Ihre Meinung zu: Nordkorea wählt die Oberste Volksversammlung neu

10. März 2019 - 11:09 Uhr

In Nordkorea wird heute ein neues Parlament gewählt - zum zweiten Mal seit Kims Amtsantritt. In jedem Wahlkreis gibt es nur einen Kandidaten. Alle Erwachsenen müssen wählen. Von Kathrin Erdmann.

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Kommentare

Gewählt?

Habe ich etwa "gewählt" gelesen?

Die große Auswahl

In jedem Wahlkreis gibt es nur einen Kandidaten.

Ich fasse es nicht. Ich habe die Auswahl unter einem Kandidaten?

10:17 von KowaIski

"Habe ich etwa "gewählt" gelesen?"

Sicher hat jeder die Wahl.
Entweder ein Kreuzchen bei "Ja" oder Umerziehungslager.

Was für eine Farce!

10:20 von Kowalski

Warum diese Bestürzung,haben Sie etwas anderes erwartet von Nordkorea?
Auch in Deutschland gab es Zeiten in denen ähnliche "Wahlen"abgehalten wurden.
Wenn wir nicht aufpassen,kann es auch wieder in diese Richtung gehen.

re kowalski

"Ich fasse es nicht. Ich habe die Auswahl unter einem Kandidaten?"

Nein, Sie haben nicht die Auswahl unter einem Kandidaten. Auswahl wäre, dass Sie nicht zur Wahl des einen Kandidaten gehen.

@ KowaIski

Ach KowaIski, Sie sind einfach zu ehrlich.

Glaubt man sich eigentlich selbst?

Ich kann nicht fassen, dass dieses Regime zu glauben scheint, irgend jemand im Rest der Welt könnte diese "Wahl" ernst nehmen.

Meinungsvielfalt

Meinungsvielfalt ist ein hohes Gut und der Wettbewerb der Ideen eine Stärke. Keine Wunder, warum es in NK so mäßig läuft. Inlandsgeheimdienste gegen die Bürger dienen nur der Machtabsicherung und zerstören die Demokratie.

Demokratischer Anstrich

Danke für diesen kurzen Bericht, der noch mal die Augen dafür öffnen könnte, was „Demokratie“ tatsächlich ausmacht.

Positiv bemerkenswert an diesem Beispiel - in jedem DDR-Museum liegen übrigens genau solche „Wahlzettel“ aus - ist vor allem, wie wichtig es gerade Diktatoren ist, sich einen demokratischen Anstrich zu geben.

Warum nur nennen sich Diktatoren nicht einfach „Diktatoren“? Immer wieder eine spannende und erhellende Frage.

demokratische Wahl?

Irgendwie erinnert mich der Wahlvorgang Nordkoreas an die Sozialwahlen in Deutschland.

Da werden von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite Kandidaten aufgestellt, die dann noch nicht mal gewählt werden müssen, weils genau passt. Und das wird dann hier bei uns als demokratische Wahl gefeiert.

Aber bei den bösen, bösen undemokratischen Nordkoreanern regt sich die ganze Demokratenmeute hierzulande auf.

Was für eine Farce!

..mal richtig gespannt drauf!

"Mit Ergebnissen der Parlamentswahl wird spätestens in zwei Tagen gerechnet."
Da bin ich mal so richtig gespannt drauf. Wird sicherlich eine Riesen-Überraschung!

10:42 von InsideOut

10:17 von KowaIski

"Habe ich etwa "gewählt" gelesen?"

Sicher hat jeder die Wahl.
Entweder ein Kreuzchen bei "Ja" oder Umerziehungslager.

Was für eine Farce!
///
*
*
Das beginnt immer damit, das man gewisse Parteien nicht wählen sollte.
*

Und die eine Richtung hat sich doch schon öfter so mit den Kreuzen wählen lassen, notfalls mit Blockflöten?
*
(Auch in der DDR wurden Wahlfälschungen (formal) unter Strafe gestellt (§ 211 DDR-StGB)

Wahlfälschung

Auf jeden Fall kann man mit diesem System keine Wahlfälschung betreiben. Ist doch ein erfreulicher und vorbildlicher Fortschritt.

Wenigstens 'Entertainment'

Wenigstens haben die Delegierten ein gewisses Entertainment und Ablenkung vom trüben Alltag. Vermutlich gibt's auch was zum Essen und Trinken als Belohnung für's Abstimmen!
Kulinarische Privilegien, die der restlichen Bevölkerung verwehrt bleiben!

Nur 16 Prozent Frauen?

Dabei könnte Kim mit leuchtendem Beispiel vorangehen und das Parlament mit 50% Frauen besetzen. Würde ja keinen Unterschied machen für seine Diktatur.

Also wirklich,vergleicht man

Also wirklich,vergleicht man das System in Nord-Korea tatsächlich mit einer Demokratischen Grundordnung? Sicherlich lassen sich Parallelen finden."" 40 Prozent sind zudem Bürokraten, Frauen machen nur 16 Prozent aus""
Naja,wie hoch ist der Bürokratenanteil (Beamte) im Bundestag? Und sagt der Frauenanteil im Parlament etwas von der besonderen Qualität eines Parlamentes aus,zumal hier etliche Frauen auch nur auf Grund einer Quote in den Bundestag kommen.
Apropos,war Kathrin Erdmann vom ARD-Studio Tokio jemals in Nordkorea ?

re mikethecat

"Irgendwie erinnert mich der Wahlvorgang Nordkoreas an die Sozialwahlen in Deutschland."

Sicher, die sind ja 100% vergleichbar mit Parlamentswahlen.

"Aber bei den bösen, bösen undemokratischen Nordkoreanern regt sich die ganze Demokratenmeute hierzulande auf.

Was für eine Farce!"

Für Sie sind es liebe, demokratische Nordkoreaner?

Wie so oft hat man die Wahl

und öfter auch bei Angeboten, die man nicht ablehnen kann. Hauptsache es wird gut verpackt.

@mikethecat 11:38

Selbst die Sozialwahl ist noch demokratischer als jede Wahl in Nordkorea. Aber es war ja klar, dass irgendjemand kommen wird um gegen unser achso böses System in Deutschland zu stänkern. Ich glaube auch nicht, dass man Besuch bekommt wenn man bei einer Sozialwahl nicht abstimmt. Der Vergleich ist völlig absurd und daneben

Die möchte Machtdemonstration

Es ist eine Machtdemonstration, wenn man derart offen lügen und diese Lüge noch so präsentieren kann, als wäre es keine, dabei wissend, dass jeder um die Lüge weiß.
Das ist so ein "Seht her, so machtvoll bin ich, dass ich euch folgenlos verar....en kann und ihr könnt das nicht mal feststellen, da ihr sonst einen Kopf kürzer seid".

@ mikethecat - Anarchie-Verweigerer

Die Demokratie ist dem Nordkoreaner sein Tod?

Und was verstehen Sie unter Demokraten-Meute? Sind das Anarchie-Verweigerer?
Lustig ist Ihr Kommentar auf jeden Fall.

Wahlbetrug

Hat die UNO schon Wahlüberwacher gesandt um eventuellen Wahlbetrug zu verhindern?

re Wir Sofa-Revoluzzer: Glückwünsche

>>Glaubt man sich eigentlich selbst?
Ich kann nicht fassen, dass dieses Regime zu glauben scheint, irgend jemand im Rest der Welt könnte diese "Wahl" ernst nehmen.<<

Man muss gar nicht an sich selbst glauben. Es reicht, wenn Andere an einen glauben wollen.

Sie werden überrascht sein, wie schnell und von wem übermorgen die Glückwünsche eingehen werden.
Und wie schnell dann wieder von „legitimer Regierung“ gesprochen wird.
Und das es bei „uns“ doch „im Prinzip genauso“ sei.
Und das es doch die Entscheidung des jeweiligen „Volkes“ sei, welches politische System dort gerade gilt.
Und das „wir“ uns nicht in die „inneren Angelegenheiten“ „einmischen“ sollten.

und, und, und...

Und genau deshalb werden solche Farcen ganz bewusst und ernsthaft veranstaltet.

@Wahlfälschung 11:52 von DerGolem

"Auf jeden Fall kann man mit diesem System keine Wahlfälschung betreiben. "

Auch da liegen Sie falsch.
Ist nämlich schon mal passiert.
Als man in nämlich in einem vergleichbaren System mal die wenigen Verweigerer
aus der Statistik haben wollte und das amtliche Endergebnis
kurzzeitig 100,2% Zustimmung auswies.

Suche Ihnen gerne den Link von vor paar Jahren heraus.
Und die Moral von der Geschicht:
selbst in der 'Volksdemokratie' traut man den Wahlen nicht ;)

Danke für den Einblick

Schön, das die Tagesschau uns diesen wertvollen Einblick in die sozialistisch geprägte Polit-Kultur Nordkoreas gewährt. Da sieht man mal dass es auch anders geht als im immer gleichen Demokratie-Europa!!! Es gibt also pro Bezirk nur 1 Kandidaten. Und wer, liebe Tagesschau stellt den zu welchen Konditionen auf? Wie kommt man auf die Kandidatenliste für das Koreanische Parlament? Und wer bitte ist die "Staatsführung"? Gibt es auch Gründe das nur wenige Kandidaten erneut kandidieren? Ist das K. Parlament ein arbeitendes Parlament? Also beim nächsten mal bitte mehr Hinergrundinfos und Erklärungen zur Grundlegenden K. Denk- und Handlungsweise.

Gibt es Nein-Stimmen?

Können die Nordkoreaner auch mit Nein abstimmen?
Bei den Volkskammerwahlen in der DDR konnte man ja mit Nein stimmen und die Einheitsliste ablehnen. Genutzt hat das nichts, da es nachher doch nicht richtig ausgezählt bzw. veröffentlicht wurde.

Unterstützer von Diktaturen

12:38 von teachers voice

"Sie werden überrascht sein, wie schnell und von wem übermorgen die Glückwünsche eingehen werden.
Und wie schnell dann wieder von „legitimer Regierung“ gesprochen wird.
Und das es bei „uns“ doch „im Prinzip genauso“ sei.
Und das es doch die Entscheidung des jeweiligen „Volkes“ sei, welches politische System dort gerade gilt.
Und das „wir“ uns nicht in die „inneren Angelegenheiten“ „einmischen“ sollten.

und, und, und..."

Das Argumentationssystem der Diktatur-Unterstützer in Deutschland sehr gut auf den Punkt gebracht.
Danke.

@ was weiß ich

Und wer bitte ist die "Staatsführung"?

Haben Sie die Berichterstattung nicht verfolgt? Kim Jong Un.


Ist das K. Parlament ein arbeitendes Parlament?

Wohl kaum. Es darf keine Gesetze und keinen Haushalt beschließen. Das macht der Kim. Außerdem hat es keine Ausschüsse und trifft sich nur zwei Mal im Jahr zum Abnicken und Klatschen.

Entmündigt und belogen

@ Russland Deutscher:
Genutzt hat das nichts, da es nachher doch nicht richtig ausgezählt bzw. veröffentlicht wurde.

Ich weiß, dass meine Eltern bei der Volkskammerwahl immer mit Nein gestimmt haben. Im offiziellen Ergebnis des Wahlbezirk waren es dann doch immer 100 Prozent Ja-Stimmen.

Faire Wahl

Ich wünsche allen Koreanern ein wiedervereinigtes Vaterland und faire Wahlen mit Parteien, die alle politischen Ansichten und gesellschaftlichen Strömungen vertreten dürfen.

"In jedem Wahlkreis gibt es nur einen Kandidaten."

Wie wird dieser Kandidat aufgestellt?

Da kommen ja anscheinend immer wieder neue Leute ran, denn:

"ist ein Sitz im Parlament in der Regel keine längerfristige Einrichtung: Nur etwa die Hälfte der Abgeordneten hat bei der vorigen Wahl 2014 zum wiederholten Mal kandidiert"

Ist die Wahl geheim?

Obwohl der TS-Artikel schreibt: "Praktisch haben sie aber keine Wahl.", steht nichts davon, daß die Person bei der Wahl überwacht würde oder daß die Wahl nicht geheim sei. Ich gehe daher davon aus, daß es sich um eine geheime Wahl handelt.

Insgesamt finde ich den TS-Artikel tendenziös geschrieben. In einer Vorversion wurde von der TS noch bösartig gesagt: "Wer kein Kreuzchen macht, wird zu Hause besucht".

Das hat die TS heimlich geändert. Tatsache ist, daß es viele Länder mit Wahlpflicht gibt. Und es ist löblich, daß verhinderten oder kranken Bürgern die Möglichkeit gegeben wird, trotzdem zu wählen.

@ WasWeissIch1

Schön, das die Tagesschau uns diesen wertvollen Einblick in die sozialistisch geprägte Polit-Kultur Nordkoreas gewährt. Da sieht man mal dass es auch anders geht als im immer gleichen Demokratie-Europa!!

Vielleicht können Sie ja nach Nordkorea auswandern. Tauschpartner finden sich sicherlich millionenfach.

@Artist22

Ich stimme ihrem Kommentar hundertkommazweiprozentig zu!

13:34 von Dana

Ja, es ist einfach sich Fragen zum Artikel stellen, noch einfacher wäre es gewesen sich selber zu informieren. Wikipedia hat auf der Startseite sogar zum entsprechenden Artikel verlinkt. Da finden Sie noch mehr Antworten zum Wahlsystem in NK.
Hätte mit Sicherheit nicht so lange gedauert, wie den Kommentar zu schreiben.

Aber man kann sich ja so einfach an den ÖR Medien reiben und ihnen unterschwellig schlechte Berichterstattung und einseitige Meinungsmache vorwerfen.

Ist wahrscheinlich am allereinfachsten

@Heinz Gunslinger

"Ja, es ist einfach sich Fragen zum Artikel stellen, noch einfacher wäre es gewesen sich selber zu informieren."

Dafür lese ich Tagesschau. Dafür zahle ich meine Gebühren.

In Nordkorea tut man alles,

In Nordkorea tut man alles, um die Idee eines Sozialismus bzw. Kommunismus zu diskreditieren. Merkwürdig, dass sich nicht gerade die "linken" Parteien dagegen verwahren.

Leider

Leider hatte Mich.Arthur damals nicht Atomwaffen einsetzen dürfen.Wäre vielleicht für die weitere Entwicklung des Planeten das Beste gewesen.

@ Dana

Obwohl der TS-Artikel schreibt: "Praktisch haben sie aber keine Wahl.", steht nichts davon, daß die Person bei der Wahl überwacht würde oder daß die Wahl nicht geheim sei. Ich gehe daher davon aus, daß es sich um eine geheime Wahl handelt.

In Nordkorea ist alles überwacht, also vermutlich auch der Gang in die Wahlkabine. Ich verstehe aber nicht, warum das für Sie so wichtig ist. Es gibt nur einen Kandidaten zur Auswahl und bei den bisherigen Wahlen war die Zustimmung laut Bekanntgabe der Regierung immer genau 100 Prozent.

Bei einem Kandidaten fällt

Bei einem Kandidaten fällt die "Wahl" sicher nicht schwer.

Wenn das ganze nicht so traurig wäre, gäbe es eine phantastische Komödie her.

@ zyklop

In Nordkorea tut man alles, um die Idee eines Sozialismus bzw. Kommunismus zu diskreditieren.

Wieso diskreditieren?
Nordkorea ist doch geradezu der Prototyp des Kommunismus, das Musterbeispiel.

@ nelumbo

Ich stimme ihrem Kommentar hundertkommazweiprozentig zu!

Das ist sogar etwas mehr als das kommunistische Regime in Nordkorea verlangt.

@ Dana

Ich stelle mal die Fragen, die der Artikel vernachlässigt. ... Wie wird dieser Kandidat aufgestellt?

Örtliche Parteikader schlagen üblicherweise linientreue Funktionäre vor und die Staatsführung segnet den Vorschlag ab oder ändert ihn.
In der DDR war das ZK des Politbüros zuständig, wie die Machkaste von Nordkorea heißt, weiß ich nicht.

Wichtige Berichterstattung

Donald Trump hat Kim durch seine Treffen so aufgewertet, das man schon Verteidigungen für Kim in diesem Forum lesen konnte.

Die schiere Präsenz in den Medien reicht aus, um manche glauben zu machen, dass Kim kein schlechter Mensch sein könne und Berichte über nordkoreanische Menschenrechtsverletzungen Fake News seien.

"Wahl" ohne zu wählen

In jedem Wahlkreis gibt es nur einen Kandidaten. Alle Erwachsenen müssen wählen.
Zwischen wem kann man denn auswählen, wenn es nur einen Kandidaten gibt? So etwas als "Wahl" zu bezeichnen, ist eine Frechheit. Mir fällt aber keine Vokabel ein, die ich stattdessen benutzen könnte, vielleicht "zwangsweise Zustimmung".

Transparenz

Man kann den Wahlmodus kritisieren, aber immerhin scheint die Einrichtung des Parlaments für eine gewisse Transparenz der Entscheidungen der Staatsführung zu sorgen. Das ist schon Mal mehr als in einer absoluten Diktatur.

Sinnlos

überhaupt "Wahlen" abzuhalten - reine Alibiübung, abnicken durch die Bevölkerung,

@Görlitzer Görl

Danke für den Ratschlag. Leider dürfte es schwer werden, meiner Ivorischen Frau und meinen Kindern, mit denen ich an der Cote d'Ivoire lebe, zu verklickern das wir nach Nordkorea auswandern. Die will wie "millionen andere" lieber nach Europa. Wobei es mir hier in CI trotz mangelnder Demokratie und so ganz ohne europäischen Moralvorstellungen in der Politik trotzdem sehr gut gefällt. Ausser wenn die UN mit den Franzosen meinen sie müssen sich in alles einmischen(Rebellen finanzieren/RegimeChange). Dann gibts Embargos und Krieg!!! Aber genau das wünschen Sie sich für "die armen" Nordkoreaner, oder???

@Görlitzer Görl

"In Nordkorea ist alles überwacht, also vermutlich auch der Gang in die Wahlkabine."

Ja, jeder der den TS-Artikel liest, würde das aufgrund des Tones im Artikel tatsächlich vermuten.

Leider weiß es anscheinend niemand, und auch Sie vermuten nur.

@Görlitzer Görl

"Örtliche Parteikader schlagen üblicherweise linientreue Funktionäre vor und die Staatsführung segnet den Vorschlag ab oder ändert ihn. In der DDR war das ZK des Politbüros zuständig, wie die Machkaste von Nordkorea heißt, weiß ich nicht."

Es scheint, als würden Sie direkt von den "üblichen Zuständen in der DDR" (die Sie offensichtlich kennen) auf andere Länder (die Sie offensichtlich nicht kennen) extrapolieren.

Das ist zwar lieb gemeint, hat aber mit Wissen und Information nichts zu tun.

Mich würden dagegen echte Informationen interessieren, nicht nur Mutmaßungen.

Unlogisch....

die Wähler können zwar theoretisch zwischen "ja" und "nein" entscheiden. Praktisch haben sie aber keine Wahl. Das zeigen die Ergebnisse der Abstimmung von 2014. Damals erhielten die Kandidaten eine 100-prozentige Zustimmung.

Das ist unlogisch. Wenn geheim in Wahlkabinen abgestimmt wird (die ja sogar im Notfall bis ins Haus gebracht werden, wenn jemand nicht zum Wahlbüro gehen kann), und wenn man jederzeit "ja" oder "nein" stimmen kann, dann zeigt ein Ergebnis von 100% Zustimmung doch nicht, daß die Leute "praktisch keine Wahl haben" als "ja" zu stimmen.

Die Tagesschau behauptet hier, ohne es irgendwie logisch zu begründen, daß die Leute gezwungen würden, mit "ja" zu stimmen. Wie und von wem werden sie dazu gezwungen?

Hier fehlt etwas im Narrativ.

Darstellung: