Ihre Meinung zu: BMW, Daimler und VW: Illegale Absprachen bei Abgastechnik?

5. April 2019 - 15:41 Uhr

Den Autobauern BMW, Daimler und Volkswagen drohen Bußgelder in Milliardenhöhe. Nach Ermittlungen der EU-Kommission sollen sie sich beim Einbau von Abgastechnik illegal abgesprochen haben. Die Konzerne widersprachen.

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Kommentare

VW und Daimler haben doch bereits gestanden ...

VW und Daimler haben doch bereits zugegeben, also gestanden, bei dieser Sache illegal und somit kriminell gehandelt zu haben.
Beiden Firmen streiten sich jetzt nur noch, wer als erster gestanden hat und damit Kronzeuge sein darf.

Bei VW ist das jetzt das zweite Mal das ein großer Betrug stattgefunden hat.
Und immer noch lässt die Politik das durch.

Es ist beschämend für eine einstmals führende Autonation mittlerweile nur noch mit Schwindel und Betrug ihre Autos los zu bekommen.

Andere Nationen haben längst verstanden: nur kleinere, leichtere und PS-schwächere PKW erfüllen notwendige Emission- Vorgaben.

Straftat

Sollte sich der Verdacht erhärten, darf es nicht nur bei Geldbußen bleiben, dann sind Gefängnisstrafen fällig, denn hier wurde ja auch schließlich die Gesundheit von Millionen gefährdet.

Weil Forschung Geld kostet....

.... hat man sich mit der Konkurrenz zusammengetan..... nicht etwa um zu forschen, nein. Sondern um gemeinsam zu fälschen, zu betrügen, gemeinsam die Bürger der Grossstädte mit Schadstoffen zu belasten und gemeinsam gegen EU Schadstoffbegrenzungen vorzugehen. Am Ende schickte man noch Lobbyisten vor, um die Umwelthilfe zu torpedieren. Selbst unser Verkehrsminister hat im Sinne dieser Betrüger geschoben, verteidigt, kleingeredet und mitmanipuliert. Und nun ist die Wahrheit dennoch ans Licht geraten.
Wie wäre es mit folgender Idee: VW, BMW, Daimler Benz zwangsverstaatlichen und nur noch Elektrofahrzeuge herstellen. Anders ist es scheinbar nicht möglich, den Betrügern das Handwerk zu legen.

Sein Ad-Blue-Tank war 1 Liter groß

hat mir ein Bekannter erzählt, der einen BMW-SUV fuhr und danach zähneknirschend auf BMW-SUV-Benziner umgestiegen ist, weil er sich in seinem Geschäft keine Fahrverbotszonen leisten kann.
1 Liter - daraus darf man schließen, dass Ad Blue im Realbetrieb keine Rolle spielen sollte. Noch weiter denken kann jeder selbst.

plausibel

Solche Absprachen sind plausibel. Es wird darum gegangen sein, den Einfluss der Abgas-Reinigungs-Einrichtungen auf Fahrleistungen, Verbrauch, Schadstoffausstoss etc. in etwa zu nivellieren. Hätte es diesbezüglich grössere Unterschiede gegeben, wäre das öffentlich aufgefallen, es hätte Spekulationen darüber gegeben, warum bei Marke x diverse Schlüsselwerte deutlich von denen der Marke y und z abweichen. Man wäre mit der Nase drauf gestossen worden, dass y und z's Systeme zu gut oder eben gar nicht funktionieren.

Das musste naturgemäss vermieden werden. Ein Kartell im üblichen Sinn war das nicht, 'nur' ein Schulterschluss in der Verfolgung gemeinsamer Interessen. Nämlich die Abgasbestimmungen, die man zuvor schon per Lobbying auf Laschheit getrimmt hatte, noch komplett zu unterlaufen.

Verbrauchervertreter? zuständig?

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sprach indes von einem "weiteren Schlag ins Gesicht der Verbraucher". Führende Hersteller der deutschen Autoindustrie hätten Kunden die "bestmögliche Technologie vorenthalten", kritisierte vzbv-Vorstand Klaus Müller. ..

