Kommentare

Eine kleine Karte als Übersicht

Würde die Lage klarstellen. So Weltstädte wie La Rochelle und Biarritz kennt ja auch jeder, genauso wie Oberbaldingen. Biskaja ist bekannt, aber eben auch riesengroß.

Gefahr einer Ölpest in Frankreich...

In Deutschland wird jeder PKW auf Sicherheit vom TÜV geprüft. Jeder Öltank wird vom TÜV überprüft. Warum läßt man jeden Schrotthaufen die Weltmeere befahren und
die Umwelt massiv schädigen??

Wenn es etwas mehr an Informationen gibt bitte berichten

Diese Meldng kommt annähernd gleichlautend aus vielen verschiedenen Quellen, welche ihre Informationen anscheinend nur aus einer einzigen Quelle schöpfen.
Vielleicht gibt es zu diesem Unglück doch etwas mehr Informationen, bereits oder bald, und diese sollten nachgereicht werden.
Dazu vielleicht auch wer den auf jeden Fall gewaltigen Schaden bezahlen muss und weshalb es notwenig ist Gefahrgut auf eiinem Schiff zu transportieren. Denn Gefahrgut hat oft eine sehr komplexe Zusammensetzung und dadurch kann es zu Selbstentzündung und Explosionen oder eine Freisetzung hochgiftiger Gase kommen. Sollte das Zeug nur irgendwo in Afrika verschwinden, nachdem damit viel Geld verdient wurde?? Wenn ja, von wem???
Gibt es für solche Vorgänge auch irgendwelche Regelungen der Wertegemeinschaft EU, welche sich sonst um jeden Dreck zu kümmern scheint?

Oh Du schöne Welt wohin steuerst Du?

Gewinnmaximierung

Gefahrgut an Bord auf dem Weg nach Irgendwo > kann so günstig verschwinden.

Schweröl als Treibstoff - etwas Billigeres gibt es wohl nicht als Treibstoff und wenn damit die Luft verpestet wird interessiert dies niemanden. Machen ja alle so. Und niemand hat etwas dagegen.

An der Fischereiindustrie und dem Tourismus in diesem schönen Gebiet sind die direkt oder indirekt Verantwortlichen dieser Katastrophe wohl eher nicht beteilgt. Und so wird der Schaden andere treffen, verantwortlich wird voraussichtlich niemand sein.

Meeresverschmutzung - Gefahrgut -

Der Inhalt von 45 Containern wird von den Behörden als gefährlich eingestuft. Außerdem hatte die "Grande America" rund 2200 Tonnen Schweröl an Bord... Auf dem 214 Meter langen Schiff waren zudem rund 2000 Fahrzeuge.

Was haben "die Behörden" denn unternommen um solche Gefahren überhaupt nicht entstehen zu lassen?
Zuständig? Nicht die EU?

Immer wieder! Hier liegt offensichtlich einiges im Argen.
... und wir glauben, mit dem Verzicht auf die Plastiktüte, teuerem Strom vom Solardach, könnten wir die Umwelt schützen und das Klima beeinflussen.
Zurück auf die Bäume? Ohne Wissenschaft, Technik und Fortschritt wird das nichts.
Diese Gefahrguttransporte müssen so weit wie möglich vermieden werden und der Rest gesichert werden.
Mit ungeeigneten Schiffen, solchen Seelenverkäufern, auf Kosten unserer Umwelt, das große Geld verdienen muss ein Ende finden.

re hainfk

"weshalb es notwenig ist Gefahrgut auf eiinem Schiff zu transportieren"

Wie wollen Sie denn sonst Rohöl oder Ölprodukte transportieren - per Luftpost?

U.A.W.G...

Von industrieller Seefahrt verstehe ich zwar nichts, tue mich aber immer schwer bei der Vorstellung von unlöschbaren Feuern auf Frachtschiffen. Einerseits wegen des prinzipiellen Gegensatzes von Feuer und Wasser... Letzteres ist auf See doch sofort und reichlich verfügbar. Andererseits ist mit zwar klar, daß die Innenausstattung von stählernen Frachtern auch diverse brennbare Materialien enthält... nicht zuletzt Motoren- u. Hydraulikbetriebsstoffe, und dazu auch brennbare oder gar explosive Ladung, die mit Seewasser nicht löschbar wären.
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Umso mehr frage ich mich, warum für Frachter generell - zumal mit Gefahrgutzulassung - keine effektiv wirksamen (zum Beispiel chemische) automatischen Löscheinrichtungen vorgeschrieben sind. Warum wird das von Küstenstaaten oder von Schiffsversicherern nicht zwingend gefordert?... wieder mal Lobbyismus zugunsten niedriger Kosten..?
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Wer weiß mehr..? Bitte um erhellende Antworten...

Zu 11:46 von Gassi Eine kleine Karte als Übersicht

würde die Lage klarstellen. So Weltstädte wie La Rochelle und Biarritz kennt ja auch jeder, genauso wie Oberbaldingen. Biskaja ist bekannt, aber eben auch riesengroß.

hier zur Info:
www.vesselfinder.com/de/
vessels/GRANDE-AMERICA-IMO-9130937-MMSI-247594000

Globalisierung

Multilateralismus, Liberalismus, Neoliberalismus, Kapitalismus und und und bis alle Ismen einmal dazu führen könnten dass einmal Notgedrungen alles wird oder auch -muss- zusammenbrechen oder versagen -muss- oder explodieren -muss-, vielleicht aber auch nach innen hin in seinem bedrohlichen weltweiten System von politischem Radikalismus und Fanatismus implodieren -muss-, damit Deregulierungen und Spaltungen ein Ende nehmen und ebenso solche Katastrophen wie diese welche sich zu vielen anderen gesellen.

Verschifft wird was das Zeug hält und den Kapitalismus so wie wir ihn mittlerweile seit Jahrzehnten kennen und fördern am Leben erhält, ihn anfeuert.

Gekauft und verladen und verschickt wird weltweit alles unerdenkliche ohne sich ernsthaft den Kopf darüber zu zerbrechen, muss das denn sein und könnte es nicht auch etwa anders gehn.

Weniger wäre oftmals auch mehr, zumal an besserer Ware, besseren Löhnen, besseren Transport und Verfrachtungsmöglichkeiten und einem besseren Umweltschutz.

@Pressley49 (12.03 Uhr)

Die Antwort dürfte einfach sein: keine Regeln -> keine Kontrollen -> keine Auflagen/Maßnahmen -> keine Kosten -> maximaler Gewinn.

Reederei voll haftbar machen

Die Reederei hat die Kosten für die Bergung und Reinigung des Meers zu tragen. Zusätzlich eine Strafe. Wenn die Milliarden die Reederei noch nichr ruiniert haben, zwangsenteignen und Vorstand in den Knast.

Grande America

@HainFk: Gefahrgut wird auf Schiffen befördert, weil es Industrien gibt, die sowas benötigen und Konsumenten die sowas gerne kaufen. Und da alle billig kaufen wollen, wird der billigste Treibstoff verwendet. Wer tankt schon teuren Premium Diesel wenn man auch mit "normalem" Diesel fahren kann?
Ihre Vermutung oder Andeutung, dass das Gefahrgut in Afrika entsorgt werden soll entbehrt jeder Grundlage. Gefahrgut ist nicht gleichzusetzen mit Abfall.

@gman: die Behörden lassen zu, dass wir Konsumenten mit Waren beliefert werden, aus Spaß fährt niemand sowas im Kreis. Würden "die Behörden" den Transport von Gefahrgut verbieten, gingen bei uns ganz schnell die Lichter aus.

@Pressley49: die Schiffe unterliegen vielen Kontrollen, und werden öfter kontrolliert als unsere PKW. Und fehlende Farbe hat nichts mit Schrotthaufen zu tun. Grimaldi zu unterstellen, dass sie mit Schrotthaufen fahren, ist sehr gewagt.

Wetten daß,......

es wieder so ausgeht, wie es schon immer bei Umweltkatastrophen war? Vermutlich ist die Reederei eine einer GmbH ähnliche Konstruktion, die eben nur für eine bestimmte Summe haftbar gemacht werden kann und aus einem Büro und ein paar Telefonen besteht. Ich wäre auch überhaupt nicht überrascht, wenn die Reederei ganz schnell Insolvenz anmeldet! Es ist eben alles schon mal dagewesen!

wer prüft

eigentlich diese frachter auf technische mängel? (wird das überhaupt gemacht?)

wieso passieren diese unfälle eigentlich immer wieder? lernen wir nichts draus, oder ist's und schlicht wurscht?

wer trägt die verantwortung und die folgekosten? (wetten, dass es nicht der ist, der von dem transport profitiert!?)

alles fragen, die wenn, dann nur viel zu "leise" gestellt werden..

Kurze Frage...

... an die anderen Kommentatoren:

Sie scheinen reflexartig davon auszugehen, daß das Containerschiff irgendein schrottreifer Kahn war, und daß das transportierte Gefahrgut sowas wie Sondermüll war, der “in Afrika” verklappt werden sollte.

Haben Sie genauere Infos dazu, oder sind das lediglich Spekulationen... weil ja da bestimmt wieder irgendwas faul sein *muss*?

mit Gumi Enten baden wäre mir lieber

da wird was von der Regierung's Vorbereitung gesprochen aber nicht was von der Bestrafung solcher Fehler. Wieso auch ist ja Internationales Gewässer und ist ja nicht Internationales Recht. Da kann ich Tanker absaufen lassen ohne jegliche Konsequenzen. Wäre es Radioaktiver Müll gäbe es wenigstens ein Internationales Gesetz dazu. Solch Gesetz würde Firmen dazu zwingen sich für solche Fälle zu versichern, und damit die Versicherung auch Zahlt müssten sie gewisse Sicherheitsvorschriften erfüllen. Ansonsten zahlt ja der Steuerzahler von welch immer Land das Öl angespült wird.

einmal wieder

Haben wir es wieder einmal geschafft unsere Umwelt zu zerstören.
Unglaublich in der heutigen Zeit.

@Gassi, 11:46

Wie wäre es, in einer beliebigen Suchmaschine eben mal schnell "La Rochelle" (oder "Biarritz") und "Karte" einzugeben?

Dann haben Sie sogar eine große Auswahl an Karten.

Es scheint so, als wäre es

Es scheint so, als wäre es das Wichtigste, dass der Dreck nicht an die Küste gespült wird. Aber gerade da gehört er hin. Am sinnvollsten wäre es, wenn er sich in den Feriendestinationen derer, die für die Ausbeutung und Verschmutzung unseres Lebensraums verantwortlich sind, meterhoch auftürmt.
MfG

Grimaldi Lines

Habe gerade ein wenig bei Wiki gestöbert, und entdeckt, dass Unfälle bei Grimaldi Lines wohl keine Seltenheit sind.

- Kollision der Grande Nigeria am 13. August 2003
- Unfall der Europalink am 21. September 2014
- Brand auf der Sorrento am 28. April 2015
- Brand auf der Grande America am 10. März 2019

Wenn es zu einem ! Unfall kommt, dann kann man von einem Unglück sprechen. Nur bei der Häufigkeit dieser Unglücke darf man durchaus von Versagen sprechen, sowohl von der Geschäftsführung, wie ggfls. aus von Behörden, die diese Reederei wohl besser mal unter die Lupe genommen hätten.

Gruß Hador

Wofür haben wir eine Marine...

Wenn man schon diese uralte Pötte sieht, kaum noch seetüchtig unter normalen Bedingungen geschweige bei schlechtem Wetter. Wenn gewisse Reedereien bekannt sind für diese Art von Unglücken, warum gibt es dann dies noch in Europäischen Gewässern. Wofür haben wir denn eine Marine, wofür haben wir denn eine Hafeninspektion. Alles wird in der EU geregelt. Aber dies nicht . Millionenschäden. Und der Steuerzahler darf wieder blechen. Denn ausreichend versichert wird das Schiffe und Ladung nicht sein. Hier sollte auch das Strafrecht Anwendung finden.

@gman: die Behörden lassen zu, dass wir Konsumenten mit Waren beliefert werden, aus Spaß fährt niemand sowas im Kreis. Würden "die Behörden" den Transport von Gefahrgut verbieten, gingen bei uns ganz schnell die Lichter aus.

@N.Fuchs, wo haben Sie denn etwas von verbieten und aus Spaß im Kreis fahren gelesen?

Es geht um Sicherheit, Kontrolle, Brandschutz, Brandbekämpfung bei einer solchen Mischung an gewaltigen Gefahrguttransporten.
"Den Behörden", wer immer das konkret auch ist, war laut Artikel die gefährliche Ladung ja bekannt!
Was für eine Rolle spielen hier welche "Behörden"? Verantwortung?

12:36 von Zwicke

glauben sie wenn ein Schiff mit dem billigsten Öl (Teer) fährt
investiert Geld in Löscheinrichtungen

14:57 von friedrich peter...

Möchte mich ihrem Kommentar anschließen. Wie oft wurde schon verkündet, Nägel mit Köpfen zu machen, damit diese Art von Havarien vermieden werden. Geregelt ist alles nur theoretisch.

12:03 von Pressley49

so ist das eben
der Kahn produziert Milliardenfach so viel NOx SOx und Russ wie meine Karre
aber darf weiterhin rumfahren
das muß man vorstehen ?!

So viele "Experten"

So viele "Experten", Besserwisser, Schlaumeier …. ich möchte höflich bleiben! Aber mir wird es schlecht beim Lesen. Furchtbar, was hier so von sich gegeben wird!
Bevor jemand davon spricht, "dass Schrotthaufen auf den Meeren fahren" oder "Gefahrgut billig entsorgen" "Vorstand einsperren, enteignen" sollte man sich doch mal sich doch wenigstens ein bisschen informieren und nicht so einen Blödsinn verfassen. Einfach drauf los pöbeln - ist das etwa in Ordnung?
Wissen Sie, dass diese Schiffe regelmäßig nach hohen Standards in der Werft gewartet werden - mehr noch als Ihr Auto?
Wissen Sie, dass zu Gefahrgut auch Glasreiniger, Haarspray, Lithiumbatterien, Klebemittel etc gehören?
Ach was, diese Dummschwätzer kann man nicht belehren.

re hador goldscheitel

"Wenn es zu einem ! Unfall kommt, dann kann man von einem Unglück sprechen. Nur bei der Häufigkeit dieser Unglücke darf man durchaus von Versagen sprechen, sowohl von der Geschäftsführung, wie ggfls. aus von Behörden, die diese Reederei wohl besser mal unter die Lupe genommen hätten."

Was hat die Geschäftsführung einer Reederei damit zu tun, wenn zwei Schiffe kollidieren, z.B.?

Gefahrgut

Da hier ja einige Foristen ja reflexhaft steil gehen: den Transport von Gefahrgütern über See regelt die IMO - eine Unterorganisation der UN - im sogenannten IMDG Code, ein umfangreiches Werk, in den Gefahrgüter klassifiziert werden. Aus dem IMDG Code kann man die Eigenschaften eines Stoffes ziemlich genau herleiten und mit Hilfe ergänzender Werke (EMS und/oder MFAG) notwendige Massnahmen ableiten. Der IMDG Code wird fortlaufend überarbeitet und erscheint alle zwei Jahre neu. Mit gewisser Verzögerung wird er z.B. auch in deutsches Recht (GGVSee) übernommen.

Bei Gefahrgut kann es sich auch um so simple Dinge wie Farben oder Lacke handeln, da handelt es sich i.d.R. um nichts illegales oder verbotenes.

Um mal eine Lanze für den Reeder des betroffenen Schiffes zu brechen: um den o.g. IMDG Code anzuwenden zu können muss ihm vom Verlader auch korrekt mitgeteilt werden, dass in einem Container Gefahrgut ist. Hierfür gibt es weltweit gültige und einheitliche Formulare.

re barbarossa 2

"Wie oft wurde schon verkündet, Nägel mit Köpfen zu machen, damit diese Art von Havarien vermieden werden. Geregelt ist alles nur theoretisch."

Wo Autos fahren, Flugzeuge fliegen und Schiffe schippern gibt es Unfälle.

Theoretisch ist nur, dass man es auf null Unfälle reduzieren könnte.

@ karwandler

Tatsächlich sind die Zahlen von Ölhavarien stark rückläufig.
1979 waren die extrem hoch und sind zum Beispiel 2016 so niedrig gewesen wie noch nie.

RE:karwandler

"Was hat die Geschäftsführung einer Reederei damit zu tun, wenn zwei Schiffe kollidieren, z.B.?"

Die Geschäftsführung ist für Leitung und Steuerung der Unternehmens und stets verantwortlich, wenn nachgeordnete Abteilungen bzw. Mitarbeiter Fehler verursachen. Das gilt insbesondere für die Verpflichtung der Crews und Staffs bei Fracht- und Kreuzfahrtschiffen. Leider wird häufig genug, aus Kostengründen, auf gut geschultes Personal verzichtet.

Beste Grüße Hador

15:25 von SFX2145E

Da hier ja einige Foristen ja reflexhaft steil gehen.

Nun mal langsam. Sie erinnern sich, nach den letzten großen Öltankerunfällen wurden doppelwandige Tanker gefordert. Die Forderungen wurden wohl auch weitgehends erfüllt. So muß das auch mit dem Gefahrengut sein. Die Schiffe dafür müssen einfach besonderen Anforderungen genügen. Eine Tankstelle muß das auch.

16:39 von karwandler

Öltanker müssen seit unlängst doppelwandig sein und seit dem ist Ruhe, fast.

15:18 von Kathleen

Wissen Sie, dass zu Gefahrgut auch..., Lithiumbatterien, ... gehören?
.
mal gesehen wenn ne Lithium Batterie brennt ?
scheinbar nicht !
weil das ist ein Gefahrengut 1. Ordnung
und dass solche Schiffe besser gewartet werden als mein Auto
mit Verlaub gesagt, das glauben sie doch wohl selber nicht .....

RE: karwandler

"Was hat die Geschäftsführung einer Reederei damit zu tun, wenn zwei Schiffe kollidieren, z.B.?"

Da sie anscheinend auf den Unfall der Grande Nigeria anspielen, haben sie durchaus recht. Ich zitiere:
"Am 13. August 2003 stieß die Grande Nigeria auf der Schelde mit dem Autotransporter Nada V zusammen wobei auf beiden Schiffen Schäden entstanden. Ursache war ein Fehler des Lotsen auf der Grande Nigeria."

Die Europalink stieß bei Korfu auf einen Fels, was auf menschliches Versagen hindeutet.
Bei der Sorrento und Grande America brach Feuer aus was letztlich auch auf technisches bzw. menschliches Versagen hindeutet. In den letzten drei Fällen ist daher durchaus die Geschäftsführung verantwortlich.

Beste Grüße Hador

solche seetransporte -hier: gefahrgut- unterliegen

keinem erhöhten versicherungsschutz.

macht der reeder die augen zu, sprich: insolvenz, bleiben natur&mensch auf dem immensen schaden sitzen.

RE:Kathleen und die vielen "Experten"

Die Grande America hatte neben Kfz's rund 100 Tonnen Salzsäure und rund 70 Tonnen Schwefelsäure geladen.

Gruß Hador

RE: Barbarossa 2

Bei der Grande America handelte es sich um ein ConRo-Schiff, welches sowohl Container und Fahrzeuge transportieren kann.
Sie war kein Tanker, daher war kein Grund für einen doppelwandigen Schiffsrumpf gegeben.

Gruß Hador

RE:Sisyphos3 ;

"so ist das eben
der Kahn produziert Milliardenfach so viel NOx SOx und Russ wie meine Karre
aber darf weiterhin rumfahren
das muß man vorstehen ?!"

Nun, die Frachtschiffe befahren selten die Innenstädte und vergiften damit auch nicht die Menschen dort.

Gruß Hador

re hador

"Die Europalink stieß bei Korfu auf einen Fels, was auf menschliches Versagen hindeutet.
Bei der Sorrento und Grande America brach Feuer aus was letztlich auch auf technisches bzw. menschliches Versagen hindeutet. In den letzten drei Fällen ist daher durchaus die Geschäftsführung verantwortlich."

Und den Vorstand der Deutschen Bahn machen Sie verantwortlich, wenn durch menschliches oder technisches Versagen ein Zug entgleist?

Überlegen Sie sich das noch mal.

16:49 von Barbarossa 2

Öltanker müssen seit unlängst doppelwandig sein und seit dem ist Ruhe, fast.
.
mal zur Klarstellung
das ist ein Containerschiff gewesen und kein Öltanker
und die 1.000 Tonnen Schweröl, die da rausliefen sind Sprit für iheren eigenen Antrieb

Zu 15:18 von Kathleen "höflich"

So viele "Experten", Besserwisser, Schlaumeier …. ich möchte höflich bleiben! Aber mir wird es schlecht beim Lesen. Furchtbar, was hier so von sich gegeben wird!
[..]
Wissen Sie, dass zu Gefahrgut auch Glasreiniger, Haarspray, Lithiumbatterien, Klebemittel etc gehören?
Ach was, diese Dummschwätzer kann man nicht belehren.

Mag ja sein und Sie haben Recht, dass da einige Schreiber überzogen haben. Das trifft auf ihren Beitrag ganz sicher zu. Höflich sind Sie nicht geblieben.

... und klar, ... Lithiumbatterien, Klebemittel .. sind Gefahrgüter. Wer hat das bestritten?
Das wissen nicht nur Sie. Gerade Lithium-Batterien haben spezifische Gefahrenpotenziale, die eine eigene Sicherheitsbetrachtung erfordern. Auf Klebstofftuben noch nie die Warnhinweise gelesen? Gerade Brandneue Inovationen sind oft brandgefährlich.
War das die Ladung? Sind Sie Experte, Insider ..u.a. s.o.?

16:46 von Barbarossa 2

Klar kann man darüber diskutieren, ob man Frachter durch bauliche Vorgaben sicherer machen kann, ich bezweifle allerdings, ob das allerdings wirklich machbar.

Wenn man sich mal ein modernes Containerschiff ansieht wird man feststellen, dass gut die Hälfte der Container auf Deck steht. Gerade Container mit Gefahrgut, insbesonders mit brennbaren Inhalt stehen auf Deck, um Sie im Fall der Fälle überhaupt an diese Boxen ranzukommen.

Brände auf Schiffen kommen (leider) immer wieder vor, vor gut einem Jahr gab es ein riesiges Feuer auf der 'Maersk Honam', bei dem ein erheblicher Teil des Schiffs ausbrannte und es leider auch Tote gab. Auch da ist einiges über Bord gegangen und bis heute weiss niemand, was das Feuer ausgelöst hat.

"Und den Vorstand der

"Und den Vorstand der Deutschen Bahn machen Sie verantwortlich, wenn durch menschliches oder technisches Versagen ein Zug entgleist?"

Wer ist verantwortlich, wenn nicht die Führung eines Unternehmens. Und es stellt sich sicher die Frage, ob die Technik ausreichend gewartet und das Personal ausreichend geschult wurde. Und es stellt sich sicher auch die Frage, ob überhaupt geeignetes Personal eigestellt wurde, wie am Beispiel der Havarie der Costa Concordia, wo der Kapitän Francesco Schettino unglaubliche Fehlleistungen erlaubte, und sich dann als einer der "Ersten" von Bord schlich.

Beste Grüße Hador

@ Pressley49 - Warum ist doch klar.......

Money makes the world go round .....!
Und je billiger der Transport um so mehr Knete haste in der Tasche!
Diese Schiffe kann man nur kontrollieren wenn ein Unfall geschieht. Da die Rostlauben dann zumeist sinken ist der Schaden, den sie anrichten auch enorm groß und sehr teuer.
Doch es ist wie schwarzfahren in der Öffentlichen!
Auf z.B. 50 Schwarzfahrten kommen 2 Kontrollen zu 60 € da wurden glatte 30 € gespart. Auf 100000 Fahrten (?) kommt ein Unfall....... alles klar.
Das wirklich perfide ist das mangelnde Intresse an den Menschen und der Umwelt die verseucht werden.
Es ist so einfach und auch so primitiv.
Abhilfe schafft nur Druck auf die Politiker, aber als Autofahrer ist man dann schon in der Bredouille.

Eine Frage hätte ich da Monsieur- @Jean-Baptiste

schlafen sie auf Stroh, tragen selbstgewebtes aus Wolle Leinen oder Nessel? Kochen auf offnem Feuer, leben in einer Lehmhütte und fahren weder Fahrrad, noch Auto und Zug und sind noch nie geflogen?
N e i n - dann sollten Sie nicht mit Steinen werfen denn Sie sitzen in, wie es so schön heißt einem Glashaus.
Schön wäre eine Idee wie dieser von Ihnen (mir auch) auch zu verantwortende Misstand geändert, gemildert vielleicht beendet werden kann.
Die Jugend macht es uns gerade jeden Freitag vor - schaun wir mal was draus wird.

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