Ihre Meinung zu: Japans Reformen gegen Arbeitskräftemangel

1. April 2019 - 13:06 Uhr

Hunderte Überstunden, kaum Urlaub. In Japan ist das normal - bislang. Nun will die Regierung dem Arbeitskräftemangel anders begegnen. Die Türen für Ausländer werden geöffnet. Von Martin Fritz.

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Kommentare

>>Ungelernte Kräfte dürfen

>>Ungelernte Kräfte dürfen bis zu fünf Jahre bleiben...<<

Aha, um den Fachkräftemangel zu beheben, dürfen Ungelernte kommen und 5 Jahre bleiben!

Ich kann den Japanern empfehlen, diesen Weg nicht zu beschreiten.

Deutschland macht das seit Jahren.

Die Zahl der Geringverdienstbeschäftigten liegt bei 25% - mit steigender Tendenz.

Die Armut steigt stärker an - im Rentenalter wird es dramatisch.

Die Zahl der Arbeitslosen (II) steigt.

Die Zahl der staatlichen Leistungsempfänger steigt.

Fazit: Von Erfolg kann gar keine Rede sein.

Tipp: Macht es so, wie es Deutschland einst tat: Bildet die eigenen Menschen aus und bezahlt sie gut. Dann wandern sie nicht ab...

Anwerbung von Fachkräften, statt jeder-kann-kommen

Migration, geregelt, gesteuert und angepasst an die Bedürnisse des Landes. Japan hat den Vorteil, dass es aus den schweren Fehlern anderer Länder lernen kann.

Migration mit gegenseitiger Bereicherung ist gut. So sichert man die wirtschaftliche und die soziale Zukunft eines Landes. Viele Länder werden bereuen, es nicht wie Japan gemacht zu haben.

Fachkräftemangel

Für ein Hochtechnologieland wie Deutschland ist es natürlich keine gute Nachricht, dass auch andere Nationen versuchen, internationale Fachkräfte abzuwerben.

Vollbeschäftigung

In Japan gibt es so wenig Handwerker oder Ingenieure ohne Job, wie in Deutschland. In Russland gibt es Fachkräfte, die gern nach Deutschland kommen würden, wenn es möglich wäre.

Obergrenze

Die 340.000 Ausländer über 5 Jahren stellen eigentlich nur die Erwartung an Fachkräften dar, die sich die Wirtschaft in Japan gerne ausmalen würde. Das ist die, aus unternehmerischer Sicht, optimale Anzahl an ausländischen Fachkräften, um den Wachstumserwartungen der Bosse gerecht zu werden.
Realistischer Weise wird nur ein Bruchteil davon aus Fachkräften bestehen. Interessant wäre es, ob das Kontingent auch Niedriglöhner usw. reflektieren soll. Denn davon verschlingt Japan jede Menge. Man muss aber verstehen, dass in Japan Ausländer nicht gleich Ausländer sind. Ausländer nach japanischer Sichtweise sind Europäer, Amis und Afrikaner. Asiaten aber, vor allem Chinesen, gelten eher als Menschen zweiter Klasse und man betrachtet sie deshalb nicht als (ebenbürdigen) Ausländer. Rein rechtlich ist das zwar anders, aber gelebt wird natürlich anders. Aber kann sein, dass sich das dass letzte Jahrzehnt geändert hat.

Japan beugt sich der

Japan beugt sich der Realitaet einer hochentwickelten Industrienation. An Interessierten gibt es zur Zeit keinen Mangel.Wer hat noch mal gesagt
: wir erwarteten Arbeiter und stellten fest es kamen Menschen ? Die Integration in die japanische Kultur duerfte fuer die meisten eine große Herausforderung sein?

@cor ruptly ru

...in Japan ist das noch schlimmer...

@morgentau

Blödsinn, sie vermischen hier falsche Behauptungen mit irreführenden Angaben und mixen alles zu einer fatalen Empfehlung.

Fachkräfte im weiteren Sinne sind nicht nur Ärzte und Ingenieure. Ungelernte Kräfte mit ausreichender Vorbildung können in einem flexiblen System in wenigen Jahren zu Altenpflegern oder Handwerkern ausgebildet werden, daran mangelt es. Die Japaner werden gut ausgebildet und den Umständen entsprechend bezahlt, aber das hilft nichts wenn die Gesellschaft überaltert. Genauso die Rente, hüben wie drüben ist Altersarmut zunehmend eine Folge der sich invertierenden Bevölkerungspyramide. Und die Zahl der Arbeitslosen sinkt in Deutschland in den letzten Jahren, eben weil der Bedarf nicht ausreichend durch Zuwanderung gedeckt wird. Das sind jetzt erstmal die offensichtlichsten Brocken die bei ihnen zu korrigieren sind.

Fachkräfte vs. Nichtfachkräfte

Fachkräfte anzuwerben aus Regionen die im Aufbruch sind, kann Märkte zerstören bzw. verhindern. Nichtfachkräfte können den heimischen Arbeitsmarkt zerstören und den Sozialstaat belasten.
Die Dosis machts.
Objektiv betrachtet geht es dem Durchschnittsdeutschen wohl besser als dem Durchschnittsjapaner, und genau nach dem der 2. WK gemeinsam verloren wurde, beide ein Wirtschaftswunder erlebt haben, Deutschland gar geteilt und als Sandwich zwischen den Weltmächten war. Die Wiedervereinigung sich erarbeitete und die EU stark mitfinanzierte, die Flüchtlingskrise forciert hat und einiges mehr.

Woran liegt das?
An der Abschottung, am Protektionismus, am nationalistischem Staatstum, an der allgemeinen Fremdenfeindlichkeit usw.?

Nö, es muss an etwas anderem liegen!

Und wieder die in

Und wieder die in Täuschungsabsicht vorgebrachten Falschaussagen zum "Fachkräftemangel".

Bezahlt ordentliche Löhne, bezahlt Qualifikationen, bezahlt Überstunden, hört auf, unbezahlte Leistungen einzufordern.

Wer sich keine Fachkräfte leisten kann, bekommt halt keine.
Ich kann mir keinen Porsche leisten, das heißt nicht, dass es einen Porschemangel gibt.

Wettbewerb

Jeder Arbeitsmigrant muß als erstes einen Sprachtest bestehen. Außerdem hat er sozusagen 5 bis 10 Jahre Probezeit.
Da die Löhne in Japan miserabel sind, glaub ich nicht an einen Erfolg.
Im Vergleich mit den hohen Fachlöhnen in den USA, keine Chance für Japan und auch EU.
Nur gute Löhne und Familienpolitik, sowie gute Schul und Ausbildung mit fairen guten Löhnen, wird den Menschen und Ihren Land, eine Zukunft mit genügend Kindern bringen.

/// Am 01. April 2019 um

///
Am 01. April 2019 um 15:50 von Shuusui
Und wieder die in

Und wieder die in Täuschungsabsicht vorgebrachten Falschaussagen zum "Fachkräftemangel".

Bezahlt ordentliche Löhne, bezahlt Qualifikationen, bezahlt Überstunden, hört auf, unbezahlte Leistungen einzufordern.

Wer sich keine Fachkräfte leisten kann, bekommt halt keine.
Ich kann mir keinen Porsche leisten, das heißt nicht, dass es einen Porschemangel gibt.///
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In Japan ist das Hauptproblem die " Überalterung " der Gesellschaft, nicht die von Ihnen vermuteten Gründe.

Einige Zusatzinformationen zum Artikel

Urlaub: Der geseztliche Anspruch beträgt 18,5 Tage Jahresurlaub bei einer Vollzeitstelle. Genommen wurden davon in 2016 im Ø nur ca. 9 Tage.

Feiertage: 16 landesweite / Jahr. Mehr als in jedem anderen Industrieland.
Fällt ein Feiertag auf Sonntag, wird er am ersten darauf folgenen regulären Werktag nachgeholt.

2 sog. "Golden Weeks" / Jahr.
Je mind. 5 arbeitsfreie Werktage in Folge.
Zum Jahreswechsel + Ende April / Anfang Mai.

Sprachtest: Anforderungen für die Erteilung eines Arbeitsvisums werden mit dem neuen Gesetz gesenkt (von JLPT N3 auf N4, es gibt 5 Niveaus).
Immer noch sehr anspruchsvoll.
Man muss "nur" ca. 250・Kanji・漢字・kennen.
(Bei N3 ca. 800 / bei N1 = 2.222).

Der folgende Satz gehört in Hör-, Sprach- und Lese-Verständnis dazu.
Per Hand schreiben können muss man nicht:

私は・日本語を・勉強したり、日本に・住んだり・
営みたい・います。
Watashi-ha・Nihon-go-wo・benkyō shi-tari、Nihon-ni・su-ndari・
itonami-tai・imasu.

Ich beabsichtige, JAP zu lernen, in JAP zu leben,
und einer festen Berufstätigkeit nachzugehen.

15:50, Shuusui

>>Und wieder die in Täuschungsabsicht vorgebrachten Falschaussagen zum "Fachkräftemangel".

Bezahlt ordentliche Löhne, bezahlt Qualifikationen, bezahlt Überstunden, hört auf, unbezahlte Leistungen einzufordern.

Wer sich keine Fachkräfte leisten kann, bekommt halt keine.<<

Ich frage mich, wie Sie den Begriff "Fachkraft" definieren.

Er scheint bei Ihnen mit "Niedriglöhner in prekären Beschäftigungsverhältnissen" deckungsgleich zu sein.

Zumindest drängt sich mir dieser Eindruck auf, wenn ich Ihre Zeilen lese.

14:16 von morgentau19

Tipp: Macht es so, wie es Deutschland einst tat: Bildet die eigenen Menschen aus und bezahlt sie gut. Dann wandern sie nicht ab...»

Die Ausbildung in Japan ist gut.
Sowohl die schulische, als auch die berufliche.
Die Bezahlung in JAP ist nicht prinzipiell "schlecht".
Der durchschnittliche Lebensstandard ist dem in DEU vergleichbar.
Wenn es auch in manchen Beziehungen sehr schwierig ist, JAP mit europäischen Maßstäben zu vergleichen.

Nur sehr, sehr wenige Japaner wandern aus beruflichen Gründen in andere Länder ab. Wenn, dann zu über 95% als Angestellte japanischer Unternehmen für einen begrenzten Zeitraum (meist 5 bis 7 Jahre).

15:06 von wolfmeister

«Die Integration in die japanische Kultur duerfte fuer die meisten eine große Herausforderung sein?»

Ja - eine sehr, sehr große Herausforderung.
Und die Sprache ist einen extrem hohe Hürde.

Japan hat auch keinerlei "Einwanderungstradition".
Noch immer wirkt "im Nationalcharkter" die Zeit von 1603 bis 1867 nach.
In Japan genannt:

鎖国時代・Sakoku Jidai・Zeit der Abschließung

Ausländern war die Einreise, Japanern die Ausreise bei Todesstrafe verboten.

Ich habe 7 Jahre für ein japanisches Unternehmen gearbeitet, und 6 Monate in Tokyo gelebt. Mir sind Japaner nie ablehnend gegenüber getreten. Aber es war auch immer klar, dass ich ein Gast auf Zeit bin, der nicht auf Dauer einwandern will.

"Japaner sind sehr neugierig", prinzipiell sehr höflich und freundlich.
Aber ohne jede Erfahrung, was Einwanderung betrifft.
Momentan beträgt die Ausländerquote im Land ca. 2%.

Die höchste aller Hürden in JAP ist die äußerst komplizierte Sprache.
Für die es sehr lange braucht, sie zu erlernen …

Am 01. April 2019 um 14:38 von cor ruptly ru

" Fachkräftemangel

Für ein Hochtechnologieland wie Deutschland ist es natürlich keine gute Nachricht, dass auch andere Nationen versuchen, internationale Fachkräfte abzuwerben. "

Etwas übersehen würde ich sagen, 340 000 in 5 Jahren und aus Ihrem Kulturkreis, hat mit Deutschland sehr wenig zu tun.

" Ungelernte Kräfte dürfen bis zu fünf Jahre bleiben, aber keine Angehörigen mitbringen. Fachkräfte können mit Familie einreisen und nach zehn Jahren eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bekommen. Zuvor müssen alle einen Sprachtest bestehen. "

Und die Bedingungen sind auch völlig anders und nicht vergleichbar, und das sind 68 000 im Jahr, die kommen zum arbeiten ohne Unterstützung und müssen auch noch die Sprache können.

Wo soll da ein Nachteil für Deutschland sein ?.

15:06 von Jayray

«Man muss aber verstehen, dass in Japan Ausländer nicht gleich Ausländer sind. Ausländer nach japanischer Sichtweise sind Europäer, Amis und Afrikaner.»

Die mit Abstand größte Gruppe nicht-asiatischer Ausländer in JAP sind Brasilianer (≈ 320.000). Die Verbindungen Japans mit Süd-Amerika sind traditionell sehr eng. Neben Brasilien vor allem mit Paraguay und Peru.
Dort war einst Alberto Fujimori Präsident.
Diese japanisch-stämmige Familie ist die wohl einflussreichste in ganz Peru.

Die größte Gruppe Europäer in Japan sind Briten (≈ 17.000).
Deutsche leben gegenwärtig ≈ 7.000 in JAP.

Chinesen und Koreaner machen fast 60% aller in JAP lebenden Ausländer aus. Denen beiden fällt es wegen des chinesischen Ursprungs der Schriftzeichen sehr viel einfacher, die jap. Sprache zu lernen.

"Unbelastet" ist das Verhältnis zw. Chinesen und Japanern sicher nicht.
Ähnlich wie in anderen Ländern, "sammeln sich Chinesen in Chinatowns".
Kleine eigene Welten neben der der Mehrheitsgesellschaft …

14:35 von Konsenssoße

«Viele Länder werden bereuen, es nicht wie Japan gemacht zu haben.»

Japan ist ein sehr abgelegener Inselstaat "am Rande der Welt". Den man nur auf dem Luftweg, oder sehr beschwerlich und langwierig auf dem Seeweg erreichen kann.

In dieser Beziehung nicht vergleichbar mit allen Ländern in Europa oder auf dem amerikanischen Kontinent. Wenn vergleichbar, dann mit Australien, Neuseeland, Island …

15:27 von Almalexian

Sie meinen, die Arbeitslosigkeit sinkt, weil Deutschland nicht genug Zuwanderung hat ?
Ist doch toll oder hätten Sie gerne mehr Arbeitslose durch mehr Zuwanderung ?Darauf muß man mal kommen.

@Shuusei

Schön dass sie ohne genauere Kenntnis Allgemeinplätze heraushauen können aber wenn sie den Artikel sorgfältig studieren können sie sich selbst die Frage stellen, wo die Leute denn herkommen sollen die man angeblich nur gut bezahlen muss. Die heimischen Arbeitnehmergenerationen sind bereits ausgeschöpft und über ein gesundes Maß gedehnt, und bisher hatte eben eine regide, fremdenfeindliche Einwanderungspolitik dafür gesorgt dass auch von außen keine mehr nachkamen. Ein ähnliches Problem hat Deutschland, dem es bisher noch immer an einem richtigen Zuwanderungsgesetz für EU-Ausländer fehlt. Eine Täuschungsabsicht wie sie unterstellen existiert hingegen nicht.

...

Ich arbeitete mehrere Jahre für ein japanisches Unternehmen in Deutschland.

Mir fiel auf, dass das Vorteil von den herausragenden PISA Ergebnissen, zumindest bei der englischen Sprache, nicht zutrifft.
Ich weiß bis heute nicht wie japanische Schüler den Englischunterricht verbringen, den sicheres Englisch spricht dort kaum jemand.

Dies wird die Einwanderung erschweren. Wer in Japan leben und arbeiten will, muss Japanisch sprechen und wer Japanisch als Fremdsprache lernen kann, hat überwiegend bessere Optionen. Umgekehrt beschränkt es die Auswanderung aus Japan, bsps. gibt es in Europa nur in Düsseldorf eine Gemeinde von Japanern, die dazu weitgehend unter sich lebt (Supermärkte, Schulen, ...).

Auch ist der Lebensstandard in Japan nicht auf dem deutschen Niveau und schon gar nicht auf dem der USA. Zentralheizung wird man in vielen Häusern vergeblich suchen (u.a. weil ein Großteil Japans in den Subtropen liegt).

Ängste gegenüber dem Ausland schienen mir aber wenig ausgeprägt zu sein.

Migration als Chance gegen alternde Gesellschaft

Japan hat den längst fälligen Schritt getan. Eine globalisierte Welt bedingt personelle Mobilität im Arbeitsleben. Migration kann durchaus ein geeignetes Mittel sein, um den Arbeitskräftemangel, etwa in der Pflege, abzumildern. Gerade in Bayer ist es gelungen, viele Flüchtlinge in Arbeit zu bringen, auch weil die Sprachkurse zunehmend erfolgreich abgeschlossen werden.

16:01 von Theo Hundert.neu

«Da die Löhne in Japan miserabel sind, glaub ich nicht an einen Erfolg.
Im Vergleich mit den hohen Fachlöhnen in den USA, keine Chance für Japan und auch EU.»

Die Löhne in JAP sind nicht "miserabel". Und JAP ist kein Entwicklungsland, das auf niedrigstem Lebensstandard daher krankt.

Es gibt seit mind. 15 Jahren hunderttausende von Interessenten aus südostasiatischen Ländern (Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand), die als ausgebildete Arbeitskräfte gern nach JAP gegangen wären, so sie denn gedurft hätten.

Um dies zu erreichen, und die im Vergleich zu den Heimatländern geradezu "fürstlichen" Löhne zu erhalten, sind sie schon lange bereit, sich der Tortur des Erlernens der jap. Sprache zu unterziehen.

Besuchen Sie JAP. Und Sie werden sehen, wie sehr südostasiatisch das Land ist. U.a. auf den vielen Volksfesten, auf denen auch immer die Exotik Südostasiens zu finden ist. Nicht nur für den Gaumen.

Und vergessen Sie, JAP mit Stereotypen aus der Ferne des Hörensagens zu beurteilen …

@Adeo60 18.04

Wieder die Behauptung "viele Flüchtlinge" wären in Arbeit. Das hält der Realität nicht stand. Und Japan sucht sicher keine ungebildeten Analphabeten, sondern ausgebildete Fachkräfte für bestimmte Arbeitsgebiete. Das hat mit unserer Flüchtlingszuwanderung überhaupt gar nichts zu tun.

17:22 von Almalexian

>>Ungelernte Kräfte mit ausreichender Vorbildung können in einem flexiblen System in wenigen Jahren zu Altenpflegern oder Handwerkern ausgebildet werden, daran mangelt es.<<

Sehen sie, bezüglich Vorbildung mangelt es in D. bei einigen/vielen/sehr vielen/dem meisten Zuwanderer/Flüchtlinge bereits.

Von den Sprachkenntnissen spreche ich gar nicht.

Mein letzter Satz kann zu Missverständnissen führen: Früher hat D. seine Fachkräfte selbst ausgebildet, entsprechend gab es keine.

Heute gibt es keinen Fachkräftemangel im Großen und Ganzen, sondern ausschließlich Zahlungsmangel.
Oder hatten sie in den letzten Jahren Probleme, Waren zu erhalten (Lebensmittel, Autos, Händies usw.)

Die Einwanderung, die D. in den letzten ca. 20 Jahren hatte, führte zu mehr Arbeitslosigkeit in I und II.
ca. 50% arbeitslose Migranten

PS. Ein Beitrag schlicht als Blödsinn zu bezeichnen, ist für eine Diskussion nicht förderlich!

Stimmt zudem auch nicht.

re 17:58 von MrSlim

Auch ist der Lebensstandard in Japan nicht auf dem deutschen Niveau

Japan ist ein sicheres und friedliches Land. Zudem ist die Infrastruktur deutlich besser als hier. Das sollte man auch mit einrechnen.
Dank einer geregelten Migrationspolitik, sieht die Zukunft für Japan gut aus. Dazu hätte ein leichter Bevölkerungsrückgang für das sehr dicht besiedelte Land auch Vorteile.

17:58 von MrSlim

«Ich weiß bis heute nicht wie japanische Schüler den Englischunterricht verbringen, den sicheres Englisch spricht dort kaum jemand.»

Jap. Schüler verbringen den dortigen Englischunterricht so, wie dt. Schüler hierzulande den Lateinunterricht. Vokabeln lernen, und irgendwie die jap. Grammatik auf die engl. "umbiegen". Englisch gesprochen wird an jap. Schulen im Unterricht nur sehr wenig.

Das Erlernen europ. Sprachen ist für Japaner kaum einfacher als für uns Japanisch. Und Sie haben vollkommen Recht mit dem, was Sie schreiben …

«Wer in JAP leben und arbeiten will, muss JAP sprechen und wer JAP als Fremdsprache lernen kann, hat überwiegend bessere Optionen.»

Die Arbeitsvisa nach dem neuen Gesetz werden nur dann erteilt, wenn vorher ein Sprachtest bestanden wird. Die Anforderungen sind nicht eben gering.

«… Lebensstandard in JAP ist nicht auf dt. Niveau …»

Nicht einfach zu vergleichen. Aber die "Einwanderungsoffensive" richtet sich auch in erster Linie nach Südostasien …

@Konsenssoße

Tötungsdelikte pro 100.000:

Japan: 0.3 / Jahr
Deutschland: 1.1 / Jahr
USA: 5.4 / Jahr

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich nicht zögern und in die USA ziehen. "Trotz" höherer Kriminalität und mehren Jahrhunderten offenen Grenzen. Denn:

Medianhaushaltseinkommen (brutto) :
USA : 61k$
Deutschland: ~32k$
Japan: (konnte nicht nicht finden aber vermutlich vergleichbar zu D)

Doppelter Lohn fände ich gut. Wer Brüche in seiner Biographie hat, lernt ein gutes Gehalt zu schätzen.

@:18 von fathaland slim

Re Shuusui 15.50...
"Ich frage mich, wie Sie den Begriff "Fachkraft" definieren".....wie lautet denn ihre Definition, lassen sie hören....

19:03 von MrSlim

«Wenn ich die Wahl hätte, würde ich nicht zögern und in die USA ziehen. "Trotz" höherer Kriminalität und mehren Jahrhunderten offenen Grenzen. Denn:

Medianhaushaltseinkommen (brutto) :
USA : 61k$
Deutschland: ~32k$
Japan: (konnte nicht nicht finden aber vermutlich vergleichbar zu D)

Doppelter Lohn fände ich gut. Wer Brüche in seiner Biographie hat, lernt ein gutes Gehalt zu schätzen.»

Gerade wenn Sie Brüche in Ihrer Biografie haben, wird Ihnen auch klar sein, dass neben dem reinen "Medianeinkommen" auch die soziale Absicherung (vor allem Krankheit, Berufsunfähigkeit, Alter) eine wichtige Rolle bei der Beurteilung spielen, in welchem Land es finanziell attraktiver sein mag, leben zu wollen.

JAP ist kein "sozialistischer Fürsorgestaat".
Aber der Gedanke gesellschaftlicher Solidarität hat einen hohen Stellenwert.

Ich würde nicht dauerhaft in JAP leben wollen.
Kann es kaum mit den USA vergleichen, da ich dort nie war.
"Aber nur Median" wäre für mich auch kein Kriterium …

19:58, Zundelheiner

>>@:18 von fathaland slim
Re Shuusui 15.50...
"Ich frage mich, wie Sie den Begriff "Fachkraft" definieren".....wie lautet denn ihre Definition, lassen sie hören....<<

Eine Fachkraft ist jemand, der eine anspruchsvolle Ausbildung genossen hat, die ihn mit Fähigkeiten ausstattet, die ihm erlauben, komplexe Aufgaben innerhalb des Fachgebietes, für das er ausgebildet wurde, auszuführen.

Solche Menschen sind gesucht und werden generell bestens bezahlt. Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise die Pflegeberufe.

19:03 von MrSlim

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich nicht zögern und in die USA ziehen. "Trotz" höherer Kriminalität und mehren Jahrhunderten offenen Grenzen.

Ja ich auch. Es geht natürlich um die Abwägung der Gesamtsituation: Geld, Sicherheit, Freiheit usw. Die Zuwanderung dort, genau wie es Japan auch plant, hat mehr gutes als schlechtes gebracht. Ich hatte nicht die USA, sondern nur DE und Japan verglichen. Wenn man in Japan gleich viel verdient wie hier, dafür aber in Japan viel sicherer ist, und mit besserer Infrastruktur, dann sieht's in Japan insgesamt besser aus.

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