Ihre Meinung zu: Frauen nach wie vor schlechter bezahlt

14. März 2019 - 11:33 Uhr

Männer verdienen weiterhin ein Fünftel mehr als Frauen - genau 21 Prozent. Ein Grund dafür: Frauen arbeiten öfter in Teilzeit, weil sie zuhause mehr Aufgaben übernehmen.

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Kommentare

Gleichberechtigung

Totale Gleichberechtigung ,ohne die benannten Nachteile, kann es also nur geben wenn die Männer auch die Hälfte der Kinder austragen?
*
Zu Zeiten meiner W18 Mehrpflicht war ja mit 2 Kindern alles ausgeglichen.
*
Aber keine halben Sachen auch die Gender müssen Ihre Quote haben, sonst geht das doch nochmal los.
*
Bei dem Lehrerinnenüberschuss soll sich aber sicher nichts ändern?

Benennung von Lücken

Der sogenannte Gender Pay Gap ist eine Bruttostundenlohndifferenz und keine Lohnlücke.

Mehr Fakten, weniger Projektion.

Ausgerechnet in BW?

" klafften die Bezüge von Frauen und Männern besonders im reichen Baden-Württemberg"

Besonders im reichen Baden-Württemberg mit seinem gruenen Ministerpraesidenten werden Frauen schlecht bezahlt? Wer haette das gedacht, wo doch Herr Kretschmann seit 2011 Zeit und Gelegenheit gehabt hat dies zu aendern...

Marktschreierei

Warum muss man Äpfel mit Birnen vergleichen?
Wohl damit man einen möglichst großen Unterschied erhält.

die einzige wirklich relevante Zahl die in diesem Bericht genannt wurde bezüglich Gehälter sind die 6%.

Auf die wird natürlich nicht genauer eingegangen.

Die 6% kommen laut der meisten Personalabteilungen zu einem gutem Teil daher, dass Männer bei den Gehaltsforderungen oft dreister sind, so aber auch öfter den Bogen überspannen und einen Job dann nicht bekommen.

Des weiteren, ist das Gefälle auch zu einem gutem Teil der Regierung zu verdanken, da diese es den Firmen durch Reformen so leicht gemacht hat außertarifliche Verträge zu machen.

Zusätzlich kommt hinzu, dass es keine einheitliche Regelung bezüglich Gehaltsentwicklung bei Schwangerschaft gibt.
In der Regel bedeutet es für eine Frau wenn sie ein Kind bekommt, dass sie im Vergleich mindestens 2 Jahre Berufserfahrung verliert.

Führt doch einfach den Tarif wieder ein, macht Schwangerschaft zu Berufsjahren, dann ist alles gut

Wirklich schlechter bezahlt?

"Abstand bei gleicher Qualifikation sechs Prozent

Bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit ist der Abstand beim Gehalt kleiner: Dann bekommen Frauen pro Stunde sechs Prozent weniger Lohn als Männer, wie die jüngsten verfügbaren Zahlen der Statistiker für 2014 zeigen. Diese Zahl wird nur alle vier Jahre genauer erhoben."

Das verstehe ich nicht...gibt es Tarifverträge, die zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden ?

Wenn ich tarifungebundener Arbeitgeber wäre, würde ich nur Frauen einstellen, weil ich denen weniger zahlen muss...dann müsste es also mehr arbeitslose Männer geben...?

Eine Frage fehlender "Wert"-Schätzung

Ein Grund dafür: Frauen arbeiten öfter in Teilzeit, weil sie zuhause mehr Aufgaben übernehmen."

Ist ja nicht so, dass die von Frauen übernommenen Aufgaben für das Funktionieren der Gesellschaft von geringerer Bedeutung wären als die von Männern übernommenen.

Also ein geradezu klassisches Beispiel für "Fehlbewertung".

Wie......

wäre es mit einem Hinweis, daß die Bezahlung bei Beamten, Richtern und Soldaten sich ausschließlich nach der Planstelle und nicht nach dem Geschlecht richtet?Nachdem die TS meldet, daß in Deutschland Frauen schlechter bezahlt werden, möchte ich hiermit dem widersprechen und berichtigen, wenn es die Hans-Böckler-Stiftung schon nicht tut. Oder gehören Polizistinnen, Lehrerinnen usw. nicht zu den Beschäftigten?

Am 14. März 2019 um 11:05 von Tarek94

"Besonders im reichen Baden-Württemberg mit seinem gruenen Ministerpraesidenten werden Frauen schlecht bezahlt? Wer haette das gedacht, wo doch Herr Kretschmann seit 2011 Zeit und Gelegenheit gehabt hat dies zu aendern…"
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Wenn ich jeden Stundenlohn in einen Topf werfe, kommen solche Aussagen wie in dem Bericht und Ihren Kommentar vor.
Wie viele Frauen arbeiten den in der Autoindustrie im Schichtbetrieb und wie viele Männer sind in der Reinigungsbranche tätig?
Ein Tarifvertrag kennt keine Unterscheidung der Geschlechter. Aber wenn man Stimmung machen möchte, wird das gerne ausgeblendet.

Wie soll man diese “Vergleiche“ verstehen?

Es wird immer wieder hervorgehoben, dass Frauen ca. 20 % weniger verdienen als Männer; dann heißt es aber, dass sie zumeist in weniger qualifizierten Berufen unterwegs sind - folglich auch nicht so hoch bezahlt werden.
Auch Männer in weniger qualifizierten Berufen verdienen weniger als ihre qualifizierteren Geschlechtsgenossen, das war nie anders.
Bei gleicher Qualifikation schrumpft die Differenz zwischen den Geschlechtern dann auf ca. 6 %.
Gut, darüber kann und sollte man reden, nicht polemisieren, wie das anscheinend Mode ist.

Das reiche Baden-Württemberg...

Es ist doch lächerlich, Frauen und Männer getrennt zu betrachten, wenn doch die Gesetzgebung explizit von einem Familieneinkommen ausgeht und seit Jahrzehnten insbesondere im Westen die Lebensplanung entsprechend ausrichtet. Im reichen Baden-Württemberg sind also die Familieneinkommen so hoch, dass man kaum zwei Volleinkommen benötigt. Und es wird sich so schnell auch nicht ändern, denn die Menschen, die heute am meisten verdienen, haben ihre Lehre oder Studium in den 70-80' Jahren abgeschlossen und sind inzwischen schön weit oben in der Karriereleiter. Das ändert man nicht in 2 Jahren, nichtmal in 2 Jahrzehnten.

Auch zu schreiben, dass es dem Osten besser ginge, ist in dieser Betrachtung blanker Hohn. In BaWü verdient man mit einem Nebenjob oft mehr als mit einem Vollzeitjob in Berlin.
Erst wenn man das Gehalt von Frauen und Männern entkoppeln würde, ist mit einer Angleichung zu rechnen: Aber quasi kein Mann will seine Familie im Stich lassen.

Man(n) kann den Unsinn ja nicht mehr hören

Frauen legen viel mehr Wert auf eine ausgeglichene Work-Life Balance als Männer und suchen sich FREIWILLIG schlechter bezahlte Berufe wie Pflegerin oder Frisörin aus. Ausserdem haben Frauen nunmal die biologische Funktion Kinder auf die Welt zu bringen und sich während der Stillperiode um diese zu kümmern. Diese Tätigkeit ist für den Erhalt der Spezies nunmal nicht ganz unerheblich und macht Frauen, sofern nicht vollkommen von Feministen indoktriniert, auch glücklicher als ein Kinderloses dasein.
Rechnet man diese Faktoren raus gibt es, im Stundenlohn keinen Unterschied.

Ich empfinde das als Ausrede

Teilzeit arbeiten kann Mann/Frau, wenn man es sich entsprechend leisten kann und/oder möchte. Dann darf man sich aber nicht wundern, dass es weniger Geld gibt.

Den Haushalt und die Kinder kann man auch in Vollzeit schaffen - man muss es halt organisieren können. Wir arbeiten beide 40h / Woche und haben ein Kind. Vor dieser Beziehung habe ich ebenso 40h / Woche gearbeitet und war alleinerziehend. Das ging auch. Das Leben besteht dann eben nur aus Arbeit und Kind. Dafür kann man sich aber dann eben auch mal einen richtigen Urlaub leisten bzw. auch mit dem Kind spontan etwas machen ohne auf den Geldbeutel zu schauen.

Ich finde es traurig, wenn man Haushalt und Kinder aufziehen als "Arbeit" sieht und sich beschwert, dass es nicht bezahlt wird.
Ein Kind großziehen macht viel Spaß und der Haushalt gehört dazu und muss gemacht werden - egal von wem.

Bei gleicher Qualifikation

Das Vergleichsverfahren ist nicht transparent. Zumindest nicht im vorliegenden Bericht.

Was heisst "bei gleicher Qualifikation"?
Heisst das, wenn ein Mann und eine Frau gleich alt sind und zum gleichen Zeitpunkt eingestellt werden - also die gleiche Berufserfahrung haben und die gleiche Schulbildung besitzen - dass hier unterschiedliche Anfangsgehälter zum Tragen kommen? Ich bezweifle diese Konstellation.

Wenn nämlich nur 1 dieser Voraussetzungen abweicht, dann ist eine unterschiedliche Einstufung nicht unberechtigt.

@Takek94

Warum die Lohnlücke in BW mit am größten ist, hat der Artikel bereits erklärt.

Der Ministerpräsident (und die gesamte Politik) hat übrigens nur sehr geringen Einfluss auf die Gehälter - die Tarifautonomie ist ein hohes Gut, das die Gewerkschaften vor rund 100 Jahren mühsam erstritten haben.

Bei den Landesangestellten und Beamten - wo der Ministerpräsident ggfs. mitreden könnte - gibt es natürlich unmittelbar keine ungleiche Bezahlung nach Geschlechtern.

Auch in den sonstigen Tarifverträgen nicht - das hätten Gerichte sofort kassiert. Die Unterschiede sind subtiler - wer für welchen Job eingestellt wird, wer schneller oder überhaupt Karriere macht, wer in Berufen ohne Tarifbindung aggresiver sein Gehalt verhandelt, wer häufiger Teilzeit arbeitet etc.

///Abstand bei gleicher

///Abstand bei gleicher Qualifikation sechs Prozent///
.
Bei tarifgebundener Tätigkeit kann das nicht sein, da hier kein Geschlechtsunterschied gemacht wird. Bei außertariflicher Bezahlung bezweifle ich, dass man dort überhaupt statistisch belastbare Zahlen bekommen kann. Es werden hier ja keine Stundenlöhne sondern Jahresgehälter vereinbart und noch dazu oftmals MBO's vereinbart, die je nach Grad der Erreichung auch bei Männern ganz unterschiedliche Ergebnisse zeitigen. Ich habe noch keinen gtroffen, der aus diesem Kreis über sein Jahresgehalt gesprochen hat.

@robby1981, 11:16

Das verstehe ich nicht...gibt es Tarifverträge, die zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden ?

In welcher Wirtschaft leben Sie denn, dass Sie noch nicht mitbekommen haben, dass Tarifverträge nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme sind? Kaum ein Drittel der deutschen Arbeitgeber gehört noch einem Arbeitgeberverband an, der Rest macht Verträge nach Gutsherrenart.

Was mich an den ganzen Gender-Diskussionen stört ist,

dass es immer nur in eine Richtung geht.
Beispiele:
- Frauen leben statistisch länger, aber von einer Diskussion über eine anteilig längere Arbeitszeit für Frauen habe ich noch nirgends gehört.
In den Grundschulen ist der Frauenanteil unter den Lehrern stark dominant, zu Lasten der Jungen.

@karlheinzfaltermeier

"Wie wäre es mit einem Hinweis, daß die Bezahlung bei Beamten, Richtern und Soldaten sich ausschließlich nach der Planstelle und nicht nach dem Geschlecht richtet?"

Sie wissen, was ein landesweiter Durchschnittswert ist?

Sofern nach Tarif bezahlt

Sofern nach Tarif bezahlt wird ist auch gleiches Gehalt angesagt. Wenn nicht nach Tarif bezahlt wird ist die Entlohnung durch eine Übereinkunft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zustande gekommen. Wenn beide Seiten einverstanden sind, dann ist es in Ordnung. Warum sollten sich daraus Ansprüche für Dritte ergeben? Diese können natürlich Ihre Ansprüche stellen oder halt gehen wenn der Arbeitgeber diesen nicht entspricht.

übrigens: Es wird immer so dargestellt als wenn Man(n) sich sein Gehalt einfach aussucht, oder als wenn er es auswürfelt.

Das Mann oft eine Nicht berufstätige Frau zu hause hat, die er mit ernähren muss wird gerne vergessen, doch die nicht berufstätige Frau zu hause ist der Grund warum der Mann gar nicht für ein geringeres Gehalt Arbeiten gehen kann.

Arbeitskosten sind für Privatpersonen genau so zu berechnen wie der Preis für ein Produkt eines Unternehmens.
Man hat monatliche Kosten die gedeckt sein müssen und man möchte auch noch gewinn erwirtschaften.

11:05 von Tarek94

Was bitte hat ein Ministerpräsident mit Löhnen und Tarifen zu tun, außer im öffentlichen Dienst? Seit wann regeln Landesregierungen Tarifverhandlungen, z.B. in der Metallindustrie? Aber Hauptsache Grünen-Bashing...

Das gilt für alle Menschen.

Allerdings ist das was hier zum Teil als Ungleichheit beanstandet wird keine.

Wer weniger arbeitet bekommt auch weniger Geld. Soviel sollte noch logisch sein und bleiben.

Ein Grund dafür: Frauen arbeiten öfter in Teilzeit, weil sie zuhause mehr Aufgaben übernehmen.

Bei Teilzeit ist grundsätzlich anteilsmäßig am Ende weniger Geld in der Lohntüte als bei Vollzeit. Das ist generell so und keine Ungleichbehandlung.

Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Rollen von Frau und Mann die sich in Bewegung und im Wandel befinden.
Die Vollzeitbeschäftigung der Frauen nimmt zu. Im letzten Jahrhundert waren sie noch zu Hause, sorgten sich um Haushalt und um die Familie. Der Mann war für das Familieneinkommen alleine zuständig.
Die Gesellschaft ändert sich.
Die Verdienstunterschiede gehen zurück. Sie sind auf strukturelle Gründe zurückzuführen. Frauen ergreifen andere Berufe und arbeiten häufiger in Teilzeit.
Es gibt aber keine Geschlechtertarife!

Ungleiche Bezahlung bei gleicher Tätigkeit

Vergleichbar sind nur Arbeitsplätze auf denen Frauen und Männer die gleiche Arbeit verrichten.
Das grundsätzliche Lohngefälle von 21% ist somit nicht vergleichbar. Man vergleicht auch kein Halbtagsgehalt mit einem, das für Vollzeit bezahlt wird.
Selbstverständlich muss der Stundenlohn bei beiden Gehältern gleich sein.

So bleiben die 6% Unterschied in der Bezahlung von Männern und Frauen. Die sind ungerecht und müssten beseitigt werden, aber das wird sicher noch lange dauern.

Ich kenne zwei Firmen in denen Männer und Frauen unterschiedlich bezahlt werden. In der einen Firma kenne ich die Abteilungsleiterebene. Dort bekommen Frauen als Abteilungsleiter ca. 60% dessen was die Männer bekommen. Dort war man (und ist es vielleicht noch), dass Frauen nicht auf solche Posten gehören.
In der anderen Firma zieht sich der Gehaltsunterschied durch alle Hierarchien. Frauen bekommen dort grundsätzlich weniger Geld, weil bei gleichem Job ein Mann immer besser ist als eine Frau.

Der Osten ist besser ...

"Der Osten stehe deutlich besser da [...]

Ein Grund sei die Branchenstruktur in den Ländern. Männer ergriffen oft gut bezahlte technische Berufe in der Industrie, davon gebe es besonders viele in der Autobranche in Baden-Württemberg und Bayern."

Mit anderen Worten: Dem Osten geht es nur scheinbar besser, da dieser Anschein nur daher kommt, dass es ihm insgesamt deutlich schlechter als dem Westen geht.

Oder, noch anders: Im Osten verdienen die Menschen deutlich weniger als im Westen, dafür ist die Lohnlücke ein klein wenig kleiner.

Außerdem fehlt mir im Artikel eine kritische Betrachtung der strukturellen Nachteile der Frauen aus unterschiedlicher Sicht.
Was bspw. immer vernachlässigt wird: Viele Frauen möchten gerne Kinder haben. Und wenn die Kinder dann da sind, möchten viele Frauen erst einmal gar nicht arbeiten und ihre kleinen Kinder ohne mütterliche Aufsicht alleine den Vätern überlassen.
Der strukturelle Nachteil besteht nicht selten in fehlendem Vertrauen zu den Männern.

11:05 von Tarek94

Bayern haben Sie wohl vergesen, ach so, da regieren keine Grünen... Im Übrigen erklärt der Artikel, warum ausgerechnet in BW und BY die Unterschiede so hoch sind, damit hat aber Ihre Meinung nichts zu tun...

na ja. ???

"Mann" kann es nicht mehr hören.
Gleichen Lohn herstellen, und schluss. !!!
Außerdem,Frauen und Männer sind eben in Ihren Ansichten und Ihrem Handeln anders, dass ist auch gut so. !!
Vielleicht sollte ich mich ja dafür entschuldigen, dass ich als Mann keine Kinder bekommen kann.!!!

Vielleicht liegt es einfach nur am Alter?

>>> Bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit ist der Abstand beim Gehalt kleiner. >>>
.
Um das genau zu sagen, müsste man noch das Alter der Personen, bzw. die Betriebszugehörigkeit mit einbeziehen.
Früher wurde einfach besser bezahlt als heute (bei Neueinstellungen), und früher wurden eben mehr Männer beschäftigt als Frauen. Soll heißen, bei gleicher Qualifikation verdient ein Mann, der schon 30 Jahre im Betrieb ist alleine schon dadurch mehr als die Frau, die vlt. erst seit 5 Jahren dort arbeitet.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen das eine Firma bei Neueinstellungen den Lohn der weiblichen Bewerberinnen von vorneherein drückt. Sonst wären zwischenzeitlich mehr Frauen als Männer beschäftigt.

In der Pflege wohl nicht..

Bei uns in der Pflege hängt das Gehalt meist vom Alter,von Schichtzulagen, der Qualifikation und der Steuerklasse ab..wenn wir miteinander vergleichen, liegt mein Mehrverdienst am Alter (56 Jahre).

Jüngere Kolleginnen und Kollegen verdienen meist weniger, das ändert sich aber im Laufe der Jahre..

...übrigens, die einfachste

...übrigens, die einfachste Variante, im "Netto" einen Unterschied von 21% zu erzielen, ist, wenn ein Ehepaar ein bis-auf-den-Cent-gleiches Bruttoeinkommen statt mit Steuerklasse 4/4 mit Steuerklasse 3/5 versteuert.

@ Nettie

>>> Ist ja nicht so, dass die von Frauen übernommenen Aufgaben für das Funktionieren der Gesellschaft von geringerer Bedeutung wären als die von Männern übernommenen. <<<
.
Was hat das damit zu tun? Kinder versorgen, Haushalt in Schuss halten, usw. wurde noch nie bezahlt. Von wem denn auch? Vom Ehemann? So ne Art Taschengeld? Das wäre nun wirklich ein Rückschritt in vergangene Zeiten.

Nur 6%!!!

Wie im Artikel ja steht: Der Unterschied bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit liegt nur bei 6%. Das die Frau wegen Teilzeit weniger Lohn hat liegt in der geringeren Arbeitszeit. Und das die Frau weniger arbeitet ist ja im Normalfall in der Partnerschaft so abgesprochen. Um das auszugleichen müsste man den Stundenlohn einer Teilzeifrau gegenüber den Vollzeitmann erhöhen. Ist auch nicht soo gut.
Aber über die 6% muss man reden.

Im Wahn einer Ideologie

Meine Erfahrung zeigt auch, dass Frauen öfter am Arbeitsplatz fehlen. Sie sind durch ihre Menstruationsbeschwerden öfter nicht voll belastbar und nehmen sich leichter frei.
Später sind es dann die Wechseljahre, die Beschwerden machen und für frei Tage sorgen, die eingeschoben werden.
Diesen Diskurs nicht auch mit diesen Fakten zu begegnen, finde ich unehrlich.
Mann und Frau sind einfach nicht gleich und werden es auch dadurch nicht, dass man sie gleichstellen will.
Gleichstellung finde ich utopisch, Gleichberechtigung dagegen ist ein Muss!
Jeder sollte nach Leistung bezahlt werden.
Wer weniger leistet, kann auch nur weniger verdienen.

Übrigens: An alle jetzigen Aufschreier:
Ich bin weiblich und habe selbst auch Töchter und Söhne, kenne die Selbstständigkeit und die Arbeitnehmerseite.
Man kann nicht gleichstellen, was nicht gleich ist.

Bezahlung von Frauen

Durch Wiederholung wird ein falsches Argument nicht richtiger.

Fakt ist, das Frauen für gleiche Tätigkeiten 6% im Schnitt weniger verdienen.

Fakt ist aber auch, dass es keine ungleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeiten im gesamten öffentlichen Dienst gibt.

Fakt ist aber auch, das hierfür die Tarifpartner verantwortlich sind.

Das Frauen geringer Bezahlte Berufe ausüben, liegt an den Frauen selber. Das hat mit der Ausbildung zu tun, das hat aber auch mit der Familie zu tun, in der Sie leben.

Ein Problem der Gleichberechtigung haben wir in Deutschland nicht. Ein Problem bei der Gleichstellung haben wir sehr wohl.

Hier sind aber im überwiegenden Teil im privaten Bereich. Das Rollenverständnis wird sich erst über Jahrzehnte ändern. Gesetzlich läßt sich dies nicht regeln.

Eigentlich müsste man mal

Eigentlich müsste man mal mehrere Tausend Männer und Frauen bei Ihrer Arbeit beobachten und dann ganz exakt festlegen, wer wie Produktiv ist, welche Lohnstückzahl also entlohnt werden sollte.

Denn eine reine Umbezahlung auf Geschlechtseben ist natürlich in beide Richtungen völlig daneben. Weder gleichbezahlung bei deutlich weniger Arbeit in der selben Zeit als auch viel weniger Lohn bei gleicher Leistung in gleicher Zeit.

Im Grunde sollte das auch vom Arbeitgeber so gehandhabt werden. Wenn dort jedoch Vorstände versuchen gezielt Frauen auszubeuten, dann sollte das belegt und öffentlich verurteilt werden.

Unwissenschaftlich

Man könnte auch schreiben: männliche Fensterputzer verdienen weniger als weibliche Controller oder halbtags arbeitende Männer verdienen in der gleichen Branche weniger als weibliche Volltagsbeschäftigte. Wo ist da die Vergleichbarkeit? Richtig, es gibt keine - wie bei den Rechnungen zur 21%-Differenz. Man kann doch nur vergleichbare oder besser identische Tätigkeiten mit gleicher Arbeitszeit auswerten. Alles andere ist populistisch.

@guggi

nicht alle Feministinnen sind schlecht.

Bei den Feministen wird von sogenannten Waves, Wellen, gesprochen.

die First Wave waren unter Anderen die Suffragetten, die Beginn des 20. Jh. Das Frauenwahlrecht vielerorts durchsetzen.
Super Ansinnen, daher als gut zu bewerten.

die second wave waren die Menschen in der Mitte des 20. Jh. für gleiche Chancen in Ausbildung und Beruf kämpften.
Wie der eine Super Sache.

Die third Wave hat dass Problem, dass ihre Agenda, die eigentlich eine Erweiterte Form der second wave ist von extremistischen "Frauenrechtler" durchzogen ist.

Diese auch von einigen konstruktiv eingestellten als "Femnazis" bezeichneten Extremistinnen versuchen eine Art Matriarchat zu etablieren, also so zu sagen Rache zu nehmen für die Unterdrückung der Frau.

Durch deren extremen Äußerungen wird der eigentlichen Sache der Gleichstellung oft größerer Schade zugefügt als er nutzen bringt.

Geld ist nicht alles

Dieser Artikel widerspricht meiner Erfahrung: Ich bekomme seit Beginn meines Arbeitslebens nicht weniger Geld als meine Kollegen, wurde und werde nach Tarif bezahlt. Ich muss allerdings zugeben: Wenn es um das Übernehmen von Funktionen geht, bin/war ich nicht die erste, die sich darum bemüht. Ich bin froh, dass ich nie dazu gedrängt wurde, zusätzliche Arbeiten/Pflichten zu übernehmen. Wer aufsteigen will, muss das tun, aber das Leben selbst - Haushalt, Kinder, Hobby ... war mir auch immer wichtig.
Natürlich haben die (Männer), die zusätzliche Funktionen übernehmen und den ganzen Tag ackern, mehr "Macht" und bessere berufliche Aufstiegsschancen. Sie werden auch besser bezahlt. Aber ich würde nicht tauschen wollen.
Je älter ich werde, desto mehr sehe ich, wie wichtig die Zeit in der Familie war und wie viel ich (obwohl ich nur 1/2 oder 3/4tags gearbeitet habe) versäumt habe. Allein die Hektik morgens: Alles musste klappen, keine Zeit für nix. Das bedauere ich heute sehr.

11:46 von Hartmut der Lästige

Zitat:"In den Grundschulen ist der Frauenanteil unter den Lehrern stark dominant, zu Lasten der Jungen."

Kein Mann wird daran gehindert, Grundschullehrer zu werden. Dass es dennoch so wenige sind, hat mehrere Ursachen:
1. GrundschullehrerInnen werden am schlechtesten bezahlt.
2. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist wegen vieler flexibler Teilzeitregelungen sehr hoch.
3. Je jünger die Kinder, desto mehr scheinen Frauen für die Erziehung geeignet, so zumindest ein weitverbreitetes Vorurteil.

Alles zusammen führt bei Menschen mit traditionellen Rollenbildern dazu, diesen Beruf als "typisch weiblich" zu sehen...

@DrBeyer

Landesweite Durchschnitte sind statistische Artefakte, die in der Realität nicht vorkommen. Wie die meisten Durchschnittswerte.

Ansonsten zeigen Sie mir bitte eine Frau, die genau 1,4 Kinder bekommen hat.

@roby1981 - 11:16

"Wenn ich tarifungebundener Arbeitgeber wäre, würde ich nur Frauen einstellen, weil ich denen weniger zahlen muss...dann müsste es also mehr arbeitslose Männer geben...?"

Wenn Sie tarifgebundener Arbeitgeber sind haben Sie das zu zahlen, was in den Lohn- und Gehaltsgruppen des jeweiligen Tarifvertrages festgelegt ist.
Diese Vergütungen sind grundsätzlich nicht geschlechtsbezogen abgefasst.

Wer Frauen schlechter bezahlen will, vermeidet deshalb die Bindung an Tarifverträge.

Arbeitgebersicht

Frauen sollten nicht finanziell benachteiligt werden, für Umstände/Ereignisse, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Das sehe ich definitiv so.
Aber...
Frauen sind häufiger krank oder anderweitig von der Arbeit abwesend. Das ist Fakt.
Frauen sind häufiger abwesend weil Sie schwanger sind oder Menstruationsbeschwerden haben oder sich um einen Notfall in der Familie kümmern müssen.
Diese Umstände/Ereignisse liegen außerhalb der Kontrolle der Frauen und genau deshalb sollten Frauen deshalb nicht benachteiligt werden. Großes Aber: Diese Umstände/Ereignisse liegen auch außerhalb der Kontrolle des Arbeitgebers.

Jetzt die Frage aller Fragen:
Warum soll der Arbeitgeber dafür bezahlen?

@ guggi

"Frauen legen viel mehr Wert auf eine ausgeglichene Work-Life Balance als Männer und suchen sich FREIWILLIG schlechter bezahlte Berufe wie Pflegerin oder Frisörin aus. "

Mit Verlaub - das ist einer der bescheuertsten Beiträge, die ich seit langem gelesen habe. Bei dem Ausgleich zwischen Arbeit und Leben kommt gerade bei diesen zwei Berufsfeldern die Seite "Leben" signifikant zu kurz. Und mit der Freiwilligkeit ist das auch so eine Sache. Natürlich werden Frauen zu Pflege und Frisieren nicht zwangsversklavt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die meisten lieber etwas täten, bei dem nicht die Gefahr von Bandscheibenvorfall und Beinvenenthrombose bei mieser Bezahlung besteht.

Die bereinigte Lohnlücke ...

... liegt bei 2 % - innerhalb der statistischen Schwankungsbreite.

Sorry Männer

Da ich weniger als den Frauendurchschnittstundenlohn (vom letzten Jahr) bekomme, ziehe ich die Stastik mit runter, sonst wäre die Lücke größer. Sonst sitz ich hier in einem Tarifgebundenen Job bei dem sich einfach keine Frauen bewerben. In unserer Chefetage sind weit mehr Frauen vertreten als in meinem Projekt. Bei der Aufgabenteilung im Haushalt habe als Single ich zum Glück auch kein Problem. Und nahezu alle Frauen, die ich kenne, verdienen mehr als ich.
Die 6% Lücke sollte mal noch näher untersucht werden. Schwangerschaft ist biologisch nicht teilbar bisher, also muss da wohl politisch Ausgleich geschaffen werden. Und das größte Thema daran ist die Stärkung der Sozialberufe, aber die bringen ja nur indirekt Wirtschaftsaufschwung. Also sollte man fordern, dass mehr Frauen in die Produktion und mehr Männer in das Soziale gehen, aber da ist man schon wieder näher an Bevormundung, oder?

Die wirkliche Differenz liegt bei 6%!

Wenn man das Einkommen eines vollzeitbeschäftigten männlichen Ingenieurs mit einer weiblichen Teilzeitkraft im Einzelhandel an der Kasse vergleicht kommen solche Einkommensdifferenzen zustande.
Aber wie sinnvoll ist solch ein Vergleich dann?
Gar nicht!
Tatsächlich müsste man die gleichen Berufe bei gleichen Arbeitszeiten miteinander vergleichen. Und da liegt der Unterschied nach neuesten Studien bei etwa 6% zugunsten der Männer.
Das ist nur noch eine kleine Differenz und zwar deshalb weil das Equal-Pay sich doch schon weitgehend durchgesetzt hat.
In vielen Unternehmen gibt es keine Unterschiede mehr.
Aber dieses Thema wird wohl weiter mit unsinnigen Vergleichen am Leben erhalten weil es so schön Vorurteile bestätigt und Unfrieden bringt.

@frosthorn

"In welcher Wirtschaft leben Sie denn, dass Sie noch nicht mitbekommen haben, dass Tarifverträge nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme sind? Kaum ein Drittel der deutschen Arbeitgeber gehört noch einem Arbeitgeberverband an, der Rest macht Verträge nach Gutsherrenart."

Es gibt noch genug Tarifverträge um diese nicht unerwähnt zu lassen.

Aber angenommen die Arbeitsverträge werden nach "Gutsherrenart" vergeben frage ich mich, warum Frauen nicht bevorzugt eingestellt werden, da sie den "Gutsherren" ja weniger kosten. Von daher kann das ja so nicht stimmen.

Ganz einfach...

Die Menschen gehen nicht nach 40 Arbeitsjahren in Rente, sondern nach 64000 Arbeitsstunden. Dann arbeiten diejenigen welche vorher Teilzeit gemacht haben die Zeit "nach" und schon stimmt es wieder.
Menschen mit vielen Überstunden gehen ehr in Rente.

Was bei mir um die 50 sein dürfte.. :-)

@ Hartmut der Lästige

"- Frauen leben statistisch länger, aber von einer Diskussion über eine anteilig längere Arbeitszeit für Frauen habe ich noch nirgends gehört."

Sie verwechseln "leben" mit "noch nicht tot sein". Außerdem wäre ich wirklich gern dabei, wenn Sie oben zitierten Satz einer Krankenpflegerin ins Gesicht sagten. Da ich selbst in der Pflege arbeite, könnte ich dann immerhin Erste Hilfe bei Ihnen leisten ...

@karlheinzfaltermeier um 11:24

Wie wäre es mit einem Hinweis, daß die Bezahlung bei Beamten, Richtern und Soldaten sich ausschließlich nach der Planstelle und nicht nach dem Geschlecht richtet? [...]Oder gehören Polizistinnen, Lehrerinnen usw. nicht zu den Beschäftigten?

Sie gehören zumindest nicht in die Statistik zum Gehaltsunterschied, denn der öffentliche Dienst mit seinen Millionen Beschäftigten wird dort gar nicht berücksichtigt.

Das kann gar nicht sein!

Wenn Frauen wegen der häüfigen Teilzeibeschäftigung um 21% schlechter bezahlt werden als Männer, dann werden sie ja eigentlich wesentlich besser bezahlt.
Denn die Teilzeitarbeit beläuft sich Hauptsächlich auf 4 oder 6 Stunden pro Tag.
Also bekommen Frauen für 25 - 30 % weniger Arbeit nur 21% weniger Gehalt.
Ein Gehaltsplus also von 5 -9 %.

@Dr.Beyer um 11:49Uhr

Zählen bei Ihnen die von mir angesprochenen Berufsgruppen nicht zum landesweiten Durchschnitt oder wurden die explizit ausgenommen?

Falls richtig ist, was im

Falls richtig ist, was im Artikel behauptet wird: Für den gleichen Lohn in der Wirtschaft sind die Gewerkschaften zuständig.
Denn der Gesetzgeber ist ja offensichtlich zu feige, entsprechende Gesetze zu erlassen.
Was haben die Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten dafür getan, dass sich die Löhne angleichen?
Dort, wo tatsächlich gravierende Unterschiede in der Bezahlung existieren, ist man in Gehaltsphären, die direkt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber verhandelt werden, außertariflich!
Wenn Frauen da schlecht um ihr Gehalt verhandeln, kann ihnen niemand helfen.
Das müssen sie allein regeln.

@ 11:29 von guggi

Puh, da sind die Frauen hier im Forum bestimmt sehr dankbar, dass ihnen ein Mann nochmal erklärt hat wie die Arbeitswelt funktioniert und wie sie glücklich werden.

Darf ich nochmal nachfragen: Sie meinen, das Frauen für gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden sei unerheblich weil sie
- freiwillig schlecht bezahlte Arbeiten wählen
- sie biologisch für den Erhalt der Spezies verantwortlich sind
- und beim Stillen eh viel glücklicher sind?

Wer da ihrer Meinung als Mann widerspricht ist halt von Feministinnen indoktriniert?

Dieser Beitrag zeigt doch, dass noch viel Bildungsarbeit ansteht bei den Männern hier im Land, bis so etwas wie Gleichstellung erreicht werden kann.

Ich empfehle allgemein soziale Insitutionen wie die Arbeitswelt nicht mit (Pseudo-)Biologie zu erklären. Das entmündigt die Menschen und verhindert echten gesellschaftlichen Fortschritt.

Wie kommt man auf 20%

Wie kommt man auf 20% Unterschied?

ER, Polizist in Vollzeit, hat am Monatsende 2.500€ raus.
SIE, Systemadministratorin, halbtags und im Homeoffice, verdient 2.000€.

So einfach: Sie hat 500€ oder 20% weniger!

@harry up Wie soll man diese "Vergleiche" verstehen?

Im Artikel steht, dass Frauen in schlechter bezahlten Berufen arbeiten, von geringerer Qualifikation war nirgends die Rede. Gemeint sind dabei Berufe im sozialen Bereich, für die sehr wohl eine sehr hohe Qualifikation erforderlich ist, die aber dennoch schlecht bezahlt sind im Vergleich zu vielen "männlichen" Berufen. "Weibliche" Arbeit wird weniger wertgeschätzt als "Männliche" und genau darin liegt u.a. die strukturelle Ungleichheit. Auf diese hinzuweisen, hat nichts mit Polemik zu tun!

die 6% sind der springende Punkt!

Äpfel mit Birnen zu vergleichen, ist nicht sinnvoll - darauf haben schon andere hingewiesen!

... aber die 6% Schlechterstellung bei gleichwertiger Leistung sind ein Skandal! - Ein echter Skandal! ...

... man erinnere sich bitte daran, wie VERDI für 6% mehr Lohn den halben Flugverkehr lahmgelegt hat! ...

... ich fordere die Gewerkschaften und alle Frauen auf, geschlossen mal eine Woche die Arbeit niederzulegen - insbesondere auch die Hausarbeit und Kinderbetreuung! ...

... dann sehen einige Chauvinisten mal, worüber wir hier sprechen!

gleich ungleich vergleichbar

Je nach Definition der Vergleichbarkeit kann man den Prozentsatz nach oben oder unten anpassen. Die genannten 6% sind definitiv zu intransparent, als dass diese ordentlich diskutiert werden könnten.

"Vergleichbar" kann eine Qualifikation sein, wenn man sagt "sowohl der Mann als auch die Frau haben eine reguläre Berufsausbildung abgeschlossen."
Man kann es aber auch präzisieren mit "arbeiten in der selben Position in einem vergleichbaren Unternehmen mit der selben Ausbildung und der gleichen Berufserfahrung."
Je nachdem wie oft das Wort "gleich" passt, dürften die Unterschiede geringer werden.

Bitte nicht den Fehler machen und die Zwischenüberschrift (in der von "gleich" die Rede ist) mit dem Text (in dem von "vergleichbar" die Rede ist) bei den 6% verwechseln...

6%-Unterschied

Liebe Tagesschau,

wenn man sich mit dem Thema mal intensiver beschäftigt, wie es die journalistische Sorgfaltspflicht erfordert, verbieten sich die Überschriften "Lohnungerechtigkeit" und "Frauen nach wie vor schlechter bezahlt".
Darauf, dass beim 21%-Unterschied Äpfel mit Birnen verglichen werden, haben ja schon genug Leute hingewiesen. Beim 6%-Unterschied hat das statistische Bundesamt schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass auch hier aufgrund von Datenmangel keine vergleichbaren Qualifikationen/Tätigkeiten vorliegen. Konkret wird von gleicher Berufserfahrung bei Männern und Frauen ausgegangen, was angesichts der größtenteils bei Frauen vorkommenden Kindererziehungszeiten fragwürdig ist. Auch fließen in die Statistik keine unbezahlten Überstunden mit ein, diese sind aber ein wichtiges Argument in Gehaltsverhandlungen. Vermutlich leisten Männer mehr unbezahlte Überstunden, denn mehr bezahlte Überstunden leisten sie nachweislich.
Ungerechtigkeit wurde hier noch nie nachgewiesen.

@ roby1981

"Das verstehe ich nicht...gibt es Tarifverträge, die zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden ?"

Ich auch nicht, denn solche Tarifverträge gibt es in Deutschland 2019 selbstredend nicht. Und auch außerhalb der Tarifverträge wird man kaum einen Betrieb finden, in denen ein Mann mit einer Qualifikation X auf einer Stelle Y 6% mehr pro Stunde verdient als eine Frau im gleichen Betrieb am Schreibtisch nebenan mit derselben Qualifikation und derselben Stellenbeschreibung. Gibt es schlicht nicht.
Und welchen Beruf man wählt, wie man Gehalt aushandelt und wie viele Stunden die Woche man arbeiten geht, ist im wesentlichen Privatsache.

Der Artikel stellt die Situation ja einigermaßen korrekt dar. Da hat die TS im Vergleich zu früher was gelernt. Eine Überschrift wie "Frauen nach wie vor schlechter bezahlt" ist aber immer noch unseriöses Clickbait.

Familienernährer

Die bessere Bezahlung der Männer kommt wohl noch aus der Zeit, als Männer die Familienernährer und Frauen die Zuverdiener waren. Die hatten in der Regel nicht gleichwertige Jobs. Heute jedoch ist nicht selten die Frau die Familienernährerin - oder die Alleinverdienerin. Aus dieser Sicht ist die Bezahlung nach Ernährerprinzip nicht mehr zeitgemäß, oder sie müsste KONSEQUENT- also auch auf Frauen - angewendet werden! Ansonsten gilt selbstverständlich, gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

@CareRevolution um 13:09

Gemeint sind dabei Berufe im sozialen Bereich, für die sehr wohl eine sehr hohe Qualifikation erforderlich ist, die aber dennoch schlecht bezahlt sind im Vergleich zu vielen "männlichen" Berufen. "Weibliche" Arbeit wird weniger wertgeschätzt als "Männliche" und genau darin liegt u.a. die strukturelle Ungleichheit. Auf diese hinzuweisen, hat nichts mit Polemik zu tun!

Falsch, es hat nix mit männlichen und weiblichen berufen zu tun, sondern Industrieberufe und Jobs in der Produktion werden besser bezahlt als Dienstleistungsberufe und Berufe im sozialen Bereich. Das ergibt sich aber daraus, dass der Verbraucher lieber mehr Geld für ein Produkt ausgibt, was er dann direkt nutzen kann, als Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen, von denen er erstmal keinen direkten Nutzen hat. Mit dem Geld wird aber Sozialarbeit und Pflege bezahlt, Branchen mit hohen Frauenanteil.

13:09 von Elitedemokrat

Ihren Vorschlag finde ich gut! Gleicher Lohn für gleiche Leistung ist doch das Mindeste, was man verlangen kann!

@Elitedemokrat um 13:09

... ich fordere die Gewerkschaften und alle Frauen auf, geschlossen mal eine Woche die Arbeit niederzulegen - insbesondere auch die Hausarbeit und Kinderbetreuung! ...

Und was fordern Sie konkret? 6% mehr Lohn
für Frauen? Meine Kollegin verdient aber auf den Cent genauso viel, wie ich als Mann.
Und kommt das dann in den Tarifvertrag, dass nur Frauen 6% plus bekommen?

Die Warheit wird mal wieder schlicht unterdrückt...

Was soll der Artikel aussagen, was wir nicht längst schon wissen...

11:26 von harry_up "Wie soll

11:26 von harry_up

"Wie soll man diese “Vergleiche“ verstehen?
Es wird immer wieder hervorgehoben, dass Frauen ca. 20 % weniger verdienen als Männer; dann heißt es aber, dass sie zumeist in weniger qualifizierten Berufen unterwegs sind -"

Hören Sie doch bitte auf hier jedesmal zu dem Thema Stuss zu schreiben.

Wenn Sie es nicht verstehen können, ist es eine Sache.

Es aber nicht verstehen wollen, um es falsch darzustellen, ist eine ganz andere!

DAS gilt für ALLE hier!

16:26 von erster Realist "Die

16:26 von erster Realist

"Die Warheit wird mal wieder schlicht unterdrückt...
Was soll der Artikel aussagen, was wir nicht längst schon wissen..."

Diese untragbare Ungerechtigkeit solange anprangern, bis sie aus der Welt geschafft wurde !!

Ich weiß, das ist vielen männlichen Hirnen hier zu hoch ....

Immerhin nicht mehr Wage Gap.

Zumindest wird nicht mehr behauptet, Frauen bekämen weniger Geld für gleiche Arbeit. Auch wenn der Titel "Frauen nach wie vor schlechter bezahlt" an sich nicht falsch ist, suggeriert er dies jedoch. Der Artikel an sich erklärt dem Leser dann jedoch, dass Frauen einfach weniger arbeiten und das in oft weniger qualifizierten Jobs. Fazit: Es gibt eigentlich kein Problem, dass Frauen weniger verdienen hängt meist mit individuellen Lebensumständen zusammen. Insofern guter Artikel.

Ich frage euch: Wo ist das

Ich frage euch:

Wo ist das Problem für euch, wenn eine Frau, die denselben Job macht wie ihr, genauso viel Bruttostundenlohn kriegt wie ihr???

halt wieder was populistisches

ich komme aus nem Großbetrieb
da kriegt ne Frau bei gleicher Einstufung dasselbe wie ein Mann
in den Lohntabellen gibt es keine Rubrik "Geschlecht"
und wenn ich mir den öffentlichen Dienst anschaue
fällt es mir schwer da Unterschiede bei der Beamtenbesoldung festzustellen

12:54 von vox moderandi

Zitat:
"......Außerdem wäre ich wirklich gern dabei, wenn Sie oben zitierten Satz einer Krankenpflegerin ins Gesicht sagten. Da ich selbst in der Pflege arbeite, könnte ich dann immerhin Erste Hilfe bei Ihnen leisten ..."

Aber alte Männer sollen zukünftig nach Ihrer und der Vorstellung von Politikern noch bis an die 70 Jahre auf den Dächern herumturnen um ihren Lebensunterhalt zu sichern!
Recht gebe ich Ihnen dabei, dass die Pflegeberufe unterbezahlt sind und sie mit zunehmenden Alter immer "unzumutbarer" werden. Aber sie haben immerhin noch den Vorteil, dass man bei Ihnen in der Regel nicht noch dem Wind und Wetter ausgesetzt ist.

11:45 von frosthorn

@robby1981, 11:16

Das verstehe ich nicht...gibt es Tarifverträge, die zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden ?

In welcher Wirtschaft leben Sie denn, dass Sie noch nicht mitbekommen haben, dass Tarifverträge nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme sind? Kaum ein Drittel der deutschen Arbeitgeber gehört noch einem Arbeitgeberverband an, der Rest macht Verträge nach Gutsherrenart.
///
*
*
Aber das wir in einer Gesellschaft leben, in der schnell vergessen wird, wer auch Arbeitgeber ist.
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Die Bundestagsfraktion die zu protokollierende Praktika "wegen des (selbstversachten) Aufwands" abschafft, die vertritt Arbeitnehmer in dieser Republik?
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Mit einem Arbeitsminister.
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Aber es geht ja auch nicht um Ungerechtigkeiten und Tarifvertrag, sondern um Gleichberechtigung.

Frauen werden nicht schlechter bezahlt!

Die Statistik hinkt von vorn bis hinten! Man möge mir mal den Tarifvertrag zeigen, wo ein geschlechtsspezifischer Unterschied gemacht wird. Ich kann die Ergebnisse der Studie in der Realität nicht wiederfinden! Zum einen ist jeder Lebenslauf, jedes Ausbildungszeugnis individuell. Zum anderen steigen Frauen während Mutterschutz und Elternzeit selten in der Karriereleiter nach oben. Wenn ein Mann daheim bleibt, passiert aber das Gleiche! Männer mit schlechterer Ausbildung und weniger Berufserfahrung verdienen auch weniger. Jede Frau kann auch gern in IT- und Ingenieursberufe gehen! Von daher wird für mich über eine Ungleichheit zwischen Mann und Frau geschrieben, die gar nicht existiert!

@Der MoJo

Als ehemalige Personalerin in einer Personalabteilung für Führungskräfte kann ich Ihnen versichern:

Bei AT - Anstellungen werden Frauen schlechter bezahlt.

Vor allem in Maschinenbau-Unternehmen.
Lassen Sie sich mal einen Benchmark zu den entsprechenden Gehaltsgruppen vorlegen.

Also nicht die Gehaltsgruppen - sondern die Werte, die Personalberater ermitteln (sie basieren auf dem tatsächlichen Gehalt).

Interessanterweise sind die Erklärungen oftmals Zeugnis eines Bildes der Vergangenheit: Männer haben eben ne ganze Familie zu versorgen - Karrierefrauen sind eher alleine.

So sieht der "alte Mann" das.

Wie kommt es zustande?

Es gibt ja keine unterschiedlichen Tarifverträge. Die Beamtin verdient genau so viel wie der gleich eingestufte Kollege, die Frau am Fließband auch und bei Dachdeckern und Dachdeckerinnen wird es auch keinen Unterschied geben. Liegt es an Teilzeitmodellen? An der Betriebszugehörigkeit, die evtl. länger durch z.B. Kinderbetreuung unterbrochen war? Sonst würden doch die Arbeitsgerichte mit Klagen überschüttet. Ich selbst hatte immer einen gewissen Provisionsanteil bei meinen Anstellungen. Der ist eben bei Erfolg größer und kann daher unterschiedlich zwischen Kollegen ausfallen.

17:17 von StöRschall

Wo ist das Problem für euch, wenn eine Frau, die denselben Job macht wie ihr, genauso viel Bruttostundenlohn kriegt wie ihr???
.
wo liegt ihr Problem
nehmen wir mal nen Betrieb (Daimler/Bosch/VW)
da gibt es ne Stellenbeschreibung mit der Einstufung,
die Wochenstunden/Arbeitszeitmodel wegen mir auch noch Schicht
und dann vielleicht 1 .... 2 oder x tes Beschäftigungsjahr
also ich habe da noch nie gesehen Abschlag/Zuschlagsatz für Mann/Frau/Gender

17:54 von deutlich "Wie kommt

17:54 von deutlich

"Wie kommt es zustande?
Es gibt ja keine unterschiedlichen Tarifverträge. Die Beamtin verdient genau so viel wie der gleich eingestufte Kollege, die Frau am Fließband auch und bei Dachdeckern und Dachdeckerinnen wird es auch keinen Unterschied geben. Liegt es an Teilzeitmodellen? "

Nein.

Es liegt an gelebter Diskriminierung.

@tisiphone von 17:54 Uhr

Löhne und Gehälter konnte ich berufsbedingt in mehreren Unternehmen sehen, vergleichen und auswerten. Ich komme zu einem anderen Ergebnis.

@yolo 12.11 Uhr..

Da haben Sie vollkommen recht, werden aber bei Damen wie StöRschall gewaltig anecken..

Das Problem ist hausgemacht, - Frauen an der Macht

Das Problem ist hausgemacht; - Frauen sind doch seit Jahren, - und die Kanzlerin seit 2005 an der Macht!

Wo ist da die verbissen kämpfende Kanzlerin und Frauenrechtlerinn Angela Merkel .... die jetzt, laut Tagesschau, noch bis 2021 regieren soll ( nachdem man von 82 Millionen Menschen ( ! ) ganze 1008 Leute befragt!??)..

Wo ist die große Frauenrechtlerin Ursula von der Leyen, Andrea Nahles, Karin Göring-Eckart ....?

Wo sind die Frauen, die nicht nur meckern - sondern auch mal was tun ? .... Und Die Bunderepublik wird von vielen Frauen regiert ... und diese dazu noch von ca. 50% der Wähler auch noch gewählt !

Wo ist der Frauenpower ... seit Jahren und Jahrzehnten hin ? ....

Diskutieren und meckern hilft doch nichts.

Auch Frauen haben das Recht selber Aktiengesellschaften zu gründen und auch selbst zu führen.

17:54 von tisiphone

Bei AT - Anstellungen werden Frauen schlechter bezahlt.
.
dann sind wir ja wieder beim Thema
Weibliche Führungskräfte gibt es kaum
dann wird deren geringerer Gehalt sich kaum bemerkbar machen
in der Gesamtbevölkerung
))Polemik aus((

sie als Personalerin werden sicherlich nen guten Überblick haben
... keine Frage
trotzdem in einem Großbetrieb, wo ich arbeitete wie soll das gehen
kann man an den der Einstufung für den Arbeitsplatz mauscheln ?
oder an den Beschäftigungsjahren ok an der Beurteilung vielleicht ....

Vergleichbare Qualifikation und Tätigkeit , aber auch Leistung?

Es ist nicht so, dass jemand mit gleicher Qualifikation bei der gleichen Tätigkeit diesselbe Leistung bringt - das ist in jeder Werkshalle zu sehen und grundsätzlich erstmal unabhängig vom Geschlecht.

Interessant wird es, wenn man die Anforderungen und die Leistungsfähigkeit in Relation zur Tätigkeit setzt. Dazu ein Beispiel: Ich habe mal bei einem Auftragsfertiger für Elektronik gearbeitet. Dort gab es einen Kollegen (also ein Mann wie ich), der pro Schicht nur so etwa 130 Stück produziert hat - normal und den Anforderungen entsprechend waren etwa 200 Stück pro Person. Dementsprechend hat der Kollege auch weniger verdient. Unsere Vorgesetzte war sehr schnell und hat entsprechend mehr gefertigt und verdient (bezahlt wurde Monatslohn pauschal und NICHT pro Stück!).

Frauen haben naturgemäß mit körperlichen Arbeiten mehr Probleme als Männer, sind aber dafür eben meist sehr viel besser in Berufen, die hohe Sozialkompetenz erfordern.

Mag politisch nicht korrekt sein, aber dafür wahr.....

@11:26 von harry_up

Es wird immer wieder hervorgehoben, dass Frauen ca. 20 % weniger verdienen als Männer; dann heißt es aber, dass sie zumeist in weniger qualifizierten Berufen unterwegs sind - folglich auch nicht so hoch bezahlt werden.

Das ist ja das Problem. Oder zumindest eins der Probleme. Warum ist das so? Warum gibt es typische Frauenberufe, und warum sind die schlechter bezahlt?

@11:26 von harry_up

Bei gleicher Qualifikation schrumpft die Differenz zwischen den Geschlechtern dann auf ca. 6 %.

Und das ist ein weiteres Problem. Was heißt denn "nur" ca. 6%? Jede andere Zahl als 0% ist doch - bei gleicher Qualifikation - ein Unding.

Eines dieser Themen, wo die

Eines dieser Themen, wo die Leugner (hier des Gender Pay Gap) nie verstehen, worum es überhaupt geht...

Versuchen wir es mal ganz einfach: Addieren sie alle Gehälter, die Männer in der BRD bekommen.
Dann addieren sie alle Gehälter, die Frauen in der BRD bekommen.
Dann die Summen vergleichen.
Ergebnis: Die Frauen verdienen 21% !!! weniger als die Männer.
Warum wird das immer geleugnet oder als Äpfel und Birnen verglichen ? Es sind nicht Äpfel und Birnen, es sind Gehälter und Gehälter.

@ Hartmut der Lästige

"Aber alte Männer sollen zukünftig nach Ihrer und der Vorstellung von Politikern noch bis an die 70 Jahre auf den Dächern herumturnen um ihren Lebensunterhalt zu sichern!"

Nein, sollen sie nicht. Und das hat jetzt auch nichts mit dem Thema hier zu tun, dass Frauen einfach weniger Geld verdienen als Männer. Außerdem relativiert das nicht Ihre ausgesprochen merkwürdige Ansicht, dass Frauen länger arbeiten sollen, weil sie im statistischen Durchschnitt länger leben.

Jeder soll ...

...seine Lebensentscheidungen frei treffen können.

Wenn jemand einen bestimmten Beruf ergreifen will ist das zu akzeptieren.

Man kann natürlich darüber streiten, ob ein Intendant des ÖR so viel mehr verdienen muss, als eine Altenpflegerin.

10:46 von

10:46 von Boris.1945
"Gleichberechtigung
Totale Gleichberechtigung ,ohne die benannten Nachteile, kann es also nur geben wenn die Männer auch die Hälfte der Kinder austragen?"

Es würde schon damit anfangen, den Umstand, dass Frauen schlechter gestellt sind, nicht ins Lächerliche zu ziehen, sondern ernst zu nehmen.

Wir leben hier in einem marktwirtschaftlichen System .....

... hier wird jeder nach seinem Wert bezahlt.!
.
Das ist so.

18:46 von vox moderandi @

18:46 von vox moderandi
@ Hartmut der Lästige
"Aber alte Männer sollen zukünftig nach Ihrer und der Vorstellung von Politikern noch bis an die 70 Jahre auf den Dächern herumturnen um ihren Lebensunterhalt zu sichern!"

Nein, sollen sie nicht. Und das hat jetzt auch nichts mit dem Thema hier zu tun, dass Frauen einfach weniger Geld verdienen als Männer.

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interessant in dem Zusammenhang ist auch die Wortbedeutung des Wortes "verdienen"

das einmal die reale Entlohnung meint
und zweitens das was ihnen zusteht.

Frauen haben eine bessere Entlohnung verdient.

Einen genauso hohen Bruttostundenlohn, wie Männer im entsprechenden Beruf!

Frauen bekommen ein

Frauen bekommen ein geringeres Bruttogehalt,

sie haben sich aber die gleiche Entlohnung verdient, wie ihre männlichen Kollegen!

Darstellung: