Ihre Meinung zu: Bahn kann 733 Lokführer-Stellen nicht besetzen

23. Februar 2019 - 22:26 Uhr

Die Deutsche Bahn kann in diesem Jahr 733 Lokführer-Stellen nicht besetzen. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf eine Auskunft der Bundesregierung. Laut Lokführer-Gewerkschaft ist die Zahl jedoch viel höher.

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Kommentare

Bahn kann 733 Lokführer-Stellen nicht besetzen

Das wird vermutlich auch künftig schwierig bleiben. Wer wird als junger Mensch einen Beruf erlernen wollen, der vielleicht schon in zwanzig Jahren (oder früher) mit hoher Wahrscheinlichkeit überflüssig ist? Aber wer weiß schon, welche Berufe dann gefragt sind. Vielleicht muss man die auszubildenden Lokführer schon von vornherein so schulen, dass sie später in der Lage sind auch in irgendwelchen digitalen Überwachungzentralen der Bahn arbeiten können.

Die...

Deutsche Bahn wurde unter Herrn Medorn auf Börsenkurs getrimmt. Koste was da komme. Dann das DB Schenker Disaster. Jetzt ist das Gejaule groß es fehlt an Allem. Die Vernachlässigung des Streckennetzes in die Breite es war nur die ICE Schnellfahrstrecken wichtig und das Stuttgart 21 Projekt. Das Personal würde auf Kante genäht. Von den ganzen Verspätungen ganz zu schweigen.

Die Bahn muss den Beruf

des Lokführers nur attraktiverer machen und mit höherer Besoldung versehen, dann werden jungen Menschen auch sich für diesen Beruf entscheiden können. Der Lokführer ist auch durch die voll Automatisierung immer noch der jenige der ,wenn die Technik einmal versagt, dann eingreifen muß.So ist es auch bei den Piloten.Auch dort geht es voll automatisch. Aber ein Pilot sitzt immer im Cockpit .

Milliardengrab

Personalmangel ist ein Ergebnis von exzessiven Stellenstreichungen. Zum Wohle der Geschäftsführer.Die haben alles nur keine Ahnung vom Geschäftsbetrieb Der Pfusch den die Privatisierung der Bahn den Steuerzahler noch Kosten wird,ist aber nichts im Vergleich zu den Kosten den die Privatisierungen von Wasser,Strom und Gas den Steuerzahler noch Kosten werden.Aber Hauptsache all die Geschäftsführer der einstmals kommunalen und Bundeseigenen Betriebe haben sich die Taschen schön vollgestopft.Wen es interessiert kann ja Mal bei den eigenen Stadtwerken sich erkundigen.

@21:52 Anna-Elisabeth

Es wird wohl nicht so sehr an der Notwendigkeit liegen, auch die Bahn in die digitalisierte Zukunft zu führen, sondern eher an einer mangelnden zukunftsorientierten und bedarfsgerechten Personalgewinnung und -entwicklung, die hinter fragwürdigen kurzfristigen Renditestrategien zurückstehen musste.
P.S.: Kurz zu Ihrer Anschuldigung im anderen Tweet: Häme liegt mir fern, Satire nicht, wenn es um eine indirekte Kommentierung inhaltsleerer Textbausteine geht.

Wie (fast) alle Arbeitgeber in Deutschland...

...will auch die Bahn im Inland Geld verdienen, aber das Personal nach EU-/osteuropäischen Maßstäben bezahlen (siehe auch die Berichterstattung zu Paketdienstleistern heute). Oder gleich alles in Billiglohnländer auslagern. Leider sind die Chefs ganz simpel zu arrogant, um zu akzeptieren, dass keiner, der Mindestlohn verdient, Champagner und Kaviar kauft.
Sich dann aber wundern, wenn man keine Leute findet oder der Umsatz sinkt...

23:11 von andererseits

"Es wird wohl nicht so sehr an der Notwendigkeit liegen, auch die Bahn in die digitalisierte Zukunft zu führen, sondern eher an einer mangelnden zukunftsorientierten und bedarfsgerechten Personalgewinnung und -entwicklung, die hinter fragwürdigen kurzfristigen Renditestrategien zurückstehen musste."

Da haben Sie ohne Zweifel recht. Ich hatte jetzt nur an die künftige Entwicklung gedacht.

Zu Ihrem PS: Auch wenn manche Mitmenschen nur Kopfschütteln erzeugen, tun sie mir auch manchmal irgendwie leid. Ich hatte es neulich schon einmal geschrieben: Mein Freund hatte immer gesagt: "Sei einfach froh, dass Du nicht so bist." Ich bemühe mich, diesen Rat zu verinnerlichen und reagiere dann nicht.

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