Ihre Meinung zu: Wahlkampf in Israel: Netanyahu hofft auf die nächste Krönung

6. April 2019 - 10:53 Uhr

Im Wahlkampf inszeniert sich Israels Premierminister Netanyahu als erfolgreicher Staatsmann. Er befindet sich aber gleichzeitig in der schwersten Krise seiner Karriere. Von Benjamin Hammer.

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Kommentare

Erschreckend die Parallelität...

...nicht nur zwischen den Rede- und Denkweisen von Netanjahu und Trump.
Wohl auch deshalb verstehen sich die Beiden auch so prächtig.

Netanyahu Krönung

Mir wird klar und deutlich bewusst wie damals dieser Mann den damaligen
MP Israels Rabin angegriffen hat und zu seiner
Ermordung aufgerufen hat!
Selbst der Israelische Inland Geheimdienst
hat davor gewarnt! Die ARD sollte mal die
Dokumentation der ehemaligen Chefs zur
Hauptsendezeit bringen und nicht um kurz
vor Mitternacht! Rabin war Generalstabschef
der Armee und bestimmt kein Verräter!
Er hat ja selbst Personenschutz abgelehnt
weil es sich verbietet nach dem Gesetz eigene
Landsleute zu töten! Hier lag die Fehleinschätzung Rabins.
Für den Nahen Osten bedeutet das inzwischen 23 Jahre verlorene Zeit für den Frieden! Das politische Werk Rabins ist fast
verloren! Selbst Dajan war klar das es Frieden geben muss! Mit Netanyahu nicht.
Die Unterstützung Trumps bringt das Gegenteil! Der Frieden ist wichtig aber Vernunft unerreichbar!

l

Etwas polemisch ausgedrückt könnte man sagen:

Wenn Netanjahu gewinnt, gewinnt die Hamas, die alles in ihrer Macht stehende veranlasste um Netanjahu Stimmen zu verschaffen.
Irgendwie scheint es als bräuchten sich beide gegenseitig und den köchelnden Konflikt, um sich an der Macht zu halten.

Rechte Regierungen unter sich

Ein großer Nachteil, den ein weit rechts stehender US-Präsident wie Trump nun einmal hat, ist die Unterstützung für rechte Strömungen in Israel und für Netanyahu. Beim liberalen Präsidenten Obama ist die ultrarechte Haltung Netanyahus abgeblitzt.

@ schutzempfohlener um 12:01 Uhr

Ihre Verknüpfung von Netanyahu und Hamas ist nicht von der Hand zu weisen.

11:43 von harry_up

Erschreckend die Parallelität...

...nicht nur zwischen den Rede- und Denkweisen von Netanjahu und Trump.
Wohl auch deshalb verstehen sich die Beiden auch so prächtig
///
*
*
Die vorsichtige Berichterstattung lässt vermuten, das Netanjahu also als erster wiedergewählt wird?

Ich bin dafür,.......

daß Netanyahu der künftigen Regierung vorsitzt, als absolut integrer, moralischer Politiker!

Antisemitischer Kommentar

„In Deutschland wäre die Kanzlerin in so einem Fall wohl längst zurückgetreten.“

Der Kommentator reproduziert antisemitische Vorurteile vom falschen, nicht rechtschaffenden Juden der von seiner Gemeinschaft toleriert wird weil diese den Korruptionsverdacht als normal akzeptieren. Dem gegenüber wird die Kanzlerin und Deutschland als moralisch höherstehend dargestellt. Wäre Merkel wie Netanyahu wäre sie längst zurückgetreten. Die Deutschen würden so ein falsches Spiel nicht tolerieren. Sie seien rechtschaffend.

Dabei bezieht sich der Kommentator lediglich auf seine spekulative Phantasie und offenbart sein negatives Bild von den Bürgern Israels und sein überhöhtes Selbstbild.

Wäre gut

wenn Er verschwindet, aber es wird wohl allseitig dafür gesorgt das es nicht passiert.
Mein Eindruck zumindest.
Wäre es ein anderes Land, hätte die Presse lange andere Dinge berichtet und gefordert.
Alles wie immer.

Nur Schattierungen von blau-weiss

Fairerweise sollte man hinzufügen, dass das gesamte linke Spektrum in Israel (wo Merkel schon als "radikale Linke" gelten würde) es nicht schafft, eine überzeugende Alternative zu Netanjahu zu bieten. Auch Gantz kann eigentlich nur als Ex-General punkten, und sein Programm ist genauso blau-weiß (eine Anspielung auf die isrealischen Nationalfarben) wie das der Rechten auch.

Für keine der relevanten, mehr oder weniger linken Parteien kommt auch nur entfernt in Frage, sich mit einer der arabischen Parteien einzulassen. Zwar sind fast 20% der Israelis (Palästinenser nicht gezählt!) Araber, womit sie eigentlich mindestens so viel Gewicht haben sollten wie die Ultraorthodoxen, eine Koalitionsaussage wäre aber für jede der größeren jüdischen Parteien ruinös.

Rechts gegen Links

Die Regierungsbildung in Israel ist immer schwierig, weil es so viele Splittergruppen gibt. Immerhin bewerben sich jetzt wieder 47 Parteien um die Stimmern der Wähler, davon 36 Neugründungen. Wer letztlich Präsident wird, wird sich an der politischen Ausrichtung Rechts oder Links entscheiden. Es werden wohl weit mehr Parteien ins Parlament gewählt als in unserer Bundesrepublik. Und wie schwierig dann die Regierungsbildung wird, konnten wir sogar hier im Oktober 2018 erleben, als nicht einmal drei Parteien eine Übereinstimmung fanden. Insofern ist das Ergebnis offen und auf jeden Fall spannend.

Erschreckend die Parallelität...

Egal wer die Wahl gewinnt.
Die vorsichtige Berichterstattung ist ein deutsches Markenzeichen bei der Berichterstattung und Bewertung der israelischen Regierung.
Also machen sie sich keine Gedanken, egal wer gewählt wird.

@Jürgen Schwank 11:44

In diesem Zusammenhang müsste auch an die Regierungsphase von Ehud Barak erinnert werden. Er bemühte sich sehr um den Friedensprozess gemeinsam mit Clinton, 2000 (Camp David), und war sogar bereit, die Hälfte Jerusalems den Palästinensern zu übertragen. Das hat Arafat abgelehnt, er wollte das gesamte Jerusalem. Unmittelbar nach dem Treffen, das letztlich ergebnislos endete, erklärte Arafat die 2. Intifada. Angeblich wegen des Besuchs von Ariel Sharon auf dem Tempelberg, tatsächlich aber weil er sich von der politischen Diplomatie in eine Entscheidung gedrängt sah, die er nicht treffen wollte. Gerade dieses Camp David Treffen und später die Freigabe des Gazastreifens, mit den bekannten Folgen, waren der Grund dafür, dass Israel politisch nach Rechts umschwenkte. Und, wie bereits im Forum geschrieben, die Unversöhnlichkeit der Hamas (und Hisbollah) sind der Erfolgsgarant für "Bibi" Netanyahu.

@ Initiative Neue...

Zitat um 13:09 Uhr : "Der Kommentator reproduziert antisemitische Vorurteile"
__________________

Bei mir nicht!

Kritik an der israelischen Regierung und insbesondere an Netanyahu ist absolut notwendig und hat mit Antisemitismus nicht das geringste zu tun.

Wird aber sehr gern von gewissen Kreisen als Totschlagargument benutzt, um eine sachlich kritische Diskussion nicht aufkommen zu lassen.

13:09, Initiative Neue...

>>Antisemitischer Kommentar
„In Deutschland wäre die Kanzlerin in so einem Fall wohl längst zurückgetreten.“

Der Kommentator reproduziert antisemitische Vorurteile vom falschen, nicht rechtschaffenden Juden der von seiner Gemeinschaft toleriert wird weil diese den Korruptionsverdacht als normal akzeptieren. Dem gegenüber wird die Kanzlerin und Deutschland als moralisch höherstehend dargestellt. Wäre Merkel wie Netanyahu wäre sie längst zurückgetreten. Die Deutschen würden so ein falsches Spiel nicht tolerieren. Sie seien rechtschaffend.

Dabei bezieht sich der Kommentator lediglich auf seine spekulative Phantasie und offenbart sein negatives Bild von den Bürgern Israels und sein überhöhtes Selbstbild.<<

Ein klassischer Fall für die Umdeutung von Kritik an politischen Vorgängen zu Antisemitismus mittels spekulativer Unterstellungen.

Eigentlich mehr als durchsichtig.

Ärgerlich ist nur,daß dies Wasser auf die Mühlen derjenigen ist, die behaupten, "gegen Israel dürfe man nichts sagen".

Jürgen Schwark

Prima Kommentar!! wie Recht Sie haben. Mit diesem Bibi wird es niemals Frieden geben - hat er es doch selbst gesagt.

@ schutzbefohlener (12:01): Netanjahu gehört längst weg!

hi schutzbefohlener

Wenn Netanjahu gewinnt, gewinnt die Hamas, die alles in ihrer Macht stehende veranlasste um Netanjahu Stimmen zu verschaffen.
Irgendwie scheint es als bräuchten sich beide gegenseitig und den köchelnden Konflikt, um sich an der Macht zu halten.

stimmt schon. Unter Netanjahu wird es niemals Frieden zwischen Israel und den Palästinensern geben, nicht nur wegen dieser völkerrechtswidrigen Mauer:

http://tinyurl.com/y4c9ra8b
FAZ: Gerichtshof: Israel verstößt gegen Völkerrecht (AM 09.07.2004-21:19)

Israel hat mit dem Bau der Grenzmauer in den palästinensischen Gebieten gegen Völkerrecht verstoßen. Zu diesem Ergebnis kommt der Internationale Gerichtshof in Den Haag. Scharon will den Richterspruch ignorieren.

Auch deswegen gehört Netanjah längstens weg!! Auch ein Trump, ein Netanjahu und auch keine andere Regierung steht ueber internationalem Recht oder ueber dem Völkerrecht!

re klaus leist

" Es werden wohl weit mehr Parteien ins Parlament gewählt als in unserer Bundesrepublik. Und wie schwierig dann die Regierungsbildung wird, konnten wir sogar hier im Oktober 2018 erleben, als nicht einmal drei Parteien eine Übereinstimmung fanden."

Sehr schlechter Vergleich. Parteien in Deutschland tun sich sehr schwer mit der Koalitionsbildung, weil beim Wahlvolk jeder diesbezügliche Kompromiss als "sich verbiegen", "seine Prinzipien verraten" diskreditiert wird.

In Israel werden Koalitionen sehr pragmatisch gebildet. Jede Partei kriegt was ab, was den eigenen Apparat und die eigene Klientel befriedigt. So ein "mit denen niemals zusammen" gibt es nicht. Ausgenommen die arabischen Parteien, die grundsätzlich nicht an der Regierung beteiligt werden.

@schutzbefohlener

Die Hamas gibts nicht seit einem Netenyahu, sondern seit dem Konflikt und wenn es mal gelöst würde, dann würde die Hamas entweder aufgelöst oder zu einer legal berechtigten Partei bei Wahlen werden. So lange es keine echten Friedensverhandlungen gibt, wird es auch kein Frieden geben. Beide Seiten sollten vor allem Zivilisten nicht angreifen.

@ wenigfahrer (13:14): vollumfänglichste Zustimmung

hi wenigfahrer

Ich kann Ihnen nur vollumfänglichst zustimmen:

Wäre gut wenn Er verschwindet, aber es wird wohl allseitig dafür gesorgt das es nicht passiert.

stimmt irgendwie.

Mein Eindruck zumindest.

Meiner auch. Die Bundesregierung kuscht viel zu viel vor Israels Regierung Netanjahu. Wohl wegen dieser "Staatsräson". Wann ist endlich Schluss mit dieser falschen Staatsträson?? Wie kann die Bundesregierung jemanden decken, der wegen Korruption und wegen Völkerrechtsverstößen angeklagt ist??

https://www.sueddeutsche.de/politik/anklage-netanjahu-israel-premier-1.4...

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu soll in drei Korruptionsfällen angeklagt werden. Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit teilte Netanjahu seine Entscheidung am Donnerstag nach zweijährigen Ermittlungen mit.

Es wird Zeit fuer Jitzhak Herzog, das Ruder zu uebernehmen. Die Linken muessen die Macht uebernehmen.

@ hippojim (13:35): stimmt - Schluss mit der Kuscherei!!

hi hippojim

Egal wer die Wahl gewinnt.

Nein es ist nicht egal.

Die vorsichtige Berichterstattung ist ein deutsches Markenzeichen bei der Berichterstattung und Bewertung der israelischen Regierung.

stimmt. Warum zum Donner wird jeder kritische Kommentar gegen die israelische Regierung gelöscht?? Das ist KEIN Antisemitismus!! Wann kapiert die werte verdammte Bundesregierung das mal?? Wann darf man endlich mal die israelische Regierung offen kritisieren??? Wann ist endlich Schluss mit dieser Kuscherei vor Netanjahu durch die Bundesregierung??

Israel

Bei meinem letztem Kommentar über Israel meinte jemand, das dann die Türkei auch den Kurden Rechte geben sollte. Nun ist das so, das es in der Türkei keine Gesetze gegen Kurden gibt, wie in Israel, wo es ein Rassengesetz gibt, in dem Juden bevorteilt bzw. Muslime benachteiligt werden. Ich persönlich kann mir eine Türkei ohne Kurden gar nicht vorstellen, faktisch gibts auch in jeder Stadt der Türkei Kurden. Diese haben einen türkischen Pass und somit auch genau die gleichen Rechte, wie jeder Türke.

karlheinzfaltermeier

Es wäre ja mal interessant, warum Sie diesen Typen integer und moralisch finden!

@Demokratieschützerin

Genau so sehe ich das auch: Ich bin nicht gegen Juden, sondern gegen die israelische Politik. Anschläge, welche auf Zivilisten abzielen verurteile ich auf allen Seiten.

Ich wundere mich wie ein

Ich wundere mich wie ein israelischer Staatspräsident so problemlos mit einen Rechtspopulisten wie Trump befreundet sein kann.

Dank

Natürlich muss er USA danken, ohne diese gäbe es heute kein Israel und USA kann danken, das die großen jüdischen Geschäftsleute nicht abziehen und für USA die Geschäfte machen. Es beruht auf gegenseitige Interessen, daher erwarte ich ehe kein gerechtes handeln, gar UN Beschlüsse, wie das man vorher Jerusalem nicht als Hauptstadt anerkannte jucken nicht. Die Schwarzbauten werden auch kaum noch thematisiert.

@ Hackonya2 (13:57): dieses Gesetz ist Antisemitismus

@ Hackonya2

Weiterhin sehe ich es so, dass Netanjahu mit diesem Rassengesetz nichts weiter als Antisemitismus gegen Muslime aller Art betreibt, also sowohl gegen die Palästinenser, gegen Araber und andere Muslime. Gleiches sehe ich aber auch bei unserer eigenen Bundesregierung mit dieser Abschiebe-Industrie. Das ist auch eine Form von Antisemitismus gegen Muslime und diese Ausgrenzung von Muslimen durch die CSU.

Von daher: weg mit diesem Netanjahu und diesen ganzen rechtsextremen Parteien in Israel. Dieser Rechtsextremismus muss mit aller Entschiedenheit bekämpft werden.

um 13:09 von Initiative

um 13:09 von Initiative Neue...
"
Antisemitischer Kommentar
„In Deutschland wäre die Kanzlerin in so einem Fall wohl längst zurückgetreten.“

Der Kommentator reproduziert antisemitische Vorurteile vom falschen, nicht rechtschaffenden Juden der von seiner Gemeinschaft toleriert wird weil diese den Korruptionsverdacht als normal akzeptieren.
"

...man konnte mit erscheinen des Artikels eine Stoppuhr stellen bis der 1. "Antisemitismus" skandiert...

...dass Netanjahu mit seiner Korruption,Machtgier,Lügerei & Rechtsmissachtung (egal ob national israelisches oder international) von seinen Anhängern gefeiert wird, hat nichts damit zu tun,dass er bzw. seine Wähler Juden sind,sondern vielmehr mit seinen & den Ansichten/moralischen Werten seiner Wählerzielgruppe.

Völlig egal ob in IL,USA,GB,E oder DE - Konservative/Rechtsnationalisten in all diesen Ländern agieren ziemlich ähnlich wie Netanjahu in Israel & die Politiker werden von ihren Anhängern dafür gefeiert...

@bagheria 13:49

Fahren Sie doch bitte nach Israel und beschreiben Sie anschließend die kriegerischen Ereignisse, auf die Sie gestoßen sind. Wenn Sie meinen, es gibt dort "niemals Frieden", dann kennen Sie ein anderes Israel als ich. Die Touristenströme erreichten 2018 ein Rekordniveau, und das sind sicherlich nicht kriegslüsterne Besucher.

@ Demokratieschü... 14:20

Zitat: "Von daher: weg mit diesem Netanjahu und diesen ganzen rechtsextremen Parteien in Israel." Liest sich für mich so, als wollten Sie schreiben: Weg mit diesem Israel. Und sicherlich meinen Sie das nur politisch und nicht antisemitisch.

@ Klaus Kleist (15:18): ich bin nicht gegen Israel!!

hi Klaus Kleist

Liest sich für mich so, als wollten Sie schreiben: Weg mit diesem Israel. Und sicherlich meinen Sie das nur politisch und nicht antisemitisch.

So ein Schwachfug was Sie schreiben. Ich bin nicht gegen Israel. Aber: haben Sie schon mal was von dem UN-Teilungsplan gehört oder gelesen?? Wenn nein, dann bitte nachholen. Hier was dazu fuer Sie:

https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilungsplan_für_Palästina

oder hier:

http://tinyurl.com/yy6wbu7q
deutschlandfunk.de: Die Verabschiedung des UN-Teilungsplans für Palästina (29.11.2017)

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab Großbritannien seine Verantwortung als Mandatsmacht Palästinas ab und übertrug die Entscheidung über die Zukunft Palästinas an die Vereinten Nationen. Die Generalversammlung traf am 29. November 1947 eine historische Entscheidung: Sie verabschiedete den Teilungsplan.

Daher: es sollte schon damals einen Palästinenserstaat geben.

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