Ihre Meinung zu: UN-Bericht: Zustand der Erde immer lebensbedrohlicher

13. März 2019 - 17:19 Uhr

Verseuchtes Trinkwasser, antibiotikarestistene Infektionen, massenhaftes Artensterben: Wenn sich der Umweltschutz nicht drastisch verbessere, drohten Millionen Menschen massive Erkrankungen oder gar der frühe Tod, so ein UN-Bericht.

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Kommentare

Ich würde sagen zu spät

"Es ist dringendes Handeln in einem beispiellosen Ausmaß notwendig, um die Situation zu stoppen und umzukehren."

Eine Bärenaufgabe. Das kostet Geld und das will keiner zahlen, der genug davon hat. Pech gehabt Menschheit. Die nächsten Jahrzehnte werden übel, aber so richtig.
Ich glaube persönlich auch nicht dran, dass man ohne aktive Eingriffe in das Weltklima das noch lösen kann. Dystopien treten ein.
Die, die sich es leisten können, werden sich einigeln und der Rest wird um die schwindenden Ressourcen kämpfen müssen, während die Reicheren sie immer wieder locken werden.
Es ist doch absehbar wie das jetzt weitergeht. Ich hatte lange gehofft, dass es wenigstens meine Eltern nicht mehr miterleben müssen.

Ohne zynisch sein zu wollen

aber auch auf diese Weise wird sich das natürliche Gleichgewicht wieder einpendeln wenn wir als Menschen nicht langsam über unsere Triebe hinauswachsen. Durch den Gebrauch unseres vergleichsweise großen Hirns konnten wir Barrieren überwinden an denen andere Populationen einer Spezies gescheitert wären, weil sehr viel früher Phänomene wie übermäßig viele Predatoren, verknappte Nahrung, Seuchen und innerartliche Konkurrenz gegriffen hätten. Wir haben uns weit über das hinaus entwickelt aber wenn wir es nicht schaffen unsere Zahl und unsere Lebensweise so verändern, dass eine begrenzte Zahl an Individuen nachhaltig auf dieser Erde lebt, wird es letztlich zu Verteilungskämpfen um die begrenzten Ressourcen des Planeten geben die diese Ressourcen und uns selbst noch weiter zerstören und möglicherweise sogar an den Rand der Ausrottung, oder darüber hinaus, bringen. Die Waffen dafür stehen seit Jahrzehnten in aller Länder Kellern...

Überbevölkerung

Überbevölkerung ist die Ursache allen Übels. Die Natur wird garantiert Wege finden. Multiresistente Infektionen sind einer davon. Am Ende wird sich die Natur regenerieren können.

Das alles ist doch

schon länger zu sehen, sieht man doch in Deutschland das Arten drastisch abnehmen.

" die Zerstückelung von Lebensräumen von Tieren und Luftverschmutzung. All dies führe zu einem "Massenaussterben von Arten". So könne die Erde auch langsam den Bedürfnissen der Menschen nicht mehr gerecht werden, hieß es. "

Die Wissenschaftler haben vergessen zu erwähnen wie die Zerstückelung von Lebensräumen verhindert werden kann, wenn immer mehr Menschen auf dem Erdball sind.
Mehr Menschen brauchen auch mehr Nahrung und mehr Platz.
Bei allen Dingen die Sie in Ihrer Studie aufzählen, ist doch der entscheidende Punkt immer die Menge.
Und so lange mit all diesen Dingen viel viel Geld verdient wird, wird sich das auch nicht ändern.
Die Schere zwischen Arm und Reich geht in allen Ländern mehr und mehr auseinander.
Rüstung ist wichtiger für Kriege als Menschen kommt noch dazu.

Das alles kommt natürlich in den ärmsten Ländern zuerst zu tragen, die haben meist auch die höchsten Raten an Geburten.

Dieser Bericht verdient eine

Dieser Bericht verdient eine weit ausführlichere Berichterstattung. Die in ihm aufgeführten Problembereiche sollten einzeln gewürdigt werden. Es geht um nichts weniger als die Zukunft der Menschheit. Probleme wie der Brexit verblassen dagegen.

welche Bedeutung?

Vereinten Nationen rechnet vor, dass ein Viertel der Erkrankungen und vorzeitigen Todesfälle weltweit durch Umweltverschmutzung und -zerstörung verursacht wird. Demnach waren allein 2015 neun Millionen Tote darauf zurückzuführen.

Was heisst hier "vorzeitiger Todesfall"? Stirbt man zehn Jahre, oder nur eine Woche, früher als wenn ohne diese Umweltverschmutzung? Eine nützlichere Statistik wäre die durchschnittlich verlorene Lebenszeit, soweit es sich überhaupt messen lässt.

Zugleich öffne sich die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter. Übermäßiger Konsum, Lebensmittelverschwendung und Verschmutzung in den Industrieländern führe in ärmeren Ländern zu Hunger, sich verschärfender Armut und Krankheiten.

Komplett falsche Analyse.
Der Anteil der weltweit in absoluter Armut lebenden Menschen war noch nie so niedrig wie heute, und die Lebenserwartung noch nie so hoch.

Werte Umweltschützer

Kohleausstieg, Atomausstiegt, Müllsortierung, Abgasaffäre...

Wir haben uns an ziemlich viele nichtsbringende EU-Richtlinien gewöhnt.
Wie zum Beispiel die Stromeffiziens, wo ein alter Wäschetrockner mit 1,25KW/h die Wäsche in 25 Minuten trocknet, gegen einen "effizienten Trockner" ersetzt werden soll, der 0,85 KW/h hat und die Wäsche nach 2 Stunden immer noch nicht trocken ist.

Ich habe vieles lesen und hören müssen was die EU so alles beschlossen hat.
Eines nicht:

Warum brauchen Entsorger nicht nachweisen wie und wo sie unseren Müll entsorgt haben?

Wir zahlen für den Grünen Punkt, und unser Müll landet in fremden Ländern und im Meer.

Habt ihr "Grünen" kein Interesse an eine saubere Umwelt?

Wenn man das so liest

dann kann einen Angst und bange werden. Ein Hauptproblem ist m.M.n. auch die ständig zunehmende Weltbevölkerung. Die Erde braucht die Menschheit nicht ,aber wir die Erde ! Ein Umdenken in allen Bereichen ist dringend nötig.Da kann Jeder schon mal bei sich selbst anfragen und seinen Konsumverbrauch reduzieren.

Es braucht einen weltweiten Pakt

gegen Plastik, fuer organische Landirtschaft und Aufklaerung fuer Geburtenkontrolle. Die Ressourcen sind endlich.

Da haette man schon mal einen Menge erreicht und man haette es in der Hand.

Ich bin skeptisch, ob man beim Klima allzuviel hinbekommt, da eine wachsende Erdbevoelkerung selbstverstaendlich mehr Energie konsumieren wird.

Wahrscheinlich setzt sich die Vernunft nicht durch, da viele Themen ideologisch und wenig vernuenftig besetzt sind.

Ich empfehle Hans Rosling

Hans Rosling
Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist

Das Buch kann dann jeder interpretieren wie er will, aber so düster wie es scheint ist die Welt gar nicht....

Massensterben ist längst Realität. Lobbyistmus ist die Ursache!

Die Aussterberate von Tieren und Pflanzen ist um den Faktor 1000 mal höher als sie natürlicherweise wäre.

Wir sind bereits mitten drin im Artensterben.

Wer ist schuld? Die Industrielobbys, welche gegen die Interessen der Bürger die Politik beeinflussen!

UN-Bericht

ALLES handgemacht - vom gierigen Menschen, der aber auch alles haben will- sogar das All! "Wehe dem Menschen, wenn auch nur einziges Tier im Weltgericht sitzt"

nichts neues...

Das wird schon erzählt seitdem die Menschen überhaupt an ihre umwelt denken, es tut sich aber nichts... und wird es auch in Zukunft nicht, die Industrie hat die Hebel in der Hand, und solange sich daran nichts ändert, wird auch de rumweltschutz nicht gelingen...

Fossile Brennstoffe beispielsweise sind seit geraumer Zeit komplett unnötig, das weiß jeder, entsprechende Technologien gibt es seit über 20 Jahren. Aber sie werden entweder extra teuer gemacht, oder bewusst zurückgehalten.

Und das ist nur ein Beispiel...

Arbeitsplätze und Geld sind eben wichtiger als das überleben der Erde.

Wer soll das ändern

Wer soll daran etwas ändern, in einer Wirtschaftsordnung die auf gnadenloses Wachstum mit der dazugehörigen Gier ausgelegt ist?
Die einzige Hoffnung ist, das es nach uns eine Spezie gibt, die ohne Neid heranwächst und erkennt, das es eigentlich nichts schöneres gibt als unsere Erde.

@um 16:37 von sere18

"Die Natur wird garantiert Wege finden. "
Die Natur bzw. die Erde wird schon einen Weg finden, das ist richtig.
Aber was ist mit uns bzw. unseren näheren Nachkommen?
Aber ich halte es mal ganz alternativ - einigeln und weitermachen wie bisher.
Das wird uns retten.
Wer Ironie findet, darf sie behalten ...

@BRDDDR Was heißt das?

Hauptsache wir haben Spaß?
Die Tatsache, dass Menschen in Armut leben müssen, weil wir in den Industrieländern auch deren Ressourcen verschwenden und unser Wohlstand sich auf deren Rücken und vor allem Gesundheit abspielt, ist Ihnen nicht Grund genug etwas zu ändern??
Wie hoch müsste denn der Anteil sein, um Sie zu überzeugen?

Eine Frage des (Über-)Lebenswillens

"In einer Handlungsanweisung an die Politik in dem Bericht heißt es: "Es ist dringendes Handeln in einem beispiellosen Ausmaß notwendig"

Wer ist "die Politik"?

Die guckt in ihre Kassen und sagt: "[...] ist nicht finanzierbar".

Und agiert ansonsten nach der "bewährten" Devise:
"Morgen, morgen, nur nicht heute - lieber nochmal in Ruhe diskutieren".

Dass „die Gesundheit und der Wohlstand der Menschheit direkt mit dem Zustand unserer Umwelt verbunden [ist] und dass „die zunehmende Umweltverschmutzung (…) einer weltweiten Epidemie Vorschub [leistet], die immer größere wirtschaftliche(!) Schäden verursache“, ficht sie dabei paradoxerweise genausowenig an wie dass "Probleme wie die Vermüllung der Ozeane durch Plastik, die Zerstückelung von Lebensräumen von Tieren und Luftverschmutzung" "zu einem "Massenaussterben von Arten" führen.
Und dass "die Erde [so ]auch langsam den Bedürfnissen der Menschen nicht mehr gerecht werden [kann]".

Wenn man doch bloß nicht immer aufs Geld gucken müsste.

So ist es

Wir hatten alle Chancen im Einklang mit der Natur zu leben. Wir haben sie nicht genutzt, also weg mit uns. Die Natur kann ohne uns. Wir aber nicht ohne die Natur.

Hinzu kommt...

Hinzu kommt, dass wir aufgrund des großen Gehirns nicht nur Barrieren überwinden konnten, sondern uns auch genügend Ausreden einfielen, durch die wir Barrieren überwanden, die wir uns eigentlich nicht erlauben konnten. Das hat Columbus Amerika entdecken, aber auch Wissenschaftler riskante Entwicklungen machen lassen, die uns heute zum Verhängnis werden. Und dann natürlich die Entschuldigung, dass doch alles ganz natürlich sei und uns sicher noch Lösungen einfallen, denn bisher sind uns immer Lösungen eingefallen. Oder: wenn wir's nicht machen, machen's andere. Oder dass wir finanzielle Vorteile von unkalkulierbaren Riskiken haben und einfach abstreiten, dass die Folgen der Risiken menschengemacht sind. Fazit: Vorsicht wird als Feigheit gewertet und Waghalsigkeit als Mut. Selbst Schuld, liebe Menschheit...

@16:37 von sere18

genau, die Überbevölkerung ist zumindest zum großen Teil die Wurzel allen Übels.

Hinzu kommt ein Versagen der meisten Regierungen.

"Die Nutzung von Antibiotika müsse bei Menschen und in der Landwirtschaft viel stärker kontrolliert werden ..."
Dies ist bezgl. Resistenzen nicht die einzige Hauptursache. Sondern weil fast alle Pharmakonzerne in Indien produzieren. Wegen fehlender Vorschriften dort, gelangen große Mengen Antibiotika in der Umwelt. So entstehen supergefährliche, resistente Erreger, die sich global ausbreiten (das zeigen Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung).
Was nützen uns in D die besten Standards, wenn sie die Firmen so umgehen?

Lösung? Keine

Im Jahr 1960 betrug die Weltbevölkerung rund 3 Mio, aktuell ca. 7.5 Mio und im Jahr 2050 zwischen 9.5 und 10 Mio, lt. Experten. Allein Afrika's Bevölkerung wird sich bis dahin verdoppelt haben. Alle wollen essen, brauchen ein Dach über dem Kopf, wollen von A nach B und telefonieren.(Stichwort: Seltene Erden ).
Deshalb wird es immer mehr Mühl und Umweltzerstörung geben. Lösung: Stopp des Bevölkerungsanstiegs. Realistisch? Nein. Folge: Keine Lösung

re 16:52 von Erich Kästner

Wer ist schuld? Die Industrielobbys, welche gegen die Interessen der Bürger die Politik beeinflussen!

Gegen die Interessen aller Bürger? Nicht gegen meine Interessen. Wenn wir "Energielobbys" hätten wie in den Niederlanden, wäre meine Stromrechnung nur halb so hoch. Die Mehrheit der Bürger dort will keine deutschen Verhältnisse.

Dagegen hat hier die Wind- und Solarlobby einen Schaden von vielen hunderten Milliarden Euro mitverursacht. Mit nur einem Bruchteil des weggeschmissenen Geldes, hätte man beim Artenschutz viel erreichen können.

Nich meckern was tun. Jeder

Nich meckern was tun. Jeder kann bei sich anfangen, ist ganz einfach. Regionale Produkte kaufen , Stoffbeutel statt Plastiktüte, mal das Fahrrad benutzen. Lässt den ganzen Verpackungsmüll im Geschäft zurück. Macht alles etwas Mühe aber das sollte es uns wert sein. Das allein wird die Welt nicht retten aber es ist ein Anfang.

@ Erich Kästner 16.52h - richtig

................Wer ist schuld? Die Industrielobbys, welche gegen die Interessen der Bürger die Politik beeinflussen!...............

Richtig. Und wenn Politiker abgewählt werden, dann folgen denen andere, welche die gleiche lobby-gesteuerte Politik betreiben. Selbst wenn die Grünen Alleinregierende wären würde sich m.E. nicht viel ändern. In grünen Bundesländern wie z.B . Baden-Württ. sind umweltfreundliche Entscheidungen zwar sichtbar aber alles, was überregionales Handeln erfordert endet im Lobbyismus. Oder versandet aus anderen Gründen. Oder wird nicht effektiv sondern nur halbherzig eingeführt. Oder wird verschleppt bis zum St. Nimmerleinstag. Oder wird schöngeredet. Oder wird totdiskutiert. Oder wird aufgegeben, weil die Ursachen ausserhalb der eigenen Reichweite liegen.

Integrierter und systemischer Analyseansatz notwendig

13. März 2019 um 16:37 von sere18

Das von Ihnen singulär angeführte Argument, dass "Überbevölkerung die Ursache allen Übels" sei, ist bewiesener Unsinn.

Diese Argumentation wurde schon vor etwa 50 Jahren genutzt, als nur rund ein Viertel der heutigen Population gezählt wurde. Aber gerade Menschen, welche von rassistischen Motiven geleitet waren, nutzten dies zu Sterilisationsprogrammen in vielen Ländern des globalen Südens, die zu unsäglichen Schmerzen für die Frauen und Folgen für die demografische Entwicklung führten. Diese Programme werden mitunter bis heute fortgeführt.

Also: die Analyse muss integriert und systemisch mit einer Vielzahl von Indikatoren geführt werden, wie es die UNEP vormacht. Die Menschheit muss anerkennen, dass die Ressourcen limitiert sind und jede*r nur ein gewisses wie gleiches Quantum nutzen kann, dank Gerechtigkeit und Solidarität.

Zur Erinnerung: trotz nun fast 8 Milliarden Menschen ist die Gesamtzahl der Armen heute deutlich geringer als vor 50 Jahren.

Überbevölkerung?

Ich lese oft in Kommentaren, Überbevölkerung wäre die zugrunde liegende Ursache der globalen Probleme.
Diese Aussage, wenn undifferrenziert/unreflektiert, ist äußerst problematisch. Sie impliziert, dass es Menschen auf der Welt gibt, die "zu viel" sind, die eigentlich weg müssten, und zu oft bezieht sich diese Aussage auf die ärmeren Regionen der Erde mit hohen Wachstumsraten in der Bevölkerung.
Prinzipiell könnte man ja sagen, "klar, theoretisch, wenns gar keine Menschen mehr gäbe, ginge es dem Planeten sicher besser", schaut man sich aber mal real den Verbrauch von Ressourcen und den Ausstoß an Schadstoffen pro Kopf im globalen Vergleich an, merkt man, wer eigentlich weg müsste. Verhältnismäßig wenige Menschen richten verhältnismäßig drastischen Schaden an. Diese Menschen (also z.B. wir) tragen demnach auch eine verhältnismäßig hohe Verantwortung, die wir nicht auf diejenigen abwälzen können, die nicht mal genug zu essen haben.

Dem Artikel an sich ist weiter nichts hinzuzufügen.

zu Ende

Es wird darauf hinauslaufen, dass der schlechteste Fall auch eintreten wird. Die genannten Folgen werden übertroffen werden, sie sind zum Großteil auch inreversibel. Es wird ein massenhaftes Sterben von Menschen und Tieren geben. Man kann davon ausgehen, dass das Militär der reichen Nationen dafür eingesetzt werden wird, um einen Mindestwohlstand ihrer Länder zu ermöglichen. Den Reichen wird es gut gehen, arme werden noch viel ärmer werden. Politik untersteht bereits den Banken sowie dann noch stärker den multinationalen Konzernen. Demokratie wird kaum noch eine Rolle spielen.
Aber das alles war schon lange, lange klar.
.
Das Traurige ist doch, dass es die Weltmächte einen Dreck interessiert, es geht nämlich nur noch darum, hier und da sich für den Crash gut zu positionieren. Um die Menschen geht es dabei weniger, sondern um die Reichen und ihre Interessen.
Man braucht sich doch nur einmal den Brexit samt aller Umstände anzusehen - so, ja, so ticken eben Entscheidungsträger - überall.

13. März 2019 um 16:40 von wenigfahrer

Falsch. Nicht das verfügbare Staatseinkommen (Ihre "ärmsten Länder") bestimmt über die Geburtenrate, sondern einzig und allein der Bildungsgrad, die Lebens- bzw. Einkommensperspektiven und die Stabilität im Lebensumfeld von Frauen, wozu auch rechtliche Gleichstellung zählt.
Ihre These bricht in jedem Land zusammen, wenn Sie die dort gegebenen regionalen Unterschiede in den Geburtenraten nehmen, zwischen traditionell stark patriarchalisch geprägten ländlichen Regionen und modernen städtischen Zentren.
Wichtig sind Abbau von Korruption, Förderung von guter Regierungsführung, Förderung von Bildungs- und Zukunftschancen mit für ein eigenständiges Leben genügendem Einkommen für Frauen, Förderung von Gesundheitsversorgung und allgemeiner Kranken- wie Sozialversicherung, Rechtssicherheit in Scheidungsfällen, Versorgung von Kindern durch die Gesellschaft.
Die Gendertheorie hilft bei der Analyse, wenn die Maßnahmen zu mehr Gerechtigkeit zu finden sind.

Wer trägt schuld?

Alle Naturvölker wurden von den Industrienationen verdrängt und die selben Staaten haben die Welt mit Produkten überschwemmt. Schaut euch doch nur mal die ungeheuerliche Konsumgesellschaft in Mitteleuropa mal an.
Jeder muss immer das neuste vom neuen besitzen und jedes Jahr ein neues Fahrzeug- oder Handymodell.

@Icke 1, 17:16

"So ist es

Wir hatten alle Chancen im Einklang mit der Natur zu leben. Wir haben sie nicht genutzt, also weg mit uns. Die Natur kann ohne uns. Wir aber nicht ohne die Natur."

Das ist leicht geschrieben. Nur was bedeutet es konkret für die Menschen?

Ich gehe davon aus, dass es vielfachen Tod bedeuten wird, nicht einfach Sterben aus Alter, sondern an Krankheiten, durch Armut, Hunger, Mangel, durch Naturkatastrophen oder durch Krieg bzw. kriegsähnliche Auseinandersetzungen.
Das alles wird immer wieder verbunden sein mit dem Leid der direkt Betroffenen sowie ihrer nächsten Angehörigen, Eltern, Kinder, Geschwister, Freunde etc.

Es gäbe eigentlich Grund zur Hoffnung, weil die Menschen auch einiges geschafft haben in den letzten Jahrzehnten (z.B. für die Ozonschicht, Abgasentschwefelung, Hungerbekämpfung o.ä.).
Dafür wäre es aber nötig, solche Wege weiter zu beschreiten, gemeinsam und weltweit.

Anthropozentrisches Zeitalter

13. März 2019 um 16:52 von Erich Kästner

Wir sind mitten im anthropozentrischen Zeitalter. Nicht die Natur sondern der Mensch bestimmt die Entwicklung der Welt: Artenvielfalt, Klima, Landschaft.

Wer ist schuld? Die Industrielobbys? Vielleicht.

Vielleicht aber auch die Summe der Konsumentinnen und Konsumenten der reichen Industrieländer, eben "die Bürger", aus deren Mitte die Politikerinnen und Politiker stammen, welche tatsächlich mit dem Mandat "der Bürger" Politik machen. Spannend ist, das Thema im makroökonomischen Wirkungskreislauf zu analysieren.

Merke: Gier, Neid und Angst treiben nicht nur Wirtschaftsunternehmen und damit deren Lobbyverbände, sondern jede*n Einzelne*n.

17:16 von Icke 1 ....So ist es... der Bauch sagt ja ...

und möchte bedenkenlos zustimmen - Aber dann ruft einer Halt, Stopp, so einfach wird das nicht sein. Wir werden lernen müssen, unsere Mitte zu finden, unsere Namen (und die aller Dinge zu tanzen und uns ganz im Sinne eines Erich Fromm auf ein Sein einzulassen und das Haben zu lassen.
Oder wie Aristoteles zitiert wird, "Was es alles gibt, was ich nicht brauche!" - wir sollten uns aber gleichzeitig auch die Frage stellen, was die Natur, was Mutter Erde nicht braucht.

Das Resultat

einer beispiellosen Ausbeutung der Erde.
Für was?
Reichtum, Wohlstand, besseres Leben...
Höher, schneller, weiter....
Der Tanz um das " Goldene Kalb " neigt sich dem Ende zu.

16:37 von sere18 ...Überbevölkerung.... auch dem ...

möchte man bedenkenlos zustimmen - oder, wie an anderer Stelle gesagt wurde, eine Bevölkerungsdicht wie zur "Achsenzeit" oder zum Beginn der Aufklärung genügte nachweislich Existenz und Fortkommen der Menschheit zu sichern, davon müssen wir bei 8 Mrd. nicht zwingend ausgehen.

Zeitgeist

Tja der liebe Zeitgeist - Globalisierung, Konsum, Verantwortungslosigkeit.
Wie wär's mit Verzicht, Nachhaltigkeit und Verantwortung übernehmen. Fangen wir gleich bei uns selbst an.
Wer heizt die Bude im Winter bis zum Anschlag?
Wer muß seine Kiddies morgens mit der SUV-Dreckschleuder in die Schule fahren anstatt mit Bus und Bahn zu schicken?
Wer braucht ne Plastiktüte für den Salat beim Einkauf? Oder einzeln eingeschweißte Kekse in der Umverpackung?
Beliebig fortsetzbar die Geschichte aber eins ist sicher. Wenn jeder Sinn und Verstand walten läßt, sind Kohlekraftwerke und Dieselabgase Peanuts beim Einsparpotential.
Und ich habe noch gar nicht angefangen mit dem Eindampfen der Globalisierung (Flugzeuge, Schiffe, Warentourismus, etc. ). Die hilft nur einer speziellen Klientel und die sind mengenmäßig kaum vorhanden und regieren doch die Welt.

16:46 von Der Nachfrager

Werte Umweltschützer

Kohleausstieg, Atomausstiegt, Müllsortierung, Abgasaffäre...

Wir haben uns an ziemlich viele nichtsbringende EU-Richtlinien gewöhnt.
Wie zum Beispiel die Stromeffiziens, wo ein alter Wäschetrockner mit 1,25KW/h die Wäsche in 25 Minuten trocknet, gegen einen "effizienten Trockner" ersetzt werden soll, der 0,85 KW/h hat und die Wäsche nach 2 Stunden immer noch nicht trocken ist.

Ich habe vieles lesen und hören müssen was die EU so alles beschlossen hat.
Eines nicht:

Warum brauchen Entsorger nicht nachweisen wie und wo sie unseren Müll entsorgt haben?

Wir zahlen für den Grünen Punkt, und unser Müll landet in fremden Ländern und im Meer.

Habt ihr "Grünen" kein Interesse an eine saubere Umwelt?
////
*
*
Wir müssen noch mehr einsparen.
*
Habe mich gerade vergewissert, die wilden Müllkippe in Chamela, Mexico, Jalisco, die ich 2001 erleben durfte, die brennen immer noch wöchentlich.

Weltweit viel zu alte Machthaber!

Solange es Präsidenten wichtigster Staaten gibt, die statistisch ihre Lebenszeit so gut wie erreicht haben, wird es kaum Hoffnung auf Besserung geben. Diese Präsidenten leugnen bekanntlich sogar den Klimawandel und sie gehören schnellstmöglich abgelöst! Dann wird es vielleicht besser…

Nachweise bitte

13. März 2019 um 17:28 von BRDDR

Sie schrieben: "Dagegen hat hier die Wind- und Solarlobby einen Schaden von vielen hunderten Milliarden Euro mitverursacht. Mit nur einem Bruchteil des weggeschmissenen Geldes, hätte man beim Artenschutz viel erreichen können."

Für Ihre steile Aussagen, sowohl zu den von Ihrer Wind- und Solarlobby verursachten Kosten also auch für die stattdessen versäumten Wirkungen für den Artenschutz, wünsche ich mir aussagekräftige Nachweise. Können Sie die noch nachliefern? Bitte bedenken Sie dabei aber noch auf jeden Fall die erheblichen Auswirkungen (Kosten) der Nutzung von traditionellen fossilen wie nuklearen Energieträgern auf die Umwelt und damit die Artenvielfalt.

@Nachfrager, 16.46 h

Nach"fragen" ist gut, nach"denken" wäre besser. Es ist ausgemachter Unsinn, dass Sie die Grünen allein zur Verantwortung ziehen. Wir sind alle gefragt, ausnahmslos alle, und zwar völlig egal, welcher politischer Couleur.
Mit dem Finger auf die Grünen zu zeigen, ist ja so einfach!

Das Ende kommt schon 5 nach 12 ...

Also wenn es nun so weiter geht, wird in den nächsten 30 Jahren nichts mehr von der schönen Welt übrig bleiben wenn alles versucht und verdreckt ist. Also schnell umdenken und Natuschutz betreiben auf der ganzen Welt...sonst war es das !

Trinkwasser und Böden hierzulande durch PFOA vergiftet

Man braucht nicht weit gehen um die krebserregenden Segnungen der Fluorchemie zu sehen. Hier im Osten Bayerns sind 190 qKm Boden vergiftet und über 40 000 Menschen haben PFOA-kontaminiertes Wasser getrunken. Für die Behörden ist alles im grünen Bereich. So die Realität im Musterland Bayern. Weitere Infos dazu auf bint.bayern oder hier ein link:
https://www.handelsblatt.com/video/unternehmen/verunreinigtes-trinkwasse...

Gerechte Entwicklungschancen, gerechte Ressourcennutzung

13. März 2019 um 17:25 von Garfield215

Na klar, die böse und stets fruchtbare Bevölkerung Afrikas soll sich bitte beschränken.

Bitte bedenken Sie: Der afrikanische Kontinent ist nur halb so dicht bevölkert wie Europa. Und die CO2-Erzeugung für einen im übersatten Wohlstand lebenden Mitteleuropäer ist 10 Mal so hoch wie der eines Menschen, der auf dem afrikanischen Kontinent lebt.

Natürlich wollen die Menschen in Afrika den Wohlstand und das Lebensgefühl erreichen, wie ihn sich die Menschen in Europa oder Nordamerika anmaßen. Nebenbei wird sich dadurch wie von selbst auch eine deutliche Verringerung der Geburtenrate ergeben, ganz ohne Steuerung von Außen.

Bis auf weiteres sieht es aber so aus, dass die Reichtümer und Ressourcen des afrikanischen Kontinents nach Nordamerika, Europa und China abfließen werden, im Gegenzug für billige Überschussprodukte und Müll. Afrika wird nach wie vor wie zu Zeiten des seligen Kolonialismus von den reichen industrialisierten Ländern ausgebeutet.

@ wie- 17.4h und @ sere18 16.37h

Ich nehme an, @ sere18 hat die gleiche Erklärung im Hinterkopf wie die meisten Menschen:
Doppelt so viele Menschen verursachen die doppelte Zahl von Müll.

Sie @ wie- und ich @DerGolem auch, glauben an die Machbarkeit, dass doppelt so viele Menschen weniger als die Hälfte Müll (und Umweltschäden) erzeugen, wenn man sie entsprechend diszipliniert.

Die 1-Kind-Politik der Chinesen hat nicht verhindert, dass dort immer mehr Müll und v.a. Umweltschäden produziert werden. Weil das Regime erst jetzt langsam auf die Idee kommt, dass etwas getan werden muss. Bis das sichtbar wird - ich schätze mal werden mind. 30 Jahre vergehen ....

@17:42 von wie-

"13. März 2019 um 16:37 von sere18
Das von Ihnen singulär angeführte Argument, dass "Überbevölkerung die Ursache allen Übels" sei, ist bewiesener Unsinn.
Diese Argumentation wurde schon vor etwa 50 Jahren genutzt, als nur rund ein Viertel der heutigen Population gezählt wurde. Aber gerade Menschen, welche von rassistischen Motiven geleitet waren, nutzten dies zu Sterilisationsprogrammen in vielen Ländern des globalen Südens…."

Da stimme ich Ihnen zu. Rassisten halten die anderen fuer zu viel und sich selbst fuer zu wenig.

Aber neutral und in absoluten Zahlen gesprochen gibt es natuerlich Grenzen beim Wachstum von Populationen. Es scheint im Tierreich ( zu dem wir im Grunde gehoehren) so zu sein, dass Populationen, die Grenzen ueberschritten haben auf natuerliche Weise ( z.B. Nahrungsmangel, Krankheiten) wieder reduziert werden. Dabei nimmt die Natur auf Angenehmlichkeiten keine Ruecksicht. Der Mensch sollte in der Lage sein diesen Prozess etwas zu steuern.

Anthropischer Exzeptionalismus

Für jeden Exzeptionalismus gilt früher oder später:

game over,

also auch für den anthropischen Exzeptionalismus, die (selbsternannte) "Krone der Schöpfung".

Schließlich sind auf diesem Planeten sogar schon Hochkulturen zugrunde gegangen.

Ökobilanz

Jedes Produckt was hergestellt wird hat eine Ökobilanz von der Herstellung bis zur Verschrotten, und wenn das betrachtet kann es kaum sinnvoll sein die Autos alle drei Jahre zu wechseln.
Das ist kein Umweltschutz sondern das ist ein Konjukturpaket.

@wie-

"Das von Ihnen singulär angeführte Argument, dass "Überbevölkerung die Ursache allen Übels" sei, ist bewiesener Unsinn."

"Die Menschheit muss anerkennen, dass die Ressourcen limitiert sind und jede*r nur ein gewisses wie gleiches Quantum nutzen kann, dank Gerechtigkeit und Solidarität."

Sie widersprechen sich...

17:42 von wie- " Integrierter und systemischer ..."

Letztlich läuft es realiter auf einen schlichten Wettlauf hinaus - was ist schneller, der soziale Aufstieg der Menschheit, der zu einem Kippen der Vermehrungsraten führt und zu all den Problemen, die sich bei uns und in China durch das kippen der Alterspyramide abzeichnen (noch ohne, das die Zuspitzung der Probleme durch Bevölkerungsdruck auch nur einen Deut nachlassen) oder, die von Marx u. a. prognostizierte Vertierung der Gesellschaft in der Verwirklichung der des Satzes "der Mensch ist dem Menschen Wolf"(Hobbes) unter den Bedingungen einer sich zuspitzenden Mangelwirtschaft, weil wir den Übergang eben nicht geschafft haben.
Die humanistisch begründete Verniedlichung des Problems auf ein "Verteilungsproblem" gilt nur unter partieller Negation des Volkswirtschaftlichen Grundsatzes von den allzeit knappen Mitteln.

Déjà-vu: 1972, Club of Rome

13. März 2019 um 17:46 von .Krischan

Das von Ihnen entwickelte Szenario des "schlechtesten Falls" entspricht exakt dem Katastrophenszenario, dass der Club of Rome bereits 1972 mit seinen "Grenzen des Wachstums" entwickelt und weltweit publiziert hat. Die Erkenntnisse des anthropozentrisch verantworteten GAU sind also schon lange da. Nur das Gegensteuern, die notwendige Effizienz-, Suffizienz- und Gerechtigkeitsrevolution, das systemische Denken im globalen Kontext einer einzigen, gemeinsamen Welt, ist offenbar unglaublich schwer, die Prozesse unglaublich zäh.