Ich bin auch Verbraucher und fühle mich durch solche Vereine nicht geschützt, im Gegenteil. Die Zusammenarbeit der deutschen Autohersteller, gerade was Abgasfilter & Co. betrifft, wurde von der Politik unisono begrüßt und gefordert. Kartellrechtlich ausdrücklich abgesegnet. Einheitliche Standards und Normierung sind zum Vorteil, auch gerade für die Verbraucher.

Dieses Vorurteil ist nicht in Ordnung. Wen vertreten die Mitglieder dieses Verbandes? Angeblich alles Verbraucherschützer, da sind erhebliche Zweifel angebracht. Eigeninteressen, subventionierte Solar-, Wind-EE-Profiteure; alles keine Verbraucher, die da vertreten werden. Oft nicht zum Vorteil der eigentlichen Verbraucher und sicher nicht ganz ideologiefrei.

Das passt doch ....

Wer diesen faulen Ausreden der einstigen Schlüsselindustrie glaubt, sollte sich Vergegenwärtigen, dass es durchaus anders gegangen wäre. BMW hat schon 2008 Partikelfilter und größere AdBlue-Tanks in und für den US-Markt verbaut. Das wäre also auch in Europa möglich gewesen. Statt dessen ergeben die internen geheimen Absprachen doch nur einen Sinn, wenn man sich gemeinsam darauf verständigt, in Europa nicht die beste Technik aber dafür zum teuersten Preis zu verkaufen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Da lese ich anderes!

VW will die Vorwürfe der EU-Kommission zunächst prüfen. Erst nach Auswertung der Untersuchungsakte werde man sich äußern, teilte der Konzern mit. Nach VW-Einschätzung erkennt die Kommission "grundsätzlich an, dass Kooperationen zwischen Herstellern zu technischen Fragen in der Automobilindustrie weltweit üblich sind". Schon im vergangenen Jahr habe die Behörde festgestellt, dass es keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür gebe, die Gespräche als wettbewerbswidriges Verhalten einzustufen.

BMW wies die Vorwürfe zurück: Die Gespräche seien industrieweit bekannt gewesen und hätten anders als Kartellabsprachen nicht auf die Schädigung von Kunden oder Lieferanten abgezielt, teilte das Unternehmen mit. Der Autohersteller kritisierte in der Stellungnahme stattdessen das Vorgehen der Kommission: "BMW sieht in diesem Verfahren den Versuch, die zulässige Abstimmung von Industriepositionen zu regulatorischen Rahmenbedingungen mit unerlaubten Kartellabsprachen gleichzusetzen."

"Gleichwohl könnte das

"Gleichwohl könnte das Verhalten der Autobauer darauf abgezielt haben, den "Innovationswettbewerb bei diesen beiden Abgasreinigungssystemen einzuschränken" und Verbrauchern damit die Möglichkeit zu verwehren, "umweltfreundlichere Fahrzeuge zu kaufen" - obwohl sie über die entsprechende Technologie verfügten, teilten die Wettbewerbshüter mit."

Sollte sich das bewahrheiten erscheint der Diesel Skandal nochmal in einem anderen Licht. Bin gespannt wie der verehrte Herr Scheuer dieses Verhalten rechtfertigen will.
Und an diejenigen, die hier immer von technisch unerreichbaren EU Grenzwerten schwadronieren. Wenn man technische Innovationen behindert ist kein Ziel möglich. Ich hoffe die Strafen werden saftig und die Gesetze werden dahingehend geändert, daß endlich mal leitende Angestellte, sprich der Vorstand belangt werden kann.

@EPN

Bitte fragen Sie Ihrem Bekannten, welches BMW SUW er gefahren hat, das einen 1 Liter großen adblu Tank hat und posten es hier. Vielen dank.

Der Scheuer wird´s schon richten!

Gott sei Dank sind unsere "armen" Autokonzerne nicht gänzlich auf sich gestellt. Sie haben ja denn Herrn Scheuer, der sich immer wieder schützend davor stellt.

Es ist nicht zu fassen

mit welcher Inbrunst sich hier die Kommentatoren, ohne den Artikel gelesen zu haben und fern jedes Sachverstands zur Vorverurteilung auf deutsche Autokonzerne stürzen. Warum? Weil es grad hip oder modern ist? Soll das der persönliche Beitrag zur Klimarettung werden? So ein kleiner Hetzkommentar ersetzt dann eigenes Handeln?

@EPN - 1 Liter Ad Blue Tank macht doch Sinn

Außer bei der Emmissionsmessung beim Tüv,
welche die Software erkannte, lag doch kein Verbrauch vor :-)

um 16:43 von Skywalker

@Klaus1963

"Der eigentliche Grund für das Volumen der Add Blue Tanks war es den Add Blue Konsum zu steuern. Es sollte ausreichendsein bei einer turnusmässigen Wartung den Tank neu zu befüllen."

Unsinn, das wäre nicht sinnvoll, ich habe bereits über 50 L AdBlue verbraucht und noch 15.000 km zur ersten Wartung. Seit der Softwareupdates saufen die Autos das Zeugs als gäb es nichts anderes....

Dann hätten die ja 80-100 Liter Tanks einbauen müssen...

Antwort
Sagte ich doch
Die Idee war den Tank klein zu halten
Den Rest steuert man dann über die Sofware (Plan B)
Was nach den updates passiert ist, das ist mir und den meisten Diesel Fahrern sehr wohl bekannt
Von weniger Leistung bis hoher Add Blue Verbrauch ist alles was man beim Kauf nicht wollte dabei

Hallo @gman!!!!

..... war zu erwarten, dass selbst jetzt, während sich der ganze Umfang der kriminellen Machenschaften offenbart, noch Trolle der von den Automobilherstellern beauftragten Agenturen in den Foren Stimmung machen sollen. Aber Fakt ist, dass die Betrugssoftwares nach Absprache mit der Konkurrenz gewissermassen als konzertierte Aktion installiert wurde. Und das bedeutet: Unsere Automobilhersteller ziehen mit dem organisiertes Verbrechen gleich. Entsprechende Höchststrafen sollten nun auch vor Gericht angewandt werden.

@ deutlich (18:12): nein es geht nicht um Hetze

hi deutlich

mit welcher Inbrunst sich hier die Kommentatoren, ohne den Artikel gelesen zu haben und fern jedes Sachverstands zur Vorverurteilung auf deutsche Autokonzerne stürzen. Warum? Weil es grad hip oder modern ist? Soll das der persönliche Beitrag zur Klimarettung werden?

Nein, es geht ueberhaupt nicht um Hetze!! Sie haben wohl vergessen was im Dieselgate war mit dem Doppelbetrug (erst die Abgaswerte und dann im Software-Update erneut illegale Abschalteinrichtungen und jetzt noch dieses Lkw-Kartell mit Daimler.)??

Zu 17:58 von dermulla ... "Gleichwohl .."

Gleichwohl ist das eine durch nichts belegte Unterstellung. Die EU ist eine Gemeinschaft von demokratischen Rechtsstaaten. Da ist ein Urteil von Behörden etc.. erst akzeptabel, wenn eindeutige Beweise und rechtsgültige Gerichtsurteile vorliegen.

Herr Scheuer hat da bis jetzt nichts zu rechtfertigen, schon gar kein "Verhalten".

Ein absurder Vorwurf und eine unzulässige Unterstellung. Keinem Verbraucher wurde verwehrt umweltfreundlichere Fahrzeuge zu kaufen.

Es gibt noch weit mehr Hersteller, die Dieselfahrzeuge herstellen und die zum Verkauf in Deutschland und der EU stehen. Wenn sich darunter "umweltfreundlichere Fahrzeuge" finden, wer verwehrt den Kauf?

... oder sind nur VW, BMW und Daimler der Lage solche herzustellen?
... oder gilt der absurde Vorwurf generell für alle Hersteller?

Ein paar 'Milliardchen'...

... für die drei großen Autobauer doch 'Peanuts' - wie man an der kürzlichen Eröffnung eines neuen Autowerkes in Russland durch Daimler-Benz sehen kann...

Der Rubel (im wahrsten Sinne des Wortes) scheint ja weiterhin trotz den 'kleinen Skandälchen' gut zu laufen...

Nein, das macht keinen Sinn, weil da Fake verbreitet wird.

Warum die Richtigstellung den Roten Balken erfährt ist mir ein Rätsel?
Die Fake bleibt stehen.

Harnstofftank: BMW 5er: 15,8 Liter; 535d: 16,5 Liter; X5, X6: 13,4 Liter; 7er: 20 Liter

AUDI Q2, Q3, A4, A5: 12 Liter; A4: optional 24 Liter; Q5: 22 Liter; A6, A7: 17 Liter

Citroën, Peugeot: Modelle mit Harnstoffeinspritzung: alle Modelle mit Euro-6-Abgasnorm • Größe Harnstofftank: 17 Liter
Ford: Modelle mit Harnstoffeinspritzung: Transit 2.0 TDCi EcoBlue, Transit/Tourneo Custom 2.0 TDCi EcoBlue • Größe Harnstofftank: 21 Liter
usw...

Illegale Absprache bei der

Illegale Absprache bei der Größe des Harnstofftanks. Aha. Was soll da illegal sein ?

Als....

Betroffener wundert mich bei VW und Co. nichts mehr. Es macht mich richtig sauer das die großen Aurohersteller eventuell nicht bestraft werden. Aber wir bekommen ein Fahrverbot nach dem anderen und müssen mit Strafen rechnen wenn man das Fahrverbot missachtet. Schöne Gerechtigkeit.

Ein starkes Signal wäre es,

wenn die evtl. Bußgelder nicht in den Kassen der EU verschwänden, sondern direkt an die betroffenen Fahrzeugbesitzer ausgezahlt werden würden. (Und die Bosse von Daimler, BMW und VW setzen sich noch triumphierend grinsend mit den Poltikern zum sog. Dieselgipfel zusammen.)
Obwohl man erst abwarten sollte, ob sich der Verdacht so bestätigt, steht schon fest: Die moralische Verkommenheit in der dtsch. Industrie hat bestürzende Ausmaße angenommen.
(Nicht zu vergessen; diese große deutsche Bank, die streng genommen unter das Gesetz zur Bildung einer kriminellen Vereinigung fällt)

Die EU gefährdet deutsche Arbeitsplätze!

Viele sehen nicht, was hier seit geraumer Zeit versucht wird. Die deutsche Wirtschaft soll mit miesen Tricks in die Knie gezwungen werden. Anders sind diese Firmen einfach nicht kleinzukriegen. Zu den im Bericht genannten Firmen zähle ich natürlich auch noch Bayer oder Wirecard. Wieso werden z.B. bei Monsanto, der brandneuen Bayer-Tochter, plötzlich in den USA alle Klagen zugelassen, aber vorher jahrzehntelang abgewiesen? Das stinkt zum Himmel. Das Gleiche gilt für VW. Das Bußgeld, das in den USA für die Abgasaffäre bezahlt werden musste, war deutlich höher als für die Ölkatastrophe der Deep Water Horizon. Die Umweltschäden im Golf von Mexiko sind aber bis heute nicht beseitigt. Hätte die Deep Water Horizon einem deutschen Konzern gehört, dann wäre das Bußgeld, nach meiner Meinung, bestimmt 10-fach so hoch ausgefallen. Wir müssen unsere Wirtschaft vor den USA und der EU schützen, sonst werden in Deutschland noch sehr viele Arbeitsplätze wegfallen.

Jedem der Aktien deutscher

Jedem der Aktien deutscher Automobilhersteller besitzt kann ich nur raten, sie schnell loszuwerden. Der Ruf dieser Firmen ist gründlich beschädigt, das wird noch viele Jahre vorhalten.

Bei einem NO2 Ausstoß von

500 Milligramm pro Kilometer braucht die Abgasreinigung ca. 1,3 Gramm AddBlue pro Kilometer. Überschläglich sind das etwa 1 Liter AddBlue pro 700 bis 800 Kilometer. Bei einem Faktor 2 für Überdosierung entsprechend die Hälfte an Kilometern. Nur mal so zur Größenordung.....und zum vorgeblichen 1 Liter Tank. Vielleicht sollte chemisches Rechnen in den Fahrschulstoff aufgenommen werden....

@Heißer Schnee

Was glauben Sie eigentlich, warum Monsanto verkauft wurde?

Weil man es einfach nicht mehr ertragen konnte, so viel Geld zu verdienen? Weil man einfach nicht mehr so ein bequemes Geschäftsmodell haben wollte, die US Regierung übt Druck auf andere Nationen aus und zwingt die Leute die Produkte zu kaufen (einfach mal Monsanto Indien suchen).

Oder weil man wusste: Mensch - die halbe Welt protestiert gegen uns (Afrika, Asien) und jetzt legen die hier mit Klagen los - vielleicht sollte man den Laden an jemanden verkloppen, so lange es geht. Am besten an jemanden, der den Hals nicht voll kriegt und nur die Chancen sieht, aber nicht die Risiken.

Und was die armen armen deutschen Unternehmen betrifft, die ausgebeutet werden:
Was glauben Sie, wie die deutschen Unternehmen so weit gekommen sind?

Kleiner Tipp: könnte es Ausbeutung gewesen sein? Kinderarbeit (ob Daimler, Möbelhändler oder Schokokonzerne - alle dabei) z.B.

Und sooo vieles mehr.

Also mir kommen da keine Tränen.

Sicher haben

diese Absprachen wieder ohne Wissen des Top Managements stattgefunden und waren durch kleine Abteilungsleiter initiiert worden......

Ironie aus...

@ Heißer Schnee

Sie benennen hier durchaus diskutable Phänomene. Allerdings geht es um US-Urteile. Mit der EU hat das nichts zu tun. Von einem Schaden für die deutsche Wirtschaft durch die EU zu sprechen ist nicht nachvollziehbar. Export-Deutschland profitiert erheblich vom Binnenmarkt.

Ihre Überschrift ist schlicht falsch und sogar offensichtlich falsch hergeleitet im Anschluss. Das gehört eigentlich gelöscht!

DemokraSte 20.41

"Ihre Überschrift ist schlicht falsch und sogar offensichtlich falsch hergeleitet im Anschluss. Das gehört eigentlich gelöscht!"

Darüber haben Sie glücklicherweise nicht zu befinden. Ich finde die Überschrift zutreffend

17:31 von EPN

weil er sich in seinem Geschäft keine Fahrverbotszonen leisten kann.
.
keine Angst
am Benziner findet man auch noch was
mein Wort drauf :-)

@um 20:41 von DemokraSte

Die Überschrift passt. Die EU will ein Bußgeld in Milliardenhöhe verhängen, weil sich die Firmen in Bezug auf Abgasbehandlung in einer Besprechung getroffen haben. Ist jetzt sowas schon verboten? Alle Mitarbeiter der drei Firmen und natürlich auch die der Zulieferfirmen sollten jetzt auf die Straße gehen und für die Erhaltung ihrer Arbeitsplätze demonstrieren. Die Kanzlerin und Herr Weber sind jetzt gefragt. Jemand sägt an dem Ast auf dem wir sitzen. Diese Vorgänge müssen sofort gestoppt werden.

15:43 von flegar

"ein Diesel hat nahezu keinen Feinstaub"
//
Was soll denn dieser Unsinn! Ein Feinstaubfilter wird leider so gut wie überhaupt nicht gewechselt
.
so was aber auch
verwechseln sie die Sache nicht mit ihrem Staubsauger ?
auch geht es um Russ und nicht ihre Filter in der Klimaanlage
also in einem Common Rail Diesel verbrennt der Russ durch Kraftstoffeinspritzung
in den nachgeschalteten Oxidationskat - üblicherweise

Und wer die Benzinpreise

mal vergleichen würde, käme zum gleichen Ergebnis. Wo kein Kläger ist kein Richter.

Warum sollen die Unternehmen zahlen?

In den USA werden die Manager persönlich zur Rechenschaft gezogen.
Die USA sind sicher nicht das Vorbild an Rechtsstaat, aber die Betrüger selbst zu bestrafen hat etwas.
Der Dieselmotor hätte noch lange als saubere Übergangslösung dienen können, wenn die Automanager nicht die Kunden betrogen hätten, und die unfähigen oder unwilligen Verkehrsminister jede Lösung verhindern.

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