung gegen andere, sondern von der positiven Identifikation der Bürger mit ihm.

Abgrenzen, das tun die Rechten und die Islamisten. "Wir" gegen "die anderen".

13:57, Zwicke

>>@ 13:06 von Whatever007
>> Sinnvoll? [...] Deutschland scheint mir ein Paradies für - speziell islamistische - Radikale geworden zu sein. Ähnlich scheint es mit kriminellen Clans zu sein. Auch diese breiten sich ja wie ein Krebsgeschwür aus. Immer wieder wird von Razzien berichtet. Von Urteilen wird wenig bis gar nicht berichtet. Schade. <<
_
... weil es solche Urteile schlichtweg nicht gibt.<<

Bitte behaupten Sie doch nicht solch einen hanebüchenen, leicht zu widerlegenden Unsinn.

Natürlich werden Täter aus der organisierten Kriminalität verurteilt.

13:57 von Zwicke

Zitat:".. weil es solche Urteile schlichtweg nicht gibt... aus sehr unterschiedlichen Gründen und fast nie öffentlich kommuniziert... und weil Ottonormalbürger die Begründungen zumeist nicht nachvollziehen können"
Könnte es vielleicht sein, dass der von Ihnen genannte "Ottonormalbürger" die Aufgabe eines Gerichts und die Regeln, die zu einer Verurteilung führen, nicht nachvollziehen kann? Ich jedenfalls bin froh, dass deutsche Gerichte aufgrund von Beweisen und nicht aufgrund von Mutmaßungen urteilen.

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