Ihre Meinung zu: Politischer Aschermittwoch: Austeilen im Bierzelt

6. März 2019 - 16:07 Uhr

Schwarz-Grün, Söders Kleiderwahl und der Karnevalsauftritt der CDU-Chefin: Das waren einige der Themen beim Politischen Aschermittwoch. Zur Europawahl hatten alle Parteien etwas zu sagen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.8
Durchschnitt: 1.8 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Am peinlichsten war die Rede von Meuthen

Dem war die Gürtellinie über die Ohren gerutscht und brachte lediglich übelste Diffamierungen und alternative Fakten kunt.

Ich wünschte mir...

...unser „Verkehrsminister“ würde sich mal mit Sinn und Verstand auf seine Arbeit konzentrieren, anstatt sich als Oberlehrer aufzuspielen, wenn unserer Jugend politische Arbeit und Aktivität freitags wichtiger ist, als Zeichnen und Religion. Würde er seinen Job verantwortungsvoll ausführen, dann bräuchte es keine Demonstrationen. „Gehen Sie endlich an die Arbeit, „Minister“ Scheuer!“

Wohltaten statt Taten für die Zukunft

"Die Regierung in Berlin kritisierte sie als "fleischgewordenen Stillstand". In der letzten Amtszeit von Kanzlerin Angela Merkel regiere die Koalition nicht, "sondern simuliert Regieren". Union und SPD gäben Geld "mit beiden Händen" für immer neue Wohltaten aus"

Das ist leider war, was hier von der FDP kommt. Ein Beispiel:

Bis 2025 will die Bundesregierung 3 Milliarden für die Förderung von KI-Technologien in D ausgeben. China wird im gleichen Zeitraum vermutlich über 100 Milliarden dafür aufwenden. Dabei wäre in D das Geld durchaus vorhanden. Siehe zum Beispiel die unsinnige "Rente mit 63". Die alleine wird uns alle bis 2025 ca. 40 bis 50 Milliarden kosten (Rentenzahlungen, fehlende Steuern+Sozialabgaben). Anstatt in die Zukunft zu investieren, wird das Geld jetzt verfrühstückt zum doppelten Nachteil der jüngeren Generationen. Zum einen müssen diese dies jetzt bezahlen und zum anderen fehlen in Deutschland Zukunftstechnologien, die später für Arbeit und Wohlstand sorgen.

@ petedelete

"wenn unserer Jugend politische Arbeit und Aktivität freitags wichtiger ist, als Zeichnen und Religion. "

Zeichnen und Religion? Meine eigene Schulzeit liegt schon 40 Jahre zurück, und ich hatte nie Kinder. Aber ich glaube kaum, dass Oberstufenschüler heutzutage ihren Schwerpunkt auf Nebenfächer legen. Und politische Arbeit und Aktivität sehe ich bei "unserer Jugend" (gehören die uns?) allemal lieber.

Daß immer noch auf der

Daß immer noch auf der Karnevalsrede von AKK herumgehackt wird, ist ganz einfach lächerlich.
Wir werden langsam aber sicher ein Land der Verbote und Vorschriften.

tut er doch

Er sichert sich seinen künftigen Posten im Vorstand von VW/Audi/Daimler. Sicher kann er bald zwischen allen Dreien auswählen wer ihm mehr bietet.

Rechtfertigt aber keineswegs die Demonstrationen freitags. Man kann auch Samstag und Sonntag demonstrieren, würde aber wohl keiner hingehen.

Die kabarettistischen Beiträge auf CDU/FDP/AfD-Veranstaltungen kann man lustig finden, muß man nicht, was die anderen drei angeht, kommt das was ich erwartet hatte.
Empörungstiraden ganz viel, Programmpunkte mit wichtigen und sinnvollen Themen ganz wenig, Stock im Hintern ganz tief und quer.

Statt sich......

nach eigenem Gusto einen Redner oder Beitrag zum "politischen Aschermittwoch" auszusuchen, sollte man sich nicht besser die Frage stellen, warum die Medien fast marktschreierisch darüber berichten? Über "was" berichten sie überhaupt? Seit Einführung der political correctness sind die Beiträge aller Parteien zum "politischen Aschermittwoch" obsolet, geworden und nur noch weichgespülte Sprüche! Die Aussagekraft unterscheidet sich nicht mehr von Wahlk(r)ampfreden und nur noch die treuesten, eingefleischten Parteigänger finden das bierselig-lustig!

15:28 von Karl Klammer

Sie haben Recht, einfach nur peinlich

So darf sich nach dem närrischen Treiben

jeder noch mal mehr oder weniger gekonnt aufplustern.

Zur Wahl

können die Parteien sicher sagen was Sie wollen, die die wirklich wählen gehen wissen jetzt schon wen Sie wählen.
Und das jeder sich über jeden aufregt, ist auch nicht neu, unser Sprachgebrauch hat sich wegen Political Correctness doch völlig verändert. Neuster Artikel dazu ist der mit den Indianerkostüm in der Kita.
Verstehen muss das wohl niemand mehr.

Da lob ich mir die

Da lob ich mir die Grundbedeutung von "Fastenzeit": Worauf kann ich verzichten, um frei zu bleiben oder zu sein? Auf bierselige Politikergaudi mit mehr oder weniger misslungenen derben Sprüchen kann ich schon lange verzichten - erst recht, wenn dabei schon vor dem Aschermittwoch so etwas rauskommt wie bei AKK. Politiker*innen und Bütt verträgt sich weder an Karneval noch am Aschermittwoch gut.

@ hembo, um 16:32

Gebe ich Ihnen recht.
Wir sind vor allem aber auch ein Land der Humorlosen und Korinthenkacker.

Und natürlich erhoffen sich die Kritiker aus den Reihen der Aschermittwochsredner durch ihre zur Schau gestellte Entrüstung Pluspunkte für ihre Partei; da nimmt man doch solch eine Gelegenheit mit Genugtuung wahr.

Austeilen?

Kindergarten ist das!
Unsere Politiker sollten lieber die Probleme unseres Landes angehen als so zu tun als wären sie besser als der andere.
Ich finde diese Art Veranstaltung lächerlich.

Darstellung: