Ihre Meinung zu: Kriminalität 2018: Weniger Straftaten in der Statistik

2. April 2019 - 9:50 Uhr

Bundesinnenminister Seehofer wird heute einen weiteren Rückgang der Straftaten verkünden. Laut "Welt" wurden 3,6 Prozent weniger Delikte verübt. Die Statistik ist allerdings mit Vorsicht zu genießen.

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Kommentare

Statistik ist eben Statistik

Statistik ist eben Statistik und zeigt oder verbirgt immer gerade so, wie es politisch gerade passt und gewollt ist. Wenn man wissen will, mit wem man es wirklich zu tun hat und was dessen wirkliche Absichten sind, kann einem kein größerer Dienst erwießen werden, als eine Statistik von seinem Gegenüber zu bekommen. Danke!

gilt die vorsicht

der statistik oder doch mehr seehofer?

Mit Vorsicht zu genießen

ja so ist es, auf der einen Seite die reinen Zahlen, ohne Dunkelziffer.
Dann gibt auf der anderen Seite die Tatsache das Straftäter freikommen, weil die Gerichte nicht hinterher kommen.
Erst letzte Woche wieder in den Medien zu lesen.
So heil ist die Welt dann doch nicht, wie sie gerne dargestellt wird von der Politik, wir haben deutlich zu wenig Personal.

Rücktritt

Er sollte lieber zurück treten.
Seine Statistiken glaubt kein Mensch.

Gefühlte Sicherheit

>>Wie hoch die Kriminalität tatsächlich ist, lässt sich aus der Kriminalstatistik nur bedingt ablesen. Es ist unklar, wie viele Delikte erst gar nicht angezeigt werden. Seehofer will deshalb in diesem Jahr auch eine Untersuchung vorstellen, bei der es unter anderem darum geht, wie sicher sich die Bürger fühlen und wie sie die Arbeit von Polizei und Justiz bewerten.<<

Seehofer will deshalb...?

Der Sinnzusammenhang, der mit dem Wort "deshalb" angedeutet wird, erschließt sich mir nicht so richtig.

Er will also eine Statistik zur gefühlten Sicherheit anlegen lassen.

Welchen statistischen Wert haben im Zusammenhang mit Kriminalität Meinungsumfragen?

Denn um etwas anderes handelt es sich ja bei der gefühlten Sicherheit nicht.

Ich habs geahnt

Jetzt fühl ich mich sicherer und bestätigt. Die in unserer Regionalzeitung (etwas politisch mittellastig) tagtäglich zunehmend aufgeführten Verbrechen (Raub, Diebstahl, irgendetwas mit Stich- und Schneidewaffen etc.) sind reines Absatz-Marketing, frei erfundene Ereignisse und haben keinen Bezug zur Realität. Deswegen haben die auch die Kommentarfunktion geschlossen, falls sich ein mögliches Opfer melden könnte, was eigentlich gar keins gewesen ist. Schlimm.

Es ist auch

möglich die Sache anders zu beschreiben und ein paar Fakten zu bringen.
Artikel auf t-online mit dem Titel " Was Seehofers Kriminalitäts-Statistik verschweigt " bringen da eine Menge Licht ins Dunkel.
Am Ende ist es wie bei einer anderen Monatlichen Statistik, die nicht genannten Dinge zeigen was wirklich los ist.

Wer es denn glauben mag

Niemals.
Das sind nach DDR-Fasson geschönte Zahlen.
Man macht es wie mit den Arbeitslosenzahlen und erklärt den Bürgern: Alles ist gut...die Politiker haben gar keine Fehler gemacht.
Lächerlich.

Grundsätzlich ist die Polizeiliche Kriminalstatistik...

... absoluter Unsinn und hat aus kriminologischer Sicht nahezu keinen Sinn.

Ob beispielsweise Straftaten zunehmen oder abnehmen hat i.d.R. deutlich mehr mit den gesellschaftlichen Verhältnissen als mit der tatsächlichen Häufigkeit der Straftaten zu tun.

Nehmen wir als Beispiel mal die Weinstein-Affäre, welche die #metoo-Bewegung ausgelöst hat. Plötzlich gab es hunderte Anzeigen, davon so gut wie keine. Hat sich die Situation verschlechtert? Nein, die Opfer sind nur geschlossen aus dem Dunkelfeld geschritten.

Ähnliche Beispiele haben wir in vielen Bereichen - heute wird schnell eine Rauferei auf dem Schulhof als Körperverletzung aufgenommen, die vor 20 Jahren noch als Normalität abgetan worden wäre. Durch die Nicht-Verfolgung von geringen Mengen Hanf sind die Straftaten im BtmG-Bereich drastisch gesunken. Durch die Verschärfung des Polizeirechts finden auf Demonstrationen mehr Straftaten statt usw.

Mehr Ermittlungsbemühungen führen z.B. immer auch zu mehr Straftaten.

Danke für die Bestätigung

Es wird eine Kriminalstatistik veröffentlicht, die "mit Vorsicht zu genießen ist"

Im Tagesspiegel habe ich das heute früh auch gelesen.

Hier wurde es etwas konkreter:

"Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler, betonte gegenüber „Welt“, dass die Kriminalstatistik die tatsächliche Kriminalitätsbelastung nur eingeschränkt wiedergebe".

Heißt für mich übersetzt: Stimmt gar nicht, ist heiße Luft.....

Statistiken für Linke „Fakten“

Sie sollten sich mal die historische Entwicklung einzelner Straftatbestände in der Polizeiliche Kriminalstatistik anschauen und insbesondere die Gewaltdelikte, die im öffentlichen Raum stattfinden.
Das Sicherheitsempfinden der Menschen hängt nämlich im wesentlichen von der Sicherheit im öffentlichen ab, aber gerade in diesem Bereich ist Kriminalität gestiegen, abgenommen hat aber die Anzahl der Tötungsdelikte, der Einbrüche aber z.B. auch Scheckbetrug, Banküberfälle und weitere Straftaten die heute gar nicht mehr möglich sind.
Extrem zugenommen haben aber die Körperverletzungen und diese finden immer häufiger im öffentlichen Raum statt.
1990
Gefährliche und schwere Körperverletzung 69.618
(Vorsätzliche leichte) Körperverletzung 114.048
2000
gefährliche und schwere Körperverletzung 116.912
(vorsätzliche leichte) Körperverletzung 261.894
2017
Gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weibliche Genitalien 145.658
Körperverletzung §§ 223-227, 229, 231 StGB 470.049

Ich glaube nur die Statistik, die ich selber

gefaelscht habe... W. CHURCHILL...

Realität

Seit Jahren ist zu beobachten, daß durch überlange Verfahrensdauer entweder Täter in keiner Weise abgestraft werden oder aber Strafmaße nicht im Geringsten ausgeschöpft werden. Gleichsam werden brandgefährliche mutmaßliche Täter wegen überlanger Untersuchungshaft auf freien Fuß gesetzt, ebenso wie notorische Intensivtäter. Hinzu tritt noch, daß die Strafvollstreckungskammern z.T. Monate brauchen um evtl. Haft anzuordenen bzw. Bewährungen u.dgl zu widerrufen.
Ich möchte derzeit kein Zeuge oder Opfer in einem Fall sein, in welchem z.B. eine der allseits bekannten "Großfamilien" eine Rolle spielt. Von Verteidigung der Rechtsordnung kann hier seit Jahren nicht mehr die Rede sein!

Es werden bestimmte Straftaten ja gar nicht mehr erfasst ....

... wie die illegale Einreise nach Deutschland.

Wenn man weggeschaut, sieht natürlich alles toll aus.

Natürlich kann man

Natürlich kann man Statistiken anzweifeln. Allerdings ist ja dann die gefühlte Verunsicherung oder die Behauptungen Verbrechen würden zunehmen, weil man es so empfindet, oder es auch zur politischen eigenen Meinung passt, genauso reine subjektive Wahrnehmung

10:04 von Orfee

«Seehofer sollte lieber zurück treten.
Seinen Statistiken glaubt kein Mensch.»

Wessen Statistiken würden Sie denn Glauben schenken wollen …?

10:13 von fathaland slim

Denn um etwas anderes handelt es sich ja bei der gefühlten Sicherheit nicht.
.
aber das ist doch im ganzen Leben so
das Bauchgefühle spielt doch die herausragende Rolle
Der Dreck vom Straßenverkehr wird immer schlimmer um ein anders aktuelles Thema zu nehmen fanden Journalisten bei der Befragung von Anwohnern am Neckartor raus
dabei ging der Russ um 97 % und das NOx um 60 % die letzten 27 Jahre zurück

Wahrheiten

„Wir müssen uns diese Zahlen auch hinsichtlich ihrer Qualität anschauen. Wenn beispielsweise Körperverletzungsdelikte gegenüber 2016 zwar zurückgehen, aber die Intensität der entsprechenden Delikte zunimmt, etwa weil nicht mehr nur Fäuste, sondern zunehmend auch Messer eingesetzt werden, ist das nicht unbedingt ein Zugewinn an innerer Sicherheit.“ Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Zitat aus Welt, 22.4.2018

Das kümmert den Links/Grünen Zirkel natürlich nicht

@ fathaland slim

Es geht eben um die nicht erfassten Straftaten, wie illegale Einreise.

Auch die Nötigungen und Eingriffe in den Straßenverkehr durch Hochzeitsgesellschaften bestimmter Gruppen und Bedrohungen sowie Beleidigungen fallen meist nicht in die offizielle Statistik.

Genauso wenig wie illegaler Waffenbesitz von Teleskopschlagstöcken und anderen Nahkampfwaffen.

Nur angezeigte Fälle

Wenn man von vornherein ahnt dass der Diebstahl oder Einbruch eh nicht aufgeklärt wird und keine Versicherung hat, die das ersetzt oder es handelt sich "nur" um Bargeld das eh nicht ersetzt wird - in der Handtasche, die man verschmerzen kann - dann spart man sich den unnötigen Gang zur Polizei.

Was soll der Verweis?

"Wie hoch die Kriminalität tatsächlich ist, lässt sich aus der Kriminalstatistik nur bedingt ablesen. Es ist unklar, wie viele Delikte erst gar nicht angezeigt werden. "

Das war doch schon immer so. Gibt es irgend einem Grund zu der Annahme, dass der Anteil der nicht-gemeldeten Straftaten signifikant zugenommen habe?
Nicht, dass ich wüsste. Es ist also davon auszugehen, dass die Kriminalität tatsächlich gesunken ist, auch wenn die tatsächliche Zahl der Straftaten (wie immer) merklich über der Zahl der gemeldeten Straftaten liegen wird.

Dass die "gefühlte Sicherheit" dagegen vermutlich abgenommen hat, kann ich Seehofer auch ohne Studie schon sagen. Dazu muss man nur Kommentar-Foren wie dieses hier lesen. Ursache? Könnte vielleicht daran liegen, dass Politiker gewisser Parteien dauerhaft über tatsächliche oder auch nur eingebildete Rechtsverstöße schwadronieren. Der ehemalige Vorsitzende einer dieser Parteien heißt Seehofer.
Er misst also nur seinen persönlichen "Erfolg".

was will "Die Tagesschau" damit sagen?

"Die Statistik ist allerdings mit Vorsicht zu genießen" schreibt "Die Tagesschau" fett. Aber sie schreibt nicht, was bei dieser Statistik anders war als bei vorangegangen Statistiken. Wurden bei früheren Statistiken auch die nicht angezeigten Straftaten mit einbezogen? Wurde in letzter Zeit ein geringerer Teil der erfolgten Straftaten angezeigt? Woher weiß man das?
Wenn "Die Tagesschau" schreibt, Herr Seehofer meldet einen statistischen Rückgang der Straftaten und schreibt, die von ihm jetzt vorgelegte Statistik sei mit Vorsicht zu genießen, dann deutet sie eine gezielte Verfälschung dieser Statistik an. Denn es geht ja über eine allgemeine Warnung vor allen Statistiken hinaus. Ohne Belege ist das allerdings eine angedeutete Verleumdung.

Herr Seehofer gehört dem

Herr Seehofer gehört dem Links/Grünen Zirkel an? Man lernt nie aus.

Statistik

Weniger Fahrraddiebstähle und Straftaten welche zwangsläufig zurückgehen sind ja ganz nett, interessanter wäre jedoch die Entwicklung von Gewalttaten in den letzten Jahren und darüber hinaus die jeweiligen Relationen im Verhältnis zur Größe jeweiliger Gruppen, auch wenn das sehr viele nicht sehen wollen.

re morgentau19

"Hier wurde es etwas konkreter:

"Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler, betonte gegenüber „Welt“, dass die Kriminalstatistik die tatsächliche Kriminalitätsbelastung nur eingeschränkt wiedergebe".

Heißt für mich übersetzt: Stimmt gar nicht, ist heiße Luft....."

Es wird ziemlich genau erklärt, warum die Kriminalstatistik nicht empirisch exakt die Kriminalität darstellen kann.

Aber für manche ist das zu kompliziert und die tun es dann einfach mit "heiße Luft" ab.

Die wabert aber nicht in der Statistik, sondern im Hirn.

Wenn ich das Presseportal von vor Ort nehme

kann Ich mir das wenig vorstellen....

Dann kann man doch das

Dann kann man doch das Personal bei der Polizei beruhigt abbauen. Man macht aber meiner Meinung nach das richtige und stockt diese auf. Warum bloß?!

@10:53 von Lyn

Natürlich nur die Angezeigten Fälle, was soll man denn sonst erfassen? Außerdem müssen Sie davon ausgehen, dass nahezu jeder Diebstahl angezeigt wird, sonst gibt es nichts von der Versicherung. Außerdem ist das "Anzeige erstatten" durch das Onlineportal dermaßen vereinfacht worden, so dass man davon ausgehen kann, dass jetzt sogar Bagatellschäden angezeigt werden.

Wenn ich sage, ich glaube dieser Aussage nicht,

werden sofort diejenigen aufschreien, die sagen: der glaubt nur den Statistiken, die seine Meinung widerspiegeln. Mag sein...
Aber wenn doch alles in Butter ist, brauchen wir doch nicht zusätzliche Polizisten und Richter einzustellen - im Gegenteil, da die Kriminalität rückläufig ist, können wir doch noch mehr einsparen, oder?
"..."da die Bevölkerungsstatistik bestimmte Ausländergruppen, die in der PKS als nichtdeutsche Tatverdächtige gezählt werden, wie beispielsweise Personen ohne Aufenthaltserlaubnis, ...!
Ah ja? Gerade die gehören aber zweifelsohne zu der wirklich interessanten Gruppe!
Diese Statistik ist wirklich "mit Vorsicht zu genießen" - für mich jedenfalls nur ein erneuter Versuch der verhängnisvollen Besänftigung und Verharmlosung...!

In dieser Statistik sind nur

In dieser Statistik sind nur Fälle die bearbeitet wurden. Straftaten die begangen wurden, aber aus Zeitmangel nur erfasst wurden und nicht bearbeitet wurden oder werden, sind im Graubereich zu finden. Auf deutsch, nicht in der Statistik zu finden.

@10:18 von Koenigswasser

"Die in unserer Regionalzeitung (etwas politisch mittellastig) tagtäglich zunehmend aufgeführten Verbrechen (Raub, Diebstahl, irgendetwas mit Stich- und Schneidewaffen etc.) sind reines Absatz-Marketing, frei erfundene Ereignisse und haben keinen Bezug zur Realität. "

Nein, die sind nicht erfunden, aber die sind auch alle erfasst. Nur hat sich früher niemand dafür interessiert, wenn irgendwo in der Nachbarstadt oder nächsten Großstadt eingebrochen wurde. Heute wird jeder Taschendiebstahl dank Internet der ganzen Welt gemeldet. Man muss das nur einordnen können. Da meine Kinder in der Versicherungsbranche sind, kann ich Ihnen bestätigen, dass Einbrüche und Diebstahl stark rückläufig sind.

Na ja

Bei 245 Änderungen bei einer Messgrundlage ist das Ergebnis passend.In DE wird immer die Art der Zählung angepasst um das passende zu bekommen.Vergleicht es bitte mit der alten Zählgrundlagen vor 2 Jahre und es wäre nicht den Bürger verarscht.

@10:43 von privat23

Nein, auch Körperverletzungen haben nicht signifikant zugenommen, hier ist es tatsächlich zu einer Änderung des Bewusstseins gekommen. Ein sehr großer Teil der Körperverletzungen sind häusliche Gewalt - und das wurde in den 90ern gerne aus Scham verschwiegen. Gerade die MeeToo Debatte hatte einen erheblichen Anteil an der gestiegenen Zahl von Körperverletzung, das wurde auch schon so bestätigt.

Ein weiterer Faktor ist aber auch das Umgehen mit dem Tatbestand. Wenn es in den 90ern zu einer Rauferei bei einem Schützenfest gekommen ist, dann ist niemand zur Polizei gelaufen - heute wird jeder Schubses angezeigt. Auch das kann die Polizei Ihnen bestätigen.

Nun wer kennt ihn nicht den

Nun wer kennt ihn nicht den Spruch: Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
Im Übrigen wenn ich mir die Statistik der Arbeitslosenzahlen ansehe und dann erfahren muss : naja so genau dürfen sie das nicht nehmen denn da fehlen wohl ein paar Gruppen wie alle Ü50 , Kranke , 1€ Jober, Aufstocker und, und, und.
So ist das ganz sicher auch mit der Kriminalstatistik es wird dies und das nicht mit gezählt, leider.

@lyn

„Wenn man von vornherein ahnt dass der Diebstahl oder Einbruch eh nicht aufgeklärt wird und keine Versicherung hat, die das ersetzt oder es handelt sich "nur" um Bargeld das eh nicht ersetzt wird - in der Handtasche, die man verschmerzen kann - dann spart man sich den unnötigen Gang zur Polizei.“

Wahre Worte. Leider gilt auch folgendes.
Die erschreckende Realität, das von 8000 zur Anzeige gebrachten Vergewaltigungen gerade einmal 800 eine Verurteilung erwirken, lässt Opfer von Gewalt der Gang zur Polizei sinnlos erscheinen!

Uninteressant natürlich für die „Strafe ist keine Lösung“ Fraktion.

@10:52 von privat23

"Wenn beispielsweise Körperverletzungsdelikte gegenüber 2016 zwar zurückgehen, aber die Intensität der entsprechenden Delikte zunimmt, etwa weil nicht mehr nur Fäuste, sondern zunehmend auch Messer eingesetzt werden, ist das nicht unbedingt ein Zugewinn an innerer Sicherheit.“ "

Das ist richtig, aber dann muss man sich auch die Frage stellen, warum immer häufiger überhaupt Messer mitgeführt werden, wenn doch die Anzahl der Körperverletzungsdelikte zurück geht. Das liegt einfach daran, dass einige (vor allem die Mitglieder einer Partei) versuchen, dem Bürger das Gefühl von Unsicherheit zu geben.

Daher erstaunt auch nicht das Ergebnis, der AfD-Anfrage im Saarland nach den häufigsten Namen der Messerstecher, das waren nämlich Michael, Daniel und Andreas und insgesamt 70% der Täter hatten keinen Migrationshintergrund.

Objektive Statistik?????

Mit schöner Regelmäßigkeit kommt immer wieder die Kritik an den Statistiken der Bundesregierung. Statistiken haben es nun mal in sich, daß sie nur bedingt aussagekräftik sind. Sie regelmäßig zu ändern verhindert aber auch die Vergleichbarkeit über die Jahre.
Dinge die nicht erfasst werden kann ich nun mal in keiner Statistik berücksichtigen. Wenn also Delikte nicht angezeigt werden kann man deren Anzahl allerhöchstens schätzen, aber welche Aussagekraft hat so was dann???
Es reicht doch, wenn man die Schwächen der Statistiken kennt, eine absolut genaue Analyse hätte man doch höchstens in einem Überwachungsstaat.

wie meine Vorredner schon formulierten

man sollte sich vielleicht die Art der Delikte betrachten
wenn Fahrraddiebstahl abgenommen hat,
(weil die Versicherung nicht zahlt)
aber Vergewaltigung, Mord, schwere Körperverletzung dafür zu,
ist das kein gutes Zeichen
dann kommt es natürlich noch darauf an,
in wie weit der Einzelne betroffen ist
wenn es sich im Milieu abspielt, ist es etwas anderes
als im direkten Umfeld natürlich spielt da das Bauchgefühl mit

Sprunghafter Anstieg der Straftaten gegen Leib und Leben

Seit 2015. Für jeden Schwarz auf Weiß nachlesbar. Warum beschäftigen sich ausschließlich rechte Kräfte mit diesem Umstand? Warum tritt nicht mal ein SPD oder CDU-Politiker vor die Kamera und äußert sich dazu, dass die Rohheitsdelikte sich mehr und mehr häufen?

