Ihre Meinung zu: Nach Sturmtief "Eberhard" naht nun "Franz"

11. März 2019 - 17:39 Uhr

Viel Zeit zum Aufatmen nach dem Sturmtief "Eberhard" bleibt nicht. Schon rückt Nachfolger "Franz" auf Deutschland zu. Dabei sorgen schon die jetzigen Schäden für hohe Kosten bei den Versicherern.

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Kommentare

Kein Grund zum Jammern

Für die Versicherer ist die derzeitige Situation kein Grund zum Jammern, denn alle Versicherungskonzerne machen drastische Gewinne durch sehr hohe Beiträge, gerade in der Hausversicherung, die natürlich Sturmschäden abdeckt. Jeder der rechnen kann, wird sehr schnell feststellen, dass Versicherer auf hohem Niveau jammern. Alleine meine Hausversicherung kostete mich in den letzten 20 Jahren über 10.000 Euro und ich hatte bis heute keinen einzigen Schaden zu melden. Versicherer sollten gezwungen werden, auch solche Zahlen zu veröffentlichen.

Ein DANKE! an die Feuerwehren und sonstigen Helfer

Die Kosten sind das eine, und ja, zum Teil ist das Jammern auf hohem Niveau (wie schon planetearth geschrieben hat). Aber was die Frauen und Männer da geleistet haben, hätte ein Jammern verdient - und die tun es nicht.

re planetearth

"Alleine meine Hausversicherung kostete mich in den letzten 20 Jahren über 10.000 Euro und ich hatte bis heute keinen einzigen Schaden zu melden."

Anscheinend verwechseln Sie eine Versicherung mit einem Sparvertrag, wo man die eingezahlten Beiträge irgendwann wieder rausbekommen muss ...

Fakt ist, dass die Versicherer von

solchen Schadensereignissen profitieren, denn diese sind ein Grund, die Prämien zu erhöhen. Ich habe allerdings noch nie gesehen, dass diese wieder reduziert wurden nach langen Zeiten ohne größere Schäden. Nun, irgendwie müssen die Paläste ja finanziert werden. Übrigens war der Sturm keineswegs ungewöhnlich und laut Meteorologen auch kein Anzeichen für den Klimawandel, da diese Ereignisse absolut nicht neu sind, sondern auch in der Vergangenheit wesentlich schlimmer auftraten.

Es geht nicht immer nur aufwärts

@ ex_Bayerndödel:
Fakt ist, dass die Versicherer von solchen Schadensereignissen profitieren, denn diese sind ein Grund, die Prämien zu erhöhen. Ich habe allerdings noch nie gesehen, dass diese wieder reduziert wurden nach langen Zeiten ohne größere Schäden.

Das ist wie mit den Benzinpreisen, jeder sieht sie steigen, aber niemand nimmt wahr, dass sie auch wieder fallen. Sie tun es aber trotzdem, sogar manchmal täglich.
Russische Redensart (von Dödel zu Dödel): Was steigt wird auch wieder fallen.

re ex-bayerndödel

"Übrigens war der Sturm keineswegs ungewöhnlich und laut Meteorologen auch kein Anzeichen für den Klimawandel"

Hat irgendein Meteorologe das gesagt? Wohl kaum. Denn damit würde er sich und die ganze Zunft blamieren.

@ Planetearth

Alleine meine Hausversicherung kostete mich in den letzten 20 Jahren über 10.000 Euro und ich hatte bis heute keinen einzigen Schaden zu melden.

Ist das gut oder schlecht?

@replanetearth

"Alleine meine Hausversicherung kostete mich in den letzten 20 Jahren über 10.000 Euro und ich hatte bis heute keinen einzigen Schaden zu melden."

"Anscheinend verwechseln Sie eine Versicherung mit einem Sparvertrag, wo man die eingezahlten Beiträge irgendwann wieder rausbekommen muss …"

Ihre Antwort auf Karwandlers Beitrag zeugt davon, dass Sie nicht wissen, was dieser sagen wollte. Er klagt keineswegs auf fehlende Rendite, sondern zeigt auf, dass sehr viele Einzahler für hohe Einnahmen der Versicherungen zahlen - und es im Vergleich dazu immer noch wenige Schadensfälle sind (die zugegebener Maßen sehr teuer sind). Für die Versicherungen immer noch ein gutes Geschäft. Kann sich ändern, wenn die Stürme - wie klimawandel-technisch zu vermuten - weiter zunehmen.

re heutemalich

" Er klagt keineswegs auf fehlende Rendite, sondern zeigt auf, dass sehr viele Einzahler für hohe Einnahmen der Versicherungen zahlen - und es im Vergleich dazu immer noch wenige Schadensfälle sind (die zugegebener Maßen sehr teuer sind). Für die Versicherungen immer noch ein gutes Geschäft."

Erstens zeigt er nicht auf, sondern vermutet. Zweitens gibt es viele Versicherungen und allein die Konkurrenz verhindert, dass es ein grobes Missverhältnis zwischen Beitrageinnahmen und Schadensregulierungen gibt.

@ ex_Bayerndödel

Übrigens war der Sturm keineswegs ungewöhnlich und laut Meteorologen auch kein Anzeichen für den Klimawandel ...

Weil ein einzelnes Ereignis niemals ein Anzeichen wür einen Wandel sein kann. Aus vielen anderen Daten kann man jedoch schlüssig den weltweiten Klimawandel belegen.

Ja es liegen

heute einige richtig starke große Bäume herum, einfach aus der Erde gekippt, hat ja vorher viel geregnet.
Wer meint das 20 Jahre 10 000 Euro viel sind, also 500 im Jahr für Haus Hof und Grundstück, der sollte mal in ein Hochwasserrisiko Gebiet ziehen, da wird Er bei den Beiträgen seine Freude haben.
Danke an alle Einsatzkräfte, um die Versicherungspaläste muss sich keiner Gedanken machen, die verdienen immer mehr als reichlich.

Mein Beileid.....

gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer! Aber ansonsten herrscht Jammern auf hohem Niveau! Ich glaube, die Bewohner in den USA wären glücklich, wenn nur der Verkehr eingeschränkt wäre und Bäume entwurzelt werden! Abgesehen davon sehen die Orkan- und Sturmschneisen auch nicht so aus, wie die "Häuser"- oder Wohnwagensiedlungen, so ärgerlich auch ein abgedecktes Haus ist.

Versicherung

Wenn der Klimawandel richtig in Fahrt kommt, wird es für die Hausversicherungen eng. Entweder die Beiträge explodieren, oder Risikolagen werden nicht mehr versichert, so wie viele Häuser in den Überschwemmungsbereichen an der Elbe und anderswo. Auf Dauer wird das ein riesiges soziales Problem, da die Eigentümer dann die Häuser aufgeben müssen und obdachlos werden.

@um 18:27 von ex_Bayerndödel

" Übrigens war der Sturm keineswegs ungewöhnlich und laut Meteorologen auch kein Anzeichen für den Klimawandel,..."

Keiner hat etwas in der Art behauptet ...

Forstwirtschaft verstärkt Schäden

Ich konnte dies im hiesigen Grossforst selbst beobachten: kurz vor dem Sturmtief Fabienne wurde „geerntet“ im Wald und riesige Schneisen geschlagen. Genau dort ist dann der Wind hineingefahren und hat hunderte weitere Bäume gefällt. Zwei Monate dauerte es, bis man Wege einigermaßen wieder begehbar gemacht hat. Nun hat der Sturm „Eberhard“ genau dort im Wald weitere Bäume umgelegt, die die gerade geräumten Wege erneut versperren.

Am 11. März 2019 um 19:52 von Wolfes74

>Am 11. März 2019 um 19:35 von ottokar
Versicherung
Wenn der Klimawandel richtig in Fahrt kommt, wird es für die Hausversicherungen eng.<

>>" Übrigens war der Sturm keineswegs ungewöhnlich und laut Meteorologen auch kein Anzeichen für den Klimawandel,..."<<

"Keiner hat etwas in der Art behauptet ..."

So viel zum Thema, dass niemand etwas in der Art behauptet. Übrigens zweifle ich den Klimawandel nicht an, nur werden wir ihn nicht aufhalten können. 1990 gab es übrigens Winterstürme, gegen die dieser Sturm ein laues Lüftchen war.

Versicherungen

Sie haben ja so recht,aber sie zahlen bei Schäden,

Am Mittwoch gehts wieder los....

Heute hats nur ein wenig gewackelt auf der Autobahnbrücke. 150 gingen noch locker mit dem "Flachen".
Das wird Mittwoch wohl schwierig.... Das temporäre Limit von 60 halte ich aber für übertrieben - gilt nur für Laster und diese "Kastenwägen"....

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