Ihre Meinung zu: Gesetzesentwurf: Spahn will über Therapien entscheiden

22. Februar 2019 - 15:33 Uhr

Bisher entscheiden Krankenkassen, Ärzte und Kliniken gemeinsam, welche Therapien Patienten bekommen. Laut einem Gesetzesentwurf will das Gesundheitsministerium das künftig selbst tun. Experten sehen Risiken. Von M. Grill und A. Kempmann.

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Kommentare

Sprechstunde Doktor Spahn.

Warum werde ich den Verdacht nicht los, dass dadurch Patienten ärztlich verordnete Therapien vorenthalten werden sollen?

Welchen erdenklichen Sinn macht das sonst?

Das kommt dabei heraus, wenn

Das kommt dabei heraus, wenn man einen übermotivierten jungen cdu'ler in die Warteschleife eines Ministeriums setzt, von dem er fachlich völlig unbeleckt ist - und wo er aber alles dafür tut, alle paar Wochen oder Tage in die Schlagzeilen zu kommen mit Vorschlägen, die zu recht bei Fachleuten nur Kopfschütteln und Entsetzen auslösen.

Spahn will über Therapien entscheiden

Ob es denn nicht besser ist das jemand entscheidet der auch die entsprechenden
Kenntnisse mitbringt ? Soviel ich weiß , hat Spahn 0-Ahnung von der Medizin ! Von Herrn Spahn ließt man ja immer wieder er will, er möchten usw ! Erfolge habe ich noch nicht gesehen bis auf eben Planungserfolge ohne jedes Ergebnis.

Unter dem Strich

Unter dem Strich steht:
Zurück ins Mittelalter + Machtkumulation jenseits von fachlicher Expertise = ministerielle Hybris des Herrn Spahn.
Und der Mann will noch mehr Einfluss in Partei und Regierung? Gott bewahre...

komische Fragen werden da gestellt

Das Gesundheitsministerium habe aber gar nicht die Kompetenz in der Bewertung von medizinischen Studien, wie der GBA oder das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), die bisher diese Arbeit erledigen

Nanu, Kompetenz? Dafür haben wir doch bestimmt "Berater", so wie in jedem Ministerium und überhaupt bei allen Regierungsstellen. Und deren Kompetenz, was die Lenkung bestimmter Gesetze in Richtung der Interessen einschlägiger Kreise angeht, ist ja wohl unbestritten.

Spahn beweist mindestens einmal wöchentlich seine fachliche und auch charakterliche Nicht-Eignung für das Amt, für das er bestellt ist. Man kann schon die Uhr danach stellen.

@rossundreiter, 15:38

Warum werde ich den Verdacht nicht los, dass dadurch Patienten ärztlich verordnete Therapien vorenthalten werden sollen?

Ich schätze, das ist nur die eine Seite der Medaille. Genauso kann man davon ausgehen, dass den Anbietern zweifelhafter Therapien, die bisher mangels nachgewiesener Wirksamkeit nicht zum Zuge kamen, endlich der heiß ersehnte Markt erschlossen wird - inklusive Zwangskunden in Gestalt von Kassen und Patienten.

Bewerbungsunterlagen

Arbeitet Span schon an einer Bewerbung für einen lukrativen Posten in der Gesundheitsindustrie, oder was soll dieser Quatsch? Die Entscheidung über zulässige Therapien gehört dahin, wo sie ist: bei den Fachleuten.

Herr Spahn

und sein Resort wollen wohl entscheiden wer es wert ist, eine Therapie zu erhalten und wer nicht.
Im Gesundheitsministerium sitzen nur Fachleute ? Oder setzt man dann auf “externe Berater“?
Die medizinische und therapeutische Ausbildung von Herrn Spahn scheint hervorragend zu sein.

Zwingend Parität erforderlich

Bei d. Entscheidungen
muß der Patient immer m. 50% am Tisch sitzen ,
denn der zahlt ja Alles .
Leider ist das nicht d. Fall, vielleicht mal ein Vorschlag f.d. BGH !
Abstimmungsbedingt kann d. Patient NIE gewinnen, wie am Rouletttisch .
Das ist eine enorme rechtliche u.auch moralische Schieflage .
So lange d. Parität nicht
vorhanden ist, ändert sich garnichts , u. wenn,
dann nur z.Nachteil
d. Patienten.

und man glaube nicht

dass die Kanzerlin den ohne Absicht in dieses Ministeramt gesetzt hat.

Gesetzentwurf:Spahn will über Therapien entscheiden....

Das bedeutet,daß der Gemeinsame Bundesausschuss(GBA) in seinen Kompetenzen eingeschränkt wird.
Es bedeutet,daß Pharmalobbyisten sich in Zukunft ans Ministerium wenden,um die von ihnen vertretenen Verfahren und Therapien "durchzubringen".
Ein Gesetzentwurf gut für die Pharma-und Gesundheitsunternehmen.

Und war der Herr Spahn nicht mal an der
Pharmalobbyagentur Politas beteiligt(Anteile 2010 verkauft).Hat er sich nicht zusammen mit dem Europapolitiker Jorgos Schatzimakakis für die Liberalisierung des Apothekenmarktes eingesetzt ?

das wievielte Mal wird es sein

dass die SPD zuerst nein sagt um am Ende doch wieder umzufallen?

Das Ministerium entscheidet?

Das Ministerium entscheidet? Na klar.
Wenn ich Probleme mit der Heizung habe, frage ich ja auch den Floristen meines Vertrauens...…..Das Auto bringe ich auch immer zur Drogerie.....mannomann

Neues Thema,neues Glück?

Würde mich wirklich freuen wenn Herr Spahn bei einem Thema bleiben würde und es zu Ende auch bringen würde. In der Pflege versprach er jedem der eine Ausbildung in der Pflege absolvieren würde eine einmalige Zahlung in Höhe von 5000 Euro. Dabei dürfen wir nicht vergessen,dass die Pfleger in der ambulanten Pflege bis zu 500 Euro im Monat weniger verdienen als die in der stationären Pflege. Das sind bis zu 6000 Euro weniger im Jahr.Es steht in keinem Verhältnis!Seit Jahren kämpfen Verbände für eine gleiche Besoldung. Und was kam dabei?
Hat jmd noch was davon gehört? Es sind immer wieder Projekte die kein Anfang und kein Ende haben,ohne Logik....wie die oben auch.

Therapien durch Gesundheitsministerium

Ich gehöre jetzt wirklich nicht zu den Leuten, die chronisch der bösen Regierung misstrauen, und am liebsten noch ein paar Verschwörungstheorien dazu basteln. Aber wenn Regierungsorganisationen direkt in meinen Alltagskram hinein fuchteln wollen, hört es auf. Wenn ich krank bin, ist der Arzt für mich zuständig, und nicht der Gesundheitsminister. Zum Glück regiert die CDU nicht allein. Der Koalitionspartner ist übrigens die SPD. Vielleicht doch mal überlegen, ob die nicht eher wählbar ist?

Nun ja, Jens Spahn ist auch

Nun ja, Jens Spahn ist auch nur Gesundheitsminister geworden, weil man für das Bildungs- und für das Verkehrsministerium schon inkompetentere Leute hatte.
Das sind die drei Ressorts, wo man Leute parkt, die man sonst zu nichts gebrauchen kann.

Aber zurück zur Politik: Wenn Herr Spahn oder sonst ein Gesundheitspolitiker sich einmal hervortun wollen, sollen sie mal das Kranken- und Pflegekassensystem auf Synergieeffekte überprüfen. Bei den Krankenkassen z.B. mal eine Reduzierung um 115 Gesetzliche auf eine Gesetzliche. Dann bleibt auch mehr Geld für Therapien übrig und der Quatschvorschlag kann in die Rundablage.

Es wird immer doller

Am Ende kann dann gleich die Pharma-Lobby darüber entscheiden, welche Ihrer Produkte und "Therapien" bezahlt werden. Dass das Wohl des Patienten, d.h. von uns, dabei keine Rolle spielt, braucht man wohl nicht mehr zu erwähnen. Es wird ja nicht einmal mehr der Versuch unternommen, in diese Richtung zu argumentieren.
Es ist gut, dass die SPD derzeit noch bei so absurden Vorschlägen dagegen hält. Ich frage mich, wie das laufen wird, wenn CDU und FDP mal alleine regieren. Dann müssen wir wohl ständig das Verfassungsgericht bemühen. Die Entwicklung macht mir Angst. Wo soll das noch enden? Über unsere Organe beim Sterben will Spahn ja auch am liebsten entscheiden...

@ 15:38 von rossundreiter & 15:58 von frosthorn

Ich glaube mit einem "Master of Arts"-Abschluß an der Fernunversität Hagen haben wir den richtigen Mann für diesen Posten!
(Ironie aus).
.
Demnächst gibt es Bachblüten-Therapie, Schüssler-Salze und Blutegel auf Rezept.
.
Sicher läuft etwas in unserem Gesungheitwesen schief, aber "fachfremde Änderungsanträge", "Verordnungsermächtigung", "wenn der Nutzen einer Methode "noch nicht hinreichend belegt",........
.
Daher auch von mir: Gute Reise, Herr Spahn.

Spahn will über Therapien entscheiden

warum auch nicht
bei der Wahnsinns Fachkompetenz die der hat !
äußerte der sich nicht neulich " dass Krebs in zehn bis 20 Jahren besiegt sein wird. "

@Frosthorn

Zitat: "Am 22. Februar 2019 um 15:58 von frosthorn
@rossundreiter, 15:38
Warum werde ich den Verdacht nicht los, dass dadurch Patienten ärztlich verordnete Therapien vorenthalten werden sollen?
Ich schätze, das ist nur die eine Seite der Medaille. Genauso kann man davon ausgehen, dass den Anbietern zweifelhafter Therapien, die bisher mangels nachgewiesener Wirksamkeit nicht zum Zuge kamen, endlich der heiß ersehnte Markt erschlossen wird - inklusive Zwangskunden in Gestalt von Kassen und Patienten."

Genauso ist es, auch in meinen Augen. Denn die Vorlage macht nur einen Sinn: Das Abkassieren für Anbieter per Ordre de Mufti zu öffnen, denen das bisher aus sehr guten Gründen verwehrt blieb. Ich vermute einfach mal ins Blaue, die Vorlage hat ihm ein "Fachmann" aus der Lobbyisten-Lounge geschrieben.

Spahn will über Therapien entscheiden

Oder will Gesundheitsminister Spahn die Kassenpatienten nicht ganz einfach per Gesetz zu Versuchskaninchen machen, für unausgegore Therapien?
Den Mann sollte man nach Hause jagen!

Der Vorschlag ist gut

Ich finde den Vorstoß von Minister Spahn wichtig. Diese mächtigen Gremien, die ihre eigenen Interessen vertreten und nicht die der Patienten, gehören abgeschafft. Dazu gehören der Gemeinsame Bundesausschuss und gleich danach die Kassenärztlichenvereinigungen. Beiden Institutionen glaube ich nicht, dass sie im Interesse der Patienten handeln, sondern nur in ihrem eigenen Interesse. Der Vorstoß von Spahn ist nicht nur richtig, sondern sogar notwendig, die Macht dieser Verbände zu brechen.

wenn im Ministerium Kompetenz fehlt

kann man sich diese doch über Beraterleistungen beschaffen

wahrscheinlich hat der Spahn bei seiner Kollegin von der Leyen geschaut,
wie das geht und vor allem was da für Möglichkeiten bestehen
neue Kontakte zu knüpfen Horizonte öffnen.... er ist ja noch jung
und berufliche Alternativen in der Partei begrenzt

Schlicht und ergreifend

Schlicht und ergreifend stellt sich nur die Frage: Fachliche Kompetenz?
.
Sicherlich wird Herr Spahn einen Beraterstab aus der Pharma-Lobby haben und einen Betreuer-Stab.
.
Aber was für Berufs-Politiker mit welcher Qualifikation sitzen da auf welchen Posten?
.
Der KfZ-Mechaniker wird Gehirnchirurg und der Gehirnchirurg wird Astronaut und der Astronaut wird KfZ-Mechaniker?
.
Finger von Sachen von denen man keine Ahnung hat!
Sollte besonders für Politiker gelten!

Renten- und Krankenkassen

gehören dem Zugriff der Politik entzogen und unter Verwaltung eines Gremiums der Beitragszahler gestellt.
Immer wieder wird Politik zu Lasten der Beitragszahler gemacht indem oftmals Geld zweckentfremdet wird.

Volk will über Minister entscheiden

wäre meine Gegenforderung.....

Wir haben das

aber so gewollt, mit unserer Stimme legen wir ja was fest.

" : Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach sagte gegenüber NDR und WDR: "Ich kann da für die gesamte Fraktion sprechen. Wir werden das nicht mitmachen."

Das werden wir ja erleben, bis lang hat die SPD ja einiges mitgemacht, und wundert sich warum sie nicht so richtig aus dem Loch kommt.

Ich hätte eine lange Liste, was die SPD machen und ablehnen könnte, damit sie wieder glaubhaft beim Bürger werden würde.
An Spahn sind die Wähler aber selber Schuld.

Wer entscheidet?

Spahns Pläne bedeuten, ein altes und schlechtes System durch ein neues, vielleicht sogar noch schlechteres zu ersetzen. Werden Beamte im Gesundheitsministerium künftig über Therapien entscheiden? Das wäre genauso inakzeptabel wie die derzeit gängige Praxis, dass normale Sachbearbeiter einer Krankenversicherung bestimmen, was bezahlt wird und was nicht, und sich dabei oft genug über die Fachkompetenz von Ärzten hinwegsetzen. Nun gibt es auch unter Ärzten über so manche Therapien divergierende Meinungen. Also wer entscheidet? Das kann nur heißen: wenn Reform, dann richtig! Ärzte und Gesundheitspersonal der verschiedensten Richtungen und Auffassungen bringen ihre Fachkompetenz ein in ein ausgewogenes Votum. Beamte im Ministerium oder Sachbearbeiter in einer Krankenversicherung haben da eigentlich nicht mitzureden.

Spahn, - wenn, wessen gefährliche Maschine?

Alles was dieser Mann macht, ist bis jetzt die Entscheidungsfreiheit des Bürgers beschneiden oder beschneiden wollen. Wenn die Wellen des Erfolges einen Menschen erheben, ist er bisweilen der Aufmerksamkeit der SUPERREICHEN ausgeliefert, - und das kann süchtig und gefügig machen, weil es sich nach Macht anfühlt und Kraft zu geben scheint. Es fehlt für mich der Stoff der Vertrauen aufbaut, erhält und rechtfertigt.

Das ist letztlich eine Einladung

an alle Firmenlobbyisten Bestechungsgeld locker zu machen- Motto: Wer mich bezahlt, dessen Therapie genehmige ich. Ich finds toll, und kenne es aus meiner Zeit auf Sizilien/ Corleone.
Bisher haben es alle "unbekannten" Politiker so gemacht. Erst mehr oder weniger verblümt mitteilen, daß die Rocktasche noch jungfräulich ist, dann das Gesicht vom Volk wegdrehen und "durchregieren" nach Massgabe der Lobbyisten.

Qualifikation

Herr Spahn beweist mittlerweile jeden Tag aufs neue warum die Nichtwahl zum Vorsitzenden der CDU richtig war.
Er kommt einfach nicht von seinem Egotrip ´runter.

Risiken

Ich sehe auch Risiken:
Es wird nicht entscheidend sein, ob eine Therapie wirklich notwendig ist oder nicht, sondern ob man grade Geld sparen will/kann oder nicht. Das macht die Krankenkasse auch so: Zuerst wird vorsorglich üblicherweise erstmal abgesagt, wenn man was beantragt.
Hauptsache Veränderung bringen und im Themenmittelpunkt stehen? Und welche Vorteile soll das haben?

@Edelmann

Eben und deswegen die Ironie mit Doktor Spahn vielleicht? Man sollte die Finger von dem lassen, wovon man keine Ahnung hat.

Inkompetenz

Herr Spahn hat ja schon mit seiner Aussage, daß Krebs in wenigen Jahren besiegt sein soll, unter Beweis gestellt, daß er inhaltlich keine Ahnung hat. Soll sich da besser raushalten statt ewig zu versuchen sich zu profilieren.

@Edelmann, 17:41 re @ophorus

Ein Minister muss erst ein Bundestagsmandat erlangen, also ein Abgeordneter werden und die werden ja vom Volk gewählt.

Da erliegen Sie einem Irrtum. Ein Minister muss nicht Mitglied des Bundestages sein, der/die Kanzler/in schlägt ihn vor und er wird vom Bundespräsidenten ernannt. Wir hatten schon mehrere Minister, die kein Abgeordnetenmandat hatten. Spontan fällt mir nur Wirtschaftsminister Rexrodt (FDP) ein, aber es gab noch mehrere.

17:51 von acidman

Inkompetenz

Herr Spahn hat ja schon mit seiner Aussage, daß Krebs in wenigen Jahren besiegt sein soll, unter Beweis gestellt, daß er inhaltlich keine Ahnung hat. Soll sich da besser raushalten statt ewig zu versuchen sich zu profilieren
///
*
*
Richtig, da profilieren sich ja ganz Andere die Sekt ausgeben wollen, obwohl lt. Herrn Scholz das Wasser ausgeht.
*
So geht also genehmes provilieren?
*
(wäre schön wenn Spahn Wunsch funktionieren würde)

Dr.med. Spahn?

Wieviel Semester Medizin hat unser Gesundheitsminister eigentlich studiert?
Facharztausbildung?
Er legt sich ja mit seinen medizinischen Kenntnissen mächtig ins Zeug.
Wie nennt man das, angelesenes Halbwissen.
Vorher war er im Finanzministerium.
Welches Ministerium wird er nach der nächsten Wahl beglücken?
Denke, das Verteidigungsministerium.

@Ruja

" gleich die Pharma-Lobby darüber entscheiden, welche Ihrer Produkte und ...bezahlt werden"
Das ist absurd, weil gerade verschreibungspflichtige Arzneimittel den rigidesten Bestimmungen unterliegen - bis sie mal verschrieben werden dürfen.
Und das ist EU-weit so.

(Das können Sie auch nicht mit den Medikamenten widerlegen, die trotzdem unerwartete Nebenwirkungen verursacht haben.
Aber Deutschland ist das Land, in dem am häufigsten zum Arzt gegangen wird, die meisten Medikamente (rezeptpflichtig oder rezeptfrei) geschluckt werden - dann aber am meisten über die gesamte Gesundheitsbranche gewettert wird.)

Der Herr Spahn bewegt sich jedenfalls und mal wieder außerhalb all dessen, was bisher erreicht worden ist.

@Ferkelchen

Ich bin ja sonst kaum mit Ihnen einer Meinung, aber diesmal stimme ich Ihnen voll zu.

@Don Corleone

Zahlt der Patient alles oder wird das eher auf alle Beitragszahler umgelegt?

Als langjähriger

Als langjähriger Pharmalobbyist kann Herr Spahn sicher auf große Erfahrungen im Hinblick auf die finanzielle Unterstützung der Pharmaindustrie zurückblicken.
Ausserdem kann er mit seiner Vorgehensweise auch seine zukünftige, lukrative Anschlussverwendung vorfinanzieren. Falls es zum übernächsten Kanzler auch nicht reicht.

@ 17:48 von Hackonya2

"Eben und deswegen die Ironie mit Doktor Spahn vielleicht? Man sollte die Finger von dem lassen, wovon man keine Ahnung hat."
.
Sehe ich ähnlich.
Trifft aber auf alles zu........

Wenn aus so vielen Richtungen

Wenn aus so vielen Richtungen laut aufgeschrien wird, dann scheint " der "Hund" gut zugebissen zu haben :)

Ich bin beim Spahn sehr vorsichtig, er scheint der "Industrie" gefällig zu sein.
Dennoch hat sein Wirken (im Vergleich zu seinen Vorgängern ist er hyperaktiv!) einen positiven Touch, er scheint für den "Patienten" da zu sein.

Selbst auf das Risiko, dass er uns verkauft, ich drücke ihm die Daumen, denn unser (Gesundheits-)System muss dringend gerettet werden!

Karriere des Herrn Span

Ich denke es geht Herrn Span in erster Linie um seine persönliche Profilierung. Den Flurschaden den er hinterlässt können Andere weg räumen. In 20 Jahren ist er wohl nicht mehr Minister.

Keine Sorge, Herr Spahn und

Keine Sorge, Herr Spahn und seine Gesellen im Gesundheitsministerium haben vermutlich schon so viel Besuch von der Pharmalobby erhalten, dass sie sich in allen relevanten medizinischen Fragen als omnipotent geschult fühlen dürfen

Spahn for Bundeskanzler

Warten Sie nur ab! Herr Spahn profiliert sich, weil er in einigen Jahren Bundeskanzler werden will. Dann ist Schluß mit lustig. So z. B. die verpflichtende Organspende im Todesfall, damit nach dem Arbeitsleben auch der Körper ausgebeutet werden kann. Seine jetzigen Entwürfe sind nur Fingerübungen.

Grundidee nicht so verkehrt, konkrete Umsetzung miserabel

Die Grundidee, den Gemeinsamen Bundesausschuß zu hinterfragen, ist nicht so verkehrt. Da kann man sicherlich etwas verbessern - z.B. Patientenmitsprache (oder doch eher: -anhörung?!) und meinetwegen auch Anhörung von Politikern oder anderen Vertretern.

Keinesfalls aber ist die Lösung, Therapiezulassungen - und wenn es über Winkelzüge à la "zwei Jahre noch nicht entschieden" usw. - allein der Politik zu überlassen. Fragliche Kompetenz, noch viel mehr Lobbyismus, jede Legislaturperiode womöglich neue politische Situation... da würde wenig besser und viel schlechter.

Wie wäre es, wenn Spahn stattdessen mal fragte, was wirkliche Verbesserungen wären? Also Fachleute und Betroffene fragen, bescheiden zuhören, ggf. vermitteln, am Ende evtl. Kompromisse bündeln... also die eigentlichen Kernaufgaben von Politikern...

RE @ 17:37 von Edelmann

"16:37 von NeutraleWelt
Demnächst gibt es Bachblüten-Therapie, Schüssler-Salze und Blutegel auf Rezept.

Hypnose ... und Heilung mit Rassel, Handauflegen."
.
Das mit dem Handauflegen probiere ich regelmäßig als "Selbstheilung".
.
Ich pack mir mit der Hand öfters an den Kopf und denke mir: Das kann nicht wahr oder ernst gemeint sein!
.
;-)
Gruß

18:03 von Boris.1945

ne, merkel hat ihn ja nicht ohne grund auf diesen stuhl gesetzt

@edelmann, 17:14

"Einen Doktor-Titel hat er nicht."

Stört mich nicht im Geringsten. Dann soll er sich bitte aber auch nicht verhalten, wie der Medikus persönlich!

Schlüssig ist die Sache ja.

Der Doctor Carnevalis will eben sicherstellen, dass die "Volksorgane" auch in dem Zustand bei ihm ankommen, den er bestellt hat.

@Kokolores2017

Ist Deutschland wirklich das Land, wo am meisten zum Arzt gegangen wird? Und Quellen dazu? Ist das den schlimm oft zum Arzt zu gehen, damit man Vorsorgeuntersuchungen durchführen lässt? Sollte man erst zum Arzt, wenn es zu spät ist? Das Durchschnittsalter Deutschlands beträgt? Und gehen junge oder eher alte Menschen zum Arzt?

@Edelmann

Meinetwegen auch Dr. Prof. wc Spahn. :)
Ich dachte das immer nur Kleidung Leute macht, tja die Zeiten ändern sich halt.

Spahn

Ich glaube es nicht! - Wie lange lassen sich unsere Mediziner die zunehmende Bevormundung durch staatliche Stellen noch bieten. Und im Zweifelfall sind die Ministeriellen gar nicht in der Lage, medizinische Sachverhalte zu beurteilen! Berater - es kommen glorreiche Zeiten auf Euch zu.

@NeutraleWelt

Ich glaube das bei Ministerposten Vergabe gewisse Kriterien völlig ausser Acht gelassen werden und das kann böse Folgen haben:
Kommt diese Person von diesem Fachbereich und hat Ahnung davon? Anscheinend macht man das nicht und dann braucht man sich nicht wundern, wenns nicht gut läuft. Irgendwann kann das derbe in die Hose gehen und das sollte man andern, bevor es zu spät ist.

Na da wünsche ich

ihrer Hoheit viel Glück beim Kampf gegen die KK und evtl. sogar gegen das ganze Parlament.
Ich glaube der gute benötigt selber eine Behandlung durch einen Arzt.

@NeutraleWelt

Vertun Sie sich da mal nicht, es gibt viele Krankheiten, welche psychisch bedingt sind und wenn jemand davon überzeugt ist, das irgendwas hilft, dann kann das heilende Wirkung haben. Es heißt ja nicht umsonst, das der Glaube Berge versetzen kann.

Therapie

Ich sehe nur einen Sinn in der Sache:
Herr Spahn will am Ende prallen, das er für die Krankenkassen so und soviel eingespart hat. Sparen bis welche tot umfallen?

Selbstbedienungsladen für Dritte

"Knieps hat selbst viele Jahre im Gesundheitsministerium gearbeitet. Er war Abteilungsleiter und einer der wichtigsten Mitarbeiter von SPD-Ministerin Ulla Schmidt."

Ach.
Und das ist kein Einzelfall.

Bitte recherchieren Sie zu den engen personellen Verbindungen der Volksparteien zu den Krankenkassen.
Top Einkommen vor und nach dem politisch/administrativen Lebensabschnitt.

Im GBA entscheiden realnicht Krankenkassen und Aerzte.
Die Ärzte sitzen inzwischen nur noch dabei-(protestieren manchmal hilflos)
Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse zugunsten der Kassen.

Das IQWIG erfüllt nur den Auftrag der Kassen.

Eigentlich war alles mal für 2 Parteien gedacht: Patient und Arzt/Schwester/Krankenhaus.

Das ist seit Jahrzehnten vorbei.

Das getroffene Hunde bellen ist doch klar.

Der Spahnversuch ist wie immer stuemperhaft-trumpistisch.
Die Intention dazu mehr als löblich.

Er überschätzt sich wie immer massiv.

Die Kassen sind zum Staat im Staate geworden, er ist nur der Frühstücksdirektor.

Lobbyist Spahn

Im Jahr 2006 hat Spahn die Lobbyargentur Politas im Bereich der Gesundheit gegründet.

Tritt Spahn nun in seine eigenen Fussstapfen? Werden nun unwirksame Therapien genehmigt oder wirksame verhindert?

Es müssen unabhängige Gesundheitsexperten entscheiden und nicht ein Politiker mit Lobbyistenerfahrung.

@Boris.1945

Minister werden ernannt, ohne das diese gewisse Kriterien erfüllen:
Ahnung von dem Fachbereich zu haben.
Das ist falsch und birgt hohe Gefahren in sich. Sollte so schnell wie möglich geändert werden.

Jens Spahn

versessen auf den Kanzlerjob wurde
sehr subtil in ein Ministerium berufen, von dem er keine Ahnung hat und sich nur blamieren kann. Was für ein genialer Schachzug.
Seine hochfliegenden Pläne sind damit vom Tisch.
Was er als Gesundheitsminister so an
Schildbürgerstreichen geboten hat, hat ihn endgültig disqualifiziert.

15:54 von frosthorn

Richtig, und der Mann hat nach der
Kanzlerschaft geschielt.
Gut dass wir jetzt wissen, wie "geeignet" er ist.

I wont my money back

Die alle Jahre wieder angehaeuften Milliardenüberschüsse der Kassen (trotz gigantischer Personalbestände, absurden Gehältern bei quasi 0 Leistung und Luxusimmobilien)
gehören in die Versorgung ODER
zurück an den Beitragszahler.

Alles andere ist ...

19:10 von Hackonya2

@Boris.1945

Minister werden ernannt, ohne das diese gewisse Kriterien erfüllen:
Ahnung von dem Fachbereich zu haben.
Das ist falsch und birgt hohe Gefahren in sich. Sollte so schnell wie möglich geändert werden.
///
*
*
Bisher beurteilen die Ernennenden die Qualifikation der Vorgeschlagenen.
*
Ich kann mir nicht vorstellen das die TS-Foristen damit beauftragt werden.

Endlich!

Dieses System ist nur zu Retten, wenn konkrete Änderungen der Systematik erfolgen. Wenn sich diese nicht bewähren, kann man sie ja wieder ändern. Bislang wurde immer nur an kleinen Stellschräubchen gedreht, ohne Systemkomponenten gravierend zu ändern. Ich halte es für einen absolut sinnvollen Versuch das Geeiere des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu beenden. Überflüssig wie ein Kropf. Lean Management und nicht ein sich seit Jahren windendes Gremium, was auch noch an der Leine der Interessenverbände aus Ärzten und Kliniken hängt. Bravo. Endlich mal etwas positives aus dem Hause Spahn.

Meine Ärztin...

... der ich voll und ganz vertraue und die mich seit Jahren kennt entscheidet - im Rahmen Ihrer Möglichkeiten - über die Therapie die ich bekomme und somit akzeptiere...

Und sonst NIEMAND und schon gar kein Politiker! Punkt!

...dann müsste auch sofort

...dann müsste auch sofort und ohne Wenn und Aber eine Entfelchtung der Politik mit der Wirtschaft stattfinden, so dass wir vertrauen können, sie handeln im Interesse des besten Wissens und Gewissens. Sinn und Zweck dieses Gremiums, auch wenn es offensichtlich bereits ein Lobbyistenzirkel ist, ist es, eine unabhängige Wahl zu treffen. Die Unabhängigkeit ist es selbst, die dringend reformiert gehört, man solle nicht das Problem verschlimmern, dadurch, dass die Politik doch für jeden nachvollziehbar oftmals das wirtschaftliche Interesse vor allen anderen stellt. Es wäre so ein Schritt Spahns nur denkbar in einer "Megaguten Demokratie", die wir nicht haben.

@ Bwrnd Kevesligeti.... 16:17 Uhr

"Es bedeutet,dass Pharmalobbyisten sich in Zukunft ans Ministerium wenden,um die von ihnen vertretenen Verfahren und Therapien "durchzubringen".
Wieso zukünftig?
Nur ein Beispiel:
Marcumar (Herzfehler) wird neben der Rezeptgebühr mit weiteren 7,50 EURO zusätzlich für den Kranken zahlbar gestellt.
DAS hat doch bereits geklappt, möglicherweise wird demnächst eine weitere Krankenkassengebühr zahlbar gestellt, weil der eigentliche Beitrag bereits für die "Eigenversorgung" sehr hoch belastet ist.
Ironie AUS

Welchen Beruf hat dieser arrogante Lobbyist

eigentlich? Bisher hat er nur eins bewiesen - dass er keine blasse Ahnung von dem hat, was er verkündet. Ein Schaumschläger sondergleichen, mitnichten ein Minister, aber unbedingt ein Produkt dieser "freiheitlichen Demokratie", wo jeder etwas werden kann, vorausgesetzt, das Parteibuch, das Mundwerk und das Geltungsbedürfnis stimmen.

@ 15:50 von andererseits

Da muss ich Ihnen voll zustimmen!

@ 19:49 von Al Ternativ

Zitat: "Welchen Beruf hat dieser arrogante Lobbyist

eigentlich?"

Herr Spahn ist gelernter Bankkaufmann.

Idealbesetzung, oder ?

Gruß, zopf.

@19:21 von oooohhhh

"Die alle Jahre wieder angehaeuften Milliardenüberschüsse der Kassen (trotz gigantischer Personalbestände, absurden Gehältern bei quasi 0 Leistung und Luxusimmobilien)
gehören in die Versorgung ODER
zurück an den Beitragszahler."

Sie glauben aber nicht, dass das die Absicht ist, die Herr Spahn verfolgt?

20:20 von zopf

@ 19:49 von Al Ternativ

Zitat: "Welchen Beruf hat dieser arrogante Lobbyist

eigentlich?"

Herr Spahn ist gelernter Bankkaufmann.

Idealbesetzung, oder ?

Gruß, zopf.
///
Zumindest könnte er sich also mit den Steuerabschreibungsmodellen der "Ärzte-Reedereien" auskennen.
*
(ev. deshalb dass Mißtrauen)

Ich hatte zunächst

Ich hatte zunächst angenommen, dass Herr Spahn nur widerwillig Gesundheitsminister wurde. Wenn diese Einschätzung nicht ganz falsch war, dann macht er jetzt jedenfalls (für sich!) das Beste daraus.

AnnaElisabeth

Nein.

Durch seine Stuempereien
schreckt er aber die Maden im Speck auf.

Die fühlen sich so sicher, dass sie sich immer wieder selbst entlarven.

Manchmal stürzen Stümper Systeme - ungewollt. (Siehe VW)

Vielleicht klagt mal einer auf seine Beitragsgelder die veruntreut werden?

Da wir Arbeitskräftemangel haben, gibt es tolle Perspektiven für den gigantischen Verwaltungswasserkopf...

Mittlerweile wird mir ...

... schlecht, wenn ich Spahn sehe, höre, lese. Er hat sich offensichtlich die Aufgabe vorgenommen, das noch halbwegs funktionierende Krankheitswesen auf eine medizinische Grundversorgung zurückzufahren als ein weiteres Mittel im Kampf gegen die Armen und Bedürftigen.

Dass Krankenkassen dagegen

Dass Krankenkassen dagegen sind, ist klar. Aktuell ist es für sie praktisch: Als Geldgeber dürfen sie über die Ausgaben bestimmen. Natürlich wird man da immer versuchen, zu sparen. Wie schlecht das ist sieht man in manchen Bundesländern bei den Rettungsdiensten, z.B. in BaWü: Die Krankenkassen (als Bezahler) entscheiden da einfach, dass es nur wenige Standorte gibt. Daher sind die Reaktionszeiten dort auch so mies.
Es wäre daher erstmal gar nicht so schlecht, wenn sich zusätzlich noch eine dritte, neutrale Partei einschalten würde. Die auf wissenschaftlicher Grundlage entscheidet. Dazu muss jedoch das Ministerium nicht die Macht voll an sich reißen, Mitspracherecht wäre ausreichend.
Nur: Wer sagt, dass die Entscheidungen dann im Interesse der Patienten ist? Entscheiden dann Wissenschaftler und Ärzte oder ahnungslose Politiker? Da besteht eben die Gefahr.

@20:53 von oooohhhh

//@AnnaElisabeth
Da wir Arbeitskräftemangel haben, gibt es tolle Perspektiven für den gigantischen Verwaltungswasserkopf...//

Das ist in der Tat eine gut Idee. Man könnte das freiwerdende Personal zum Beispiel in den verschiedenen medizinischen Einrichtungen die extrem zeitraubende Dokumentation übertragen. Dann hätte das Fachpersonal wieder mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben bzw. die Patienten.

Spahn`s Vorschlag : besser denn gut

das Gesundheitsministerium ist dann noch enger and der Strippe in der Kommunikation
, & die Dienste hier zu verpflichtet

Bisher enschieden Krankassen (€) Ärzte & Kliniken (€) demnach was für sie gut war.

==> die IGeL--Leistungen (sehr viele Standard-KrankheitsPräventins- Untersuchungen bevor dem Patienten was Schlimmes passiert) f d Jeder privat zahlen muss. Damit sollte sich Minister Spahn längst befassen_ b dem, was d Krankenkassen an Jedem verdienen .

Oder auch die Kontrolle der Therapien in der Kranken- Behinderten- & Altenpflege/Palliativpflege

DAS war eben bisher das Ergebnis dieses Systems. Unmengen an €-Leistungen zur SelbstZahlung hierzu, & Therapien die kaum von der Krankenkasse übernommen werden.
Ja, echt kaum zu glauben, in unserer modernen sehr gut top-sozialversorgungsaufgestellten BRD

Wo gehudelt wird, ...

...da müht sich Spahn ab. Ich halte ihn für die vollkommene Fehlbesetzung.

21:05 von styxxx

"Es wäre daher erstmal gar nicht so schlecht, wenn sich zusätzlich noch eine dritte, neutrale Partei einschalten würde."

Im Prinzip ist das richtig, aber kann Politik neutral sein?

"Nur: Wer sagt, dass die Entscheidungen dann im Interesse der Patienten ist? Entscheiden dann Wissenschaftler und Ärzte oder ahnungslose Politiker? Da besteht eben die Gefahr."

Genau das ist der ja Knackpunkt. Man könnte evtl. den Patientenvertretungen mehr Rechte einräumen, aber das will keiner.

21:12 von Eugster

Wo gehudelt wird, ...

...da müht sich Spahn ab. Ich halte ihn für die vollkommene Fehlbesetzung.
////
*
*
Sie meinen so wie eine ehemalige Familienministerin die als Ministerpräsidentin Ihr Kind auf eine Privatschule schickt?

19:10 von Hackonya2

>>Minister werden ernannt, ohne das diese gewisse Kriterien erfüllen:
Ahnung von dem Fachbereich zu haben.<<

Genau dieses Wissen hat man Friedrich Merz vorgeworfen aufgrund seiner Tätigkeiten.
Was soll jetzt ein Minister leisten? Fachwissen aus Lehrtätigkeit in der Industrie aber keine (eventuelle) Abhängigkeit? Unabhängig vom vorherigen Arbeitgeber?

@18:13 von NeutraleWelt

//@ 17:48 von Hackonya2
"Eben und deswegen die Ironie mit Doktor Spahn vielleicht? Man sollte die Finger von dem lassen, wovon man keine Ahnung hat."
.
Sehe ich ähnlich.
Trifft aber auf alles zu........//

Wenn man seinen neuen Aufgabenbereich (hier Ministerium) mit der Überzeugung übernimmt, etwas Gutes bewirken zu können, dann kann mit ausreichender Intelligenz, sehr viel Fleiß und auch Unterstützung fachkundiger Berater, sicher auch ein guter Minister sein bzw. werden.

Ansonsten: Haben wir hier im Forum denn wirklich immer ausreichend Ahnung von dem, was wir hier schreiben? Viele reagieren doch oft nur auf Informationen, die in einer Nachrichtensendung nicht ausführlich genug (und auch nicht immer neutral) sind.

16:14 von Don-Corleone

"Bei d. Entscheidungen
muß der Patient immer m. 50% am Tisch sitzen ,
denn der zahlt ja Alles .
Leider ist das nicht d. Fall, vielleicht mal ein Vorschlag f.d. BGH !"

Sie haben recht.
Am Tisch dürfen die Patientenvertreter ja sitzen, aber sie haben kein Stimmrecht. Das ist aus meiner Sicht einer der größten Fehler im System.

um 21:25 von Boris.1945

>>
Sie meinen so wie eine ehemalige Familienministerin die als Ministerpräsidentin Ihr Kind auf eine Privatschule schickt?
<<

Was spricht noch mal dagegen, wenn denn Privatschulen als Teil des Bildungswesens ausdrücklich vorgesehen sind ? Und was hat das mit dem Thema zu tun ?

@Boris.1945, 21.25

Welche Schule eine Ministerin für ihr Kind bevorzugt, geht uns alle einen feuchten Kehricht an. Schön für sie, wenn sie eine gefunden hat, die zum Kind und zur Familiensituation passt.

Und selbst wenn die Familienministerin mit Schulbelangen befasst wäre, wärs ok. Ist sie aber nicht, denn Schule ist bekanntlich Ländersache.

Ihr Vergleich hinkt also nicht nur, er ist komplett falsch.

Dieser Spahn ist noch nicht

Dieser Spahn ist noch nicht lange im Amt und demonstriert jedoch das er schnell wieder weg muss. Der Wähler hat es in der Hand, diesem Spuk ein Ende zu setzen.

Halt halt @Mr. Tammy Speed Mind

nicht so schnell -
Wenn ich Ihren etwas, sagen wir „verqueren“ Kommentar richtig verstanden habe, stelle ich fest das Sie n i c h t verstanden haben das es hier um die Patienten geht und nicht um die Krankenkassen und medizinischen Einrichtungen.
Der mehr als fragwürdige Gesetzesentwurf des Herrn Spahn möchte Therapien anwenden lassen die noch nicht oder nicht lange genug getestet wurden.
Das möchten wir Patienten nicht, das möchten die Fachleute (Ärzte) nicht und das möchte auch das unabhängige Gremium nicht das die Therapieangebote der Ärzte und Pharmaindustrie kontrolliert.
Ich kann mir nur zwei Institutionen vorstellen die von diesem Gesetz profitieren würden, die Pharmaindustrie und die Ärzte die auch heute schon am Rande der Legalität arbeiten.
Bleibt die Frage was hat Herr Spahn von diesem Gesetz oder sollte ich besser fragen wie viel bekommt er? Seine frühere Verbundenheit mit der "Medizin" hat da vielleicht mit gewirkt!
Wer weiß?!?

Das größte Problem im Gesundheitswesen....

besteht darin, dass nur noch alles übers Geld bestimmt wird und nicht mehr der Patient im Mittelgrund steht..Klinikvorstände und Kassenfunktionäre nebst Vorzimmerdamen kosten viel Geld, dass von den Beitragszahlern, Pflegekräften und Ärzten mitfinanziert werden muss..

21:29 von Anna-Elisabeth an Neutrale Welt

Mag sein, dass wir hier im Forum nicht
alles wissen, aber nach diversen Nachrichten über Herrn Spahns "Ideen", die allesamt davon zeugen, wie unbedarft er in seinem Ministerium agiert, darf man wohl davon ausgehen, dass er nicht die Absicht hat sich in die Materie einzuarbeiten. Manche seiner "Ideen" sehen ganz danach aus, dass er verzweifelt versucht seine Position aufzuwerten (oder auch mehr Macht an sich reissen).
Als Chef dieses Ministeriums ist er völlig ungeeignet.

Nun ja @ NeutraleWelt

keine schlechte Idee wenn es :

- Bachblüten-Therapie, Schüssler-Salze und Blutegel auf Rezept -

gäbe und die Leute weniger Pharmaprodukte in sich reinschaufeln würden, vom Mediziner verschrieben oder aus den Drogerie- & Supermärkten.
Aber leider geht es in dem Gesetz vor allem um Therapien/Medizin die noch nicht lange genug getestet wurde.
Schüsslersalz und Bachblüten und Blutegel bringen keinen um - nicht getestete Therapien schon.

Befreiung von diesen Leuten

Kann man das Volk bitte mal von diesen inkompetenten, in den Sessel gewieften, möchte gern Volksvertretern befreien. Sei es Gesundheit, Verkehr, Verteidigung, Landwirtschaft und Finanzen werden von Laien geführt, welche keine bis wenig Ahnung haben. Selbst der neue CDU Generalsekretär hat laut Werdegang nicht viel vom Arbeitsleben mitbekommen. Wieso wird Volkes Geld nur noch von unwissenden Verwaltet. Wir steuern auf eine Politikkaste wie in Frankreich zu! Eines Tages müssen wir auch an Kreisverkehren mit gelben Westen stehen, weil keiner mehr die Gedankenwege unser Volksvertreter versteht!

@ 91541matthias - Ja und nein!

Ich als Patient fände es ganz gut n i c h t im Mittelpunkt zu stehen, sondern meine Krankheit - das ist aber nicht so.
Die Krankheit ist zur "Wertanlage" geworden und der Patient zum notwendigen Übel das am Leben erhalten werden sollte um jeden Preis und um des Gewinns wegen.
Da hat es z.B. die Autoindustrie einfacher:
"Maschine kaputt - wie schön - produzieren wir neu".

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