Ihre Meinung zu: Gebühren für Fußball-Clubs bei Polizeieinsätzen rechtmäßig

29. März 2019 - 12:34 Uhr

Wer zahlt für die zusätzlichen Polizeikosten bei Risikospielen der Bundesliga? Darüber streiten Bremen und die DFL seit Jahren. Das Bundesverwaltungsgericht stärkte nun die Position der Länder. Von Klaus Hempel.

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Kommentare

Polizeikosten

Ich bin kein Fußball-Fan, begrüße aber sehr dieses Urteil!
Warum sollen Steuerzahler die Kosten tragen, wenn Fans /Zuschauer erhöhten Polizeischutz brauchen für Randalierer etc?

gewaltbereite Fans sollen zahlen

Ich verstehe gar nicht so ganz genau, warum man nicht die zu den Kosten heran zieht, die die Kosten auch verursachen, nämlich die randalierenden Fans.
Es gibt das Strafrecht, danach sollte man Fans, die Sachbeschädigungen begehen verurteilen und gleich zur Schadenswiedergutmachung mit verurteilen (Adhäsionsverfahren). Es gibt das Ordnungsrecht, danach können Störer herangezogen werden.
Wenn unser Recht mal ein bisschen konsequenter angewendet würde, dann würde es in diesem Bereich auch weniger Probleme geben. Das größte Problem sind nämlich meiner Meinung nach die Mitläufer. Natürlich kann man nie alle Randalierer erwischen, aber wenn man gezielt und konsequent die bestrafen würde, die man erwischt, dann würde es schlagartig weniger Mitläufer geben; die würden sich dann distanzieren, denn es gäbe ja ein Risiko erwischt zu werden. Und sind die Mitläufer erst mal weg, schwups, ist das Problem überschaubar.

Auf zum BVerfG

Hier kann nur der Gang zum BVerfG anempfohlen werden.
Denn das BVerwG macht nichts anderes als die Sorgetragung für öffentliche Sicherheit und Ordnung im öffentlichem Raum (für die das Bundesland bzw. die Republik als originäre staatliche Aufgabe einzustehen hat), den Institutionen innerhalb des Landes auch noch in Rechnung zu stellen.
Die haben aber alle schon ihre Steuern bezahlt und werden nunmehr "doppelt" in Anspruch genommen.
Anders kann das nur für die Polizei im Stadion sein, d. h. dort wo der öffentliche Raum endet und das Hausrecht des Vereins beginnt.

Man kann

vom Steuerzahler nicht verlangen, daß er die Gewalt-und Saufköpfe der Republik bei ihrer Wochenend Unterhaltung auch noch unterstützt. Wenn Vereine, Milionen für Junge Sportler ausgeben, können sie sich auch an der Sicherheit beteiligen.

Kein Problem

Ist doch alles halb so wild. Kommen halt auf die "eh so günstigen Tickets" halt noch ein paar Euronen drauf. Und alles nur wegen ein paar Hundert unverbesserlichen Vollidioten. Am Besten wäre es wenn man Ihnen eine offizielle Bühne geben würde und dann am Samstag um 15:30 live auf RTL2 oder im Bezahlfernsehen übertragen würde. Am meisten Geld verdienen die eh mit Schwachsinn, würde dann gut passen.

Die Vereine werden nicht pleite gehen

Solange Vereine irgend welchen Jüngelchen, die nichts anderes leisten, als gegen einen Ball zu treten, zweistellige Millionenbeträge in den Rachen werfen, solange haben die Vereine (über die DFL und deren Vermarktungserlöse) auch Geld zu haben, um die Kosten, die von ihnen verursacht und von der Allgemeinheit getragen werden, mit zu finanzieren.

Wenn sie das nicht mehr können, dann müssen sie eben ihren Betrieb einstellen - oder an anderer Stelle sparen. z.B. an der vollkommen überzogenen Bezahlung der Spieler.

Angemessen

Sicher profitieren auch die Städte und Gemeinden von den Veranstaltungen, es rechtfertigt aber nicht den teuren Einsatz von zusätzlichen Einsatzkräften, die dann nur die öffentliche Hand bezahlt.
Nicht jeder hat etwas mit Fußball am Hut. Und die opulenten Gewinne, die die DFL kassiert, dürfen zu einem kleinen Teil auch ruhig dafür herhalten.
Als Bremer begrüsse ich diese Entscheidung, unser Haushalt ist klamm, und die Polizisten brauchen wir eigentlich an anderen Stellen dringender.

Vollkommen richtig!!!!!!!!!!

Laßt die Vereine zahlen!

Dann müssen diese halt die Eintrittspreise erhöhen, was dann auch den Krawallmachern nicht gefallen dürfte.
Auch sollten diese "Fan's", die mutwillig Eigentum zerstören und Gewalt ausüben, härter bestraft werden. Warum kann man sie nicht an den Kosten beteiligen?
Und bei den Horrorsummen, die beim Einkauf von Spielern und deren Gehältern zustande kommen, dürfte doch alles wahrlich kein Problem sein.

Gebühren grundsätzlich möglich

Sehr gut, Die DFL hat genug Geld, ansonsten können sie ja die Ticketpreise erhöhen.
Arme Fußballfans.

Vollkommen ok, sind es doch Kostenverursacher...

Eine Kostenbeteiligung ist sicherlich richtig...

Und warum soll die Allgemeinheit dafür herhalten, verursachen doch fasst immer die Selben solche Einsetze...

Richtig so. Die Vereine sollten sich das Geld bei denen wiederholen, die randalieren.

Wer die Musik bestellt

muss auch die Band bezahlen. Ich halte eine Beteligung aller öffentlichen Veranstaltungen für etwaige Polizeieinsätze sinnvoll. Der Betrag muss sich nach Risiko staffeln. Das Kaffeekränzchen oder ein Sonntagsflohmarkt wird vergleichsweise günstig davonkommen. Und wer nicht zahlen will, der kriegt halt keine Gehnemigung - so einfach ist das. Ungenehmigte Veranstaltungen werden dann auf Kosten der Initiatoren zur Kasse gebeten. Demos, die kein Gewaltpotential haben dürften kaum betroffen sein. Auch ein Modell mit Kautionen ist denkbar, keine Gewalt = Rückerstattung.
Ich habe einfach keine Lust mehr den Vereinen mit ihren Gewaltbereiten Fanclubs die Rendite mit meinen Steuern zu bezahlen. Fussball steht schon seit Jahrzehnten auf meiner schwarzen Liste und wird erst runtergenommen wenn keine Steuern mehr dorthin fließen.

Finde ich schon in Ordnung,

Finde ich schon in Ordnung, bei polizeilich teuren Veranstaltungen die Verursacher/Veranstalter in die Pflicht zu nehmen. Das ist hier schliesslich kein Ereignis, das für die Allgemeinheit besonderen Stellenwert hätte wie öffentliche Toiletten. In der Tat sind auch Geldmangel schon unzählige Städte dazu übergegangen das Allgemeingut "öffentl. Toilette" zu schliessen, weil die Kosten zu hoch sind. Da sehe ich nicht ein, wieso ich als Steuerzahler diese Spiele bezahlen soll, von denen ich wenig halte im Sinne von sowieso "eine kommerzielle Angelegenheit".

Richtig so.

Gerade bei Risikospielen werden große Polizeikontingente gebunden, die woanders fehlen. Nur, weil ein paar intellektuell Minderbemittelte sich nicht benehmen wollen. Warum solch ein Polizeiaufgebot allein durch den Steuerzahler finanzieren lassen? Es geht nicht um den tatsächlichen Einsatz, wenn etwas passiert. Hier gibt es Schuldige, die herangezogen werden sollten. Aber das rein vorsorgliche Vorhalten stärkster Polizeipräsens sollte den Bestellern in Rechnung gestellt werden. Und das sind Vereine und die DFL. Wer bedellt, bedahlt.
Wenn keine Bereitschaft besteht, vorsorglich bereitgestelltes Polizeipersonal zu bezahlen, kommt die Polizei eben erst dann, wenn sie aufgrund eines Vorfalls gerufen wird ...wie sonst auch. Das wird die Hools freuen.

Gut so

finde ich das. Und das heißt auch nicht, dass das Gewaltmonopol des Staates aufgegeben würde. Doch wer die Musik bestellt, der muss auch (mit) zahlen.

Bei 80 Millionen Euro...

Ablöse für einen Spieler, der sich erst noch einer Knie-OP unterziehen muss, sind 425.000 Euro doch bestenfalls Peanuts. Bei den Summen, die im Bundesliga-Fußball inzwischen umgesetzt werden, kann ich das Murren der Vereine (von denen die meisten inzwischen profitorientierte Kapitalgesellschaften sind) nicht nachvollziehen.

Differenziert betrachten

Das Bundesverwaltungsgericht hat Gebühren für Veranstaltungen als nicht grundsätzlich ausgeschlossen klassifiziert, aber Bedingungen definiert:
1. Es muss sich um eine kommerzielle Veranstaltung handeln.
2. Der Aufwand muss das normale Maß (deutlich) übersteigen.
3. Weitere Details sind noch zu klären.
Man kann dazu nur sagen: Alles richtig. Es ist nicht die Aufgabe des Staates mit überproportionalem Aufwand dafür zu sorgen, dass jemand Gewinne machen kann. Wer beispielsweise eine Flugreise unternimmt und damit den größeren Aufwand generiert, musste bekanntlich schon in den 1990ern bezahlen (Luftsicherheitsgebühr) - und DFL und Vereine werden schon einen Weg finden, die Ausgaben zu verschmerzen, vielleicht ja auch mal deeskalierend wirken.
Und ich bin sicher, dass auch die Länder, die bisher abwinken, noch auf den Zug aufspringen werden, spätestens wenn die Steuern wieder dürftig werden.

Hochrisikospiele

Polizeikosten sollten noch viel konsequenter an Verursacher verwiesen werden können. Warum soll ich als Teil der Öffentlichkeit Kosten mittragen für Ereignisse, die mich weder interessieren noch betreffen? Fußball ist da nur der offensichtlichste Aufhänger, weil da regelmäßig jede Woche Polizeieinsätze nötig sind.

Fußball

gehört nicht zu meinen Interessengebieten, obwohl ich sehr sportlich bin. Weshalb, darüber will ich mich hier nicht auslassen. Ich fand es jedenfalls schon immer unerhört, dass die schon auf Kosten der Allgemeinheit unangemessen reichen "Vereine" auch noch auf Kosten der Allgemeinheit vor ihren "Fans" und "Gegenfans" geschützt werden müssen. Oftmals hinterlassen diese eine Spur der Verwüstung überall dort wo sie auftauchen. Nach dem Verursacherprinzip müssten alle mittelbaren und unmittelbaren Folgekosten dieses Unsports von den Vereinen übernommen werden und dürften auf keinen Fall der Allgemeinheit übergestülpt werden.

Kosten beim Fußballspiel

Die Liga erzählt immer was im Stadion passiert ist ihre Sache, außerhalb Sache der Polizei. Warum sind Polizisten dann im Stadion. Bin selber Fußballfan. Deshalb ist es richtig das die Vereine dann Idiotien zur Kasse bitten und nicht die Allgemeinheit. Bessere Kontrollen durchgeführt werden!!! Ich find die Entscheidung richtig.

Endlich

Ist auch langsam Zeit geworden. Bei den Millionen die der Fußball einnimmt, aber auch an Spieler weitergibt (Bayern aktuell 80 Millionen für einen Spieler), zahlen die das aus der Portokasse.

endlich

sollen Kosten etwas mehr verursachernah verteilt werden... und nicht immer schön auf alle Steuerzahler...

allerdings öffnet das die Büchse der Pandora....

wenn da ja nicht noch ganz andere auf die Idee kommen

richtig so

Richtig so, den das ist Steuergeld und somit auch mein Geld. Und davon kann man bekanntlich bessere Dinge machen.

Eine richtige Entscheidung

es kann doch nicht sein, da werden Millionen für Spielergehälter und Spieler ausgegeben, aber die Kosten der usw. Polizei sollen der Steuerzahler übernehmen. Die DFL macht es sich einfach.
Und wenn das der DFL nicht passen sollte, sollen sie doch den Spielbetrieb in Deutschland aufgeben und sich an England, Spanien, Italien usw. anhängen.
Wer bestellt, der zahlt.

@ Cari 12.43 Uhr

Es geht nicht um die Einsätze aufgrund akuter Vorkommnisse, sondern um das vorsorgliche Bereitstellen von Polizeihundertschaften zwecks Prävention. Wenn nix passiert, kann auch niemand zur Rechenschaft gezogen werden. Weiß man vorher halt nie.

wer die Musik bestellt muss auch zahlen

Alle die Vereine die nicht zahlen wollen, müssen dann ihre Spiele halt ohne Zuschauer austragen, doch bei 65.000 Zuschauer wenn im durchschnitt jeder 40,00 € zahlt, sind 2,6 Millionen Einnahmen, da wird man sich wohl lieber an den Kosten der Polizei beteiligen.

ja aber, die rechnung von bremen zu zahlen

ist doch dem ehemaligen justizminister rauball seine verein doch noch garnicht verurteilt worden. es war doch nur ein lustiges zusammentreffen.

Absolut richtig so !!!

Fußball stand schon immer ganz oben,wenn es um die Beliebtheit geht. Fan-Rivalitäten besitzen hierbei genau so eine Tradition, wie viele Vereine. Das aber diese schönste "Nebensache" einen jähen Wandel erfährt, spürt man auch als einer, dessen Herz für keinen teuren Profi-Club schlägt. Spätestens seit dem Bosman-Urteil hat sich der Spitzenfußball gewandelt. Immer mehr regiert auch im Fußball die Allmacht des Geldes. Ja es scheint, als gehen diesem Sport komplett Fairness, Anstand und das Gefühl für "Normalität" verloren. Wer hat, der kann ! Doch leider vollzieht sich auch auf den Rängen ein Wandel. Immer mehr sogenannte "Fangruppen",sich selbst gern als Ultras stilisiert, entdecken die Stadionränge- und leider nicht mehr nur diese- als eine Art Schlachtfeld für immer aggresiver werdende Tiraden. Um diesem Zinober Einhalt zu gebieten, gibt die öffentliche Hand Jahr für Jahr mehr Geld aus. Und ich halte es nur für Recht und in Ordnung , wenn sie einen Teil davon zurückfordert.(!)

"Normale" Sportvereine sind ja durchaus..

..gemeinnützig, aber der Profifußball heutzutage ist eher zu einem milliardenschweren Fußballshowbusiness verkommen!

Und wer Milliarden durch das Fußballshowbusiness verdienen will, sollte meiner Auffassung nach auch für die hierfür notwendigen Polizeieinsätze selber aufkommen!

Denn mit den gemeinnützigen Sportvereinen alter Art haben diese Profivereine heutzutage kaum noch etwas gemeinsam!

Die Vereine zahlen schon für

Die Vereine zahlen schon für die Sicherheit im Stadion, sprich dafür, wo sie Hausrecht haben und wo sie für Sicherheit zu sorgen haben. Alles was außerhalb vom Stadion passiert, liegt nicht in der Verantwortung vom Verein.
Hier muss dann über das Verursacherprinzip gehandelt werden.
Mit der Argumentation müsste jeder Veranstalter für alles zahlungspflichtig gemacht werden, was im Umkreis von 2 km um seinen Veranstaltungsort passiert.
Öffentlicher Raum obliegt dem Staat. Beim Spiel Bremen vs Hamburg eskalieren Hooligans von Hamburg kurz vor dem Abfahrt des Zuges im hbf Hamburg und Bremen soll als austragender Verein dafür die Kosten übernehmen?

Urteil schon längt überfällig....

Richtig so !!! Solange für die " Bübchen die noch nicht ganz trocken hinter den Ohren sind " und zum Teil auch noch die nachpubertäte Phase durchleben schwindelnde Summen für das Balltreten kassieren, solange wird noch genügend Geld ( siehe Ablösesumme von 80 Millionen ) von den Vereinen übrig sein.
Ich bin Sportler, -aber kein Fussballer,- dieses
Kicken hat nämlich mittlerweise nichts mehr mit Sport zu tun.

Das wurde auch Zeit

vielleicht tun die Vereine wenn’s ans eigene Geld geht mal was gegen die unerträgliche Randale.
Großartig was die Bremer Poltik da durchgezogen hat.

Wenn die DFL von jeden

Fussballfan kräftig in die Taschen greift, ob direkt (SkY) oder indirekt (Spielbesuch), dann ist auch die Polizei bei dem Spieltag "anwesend" , um für die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu Sorgen.
Es ist richtig, dass damit auch für den einzelnen der oder die, die das Fussballspiel besuchen, keine körperliche Eingriffe von anderen , Schaden nehme(n).
Deshalb auch der Einsatz der Polizei auch bezahlt werden soll. Sonst, was bisher geschehen ist, war sozusagen eine Verlagerung auf die Gemeinschaft (Solidarisierung) wie bei einer Autoversicherung. Auch wenn der einzelne in bestimmten "Gefahrengruppen" eingestuft werden konnte, worden Schäden solidarisiert.
Das wurde mir bekannt, als mich ein Autofahrer schwer verletzt hat (Vorfahrt genommen) und meine Krankenversicherung
mir mitteilte, auch die Krankenversicherung einen Teil mittragen muss. Die Autoversicherung des Schädigers auch nur zur Hälfte beigetragen hatte. Stand dann "blöd" da und muss mit dem Kopf schütteln!

Sehr gut...

Bin zwar auch Fan, aber diese Hoolis gehören mit zur Kasse gebeten und vor allem nicht der Steuerzahler. Am besten wäre es, kritische Spiele nur im Fernsehen zu übertragen, dann können die Deppen zu Hause randalieren,schlecht halt für die Vereine. Oder wie schon angesprochen... Innen der Verein, im Notfall die Polizei.

Abermillionen von Überstunden müssen ..

deutsche Polizisten nur dafür aufwenden, damit 22 Spieler das Runde ins Eckige schieben, und Zuschauer sich das Ganze auch noch live im Stadion ansehen wollen!

Aber diese Millionen Überstunden fehlen dann letztendlich den Polizisten für die "richtige" Polizeiarbeit und die richtige Verbrechensbekämpfung!

Mein Gesamtfazit daher:
Unsere gut ausbildeten Polizisten haben wesentlich wichtigere Polizeiarbeiten zu erledigen, als allwöchentlich nur das Kindermädchen für Zuschauer beim Fußballshowbusiness zu spielen!

Prima

Genau die richtige Entscheidung.
Die Clubs, DFL und FIFA verdienen mehr als genug und machen sich die Taschen voll. Also sollen sie auch zahlen und nicht die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen.

Mit dem Geld können die Länder sinnvolleres machen

@berelsbutze

Nein, da kann man ja die Schläger in Haftung nehmen.
Aber dann sollte es auch so sein, dass dann, wie üblich nur ein halbes Dutzend Bahnpolizei wie sonst auch Dienst tut und die Polizei erst gerufen wird, wenn tatsächlich was passiert. Das Problem ist doch, dass Hundertschaften an Polizei rein präventiv den Zu- und Abgang zum Stadion schützen. Man könnte ja auch sagen: Samstagsbesetzung as usual.

Wo ist das Problem?

Im Zeitalter der Videoüberwachung mit hochauflösenden Kameras und der nunmehr zulässigen bodycams müsste es ein Leichtes sein, jeden Randalierer zu ermitteln, mit lebenslangem Stadienverbot zu belegen und vor lauter Schadenersatzforderungen um seine letzte Atemluft zu bringen.

Richtig so!

Ein Landwirt muss seine Hirten bezahlen, ein Gefahrguttransporter seinen Begleitschutz auch wenn nichts passiert.
Das (Gefahren-) Verursacherprinzip ist leicht erkennbar und daher anzuwenden.
Der DFB hat ohnehin genug Geld, müssen halt ein Paar Manager eine Flasche weniger Schampus verschnabulieren.

@KalderKühne 13:03

Sehe ich auch so. Ich verstehe sowieso nicht wie die ganzen Fußballvereine den Ultras entgegen kommen. Der Großteil von denen stehen ja in der Stehplatzkurve. Das Geld kann man reinholen wenn man die Dauerkarten der Stehplatzfans teurer macht.

Ich...

frage mich wenn es Demonstrationen von rechts und links gewaltsame Leuten in einer Stadt gibt müssen die auch für den Polizeieinsatz zahlen? Wo hört eine angemessene Polizeistärke die nichts kostet auf und wo beginnt der gebührenpflichtige Polizeieinsatz? Ich könnte mir kein Urteil bilden. Die Medaille hat zwei Seiten.

Es ging bei dem Urteil nur um Kosten bei "Hochrisikospielen"

Ca. 50 der Spiele in 1. und 2. Liga wurden / werden in der Saison 2018/19 als solche eingestuft. Bei der 3. Liga weiß ich es nicht.

In der 1. Liga war / ist es gegenwärtig jedes 7. bis 8. Spiel. An jedem Spieltag mind. eins. Variiert von Saison zu Saison, und hängt in erster Linie davon ab, welche Vereine jeweils in der Liga vertreten sind.

Bei normalen Spielen ist die Polizei i.d.R. mit 200 bis 250 Beamten im Stadion / Umfeld verteten. Die hierbei regelmäßig entstehenden Kosten waren nicht Gegenstand der Verhandlung.

Beim Spiel Werder Bremen - HSV, um das verhandelt wurde, waren 969 Polizisten eingesetzt. Eins der all zu vielen Spiele, bei denen man wegen "institutionalisierter Fanfeindschaft" mit besonders ausufernder betrunkener Rummelei, Sachbeschädigungen und Übergriffen rechnen muss.

Soweit ich weiß, gilt nicht eine einzige Paarung mit Beteiligung von Bayern München in diese Kategorie (weil der Verein ja hier mehrmals genannt wurde).

In meinen Augen ein angemessenes Urteil.

Richtig so!

Ich bin Fußball-Fan, aber die Randale von einzelnen Idioten darf nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
Entweder die Polizei macht das, oder die Clubs beschäftigen Sicherheitsdienste (wo ich aber ein Problem sehe bzgl. dem Gewaltmonopol).
In beiden Fällen dürfen die Clubs bezahlen.
.
Wie gut übrigens die Sicherheitsdienste funktionieren, sieht man immer noch bei den ganzen Idioten, die ihre Bengalos im Stadion abfackeln und die in die Menge fliegen.
Egal ob dort Kinder, Frauen, Behinderte,..... sitzen.
Härtere Strafen für Idioten!

13:43 von Miezekatze

«Bin zwar auch Fan, aber diese Hoolis gehören mit zur Kasse gebeten und vor allem nicht der Steuerzahler. Am besten wäre es, kritische Spiele nur im Fernsehen zu übertragen, dann können die Deppen zu Hause randalieren,schlecht halt für die Vereine.»

Weiß nicht, ob Sie "nur allgemein" Fußballfan sind, oder ob Sie auch "einen Herzensverein" in der 1. oder 2. Liga haben, dessen Spiele Sie regelmäßig / gelegentlich im Stadion besuchen.

Angenommen, letzteres sei der Fall. Auch Sie (der Sie nicht randalieren und "rumschlägern") müssten dann evtl. einige Spiele pro Saison auf der Mattscheibe verfolgen. Wenn es Live-Verfolgung sein soll, auch dafür bezahlen. Und könnten sich als Geräuschkulisse im von Zuschauern befreiten Stadion an einem Lattenschuß plus Echo erfreuen.

Erfeuen täten Sie sich daran ganz gewiss nicht.
Und auch niemand anderes würde das.

Alles äußerst unerfreulich, was rund um viele Fußballspiele geschieht.
Aber auch nicht ganz so einfach, dagegen klug anzugehen …

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