Ihre Meinung zu: Venezuela: Armee setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

23. Februar 2019 - 14:19 Uhr

Nach der Grenzschließung zu Kolumbien ist es in der venezolanischen Stadt Ureña zu Zusammenstößen gekommen. Die Armee feuerte mit Tränengas auf Demonstranten, die versuchten, eine Barrikade zu durchbrechen.

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Kommentare

Venezuela.

Schön zu sehen, dass tagesschau.de sich offensichtlich entschieden hat, trotz der unsäglichen Venezuelapolitik der Bundesregierung von Herrn Guaido weiterhin als "venezolanischem Oppositionsführer" zu sprechen.

Danke dafür!

Zur Sache: Ich kann Herrn Maduro nur dringend raten, die Laster mit eigenen Fahrern und einem staatsmännischen "Dankeschön" ins Land zu lassen, einige Meter hinter der Grenze sorgfältig zu durchsuchen und nur das, was wirklich Hilfe ist, an die eigene Bevölkerung zu verteilen... selbstverständlich ohne Gegenleistung für die großzügigen Schenker aus dem Ausland!

Warum das das Ende Maduros wäre, erschließt sich mir nicht.

Warum wird immer von außen

Warum wird immer von außen mitgemischt? Dürfen die Länder dieser Welt ihre Probleme nicht mehr alleine ausfechten? Wenn Maduro Hilfe bräuchte, hätte er wohl bei Putin welche bestellt. Und ohne die US Repressalien bräuchte er überhaupt keine Hilfe.

Militärdiktatur

Jetzt geht in Venezuela alles schnurstracks in Richtung einer Militärdiktatur. Anders kann sich die korrupte Regierung nicht mehr an den Futtertrögen halten.

Hm, ...

Demonstranten, die versuchen, eine Barrikade zu durchbrechen verstoßen sicher auch in Venezuela gegen Versammlungsgesetze.

Es scheint sich nicht um friedliebende Demonstranten sondern um gewalttätige Aktivisten oder Putschisten zu handeln.

Die gewählte Regierung hat das Gewaltmonopol - nicht ein "Selbsternannter" und auch keine Demonstranten.

Venezuela:Armee setzt Tränengas gegen Demo.....

Weil es bisher nicht gut läuft für den selbsternannten Guiado,greift man dazu:Hilfslieferungen von 200 Tonnen sollen "ins Land gebracht werden".

Aber was sind 200 Tonnen gegen die faktische Beschlagnahme des Auslandsvermögens des Landes,durch diejenige,die jetzt mit den Hilfslieferungen kommen ? Zu nennen wäre da das Tankstellennetz Citgo in den USA und das Staatsgold,daß bei der Bank of England deponiert ist.
Und Guiado,er fliegt mit dem Hubschrauber in den Grenzort.

Ausbeutung

Die Regierung Maduro ist zu hochnäsig, Hilfe anzunehmen, trotz Hunger und fehlender medizinischer Versorgung im Land. Außerdem muss die Regierung befürchten, dass das Militär und die der Regierung ergebenden Milizen die internationalen Helfer verhaften und sich die Waren hinter der Grenze selbst unter den Nagel reißen

@ rosenreiter

Zur Sache: Ich kann Herrn Maduro nur dringend raten, die Laster mit eigenen Fahrern und einem staatsmännischen "Dankeschön" ins Land zu lassen ...

... um es dann selbst einzustecken? Seine Auslandskonten sind ja nun leider eingefroren.

regiemechange durch destabilisierung?

ich weiß nicht ob die annerkennung eines nicht gewählten präsidenten eine so gute idee war.eine friedliche machtübernahme sehe ich nicht,sie wird trump und der rüstungsindustrie nichts nützen denn das venezuelanische militär hat langfristige verträge mit russland.nur ein bürgerkrieg macht für trump und auch Guaido sinn denn dann kann man maduros partei verbieten und damit die hälfte der wähler ausschließen.das sich Guaido seines wahlsieges,wenn es denn eine gibt,nicht sicher ist zeigt ja die tatsache das er neuwahlen des parlaments strikt ablehnt.nach einer friedliche machtübernahme die verschiedensten oppositionparteien geeint an der stange zu halten ist schier unmöglich.ein bürgerkrieg würde all diese probleme lösen.neue waffen fürs land bezahlt mit billigen öl,maduros partei verboten,staatskonzerne gingen für wenig geld an die deutsch anleger mit wertlose venezuelanischen staatsanleihen und trump bekommt seinen wahlkampfkrieg.
verlierer währen wie immer die ärmsten

um 14:36 von Superschlau

Natürlich braucht Maduro Hilfe. Sein Land steht unter einer totalen Blockade. Das gilt auch für Milliarden an Staatsguthaben.
Russland hat kürzlich 300 Tonnen dringend benötigte Medikamente etc. geschickt, was von Maduro, genau so wie Lieferungen der UNO selbstverständlich dankend angenommen wurde.

dejavu

...erinnert irgendwie an Frankreich, wenn Demonstranten beschossen werden.

@ Superschlau 14.36h - Verliererstrasse

................Warum wird immer von außen mitgemischt? ..................

Ganz klar. Damit bestimmte Leute auf die Verliererstrasse einbiegen müssen.

................Dürfen die Länder dieser Welt ihre Probleme nicht mehr alleine ausfechten?...............

Nein. Auf keinen Fall sollten sie das ohne amerikanische und europäische Hilfe tun. Sonst klappt das nicht mit dem Sturz von Maduro. Sehen Sie das doch endlich mal ein.

Einfach Unverständlich

@ Einfach Unglaublich:
Demonstranten, die versuchen, eine Barrikade zu durchbrechen verstoßen sicher auch in Venezuela gegen Versammlungsgesetze.

Es scheint manchem Unterstützer solcher Regime schwer verständlich. Auch in Venezuela verzeihen die Mächtigen den offenen Widerstand gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit nicht. So what.

Regime change 2.0

Die voelkerrechtswiedrige regieme change Veranstaltung [siehe voelkerrechtliches Gutachten des Bundestages] ,verpackt in eine "Humatitaere "und ach so wichtige Hilfe fuer die arme Befoelkerung ist nicht mehr as eine PR Veranstalltung um eine geopolitische Machtveranstaltung zu rechtfertigen.
Fakten die nicht berichtet wurden :
Andere Staaten haben vorgesten 99 Container mit Medikamenten und Hilfe nach Caracas geliefert ,keiner berichtet darueber .
2.Die groeste humanitaere Notlage weltweit[laut UN] in Jemen is unbeachtet ,wo ist US aid dort?
3.Tausende ertrinken im Mittelmeer jedes Jahr oder sterben unter unmenschlichen umstaenden in Lybien,Syrien,Irak und anderen Staaten die von dem "Westlichen Nationen" mit unseren " Werten" beglueckt werden. Wo ist die US aid dort? keine spektakulaere Medien Berichtserstattung dort,warum? Humanitaere Hilfe sollte unpateisch sein ,darum, so das Rote Kreutz,ist keine unpateische Organisation an der "humanitaerischen "Hilfe in Venuzuela beteidigt!!!

@rossundreiter

"Zur Sache: Ich kann Herrn Maduro nur dringend raten, die Laster mit eigenen Fahrern [...] ins Land zu lassen [...]"

Genau das will Guaido natürlich nicht, weshalb er eigene Fahrer und tausende von "Freiwilligen" aufmarschieren lässt, um die Hilfe zu verteilen.
Der einzige Zweck dieses hochriskanten PR-Stunts scheint es mir zu sein, dass Guaido sein Image als "Ernährer der Armen" transportieren kann.

Insofern wäre Herr Maduro gut beraten, wenn er Herrn Guaido anbieten würde, diese Lastwagen, wie Sie es sagen, abzunehmen.
Das wird Guaido aber kaum machen und vermutlich behaupten, die Hilfen würden dann nur an Regierungsanhänger verteilt, was durchaus auch denkbar wäre.

Dieser absurden PR-Schlacht sollte mE nicht diese massive Aufmerksamkeit geschenkt werden. Hier geht es nicht um Hilfe, sondern darum, schwarze Schafe zu finden und sie an den Pranger zu stellen.

Es gibt genug intern. Organisationen, die die Hilfe tatsächlich effektiv, dafür aber ohne polit. Show verteilen könnten.

@ Bernd Kevesli...

Aber was sind 200 Tonnen gegen die faktische Beschlagnahme des Auslandsvermögens des Landes,durch diejenige,die jetzt mit den Hilfslieferungen kommen ?

Die Beschlagnahme des Vermögens ist ein friedliches Instrument und es tut dem noch an den Schaltstellen und Futtertrögen verharrenden Regime weh. Es soll auch weh tun und es soll den Neubeginn ohne Korruption und dafür mit einer anderen Regierung erleichtern.

Am 23. Februar 2019 um 14:37 von FroleinPutinsPo...

Ihren Beitrag in allen Ehren, aber ihr Account sagt alles zu ihrem Weltbild.

@ Jörg C. (14:51): auch mit dem hier haben Sie exakt recht

@ Jörg C.

Und auch mit dem hier:

nach einer friedliche machtübernahme die verschiedensten oppositionparteien geeint an der stange zu halten ist schier unmöglich.ein bürgerkrieg würde all diese probleme lösen.neue waffen fürs land bezahlt mit billigen öl,maduros partei verboten,staatskonzerne gingen für wenig geld an die deutsch anleger mit wertlose venezuelanischen staatsanleihen und trump bekommt seinen wahlkampfkrieg.
verlierer währen wie immer die ärmsten

haben Sie exakt recht! Genauso ist es. Es geht Trump um billiges venezolanisches Öl fuer die USA. Und es geht darum, dass die USA sich Venezuela einverleiben wollen. Kolonialismus vom Feinsten nennt man sowas. Siehe auch das Gleiche in Sachen Ostukraine und Krim durch Russland und siehe das Gleiche in Sachen Taiwan durch China.

Wann ist endlich mal Schluss mit diesem Neokolonialismus??? Wann ist Schluss mit diesem völkerrechtswidrigen Resourcenraub??

https://www.zivilpakt.de/bodenschaetze-3434/

So viel mal dazu!

Hier wird ein Land

An den Rand des Ruins getrieben. Die USA will dort eine Marionette installieren. Die westliche Presse hilft tüchtig mit.
Komisch wenn in Spanien die Katalanen und in Frankreich die Gelbwesten gewaltsam Protesrieren sind es radikale, in Venezuela und überall wo der Machthaber nicht nach der Pfeife der USA tanzt, sind es oppositionelle die nach Freiheit streben.
Ich denke das Volk lässt sich nicht mehr für dumm verkaufen.
Es lebe der Kampf für die Befteiung von der Herschaft des Kapitals.

@ objektiv007 (14:57): Auch Ihnen stimme ich vollumfänglichst zu

hi objektiv007

Auch Ihnen kann ich nur absolut vollumfänglichst zustimmen!!

Die voelkerrechtswiedrige regieme change Veranstaltung [siehe voelkerrechtliches Gutachten des Bundestages] ,verpackt in eine "Humatitaere "und ach so wichtige Hilfe fuer die arme Befoelkerung ist nicht mehr as eine PR Veranstalltung um eine geopolitische Machtveranstaltung zu rechtfertigen.

exakt! Es geht Trump - wie es die Sueddeutsche schon richtig gesagt hatte - um Erpressung vom Rest der Welt, um Unterwerfung (Neokolonialismus) und um ÖL und Rohstoffkriege fuer die us-Ruestungsindustrie!

Fakten die nicht berichtet wurden:
Andere Staaten haben vorgesten 99 Container mit Medikamenten und Hilfe nach Caracas geliefert ,keiner berichtet darueber.

Davon habe ich auch nichts gehört. Nur von Lieferungen in die Nähe der Grenze.

2.Die groeste humanitaere Notlage weltweit[laut UN] in Jemen is unbeachtet ,wo ist US aid dort?

das wuesste ich auch gerne!!

Das Geld gehört dem Volk, aber nicht Maduro

@ pnyx:
Natürlich braucht Maduro Hilfe. Sein Land steht unter einer totalen Blockade. Das gilt auch für Milliarden an Staatsguthaben.

Das Geld gehört aber nicht Maduro, genau so wenig wie seine Milliarden, die er ins Ausland geschafft hat (Panama Papers). Das Geld gehört dem Volk und darüber darf die legitime und völkerrechtlich anerkannte Regierung verfügen. Aber nicht Maduro und seine herrschende Kaste.

Zustände wie in Frankreich.

Protest wird mit Gewalt eingeschüchtert.

@ Alter Simpel (14:58): ein britscher Millionär mischt mit

hi Alter Simpel

Genau das will Guaido natürlich nicht, weshalb er eigene Fahrer und tausende von "Freiwilligen" aufmarschieren lässt, um die Hilfe zu verteilen.
Der einzige Zweck dieses hochriskanten PR-Stunts scheint es mir zu sein, dass Guaido sein Image als "Ernährer der Armen" transportieren kann.

nicht nur dass. Gucken Sie sich das hier aus n-tv.de mal an:

https://tinyurl.com/y4d3vh9k
n-tv.de: Guaidó gewinnt, wenn die Lkw durchkommen (SAMSTAG, 23. FEBRUAR 2019)

Hauptsache, die Hilfe kommt nicht aus den USA
In Cúcuta fand am Freitag ein Benefizkonzert für Venezuela statt, organisiert vom britischen Milliardär Richard Branson, um 100 Millionen Dollar einzusammeln. Die venezolanische Opposition hatte ihn darum gebeten. Auch Guaidó selbst kam dorthin, er ließ sich mit einem Hubschrauber einfliegen.

Englands Millionäre mischen mal wieder als Zuendler an vorderster Front mit!! Guaidó gehört zu den reichen 1%!!

@altersimepl, 14:58

"Das wird Guaido aber kaum machen und vermutlich behaupten, die Hilfen würden dann nur an Regierungsanhänger verteilt, was durchaus auch denkbar wäre."

Und genau an diesen Punkt würde Herr Guaido den Pfad der Glaubwürdigkeit verlassen.

Er ist immer noch der Oppositionsführer.

Wer in Venezuela welche Hilfe benötigt und bekommt, bestimmt immer noch die venezuelanische Regierung, nicht Herr Guaido.

Also, Herr Maduro: Hilfslieferungen entgegennehmen und sehen, was passiert!

Eigenwillige Rechtsauslegung

@ objektiv007:
Die voelkerrechtswiedrige regieme change Veranstaltung [siehe voelkerrechtliches Gutachten des Bundestages]

Es geht hier zum Verständnis um ein nach eigenen Angaben "sozialistisches" System in Venezuela. Den völkerrechtlichen Positionen der Linkspatei im deutschen Bundestag kann man folgen, muss man aber nicht.

@frolleinputin, 14:50

Ich schrieb:

"(…) und nur das, was wirklich Hilfe ist, an die eigene Bevölkerung zu verteilen."

Lesen Sie nur halbe Kommentare?

Oder was soll dieser sinnbefreite Diskussionsstil?

@FroleinPutinsPo, 14:44

Es sind eben leider keine "internationalen Helfer", die Hilfe ins Land bringen sollen, sondern diverse Unterstützer Guaidós.

Würde Guaidó die Hilfe ans Rote Kreuz oder an eine kirchliche Organisation übergeben, würde er die Chance deutlich erhöhen, dass sie auch tatsächlich ins Land kommen.
Dass er genau das nicht macht entlarvt das Manöver in meinen Augen als selbstsüchtigen und zynischen PR-Gag.
Das Eingreifen des Militärs und die möglicherweise katastrophalen Folgen werden von Guaidó beim Streben nach Macht einkalkuliert.

Das ist letztlich nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, wer jetzt die US-Venezuela-Strategie ausknobelt: Elliott Abrams, der als Kommunistenhasser sich zB in Nicaragua nicht zu fein war, zur Erreichung der US-Ziele rechte Todesschwadrone zu unterstützen.

14:36 von Superschlau

«Und ohne die US Repressalien bräuchte er (Maduro) überhaupt keine Hilfe.»

Und für alles, alles, alles, was in VEN seit der Amtsübernahme von Maduro 2013 jemals geschah, sind immer, immer, immer nur die USA verantwortlich.

Maduro selbst macht nie, nie, nie Fehler. Was ist VEN doch ein begnadetes Land, einen solchen gottgleichen Staatspräsidenten zu haben.

Dem aber böse ausländische Mächte den Erfolg nicht gönnen.
Ihn deswegen gängeln und drängeln und knebeln.

Wenn doch nur stets alles sooo schön einfach zu erklären wäre …

Enteuschende Berichtserstattung

Ob absichtlich oder nur schlampisch ,die Berichtserstattung der Tagesschau ist einseitig ,wichtige Fakten sind nicht erwaehnt. So die Hilfslieferungen Chinas und Russlands die am Mittwoch angekommen sind ,Legal und unspektakulaer.
Die Meldung das zum Beispiel das Rote Kreuz sich nicht an der spektakulaeren "PR"aktion an der Grenze beteiligt ,aus neutralitaetz Gruenden.
Warum ist die meldung das das expertenteam fur Voelkerrecht des deutschen Bundestages das vorgehen gelinde gesagt als"Fragwuerdig" beurteilt nicht ein skandal, vieleicht weil wir die USA nicht veraegern wollen ? Um die 25 % zoll auf autos zu vermeiden?
Eine gute recherche wuerde zumindest versuchen den vor gennanten nachgehen.

objectiv007: Regime change 2.0 - "andere Staaten"

Wenn schon "Fakten" dann aber bitte konkret: Welche "anderen Staaten" haben vorgestern 99 Container mit Medikamenten und Hilfmitteln geliefert und an wen werden diese verteilt?

Die USA "Spenden"

Hilfsgüter in Millionenhöhe und stehlen den Hilfsbedürfigen mit der anderen Hand viele Milliarden.

Hinter der Grenze stehen Hilfsgüter für 20000 Menschen und die Regierung gibt 20 Millionen subventionierte Lebensmittelpakete.

Der Fokus der Berichterstattung ist schon eigenartig.

re von FroleinPutinsPo...

Sie rechtfertigen die Beschlagnahmungen.Also im Grunde Enteignungen.
Und einen "Neuanfang" mit einer anderen Regierung ohne Korruption,wird es mit dieser "Opposition" nicht geben.Es wird schlechter werden.
Etwa so wie vor 30 Jahren in dem Land(Hungerunruhen unter der Regierung Carlos Andres Perez).

Warum wird immer von außen...

Weil es notwendig ist, da ein Diktator sein eigenes Volk unterdrückt, und zwar ausschliesslich zum finanziellem Vorteil seiner Person und der ihm verbundenen Clique.

Wenn Herr Putin helfen wollte dem venezolanischem Volk zu helfen, könnte er es jederzeit freiwillig tun - macht er aber nicht. Dafür hilft er aber Madura Gold aus Venezuela zu verschleppen, damit dieser Herr auch nach seinem endgültigen Sturz noch ein auskömmliches Leben führen kann - falls er denn lebend entkommt.

14:42 von Bernd Kevesligeti

«Aber was sind 200 Tonnen gegen die faktische Beschlagnahme des Auslandsvermögens des Landes,durch diejenige,die jetzt mit den Hilfslieferungen kommen ? Zu nennen wäre da das Tankstellennetz Citgo in den USA und das Staatsgold,daß bei der Bank of England deponiert ist.»

Sie haben diesmal in Ihrem "Standardtext" vergessen, die still gelegten Öl-Verlade-Terminals auf den karibischen Inseln zu erwähnen. Die sind sonst immer dabei …

«Und Guiado,er fliegt mit dem Hubschrauber in den Grenzort.»

Wäre Ihre Kritik eine andere, hätte er einen Esel geritten?
Wäre mit dem Mofa oder per Anhalter gefahren …?

@ 14:37 von FroleinPutinsPo...

"Jetzt geht in Venezuela alles schnurstracks in Richtung einer Militärdiktatur. Anders kann sich die korrupte Regierung nicht mehr an den Futtertrögen halten."

Ich dachte, in Venezuela herrscht bereits eine Diktatur - die von Maduro laut Tagesschau und vielen Guaidófans. Dass man in dieser sogenannten Diktatur ungehindert zum Sturz der Regierung aufrufen kann und sich selbst zum Ursupator ernennt, ohne verhaftet zu werden, ist schon ungewöhnlich.

Man stelle sich nur vor, so etwas würde im vom Westen hofierten Saudi-Arabien oder in Ägypten passieren ....

Dass auf Grund der massiven Provokationen und der militärischen Drohgebärden von Venezuelas Nachbarn, möglicherweise der Ausnahmezustand verhängt wird, dürfte all' zu verständlich sein. Würde überall in der Welt (Deutschland, Frankreich, USA etc.) auch nicht anders sein.

Hoffentlich hält das venezolanische Militär weiterhin zum Volk und seiner gewählten Regierung.

Nicht so reich wie Trump

@ Demokratieschue:
Englands Millionäre mischen mal wieder als Zuendler an vorderster Front mit!! Guaidó gehört zu den reichen 1%!!

Das eint ihn ja mit Maduro. Immerhin hat er sein Geld ehrlicher verdient.

15:03 von Demokratieschuetzerin

«Genauso ist es. Es geht Trump um billiges venezolanisches Öl fuer die USA.
Und es geht darum, dass die USA sich Venezuela einverleiben wollen.»

Öl, Öl, Öl, … und nochmals Öl.

Das Welt-Erklärungs-Muster der ganz einfachen Art.
Für alles … für nichts … und auch für jedes Gegenteil von beidem.

VEN "einverleiben" als was?
Als neuen Bundesstaat des USA?
Als Territorium, in dem beständig US-Militär stationiert werden soll?
Als was "einverleiben" …?

Guaidó

... ist der von den meisten Staaten völkerrechtlich anerkannte Präsident Venezuelas. Nur das Militär hält Maduro noch an der Macht.

14:25 von rossundreiter

Satire sollte aber als solche gekennzeichnet sein. sonst nehmen simple kreaturen das für bare münze

@ MCC1968

Ihren Beitrag in allen Ehren, aber ihr Account sagt alles zu ihrem Weltbild.

Was denn?

Gewalttätiges Regime

Wohin bin ich hier geraten...statt einer deeskalierenden Sprache finde ich in vielen Beiträgen geradezu die Rechtfertigung von Gewalt des Militärs gegen Demonstranten...von friedlicher Einigung und Überlassung der dringend benötigten Hilfsgüter ist nicht die Rede, stattdessen wird das Gewaltmonopol gegen hungernder Venezulaner verteidigt. Und dann diese dauernde Fürsprache für ein sozialistisches Unterdrückungsregime, daß dieses Land seit fast zwei Jahrzehnte ausplündert und in den Ruin geführt hat.

Was Macron in Frankreich

Was Macron in Frankreich darf, darf Maduro in Venezuela auch

@ objektiv007

Enteuschende Berichtserstattung. Ob absichtlich oder nur schlampisch ...

Ich habe inhaltlich wie orthographisch an der Berichterstattung der Tagesschau nichts auszusetzen.

15:10 von Demokratieschuetzerin

«Englands Millionäre mischen mal wieder als Zuendler an vorderster Front mit!!»

Richard Branson ist EIN Millionär (Milliardär) aus GB.
Nicht "Englands Millionäre".

«Guaidó gehört zu den reichen 1%!!»

Und Maduro ist ein Hungerleider der armen 1%?
Der in den Slums von Caracas lebt …?

Sozialisten an der Macht

Das kommt dabei heraus, wenn Sozialisten in einem Land an die Macht kommen. Nach einigen Jahren (manchmal Jahrzehnten) ist das Land komplett heruntergewirtschaftet und verarmt. Schließlich regiert die Gewalt. Die Bevölkerung leidet unter vielerlei Repressalien. Wie oft soll das noch passieren?

Gut informiert oder Fake?

@ objektiv007:
Fakten die nicht berichtet wurden :
Andere Staaten haben vorgesten 99 Container mit Medikamenten und Hilfe nach Caracas geliefert ,keiner berichtet darueber

Sind Sie vor Ort? Oder woher kennen Sie Fakten, die nicht berichtet werden? Oder sind die 99 Container am Ende nur ein Fake?

Maduros Unterstützer leisten keine Hilfe

@ rossundreiter 14:25
Wenn die kostenlosen Hilfsgüter aus den USA ins Land kommen, dann ist das für Maduro eine riesige Blamage. Denn die Staaten, die ihm den stärksten Rückhalt bieten, Russland und China leisten keine humanitäre Hilfe. Auf sputniknews konnte man diese Woche zuerst lesen, dass Maduro humanitäre Hilfe aus Russland erwarte, dann, dass sie eingetroffen sei und zum Schluss, dass es gar keine humanitäre Hilfe war, weil Russland dafür Geld bekomme. Außerdem hat Maduros Vizepräsident Rodríguez verkündet, die USA lieferten giftige Lebensmittel. Wenn die Leute die Lebensmittel essen und merken, dass der Vizepräsident dummes Zeug erzählt hat, dann ist das ein weiterer Gesichtsverlust.

Vielleicht wollen die USA nur kein

zweites Kuba. Dass Maduro die Hilfe der Russen und Chinesen annimmt und andere ablehnt, zeigt auf welcher Seite er steht. Europa und die USA sollten, mit dem Verweis auf Venezuela, die Ukraine jetzt ganz offen mit allem unterstützen, was zur Wiederherstellung der Grenzen dort notwendig ist. Erst wenn die Russen, ihren Einfluss auf Venezuela zurückfahren, kann man dann vielleicht wieder reden.

@ Axtos

Der Fokus der Berichterstattung ist schon eigenartig.

Eine Lanze für eine korrupte Regierung zu brechen, finde ich viel eigenartiger.

Unabhängig oder Linientreu?

Liebste Journalisten von TS. Würden sie ihren Artikel zu den Zuständen in Venezuela wirklich als unabhängig, sowie neutral verfasst bezeichnen? In ihren Bericht geht es unübersehbar einzig und allein darum Präsidenten Maduro in die Nähe eines diktatorischen Präsidenten zu stellen. Im Gegenzug stellen sie einen Guaidó, der selbst öffentlich zum Putsch (anstatt demokratische Wahlen) aufruft (sogar mit Segen der deutschen Regierung und den USA) als großen Heilsbringer auf ein Podest.
Weshalb stellen sie nur die Hilfsgüter aus den USA in den Vordergrund? Die Hilfslieferung aus Russland und China finden bei ihnen nicht mit einem Wort Erwähnung.
Bisher war ich bessere, ausgewogenere, sowie neutralere Berichte von ihrer Seite gewöhnt. Mittlerweile werden hier oft nur noch "Schnellschüsse", persönliche Meinungen einzelner Journalisten, ohne wirkliche Recherche verfasst. Schade.

Ich werde das Gefühl nicht los

dass das mit den Hilfslieferungen mehr PR-Aktion für Guaidó als humanitäre Hilfe ist. Warum will das Rote Kreuz sonst aus Neutralitätsgründen nicht die Verteilung organisieren? Wenn die Oppositionsanhänger verteilen, wer wird dann wohl Hilfsgüter bekommen? Die Bilder von Tränengaseinsatz zumindest scheinen ja wohl bei Manchen hochwillkommen. Mussten ja lange genug darauf warten

Das ist Sozialismus pur.

So sieht's, wenn es um die Freiheit der Andersdenkenden geht.

Totale Blockade

@14:52 von pnyx
"Totale Blockade" schreiben sie...natürlich kann Maduro in allen Ländern für sein hungerndes Volk auf Einkaufstour gehen, die Sanktionen der USA und der EU beziehen sich nicht auf Lebensmittel und Medikamente...allein mit den Hilfskrediten von Russland und China in Höhe von rd. 90 Mrd. Dollar hätte er die ruinöse Versorgung seiner Bevölkerung längst beenden können. Staatdessen wurden Waffen davon gekauft...

15:06 von Demokratieschuetzerin

@objektiv007, 14:57
«Fakten die nicht berichtet wurden:
Andere Staaten haben vorgesten 99 Container mit Medikamenten und Hilfe nach Caracas geliefert ,keiner berichtet darueber.»

Sie: «Davon habe ich auch nichts gehört. Nur von Lieferungen in die Nähe der Grenze.»

Evtl. haben Sie nichts davon gehört, weil diese Hilfslieferungen der 99 Container nicht so eindeutig stattfanden, wie "man" (wer auch immer) darüber berichtete.

Aber für Sie als sehr häufige "Zitat- + Link-zur-Verfügung-Stellerin" wäre es doch eine bestens geeignete Möglichkeit, auch andere Nicht-Wissende zu erhellen (wie z.B. mich selbst). Zumal Sie der "offiziellen" Berichterstattung gegenüber im Fall VEN sehr kritisch eingestellt zu sein scheinen …

Noch viel mehr geht diese Fragestellung allerdings an @objektiv007, der die Thematik "der 99 Container" grundlegend in die Debatte einbrachte …

wie kann Guaido der

wie kann Guaido der rechtmäßige Irgendwas sein?

Wir würden unsere Merkel auch nicht fallen lassen, nur weil Trump den deutschen Exportüberschuss nicht mag.

Und man kann nicht überall Einmarschieren, nur weil die Demokratie nicht so fortgeschritten ist. Da könnte man in halb Nordamerika, ganz Südamerika, Mittelamerika, komplett Afrika und 97% Asien einmarschieren. Und auch in paar europäische Länder.
Auch wenn Maduro nicht der Überflieger ist, haben wir nicht das Recht, das zu ändern. Das müssen die Venezuelaner schon selbst hinbekommen. Und das werden sie. Auch ohne Drohgebärden von besagter Atlantikinsel.

framing vom feinsten.

die guardia nationale gehört nicht zum militär sondern ist eine bereitschaftspolizei wie z.b. das bayrische usk oder die gendarmerie oder die carabinieri.in frankreich wurde grade mit einer tränengasgranate die hand eines demonstranten abgetrennt.

Neokolonialismus in Venezuela

@ Demokratieschue 15:03
Das Regime Maduro steht mit vielen Milliarden Dollar in China und Russland in der Kreide. Noch im Dezember 2018 flog Maduro nach Moskau. Dort wurden Verträge über russische Investitionen in den venezolanischen Energie- und Goldsektor geschlossen. Es sieht so aus, dass sich Venezuela unter Maduro zu einer Art russischen Kolonie entwickelt. Für Russland und China steht viel auf dem Spiel. Deshalb stärken sie Maduro den Rücken.

Maduro hat, ganz undemokratisch,

das Parlament Venezuelas entmachtet. Insofern sind Proteste gegen ihn durchaus nachvollziehbar. Würde er nur ein bisschen für sein Volk sein, würde er ALLE Hilfslieferungen ins Land lassen und so seinen Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen. Nein, er ist egoistisch und machtbesessen und ihm ist es egal, ob er dadurch einen Bürgerkrieg provoziert! Politiker die so denken wie dieser, haben am Hebel der Macht nichts, aber auch gar nichts, zu suchen. Leider gibt es davon in Ost UND West zu viele!

Einmischen und Draufhauen ...

... scheint in Mode zu kommen.

Einmischen: Hat Venezuela vielleicht Öl? Oder andere Rohstoffe? Es gab dort Wahlen und das Ergebnis hat jeder zu respektieren. Was würde denn passieren, wenn venezuelanische Politiker Oppositionsführerin Alice Weidel als neue Bundeskanzlerin deklarieren würden?

Draufhauen: Warum soll es den Venezuelanern anders ergehen als den Franzosen? Wenn dem Herrscher die Nase nicht passt, dann wird Gewalt angewendet.

Arme Welt ..

re von schabernack

Standardtext "Öl-Verlade-Terminals auf den karibischen Inseln.Aber das wird Sie doch nicht interessieren.Sie freuen Sich doch bestimmt über die Beschlagnahmungen.

Und Guiado "auf einem Esel",wird Ihnen doch auch nicht gefallen.

Claudia Bauer meint ....

auch in Deutschland werden Personen die sich dem geltendem Recht wiedersetzen mit Tränengas, Wasswerfern und Pfefferspray martretiert.
Jeder Staat hat das Recht seine legitimen Grenzen zu schützen, auch Venezuela. Guidos handeln ist unverantwortlich und auf das Schärfste zu verurteilen,
denn er provoziert einen Bürgerkrieg bei dem es nur Verlierer geben wird.

@freebooter, 15:54

"Wenn die kostenlosen Hilfsgüter aus den USA ins Land kommen, dann ist das für Maduro eine riesige Blamage."

Hilfe soll, wie der Name sagt, den Menschen helfen und die schlimmste Armut, die Verbreitung von Krankheiten und den Hungertod verhindern.

Wer solche Hilfe als "Blamage" sieht, hat mit Hilfe wohl nicht viel am Hut. Da geht es augenscheinlich um etwas anderes.

Was die "giftigen Lebensmittel aus den USA" betrifft: Die kann man ja vor der Verteilung aussortieren...

15:56 von Oneiroi

Maduro hat das Land komplett gegen die Wand gefahren und das Parlament, aus reinem Machtkalkül, entmachtet. Dass er Hilfe nur von Russland und China annimmt, andere nicht, zeigt, dass er als Staatsmann nichts taugt. Wenn es dem Volk schlecht geht, und die Flüchtlingswelle aus Venezuela raus bestätigt das, gibt es daran wohl keinen Zweifel! Das Militär, so hoffe ich, sollte sich hinter das Volk stellen und die Generäle absetzen. Danach freie Wahlen, unter UN Aufsicht und Ruhe ist!

Es ist so durchschaubar..

..wie scheinheilig: Jetzt wird die "demokratische" Brechstange angesetzt, um mit aller Gewalt einen Anlass zu provozieren, militärisch dort von außen einzugreifen, bzw. um einen "Bürgerkrieg" auszulösen, wo man dann indirekt die "Contras" unterstützt.

Gaaanz toll.

Weiter so!

Hungernde Demonstranten

@von Claudia Bauer
Maduros Handeln mit Tränengas und Wasserwerfern gegen hungernde Demonstranten ist auf das Schärftste zu verurteilen, er provoziert einen Bürgerkrieg. Man kann es genauso beschreiben. Hoffentlich schießen diese Spezialtruppen nicht auf ihre eigenen Landsleute.

Hoffentlich ist Maduro bald am Ende!

Es bleibt zu hoffen dass Maduro nicht mehr lange an der Macht bleibt. Eine Macht die er nur noch durch das Militär behalten kann. Und dass es so bleibt greift er zu Mitteln wie jeder andere Diktator auch. Er umsorgt seine Getreuen mit finanziellen Zuwendungen, um sie bei Laune zu halten, egal wie es dem eigenen Volk geht. Er hat das gewählte Parlament mal schnell abgesetzt und sich seiner Kritiker entledigt indem er sie einsperrt, oder aus dem Land treibt. Von der EU und der Bundeswehr erwarte ich deshalb, dass sie sich hier gegen einen Tyrannen stellt, der sein eigenes Land in den Bankrott geführt hat. Das hat mit Einmischung nichts zu tun. Ich frage mich schon warum einige Mitkommentatoren diesen Diktator der das eigene Volk auspresst immer noch unterstützen? Das kann man nur tun, wenn man von unseren demokratischen Grundvorstellungen nichts wissen möchte und Autokraten und Diktatoren nachläuft.

>>Was würde denn passieren,

>>Was würde denn passieren, wenn venezuelanische Politiker Oppositionsführerin Alice Weidel als neue Bundeskanzlerin deklarieren würden?<<

Völlig schiefer Vergleich.

Guaido ist nicht Oppositionsführer, sondern gewählter Parlamentspräsident. Das Parlament wurde aber von Maduro entmachtet.

Der passende Vergleich wäre, wenn Angela Merkel unter Bruch des Grundgesetzes den Bundestag entmachten und Bundestagspräsident Schäuble sich im Gegenzug zum Bundeskanzler ernennen würde.

@FroleinPutinsPo, 15:39

"Guaidó ist der von den meisten Staaten völkerrechtlich anerkannte Präsident Venezuelas."

Zweimal faktisch falsch: Die UN hat 193 Mitglieder, die Mehrheit davon hat Guaidó nicht anerkannt.
Die Unterstützerstaaten Guaidós haben ihn nur als Interimspräsidenten anerkannt, was völkerrechtlich umstritten ist.

Lesen Sie dazu: TS, 19.2. "Gutachten des Bundestags: "Anerkennung Guaidós fragwürdig".

"Nur das Militär hält Maduro noch an der Macht."

Ganz sicher hat die Regierung Maduro auch noch Rückhalt im Volk. Wieviel ist aber unsicher, ihre Behauptung daher reine Spekulation.

16:11 von Superschlau

«wie kann Guaido der rechtmäßige Irgendwas sein?»

Auf welcher Grundlage der Verfassung von VEN Guaidó den Anspruch als Interims-Staatspräsident erhebt, wurde in diversen Kommentarspalten zum Thema VEN in den letzten Wochen auf verschiedene Art erläutert.
Threads, an denen auch Sie aktiv beteiligt waren.

«Und man kann nicht überall Einmarschieren, nur weil die Demokratie nicht so fortgeschritten ist. Da könnte man in halb Nordamerika, ganz Südamerika, Mittelamerika, komplett Afrika und 97% Asien einmarschieren. Und auch in paar europäische Länder.»

Wer redet den von "einmarschieren"?
Es geht momentan um Hilfslieferungen.
"Einarschieren" werden die USA in VEN ganz gewiss nicht.
Und die EU (oder ein anderes einzelnes Land) noch viel weniger …

Ihre Kenntnisse über "real existierende" Demokratien erscheinen mir sehr rudimentär. Wo in N-Amerika sollte man "wegen wenig Demokratie" einmarschieren"?

Es gibt dort nur die USA + CAN + MEX.
"97% Asien". Weder JAP, noch S-KOR, noch IND.

Maduro gegen das eigene Volk, abscheulich

Hilfslieferungen, teilweise mit Medikamenten boykottieren, wer weiß wie viele Menschen dies indirekt das Leben kostet?

"Tränengas und Gummigeschosse auf Demonstranten gefeuert" ... was Gummigeschosse alles anrichten können haben wir beim Einsatz unter der Macron-Regierung gesehen.

ich habe keine Ahnung

was in und um Venezuela wirklich vor sich geht. Und damit ist die Hauptsache auch schon gesagt. Ahnung hätte ich nämlich, wenn ich mich aus unseren Medien neutral und unabhängig informieren könnte. Aber die Berichterstattung über VEN hat inzwischen das Maidan-Niveau der damaligen TS erreicht, wenn nicht gar unterschritten. Ist Maduro tatsächlich der weltweit einzige Anhänger von Maduro? Wo liegt denn dann das Problem?
Ich maße mir nicht an, hier zwischen Gut und Böse zu unterscheiden (was bei Schwarz-Weißbildern ohnehin problematisch ist), aber diese Art Information, die mich geradezu propagandistisch auf eine Seite zu ziehen versucht, werde ich mir ganz bestimmt nicht zur Entscheidungsgrundlage machen.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit, TS.

@adc:Maduro und seine Clique tun das!

Wer hat das Land in den Ruin getrieben? Das macht Maduro mit Hilfe seines Regimes und des Militärs schon ganz alleine. Es hat das Parlament abgesetzt, weil die eigene Regierung dort nicht mehr die Mehrheit hatte. Das ist ein Fakt den auch nicht Sie verleugnen können. Er hat sich deshalb als Diktator offenbart. Das Volk lässt sich dort schon längst nicht mehr für dumm verkaufen und hat deshalb die Opposition mit Mehrheit gewählt. Dass Ihnen das nicht passt kann ich gut verstehen, denn die "Befreiung von der Herrschaft des Kapitals" lässt sich dadurch nicht erreichen. Aber anscheinend sind Maduro und auch Sie so von ihrer Heilslehre überzeugt, dass man dafür keine Mehrheiten mehr benötigt. Demokratie ist da nur hinderlich.

Régime change nicht immer falsch

23. Februar 2019 um 14:57 von objektiv007
Regime change 2.0

Völlig richtig. Die USA versuchen hier, unterstützt durch europäische verbündete, einen Regime change durchzuführen. Das politische Instrument Regime change kam in Misskredit, nachdem der Versuch demokratische Systeme in der arabisch-muslimischen Welt zu installieren, gescheitert ist. Lateinamerika ist aber nicht Arabien. Hier steht die Kultur nicht im Widerspruch zur Installation freiheitliche Systeme,. Beispiel Brasilien, Mexiko, Kolumbien.

Unsere Gefühle

@ deutlich
Ich werde das Gefühl nicht los dass das mit den Hilfslieferungen mehr PR-Aktion für Guaidó als humanitäre Hilfe ist.

Und ich werde das Gefühl nicht los, dass von Maduros Fürsprechern (z. B. Putin) bisher noch keine humanitäre Hilfe kam.

14:36 von Superschlau

NEIN
Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass man sich mittlerweile in die Unrechtspolitik von anderen Ländern einmischt und dagegen vorgeht. Wann wird endlich Schluss sein mit den Diktatoren, Autokraten und Unterdrückern dieser Welt. Wer sein Volk hungern lässt, politische Demonstranten einsperrt, ermordet oder foltert, wer Oppositionen ausschließt, Menschen in ihrer Ausbildung behindert oder Andersdenkende vertreibt, gehört abgesetzt zum Wohle der dort lebenden Menschen.

Französische Verhältnisse

"Tränengas und Gummigeschosse"

Klingt wie eine Polizeiaktion gegen die Gelbwesten in Frankreich. Ich hoffe nur, dass es in Venezuela nicht auch zu zerschossenen Augen und zum Verlust von Händen und Fingern kommt, wie wir es in Frankreich erleben konnten.

Bitte etwas Recherche.....

und wenigsten ein BISSCHEN Neutralität!!. SO kann ich das hier nicht ernstnehmen. Fangt blos nicht das Selbe Getue an wie im armseeligen Syrien. Diese Bruecke ist schon Jahre gesperrt. Nein der Putschist hat keine Berechtigung. Die EU schon gar nicht. Was wollt ihr mit dem Artikel eigentlich suggerieren?

Öl kann man kaufen

Es geht Trump um billiges venezolanisches Öl fuer die USA.

Die USA sind der Hauptabnehmer von venezolanischem Öl und haben dafür immer schon den Weltmarkt Preis bezahlt. In Wirklichkeit gibt es keine Beispiele dafür, dass die USA für Öl weniger bezahlt hätten. Bitte keine Fake-News.

Im Moment wandert das Geld allerdings so zu sagen auf ein Sperrkonto um es für die Bevölkerung und die legitime Regierung aufzubewahren, ohne dass Maduro und seine Führungskaste da ran kommt.

Maduro ist kein Gesprächspartner

Für Deutschland und die EU, die Guaido völkerrechtlich anerkannt haben, ist Maduro kein Ansprechpartner mehr. Seine Aufgabe beschränkt sich aus unserer Sicht darauf, zurück zu treten.

@ Alter Simple

Lesen Sie dazu: TS, 19.2. "Gutachten des Bundestags: "Anerkennung Guaidós fragwürdig".

Im Auftrag der Bundestagsfraktion der Linkspartei, ich weiß. Dem können Sie sich gern anschließen, ich tue das nicht.

Tränengas gegen Bevölkerung

Wie in Frankreich setzt die Regierung auf Tränengas um die Proteste zu unterdrücken. Zum Glück wurden aber noch keine Gummigeschosse abgefeuert.

Claudia Bauer meint ....von FroleinPutinsPo.

"Und ich werde das Gefühl nicht los, dass von Maduros Fürsprechern (z. B. Putin) bisher noch keine humanitäre Hilfe kam."
Falsch, das venezulanische Volk hat eben noch echte Freunde, Russland hat bereits Hunderte Tonnen an Hilfsgütern nach Venezuela entsendet. Darunter auch dringend benötigte Medikamente und medizinisches Gerät, beides Mangelware aufgrund der Sanktionen durch die USA.

15:52 von Dr.Hans

"Das kommt dabei heraus, wenn Sozialisten in einem Land an die Macht kommen. Nach einigen Jahren (manchmal Jahrzehnten) ist das Land komplett heruntergewirtschaftet und verarmt. "

Das geht auch ohne Sozialisten, in den USA sind über 47Mio Menschen von Lebensmittelkarten abhängig, das sind mehr als Venezuela Einwohner hat.

16:18 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Standardtext "Öl-Verlade-Terminals auf den karibischen Inseln.
Aber das wird Sie doch nicht interessieren.
Sie freuen Sich doch bestimmt über die Beschlagnahmungen.»

Warum sollte ich mich über die Beschlagnahmungen freuen?
Sie fanden statt, weil VEN eingegangenen finanziellen Verpflichtungen nicht in der Art nachkam, wie es das hätte tun müssen.

Freuen würde ich mich, hätte VEN das getan. Bzw. hätte es tun können, weil Maduro die Erdöl-Industrie eben nicht "vor die Wand gefahren hätte".

Sie schreiben in so gut wie jeden VEN-Thread mit.
Nehme mal an deswegen, weil Sie das Land interessiert.

Da sollte Ihnen aufgefallen sein, dass auch ich "fast immer dabei bin, wenn‘s um VEN geht". Ganz gewiss nicht, weil mir VEN am Gesäß vorbei geht.

Ich habe nicht den Stein der Weisen durch ultimative Erkenntnis zu VEN gefunden. Besitze aber definitv ausreichend Wissen von VEN, als dass ich mir von niemand einen vom Pferd erzählen lasse.

Erst recht nicht durch immer gleiche "Standardtexte" …

USA vs Hungersnot

Wenn die USA erst anruft und fragt wollen sie die Regierung übernehmen und dann hilfslieferungen schickt

Ein Schelm wer böses denkt...

Braucht man diese Lieferung? Sicher

Wäre es besser gewesen die 1 Monat vor dem Umsturz zu schicke, bevor die USA mit Guantanamo droht?

Da gibt es zur rechtlichen Situation übrigens ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienst des bundestages

Zu Sozialismus

Solange sozialistische Staaten mit kapitalistischen Staaten nebenher existieren, solange wird der Sozialismus niemals richtig Fuss fassen können, denn die kap. Staaten, wie USA u.a. werden einen Schei... tun, dass hier etwas heranwächst, was ihre eigene Staatsordnung beseitigen könnte. Und daher wurden damals die Ostblockstaaten ausgegrenzt und jetzt hier.
Ich bin kein Anhänger Maduros, aber so lässt sich die Unruhe etwas besser verstehen. Oder?

16:05, Lavoissier

>>Das ist Sozialismus pur.
So sieht's, wenn es um die Freiheit der Andersdenkenden geht.<<

Und das ist für mich die politische Tragik (von der menschlichen mal ganz abgesehen) bei der Entwicklung in Vebezuela:

Daß es sehr leicht ist, mittels eines Kleptokraten und selbsternannten Sozialisten wie Maduro den Sozialismus als solchen zu diskreditieren.

Bei Menschen, denen die Idee des Sozialismus ohnehin nicht geheuer ist, und von denen gibt es leider viele, verfängt so etwas.

Für mich als Sozialisten ist das ganz entsetzlich.

Am 23. Februar 2019 um 14:56 von FroleinPutinsPo...

Zitat:
"...Guaidó
... ist der von den meisten Staaten völkerrechtlich anerkannte Präsident Venezuelas..."

Nur eine Stunde nachdem sich Parlamentspräsident Juan Guaidó zum Präsidenten ernannte, anerkannten ihn die USA als einzig legitimen Präsidenten Venezuelas und forderten südamerikanische und europäische Staaten auf, das Gleiche zu tun.

Und noch etwas, wie viele Staaten sind Mitglied in der UNO, haben für Guaidó gestimmt und wer dagegen bzw. sich enthalten?
Wenn ich mich recht erinnere, haben 49 Staaten den Putschisten als legitimen Präsidenten anerkannt und was ist mit den restlichen 144 Staaten?

16:59, FroleinPutinsPo...

>>@ Alter Simple
Lesen Sie dazu: TS, 19.2. "Gutachten des Bundestags: "Anerkennung Guaidós fragwürdig".

Im Auftrag der Bundestagsfraktion der Linkspartei, ich weiß. Dem können Sie sich gern anschließen, ich tue das nicht.<<

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages erstellt keine Gefälligkeitsgutachten für jeweilige Auftraggeber.

@ 15:37 von FroleinPutinsPo...

"Das eint ihn ja mit Maduro. Immerhin hat er (Guaidó) sein Geld ehrlicher verdient."

Ehrlich verdient? Woher wissen Sie das? Guaidó entstammt der venezolanischen Oberschicht, den Nachfahren der altspanischen Aristokratie, welche die indigenen Völker Venezuelas bis aufs Blut ausbeuteten und zum Teil ausrotten ließ.

Mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, dürften Guaidó Hunger, Elend und Armut gänzlich unbekannt sein.

um 16:36 von fathaland slim

>>
Der passende Vergleich wäre, wenn Angela Merkel unter Bruch des Grundgesetzes den Bundestag entmachten und Bundestagspräsident Schäuble sich im Gegenzug zum Bundeskanzler ernennen würde.
<<

Man steht ja immer schnell im Verdacht, Maduro-Anhänger zu sein. Dennoch: Ist es nicht so, dass die venezuelanische Verfassung die Parlamentsauflösung im Zusammenhang mit der Einberufung ein der verfassungsgebenden Versammlung vorgesehen hat ?

@schabernack

"Sie [Beschlagnahmungen] fanden statt, weil VEN eingegangenen finanziellen Verpflichtungen nicht in der Art nachkam, wie es das hätte tun müssen." Am 23. Februar 2019 um 17:02 von schabernack

Wie jetzt? Wurden denn Rechnungen nicht bezahlt?

Ich bin verwirrt... Seit dem Ukraine-Konflikt ist das doch kein Problem, wenn ein Land Rechnungen nicht bezahlt. Wir messen doch nicht mit zweierlei Maß!

Die USA verhindern die Verteilung der Hilfslieferung in Kolumbie

@14:44 von FroleinPutinsPo...
vorher@12:20 von kleiner Bankert 

Auf der kolumbianischen Seite könnten die USA die Armen und Flüchtlinge versorgen. Danach hatte eine Interviewerin vom DLF gefragt.
Wenn es tatsächlich um humanitäres Handeln ginge, könnten die Mittel über das Rote Kreuz und den Hafen/Flughafen von Caracas laufen.
Der lateinamerikanische Rotkreuzchef hat darauf hingewiesen.
Das jetzige Vorgehen wäre dagegen eine Einfuhr mit Zollformalitäten und Ähnliches. Oder will Guiadó sich als Schmuggler betätigen wie viele Betuchte zwischen Venezuela und Kolumbien.

Aber viel einfacher wäre es natürlich, dem venezolanischen Staat die ihm zustehenden erwirtschafteten Mittel auch zu überlassen.
Das entspräche auch den vom Völkerrecht vorgesehenen Regelungen.
Venezuela gibt immer noch einen großen Teil des Staatshaushalts für humanitäre Hilfe aus.

15:52, Dr.Hans

>>Sozialisten an der Macht
Das kommt dabei heraus, wenn Sozialisten in einem Land an die Macht kommen. Nach einigen Jahren (manchmal Jahrzehnten) ist das Land komplett heruntergewirtschaftet und verarmt. Schließlich regiert die Gewalt. Die Bevölkerung leidet unter vielerlei Repressalien. Wie oft soll das noch passieren?<<

Informieren Sie sich doch bitte über die Geschichte Venezuelas.

Chávez kam damals an die Macht, weil seine Vorgänger das Land trotz seines Erdölreichtums komplett heruntergewirtschaftet hatten, die Bevölkerung völlig verarmt und die Kriminalitätsrate eine der höchsten der Welt war.

Und das waren nun wirklich alles andere als Sozialisten.

Unter Chávez ging es dann ein wenig bergauf, aber unter Maduro fiel das Land dann wieder in alte Muster zurück.

Re 16:21 von Claudia Bauer

Ich sehe das vollkommen anders. Wenn das System von Maduro und Chaves so durch die Korruption und Misswirtschaft runtergewirtschaftet wurde, das es keine Lebensmittel mehr gibt, was sollen die Leute dann machen? Einfach elendig verhungern? Wäre das die richtige Option? Ich kann das nciht nachvollziehen. Erklären Sie bitte, wieso das in dieser Situation falsch ist, sich gegen Maduro zu stellen.

17:10, Klärungsbedarf

>>Man steht ja immer schnell im Verdacht, Maduro-Anhänger zu sein. Dennoch: Ist es nicht so, dass die venezuelanische Verfassung die Parlamentsauflösung im Zusammenhang mit der Einberufung ein der verfassungsgebenden Versammlung vorgesehen hat ?<<

Nein, das ist so nicht richtig.

Es fängt schon damit an, daß der Staatspräsident das Recht, dies unter Umgehung der Gewaltenteilung autokratisch zu entscheiden, ganz gewiss nicht hat.

Am 23. Februar 2019 um 16:46 von FroleinPutinsPo.

Zitat:
"...Und ich werde das Gefühl nicht los, dass von Maduros Fürsprechern (z. B. Putin) bisher noch keine humanitäre Hilfe kam..."

Fake News !

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat seinem russischen Amtskollegen und der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation für die Arzneimittellieferungen gedankt.

Wenigtens die Fakes sind weg!

"Gestern waren Zehntausende Anhänger Guaidós zu dem Konzert in Cúcuta gekommen."
Den ganzen Tag, in den Expressmeldungen der Tagesschau zwischen den Sportbeiträgen, war immer noch die Rede von "Hunderttausenden". Obwohl vereinzelte Luftaufnahmen fatal an Trumps "größer Vereidigung aller Zeiten" erinnerte.
Genauso, werte Redaktion, ist es uns Lesern möglich, die tatsächliche Situation auf besagter Brücke im Livestream, ungeschnitten und im Originalton zu verfolgen. Wer spanisch versteht, könnte sogar noch die Gespräche (auf kolumbianischer Seite) zwischen Demonstranten und Nationalgarde mithören. Wer Clash in Endlosschleife braucht, einfach nach Paris schalten!

um 16:56 von

um 16:56 von FroleinPutinsPo...:
"
Maduro ist kein Gesprächspartner
Für Deutschland und die EU, die Guaido völkerrechtlich anerkannt haben, ist Maduro kein Ansprechpartner mehr.
"

Wieder ein Kommentar,der inhaltlich völlig realitätsbefreit ist.
Darum auch an dieser Stelle (wie zuvor an "kleiner Bankert" gerichtet - kommt man eigentlich unabhängig auf diesen Quatsch,ist man dieselbe Person mit verschiedenen Namen oder gab es eine Dienstanweisung?)

Bitte mal mit dem Völkerrecht auseinandersetzen - & dies dabei nicht nur lesen,sondern auch verstehen. (bei Bedarf mal Fachpersonal befragen).

Habe ja noch immer die Hoffnung,dass durch genug Bildung das Qualitätsniveau der Kommentare hier steigt & realititätsbefreite Inhalte in Kommentaren schon bald der Vergangenheit angehören.

Vllt nimmt FroleinPutinsPo... diesen Ratschlag an - falls sie unabhäng von "kleiner Bankert" auf diesen Quatsch gekommen ist - ansonsten wäre der Hinweis natürlich zwecklos...

17:06, Karl Napf

>>in münchen war jetzt eine friedliche demo
gegen den machthaber maduro. das hat aber nur der bayrische rundfunk um 16 uhr berichtet<<

Und in Hamburg habe ich gerade vom Zug aus eine pro-Maduro-Demo gesehen.

Sah auch friedlich aus.

Ist es nicht schön, in einer wohlhabenden Demokratie mit Meinungsfreit zu leben?

Am 23. Februar 2019 um 15:39 von FroleinPutinsPo...

"...Guaidó
... ist der von den meisten Staaten völkerrechtlich anerkannte Präsident Venezuelas..."

Glauben ist nicht Wissen

re von schabernack

"Beschlagnahmungen weil Venezuela seine eingegangenen Verpflichtungen nicht erfüllt hat".
Das stimmt nicht,es geht einmal auf ein Urteil
eines Handelsgerichtes in Washington zurück.Firmen hatten auf "Entschädigung" geklagt,weil daß Land Umweltauflagen verschärft hatte.
Und "ich lasse mir nichts vom Pferd erzählen".
Aber "Maduro hat die Erdölindustrie "gegen die Wand gefahren".
Aber wie denn konkret hat er das getan ?

FroleinMyA...

Es ist doch sehr befremdlich, wie die Linken sich auf einmal für einen von dem USA gewünschten RegimeChange einsetzen und nichts dabei finden, den demokratisch gewählten Präsidenten durch einen "Selbsternannten" und seine Helfershelfer stürzen zu lassen.

Verstehe hier die Maduro-Freunde nicht

Eines der rohstoffreichesten Länder dieser Erde ist pleite. Die Menschen haben kaum noch etwas zu essen und fast keine Medikamente mehr. Die Demokratie wurde von dem korrupten Regime ausgehebelt und es kann sich nur noch mit dem ebenfalls korrupten Militär an der Macht halten.

Warum sollen die Menschen dort leiden, während einige sich dort die Taschen vollstopfen? Für Putin-Russland ist das anscheinend in Ordnung. Für die Venezolaner nicht, denn sie müssen es ausbaden.

@ FroleinP

Nur um klarzustellen, dass Sie hier Fakes verbreiten:

Dass eine Anerkennung Guaidos völkerrechtswidrig ist, ist das Ergebnis eines Gutachtens des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages - nicht die bloße "Ansicht" der Partei Die Linke.

@Crosterland

„Guaidó entstammt der venezolanischen Oberschicht, den Nachfahren der altspanischen Aristokratie....“
Genau deswegen ist er auch unser Freund. Endlich kommen die Ressourcen des Landes wieder in die richtigen Hände, also in unsere.

Nicht ganz!

17:10 von Klärungsbedarf
Auf Ihre Frage gibt auch die Tagesschau eine Antwort:
https://www.tagesschau.de/interview-ambos-venezuela-101.html
Die ganze Analyse basiert nämlich auf der venezulanischen Verfassung. Da also Antworten. Die sich allerdings bei der BPK durch unsere segensreiche Pressesprecher dann so anhören. Wer den Inhalt der venezulanischen Verfassung wissen will, kann gern bei einer bekannten Suchmaschine nachsehen. Auf dieser Basis werden wir also regiert!

16:44 von frosthorn

«ich habe keine Ahnung, was in und um Venezuela wirklich vor sich geht. Und damit ist die Hauptsache auch schon gesagt. Ahnung hätte ich nämlich, wenn ich mich aus unseren Medien neutral und unabhängig informieren könnte.»

Es ist nicht "ganz einfach", sich über VEN (generell über ganz Latein-Amerika) in deutsch-sprachigen Medien detailliert zu informieren. Sehr viel einfacher ist es, wenn man Spanisch spricht, und u.a. die Presse in Kolumbien lesen kann.

Dort gibt es viele Berichte + auch Interviews mit geflüchteten Venezuelanern. Und solchen, die zur Versorgung mit Lebensmitteln + Bedarfsgegenständen des täglichen Lebens + Medikamenten regelmäßig über die Grenze pendeln. Es sind viele, Menschen, denen es so ergeht. Sehr viele …

Und ja - Maduro selbst ist nicht der einzige Anhänger von Maduro.
Aber Ansehen + Unterstützung haben gerade seit 2017 stark abgenommen.
Tendenz fallend …

Quelle recht gute Infos in DEU: "https://amerika21.de"
"Nachrichten und Analysen aus Lateinamerika"

um 16:36 von fathaland

um 16:36 von fathaland slim:
"
Guaido ist nicht Oppositionsführer, sondern gewählter Parlamentspräsident. Das Parlament wurde aber von Maduro entmachtet.

Der passende Vergleich wäre, wenn Angela Merkel unter Bruch des Grundgesetzes den Bundestag entmachten und Bundestagspräsident Schäuble sich im Gegenzug zum Bundeskanzler ernennen würde.
"
1. wäre der Vergleich unpassend & 2. wieso was hypothetisches konstruieren,wenn es doch gerade anderswo so aussieht:

Trump HAT gerade das US-Repräsentantenhaus entmachtet (siehe Trumps Notstandausrufung) - Merkel hat aber nicht Nancy Pelosi als "Interimspräsidentin" anerkannt & Neuwahlen in den USA gefordert...
...& DE schickt auch keine "humanitäre Hilfslieferungen" in die USA - obwohl dort knapp 50 Mio. die verdammt gut gebrauchen können - abgesehen von den ganzen Inhaftierten,die da in den USA in den Privatgefängnissen wirtschaftlich ausgebeutet werden & ohne deren Arbeit die US-Industrie in eine schwere Krise geraten würde..

17:14, Tada

>>@schabernack
"Sie [Beschlagnahmungen] fanden statt, weil VEN eingegangenen finanziellen Verpflichtungen nicht in der Art nachkam, wie es das hätte tun müssen." Am 23. Februar 2019 um 17:02 von schabernack

Wie jetzt? Wurden denn Rechnungen nicht bezahlt?

Ich bin verwirrt... Seit dem Ukraine-Konflikt ist das doch kein Problem, wenn ein Land Rechnungen nicht bezahlt. Wir messen doch nicht mit zweierlei Maß!<<

Sie verwirren mich.

Ist die Ukraine denn zahlungsunfähig?

Zahlt das Land seine Rechnungen nicht mehr?

@ fata slim

Herr B., zu Ihrem Vergleich:

Angela Merkel hat ja 2015 das Parlament "entmachtet". Sie hat sich über die Gesetze der Legislative hinweggesetzt und auch noch die Judikative übergangen, indem sie den Straftatbestand der illegalen Einreise nicht mehr verfolgen ließ.

Aber Wolfgang Schäuble hat sich daraufhin NICHT zum Bundeskanzler "selbsternannt".

Was Macron nicht darf, darf Maduro auch nicht

15:45 von Klausewitz

"Was Macron in Frankreich darf, darf Maduro in Venezuela auch"

Und was Macron in Frankreich nicht darf, darf Maduro in Venezuela auch nicht.

Komischerweise sind dort

Komischerweise sind dort irgendwie alle gleichzeitig im Recht. Das das nicht sein kann, erklärt sich von selbst.
Wenn man irgendwas erreichen will, muss man sich an den Häuptling wenden. Nicht nur in Südamerika. Auch im nahen Osten. Aber das kapieren unsere obermoralisten nicht mehr.

Das Militär darf diese Lkws sehr wohl stoppen und kontrollieren

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-grenze-107.html

Mittlerweile sind die Lastwagen mit Hilfslieferungen losgefahren. Reporter der Nachrichtenagentur AP waren vor Ort, als Guaidó sie losschickte. Kolumbiens Staatschef Iván Duque forderte die freie Einfuhr von Hilfsgüter nach Venezuela. Die Blockade der von der venezolanischen Opposition organisierten Hilfe sei ein "Attentat" auf die Menschenrechte, sagte er in Cúcuta auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Guaidó.

sage ich ganz klar:
keiner der Lkws kommt ohne Durchsuchung nach Venezuela rein!! Die darf das Militär sehr wohl stoppen.

Aber diese Arbeitnehmer:

https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-grenze-107.html

"Wir wollen arbeiten", tönte es aus der Menschenmenge, die Spezialkräften der Nationalgarde gegenüberstand. Demnach waren die Demonstranten vor allem Bewohner, die täglich die Grenze überqueren, entweder zum Einkaufen oder zur Arbeit.

sind durchzulassen!!

@ fata slim

Dass Sie weder durch das Scheitern des venezolanischen, noch durch den DDR Sozialismus sich von eben diesem distanzieren, ist in der Tat sehr enttäuschend!

Nie wieder Sozialismus!

@Münsterländer123

"Verstehe hier die Maduro-Freunde nicht Eines der rohstoffreichesten Länder dieser Erde ist pleite. Die Menschen haben kaum noch etwas zu essen und fast keine Medikamente mehr." Am 23. Februar 2019 um 17:26 von Münsterländer123

Ich kann das mit XY-Freunde und "kaum etwas zu Essen" nicht mehr hören.

Erstens sind hier die meisten aus dem Kindergarten raus und sind nicht beleidigt, wenn man nicht immer nur ihrer Meinung ist.

Und zweitens: Überall haben Menschen "kaum etwas zu Essen" und die Bevölkerung steigt und steigt, keiner liegt schwächelnd in der Ecke, sondern rennt auf die Barikaden oder sonstwohin - das geht nicht wenn man geschwächt ist, dazu wurden ausgerechnet in den USA genug Experimente gemacht.

Ne, es geht auch hier bei dem Konflikt wieder einmal nur um Geld und nicht um Demokratie, Menschenrechte oder humanitäre Hilfe.

Die Verfassung ist auf seiten Maduros.

@16:36 von fathaland slim
@16:11 von Superschlau
Guaidó will die Entscheidung des Obersten Verfassungsgerichts Venezuelas nicht anerkennen.
Demzufolge müsste in 3 Wahlkreisen, wo Unregelmäßigkeiten bei der Wahl festgestellt wurden, die Wahl wiederholt werden.

Die Konservativen Abgeordneten sahen offensichtlich keine Chance, ihr Mandat legal zu gewinnen und ignorierten das Verfassungsgericht.
Da hat der Präsident gemäß Art. 348 die Wahl einer verfassunggebenden Versammlung initiiert.

Wer sich nicht an Wahlen beteiligt, kann sich hinterher nicht beklagen.

Ähnlich war es bei der Präsidentenwahl. Guaidó war bis zu seiner Selbsternennung bei ca. 80% der Venezolaner völlig unbekannt. Hätte also bei den Präsidentenwahlen wohl kaum eine Chance gehabt.

Der Kandidat der Konservativen, der antrat, erhielt ca. 21% der Stimmen.

Deshalb auch die Formulierungen des wissenschaftlichen Dienstes.

Dieser Verdacht mit Invasion ist nicht von der Hand zu weisen

Weiterhin ist dieser Verdacht hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-grenze-107.html

Maduro will verhindern, dass internationale Hilfsgüter nach Venezuela kommen. Guaidó hatte die Bevölkerung aufgerufen, Lastwagen mit fast 200 Tonnen Nahrungsmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln von einem Lager in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta nach Venezuela zu bringen. Maduro lehnt die Hilfslieferungen vehement ab. Er prangert sie als Vorwand an, unter dem eine militärische US-Invasion vorbereitet werden soll.

nicht von der Hand zu weisen. Genau deswegen sind diese Lkws zu stoppen und zu durchsuchen auf verbotene Waffen und anderes militärisches Gerät! Und wehe, wenn sich da was findet. Dann wäre Guaidó zusammen mit Trump ernsthaft dran!!

Sowas wäre verbotene Aggression (Völkerstrafgesetzbuch § 13):

https://www.gesetze-im-internet.de/vstgb/__13.html

Denn hier wird die Souveränität Venezuelas verletzt!

@ fathaland slim

"Ist die Ukraine denn zahlungsunfähig? Zahlt das Land seine Rechnungen nicht mehr?" Am 23. Februar 2019 um 17:33 von fathaland slim

Das kanns nicht sein...
Wissen Sie was Kredite des IWF sind? Was Bürgschaften sind, z.B. wenn Deutschland welche übernimmt? Oder was "auf Pump" bedeutet?

@ fata slim

Ja, die Ukraine hat Gaslieferungen Russlands nicht bezahlt und weigert sich auch den Weltmarktpreis für Gas aus Russland zu bezahlen.

Könnte man wissen, wenn man sich informiert.

Da bekommt man ja den Blues.

@Lavoissier

SO sieht es aus, wenn es um die Freiheit der Andersdenkenden geht.
Sozialismus pur.

Okee. Welche Erklärung gibt es für das, wie es in Frankreich aussieht, wenn es um die Freiheit der Andersdenkenden geht? Kapitalismus pur - nehm ich dann mal an.

Das ist wie mit Missmanagement bei Grossbauten: in Russland ist es das korrupte System Putin - in Deutschland - ja - was es da ist, das weiss keiner.

Ganz ehrlich, es ist systemunabhängig, wenn mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Demonstranten auf Protest reagiert wird. Gab es in Deutschland auch bei S21 Protesten.

Es sich einfach zu machen und das auf irgendeinen Ismus zu schieben, ist einfach.

Es ist vielschichtiger. Man kann sagen: So sieht es aus, wenn ein Staat unter Druck gesetzt wird, wenn das Ausland sich in die Innenpolitik einmischt.

Oder: so sieht es überall aus (Tränengas, Gummigeschosse), wenn die Mächtigen in Frage gestellt werden.

Nur die Interpretation variiert. Je nach Gusto anderer Mächtiger.

@ Einfach Unglaublich (17:42): Die USA sind die Ursache

hi Einfach Unglaublich

ich glaube, Sie haben immernoch nicht verstanden, dass die USA die Ursache des Ganzen sind. Die USA haben mit ihren illegalen Sanktionen das Land in diese Krise gestuerzt. Wie können sie dass nur ständig so negieren??? Dazu zum Beispiel hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-usa-sanktionen-101.html

Es sei eine "Maduro-Diktatur", was da in Venezuela zurzeit passiere - die USA verurteilen den venezolanischen Präsidenten und sein Vorgehen aufs Schärfste und haben Strafmaßnahmen gegen ihn verhängt. Mit harten Wirtschaftssanktionen tun sich die USA allerdings schwer.

und hier:

https://tinyurl.com/yymbv72n
handelsblatt.com: USA verhängen neue Sanktionen gegen Venezuela (08.01.2019 - 19:16 Uhr)

In Reaktion auf neue Korruptionsschlagzeilen haben die USA weitere Sanktionen gegen Venezuela angekündigt. Betroffen ist auch ein Fernsehsender.

So viel mal dazu. Außerdem hat Maduro laut Handelsblatt bereits die OPEC eingeschaltet.

17:30, derkleineBürger

>>Trump HAT gerade das US-Repräsentantenhaus entmachtet (siehe Trumps Notstandausrufung) - <<

Er hat es nicht getan, er versucht es. Und der Kongress geht politisch und juristisch dagegen vor. Solange das so ist, kann Trump überhaupt nichts tun.

Im Gegensatz zu Venezuela gibt es in den USA noch eine einigermaßen funktionierende Gewaltenteilung.

17:10 von Klärungsbedarf

«Man steht ja immer schnell im Verdacht, Maduro-Anhänger zu sein. Dennoch: Ist es nicht so, dass die venezuelanische Verfassung die Parlamentsauflösung im Zusammenhang mit der Einberufung ein der verfassungsgebenden Versammlung vorgesehen hat ?»

Ja - ein solches Prozedere sieht die Vefassung von VEN (aus 2000) vor, wenn der Staatspräsident beabsichtigt, die Verfassung grundlegend zu ändern (oder dem Land eine gänzlich andere zu geben).

Das geschah unter Hugo Chávez einst auch einmal. Der wichtige Aspekt dabei sind aber die Art. 347/348 der Verfassung.

Beide zusammen + "Ausführungs-Gesetze" bestimmen, dass die Bevölkerung in einem Referendum der zeitweisen Ersetzung des Parlaments durch eine Verfassunggebende Versammlung vorher (!) zustimmen muss.

"Damals bei Chávez" geschah dies. Die "umgearbeitete neue" Verfasuung wurde dann aber in einem weiteren Referendum abgelehnt, so dass sie von 2000 unverändert gültig ist.

"Nun bei Maduro" gab es nie (!) ein Referendum zu gar nix …

Flüchtlingswellen beenden

Beseitigt endlich die machthungrigen Unterdrücker dieser Welt, die ihr eigenes Volk verfolgen, einsperren und beseitigen.
Als Konsequenz winkt ein drastischer Rückgang der weltweiten Flüchtlingswellen hier und anderswo.

@ Einfach Unglaublich (17:46): falsch was Sie schreiben!

hi Einfach Unglaublich

Alles falsch was Sie schreiben! Denn: die Gazprom ist zur Zahlung an die Ukraine verdonnert worden!!

https://tinyurl.com/y3wd57ar
handelsblatt.com: Gazprom muss Milliarden-Strafe an Ukraine zahlen (01.03.2018 - 15:27 Uhr)

Juristische Schlappe für Gazprom: Der russische Konzern muss eine Milliarden-Strafe an die Ukraine zahlen – und reagiert mit schmutzigen Tricks.

MoskauFür Gazprom ist es eine schallende Ohrfeige: Ein Stockholmer Schiedsgericht hat dem russischen Gaslieferanten im Streit mit dem ukrainischen Energieversorger Naftogas eine Strafe von 4,6 Milliarden Dollar aufgebrummt.

Der Grund: Gazprom hat weniger Gas durch die Transitpipeline in der Ukraine nach Europa gepumpt, als vereinbart.

Von daher: die Ukraine hat bezahlt und zwar mehr als sie hätte muessen!!

München-Demo. Höchstens 2 Dutzend.

@17:06 von Karl Napf
Ich kam vorbei, habe mir einen Flyer geben lassen, und bei einer Diskussion festgestellt, dass zumindest die Beteiligten gar nicht wussten, dass die USA ihre Hilfsgüter auf den LKWs nicht freigeben, obwohl in unmittelbarer Nähe Flüchtlinge im Elend hausen, wie eine Journalistin im DLF erzählte. Das alles noch auf kolumbianischer Seite, wäre also ohne kriegsähnlichem Vorgehen möglich. Und wäre im Moment eine sinnvolle humane Aktion.

16:44 von frosthorn

«Ich habe keine Ahnung, was in und um Venezuela wirklich vor sich geht. Und damit ist die Hauptsache auch schon gesagt."

Volle Beipflichtung.

"Ahnung hätte ich nämlich, wenn ich mich aus unseren Medien neutral und unabhängig informieren könnte."

Ziehen Sie sich diesen Zahn; "unabhängige Berichterstattung" gleicht einem Oxymoron, denn nahezu immer fließen Vorannahmen und persönliche Meinungen in die Wahrnehmung und damit auch Berichterstattung ein.

Ich war im Januar in Peru und habe dort wiederholt Menschen am Straßenrand sitzen sehen mit Pappschildern: "Bitte um Hilfe, komme aus Venezuela". Mit einigen habe ich mich unterhalten. Mein einziger Erkenntnisgewinn daraus ist, dass ich nun die persönliche Sichtweise der jeweiligen Gesprächspartner kenne. Nicht mehr und nicht weniger.

Irgendjemand Schlaues hat mal formuliert:
"Wenn ich täglich in der Zeitung die Nachrichten aus aller Welt lese, weiß ich anschließend, was in der Zeitung steht."

Hilfreich, das im Auge zu behalten.

17:46, Einfach Unglaublich

>>@ fata slim
Ja, die Ukraine hat Gaslieferungen Russlands nicht bezahlt und weigert sich auch den Weltmarktpreis für Gas aus Russland zu bezahlen.

Könnte man wissen, wenn man sich informiert.

Da bekommt man ja den Blues.<<

Verzeihung, aber es ging in den Kommentar, auf den ich antwortete, um die Ukraine nach dem Umsturz.

Der Gasstreit, von dem Sie reden, ist wesentlich älter. Es ging da auch nicht um die Unfähigkeit zu zahlen, sondern die Unwilligkeit.

Das sollte Ihnen eigentlich alles bekannt sein.

Tränengas auf Demonstranten "gefeuert"

Ich finde es immer wieder interessant, wie in den Nachrichten mit sprachlichen Mitteln eine Meinung vermittelt wird: Normalerweise, wie zum Beispiel auch bei den Protesten in Frankreich, sprechen die Tagesschaunachrichten davon, dass Tränengas gegen die Demonstranten "eingesetzt" wird. Hier im Fall von Venezuela heißt es, dass die Armee Tränengas auf die Demonstranten "feuert" .

@ Demokratieschue

Sowas wäre verbotene Aggression (Völkerstrafgesetzbuch § 13):

Die Aggression müssten Sie völkerrechtlich gesehen dann aber schon Maduro zur Last legen. Aber Sie interpretieren das Völkerrecht ja gern etwas unkonventionell.

@fathalandslim, 16:36

"Guaido ist nicht Oppositionsführer, sondern gewählter Parlamentspräsident."

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Guaido ist Parlamentspräsident. Und Oppositionsführer. Aber eben nicht Regierungschef. Das ist Maduro.

Dass Maduro das Parlament gegen die Verfassung entmachtet hat, ist ja korrekt.

Das sagt noch nichts über die Konsequenzen und gibt einzelnen, ausländischen Staaten noch lange nicht das Recht, darüber zu bestimmen, wer in Venezuela Regierungschef ist.

Es gibt ein Völkerrecht.

17:42, Einfach Unglaublich

>>@ fata slim
Dass Sie weder durch das Scheitern des venezolanischen, noch durch den DDR Sozialismus sich von eben diesem distanzieren, ist in der Tat sehr enttäuschend!

Nie wieder Sozialismus!<<

Ich werde nicht einmal versuchen, auf diesem Niveau mit Ihnen über Sozialismus zu diskutieren.

Das fängt mit Ihrer beharrlichen Verstümmelung der Nicks von Foristen, deren Meinung sie nicht teilen, schon an.

Es gibt Grenzen.

@ Crossterland

Guaidó entstammt der venezolanischen Oberschicht, den Nachfahren der altspanischen Aristokratie, welche die indigenen Völker Venezuelas bis aufs Blut ausbeuteten und zum Teil ausrotten ließ.

Was soll der Quark? Der Zusammenhang ist vollkommen konstruiert.
Und Maduro? Hat der seine Ölmillionen ganz edel und gut auf die Seite geschafft?

Unwürdige Diskussion

Es ist schon sehr deprimierend, wie hier wirklich jede politische Situation zu einer Systemfrage hochstilisiert wird.

Nein, man muss nicht die US-Politik gut finden, um Maduro schlecht zu finden.
Nein, es ist nicht die Schuld der USA, dass Maduro das Parlament entmachtet und sich selber unabwählbar gemacht hat.
Nein, Sanktionen sind nicht das richtige Mittel, um einem runtergewirtschaftetem Land zu helfen.
Nein, man muss nicht Spendenlieferungen blockieren, nur weil einem der Spender nicht passt.
Nein, man muss nicht Guaido als Präsident anerkennen, weil man nicht mit einem Nichtdemokraten zusammenarbeiten will.
Nein, es ist keine Einmischung, sich für demokratische Wahlen einzusetzen.
Nein, nicht alle Gegner Maduros sind Vasallen der USA.
usw, usw, usw,

Worum geht es? Maduro hat eine Militärdiktatur aufgebaut und wird von Russland, China und der Türkei unterstützt.

Dadurch ist sind die UN mal wieder blockiert. Genau dies ist das Hauptproblem.

Viel Glück Venezuela!

Mit vermummten Steinewerfern ...

... würden man in Deutschland, Frankreich und anderswo genauso umgehen, wie es die venezolanische Nationalgarde gerade in Ureña macht. Also nicht besonderes, wenn der Staat sein Gewaltmonopol ausübt.

Guaidó und seine Hintermänner in der heimischen Oligarchie und in den USA sollten sich gut überlegen, was sie tun.
Landesverrat und eine ausländische Invasion sehen selbst Oppositionelle in Venezuela äußerst kritisch.

Große Teile der einfachen Bevölkerung stehen hinter ihrer Regierung und haben nur all' zu gut in Erinnerung, wie es im Land zuging, bevor Hugo Chavez an die Macht kam. Ausbeutung, Elend und Armut standen damals für die meisten Menschen auf der Tagesordnung. Nur zu dieser Zeit störte sich im Ausland niemand daran, allen voran die USA und Westeuropa.

...Guaido, anerkannter Präsident?

Sie irren sich! Guaido wurde von 8 von (noch) 28 EU-Staaten als Präsident anerkannt.
Und von 40 von 195 UN-Staaten.
Sind 8 von 28 / 40 von 195 die meisten? Eher wohl nicht.
MfG,
Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

Ein- oder Ausschalter?

@ Demokratieschue :
So viel mal dazu. Außerdem hat Maduro laut Handelsblatt bereits die OPEC eingeschaltet.

Muss eine korrupte und unfähige Regierung in Zukunft also nur die OPEC einschalten?

@sprutz, 17.01h

Ein Teil der Bevölkerung, der hilfsbedürftig ist, umfasst aber noch lange nicht das gesamte Land, wie in dem von Ihnen präferierten System, wo die Armut eben nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist.

Seit 100 Jahren weltweit gut belegt.

Was für eine verlogene Veranstaltung des US-Günstlings Guaido

Der Bevölkerung in Venezuela, wäre schon enorm geholfen, wenn die noch ausstehenden 8 Milliarden Dollar für erfolgte Öllieferungen in die USA gezahlt würden, anstatt ein paar läppische Lastwagen, deren Inhalt nicht mal überprüft wurde, anzubieten oder mit Krieg zu drohen? Außerdem weigert sich die Bank of England (BoE) Gold im Wert von über 482 Millionen Euro an den Eigentümer, den Staat Venezuela, zurückzugeben.

Mit diesen Mitteln müßte es doch der UNO möglich sein, den extremer Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten.in Venezuela zu lindern.

Aber VORSICHT!!!!:Wenn die USA von "Hilfe" und "Demokratie" reden, haben sie Destabilisierung, Krieg und Chaos im Gepäck. Lieferung gegen Regime-Change wie es unsere drohenden, erpressenden und sanktionierenden "Freunde" aktuell anstreben, ist letztlich nichts anderes, als Erpressung mit einem Volk als Geisel.

17:30 von schabernack

Es ist nicht "ganz einfach", sich über VEN (generell über ganz Latein-Amerika) in deutsch-sprachigen Medien detailliert zu informieren. Sehr viel einfacher ist es, wenn man Spanisch spricht, und u.a. die Presse in Kolumbien lesen kann.
Dort gibt es viele Berichte + auch Interviews mit geflüchteten Venezuelanern."

Richtig, und dennoch:
Wer seine Berichterstattung auf z.B. Interviews mit geflüchteten Venezolanern aufbaut, nimmt bereits eine Informations-Selektion wahr.
Die Venezolaner, mit denen ich in Peru sprach, sind natürlich "anti-Maduro" eingestellt, sonst wären sie nicht in Peru, sondern weiterhin in Venezuela gewesen...

Mich erinnert das ganze Geschehen stark an das wenig bekannte Buch "Im Räderwerk" von Jean-Paul Sartre. Die Parallelen (erdölreicher Staat "von außen bedroht", "brutaler Diktator", Konterrevolution, Tribunal etc) führen hier zu weit.

Eine Kernaussage des Werkes ist:
"Die Wahrheit zerfällt in Figuren."
Soll heißen: Jeder hat seine eigene...

@Demokratieschue...

Diesmal bin ich mit Ihnen gleicher Meinung. Ein USA sollte mal endlich lernen, seine Nase nicht über all reinzustecken.

@Tschingis, 17.04h

Ich habe da ein anderes Geschichtsbild.
Ich bin jetzt 77 Jahre alt und so lange ich denken kann, war es der Sozialismus/Kommunismus, der sich rigoros abgeschottet hat, weil er seiner Bevölkerung nichts zu bieten hatte, das dem Kapitalismus gleichzusetzten gewesen wäre.
Das Volk im Sozialismus ist bzw. war weitestgehend uninformiert, aber nicht dumm und blind.

17:37, Einfach Unglaublich

>>Angela Merkel hat ja 2015 das Parlament "entmachtet". Sie hat sich über die Gesetze der Legislative hinweggesetzt und auch noch die Judikative übergangen, indem sie den Straftatbestand der illegalen Einreise nicht mehr verfolgen ließ.<<

Ach, nun hören Sie doch auf.

Kein deutsches Gericht teilt Ihre Einschätzung.

Und in Deutschland gibt es die Gewaltenteilung. Die Justiz ist unabhängig.

Der deutsche Bundestag teilt Ihre Einschätzung übrigens ebenfalls nicht. Er fühlt sich nicht ansatzweise entmachtet.

@ Tada

"Ne, es geht auch hier bei dem Konflikt wieder einmal nur um Geld und nicht um Demokratie, Menschenrechte oder humanitäre Hilfe."

Nein. Es geht um Machterhalt. Die Menschenrechte werden jeden Tag in Venezuela genau verletzt, wie in meiner Jugend in der DDR.

Ich bin Demokratischer Sozialist. Gerade darum regt es mich so auf, wenn Diktatoren wie Maduro die Worte Demokratie und Sozialismus missbrauchen um ihre Macht zu erhalten. Solange selbsternannte angebliche Sozialisten Tränengas einsetzen um humanitäre Hilfe zu verhindern, wird uns nie jemand glauben, dass Sozialismus ein humanitäres Konzept ist.

Die Idee eines demokratischen Sozialismus wurde nicht vom kapitalistischen Gegner kaputtgemacht, sondern von machtgierigen Kleinbürgern in den eigenen Reihen - von Stalin über Ulbricht bis zu Maduro.

Ich stehe weltpolitisch auf der gleichen Seite der Barikade wie Sie. Aber solange so viele meiner Genossen immer noch Rattenfängern wie Maduro hinterherlaufen, wird die Welt nie besser!

@Tada

Richtig erkannt, dem lieben USA gehts nur so günstig wie möglich an das Erdöl von Venezuela zu gelangen. Warum drängt niemand bei einer saudischen Diktatur um Demokratie oder Menschenrechte? Oder warum hört man vom ägyptischen Diktator nichts? Weil gute Kunden und man bekommt was man will, dann interessiert es nicht die Bohne.

17:23 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

Ich: «Beschlagnahmungen weil Venezuela seine eingegangenen Verpflichtungen nicht erfüllt hat.»

Sie: «Das stimmt nicht,es geht einmal auf ein Urteil eines Handelsgerichtes in Washington zurück.Firmen hatten auf "Entschädigung" geklagt,weil daß Land Umweltauflagen verschärft hatte.»

"Doch - das stimmt."

Auch wenn ich entschiedener Gegner der Art von Handelgerichten bin, wie es dasjenige ist, welches im Fall VEN / Karibik-Inseln / Öl-Terminals die entsprechende Entscheidung traf. Keine demokratische, keine gute Situation. Eine nur sehr schwach legitimierte. Aber VEN hätte die Schließung / Beschlagnahme abwenden, und dennoch verschärfte Umweltauflagen aufrecht erhalten können.

Hätte Maduro nicht:

«Aber "Maduro hat die Erdölindustrie "gegen die Wand gefahren".
Aber wie denn konkret hat er das getan ?»

Desinteresse, Dilettantismus, Vetternwirtschaft, Korruption, Planlosigkeit, Ahnungslosigkeit, Unfähigkeit. Schon 3 dieser 7 Fahigkeiten Maduros reichen mehr als aus … um zu …

@MCC1968, 17.06h

Sie betreiben ein müßiges Zahlenspiel.

Es geht nicht darum, wieviel Staaten Guaido anerkannt haben, sondern wie wichtig diese Staaten sind.

Ob sich jetzt Burkina Faso oder Simbabwe usw. für oder gegen Maduro aussprechen, ist so entscheidend wie der berühmte Sack Reis.

Es sind definitiv nur drei bedeutende Staaten für Maduro und das aus mehr als durchsichtigen Gründen.

Das sollte der Maßstab sein.

um 17:44 von krittkritt

>>
Die Verfassung ist auf seiten Maduros.
<<

Ist sie das wirklich ? Ich habe jetzt gerade noch einmal ein wenig nachgelesen. Danach hätte Maduro wohl eine verfassungsgebende Verfassung nicht so einfach einsetzen können. dafür hätte es wohl eines Referendums bedurft ? Fraglich ist es wohl auch, ob es eine rechtliche Grundlage für die Auflösung des Parlaments durch den Obersten Gerichtshof gab. Demokratisch erscheint das Ganze nicht. Auf der anderen Seite bleibt es bemerkenswert, dass es eine Reihe anderer Staaten gibt, in denen nicht einmal der Anschein von Demokratie versucht wird.

re von fathaland slim

"Ukraine,zahlungsunfähig ?
Faktisch schon.Sie hat eine steigende Verschuldung.Bekommt aber trotzdem weiter Geld vom IWF.Auch entgegen dessen Reglements(Staatsverschuldung).
So ist das wenn Regimechanges unterstützt oder gemacht werden.

@ tisiphone

"Nur die Interpretation variiert."

Für mich ist die Interpretation ganz einfach: Ein Staat, der auf seine eigene Bevölkerung schiessen lässt, hat seine Legitimation verloren. Eine Regierung - ganz egal wo auf der Welt - die mit Tränengas gegen die eine Bevölkerung vorgehen muss, um ihre Macht zu erhalten, kann nicht behaupten, im Namen des Volkes zu handeln.

Am 17. Juni 1953 ging ein anderes sozialistisches Land in seiner Hauptstadt Berlin mit Panzern gegen das eigene Volk vor. Wie schrieb Bertolt Brecht darauf so schön:

"Am Besten, die Regierung setzt das Volk ab und wählt sich ein neues."

Na ja-

gegen die Gelbwesten lässt Macron doch genauso vorgehen.
ist das jetzt Framing, um irgendwie Venezuela als "kommende Diktatur" zu diskreditieren? Gleichwohl würde ich jede Petition unterschreiben, die ein Verbot von Tränengas (auch aus deutscher produktion..) gegen Bürger zum Gegenstand hat.... DANN aber weltweit bitte

@Frosthorn 16.44

da geht es mir wie Ihnen. Ich kann mir selbst kein richtiges Bild machen, sondern muss mit den Nachrichten zufrieden sein, die die Medien verbreiten. Und da ist, zumindest in Deutschland, eine deutliche Sympathie für Guaidó und einen Machtwechsel im Sinne der USA zu erkennen. Mal sehen, was die Kollegen in der Schweiz so schreiben oder in Frankreich oder Spanien

re krittkritt: Ignoranz

„Guaidó will die Entscheidung des Obersten Verfassungsgerichts Venezuelas nicht anerkennen.“
Vielleicht informieren Sie uns mal, warum nicht nur Guaido, sondern das Parlament in seiner Gesamtheit die Entscheidungen des gleichgeschalteten Verfassungs“gerichts“ nicht anerkannte.

„Da hat der Präsident gemäß Art. 348 die Wahl einer verfassunggebenden Versammlung initiiert.“
Genau so war es! Maduro hat einfach eine neue Verfassung kreiert. Durch die Wahl einer „verfassunggebenden“ Versammlung, in der seine Anhängern gar keine Chance hatten, keine Mehrheit zu erlangen. Wie praktisch!

„Wer sich nicht an Wahlen beteiligt, kann sich hinterher nicht beklagen.“
Das ist Quatsch! Wahlen sind nur Wahlen, wenn sie bestimmten Kriterien entsprechen. Ansonsten sind sie nicht legitim und dienen alleine als demokratische Feigenblätter von Diktatoren.

Bekannt aus allen Unterstützerstaaten Maduros. Und damit auch das Motiv für diese Unterstützung. Sonst müsste man sich ja selbst demokratisieren.

"... das geht nicht wenn man

"... das geht nicht wenn man geschwächt ist, dazu wurden ausgerechnet in den USA genug Experimente gemacht."

Hatten Sie diesen Tiefschlag unter die Gürtellinie wirklich nötig? Muss der böse Hauptfeind wirklich in JEDEM Beitrag abgewatsch werden? So wie damals ein berüchtigter Römischer Senator, der jede Rede mit dem Satz "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss."

Egal, wo sie den Unsinn mit den Hungerexperimenten der USA herhaben: Dazu mussten in den USA keine Experimente mehr veranstaltet werden. Damit hatten nämlich Ihre und meine deutschen Vorfahren in den "medizinischen" Abteilungen von Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen schon zur Genüge "experimentiert."

Bei rethorischen Rundumschlägen bitte nie vergessen, dass das deutsche Glashaus zu brüchig ist, um darin mit Steinen zu werfen.

Ich kann mir kaum vorstellen,

Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich das venezulanische Militär auf die Dauer gegen die venezulanische Bevölkerungsmehrheit stellt oder gar anfängt auf Zivilisten zu schießen wie Assad, Erdogan oder Janukowytsch; immerhin desertieren nach und nach immer mehr Soldaten. Früher oder später wird das Militär komplett überlaufen wie damals in Ägypten während des 'arabischen Frühlings'. Immerhin ist der korrupte Maduro nach Angaben von Wahlbeobachtern nicht rechtmäßig gewählt worden und damit sowieso kein legitimer Präsident und Guaido zurecht vorübergehender Interimspräsident und daher mehrheitlich international anerkannt.

18:06, teachers voice

Danke für Ihren Kommentar.

Ja, diese von allen Seiten hochideologisiert geführte Diskussion ist schwer zu ertragen.

Venezolanischer Sozialismus am Ende

Warum gibt es so viele Verteidiger des Kleptokraten Regimes Maduro? Ich weiß es, darf es aber nicht schreiben. Warum werden die USA ständig verdächtig, Öl von Venezuela zu stehlen? Ich weiß es...und warum werden so oft diskreditierende Bezeichnungen für Guaido wie Putschist oder Marionette der USA gewählt? Ich denke mir, das ist ganz einfach, das System Maduro soll mit allen Mitteln als legal und human dargestellt werden...in Wirklichkeit ist dieses Regime korrupt und unfähig, das Land in Prosperität und Zukunft zu führen.

US-Imperialismus

Die USA ziehen im Fall Venezuela alle möglichen Register - der Regime-Change soll oder muß auf jeden Fall erfolgen.

Venezuela hat die größten Öl-Reserven der Welt. Damit ist es im Visier der Amerikaner. Die werden ihre ganze mediale Macht (Propaganda) und ihren ganzen Geheimdienstapparat (Sabotage) für einen Umsturz einsetzen.

@ Hackonya2

"... dem lieben USA gehts nur so günstig wie möglich an das Erdöl von Venezuela zu gelangen."

"Dem lieben USA" beziehen ein Drittel ihres Öls aus Mexiko und Kanada und wein weiteres Drittel kommt aus eigener Produktion.

Wie können Sie sich einerseits über den US-Bokott afregen, also darüber, dass die USA das venezolanische Öl NICHT kaufen, und dann behaupten, dass "Dem lieben USA" unbedingt genau dieses Öl haben wollen?

18:18, Sasquatch

>>Ich bin Demokratischer Sozialist. Gerade darum regt es mich so auf, wenn Diktatoren wie Maduro die Worte Demokratie und Sozialismus missbrauchen um ihre Macht zu erhalten. Solange selbsternannte angebliche Sozialisten Tränengas einsetzen um humanitäre Hilfe zu verhindern, wird uns nie jemand glauben, dass Sozialismus ein humanitäres Konzept ist.

Die Idee eines demokratischen Sozialismus wurde nicht vom kapitalistischen Gegner kaputtgemacht, sondern von machtgierigen Kleinbürgern in den eigenen Reihen - von Stalin über Ulbricht bis zu Maduro.<<

Sehr gut zusammengefasst.

Danke.

Ich unterschreibe jedes Wort.

18:19 von schabernack

17:23 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

Ich: «Beschlagnahmungen weil Venezuela seine eingegangenen Verpflichtungen nicht erfüllt hat.»

Sie: «Das stimmt nicht,es geht einmal auf ein Urteil eines Handelsgerichtes in Washington zurück.Firmen hatten auf "Entschädigung" geklagt,weil daß Land Umweltauflagen verschärft hatte.»

"Doch - das stimmt."
....
Hätte Maduro nicht:

«Aber "Maduro hat die Erdölindustrie "gegen die Wand gefahren".
Aber wie denn konkret hat er das getan ?»

Desinteresse, Dilettantismus, Vetternwirtschaft, Korruption, Planlosigkeit, Ahnungslosigkeit, Unfähigkeit. Schon 3 dieser 7 Fahigkeiten Maduros reichen mehr als aus … um zu …
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Hat sich nach den betrügerischen Pleiten der CoOP und der neuen Heimat nach dem 1989 Bankrott des Kommunismus/Sozialismus irgendwo auf dieser Welt, ausser China auf linke Art Mehrwert erwirtschaften lassen?
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Da reicht zum Ruin neben der Ideologie augenscheinlich 1 Fähigkeit, die alle Gleicheren haben.
*
(Links reden, rechts leben)

@ fat slim

Auch da irren Sie!

Angela Merkel ist Mitglied der Exekutive UND der Legislative. Als Bundeskanzlerin UND Abgeordnete.

Diese Nicht-Teilung der Gewalten kennt die USA z.B. nicht.

Und wenn Sie als bekennender Sozialist daran glauben, dass Abgeordnete nicht nach den Vorgaben der Fraktionsvorsitzenden abstimmen (Fraktionszwang), dann kommt mir echt der Blues.

Und anders als Sie behaupten, haben zwei Fraktionen einen Untersuchungsausschuss zur Merkelschen 2015 Entscheidung gefordert. Auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages sieht in einem Gutachten schon 2017 keine rechtliche Grundlage für Merkels Alleingang. Der Bundestag als Legislative hätte ein solches Vorgehen beschließen müssen - nicht die Exekutive in Person Merkels.

@ crosterland

... und haben nur all' zu gut in Erinnerung, wie es im Land zuging, bevor Hugo Chavez an die Macht kam. Ausbeutung, Elend und Armut standen damals für die meisten Menschen auf der Tagesordnung

Daran hat die sozialistische Regierung offensichtlich nichts geändert. Ob sie das überhaupt wollte, weiß ich nicht. Passiert ist es nicht unter Chavez, nicht unter seinem glücklosen Ziehsohn Maduro. Wirklicher Unterschied: Die Korruption ist sozialistisch geworden und die hohen Militärs sind ausgetauscht.

18:29 von deutlich

@Frosthorn 16.44
da geht es mir wie Ihnen. Ich kann mir selbst kein richtiges Bild machen, sondern muss mit den Nachrichten zufrieden sein, die die Medien verbreiten. Und da ist, zumindest in Deutschland, eine deutliche Sympathie für Guaidó und einen Machtwechsel im Sinne der USA zu erkennen. Mal sehen, was die Kollegen in der Schweiz so schreiben oder in Frankreich oder Spanien.

Das am ehesten "unabhängige" Bild erhielten Sie, wenn Sie nicht-us-amerikanische, nicht-eu-europäische, nicht-russische, nicht-chinesische Medien sowie keine aus den venzolanischen Anrainerstaaten (also die, die von den Flüchtlingsströmen betroffen sind) zu Rate zögen.
Zugegebenermaßen eine Herausforderung.

Ich lebe in Mx, das sich als Staat aus dem Konflikt heraushält ("Neutralitätsgebot") aufgrund des verfassungsmäßigen Verbots der "Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten".
Aber selbst das bedeutet nicht, dass die hiesige Presse zu Neutralität verpflichtet wäre.

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