Ihre Meinung zu: EU-Ratspräsident Tusk bereit zu langer Brexit-Verschiebung

14. März 2019 - 15:29 Uhr

Heute stimmt das britische Parlament über eine mögliche Fristverlängerung für den EU-Austritt ab. EU-Ratspräsident Tusk kann sich eine "lange Verschiebung" vorstellen. Doch er stellt Bedingungen.

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Kommentare

Sorry, aber diesem Herren ist

Sorry, aber diesem Herren ist nicht mehr zu helfen! Soll dieses Theater noch zwei Jahre gehen? Die Engländer Ende Mai bei der Europwahl mitmachen und womöglich ein Nigel Farage für viel Geld in Brüssel sitzen?
Großbritannien hat gekündigt! Sollen gehen und dann neue Verträge mit der EU aushandeln!
Ich hoffe inständig, das eines der Länder die Verschiebung ablehnt!

ind die wievielter Runde

soll denn diese Eiertanz noch gehen ?

Hölle - #Nicht-in-meinem-Namen

Nach seinem "Höllen"-Spruch für die Briten fällt es sehr schwer diesen Mann noch ernst zu nehmen. Ein Rücktritt wäre damals dran gewesen! Nun Bedinungen (egal welche und ob sinnvoll oder nicht) zu stellen kommt verständlicherweise sicherlich nicht gut an in GB. Er sollte sich aus allen Gesprächen mit GB raushalten.

"Aber dann laufen wir Gefahr, dass...

...es überhaupt keinen Brexit gibt."

Gefahr? Welche Gefahr? Von der einstigen EU-Befürworterin May ist ja scheinbar nun gar nichts mehr übrig geblieben! Was besseres kann den Briten gar nicht passieren! Wenn man bedenkt, dass die Mehrheiten für den Brexit weder in Schottland, noch in Nordirland gegeben hat, sondern vor allem England als Teil des Vereinigten Königreich für dieses Dilemma verantwortlich ist, wenn man einmal das Ladida-Ergebnis von Wales ignoriert, dann kann man den Menschen in den restlichen Teilen nur wünschen, dass der Brexit kippt!

Ganz im Sinne der EU .... Verschiebung bis zum Sankt ....

... Nimmerleins Tag.
.
Herr Tusk wird demnächst abgelöst. Er sollte keine Vorschläge mehr machen die so eine weitreichende Wirkung haben.

Sind zwei Jahre nicht genug?

Zwei Jahre Chaos und Sonderwünsche reichen doch langsam. Es gibt Briten die setzen auf letzte Sekunde Zugeständnisse von der EU um irgendwie noch etwas zu bekommen.
Es sollte mindestens einen zweiten Volksentscheid der Briten geben, sonst sehe ich keinen Sinn in der Angelegenheit.
Es ist zwar Schade, aber die Nummer haben die Briten selbst gewollt. Am 29.3. sollte Schluss mit dem Thema sein. Dass das Britische Unterhaus Frau May nicht abgewählt hat, aber auch ihre Vorschläge nicht annimmt spricht doch dafür, dass sie selbst keine Idee haben.
Die EU sollte sich inzwischen weiter darum kümmern unabhängiger von den Briten zu werden.
Unangenehmerweise müsste dann aber auch eine Truppe parat stehen um die Iren vor den Iren zu schützen.

Wie lange soll das noch dauern?

Nein, liebe EU-Oberen, genug ist genug! Großbritannien ist am Zug, zu sagen, was es will - und da gibt es nur noch zwei Optionen:
1. Sie gehen, gleich ob mit oder ohne Vertrag am 29. März.
2. Sie bleiben und ziehen den Austrittsantrag zurück.

Jede andere Variante ist jetzt nicht mehr opportun und schadet in nicht absehbaren Umfang, nebenbei macht sich die EU unglaubwürdig.

EU-Ratspräsident Tusk bereit zu langer Brexit-Verschiebung....

Das ist doch klar,daß er das will.Er spekuliert natürlich damit den Austritt Großbritanniens doch noch zu verhindern.
Das zeigt auch wie die Interessenlage in dieser Sache aussieht.

Und was sind jetzt seine Bedingungen?

Das sich die 27 anderen Mitgliedsländer einig sein müssen? Was haben die Briten damit zu tun?
Der Artikel sollte wohl eher heißen: Tusk wünscht sich eine lange Brexit-Verschiebung. Andernfalls fallen ihm in sein Heimatland die Arbeitslosen in Scharen ein und Polen ist wohl offensichtlich dafür nicht vorbereitet, auf einmal mit so vielen Arbeitslosen klarzukommen. Deren Regierung ist auch nicht dafür bekannt, sonderlich sozial zu sein. Tusk kämpft nur für seine Landsleute. Ob er das auch als EU-Ratspräsident machen sollte, dass ist eine andere Frage. Vielleicht kann ja der Herr Tusk seine Kollegen überzeugen, Irland nicht wie ein Unterpfand zu missbrauchen und das Freitagsabkommen nicht für die EU-Regularienwut auf Spiel zu setzen.
Aber das wird wohl nix, da die Regulatoren Merkel und Macron (M&M xD) zusammen mit dem verbohrten Juncker das nicht zulassen werden, weil für sie Herrschaft (Rechtsstaat) über Frieden (außerordentliche Einigung) steht.

„EU-Ratspräsident Tusk bereit zu langer Brexit-Verschiebung“

Und dazu dieser Gesichtsausdruck (siehe das Foto zur Meldung) – herrlich. Allein schon wegen seiner ebenso ausdrucksstarken wie vielsagenden Mimik ist der für die EU einfach unbezahlbar.

Aber jetzt mal im Ernst:

„Labour-Chef Jeremy Corbyn hatte sich gegen eine Fristverlängerung ausgesprochen und erklärt, seine Partei habe einen Plan: "In den nächsten Tagen werde ich mich parteiübergreifend mit Abgeordneten treffen, um einen Kompromiss zu finden. Wir werden genau das tun, was die Premierministerin nicht getan hat, einen Konsens finden." Möglich seien ein zweites Referendum oder eine permanente Zollunion mit der EU - genau die wollen jedoch viele Brexit-Befürworter nicht.
Aufseiten der EU reagiert man inzwischen verhalten. "Zeit für Zeit zu haben, ist für mich kein Plan", (…)“

Wie auch immer: Hoffentlich kommen die jetzt alle wirklich bald mal aus dem Quark und „nixen“ diesen Brexit.

@hessin65

"Sorry, aber diesem Herren ist nicht mehr zu helfen! Soll dieses Theater noch zwei Jahre gehen? Die Engländer Ende Mai bei der Europwahl mitmachen und womöglich ein Nigel Farage für viel Geld in Brüssel sitzen?"

Ich bin inhaltlich bei Ihnen, allerdings ist mir nicht ganz klar WAS Herr Tusk unter "lange" versteht?

Aus dem Artikel geht das nicht hervor. Nach dem was ich gehört habe, ist es unmöglich über den Juli hinaus zu verschieben, da England sonst zwingend an der Europawahl teilnehmen müsste und diese in so kurzer Zeit aber nicht mehr organisiert werden könnte.

Ich finde Barnier hat schon recht: Die Briten müssen sich endlich mal darauf einigen WAS sie wollen und nicht immer nur bestimmen was sie NICHT wollen.
Keinen NO-DEAL zu wollen reicht nicht um diesen zu verhindern, dafür brauchen sie einen DEAL- und die einzige Möglichkeit dafür liegt auf dem Tisch.

Brexiternity

Die spinnen, die Briten ! Die haben doch den Stunk angefangen - sollen die doch sehen, wie sie da wieder rauskommen. Ich hab' so die Faxen dicke !!!!!

re bernd kevesligeti

"EU-Ratspräsident Tusk bereit zu langer Brexit-Verschiebung....

Das ist doch klar,daß er das will.Er spekuliert natürlich damit den Austritt Großbritanniens doch noch zu verhindern.
Das zeigt auch wie die Interessenlage in dieser Sache aussieht."

Was für eine Neuigkeit! Die EU hat seit dem Referendum oft genug erklärt, dass sie GB lieber drin als draußen hat.

Wenn....

man sich überlegt, daß nur ganz knapp ein harter Brexit ohn Deal verhindert wurde, daß "brexitiers" vor dem Parlament demonstrieren mit Plakaten "no deal, no problem", dann kann ich nur hoffen, daß wenigstens Einer unter den verbliebenen 27 Mitgliedern ist, der eine Verlängerung ablehnt! Der Aschermittwoch ist nämlich schon vorbei und damit das Verständnis für Karneval oder Fasching!

Irrwege

Das sind doch alles nur Symptome emotionaler Irrwege. Tusk will letztlich nur Großmut beweisen. Während die Engländer durch ihr Votum zu verstehen gaben, dass sie keine Lust mehr haben, sich dem Brüsseler "Schwachsinn zu unterwerfen", wo sie doch seinerzeit bereit gewesen sind, einem Teil Europas bei der Entwicklung behilflich zu sein und mit ihrem "Großmut nicht landen" konnten, und wo sie nun einsehen müssen, dass sie selber gewaltige Nachteile dadurch haben, aber auch nicht klein beigeben wollen, will Tusk ausdrücken, dass die EU nicht Gleiches durch Gleiches bestraft.

Die sollen mal noch eine Weile so weiter machen, und wenn die Brisanz aus der Sache ist, bleibt GB einfach in der EU und die Sache hat sich.

Für eine lange Verschiebung

Ich könnte mir sogar bis zu 4 Wochen Verschiebung des Brexit vorstellen. Die Zeit sollte reichen, dass das Parlament weiß, ob mit oder ohne Deal.
Uns Europäern ist es langsam egal.

Ist doch sonnenklar

Leute, seht doch mal
Klar. Die May macht das absichtlich. Die fährt den Brexit so an die Wand damit als einzige Loesung Remain uebrigbleibt.
Ansonsten ist die Loesung doch super einfach:
Neues Referendum:
1.Frage
Remain Ja oder Nein.
2. Frage
Falls keine Mehrheit fuer Remain zustande kommt:
Raus mit dem ausgehandelten Deal oder Hard Brexit .
Thema erledigt.
Und die Welt dreht sich weiter.
Good luck you guys. One way or the other.
Be smart if I were you though.
Gruesse aus Asien.
Wir biegen uns hier bereits vo Lachen

re von karwandler

Natürlich-volle Zustimmung:"Die EU hat GB lieber drin als draußen".

Aber nicht aus altruistischen Gründen,sondern aus handfesten wirtschaftlichen(Export und finanziellen Beitrag).

Leider reichen meine Kenntnisse nicht aus...

...um abschätzen zu können, ob GB an den nächsten Europawahlen teilnehmen kann/wird und welchen Einfluss - bis hin zur denkbaren Erpressung(?) - es auf den Ausgang der Wahlen nehmen könnte.
Um sich dann nach dem gewünschten Ergebnis zu verabschieden...

Kann man nicht während einer

Kann man nicht während einer Übergangsfrist eine neue Abstimmung für die Aufnahme GBs in die EU durchführen?
Nur so ein Vorschlag, Herr Tusk.
MfG

@MatthiasS

Was in GB gut ankommt und was nicht sollte dem EU-Ratsvorsitzenden doch herzlich egal sein mittlerweile.

Herr Tusk hat ganz recht damit, Klarheit einzufordern. Das dürfte er sogar gern noch erheblich deutlicher tun.

zehn Jahre

Das darf doch wohl nicht wahr sein! Herr Tusk argumentiert aus rein nationalen polnischen Gründen - wegen der zahlreichen Polen in GB und ihrem dann unbestimmten Status. Ende März muss Schluss sein, denn von dieser englischen politischen Klasse ist nichts mehr zu erwarten, auch nicht nach einer Verlängerung. Die Briten müssen jetzt raus aus der EU, und wenn sie nach zehn Jahren diese schätzen gelernt haben, dürfen sie gerne einen Aufnahmeantrag stellen.

Meiner Meinung nach...

Will Herr Tusk uns alle ein weiteres Mal veralbern, ist beschönigt ausgedrückt!
In Brüssel sitzt allen die pure Angst im Nacken!
Zu Uk und Brexit würde ich sagen, by by was nice to see You, aber das widerspricht den Lobbyistenverbänden!
Und die sind für Brüssel wichtiger als alles!

Brexit oder nicht?

GB hatte zwei Jahre Zeit um mit der EU einen einvernehmlichen Vertrag auszuhandeln.
Ergebnis:
Wir (GB) wollen den Austritt!
...aber nicht ohne Vertrag!
...aber nicht mit Vertrag!

Aktuell;
Wir wollen eine Verlängerung! (die erste Reaktion (was wollt ihr) gegenüber der EU)
Der Logik folgend müssten jedoch mehr als die v.g. zwei Jahre zur Disposition stehen.
Hier wurde bereits bewiesen, dass diese Zeit zu kurz ist.

Die Konsequenz einer Verlängerung:
GB wählt das EU Parlament mit - versucht Verfahrensweisen in seinem Sinne zu korrigieren
- und gehen dann?!
Möglicherweise, eventuell oder das Spiel beginnt von vorne?!

Schon ein Toller Hecht, dieser Herr Tusk...

Fast schon so hilfreich und konstruktiv wie die Frau May.

Wenn man sich die Gesamtsituation so anschaut, kommt man nicht umhin diesen grossartigen Planer und Lenker zu bewundern. Jederzeit kompetent und gut informiert, niemals um eine geniale Strategie verlegen.

Gott Schütze Old-Europe...

Ja klar,

gut zwei Jahre Verhandlungen sind natürlich zu knapp. Und GB steht noch ein wenig länger im Mittelpunkt , war ja auch nicht immer so. Ich habe langsam den Eindruck, die Sonne geht nur wegen GB auf;-) füllt zumindest die nächsten Wochen die Nachrichten, die Tragigkomödie

16:37 von jfkal

Wir biegen uns hier bereits vo Lachen

Das vergessen sie mal, aber schnellstmöglich. Im MDR gab es vorhin einen Bericht über Firmen, z.B. Sachsen- Anhalt, die können bei einem harten Brexit zumachen.

Corbyn sucht nach dem...

gemeinsamen Nenner...

Wir Biologen sagen unter uns:

2 Wissenschaftler in einen Raum ergeben mindestens 3 unterschiedliche Meinungen :-)

So sehe ich das, wie sich das englische Parlament seit 2 Jahren auf den Brexit vorbereitet...

Was soll eine Verlängerung bringen?

Um es wie Monty Phyton zu sagen:

“Strange women lying in ponds distributing swords is no basis for a system of government.”

keiner will Verantwortung übernehmen

... in UK keiner der Austrittsbefürworter, falls was schief läuft - man könnte ja dafür verantwortlich gemacht werden.
... in der EU (zu recht) nicht - dann könnten die Briten hinterher sagen: "Die haben uns raus geschmissen. Die EU ist schuld an unserer Misere."

... ein unwürdiges, feiges MiesePeter-Spiel der Populisten.

Das ist doch klar,daß er das

Das ist doch klar,daß er das will.Er spekuliert natürlich damit den Austritt Großbritanniens doch noch zu verhindern.

Darauf spekuliert nicht nur Herr Tusk. Ich glaube, mittlerweile setzen viele darauf, dass dies ein Ausweg aus dem Dilemma sein könnte: Den Brexit so lange zu verschieben, bis man sich irgendwann dazu durchringen kann, ihn ganz abzusagen.


Das zeigt auch wie die Interessenlage in dieser Sache aussieht.

Die Interessenlage ist völlig klar. Die EU hat kein Interesse an einem Brexit. Von Anfang an hat niemand je etwas anderes behauptet.

Mir unverständlich, warum Sie dies immer wieder als neue und überraschende Erkenntnis darstellen.

Fehler .....

Tusk öffnet mit seinem Statement wieder alle
Toren um d. Sache weiter zu verschieben, in d. Hoffnung, das England doch in d.EU verbleibt.
Jetzt muß entschieden#
werden !
Nicht in 1 Jahr .
Tusk muß dringend eindeutige Position beziehen

re bernd kevesligeti

"Natürlich-volle Zustimmung:"Die EU hat GB lieber drin als draußen".

Aber nicht aus altruistischen Gründen,sondern aus handfesten wirtschaftlichen(Export und finanziellen Beitrag)."

Welche altruistischen Gründe haben denn die Briten? Zweite Frage: Warum sollte denn die EU aus altruistischen Gründen handeln? Dritte Frage: Gibt es überhaupt altruistische Gründe in der Politik?

@16:43 von Bernd Kevesligeti

Aber nicht aus altruistischen Gründen,sondern aus handfesten wirtschaftlichen(Export und finanziellen Beitrag).

In diesem Fall decken sich altruistische, wirtschaftliche und finanzielle Motive.

@17:00 von Der Couch Kritiker

“Strange women lying in ponds distributing swords is no basis for a system of government.”

Immer noch besser als Referenden.

(SCNR)

Corbyns Plan: PM werden

Corbyns Plan: PM werden anstelle der PM:-)
Ob GB in der EU bleibt oder nicht, ist für ihn eher geringer priorisiert, solange er die Chance sieht, Regierungschef zu werden.

Ich finde Tusks Vorschlag ja ehrenwert,

aber auch gefährlich:
bei einer Verlängerung über den 30. Juni hinaus müsste UK sich an den EU-Wahlen beteiligen, sonst kann es überhaupt kein Mitglied mehr sein.
a) Wie soll es das im selbstfabrizierten Chaos auch noch organisieren?
b) Und wenn es das schaffte, müsste das Europäische Parlament mit einer ganzen Reihe von EU-feindlichen Brexit-Abgeordneten rechnen, die sich möglichst destruktiv verhalten wollen.
Bei einer Verlängerung bis Ende Juni kann UK kaum die Vorbedingung dafür schaffen (Referendum oder Neuwahlen).

Bei der von Tusk anvisierten Verlängerung von mindestens 1 Jahr, wird die britische Regierung wieder versuchen Zeit zu schinden und zu verhandeln/ nachzuverhandeln usw. und dabei endlos Kräfte, Zeit und Geld in der EU und im eigenen Land verschwenden.
Die Probleme der EU und die großen Probleme der Welt, zu deren Lösung ein so großer Block wie die EU einen wichtigen Beitrag leisten könnte, werden zu kurz kommen müssen.

Fazit. Die Brexit-Saga muss ein Ende haben.

@ pepper, um 16:56 Uhr

Mit Verlaub, aber Sie vereinfachen.

David Cameron hatte seinen Rücktritt mit den Worten "At least I don't have to do the hard shit" zutreffend kommentiert. Anders als jetzt viele glauben, vollzog sich das Referendum doch nicht an Parteigrenzen. Innerhalb der Tories und Labour gab es etwa gleichstarke Lager von Remainern und Leavern. Die einzigen Parteien, die sich überhaupt zu Europa bekannt haben, waren die SNP sowie die Liberaldemokraten.

Nun stehen sich eine als Remainerin bekannte Premierministerin gegenüber sowie ein als EU-Skeptiker bekannter Oppositionsführer, die beide jeweils diametral andere Positionen zu vertreten haben. Davon abgesehen, dass sich das Brexit-Lager untereinander nicht grün ist.

WO BITTE soll da die EU wirksam ansetzen? Mir scheint, dass Herr Tusk derzeit auf EU-Ebene der Einzige ist, der in diesem Chaos einen kühlen Kopf bewahrt und sachdienliche Vorschläge macht. Von Juncker, Barnier und Tajani hört man nur provokante Phrasen.

Also "May be or not May be Brexit"

An alle, die bislang behauptet haben, Merken wäre die Meisterin im Aussitzen:
Pah! So machen das die richtigen Profis!

Jetzt wird so lange abgestimmt und aufgeschoben, bis man nicht mehr weiß, worum es ging.

War da was?

Brexit -Beginn 1. Weltkrieg

den 1, Weltkrieg wollte auch keiner. Aber wegen Gesichtsverlust und Ansehen wagte/konnte keiner ihn aufhalten.
Mir scheint sich hier eine ähnliche Unausweichbarkeit aufzubauen.

Ich fürchte, der Brexit passiert einfach, und dann ist er da.
Alle haben Angst beim Mikado/Angsthasenspiel zu verlieren.
Bin schon auf die zugehörige Dolchstoßlegende gespannt.

der donald tusk ....

für mich ein überaus sympathischer und glaubhafter europäer.

der richtige mann in der richtigen funktion.

Kasperle-Theater

Wie lange noch?? Und wie lange noch mit Herrn Tusk?

Brexit

...die EU braucht England. No Brexit. Zusammen sind wir stark! Immer dieses rumgezicke. England braucht eine neue Führung! Trump lacht schon:)

re von Wielstadt

"In diesem Fall decken sich altruistische,wirtschaftliche und finanzielle Motive".
Wo denn ?
Es geht um Exportmöglichkeiten und um den finanziellen Beitrag eines EU-Mitgliedslandes.So ehrlich sollte man sein.

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