Das kann ich leider nur bestätigen

@11:46 von privat23
"Ich möchte derzeit kein Zeuge oder Opfer in einem Fall sein, in welchem z.B. eine der allseits bekannten "Großfamilien" eine Rolle spielt. Von Verteidigung der Rechtsordnung kann hier seit Jahren nicht mehr die Rede sein!"
Zeugen der Anklage werden öffentlich mit Namen, Geburtsdatum und -ort, Wohnadresse und Familienstand dem interessierten Publikum vorgestellt. Sie sind danach Bedrohungen und Repressalien schutzlos ausgeliefert. Wer das einmal mitgemacht hat, überlegt es sich beim zweiten Mal...!

@11:19 von Francis Ricardo

Sie haben das Presseportal vor Ort früher nie gelesen - wie viele andere auch. Deshalb haben die früher auch nur dann berichtet, wenn ein Kapitalverbrechen begangen wurde.

Heute taucht da jeder Diebstahl im Supermarkt auf. Weil es bestimmte Leute geschafft haben, dass sich viele Leute für den Quatsch interessieren.

Haben Sie Kinder? Meine Töchter erzählen mir, dass es jetzt viel sicherer sei Nachts in die Clubs zu gehen als vor 5 Jahren, da sie plötzlich nicht mehr angegrabscht oder belästigt werden, weil die Jungs Angst vor Anzeigen haben oder Hausverbot bekommen. Die Schlimmste Zeit nach deren Aussage war 2010-2015. Seit dem wird es ständig "sicherer". Ich glaube, dass die das besser einschätzen können, als die Leute, die sich Abends nicht vor die Tür trauen.

Und weil

Lt. Statistik die Straftaten immer weiter zurückgehen bzw. erst gar nicht verfolgt werden, sind wir ein sicheres Land und die Magreb-Staaten eben nicht. Und dass die Magreb-Staaten so unsicher sind liegt vielleicht daran, dass dort die Straftaten mit aller Härte verfolgt werden, was hier evtl. nicht geschieht. Und hier wird das dann als Verfolgung, Terror, Folter usw. ausgelegt und die Rückführungen selbst für hochkriminelle Starftäter somit unmöglich machen.

Schöne heile Welt.

Jede Menge Gestaltungsspielraum

bietet sich auch in dieser Statistik.
So wurden letztes Jahr bei der Betrachtung der Ausländerkriminalität erstmals diejenigen Personen mit einbezogen, die ein abgeschlossenes Asylverfahren hatten. Das heißt, dass sie vorher nicht berücksichtigt wurden. Weshalb nicht? War das politisch nicht erwünscht?
Welche Personengruppen wurden /werden immer noch nicht berücksichtigt?
"...mit Vorsicht zu genießen" ist sicher sehr behutsam ausgedrückt - aber immerhin...!

@11:12 von Pingel

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Der Zusatz -"Die Statistik ist allerdings mit Vorsicht zu genießen"- ist eine Frechheit.

Die Grundlage der Statistiken hat sich nicht geändert und es gibt keinen Anhaltspunkt, dass heute weniger Anzeigen erstattet werden, zumal das viel einfacher ist als vor 10 Jahren - heute macht man das mal schnell online.

Außerdem gibt es genug Indizien, dass die hemmschwelle Straftaten zu melden deutlich gesunken ist. Wenn man bedenkt, was alles letztes Jahr durch die "Mee-Too" Debatte gemeldet wurde, was schon Jahre her ist, dann hätten die Straftaten 2018 eigentlich explodieren müssen. Ich habe genau deshalb nicht mit einem Rückgang gerechnet. Allein die Meldungen über Missbrauch in der Kirche wird schon erheblich die Statistik nach oben hin verfälscht haben, da diese Straftaten teilweise schon über Jahrzehnte begangen worden sind, die alle aber erst 2018 erfasst wurden.

10:24. yolo

>>Wer es denn glauben mag
Niemals.
Das sind nach DDR-Fasson geschönte Zahlen.
Man macht es wie mit den Arbeitslosenzahlen und erklärt den Bürgern: Alles ist gut...die Politiker haben gar keine Fehler gemacht.
Lächerlich.<<

Wenn sich Ressentiment mit Unverständnis der fundamentalsten Grundlagen von Statistik paart...

Am 02. April 2019 um 11:20 von Sheldon Cooper

"Natürlich nur die Angezeigten Fälle, was soll man denn sonst erfassen? Außerdem müssen Sie davon ausgehen, dass nahezu jeder Diebstahl angezeigt wird, sonst gibt es nichts von der Versicherung. Außerdem ist das "Anzeige erstatten" durch das Onlineportal dermaßen vereinfacht worden, so dass man davon ausgehen kann, dass jetzt sogar Bagatellschäden angezeigt werden."
#
#
Vor etwa zwei Monaten wurde eine ältere Nachbarin von einem Trickdieb bestohlen. Er sagte er sei ein Mitarbeiter der Telekom und müsse die Telefonleitung überprüfen. Nach dem Besuch merkte Sie das Ihre Geldbörse weg war. Sie wollte keine Anzeige bei der Polizei machen, da der Schaden gering war und Sie sich geschämt hat. Ich habe dann in Ihren Namen eine Anzeige bei der Polizei gemacht. Da die Polizei nach Zeugen in der Umgebung Befragungen durch geführt hat, wurden noch etwa 30 Opfer dieses Trickbetrüger entdeckt.
Die Scham der Opfer ist oft größer als der Verlust.

Warum fehlt bei Statistiken

Warum fehlt bei Statistiken und Chefposten nie das Personal, nur bei den normalen Stellen?
Schnappt euch das Geld der Chefetage und setzt es für Personal für tatsächliche Verkehrs- und Verunreinigungskontrollen ein.

10:49 von Eudialyt4

Manche Foristen zweifeln grundsätzlich alle Statistiken an, weil sie nicht in ihr gefühltes Weltbild passen. Man könnte sich ja mal die Mühe machen und schauen, wie die PKS zustandekommt und was sie tatsächlich aussagt, z.B. über den Link im Artikel. Aber dann könnte ja das eigene Bauchgefühl in Gefahr geraten...

@Einfach Unglaublich - illegale Einreise ist keine Straftat !

Einfach mal das StGB vor dem posten durchlesen.
Dann erfahren Sie auch, wann es zu einer Straftat wird.

Komisch

Meine persönliche Wahrnehmung deckt sich nicht mit dieser Statistik.
Man sollte nur einmal seine lokale und überörtliche Lokalpresse lesen

11:19 von karwandler

Eine Statistik, die selbst von deren Auftraggeber nicht für voll genommen wird, bedarf natürlich einer intensiven Hinterfragung, auch wenn die statistisch manifestierte Schlussfolgerung einigen in den politischen Kram passt und sie daher diese vermeintlichen Tatsachen zum eigenen Nutzen ausschlachten und verteidigen.
.
Genauso zwangsläufig stellt sich die Frage, ob es richtig ist, dass in Millionen Hirnen "heiße Luft wabert", wie Sie euphorisch schreiben, wenn man seine eigene Situation in Bezug auf die Entwicklung der Sicherheit über die letzten Jahrzehnte analysiert.
.
Bedrohung durch Messerstechereien, Fahrraddiebstähle, Sachbeschädigung, illegale Einwanderung, Bombenterror, etc waren in den 80ern kein Thema, haben sich seitdem aber in unserem Alltag manifestiert. Statistik hin oder her.
.
Statt nun mit mehr Personal und konsequenterem Vorgehen die gefühlte Sicherheit zu verbessern, installiert man lieber Kameras zur Überwachung des öffentlichen Raumes. Tolle Leistung!

12:00 von Ferkelchen

Immer wieder faszinierend, wie "elegant" hier bei JEDEM Thema gewisse User den Bogen zur Asylpolitik schlagen! So nach dem Motto: "Keine Asylbewerber, keine Straftaten". Erinnert mich immer an die alte NPD-Parole "Ausländer raus, Arbeit für Deutsche". Nur ist es nicht so einfach... Und wenn "Ferkelchen" behauptet, die Verfolgung von Straftaten z.B. in Nordafrika würde hier mit Terror und Folter gleichgesetzt, dann weiß er vermutlich nicht, was er sagt.

Diese Statistik

Muss immer einen Rückgang der Straftaten zeigen. Dies wird dann passend gemacht.

@12:22 von skydiver-sr: Meine persönliche Wahrnehmung

Meine persönlich Wahrnehmung deckt sich auch nicht mit der Statistik. Ich lebe in einer derartig friedlichen Gegend, dass ich ruhigen Gewissens behaupten könnte, dass die Statistik maßlos übertreibt.

Aber das unterscheidet eben die persönliche Wahrnehmung von der Statistik.

12:24, Digitaler Fußabdruck

>>Bedrohung durch Messerstechereien, Fahrraddiebstähle, Sachbeschädigung, illegale Einwanderung, Bombenterror, etc waren in den 80ern kein Thema, haben sich seitdem aber in unserem Alltag manifestiert. Statistik hin oder her.<<

All das gab es in den 80ern und sogar in den 70ern.

Ich bin in Osnabrück aufgewachsen. Da bombte die IRA.

Mein Fahrrad wurde damals mehrfach gestohlen.

Messerstechereien mit viel Blut gab es in Kneipen und am Bahnhof öfters mal. Der Wahrnehmung derselben fehlte allerdings die fremdenfeindlich-ideologische Komponente.

Sachbeschädigung gab es zuhauf. Allerdings waren Graffiti noch nicht modern. Das kam erst Ende der 80er auf.

@ 11:24 von Sheldon Cooper

""Die in unserer Regionalzeitung (etwas politisch mittellastig) tagtäglich zunehmend aufgeführten Verbrechen (Raub, Diebstahl, irgendetwas mit Stich- und Schneidewaffen etc.)..."

Nein, die sind nicht erfunden, aber die sind auch alle erfasst. Nur hat sich früher niemand dafür interessiert, wenn irgendwo in der Nachbarstadt oder nächsten Großstadt eingebrochen wurde. "

Da wo ich herkomme (grössere Kleinstadt) , wurde sogar über den berühmten Reissack mit Gleichgewichtsproblemen nicht nur berichtet, da kamen, neben der belebten Kommentarfunktion, sogar zusätzlich noch Leserbriefe per Post zum Thema bei der Redaktion an. Ausserdem beziehe ich meinen Kommentar nicht auf "wenn irgendwo in der Nachbarstadt oder nächsten Großstadt eingebrochen wurde", sondern exklusiv auf Ereignisse im Radius von 3-4km vom Stadtzentrum.

Krankhafter Whataboutism

Straftat = Straftat. Egal wer sie verübt.

Der Kriminalstatistik kann man allerdings entnehmen, dass Gewalt und Sexualdelikte (je nach Straftatbestand) zwei bis vier mal so häufig von Ausländern, als von Deutschen, gemessen am Bevölkerungsanteil verübt werden.

Das ist Fakt, aber niemand der nicht rechtsgerichtet ist, spricht davon.

Bitte mal auf der Zunge zergehen lassen: Dass eine Frau von einem Ausländer (Jargon der Statistik) vergewaltigt wird, ist vier mal so hoch, als von einem Deutschen.
Wieso ist das so? Sollte man hier nicht Präventionsmaßnahmen erdenken und umsetzen?
Warum geschieht das nicht? Warum spricht niemand von diesen Fakten (außer den Rechten)?

@Am 02. April 2019 um 11:20 von Sheldon Cooper

Online Anzeige erstatten?
Tatsächlich wusste ich nicht, dass so etwas geht.
Bei insgesamt 2 Diebstählen und 1 versuchten Betrug online in meinem Leben in der Prärie, um Glück weit weg von massenhafter Kriminalität, ging ich jedesmal persönlich zur Polizei.
Die Polizisten waren übrigens jedes Mal seht nett und verständnisvoll, aber das nur nebenbei.

Polizei nimmt viele Strafanzeigen garnicht mehr auf

Für die Polizei scheint Interneterpressung von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt zu werden. Ob es nur Inkompetenz einzelner Polizeireviere ist oder systematisch die Statistik geschönt werden soll, um Sicherheit zu suggerieren und evtl. Beförderungen zu erschleichen, ist aus Bürgersicht nicht sicher beurteilbar. Die Innenministerien müssen wohl einige Polizeiinspektionen gehörig einnorden.

was man eben braucht

Ich glaube Seehofers Statistiken nicht und auch nicht Meldungen selbsternannter Zählstellen "rechter Gewalt". Und der TS schon garnicht!

10:52, Einfach Unglaublich

>>@ fathaland slim
Es geht eben um die nicht erfassten Straftaten, wie illegale Einreise.<<

Wie jetzt? Illegale Einreise wird nicht erfasst?

Ist übrigens meist keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit.

>>Auch die Nötigungen und Eingriffe in den Straßenverkehr durch Hochzeitsgesellschaften bestimmter Gruppen und Bedrohungen sowie Beleidigungen fallen meist nicht in die offizielle Statistik.<<

Ach je.

Die türkischen Hochzeitskorsos stören Sie also? Die sind aber gar nicht verboten.

Wenn Sie bedroht oder beleidigt werden und das zur Anzeige bringen, dann geht das selbstverständlich in die Statistik ein.

>>Genauso wenig wie illegaler Waffenbesitz von Teleskopschlagstöcken und anderen Nahkampfwaffen.<<

In den Kreisen, in denen ich mich seit frühester Jugend bewege, also im sogenannten Nachtleben, gab es so etwas immer.

re skydiver-sr

"Komisch

Meine persönliche Wahrnehmung deckt sich nicht mit dieser Statistik.
Man sollte nur einmal seine lokale und überörtliche Lokalpresse lesen"

Und damit schaffen Sie den Beweis, dass Wohnungseinbrüche nicht ab-, sondern zugenommen haben?

Sehr beachtlich.

echte zahlen?

Wer einen Polizisten, oder noch besser einen Staatsanwalt kennt wird wissen, dass diese Zahlen ein Produkt geschickter Darstellung und Definition sind. Die Akten stapeln sich hoch wie nie in den Gerichten und es werden mehr Fälle als jemals zuvor nicht einmal mehr erfasst weil diese nicht verfolgt werden können/sollen.

Nicht komisch ...

.... sondern ganz normal.
Die persönliche, also die subjektive Empfindung deckt sich oft nicht mit der Realität.

oftmals der Verdienst der Bürger selbst

Das sich die Statistik verbessert hat ist weniger der Verdienst der Regierenden sondern der Bürger selbst.
Wenn ich in meinem Umfeld sehe, wie viel investiert wird um Wohnungen einbruchsicherer zu machen (Fort knox lässt grüßen). In der Ortschaft wo ich wohne, da waren früher die Haustüren teilweise nicht verschlossen.

Auch sind die Bürger für Betrügereien und Verbrechen sensibilisiert und entsprechend vorsichtiger geworden. Ich kenne Frauen die früher zu jeder Tag-/Nachtzeit alleine unterwegs waren und mittlerweile ab Dunkelwerden sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen.

Am 02. April 2019 um 12:20 von Peter Meffert

Manche Foristen zweifeln grundsätzlich alle Statistiken an, weil sie nicht in ihr gefühltes Weltbild passen...
…………..
Im Umkehrschluss heisst das, in ihrem Dorf ist die schlimmste Straftat Milchklau.
Sie wohnen ja nicht in den Hochburgen eingewanderter Kriminalität wie Bremen, Hamburg, Berlin usw.

re digitaler fußabdruck

"Bedrohung durch Messerstechereien, Fahrraddiebstähle, Sachbeschädigung, illegale Einwanderung, Bombenterror, etc waren in den 80ern kein Thema, haben sich seitdem aber in unserem Alltag manifestiert. Statistik hin oder her."

In welchem Land haben Sie denn in den 80ern gelebt?

10:44, Elefant

>>Ich glaube nur die Statistik, die ich selber
gefaelscht habe... W. CHURCHILL...<<

Toller Spruch, der natürlich in jeden Thread zum Thema Statistik gehört.

Er hat nur einen kleinen Schönheitsfehler:

Churchill hat so etwas nie gesagt.

@10:52 von privat23

Das kümmert den Links/Grünen Zirkel natürlich nicht

zu dem Horst Seehofer gehört, oder wie muss ich das jetzt verstehen?

12:21 von Karl Klammer

das war wohl eher ein frommer Wunsch
eine ideologische Einstellung

12:22 von skydiver-sr

Meine persönliche Wahrnehmung deckt sich nicht mit dieser Statistik.
.
was sagt das aus ?
"persönliche Wahrnehmung"
2 Leute in meinem ganzen Bekanntenkreis war für S 21
- wie ging der Volksentscheid aus ?
so kann man sich täuschen mit "seiner" Wahrnehmung
und in meiner Wohngegend - zudem komme ich kaum aus dem Haus raus -
bekomme ich von Kriminalität nichts mit

12:49 von Toni B.

weil man sonst in diesem land als nazi bezeichnet wird. aber hier in diesem weltoffenem forum durftest du ja diese frage ganz offen heraus stellen.

selbst wenn die Meldung nur lauten würde

"Statistik zur Kriminalität veröffentlicht" und keine einzige Zahl nennen würde, sondern lediglich bekannt machte, dass so eine Statistik erstellt wurde: die Kommentatoren hier würden dennoch gleich schreien "gefälscht, wie immer!". Und natürlich zum Beweis ihr "Bauchgefühl", oder, weit wissenschaftlicher, ihre "persönliche Wahrnehmung" anführen. Und die lautet: Kriminalität gibt es, weil es Ausländer gibt.

Es ist nur noch lächerlich.

12:49 von Toni B.

Warum spricht niemand von diesen Fakten (außer den Rechten)?
.
weil es als "unfein" gilt, darüber zu sprechen
es kann auch nicht sein, was nicht ideologisch sein darf

@fathaland slim, 112.48h

Mir ist keine Straftat bekannt, die es früher nicht auch schon gab.
Sie verbreiten hier Binsenweisheiten.
Es geht um die aktuellen Fallzahlen und die waren bis vor kurzem auf einem Höchststand.
Damit meine ich die zur Debatte stehenden Gewaltdelikte.
Auch die Täter-/Tatverdächtigengruppe hat sich geändert.
Offizielle Statistik der Landesregierung Baden-Württemberg für 1918:
Anteil der Flüchlinge- und Asylbewerber an der Bevölkerung: 2 %.
Anteil dieser Gruppe an den Gewaltdelikten: 12%
Da hilft alles relativieren nichts.

ich bin drei mal in meinem Leben

Opfer körperlicher Gewalt geworden. Die Täter waren in 100% der Fälle Deutsche, in einem Fall sogar Mitglieder eines "Clans". Zu welcher "Wahrnehmung" soll ich also kommen?

@12:49 von Toni B.

Warum spricht niemand von diesen Fakten (außer den Rechten)?

Weil niemand außer den Rechten die Kriminalstatistik liest mit dem Ziel: "Wie können wir wild irgendwelche Zahlen miteinander kombinieren, sodass man sie zur Hetze gegen Ausländer verwenden kann?"

Vielleicht kennen auch seriöse Kommentatoren Grundbegriffe der Statistik, etwa den der Grundgesamtheit oder der Korrelation, und können die Zahlen sinnvoll zueinander in Beziehung setzen. Denn:
Es geschehen viel mehr Vergewaltigungen in der Ehe als außerhalb. Es werden mehr Frauen von Männern vergewaltigt als umgekehrt. Bestimmte Einkommens-, Bildungs- und Altersgruppen sind überrepräsentiert. Und so weiter. Und diese Faktoren sind zudem miteinander korreliert.

Soll man daher alle männlichen verheirateten arbeitslosen Jugendlichen wegsperren? Oder ausweisen?

Falls Sie allerdings Prävention im Sinne von Bildung und Aufklärung verstehen, wäre ich auf Ihrer Seite.

@skydiver-sr - Statistik & lokale und überörtliche Presse

Was soll dann die lokale Presse täglich schreiben ?

Heute auch wieder,kein raub,mord,einbruch,
um 20 Uhr wurde derBürgersteig hochgeklappt und der Mond mit der stange weitergeschoben :-)

12:49, Toni B.

>>Bitte mal auf der Zunge zergehen lassen: Dass eine Frau von einem Ausländer (Jargon der Statistik) vergewaltigt wird, ist vier mal so hoch, als von einem Deutschen.
Wieso ist das so? Sollte man hier nicht Präventionsmaßnahmen erdenken und umsetzen?
Warum geschieht das nicht? Warum spricht niemand von diesen Fakten (außer den Rechten)?<<

Ist Ausländer für Sie gleich Ausländer, egal woher?

Der Ausländeranteil unter den Straftätern ist überall erhöht. In jedem Land.

Warum ist das so?

Begeht man lieber Straftaten im Ausland als im Inland?

Ihre Behauptung bzgl. der Vergewaltigungsproblematik bezweifle ich übrigens. Der Löwenanteil der Vergewaltigungen findet im Freundes-, Bekannten- und Familienkreis statt.

@ Toni B.

Sie betonen den Unterschied zwischen "Deutschen" und "Ausländern" als Täter bei Sexualdelikten.

Und fragen dann total nett nach Präventionsmaßnahmen.

Zuerst muss man nach dem Wert der Statistik fragen.

Man muss sich nämlich der Frage stellen, ob Straftaten, die von "Ausländern" begangen werden, häufiger angezeigt werden, als die, die von Deutschen begangen werden.

Vor allem wenn es um Sexualdelikte geht ist die Dunkelziffer hoch, weil viele Opfer (nicht nur Frauen) schweigen. Weil ihnen die Konsequenzen (Anzeige, Untersuchung, Verfahren etc etc) Angst machen.

Zu dem Thema "Ausländer" und "Deutsche" als Täter:

Das ist eine Frage des Klimas in der Gesellschaft. Womöglich haben Frauen das Gefühl, dass in diesem Land ein Klima herrscht, das dazu führt, dass ein Opfer mehr Glaubwürdigkeit genießt, wenn der Täter "Ausländer" ist, als wenn er "Deutscher" ist.

Durch die massive Stimmungsmache bei Einzelfällen könnte die Angst vor dem Melden eines Übergriffes sinken.

12:58 von Marc19

«Ich glaube Seehofers Statistiken nicht und auch nicht Meldungen selbsternannter Zählstellen "rechter Gewalt". Und der TS schon garnicht!»

Auch an Sie die Frage, die ich in diesem Thread um 10:50 schon einmal stellte:

Wessen Statistiken würden Sie denn Glauben schenken wollen …?
Und wessen Meldungen …?

12:58, Marc19

>>was man eben braucht
Ich glaube Seehofers Statistiken nicht und auch nicht Meldungen selbsternannter Zählstellen "rechter Gewalt". Und der TS schon garnicht.<<

Niemand zwingt Sie dazu, irgendetwas zu glauben.

Das ist aber Ihre ganz persönliche Sache und hat deswegen keinerlei Aussagekraft, die über Ihre persönliche Befindlichkeit hinausgehen würde.

@12:49 von Koenigswasser: Da wo ich herkomme ...

"Da wo ich herkomme (grössere Kleinstadt) , wurde sogar über den berühmten Reissack mit Gleichgewichtsproblemen nicht nur berichtet..."

In unserer Kleinstadt gab es vor einigen Wochen eine Bericht über eine Schlägerei in einer Trinkhalle, bei der am Ende wohl auch ein Messer und ein Baseballschläger zum Einsatz kommen sollten. Zum Glück war die Polizei rechtzeitig vor Ort, um das zu beenden.

In der Lokalzeitung und in der örtlichen facebook Gruppe gab es danach heftige Diskussionen. Man wäre seines Lebens nicht mehr sicher und könne sich nicht auf die Straße oder in Kneipen wagen ohne Gefahr zu laufen verprügelt oder umgebracht zu werden.

Unser Stadtarchivar stellte dann zwei Polizeiberichte aus den 50er Jahren ins Netz. In einem der Berichte schrieb die Polizei, dass sie am vergangenen Samstag nur 4 mal ausrücken musste, um Kneipenschlägereien zu beenden. Es wäre damit eines der ruhigsten und friedlichsten Wochenenden des Jahres gewesen.

13:06, JohnMadison

>>Wer einen Polizisten, oder noch besser einen Staatsanwalt kennt wird wissen, dass diese Zahlen ein Produkt geschickter Darstellung und Definition sind. Die Akten stapeln sich hoch wie nie in den Gerichten und es werden mehr Fälle als jemals zuvor nicht einmal mehr erfasst weil diese nicht verfolgt werden können/sollen.<<

Die Gerichte sind überlastet, weil gespart wurde.

Wenn Sie einen Zivilprozess führen, dann merken Sie das. Es wird einem bspw. schwer gemacht, in die Berufung zu gehen.

Liegt das Ihrer Ansicht nach daran, daß Zivilstreitigkeiten zugenommen haben?

Jede angezeigte Straftat geht in die Anzeigenstatistik ein. Auch wenn es nicht zum Prozess kommt.

Man sollte sich doch bitte kundig machen, auf welcher Basis eine Statistik erstellt wird. Das ist nämlich nicht geheim. Das Problem ist, daß Statistiken von denen am lautesten kritisiert werden, die am wenigsten über sie wissen.

13:10, Giselbert

>>Das sich die Statistik verbessert hat ist weniger der Verdienst der Regierenden sondern der Bürger selbst.<<

Es ist nicht Aufgabe der Regierenden, Kriminalität zu bekämpfen, sondern der Polizei.

>>Wenn ich in meinem Umfeld sehe, wie viel investiert wird um Wohnungen einbruchsicherer zu machen (Fort knox lässt grüßen). In der Ortschaft wo ich wohne, da waren früher die Haustüren teilweise nicht verschlossen.<<

Meine Wohnungstür in Neukölln war 26 Jahre nie abgeschlossen.

Das Haus meiner Mutter in einer 5000 Einwohnergemeinde ist seit den 70ern so gesichert, wie Sie es beschreiben.

>>Auch sind die Bürger für Betrügereien und Verbrechen sensibilisiert und entsprechend vorsichtiger geworden. Ich kenne Frauen die früher zu jeder Tag-/Nachtzeit alleine unterwegs waren und mittlerweile ab Dunkelwerden sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen.<<

Ich sehe nachts auf den Straßen der großen Städte nicht weniger Frauen als früher. Eher mehr.

@Wielstadt Armut macht Gewaltanwendung weniger schlimm?

Sie führen Korrelationsfaktoren, wie soziale Schicht, Bildung usw. auf, die (auch das ist statistisch belegt), bei Menschen mit Migrationshäufigkeit häufiger niedriger als der Bundesdurchschnitt ausfällt. Ich habe Ihnen den Gefallen getan und mit Ihnen über die Gründe gesprochen. Dann können wir das Thema ja abhaken und uns wieder der Ist-Situation zuwenden.
All diese Gründe ändern doch aber nichts an dem Fakt, dass Menschen mit Migrationshintergrund unterm Strich und erwiesener Maßen gewalttätiger sind, als Menschen ohne Migrationshintergrund.
Unabhängig vom Grund! Das ist ein unumstößlicher Fakt.
Oder sollte Ihrer Meinung nach ein Richter Strafrabatt vergeben, weil ein Straftäter Arm und/oder schlecht gebildet ist?
Frage: Sie und ich, wissen nun, dass Menschen mit Migrationshintergrund eher zu Gewaltstraftätern werden. Wenn Ihre Tochter nun die Wahl hat, Nachts durch einen Park zu gehen, in dem sich vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund aufhalten, raten Sie Ihr davon ab?

13:36, DerVaihinger

>>Es geht um die aktuellen Fallzahlen und die waren bis vor kurzem auf einem Höchststand.
Damit meine ich die zur Debatte stehenden Gewaltdelikte.
Auch die Täter-/Tatverdächtigengruppe hat sich geändert.
Offizielle Statistik der Landesregierung Baden-Württemberg für 1918:
Anteil der Flüchlinge- und Asylbewerber an der Bevölkerung: 2 %.
Anteil dieser Gruppe an den Gewaltdelikten: 12%
Da hilft alles relativieren nichts.<<

Gewaltdelikte waren in den 70ern in Deutschland auf einem Höchststand.

Ihre Zahlen zu Flüchtlingskriminalität verdienen eine eingehendere Betrachtung. So sollten Sie zum Beispiel fragen, um welche Art Gewaltdelikte es sich handelt, wo diese begangen wurden und wer die Opfer sind.

Als nackte Zahl ist Ihre Statistik nämlich nicht aussagekräftig, bestärkt allerdings diejenigen in ihrer Meinung, die sowieso was gegen Fremde haben.

"oftmals der Verdienst der Bürger selbst"

"Ich kenne Frauen die früher zu jeder Tag-/Nachtzeit alleine unterwegs waren..:"

Wie alt sind diese Frauen denn? Selbst meine Mutter (56) wurde schon von meiner Oma (77) davor gewarnt allein im Dunkeln irgendwo lang zu laufen und selbst die Oma hat das schon von ihrer Mutter gehört.

Es ist übrigens lustig, dass solche Aussagen immer von Männern kommen.

13:36 von DerVaihinger

«Mir ist keine Straftat bekannt, die es früher nicht auch schon gab.
Sie [@fatherland slim] verbreiten hier Binsenweisheiten.»

Wenn man beim Vergleich mit den 1980-er Jahren bleibt (so wie er aufkam), dann gibt es eine ganze Menge an Straftaten, die es in der Art der Ausübung heutzutage gibt, damals aber noch nicht gab.

Alles, was in irgendeiner strafbaren Form mit dem Internet zu tun hat.
So ist z.B. die Verbreitung gewalttätiger pornografischer Inhalte, und die von Kindesmissbrauch durch elektronische Vernetzung im Darknet (sehr) stark angestiegen, bzw. sie ist überhaupt erst entstanden.

Auf diese beiden Felder der Straftatbestände weist die PKS 2018 ja auch mit dem Hinweis: "Hat signifikant zugenommen" explizit hin.

11:24, tagesschlau2012

>>In dieser Statistik sind nur Fälle die bearbeitet wurden. Straftaten die begangen wurden, aber aus Zeitmangel nur erfasst wurden und nicht bearbeitet wurden oder werden, sind im Graubereich zu finden. Auf deutsch, nicht in der Statistik zu finden.<<

In dieser Statistik ist jede Straftat zu finden, die zur Anzeige gebracht wurde.

Statistik

Dass die diskutierte Statistik ihre Schwächen hat, wird ja nicht verschwiegen. Es liegt in der Natur des Begriffes "Dunkelziffer", dass man die reale Zahl nicht kennt, da sie im Dunkeln liegt.
Wenn die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in D zunimmt, dann nimmt auch die absolute Zahl an Verbrechen zu, die von dieser Bevölkerungsgruppe begangen wird. Alles andere wäre ein Wunder. Wenn 1 Mio. Menschen nach D einwandert und 0,1% davon begeht ein Verbrechen, dann haben wir 1000 Verbrechen mehr in der Statistik. Und dass diese Flüchtlinge nicht in der Rubrik "Steuerhinterziehung" auftauchen, sondern bei Delikten, die für jugendliche, männliche, sozial schwache Straftäter jeglicher Ethnie typisch sind, ist auch klar.
"Gefühlte Sicherheit" ist eine Frage der Wahrnehmung. Registriere ich ein Verbrechen in den Medien von einem Migranten genauso, wie eines von einem Biodeutschen? Ist Fliegen gefährlich, weil ich Flugangst habe?
Luft nach oben ist ggf. bei der Bekämpfung dieser Fälle.

Am 02. April 2019 um 13:00 von fathaland slim

>>Genauso wenig wie illegaler Waffenbesitz von Teleskopschlagstöcken und anderen Nahkampfwaffen.<<
In den Kreisen, in denen ich mich seit frühester Jugend bewege, also im sogenannten Nachtleben, gab es so etwas immer.
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Was für Sie normal ist, ist für andere Mitbürger mehr als abschreckend. Dadurch ist auch ihre Empfindung über Gewalttaten anders als für jeden Normalbürger.

13:13, Sternenkind, geschlossener Parallelthread

>>Nun ja
Mit mehreren Personenschützern in einer gepanzerten Limousine empfindet der Herr das Land bestimmt als sicher. Paar Meter hier in Berlin überzeugen ihn vom Gegenteil.<<

Ich habe 26 Jahre in Neukölln gelebt, ohne Personenschützer, und habe mich zu Fuß, mit dem Fahrrad und den Öffentlichen fortbewegt.

Ich habe mich nie unsicher gefühlt, und mir ist nie auch nur ansatzweise etwas passiert.

Darstellung: