Kommentare

da kann man dann voller freude rufen,

auf, auf genossen/ene vorwärts zur sonne

LINKE völlig zerstritten

Die LINKE ist eine völlig zerstrittene Partei und damit nicht regierungsfähig. Heute mehr denn je. Und die EU-Politik der LINKEN ist auch sehr einfach: Deutschland soll zahlen, die anderen sollen geschont werden.

Da diese Politik bei der deutschen Bevölkerung auf Ablehnung stößt und nicht verstanden wird, hat sich auch keiner der bekannten LINKEN für das EU-Parlament nominieren lassen. Am Ende hat man die Kurdin Özlem Alev Demirel gefunden, die kaum jemand kennt.

Die Katze im Sack

Eine nicht gewählte Kommission, die in der EU das Sagen hat, kann man nicht gutheißen und weitere Umverteilung von unten nach oben mit horrenden Kosten für Aufrüstung (NATO+PESCO) ist auch keine gute Wahl.
Ein anderes Europa ist möglich und dringend nötig! KEIN WEITER-SO! Und - die EU ist übrigens nicht Europa.

um 16:35 von Karl Napf

>>
da kann man dann voller freude rufen,

auf, auf genossen/ene vorwärts zur sonne
<<

Und wenn man nichts zu sagen weiß,
dann schreibt man schon mal einen ...
Satz ohne jeden Themenbezug.

Schaffen die nicht.

Ich bin selbst für den Erhalt der EU und eine Reform derselben, aber einer so fundamental zerstrittenen Partei kann ich das nicht zutrauen. Auch der alte Hut von wegen "Militarisierung" geht mir auf die Nerven. Wir haben das Militärwesen schleppen lassen, weil wir frei nach Fukuyama dachten, jetzt komme das Ende der Geschichte. Stattdessen kam Putin.

Ich kenne so viele sehr intelligente Linke persönlich, die ich sofort in der Bundespolitik sehen wollen würde (übrigens auch gute Kenner von Verteidigungspolitik, die keineswegs so sehr nach Abrüstung schreien), aber wenn ich mir den Krampf ansehe, den die Partei offiziell abliefert, kommt mir das Gruseln.

Die Linken

mal wieder, EU ist gut, ist schlècht, ist ein bisschen oder ist vielleicht. Da kann sich dann jeder etwas aussuchen, da die Partei immer recht hat.

Nur naiv oder was sonst?

Es ist unglaublich naiv, einen "Neustart" der EU zu fordern. Glaubt die Linkspartei damit angesichts rechter Populisten in Ungarn, Polen, Frankreich, Italien oder Österreich auch nur einen Blumentopf zu gewinnen?

Linke spielen in Europa zur Zeit bestenfalls eine untergeordnete Rolle. Und in Deutschland bringt sie dieser Kokolores auch nicht von Platz 6 weg.

Mit knapper Mehrheit ...

... siegt in der Linkspartei die Unvernunft vor dem Pragmatismus. Aber selbst auf diesen linken Pragmatismus kann das Land gerne verzichten.

Linken-Parteitag:"Neustart" der EU gefordert....

Die Linken nahmen,die ursprüngliche richtige Einschätzung der EU,zurück.Sie biedern sich beim Mainstream an.
Die EU als soziales Projekt,sie gibt es nicht.Jugendarbeitslosigkeit,vor allem in Südeuropa-ein Ergebnis der Exportüberschüsse hier und der Austeritätsauflagen Brüssels.
Und Friedensprojekt ? Was ist dann Pesco und der Ruf nach einer EU-Armee ?

Wenn auch andere Linksparteien in Europa Positionen ähnlich der deutschen Linken übernehmen würden,dann würden sie sich ins ins aus schießen,weil sie dann nicht die Interessen ihrer Bevölkerungen vertreten.

Wenn die eu etwas nicht

Wenn die eu etwas nicht braucht, ist das linke Politik, knapp am Sozialismus.
Das hat bis jetzt weltweit nur knatsch gegeben. Und es hat kaum ein sozialistisches land überlebt.
Das könnten die Linken mal zur Kenntnis nehmen.

Neuordnung der EU

16:35 von Karl Napf ZITAT "
"vorwärts zur sonne"Zitat Ende
Sie haben da einen Frevel begangen, das Sozialdemokraten Parteitags Lied den "Linken" zu unterschieben. Aber Sie beweisen ja in vielen Kommentaren Ihre Unwissenheit.
Die Linken haben Recht, die EU steckt in der Sackgasse. Die EU ist ein Konstrukt des Kapitals der Banken der Konzerne. Und wird niemals mit anderen Diktaturen konkurieren können. Die Bürger bemerken die Ebbe im Portmonai in der Justiz und auf dem Arbeitsmarkt. Nun wurde auch die Bildung dem Kapital geopfert.

...ja, ja die LINKE fordert

...ja, ja die LINKE fordert mit ihren 8% bundeesweit...

Die Partei, die Partei, ...

... die liegt diesmal falsch.
(Ich bitte systembedingt, sich die Melodie dazu selbst vorzustellen.)

Linke EU-Kritik nötig

Es braucht eine intelligente, linke EU-Kritik, wie sie etwa Fabio De Masi formuliert. Andernfalls gäbe es in Deutschland an EU-Kritik nur das regressive deutschnationale Herumgejammer ("Deutschland soll wieder zahlen, buhuhuuh").

In Frankreich macht es "La France Insoumise" vor. Man kann sich da ruhig was abschauen.

Zum Glück ist der Antrag mit der "europäischen Republik" gescheitert, denn das wäre nicht pragmatisch, sondern weltfremd.

Die Linke sollte nicht den Grünen Konkurrenz machen, sondern lieber Nichtwähler zu gewinnen versuchen. Das geht aber nicht mit Kuschelkurs gegenüber der EU.

Internationalismus bedeutet nicht, den Nationalstaat abzubauen, um sich dann vom transnational organisierten Großkapital regieren zu lassen. Sondern progressive Kräfte dort zu unterstützen, wo sie sich in ihrem staatlichen Rahmen gegen die - auch - von der EU repräsentierten Kapitalinteressen zur Wehr setzen.

Fabio De Masi, Sahra Wagenknecht u.a. haben es verstanden.

@ Bernd Kevesligeti

... dann würden sie sich ins ins aus schießen,weil sie dann nicht die Interessen ihrer Bevölkerungen vertreten.

Sie vertreten in Deutschland die Interessen von etwa 7 bis 8 Prozent der Bevölkerung. Was wollen Sie mehr?

Gefangen in der Ideologie

Es gibt in der Politik zwei Pole:
Die Ideologie und den Pragmatismus.
Leider ist die Linke völlig im Gefängnis der Ideologie verortet, ähnlich der EU oder auch großer Teile der Bundesregierung.

Ideologie hat nie den Menschen gedient und nur Unheil gebracht. Insofern wünsche ich der Linken mehr Pragmatismus, denn den braucht Deutschland und ein freies Europa auch von Links.

@ Klausewitz

...ja, ja die LINKE fordert ...ja, ja die LINKE fordert mit ihren 8% bundeesweit...

Da darf die AfD zur Zeit tatsächlich etwas mehr fordern. Aber nur etwas mehr.

Intelligent? Naja

@ Severin:
Es braucht eine intelligente, linke EU-Kritik

Danke nein, das ist glaube ich Geschmackssache. Laut Artikel sind die beiden Eigenschaften im Moment auch nicht unbedingt kompatibel.

Das Problem ist, dass immer

Das Problem ist, dass immer superschlauberger das eine extrem mit anderen extremen beseitigen will.
Das System der brd bis 1991 war das beste, das wir bisher hatten. Warum steht das nicht mehr zur Disposition? Wir haben nur noch die Wahl zwischen Kapitalismus und Sozialismus.

Thematische Ausrichtung

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Tja,

was soll ich wählen?
Mit diesem Kurs entfernt sich die Linkspartei immer weiter von den ostdeutschen Wählern, die sie über Jahre hinweg am politischne Leben erhalten haben.
Ich möchte zwar eine antikapitalistische Partei wählen, aber nicht mit der Kipping-/Rixinger-Ausrichtung.
Und einer Kandidatin Demirel werde ich meine Stimme nicht geben. Den Grund kann ich hier nicht erörtern.

re von Oberstudienrat

7 bis 8 Prozent,daß sind die Wähler der hiesigen Linkspartei.
Aber darum ging es in dem Kommentar nicht.
Würden die Linksparteien in den anderen Ländern ähnlich anpasserische EU-Positionen vertreten wie die deutsche Partei,dann würden sie einen Abwärtstrend erleben.

Am 23. Februar 2019 um 17:08 von Oberstudienrat

Zitat:
"...Mit knapper Mehrheit ...
... siegt in der Linkspartei die Unvernunft vor dem Pragmatismus. Aber selbst auf diesen linken Pragmatismus kann das Land gerne verzichten..."

Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter.

Eine Lanze für die Linken

@ sagen:
Und einer Kandidatin Demirel werde ich meine Stimme nicht geben. Den Grund kann ich hier nicht erörtern.

Zwar habe ich mit der Linkspartei nix am Hut, aber diesen Grund kann ich nicht akzeptieren. Von Demirel als Person halte ich eigentlich schon einiges.

Die LINKE ist gerichtlich anerkannter, offizieller(!!)..

Rechtsnachfolger der alten SED!

Vergessen aber erstaunlich viele Leute immer wieder!

So stimmt´s

Die Linke vertritt Positionen, die bei den heutigen Eliten auf Ablehnung stösst, so stimmt es. Gestritten wird in jeder Partei. Völlige Anpassung an erwünschten Mehrheiten und Politiker, die sich wie Fähnchen im Wind drehen, haben wir genug. Es braucht endlich eine Politik, die soziale Belange im Fokus haben. Keine Politik für Reiche und Konzerne. Der ausufernde Kapitalismus hat ausgedient.

@ Bernd Kevesligeti

Würden die Linksparteien in den anderen Ländern ähnlich anpasserische EU-Positionen vertreten wie die deutsche Partei,dann würden sie einen Abwärtstrend erleben.

Dann gibt es ja noch die Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands. Na dann viel Vergnügen.

Veränderung

Die "Linken" wissen aber schon wie hoch der Anteil der Bevölkerung ist die diese Partei gewählt hat?
Eine solche "Veränderung" aufgrund einstelliger Prozentzahl im Wahlergebnis zu fordern ist schon sehr mutig. Entspricht aber nicht dem Verständnis von Demokratie, oder?

@17:02 Klärungsbedarf

Ich bin ganz Ihrer Meinung, kann das aber nicht in so schöne Worte kleiden...
Und inhaltlich:
Die Auseinandersetzung mit Europa bei der Linken wird offensichtlich differenzierter. Es lässt auch im Bund auf andere Mehrheiten links von der Union hoffen, wenn die Linke außenpolitisch substantiellere Positionen einnimmt.

@17:05 Augustus Cäsar

Es gibt leider Wähler*innen, die von einer Partei nur schwarz oder weiß wollen, nur "dafür" oder "und"... Die finden bei populistischen Parteien am ehesten, was sie suchen. Politikgestaltung ist allerdings differenzierter: Die Linke erarbeitet sich gerade Positionen, die EU auch als Garant für Frieden und Zusammenhalt in Europa zu unterstützen, andererseits aber demokratische Verbesserungen und eine sozialere politische Ausrichtung zu fordern: So viel Differenzierung vertragen sicher 87% der Bevölkerung, vermute ich.

Die Linke

Sollte in Deutschland sich erst mal mit Schwerpunkt Inlandangelegenheiten befassen, anstelle nur sich andauernd in Auskandsangelegeheiten einzumischen. Ist das überhaupt eine Partei in und für Deutschland?

@Oberstudienrat 17:05 & 17:08

Da bin ich nun ob Ihres Usernamens doch etwas irritiert: Erkennen Sie in den Diskussionen auf dem Parteitag der Linken wirklich nicht, dass sie genau den umgekehrten Weg von der bisherigen eher Ideologie-gesteuerten Unvernunft zur einem profunden linken sozialen und friedenspolitischen Pragmatismus gehen? Genau das braucht Europa als Gegengewicht gegen die rechtspopulistische Front der EU-Gegner*innen, die eine fragwürdige und dünne Gemeinsamkeit in plattem Nationalismus haben.

re von Oberstudienrat

"Na dann viel vergnügen".
"Vergnügen" haben viele Bevölkerungen,vor allem in Südeuropa mit der EU schon lange nicht mehr.
Warum müssen Menschen aus Spanien nach Gibraltar zur Arbeit einpendeln ? Warum gibt es die nicht in ihrem Land ? Und so weiter.

@17:56 Walter2929

Natürlich entspricht das dem Grundverständnis von Demokratie: Parteien entwickeln ihre Ziele und Schwerpunkte und Konzepte nicht nach den Prozentzahlen der letzten Wahl, sondern danach, wo sie sich programmatisch verorten. Und damit treten sie in den Wahlen an. Mir graut vor Leuten, die es als demokratisch ansehen, wenn Parteien mit geringeren Prozentzahlen ihre Vorstellungen nicht mehr entwickeln und präsentieren dürfen: Das hat dann mit Demokratie nichts mehr zu tun.

17:31 von Oberstudienrat

>>Sie vertreten in Deutschland die Interessen von etwa 7 bis 8 Prozent der Bevölkerung. Was wollen Sie mehr?<<

7 - 8%, das reicht als Störfaktor. Mehr muss nicht sein.

@18:26 Hackonya2

Da haben Sie aber eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung der Linken: Die Partei hat klare Positionen zu "Inlandangelegenheiten", wie Sie das nennen; aber auf dem Parteitag zur Europawahl ist es sowas von folgerichtig, sich mit "Auslandsangelegenheiten" zu beschäftigen, dass ich mich schon sehr wundere über Ihre Anmerkung. Ich kenne bei uns nur eine Partei, die bei wirklich jedem Thema versucht, eigentlich nur ein Thema zu bedienen...

17:50 von MCC1968

>>Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter.<<

Richtig, weil festgefressene Ideologie verbietet Sachlichkeit und Einsicht.

Hab ich richtig gelesen?

Heisst konkret? Parteien, die im einstelligen Bereich liegen, sollen ignoriert werden, bis möglichst keiner mehr über sie spricht? Schon Wahnsinn, mit welcher breiten Brust hier über Meinungen und eine Partei gesprochen wird, die immerhin von mehreren Hunderttausend gewählt wird. Demokratie muss aushalten können, dass es Menschen gibt, die sich von unseren Lobbyvertretern unserer Bundesregierung nicht blenden lassen. Mit demokratischen Grüssen

18:32 von andererseits

>>Mir graut vor Leuten, die es als demokratisch ansehen, wenn Parteien mit geringeren Prozentzahlen ihre Vorstellungen nicht mehr entwickeln und präsentieren dürfen: Das hat dann mit Demokratie nichts mehr zu tun.<<

Aber natürlich dürfen Parteien ihren Grundsätzen folgen, wenn sie denn welche haben. Aber ein Auftreten mit 8% Wahlergebnis und dann in den "Forderungen" versuchen das als Entscheidung der Mehrheit darzustellen ist einfach, ähh.., Ideologisch.
Diese Einstellung "wir sind dafür das wir dagegen sind" ist einfach Kindergarten.

Im Mainstream angekommen

Von der Tagesschau ein guter und sachlicher Bericht über eine pragmatischer gewordene linke Partei.

Dieser Parteitag findet in

Dieser Parteitag findet in Bonn statt. Meines Wissens wohnt S. Wagenknecht im Saarland. Dennoch ist sie erneut zu krank, um anwesend zu sein. Das ist bedauerlich.

Systeme, die inherent dysfunktional sind ...

... sind nicht zu reparieren.

Sie müssen aufgegeben und durch funktionierende ersetzt werden.

In anderen Worten:
Die EU ist nicht zu reformieren. Unter Juncker hat sie einen Weg eingeschlagen, der das Gegenteil einer Union souveränen Nationalstaaten bedeutet.

Dies ist nicht im Sinne der Mitgliedsländer und gegen den Willen der Bürger.

Die EU ist für die Leute

Die EU ist für die Leute nicht greifbar und erscheint nicht nur, sondern agiert wie ein Machtmonopol über alle Länder und Bürger, und hat dabei nicht gesunde Wirtschaftspolitik sondern die Wirtschaft begünstigende Motivationen... - letztlich begründet durch den Wettbewerb mit China und einem sicheren Euro, d.h. Kapitalismus in Reinform, wo der Mensch nicht mehr so viel ist ausser eine Zahl...

re bernd kevesligeti

"Warum müssen Menschen aus Spanien nach Gibraltar zur Arbeit einpendeln ? Warum gibt es die nicht in ihrem Land ?"

Vielleicht weil es in Gibraltar mehr Arbeitsplätze als einheimische Bevölkerung gibt?

Die EU

....unter Führung oder Mitwirkung der Linken?
NEIN DANKE

@ superschlau

Ja, es ist bedrückend wie SPD und Grüne unter Schröder/Fischer die Soziale Marktwirtschaft dem Turbokapitalismus des Neoliberalen geopfert haben.

Es ist auch unverständlich, dass ein Drittel der Wähler immer noch diesen Parteien ihre Stimme geben.

Weiter so!

Endlich eine Partei, die sich ganz klar zu Europa bekennt, aber radikale Reformen einfordert. Richtig so, wir brauchen endlich ein einheitliches Europa. Ein Europa ohne Populisten, die nur Milliarden Euro haben wollen, aber nichts für ein einheitliches Europa machen wollen. In dieser Angelegenheit nützt ein weiter so wie bisher nichts mehr sondern schmeißt die Ungarn, Polen und Italiener raus. Bekämpft auch weiterhin in Deutschland die rechtsgerichtete AfD, die sich ein Land ala Drittes Reich vorstellen. Und schafft ein sozial gerechtes, ökologisch und ökonomisch im Gleichklang ausgerichtetes Europa. Und nichts anderes will das Europaprogramm der Linken. Das hört sich gut an und lädt alle demokratischen Europäer zum Mitmachen ein. Aber fangt endlich zum Wohle unserer Kinder und Enkel damit an und gebt Populisten und Meckerern keinen Platz für ihre falschen Ansichten.

man sollte auch nicht

man sollte auch nicht vergessen, dass es bereits von den anderen Parteien genug Europapolitik gibt, und die Wähler der Linken das vielleicht auch erst mal gerne anderen überliessen, damit man sich inneren Themen widmet - dennoch: ein bisschen sich Gedanken über die EU machen ist schon richtig.

@18:48 Walter2929

Wenn Sie wissen wollen, was europapolitisch "Kindergarten" ist, schauen Sie mal zur bayrischen afd, die heute auf einem Parteitag in Greding Juncker, Merkel, Nahles, Weber und Söder(!) unisono als Sozialisten bezeichnet.

@ von sagen

Es wäre aber sehr interessant zu erfahren, warum Sie Frau Demirel Ihre Stimme nicht geben können.

Egal welche Gründe Sie haben und ob ich diese teile: ich unterstütze die Freiheit, hier im Forum Ihre Meinung zu sagen!

re von karwandler

Das ist natürlich eine Erklärung.

Aber es erklärt nicht die Lage in Spanien.

Sg. Herr Oberstudienrat

Da selbst Gymnasiast, Abiturient, Student und nun auch Dozent, hatte ich das Vergnügen, sehr viele Oberstudienräte kennenzulernen. Und Sie bestätigen mir mit Ihren zahlreichen (aber dennoch inhaltlich gähnend leeren) Kommentaren das Bild, das ich von diesem Berufsstand habe. Mit Äußerungen wie den Ihren hofften schon meine Oberschullehrer, die Lacher auf ihrer Seite zu haben, was jedoch damals schon regelmäßig in peinlichen Situationen endete. Außer plumpem "Linken-Bashing", z.T. mit Phrasen, die so sinnfrei sind, wie sie es schon vor fünfzig Jahren waren, geben Ihre Beiträge wirklich nichts her. Wie wär's mit einem, wenigstens einem kleinen Versuch einer Argumentation?
Es gibt hier schon so viele Foristen, die sich bei jeder Meldung, in der das Wort "links" oder gar "sozial" auftaucht, aufgerufen fühlen, zu kommentieren, oder besser, ersatzweise ein paar Kübel Häme, Verachtung und Herablassung auszukippen. Andere wollen eine konstruktive Diskussion führen. Genießen Sie das doch!

Die Forderung nach einer Republik Europa

halte ich für vernünftig!

Auf Grund meines Geburtsjahrganges halte ich Nationalstaaten für Relikte aus der Zeit der Regional-Fürsten (17tes bis erste Häfte 19tes Jahrhundert).

Mit deren Abschaffung könnte eine demokratische Ordnung (one person-one vote) für das Parlament realisiert werden. Keine Direktwahl-Kandidaten mehr sondern nur noch das Verhältnis-Wahlrecht. Damit würde ein Parlament ein Abbild der Parteien-Präferenzen der Wähler sein.

@ Einfach Unglaublich

Systeme, die inherent dysfunktional sind sind nicht zu reparieren.

So weit würde ich bei der deutschen Linkspartei allerdings nicht gehen.

@ von sagen

Was hat Bonn jetzt mit dem Saarland zu tun?

Meinen Sie wenn man krank ist hängt die Teilnahme von der Entfernung ab?

Wäre mir neu, dass Kranke zur Arbeit gehen müssen, wenn sie nahe am Einsatzort wohnen.

@ Einfach Unglaublich

Dies ist nicht im Sinne der Mitgliedsländer und gegen den Willen der Bürger.

Es ist sehr beruhigend, dass Sie den Willen der Bürger besser zu kennen scheinen als die EU.

@ Walter 2929 um 18:48

Verstehe ich nicht. Es geht um eine Entscheidung der Mehrheit von Parteitagsdelegierten. Die die Mitgliederschaft der Partei repräsentieren (sollen). Nichts anderes.

Das ist überall dort der Fall, wo es in Großorganisationen repräsentative Verfahren zur Feststellung eines mutmaßlichen Allgemeinwillens gibt.

Zwar würde ich mehr direktdemokratische Entscheidungen bevorzugen. Auf der Ebene des Staates ebenso wie innerhalb von Parteien.

Aber es ist albern, die Legitimität eines Parteitagsbeschlusses dadurch in Frage zu stellen, dass dieser nicht das Ganze (der Gesellschaft) repräsentiert, sondern einen Teil (Partei kommt von lat. pars: das Teil, die Seite).

Ungesund

@ sagen:
Meines Wissens wohnt S. Wagenknecht im Saarland. Dennoch ist sie erneut zu krank, um anwesend zu sein.

Dieses Saarland scheint ja eine recht ungesunde Gegend zu sein. Oder was will uns Ihr Beitrag sagen?

@ Bernd Kevesligeti

Aber es erklärt nicht die Lage in Spanien.

Obwohl da zuletzt die Sozialisten dran waren.

Motto der Linken seit 100 Jahren

Vorwärts Genossen, wir müssen zurück.

P.S. @ Walter 2929 um 18:48

Aber der Logik Ihres Kommentars folgend muss ich annehmen, Sie präferieren ein repräsentatives System wie in der Türkei mit einer 10%-Hürde?

Halten Sie dieses für demokratischer?

Na ja!?

Guten Abend,
fuer mich ueberwiegt grundsätzlich das Gefühl,dass trotz aller Spannungen!die Linkspartei sich fest etabliert hat im Parteienspektrum.Sie schafft es auch den medialen « Voyeurismus « mit großer Freude am Konflikt immer wieder in die Schranken zu weisen!
Bei der Europawahl geht es zwar um Grundsaetze aber im Kern zeigen sich hier die schwierigsten Probleme!
Es ist schon aberwitzig ,dass ausgerechnet die Ostsozialisierten Parteigranden sich so intelektuell und abstrakt fuer Europa einsetzen!Ein Europa ,dass sie ,als es gut bis bestens funktionierte (1957-95)gar keine Rolle fuer sie spielte!Die Europäer bei den Linken sind im Saarland und in Nrheinwestf. anzutreffen ,aber selbst dort sind teilweise Leute ohne jede Erfahrung den erfahrenen Leuten im Wege!Grundsaetzlich bin ich auch hier der Auffassung des Oskar L.Europa muss sich radikal verändern,sonst muss man gehen oder die geringen Spielraueme national nutzen!Als Sohn eines großen Europäers will ich ein sozialesEuropa.

Wir ziehen in den Frieden

Gestern hat die ARD eine Dokumentation über UDO Lindenberg gesendet. Er setzt sich für Frieden und gegen Aufrüstung ein.

Die Linke bietet eine Alternative zu der Aufrüstungspolitik der Bundesregierung und der EU. Merkel will die Rüstungsausgaben jährlich um rund 40 Mrd. Erhöhen und verdoppeln.

Wie die neue Reformregierung in Italien fordert die Linke eine Abkehr von der neoliberalen Orientierung an Banken und Konzernen hin zu einem sozialen und demokratischen Europa der Jugendlichen, Arbeitnehmern und Rentnern.

Wenn Politik und Medien weiter einen Wahlkampf verweigern schaden Sie Europa sehr. Denn dann werden die Menschen radikal wählen und ablehnen was offenbar die Wähler nicht ernst nehminnt.

Frage

Wieviele Sozialistische Syteme haben auf der Welt im Laufe der Geschichte Funktioniert?
Antwort: in Worten Null, in Zahlen auch 0

von pxslo

Da diese Politik bei der deutschen Bevölkerung auf Ablehnung stößt und nicht verstanden wird, hat sich auch keiner der bekannten LINKEN für das EU-Parlament nominieren lassen. Am Ende hat man die Kurdin Özlem Alev Demirel gefunden,

Re reden sie von der SPD und so eine Kurdin kenne ich nicht bei spd .Aber sie haben recht mit dem Ausspruch "diese Politik bei der deutschen Bevölkerung auf Ablehnung stößt und nicht verstanden wird" trift aber auf Grüne CDU SPD genau so zu. Also keine Verallgemeinerung.
Was mich traurig macht man gibt der halben Partei um Wagenknecht keine Beachtung,
dies dürfte mehr Wählerstimmen kosten aber es macht nichts bei der EU Wahl ,die anderen Länder sind gegen ungehemmte Migration in der EU um die Überbevölkerung in Afrika abzubauen ,um Börsengewinn damit zu erzielen.Freue mich auf die Merkelgrünen Gesichter nach der Wahl. Vorfreude ist die beste Freude.

Wir schaffen (zahlen) DAS

Einen Plan FÜR Europa kann ich da wohl auch nicht erkennen. So eine Mischung zwischen AfD und wir schaffen (zahlen) DAS ist kein zukunftsfähiges politisches Konzept!

17:31 von Oberstudienrat

Sie vertreten in Deutschland die Interessen von etwa 7 bis 8 Prozent der Bevölkerung. Was wollen Sie mehr?
//

re
Migrantenfamilien nicht zu vergessen 25% plus 7 ,aber die sind schon bei den Grünen besser aufgehoben und versorgt.Ergo haben sie recht.

Armen Europas, vereinigt euch.

Eines prägt die Linke über allem, das ist ihre totale Zerstrittenheit. Nicht mal in Zeiten wo die SPD einen Tiefpunkt beim Wähler erzielt, ist man in der Lage die 20% der Bevölkerung zu erreichen die sich unterhalb oder am Rande der Armutsgrenze befindet. Dabei gibt es hier doch ein gemeinsames Europa-Thema in allen Ländern, die seit Jahren zunehmende Armut.

Den Kommentar dazu finde ich

Den Kommentar dazu finde ich völlig falsch.
Warum sollen die Linken mehr EU (nicht Europa) fordern?
Schlimm genug wenn das die Grüninnen machen und das EUROPA der Regionen weiter schwächen.
EU-Pass - widerwärtig
Euro - Diebstahl von privater Vorsorge
Eurokraten - das schlimmste was je geschaffen wurde
EUgH - links verstrahlt und bürgerfeindlich

re von Oberstudienrat

"Obwohl da zuletzt die Sozialisten.....

Die PSOE ist seit eh und je eine Brüsselhörige Partei(inhaltlich neoliberal).
Ob Rajoy oder Sanchez,die Austeritätspolitik wird umgesetzt.

Den Befund einiger Linker

dass sich die EU grundlegend ändern muss, dass sie undemokratisch und militaristisch ist, den teile ich. Begründete Kritik an einem intransparenten, in weiten Teilen undemokratischen System hat auch nichts mit "Antieuropäer" sein zu tun. Viel erschreckender finde ich da die fast schon religiöse Kritiklosigkeit unserer Regierung und der Grünen.

@ Oberstudienrat

Seien Sie beruhigt. Das ist nicht so schwer.

Siehe: Urheberrechtsreform

@ andererseits

In diesem Artikel geht es um die Linke und nicht um die AfD.

whataboutism...

19:39 von Oskar.spd .... Sohn eines großen Europäers ...

Ein "soziales" Europa - etwas das wir schon seit Jahrzehnten fordern - und etwas das wir natürlich z. B. in Form von Strukturhilfen, Sozialfonds etc. auch haben. Missverstanden scheint mir immer mehr zu werden, vor allem von den "Kennern des Marxismus", das die Grenzen der Gegenwehr eng gestrickt sind.
Einige Zeitgenossen gefallen sich ja in schwafeligen Lamento über "Raubtier-oder wie auch immer-Kapitalismus" völlig übersehend, das schon der alte Kuddel geschrieben hat, das der Gürtel sich an Hals wie Bauch von selbst enger zieht und wer genauer hinsieht, wird erkennen, das das nichts von Willkür hat, gegen die man sich vernünftig wehren kann, der sukzessive Knall der Profitraten kommt nicht von "bösen Kapitalisten", er frisst viel mehr seine Protagonisten mit Haut und Haar... und man ändert wenig wen man "mehr Sozialstaat" fordert, den man sich am Ende nicht leisten kann.
DAs soziale muss vor dem Staat kommen, sonst geht es verloren und die Moral gleich mit.

@ Oberstudienrat/-lehrer

Den ganzen Kommentar zu lesen ...

...hilft!

um 18:27 von andererseits

Erkennen Sie in den Diskussionen auf dem Parteitag der Linken wirklich nicht, dass sie genau den umgekehrten Weg von der bisherigen eher Ideologie-gesteuerten Unvernunft zur einem profunden linken sozialen und friedenspolitischen Pragmatismus gehen?

Re
den brauchen wir auch nicht genau so wie Grüner wo sie vertreten .Nein ich erkenne ihn auch nicht den umgekehrten Weg.Erkenne aber den Weg weg von Realität Wagenknecht hin zum Traum.Träumen darf man auch sie dürfen das aber man muss am ende die Realität anerkennen sonst wird es nix.

Keine Alternative

Die LINKE hat sich auf ihrem Parteitag für ein sozialistisches Europa und mit einer nur knappen Mehrheit gegen eine Abkehr von der EU ausgesprochen. Mit dieser politischen Grundhaltung dürfte sie für die Bürger keine Alternative zu den etablierten Parteien sein.

Wolf Biermann sagte 2014

im Bundestag mit Blick auf die Linke, diese seien "der elende Rest dessen, was zum Glück überwunden wurde" und das gilt mit Fug und Recht auch heute noch.

Bei der letzten EU Wahl

lag die Linke bei 7% und wenn sie weiterhin so ein zerstrittenes Bild abgibt wird sich für die kommenden Wahlen auch nicht viel ändern.

Re 17:02 von Klärungsbedarf

"Und wenn man nichts zu sagen weiß,
dann schreibt man schon mal einen ...
Satz ohne jeden Themenbezug."
Hier mal der Themenbezug komplett dargestellt weil er schon gegeben ist.
"Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder zum Lichte empor!
Hell aus dem dunklen Vergang‘nen
leuchtet die Zukunft hervor.
Hell aus dem dunklen Vergang‘nen
leuchtet die Zukunft hervor."

um 19:20 von Niemand

"Auf Grund meines Geburtsjahrganges halte ich Nationalstaaten für Relikte aus der Zeit der Regional-Fürsten (17tes bis erste Häfte 19tes Jahrhundert)."

Wie meinen Sie das? Dass Sie aufgrund Ihres Geburtsjahres eine schlechte Schulbildung im Fach Geschichte genossen haben?

@ Kommentar "von deutlich" - Die EU als Stabilitätsanker

Die EU ist keineswegs undemokratisch oder gar militaristisch, sonder vielmehr ein Stabilitätsanker. Sie wird künftig einen deutlich höheren Beitrag in militärische Sicherungssysteme investieren müssen, als bisher geschehen. Dabei sollte die nationale Identität der Einzelstaaten stärker berücksichtigt werden. Aber dieses Bündnis als undemokratisch zu bewerten, ist sicherlich unbegründet.

Mehr linke Politik in Europa?

Daß die Linke dies für Europa fordert ist ja nichts ungewöhnliches, wenn man aber die Mehrzahl der Regierungen in Europa bewertet, sind diese eher im rechten Spektrum angesiedelt. Nicht anzunehmen, daß die EU-Politik linker wird.

Neustart der EU, nichts leichter als das, in ein einem Konglomerat streitsüchtiger, nur aufs eigene Wohl ausgerichteten, Egomanen, die sich nur im Amt halten, weil sie ihren Wählern Ängste vor allem, und die Mißgunst der anderen EU-Mitgliedern, einreden. Merkels EU-Politik ist im Gegensatz zu Kohls total gescheitert und sie wurde aufs falsche Gleis gesetzt. Deswegen ist die Forderung einer Neuausrichtung dringest nötig, ob die nun links sein muß, glaube ich eher nicht, gerecht und auf die Zukunft muß sie ausgerichtet werden. In jeder Beziehung. Genau diese Ungerechtigkeiten haben die rechtskonservativen und teils radikalen Parteien in die Regierungen gespült.

Was die Parteien so sagen

Mittlerweile wird wohl der letzte Bürger überzeugt sein, dass die EU ein Selbstbedienungsladen ist. Die Berichte über Abgeordnete die Abgeordnetengelder beziehen, auch wenn sie nicht da sind. Das Verwaltungsmonster, die fehlende Bürgerbeteiligung, der Mangel an politischen Gestaltungswillen (gemeinsame Armee), die USA - Hörigkeit, die ständigen Streitereien untereinander. Die Wähler wereen das Versagen quittieren. Leider werden die meisten Wähler genau aus diesen Gründen nicht wählen gehen. Und genau deswegen, wegen dem Nicht wählen, geht es genau so weiter.

@20:02 berelsbutze

Mein afd-Vergleich bezog sich auf den "Kindergarten"-Begriff eines Users, wie Sie sicher treffsicher erkannt haben. Und da muss man über den Tellerrand hinaus schauen, um den Begriff sinnvoll zu füllen: Da ist der Vergleich zwischen dem Europaparteitag der Linken einerseits und der bayrischen afd andererseits folgerichtig und kein whataboutism.

Ja das wäre nötig

Ein Neustart ist eine gute Idee, aber nicht ganz so wie die Linke das möchte. Da gibt es schon noch ein paar andere Dinge die einer Änderung bedürfen.
Aber nichts davon wird passieren, auch die Wahl diesmal wird keine tiefgreifenden Veränderungen bewirken.
Das Problem ist eigentlich das man nicht so richtig weis was man wählen soll, links nicht, hat zu viele Nachteile, man müsste von dem das Gute nehmen können.
Geht leider nicht.

@Adeo60 20.31

Dann sehen Sie sich mal die Stimmengewichtung bei den Wahlen zum EU-Parlament an! Warum zählt die Stimme eines Maltesers mehr als meine? Demokratisch wäre "one man, one vote" . Und mit welcher Legitimation werden dann im Endeffekt Vorschriften und Gesetze erlassen? Mit welcher demokratischen Legitimation Außenpolitik gemacht? Z. B. in Syrien oder im aktuellen Fall Venezuela? Recht des Stärkeren? Ordre de Mufti?

@Dutzenfreund

Ich möchte weder Sozialismus, weil ich nicht einsehe für andere mit zu arbeiten und zahlen zu müssen, nur weil viele kein Bock auf Arbeit haben, weder Kapitalismus in dem Hauptsache Geld machen über alles steht:
Ich will eine faire Demokratie.

@17:53 Frank von Bröckel

Das vergisst man soviel oder so wenig wie die Einverleibung der alten Blockflötenparteien z.B. durch die CDU. Wollen Sie damit wirklich jede notwendige inhaltliche politische Diskussion vom Tisch wischen?

um 17:31 von Oberstudienrat

>>
Sie vertreten in Deutschland die Interessen von etwa 7 bis 8 Prozent der Bevölkerung. Was wollen Sie mehr?
<<

Ein so fester Zusammenhang zwischen Wahlergebnissen und der Interessenvertretung besteht nicht, zumal sich viele Menschen über ihre eigenen Interessen nicht im Klaren sind (was man aber hinnehmen muss). Das gilt übrigens in alle politischen Richtungen.

19:38 von Severin

>>Aber der Logik Ihres Kommentars folgend muss ich annehmen, Sie präferieren ein repräsentatives System wie in der Türkei mit einer 10%-Hürde?
Halten Sie dieses für demokratischer?<<

Nein, definitiv nicht aber ich verabscheue eine Diktatur die sich auf einer unrechtmäßigen Ideologie stützt.
Eine Gruppe die Leistung erbringt zu enteignen und daraus noch eine "Rechtmäßigkeit" abzuleiten ist einer Diktatur würdig. Hat die SED in der DDR auch bewiesen.

@20:07 tias

Sie schrieben: "... genau so wie Grüner wo sie vertreten". Der geneigte Leser fragt sich: Was wollen Sie damit sagen?

Wissen Sie was an diesen Losungen besonders..

auffällig ist?

Zwei Worte einfach durchgetauscht ergibt:

"Die Kapitalisten wollen ein autoritäres und ein rechtes Europas. Wir wollen ein friedliches, demokratisches und Soziales Europa!"

Daher mein Fazit:

Selbst OHNE offizielles(!!) Gerichtsurteil wäre es selbst für den Blinden auch ohne Krückstock klar ersichtlich, das die LINKE einfach der absolut würdige Rechtsnachfolger der alten SED ist!

re Einfach Unglaublich: Dysfunktional?

>>„Systeme, die inherent dysfunktional sind ...
... sind nicht zu reparieren.

Sie müssen aufgegeben und durch funktionierende ersetzt werden.

In anderen Worten:
Die EU ist nicht zu reformieren. Unter Juncker hat sie einen Weg eingeschlagen, der das Gegenteil einer Union souveränen Nationalstaaten bedeutet.“<<

Merken Sie nicht Ihren eigenen Widerspruch?
Es ist ja legitim, Juncker nicht gut zu finden - völlig ok. Dafür haben wir eine Demokratie mit Wahlen.
Aber wenn Sie die EU nicht für reformierbar halten, dann hätte auch ein Herr Juncker nichts verändern können.

Genau dies aber werfen Sie ihm vor!

@Adeo60

Höhere Militärausgaben werden kommen, weil man sehr spät die Erkenntnis erlangt hat, das auf USA allein nicht Verlas sein kann. Zuerst muss man sich selber schützen müssen und unabhängig sein. Sozialismus ist doch eine Ideologie die wirklich nirgends gut funktioniert/e. Weil ungerecht: Jeder leistet mehr oder weniger, also muss jeder mehr oder weniger am Ende haben.

@19:20 von Niemand

"Die Forderung nach einer Republik Europa
halte ich für vernünftig!"

Ich halte sie für verfrüht. Klaus Schwab, Gründer des Weltwitschaftsforum, meint: "Wir brauchen drei Identitäten: eine globale, eine nationale und eine lokale." Er fügt hinzu: "Für Europäer brauchen wir eine vierte Identität"
Weiter:
"Gewisse Probleme können wir nur in einem globalen Rahmen lösen: Umwelt, Terrorismus oder Cybersicherheit. Politik wird auf vielen Feldern jedoch weiterhin national gestaltet. Und wir brauchen eine lokale Verwurzelung, diese Dimension ist heute wichtiger denn je."

Aber der Logik Ihres Kommentars folgend muss ich annehmen, Sie p

>>Aber es ist albern, die Legitimität eines Parteitagsbeschlusses dadurch in Frage zu stellen, dass dieser nicht das Ganze (der Gesellschaft) repräsentiert, sondern einen Teil (Partei kommt von lat. pars: das Teil, die Seite).<<

Aber es ist mehr als albern wenn eine Partei die gerade mal 8% der Wähler repräsentiert sich anmaßt den Rest der Welt (Sorry, die BRD und die EU) als nicht demokratisch und obsolet darzustellen. Einige Themen die von den Linken vorgebracht werden sind richtig und OK aber, die Linken haben nicht die ultimative Wahrheit gepachtet.

Unter einer anderen Bezeichnung.

..hatten die LINKEN in gewissen fünf neuen Bundesländern zwischen den Jahren 1949 bis 1990 genügend Zeit ihre eigenen sozialistischen Blütenträume in die Realität umsetzen!

Hat schon damals nicht funktioniert!

„...zur EU bekannt...“

Besser spät als nie.
Ein kleiner, aber notwendiger Schritt auf dem langen Weg zum Erwachsenwerden.

@19:53 Marc19

Ich fasse Ihre Argumente und Beurteilungen nochmal sprachlich zusammen: "widerwärtig... das schlimmste was her geschaffen wurde... links verstrahlt und bürgerfeindlich...": nicht gerade eine Ebene, auf der man sich mit Inhalten und Argumenten auseinandersetzen kann, eher die Sprachfiguren einer bestimmten Richtung.

@18:13 von andererseits

//@17:02 Klärungsbedarf

Ich bin ganz Ihrer Meinung, kann das aber nicht in so schöne Worte kleiden...//

Haben Sie diese Häme wirklich nötig? Ist hier nun oft genug zitiert worden.

@Hackonya2, 20:45

Ich möchte weder Sozialismus, weil ich nicht einsehe für andere mit zu arbeiten und zahlen zu müssen, nur weil viele kein Bock auf Arbeit haben, weder Kapitalismus in dem Hauptsache Geld machen über alles steht:
Ich will eine faire Demokratie.

Dieser Aussage könnte man ungefähr die folgende gegenüberstellen: "Ich bin weder für gleichschenklige Dreiecke noch für C-Dur. Für mich ist das wichtigste die Wasserlöslichkeit."

Wenn es ein Wirtschaftssystem gibt, in dem Sie fast ausschließlich für andere arbeiten, dann ist es der Kapitalismus. Wenn Ihnen das bisher nicht aufgefallen ist, dann können und werden Sie die Ziele linker Parteien nicht verstehen.

um 20:28 von Hallelujah

>>
Hier mal der Themenbezug komplett dargestellt weil er schon gegeben ist.
"Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder zum Lichte empor!
...
<<

Auch wenn Sie es nicht für möglich halten: Mir ist Lied und Text gut bekannt. Worin allerdings der Kommentarinhalt beim Zitieren von uralten Arbeiterliedern bestehen soll, verschließt sich mir dennoch. Auch das Absingen dieser Lieder zum Ende von Parteitagen halte ich für eine völlig falsch verstandene Traditionspflege, stammen sie doch aus einer Zeit, in der die Schwestern noch vergessen waren. Aber das haben sie immerhin mit Schillers Ode gemein.

Die Linke wird sich mal wieder lächerlich machen

Die Linke steht nach wie vor für unbeschränkte Migration in die EU und wird deswegen von unseren Partnern mal wieder nicht für voll genommen werden. Dafür hat kein EU-Land in der heutigen Zeit Verständnis.

Es gibt noch ein paar

Sozialistische Regierungen:
Venezuela, Nord Korea, China, Vietnam, Kuba.
Will ich dort leben?
Lieber nicht...

@19:56 von deutlich

„Den Befund einiger Linker
dass sich die EU grundlegend ändern muss, dass sie undemokratisch und militaristisch ist, den teile ich.“
Und was für ein Parlament wird doch gleich im Mai gewählt? Und wer bestimmt die so oft kritisierten Kommissionsmitglieder? Ach ja, die gewählten Regierungen - wie undemokratisch! In Russland und China ist Alles viel „demokratischer“ - und „militaristisch“? Da erübrigt sich jeder eigentlich Kommentar... Wie viele Soldaten, Panzer, Atomwaffen hat die „EU“? Wie viele Russland, China, USA? Die leugnen Ihr Eettrüsten nicht mal... Die EU ist ein Grund der sehr langen Friedensphase in Europa... natürlich gibt es Verbesserungswürdiges, aber kennen Sie auf der Erde eine bessere Alternative? Die gibt es nicht...

um 20:45 von Hackonya2

>>
Ich möchte weder Sozialismus, weil ich nicht einsehe für andere mit zu arbeiten und zahlen zu müssen, nur weil viele kein Bock auf Arbeit haben, weder Kapitalismus in dem Hauptsache Geld machen über alles steht:
Ich will eine faire Demokratie.
<<

Das ist etwa so als würden Sie sagen. Ich will zum Mittag kein Fleisch und keinen Fisch - ich möchte, dass die Sonne scheint.

Sie sagen, im Sozialismus arbeiten Sie für andere mit. Andere sagen: Im Kapitalismus arbeiten Sie für andere mit.

ich glaube, man braucht einen gesellschaftlichen Diskurs unter Eliminierung der alten Begriffe. Es macht einfach keinen Sinn, wenn jeder die begriffe mit eigener Bedeutung auflädt.

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