Kommentare

"Regierungstreue" Truppen

Ich vermute, dass bei überzeugendem Auftreten der LNA die sogenannten regierungstreuen Truppen zu Haftar überlaufen.

Der Feind Haftars ist nämlich nicht die lasche "Regierung",sondern die verschiedenen islamistischen Milizen. Zur Bekämpfung dieser gehört eine ordentliche Truppe unter einem Kommando, welches sich glaubhaft zu Libyen bekennt und nicht irgendwelchen ideologischen, religiösen oder clangebundenen Bindungen unterworfen ist.
Im Übrigen irrt die UNO gewaltig zu meinen hier wäre was politisch zu lösen. Solange Kaida und co sich hier ausbreiten, und Clans meinen sie wären sich selbst genug und unterwerfen sich nicht einem Staat, solange gibts keinen politischen Frieden.

Im Übrigen steht Ägypten Modell, seine Gastarbeiter wurden von Islamisten gemeuchelt, dass vergisst Sisi nie !!! Und das erwarten die Ägypter von ihrem Staat.

Schlussspurt zur gesamt Beherrschung vom Libyen

Chalifa Haftar setzt zum Schlussspurt zur gesamt Beherrschung vom Libyen an.
Die Frage ist nur, mit dem Einverständnis der VSA?
Oder nicht.
Die UN ist für die VSA eben nur die UN, sowie der Internationale Gerichtshof.
Die VSA haben ja offiziell ihre Truppen aus Libyen abgezogen.

Um das zu verstehen, muss man erst den Werdegang des Chalifa Haftar sehen.

1969 Putschte Chalifa Haftar mit Gaddafis erfolgreich[gegen König Idris von Libyen.
War dann Kommandeur von libyschen Interventionstruppen im Tschad.
1987 scheiterte die Intervention und er wurde gefangen genommen.
Im gleichen Jahr wurde er mit einer CIA Mission befreit, und von der CIA nach VSA gebracht.
Er sagte sich von Gaddafi los, wurde VSA Bürger und war für die CIA tätig.
1996 beteiligte er sich an einem erfolglosen Umsturzversuch gegen Gaddafi.
Er kehrte 2011 nach Libyen zurück und unterstützte den Aufstand gegen Gaddafi.
Nach dem Sturz Gaddafis sollte Chalifa Haftar 2011 als Oberkommandant die Streitkräfte seines Lande

Seit 2011 Diktator Muammar

Seit 2011 Diktator Muammar al-Gaddafi mit westlicher Hilfe gestürzt wurde,
.
was hat sich seither geändert ?
vorher war die Machtfrage geklärt
jetzt streitet man darüber
auf dem Rücken der Bevölkerung
gefragt wurden sie davor nicht und jetzt

Es ist ein Drama, was sich jetzt wieder abspielt!

Die Menschen sind doch seltsam. Da kommt ein selbsternannter General und alle rennen ihm nach. Ist ja kein Einzelfall. Sitzen wir immer noch, interlektuell gesehen, in einer Höhle mit einer Keule unterm Arm? Das ist doch ein gewaltiger Gendefekt, der sich über Generation nicht herausgezüchtet hat.

Politiker?

was ist denn der qualitative Unterschied zwischen dem als Diktator bezeichneten früheren Machthaber und dem jetzigen Anführer einer Militärdiktatur, den Sie als "Politiker" bezeichnen?
Wurde er denn demokratisch gewählt?

Endlich mal ein Artikel ohne das Wort "Bürgerkrieg"...

Haftar rückt vor. Amerika, wo er lange lebte, zieht sich zurück. Macron fliegt nach Ägypten, wo Haftars Waffen und das Geld herkommen (zumindest örtlich) - nichts Genaues weiß man nicht. Frankreich ist schließlich die alte Kolonialmacht. Und dann ist da noch jede Menge Öl. Zu Gadaffis Zeit hatte die deutsche Wintershall mal Förderanlagen und Verträge.

Amerika oder Frankreich vertreten anscheinend ganz andere Interessen als Deutschland oder Italien oder die Uno. Ich glaube nicht, dass die alle wirklich hinter der sog. "Regierung" stehen. Überm Tisch wird zwar fleißig weiter gelächelt. Aber drunter bluten die Schienbeine.

Gaddafi mit westlicher Hilfe gestürzt wurde

Der Wertewesten hat ganze "Arbeit" geleistet.
Danke, an die USA und NATO, es werden wohl die nächsten nach Deutschland kommen.

Stabilität wiedergewinnen

Der Sturz von Gaddafi hat Libyen destabilisiert. Das Land wurde gespalten und Islamisten konnten das Machtvakuum für sich nutzen.

Wenn Haftar das gesamte Land einigen kann, kann die Stabilität wieder zurückgewonnen werden. Wichtig ist eine starke Regierung als Schutz vor Islamisten. Haftar kann diesen Schutz bieten weil er dem Westen zugewandt ist und nicht dem Islamismus verfallen ist.

Zu der Sache warnt n-tv.de vor einem neuen Ölkrieg!!

Was das hier angeht:

Während Haftars Truppen Erfolge melden, haben Anhänger der Regierung in Tripolis eine Gegenoffensive angekündigt. Einheimische beginnen mit Hamsterkäufen, Ausländer werden in Sicherheit gebracht.

warnt n-tv.de, dass es mal wieder um ÖL und um einen Stellvertreter- Krieg geht, ausgelöst durch Haftar!!

https://www.n-tv.de/politik/Es-geht-um-Ol-article20952625.html

Mit ihrer jüngsten Offensive will die selbsternannte "Libysche Nationalarmee" die Hauptstadt Tripolis erobern. Aus den Kämpfen zwischen verfeindeten Milizen ist längst ein Stellvertreterkrieg geworden.

Als Reaktion auf den Vormarsch der Kämpfer des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar haben die Truppen der Einheitsregierung in Libyen eine Gegenoffensive gestartet. Mit der Offensive sollten "alle Städte" von "unrechtmäßigen Kämpfern befreit" werden, sagte der Sprecher der Regierungstruppen, Mohamad Gnunu, in der Hauptstadt Tripolis.

Macht die Augen auf!!

???

Nun ist der IS erstmal fast besiegt und schon kommt das nächste? Wo soll das enden?

n-tv.de warnt vor Waffenlieferungen aus der Tuerkei

Außerdem warnt n-tv.de vor Waffelieferungen aus Katar und der Tuerkei an die Mitglieder der Gegenoffensive:

https://www.n-tv.de/politik/Es-geht-um-Ol-article20952625.html

Experten weisen darauf hin, dass die LNA aus Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten militärische Unterstützung erhält. Derweil erhalten Haftars Gegner wie die Milizen aus Misrata und Zawiya nach Meinung vieler Beobachter Waffen aus der Türkei und Katar. Es liegt schon lange nicht mehr in libyscher Hand, den Krieg zu beenden.

Dass heißt:
beide Seiten muessen unverzueglich entwaffnet werden!! Es geht nur auf politischer Ebene und die Saudis sind gut beraten sich in Libyen rauszuhalten!

Offenbar hat auch die Tuerkei bei der Sache ihre Finger im Spiel und es geht - wie so oft - mal wieder um Öl. Und immer da wo es um Öl geht, hängen auch die USA und die EU-Kommission mit drin, weil es um billiges Öl fuer die EU geht.

Was macht die Nato?

Es war vor 8 Jahren, als die viel gelobte Nato insgesamt 7.587 Bombenangriffe auf Libyen flog, laut eigener Statistik. 2011. Natürlich nur, um humanitär zu sein. Und Nato Staaten wie Frankreich bombten Libyen auch. Man wollte den Menschen mit Bomben helfen. Aber irgendetwas stimmte daran nicht. Der Staat wurde zerstört und Libyen lebt seitdem im ständigen Chaos. Ob es wirklich so gut für die Menschen war, ihren Staat zu zerstören?

Haftiar ist die Hoffnung für lybien

Lybien besteht aus Stämmen, deren einzige Gemeinsamkeit der Hass aufeinander ist. In einer solchen Gemengelage, nicht untypisch für den arabisch-muslimischen Kulturraum, ist jemand wie Haftiar ein echter Hoffnungstrager.
Schließlich muss das Ziel lauten, das Land wieder zu einen. Damit wieder klar ist, wer Empfänger von Schmiergeldzahlungen ist.

Nachwehen der Kolonialzeit

Viele Länder dieser Welt wurden in ihren Grenzen von den Kolonialmächten festgelegt, und auch in diesen Grenzen gehalten. Vielleicht ist es ein normaler, längst überfälliger Prozess, den wir hier beobachten: die Klärung der Verhältnisse und die Stabilisierung des Landes. Wahrscheinlich ist alles besser als die durch den arabischen "Frühling" erzeugte Situation. Dieser "Frühling" war ja wohl eher ein Desaster. Zwar wird hier erst einmal kaum eine Demokratie entstehen. Mir scheint aber, das Demokratie nicht in allen Ländern "einfach so" und von Anfang an funktioniert. Das galt auch für Deutschland: erinnern wir uns, worin der erste Demokratie-Versuch in Deutschland mündete: dem Hitler-Regime.

Die UNO?

Was davon zu halten ist kann man an Hand der Geschichte zum Jahrestag des Völkermordes in Ruanda nachvollziehen.
Gaddafi war so "nützlich" bis er wohl merkte selbst nur ein Wegzeug für andere Interessen zu sein. Er war ganz sicher kein Heiliger aber am Ende wird es wieder so kommen wie es immer war. Ein verwüstetes, sich selbst überlassenes Land, ein Bürgerkrieg und von Nichts wissende und handelnde Staaten die dieses Land für ihre Interessen nicht mehr brauchen.

Jedes Mal wenn ich über Libyen die Zeilen

wie "Angst vor Eskalation oder Angst vor Einmarsch oder Angst Gewalt" lese, habe ich das Gefühl nur noch zwischen zwei Emotionen zu wählen. Entweder den Mageninhalt zu entleeren oder zu lachen.

Da hat die NATO ihr dummes Spiel mal wieder gespielt und Libyens Machthaber zerbombt. Alle unsere "tollen" und zwangsfinanzierten Medien feierten den NATO Angriff als zwingend erforderlich. Kaum ein Medium, geschweige unsere ÖR, interessierte es, wie der Plan für [danach] aussah. Es reichte, dass man den Knochen warf "wir haben da eine Handvoll Libyer, die unseren Angriff ganz toll finden".

Jetzt ein paar Jahre später kommen die Medien mit diesen irrsinnigen Überschriften.

WAS soll der Unsinn? Es war doch selbstverständlich, das genau das eintreten würde. Warum jetzt dieses Theater?

Unmöglich! Da wäre mir ein Bericht über die Anzahl Sesam auf dem Brötchen lieber, weil da tatsächlich ein Ergebnis herauskommen könnte, das nicht zu erwarten war.

Besser

Alles ist glaube ich besser als die jetzige Situation. Seit 2011 regiert in Tripolis eine Mischung aus Theater, Milizen, Terroristen und Schlepperbanden.
Der General könnte Stabilität und endlich Sicherheit bringen.

Der Westen soll nicht jammern

Die Amis, Nato und Europa - insbes. Frankreich und Großbritannien - haben sich dieses Chaos selbst zuzuschreiben als sie 2011 ohne Not den libyschen Staatschef Gaddafi vernichteten. Es ist der Treppenwitz der Geschichte wenn die Nato - insbes. die USA und Frankreich - auf Deeskalation drängen und Vergeltung androhen. Waren doch diese beiden Staaten maßgeblich mit der Ermordung Gaddafis und der Bombardierung dieses bis dahin friedlichen Staates verantwortlich. Wäre Gaddafi noch an der Macht, dann hätten wir das Flüchtlingsproblem nicht in dem jetzigen Ausmaß.

Die aufgepfropfte 'Regierung'

Die aufgepfropfte 'Regierung' Libyens ist de facto machtlos. Die Milizen, die sich Hafter entgegenstellen, tun das nicht, um al-Sarradsch zu verteidigen, sondern haben nur ihre eigne Machtbasis im Auge. Ohne einheitliche, wirklich das gesamte Land kontrollierende Macht, wird Libyen nicht zur Ruhe kommen. Hafter ist 75. Sollte er an die Macht kommen, wird das nicht ewig dauern. Immerhin wird er von einer recht diversen Staatengruppe diskret oder auch weniger diskret unterstützt. Darunter Ägypten, die Emirate, Russland und Frankreich.

Viele Interessenten .......

"Doch in Wirklichkeit gibt es viel zu viele äußere Kräfte, die ihre Interessen in Libyen durchsetzen wollen. Kräfte im Nahen Osten und in Nordafrika, aber auch in Europa."

Sehr geehrter Herr Blaschke . Ich denke , sie haben den wichtigsten Interessenten vergessen , den Haupt - Unterstützer des sogenannten "arabischen Frühling " aus Nordamerika .
Libyen ist ein Ölreiches Land und geht es um Öl kennt diese Macht keine Skrupel .
Interessante Lektüre hierzu : "Öl regiert die Welt " von Joachim Joesten aus 1958 .
Die Zeitgeschichte bestätigte seine Analysen .
Darum mussten Hussein und Gaddafi sterben , ein anderer sogenannter Tyrann entkam durch unerwartetes Eingreifen einer Regionalmacht dem Tribunal der gesponserten Aktivisten .

Ich frage mich eigentlich,

Ich frage mich eigentlich, warum man Libyen nicht Schutz anbietet... (an Haftar gerichtet). Es gibt ja so viele Präzedenzfälle, wo man militärisch Präsenz gezeigt hat - aber da fällt mir auf, da geht es dann wie in Afrika um Bodenschätze (Uran für Frankreich), Öl oder Geopolitik für USA, ...

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