Ihre Meinung zu: Russland-Affäre: Mueller-Bericht bis Mitte April öffentlich

30. März 2019 - 9:06 Uhr

Er ist knapp 400 Seiten lang und liegt noch bei US-Justizminister Barr: Doch spätestens bis Mitte April will der den Bericht von Sonderermittler Mueller zur Rolle Russlands im US-Wahlkampf 2016 veröffentlichen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.375
Durchschnitt: 3.4 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Mueller hat nicht korrekt ermittelt.

Sonst hätte er sich vor allem die handfesten Beweismittel gesichert. Und das hat er nicht getan.

An den Computern des angeblichen russischen "Hacks" lässt sich zweifelsfrei beweisen, dass Russland die Papiere der Demokraten nicht gehackt haben kann.

Mehrere Ex-CIA-Analysten haben die Beweise in einem Memorandum vorgestellt.
Dieses Memorandum stützt die Aussage von Assange von Wikileaks, dass eine Vor-Ort-Hardwareüberspielung stattfand, wohl durch einen frustrierten Whistleblower aus den Reihen der Demokraten.

Und es stützt auch die Privatmails der FBI-Analysten Peter Strzok und Lisa Page, dass am russischen Eingreifen nichts dran ist ("There ist no big there there").

Das Kartenhaus bricht zusammen ...

und das ist auch gut so. Es wird Zeit das auch in Deutschland wieder ordentlicher Journalismus betrieben wird.
Ich hoffe das man aus diesen 2 Jahren Hexenjagd eine Sache gelernt hat. Berichterstattung besteht nicht darin so schnell wie möglich Unsinn zu verbreiten, sondern die Sachen so neutral wie möglich dar zustellen. Dann verläuft man sich auch nicht in solche Begebenheiten aus denen man nur noch schwer rauskommt.

Der veröffentlichte Bericht wird dann auch zeigen dass außer der Werbungsschaltung auf Social-Network-Plattformen keine Beweise gibt die eine russische Einflussnahmen rechtfertigen. Und jeder weiß wohl selbst wie man auf Internet-Werbung reagiert.
Was mich aber sehr amüsiert an der Sache ist, dass jene Social-Network-Plattformen ja meist US-amerikanisch sind.
Warum sage ich das der Serverhack kein Beweis ist? Simpel, die Server wurden nie forensisch untersucht. Und somit sind sie kein Beweismittel.

@krittkritt - Sie werden/wollen es nie verstehen

Chefermittler Mueller hat /durfte nicht gegen einen amtierenden Präsidenten ermitteln.

Sondern nur wegen möglicher Einmischung

Auch der von Trump eingesetzte willfähige Justizminister William Barr kann nicht urteilen.
Den Über den Präsidenten kann nur der Ausschuß im Senat urteilen.
Die vielen Staatsanwälte und Richter haben noch genügend zu tun mit ihrer sisyphusarbeit
an noch nicht aufgetauchter/durchgearbeiter Beweise aus dem direkten internen Umfeld.

Aber süffisant ist es schon, der Mann welcher das Establishments in Washington abschaffen wollte schützt sich mit diesem um die vergehen seines eigenen Establishments zu schützen :-)

man stelle sich vor, eine

am rande des bankrotts stehende AG veröffentlicht einen 400 seiten starken rechenschaftsbericht, in dem alle wirklich relevanten dinge geschwärzt sind und die wenigen, noch positiven, bilanzteile als einzige zu lesen sind. als begründung sagt man der versammlung, es handele sich halt um delikate private angelegenheiten. lediglich dem vorstand liegt der komplette bericht vor, damit die schnell noch ihre schäfchen ins trockene bringen können. im endeffekt also null aussagekraft, die aktionäre sollen halt ruhiggestellt und in sicherheit gewogen werden. nichts anderes ist diese von Barr angekündigte veröffentlichung.

@krittkritt: bisher habe ich ihre kommentare immer gerne gelesen, aber wie sie hier den pausenclown Donald Trump immer wieder verteidigen, lässt mich doch etwas verwundert zurück.

Sollte...

...der Bericht zweifelsfrei darlegen,
dass es ausser ein paar Werbeanzeigen bei Inetseiten
keine Beweise und Taten gibt...

Was gedenkt die Tagesschau dann in Hinsicht auf die
Berichterstattung der letzten zwei Jahre zu unternehmen?

Erfolgt ein "Mega-Faktenfinder" was alles nicht hätte
einfach so geschrieben werden dürfen?
Ziehen Chef und führende Verantwortliche Konsequenzen
aus dem "Leere Behauptungen" Disaster?
Wird ein neuer USA Korospondent ernannt, der sachlicher
arbeiten und berichten wird?

Das wären die wahrhaft wichtigen Fragen für den
Bürger in Deutschland.

von krittkritt, 8:23

„An den Computern des angeblichen russischen "Hacks" lässt sich zweifelsfrei beweisen, dass Russland die Papiere der Demokraten nicht gehackt haben kann.“

Oh, wir haben eine(n) hochrangige(n) Computerspezialisten/listin in unseren Reihen, die/der den Fachleuten um Herrn Mueller haushoch überlegen ist.
Weiß das Herr Mueller schon?

Je vollständiger, desto besser

„Mueller-Bericht -
"Jeder wird ihn bald selbst lesen können"“

Bitte. Geheimniskrämerei anstelle von Transparenz befördert nur Misstrauen und Verschwörungstheorien.

Alles schon wieder Vorwahlkampf

Die Demokraten haben die Niederlage immer noch nicht überwunden. Es muss aber auch sehr frustrierend gewesen sein, einen sicher geglaubten Sieg, auf diese Art zu verlieren.
Was für ein Unsinn das Russland eine signifikante Rolle bei den Wahlen gespielt haben soll. Die Amerikaner haben ganz andere Probleme als sich russischer Propaganda zu widmen. Das Thema ist durch - es wird noch ein Paar Spekulationen der Medien geben (um noch ein klein wenig Spannung zu erzeugen) aber im Grunde viel Wind um Nichts.
So oder so bleibt es ein Mysterium wie man medial versucht die Person Trump von der Politik der USA zu trennen. Der Mann kann und darf nur so viel wie man ihm erlaubt. Etwas tiefer graben würde investigativen Journalismus gut zu Gesicht stehen.

müssen Medien so parteiisch sein ?

alles aber wirklich alles was dieser Trump macht ist schlecht
also auf Dauer wirkt das wenig überzeugend
dass dessen Stil nicht unbedingt das ist was in Europa,
insbesondere vielleicht bei uns favorisiert wird,
an Politik ist doch noch lange kein Grund, so auf den "Einzuschlagen"
und ihn schlecht zu reden
immerhin der hat noch keinen Krieg vom Zaum gebrochen
- was nirgendwo mit nem Nobelpreis "belohnt" wird !
Selbst wenn der Truppen abzieht - aus Syrien - findet man das schlecht

So verlief das Hornbacher Schießen!

Meine Omma würde sagen: "Außer Spesen, nichts gewesen!"
Diesen ganzen Rummel hätten sich unsere Medien nun wirklich ersparen können und hätten dafür über relevante Ereignisse berichten können.

Die Show muss weitergehen!

"Er [Jerry Nadler] wandte sich ferner dagegen, dass Barr den Bericht teilweise schwärzen wolle."

Herr Nadler sollte sich lieber freuen. Schließlich können die Gegner Trumps ihre Fantasien dann in die geschwärzten Teile des Berichts projezieren. Dem von einigen Realitätsverweigerer gewünschten Amtsenthebungsverfahren kommt man damit zwar auch nicht näher, aber die Strategie der medialen Dauerkritik kann damit fortgesetzt werden.

Am 30. März 2019 um 08:52 von

Am 30. März 2019 um 08:52 von JanRos Diesen Fragen schließe ich mich an. Die Berichterstattung der ARD-Korrespondenten aus den USA empfand ich als einfach peinlich mit den stereotypen Mutmaßungen, der Einseitigkeit und dem plumpen Innuendo.

Und was jetzt?

Wieder Gedrehe und Gewende im unerbittlichen Angesicht der Fakten, aber keine Einsicht, und schon gar keine Änderung, das sage ich mal voraus. Ich finde es nicht richtig, daß ich für die Verbreitung der Privatmeinung irgendwelcher Redakteure Rundfunkgebühren bezahlen muß. Es ist ja nicht die einzige Entstellung von Sachverhalten, bloß eine der penetrantesten, zusammen mit Brexit und Russland.

@Krittkritt: Muellers Fakten und die "Konter-Erfindungen"

(1) Die Geschichten von der "Hardware-Überspielung" ist schon seit Oktober 2017 als pure Erfindung in sich zusammengefallen. Mike Pompeo, der von Trump eingesetzte CIA-Direktor hat sich die Abenteuer-Geschichte des Bloggers "Forensicator" alias William Binney von VIPS einmal angehört und festgestellt, dass dessen einzige Quelle die anonymen Aussagen des russischen Geheimdienstmitarbeiters "Guccifer 2.0" mit Blick auf die einfachst manipulierbaren File-Metadaten waren. Also der berühmte Bock als Gärnter.

Pompeo hat es als Nonsens verworfen.

(2) VIPS waren keine Ex-CIA-Mitarbeiter sondern teilweise Ex-NSA-Mitarbeiter.
Also auch falsch.

(3) Niemand von VIPS, EX-CIA oder CIA hat je die "Computer-Hardware" untersucht. Wer hätte sie beauftragen sollen, das zu tun ? Die Demokraten ? Nonsens.

(4) IT-Experten schmunzelten ohnehin über die amateuerhafte Ansicht der "Hardware-Untersuchung". Forensiker ziehen ein Image eines Servers und das hat Mueller getan und seinen Beweisen beiglegt.

re krittkritt: Beweise?

„Mueller hat nicht korrekt ermittelt.
Sonst hätte er sich vor allem die handfesten Beweismittel gesichert. Und das hat er nicht getan“

Das ist schon frech! Wenn Müller „ermittelt“, dass es keine gerichtsverwertbaren Beweise gegen eine rechtswidrige Zusammenarbeit des Trump-Teams mit „Russland“ gegeben hat, ist es „einwandfrei bewiesen“, dass es diese nicht gegeben hat.

Wenn aber das Ergebnis seiner Ermittlungen ist, dass Russland sich massiv in den amerikanischen Wahlkampf „pro Trump“ (Das ist ja das eigentliche Politikum!) eingemischt hat, dann hat er - „nicht richtig ermittelt“.

Nochmal: Entlastet wurde Trump - Belastet wurde Russland.

Schwierig für Diejenigen, die hier eine Allianz Trump-Russland immer verteidigt haben.

@JanRos - Was soll ihr Journalistenbashing hier bezwecken ?

Anscheinend sind Sie der einzige welcher Donald Trump die reine Wahrheit verraten hat :-)

Ziehen sie auch ihre Konsequenzen daraus,
wenn sie der Presse \ Staatsanwaltschaften\Bürgern
das nachfragen nicht mehr gestatten wollen ?

@janros: sie sprechen mir aus der seele..

es waere wirklich an der zeit, einmal ueber die konsequenzen fuer den deutschen journalismus nachzudenken. und daran kommen auch die oeffentlich-rechtlichen nicht vorbei!

nach den vor-verurteilungen der letzten jahre erschien trump dem deutschen beobacher doch als krimineller, der es gegen den eigentlichen willen des volkes in das praesidentenamt geschafft, und den loszuwerden die amerikanische verfassung nun alle muehe hat.

die beste methode, sich hier sauber zu informieren, liegt in einer reise in die USA, in gespraechen mit den buergern des landes, und in der verfolgung der ereignisse vor ort. dann entfaellt zumindest die filterung durch deutsche journalisten.

09:32, Friedrich Spee

>>die beste methode, sich hier sauber zu informieren, liegt in einer reise in die USA, in gespraechen mit den buergern des landes, und in der verfolgung der ereignisse vor ort. dann entfaellt zumindest die filterung durch deutsche journalisten.<<

Leichter gesagt als getan.

Die USA sind ein derart vielfältiges Land, daß persönliche Gespräche mit US-Amerikanern eher die eigene, persönliche Auswahl an Gesprächspartnern widerspiegeln als daß sie repräsentativ für "die" Meinung "der" US-Amerikaner sein könnten.

Ich würde eher empfehlen, möglichst viele US-Presseerzeugnisse zurate zu ziehen und auch die jeweiligen Diskussionsforen zu lesen. Aber Vorsicht! Von Netiquette hält man in den USA nicht viel. Der Tonfall, der in den US-Foren herrscht, kann einen zart besaiteten Europäer durchaus ein wenig verstören...

08:45, suomalainen

>>@krittkritt: bisher habe ich ihre kommentare immer gerne gelesen, aber wie sie hier den pausenclown Donald Trump immer wieder verteidigen, lässt mich doch etwas verwundert zurück.<<

Sie unterliegen hier einem Mißverständnis. Es wirkt auf den ersten Blick so, als schlage sich der von Ihnen angesprochene Forist auf Trumps Seite. Das täuscht aber. Auf den zweiten Blick ist zu erkennen, daß er eher an Wladimir Putins Seite zu finden ist, weswegen er natürlich an Muellers Untersuchungen kein gutes Haar lassen kann. Die scheinbare Unterstützung Trumps ist also wohl eher als Kollateralschaden zu werten.

@krittkritt und KarlderKühne

@krittkritt

Mullers Report hat den Hack bestätigt.

@KarlderKühne

Alleine für den Beifang hat sich die Sache gelohnt. Die Spesen werden durch Manaforts Strafzahlungen mehr als beglichen. Gruß an ihre Omma.

re von fathaland slim

"An Muellers Untersuchungen kein gutes Haar lassen".
Aber es wird bestimmt so sein,daß Ihnen der Mr.Mueller doch jetzt auch nicht besonders gefällt.
Und vor dem Abschluß der Untersuchungen hörte sich das ganz anders an.

13:35, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
"An Muellers Untersuchungen kein gutes Haar lassen".
Aber es wird bestimmt so sein,daß Ihnen der Mr.Mueller doch jetzt auch nicht besonders gefällt.
Und vor dem Abschluß der Untersuchungen hörte sich das ganz anders an.<<

Mueller hat seinen Job gemacht. Nicht mehr und nicht weniger.

@ friedrich spee

"die beste methode, sich hier sauber zu informieren, liegt in einer reise in die USA, in gespraechen mit den buergern des landes, und in der verfolgung der ereignisse vor ort. dann entfaellt zumindest die filterung durch deutsche journalisten."

Im Prinzip gute Idee. Erfahrungsgemäß suchen sich die meisten Leute aber Gesprächspartner, die ihre eigene bereits vorhandene Meinung bestätigen. Ich verlasse mich dann doch lieber auf erfahrene Journalisten, die sich etwas länger vor Ort aufhalten, und im großen und ganzen auseinander dividieren können, was Einzelmeinungen sind und was das größere Bild ausmacht. Und wie bereits ein Mitforist angemerkt hat: die USA sind ein bisschen größer und komplexer.

JanRos

"Sollte der Bericht zweifelsfrei darlegen, dass es ausser ein paar Werbeanzeigen bei Inetseiten
keine Beweise und Taten gibt. Was gedenkt die Tagesschau dann in Hinsicht auf die Berichterstattung der letzten zwei Jahre zu unternehmen?"

Was sollte die TS denn unternehmen? Die TS berichtete stets nur, dass Mueller wegen den Verdacht auf russische Einmischung ermittelte und welche konkreten Verdachtsfälle bekannt waren.

Ist alles so passiert, also hat die TS neutral berichtet. Auch wenn vielen Leuten der Horizont zu fehlen scheint, das zu verstehen, weil die Berichterstattung nicht ins eigene Weltbild passt.

Ich habe die Berichte über Mueller recht aufmerksam vefolgt, nie hat die TS behauptet, dass ein Deal zwischen Trumps Team und Russland, Wahlhilfe gegen Sanktionslockerung, fakt sei.

09:32 von Friedrich Spee

«nach den vor-verurteilungen der letzten jahre erschien trump dem deutschen beobacher doch als krimineller, der es gegen den eigentlichen willen des volkes in das praesidentenamt geschafft, und den loszuwerden die amerikanische verfassung nun alle muehe hat.»

Das mag denjenigen Beobachtern so erscheinen, die sich nie näher mit den USA beschäftigten. Das kann man u.a. anhand des Wahlrechts auch dann, wenn man selbst die USA nie besuchte.

Legte man das dt. Parlaments- oder das franz. Präsidentschaftswahlrecht zugrunde, wäre Trump hier und da nicht Präsident geworden. In diesen beiden Ländern wird man es nicht mit einer relativen Stimmenminderheit. "Mit kriminell" und den Begleitumständen der Wahlen hat das gar nichts zu tun.

"Den jetzt wieder loszuwerden" (über ein Impeachment) war und ist unrealistisch. Auch das weiß der aufmerksame Beobachter, der über die Voraussetzungen Bescheid weiß, die dafür gegeben sein müssen.

Auch über diese berichtete die dt. Presse recht ausführlich …

@ schabernack um 14:26

"Legte man das dt. Parlaments- oder das franz. Präsidentschaftswahlrecht zugrunde, wäre Trump hier und da nicht Präsident geworden. In diesen beiden Ländern wird man es nicht mit einer relativen Stimmenminderheit."

Ich verstehe nicht worauf Sie hinauswollen? Das Wahlsystem in den USA ist doch zum einen völlig anders als in BRD und in F. Zum anderen hat Bush Jr., nach meinem Kenntnisstand, seine Wahl zum Präsidenten mit einer knapperen Mehrheit gewonnen. M.E. sogar durch richtigen Wahlbetrug und nicht wie im Fall Trump.

13:35 von Bernd Kevesligeti

«Aber es wird bestimmt so sein,daß Ihnen der Mr.Mueller doch jetzt auch nicht besonders gefällt.»

Ein Ermittler (Sonderermittler) "gefällt immer dan ganz besonders gut", wenn er unvoreingenommen und unabhängig ermittelt.

So wie es Mr. Mueller offensichtlich tat.

"Trump so richtig mies finden", bedeutet nicht, ihn mit konstruierten und nicht zutreffenden Unwahrheiten aus dem Amt zu mobben.

Muellers Bericht fasst zusammen, dass keine gerichtsfesten Beweise für "conspiracy" mit Russland hinsichtlich der Wahlbeeinflussung von 2016 zu finden waren.

Bezüglich "collusion" (≈ Amtsmissbrauch, Justizbehinderung) erteilt er Trump gewiss keine Absolution. Ermittlungen bei div. Behörden auf unterschiedlichen Ebenen laufen weiter. Mit oder ohne Bezugnahme zum Bericht von Mr. Mueller.

Noch genießt Trump als Präsident Immunität, und kann weder als Zeuge noch als Beschuldigter "so ohne weiteres" befragt / vernommen werden.

Das bleibt nicht immer so.
Und Ermittlungsansätze gibt es zuhauf …

@fathaland slim: Gut beobachtete Querverbindungen

@Fathaland slim ->suomalainen->Krittkritt 13:26

Gut beobachtet.

Ginge es um kontroverse Diskussion des Sachverhaltes "Mueller-Report", wäre das noch nachvollziehbar und dem Zweck eines Forums angemessen.

- Wenn aber eine vielfach widerlegte Aussage stereotyp immer wieder in das Forum kopiert wird

- auf Nachfrage keine Belege geliefert werden, weil es keine gibt oder sie dann als Beitrag aus dem, was man in den USA als den „Conspiracy-/Pseudo-Science Complex“ bezeichnet, offengelegt werden müsste, wird klar, dass es nur um eine Ablenkung vom Thema geht, die nur noch bei völlig Unbedarften unbemerkt bleiben dürfte.

Es gibt diese Kategorie des "cross-lines-support", die Trump als ein einseitigen „win-win“ für WP sehen, weil DT

- entweder dessen politischen Wünschen auf direktem Weg entgegenkommt

- oder aber indirekt durch sein wirres Verhalten die USA international diskreditiert.

14:36 von Pilepale / @schabernack, 14:26

«Ich verstehe nicht worauf Sie hinauswollen? Das Wahlsystem in den USA ist doch zum einen völlig anders als in BRD und in F. Zum anderen hat Bush Jr., nach meinem Kenntnisstand, seine Wahl zum Präsidenten mit einer knapperen Mehrheit gewonnen. M.E. sogar durch richtigen Wahlbetrug und nicht wie im Fall Trump.»

Der Forist, auf den ich antwortete, schrieb:

«… erschien trump dem deutschen beobacher doch als krimineller, der es gegen den eigentlichen willen des volkes in das praesidentenamt geschafft … hat.»

Wenn man "den Wille des Volkes" als die Mehrheit der Wählerstimmen definiert, dann hat es Trump 2016 "gegen den Willen des Volkes" ins Amt geschafft. In diesem Sinne nicht illegitim oder kriminell, da das US-Wahlsystem dies ja u.U. legal vorsieht.

"So bin ich hier zu verstehen".
All zu schwer war das nicht - denke ich.

Zu Bush jr. und seinem Wahlergebnissen äußerte ich mich nicht. Die haben mit Trump 2016, evtl. Beeinflussungen bei dieser Wahl auch nichts zu schaffen …

Muellers Bericht legt auf 400 Seiten Ermittlungsdetails offen

Der Auftrag des Sonderermittlers Mueller bestand in der Untersuchung

(1) bewusster Kooperation von Trump mit russischen Diensten im Wahlkampf 2016

(2) der Rechtsbeugung im Amt

zu (1) Die „Entlastung“ durch den Bericht besteht überwiegend aus der Interpretation von Trump und Barr. Bekannt ist nur, dass Mueller keine „smoking gun“, aber eine Menge Indizien für diese Kooperation auf 400 Seiten auflistet.

Die massiven, verdeckten Operationen russischer Ressourcen in den US-Wahlkampf 2016 ist hingegen mit Beweisen unterlegt und hat zur Anklage von 25 Beteiligten vor einer Grand Jury geführt. Dafür benutzte gestohlene und erschlichene Identitäten, in USA angemietete Rechenzentrumskapazitäten, Social Media-Kampagnen mit einer Reichweite von 126 Millionen Adressaten (die sogar große Werbe-Agenturen neidisch macht) – und das bei einer Wahl, die durch 6 Hunderstel % für Trump entschieden wurde. Alle US-Intelligence Services und Director Dan Coates stützen diese Ermittlungsergebnisse.

Ex-CIA-Memorandum offensichtlich keine Erfindung.

@14:56 von Cosmopolitan_Citizen
Sie wollen die Belege nicht zur Kenntnis nehmen.
Zur Kompetenz: Ich kann die natürlich nicht überprüfen. Unsolide ist es dagegen, ohne die zugänglichen Fakten zu prüfen einfach nur abzulehnen.
Ray McGovern z.B. hat mehrere Jahre für die CIA den Lagebericht beim Präsidenten mit vorgetragen.
Was für ein Interesse sollte der haben, die Öffentlichkeit zu täuschen?
Die Aussagen dieses Memorandums sind von niemandem widerlegt worden. Im Gegenteil: Es enthält sogar präzise technische Angaben, die ja überprüfbar sind.

Und die Aussagen der vormaligen rechten Hand Muellers, Peter Strzok und dessen FBI-Geliebte Lisa Page sind ebenfalls gut dokumentiert, also keine Erfindung.

Mir geht es auch nicht um eine etwaige Trump-Unterstützung.
Es geht um fairen Journalismus. Es geht darum, dass Whistleblower wie bei Wikileaks uns weiterhin mit unerwünschten Informationen versorgen können.

Darauf sind auch andere Journalisten angewiesen.
Davon lebt zu einem Teil d.Demokrat

Alles sauber gewaschen.

Bereits vor Monaten war absehbar das die ganze Affäre wie das Hornberger Schießen auseinander gehen würde. Mr Trump hat sich den Washingtoner Gegebenheiten recht gut angepasst, Russland ist wieder der Erzfeind, Europa ist wieder der brave Partner in der Nato nachdem es alles schluckt und mit vereinten Kräften können die bisherige Feinde Amerikas weiter gestürmt werden. Der damalige Justizminister, der recht störrisch reagieren konnte auch gegen Trump, wurde ersetzt durch einen anpassungsfähigen Mann aus dem Establishment. Herr Mueller hat dies sofort verstanden, der Bericht wird schwarz geschwärzt der Öffentlichkeit übergeben. Und in Washington gibt es nur noch weiße Kittel.

Darstellung: