Kommentare

Gespannte Lage an Venezuelas ... ein ungesundes Klima ...

das mit der gesellschaftlichen Spaltung scheint wirklich überall um sich zu greifen.
Um auf die verschiedenen Beiträge zum Thema kurz einzugehen... Natürlich sollte keine Regierung ihre eigenen Leute zu Geiseln nehmen - das hat was von Staatsterrorismus, auch wenn es gut gemeint ist.
Wenn es die Sanktionen sind, die die Lage hervorrufen, so sind die "Sanktionierer" auch nicht besser als die üblichen Erpresser, denn natürlich sollten auch die kein ganzes Volk einer fragwürdigen Politik wegen knechten (in Südamerika nicht und im Iran genau so wenig).
Wenn das Öl das wirkliche Movens der Sanktionitis ist sollte man versuchen über Bündnisse mit den anderen Südamerikanischen Staaten aus der Situation zu kommen, alle südamerikanischen Staaten müssen ein naturgegebenes Interesse haben, fremdbestimmende und zudringliche Kapitale von Außerhalb so weit als möglich fern zu halten. Alles andere schränkt die Handlungsfreiheit aller nur weiter ein.

Maduro muss weg

Amerikanische, brasilianische Hilfsgüter und die anderer Länder würden schon helfen. Damit wächst der Druck auf Maduro. Warum aber enstand die Not? Das Embargo ist doch einer der Ursachen. Es trifft doch nicht Maduro und seine Anhänger. Es triffft die Bevölkerung und die ärmsten in diesem Land. Glaubt einer, dass die Regierenden mit ihren Anhängern Not leiden? Das ist doch bewußt gesteuert, um das Volk auf die Straße zu treiben. So wurden und werden Regierungen gestürzt. Es ist nicht zu leugnen, dass eine unfähige Regierung die Not mit verursacht hat.

Gummigeschosse und Tränengas

Gummigeschosse und Tränengas sind die Mittel, die die Polizei gegen Demonstranten Einsetzt. Man siehe Stuttgart21 und gegenwärtig die Gelbwestenproteste in Frankreich.
MfG

Wir ,,,

... sollten das Völkerrecht achten und uns aus dem innervenezolanischen Konflikt heraushalten.

Wenigstens dies könnten wir aus dem Einmischen in die Länder Irak, Libyen und Syrien gelernt haben!

Absurdität

In einem von Bürgerkreig gebeutelten Land findet ein LiveAid Benefizkonzert statt. Aber nicht wie damals für die Hungernden in Äthiopien, sondern für die Hungernden in einem der erdölreichsten Ländern der Welt.

So eine Absurdität ist wirklich möglich. Sozialismus macht es möglich. Was für eine menschenverachtende Ideologie.

Nur Fakes und Halbwahrheiten

Vorab, werte Moderation. Während ich das schreibe, läuft am PC der Livestream von der Brücke, die auch gerade im TV zu sehen ist. Da stimmt aber auch NICHTS mit der Realität überein. Das beginnt schon damit:
"Das Militär setzte an der Grenze zu Kolumbien Tränengas ein."
Wie würde denn die Aufschrift auf den Uniformen "Policia National" zu verstehen sein? Militär?
Und wer seit ca 4 Stunden das Verhalten der Polizei sieht, kann nur den Hut vor dem Langmut ziehen. Aber DAS würde deutschen Journalisten nie in den Sinn kommen. Das wäre in etwa so, als würde man der Polizei hierzulande zurufen, Hände weg vom Schwarzen Block. Die "Demonstranten" kommen doch schon von kolumbianischer Seite mit Rucksäcken voller Wurfgeschosse. Die kolumbianische Polizei steht tatanlos daneben, und als Krönung, zwischen den Polizisten ein US-Soldat in Kampfausrüstung. Sollten Ihre Korrespondenten vor Ort DAS nicht sehen? Die Welt kann es, verehrte ARD!

Schon komisch.

Man könnte meinen Venezuela wäre erst seit dem Auftauchen von Guaidó auf Hilfsgüter angewiesen. Offenbar gabs vorher gar keine Not oder Spendenbereitschaft? Woher diese plötzliche Hilfsbereitschaft.

Übrigens...

...was soll uns eigentlich das Bild im Kopf sagen?
In der Realität haben diese jungen Leute Rucksäcke voller Steine, Absperrgitter, Sitzbänke und Wandteile von Kontrollhäuschen, hinder denen sie sich der obigen Polizeiabsperrung nähern.. Sundenlang hat sich diese Polizei lediglich mit Gaskartuschen gegen ein Überrennen gewehrt. Was bitte schön, will uns die Redaktion also mit solchen Jesusposen sagen? Friedfertige Demonstranten?
Wer mal morgen bei meinem Nachbarn, einem Berliner Polizisten, dessen Meinung zu solchen Verherrlichungen von Gewalt gegen Polizisten einholen.

Es ist wirklich unfassbar!

Im Jemen, wo nachweislich seit Jahren Teile der Zivilbevölkerung wirklich und zwar nachweislich wirklich an Hunger und Unterernährung leiden und sterben und somit eine wirkliche humanitäre Katastrophe herrscht, hat(te) Saudi Arabien, der Verbündete der USA und Westeuropas Häfen für Hilfslieferungen blockiert. Wieso setzten sich die USA und die EU-Länder zusammen mit den Medien sich dort nicht vehement für den Schutz und die Notversorgung der Notleidenden ein? Wieso dort nicht? Wieso? Weshalb?

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