@ 17:45 von angemessene eile

"Sie impliziert, dass es Menschen auf der Welt gibt, die "zu viel" sind, die eigentlich weg müssten, ..."

Keiner will hier lebende Menschen "weg haben". Es geht darum, dem zukünftigen Bevölkerungswachstum entgegenzuwirken, also z.B. über eine Geburtenkontrolle.

@wie-, 17:42

"Also: die Analyse muss integriert und systemisch mit einer Vielzahl von Indikatoren geführt werden, wie es die UNEP vormacht. Die Menschheit muss anerkennen, dass die Ressourcen limitiert sind und jede*r nur ein gewisses wie gleiches Quantum nutzen kann, dank Gerechtigkeit und Solidarität."

Richtig. Und die Ergebnisse dieser Analysen sowie die methodischen Grundlagen bei deren Erstellung müssen zu diesem Zweck (dass Fakten bzw. nachprüfbare wissenschaftliche Erkenntnisse als solche anerkannt werden) nicht nur in durch sprachgewandte Mitarbeiter leicht verständlich "aufbereiteter" Form jedermann zugänglich gemacht werden, sie müssen vor allem zur Grundlage politischer Entscheidungen werden.

ich schmunzle

bei der Vielzahl engagierter Kommentare hier. Kenne ich doch aus diesem Forum auch ganz andere Töne. Sobald auch nur ansatzweise über konkrete Maßnahmen diskutiert wird, wenigstens noch etwas zu retten, bricht hier der Sturm los über "Verbotsparteien" oder über gierige NGO's, die Fake-News verbreiten, um mit dem schlechten Gewissen der Menschen Geld zu verdienen. Auf jeden Fall wird jedes Mal klar, dass die meisten so weiter machen wollen wie bisher.

Und heute? Welche Ideen werden vorgetragen? Dass "die Politiker" etwas ändern müssten, oder (natürlich anderswo) dass Bevölkerungswachstum bekämpft werden müsste. Alle sind wir zu jeder Entbehrung bereit, die anderen zugemutet werden kann ...

Muellentsorgung

Muellentsorgung, besonders in der Dritten Welt scheint ein riesiges Problem zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen dass das Bild in Europa oder Nordamerika aufgenommen wurde. Wen trifft da die Verantwortung?

@wie-: Das schreibe ich als Feministin

"Aber gerade Menschen, welche von rassistischen Motiven geleitet waren, nutzten dies zu Sterilisationsprogrammen in vielen Ländern des globalen Südens, die zu unsäglichen Schmerzen für die Frauen und Folgen für die demografische Entwicklung führten." Am 13. März 2019 um 17:42 von wie-

Es stimmt, das die Frauen zu Sterilisation quasi gezwungen wurden und die Nachsorge gar nicht da war.

ABER: Die sterilisiertenFrauen hatten alle bereits mehrere Kinder. Und eine 5-fache Mutter erzählte, dass sie vom Mann verlassen und von den Dorfbewohnern gemobbt wird, weil sie keine weitere Kinder mehr haben kann. Sie sei "nutzlos", obwohl sie auf dem Feld arbeitet.

Ob eine 5-fache Mutter zu Sterilisation immer gezwungen werden muss wage ich zu bezweifeln.

Fakt ist, dass in manchen Kulturen die Frauen genötigt werden so viele Kinder zu bekommen. Oft werden sie noch möglichst früh verheiratet, um noch früher und noch mehr Kinder zu bekommen.

Auf solche Kulturen kann man heutzutage verzichten.

Seit meinen Geburtsjahr 1966 hat sich..

..die Weltbevölkerung von 3,3 Milliarden auf heutzutage mehr als 7,6 Milliarden Menschen mehr als verdoppelt, und steigt bis zum Jahre 2050 laut Schätzungen der UNO auf über 9,8 Milliarden Menschen, was faktisch der dreifachen Weltbevölkerung des Jahres 1966 entspricht!

Mit ALLEN dazugehörigen Konsequenzen!

@wie- 17.50

"Die Gendertheorie hilft bei der Analyse, wenn die Maßnahmen zu mehr Gerechtigkeit zu finden sind"

um zu erkennen, dass 8Mrd. Menschen zu ernähren, die Böden mehr beansprucht, dass umso mehr Regenwald gerodet wird, je mehr Menschen versorgt werden müssen, was wiederum Arten gefährdet und Lebensräume zerstört und mehr Menschen mehr CO2 und Müll erzeugen braucht es keine Gendertheorie oder anderes unwissenschaftliches Gedöns. Da reicht der gesunde Menschenverstand. Den gibt es halt nicht in Büchern oder Broschüren.

Heißt es nicht immer der

Heißt es nicht immer der Mensch ist die Krönung der Schöpfung wie kann er dann so etwas zu lassen aber es ist wichtiger Profit zu machen, Frau Merkel nennt das Wachstum um jeden Preis. Man streitet sich um Religionen oder nehmen wir den Brexit oder die EU, alle können nichts ändern, mir tun die kommenden Generationen leid die das ausbaden müssen.

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Die Moderation

Gendertheorie: für die Zukunft immanent wichtig

13. März 2019 um 19:06 von deutlich

Gerade um den Menschenverstand, den Sie als bereits "gesund" bezeichnen, zu erweitern, ist die Gendertheorie wichtig. Auf gar keinen Fall ist diese "unwissenschaftlich", auch wenn noch konträr diskutiert. Und: Bücher erfüllen ihren Zweck, wie überhaupt eine gute Ausbildung - weshalb sonst sollte der Mensch diese benötigen.

Merke: Mit Verstand und Neugier wird ein gesunder Mensch geboren, Weisheit und Wissen erlangt er dagegen nur aus Erfahrung, Lernen durch Wissensaustausch, Diskurs mit anderen und Evaluieren der eigenen Fehler.

Das einzige, was sich durch Teilen verdoppelt, ist Wissen.

@ 19:06 von deutlich

Danke für den Beitrag!

Androzentrismus versus Feminismus

13. März 2019 um 19:04 von Tada

Bitte lesen und würdigen Sie meinen Beitrag komplett.

Denn: Ihre Reduzierung mittels Verallgemeinerung eines vermeintlichen extremen Falls einer 5-fachen Mutter irgendwann in der Vergangenheit lasse ich nicht zu. Die Tatsachen bieten ein anderes, weitaus differenziertes Bild in dieser Sache.

Wenn Sie Feministin sind, dann sollten Sie mit Analyse aus Gendersicht die Kulturen wahrnehmen, die patriachalisch, androzentrisch sind, und daher Frauen nicht dieselben Chancen, Nahrung, Gesundheitsversorgung, Bildung und Rechte sowie Selbstbestimmung einräumen, wie Männern zuerkannt werden. Das ist durchaus auch in Deutschland zu beobachten, in der "deutschen Leitkultur".

Ach ja: ich bin für die feministische Perspektive. Unbedingt. Denn diese bringt die Weltgemeinschaft weiter.

Kein Widerspruch

13. März 2019 um 18:36 von sere18

Nö, kein Widerspruch. Alles letztendlich einer Frage von Gerechtigkeit und Solidarität - oder eben Management bei der Zuteilung. Unser Planet hat genügend Reichtümer, Ressourcen zu bieten. Aber eben nicht in beliebiger Menge. 10 Mrd. Menschen sind aber durchaus machbar, wenn alle sich auf ein gemeinsam tragfähiges Maß einigen. Es muss nicht so enden, wie es die einstigen Bewohner der Osterinseln mustergültig vorexerziert haben.

@16:40 von pnyx

"Dieser Bericht verdient eine weit ausführlichere Berichterstattung."

Da haben Sie recht, aber eine Nachrichtensendung kann das nicht leisten. Aber im "Spiegel" Nr. 4/ 2019 gab es einen sehr ausführlichen Bericht darüber, wie uns Bürgern z.B. im Zusammenhang mit Deutschlands Recycling-System Sand in die Augen gestreut wird. (Und das ist äußerst zurückhaltend formuliert.) Und es ist falsch, wenn immer wieder behauptet wird: "Es ist ja nicht unser Müll, der in den Meeren landet."

Es wird aber weiterhin nur ums liebe Geld gehen und man wird auch künftig nach dem Motto "Nach uns die Sintflut" leben.

Verantwortung

13. März 2019 um 16:53 von Bagheria

Oder einfach: Wir haben diese Erde nur geborgt, von unseren Kindern. Was nur geborgt ist, muss bekanntlich sorgsam und pfleglich behandelt werden.

Prozesssteuerung: nur wie?

13. März 2019 um 18:30 von IBELIN

Klar, dass Steuerung möglich ist. Nur: wie sollte, Ihrer Meinung nach, dieser Steuerungsprozess zur Begrenzung der Population der Menschen aussehen? Welche Ziele sind Ihrer Meinung nach dabei zu erreichen?

Zustand der Erde immer lebensbedrohlicher

Hier hilft nur noch eins:

Entschleunigung in allen Bereichen!!!!

Keine Flugzeuge, keine Kreuzfahrten, keine Autos, keine Gifte auf Felder, keine Händies, Computer und so weiter.

Stattdessen Pferde oder Pferdekutschen, Boote betrieben u.a. mit Muskelkraft, Wasser etc., Naturdünger, keine Mähmaschinen, sondern per Hand, und Vieles mehr.

Volle Kraft vorwärts in die Vergangenheit.....

@mywalden

Gähn, na klar ist wieder Frau Merkel Schuld.

Vielleicht kann der eine oder andere ihrer Gedankenliga ja mal wenigstens versuchen der Komplexität dieses Themas gerecht zu werden.
Das Problem ist bestimmt nicht Frau Merkel.
Aber einen Teil des Problems können Sie durchaus in ihrer eigenen Argumentation erkennen.
Verweigerung von Realitäten und suchen von einfachen Feindbildern.
Das ist nämlich was die Umweltverschmutzer und “Geld über alles“ Fraktionen auch tun ...

Nur eben mit anderen Zielen.

@16:46 von Der Nachfrager

"Warum brauchen Entsorger nicht nachweisen wie und wo sie unseren Müll entsorgt haben?"

Tja, warum wohl. Unser Müll gilt ja bereits als recyclet(1), wenn er nach Malaysia verschifft wurde - aus den Augen aus dem Sinn.

Sind die Menschen wirklich glücklicher?

13. März 2019 um 20:06 von morgentau19

"Entschleunigung in allen Bereichen!" - eine gute Forderung.

Denn: sind Menschen wirklich glücklicher mit z.B.
- mehr als einem Smartphone
- mehr als einem Fernseher mit Auswahl unter 50 Programmen
- mehr als G3 Standardleistung
- mehr als 50 qm Wohnfläche pro Person
- mehr als einem Auto pro Erwachsenem
- Reisen mit mehr als 100 km /h
- Erdbeeren, Mangos, Kiwi, Tomaten, Weintrauben zu jeder Zeit und nicht nur zu den natürlichen Jahreszeiten
- mehr als einmal mit Plastik eingeschweisten Lebensmitteln
- eingebauter Obszoleszens in technischen Geräten mit Ersatzpflicht nach 2 Jahren Nutzung
- mehr als einem Haustier, Katze oder Hund
- weniger als einem eigenen Kind
- Anlieferung von Paketen in weniger als einem Tag Dauer
- Bedürfnisbefriedigung einmal nicht sofort
- Urlaub mehr als 1.000 km von daheim
- Urlaub mehr als einmal im Jahr
- ein ökologischer Fußabdruck mit einem jährlichen CO2-Verbrauch von mehr als 5 t?
Wirklich glücklich?

Aber solange SUV die deutschen Lieblinge sind,

solange kann es gar nicht so schlimm sein:(
Kotz

um 19:59 von Anna-Elisabeth

"Da haben Sie recht, aber eine Nachrichtensendung kann das nicht leisten."
Naja, halbe Sendungen mit Sportberichten füllen, dafür ist genug Kapazität vorhanden...

Natürlich muss die eigentliche Vertiefung in anderen Sendegefässen stattfinden, aber die Redaktion der TS kann durchaus stärker, oder eben weniger stark gewichten. Und dieses Thema ist ein schwerwiegendes und sollte daher nicht ausschliesslich da abgehandelt werden, wo viele Zuschauer gar nie hinsehen.

Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen

Beispiel: Tourismus. Selbst die 8000er im Himalaya sind vollgemüllt mit Plastikmüll. Die Sherpas ziehen zwar zahlungskräftige fußlahme Touris samt Verpflegung hoch, aber der Müll bleibt in dieser majestätischen Landschaft liegen. Beispiel Tauchen: Noch nicht lange her, da ankerten im Roten Meer noch massenhaft die Boote und rissen jedes Mal Korallenteile ab. Wenn man weiß, wie langsam Korallen wachsen, eine Tragödie. Und in der Türkei wird trotz Verbot noch mit Dynamit gefischt. Da sind in dem Gebiet dann alle Fische tot, auch die, die Keiner isst. Ließe sich noch lange fortsetzen...

Keine Panik

Wie schrieb weiland noch Freund Douglas Adams völlig richtig in seinem immer noch lesenswerten ubiquitären Almanach?

Die Entwicklung jeder Zivilisation lässt sich in drei Phasen einteilen: die Wie?- Wann?- und Wo?-Phasen.

In der Wie-Phase, der Phase des Kampfes um das nackte Überleben, fragt sich der Mensch: "Wie bekomme ich etwas zu essen?"

In der Wann-Phase, der Phase des Wohlstands und Luxus, fragt sich der Mensch:
"Wann bekomme ich wieder etwas zu essen?"

Die letzte Phase ist die Phase des Snobismus. Hier fragt sich der Mensch:
"Wo bekomme ich die frischesten Austern."

Deutschland hat ziemlich klar die Schwelle zur dritten Phase überschritten.

Na dann: Mahlzeit.

Ach ja, nicht vergessen: Don't panic!

@ 20:35 von wie-

Ja!

@wie- 20:35

Eine sehr interessante Aufstellung. Allerdings habe ich vier Punkte gefunden, die ich sofort mit "ja" beantworten würde. Bspw. ist das Leben mit zwei Hunden definitiv schöner als mit einem, und die Mitternachtssonne ist ein unbeschreiblicher Anblick, von dem ich nicht genug bekommen kann. Leider deutlich weiter als 1000 km von hier entfernt.

Und das ist nur mein persönlicher Geschmack.

Mal die richtigen Punkte ansprechen.

Über das exponentielle Bevölkerungswachstum in gewissen Ländern und Regionen wird nie gesprochen, weder bei der Unterorganisation der UNO vor einigen Monaten in Polen, als über das Klima verhandelt und diskutiert wurde noch in Deutschland von unserer Umweltministerin Svenja Schulze. Dieses Thema wird permanent ausgeklammert.

Ein Beispiel für das Artensterben

Die Elbfischer sorgen sich um die Fischbestände in der Elbe. Der Stint ist sehr stark bedroht durch die Vertiefung der Elbe damit immer größere Schiffe Hamburg anlaufen können. Die Vertiefung hat zur Folge das " Sauerstoff Löcher " entstehen in dem die Fische sterben. War in vergangenen Jahren der Bestand ganz besonders des Stintes so groß das man diesen Fisch schon den Schweinen verfüttert hat. Heute ist er ein seltener Fisch auf dem Teller eines Fischlokales.

20:06 von Anna-Elisabeth

@16:46 von Der Nachfrager

"Warum brauchen Entsorger nicht nachweisen wie und wo sie unseren Müll entsorgt haben?"

Tja, warum wohl. Unser Müll gilt ja bereits als recyclet(1), wenn er nach Malaysia verschifft wurde - aus den Augen aus dem Sinn.
///
*
*
Hauptsache er war vorher grünlich getrennt und gebührenbelastet wieder zusammengeschmissen.
*
Eben typisch deutsch anschließend exportiert.
*
Aber nicht nach Saudiarabien.

Am 13. März 2019 um 20:35 von wie-

" Wirklich glücklich? "

Nach der langen Liste kann ich nur sagen, ja es muss glücklich machen.
Denn auch die jetzt Armen wollen genau dorthin.
Und nur mal Hinweis, so leben nicht alle, wir in der Familie haben zum Beispiel nur 24,5 Quadratmeter pro Person, kein Smartie und auch nur ein Auto für die Ganze Familie.

Also Ihr Beispiel scheint nicht für Alle zu gelten, aber das nur nebenbei.

Industriestaaten schuld

Die Industreistaaten habe uns die Lebensgrundlage also eine saubere Umwelt geraubt. Besonders leidtragende sind die nicht Industriestaaten, ihne dass sie die Schuld tragen, haben sie die volle Konsequenz zu tragen. Dair wäre es wenn die größten Unweltverschmutzer für ihr Tun sind viel zahlen, dass sie in Armut leben, dann folgt ggf. Ein umdenken statt.

Bevölkerungswachstum - Ergänzung

Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, daß es gleichzeitig bei sehr vielen Spezies eine massive Bevölkerungsschrumpfung gegeben hat (es gibt nicht nur Aussterben!).

Gemäß dem Report 2018 des World Wildlife Fund hat die Menschheit in den 44 Jahren von 1970 bis 2014 etwa 60% der Wirbeltier-Populationsgröße vernichtet - von der Dezimierung anderer Spezies der Flora und Fauna wollen wir garnicht reden. (Im gleichen Zeitraum ist die Menschheit von ca. 3,6 Milliarden auf ca. 7,3 Milliarden angewachsen und nicht auf entsprechend ca. 2,2 Milliarden geschrumpft).

Menschen sind übrigens Wirbeltiere.

Jedes menschliche Individuum ist übrigens ein mobiles Ökosystem, das von größenordnungsmäßig rund 100 Billionen (10 hoch 14) Mikroben besiedelt wird, an die wesentliche Lebenserhaltungsfunktionen "outgesourct" sind (das ist eine Erfindung der Biosphäre, nicht der Wirtschaft).

Wenn die mal auf die Idee kommen zu streiken?

@Heidemarie Bayer

"Über das exponentielle Bevölkerungswachstum in gewissen Ländern und Regionen wird nie gesprochen. [...] Dieses Thema wird permanent ausgeklammert."

Na, das kann man so nicht sagen. Außerdem ist das meiste schon bekannt. Z.B. dass Aufklärung allein nicht ausreicht und dass das Bevölkerungswachstum am besten durch steigenden Wohlstand gebremst werden kann, ist längst bekannt. Darüber muss man nicht mehr unbedingt sprechen. Höchstens darüber, wie man den betreffenden Menschen zu mehr Wohlstand verhelfen könnte.

@20:38 von pnyx

"Naja, halbe Sendungen mit Sportberichten füllen, dafür ist genug Kapazität vorhanden..."

In der Tat für viele Zuschauer ein Ärgernis, das bei der ARD aber auf taube Ohren stößt. Diesbezügliche Zuschriften gab es ja genug.

"Natürlich muss die eigentliche Vertiefung in anderen Sendegefässen stattfinden, aber die Redaktion der TS kann durchaus stärker, oder eben weniger stark gewichten. Und dieses Thema ist ein schwerwiegendes und sollte daher nicht ausschliesslich da abgehandelt werden, wo viele Zuschauer gar nie hinsehen."

Auch hier kein Widerspruch.

Zu den Sportberichten: Wahrscheinlich ist es Selbstschutz, dass ich die gar nicht mehr sehe.

Die hässliche Wahrheit

1.) Die wachsende Bevölkerung spielt bei der Verschmutzung und dem Ressourcenverbrauch eine geringe Rolle. Es sind die reichen Länder, die nahezu die ganze Verantwortung tragen und wachsen nicht mehr.

2.) Eigentlich müssten die Menschen in den reichen Ländern ihren Lebensstil komplett umstellen. Z.B., Sie finden E-Autos blöde? Stimmt es ist besser, wenn Sie ganz Auf Ihr PKW verzichten!

3.) Die komplette Menschheit muss die Energieversorgung mittelfristig auf regenerative Energien umstellen und hier in dem reichen Land jammern Viele, weil die Stromrechnung teurer wird. Das ist Gier.

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